Springe zum Inhalt

Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Lochner, Benjamin ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21058), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-indifferences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stratification of post-birth labour supply in a high- and low- maternal employment regime (2026)

    Filser, Andreas ; Wagner, Sander ; Achard, Pascal ; Müller, Dana ; Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Filser, Andreas, Pascal Achard, Corinna Frodermann, Dana Müller & Sander Wagner (2026): Stratification of post-birth labour supply in a high- and low- maternal employment regime. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 102, 2026-01-30. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101133

    Abstract

    "This paper compares the magnitude and stratification of motherhood employment penalties in France and Germany, two countries with contrasting institutional orientations towards maternal employment. While prior research has documented cross-national variation in the size of motherhood penalties, less is known about how macro-level contexts shape their stratification across socioeconomic groups. Using harmonized administrative employment data on 18,948 French and 72,632 German mothers, who were employed prior to first birth between 1997 and 2014, we estimate labour market participation trajectories for five years following childbirth. Across both countries, women with higher pre-birth income, higher education, and employment in higher-wage firms experience substantially smaller reductions in labour supply, with income emerging as the strongest stratifying dimension. Motherhood penalties are markedly smaller in France, amounting to less than one-third of the reduction observed in Germany. Yet penalties in France are more strongly stratified: mothers in the lowest income quintile experience participation losses 3.14 times larger than mothers in the highest quintile, compared to a ratio of 1.17 in Germany. Within Germany, East German mothers face smaller but more stratified penalties than West German mothers. Finally, we test whether the macro-level pattern of larger penalties associated with weaker stratification also generalizes to 65 NUTS-2 regions. We find no systematic association between the size and stratification of motherhood penalties at the regional level. The findings suggest that institutional contexts supporting high maternal employment reduce overall penalties but pose particular challenges for mothers from lower socio-economic backgrounds who reintegrate less rapidly into the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Betreuungsarrangements von Familien mit kleinen Kindern: Gesellschaftliche Einstellung zu Erwerbstätigkeit von Müttern und externer Kinderbetreuung (2026)

    Frodermann, Corinna ; Peters, Eileen ; Philipp, Marie-Fleur ; Wenzig, Claudia;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna, Eileen Peters, Marie-Fleur Philipp & Claudia Wenzig (2026): Arbeits- und Betreuungsarrangements von Familien mit kleinen Kindern: Gesellschaftliche Einstellung zu Erwerbstätigkeit von Müttern und externer Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 02/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2602

    Abstract

    "Die Förderung der Erwerbsintegration von Frauen und speziell von Müttern ist ein zentrales Thema der Arbeitsmarkt- und Gleichstellungspolitik. Entscheidend für eine Erwerbsaufnahme von Müttern sind dabei nicht nur die Bedingungen am Arbeitsmarkt und die vorhandenen Möglichkeiten der externen Kinderbetreuung, sondern auch die Einstellung zu Familie und Beruf. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autorinnen Normvorstellungen in der Bevölkerung zur außerhäuslichen Betreuung von Kindern und zur Erwerbstätigkeit von Müttern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ; Wenzig, Claudia;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen (2026)

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen. In: IAB-Forum H. 23.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260223.01

    Abstract

    "Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2026 (2026)

    Grützmacher, Judith; Meier, Dennis H.;

    Zitatform

    Grützmacher, Judith & Dennis H. Meier (2026): Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2026. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2026-01), Berlin, 49 S.

