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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Arbeitsmarktlage der syrischen Bevölkerung in Deutschland: Eine Betrachtung im Kontext des Machtwechsels in Syrien (2025)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2025): Entwicklung und Arbeitsmarktlage der syrischen Bevölkerung in Deutschland. Eine Betrachtung im Kontext des Machtwechsels in Syrien. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,07), Köln, 29 S.

    Abstract

    "Syrien ist eines der bedeutendsten Herkunftsländer der zugewanderten Bevölkerung in Deutschland. So hatten Ende des Jahres 2023 rund 933.000 Personen die syrische (und nicht die deutsche) Staatsangehörigkeit, was einem Anteil von 1,1 Prozent der Bevölkerung entspricht. Dabei war in den Jahren 2021 bis 2023 eine zunehmende Zahl an Zuzügen zu verzeichnen. Eine Besonderheit der aus Syrien stammenden Bevölkerung ist, dass sie sich meist einbürgern lässt, sobald sie die hierfür notwendigen Voraussetzungen erfüllt. So erhielten in den Jahren 2017 bis 2023 bereits insgesamt 159.000 Personen auf diesem Weg die deutsche Staatsangehörigkeit. Inzwischen dürften durch die Absenkung der regulären Mindestaufenthaltsdauer von acht auf fünf Jahre mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts noch deutlich mehr Personen die Möglichkeit erhalten haben, ein Einbürgerungsverfahren anzustoßen. Rund 81.000 syrische Staatsangehörige hatten zum Ende des Jahres 2023 eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis und damit ebenso eine weitestgehend gesicherte Möglichkeit zum langfristigen Verbleib in Deutschland. Hingegen könnte die große Mehrheit der aus Syrien zugewanderten Personen von Anpassungen beim Flüchtlingsschutz betroffen sein, die bei einer nachhaltigen Stabilisierung der dortigen Lage gegebenenfalls vorgenommen werden könnten. Dies betrifft auch im Kontext des Familiennachzugs ins Land gekommene Angehörige von Geflüchteten. Andere aufenthaltsrechtliche Kontexte waren bei den syrischen Staatsangehörigen bislang sehr selten. Allerdings besteht für gut integrierende Fachkräfte grundsätzlich die Möglichkeit, zu einem Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit zu wechseln. Eine entsprechende sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, für die in der Regel eine berufliche oder hochschulische Ausbildung notwendig ist, übten im Juni 2024 rund 115.000 syrische Staatsangehörige in Deutschland aus. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist dieser Wert relativ gering, was sich zu bedeutenden Teilen mit" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of health on refugees’ labor market integration: evidence from a natural experiment in Germany (2025)

    Goßner, Laura ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Goßner, Laura, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): The effect of health on refugees’ labor market integration: evidence from a natural experiment in Germany. (IAB-Discussion Paper 05/2025), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2505

    Abstract

    "Dieses Papier analysiert die Rolle der Gesundheit für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in ihrem Zielland. Wir nutzen die quasi-zufällige anfängliche regionale Verteilung von Geflüchteten über Stadt- und Landkreise in Deutschland, um den kausalen Effekt der Gesundheit auf die Beschäftigung zu analysieren. Basierend auf regionaler und zeitlicher Heterogenität bei der Einführung einer Reform, die einen früheren Zugang zu Gesundheitsleistungen durch elektronische Gesundheitskarten (eGKs) ermöglichte, in Kombination mit der regionalen Verfügbarkeit von Gesundheitsdienstleistungen und dem Gesundheitszustand vor der Migration, konstruieren wir Instrumentalvariablen (IVs), die plausibel exogene Variationen im Gesundheitszustand der Geflüchteten nach ihrer Ankunft liefern. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein guter körperlicher Gesundheitszustand (PCS) die Erwerbstätigkeitswahrscheinlichkeit von Männern verbessert. Gleichzeitig erhöht ein guter psychischer Gesundheitszustand (MCS) die Erwerbstätigenquote von Frauen, wobei dieser Effekt aufgrund schwacher Instrumente mit Vorsicht zu betrachten ist. Hinsichtlich möglicher Mechanismen zeigen wir, dass eine bessere Gesundheit die Teilnahme an Sprachkursen und die deutschen Sprachkenntnisse von weiblichen Geflüchteten erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lidwina Gundacker über Komplexität in Integrationsverläufen Geflüchteter und die Lücken von Migrationstheorien (Podcast) (2025)

    Gundacker, Lidwina ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina (2025): Lidwina Gundacker über Komplexität in Integrationsverläufen Geflüchteter und die Lücken von Migrationstheorien (Podcast). (MeltingPod - Migration im Dialog), Duisburg, Essen, o. Sz.

