Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
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- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
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- Öffentlich geförderte Beschäftigung
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- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)
Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518
Abstract
"Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia; Anger, Silke ; Christoph, Bernhard ;Weiterführende Informationen
- Einflussfaktoren auf die erfolgreiche Einmündung in berufsqualifizierende Bildungsgänge und auf die Zufriedenheit der Ausbildungssuchenden mit ihrem Verbleib
- Zufriedenheit der Ausbildungssuchenden mit dem eigenen Verbleib – nach Fluchtmigration und Kenntnis über ihren Verbleib in der BA-Statistik
- Lesen Sie dazu das Interview im Online-Magazin IAB-Forum
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Literaturhinweis
Work inclusion of marginalized groups in a troubled city district - How can active labor market policies improve? (2025)
Frøyland, Kjetil ; Bull, Helen ; Lystad, June Ullevoldsæter ; Spjelkavik, Øystein ; Skarpaas, Lisebet Skeie ; Berget, Gerd ;Zitatform
Frøyland, Kjetil, Helen Bull, Lisebet Skeie Skarpaas, Gerd Berget, Øystein Spjelkavik & June Ullevoldsæter Lystad (2025): Work inclusion of marginalized groups in a troubled city district - How can active labor market policies improve? In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 3, S. 588-601. DOI:10.1111/spol.13058
Abstract
"Active labor market policies (ALMP) have faced challenges in integrating marginalised groups into the workforce. This study explores perceptions among managers and frontline workers on enhancing work inclusion for neurodiverse citizens, marginalized youth, and individuals suffering from mental health or substance use disorders in a troubled city district. An examination of dialogue conferences and group interviews uncovers problems with current practises, attitudes, and service organisation. The proposed local solutions primarily include improved coordination of support and services, as well as enhanced competence within these services. Our results indicate that co-creation at the system, organization, and individual levels, coupled with expanded knowledge translation, can mobilise local actors to create new or adopt existing knowledge-based strategies. Therefore, local co-creation presents a potential for developing local inclusion strategies." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluationsbericht Maßnahmenkombination KOMPAKT-Stufenmodell: Zeitraum: 03.05.2023 – 02.05.2025 (2025)
Geisler, Alexandra; Gelbrich, Jonas;Zitatform
Geisler, Alexandra & Jonas Gelbrich (2025): Evaluationsbericht Maßnahmenkombination KOMPAKT-Stufenmodell. Zeitraum: 03.05.2023 – 02.05.2025. Dresden, 102 S., Anhang. DOI:10.5281/zenodo.15839108
Abstract
"Das KOMPAKT-Stufenmodell ist eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme zur Aktivierung, beruflichen Orientierung, Qualifizierung und Integration von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gemäß § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III. Ziel ist es, Menschen mit vielfältigen Vermittlungshemmnissen – etwa Langzeitarbeitslose, Migrant*innen, gesundheitlich eingeschränkte Personen – systematisch und individuell an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Die zweijährige Evaluation dieser Maßnahmenkombination beinhaltet eine sowohl quantitative als auch qualitative Überprüfung und Bewertung der Durchführung und Wirkungen der Maßnahmenaktivitäten vorwiegend aus Perspektive der Teilnehmenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unemployment insurance and job polarization (2025)
Zitatform
Griffy, Benjamin, Adrian Masters & Kai You (2025): Unemployment insurance and job polarization. In: Labour Economics, Jg. 93. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102690
Abstract