    Abstract

    "Die Studie zeichnet ein konsistentes Bild der langfristigen Entwicklungen im deutschen Bildungs- und Qualifikationssystem und ordnet diese in internationale Vergleichsrahmen ein. Im Bereich der Qualifikationsstruktur bestätigen sich bekannte Muster: Deutschland bleibt durch einen besonders ausgeprägten mittleren Qualifikationsbereich gekennzeichnet, während der Trend zur Höherqualifizierung allmählich stärker sichtbar wird. Gleichzeitig zeigen sich Spezifika des deutschen Arbeitsmarktes, etwa die zugleich steigende Bedeutung tertiärer Abschlüsse und eine parallele Ausweitung des geringqualifizierten Segments. In der hochschulischen Bildung setzt sich nach einer Phase deutlicher Expansion eine Phase der Stabilisierung fort. Die Studiennachfrage reagiert weiterhin sensibel auf demografische Entwicklungen und strukturelle Veränderungen im Schulsystem. Während sich die Zahl der inländischen Studienberechtigten eher rückläufig zeigt, bleibt die internationale Studienmobilität dynamisch. Internationale Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Absolventinnen und Absolventen prägen weiterhin zunehmend das Profil des deutschen Hochschulsystems - besonders in MINT-Fächern, in denen sich ein erheblicher Beitrag zum Fachkräftepotenzial abzeichnet. Die individuelle Weiterbildungsbeteiligung verzeichnet wieder steigende Tendenzen und nähert sich früheren Höchstständen an. Dabei bleiben deutliche Unterschiede zwischen Qualifikationsniveaus bestehen. Die betriebliche Weiterbildung zeigt nach den pandemiebedingten Einbrüchen eine schrittweise Erholung, ohne das frühere Niveau vollständig zu erreichen. Die Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Bedeutung arbeitsmarktbezogener Kompetenzentwicklung und die unterschiedlichen Ausgangslagen verschiedener Betriebsgrößen und Branchen. Insgesamt unterstreicht der Bericht die hohe Dynamik des Bildungs- und Qualifikationsgeschehens in Deutschland während zugleich strukturelle Besonderheiten des deutschen Systems weiterhin prägend wirken. Langfristige Trends - insbesondere die fortschreitende Höherqualifizierung, die wachsende Bedeutung internationaler Bildungsmigration und die zunehmende Relevanz lebenslangen Lernens - setzen sich fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unemployment Insurance Reforms and Labour Market Dynamics (2026)

    Hartung, Benjamin; Jung, Philip ; Kuhn, Moritz ;

    Zitatform

    Hartung, Benjamin, Philip Jung & Moritz Kuhn (2026): Unemployment Insurance Reforms and Labour Market Dynamics. In: The Review of Economic Studies, Jg. 93, H. 1, S. 517-555. DOI:10.1093/restud/rdaf019

    Abstract

    "A key question in labour market research is how the unemployment insurance system affects unemployment rates and labor market dynamics. We provide new answers to this old question by studying one of the largest unemployment insurance reforms in recent decades, the German Hartz reforms. On average, lower separation rates into unemployment account for 76% of declining unemployment after the reform, a fact unexplained by existing research focussing on job-finding rates. Exploiting institutional changes by age, employment duration, and wages, we establish a causal link between the reform and changes in labor market dynamics. Relying on the labour market theory, we generalize our empirical findings beyond the German case and establish separation rate changes as an important macroeconomic adjustment channel after unemployment insurance reforms. We derive analytically that the change of separation rates increases in proportion to average unemployment duration suggesting an equally important role for most other European labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gleichstellungspolitische Herausforderungen im sozialen Sektor (2026)

    Hohendanner, Christian ; Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Aysel Yollu-Tok (2026): Gleichstellungspolitische Herausforderungen im sozialen Sektor. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 205-221, 2025-08-08.

