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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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  • Literaturhinweis

    Etwa 40 Prozent der Unternehmen erfüllen die Schwerbehindertenquote (2025)

    Hiesinger, Karolin ; Vetter, Franka ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin, Laura Pohlan & Franka Vetter (2025): Etwa 40 Prozent der Unternehmen erfüllen die Schwerbehindertenquote. In: IAB-Forum H. 25.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251125.01

    Abstract

    "In Deutschland sind Unternehmen ab 20 Beschäftigten verpflichtet, mindestens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Schwerbehinderung zu besetzen. Aktuell erfüllen über 60 Prozent dieser Unternehmen diese Pflicht nicht vollständig. Unternehmen in der öffentlichen Verwaltung weisen die höchsten Erfüllungsquoten auf. Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter steigt zudem mit der Unternehmensgröße: In Firmen mit 20 bis 39 Beschäftigten liegt er durchschnittlich bei 2,8 Prozent, in denen mit 1.000 oder mehr Beschäftigten sind es 5 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment statistics of severely disabled people: description and research potential (2025)

    Hiesinger, Karolin ; Pohlan, Laura ; Vetter, Franka ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin, Laura Pohlan & Franka Vetter (2025): The employment statistics of severely disabled people: description and research potential. In: Journal for labour market research, Jg. 59, 2025-02-20. DOI:10.1186/s12651-025-00395-0

    Abstract

    "This article presents a description of the employment statistics of severely disabled people (BsbM) a unique administrative firm database of the German Federal Employment Agency. The data is collected as part of the process of administrating firm compliance with the disabled worker quota. This article examines the development of firms’ compliance with the disability quota over time and identifies factors associated with a higher likelihood of compliance. It also highlights the research opportunities offered by the dataset and its potential for further refinement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Enabling Employment: How Do Employer Disability Practices Affect Disability Employment Outcomes? (2025)

    Houston, Lawrence; Kruse, Douglas ;

    Zitatform

    Houston, Lawrence & Douglas Kruse (2025): Enabling Employment: How Do Employer Disability Practices Affect Disability Employment Outcomes? In: AEA papers and proceedings, Jg. 115, S. 536-542. DOI:10.1257/pandp.20251078

    Abstract

    "We use panel data from 235 firms from 2019-2023 to examine how disability-related practices affect disability employment outcomes, using a detailed annual survey of large US companies in the National Organization on Disability, which collectively employ 8.5 million workers. The practices include recruitment and inclusion strategies, disability promotion initiatives, accommodation and accessibility policies, support for disability groups and mentoring, and training for management and HR staff. We find that several practice categories favorably predict disability hiring, promotions, and exits, supporting the idea that employer policies and practices can make a substantial difference in employment opportunities for people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Disabling misperceptions? How employees (D)evaluate the labor force participation of people with disabilities (2025)

    Jäger, Julian ; Sattler-Bublitz, Elisabeth; Beblo, Miriam;

    Zitatform

    Jäger, Julian, Elisabeth Sattler-Bublitz & Miriam Beblo (2025): Disabling misperceptions? How employees (D)evaluate the labor force participation of people with disabilities. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00400-6

    Abstract

    "We analyze how employees perceive and evaluate the integration of people with disabilities into the German labor market. In an experimental complement to the Employment Survey by the German Federal Institutes for Vocational Training and Occupational Safety and Health, we ask respondents to estimate the labor force participation rates of persons with and without disabilities. We then inform a subsample about the actual gap between the rates. Regardless of having a disability, respondents are aware of a participation gap, share similar beliefs about its causes, and rate integration as less advanced when they are informed about a larger gap than expected. The largest differences exist in perceptions of the size of the gap and policy preferences: Respondents with disabilities perceive a smaller gap and are more in favor of integrative policies than those without disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Teilhabe und personenzentrierte Technologien im Kontext von Menschen mit Behinderungen (2025)

    Kahle, Ute; Schädler, Johannes;

    Zitatform

    Kahle, Ute & Johannes Schädler (Hrsg.) (2025): Digitale Teilhabe und personenzentrierte Technologien im Kontext von Menschen mit Behinderungen. Marburg, 234 S.