    Abstract

    "In dieser 58. Folge sprechen wir mit Lidwina Gundacker (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) über biographische Daten von Geflüchteten und über die Schwierigkeiten, typical integration cases zu erstellen. Das führt zu unserer übergeordnete Fragestellung zur Komplexität des Themas Fluchtmigration und welche blind spots in bisherigen Migrationstheorien eine adäquate quanitative Untersuchung von Integrationsverläufen erschweren. Entlang unterschiedlicher Publikationen von Lidwina kommen wir der Thematik näher und überlegen zum Schluss, wie eine Herangehensweise aussehen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ;
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  • Literaturhinweis

    Transnational Perspectives on Migration and Integration – TRANSMIT Surveys of Syrian Nationals and Their Neighbors in Lebanon and Turkey (2019–2023) (2025)

    Gundacker, Lidwina ; Brücker, Herbert ; Rischke, Ramona ; Hertner, Laura ; Kühnert, Nora ; Ruhnke, Simon ; Trocka, Caroline ; Talebi, Nader ;

    Zitatform

    Gundacker, Lidwina, Laura Hertner, Nora Kühnert, Ramona Rischke, Simon Ruhnke, Nader Talebi, Caroline Trocka & Herbert Brücker (2025): Transnational Perspectives on Migration and Integration – TRANSMIT Surveys of Syrian Nationals and Their Neighbors in Lebanon and Turkey (2019–2023). In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, S. 1-12. DOI:10.1515/jbnst-2024-0091

    Abstract

    "Migration scholars commonly study international migration and socio-economic integration separately, typically focusing on a single receiving country in the Global North. The TRANSMIT project adopts a transnational perspective, studying key migration routes to Europe via large-scale surveys among Syrians and their host communities in two major countries of mixed-migration contexts, namely Lebanon and Turkey. Both countries, in addition to their own history of emigration, host large refugee populations. The surveys cover both migration biographies and aspects of the socioeconomic participation of Syrian nationals. Surveying the host populations in equal terms allows researchers to examine local contexts and group differences." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter Brill) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundacker, Lidwina ; Brücker, Herbert ;
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  • Literaturhinweis

    Are Forced Migrant Trajectories Path-Dependent? A Markov Analysis (2025)

    Haller, Liam ;

    Zitatform

    Haller, Liam (2025): Are Forced Migrant Trajectories Path-Dependent? A Markov Analysis. In: International migration review, S. 1-22. DOI:10.1177/01979183251319015

    Abstract

    "This study evaluates whether the trajectories of forced migrants, specifically Syrian refugees moving towards Germany, exhibit path dependency—meaning that their migration decisions are influenced by past events and their previous migration experiences. Using data from the IAB-BAMF-SOEP survey of refugees, this article investigates whether these migration trajectories adhere to a Markov process, where the likelihood of future migrations depends solely on the current state. By employing global and local Markov score tests, the article systematically tests the Markov assumption across different migration routes, focusing on Turkey, Lebanon, and Egypt as transit countries. The findings indicate that shorter, reactive migrations from Syria to Lebanon and Turkey exhibit path dependency, meaning their likelihood is influenced by recent events. Conversely, longer, logistically complex migrations, such as from Syria to Egypt and from transit countries to Germany, adhere to the Markov property, suggesting path independence. This distinction highlights the impact of route difficulty and destination accessibility on migration behaviors. The implications of the findings are also significant for the use of the Markov property in computational models of migration. Researchers should exercise caution when applying the Markov assumption indiscriminately across different migration contexts, as its validity can vary based on external factors such as policy changes and route accessibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Downfall of Assad: Syrian Refugees’ Settlement Intentions after the Unexpected Regime Change (2025)

