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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslose mit multiplen Beeinträchtigungen: Wer sie sind. Was sie denken – und was sie beeinflusst. Wie mit ihnen umzugehen ist. (2025)

    Herteux, Andreas;

    Zitatform

    Herteux, Andreas (2025): Langzeitarbeitslose mit multiplen Beeinträchtigungen. Wer sie sind. Was sie denken – und was sie beeinflusst. Wie mit ihnen umzugehen ist. Karbach: Erich von Werner Verlag, 289 S.

    Abstract

    "Langzeitarbeitslosigkeit ist eines der drängendsten sozialen Themen unserer Zeit. Kaum ein Bereich steht so sehr im Fokus politischer Debatten, in kaum ein anderes Feld fließen vergleichbar viele finanzielle Mittel – und doch bleibt der nachhaltige Erfolg seit Jahrzehnten aus. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass wir diese Menschen zu kennen glauben – in Wahrheit aber nur ihr Umfeld betrachten: Lebenslagen, Bildungsdaten, Gesundheitszustände. Wir analysieren das Können, aber nicht das Wollen. Doch wer sind sie wirklich? Was bewegt sie? Was beeinflusst ihr Denken und Verhalten? Spielt Arbeit in ihrem Leben noch eine Rolle? Und was ist für sie eigentlich normal? Dieses Buch wagt erstmals einen ganzheitlichen Blick – einen, der auch die innere Welt der Betroffenen und die tiefgreifende Prägung durch digitale Einflüsse mitdenkt. Auf Basis eines der umfassendsten empirischen Zugänge der letzten Jahre entwickelt Andreas Herteux neue Kategorisierungen – und gelangt zu einem überraschenden Befund: Die vermeintlich homogene Gruppe ist in Wirklichkeit ein Mosaik unterschiedlicher Milieus – mit eigenen Denkmustern, eigenen Wegen, eigenen Ressourcen. Herteux entwirft nicht nur eine neue wissenschaftliche Klassifikation, sondern schlägt einen Paradigmenwechsel vor: Weg von der Maßnahme – hin zu einem umfassenden Verständnis. Ein Verständnis, das anerkennt, dass heute viele Normalitätskonzepte gleichberechtigt nebeneinander existieren – und dass ein veraltetes Denken in korrigierbaren Normabweichungen an der Realität scheitern muss: bei der Langzeitarbeitslosigkeit ebenso wie im gesellschaftlichen Denken insgesamt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Berufsberatung im Erwerbsleben (2025)

    Heusler, Anna ; Sprenger, Christian; Stephan, Gesine ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Heusler, Anna, Julia Lang, Christian Sprenger & Gesine Stephan (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben. In: Denk-doch-Mal.de H. 2, S. 1-8.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2020 bietet die Bundesagentur für Arbeit (BA) bundesweit die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) an. Die zentrale Zielgruppe sind Erwerbstätige vor einer beruflichen Neu- bzw. Umorientierung, die dementsprechend auch die Mehrheit der Beratenen ausmachen. Dieser Beitrag erläutert zunächst die Ziele und Umsetzung der BBiE. Weiterhin beschreibt er, welche Beschäftigten aus welchen Betrieben im Jahr 2021 die Beratung genutzt haben. Hierzu werden die Beratenen mit einer repräsentativen Referenzgruppe von Beschäftigten verglichen, die die BBiE nicht in Anspruch genommen haben. Jüngere Menschen sowie Frauen haben überproportional häufig an einer Beratung teilgenommen. Beratene Beschäftigte verdienten im aktuellen Job weniger als die Referenzgruppe, und sie arbeiteten häufiger in Jobs mit einem geringeren Anforderungsniveau sowie in Teilzeit. Zudem hatten sie seltener einen Hochschulabschluss, aber häufiger eine abgeschlossene Ausbildung." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heusler, Anna ; Stephan, Gesine ; Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte (2025)

    Hillmann, Felicitas ; Sommerfeld, Sophie; Senol, Gökce;

    Zitatform

    Hillmann, Felicitas, Gökce Senol & Sophie Sommerfeld (2025): Zur Rolle und Positionierung von Vermittlungsagenturen für die faire Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte. (nups Working paper 4), Berlin, 124 S.