    Abstract

    "Die Nutzung digitaler Technologien hat in der Mainstream-Gesellschaft nahezu alle Lebensbereiche durchdrungen und ist zu einem vertrauten Bestandteil des Alltags geworden. Digitale Technologien unterstützen Kommunikation, Informationsbeschaffung und die Lösung alltäglicher Probleme. Die digitale Transformation, die sich durch die Covid-19-Pandemie beschleunigt hat, brachte für viele, jedoch nicht für alle Menschen gleichwertige Fortschritte. Vor allem Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen konnten durch die Möglichkeiten des Internets ihre Lebensqualität erheblich steigern. Auf der anderen Seite haben Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen oft nach wie vor eingeschränkten oder keinen Zugang zu digitalen Medien oder anderen Formen digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen, psychischen Problemen oder langfristigem Pflegebedarf leben häufig in sozialer Abhängigkeit, was den Zugang zu digitalen IKT noch wichtiger machen kann. In diesen Fällen bietet die Digitalisierung das Potenzial, den Betroffenen eine größere gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die schnelle Entwicklung unterstützender Technologien und der breiten Palette computergestützter Systeme, die bei täglichen Aktivitäten helfen können, ist beeindruckend. Diese Technologien, obwohl sie nicht in der Lage sind, alle Probleme von Menschen mit Behinderungen zu lösen, können oft auf erstaunliche Weise alltägliche Abhängigkeiten verringern und die Lebensqualität erheblich verbessern. Der Sammelband betont die Notwendigkeit, die digitale Kluft zu schließen und Konzepte für eine gleichberechtigte digitale Teilhabe für alle zu entwickeln und umzusetzen. Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf werden oft vorschnell insgesamt als "technikfern" wahrgenommen. Solche pauschalen Annahmen können dazu führen, dass geeignete Vermittlungskonzepte für digitale Anfänger*innen sowie inklusive Designs für Geräte und Software erst gar nicht entwickelt und angeboten werden. Um auch diesen Menschen den Zugang zu digitalen Technologien zu erleichtern, braucht es neues Wissen, neue Handlungskonzepte und die intensive Zusammenarbeit zwischen sozialen, pädagogischen und technischen Bereichen. Im beruflichen Umfeld von Fachkräften, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, werden digitale Kompetenzen und Assistenztechnologien zunehmend fester Bestandteil der Qualifikationsanforderungen. Der Sammelband bietet wissenschaftliche Untersuchungen und Praxisberichte über den Einsatz digitaler Unterstützungstechnologien in verschiedenen Lebensphasen von Menschen mit Behinderungen. Diese können sowohl in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften als auch bei Qualifizierungsangeboten für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige genutzt werden. Um Menschen mit Behinderungen die Inklusion in die digitale Welt zu erleichtern, braucht es eine geeignete Förderung der digitalen Kompetenzen und die Entwicklung benutzerfreundlicher Technologien, die auf die besonderen Bedürfnisse einzelner Menschen zugeschnitten sind. Inklusion bedeutet hier, nicht nur den Zugang zu digitalen Technologien zu ermöglichen, sondern auch sicherzustellen, dass diese Technologien für alle nutzbar und verständlich sind. Insgesamt zeigt der Sammelband auf, dass digitale Technologien ein großes Potenzial für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen bieten. Sie können Barrieren abbauen und die gesellschaftliche Teilhabe verbessern, wenn sie richtig eingesetzt werden. Dazu bedarf es jedoch einer intensiven Auseinandersetzung mit den spezifischen Bedürfnissen und dem technischen Kenntnisstand einzelner Personen sowie der Entwicklung entsprechender Konzepte und Technologien für einen solchen personenzentrierten Ansatz. Der Sammelband liefert dazu wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergänge gestalten: Zugänge und Verläufe in der beruflichen Rehabilitation (2025)

    Kakuschke, Verena; Glamann, Nathalie; Kardorff, Ernst von; Choi, Kyung-Eun; Tibbe, Niklas; Weißmann, Regina; Dreßke, Stefan; Wengemuth, Eileen ; Thomas, Joachim ; Ohlbrecht, Heike;

    Zitatform

    Kakuschke, Verena, Nathalie Glamann, Eileen Wengemuth, Niklas Tibbe, Regina Weißmann, Stefan Dreßke, Kyung-Eun Choi, Ernst von Kardorff, Joachim Thomas & Heike Ohlbrecht (2025): Übergänge gestalten: Zugänge und Verläufe in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, S. 1-10. DOI:10.1055/a-2742-5589