    Hammer, Luisa; Wagner, Simon; Kassam, Kamal; Koch, Theresa; Kosyakova, Yuliya ; Olbrich, Lukas ; Gallegos‑Torres, Katia;

    Zitatform

    Hammer, Luisa, Kamal Kassam, Yuliya Kosyakova, Katia Gallegos‑Torres, Lukas Olbrich, Theresa Koch & Simon Wagner (2025): The Downfall of Assad: Syrian Refugees’ Settlement Intentions after the Unexpected Regime Change. (IAB-Discussion Paper 09/2025), Nürnberg, 31 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2509

    Abstract

    "Am 8. Dezember 2024 veränderte der plötzliche Zusammenbruch des Regimes von Bashar al‑Assad die politische Landschaft Syriens und die Rückkehraussichten für Millionen von im Ausland lebenden Syrern abrupt. Wir nutzen diesen unerwarteten Regimewechsel als natürliches Experiment, um die kausalen Auswirkungen der Entwicklungen im Heimatland auf die Ansiedlungs‑und Rückkehrabsichten von Flüchtlingen zu schätzen. Auf der Grundlage neuartiger Umfragedaten aus Deutschland, die nur wenige Tage vor dem Sturz Assads erhoben wurden, stellen wir fest, dass der Zusammenbruch des Regimes die Ansiedlungsabsichten der Syrer in Deutschland erheblich beeinflusste. Befragte, die danach befragt wurden, äußerten eher temporäre Niederlassungsabsichten, gaben eher an, Auswanderungsüberlegungen zu haben, und äußerten eher Unsicherheit über ihre Zukunft in Deutschland. Wir finden jedoch keine Auswirkungen auf konkrete kurzfristige Auswanderungspläne, was darauf hindeutet, dass die erhöhten Rückkehrwünsche eher zukunftsorientierte Absichten als unmittelbare Verhaltensänderungen widerspiegeln. Weitere Analysen zeigen, dass Rechtssicherheit in Deutschland und eine schwächere soziale oder emotionale Integration mit einer stärkeren Präferenz für einen vorübergehenden Aufenthalt korrelieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Geflüchtete wollen langfristig bleiben und Deutsche werden (2025)

    Hartmann, Jörg ;

    Zitatform

    Hartmann, Jörg (2025): Geflüchtete wollen langfristig bleiben und Deutsche werden. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 35, S. 535-542. DOI:10.18723/diw_wb:2025-35-4

    Abstract

    "Der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft ist ein zentraler Indikator für die politische und gesellschaftliche Integration von Zugewanderten. Sie setzt nicht nur erhebliche Integrationsleistungen wie den Spracherwerb oder die Sicherung des Lebensunterhalts voraus, sondern stellt Zugewanderte rechtlich und politisch Einheimischen gleich. Gleichzeitig fördert die Einbürgerung die weitere Integration: Sie stärkt die Identifikation mit dem Aufnahmelandinfo und erleichtert die soziale und wirtschaftliche Integration, insbesondere für stärker benachteiligte Gruppen und bei frühzeitiger Einbürgerung.info Für Geflüchtete hat die Einbürgerung eine besondere Bedeutung: Sie schützt dauerhaft vor Abschiebung ins Herkunftsland, selbst wenn sich die Rechtslage in Deutschland oder die politische Situation im Herkunftsland ändert. Zugleich entstehen weitergehende Rechte: uneingeschränktes Aufenthaltsrecht in der Europäischen Union (EU), aktives und passives Wahlrecht sowie Zugang zu bestimmten Laufbahnen im öffentlichen Dienst oder in sicherheitsrelevanten Bereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Lebensverhältnisse der Mütter prägen Gesundheit und frühkindliche Entwicklung – Fluchterfahrung spielt kaum eine Rolle (2025)

    Heidemann, Valeriia; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Heidemann, Valeriia & Sabine Zinn (2025): Lebensverhältnisse der Mütter prägen Gesundheit und frühkindliche Entwicklung – Fluchterfahrung spielt kaum eine Rolle. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 35, S. 543-553. DOI:10.18723/diw_wb:2025-35-5