    Abstract

    "Unsere Mikrostudie befasst sich mit der Rolle von Vermittlungsagenturen zur Rekrutierung von internationalen Arbeitskräften im Kontext der Diskussion um Faire Migration – wie diese seit ca. 10 Jahren durch internationale Organisationen gefordert wird. Dazu setzen wir uns zunächst mit den Begrifflichkeiten „Faire Migration“ und „fair recruitment“ auseinander und stellen die existierenden internationalen Handlungsansätze zur Herstellung fairer Migration vor, wir richten den Fokus auf das Employer-pays principle. Wir konzentrieren uns anschließend auf das Fallbeispiel Deutschland. Hier ergibt sich die Komplexität des Themas „Personalvermittlung internationaler Arbeitskräfte“ daraus, dass erstens internationale Konventionen und national unterschiedliche Rechtsprechungen auf die Vertragsgestaltung und die Arbeitsbedingungen vor Ort auswirken und Grauzonen eröffnen. Zweitens wirkt sich die historisch bedingte Verwobenheit des ehemaligen Vermittlungsmonopols der Bundesagentur für Arbeit weiter auf bestehende Regulierungsansätze aus, insbesondere beim Spezialfall Arbeitnehmerüberlassung. Drittens entsteht die Komplexität in der Vermittlungspraxis durch die unterschiedlichen Beschäftigungstraditionen in den verschiedenen Branchen. In unserer empirischen Untersuchung konnten wir sowohl Klarheit über die Zahl der tatsächlich aktiven privaten Vermittlungsagenturen in Deutschland schaffen, außerdem die Gründungsdynamik und die Grundstruktur der Vermittlungsbranche abbilden. Durch die Auswertung von qualitativen Interviews, inklusive der Interviews in einem Sendeland (Indonesien), und der Plattform „PlattformXY“1 mit ihrer Untergruppe „I want out“ konnte ein umfassendes Bild der aktuellen Situation am Vermittlungsmarkt nachgezeichnet werden. Es werden Empfehlungen zur Ausgestaltung von fairer Rekrutierung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Comparing the Impacts of Czech <scp>ALMP</scp> Training Programmes Implemented During the 2020 <scp>COVID</scp>‐19 Pandemic to Programmes in 2016 and 2019 (2025)

    Hora, Ondrej ; Suchanec, Miroslav ;

    Zitatform

    Hora, Ondrej & Miroslav Suchanec (2025): Comparing the Impacts of Czech ALMP Training Programmes Implemented During the 2020 COVID‐19 Pandemic to Programmes in 2016 and 2019. In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 7, S. 1143-1157. DOI:10.1111/spol.13115

    Abstract

    "This article focuses on the impacts of training programs on leaving unemployment during the COVID-19 period. The main issue addressed is uncertainty about the effects of ALMP programs during the pandemic. We implemented the matched-pairs quasi-experimental design on administrative data from the 2016, 2019, and 2020 program implementation, counting 21,990 participants and controls. We found lower hazard rates of employment entry in absolute terms in the COVID-19 period than before, but training programs had greater positive impacts due to the economic cycle effect prevailing over implementation difficulties. The main conclusion is that the effects of training programs during the COVID pandemic were sound because the situation among the disadvantaged worsened proportionally; on average, it took them much longer to find work than in the previous periods." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Reskilling and Resilience (2025)

    Humlum, Anders; Plato, Pernille;

    Zitatform

    Humlum, Anders & Pernille Plato (2025): Reskilling and Resilience. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34095), Cambridge, Mass, 42 S. DOI:10.3386/w34095

    Abstract

    "This paper shows that effective reskilling can have profound mental health benefits for workers and their partners. Using institutional variation in access to higher education after work accidents in Denmark, we find that reskilling prevents one case of depression for every three injured workers. Strikingly, the spillover effects on partners are just as large. These mental health gains are accompanied by higher partner employment and increased separation rates, suggesting that reskilling frees partners from costly relationship commitments. Together, the mental health and partner benefits add 83% to the direct labor earnings gains from reskilling." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Macroeconomic Dynamics of Labor Market Policies (2025)

    Hurst, Erik ; Winberry, Thomas; Pastorino, Elena; Kehoe, Patrick J. ;

    Zitatform

    Hurst, Erik, Patrick J. Kehoe, Elena Pastorino & Thomas Winberry (2025): The Macroeconomic Dynamics of Labor Market Policies. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33614), Cambridge, Mass, 53 S. DOI:10.3386/w33614

