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Dossier

Mindestlohn

Seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes am 1. Januar 2015 gilt ein allgemeingültiger flächendeckender Mindestlohn in Deutschland. Lohnuntergrenzen gibt es in beinahe allen europäischen Staaten und den USA. Die Mindestlohn-Gesetze haben das Ziel, Lohn-Dumping, also die nicht verhältnismäßige Bezahlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zu verhindern.
Dieses Themendossier dokumentiert die Diskussion rund um die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland und die Ergebnisse empirischer Forschung der zu flächendeckenden und branchenspezifischen Mindestlöhnen. Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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im Aspekt "Stellungnahmen / Zusammenfassungen"
  • Literaturhinweis

    The devil is in the details: Heterogeneous effects of the German minimum wage on working hours and minijobs (2026)

    Bossler, Mario; Schank, Thorsten ; Liang, Ying ;

    Zitatform

    Bossler, Mario, Ying Liang & Thorsten Schank (2026): The devil is in the details: Heterogeneous effects of the German minimum wage on working hours and minijobs. In: Journal of Public Economics, Jg. 253, 2025-11-18. DOI:10.1016/j.jpubeco.2025.105540

    Abstract

    "Germany introduced a national minimum wage in 2015. While prior studies find limited effects on overall employment, we go into detail and examine its impact on working hours and minijobs. The minimum wage significantly reduces inequality in hourly and monthly wages. While average working hours remain stable, minijobbers experience notable cuts in working hours, which can be explained by the institutional context shaping the effects of the minimum wage. Employment in regular jobs remains unaffected, but minijobs decline, driven by transitions into both regular jobs and non-employment. The latter implies an employment elasticity of −0.16 for minijob employment. Following the first major minimum wage increase in 2022, we reveal a reduction in working hours that is not limited to minijobs, corresponding to an employment volume elasticity of −0.38." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario;
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  • Literaturhinweis

    Zu den Anträgen einer Reform des Mindestlohngesetzes: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 12.1.2026 (2026)

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Martin Popp (2026): Zu den Anträgen einer Reform des Mindestlohngesetzes. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 12.1.2026. (IAB-Stellungnahme 01/2026), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2601

    Abstract

    "Der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages hat am 12.1.2026 eine öffentliche Anhörung zu den beiden Anträgen „Mindestlohngesetz reformieren - 15 Euro pro Stunde sicherstellen“ und „Mindestlohn auf 15 Euro anheben und dauerhaft armutsfest machen“ durchgeführt, an der das IAB teilgenommen hat. In seiner Stellungnahme diskutiert das IAB die wissenschaftlichen Evaluationsergebnisse zum gesetzlichen Mindestlohn und beurteilt die Vorschläge zur Reform des Mindestlohngesetzes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Der Mindestlohn und seine Höhe zwischen regelbasierter Anpassung und einer „Gesamtabwägung“ (2026)

    Sell, Stefan;

    Zitatform

    Sell, Stefan (2026): Der Mindestlohn und seine Höhe zwischen regelbasierter Anpassung und einer „Gesamtabwägung“. In: Soziale Sicherheit, Jg. 74, H. 6, S. 10-16.

    Abstract

    "Zur Einstimmung in die Auseinandersetzung mit der Frage, wie hoch der allgemeine gesetzliche Mindestlohn sein sollte, müsste und könnte, lohnt ein kurzer Blick zurück. Die nach langer kontroverser Diskussion zum 1. Januar 2015 erfolgte Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes (als Lohnuntergrenze für fast alle) fiel zum einen in eine arbeitsmarktlich günstige Zeit, in der die Beschäftigungszahlen stiegen und die Wirtschaft wuchs. Zum anderen aber ist die damalige Höhe von 8,50 Euro nicht als sachlogisches Analyseergebnis vom Himmel gefallen. Sie ist zu verstehen als ein relativ niedrig dimensionierter Einstieg in die Mindestlohn-Welt – zum einen aus politischen Durchsetzbarkeitsgründen, zum anderen aber auch, weil man damals sich nicht wirklich sicher war, ob und welche Arbeitsmarkteffekte der Mindestlohn haben wird." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages in 2025: Annual review (2025)

