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Dossier

PASS-Literatur

Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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  • Literaturhinweis

    What Do Households Do when Things Are Rough?? Economic Situation, Pessimistic Economic Expectations and the Use of Livelihood Practices (2025)

    Achatz, Juliane; Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Anton Nivorozhkin, Markus Promberger & Brigitte Schels (2025): What Do Households Do when Things Are Rough?? Economic Situation, Pessimistic Economic Expectations and the Use of Livelihood Practices. In: Social indicators research, Jg. 178, H. 1, S. 499-521., 2025-03-26. DOI:10.1007/s11205-025-03596-9

    Abstract

    "This study investigates everyday practices that households utilize to improve or maintain their livelihoods. Drawing on prior qualitative research across various European economies, we developed a new survey tool, which was deployed within a larger survey encompassing the entire economic spectrum of German households. Using explorative factor analysis, we identified four overarching livelihood strategies employed by households: budget management, subsistence production, the liquidation of household assets, and the parsimonious procurement of essentials. Our results indicate a differential prevalence of these strategies, with a notable frequency among low-income households, although they are not exclusive to this group. The study reveals that both objective economic factors, such as income and material deprivation, and assessments of a household’s past economic downturn and pessimistic future economic expectations influence the likelihood of adopting these livelihood strategies. However, certain indicators are more strongly predictive of specific strategies, such as parsimonious procurement of essentials is associated with lower household income and material deprivation while liquidation of household assets is closely associated with experiences of economic downturns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Datenreport Welle 18 (2025)

    Anker, Fritz; Prospero, Valentina; Berg, Marco; Gerber, Vincent; Dickmann, Christian; Gilberg, Reiner; Beste, Jonas ; Malich, Sonja ; Dummert, Sandra ; Jesske, Birgit; Wenzig, Claudia; Gundert, Stefanie ; Collischon, Matthias ; Mackeben, Jan; Trappmann, Mark ; Kleudgen, Martin; Bähr, Sebastian ; Wunder, Anja ; Frodermann, Corinna ; Stegmaier, Jens ; Cramer, Ralph; Müller, Marcel ;

    Zitatform

    Anker, Fritz, Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Valentina Prospero, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Jan Mackeben, Marcel Müller, Jens Stegmaier & Anja Wunder (2025): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Datenreport Welle 18. (FDZ-Datenreport 10/2025), Nürnberg, 194 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2510.de.v1

    Abstract

    "Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 18 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 17: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Marcel Müller, Valentina Prospero, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Anja Wunder (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 17, FDZ Datenreport, 12/2024 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ältere Leistungsberechtigte in der Grundsicherung (2025)

    Belzer, Jana; Lietzmann, Torsten ; Prümer, Stephanie;

    Zitatform

    Belzer, Jana, Torsten Lietzmann & Stephanie Prümer (2025): Ältere Leistungsberechtigte in der Grundsicherung. (IAB-Forschungsbericht 19/2025), Nürnberg, 74 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2519