    Abstract

    "We develop a dynamic macroeconomic framework with worker heterogeneity, putty-clay adjustment frictions, and firm monopsony power to study the distributional impact of labor market policies over time. Our framework reconciles the well-known tension between low short-run and high long-run elasticities of substitution across inputs of production, especially among workers with different skills within a same education group. We use this framework to evaluate the effects of redistributive policies such as the minimum wage and the Earned Income Tax Credit. We argue that since these policies generate slow transition dynamics that can differ greatly in the short and long run, a serious assessment of their overall impact must take account of the entire time path of the responses they induce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From rules to forests: rule-based versus statistical models for jobseeker profiling (2025)

    Junquera, Álvaro F. ; Kern, Christoph ;

    Zitatform

    Junquera, Álvaro F. & Christoph Kern (2025): From rules to forests: rule-based versus statistical models for jobseeker profiling. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00399-w

    Abstract

    "Public employment services (PES) commonly apply profiling models to target labor market programs to jobseekers at risk of becoming long-term unemployed. Such allocation systems often codify institutional experiences in a set of profiling rules, whose predictive ability, however, is seldomly tested. We systematically compare the predictive performance of a rule-based profiling procedure currently used by the PES in Catalonia, Spain, with the performance of statistical models in predicting future long-term unemployment (LTU) spells. Using comprehensive administrative data, we develop logit and machine learning models and evaluate their performance with respect to both model discrimination and calibration. Compared to the rule-based model used in Catalonia, our machine learning models achieve greater discrimination ability and remarkable improvements in calibration. Particularly, our random forest model is able to accurately forecast LTU spells and outperforms the rule-based model by offering robust predictions that perform well under stress tests. This paper presents the first performance comparison between a complex, currently implemented, rule-based approach and complex statistical profiling models. Our work illustrates the importance of assessing the calibration of profiling models and the potential of statistical tools to assist public employment services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitation neu denken – Zugänge vereinfachen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Fachkräfte sichern (2025)

    Kalckreuth, Annette von;

    Zitatform

    Kalckreuth, Annette von (2025): Rehabilitation neu denken – Zugänge vereinfachen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Fachkräfte sichern. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 3, S. 124-127. DOI:10.1055/a-2596-7376

    Abstract

    "Sinkende Beitragsleistungen, steigende Antragszahlen – der demographische Wandel und der Fachkräfteengpass stellen das deutsche Reha-System vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wachsen die Erwartungen an Effizienz und Bürgerfreundlichkeit. Um dem gerecht zu werden, muss die Zusammenarbeit zwischen den Rehabilitationsträgern besser werden. Besonders bei komplexen Beeinträchtigungen und bei psychischen Erkrankungen sind schnelle und passgenaue Lösungen gefragt. Der Beitrag zeigt auf, warum und wie sich das System weiterentwickeln muss, um eine bedarfsgerechte, kosteneffiziente und zukunftsfähige Rehabilitation zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Die Berufsberatung im Erwerbsleben wird als sehr offen und kundenorientiert wahrgenommen" (Interview) (2025)

    Keitel, Christiane; Heuer, Linda; Schludi, Martin; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane & Martin Schludi; Linda Heuer & Julia Lang (interviewte Person) (2025): "Die Berufsberatung im Erwerbsleben wird als sehr offen und kundenorientiert wahrgenommen" (Interview). In: IAB-Forum H. 14.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251114.01

    Abstract

    "Wer sich mitten im Arbeitsleben neue Ziele steckt, bekommt seit 2020 Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) betrat die BA in gewisser Weise Neuland. Welche Erfahrungen sammelte die BA bisher mit dem neuen Angebot? Und wie wird die Arbeit der Beratungsfachkräfte von den regionalen Akteuren in diesem Themenfeld wahrgenommen? Das IAB hat dazu in einer qualitativen Studie zahlreiche Einzelinterviews mit Beratungsfachkräften und weiteren Beteiligten geführt, die als IAB-Forschungsbericht 22/2025 erschienen ist. Zu den Ergebnissen stehen Julia Lang und Linda Heuer der Redaktion des IAB-Forum Rede und Antwort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Displacement effects of the Finnish hiring subsidy - Evidence from a funding discontinuity (2025)

    Korpela, Heikki;

    Zitatform

    Korpela, Heikki (2025): Displacement effects of the Finnish hiring subsidy - Evidence from a funding discontinuity. (VATT working papers / Valtion Taloudellinen Tutkimuskeskus (Helsinki) 179), Helsinki, 45 S.