    Abstract

    "Der soziale Sektor stellt nicht nur eine zentrale Beschäftigungsdomäne für Frauen dar, sondern besitzt auch eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Eine gleichstellungssensible Analyse der dortigen Erwerbsverhältnisse offenbart jedoch ein ambivalentes Bild: Einerseits fungiert der soziale Sektor als Beschäftigungsmotor für Frauen, auch in leitenden Funktionen. Andererseits bestehen strukturelle Rahmenbedingungen, die gleichstellungspolitische Zielsetzungen unterminieren. Von besonderem Gewicht ist die weit verbreitete Teilzeitbeschäftigung, die sich nicht allein auf individuelle Präferenzen zurückführen lässt, sondern in engem Zusammenhang mit den arbeitsorganisatorischen und bedarfsabhängigen Logiken des Sektors stehen. Teilzeitarbeit führt nicht nur zu langfristig reduzierten Erwerbseinkommen, sondern trägt wesentlich zur Reproduktion geschlechtsspezifischer Ungleichheiten in der Verteilung unbezahlter Sorgearbeit bei. Darüber hinaus sind Schichtarbeit, Rufbereitschaft und Wochenendarbeit Ausdruck einer strukturellen Entgrenzung von Arbeit und stellen eine zentrale Herausforderung dar. Diese Flexibilitätsanforderungen generieren auf Seiten der Beschäftigten zusätzliche gesundheitliche und organisationale Belastungen und erschweren gleichzeitig auf Seiten der Einrichtungen eine verlässliche Personal- und Versorgungsplanung. Beides beeinträchtigt nicht nur die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit, sondern gefährdet auch die Qualität und Kontinuität sozialer Dienstleistungen. Vor diesem Hintergrund wird nochmals deutlich, dass die Attraktivität des sozialen Sektors nicht nur von monetären Faktoren abhängt, sondern die Beschäftigungsbedingungen und Arbeitsbelastungen eine wichtige Rolle spielen. Dass der Sektor bislang nicht destabilisiert ist, ist auch der hohen intrinsischen Motivation vieler Beschäftigter, insbesondere von Frauen, zu verdanken, die bestehenden strukturelle Defizite durch persönliches Engagement und individuelle Kompromisse kompensieren. Eine zukunftsfähige Stabilisierung und die Weiterentwicklung des sozialen Sektors erfordern daher politische und institutionelle Reformen. Diese müssen über Fragen der Entlohnung hinausgehen und gezielt die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie die zeitliche Organisation von Erwerbsarbeit in den Fokus rücken." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Administrative data on German short-time work: essentials and potentials (2026)

    Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian (2026): Administrative data on German short-time work: essentials and potentials. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-01. DOI:10.1186/s12651-025-00421-1

    Abstract

    "This article describes newly available data on the German short-time work scheme Kurzarbeit. In the course of administering short-time work, the Federal Employment Agency has begun to collect data on its usage. From this process, two distinct data sets emerge: one at the establishment level and one at the individual level. The article explains how both data sets are generated from the administration of Kurzarbeit, details the information they contain and provides illustrative applications. It also discusses the respective potentials and limitations of these data sets for research." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Determinants of refugees’ generalised and institutional trust: evidence from Germany (2026)

    Kanas, Agnieszka ; Tubergen, Frank van ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kanas, Agnieszka, Frank van Tubergen & Yuliya Kosyakova (2026): Determinants of refugees’ generalised and institutional trust: evidence from Germany. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 52, H. 1, S. 85-104., 2025-05-28. DOI:10.1080/1369183x.2025.2514800

    Abstract

    "This paper examines the factors shaping refugees’ institutionalized and generalized trust, focusing on three key influences: (1) pre-arrival migration effects, such as experiences of trauma; (2) asylum procedure effects, including the length and outcome of the process and perceptions of fairness; and (3) post-procedure effects, particularly the context of reception. Using data from the IAB-BAMF-SOEP survey of refugees in Germany, we find that the conditions of the asylum process and the reception context are critical determinants of refugees’ trust. Specifically, while the length of the asylum process and living in shared accommodations negatively affect institutional trust, these impacts are largely mediated by other refugee-specific experiences, such as perceptions of procedural and interactional justice. Receiving a positive asylum decision directly enhances refugees ’ trust in German institutions and other people, whereas being trapped in existential limbo severely erodes trust levels. Additionally, refugees subject to residency restrictions exhibit lower institutional and generalized trust levels than those without such limitations. These findings highlight the critical role of short and fair asylum procedures and inclusive reception policies in fostering trust among refugees, with significant implications for improving integration outcomes and social cohesion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauen und Führungspositionen in Deutschland (2026)

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Iris Möller (2026): Frauen und Führungspositionen in Deutschland. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, 2024-08-14.