    Abstract

    "Erwerbsfähige Personen, die arbeitslos sind oder über wenig Einkommen verfügen, können in Deutschland Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II beziehen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dies gilt grundsätzlich auch für ältere Leistungsbeziehende bis zur Regelaltersgrenze. Allerdings waren bis zum Jahr 2022 Leistungsberechtigte ab dem Alter von 63 Jahren verpflichtet, aus der Grundsicherung in die gesetzliche Rentenversicherung zu wechseln, falls sie die notwendigen Versicherungsjahre für einen vorzeitigen Renteneintritt haben. Mit dem Bürgergeldgesetz, das zum 1.1.2023 in Kraft trat, wurde diese in §12a SGB II festgelegte Regelung befristet bis Ende 2026 ausgesetzt. Ziel der Reform ist es unter anderem, ältere Leistungsberechtigte im Arbeitsmarkt zu halten. Um die Erwerbspotenziale von älteren Leistungsberechtigten einschätzen zu können, auf die die vorrübergehende Aussetzung von §12a SGB II abzielt, bedarf es deren Charakterisierung. Dieser Forschungsbericht betrachtet deshalb ältere Leistungsberechtigte ab 55 Jahren im SGB II anhand verschiedener Datenquellen. Dabei werden Informationen zum Bestand im und zu den Abgängen aus dem Leistungsbezug bereitgestellt. Auch die Arbeitsmarktnähe sowie die spezifischen Lebens- und Problemlagen älterer Leistungsbeziehender werden näher analysiert. Die Zahl älterer Leistungsberechtigter im SGB II ist von 2007 bis 2023 deutlich gestiegen, in absoluten Zahlen wie auch in Relation zur Gesamtheit der Leistungsberechtigten. Dieser Anstieg geht im Wesentlichen auf Westdeutschland zurück, während der Bestand älterer Leistungsberechtigter in Ostdeutschland im Zeitverlauf gesunken ist. Der Anstieg des Bestandes an älteren Leistungsberechtigten ist weder durch ein Geschlecht noch durch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit getrieben. Innerhalb der Gruppe der älteren Leistungsberechtigten hat sich die Altersstruktur verschoben. So ist der Anteil der Über-60-Jährigen, insbesondere der Über-63-Jährigen, fast kontinuierlich gestiegen. Letzterer hat sich im Zeitverlauf verdreifacht. Die Arbeitsmarktnähe von älteren Leistungsberechtigten ist in den letzten Jahren gestiegen. So ist zum einen der Anteil der arbeitslos Gemeldeten, d.h. derjenigen, die für eine Erwerbsintegration zur Verfügung stehen, unter den älteren Leistungsberechtigten von etwa 35 Prozent im Jahr 2010 auf rund 45 Prozent im Jahr 2023 gewachsen. Fehlt bei älteren Leistungsberechtigten die Arbeitslosigkeitsmeldung, so sind hierfür häufig Arbeitsunfähigkeit oder Sonderregelungen für Ältere im SGB II, die sie von der Verpflichtung Arbeit zu suchen ausnehmen, die Ursache. Der Anteil dieser Personen hat tendenziell abgenommen. Zugenommen hat neben der Arbeitslosigkeit auch die Zahl der älteren Leistungsberechtigten, die erwerbstätig sind. 2023 war knapp jeder fünfte Leistungsberechtigte über 55 erwerbstätig. Dabei spielt v.a. geringfügige Beschäftigung eine Rolle. Zusammenfassend deuten sowohl die steigende Zahl an arbeitslos gemeldeten Älteren als auch die verbreitete geringfügige Erwerbstätigkeit unter älteren Leistungsberechtigten darauf hin, dass es zumindest in einem gewissen Umfang Erwerbspotenziale unter älteren Leistungsberechtigten gibt, die durch die befristete Aussetzung von §12a SGB II gehoben werden könnten. Neben dem Bestand älterer Leistungsberechtigter beleuchtet dieser Forschungsbericht auch das Abgangsverhalten aus dem Leistungsbezug und die Integrationen in Erwerbstätigkeit. Die Abgangsquoten von Leistungsberechtigten über 55 Jahren sind deutlich geringer als die von jüngeren Altersgruppen. Lediglich für Leistungsberechtigte, die das 63. Lebensjahr vollendet haben, können nennenswerte Abgänge aus dem Leistungsbezug festgestellt werden, wobei es sich vor allem um Übergänge in die Rente handeln dürfte. Abgänge aus dem Leistungsbezug von Älteren variieren im Zeitverlauf dementsprechend auch stark mit Änderungen in den Rentenzugangswegen, d.h. man beobachtet Abgänge besonders an bestimmten Altersgrenzen, an denen ein Rentenzugang möglich ist. Dass Leistungsberechtigte über 55 Jahre den Leistungsbezug durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden, ist sehr selten. Insbesondere bei Leistungsberechtigten ab 60 Jahren sind solche Beschäftigungsintegrationen kaum existent. Und es ist hier auch kein positiver Trend zu erkennen. Daher erscheint die Zielsetzung der vorübergehenden Aussetzung von §12a SGB II, nämlich den erzwungenen Ausstieg älterer Leistungsberechtigten aus dem Arbeitsmarkt zu begrenzen, wenig realistisch. Denn die Aufnahme einer bedarfsdeckenden Beschäftigung gelingt nur sehr wenigen. Eine Betrachtung der individuellen Erwerbs- und Leistungsbezugsbiografien gibt weiteren Aufschluss über die Arbeitsmarktnähe der älteren Leistungsbeziehenden und zeigt, dass über 75 Prozent sehr lange Leistungen beziehen. Ein kleiner Teil dieser Personen ist gleichzeitig erwerbstätig – zumeist in geringfügiger Beschäftigung –, der Großteil jedoch weist nur eine sehr geringe Erwerbsbeteiligung auf. Daneben ist die Biografie von gut 20 Prozent der älteren Leistungsberechtigten von kürzerem Leistungsbezug und einer etwas höheren Erwerbsbeteiligung geprägt. Somit herrscht innerhalb der Gruppe der älteren Leistungsbeziehenden eine gewisse Heterogenität in Bezug auf Arbeitsmarktstatus und Bezugsdauer. Außerdem sind die Biografien im Falle der Beendigung des Leitungsbezugs von den Zugangsmöglichkeiten in die gesetzliche Rente geprägt: Das Verlassen des Leistungsbezugs findet häufig an den Altersgrenzen von 63 Jahren und ab 65 Jahren statt. Auch wenn sich auf Basis der administrativen Individualdaten nicht direkt ablesen lässt, dass die Abgänge aus dem Leistungsbezug in diesen Fällen mit dem Übertritt in die Rente zu tun haben, liegt diese Vermutung sehr nahe. Denn Befragungsdaten geben darüber Aufschluss, in welcher Situation sich Personen, die mit 62 Jahren Leistungen bezogen haben, im Alter von 64 Jahren befinden: Demnach verbleibt der Großteil im Leistungsbezug nach SGB II, etwa 6 Prozent beziehen Leistungen nach SGB XII und etwa ein Viertel bezieht keine Leistungen mehr. Von letzteren bezieht ein Großteil Rente. Die Aufnahme einer eigenen mehr als geringfügigen Erwerbstätigkeit spielt hingegen bei dem Abgang aus dem Leistungsbezug kaum eine Rolle. Unklar bleibt aber grundsätzlich, ob ein etwaiger Renteneintritt freiwillig erfolgt ist oder der Anwendung von §12a SGB II geschuldet war, also der Pflicht zur vorzeitigen Inanspruchnahme von Rentenleistungen. Im Einklang mit früheren Studienergebnissen haben Leistungsbeziehende in den Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ häufig niedrigere Bildungsabschlüsse, leben häufiger alleine, haben häufiger einen Migrationshintergrund und berichten über einen schlechteren Gesundheitszustand. Die Erkenntnisse des Forschungsberichts lassen an der Erreichung des Zieles der vorübergehenden Aussetzung von §12a SGB II zweifeln, ältere Leistungsberechtigte im Arbeitsmarkt zu halten und ihre Erwerbspotenziale zu heben. Die Erwerbspotenziale erscheinen begrenzt. Um sie zu heben, bedarf es zusätzlicher flankierender Maßnahmen wie stärkerer Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten. Dabei dürfte insbesondere eine Förderung der Leistungsberechtigten zwischen 55 und 60 Jahren zielführend sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS): Datenreport Wave 17 (2025)

