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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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  • Literaturhinweis

    Mehr Kundenorientierung im Sozialstaat wagen: Die berufliche Rehabilitation ist der Schlüssel für eine moderne Teilhabe- und Arbeitsmarktpolitik (2026)

    Arntz, Melanie ; Reims, Nancy ; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Angela Rauch & Nancy Reims (2026): Mehr Kundenorientierung im Sozialstaat wagen: Die berufliche Rehabilitation ist der Schlüssel für eine moderne Teilhabe- und Arbeitsmarktpolitik. In: IAB-Forum H. 17.03.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260317.01

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation leistet viel, aber weniger, als sie könnte. Die Fragmentierung des Systems führt zu Zeitverzögerungen und Schwierigkeiten beim Zugang und der Weiterleitung von Geförderten. Eine Reform könnte sich am Befähigungsansatz orientieren. Ein Weg wäre die Einrichtung regionaler Reha-Hubs, die als übergreifende Schnittstellen den Leistungsträgern vorgeschaltet wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ; Reims, Nancy ; Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    The Double Challenges of Single Parents Raising Children with Disabilities (2026)

    Balbo, Nicoletta ; Burciu, Roxana-Diana ;

    Zitatform

    Balbo, Nicoletta & Roxana-Diana Burciu (2026): The Double Challenges of Single Parents Raising Children with Disabilities. In: European Journal of Population, Jg. 42, H. 1. DOI:10.1007/s10680-026-09767-9

    Abstract

    "This paper sheds light on the health-related, economic, and social well-being of single parents of children with disabilities, a population often overlooked in research. Much literature examines single parenthood and child disability independently and generally finds negative consequences of experiencing either. Yet, little is known about the well-being of parents at the intersections of single parenthood and raising a child with a disability. Drawing on data from the UK Millennium Cohort Study, the study compares the health-related, economic, and social well-being of single parents of children with disabilities to that of single parents of non-disabled children and partnered parents. The findings show that single parents of children with disabilities experience significantly worse mental and physical health, higher rates of poverty and lower employment rates. These challenges are compounded by the lack of appropriate childcare and limited support from non-residential parents and extended family members, which further constrains parents’ ability to work. Thisstudy investigates a neglected social group and contributes to the literature by integrating two separate strands of research—single parenthood and child disability—and identifying the unique disadvantages thatstand at their intersection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick (2026)

    Blanck, Jonna ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna (2026): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung in Deutschland. Ein Forschungsüberblick. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 261-273. DOI:10.31244/dds.2025.04.02

    Abstract

    "Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) hat sich Deutschland vor mehr als 15 Jahren dazu verpflichtet, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und so dazu beizutragen, dass diese selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen können (Art. 27 UN-BRK). Erst seit einigen Jahren rückt die Analyse der Übergänge von Jugendlichen mit Behinderungen von der Schule in den Ausbildungsmarkt verstärkt in den Fokus. Der Beitrag stellt den aktuellen Kenntnisstand zu den nachschulischen Übergängen von Jugendlichen mit Behinderungen in Deutschland sowie ihren Einflussfaktoren dar und endet mit Schlussfolgerungen für Forschung, Bildungsadministration und -praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work from Home and Disability Employment (2026)

    Bloom, Nicholas ; Dahl, Gordon; Rooth, Dan-Olof;

    Zitatform

    Bloom, Nicholas, Gordon Dahl & Dan-Olof Rooth (2026): Work from Home and Disability Employment. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21377), London, 16 S., App.