    Abstract

    "Frauen sind im Management der Privatwirtschaft nach wie vor seltener vertreten als es ihrem Anteil an den Beschäftigten entsprechen würde. Auf der ersten Führungsebene hat sich seit 2004 nicht viel verändert. 28 Prozent der Führungspositionen auf der ersten Führungsebene in der Privatwirtschaft sind 2022 mit Frauen besetzt (2004: 25 Prozent). Nach wie vor partizipieren Frauen in Ostdeutschland stärker an Führungspositionen als in Westdeutschland, aber auch sie erreichen auf der ersten Führungsebene nicht den Anteil, der ihrem Beschäftigungsanteil entspricht. Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist über den Beobachtungszeitraum praktisch gleichgeblieben. Auch die Einführung des »Gesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen« im Jahr 2016 hat dieses Bild kaum geändert. Ob das neue Zweite Führungspositionen-Gesetz (FüPoG ll), das im August 2021 in Kraft trat, mehr bewirken wird, kann noch nicht endgültig beurteilt werden. Auf der zweiten Führungsebene sieht es etwas besser aus. Dort hat sich der Anteil an Frauen auf Führungspositionen seit 2004 um acht Prozentpunkte erhöht. Damit ist für Deutschland ein Repräsentanzwert von 0,93 erreicht. In Privatwirtschaftlichen Betrieben im Osten haben Frauen auf der zweiten ebene – gemessen an ihrer Repräsentanz – bereits mit den Männern gen. Der seit vielen Jahren relativ hohe Anteil von Frauen auf der zweiten Führungsebene führt allerdings nicht dazu, dass verstärkt Frauen in Spitzenpositionen kommen. Hier zeigen sich möglicherweise auch die unsichtbaren Barrieren, die Frauen am Aufstieg in eine Führungsposition hindern und als »gläserne Decke« bezeichnet werden (für einen Überblick siehe Holst/Wiemer 2010). Warum berufliche Karrieren von Frauen und Männern so ungleich verlaufen, kann mit den vorliegenden Daten nicht geklärt werden. Anzunehmen ist jedoch, dass sowohl betriebliche Rahmenbedingungen als auch die persönliche Lebenssituation von potenziellen Führungskräften darüber entscheiden, ob sie in Führungspositionen aufsteigen (für einen Überblick siehe Kaup 2015). Hier ergeben sich Ansatzpunkte für Unternehmen: Mentoring-Programme helfen, Hindernisse, mit denen Frauen auf ihrem Karriereweg konfrontiert sind, abzubauen. Sie bieten Frauen die Gelegenheit, gesehen zu werden und ihre Fähigkeiten und Kompetenz offenzulegen (Kohaut/Möller 2023b). Für Beschäftigte mit Betreuungspflichten helfen Maßnahmen, die die zeitliche und räumliche Flexibilität erhöhen. Dazu kann die Möglichkeit zur Arbeit im Home-Office ebenso wie das Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle beitragen. Die Bereitschaft von Arbeitgebern und Arbeitgeber:innen, Führen mit reduzierter Arbeitszeit zu ermöglichen, kann insbesondere für Personen mit Betreuungspflichten einen Weg darstellen, den beruflichen Aufstieg trotz familiärer Pflichten zu meistern. Bislang wird diese Möglichkeit allerdings noch relativ selten genutzt: Nur etwa 13 Prozent der Betriebe der Privatwirtschaft haben auch Führungskräfte, die in Teilzeit arbeiten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The demise of works councils in Germany (im Erscheinen) (2026)

    Kohaut, Susanne; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (2026): The demise of works councils in Germany (im Erscheinen). In: Industrielle Beziehungen, 2025-04-28.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter (2026)

    Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ; Wagner, Simon;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Philipp Jaschke & Simon Wagner (2026): IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. (IAB-Kurzbericht 03/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2603

    Abstract

    "Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert bereits fast vier Jahre an und hat seit dem 24. Februar 2022 die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Ende 2024 suchten rund 6,7 Millionen Ukrainer*innen Schutz im Ausland, davon etwa eine Million in Deutschland. Wie sich die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter seit ihrer Ankunft in Deutschland entwickelt hat, zeigen Analysen auf der Grundlage von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die hierfür mit den Daten der Integrierten Erwerbsbiografien verknüpft wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The Geography of job creation and job destruction (2026)

    Kuhn, Moritz ; Manovskii, Iourii; Qiu, Xincheng ;