    Abstract

    "Übergänge von der medizinischen in die berufliche Rehabilitation markieren nicht nur den Wechsel von einer Institution oder Maßnahme zur nächsten, sondern sind auch biografisch bedeutsame und vulnerable Phasen für die Rehabilitand:innen. Der Gestaltung dieses Übergangs kommt somit eine große Bedeutung zu. Die Studie untersucht Übergänge aus der medizinischen in die berufliche Rehabilitation aus der Perspektive von vier Forschungsprojekten. Dabei werden zentrale Hürden, Steuerungsmechanismen und subjektive Erfahrungen im Übergangsprozess thematisiert. die Datenbasis umfasst qualitative Interviews, Fokusgruppen, Dokumentenanalysen sowie standardisierte und offene Fragebogenerhebungen in Berufsförderungswerken (BFW), Beruflichen Trainingszentren (BTZ) und medizinischen Reha-Einrichtungen. Die Auswertung erfolgt mittels qualitativer Inhaltsanalyse (Kuckartz, Mayring), Grounded Theory (Glaser & Strauss) sowie deskriptiver statistischer Verfahren. die Ergebnisse lassen sich vier thematischen Schwerpunkten zuordnen, die den Übergangsprozess chronologisch beschreiben: 1) Der Weg in die berufliche Rehabilitation, 2) Information und Begleitung zur beruflichen Rehabilitation, 3) Zugang und Zuweisung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), 4) Der Maßnahmeeinstieg und das Ankommen in der beruflichen Rehabilitation. Insgesamt zeigt sich, dass die Übergänge von institutionellen Fragmentierungen, Informationsdefiziten und unklaren Zuständigkeiten gekennzeichnet sind. Rehabilitand:innen erfahren häufig zufällig oder durch Eigeninitiative von beruflichen Reha-Angeboten. Beratungsangebote sind unzureichend koordiniert und formale Zuweisungsprozesse erscheinen intransparent und zum Teil willkürlich. Besonders vulnerable Gruppen – etwa Personen mit Sucht- oder anderen psychischen Erkrankungen – sind überdurchschnittlich stark von diesen Barrieren betroffen. Gleichzeitig zeigen sich auch Beispiele gelingender Übergänge, insbesondere wenn eine frühzeitige, kontinuierliche Beratung erfolgt und individuelle Lebenslagen berücksichtigt werden. ein gelingendes Übergangsmanagement erfordert klare Zuständigkeitsregelungen, verbindliche Standards für die Beratung und Zuweisung sowie eine bessere Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Dabei ist die Integration institutioneller Routinen mit den biografischen Realitäten der Rehabilitand:innen zentral." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen: Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten (2025)

    Lauber, Dominique M. ;

    Zitatform

    Lauber, Dominique M. (2025): Case Management für Langzeitarbeitslose mit komplexen Problemlagen. Einblicke in ein Modellprojekt für Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 84-90. DOI:10.3262/SM2508084

    Abstract

    "Bürgergeldbeziehende mit Suchtverhalten sind zum Teil mit komplexen Problemlagen konfrontiert, die auf ein spezialisiertes, aber zergliedertes Hilfesystem treffen. Hier sind rechtskreisübergreifende Hilfen notwendig, die zum Beispiel durch Case Management realisiert werden können. Der Beitrag zeigt den Blick von Fachkräften verschiedener Träger Sozialer Arbeit auf die Fallarbeit mit Case Management in einem Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms »Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro«." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Optimal Income Tax and Disability Benefits for Households with Disability (2025)

    Lee, Kyung-woo;

    Zitatform

    Lee, Kyung-woo (2025): Optimal Income Tax and Disability Benefits for Households with Disability. In: Global economic review, Jg. 54, H. 1, S. 49-78. DOI:10.1080/1226508x.2025.2487969

