Mindestlohn
Seit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes am 1. Januar 2015 gilt ein allgemeingültiger flächendeckender Mindestlohn in Deutschland. Lohnuntergrenzen gibt es in beinahe allen europäischen Staaten und den USA. Die Mindestlohn-Gesetze haben das Ziel, Lohn-Dumping, also die nicht verhältnismäßige Bezahlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, zu verhindern.
Dieses Themendossier dokumentiert die Diskussion rund um die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland und die Ergebnisse empirischer Forschung der zu flächendeckenden und branchenspezifischen Mindestlöhnen. Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Grundsätzliches zum flächendeckenden Mindestlohn
- Auswirkungen des flächendeckenden Mindestlohns auf
- Auswirkungen des flächendeckenden Mindestlohns auf Personengruppen
- Ausnahmen vom flächendeckenden Mindestlohn u.a. für
- Ausweichreaktionen auf Mindestlöhne in Deutschland
- Bundesländer
- Branchenspezifische Mindestlöhne und deren Auswirkungen auf
- Mindestlohn in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Menschenwürdiges Existenzminimum – auch ein Thema der Arbeitsmarktpolitik (2025)
Becker, Irene; Held, Benjamin;Zitatform
Becker, Irene & Benjamin Held (2025): Menschenwürdiges Existenzminimum – auch ein Thema der Arbeitsmarktpolitik. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 14-23. DOI:10.3262/SM2508014
Abstract
"Die aktuelle Grundsicherung in Deutschland wird dem verfassungsrechtlich gebotenen Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum nicht gerecht. Dieses methodisch und empirisch begründete Ergebnis tangiert neben sozialpolitischen auch lohnpolitische Handlungsfelder und ist so auch ein Thema der Arbeitsmarktpolitik. Mit einem schlüssigen Reformkonzept wird eine Grundlage für die Bemessung von Bürgergeld und Co. sowie die Mindestlohnpolitik vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erster Endbericht zum Forschungsvorhaben "Sondererhebung und -auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zu Arbeitszeiten von Beschäftigten im Mindestlohnbereich": Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2025)
Zitatform
Beckmannshagen, Mattis, Markus M. Grabka, Carsten Schröder & Johannes Seebauer (2025): Erster Endbericht zum Forschungsvorhaben "Sondererhebung und -auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zu Arbeitszeiten von Beschäftigten im Mindestlohnbereich". Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Berlin, 32 S.
Abstract
"Zur Erstellung des fünften Bericht der Mindestlohnkommission zum 30. Juni 2025 liefert dieser Bericht bis zum Jahr 2023 Auswertungen zur Lohnentwicklung, zur Arbeitszeit und zur Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns als inhaltliche Grundlage zur Einschätzung der Implikationen des Mindestlohns am Arbeitsmarkt. Als Datenbasis fungiert das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) – eine freiwillige Mehrthemen-Bevölkerungsbefragung von Individuen in deutschen Privathaushalten (vgl. Goebel et al. 2019). Das Projekt MLK030 verfolgt darüber hinaus ein zweites Projektziel: Die Validierung von Arbeitszeitangaben im SOEP, die, wie in jeder Bevölkerungsbefragung, mit Messfehlern behaftet sein können und zentral sind für die Berechnung von Stundenlöhnen aus monatlichen Bruttoentgelten. Bereits für den letzten Bericht der Mindestlohnkommission (MLK) wurde eine Validierung der im SOEP gemessenen monatlichen Bruttoentgelte mit Angaben aus dem Register der Deutschen Rentenversicherung Bund vorgenommen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Angaben zu den Bruttoentgelten im SOEP kaum abweichen von den Entgeltinformationen aus den Registerdaten der gesetzlichen Rentenversicherung (vgl. Schröder et al., 2023). Zur Validierung der Arbeitszeitangaben im SOEP wurde für die erwerbstätigen SOEP-Befragten ein gesonderter Drop-Off Fragebogen konzipiert. In diesem wurden sehr detailliert Informationen zu Arbeitszeitaufzeichnungen, verschiedenen Definitionen von Arbeitszeit (vertraglich vereinbart, aufgezeichnet, tatsächlich geleistet), Rüstzeiten, oder auch Überstundenregelungen erhoben. Zu dieser Drop-Off Befragung liegen mit Endredaktion dieses Projektberichts am 28.02.2025 noch keine finalen Daten vor. Auch die SOEP-Daten des Jahres 2024 liegen noch nicht als Vergleichsgröße vor. Daher wird dieser Bericht nur einige ausgewählte Ergebnisse basierend auf Vorabdaten vorstellen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen": Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2025)
Bekhtiar, Karim ; Forstner, Susanne; Winter-Ebmer, Rudolf ; Isphording, Ingo; Bonin, Holger ; Schröter, Felix;Zitatform
Bekhtiar, Karim, Holger Bonin, Susanne Forstner, Felix Schröter, Ingo Isphording & Rudolf Winter-Ebmer (2025): Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen". Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Wien, 132 S. DOI:10.60739/IHS-7152