"This paper considers how the structure of the UI system interacts with the observed profile of separations to generate “job-polarization” – wage and separation rate persistence. We extend a standard on-the-job labor search model to include an initial period of high separation rates until the job stochastically becomes more stable. Meanwhile a worker’s UI entitlement varies in generosity (based on their former wage) and duration (based on their employment history). The separation structure means that some workers have extended periods of frequent job loss. The UI system amplifies these effects because workers with low benefit eligibility apply for low wage jobs. Their subsequent applications then leave them more highly susceptible to future job loss. Our calibration suggests that this effect accounts for around 1% lower lifetime average wages." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Literaturhinweis
"Stakeholder-Perspektiven auf die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE). Ergebnisse einer qualitativen Studie" (2025)
Zitatform
Hartosch, Katja, Linda Heuer, Julia Lang & Angela Ulrich (2025): "Stakeholder-Perspektiven auf die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE). Ergebnisse einer qualitativen Studie". (IAB-Forschungsbericht 22/2025), Nürnberg, 49 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2522
Abstract
"Die im Folgenden vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer qualitativen Studie zu der Frage, wie die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) der Bundesagentur für Arbeit (BA) in die Weiterbildungs(beratungs)landschaft in Deutschland eingebettet ist. Sie beleuchtet die Wahrnehmung der neuen Dienstleistung durch die BBiE-Berater*innen selbst sowie die Fremdwahrnehmung durch externe Stakeholder und zeigt die Debatten auf, die ihre Einführung im organisationalen Feld begleiten. Die BBiE stellt ein zentrales Beratungsangebot der BA dar und richtet sich an Erwachsene, die bei der beruflichen (Um-)Orientierung Unterstützung suchen, vor allem an Beschäftigte und Wiedereinsteigende. Für die Studie wurden im Jahr 2024 fünf Gruppendiskussionen mit BBiE-Beratungsfachkräften und Einzelinterviews mit ihren Teamleitungen sowie 29 Interviews mit regionalen und überregionalen Netzwerkbeteiligten und Stakeholdern der BBiE, wie beispielsweise Kammern, Bildungsträgern, Volkshochschulen (VHS), Ministerien oder Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften geführt, außerdem neun Interviews mit Betrieben. Die Interviews wurden qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Sowohl die befragten Stakeholder der BBiE als auch die BBiE-Teams selbst sahen das Beratungsangebot überwiegend positiv. Viele BBiE-Berater*innen hoben die inhaltlichen und prozessualen Gestaltungsmöglichkeiten hervor. Die meisten der befragten Berater*innen können ihre beraterischen Kenntnisse nach eigener Einschätzung voll einbringen und gut auf die unterschiedlichen Anliegen der Kund*innen eingehen. Allerdings brachte die Vielfalt der Beratungsanliegen auch Herausforderungen mit sich, für die die Berater*innen individuelle Lösungen finden mussten. Mehrheitlich waren sie mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Viele konnten nach eigener Einschätzung einen bedeutsamen Beitrag für die Entwicklung der beratenen Personen leisten. Ein großer Teil der befragten Berater*innen monierte allerdings die geringe Einbindung der BBiE in die internen Strukturen der Agenturen. Obwohl sie Arbeitsvermittlung, Reha und vor allem den Arbeitgeber-Service häufig als wichtige Netzwerkbeteiligte aufführten, sehen sie viele Unklarheiten in der inhaltlichen und organisatorischen Zusammenarbeit. Die Arbeit innerhalb der BBiE-Teams funktionierte aus Sicht der Berater*innen hingegen gut. Die BBiE wurde durch externe Stakeholder, die Kontakt zu ihr hatten oder Erfahrungen in der Zusammenarbeit hatten, in aller Regel als sinnvoll bewertet. Netzwerkarbeit spielte für die Arbeit der befragten externen Personen eine wichtige Rolle, wobei teilweise gar keine Zusammenarbeit mit der BBiE stattfand und das lokale BBiE-Team nur in wenigen Fällen eine zentrale Netzwerkpartnerin war. In Bezug auf die Einführung der BBiE äußerten viele der befragten externen Stakeholder, dass ihnen eine Einbindung fehlte. Die BA wurde