    Abstract

    "There has been a dramatic rise in disability employment since the pandemic. At the same time, work from home (WFH) has risen four-fold. This paper asks whether the two are causally related. Controlling for compositional changes and labor market tightness, a 1 percentage point increase in WFH increases full-time employment by 1.0% for individuals with a physical disability. The postpandemic increase in working from home explains 68%-85% of the rise in full-time employment. Wage data suggests that WFH increased the supply of workers with a physical disability, likely by reducing commuting costs and enabling better control of working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zum Wunschberuf? Kompromisse beim Übertritt in die Berufsausbildung von Lernenden mit Lernzielreduktion (2026)

    Brandenberg, Kathrin ; Sahli Lozano, Caroline; Benz, Robin ; Lustenberger, Sara ;

    Zitatform

    Brandenberg, Kathrin, Caroline Sahli Lozano, Sara Lustenberger & Robin Benz (2026): Auf dem Weg zum Wunschberuf? Kompromisse beim Übertritt in die Berufsausbildung von Lernenden mit Lernzielreduktion. In: Die Deutsche Schule, Jg. 2025, H. 4, S. 274-285. DOI:10.31244/dds.2025.04.03

    Abstract

    "Mit Längsschnittdaten aus der Schweiz wird in der vorliegenden Studie untersucht, inwiefern Lernende mit reduzierten individuellen Lernzielen (RILZ) in Berufsausbildungen eintreten können, die den Anforderungen ihres Wunschberufs entsprechen. Die Resultate zeigen, dass Lernende mit RILZ systematisch häufiger schulisch weniger anforderungsreiche Ausbildungen aufnehmen als vergleichbare Lernende ohne RILZ." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderung der beruflichen Teilhabe in der ambulanten vs. stationären orthopädischen Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR): Analysen auf Basis von Routinedaten (2026)

    Bühne, David ; Hetzel, Christian ; Elling, Mathis ; Alles, Torsten;

    Zitatform

    Bühne, David, Christian Hetzel, Mathis Elling & Torsten Alles (2026): Förderung der beruflichen Teilhabe in der ambulanten vs. stationären orthopädischen Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR): Analysen auf Basis von Routinedaten. In: Die Rehabilitation, Jg. 65, H. 04, S. 243-251. DOI:10.1055/a-2679-7982

    Abstract

    "Intendiert wurde eine Untersuchung des Einflusses der Reha-Form auf das Angebot berufsbezogener Leistungen sowie die Förderung der beruflichen Teilhabe in orthopädischen Stufe-B-Heilverfahren. Die Analysen erfolgten auf Grundlage der Reha-Statistik-Datenbasis (RSD). Eingeschlossen wurden pflichtversicherte Personen im Alter von bis zu 63 Jahren mit MBOR-Stufe B-Heilverfahren in den Jahren 2018–2019 und Muskel-Skelett-Erkrankung (erste Entlassungsdiagnose aus dem ICD-10-Kapitel XIII). Die Umsetzung der MBOR wurde anhand der im Entlassbericht dokumentierten Leistungen abgebildet. 46.276 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden wurden eingeschlossen. Kernangebote wurden im Umfang von durchschnittlich 8,2 (ambulantes Setting) bzw. 9,3 Stunden (stationäres Setting) dokumentiert. Bei 25,7% der ambulanten und 37,1% der stationären Rehabilitandinnen und Rehabilitanden entsprach der Gesamtumfang dabei mit elf oder mehr Stunden dem in der Regel vorgesehenen Mindestumfang. Hinsichtlich der Förderung der beruflichen Teilhabe wurde nach Adjustierung für gesundheits- und erwerbsbezogene Merkmale kein signifikanter Einfluss der Reha-Form vorgefunden (OR=0,96; 95% KI: 0,90 – 1,03; p=0,3; Referenzkategorie=stationäres Setting). Der Bedarf an berufsbezogenen Angeboten wurde settingübergreifend weder in der Zuweisung zu Stufe B-Leistungen noch in den realisierten Stufe B-Leistungen flächendeckend gedeckt. Bezüglich der Förderung der beruflichen Teilhabe deuten die Ergebnisse auf eine Gleichwertigkeit des ambulanten und stationären Settings hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inklusive Universität (InUni) – Eine Querschnittstudie zum arbeitsbezogenen Inklusionserleben von universitären Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung (2026)

    Carow, Franziska ; Bethge, Matthias ; Rašo, Luka Marko ;