    Appler, Felix; Vacas‑Soriano, Carlos; Aumayr-Pintar, Christine;

    Zitatform

    Appler, Felix, Christine Aumayr-Pintar & Carlos Vacas‑Soriano (2025): Minimum wages in 2025. Annual review. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Luxembourg, 74 S. DOI:10.2806/6315456

    Abstract

    "2024 was an eventful year for minimum wage regulations in most EU Member States, as the EU Minimum Wage Directive had to be transposed into national legislation by mid November. Therefore, the regular discussions on setting rates for 2025 were sometimes overshadowed by discussions regarding the required adaptations to national regulations. Most countries managed to transpose the directive by the deadline or with a short delay but still within the year. However, in a few countries, the full transposition was still pending as of mid-March 2025. This year’s edition of the annual review on minimum wages provides a comprehensive overview of recent developments. The first two chapters present the usual summaries of how national minimum wages (and collectively agreed minimum wages in countries without a national minimum wage) were set and developed for 2025. Chapter 3 focuses on the new minimum wage regulations, providing a comparative analysis of how Member States with statutory minimum wages have implemented various articles and aspects of the directive. It examines the indicative reference values adopted, the consultative bodies designated or set up, criteria that wage-setters are required to consider when uprating, approaches to variations in minimum wages and measures to promote collective bargaining. Chapter 4 focuses on minimum wage earners and their ability to afford housing, based on analysis of the latest data from the European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC). Furthermore, this report is accompanied by two related Eurofound working papers. The first presents three country examples of how Member States have approached their adequacy assessments in the context of the Minimum Wage Directive (Eurofound, 2025a). The second provides an overview of recent research publications on minimum wages, mainly published in 2024 (Eurofound, 2025b). Finally, Eurofound’s minimum wage country profiles complement this report by providing detailed background information on how minimum wage setting is regulated and functions in the EU Member States and Norway." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung: Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 6.10.2025 (2025)

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Martin Popp (2025): Zum Entwurf der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung. Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 6.10.2025. (IAB-Stellungnahme 01/2025), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2501

    Abstract

    "Nach dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 27. Juni 2025 soll der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde und zum 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro pro Stunde steigen. Mit dieser Stellungnahme beurteilen die Autoren den Beschluss auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und gehen insbesondere auf die Lohn- und Beschäftigungswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns ein. DOI" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Analysepotenziale von OnlineStellenanzeigen und Methoden Maschinellen Lernens am Beispiel der Mindestlohnforschung: Hat der Mindestlohn die Nachfrage von Kompetenzen durch Arbeitgeber verändert? (2025)

    Busch, Anne; Krieger, Benedikt; Krusee, Sebastian; Goluchowicz, Kerstin; Baumann, Fabienne-Agnes;

    Zitatform

    Busch, Anne, Fabienne-Agnes Baumann, Benedikt Krieger, Kerstin Goluchowicz & Sebastian Krusee (2025): Analysepotenziale von OnlineStellenanzeigen und Methoden Maschinellen Lernens am Beispiel der Mindestlohnforschung. Hat der Mindestlohn die Nachfrage von Kompetenzen durch Arbeitgeber verändert? (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 80), Berlin, 17 S. DOI:10.23776/2025_09

    Abstract

    "Diese iit-perspektive beleuchtet das Potenzial innovativer Datenzugänge (Online-Stellenanzeigen) und Analysemethoden (Methoden des maschinellen Lernens) für sozialwissenschaftliche Fragestellungen am Beispiel der Mindestlohnforschung. So ist es mit Online-Stellenanzeigen als Datengrundlage beispielsweise möglich zu untersuchen, inwieweit die Einführung bzw. Erhöhung des Mindestlohns die von Arbeitgebern geforderten beruflichen Kompetenzen verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minimum income and household labour supply (2025)

    Carta, Francesca ; Colonna, Fabrizio;

    Zitatform

    Carta, Francesca & Fabrizio Colonna (2025): Minimum income and household labour supply. In: International Tax and Public Finance, S. 1-34. DOI:10.1007/s10797-025-09918-4