mitunter als „Platzhirsch“ wahrgenommen, der bestehende Strukturen ignorierte. Neben der BBiE gibt es ein regional unterschiedlich breites Spektrum von öffentlichen und privaten Beratungsangeboten. Zum Teil wurde von überregionalen Stakeholdern die Vermeidung von Doppelstrukturen gefordert. Demnach sollten sich die unterschiedlichen Angebote ergänzen, statt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. Einige externe Stakeholder betonten aber auch, dass Doppelstrukturen nicht zwingend dysfunktional sein müssten, sondern dass ein pluralistisches Angebot wichtig sein könne, um unterschiedliche Personengruppen mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen zu bedienen. Im Umgang mit Doppelstrukturen im lokalen Umfeld unterschieden sich die Beratungsfachkräfte: Viele Berater*innen legten großen Wert auf eine gute Vernetzung und forcierten die Zusammenarbeit mit anderen Stellen. Einige wenige Befragte nahmen BA-externe Beratungsakteure hingegen kaum wahr. Manche der lokalen und überörtlichen Stakeholder äußerten Bedauern darüber, dass es bislang zu keinen Kooperationsgesprächen mit den BBiE-Teams oder ihren Leitungskräften gekommen sei, trotz Bemühungen von ihrer Seite. Umgekehrt berichteten aber auch einige BBiE-Berater*innen von mangelndem Kooperationswillen andererBeratungsinstanzen. In den wenigen Fällen, in denen eine enge Zusammenarbeit mit der BBiE stattfand, wurde diese von den lokalen Stakeholdern als sehr gewinnbringend beschrieben. Zu den Zielgruppen der BBiE gab es bei vielen befragten Stakeholdern teilweise unterschiedliche Auffassungen, aber auch allgemeine Unklarheit bzw. Unwissen über die spezifischen Zielgruppen der BBiE. Positiv wurde von einigen Befragten hervorgehoben, dass die BBiE verschiedensten Personengruppen offensteht, also nicht nur eine spezifische Zielgruppe anspricht. Auch bezüglich des Beratungsverständnisses bestanden Unklarheiten bzw. Unterschiede in der Erwartungshaltung. So wurde die BA als Institution von einigen Personen mit der Erwartung verbunden, dass ihr Beratungsauftrag streng am Ziel einer stärkeren Partizipation am Arbeitsmarkt ausgerichtet sein müsse, was eine ergebnisoffene Beratung erschwere. Damit , so wurde ausgeführt, war gemeint, dass von diesen Personen erwartet wurde, dass die BA eher dahingehend berät, aktuell freie Stellen zu besetzen oder gezielt in Berufe mit Fachkräftemangel zu beraten. Ergebnisoffene Beratung mit einem Fokus auf langfristige persönliche Interessen und Entwicklunsgmöglichkeiten der Beratenen wurde hingegen nicht erwartet. Im Gegensatz zu der Annahme dieser Personen betrachteten andere Stakeholder das Angebot als notwendigerweise ergebnisoffen. In den Interviews mit externen Befragten war das Image der BA ein zentrales Thema. Häufig sprachen diese Vorurteile und schlechte Erfahrungen der eigenen Klientel mit der BA an, die dazu führten, dass der Kontakt zur BA gemieden würde. Teilweise äußerten externe Stakeholder Zweifel, ob die BA ein Angebot wie die BBiE überzeugend umsetzen könne. Positiv der BBiE gegenüber eingestellte Befragte betonten jedoch die Bedeutung von „Vorschussvertrauen“ und forderten, der Organisation Zeit zu geben. Überregional tätige Befragte lobten den innovativen Ansatz der BBiE und sahen darin Impulse für einen kulturellen Wandel in der BA. Der BA wurde immer wieder exklusives Wissen über aktuelle Entwicklungstendenzen am Arbeitsmarkt zugesprochen, was sie grundsätzlich für eine Beratungsleistung wie die BBiE qualifiziere. Es wurde aber von einigen Stakeholdern auch hinterfragt, welchen Mehrwert die BBiE zusätzlich zu bestehenden Angeboten biete. Auch die Beratungsfachkräfte und ihre Leitungen schrieben der BBiE positive Aspekte mit Blick auf das Image der BA zu. So berichteten einige BBiE-Berater*innen von Personen, die nach einem Beratungsgespräch das Feedback gaben, dass das dieses – nach zuvor weniger guten Erfahrungen mit der BA – ihre Erwartungen deutlich übertroffen hätte. Die BBiE könnte hier als „positives“ Gesicht der Organisation nach außen fungieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Interview mit den Autorinnen im IAB-Forum -
Literaturhinweis