    Abstract

    "Finland offers a subsidy to employers for hiring individuals with low employment prospects. In 2015, changes to the subsidy’s funding caused some regions to unexpectedly suspend new subsidy grants. I examine wages and employment in these regions using a differences-in-differences setting, with regions where the subsidy remained available serving as control areas. Among the population with low employment prospects, the temporary halt reduced the wage sum from subsidized employment by 37.2 million euros (âˆ'32%) over the following year and relative to the control areas. The similarly measured net decline in the total wage sum in this group was 32.7 million euros (âˆ'7.3%). Because the reductions in subsidized and total wage sums are very similar, the suspension of new subsidy grants appears to have been largely uncompensated by increases in unsubsidized employment. This suggests that any displacement effects from the subsidy, where the subsidized jobs would be replacing unsubsidized ones, are likely to be small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Performative agency among street-level bureaucrats: its implications for citizen encounters with the welfare state (2025)

    Kovács, Borbála ; Morris, Jeremy ; Grauslund, Anne Sophie ;

    Zitatform

    Kovács, Borbála, Jeremy Morris & Anne Sophie Grauslund (2025): Performative agency among street-level bureaucrats: its implications for citizen encounters with the welfare state. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 45, H. 5/6, S. 529-545. DOI:10.1108/ijssp-10-2024-0520

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this study is to use ethnographic immersion in low-discretion bureaucratic contexts to explore how performative communication affects welfare bureaucracy outcomes in two European contexts. Design/methodology/approach Comparative ethnographic study of face-to-face welfare bureaucratic encounters between frontline workers and new parents claiming and/or receiving universal family entitlements in Denmark and Romania, using a most-different comparative design. Findings Irrespective of discretion, “successful” bureaucratic interactions are judged based on demeanour (performative agency). This judgement carries over to general dispositions towards the welfare state. Originality/value A performative taxonomy of welfare bureaucrats involved in the delivery of universal and contributory family services and benefits helps explain perceived outcomes of face-to-face frontline welfare encounters. The paper also argues for moving beyond logocentrism in ethnographic studies of street-level welfare work towards a more encompassing understanding of language." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Access Through Peer Support: Implications of an Innovative Counselling Approach in German Jobcentres (2025)

    Lammers, Klara ;

    Zitatform

    Lammers, Klara (2025): Access Through Peer Support: Implications of an Innovative Counselling Approach in German Jobcentres. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.10366

    Abstract

    "This research approaches the theoretical discourse on accessibility from an empirical perspective using a qualitative study in a specific field of social services. In Germany, jobcenters are institutions responsible for promoting employment, providing benefits, and offering counselling to unemployed people. Due to their hierarchical structures, standardized processes, and orientation towards the paradigms of an activating labor market policy, jobcenters can be described as organizations that are difficult to access for clients, especially for people with mental disorders. Based on a qualitative analysis, this article examines an innovative model project that implements a peer support approach in this context. Peer support volunteers have experienced mental disorders themselves and support users on this basis. The analysis comprises 38 individual interviews and seven group discussions with peer support volunteers and users, addressing the research question of how the introduction of peer support has changed the perception of accessibility within the jobcenter institution. The empirical results show that changes are taking place both at a structural level and concerning the relationships and organization of support. However, certain barriers within the organization remain and restrict accessibility. With reference to Clarke’s access theory, the majority of the identified changes can be understood as conservative active-outreach strategies aligned with the existing system and its normative orientations. Additionally, the involvement of the previously little-heard and potentially stigmatised perspective of people who have experienced mental disorders themselves reveals a transformative potential at certain points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? (2025)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2025): Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? In: Denk-doch-Mal.de H. 1, 2025-01-15.