    Berg, Marco; Schwarz, Stefan ; Frodermann, Corinna ; Jesske, Birgit; Kleudgen, Martin; Dickmann, Christian; Gilberg, Reiner; Cramer, Ralph; Wunder, Anja ; Mackeben, Jan; Stegmaier, Jens ; Küfner, Benjamin ; Müller, Bettina ; Trappmann, Mark ; Malich, Sonja ; Gundert, Stefanie ; Beste, Jonas ; Collischon, Matthias ; Wenzig, Claudia; Coban, Mustafa ; Teichler, Nils ; Bömmel, Nadja ; Dummert, Sandra ; Bähr, Sebastian ;

    Zitatform

    Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Anja Wunder (2025): Codebook and Documentation of the Panel Study „Labour Market and Social Security“ (PASS). Datenreport Wave 17. (FDZ-Datenreport 07/2024 (en)), Nürnberg, 185 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2407.en.v1

    Abstract

    "Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung der Welle 17 von PASS. Das Dokument basiert auf dem Datenreport der Welle 16: Marco Berg, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Vincent Gerber, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen (alle infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH), Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Stefan Schwarz, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Sebastian Bähr, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Benjamin Küfner, Jan Mackeben, Bettina Müller, Jens Stegmaier, Nils Teichler, Anja Wunder (alle Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)): Codebuch und Dokumentation des Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) Band I: Datenreport Welle 16, FDZ Datenreport, 12/2023 (de), Nürnberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disability onset and labor market outcomes (2025)

    Collischon, Matthias ; Hiesinger, Karolin ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Disability onset and labor market outcomes. In: Socio-economic review, S. 1-32. DOI:10.1093/ser/mwaf021

    Abstract

    "This article analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: the number of nonemployment days of the newly disabled increases by 36 days per year after one year and by 55 days after five years compared to the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older, and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation des Websurveys im „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS): Datenreport Websurvey 2024 (2025)