    Zitatform

    Carow, Franziska, Luka Marko Rašo & Matthias Bethge (2026): Inklusive Universität (InUni) – Eine Querschnittstudie zum arbeitsbezogenen Inklusionserleben von universitären Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung. In: Die Rehabilitation, Jg. 65, H. 2, S. 93-103. DOI:10.1055/a-2705-1734

    Abstract

    "Diese Studie untersuchte das arbeitsbezogene Inklusionserleben von Mitarbeitenden an einer Universität und mögliche Einflussgrößen auf das Inklusionserleben von Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung. In einer querschnittlichen Online-Befragung wurden 199 Mitarbeitende anhand einer Skala zu ihrem arbeitsbezogenen Inklusionserleben befragt. In zwei linearen Regressionsmodellen wurden erstens Unterschiede zwischen dem Inklusionserleben von Mitarbeitenden mit und ohne Beeinträchtigung und zweitens bei Menschen mit Beeinträchtigung der Zusammenhang von möglichen Einflussgrößen und dem Inklusionserleben untersucht. Zusätzlich wurde eine qualitative Inhaltsanalyse zu Herausforderungen und Verbesserungsvorschlägen durchgeführt. Das arbeitsbezogene Inklusionserleben (1 bis 5 Punkte) war niedriger bei Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung (n=74) als bei Mitarbeitenden ohne Beeinträchtigung (n=125; b=− 0,35; 95-%-KI: − 0,58 bis − 0,11; p=0,004). Eine Beeinträchtigung des Sehens war signifikant mit einem niedrigeren Inklusionserleben assoziiert (b=− 0,57, 95-%-KI:-1,05; − 0,10). Mitarbeitende, denen soziale Unterstützung wichtig ist, wiesen ein geringeres Inklusionserleben auf (b=− 0,98, 95-%-KI: -1,61; − 0,34). Mitarbeitende mit einem Grad der Behinderung unter 50 hatten ein höheres Inklusionserleben (b=0,75, 95-%-KI: 0,19; 1,31) als Mitarbeitende ohne einen anerkannten Grad der Behinderung. Mitarbeitende, die offener mit ihrer Beeinträchtigung umgehen, hatten ein höheres Inklusionserleben (b=0,13, 95-%-KI: 0,05; 0,21). Die Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung kannten die zur Verfügung stehenden Angebote nur teilweise. Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge betreffen Infra- und Organisationsstruktur und das soziale Miteinander. Mitarbeitende mit Beeinträchtigung zeigten ein signifikant niedrigeres Inklusionserleben in unserer Stichprobe. Wir konnten einige Merkmale identifizieren, die möglicherweise mit dem Inklusionserleben assoziiert sind, allerdings lassen unsere Ergebnisse keine Schlüsse auf kausale Zusammenhänge zu und können nicht verallgemeinert werden. Unsere Studie liefert jedoch mögliche Ansatzpunkte für ein besseres Inklusionserleben von Menschen mit Beeinträchtigung im Arbeitskontext." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Developing supported job matches in public employment services: Toward a relational framework (2026)

    Dall, Tanja ;

    Zitatform

    Dall, Tanja (2026): Developing supported job matches in public employment services: Toward a relational framework. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 35, H. 2. DOI:10.1111/ijsw.70066

    Abstract

    "Employer engagement, in which unemployed persons are “matched” with local employers to develop work ability and employability, has received increased attention in public employment service efforts to enhance sustainable employment for individuals with complex needs. This study empirically explores how such aims are realized in professional practice within public employment services and develops a conceptual framework for understanding supported job matching as a relational and developmental process. Analyzing qualitative interviews with 24 employment specialists and 31 unemployed individuals who participated in supported job-matching interventions, I find that job matching is a dynamic process involving four interrelated dimensions: functional, skills-based, social, and interests-based dimensions. The findings contribute a more nuanced understanding of the processes involved in job matching and have practical implications for policymakers and employment specialists aiming to enhance sustainable employment for individuals with complex needs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Künstliche Intelligenz und berufliche Teilhabe in Deutschland: Ein narratives Review (2026)

    Decker, Mareike; Hamideh Kerdar, Sara; Traub, Patricia;

    Zitatform

    Decker, Mareike, Sara Hamideh Kerdar & Patricia Traub (2026): Künstliche Intelligenz und berufliche Teilhabe in Deutschland: Ein narratives Review. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 69, H. 8, S. 897-908. DOI:10.1007/s00103-026-04271-1

    Abstract

    "Die Literatur zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) trotz bestehender Einschränkungen neue Möglichkeiten bieten kann, Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben zu unterstützen. Der aktuelle Forschungsstand in Deutschland zum Einsatz von KI zur Förderung beruflicher Teilhabe ist jedoch unübersichtlich. Ziel dieses narrativen Reviews ist es daher, einen aktuellen Überblick über Projekte und Publikationen zu geben, die in Deutschland durchgeführt beziehungsweise veröffentlicht wurden. Für den Zeitraum von 2020 bis 2025 wurde eine strukturierte Recherche in mehreren Datenbanken und auf einschlägigen Websites durchgeführt. Eingeschlossen wurden Projekte und Publikationen, die sich mit dem Einsatz von KI im beruflichen Kontext für Menschen mit Behinderungen befassen. In einer thematischen Analyse wurden Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes herausgearbeitet. Es wurden 16 Projekte und 8 Publikationen identifiziert. Die Analyse zeigt, dass KI dazu beitragen kann, Barrieren zu überwinden, etwa durch die Unterstützung von Arbeitsprozessen und die Förderung von Selbstbestimmung. Zugleich werden Herausforderungen deutlich, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, mangelnde Transparenz bei der Datenverarbeitung sowie mögliche personelle und finanzielle Mehraufwände beim Einsatz KI-gestützter (assistiver) Technologien. Auf Grundlage der Analyse von Projekten und Publikationen schließt der Artikel mit praktischen Empfehlungen und Implikationen für die zukünftige Forschung zum Einsatz KI-gestützter Technologien zur Förderung beruflicher Teilhabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle der Co-Worker: Innen in betrieblichen Inklusionsprozessen:ein Überblick über den Forschungsstand (2026)

    Delicat, Nina; Kardorff, Ernst von; Tibbe, Niklas; Ritter, Luisa; Ashkbous, Sarina;

    Zitatform

    Delicat, Nina, Niklas Tibbe, Luisa Ritter, Sarina Ashkbous & Ernst von Kardorff (2026): Die Rolle der Co-Worker: Innen in betrieblichen Inklusionsprozessen:ein Überblick über den Forschungsstand. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 415), Düsseldorf, 48 S.

    Abstract

    "Basierend auf dem Forschungsstand von 27 qualitativen Studien untersucht die systematische Literaturanalyse die Rolle der Co-Worker:innen in den betrieblichen Inklusions- und Wiedereingliederungsphasen. Die Studien zeigen, dass Co-Worker:innen sowohl unterstützende als auch hemmende Funktionen in diesen Prozessen ausüben können. Wichtige soziale unterstützende Einflussfaktoren sind u. a. die Art der Erkrankung oder Behinderung, die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Co-Worker:innen, die betrieblichen Eingliederungsmaßnahmen für die betroffene Person und nicht zuletzt eine integrationsfördernde oder -hemmende Unternehmenskultur. Es wird empfohlen, Co-Worker:innen frühzeitig in die Planung von (Wieder-)Eingliederungsmaßnahmen einzubeziehen, um tragfähige Maßnahmen abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labor market entry prospects of people with visual impairments: evidence from administrative register data in the Netherlands (2026)

    Diehl, Katharina ; Heppe, Eline ; Vooren, Melvin ; Klaveren, Chris van ; Cornelisz, Ilja ;

    Zitatform

    Diehl, Katharina, Eline Heppe, Melvin Vooren, Ilja Cornelisz & Chris van Klaveren (2026): Labor market entry prospects of people with visual impairments: evidence from administrative register data in the Netherlands. In: The European Journal of Health Economics, Jg. 27, H. 3, S. 509-526. DOI:10.1007/s10198-025-01830-2

    Abstract

    "The UN’s Convention on the Rights of Persons with Disabilitiesincludes a right to equal work opportunities. People with visual impairments (VI) are targeted by this convention and experience low employment rates. The initial transition from education to labor is a predictor for later labor market participation. Exploiting administrative register data, we identified a graduated subpopulation with VI and matched them to a control group. This paper evaluates (1) group differences in various socio-economic outcomes following graduation, and (2) following initial employment. Following graduation there are fewer transitions into (self-)employment for people with VI and more transitions to disability insurance or social benefits, but similar patterns for unemployment insurance and further education. Scrutinizing subsequent dynamics for those that secured initial employment revealed a greater share of those with VI maintained employment as dominant source of income given there was a change in employment status. However, there are more dynamics recorded for individuals with VI, which may reflect difficulties retaining a job. This group remained overrepresented in disability insurance as well as social benefits. Differences with regards to self-employment, unemployment insurance, further education and the other no income status did not reach significance. In conclusion, this study did not find equal labor market prospects for declarants with VI. The finding that VI declarants face less favorable labor market prospects than their matched counterparts, despite having similar cognitive ability, underscores the need for policies that not only improve their labor market outcomes but also promote greater equality in opportunities to reach the UN convention’s ideals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From assessment to action: A randomised controlled trial of the effectiveness of a holistic diagnostic to enhance work ability (2026)

    Fauser, David ; Dötsch, Saskia; Kleineke, Vera; Feddersen, Dagmar; Roder, Jessica ; Bethge, Matthias ; Usdrowski, Gregor;

    Zitatform

    Fauser, David, Saskia Dötsch, Jessica Roder, Vera Kleineke, Dagmar Feddersen, Gregor Usdrowski & Matthias Bethge (2026): From assessment to action: A randomised controlled trial of the effectiveness of a holistic diagnostic to enhance work ability. In: Die Rehabilitation, Jg. 65, H. 2, S. 114-123. DOI:10.1055/a-2663-0460

    Abstract

    "Employees can benefit from multimodal work-related intervention strategies. This randomised controlled trial tested the effectiveness of an integrative diagnostic service used to clarify intervention needs of employees with endangered work participation (German Clinical Trials Register: DRKS00027577). Employees with health restrictions and limited work ability were included and received an initial consultation with their occupational health physician. With computer-generated allocation lists, they were randomised to the treatment arms. The intervention group (IG) immediately attended a two-day assessment in a rehabilitation centre and then received follow-up consultations at the workplace. The control group (CG) started the two-day assessment six months after randomisation. Questionnaire data were collected from participants at their initial consultation and after six months. The primary outcome was the subjective work ability of the participants (Work Ability Score; 0–10 points). Secondary outcome measures included working conditions and sick leave duration. Data from 61 participants (IG: n=32) were analysed. A clinically important but statistically nonsignificant difference was found between IG and CG, including a moderate effect size for work ability (difference=1.15: 95% CI: −0.05 to 2.35; p=0.061). Clinically relevant differences were observed for sick leave duration in weeks (difference=−4.00: 95% CI: −7.49 to −0.51; p=0.025) and job insecurity (difference: −16.40; 95% CI: −29.82 to −2.99; p=0.017). Our results suggest that the intervention led to a reduction in sick leave and improvements in job security and work ability. The effectiveness of the intervention depends largely upon whether the needs of individuals and the requirements of workplaces are taken into consideration. Participants could be selected by occupational physicians on the basis of the occupational skill level. Further research should consider the long-term effects and health economic analyses and structural requirements for a nationwide implementation, as well as employers’ perspectives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The disability pay gap: distinguishing between within-firm inequality and worker allocation across firms (2026)

    Forth, John ; Jones, Melanie ;

    Zitatform

    Forth, John & Melanie Jones (2026): The disability pay gap: distinguishing between within-firm inequality and worker allocation across firms. In: Oxford economic papers, Jg. 78, H. 3, S. 850-871. DOI:10.1093/oep/gpag016

    Abstract

    "This article provides the first decomposition of the extent to which the UK disability pay gap is a consequence of within-firm inequality and the allocation of workers across firms. We use linked employer–employee data which matches high-quality information from employer payroll records to Census data on disability. Our findings indicate that the distribution of disabled and non-disabled employees across firms acts to reinforce within-firm disability-related pay inequality. However, both the raw and unexplained disability pay gap predominately exist within rather than between firms. The finding that the disability pay gap is driven primarily by within-firm wage-setting provides support for the introduction of employer-level disability pay gap reporting in the UK." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Vocational rehabilitation for people with multiple sclerosis: A systematic scoping review of international evidence (2026)

    Gualco, Carlotta ; Salivetto, Marco ; Manacorda, Tommaso; Rotondi, Federica; Toljan, Karlo; Dini, Guglielmo; Presicce, Giorgia; Grange, Erica ; Nasone, Lorenza; Grasso, Maria Grazia; Pignattelli, Elena; Ponzio, Michela; Durando, Paolo; Brichetto, Giampaolo ; Inglese, Matilde; Persechino, Benedetta;

    Zitatform

    Gualco, Carlotta, Erica Grange, Federica Rotondi, Marco Salivetto, Elena Pignattelli, Tommaso Manacorda, Maria Grazia Grasso, Giorgia Presicce, Matilde Inglese, Lorenza Nasone, Paolo Durando, Guglielmo Dini, Benedetta Persechino, Giampaolo Brichetto & Michela Ponzio (2026): Vocational rehabilitation for people with multiple sclerosis: A systematic scoping review of international evidence. In: PLoS ONE, Jg. 21, H. 5. DOI:10.1371/journal.pone.0350122

    Abstract

    "Introduction: People with multiple sclerosis (pwMS) may encounter challenges in their professional lives, due to a combination of environmental and individual factors. According to Escorpizo et al., 2011 framework, Vocational rehabilitation (VR) aims to optimise job participation, providing support in the job access, retention and in the return to work for people with disability. However, the corpus of research on VR for pwMS is poor. This scoping review aims to map the available literature on VR interventions for pwMS, summarising their characteristics, study designs, implementation features, feasibility, and stakeholders’ perspectives. Methods: Following the Joanna Briggs Institute (JBI) and the PRISMA-ScR guidelines, seven databases were searched up to October 2025: PubMed, SCOPUS, PsycInfo, CINAHL, Google Scholar, OT Seeker (University of Queensland), and the Physiotherapy Evidence Database (PEDro). Studies were eligible if they were related to VR interventions for pwMS, focused on job access, return, or retention and if they were primary articles. Data were extracted and synthesised following the Population–Concept–Context (PCC) framework. Results: Out of 2,360 records, 28 articles describing 28 distinct VR interventions were included. Studies were published between 1996 and 2025, mostly from Western countries. Designs ranged from descriptive to randomized trials, with an increasing number of interventional and feasibility studies in recent years. The 61% of the interventions were multi-dimensional delivering a combination of rehabilitation, educational, and reasonable accommodation services. PwMS highlighted the importance of empathetic and individualized approaches, symptom management, and legal counselling as key elements in VR interventions, while logistical, personal and health issues were barriers to participation. Overall, interventions were considered feasible and acceptable. Conclusions: This is the first comprehensive overview of VR interventions for pwMS, outlining a progressive shift toward multidisciplinary and goal-oriented approaches over time. Despite promising feasibility and stakeholder satisfaction, further rigorous trials are needed to evaluate effectiveness and inform evidence-based implementation of VR programmes in diverse contexts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Rekrutierung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Inklusive Formulierungen in Stellenanzeigen - öffentliche Arbeitgeber sind Vorreiter (2026)

    Gürtzgen, Nicole ; Pohlan, Laura ; Vetter, Franka ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Laura Pohlan & Franka Vetter (2026): Rekrutierung von Menschen mit Schwerbehinderungen: Inklusive Formulierungen in Stellenanzeigen - öffentliche Arbeitgeber sind Vorreiter. (IAB-Kurzbericht 20/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2620

    Abstract

    "Die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben nimmt im deutschen Arbeits- und Sozialrecht einen hohen Stellenwert ein. Konkrete Regelungen schaffen sowohl Anreize als auch verbindliche Vorgaben für Arbeitgeber, Menschen mit Schwerbehinderungen in Bewerbungs- und Einstellungsprozessen aktiv zu berücksichtigen. Ob und inwieweit sich dies in der Nutzung inklusiver Formulierungen in Stellenanzeigen widerspiegelt, wie verbreitet solche Hinweise sind und welche Unternehmen sie besonders häufig verwenden, zeigen Auswertungen von Stellenanzeigen aus der BA-Jobsuche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The impact of chronic diseases on labour market exit: a difference-in-differences approach (2026)

    Ha, Nga Chau My; Pacheco Barzallo, Diana ; Sabariego, Carla;

    Zitatform

    Ha, Nga Chau My, Carla Sabariego & Diana Pacheco Barzallo (2026): The impact of chronic diseases on labour market exit: a difference-in-differences approach. In: BMC public health, Jg. 26, H. 1. DOI:10.1186/s12889-026-27541-8

    Abstract

    "The prevalence of chronic diseases, also referred to as non-communicable diseases (NCDs), is rising worldwide, leading to an increasing number of people facing disabilities that impact their labour market participation. This study examines the effect of NCDs on labour market exit across European countries. Data on individuals aged 55 to their respective national retirement age were collected from the Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe (2004–2020) and analysed using a staggered difference-in-differences approach. Compared to their healthy counterparts, individuals with an NCD were 16% points (pp) more likely to exit the labour market early, losing an average of 3.6 working months. We also document a severity gradient: the probability of premature exit rises from 7 pp for mild conditions to 15 pp for severe diagnoses. The effect was consistent across most European countries, except for Estonia. In some cases, NCDs influenced the decision of labour market exit but had little impact on total working time. Among the countries analysed, Slovenia showed the highest early exit risk and greatest working time loss, followed by Belgium and Italy. Overall, the annual economic burden associated with lost working years due to NCDs is estimated at €136 billion. In conclusion, people with NCDs are more likely to stop working earlier due to disability. Rehabilitation measures targeting work outcomes should be better incorporated to support the participation of individuals in the labour market. Effective intervention can have a substantial return on investment, given the significant economic losses that impact individuals, their families, and the social and healthcare system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Case Management im Übergang Schule – Beruf: Unterstützung vulnerabler Gruppen im Ländervergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz) (2026)

    Heinrichs, Karin; Forster-Heinzer, Sarah; Kranert, Hans-Walter; Stein, Roland ; Joho, Corinne; Buchegger-Traxler, Anita;

    Zitatform

    Heinrichs, Karin, Sarah Forster-Heinzer, Hans-Walter Kranert, Corinne Joho, Roland Stein & Anita Buchegger-Traxler (2026): Case Management im Übergang Schule – Beruf. Unterstützung vulnerabler Gruppen im Ländervergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz). In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 40, H. 2, S. 6-15.

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für Jugendliche eine herausfordernde Lebensphase dar. Die Bewältigung dieser Transition erfordert neben personalen Ressourcen der Jugendlichen auch Ressourcen im sozialen Umfeld sowie koordinierte bildungs-, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Maßnahmen. In den drei D-A-CH-Ländern werden hierfür vielfältige Optionen zur Verfügung gestellt. Die drei Länder bieten ein, wenn auch in unterschiedlichem Maß differenziertes, Bildungssystem der Sekundarstufen I und II sowie Angebote von Berufsbildung in Vollzeitschulen und der dualen Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)

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    Wurde die Wirkung von Grenzwerten im deutschen Arbeitsrecht bisher unterschätzt? (2026)

    Hiesinger, Karolin ; Koch, Leonard ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin & Leonard Koch (2026): Wurde die Wirkung von Grenzwerten im deutschen Arbeitsrecht bisher unterschätzt? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 75, H. 1, S. 29-46., 2025-12-22. DOI:10.3790/sfo.2026.1475602