Abstract
"Diese im Auftrag der Mindestlohnkommission erstellte Studie analysiert die kausalen Auswirkungen der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 10,45 Euro zum 1. Juli 2022 sowie auf 12 Euro zum 1. Oktober 2022. Dabei stehen die Effekte auf Zielgrößen der individuellen Beschäftigungsbewegungen (innerhalb und zwischen Betrieben) sowie der inner- und zwischenbetrieblichen Lohnstruktur im Zentrum. Die Analyse basiert auf detaillierten administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer Daten der Bundesagentur für Arbeit, die eine tagesgenaue Erfassung der Zielvariablen erlauben. Durch die Verknüpfung mit sekundären Quellen kann die betriebliche Mindestlohnbetroffenheit erfasst werden. Für die empirische Analyse werden kausalanalytische Methoden verwendet, die dem aktuellen Standard der nationalen und internationalen Mindestlohnforschung entsprechen, sodass die Ergebnisse der Studie im Sinne von Ursache-Wirkungs-Relationen interpretiert werden können. Die angewandten Methoden basieren auf unterschiedlichen Varianten des Differenz-in-Differenzen-Ansatzes. Die zentralen Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro hatte keine statistisch signifikanten Effekte auf die zwischenbetriebliche Mobilität sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. - Für den Effekt der Mindestlohnerhöhungen auf zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter im Haupt- oder Nebenjob zeigt sich, dass Kleinbetriebe (mit bis zu 4 Beschäftigten) ebenfalls keine mindestlohnbedingte Reaktion in der zwischenbetrieblichen Mobilität zeigen. - Bezüglich der zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter in mittelgroßen Betrieben und Großbetrieben lässt unsere Analyse keine verlässlichen, kausal interpretierbaren Schlüsse zu. - Hinsichtlich der Wirkung der Mindestlohnerhöhungen auf innerbetriebliche Beschäftigungsbewegungen weisen unsere Schätzungen auf einen leichten Anstieg der Übergänge von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hin. Dieses Ergebnis findet sich jedoch nur für das dritte Quartal 2022, in dem es unter anderem aufgrund der unveränderten Geringfügigkeitsschwelle bei steigendem Stundenlohn und gleichbleibenden Arbeitsstunden zu Übergängen von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommen konnte. Im vierten Quartal 2022, in dem gleichzeitig mit dem Mindestlohn auch die Geringfügigkeitsgrenze angehoben wurde, findet sich kein statistisch signifikanter Effekt auf Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. - Deutliche Mindestlohneffekte treten in Bezug auf die innerbetriebliche Lohnstruktur auf. Hier ist eine deutliche Kompression der betriebsinternen Lohnverteilung zu beobachten, die insbesondere die unteren Bereiche der Lohnverteilung betrifft, jedoch aufgrund von Spillover-Effekten auch bis in höhere Bereiche wirkt. - Für die Zielgröße der zwischenbetrieblichen Lohnstruktur lassen sich keine Effekte der Mindestlohnerhöhungen nachweisen. Es findet sich keine systematische Veränderung der Lohnungleichheit zwischen den Betrieben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum Wages, Efficiency, and Welfare (2025)
Zitatform
Berger, David, Kyle Herkenhoff & Simon Mongey (2025): Minimum Wages, Efficiency, and Welfare. In: Econometrica, Jg. 93, H. 1, S. 265-301. DOI:10.3982/ecta21466
Abstract
"Many argue that minimum wages can prevent efficiency losses from monopsony power. We assess this argument in a general equilibrium model of oligopsonistic labor markets with heterogeneous workers and firms. We decompose welfare gains into an efficiency component that captures reductions in monopsony power and a redistributive component that captures the way minimum wages shift resources across people. The minimum wage that maximizes the efficiency component of welfare lies below $8.00 and yields gains worth less than 0.2% of lifetime consumption. When we add back in Utilitarian redistributive motives, the optimal minimum wage is $11 and redistribution accounts for 102.5% of the resulting welfare gains, implying offsetting efficiency losses of −2.5%. The reason a minimum wage struggles to deliver efficiency gains is that with realistic firm productivity dispersion, a minimum wage that eliminates monopsony power at one firm causes severe rationing at another. These results hold under an EITC and progressive labor income taxes calibrated to the U.S. economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Minimum Wage and Inequality Between Groups (2025)
Zitatform
Blau, Francine D., Isaac Cohen, Matthew Comey, Lawrence Kahn & Nikolai Boboshko (2025): The Minimum Wage and Inequality Between Groups. (CESifo working paper 12371), München, 50 S.