    Abstract

    "This study analyzes the optimal income tax and disability benefits for households with disabled agents. In the model, both able and disabled members of households can supply labour and pay income tax. However, they may receive disability benefits if disabled members do not work. Moreover, this model explicitly considers households' activities to help disabled members to work, which is novel in the literature. I show that optimal disability benefits are positive because only severely disabled agents give up labour supply and receive disability benefits. However, optimal disability benefits decline with household income as disabled agents in poorer households need greater government support. As for the optimal net tax burden (i.e. income tax net of disability benefits), heavier tax burden falls on households that have disabled agents work because they are richer. However, marginal net tax rates are higher for households that receive disability benefits to incentivize disabled agents to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Health-related quality of life of unemployed individuals diagnosed with a mental illness: a cross-sectional study (2025)

    Liegert, A. P. ; Hussenoeder, F. S.; Bieler, L.; Koschig, M.; Rohde, C.; Conrad, I.; Stengler, K.; Alberti, M.; Riedel-Heller, S. G.;

    Zitatform

    Liegert, A. P., F. S. Hussenoeder, M. Koschig, M. Alberti, L. Bieler, C. Rohde, K. Stengler, S. G. Riedel-Heller & I. Conrad (2025): Health-related quality of life of unemployed individuals diagnosed with a mental illness: a cross-sectional study. In: Quality of life research, Jg. 34, H. 12, S. 3377-3385. DOI:10.1007/s11136-025-04051-5

    Abstract

    "1. Why is this study needed? Job loss is often a harmful experience, even more so for people who already have a mental illness. We wanted to learn more about the factors that hurt or help health-related quality of life so that future support programs could be better implemented. 2. What is the key problem/issue/question this manuscript addresses? How are age, education, mental-health symptoms, and perceived work ability linked to physical and mental well-being in unemployed people with mental illnesses? 3. What is the main point of your study? We want to investigate what factors most affect the well-being of our study participants so that we can help to improve the care and support of unemployed people struggling with mental illness. 4. What are your main results and what do they mean? Overall, people in our study felt much less healthy than the general population. Specifically, depression, anxiety, somatic complaints, and low work ability were strongly tied to poorer quality of life. Older people and those with more bodily complaints felt worse physically, but not necessarily mentally. Women, people who felt more able to work, and some with anxiety felt better physically. People with more education, depression, or anxiety felt worse mentally. Feeling able to work helped both physical and mental well-being. This suggests that helping people feel ready to work and supporting their health can improve how they feel and help them get back to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Internal and external factors in the success of graduates with disabilities in higher education and employment: an international comparative study in Germany and Spain (2025)

    Lopez-Gavira, Rosario ; Perez-Lopez, Aurora Virginia ; Orozco, Inmaculada ;

    Zitatform

    Lopez-Gavira, Rosario, Inmaculada Orozco & Aurora Virginia Perez-Lopez (2025): Internal and external factors in the success of graduates with disabilities in higher education and employment: an international comparative study in Germany and Spain. In: Higher education, S. 1-24. DOI:10.1007/s10734-025-01446-8

    Abstract

    "Initiatives in legislation and improved resources dedicated to inclusive education have contributed to an increase in the number of people with disabilities with higher education and access to a profession in the primary market. However, people with disabilities often face a lot of difficulties and injustices before they can finish their university career and obtain a job according to their education, abilities, and wishes. This article presents an empirical, international, comparative study that analysed, from the perspective of 56 German and Spanish graduates with disabilities belonging to 34 universities, which key factors promoted the successful completion of their studies and which factors facilitated their inclusion in the labor market. The research was qualitative through individual interviews with graduates with disabilities. The results revealed many common aspects in the internal (self-knowledge, self-determination, autonomy, self-efficacy, and resilience) and external factors (family, classmates, friends, disability services, and faculty members) that explain the academic success and labor market transition (work experience, accommodations, and awareness) of graduates with disabilities of both countries. However, these factors also revealed some differences between the two countries that serve as an impulse to mobilize cultural, political, and practical change in higher education institutions, employers, and society in general." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Predictors of Employers’ Intention to Hire People With Disability (2025)

    Mahasneh, Rola ; Connolly, Alanna; Gordon, Rob; Algie, Jennifer; Randle, Melanie;

    Zitatform

    Mahasneh, Rola, Melanie Randle, Rob Gordon, Jennifer Algie & Alanna Connolly (2025): Predictors of Employers’ Intention to Hire People With Disability. In: Social marketing quarterly, Jg. 31, H. 3, S. 278-295. DOI:10.1177/15245004251354829