Performance pay for private program providers and impact on participants: A field experiment with employment services in Norway (2025)
Zitatform
Hernæs, Øystein M. (2025): Performance pay for private program providers and impact on participants: A field experiment with employment services in Norway. In: Labour Economics, Jg. 95. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102753
Abstract
"This study examines whether performance-based pay for private employment service providers improves employment outcomes for program participants compared to traditional hourly compensation. Finding effective ways to outsource public services to external providers has the potential to improve the quality and efficiency of these services. Using a large-scale randomized controlled trial (RCT) conducted in Norway from April 2018 to December 2021, we evaluate the impact of different payment models on the performance of private firms in delivering labor market programs. A total of 4898 unemployed individuals were randomly assigned to either a treatment group (37 %), where providers received performance-based pay contingent on participants’ employment outcomes, or a control group (63 %), whereproviders were compensated on an hourly basis. Despite the substantial financial incentives involved, our findings reveal no significant differences in employment rates, earnings, or hours worked between the two groups. The results allow us to rule out effects on monthly earnings of ± €5 and employment effects of ± 1 percentage points after 12 months. There were no indications of heterogeneous treatment effects across different participant groups. A cost-benefit analysis suggests a supportive case for performance pay due to lower public costs, although this estimate is subject to uncertainty." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Literaturhinweis
Langzeitarbeitslose mit multiplen Beeinträchtigungen: Wer sie sind. Was sie denken – und was sie beeinflusst. Wie mit ihnen umzugehen ist. (2025)
Herteux, Andreas;Zitatform
Herteux, Andreas (2025): Langzeitarbeitslose mit multiplen Beeinträchtigungen. Wer sie sind. Was sie denken – und was sie beeinflusst. Wie mit ihnen umzugehen ist. Karbach: Erich von Werner Verlag, 289 S.
Abstract
"Langzeitarbeitslosigkeit ist eines der drängendsten sozialen Themen unserer Zeit. Kaum ein Bereich steht so sehr im Fokus politischer Debatten, in kaum ein anderes Feld fließen vergleichbar viele finanzielle Mittel – und doch bleibt der nachhaltige Erfolg seit Jahrzehnten aus. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass wir diese Menschen zu kennen glauben – in Wahrheit aber nur ihr Umfeld betrachten: Lebenslagen, Bildungsdaten, Gesundheitszustände. Wir analysieren das Können, aber nicht das Wollen. Doch wer sind sie wirklich? Was bewegt sie? Was beeinflusst ihr Denken und Verhalten? Spielt Arbeit in ihrem Leben noch eine Rolle? Und was ist für sie eigentlich normal? Dieses Buch wagt erstmals einen ganzheitlichen Blick – einen, der auch die innere Welt der Betroffenen und die tiefgreifende Prägung durch digitale Einflüsse mitdenkt. Auf Basis eines der umfassendsten empirischen Zugänge der letzten Jahre entwickelt Andreas Herteux neue Kategorisierungen – und gelangt zu einem überraschenden Befund: Die vermeintlich homogene Gruppe ist in Wirklichkeit ein Mosaik unterschiedlicher Milieus – mit eigenen Denkmustern, eigenen Wegen, eigenen Ressourcen. Herteux entwirft nicht nur eine neue wissenschaftliche Klassifikation, sondern schlägt einen Paradigmenwechsel vor: Weg von der Maßnahme – hin zu einem umfassenden Verständnis. Ein Verständnis, das anerkennt, dass heute viele Normalitätskonzepte gleichberechtigt nebeneinander existieren – und dass ein veraltetes Denken in korrigierbaren Normabweichungen an der Realität scheitern muss: bei der Langzeitarbeitslosigkeit ebenso wie im gesellschaftlichen Denken insgesamt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Berufsberatung im Erwerbsleben (2025)
Zitatform
Heusler, Anna, Julia Lang, Christian Sprenger & Gesine Stephan (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben. In: Denk-doch-Mal.de H. 2, S. 1-8.