Abstract
"Using 1979-2019 Current Population Survey data, we study the effect of state and federal minimum wage policies on gender, race, and ethnic inequality. We find that minimum wages substantially reduce intergroup wage inequality at least up to the 20th wage percentile, with no evidence of adverse employment effects. We conduct counterfactual simulations of between-group inequality due to minimum wage changes since 1979. Declines in the real minimum wage in the 1980s slowed progress in narrowing between-group inequality. Relatively small changes in minimum wages during 1989-1998 and 1998-2007 meant little role for the minimum wage over those time spans. Since 2007, several states have steeply raised their minimum wages, especially raising Hispanics' relative wages, because they earn low wages and reside disproportionately in those states. Finally, we find that raising the federal minimum wage to $12/hour in 2020 dollars ($14.49 in 2025Q2 dollars) would reduce existing between-group wage gaps below the 15th percentile by 25-50%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Durchsetzung des Mindestlohns: Zur Reform der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (2025)
Bosch, Gerhard; Hüttenhoff, Frederic;Zitatform
Bosch, Gerhard & Frederic Hüttenhoff (2025): Durchsetzung des Mindestlohns: Zur Reform der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. (IAQ-Report 2025-06), Duisburg, 17 S. DOI:10.17185/duepublico/83767
Abstract
"Der Bundestag hat das Personal der mit der Kontrolle des Mindestlohns beauftragten Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) im Zoll kräftig aufgestockt. Der Bundesrechnungshof und die Gewerkschaft der Polizei haben darüber hinaus wiederholt gefordert, dass sich auch die Strukturen der FKS und ihre Kontrollstrategien ändern müssten, um die in der Schwarzarbeit zunehmend professionell organisierten Formen der Kriminalität zu bekämpfen. Die FKS hat mittlerweile ein eigenes Arbeitsgebiet für die Prüfungen und Ermittlungen organisierter Form der Kriminalität geschaffen. Die bislang regionalen Prüfungen und Ermittlungen erlauben es allerdings weiterhin nicht, regionsübergreifende Täterstrukturen zu erkennen. Weitere Reformschritte sind notwendig. Dazu gehören zentrale datengestützte Risikoanalysen und eine Ressourcenbündelung mit der Zollfahndung, dem anderen Vollzugsdienst innerhalb des Zolls. Zusätzlich sollten der Opferschutz ausgebaut, das Verbandsklagerecht eingeführt und die Arbeit des Zolls durch eine fälschungssichere elektronische Arbeitszeiterfassung erleichtert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Entwurf der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung: Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 6.10.2025 (2025)
Zitatform
Bossler, Mario & Martin Popp (2025): Zum Entwurf der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung. Stellungnahme des IAB im Rahmen der Verbändebeteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 6.10.2025. (IAB-Stellungnahme 01/2025), Nürnberg, 23 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2501
Abstract
"Nach dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 27. Juni 2025 soll der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde und zum 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro pro Stunde steigen. Mit dieser Stellungnahme beurteilen die Autoren den Beschluss auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und gehen insbesondere auf die Lohn- und Beschäftigungswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns ein. DOI" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Minimum Wage, Turnover, and the Shape of the Wage Distribution (2025)
Zitatform
Brochu, Pierre, David A. Green, Thomas Lemieux & James Townsend (2025): The Minimum Wage, Turnover, and the Shape of the Wage Distribution. In: Journal of labor economics, S. 1-58. DOI:10.1086/740189
Abstract
"This paper models the distributional effects of minimum wages using a hazard-based approach that rescales the wage distribution to control for possible employ-ment effects. Contrary to the predictions of a neoclassical model, Job Leaversare not concentrated below the new minimum wage following a minimum wageincrease. For Job Stayers, the spike and spillover effects of the minimum wageare simply shifted right to the new minimum wage. These findings are consistentwith a model where entry wages are set according to a job ladder, and where firmspreserve their internal wage structure due to fairness or internal incentives issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, 16514