    Abstract

    "This paper examines the impact of Guaranteed Minimum Income (GMI) schemes on work incentives at the household level. We show that these schemes create strategic complementarities between partners’ employment decisions. When one partner is non-employed or earns a low wage, the household is more likely to receive the benefit, which discourages the other partner from working to avoid losing the benefit. The disincentive to work does not instead apply to partners of high earners whose income exceeds the programme threshold. This leads the partners to coordinate their decisions so that both are non-employed. The negative impact of the GMI on labour supply is therefore more pronounced in economies with many single-earner households. Focusing on Italy, where the employment rate of married women is low and a relatively generous GMI programme was introduced in 2019, we use a structural labour supply model to estimate that the GMI would primarily reduce the employment rate of married men with non-working wives and increase the number of households in which neither partner works. Married women would be less affected due to the high employment rate of their husbands." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Minimum Wage in Germany: Institutional Setting and a Systematic Review of Key Findings (2025)

    Dütsch, Matthias ; Ohlert, Clemens ; Baumann, Arne ;

    Zitatform

    Dütsch, Matthias, Clemens Ohlert & Arne Baumann (2025): The Minimum Wage in Germany: Institutional Setting and a Systematic Review of Key Findings. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 245, H. 1-2, S. 113-151. DOI:10.1515/jbnst-2023-0038

    Abstract

    "The introduction of a statutory minimum wage in Germany in 2015 aimed at improving the welfare of low-wage workers but was also accompanied by concerns about distortions in Europe’s largest economy. This paper provides a comprehensive survey of results from the evaluation of the German minimum wage by compiling recent descriptive evidence and a systematic literature review on causal effects through 2022. On 1 October 2022, the minimum wage was raised legislatively by 15 percent to 12 euros per hour, which affected approximately 5.8 million employees and 23 percent of companies. The war in Ukraine and the coronavirus pandemic hit minimum wage workers and minimum wage firms harder than the rest of the economy. The minimum wage thus far had the strongest causal effects directly after its introduction. Hourly wages increased, while working hours decreased, resulting in mixed effects on monthly wages. Overall employment fell slightly, with a decline in marginal employment in particular. Companies’ wage costs increased, and as productivity did not change, profits declined." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2026 und 2027: Rund jeder zehnte Job ist von der stufenweisen Anpassung des Mindestlohns betroffen (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Commentz, Antonia; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Martin Popp & Antonia Commentz (2025): Mindestlohnerhöhungen zum 1. Januar 2026 und 2027: Rund jeder zehnte Job ist von der stufenweisen Anpassung des Mindestlohns betroffen. (IAB-Kurzbericht 15/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2515

    Abstract

    "Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll laut Beschluss der Mindestlohnkommission zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen. Zum 1. Januar 2027 wird der Mindestlohn in einem weiteren Schritt auf 14,60 Euro an­gehoben. Dieser IAB-Kurzbericht zeigt, in welchem Ausmaß bestehende Beschäftigungsverhältnisse sowie Neueinstellungen von den geplanten Erhöhungen betroffen sein werden. Dabei wird insbesondere auf Unterschiede nach Beschäftigungsform, Arbeitszeit, Region und Wirtschaftszweig eingegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Und ewig grüßt das Murmeltier": Mindestlohnforschung im Denkstilzwang (2025)

    Heise, Arne ;

    Zitatform

    Heise, Arne (2025): "Und ewig grüßt das Murmeltier": Mindestlohnforschung im Denkstilzwang. (Discussion papers / Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien 116), Hamburg, 23 S.

    Abstract

    "Vor Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015 war sich die Arbeitsmarktökonomik weitgehend darin einig, dass dieses 'soziale Experiment' mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten bezahlt werden müsste. Die Begleitforschung zur Mindestlohneinführung konnte dann aber die prognostizierten Beschäftigungsverluste nicht nachweisen und musste auch für Deutschland - wie überall, wo Mindestlöhne existieren und deren Effekte erforscht werden - die 'Flüchtigkeit der Beschäftigungseffekt' zugeben. In diesem Beitrag wird die Diskussion um die Einführung des Mindestlohns nachgezeichnet und die Reaktion der Wissenschaftlergemeinschaft auf die Abweichung der tatsächlichen Beschäftigungsentwicklung von den modellgestützten Prognosen - was wissenschaftstheoretisch als 'Anomalie' oder 'Krise' verstanden werden kann - auf der Grundlage der Fleckschen Denkstil-Theorie analysiert. Dazu werden 2 Phasen - die Phase der Einführung des Mindestlohns und die Phase der drastischen Erhöhung des Mindestlohns im Jahr 2022 - unterschieden, um einerseits Lernprozesse, andererseits aber auch die Resilienz eines herrschenden Paradigmas untersuchen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regelbasierte statt politische Mindestlohnanpassung: Schriftliche Stellungnahme zur fünften Anhörung zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns (2025)