    Zitatform

    Kuhn, Moritz, Iourii Manovskii & Xincheng Qiu (2026): The Geography of job creation and job destruction. In: Journal of monetary economics, Jg. 158. DOI:10.1016/j.jmoneco.2026.103898

    Abstract

    "Spatial differences in labor market performance are large and highly persistent. Using data from the United States, Germany, and the United Kingdom, we document striking similarities across these countries in the spatial differences in unemployment, vacancies, and vacancy filling, job finding, and separation rates. The novel facts on the geography of vacancies and vacancy filling are instrumental in guiding and disciplining the development of a theory of local labor market performance. We find that a spatial version of a Diamond–Mortensen–Pissarides model with endogenous separations and on-the-job search quantitatively accounts for all the documented empirical regularities. The model also quantitatively rationalizes why differences in job-separation rates have primary importance in inducing differences in unemployment across space while changes in the job-finding rate are the main driver in unemployment fluctuations over the business cycle." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Deutschland ist weiterhin angespannt (2026)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Leber, Ute, Michael Oberfichtner & Barbara Schwengler (2026): Die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Deutschland ist weiterhin angespannt. In: IAB-Forum H. 11.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260211.01

    Abstract

    "Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche haben sich die ohnehin eher trüben Geschäftserwartungen der Betriebe im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr kaum verbessert. In einzelnen Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe hat sich die Situation nochmal deutlich verschlechtert. Hoffnung macht allerdings, dass die Betriebe im Vergleich zum Vorjahr etwas zuversichtlicher hinsichtlich der für 2026 zu erwarteten Beschäftigungsentwicklung sind. In Betrieben, die in die USA exportieren, ist die wirtschaftliche Lage besonders schwierig. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des IAB-Betriebspanels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender-Specific Application Behaviour, Matching, and the Residual Gender Earnings Gap (2026)

    Lochner, Benjamin ; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Lochner, Benjamin & Christian Merkl (2026): Gender-Specific Application Behaviour, Matching, and the Residual Gender Earnings Gap. In: The Economic Journal, Jg. 136, H. 673, S. 97-124., 2025-05-08. DOI:10.1093/ej/ueaf037

    Abstract

    "This paper examines how gender-specific application behavior, firms’ hiring practices, and flexibility demands relate to the gender earnings gap, using linked data from the German Job Vacancy Survey and administrative records. Women are less likely than men to apply to high-wage firms with high flexibility requirements, although their hiring chances are similar when they do. We show that compensating differentials for firms’ flexibility demands help explain the residual gender earnings gap. Among women, mothers experience the largest earnings penalties relative to men in jobs with high flexibility requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migration motivation and ethnic identity of migrant couples: tied versus lead movers (2026)

    Lousada de Freitas Monteiro, Maria Teresa;

    Zitatform

    Lousada de Freitas Monteiro, Maria Teresa (2026): Migration motivation and ethnic identity of migrant couples: tied versus lead movers. In: Review of Economics of the Household, Jg. 24, H. 1, S. 161-197. DOI:10.1007/s11150-024-09708-7

    Abstract

    "This study examines how being a tied or lead mover relates to the ethnic identity of migrant spouses. Tied and lead movers differ in their migration motivations, face different constraints, and opportunities (e.g., social network through work). This is likely to be reflected in different investment strategies and adjustment patterns in the host country. To study the adjustment of tied and lead movers, I rely on the IAB-SOEP Migration Sample, which asks migrant spouses who was the main driver of the migration decision and measures several socio-economic outcomes in Germany. Using the Constant et al. (2009) framework to measure ethnic identity, the results provide descriptive evidence that tied movers in Germany are more likely to be separated and less likely to be integrated and assimilated when compared to lead or equal movers. These findings suggest that for tied movers, the benefits of investing in the host country’s culture do not outweigh the costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Engpassanalyse: Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung (2026)

    Malin, Lydia ; Jansen, Anika ; Flake, Regina; Döring, Chiara;

    Zitatform

    Malin, Lydia, Anika Jansen, Regina Flake & Chiara Döring (2026): Engpassanalyse: Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,01), Köln: Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA), Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute, 31 S.