    Abstract

    "Zwischen 2014 und 2022 wurden rund 200 000 Kinder von Geflüchteten in Deutschland geboren. Dieser Bericht untersucht, wie sich Fluchterfahrung auf die Gesundheit und Entwicklung von in Deutschland geborenen Kindern Geflüchteter auswirkt. Eine Analyse auf Basis repräsentativer Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter zeigt: Bei Geburt – hinsichtlich Geburtsgewicht, -länge, Kaiserschnitthäufigkeit und Stillverhalten – bestehen keine signifikanten Unterschiede zwischen Kindern geflüchteter Mütter und anderen Kindern. Anders sieht es im Kleinkindalter aus: Kinder Geflüchteter schneiden in den Bereichen Sprache, Motorik und sozialer Entwicklung schwächer ab. Dies lässt sich weitgehend auf Unterschiede in der mentalen Gesundheit und Bildung der Mutter, ihrem Erwerbsstatus sowie dem Zugang zu institutioneller Betreuung zurückführen. Außerdem zeigt sich, dass die Kinder geflüchteter und migrantischer Mütter häufiger übergewichtig sind als die Kinder von Müttern ohne Migrationsgeschichte. Bei Kindern Geflüchteter verliert dieser Unterschied jedoch an Bedeutung, sobald Faktoren wie der Bildungshintergrund und Erwerbstätigkeit der Mütter berücksichtigt werden. Die Ergebnisse zeigen: Nicht die Fluchterfahrung selbst, sondern soziale und strukturelle Lebensbedingungen der Mütter beeinflussen die kindliche Entwicklung. Daraus lässt sich ableiten, dass Investitionen in Bildung, Erwerbsintegration und frühkindliche Betreuung geflüchteter Familien wichtige Ansatzpunkte für gesundheitliche Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Employability among refugees and how it is affected by public integration programmes (2025)

    Jakobsen, Vibeke ; Thuesen, Frederik ;

    Zitatform

    Jakobsen, Vibeke & Frederik Thuesen (2025): Employability among refugees and how it is affected by public integration programmes. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 51, H. 19, S. 5031-5057. DOI:10.1080/1369183x.2025.2479128

    Abstract

    "To secure employment in a new country, refugees often go through a series of steps to enhance their employability. While many governments seek to maximise refugee employment rates, we lack concepts for measuring progress in refugee employability and knowledge about which types of intervention enhance employability. We draw on research on employability and have developed a survey-based concept to measure different dimensions of refugee employability. We analyse how these dimensions predict employment outcomes among newly arrived refugees in Denmark, primarily from Syria. We also investigate the extent to which Danish public integration programmes affect these refugees’ progress in employability. The analyses exploit six waves of survey data collected from 2017 through 2019 that measure the refugees’ employability on a quarterly basis. Several dimensions in our concept of employability correlate positively with subsequent employment – primarily the refugees’ ‘conscientiousness and participation’, ‘health and coping’, and ‘job focus’. The analyses also show that participation in job-oriented programmes enhances refugees’ progress in employability – in particular the dimensions ‘conscientiousness and participation ’ and ‘health and coping’." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Syrerinnen und Syrer auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2025)

    Jansen, Anika ; Semsarha, Fabian; Pierenkemper, Sarah;

    Zitatform

    Jansen, Anika, Sarah Pierenkemper & Fabian Semsarha (2025): Syrerinnen und Syrer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 75, H. 24/26, S. 46-53.

    Abstract

    "Mit dem Sturz des Assad-Regimes entbrannte in der deutschen Öffentlichkeit eine lebhafte Debatte über die Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien. Die Frage, wie gut sich Syrerinnen und Syrer in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren, prägte die Diskussion maßgeblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinants of refugees’ generalised and institutional trust: evidence from Germany (2025)

    Kanas, Agnieszka ; Kosyakova, Yuliya ; Tubergen, Frank van ;

    Zitatform

    Kanas, Agnieszka, Frank van Tubergen & Yuliya Kosyakova (2025): Determinants of refugees’ generalised and institutional trust: evidence from Germany. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, S. 1-20. DOI:10.1080/1369183x.2025.2514800

    Abstract

    "This paper examines the factors shaping refugees’ institutionalized and generalized trust, focusing on three key influences: (1) pre-arrival migration effects, such as experiences of trauma; (2) asylum procedure effects, including the length and outcome of the process and perceptions of fairness; and (3) post-procedure effects, particularly the context of reception. Using data from the IAB-BAMF-SOEP survey of refugees in Germany, we find that the conditions of the asylum process and the reception context are critical determinants of refugees’ trust. Specifically, while the length of the asylum process and living in shared accommodations negatively affect institutional trust, these impacts are largely mediated by other refugee-specific experiences, such as perceptions of procedural and interactional justice. Receiving a positive asylum decision directly enhances refugees ’ trust in German institutions and other people, whereas being trapped in existential limbo severely erodes trust levels. Additionally, refugees subject to residency restrictions exhibit lower institutional and generalized trust levels than those without such limitations. These findings highlight the critical role of short and fair asylum procedures and inclusive reception policies in fostering trust among refugees, with significant implications for improving integration outcomes and social cohesion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verbessern die Arbeitsmarktchancen Geflüchteter auch langfristig (2025)

    Kasrin, Zein ; Tübbicke, Stefan ;

    Zitatform

    Kasrin, Zein & Stefan Tübbicke (2025): Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik verbessern die Arbeitsmarktchancen Geflüchteter auch langfristig. In: IAB-Forum H. 05.02.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250205.01

    Abstract

    "Auch für Geflüchtete steht eine breite Palette an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Verfügung. Mit Ausnahme der Arbeitsgelegenheiten entfalten sie noch knapp sechs Jahre nach Förderbeginn eine positive, wenngleich unterschiedlich starke Wirkung auf den Übergang in reguläre Beschäftigung und das Erwerbseinkommen. So steigern Förderungen zur beruflichen Weiterbildung in der langen Frist das monatliche Einkommen im Schnitt um bis zu 800 Euro und die Beschäftigungsquote um etwa 13 Prozentpunkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kasrin, Zein ; Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    How reception centers affect the integration of asylum seekers and recognized refugees (2025)

    Khalil, Samir; Tjaden, Jasper ;

    Zitatform

    Khalil, Samir & Jasper Tjaden (2025): How reception centers affect the integration of asylum seekers and recognized refugees. In: European Societies, Jg. 27, H. 4, S. 617-643. DOI:10.1162/euso_a_00018

    Abstract

    "After arrival, asylum seekers are often housed in reception centers. The type, quality and duration of stay in such centers varies considerably across or within countries. In the context of the so-called “EU refugee crisis” in 2014-2016, reports emerged that some asylum seekers and refugees remained in reception centers for several years due to limited capacity of municipalities, lengthy asylum procedures and tight housing markets. It is often argued that reception centers have a detrimental effect on integration processes of asylum seekers and refugees, yet empirical, inferential evidence is still lacking. This paper estimates the medium-run effect of duration of residence in reception centers on language skills, contacts to the host population, and employment status. We use high-quality panel data on asylum seekers and refugees living in Germany and apply inverse-probability-weighting (IPW). The results suggest that a comparatively quick transition from reception centers into private housing modestly increases interactions with the host population and their language proficiency. We find no effects on labor market participation. Furthermore, we find that moving into private housing is often associated with a shift to more precarious neighborhoods, potentially hindering a stronger realization of the benefits linked to independent living in general." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does sectoral diversification matter? The impact of Syrian refugees on Germany's labor market (2025)

    Kilic, Tugce;

    Zitatform

    Kilic, Tugce (2025): Does sectoral diversification matter? The impact of Syrian refugees on Germany's labor market. (Working Paper / Berlin Institute for International Political Economy 2025,253), Berlin, 29 S.

    Abstract

    "This study investigates how the economic structure of host regions shapes the labor market impacts of refugee inflows, focusing on the case of the Syrian refugee influx into Germany in 2014-2015. Utilizing a fuzzy difference-in-differences approach, the analysis introduces a novel measure of sectoral diversification to assess local absorptive capacity. The results show that sectoral diversification plays a significant role in moderating short-term labor market outcomes. Counties with less diversified employment structures experience greater adverse impacts on non-German workers, while more diversified regions are better able to absorb new arrivals and mitigate unemployment pressures. These results underscore the importance of considering local economic structures in the regional allocation of refugees and the design of integration policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Staying, Leaving, or Returning? Conflict Resolution Preferences and Migration Among Ukrainian Women (2025)

    Kogan, Irena ; Tubergen, Frank van ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kogan, Irena, Yuliya Kosyakova & Frank van Tubergen (2025): Staying, Leaving, or Returning? Conflict Resolution Preferences and Migration Among Ukrainian Women. In: Studies of transition states and societies, Jg. 17, S. 117-145., 2025-06-16. DOI:10.58036/stss.v17i0.1336

    Abstract

    "Little is known in the literature about non-economic factors that might shape migrant selectivity. This study examines how preferences for resolving the Russian-Ukrainian conflict relate to the migration patterns and intentions of Ukrainians following the Russian full-scale aggression. Drawing on the concepts of place utility and migration decision-making models, we analyze data from the OneUA survey, which was collected around six months after Russia’s full-scale invasion among almost 25,000 Ukrainian women residing in Ukraine and abroad. Our results, based on a series of logistic regressions, suggest that Ukrainian women favoring a military solution to the conflict are more likely to remain in their pre-war residence in Ukraine rather than being internally displaced (i.e., IDP) or moving abroad (i.e., refugees). Moreover, among women forced to leave the country as refugees, those who favor a military solution exhibit a stronger intention to return. Conversely, among women still in Ukraine, those who favour a military solution less are more likely to consider international migration. Our study advances research on self-selection into migration based on non-economic factors, emphasising the role of political perceptions in displacement and resettlement patterns in conflict-affected regions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Damelang, Andreas ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Andreas Damelang (2025): The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions. In: Social forces, Jg. 104, H. 1, S. 67-89., 2024-11-02. DOI:10.1093/sf/soae170

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die vielfältigen Faktoren, die die Einbürgerungsabsichten von Geflüchteten beeinflussen, wobei der Schwerpunkt auf den rechtlichen Anforderungen und der Umsetzung von Einbürgerungsgesetzen liegt. Es wird zwischen verschiedenen Einwanderergruppen unterschieden, insbesondere Geflüchteten, Bürgern der Europäischen Union (EU) und Nicht-EU-Bürgern. Mit Hilfe eines Vignettenexperiments unter Eingewanderten in einer umfangreichen repräsentativen Studie in Deutschland werden die Auswirkungen der Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen und einem inklusiveren Einbürgerungsprozess auf die Absichten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, empirisch analysiert. Dieser Vergleich, sowohl zwischen aktuellen und liberalisierten Anforderungen als auch zwischen weniger und mehr inklusiven Einbürgerungsverfahren, bietet ein realistisches Szenario, wie Liberalisierung und Inklusivität die Einbürgerungsabsichten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen, insbesondere die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft und eine verkürzte Wartezeit, einen positiven Effekt auf die Einbürgerungsabsichten hat. Gleichzeitig unterscheiden sich diese Effekte zwischen den drei Einwanderergruppen, insbesondere aufgrund von Unterschieden in den empfundenen Vorteilen der Einbürgerung. Im Gegensatz dazu hat ein inklusiverer Einbürgerungsprozess keinen Einfluss auf die Einbürgerungsabsichten der Eingewanderten. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Staatsbürgerschaftspolitik für die Einbürgerungsabsichten von Eingewanderten. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch differenzierte Reaktionen auf liberalisierte Anforderungen und betonen die Bedeutung von gruppenspezifischen Kosten-Nutzen-Überlegungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Determinants of Refugees’ Identification with Country of Origin and Host Country and Their Naturalization Intentions: Evidence from Germany (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Kanas, Agnieszka ; Tubergen, Frank van ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Frank van Tubergen & Agnieszka Kanas (2025): Determinants of Refugees’ Identification with Country of Origin and Host Country and Their Naturalization Intentions: Evidence from Germany. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, S. 1-19. DOI:10.1080/15562948.2025.2542775

    Abstract

    "Despite extensive research on immigrants’ identification and its integration implications, a substantial gap remains in understanding the factors and mechanisms underlying refugees’ identification processes. This study addresses this gap by adopting a comprehensive perspective, simultaneously examining their origin-country and host-country identification alongside naturalization intentions among recently arrived refugees in Germany. Drawing on a nationally representative, longitudinal survey of refugees, our findings reveal the importance of refugee-specific and immigrant-generic factors shaping identification processes and citizenship intentions. Factors such as health risks, traumatic experiences, barriers to return, and residency obligations are significantly related to origin-country and host-country identifications and citizenship intentions, highlighting the unique challenges faced by refugees. Refugee identification and citizenship intentions are also influenced by immigrant-generic factors, including welcoming societal context upon arrival, destination language proficiency, contacts with natives, and ties with family and friends in their country of origin. Theoretical insights from our study underscore the presence of distinct mechanisms driving origin-country identification versus host-country identification and citizenship intentions." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Germany as a stopover? Insights into return and International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Wagner, Simon; Gallegos Torres, Katia ; Hammer, Luisa; Koch, Theresa; Olbrich, Lukas ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Lukas Olbrich, Katia Gallegos Torres, Luisa Hammer, Theresa Koch & Simon Wagner (2025): Germany as a stopover? Insights into return and International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa). (IAB-Forschungsbericht 15/2025 (en)), Nürnberg, 92 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2515en