Abstract
"Seit dem Jahr 2020 bietet die Bundesagentur für Arbeit (BA) bundesweit die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) an. Die zentrale Zielgruppe sind Erwerbstätige vor einer beruflichen Neu- bzw. Umorientierung, die dementsprechend auch die Mehrheit der Beratenen ausmachen. Dieser Beitrag erläutert zunächst die Ziele und Umsetzung der BBiE. Weiterhin beschreibt er, welche Beschäftigten aus welchen Betrieben im Jahr 2021 die Beratung genutzt haben. Hierzu werden die Beratenen mit einer repräsentativen Referenzgruppe von Beschäftigten verglichen, die die BBiE nicht in Anspruch genommen haben. Jüngere Menschen sowie Frauen haben überproportional häufig an einer Beratung teilgenommen. Beratene Beschäftigte verdienten im aktuellen Job weniger als die Referenzgruppe, und sie arbeiteten häufiger in Jobs mit einem geringeren Anforderungsniveau sowie in Teilzeit. Zudem hatten sie seltener einen Hochschulabschluss, aber häufiger eine abgeschlossene Ausbildung." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Die komplette Ausgabe "Berufs- und erwerbsbiografische Orientierungen im Lebenslauf" finden Sie hier Open Access -
Literaturhinweis
Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte (2025)
Zitatform
Hillmann, Felicitas, Gökce Senol & Sophie Sommerfeld (2025): Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte. (nups Working paper 4), Berlin, 124 S.
Abstract
"Unsere Mikrostudie befasst sich mit der Rolle von Vermittlungsagenturen zur Rekrutierung von internationalen Arbeitskräften im Kontext der Diskussion um Faire Migration – wie diese seit ca. 10 Jahren durch internationale Organisationen gefordert wird. Dazu setzen wir uns zunächst mit den Begrifflichkeiten „Faire Migration“ und „fair recruitment“ auseinander und stellen die existierenden internationalen Handlungsansätze zur Herstellung fairer Migration vor, wir richten den Fokus auf das Employer-pays principle. Wir konzentrieren uns anschließend auf das Fallbeispiel Deutschland. Hier ergibt sich die Komplexität des Themas „Personalvermittlung internationaler Arbeitskräfte“ daraus, dass erstens internationale Konventionen und national unterschiedliche Rechtsprechungen auf die Vertragsgestaltung und die Arbeitsbedingungen vor Ort auswirken und Grauzonen eröffnen. Zweitens wirkt sich die historisch bedingte Verwobenheit des ehemaligen Vermittlungsmonopols der Bundesagentur für Arbeit weiter auf bestehende Regulierungsansätze aus, insbesondere beim Spezialfall Arbeitnehmerüberlassung. Drittens entsteht die Komplexität in der Vermittlungspraxis durch die unterschiedlichen Beschäftigungstraditionen in den verschiedenen Branchen. In unserer empirischen Untersuchung konnten wir sowohl Klarheit über die Zahl der tatsächlich aktiven privaten Vermittlungsagenturen in Deutschland schaffen, außerdem die Gründungsdynamik und die Grundstruktur der Vermittlungsbranche abbilden. Durch die Auswertung von qualitativen Interviews, inklusive der Interviews in einem Sendeland (Indonesien), und der Plattform „PlattformXY“1 mit ihrer Untergruppe „I want out“ konnte ein umfassendes Bild der aktuellen Situation am Vermittlungsmarkt nachgezeichnet werden. Es werden Empfehlungen zur Ausgestaltung von fairer Rekrutierung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment (2025)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Michael Oberfichtner (2025): Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment. In: European Economic Review. DOI:10.1016/j.euroecorev.2025.105215
Abstract
"Caseworker meetings have been shown to accelerate exit from unemployment. We investigate whether they are also effective before job loss. In a natural field experiment in Germany, where workers must register with the employment agency up to three months before becoming unemployed, we offer caseworker meetings to jobseekers while they are still employed. Our results indicate that offering preventive meetings does not improve jobseekers’ labour market outcomes, despite bringing forward the first meeting. The intervention increases the total number of meetings, thereby consuming scarce caseworker resources, but does not influence jobseekers’ search behaviour - likely explaining its lack of effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Comparing the Impacts of Czech <scp>ALMP</scp> Training Programmes Implemented During the 2020 <scp>COVID</scp>‐19 Pandemic to Programmes in 2016 and 2019 (2025)
Zitatform
Hora, Ondrej & Miroslav Suchanec (2025): Comparing the Impacts of Czech
ALMP Training Programmes Implemented During the 2020COVID ‐19 Pandemic to Programmes in 2016 and 2019. In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 7, S. 1143-1157. DOI:10.1111/spol.13115Abstract