    Abstract

    "Immer mehr gut qualifizierte Frauen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Viele Frauen arbeiten in Engpassberufen und lindern somit Fachkräfteengpässe. Dennoch bestehen weiterhin ungenutzte Potenziale unter arbeitslosen Frauen. Nichtdeutsche Frauen bieten besonders großes zusätzliches Potenzial für die Zukunft. Allerdings sucht jede fünfte arbeitslose Frau in Deutschland nach einer Tätigkeit, für die sie formal überqualifiziert ist. Würde es gelingen, diese Potenziale zu heben, könnten die Fachkräftelücken in einigen Berufen geschlossen und in weiteren zumindest deutlich reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding (2026)

    Muffert, Johanna; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Muffert, Johanna & Regina T. Riphahn (2026): Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding. In: ILR review, Jg. 79, H. 1, S. 114-141. DOI:10.1177/00197939251361359

    Abstract

    "Multiple job holding (MJH) is increasingly frequent in industrialized countries. Individuals holding a secondary job add to their experience, skills, and networks. The authors study the long-run labor market outcomes after MJH and investigate whether career effects can be validated. They employ high-quality administrative data from Germany. A doubly robust estimation method combines entropy balancing with fixed-effects difference-in-differences regressions. Findings show that income from primary employment declines after MJH spells and overall annual earnings from all jobs increase briefly. Job mobility increases after times of MJH. Interestingly, the beneficial long-term effects of MJH are largest for disadvantaged groups in the labor market, such as females, those with low earnings, and/or low education. Overall, the authors find only limited benefits of MJH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ingenieurmonitor 2025/III: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen: Sonderteil ausländische Beschäftigte (2026)

    Plünnecke, Axel; Haag, Maike;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel & Maike Haag (2026): Ingenieurmonitor 2025/III: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen. Sonderteil ausländische Beschäftigte. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 25 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in Ingenieur- und Informatikberufen weist weiterhin Engpässe auf. Die wirtschaftlich schwierige Lage der Industrie und die Stagnation in den letzten Jahren macht sich am Arbeitsmarkt bei Angebot und Nachfrage in den Ingenieur- und Informatikberufen bemerkbar. Positiv ist zu bewerten, dass bereits in den letzten Jahren die Zuwanderung stark zur Fachkräftesicherung in den Ingenieur- und Informatikberufen beigetragen hat. Sonderteil: “ausländische Beschäftigte”" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Filling the Gap: The Consequences of Collaborator Loss in Corporate R&D (2026)

    Poege, Felix ; Gaessler, Fabian ; Harhoff, Dietmar ; Hoisl, Karin ; Dorner, Matthias ;

    Zitatform

    Poege, Felix, Fabian Gaessler, Karin Hoisl, Dietmar Harhoff & Matthias Dorner (2026): Filling the Gap: The Consequences of Collaborator Loss in Corporate R&D. In: Management science, Jg. 72, H. 2, S. 1616-1635. DOI:10.1287/mnsc.2022.03045

    Abstract

    "We examine how collaborator loss affects the individual productivity of knowledge workers in corporate research and development (R&D). Specifically, we argue that the effect of such loss depends on whether the lost collaborator was internal or external to the organization, which may have compensatory measures in place to maintain the continuity of R&D efforts. To empirically investigate the effect of internal and external collaborator loss, we leverage 845 unexpected deaths of active inventors. We find a substantial negative effect on inventive productivity for the loss of external collaborators, particularly when the collaborator was of presumably high relevance to the remaining inventor. In contrast, the effect for the loss of internal collaborators is virtually zero. We show that the organization’s knowledge management and hiring capabilities are instrumental in explaining the muted effect of internal collaborator loss. This paper was accepted by Toby Stuart, innovation & entrepreneurship. Funding: This work was supported by the Deutsche Forschungsgemeinschaft [Grant 329144242 and Collaborative Research Center TRR 190] and the Agencia Estatal de Investigacion [Grants CEX2019-000915-S and RYC2022-038012-I]. Supplemental Material: The online appendix and data files are available at https://doi.org/10.1287/mnsc.2022.03045 ." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen: