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Dossier

IAB-Betriebspanel

Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar.
In diesem Themendossier finden Sie die Daten- und Methodendokumentationen sowie die mit den Daten des IAB-Betriebspanels erstellte Forschungsliteratur. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Das IAB-Betriebspanel ist auch Basis des IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatzes (LIAB), in dem die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit den zugehörigen Betriebs- und Personendaten aus den Prozessen der Bundesagentur für Arbeit verknüpft sind. Veröffentlichungen zum LIAB finden sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB.
Beim Linked Personnel Panel (LPP) sind die Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel mit Befragungsdaten von Personalverantwortlichen und Beschäftigten verknüpft. Veröffentlichungen zum LPP finden Sie im Themendossier „FDZ Literatur / FDZ Literature“ unter dem Aspekt “Linked Personnel Panel (LPP)“.

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  • Literaturhinweis

    IAB Establishment Panel (IAB-BP) 1993-2024 (2026)

    Bellmann, Lisa ; Umkehrer, Matthias ; Kohaut, Susanne; Grau, Katrin; Tschersich, Nikolai; Gensicke, Miriam; Möller, Iris ; Schwengler, Barbara; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Bellmann, Lisa, Miriam Gensicke, Katrin Grau, Susanne Kohaut, Iris Möller, Michael Oberfichtner, Barbara Schwengler, Nikolai Tschersich & Matthias Umkehrer (2026): IAB Establishment Panel (IAB-BP) 1993-2024. (FDZ-Datenreport 01/2026 (en)), Nürnberg, 28 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2601.en.v1

    Abstract

    "This data report describes the IAB Establishment Panel (IAB-BP) 1993-2024. The IAB Establishment Panel is an annual representative survey on various topics such as the determinants of labour demand. It has been conducted by the IAB since 1993 in West Germany and since 1996 in East Germany, too. The IAB Establishment Panel is the central basis for the analysis of labour demand in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel (IAB-BP) 1993-2024 (2026)

    Bellmann, Lisa ; Grau, Katrin; Möller, Iris ; Kohaut, Susanne; Gensicke, Miriam; Umkehrer, Matthias ; Oberfichtner, Michael ; Tschersich, Nikolai; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Bellmann, Lisa, Miriam Gensicke, Katrin Grau, Susanne Kohaut, Iris Möller, Michael Oberfichtner, Barbara Schwengler, Nikolai Tschersich & Matthias Umkehrer (2026): IAB-Betriebspanel (IAB-BP) 1993-2024. (FDZ-Datenreport 01/2026 (de)), Nürnberg, 28 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2601.de.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt das IAB-Betriebspanel (IAB-BP) 1993-2024. Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Determinanten der Beschäftigung. Die Erhebung wird seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland durchgeführt. Sie stellt die zentrale Quelle für Analysen zur Arbeitskräftenachfrage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The IAB establishment panel – an updated overview (2026)

    Bellmann, Lisa ; Kohaut, Susanne; Grunau, Philipp ; Oberfichtner, Michael ; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Bellmann, Lisa, Philipp Grunau, Susanne Kohaut, Iris Möller & Michael Oberfichtner (2026): The IAB establishment panel – an updated overview. In: Journal for labour market research, Jg. 60, H. 1, 2026-06-23. DOI:10.1186/s12651-026-00434-4

    Abstract

    "This article provides an overview of the IAB Establishment Panel, an annual survey of about 15,000 establishments across all industries and size classes that has been tracking labour demand and its determinants since 1993 (including East Germany since 1996). The survey samples establishments with employees subject to social security contributions disproportionately from the Federal Employment Agency’s Establishment File. Survey weights support inference to this population. The panel combines a core questionnaire on employment, business development, industrial relations, and vocational training with ad hoc modules on current topics. We also describe recent methodological developments, including the transition from paper-based interviewing to computer-assisted and partly self-administered modes and associated response patterns. The survey can be linked to administrative employee data (LIAB) and complementary employer–employee surveys (LPP), enabling matchedanalyses. Researchers can access the data via the Research Data Centre of the German Federal Employment Agency." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Collective Bargaining in Germany: Trends and Challenges (2026)

    Bellmann, Lutz ; Dustmann, Christian ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Christian Dustmann & Bernd Fitzenberger (2026): Collective Bargaining in Germany: Trends and Challenges. (IAB-Discussion Paper 04/2026), Nürnberg, 47 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2604

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht die Entwicklung, institutionelle Ausgestaltung und gegenwärtigen Herausforderungen von Tarifverhandlungen in Deutschland. Tarifverhandlungen wirken Arbeitsmarktunvollkommenheiten entgegen, verteilen Produktivitätsgewinne und gestalten Arbeitsbedingungen. Das deutsche System beruht vor allem auf Branchentarifverträgen, ergänzt durch Firmentarifverträge und die freiwillige Tariforientierung formal nicht tarifgebundener Betriebe an den Ergebnissen von Branchentarifverhandlungen. Historisch haben Tarifverhandlungen kooperative Arbeitsbeziehungen gefördert und zugleich in wirtschaftlichen Abschwüngen Flexibilität ermöglicht. Wir beschreiben die langfristigen Rückgänge der Mitgliedschaft in Gewerkschaften und der Tarifbindung, die durch die Tariforientierung teilweise abgefedert werden. Zudem ist die Tarifbindung unter Niedriglohnbeschäftigten geringer. Abschließend erörtern wir die Zukunft des Systems von Tarifverhandlungen und der deutschen Tarifinstitutionen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Transformationsprozesse und der wachsenden Bedeutung des gesetzlichen Mindestlohns und unternehmen einen Vergleich zwischen Deutschland und den USA." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle von Firmen für Geschlechterungleichheit (2026)

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias & Florian Zimmermann (2026): Die Rolle von Firmen für Geschlechterungleichheit. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 253-267, 2025-10-05.

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersuchte zwei Mechanismen, durch die Firmen zur Geschlechterungleichheit beitragen können. Erstens könnten Frauen seltener in Hochlohnfirmen arbeiten und zweitens könnten Frauen in derselben Firma geringere Löhne gezahlt werden. Im Hinblick auf die Arbeit in unterschiedlichen Firmen zeigt sich, dass Frauen seltener in Firmen arbeiten, die im Durchschnitt ein höheres Gehalt zahlen. Die Forschung deutet darauf hin, dass diese Segregation – also die Aufteilung von Frauen in Niedriglohnfirmen und Männern in Hochlohnfirmen – einerseits von Arbeitgeberseite bedingt ist, beispielsweise durch Diskriminierung oder durch soziale Schließung. Andererseits können Frauen sich aber auch gezielt bei Firmen bewerben, die geringere Löhne durch andere Vorteile kompensieren, wie beispielsweise seltenere Überstunden (vgl. Cha/Weeden 2014). Insgesamt können Unterschiede zwischen den Firmen, in denen Männer und Frauen arbeiten, rund ein Drittel der bereinigten Geschlechterlohnlücke erklären. Diese immer noch große, verbleibende Lohnlücke zeigt jedoch, dass es auch innerhalb von Betrieben noch Faktoren geben muss, die zu Geschlechterlohnlücken beitragen. Deshalb betrachteten wir im zweiten Schritt Lohnungleichheiten in Firmen und die Bedeutung des organisationalen Kontexts. Hierzu suchten wir gleichstellungsorientierte organisationale Maßnahmen, den Anteil von Managerinnen in Firmen und die Rolle von Tarifverträgen. Hier zeigt die Forschung, dass es jeweils Zusammenhänge mit Geschlechterlohnlücken gibt, diese jedoch nicht immer einfachen Mustern folgen. Beispielsweise könnten eine Erhöhung des Frauenanteils im Management und die Einführung betrieblicher nahmen die Geschlechterlohnlücke verringern. Für Tarifverträge hingegen ist das Bild uneindeutig. Die Forschung zeigt zwar, dass Lohnlücken in Betrieben, in denen Tarifverträge gelten, kleiner sind, jedoch verringert die Einführung eines Tarifvertrags die Lohnlücke nicht nachweislich. Insgesamt zeigt sich also, dass sowohl Segregation in verschiedene Firmen als auch der organisationale Kontext in Firmen einen substanziellen Teil der Geschlechterlohnlücke erklären kann, jedoch bleibt trotzdem ein unerklärter Rest übrig. Beispielsweise würde selbst bei Erhöhung des Frauenanteils im Management auf Parität, also 50 Prozent, immer noch eine Geschlechterlohnlücke verbleiben (Zimmermann, 2022). Zusammengefasst kann der Blick auf die Ebene von Firmen somit viel zum Verständnis der Geschlechterlohnlücke beitragen, aber sie sind nur Teil eines größeren Puzzles. Dies unterstreicht, wie vielschichtig das Problem der Geschlechterungleichheit ist und dass Maßnahmen auf vielen Ebenen - bei Individuen, in Betrieben, durch die Gesetzgebung - notwendig sind, um diese Lücken zu schließen. Weiterhin besteht auch auf der Firmenebene viel Forschungsbedarf. Während beispielsweise die Repräsentation von Frauen in verschiedenen Führungsebenen untersucht wurde, wissen wir wenig über die genauen Tätigkeiten einzelner Manager:innen, meist werden unterschiedliche Aufgabenbereiche zusammen gefasst. Somit könnte die Kategorisierung in Führungsebenen zu grob sein und eine Unterteilung nach genauen Tätigkeitsprofilen tiefere Einblicke in zugrundeliegende Mechanismen geben. Auf ähnliche Weise sind die untersuchten Maßnahmen in größere Kategorien zusammengefasst, die keine detaillierteren Aussagen erlauben. Schließlich ist auch noch unbekannt, ob die angebotenen Maßnahmen tatsächlich genutzt werden und ob deren Nutzung zur Verringerung der Lohnlücke beiträgt oder das Angebot alleine ausreicht." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ; Zimmermann, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Employer childcare and flexible working in Germany and the United States: How relevant are female leaders and organised labour? (2026)

    Daiger von Gleichen, Rosa ; Hagen, Marina; Grunow, Daniela ;

    Zitatform

    Daiger von Gleichen, Rosa, Marina Hagen & Daniela Grunow (2026): Employer childcare and flexible working in Germany and the United States: How relevant are female leaders and organised labour? In: Journal of international and comparative social policy, Jg. 42, H. 2, S. 142-158. DOI:10.1017/ics.2026.10093

    Abstract

    "This study examines how public policy and organisational characteristics relate to employer family policies, applying a theory-testing approach at the meso (employer) level. Expanding debates in comparative research on employer behaviour, we distinguish analytically between normative and economic logics and assess their explanatory relevance across policy contexts. Comparing Germany (IAB Establishment Panel) and the United States (National Study of Employers), the findings indicate that normative logics better explain employer-provided childcare, which is more prevalent in Germany, where economic pressure should generally be lower. By contrast, economic logics better explain employer-provided flexible working in the absence of public flexible-work policy. However, when examining female leadership and organised labour at the organisational level, the expected alignment between policy context and dominant logic does not always hold. Taken together, the findings show that meso-level tests of competing logics can clarify how employee segments relate to employer family policies across contexts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Off the Labor Supply Curve: The Zero Employer Size Wage Effect Within Large Firms (2026)

    Diegmann, André ; Müller, Steffen ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Diegmann, André, Steffen Müller & Benjamin Schoefer (2026): Off the Labor Supply Curve: The Zero Employer Size Wage Effect Within Large Firms. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 35265), Cambridge, Mass, 80 S.

    Abstract

    "We revisit the employer size wage effect (ESWE) - arguably the most basic and influential departure from the law of one price for labor. Our main result is that this canonical fact disappears completely across establishments within the same firm, even though they operate in different local labor markets. We uncover and dissect this fact by including a firm fixed effect in otherwise standard cross-sectional regressions of wages on establishment size. We implement this demanding specification in population-wide triple-linked firm-establishment-employee data in Germany. This result is new in the ESWE literature (for which our paper also provides the first systematic meta-analysis). This wage-size decoupling is hard to square with the view that employment is determined along a finitely elastic employer-specific labor supply curve - i.e., employers pay exactly the minimum needed for the quantity of labor, but no more - the foundation of the monopsony view. Bycontrast, large multi-establishment firms (MEF) appear to hire off their labor supply curves (or those curves are very elastic), pay wage premia above the monopsonistic minimum, and leave excess labor supply. We find some evidence for a reemergence of the ESWE within low-premium MEFs. Overall, at least for the 25% of German employment in large firms for which the ESWE disappears, wage setting and employment determination may be better accounted for by alternative models, namely accommodating above-market-clearing wage premia and rationing of labor supply, such as efficiency wage theories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Diegmann, André ;
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  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Schoefer, Benjamin; Lochner, Benjamin ;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34699), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-in-differences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Lochner, Benjamin ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21058), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-indifferences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung in Krisenzeiten: Die erhoffte Trendwende bleibt aus (2026)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2026): Betriebliche Weiterbildung in Krisenzeiten: Die erhoffte Trendwende bleibt aus. In: IAB-Forum H. 15.04.2026, 2026-04-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260415.01