    Abstract

    "Der beruflichen Weiterbildung kommt in der modernen Arbeitswelt eine hohe Bedeutung zu. Dies gilt für Beschäftigte, für die Weiterbildung ein wichtiges Mittel zur Sicherung ihrer Arbeitsmarktchancen ist, ebenso wie für Betriebe, die auf diesem Wege ihren Qualifikationsbedarf decken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können. Wie vorliegende Studien zeigen, ist die Weiterbildungsbeteiligung jedoch ungleich verteilt. So nehmen insbesondere Geringqualifizierte, aber auch Ältere sowie Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen nur vergleichsweise wenig an Weiterbildung teil (vgl. zum Beispiel Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Fragt man nach den Gründen für die unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung mancher Personengruppen, so deuten empirische Untersuchungen auf die Bedeutung einer Vielzahl an Faktoren hin. Neben mangelnden Informationen über die Bedeutung von Weiterbildung und Weiterbildungsangebote spielen dabei auch finanzielle und zeitliche Restriktionen eine Rolle. Mit der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht ein Instrument zur Verfügung, das Betriebe beziehungsweise Beschäftigte bei einer Weiterbildungsteilnahme finanziell unterstützt. Zentrale Ansprechpartner für die Weiterbildungsförderung sind dabei die Betriebe; die Agenturen für Arbeit erstatten diesen die Kosten für Lehrgänge und leisten Zuschüsse zum Arbeitsentgelt der Beschäftigten. War die Weiterbildungsförderung bei ihrer Einführung im Jahr 2006 noch auf bestimmte Beschäftigtengruppen beziehungsweise Betriebe beschränkt, steht sie mittlerweile allen offen. Nach einem Ausbau der Fördermöglichkeiten in den Jahren 2019 und 2020 wurde die Weiterbildungsförderung zuletzt im Rahmen des Aus- und Weiterbildungsgesetzes im Jahr 2024 reformiert mit dem Ziel, die Transparenz der Förderung zu erhöhen und den Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu erleichtern." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“ (2025)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Leber, Ute & Barbara Schwengler (2025): Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 15.01.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250115.01

    Abstract

    "Mit der „Assistierten Ausbildung flexibel“ (AsA flex) bieten die Arbeitsagenturen sowohl Betrieben als auch Jugendlichen Unterstützung bei der Ausbildung an – beginnend bei der Suche nach Stellen bzw. Bewerber*innen, über die Begleitung während der Ausbildung selbst, bis hin zum erfolgreichen Berufsabschluss der Auszubildenden. AsA flex fungiert dabei als Brücke zwischen jungen Menschen und ihren Ausbildungsbetrieben, vor allem, wenn die Anforderungen der Betriebe nicht optimal zum Potenzial passen, das der junge Mensch mitbringt. Allerdings wird AsA flex bislang vergleichsweise selten genutzt. Dies hat möglicherweise damit zu tun, dass das Unterstützungsinstrument nur wenigen Betrieben bekannt ist." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Closing the Mismatch: Encouraging Jobseekers to Reskill for Shortage Occupations (2025)

    Leduc, Elisabeth ; Tojerow, Ilan ;

    Zitatform

    Leduc, Elisabeth & Ilan Tojerow (2025): Closing the Mismatch: Encouraging Jobseekers to Reskill for Shortage Occupations. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17731), Bonn, 56 S.

    Abstract

    "We partner with a Public Employment Service to examine whether jobseekers can be encouraged to reskill for shortage occupations. In a large-scale field experiment involving 100,000 recently unemployed individuals, we provide information on shortage occupations and related training opportunities. The intervention increased participation in transversal training courses by 6%, but did not boost enrolment in occupational training for shortage jobs. Jobseekers also shifted their search towards high-demand occupations, yet employment remained unchanged. These findings suggest that while low-cost informational interventions can influence job search and training behaviour, different approaches are likely needed to drive substantial reskilling among jobseekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die prädiktive Rolle von Selbstwirksamkeitserwartung für die Wiedereingliederung nach stationärer psychosomatischer Rehabilitation bei Erwerbstätigen mit psychischen Störungen (2025)

    Lidolt, Gianni ; Beller, Johannes ; Kobelt-Pönicke, Axel ; Kröger, Christoph ; Hansmann, Marieke;

    Zitatform

    Lidolt, Gianni, Johannes Beller, Marieke Hansmann, Axel Kobelt-Pönicke & Christoph Kröger (2025): Die prädiktive Rolle von Selbstwirksamkeitserwartung für die Wiedereingliederung nach stationärer psychosomatischer Rehabilitation bei Erwerbstätigen mit psychischen Störungen. In: Die Rehabilitation, Jg. 64, H. 05, S. 291-297. DOI:10.1055/a-2654-4661

    Abstract

    "Die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben ist eines der wichtigsten Ziele der psychosomatischen Rehabilitation. Internationale Studien zeigten, dass eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung die Zeit bis zur Rückkehr zur Arbeit positiv beeinflussen kann. In dieser Studie wurde der Einfluss von Selbstwirksamkeitserwartung auf die Rückkehr zur Arbeit nach einer stationären psychosomatischen Rehabilitationseinrichtung für Erwerbstätige mit psychischen Störungen untersucht. In einer retrospektiven Längsschnittstudie wurden die Teilnehmenden (N=180) einer Rehabilitation zu ihrer arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung, zur Depressivität, zur Dauer der Beschäftigung vor der Rehabilitation und zu anderen demografischen Variablen befragt. Die Versicherungsdaten wurden zur Berechnung der Zeit bis zur Rückkehr zur Arbeit nach 12 Monaten herangezogen. Mit Hilfe von Cox-Regressionsanalysen wurden relevante Prädiktoren ermittelt. Weiterführend wurden korrelative Zusammenhänge und Prä-Post-Analysen hinsichtlich der Selbstwirksamkeit und Depressivität durchgeführt. Eine höhere arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung und eine längere Beschäftigungsdauer vor der Rehabilitation erhöhten die Chance auf eine schnellere Rückkehr zur Arbeit. Die Behandlung zeigte Veränderungen in der Depressivität (d=0,97) und der arbeitsplatzbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung (d=|0,36|). Im Verlauf der psychosomatischen Rehabilitation könnte die arbeitsplatzbezogene Selbstwirksamkeitserwartung für den Prozess der Wiedereingliederung bei Beschäftigten mit psychischen Störungen ein relevanter Faktor sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Iterations of work inclusion beyond the standard service: Personalized welfare services in the era of activation and innovation (2025)

    Lundberg, Kjetil G.; Sundsbø, Astrid O. ; Skjold, Suzan M.; Melve, Arnhild;

    Zitatform

    Lundberg, Kjetil G., Suzan M. Skjold, Arnhild Melve & Astrid O. Sundsbø (2025): Iterations of work inclusion beyond the standard service. Personalized welfare services in the era of activation and innovation. In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 19, H. 2, S. 63-88. DOI:10.31265/jcsw.v19i2.663

    Abstract

    "Employment services are repeatedly criticised for building barriers to service user participation and decent employment due to combinations of conditionality, bureaucratic logics, high caseloads and scarce resources. However, a range of newer service approaches recognise some of these shortcomings, and aim for personalization, service coordination, and/or increased connection to employers. In this article, we compare four programmes and their key worker roles, implemented in Norwegian postreform welfare and employment services (NAV) in the 2010s, as iterations of work inclusion beyond the standard follow-up service. These approaches are sensitive to gaps in the current service system, and they invest in the relationship between the professional worker and the service user, working both within and beyond social work approaches. Situated in the broader research literature on activation, personalisation and street-level organizations, we provide an analysis of how these approaches go beyond “business as usual” through strengthened key worker roles. We argue that the relational work approach adopted in these measures has the potential to foster the participation of service users, and to smoothen and sometimes tone down the conditional aspects of services, but that different organisational demands and accountability mechanisms produce a different space of action for key workers and users to shape the path towards labour and social inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social Return on Investment Analysis: A case study of a job and skills training program administered by the French Labor Ministry (2025)

    Murtada, Dima ; Hutchinson, Claire ;

    Zitatform

    Murtada, Dima & Claire Hutchinson (2025): Social Return on Investment Analysis: A case study of a job and skills training program administered by the French Labor Ministry. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 63, H. 2, S. 207-224. DOI:10.1177/10522263251357443

    Abstract

    "Background: The program “Réalise Tes Rêves” (Make your dreams come true; RtR) was a program of action research aimed at trialing new approaches to address the job seeking needs of people not in employment, education or training (NEETs), and unemployed women in disadvantaged neighborhoods. Objective: This study examines the use of social return on investment (SROI), a social valuation methodology, to examine and capture the broad socio-economic value of the employment program RtR. Methods: Qualitative data was collected from 54 program participants and 21 program staff. The analysis was also informed by program data such as program components engaged in by participants, retention and exit outcomes. Results: Positive outcomes were identified for the program participants, program staff, and the community. The most important direct outcomes were the increase in personal assets, enhanced career prospects, and health improvements. The SROI ratio was €16.62 for every €1 invested. Conclusions: This study illustrates the program's tangible and intangible program outcomes by applying SROI methodology and demonstrates the social impact of supporting employment and self-employment for disadvantaged job seekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Von der Schule in den Beruf: Erfolgsfaktoren einer zukunftsfähigen Studien- und Berufswahlorientierung: Wie Vernetzung, digitale Angebote und der Blick auf Good Practices den Übergang von der Schule in den Beruf optimieren können (2025)

    Ney, Michael E. W.; Bachtenkirch, Claudia;

    Zitatform

    Ney, Michael E. W. & Claudia Bachtenkirch (2025): Von der Schule in den Beruf: Erfolgsfaktoren einer zukunftsfähigen Studien- und Berufswahlorientierung. Wie Vernetzung, digitale Angebote und der Blick auf Good Practices den Übergang von der Schule in den Beruf optimieren können. In: Newsletter / nfb H. 2.

    Abstract

    "Die Analyse zeigt, dass die Berufsberatung in den vergangenen zehn Jahren deutliche Fortschritte gemacht hat. Dennoch erfordern gesellschaftliche, strukturelle und digitale Veränderungen eine kontinuierliche Weiterentwicklung, um den individuellen Bedürfnissen junger Menschen gerecht zu werden. Um Jugendliche zukunftsfähig auf den Berufsweg vorzubereiten, müssen digitale Beratungsformate weiter ausgebaut und barrierefreie Angebote geschaffen werden, um der Lebenswirklichkeit und damit der Erreichbarkeit junger Menschen gerecht zu werden und ihnen einen niederschwelligen Zugang zu ermöglichen. Die Digitalisierung bietet hier große Potenziale, muss jedoch sowohl technologisch als auch mit Blick auf digitale Beratungskompetenz gezielt entwickelt und gefördert werden, um nicht nur effizient, sondern auch barrierefrei zu sein. Die Orientierung an der Lebenswirklichkeit junger Menschen beinhaltet damit auch einen an den individuellen Bedarfen junger Menschen ausgerichteten Beratungsansatz. Darüber hinaus müssen Nachhaltigkeit und Resilienzförderung stärker in die Beratung integriert werden, um Jugendliche auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorzubereiten. Schließlich sollten innovative Ansätze wie mobile Beratungseinheiten, inklusive der aufsuchenden Informationsarbeit in Sozialen Medien, verstärkt gefördert werden, um auch schwer erreichbare Zielgruppen besser zu unterstützen. Außerdem sollte ein flächendeckendes Monitoring der Angebote und ihrer Netzwerkstrukturen etabliert werden, um die Wirksamkeit von Beratungsangeboten objektiv zu bewerten und kontinuierlich durch gegenseitige Lerneffekte zu verbessern. Denn nur durch eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit aller Beteiligten kann sichergestellt werden, dass die Zielgruppen im Übergang Schule – Ausbildung/Beruf erreicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Knockin’ on Employment’s Door: The Power of Caseworker Beliefs on Job and Health Outcomes for the Long-Term Unemployed (2025)

    Nielsen, Søren Albeck ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Nielsen, Søren Albeck & Michael Rosholm (2025): Knockin’ on Employment’s Door: The Power of Caseworker Beliefs on Job and Health Outcomes for the Long-Term Unemployed. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17970), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "This study examines the impact of caseworker beliefs on employment and health outcomes among long-term unemployed social assistance recipients in Denmark. Exploiting as-if random caseworker assignment, an instrumental variables approach, and a novel measure of “Caseworker Job Orientation”, we estimate the effects of caseworkers’ job beliefs regarding their clients. Results indicate that clients assigned to caseworkers with stronger innate job beliefs experience substantial improvements in employment rates, earnings, and educational enrollment. Additionally, positive effects on health are observed, particularly among clients with pre-existing health conditions. These findings underscore the role of caseworker attitudes in shaping client trajectories, offering policy insights into enhancing labor market re-entry strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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