"This article focuses on the impacts of training programs on leaving unemployment during the COVID-19 period. The main issue addressed is uncertainty about the effects of ALMP programs during the pandemic. We implemented the matched-pairs quasi-experimental design on administrative data from the 2016, 2019, and 2020 program implementation, counting 21,990 participants and controls. We found lower hazard rates of employment entry in absolute terms in the COVID-19 period than before, but training programs had greater positive impacts due to the economic cycle effect prevailing over implementation difficulties. The main conclusion is that the effects of training programs during the COVID pandemic were sound because the situation among the disadvantaged worsened proportionally; on average, it took them much longer to find work than in the previous periods." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Reskilling and Resilience (2025)
Humlum, Anders; Plato, Pernille;Zitatform
Humlum, Anders & Pernille Plato (2025): Reskilling and Resilience. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34095), Cambridge, Mass, 42 S. DOI:10.3386/w34095
Abstract
"This paper shows that effective reskilling can have profound mental health benefits for workers and their partners. Using institutional variation in access to higher education after work accidents in Denmark, we find that reskilling prevents one case of depression for every three injured workers. Strikingly, the spillover effects on partners are just as large. These mental health gains are accompanied by higher partner employment and increased separation rates, suggesting that reskilling frees partners from costly relationship commitments. Together, the mental health and partner benefits add 83% to the direct labor earnings gains from reskilling." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Macroeconomic Dynamics of Labor Market Policies (2025)
Zitatform
Hurst, Erik, Patrick J. Kehoe, Elena Pastorino & Thomas Winberry (2025): The Macroeconomic Dynamics of Labor Market Policies. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33614), Cambridge, Mass, 53 S. DOI:10.3386/w33614
Abstract
"We develop a dynamic macroeconomic framework with worker heterogeneity, putty-clay adjustment frictions, and firm monopsony power to study the distributional impact of labor market policies over time. Our framework reconciles the well-known tension between low short-run and high long-run elasticities of substitution across inputs of production, especially among workers with different skills within a same education group. We use this framework to evaluate the effects of redistributive policies such as the minimum wage and the Earned Income Tax Credit. We argue that since these policies generate slow transition dynamics that can differ greatly in the short and long run, a serious assessment of their overall impact must take account of the entire time path of the responses they induce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
From rules to forests: rule-based versus statistical models for jobseeker profiling (2025)
Zitatform
Junquera, Álvaro F. & Christoph Kern (2025): From rules to forests: rule-based versus statistical models for jobseeker profiling. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00399-w
Abstract
"Public employment services (PES) commonly apply profiling models to target labor market programs to jobseekers at risk of becoming long-term unemployed. Such allocation systems often codify institutional experiences in a set of profiling rules, whose predictive ability, however, is seldomly tested. We systematically compare the predictive performance of a rule-based profiling procedure currently used by the PES in Catalonia, Spain, with the performance of statistical models in predicting future long-term unemployment (LTU) spells. Using comprehensive administrative data, we develop logit and machine learning models and evaluate their performance with respect to both model discrimination and calibration. Compared to the rule-based model used in Catalonia, our machine learning models achieve greater discrimination ability and remarkable improvements in calibration. Particularly, our random forest model is able to accurately forecast LTU spells and outperforms the rule-based model by offering robust predictions that perform well under stress tests. This paper presents the first performance comparison between a complex, currently implemented, rule-based approach and complex statistical profiling models. Our work illustrates the importance of assessing the calibration of profiling models and the potential of statistical tools to assist public employment services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rehabilitation neu denken – Zugänge vereinfachen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Fachkräfte sichern (2025)