    Lesch, Hagen; Schröder, Christoph;

    Zitatform

    Lesch, Hagen & Christoph Schröder (2025): Regelbasierte statt politische Mindestlohnanpassung. Schriftliche Stellungnahme zur fünften Anhörung zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,10), Köln, 18 S.

    Abstract

    "Der gesetzliche Mindestlohn wurde bis einschließlich Juli 2022 durch die Mindestlohnkommission gemäß § 9 Abs. 2 Satz 2 Mindestlohngesetz (MiLoG) und gemäß § 3 Abs. 1 Satz 2 der Geschäftsordnung der Mindestlohnkommission (GO-MLK) vom 27. Januar 2016 nachlaufend an die Tariflohnentwicklung angepasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do Minimum Wages Increase Female Employment? Evidence From a Meta‐Analysis (2025)

    Li, Xiaomei ; Liu, Yulin ; Si, Xu;

    Zitatform

    Li, Xiaomei, Yulin Liu & Xu Si (2025): Do Minimum Wages Increase Female Employment? Evidence From a Meta‐Analysis. In: Australian economic papers, S. 1-15. DOI:10.1111/1467-8454.70010

    Abstract

    "One of the purposes of minimum wage legislation is to protect women workers. However, the impact of minimum wage on female employment has been controversial. We perform a meta-analysis to test the policy effect. After correcting for publication bias using the overall sample, the effect is positive, indicating that minimum wages actually increase female employment. We use 32 moderators as potential explanatory variables to explain the heterogeneity of the literature and find that it stems from the data characteristics and methods used in econometric estimates. In addition, education plays an important role in regulating the female employment effect of minimum wages. Furthermore, we find that the minimum wage results in an increase in female employment in developing countries, while developed countries do not benefit from the minimum wage system. This could be related to differences in industrial structure, social security coverage, and informal employment rate in the two types of countries. Our results suggest that minimum wages may be an effective policy for women who are more likely to engage in minimum wage work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    10 Jahre Mindestlohn: Bilanz und Ausblick: Gemeinsame Stellungnahme von WSI und IMK anlässlich der schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission 2025 (2025)

    Lübker, Malte; Schulten, Thorsten; Herzog-Stein, Alexander ;

    Zitatform

    Lübker, Malte, Thorsten Schulten & Alexander Herzog-Stein (2025): 10 Jahre Mindestlohn: Bilanz und Ausblick. Gemeinsame Stellungnahme von WSI und IMK anlässlich der schriftlichen Anhörung der Mindestlohnkommission 2025. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 88), Düsseldorf, 42 S.

    Abstract

    "In der folgenden Stellungnahme soll die Entwicklung des Mindestlohns im Lichte der hier diskutierten Orientierungsgrößen analysiert werden. Dazu zählen die Tarifentwicklung (Abschnitt 2), der Referenzwert von 60 % des Bruttomedianlohns der Vollzeitbeschäftigten (Abschnitt 3) sowie die weiteren Kriterien aus Artikel 5 (4) der Europäischen Mindestlohnrichtlinie (Abschnitt 4). Auf Grundlage dieser Analyse wird in einem kurzen Fazit der Rahmen für zukünftige Mindestlohnerhöhungen abgesteckt (Abschnitt 5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Impact of the Minimum Wage on Initial Labour Market Outcomes (2025)

    Umkehrer, Matthias;

    Zitatform

    Umkehrer, Matthias (2025): The Impact of the Minimum Wage on Initial Labour Market Outcomes. (IAB-Discussion Paper 16/2025), Nürnberg, 35 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2516

    Abstract

    "In dieser Arbeit untersuche ich, wie sich die Einführung des bundesweiten Mindestlohns in Deutschland auf die Arbeitsmarktergebnisse junger Berufseinsteiger auswirkt. Die institutionellen Rahmenbedingungen, administrative Mikrodaten und prognostizierte Mindestlohnbetroffenheit erlauben es, die kausalen Effekte der Maßnahme zu schätzen. Dazu werden Kohorten verglichen, die zu Beginn ihres Erwerbslebens vom Mindestlohn betroffen bzw. nicht betroffen waren, wobei Selektion in Ausbildung, Endogenität des Zeitpunkts des Berufseintritts, Veränderungen in der Kohortenzusammensetzung und makroökonomische Bedingungen kontrolliert werden. Die betroffenen Kohorten wiesen höhere Einkommen, aber keine geringere Beschäftigung auf. Sie arbeiteten etwas mehr Stunden, begannen ihre Karriere häufiger bei größeren und besser entlohnenden Arbeitgebern, übten seltener Berufe mit höherer Mindestlohnbetroffenheit aus und verrichteten seltener manuelle-routine Tätigkeiten oder Hilfsarbeiten. Den Ergebnissen zufolge behindert der Mindestlohn den Übergang von der Ausbildung in das Erwerbsleben nicht, beeinflusst aber die Zusammensetzung der Unternehmen und Berufe auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Umkehrer, Matthias;
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  • Literaturhinweis

    Fünfter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns: Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz (2025)

    Zitatform

    (2025): Fünfter Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns. Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz. (... Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns / Mindestlohnkommission 5), Berlin, 215 S. DOI:10.21934/MLK20250114

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2015 gilt in Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn. Bei seiner Einführung betrug die Höhe 8,50 Euro pro Stunde. Aktuell beträgt der Mindestlohn 12,82 Euro pro Stunde. Die Mindestlohnkommission beschließt in diesem Jahr erneut über die Anpassung dieser gesetzlichen Lohnuntergrenze. Zusätzlich zu ihrem Beschluss hat die Kommission den Auftrag, der Bundesregierung einen Bericht über die Auswirkungen des Mindestlohns auf den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Wettbewerbsbedingungen und die Beschäftigung zur Verfügung zu stellen. Diesem Auftrag kommt sie mit dem vorliegenden, einstimmig beschlossenen Fünften Bericht nach. Der Betrachtungszeitraum des vorliegenden Berichts umfasst schwerpunktmäßig die Jahre 2022 bis 2024. Er dokumentiert die wissenschaftlichen Befunde zur Wirkung des Mindestlohns in diesem Zeitraum. Der Bericht enthält umfangreiche Befunde zu den Effekten der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro im Oktober 2022, die im Rahmen einer Gesetzesänderung durch den Deutschen Bundestag beschlossen wurde. Dies war für diesen Bericht erstmals auf breiter Datenbasis möglich. Die dargestellten Ergebnisse stützen sich auf Forschungsprojekte, die die Mindestlohnkommission beauftragt hat, weitere wissenschaftliche Publikationen zur Mindestlohnforschung sowie Analysen, die von der Geschäftsstelle der Kommission durchgeführt wurden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohnkommission 2025: Stellungnahmen aus der schriftlichen Anhörung: Ergänzungsband zum Fünften Bericht der Mindestlohnkommission an die Bundesregierung nach § 9 Abs. 4 Mindestlohngesetz (2025)

    Abstract

    "Paragraf 10 Absatz 3 Satz 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) ermöglicht es der Mindestlohnkommission, Anhörungen zu den Auswirkungen und der Anpassung des Mindestlohns durchzuführen. Sie kann dabei „Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Vereinigungen von Arbeitgebern und Gewerkschaften, öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften, Wohlfahrtsverbände, Verbände, die wirtschaftliche und soziale Interessen organisieren“ sowie sonstige von der Anpassung des Mindestlohns Betroffene vor Beschlussfassung anhören. Sie kann Informationen und fachliche Einschätzungen von externen Stellen einholen. Die Mindestlohnkommission hat diese Möglichkeit genutzt und im Frühjahr 2025 eine schriftliche Anhörung durchgeführt. Die Mindestlohnkommission hat sich dazu auf einen Kreis von Institutionen bzw. Sachverständigen geeinigt, die im Rahmen der Anhörung zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert wurden. Die Stellungnahmen sind ebenso wie die von der Mindestlohnkommission vorab versandten Themenschwerpunkte in diesem Band im Originalwortlaut dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A 22 percent increase in the German minimum wage: nothing crazy! (2024)