    Abstract

    "Temporary migration of people who have immigrated to Germany is a frequently observed phenomenon, and the trend is rising. Between 2014 and 2023, the average emigration rate among foreign nationals ranged from 6 to 11 percent, depending on the data source. At the same time, Germany requires a net annual immigration of around 400,000 people to stabilize its labor force potential. The high mobility propensity among immigrants can challenge this goal - with far-reaching consequences for securing skilled labor, integration, and the long-term viability of the welfare state. To gain robust insights into the causes, patterns, and effects of mobility, the International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) has been established as a new longitudinal online survey. It includes first-time surveys every two years, complemented by annual follow-up surveys over a four-year period. In the first wave (December 2024 to April 2025), around 50,000 immigrants participated. The first follow-up survey is scheduled for the second half of 2025. Using statistical weighting procedures, the data allow for representative statements about individuals in Germany who immigrated by April 2, 2024, are registered in the data of the Federal Employment Agency (e.g. via employment, benefit receipt, or participation in labor market programs), and are in working age (18 to 65 years). Key findings from the first wave indicate: A narrow majority of immigrants (57 percent, roughly 5.7 million people) plan to stay in Germany permanently. Around 1.2 million (12 percent) aim for a temporary stay, and roughly 3 million (30 percent) remain uncertain. About 2.6 million people (26 percent) reported having considered leaving Germany in the last 12 months; approximately 300,000 (3 percent) already have concrete emigration plans - split roughly equally between return migration and onward migration. Given Germany's structural need for skilled labor, the political priority in migration policy is shifting: not only immigration, but also the long-term retention of immigrants is becoming a key challenge. The data reveal that emigration intentions vary widely. Those intending to return primarily target European countries such as Poland or Romania but also Turkey, while onward migrants tend to prefer Switzerland, the United States, or Spain. Motivations also differ: family reasons dominate returns to the country of origin, while economic opportunities play a key role in onward migration. Main reasons for emigration considerations include political dissatisfaction, personal preferences, tax burdens, and bureaucracy. These motives are present among labor migrants, education- and family-based migrants alike; refugees also frequently cite discrimination as a major reason. Overall, the findings suggest that state measures such as reducing bureaucracy, simplifying administrative procedures, and offering tax incentives could help lower emigration intentions. Regarding sociodemographic and migration-specific factors, the IMPa results highlight their central role in shaping emigration intentions. Men report higher rates of temporary stay intentions, emigration considerations, and concrete migration plans than women. Region of origin and reason for migration significantly influence mobility patterns: refugees and individuals with family reunification backgrounds express considerably lower emigration tendencies, while migrants from EU countries and those who came for work or education show higher mobility. Furthermore, immigrants with permanent residence status or EU/German citizenship are more likely to consider leaving - probably due to broader legal mobility options. The IMPa results highlight that labor market factors and economic integration also play a critical but nuanced role in shaping emigration intentions. Education emerges as a key predictor: highly educated individuals more frequently express thoughts of leaving or make concrete plans than those with lower educational levels. Qualifications obtained in Germany or third countries - as well as foreign qualifications recognized in Germany - are more strongly associated with emigration considerations, likely due to their higher international transferability. Employed individuals are more likely to report temporary stay intentions than those who are not employed or are in training. Sectors where the outmigration risk among immigrants is particularly high-such as IT and technical services-are also those facing significant skilled labor shortages. Furthermore, it is notable that in other sectors vulnerable to labor shortages-such as healthcare, construction, public administration, or retail-, emigration tendencies are not above average, but they are still relevant. Higher incomes are also associated with stronger emigration considerations and plans, which indicates that migrants who are particularly well integrated into the labor market want to leave Germany again. Another important factor is job satisfaction: the less satisfied individuals are with their work, the more frequently they express temporary intentions to stay, thoughts of emigration, and concrete emigration plans. Job satisfaction thus acts as a stabilizing factor. Language skills show differentiated effects: while descriptive findings suggest that individuals with poor German skills have lower intentions to stay permanently and higher mobility plans, multivariate analyses indicate that good German skills are associated with increased mobility. Good English skills also tend to increase emigration intentions, likely due to better international labor market options. Social integration and societal participation are also crucial: family ties in Germany and regular contact with German nationals have a stabilizing effect. A strong emotional attachment to Germany stabilizes the intention to stay, whereas a strong connection to the country of origin increases the likelihood of emigration. A strong subjective sense of welcome and low perceptions of discrimination significantly reduce the probability of emigration considerations and plans. Conversely, perceptions of discrimination - especially in interactions with authorities, police, and at the workplace - greatly increases emigration tendencies. Political dissatisfaction also significantly raises the likelihood of emigration-related thoughts and plans. In summary, emigration intentions do not arise randomly but are the result of a complex interplay of individual characteristics, social integration, economic anchoring, and perceived societal acceptance. One of the central findings of the IMPa survey is that those who came to Germany for work or education, better educated, more economically successful, and more linguistically integrated are the ones most likely to consider leaving or already have concrete plans to do so. In other words: those most urgently needed to secure Germany's future labor supply are also those most inclined to leave. This selective mobility endangers the country's long-term ability to retain skilled labor. It is therefore essential to offer this group a meaningful perspective and to position Germany not only as a place of immigration but as a country in which people want to stay and build their future. This includes faster and more transparent recognition of qualifications, a determined reduction of bureaucratic hurdles, family-friendly integration policies, and targeted measures against everyday and workplace discrimination. Only when immigrants feel like fully included members of society - with real opportunities for participation and professional advancement - are they likely to choose Germany as their long-term home and pursue both personal and professional goals here. So far, only about one fifth of those with emigration plans have taken concrete steps towards leaving. At the same time, roughly one fifth express a long-term wish to return to Germany, one third rule it out, and about half remain undecided. This means that around two thirds of those considering emigration are potentially open to returning in the future. Activating and supporting this return potential could become a valuable component of Germany's strategic labor policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Gatskova, Kseniia ; Siegert, Manuel ; Sommer, Elena; Rother, Nina ; Bartig, Susanne; Koch, Theresa; Büsche, Matteo Jacques; Kosyakova, Yuliya ; Cumming, Philippa; Marchitto, Andrea; Zinn, Sabine ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Schwanhäuser, Silvia ; Tanis, Kerstin ; Eckhard, Jan ; Süttmann, Felix;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (de)), Nürnberg, 127 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505

    Abstract

    "Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Rother, Nina ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Zinn, Sabine ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Marchitto, Andrea; Cardozo Silva, Adriana; Schwanhäuser, Silvia ; Eckhard, Jan ; Siegert, Manuel ; Bartig, Susanne; Sommer, Elena; Cumming, Philippa; Süttmann, Felix; Büsche, Matteo Jacques; Tanis, Kerstin ; Rother, Nina ; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (en)), Nürnberg, 119 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505en

    Abstract

    "Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)

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