    Abstract

    "Nachdem die betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten in den ersten beiden Jahren der Corona-Krise massiv eingebrochen waren, haben sie 2022 und 2023 wieder zugenommen. Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche bleibt die Zahl der weiterbildenden Betriebe allerdings auch in jüngster Zeit deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Zugleich unterscheidet sich die Weiterbildungsbeteiligung nach wie vor deutlich zwischen verschiedenen Betriebs- und Beschäftigtengruppen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2025: Ergebnisse der 30. Befragungswelle (2026)

    Frei, Marek; Wittbrodt, Linda; Pohl, Simone; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Simone Pohl & Linda Wittbrodt (2026): Betriebspanel Berlin 2025. Ergebnisse der 30. Befragungswelle. Berlin, 113 S.

    Abstract

    "Die Zahlen des Betriebspanels 2025 belegen: Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität in vielen Berliner Betrieben. Jeder dritte Berliner Betrieb setzt bereits KI-Technologien ein – ein Wert, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Doch gleichzeitig gibt es nur in rund einem Viertel der Unternehmen Betriebsvereinbarungen, Leitfäden oder Handlungsanweisungen zu KI. Es braucht in deutlich mehr Betrieben verbindliche Schutzregelungen für Beschäftigte, um sicherzustellen, dass KI im Einklang mit ethischen Standards, Datenschutz und Arbeitnehmerrechten eingesetzt wird. Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualifizierung der Belegschaften. Die EU-KI-Verordnung schreibt vor, dass alle Betriebe, die KI-Systeme nutzen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit diesen Technologien schulen müssen. Doch nur ein knappes Drittel dieser Betriebe bietet solche Schulungen an. Dabei ist klar: Der fortschreitende technologische Wandel erfordert lebenslanges Lernen mit der betrieblichen Weiterbildung als einer zentralen Säule. Die Fachkräftestrategie 2035 des Landes Berlin setzt genau hier an. Sie zielt unter anderem darauf ab, die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen und die Anpassungsfähigkeit der Beschäftigten an neue Technologien zu stärken. Das Land Berlin unterstützt mit vielfältigen Aktivitäten. Neben der zentralen Anlaufstelle für Berliner Unternehmen ‚weiterbildung.berlin‘ zu Fragen der zukunftsorientierten betrieblichen Weiterbildung unterstützt auch das ‚Zukunftszentrum Berlin‘ als Informations-, Beratungs- und Vermittlungsstelle bei der Digitalisierung und der Einführung von KI-Anwendungen in Betrieben. Allen (weiter)bildungsinteressierten Beschäftigten bietet das Berliner Modell ‚Beratung zu Bildung und Beruf‘ umfassende Informationen und Beratung. Sorge bereitet mir der Rückgang der Ausbildungsbeteiligung. Nur noch 16 Prozent aller Betriebe bilden aus – ein neues Allzeittief. Dabei ist die betriebliche Ausbildung ein zentraler Baustein, um den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern. Um Auszubildende auf die Arbeitswelt von morgen bestmöglich vorzubereiten, muss KI auch in der Ausbildung einen festen Platz einnehmen. Digitale Kompetenzen sind keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Deshalb fördert das Land Berlin gezielt mit der digitalen Verbundausbildung, um kleine und mittlere Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Auch alltagspraktisch erhalten Berliner Azubis künftig mehr Hilfe. Das Berliner Projekt ‚Azubiwohnen‘ wird jungen Menschen den Einstieg in den Beruf erleichtern, indem es bezahlbaren Wohnraum bereitstellt. Die Zahlen des Betriebspanels 2025 zeigen auch: Nur zwei Prozent der Berliner Betriebe haben sowohl einen Betriebsrat als auch einen Tarifvertrag. Dies ist ein ernüchterndes Ergebnis. Viele Unternehmen sehen keinen Grund für einen Tarifvertrag – doch dies ist ein Irrtum. Tarifverträge sichern nicht nur faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen, sondern bieten auch Rechtssicherheit, Planungssicherheit und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Betriebsräte wiederum spielen eine zentrale Rolle, um den technologischen Wandel sozial verantwortlich zu gestalten, etwa durch den Einsatz von KI. Hier müssen wir gemeinsam mit den Sozialpartnern und der Wirtschaft die Bildung von Betriebsräten fördern und die Vorteile von Tarifverträgen insgesamt sichtbarer machen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Factsheet Betriebspanel Berlin 2025
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  • Literaturhinweis