    Abstract

    "Background: Rates of employment for people with disability are about half that of people without disability and have changed little in recent decades. One reason for these low workforce participation rates is the negative attitudes held by employers about hiring people with disability. Approaching this problem from a social marketing perspective has the potential to improve employer willingness to hire people with disability. However, there is presently scant information about factors associated with employer hiring decisions to inform the development of social marketing strategies. The present study examines employer beliefs about hiring people with disability such that social marketing campaigns can be created that effectively address the key barriers to hiring. Focus of the Article: The identification of employer beliefs that predict intention to hire someone with disability. Research Question: What beliefs held by employers predict their intention to hire people with disability? Program Design/Approach: This research provides insights that can inform the development of social marketing campaigns that are effective in improving employer attitudes towards hiring people with disability. Ultimately, this is likely to lead to changes in employer hiring behavior and increase workforce participation rates for people with disability. Importance to the Social Marketing Field: This research is important because by understanding what employers believe about hiring people with disability, we can develop social marketing strategies that are effective in overcoming barriers to hiring and improving employer willingness to hire people with disability. Methods: We conducted an online survey with a sample of 1419 Australian employers. The survey questions were based on the framework of the theory of planned behavior. Linear regression was used to analyse the data. Employer attitudes (derived from behavioral beliefs), subjective norms (derived from normative beliefs) and perceived behavioural control were used as independent variables and intention to hire someone with disability was used as the dependent variable. Results: The theoretical constructs of behavioral beliefs, normative beliefs, and control beliefs were significant predictors of intention to hire. In particular, employers with the highest intention to hire believed that hiring someone with disability would increase productivity, increase the organisation’s skill base, improve workplaceculture, and provide greater opportunities for training and mentoring. They also believed that other employees and customers would support their decision to hire someone with disability. Recommendations for Research and Practice: The present research identifies the specific beliefs held by employers that predict their intention to hire someone with disability. This work could be extended by using market segmentation techniques to identify whether heterogeneity exists among employers. If it does exist, this information could inform the development of customised social marketing strategies that target the specific beliefs held by each segment, and that address the barriers preventing them from hiring people with disability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie KI Berufe verändert und Chancen für Menschen mit Behinderungen schafft (2025)

    Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Matthes, Britta (2025): Wie KI Berufe verändert und Chancen für Menschen mit Behinderungen schafft. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 39, H. 1, S. 6-15., 2025-04-04.

    Abstract

    "Es ist absehbar, dass die rasanten technologischen Entwicklungen der letzten Jahre, insbesondere die enorme Steigerung der Rechenleistung und die Entwicklung selbstlernender algorithmischer Systeme, die heute allgemein als Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet werden, ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen werden. Welche das genau sein werden, können wir leider aber auch nicht sagen. Denn gerade in solch disruptiven Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, wissen wir nicht, wie schnell und in welche Richtung sich bestehende Berufe verändern, welche Berufe verschwinden und welche neu entstehen werden. Zwar können Prognosen etwas darüber sagen, wie sich die Zahl der Berufseinsteiger*innen auf die verschiedenen Berufe und Qualifikationsniveaus verteilen würde, wenn sich die Entwicklung wie in der Vergangenheit fortsetzt. Allerdings scheinen die Potenziale, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben, bekannte Zusammenhänge in Frage zu stellen. Hinzu kommt, dass diese Prognosemodelle sehr komplex sind, um daraus sinnvolle Schlussfolgerungen für den Einzelnen zu ziehen. So lässt sich die Frage, inwiefern KI und andere digtale Technolgien auch die Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen erweitern könnten, damit kaum beantworten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Unlocking inclusive hiring: understanding employers’ decisions about hiring people with disabilities (2025)

    Nagtegaal, Rosanna; de Boer, Noortje ; Berkel, Rik van ; Tummers, Lars ;

    Zitatform

    Nagtegaal, Rosanna, Noortje de Boer, Rik van Berkel & Lars Tummers (2025): Unlocking inclusive hiring: understanding employers’ decisions about hiring people with disabilities. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 36, H. 20, S. 3717-3756. DOI:10.1080/09585192.2025.2607539