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "The minimum wages, turnover, and the shape of the wage distribution" als: IFS working paper / Institute for Fiscal Studies, 2023,32
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Minimum Wages and Poverty: New Evidence from Dynamic Difference-in-Differences Estimates (2025)
Zitatform
Burkhauser, Richard V., Drew McNichols & Joseph J. Sabia (2025): Minimum Wages and Poverty: New Evidence from Dynamic Difference-in-Differences Estimates. In: The Review of Economics and Statistics, S. 1-53. DOI:10.1162/rest_a_01590
Abstract
"This study re-examines Dube (2019), which finds large and statistically significant poverty-reducing effects of the minimum wage. We show that his estimated elasticities are fragile and sensitive to (1) time period under study, (2) choice of macroeconomic controls, (3) limiting counterfactuals to geographically proximate states (“close controls”), which poorly match treatment states' pre-treatment poverty trends, and (4) accounting for potential bias caused by heterogeneous and dynamic treatment effects. Using data spanning nearly four decades from the March Current Population Survey and a dynamic difference-in-differences (DiD) approach, we find that a 10 percent increase in the minimum wage is associated with a (statistically insignificant) 0.17 percent increase in the probability of longer-run poverty among all persons. With 95% confidence, we can rule out long-run poverty elasticities with respect to the minimum wage of less than -0.129. Our null results persist across a variety of DiD estimation strategies, including two-way fixed effects, stacked DiD, Callaway and Sant'Anna, and synthetic DiD. We conclude that, to date, the preponderance of evidence suggests that minimum wage increases are an ineffective policy strategy for alleviating poverty." (Author's abstract, IAB-Doku, © MIT Press Journals) ((en))
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Literaturhinweis
Analysepotenziale von OnlineStellenanzeigen und Methoden Maschinellen Lernens am Beispiel der Mindestlohnforschung: Hat der Mindestlohn die Nachfrage von Kompetenzen durch Arbeitgeber verändert? (2025)
Busch, Anne; Krieger, Benedikt; Krusee, Sebastian; Goluchowicz, Kerstin; Baumann, Fabienne-Agnes;Zitatform
Busch, Anne, Fabienne-Agnes Baumann, Benedikt Krieger, Kerstin Goluchowicz & Sebastian Krusee (2025): Analysepotenziale von OnlineStellenanzeigen und Methoden Maschinellen Lernens am Beispiel der Mindestlohnforschung. Hat der Mindestlohn die Nachfrage von Kompetenzen durch Arbeitgeber verändert? (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 80), Berlin, 17 S. DOI:10.23776/2025_09
Abstract
"Diese iit-perspektive beleuchtet das Potenzial innovativer Datenzugänge (Online-Stellenanzeigen) und Analysemethoden (Methoden des maschinellen Lernens) für sozialwissenschaftliche Fragestellungen am Beispiel der Mindestlohnforschung. So ist es mit Online-Stellenanzeigen als Datengrundlage beispielsweise möglich zu untersuchen, inwieweit die Einführung bzw. Erhöhung des Mindestlohns die von Arbeitgebern geforderten beruflichen Kompetenzen verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets (2025)
Börschlein, Erik-Benjamin;Zitatform
Börschlein, Erik-Benjamin (2025): Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets. 237 S. DOI:10.5283/epub.76880
Abstract