Kalckreuth, Annette von;Zitatform
Kalckreuth, Annette von (2025): Rehabilitation neu denken – Zugänge vereinfachen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Fachkräfte sichern. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 3, S. 124-127. DOI:10.1055/a-2596-7376
Abstract
"Sinkende Beitragsleistungen, steigende Antragszahlen – der demographische Wandel und der Fachkräfteengpass stellen das deutsche Reha-System vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen an Effizienz und Bürgerfreundlichkeit. Um dem gerecht zu werden, muss die Zusammenarbeit zwischen den Rehabilitationsträgern besser werden. Besonders bei komplexen Beeinträchtigungen und bei psychischen Erkrankungen sind schnelle und passgenaue Lösungen gefragt. Der Beitrag zeigt auf, warum und wie sich das System weiterentwickeln muss, um eine bedarfsgerechte, kosteneffiziente und zukunftsfähige Rehabilitation zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Berufsberatung im Erwerbsleben wird als sehr offen und kundenorientiert wahrgenommen (Interview) (2025)
Zitatform
Keitel, Christiane & Martin Schludi; Linda Heuer & Julia Lang (interviewte Person) (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben wird als sehr offen und kundenorientiert wahrgenommen (Interview). In: IAB-Forum H. 14.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251114.01
Abstract
"Wer sich mitten im Arbeitsleben neue Ziele steckt, bekommt seit 2020 Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) betrat die BA in gewisser Weise Neuland. Welche Erfahrungen sammelte die BA bisher mit dem neuen Angebot? Und wie wird die Arbeit der Beratungsfachkräfte von den regionalen Akteuren in diesem Themenfeld wahrgenommen? Das IAB hat dazu in einer qualitativen Studie zahlreiche Einzelinterviews mit Beratungsfachkräften und weiteren Beteiligten geführt, die als IAB-Forschungsbericht 22/2025 erschienen ist. Zu den Ergebnissen stehen Julia Lang und Linda Heuer der Redaktion des IAB-Forum Rede und Antwort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Performative agency among street-level bureaucrats: its implications for citizen encounters with the welfare state (2025)
Zitatform
Kovács, Borbála, Jeremy Morris & Anne Sophie Grauslund (2025): Performative agency among street-level bureaucrats: its implications for citizen encounters with the welfare state. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 45, H. 5/6, S. 529-545. DOI:10.1108/ijssp-10-2024-0520
Abstract
"Purpose: The purpose of this study is to use ethnographic immersion in low-discretion bureaucratic contexts to explore how performative communication affects welfare bureaucracy outcomes in two European contexts. Design/methodology/approach Comparative ethnographic study of face-to-face welfare bureaucratic encounters between frontline workers and new parents claiming and/or receiving universal family entitlements in Denmark and Romania, using a most-different comparative design. Findings Irrespective of discretion, “successful” bureaucratic interactions are judged based on demeanour (performative agency). This judgement carries over to general dispositions towards the welfare state. Originality/value A performative taxonomy of welfare bureaucrats involved in the delivery of universal and contributory family services and benefits helps explain perceived outcomes of face-to-face frontline welfare encounters. The paper also argues for moving beyond logocentrism in ethnographic studies of street-level welfare work towards a more encompassing understanding of language." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))
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Literaturhinweis
Access Through Peer Support: Implications of an Innovative Counselling Approach in German Jobcentres (2025)
Zitatform
Lammers, Klara (2025): Access Through Peer Support: Implications of an Innovative Counselling Approach in German Jobcentres. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.10366
Abstract