    Abstract

    "People with disabilities get hired less than people without disabilities. One cause is that employers decide not to offer jobs to people with disabilities. This mixed-methods study aims to shed light on this through 18 interviews with employers, policy workers, and people with disabilities (Study 1) and a survey of 507 employers (Study 2). We study capabilities, opportunities, and motivations. These are dimensions of the COM-B model, a framework that integrates different theories to understand behavior. Capabilities (C) refer to an employer’s knowledge and skills relevant to hiring people with disabilities. Opportunities (O) refer to the environment in which an employer operates, while motivations (M) involve plans and evaluations as well as emotions. Together, these dimensions influence behavior (B). We find that capabilities and opportunities impact hiring people with disabilities, but motivations remarkably do not. Regarding capabilities, employers have limited knowledge about regulations. Employers also lack knowledge about people with disabilities. Regarding opportunities, employers indicate that suitable positions are unavailable, and that their organizations lack inclusion policies. Improving the capabilities and opportunities of employers could help to unlock inclusive hiring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Anspruchsvoraussetzungen (2025)

    Nebe, Katja;

    Zitatform

    Nebe, Katja (2025): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten und Anspruchsvoraussetzungen. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 56, H. 2, S. 4-23.

    Abstract

    "Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ist in einer Vielzahl von Rechtsgrundlagen geregelt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Begriffe, die verschiedenen Leistungen und Anspruchsvoraussetzungen sowie über die jeweils zuständigen Leistungsträger." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

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  • Literaturhinweis

    Forschung zur beruflichen Rehabilitation: Positionierung und Zukunftsstrategien (2025)

    Niehaus, Mathilde ; Tisch, Anita ; Heide, Marie ;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde, Marie Heide & Anita Tisch (2025): Forschung zur beruflichen Rehabilitation: Positionierung und Zukunftsstrategien. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 3-4, S. 363-384. DOI:10.1515/zsr-2025-0009

    Abstract

    "Die Weiterentwicklung der Forschung zur beruflichen Rehabilitation erfordert einen disziplinübergreifenden Austausch über die inhaltliche Ausrichtung, methodische Weiterentwicklung und strukturellen Rahmenbedingungen des Forschungsfeldes. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen und Perspektiven für eine zukunftsorientierte und anschlussfähige Forschung zu formulieren. Grundlage ist ein dreitägiger Scoping Workshop mit 14 Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Der Inhalt der Diskussionen wird auf strukturierende Weise analysiert mit dem Ziel, zentrale Positionen zur Weiterentwicklung des Forschungsfeldes abzuleiten. Die Forschung zur beruflichen Rehabilitation entwickelt sich als multi- und interdisziplinäres Feld, das individuelle, betriebliche, institutionelle und gesellschaftliche Bedingungen zur Teilhabe am Arbeitsleben über den Lebensverlauf hinweg adressiert. Eine stärkere Profilschärfung und internationale Anbindung sind zentrale Entwicklungsschritte. Methodisch wird ein vielfältiges, kontextsensibles Vorgehen als notwendig erachtet, das auch partizipative und transdisziplinäre Herangehensweisen berücksichtigt. Als zentrale Voraussetzungen für eine systematisch anschlussfähige Forschung werden der Aufbau feldspezifischer Evidenzstandards sowie trägerübergreifender, längsschnittlicher Datengrundlagen benannt. Strukturell liegt Entwicklungspotenzial im Ausbau institutioneller Verankerung, langfristiger Förderung und gezielter Nachwuchsentwicklung. Für eine zukunftsfähige Forschung zur beruflichen Rehabilitation braucht es eine klare Profilschärfung, eine stärkere institutionelle Verankerung sowie langfristige, sektorenübergreifende Förderstrukturen. Methodische Vielfalt, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Sichtbarkeit sind zentrale Voraussetzungen, um das Potenzial der Forschung zur beruflichen Rehabilitation auszuschöpfen und gesellschaftlich sichtbar werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten: Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen (2025)

    Oehme, Andreas;

    Zitatform

    Oehme, Andreas (2025): Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten. Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Juventa Verlag, 270 S. DOI:10.3262/978-3-7799-8746-8