    Dickmann, Christian; Torregroza, Sabrina; Wenzig, Claudia; Malich, Sonja ; Collischon, Matthias ; Jesske, Birgit; Gundert, Stefanie ; Müller, Marcel ; Wunder, Anja ; Frodermann, Corinna ; Dummert, Sandra ; Prospero, Valentina; Trappmann, Mark ; Beste, Jonas ; Zins, Stefan ; Stegmaier, Jens ; Bähr, Sebastian ;

    Zitatform

    Dickmann, Christian, Birgit Jesske, Sabrina Torregroza, Jonas Beste, Sandra Dummert, Corinna Frodermann, Sonja Malich, Valentina Prospero, Claudia Wenzig, Mark Trappmann, Stefan Zins, Sebastian Bähr, Matthias Collischon, Stefanie Gundert, Marcel Müller, Jens Stegmaier & Anja Wunder (2025): Codebuch und Dokumentation des Websurveys im „Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS). Datenreport Websurvey 2024. (FDZ-Datenreport 11/2025), Nürnberg, 22 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2511.de.v1

    Abstract

    "Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport dokumentiert die Aufbereitung des Websurveys des PASS 2024." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On Omitted Variables, Proxies, and Unobserved Effects in Empirical Regression Analysis (2025)

    Du, Shihan ; Homrighausen, Pia ; Wilke, Ralf Andreas ;

    Zitatform

    Du, Shihan, Ralf Andreas Wilke & Pia Homrighausen (2025): On Omitted Variables, Proxies, and Unobserved Effects in Empirical Regression Analysis. In: Journal of Official Statistics, Jg. 41, H. 2, S. 725-744., 2024-12-01. DOI:10.1177/0282423x241312644

    Abstract

    "Any result from regression analysis may be subject to omitted variable bias of unknown magnitude and direction as, in practice, no dataset contains all the variables of the population model. At the same time, many variables are irrelevant and don’t contribute to the analysis. This paper explores which combination of data sources or structures will produce the best results and should be made available to the research community. We present a unified statistical framework that nests and comparable sets of constraints that characterize the effectiveness of these approaches in reducing omitted variable bias. We demonstrate our framework by estimating a wage and labor market transition model using German administrative data with a large set of linked survey variables. Overall, we find that unobserved effects panel data models with a restricted set of regressors are preferable to cross-sectional analysis with an extended set of variables. Consequently, we recommend that data providers supply administrative panel data for key variables instead of conducting extensive cross-sectional surveys." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation der Interviewendennachbefragung des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) (2025)

    Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra (2025): Codebuch und Dokumentation der Interviewendennachbefragung des Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). (FDZ-Datenreport 12/2025), Nürnberg, 25 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2512.de.v1

    Abstract

    "Die FDZ-Datenreporte beschreiben die Daten des FDZ im Detail. Diese Reihe hat somit eine doppelte Funktion: Zum einen stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, ob die angebotenen Daten für das Forschungsvorhaben geeignet sind, zum anderen dienen sie zur Vorbereitung der Auswertungen. Dieser Datenreport beschreibt die im Rahmen einer Interviewendennachbefragung (PASS-INT) erhobenen Daten. Diese Befragung, welche sich an die Interviewenden richtet, wurde ab der 4. Welle im Anschluss an jedes erfolgreich durchgeführte Personeninterview für das Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Karolin Hiesinger (2025): Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 6, S. 450-455., 2025-05-16. DOI:10.2478/wd-2025-0114

    Abstract

    "In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD zur Vorlage eines Forschungsdatengesetzes noch in diesem Jahr bekannt. Dieses Gesetz sollte eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode verabschiedet werden und ist weiterhin dringend notwendig, da existierende Daten in weitestmöglicher Form für eine evidenzbasierte Politikberatung bereit stehen sollten. Nur auf einer breiten Datengrundlage können Gesetze auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und valide Bewertungen vorgenommen werden. Dabei bergen insbesondere Individualdatensätze, bei denen Befragungsdaten mit verschiedenen administrativen Datenquellen verknüpft werden, großes Potenzial. Am Beispiel von Forschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird aufgezeigt, wie der Datenzugang zu Sozialdaten unter Wahrung des Datenschutzes geregelt wird und wie mit empirischen Analysen basierend auf verknüpften Datensätzen eine wichtige Politikreform – das Teilhabechancengesetz – begleitend evaluiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Do temporary employees experience increased material deprivation? Evidence from German panel data (2025)

    Friedrich, Martin; Teichler, Nils ;