    Bossler, Mario ; Chittka, Lars; Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Bossler, Mario, Lars Chittka & Thorsten Schank (2024): A 22 percent increase in the German minimum wage: nothing crazy! (arXiv papers 2405.12608), 52 S. DOI:10.48550/arXiv.2405.12608

    Abstract

    "We present the first empirical evidence on the 22 percent increase in the German minimum wage, implemented in 2022, raising it from Euro 9.82 to 10.45 in July and to Euro 12 in October. Leveraging the German Earnings Survey, a large and novel data source comprising around 8 million employee-level observations reported by employers each month, we apply a difference-in-difference-in-differences approach to analyze the policy's impact on hourly wages, monthly earnings, employment, and working hours. Our findings reveal significant positive effects on wages, affirming the policy's intended benefits for low-wage workers. Interestingly, we identify a negative effect on working hours, mainly driven by minijobbers. The hours effect results in an implied labor demand elasticity in terms of the employment volume of -0.17 which only partially offsets the monthly wage gains. We neither observe a negative effect on the individual's employment retention nor the regional employment levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ;
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  • Literaturhinweis

    How market concentration impacts minimum wage effects: Opinion (2024)

    Popp, Martin ;

    Zitatform

    Popp, Martin (2024): How market concentration impacts minimum wage effects. Opinion. In: IZA world of labor H. 26.11.2024, 2024-11-05.

    Abstract

    "My study focuses on 16 low-wage sectors where Germany’s Ministry of Labor and Social Affairs has set sector-specific minimum wages. Before these regulations, the data show that wages and employment were lower in highly concentrated labor markets, indicating monopsonistic behavior by firms. The introduction of sectoral minimum wages raised worker pay across the board, with the wage increase - or “bite” - being stronger in highly concentrated markets. With these data, I thoroughly test the monopsony hypothesis. In slightly concentrated or competitive labor markets, introducing or raising sectoral minimum wages often led to reduced employment. Crucially, however, these negative employment effects diminished as labor market concentration increased. In highly concentrated, more monopsonistic markets, minimum wage hikes actually came along with positive employment effects. However, when the minimum wage reaches or exceeds the median wage in these low-wage sectors, even highly concentrated labor markets see these positive employment effects taper off." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Die EU als Schrittmacher bei der Erhöhung von Mindestlohn und Tarifbindung? (2024)

    Schulten, Thorsten; Dingeldey, Irene ;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten & Irene Dingeldey (2024): Die EU als Schrittmacher bei der Erhöhung von Mindestlohn und Tarifbindung? In: Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung, Jg. 1, H. 1, S. 17-32. DOI:10.3790/vaw.2024.1439005

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  • Literaturhinweis

    Ambitioniert, aber vertretbar: Einordnung eines 16-Euro-Mindestlohns (2024)

    Steuernagel, Anne; Krahé, Max;

    Zitatform

    Steuernagel, Anne & Max Krahé (2024): Ambitioniert, aber vertretbar: Einordnung eines 16-Euro-Mindestlohns. (Research report / Dezernat Zukunft - Institut für Makrofinanzen 297838), Berlin, 28 S.

    Abstract

    "Am 1. Januar 2015 wurde in Deutschland erstmals ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt. Dem sind Jahre vorausgegangen, in denen die Größe des Niedriglohnsektors in Deutschland erst stark anwuchs und dann auf hohem Niveau stagnierte (Grabka & Schröder 2019). Debatten um armutssichere Arbeit prägten die Diskussion. Außerhalb von Deutschland hatten zu diesem Zeitpunkt bereits viele andere Staaten einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt. Bei der Einführung 2015 bewegte sich die Höhe des Mindestlohns in Deutschland gemessen am Kaitz-Index1 im internationalen Mittelfeld" (Textauszug, IAB-Doku)

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