    Abstract

    "Bis heute bleibt die Unterstützung von Übergängen in Arbeit zweigeteilt: Beschäftigungshilfen für sozial benachteiligte junge Menschen stehen neben einem System für Menschen mit Behinderungen. Beide gelten gegenüber einem als normal angesehenen Ausbildungssystem und einem »ersten« Arbeitsmarkt als Sondersysteme. Mit einem detaillierten Blick auf das Feld entwickelt der Band ein Modell für Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen, die der Forderung nach Inklusion gerecht werden. Er geht der Frage nach, wie Hilfen in die Regelsysteme integriert und wie inklusive Arbeitsmärkte – unter anderem mit Ansätzen einer gemeinwesenorientierten Ökonomie – im lokalen Raum entwickelt werden können." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Role of Artificial Intelligence and Digital Solutions in Transforming Educational and Employment Access for Individuals With Disabilities (2025)

    Omri, Anis ; Afi, Hatem; Slimani, Sana;

    Zitatform

    Omri, Anis, Sana Slimani & Hatem Afi (2025): The Role of Artificial Intelligence and Digital Solutions in Transforming Educational and Employment Access for Individuals With Disabilities. In: The British journal of sociology, Jg. 76, H. 4, S. 873-897. DOI:10.1111/1468-4446.13225

    Abstract

    "While education is essential for employability, people with disabilities often face barriers such as inadequate accommodations and limited access to adaptive technologies, hindering their equitable labor market participation. This research addresses these challenges by analyzing the roles of artificial intelligence (AI) and digitalization in the relationship between educational attainment and employability among people with disabilities in 33 high-income countries from 2010 to 2022. Using a moderated moderation model, the study evaluates how AI and digitalization jointly influence the relationship between education levels and employment outcomes. The analysis employs the Hayes PROCESS macro with bootstrapped confidence intervals to ensure robustness and accuracy in estimating interaction effects. The findings demonstrate that education significantly enhances employment prospects for individuals with disabilities, with stronger effects observed at intermediate and advanced education levels. AI serves as a critical moderator, amplifying the positive impact of education by creating adaptive learning environments and fostering essential technical and transversal skills. Digitalization complements this role by providing the infrastructure necessary to integrate AI into education systems, broadening access to resources, and enabling flexible learning opportunities. The study further identifies a moderated moderation effect, where the combined influence of AI and digitalization significantly strengthens the effect of education on employability for disabled people. These results highlight the transformative potential of AI and digitalization in improving education quality and fostering labor market inclusion for persons with disabilities in an increasingly digitalized world." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unexplored strains and job satisfaction for individuals with visual and auditory impairments: an Italian study (2025)

    Orfei, Maria Donata; Bottari, Davide; Daneluzzi, Gabriella; Maggi, Francesca; Ricciardi, Emiliano; Porcari, Desirée Estela;

    Zitatform

    Orfei, Maria Donata, Desirée Estela Porcari, Gabriella Daneluzzi, Francesca Maggi, Emiliano Ricciardi & Davide Bottari (2025): Unexplored strains and job satisfaction for individuals with visual and auditory impairments: an Italian study. In: BMC public health, Jg. 25, H. 1. DOI:10.1186/s12889-025-23696-y

    Abstract

    "The evidence on job conditions for disabled individuals in the workplace hampers understanding of their needs and the implementation of effective interventions to support their adjustment and integration. The current study contributed to this aim by examining previously unexplored aspects of the adjustment of people with sensory disabilities (PwSD) in bank work settings in Italy. In particular, it investigated for the first time three specific job strains: technostress (TS), cognitive overload (COL), and aging (AG) in PwSD as compared with typical development (PwTD), along with job satisfaction and accessibility. A multidimensional web survey was administered across the Italian national territory to a sample of PwSD (n = 202) and a sample of PwTD (n = 2283). Descriptive statistics were used to highlight perceived satisfaction with accessibility and accommodations in the workplace. A series of linear regression models aimed to measure the association between participants’ age and final scores of the TS, COL, and AG questionnaires. A series of non-parametric tests (Mann-Whitney U-tests) were performed to compare the final COL, TS, and AG scores of PwSD and PwTD. At a descriptive level, results highlighted that PwSD’s job satisfaction was fairly positive. However, various concerns were brought to light, revealing notable differences between the hearing-impaired and visually impaired cohorts. Moreover, while PwSD displayed reduced scores in the TS questionnaire compared to PwTD, the opposite occurred for the AG questionnaire. Increasing age was related to TS and AG in the PwTD, but only to AG in PwSD. Our study investigated for the first time specific job strains in PwSD, thus contributing to a deeper understanding of adjustment to work in a bank worker population. Older adults tend to show higher levels of technostress and a reduced sense of self-efficacy, and these subjective experiences bring together PwTD and PwSD. Moreover, inclusivity and job satisfaction for PwSD, although moderately satisfying, still show several criticisms. Our data can stimulate future research aimed at deepening the work adjustment in PwSD." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    „Dass du nicht gleich in das nächste Loch reinkrachst“: Prämienzahlungen unterstützen Return to Work bei gesundheitlichen Einschränkungen (2025)