"In Deutschland ist das Zusammenspiel zwischen Löhnen und institutionellen sowie marktbedingten Friktionen ein zentrales Thema wirtschaftspolitischer Debatten. Diese Dissertation untersucht in drei empirischen Studien kausale Zusammenhänge zwischen Löhnen und Mindestlöhnen, Matchingfriktionen und Arbeitsmarktanspannung. Die Analysen basieren auf umfangreichen administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit und nutzen fortgeschrittene ökonometrische Methoden zur kausalen Inferenz. Die ersten beiden Kapitel betrachten institutionelle Effekte – insbesondere die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 – während das dritte Kapitel den Fokus auf veränderte Marktbedingungen legt, insbesondere den zunehmenden Fachkräftemangel. Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen zwischen Löhnen und Arbeitsmarktfriktionen differenziert darzustellen. Kapitel 1 Dieses Kapitel entwickelt einen innovativen Machine-Learning-Ansatz zur verbesserten Schätzung langfristiger Lohneffekte des Mindestlohns. Übliche Studien basieren auf einem fixen Pre-Treatment-Indikator („Bite“), basierend auf Löhnen vor der Politikmaßnahme, der die Betroffenheit von der Mindestlohneinführung nur kurzfristig akkurat abbildet. Um langfristige dynamische Veränderungen zu erfassen, werden hier ein zeitvariable Bite-Indikatoren mittels LASSO-basierter Vorhersagemodelle konstruiert, welche die Inzidenz und die Intensität der Mindestlohnbetroffenheit abbilden. Basierend auf administrativen Daten der Jahre 2010–2014 wird die Mindestlohnbetroffenheit für den Zeitraum 2015–2020 vorhergesagt. In der anschließenden Differenz-von-Differenzen-Analyse zeigen sich signifikant positive Lohneffekte, die im Vergleich zu herkömmlichen Methoden jedoch geringer ausfallen und über die Zeit konstant bleiben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Evaluierungen die Effekte überschätzen könnten, da sie dynamische Selektionseffekte und mindestlohnunabhängige Lohnentwicklungen nicht ausreichend berücksichtigen. Kapitel 2 In diesem Kapitel wird untersucht, wie sich die Einführung des Mindestlohns auf offene Stellen und damit verbundene Friktionen im Matching-Prozess ausgewirkt hat. Die Analyse basiert auf administrativen Vakanzdaten und Erwerbsbiographien. Die Analyse erfolgt auf der Berufsebenen für den Zeitraum 2013–2019 und nutzt ein Differenz-von-Differenzen-Design. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl neu gemeldeter Stellen durch die Mindestlohneinführung insgesamt nicht zurückging. Jedoch stieg der Anteil stornierter Vakanzen um 4–9 Prozent, und die Dauer erfolgreicher Besetzungsprozesse erhöhte sich um 5–6 Prozent. Dies deutet auf verstärkte Such- und Matchingfriktionen hin, etwa durch höhere Einstellungsstandards oder reduzierte berufliche Mobilität. Ergänzende Analysen zeigen geringere Übergänge zwischen Arbeitgebern, insbesondere bei Berufswechseln. Somit wird deutlich, dass die Mindestlohneinführung zwar nur geringe Auswirkungen auf die Beschäftigung hatte, aber dennoch Matchingprozesse erheblich beeinflusst hat. Kapitel 3 Dieses Kapitel wechselt die Perspektive und untersucht, wie zunehmende Arbeitsmarktanspannung – gemessen als Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitssuchenden – die Lohnentwicklung beeinflusst hat. Mithilfe eines Leave-One-Out-Instruments wird der kausale Effekt lokaler Arbeitsmarktanspannung in beruflichen Arbeitsmärkten auf Löhne geschätzt. Die Ergebnisse zeigen moderate, aber signifikant positive Lohneffekte, die etwa 7–19 Prozent des realen Lohnwachstums in Deutschland zwischen 2012 und 2022 erklären. Besonders stark profitieren neu Eingestellte, Hochqualifizierte, Beschäftigte im Dienstleistungssektor und Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Zudem steigt der Lohn in Niedriglohnunternehmen überdurchschnittlich stark, was auf eine Verringerung der Lohnungleichheit hindeutet. Im Gesamtfazit werden die Erkenntnisse der drei Studien zusammengeführt. Die Arbeit zeigt, wie institutionelle Eingriffe wie der Mindestlohn einerseits Löhne anheben, gleichzeitig aber neue Friktionen erzeugen können. Andererseits können veränderte Marktbedingungen auch ohne staatliche Eingriffe Löhne steigern – wie etwa bei hoher Arbeitsmarktanspannung. Methodisch hebt die Dissertation die Bedeutung administrativer Mikrodaten und robuster kausaler Analyseverfahren in der Arbeitsmarktforschung hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Börschlein, Erik-Benjamin; -
Literaturhinweis
Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit": Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2025)
Zitatform
Caliendo, Marco, Rebecca Olthaus & Nico Pestel (2025): Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit". Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Berlin, 102 S.