    Abstract

    "Viele Regelungen im deutschen Arbeitsrecht greifen erst ab einer bestimmten Arbeitgebergröße. Es existieren weit über 100 solcher Grenzwertregelungen, wobei die dafür relevante Arbeitgebergröße oftmals sehr unterschiedlich berechnet wird. Der vorliegende Artikel zeigt auf, welche Unterschiede es bei der Erfassung von Grenzwerten gibt, diskutiert die bisherige Forschung zu Grenzwerteffekten und stellt Thesen zur Erklärung der uneindeutigen Evidenz auf. Durch eine einheitliche Erfassung könnten Bürokratie abgebaut und Grenzwerteffekte empirisch besser identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker & Humblot)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Current Status and Challenges: Employment Policies for Persons with Disabilities in Germany (2026)

    Hiesinger, Karolin ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin & Nancy Reims (2026): Current Status and Challenges: Employment Policies for Persons with Disabilities in Germany. In: International Labor Brief / Korea Labor Institute, Jg. 24, H. 5, S. 11-23., 2026-06-23.

    Abstract

    "In order to further promote the integration of people with disabilities into the general labor market and to address criticism of sheltered workshops, a number of reforms have recently been introduced or are planned in Germany. For the general labor market, the introduction of the Unified Contact Points for Employers in 2022 aims to help employers recruit and employ people with disabilities. Furthermore, the 2024 Act on the Promotion of an Inclusive Labor Market introduced a new level of the noncompliance fine, imposing heavier penalties on firms without any employees with disabilities. This Act also aims to encourage the transition from sheltered workshops to the general labor market. This way, a severely disabled employee who was previously employed in a sheltered workshop can now be counted towards two positions relevant for the fulfillment of the employment quota. In addition, the reform was intended to focus the funds from the noncompliance fine more strongly on the promotion of employment outside sheltered settings. Regarding sheltered workshops, the Federal Ministry of Labor and Social Affairs has recently identified four areas of action in this context (BAG WfbM 2023). These include 1) pathways into the general labor market through novel concepts of training and guidance for the vocational training phase and greater use of supported employment and the budget for employment, 2) strengthening transitions from sheltered workshops to regular employment, 3) reforming workshops’ income system (increasing subsidies while maintaining the exemption for the minimum wages), and 4) improving participation opportunities for individuals with complex disabilities, through the development of community based support models. In sum, recent reforms indicate a growing policy commitment to strengthening labor market inclusion in Germany. To the best of our knowledge, there is currently no scientific evidence regarding the impact of these reforms or reform initiatives on the employment prospects of disabled individuals in the general labor market. Future research should therefore assess whether these measures effectively improve labor market inclusion and facilitate transitions from sheltered employment to regular employment. Given the ongoing criticism from the UN CRPD, demographic change and a growing shortage of skilled workers, evaluating the effectiveness of these policies remains an essential task for both researchers and policymakers." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hiesinger, Karolin ; Reims, Nancy ;

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung am allgemeinen Arbeitsmarkt – Welche sind erforderlich? Eine qualitative Studie mit Betrieben (2026)

    Holzer, Julia; Zentel, Peter;

    Zitatform

    Holzer, Julia & Peter Zentel (2026): Kompetenzen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung am allgemeinen Arbeitsmarkt – Welche sind erforderlich? Eine qualitative Studie mit Betrieben. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 77, H. 8, S. 330-337.

    Abstract

    "In Deutschland sind die meisten Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt und verbleiben dort in der Regel bis zum Rentenalter (Zölls-Kaser, 2023b). Trotz der mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) intendierten Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bleibt die Inanspruchnahme entsprechender Maßnahmen gering. Strukturelle, bürokratische und personelle Hürden erschweren Betrieben wie Betroffenen den Wechsel (Fischer et al., 2025). Empirische Befunde unterstreichen jedoch den Mehrwert betrieblicher Inklusion (Böhm et al., 2013). Die Studie analysiert Arbeitgeberperspektiven zu relevanten Kompetenzen und Gelingensbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2026 Ernst Reinhardt Verlag)

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