    Ostermann, Anne ; Levin, Tatjana ; Bökel, Andrea ; Sturm, Christian ;

    Zitatform

    Ostermann, Anne, Tatjana Levin, Andrea Bökel & Christian Sturm (2025): „Dass du nicht gleich in das nächste Loch reinkrachst“: Prämienzahlungen unterstützen Return to Work bei gesundheitlichen Einschränkungen. In: Die Rehabilitation, S. 1-7. DOI:10.1055/a-2674-8765

    Abstract

    "Das rehapro-Modellprojekt „Einstiegsprämie“ (ESP) wurde initiiert, um Personen mit nicht nur vorübergehenden gesundheitlichen Einschränkungen zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu motivieren. Die qualitative Studie untersuchte ,welche Wirkung die ESP aus der Perspektive der Beziehenden entfaltet. Außerdem wurden die spezifischen Herausforderungen untersucht, mit denen die Zielgruppe bei der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit konfrontiert war. Es wurden im Zeitraum 02/2021 bis 07/2022 22 qualitative Interviews mit ESP-Beziehenden geführt und mit einem Grounded-Theory-Ansatz ausgewertet. Es wurden 11 Frauen und 11 Männer aus den Zuständigkeitsbereichen der DRV Braunschweig-Hannover (DRV BS-H) und der DRV Mitteldeutschland (DRV MD) telefonisch interviewt. Die Studie ist Teil eines Mixed-Methods-Designs. Die ESP wirkt vor allem stabilisierend und erleichtert den Übergang in eine neue Beschäftigung, indem sie kurzfristige finanzielle Engpässe abfedert. Sie wird häufig für Mobilität und unvorhergesehene Ausgaben genutzt und trägt zu einer Planungssicherheit im Alltag bei. Alle Befragten sind auch unabhängig von der ESP zur Arbeitsaufnahme motiviert. Fehlanreize konnten nicht festgestellt werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Arbeitssuche ist die Passung des Arbeitsverhältnisses zur gesundheitlichen Situation und eine langfristige berufliche Perspektive. Die ESP stellt eine niederschwellige finanzielle Unterstützung dar, die die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit erleichtert und in den ersten Monaten zur Stabilisierung der Lebenssituation beiträgt. Da die Mittel flexibel eingesetzt werden können, ermöglicht die ESP eine bedarfsorientierte Nutzung. Die Passung des Arbeitsverhältnisses zu den vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen ist zentral für eine gelingende Wiedereingliederung. Das Potential der ESP als Maßnahme zur beruflichen Wiedereingliederung liegt in den positiven Effekten auf Teilhabe und Stabilität in verschiedenen Lebensbereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Stellensuchverhalten bei Menschen mit Behinderung während der COVID-19-Pandemie in Deutschland (2025)

    Paul, Karsten ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Paul, Karsten & Alfons Hollederer (2025): Arbeitslosigkeit und Stellensuchverhalten bei Menschen mit Behinderung während der COVID-19-Pandemie in Deutschland. Kassel: Kassel University Press, 73 S. DOI:10.17170/kobra-2025081111367

    Abstract

    "Es ist wenig darüber bekannt, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Arbeitsmarkterfahrungen von Menschen mit Behinderung ausgewirkt hat. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Personen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt grundsätzlich eine benachteiligte Gruppe darstellen, gilt es zu untersuchen, ob sich ihre Situation in den herausfordernden Zeiten der COVID-19-Pandemie weiter verschlechtert hat und wie ihr Arbeitssuchverhalten durch die Pandemie beeinflusst wurde." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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