Abstract
"Das Forschungsprojekt „Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit“ im Auftrag der Mindestlohnkommission besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Zum einen werden die Auswirkungen der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 sowie der Anhebungen zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 1. Januar 2024 auf die Zielgrößen „Beschäftigung“ und „Arbeitslosigkeit“ bis Mitte des Jahres 2024 analysiert. Als Datenbasis dienen hierfür aggregierte amtliche Daten auf regionaler Ebene, die mit Indikatoren zur Mindestlohnbetroffenheit verknüpft werden. Dies erlaubt die Anwendung ökonometrischer Methoden, die einem Experimentalstandard möglichst nahekommen, sodass die erzielten Ergebnisse eine Interpretation im Sinne von Ursache-Wirkungs-Relationen erlauben. Dazu werden verschiedene Varianten des so genannten Differenz-in-Differenzen-Ansatzes verwendet. Des Weiteren wird ein besonderer Fokus auf die Untersuchung von Beschäftigungseffekten der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro im Jahr 2022 gelegt. Die Datengrundlage bilden detaillierte Daten zu Verdiensten und Arbeitszeiten, die es ermöglichen, Veränderungen in den regionalen Verteilungen von Stundenlöhnen über die Zeit zu untersuchen. Hierzu wird ein sogenannter „Bunching“-Ansatz verwendet, der es erlaubt, Veränderungen entlang der Verteilung der Stundenlöhne zu betrachten, und somit einen Fokus auf Beschäftigungsveränderungen im Bereich um den neuen Mindestlohn herum ermöglicht. Die wesentlichen Erkenntnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Die Betroffenheit vom Mindestlohn in Bezug auf die Lohnlücke hat im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2018 in allen Regionen und im Vergleich zum Jahr 2014 in den meisten Regionen zugenommen. Dabei ist auch festzustellen, dass die Mindestlohnbetroffenheit über die Jahre hinweg variiert und nicht immer nur die gleichen Regionen besonders stark vom Mindestlohn betroffen sind. Dies äußert sich in Korrelationskoeffizienten der regionalspezifischen Lohnlücken auf geringem Niveau zwischen 0,295 (2014 und 2018) und 0,352 (2018 und 2022). - Die kausalen Schätzungen zeigen, dass die Mindestlohneinführung im Zeitraum vom Jahr 2015 bis einschließlich des ersten Quartals 2024 die gesamte abhängige Beschäftigung in stark vom Mindestlohn betroffenen Regionen im Vergleich zu schwach betroffenen Regionen um ca. 0,6 Prozent reduziert hat. - Dieses Resultat ist hauptsächlich auf den Rückgang der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung zurückzuführen, wobei sich die negativen Effekte für diese Beschäftigungsform tendenziell im Zeitverlauf noch etwas verstärkt haben. Für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung insgesamt können hingegen keine Effekte gefunden werden. - Der negative Effekt auf die geringfügige Beschäftigung ist für Männer etwas stärker ausgeprägt als für Frauen, für jüngere Beschäftigte stärker als für ältere Beschäftigte und für Helfer:innen und Fachkräfte stärker als für Expert:innen und Spezialist:innen. Außerdem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass sich der Rückgang der geringfügigen Beschäftigung vor allem auf die Wirtschaftszweige Verkehr und Lagerung, Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, Erziehung und Unterricht sowie der Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen zurückführen lässt. - Während die meisten Analysen zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf keine Mindestlohneffekte hinweisen, ergeben sich für einige Wirtschaftszweige negative (Verarbeitendes Gewerbe; Bergbau, Energie- und Wasserversorgung, Entsorgungswirtschaft) und für andere Bereiche sogar positive Effekte (Helfer:innen; Kunst, Unterhaltung und Erholung). - Es gibt große Effektunterschiede zwischen Regionen, die durch unterschiedliche Wirtschaftsdynamiken gekennzeichnet sind. In Regionen mit einem relativ geringen Wirtschaftswachstum vor der Einführung des Mindestlohns bzw. vor dessen Erhöhungen in den Jahren 2019 und 2022, geht sowohl die gesamte abhängige als auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Der negative Effekt auf die geringfügige Beschäftigung ist in diesen Regionen auch deutlicher ausgeprägt. - Die Analyse der Mindestlohnerhöhungen zeigt, dass insbesondere die Erhöhungen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Juli bzw. 1. Oktober 2022, in geringerem Maß auch die anderen Erhöhungen, zusätzliche negative Effekte auf die Gesamtbeschäftigung entfaltet haben. Diese sind wiederum hauptsächlich von der geringfügigen Beschäftigung getrieben. - Während der Gesamteffekt auf die Arbeitslosigkeit nicht signifikant ist, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass zwischen dem zweiten Quartal 2020 und dem ersten Quartal 2021 (erstes Jahr der Corona-Pandemie) sowie ab dem zweiten Quartal 2022 (Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine) ein signifikanter Rückgang in der Arbeitslosigkeit erfolgte. Dieses Ergebnis ist allerdings schwierig einzuordnen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum income and household labour supply (2025)
Zitatform