    Zitatform

    Friedrich, Martin & Nils Teichler (2025): Do temporary employees experience increased material deprivation? Evidence from German panel data. In: Journal of European Social Policy, Jg. 35, H. 2, S. 143-156., 2024-08-16. DOI:10.1177/09589287241300011

    Abstract

    "Economic insecurity has recently received increasing attention as a determinant of material deprivation. We contribute to this line of research by analysing the relationship between temporary employment and material deprivation. We argue that temporary workers face exacerbated deprivation because they may forego basic needs to provide for an uncertain future. Using German panel data for the years 2008–2020, we find that temporary employment increases material deprivation among workers, particularly in low-income households. This finding is robust to our controlling for important variables such as household income and needs, individual- and household fixed effects and when considering lagged independent variables. The association is not driven by young or highly educated workers who may be more likely to hold temporary jobs without experiencing sustained material deprivation. We also find that temporary agency work, perceived job insecurity and firm turnover rates aggravate material deprivation. This supports the theoretical assumption that the impact of temporary employment on material deprivation is driven by the economic insecurities faced by temporary workers." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Friedrich, Martin;
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  • Literaturhinweis

    Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 18/2024 (Haupterhebung) (2025)

    Jesske, Birgit; Schulz, Sabine; Torregroza, Sabrina;

    Zitatform

    Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Sabrina Torregroza (2025): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 18/2024 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 08/2025), Nürnberg, 123 S., Anhang. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2508.de.v1

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der besonderen Zusammensetzung der Personen mit SGB-II-Bezug werden im PASS alle Nationalitäten berücksichtigt und auch fremdsprachige Befragungen durchgeführt. Zu Beginn waren die Erhebungssprachen auf Russisch und Türkisch begrenzt. Seit Welle 10 wurde auf die gesonderte Bereitstellung eines türkischsprachigen Erhebungsinstruments verzichtet, da die Befragungen in türkischer Sprache in den Haushalten nur noch in sehr wenigen Fällen notwendig waren. Dafür wurden aufgrund der verstärkten Flüchtlingszuwanderung seit 2014 aus Syrien und dem Irak, die Haushalte seit Welle 10 auch auf Arabisch befragt. Ab der Welle 17 wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Grundgesamtheit der SGB-II-Haushalte Ukrainisch als weitere Erhebungssprache hinzugenommen. In Welle 18 wurde die Bearbeitung der Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister (Bestandsauffrischung) weitergeführt. Dafür wurden alle Adressen der Einwohnermeldestichprobe, die in Welle 17 nicht erreicht oder nicht ausreichend bearbeitet werden konnten, erneut zur Bearbeitung ins Feld gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS Websurvey 2024 (Haupterhebung) (2025)

    Jesske, Birgit; Schulz, Sabine; Torregroza, Sabrina;

    Zitatform

    Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Sabrina Torregroza (2025): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS Websurvey 2024 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 09/2025), Nürnberg, 33 S., Anhang. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2509.de.v1

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat 2006 eine Studie im Niedrigeinkommensbereich (IAB-Haushaltspanel) aufgesetzt, die eine neue Datengrundlage für die Funktionsweise und Folgen des neuen Sozialsystems SGB II in privaten Haushalten in Deutschland schaffen soll. Die als Panel angelegte Studie erfasst über einen längeren Zeitraum hinweg Lebens- und Problemlagen von sowohl Leistungsbeziehenden als auch einer Kontrollgruppe. Befragt werden alle Personen ab 15 Jahren in ausgewählten Haushalten. In der 16. Erhebungswelle wurde erstmalig der Einstieg in die selbstadministrierte Erhebung im Webmodus getestet. Mit diesem Modus ergibt sich für PASS einerseits die Option zusätzliche Module zu erheben, die zur Kürzung des Fragebogenprogramms der jährlichen Panelerhebung beitragen könnten. Andererseits sollen die optimalen Abläufe bei der Durchführung von Webbefragungen in der PASS-Zielgruppe sowie die Erreichbarkeit und Akzeptanz der Panelteilnehmerinnen und -teilnehmer erprobt werden. Im Anschluss an die Welle 18 erfolgte nun die Durchführung des zweiten Websurveys im PASS. Die Zielgruppe des Websurveys bilden dabei alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Welle 18. Diese erhielten postalisch und flankierend per E-Mail einen persönlichen Zugangslink zu dem kurzen Online-Fragebogen. Die Durchführung des Websurveys erfolgte zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember 2024. Mit dem vorliegenden Bericht werden alle Schritte der Haupterhebung des Websurveys und die daraus resultierenden Feldergebnisse beschrieben. Die angebotenen Daten für Nutzerinnen und Nutzer und deren Aufbereitung werden in einem eigenen Datenreport dokumentiert. Der Haupterhebung des Websurveys wurde ein Pretest vorgeschaltet, für den die Preteststichprobe der Panelerhebung aus Welle 18 zum Einsatz kam." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Medicalisation of Unemployment: An Analysis of Sick Leave for the Unemployed in Germany Using a Three-Level Model (2025)