    Künstliche Intelligenz in deutschen Betrieben: Jeder vierte Betrieb nutzt mittlerweile generative KI (2026)

    Friedrich, Martin ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Friedrich, Martin & Christian Kagerl (2026): Künstliche Intelligenz in deutschen Betrieben: Jeder vierte Betrieb nutzt mittlerweile generative KI. (IAB-Kurzbericht 08/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2608

    Abstract

    "Generativer Künstlicher Intelligenz (KI) wird häufig bescheinigt, die Wirtschaft fundamental zu verändern. Wie verbreitet diese Technologie bereits in deutschen Betrieben ist, zeigen aktuelle Auswertungen aus dem IAB-Betriebspanel. Daten zum Themenschwerpunkt „Generative KI“ wurden 2025 erstmals erhoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Friedrich, Martin ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2026 (2026)

    Grützmacher, Judith; Meier, Dennis H.;

    Zitatform

    Grützmacher, Judith & Dennis H. Meier (2026): Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2026. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2026-01), Berlin, 49 S.

    Abstract

    "Die Studie zeichnet ein konsistentes Bild der langfristigen Entwicklungen im deutschen Bildungs- und Qualifikationssystem und ordnet diese in internationale Vergleichsrahmen ein. Im Bereich der Qualifikationsstruktur bestätigen sich bekannte Muster: Deutschland bleibt durch einen besonders ausgeprägten mittleren Qualifikationsbereich gekennzeichnet, während der Trend zur Höherqualifizierung allmählich stärker sichtbar wird. Gleichzeitig zeigen sich Spezifika des deutschen Arbeitsmarktes, etwa die zugleich steigende Bedeutung tertiärer Abschlüsse und eine parallele Ausweitung des geringqualifizierten Segments. In der hochschulischen Bildung setzt sich nach einer Phase deutlicher Expansion eine Phase der Stabilisierung fort. Die Studiennachfrage reagiert weiterhin sensibel auf demografische Entwicklungen und strukturelle Veränderungen im Schulsystem. Während sich die Zahl der inländischen Studienberechtigten eher rückläufig zeigt, bleibt die internationale Studienmobilität dynamisch. Internationale Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Absolventinnen und Absolventen prägen weiterhin zunehmend das Profil des deutschen Hochschulsystems - besonders in MINT-Fächern, in denen sich ein erheblicher Beitrag zum Fachkräftepotenzial abzeichnet. Die individuelle Weiterbildungsbeteiligung verzeichnet wieder steigende Tendenzen und nähert sich früheren Höchstständen an. Dabei bleiben deutliche Unterschiede zwischen Qualifikationsniveaus bestehen. Die betriebliche Weiterbildung zeigt nach den pandemiebedingten Einbrüchen eine schrittweise Erholung, ohne das frühere Niveau vollständig zu erreichen. Die Entwicklungen verdeutlichen die anhaltende Bedeutung arbeitsmarktbezogener Kompetenzentwicklung und die unterschiedlichen Ausgangslagen verschiedener Betriebsgrößen und Branchen. Insgesamt unterstreicht der Bericht die hohe Dynamik des Bildungs- und Qualifikationsgeschehens in Deutschland während zugleich strukturelle Besonderheiten des deutschen Systems weiterhin prägend wirken. Langfristige Trends - insbesondere die fortschreitende Höherqualifizierung, die wachsende Bedeutung internationaler Bildungsmigration und die zunehmende Relevanz lebenslangen Lernens - setzen sich fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifbindung ist 2025 nicht weiter gesunken (2026)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2026): Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifbindung ist 2025 nicht weiter gesunken. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 02.04.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20260402.01

    Abstract

    "Der Anteil der Beschäftigten, die in Betrieben mit Branchentarifvertrag arbeiten, lag im Jahr 2025 bei 42 Prozent und damit rund ein Viertel niedriger als vor 30 Jahren. Die Tarifbindung insgesamt ist seit dem Jahr 2022 relativ stabil geblieben. Der langfristige Rückgang ist vor allem auf das Nachlassen der Branchentarifbindung in der Privatwirtschaft zurückzuführen, im öffentlichen Sektor blieb sie im betrachteten Zeitraum weitgehend stabil. Inwieweit die Tarifbindung die Talsohle inzwischen erreicht hat, bleibt abzuwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Gleichstellungspolitische Herausforderungen im sozialen Sektor (2026)

    Hohendanner, Christian ; Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Aysel Yollu-Tok (2026): Gleichstellungspolitische Herausforderungen im sozialen Sektor. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 205-221, 2025-08-08.

    Abstract

    "Der soziale Sektor stellt nicht nur eine zentrale Beschäftigungsdomäne für Frauen dar, sondern besitzt auch eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Eine gleichstellungssensible Analyse der dortigen Erwerbsverhältnisse offenbart jedoch ein ambivalentes Bild: Einerseits fungiert der soziale Sektor als Beschäftigungsmotor für Frauen, auch in leitenden Funktionen. Andererseits bestehen strukturelle Rahmenbedingungen, die gleichstellungspolitische Zielsetzungen unterminieren. Von besonderem Gewicht ist die weit verbreitete Teilzeitbeschäftigung, die sich nicht allein auf individuelle Präferenzen zurückführen lässt, sondern in engem Zusammenhang mit den arbeitsorganisatorischen und bedarfsabhängigen Logiken des Sektors stehen. Teilzeitarbeit führt nicht nur zu langfristig reduzierten Erwerbseinkommen, sondern trägt wesentlich zur Reproduktion geschlechtsspezifischer Ungleichheiten in der Verteilung unbezahlter Sorgearbeit bei. Darüber hinaus sind Schichtarbeit, Rufbereitschaft und Wochenendarbeit Ausdruck einer strukturellen Entgrenzung von Arbeit und stellen eine zentrale Herausforderung dar. Diese Flexibilitätsanforderungen generieren auf Seiten der Beschäftigten zusätzliche gesundheitliche und organisationale Belastungen und erschweren gleichzeitig auf Seiten der Einrichtungen eine verlässliche Personal- und Versorgungsplanung. Beides beeinträchtigt nicht nur die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit, sondern gefährdet auch die Qualität und Kontinuität sozialer Dienstleistungen. Vor diesem Hintergrund wird nochmals deutlich, dass die Attraktivität des sozialen Sektors nicht nur von monetären Faktoren abhängt, sondern die Beschäftigungsbedingungen und Arbeitsbelastungen eine wichtige Rolle spielen. Dass der Sektor bislang nicht destabilisiert ist, ist auch der hohen intrinsischen Motivation vieler Beschäftigter, insbesondere von Frauen, zu verdanken, die bestehenden strukturelle Defizite durch persönliches Engagement und individuelle Kompromisse kompensieren. Eine zukunftsfähige Stabilisierung und die Weiterentwicklung des sozialen Sektors erfordern daher politische und institutionelle Reformen. Diese müssen über Fragen der Entlohnung hinausgehen und gezielt die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie die zeitliche Organisation von Erwerbsarbeit in den Fokus rücken." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen (2026)

    Hohendanner, Christian ; Zimmermann, Florian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Florian Zimmermann (2026): Beschäftigung Geflüchteter in deutschen Betrieben: Einfache Tätigkeiten überwiegen. (IAB-Forschungsbericht 07/2026), Nürnberg, 17 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2607

    Abstract

    "Die Erwerbsintegration von Geflüchteten wurde bislang selten mit Blick auf die Arbeitgeberseite untersucht. Um diese Lücke zu schließen, wird im vorliegenden Forschungsbericht anhand von Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, in welchen Betrieben Geflüchtete Beschäftigung finden. Im Mittelpunkt steht ein Vergleich zweier Phasen der Fluchtmigration nach Deutschland: die Jahre 2017 und 2018, also nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2015, sowie die Jahre 2022 bis 2025, also nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Neben der zeitlichen Entwicklung wird die strukturelle Verteilung der Geflüchteten auf Branchen, Sektoren, Betriebe unterschiedlicher Größe sowie Regionen betrachtet. Das IAB-Betriebspanel ermöglicht dabei eine repräsentative Betrachtung der Arbeitgeberseite, die in der bisherigen Forschung zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten vergleichsweise selten vorgenommen wurde. Ein zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass sich die Zusammensetzung der Betriebe, in denen die Geflüchteten aus den beiden Phasen der Fluchtmigration nach Deutschland jeweils beschäftigt sind, trotz erheblicher Unterschiede in der demografischen Zusammensetzung der beiden Geflüchtetengruppen, kaum voneinander unterscheidet. Während es sich bei den Geflüchteten der großen Flüchtlingsbewegung ab 2015 überwiegend um junge Männer mit geringem formalem Bildungsniveau handelte, sind unter den ukrainischen Geflüchteten Frauen überrepräsentiert. Auch das formelle Qualifikationsniveau ist deutlich höher. Gleichwohl fällt die Branchenverteilung beider Gruppen nahezu identisch aus. Ein erheblicher Teil der Erklärung dürften die bei beiden Gruppen vorhandenen Sprachbarrieren sein sowie die häufig fehlende Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, die den Zugang zu qualifikationsadäquaten Tätigkeiten erschweren. In beiden Zeiträumen konzentriert sich die Beschäftigung Geflüchteter auf wenige Branchen mit geringen formalen Zugangsvoraussetzungen. Besonders stark überrepräsentiert sind die Arbeitnehmerüberlassung sowie Wach- und Sicherheitsdienste und der Garten- und Landschaftsbau (je nach betrachtetem Jahr 16 bis 26 Prozent) und das Gastgewerbe (je nach betrachtetem Jahr 14 bis 18 Prozent), während diese Branchen zusammen je nach betrachtetem Jahr nur rund 10 bis 12 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Deutschland ausmachen. Demgegenüber sind Geflüchtete in Branchen mit hohen Sprach- und Qualifikationsanforderungen, darunter das Gesundheits- und Sozialwesen, die öffentliche Verwaltung sowie unternehmensnahe Dienstleistungen, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung deutlich unterrepräsentiert. Dies gilt bei den ukrainischen Geflüchteten auch für den frauendominierten sozialen Sektor, obwohl dieser Sektor einen erheblichen Fachkräftebedarf aufweist und der Frauenanteil unter den ukrainischen Geflüchteten hoch ist. Zugleich arbeiten Geflüchtete beider Kohorten häufiger in kleinen und mittleren Betrieben als in Großbetrieben, obwohl letztere gemessen an der Gesamtbeschäftigung erheblich bedeutsamer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selection into short-time work and the program’s employment and windfall effects: Evidence from Germany (2026)

    Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian (2026): Selection into short-time work and the program’s employment and windfall effects: Evidence from Germany. In: Labour Economics. DOI:10.1016/j.labeco.2026.102919

    Abstract

    "I study the ramifications of the German short-time work (STW) scheme Kurzarbeit, which subsidizes hours not worked. Using novel administrative data on STW and drawing on linked evidence from establishment surveys, I investigate the selection into STW and the scheme’s employment and deadweight effects. During the pandemic, I document a strong negative selection into STW based on measures of firm quality and productivity, a pattern not observed during the financial crisis. This selection pattern is explained by the differing types of crises and their impact on establishments. Adjusting for selection, I then investigate the employment effects of STW in the pandemic and find 3%–4% higher employment levels for firms utilizing STW. This relationship, however, vanishes quickly after firms exit STW, a result driven by outflows among STW firms being initially lower, but being higher after the end of STW. I provide suggestive back-of-the-envelope evidence that windfall effects, or deadweight losses, were substantial during the pandemic. While approximate calculations suggest that half a million job-years were saved by STW in 2020, millions of jobs were supported in total." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Administrative data on German short-time work: essentials and potentials (2026)

    Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Kagerl, Christian (2026): Administrative data on German short-time work: essentials and potentials. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-01. DOI:10.1186/s12651-025-00421-1

    Abstract

    "This article describes newly available data on the German short-time work scheme Kurzarbeit. In the course of administering short-time work, the Federal Employment Agency has begun to collect data on its usage. From this process, two distinct data sets emerge: one at the establishment level and one at the individual level. The article explains how both data sets are generated from the administration of Kurzarbeit, details the information they contain and provides illustrative applications. It also discusses the respective potentials and limitations of these data sets for research." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Frauen und Führungspositionen in Deutschland (2026)

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Iris Möller (2026): Frauen und Führungspositionen in Deutschland. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, 2024-08-14.