Carta, Francesca & Fabrizio Colonna (2025): Minimum income and household labour supply. In: International Tax and Public Finance, S. 1-34. DOI:10.1007/s10797-025-09918-4
Abstract
"This paper examines the impact of Guaranteed Minimum Income (GMI) schemes on work incentives at the household level. We show that these schemes create strategic complementarities between partners’ employment decisions. When one partner is non-employed or earns a low wage, the household is more likely to receive the benefit, which discourages the other partner from working to avoid losing the benefit. The disincentive to work does not instead apply to partners of high earners whose income exceeds the programme threshold. This leads the partners to coordinate their decisions so that both are non-employed. The negative impact of the GMI on labour supply is therefore more pronounced in economies with many single-earner households. Focusing on Italy, where the employment rate of married women is low and a relatively generous GMI programme was introduced in 2019, we use a structural labour supply model to estimate that the GMI would primarily reduce the employment rate of married men with non-working wives and increase the number of households in which neither partner works. Married women would be less affected due to the high employment rate of their husbands." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Minimum wage and employment in the U.S.: an application of Bayesian quantile kink regression (2025)
Zitatform
Chan, Marc K. & Akbar Zamanzadeh (2025): Minimum wage and employment in the U.S.: an application of Bayesian quantile kink regression. In: Econometric Reviews, Jg. 44, H. 6, S. 673-695. DOI:10.1080/07474938.2025.2451339
Abstract
"We examine whether the employment effects of minimum wage depend on unknown tipping points in the labor market. We apply a continuous threshold regression model—regression kink with unknown thresholds—to U.S. state-level panel data in 1993–2016 to estimate the tipping point and quantile employment effects. Overall, we find that the marginal effect is near-zero or mildly negative below the tipping point, and it is considerably more negative above it. The tipping occurs at 50–55% of the state’s median wage among women and 40–45% among men. Simulations of minimum wage reforms reveal nonlinear and asymmetric employment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Optimal taxation, minimum wage constraint in a model of capital-skill complementarity (2025)
Chen, Yunmin; Ren, Dongmeng;Zitatform
Chen, Yunmin & Dongmeng Ren (2025): Optimal taxation, minimum wage constraint in a model of capital-skill complementarity. In: The Quarterly Review of Economics and Finance, Jg. 103. DOI:10.1016/j.qref.2025.102036
Abstract
"We propose a competitive equilibrium model incorporating taxation and minimum wage constraints in the presence of capital-skill complementarity. The paper mainly addresses how exogenous minimum wage constraints (MWC) impact the optimal progressivity of labor income tax and optimal capital income tax rate. We find the following two results for a steady-state optimal taxes with a binding MWC in an economy with risk averse agents: (i) The capital tax rate is positive, (ii) The labor tax schedule is less progressive in the presence of the MWC than in its absence." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Board of Trustees of the University of Illinois. Published by Elsevier Inc. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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Literaturhinweis
Can minimum wage increases narrow the gender wage gap? Evidence from China (2025)
Zitatform
Chen, Jiwei & Zhigang Xu (2025): Can minimum wage increases narrow the gender wage gap? Evidence from China. In: Applied Economics, Jg. 57, H. 52, S. 8726-8744. DOI:10.1080/00036846.2024.2402953
Abstract
"Using data from the 2011–2019 China Household Finance Survey (CHFS), this paper examines the effect of minimum wage increases on the gender wage gap. The results show that minimum wage increases can significantly reduce the gender wage gap. We further examine the impact of minimum wages on the gender wage gap across the wage distribution and find that minimum wages are conducive to narrowing the gender wage gap at the bottom and middle parts of the wage distribution, but not conducive to reducing the gender wage gap at the upper part of the wage distribution. We also identity heterogeneous effects of minimum wages on the gender wage gap across age, education level, hukou, and work unit. Finally, we find that minimum wages have a negative effect on low-wage workers’ employment. Therefore, governments need to weigh their role in reducing the gender wage gap against the potential negative employment effects when adjusting the minimum wage standard." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Effects of the Minimum Wage on Employment of Young Adults with Cognitive Disabilities (2025)
Zitatform
Chiswick, Barry, Hope Corman, Dhaval M. Dave & Nancy Reichman (2025): Effects of the Minimum Wage on Employment of Young Adults with Cognitive Disabilities. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33990), Cambridge, Mass, 43 S.