    Linden, Philipp ; Reibling, Nadine ;

    Zitatform

    Linden, Philipp & Nadine Reibling (2025): Medicalisation of Unemployment: An Analysis of Sick Leave for the Unemployed in Germany Using a Three-Level Model. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 1, S. 139-162. DOI:10.1177/09500170241244688

    Abstract

    "The study investigates whether sick leave for the unemployed is used to address problems of labor market integration – a process that can theoretically be conceptualized as the medicalisation of unemployment. Estimating a multilevel logistic regression model on a sample of N = 20,196 individuals from the German panel study Labor Market and Social Security (PASS) reveals that, on average, 18% of the unemployed are on sick leave due to poor health. However, given a comparable state of health, the probability increases for men, older individuals and those with lower educational levels. These findings are crucial as they reveal a dual role of sick leave in a context with limited access to disability pensions: as a protective measure for sick, unemployed individuals and as medicalisation of unemployment by excluding those who face non-medical barriers to labor market integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bestandsaufnahme quantitativer Studien zum Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2025)

    Matta, Vanita; Engels, Dietrich;

    Zitatform

    Matta, Vanita & Dietrich Engels (2025): Bestandsaufnahme quantitativer Studien zum Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 668), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "In der Kurzexpertise wird eine Bestandsaufnahme von quantitativen Studien zum Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen („verdeckte Armut“) in Deutschland vorgenommen, die mit Daten nach den Sozialreformen des Jahres 2005 arbeiten. Der Fokus liegt dabei auf Ansprüchen der Mindestsicherung. Es werden insgesamt zwölf Studien identifiziert, die originäre Ergebnisse dazu veröffentlichen. Die Autoren geben einen Überblick über die Studienergebnisse und erläutern die gängige methodische Herangehensweise. Ein Anhang enthält ausführlichere Steckbriefe zu allen Studien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Means-Tested Welfare Benefits and Subjective Well-Being Through Time: Does Clients' Life Satisfaction Recover? (2025)

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2025): Means-Tested Welfare Benefits and Subjective Well-Being Through Time: Does Clients' Life Satisfaction Recover? In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 5, S. 705-716., 2024-07-23. DOI:10.1111/spol.13078

    Abstract

    "We study the process of subjective well-being adaptation to receiving welfare benefits. Using 15 waves of the German Panel Study Labour Market and Social Security and fixed-effects regression models, we find that welfare benefit receipt decreases life satisfaction. Furthermore, on average, the results speak against the hypothesis of adaptation to receiving the benefit; the subjective well-being of welfare benefit receipt starts poor and stays poor. On average, the life satisfaction of women with small children does not decrease upon receipt of welfare benefits." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Der Bezug von Grundsicherungsleistungen geht auch längerfristig mit einer geringeren Lebenszufriedenheit einher (Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2021 bis 2024“) (2025)

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2025): Der Bezug von Grundsicherungsleistungen geht auch längerfristig mit einer geringeren Lebenszufriedenheit einher (Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2021 bis 2024“). In: IAB-Forum H. 16.07.2025, 2025-07-14. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250716.01

    Abstract

    "Für viele Menschen sind Grundsicherungsleistungen eine unverzichtbare finanzielle Hilfe. Doch wie verhält es sich mit dem subjektiven Wohlergehen der Betroffenen? Befunde aus der IAB-Forschung, die auf Daten vor der Bürgergeld-Reform basieren, zeigen: Obwohl Grundsicherungsleistungen die materielle Situation von Menschen absichern, geht der Bezug als solcher im Schnitt auch langfristig mit einer geringeren Lebenszufriedenheit einher. Bei Männern verstärkt sich dieser Effekt im Zeitverlauf sogar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Essays on deliberate errors in surveys (2025)

    Olbrich, Lukas ;

    Zitatform

    Olbrich, Lukas (2025): Essays on deliberate errors in surveys. München, 259 S. DOI:10.5282/edoc.34655

    Abstract

    "Surveys sind anfällig für absichtliche Fehler der beteiligten Akteure (zum Beispiel der Interviewenden oder der Befragten), die zu verzerrten Schätzungen und fehlerhaften Inferenzen führen und das generelle Vertrauen in Survey-Daten verringern können. Diese Dissertation behandelt Strategien und Methoden zur Prävention und Identifikation solcher Fehler. Die ersten vier Artikel befassen sich mit absichtlichen Fehlern von Face-to-Face-Interviewenden. Der fünfte Artikel beschäftigt sich mit Befragten in Web-Surveys, wobei insbesondere “Inattentive Responding” behandelt wird. Der erste Artikel untersucht den Effekt von Interviewmitschnitten auf das Interviewendenverhalten in Face-to-Face-Befragungen. Hierbei werden mit dem Einverständnis der Befragten – unter anderem zur späteren Kontrolle der Interviewenden – Tonspuren der Interviews aufgezeichnet. Ohne diese Mitschnitte ist das Verhalten der Interviewenden während des Interviews nicht beobachtbar. Anhand detaillierter Zeitstempeldaten und unterschiedlicher Analyseansätze zeigen wir, dass Interviewmitschnitte (vermutlich absichtliche) Interviewendenfehler erheblich reduzieren. Der zweite Artikel veranschaulicht, wie Multilevel-Modelle zur Identifikation von Interviewendenfälschungen genutzt werden können. Das Modell konzentriert sich auf das Verhalten der fälschenden Interviewenden über den Feldverlauf hinweg. Wir testen die Methode mit Survey-Daten mit verifizierte Fälschungen, die wir identifizieren können, und finden in einem weiteren Datensatz mehrere verdächtige Interviewende. Im dritten Artikel wird ein weiterer Ansatz zur Identifikation fehleranfälliger Interviewender entwickelt. Unter der Annahme, dass sich die Körpergröße von Erwachsenen in kurzen Zeitabständen nicht verändern sollte, klassifizieren wir Interviewende als fehleranfällig, wenn 1) die angegebene Größe ihrer Befragten häufig und erheblich von der gemessenen Größe abweicht oder 2) sich die angegebene Größe ihrer Befragten häufig und erheblich zwischen Panelwellen verändert. Wir verwenden dafür Multilevel-Modelle und identifizieren mehrere fehleranfällige Interviewende in vier Datensätzen. Im vierten Artikel wird ein multivariater Ansatz zur Analyse von Interviewendenfehlern entwickelt. Wir verwenden Daten aus zehn Jahren einer jährlichen Querschnittsbefragung, die in zehn Ländern durchgeführt wurde (insgesamt 100 Länder-Jahre), und wenden mehrere Indikatoren für Interviewendenfehler auf Interviewenden- und Länder-Jahr-Ebene an. Um auffällige Länder-Jahre und Interviewende zu identifizieren, verwenden wir Isolation Forests und zeigen, dass mehrere Länder in bestimmten Jahren besonders auffällige Indikatorwerte aufweisen. Die Ergebnisse führten zum Ausschluss mehrerer Länder-Jahre aus den veröffentlichten Daten und veranschaulichen die Bedeutung des Erhebunsinstituts für die Analyse von Interviewendenfehlern. Der fünfte Artikel befasst sich mit der Prävention und Identifikation von Inattentive Responding (Befragte, die ohne Rücksicht auf den Inhalt der Frage antworten) in Web-Surveys. Als Präventionsansatz untersuchen wir den Effekt von “Commitment Pledges”, bei denen sich die Befragten zu Beginn des Interviews verpflichten, bestmögliche Antworten zu geben. Wir finden keinen Effekt der Präventionsmaßnahme auf mehrere Indikatoren für Inattentive Responding. Zur Identifikation führen wir ein Experiment zu “Attention Checks” durch und zeigen, dass ein großer Anteil der Befragten solche Checks wahrscheinlich zufällig besteht. Als Alternative entwickeln und testen wir einen zeitstempelbasierten Clustering-Ansatz, mit dem Cluster, die zu großen Teilen aus Inattentive Respondents bestehen, identifiziert werden können. Die Artikel über Maßnahmen zur Prävention von absichtlichen Fehlern können bei der Entwicklung von Strategien zur Qualitätssicherung von Surveys unterstützen. Die entwickelten und getesteten Identifikationsmethoden können in der Praxis und angewandten Forschung zur Bewertung der Qualität von Survey-Daten angewandt werden. Insgesamt trägt diese Dissertation dazu bei, die Häufigkeit und die nachteiligen Folgen von absichtlichen Fehlern in Surveys zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Olbrich, Lukas ;
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  • Literaturhinweis