"This research approaches the theoretical discourse on accessibility from an empirical perspective using a qualitative study in a specific field of social services. In Germany, jobcenters are institutions responsible for promoting employment, providing benefits, and offering counselling to unemployed people. Due to their hierarchical structures, standardized processes, and orientation towards the paradigms of an activating labor market policy, jobcenters can be described as organizations that are difficult to access for clients, especially for people with mental disorders. Based on a qualitative analysis, this article examines an innovative model project that implements a peer support approach in this context. Peer support volunteers have experienced mental disorders themselves and support users on this basis. The analysis comprises 38 individual interviews and seven group discussions with peer support volunteers and users, addressing the research question of how the introduction of peer support has changed the perception of accessibility within the jobcenter institution. The empirical results show that changes are taking place both at a structural level and concerning the relationships and organization of support. However, certain barriers within the organization remain and restrict accessibility. With reference to Clarke’s access theory, the majority of the identified changes can be understood as conservative active-outreach strategies aligned with the existing system and its normative orientations. Additionally, the involvement of the previously little-heard and potentially stigmatised perspective of people who have experienced mental disorders themselves reveals a transformative potential at certain points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“ (2025)
Leber, Ute; Schwengler, Barbara;Zitatform
Leber, Ute & Barbara Schwengler (2025): Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 15.01.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250115.01
Abstract
"Mit der „Assistierten Ausbildung flexibel“ (AsA flex) bieten die Arbeitsagenturen sowohl Betrieben als auch Jugendlichen Unterstützung bei der Ausbildung an – beginnend bei der Suche nach Stellen bzw. Bewerber*innen, über die Begleitung während der Ausbildung selbst, bis hin zum erfolgreichen Berufsabschluss der Auszubildenden. AsA flex fungiert dabei als Brücke zwischen jungen Menschen und ihren Ausbildungsbetrieben, vor allem, wenn die Anforderungen der Betriebe nicht optimal zum Potenzial passen, das der junge Mensch mitbringt. Allerdings wird AsA flex bislang vergleichsweise selten genutzt. Dies hat möglicherweise damit zu tun, dass das Unterstützungsinstrument nur wenigen Betrieben bekannt ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? (2025)
Leber, Ute;Zitatform
Leber, Ute (2025): Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? In: Denk-doch-Mal.de H. 1, 2025-01-15.
Abstract
"Der beruflichen Weiterbildung kommt in der modernen Arbeitswelt eine hohe Bedeutung zu. Dies gilt für Beschäftigte, für die Weiterbildung ein wichtiges Mittel zur Sicherung ihrer Arbeitsmarktchancen ist, ebenso wie für Betriebe, die auf diesem Wege ihren Qualifikationsbedarf decken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können. Wie vorliegende Studien zeigen, ist die Weiterbildungsbeteiligung jedoch ungleich verteilt. So nehmen insbesondere Geringqualifizierte, aber auch Ältere sowie Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen nur vergleichsweise wenig an Weiterbildung teil (vgl. zum Beispiel Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Fragt man nach den Gründen für die unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung mancher Personengruppen, so deuten empirische Untersuchungen auf die Bedeutung einer Vielzahl an Faktoren hin. Neben mangelnden Informationen über die Bedeutung von Weiterbildung und Weiterbildungsangebote spielen dabei auch finanzielle und zeitliche Restriktionen eine Rolle. Mit der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht ein Instrument zur Verfügung, das Betriebe beziehungsweise Beschäftigte bei einer Weiterbildungsteilnahme finanziell unterstützt. Zentrale Ansprechpartner für die Weiterbildungsförderung sind dabei die Betriebe; die Agenturen für Arbeit erstatten diesen die Kosten für Lehrgänge und leisten Zuschüsse zum Arbeitsentgelt der Beschäftigten. War die Weiterbildungsförderung bei ihrer Einführung im Jahr 2006 noch auf bestimmte Beschäftigtengruppen beziehungsweise Betriebe beschränkt, steht sie mittlerweile allen offen. Nach einem Ausbau der Fördermöglichkeiten in den Jahren 2019 und 2020 wurde die Weiterbildungsförderung zuletzt im Rahmen des Aus- und Weiterbildungsgesetzes im Jahr 2024 reformiert mit dem Ziel, die Transparenz der Förderung zu erhöhen und den Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu erleichtern." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute;Weiterführende Informationen
Die komplette Ausgabe "Die Weiterbildungs-Förderung von Beschäftigten durch die BA" finden Sie hier Open Access
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