Abstract
"This study analyzes, for the first time, the effect of increases in the minimum wage on the labor market outcomes of working age adults with cognitive disabilities, a vulnerable and low-skilled sector of the actual and potential labor pool. Using data from the American Community Survey (2008-2023), we estimated effects of the minimum wage on employment, labor force participation, weeks worked, and hours worked among working age individuals with cognitive disabilities using a generalized difference-in-differences research design. We found that a higher effective minimum wage leads to reduced employment and labor force participation among individuals with cognitive disabilities but has no significant effect on labor supply at the intensive margin for this group. Adverse impacts were particularly pronounced for those with lower educational attainment. In contrast, we found no significant labor market effects of an increase in the minimum wage for individuals with physical disabilities or in the non-disabled population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Heterogeneous Effects of Large and Small Minimum Wage Changes: Evidence Using a Partially Pre-Committed Analysis Plan (2025)
Zitatform
Clemens, Jeffrey & Michael Strain (2025): The Heterogeneous Effects of Large and Small Minimum Wage Changes: Evidence Using a Partially Pre-Committed Analysis Plan. In: Journal of labor economics. DOI:10.1086/736552
Abstract
"This paper advances the use of partially pre-committed analysis plans in non-experimental research settings. In a study of recent minimum wage changes, we demonstrate how analyses of longer-run impacts of policy interventions can be pre-specified as extensions to very short-run analyses. Further, our pre-analysis plan includes comparisons of the effects of large vs.small minimum wage increases, which is a theoretically motivated dimension of heterogeneity. We discuss how these use cases harness the strengths of pre-analysis planswhile mitigating their weaknesses. This project’s initial analyses explored CPS and ACS datafrom 2011 through 2015. Alongside these analyses, we pre-committed to analyses in corporating CPS and ACS data extending through 2019. Averaging across the specifications in our pre-analysis plan, we estimate that relatively large minimum wage increases reduced employment rates among individuals with low levels of experience and education by just over 2 and a half percentage points during the decade prior to the onset ofthe Covid-19 pandemic. Our estimates of the effects of relatively small minimum wage increases vary across data sets and specifications but are, on average, both economically andstatistically indistinguishable from zero. We estimate that the elasticity of employment with respect to the minimum wage is substantially more negative for large minimum wage increases than for small increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The eterogeneous Effects of Large and Small Minimum Wage Changes: Evidence Using a Partially Pre-Committed Analysis Plan (2025)
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Clemens, Jeffrey & Michael Strain (2025): The eterogeneous Effects of Large and Small Minimum Wage Changes: Evidence Using a Partially Pre-Committed Analysis Plan. In: Journal of labor economics. DOI:10.1086/736552
Abstract
"This paper advances the use of partially pre-committed analysis plans in non-experimental research settings. In a study of recent minimum wage changes, we demonstrate how analyses of longer-run impacts of policy interventions can be pre-specified as extensions to very short-run analyses. Further, our pre-analysis plan includes comparisons of the effects of large vs.small minimum wage increases, which is a theoretically motivated dimension ofheterogeneity. We discuss how these use cases harness the strengths of pre-analysis planswhile mitigating their weaknesses. This project’s initial analyses explored CPS and ACS datafrom 2011 through 2015. Alongside these analyses, we pre-committed to analysesincorporating CPS and ACS data extending through 2019. Averaging across thespecifications in our pre-analysis plan, we estimate that relatively large minimum wage increases reduced employment rates among individuals with low levels of experience andeducation by just over 2 and a half percentage points during the decade prior to the onset ofthe Covid-19 pandemic. Our estimates of the effects of relatively small minimum wage increases vary across data sets and specifications but are, on average, both economically and statistically indistinguishable from zero. We estimate that the elasticity of employment with respect to the minimum wage is substantially more negative for large minimum wage increases than for small increases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Did California's Fast Food Minimum Wage Reduce Employment? (2025)
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Clemens, Jeffrey, Olivia Edwards & Jonathan Meer (2025): Did California's Fast Food Minimum Wage Reduce Employment? (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34033), Cambridge, Mass, 31 S.
Abstract
"We analyze the effect of California's $20 fast food minimum wage, which was enacted in September 2023 and went into effect in April 2024, on employment in the fast food sector. In unadjusted data from the Quarterly Census of Employment and Wages, we find that employment in California's fast food sector declined by 2.7 percent relative to employment in the fast food sector elsewhere in the United States from September 2023 through September 2024. Adjusting for pre-AB 1228 trends increases this differential decline to 3.2 percent, while netting out the equivalent employment changes in non-minimum-wage-intensive industries further increases the decline. Our median estimate translates into a loss of 18,000 jobs in California's fast food sector relative to the counterfactual." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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