    Abstract

    "Frauen sind im Management der Privatwirtschaft nach wie vor seltener vertreten als es ihrem Anteil an den Beschäftigten entsprechen würde. Auf der ersten Führungsebene hat sich seit 2004 nicht viel verändert. 28 Prozent der Führungspositionen auf der ersten Führungsebene in der Privatwirtschaft sind 2022 mit Frauen besetzt (2004: 25 Prozent). Nach wie vor partizipieren Frauen in Ostdeutschland stärker an Führungspositionen als in Westdeutschland, aber auch sie erreichen auf der ersten Führungsebene nicht den Anteil, der ihrem Beschäftigungsanteil entspricht. Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist über den Beobachtungszeitraum praktisch gleichgeblieben. Auch die Einführung des »Gesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen« im Jahr 2016 hat dieses Bild kaum geändert. Ob das neue Zweite Führungspositionen-Gesetz (FüPoG ll), das im August 2021 in Kraft trat, mehr bewirken wird, kann noch nicht endgültig beurteilt werden. Auf der zweiten Führungsebene sieht es etwas besser aus. Dort hat sich der Anteil an Frauen auf Führungspositionen seit 2004 um acht Prozentpunkte erhöht. Damit ist für Deutschland ein Repräsentanzwert von 0,93 erreicht. In Privatwirtschaftlichen Betrieben im Osten haben Frauen auf der zweiten ebene – gemessen an ihrer Repräsentanz – bereits mit den Männern gen. Der seit vielen Jahren relativ hohe Anteil von Frauen auf der zweiten Führungsebene führt allerdings nicht dazu, dass verstärkt Frauen in Spitzenpositionen kommen. Hier zeigen sich möglicherweise auch die unsichtbaren Barrieren, die Frauen am Aufstieg in eine Führungsposition hindern und als »gläserne Decke« bezeichnet werden (für einen Überblick siehe Holst/Wiemer 2010). Warum berufliche Karrieren von Frauen und Männern so ungleich verlaufen, kann mit den vorliegenden Daten nicht geklärt werden. Anzunehmen ist jedoch, dass sowohl betriebliche Rahmenbedingungen als auch die persönliche Lebenssituation von potenziellen Führungskräften darüber entscheiden, ob sie in Führungspositionen aufsteigen (für einen Überblick siehe Kaup 2015). Hier ergeben sich Ansatzpunkte für Unternehmen: Mentoring-Programme helfen, Hindernisse, mit denen Frauen auf ihrem Karriereweg konfrontiert sind, abzubauen. Sie bieten Frauen die Gelegenheit, gesehen zu werden und ihre Fähigkeiten und Kompetenz offenzulegen (Kohaut/Möller 2023b). Für Beschäftigte mit Betreuungspflichten helfen Maßnahmen, die die zeitliche und räumliche Flexibilität erhöhen. Dazu kann die Möglichkeit zur Arbeit im Home-Office ebenso wie das Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle beitragen. Die Bereitschaft von Arbeitgebern und Arbeitgeber:innen, Führen mit reduzierter Arbeitszeit zu ermöglichen, kann insbesondere für Personen mit Betreuungspflichten einen Weg darstellen, den beruflichen Aufstieg trotz familiärer Pflichten zu meistern. Bislang wird diese Möglichkeit allerdings noch relativ selten genutzt: Nur etwa 13 Prozent der Betriebe der Privatwirtschaft haben auch Führungskräfte, die in Teilzeit arbeiten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Deutschland ist weiterhin angespannt (2026)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Leber, Ute, Michael Oberfichtner & Barbara Schwengler (2026): Die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Deutschland ist weiterhin angespannt. In: IAB-Forum H. 11.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260211.01

    Abstract

    "Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche haben sich die ohnehin eher trüben Geschäftserwartungen der Betriebe im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr kaum verbessert. In einzelnen Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe hat sich die Situation nochmal deutlich verschlechtert. Hoffnung macht allerdings, dass die Betriebe im Vergleich zum Vorjahr etwas zuversichtlicher hinsichtlich der für 2026 zu erwarteten Beschäftigungsentwicklung sind. In Betrieben, die in die USA exportieren, ist die wirtschaftliche Lage besonders schwierig. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des IAB-Betriebspanels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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