    The gendered effects of COVID-19 on well-being: a household perspective (2025)

    Patzina, Alexander ; Kroh, Jacqueline ; Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Matthias Collischon & Jacqueline Kroh (2025): The gendered effects of COVID-19 on well-being: a household perspective. In: European Sociological Review, S. 1-13. DOI:10.1093/esr/jcaf022

    Abstract

    "We investigate the causal effect of COVID-19 incidence rates on changes in subjective well-being, with a special focus on gender differences. Specifically, we employ a household-level perspective and hypothesize that household composition (i.e. single and multiperson households), childcare duties or caregiving obligations for older adults, and household wealth (i.e. housing quality and financial resources) moderate the effect of COVID-19 incidence rates on men and women differently. Employing longitudinal household data from the Panel Labour Market and Social Security (PASS) and a difference-in-differences (DiD) approach, we find an overall negative effect. This effect is stronger for individuals with caregiving responsibilities. In contrast to our theoretical expectations, our results indicate stronger negative effects of COVID-19 incidence on well-being among individuals from households with high living standards and high financial resources. Strikingly, our findings indicate that the relevant changes in negative subjective well-being are concentrated among women with childcare duties and informal caregiving responsibilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Mental health in Germany before, during and after the COVID-19 pandemic (2025)

    Patzina, Alexander ; Collischon, Matthias ; Obrizan, Maksym; Hoffmann, Rasmus ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Matthias Collischon, Rasmus Hoffmann & Maksym Obrizan (2025): Mental health in Germany before, during and after the COVID-19 pandemic. In: PLoS ONE, Jg. 20, 2024-10-25. DOI:10.1371/journal.pone.0313689

    Abstract

    "Based on nationally representative panel data (N person-years = 40,020; N persons = 18,704; Panel Labour Market and Social Security; PASS) from 2018 to 2022, we investigate how mental health changed during and after the COVID-19 pandemic. We employ time-distributed fixed effects regressions to show that mental health (Mental Health Component Summary Score of the SF-12) decreased from the first COVID-19 wave in 2020 onward, leading to the most pronounced mental health decreases during the Delta wave, which began in August 2021. In the summer of 2022, mental health had not returned to baseline levels. An analysis of the subdomains of the mental health measure indicates that long-term negative mental health changes are mainly driven by declines in psychological well-being and calmness. Furthermore, our results indicate no clear patterns of heterogeneity between age groups, sex, income, education, migrant status, childcare responsibilities or pre-COVID-19 health status. Thus, the COVID-19 pandemic appears to have had a uniform effect on mental health in the German adult population and did not lead to a widening of health inequalities in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Diverging Paths? The Impact of the COVID-19 Pandemic on Subjective Well-Being of the Solo Self-Employed and Employees in Germany (2019–2023) (2025)

    Peters, Eileen ; Buschoff, Karin Schulze; Pohlmeyer, Merle;

    Zitatform

    Peters, Eileen, Merle Pohlmeyer & Karin Schulze Buschoff (2025): Diverging Paths? The Impact of the COVID-19 Pandemic on Subjective Well-Being of the Solo Self-Employed and Employees in Germany (2019–2023). In: Social indicators research, S. 1-22. DOI:10.1007/s11205-025-03640-8

    Abstract

    "Previous research indicates that the self-employed have higher subjective well-being (SWB) than employees. However, during the COVID-19 pandemic, many self-employed individuals experienced exceptionally high levels of economic stress due to limited government and social security support. This is especially true of the solo self-employed (i.e., self-employed without employees). Drawing on nationally representative panel data spanning the years 2019–2023—and thus the onset, peak, and fading out of the pandemic—we used fixed-effects regression models to analyze the SWB trajectories of the solo self-employed and employees in Germany in terms of life satisfaction and job satisfaction. Our results show that SWB was only moderately affected in 2020 but declined steeply in 2021. Although life satisfaction recovered moderately in 2022 and 2023, it remained substantially lower than pre-pandemic levels. The life satisfaction of the solo self-employed decreased more strongly than that of employees in 2020 and 2021. Job satisfaction also saw a steep decline in 2021, with solo self-employed individuals experiencing a greater drop than employees. However, the job satisfaction of the solo self-employed returned to pre-pandemic levels in 2022, whereas that of employees continued to decline in 2022 and 2023. These insights shed light on how the SWB of different employment groups was affected during this unprecedented crisis and provide valuable information for more effective interventions in future crises." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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