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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Hochschulzugang und Übergang in den Beruf"
  • Literaturhinweis

    Studieren, um zu bleiben? Erwerbsabsichten internationaler Studierender in Deutschland (2026)

    Völk, Daniel; Steinkühler, Julia; Ordemann, Jessica ;

    Zitatform

    Völk, Daniel, Julia Steinkühler & Jessica Ordemann (2026): Studieren, um zu bleiben? Erwerbsabsichten internationaler Studierender in Deutschland. (DZHW-Brief 2026,01), Hannover, 8 S. DOI:10.34878/2026.01.dzhw_brief

    Abstract

    "Im Wintersemester 2024/25 studierten etwa 400.000 internationale Studierende in Deutschland. Etwa 90 % dieser Studierenden streben einen Studienabschluss in Deutschland an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How do second-generation ethnic minority professionals navigate towards higher-earner segments? (2025)

    Drange, Ida ; Helland, Håvard ; Røberg, Karl Ingar Kittelsen;

    Zitatform

    Drange, Ida, Karl Ingar Kittelsen Røberg & Håvard Helland (2025): How do second-generation ethnic minority professionals navigate towards higher-earner segments? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 51, H. 19, S. 4970-4992. DOI:10.1080/1369183x.2025.2535447

    Abstract

    "Second-generation immigrants are overrepresented in higher education (HE) and in professional- and career-oriented study programs associated with profitable labor market returns. Yet, the question remains whether the relative educational success of second-generation immigrant youth carries over to the labor market. So far, research suggests that the second generation spends a longer time in unemployment after graduation, but evidence is lacking on labor market careers in a longer perspective. In this research, we investigate whether second-generation immigrants surpass thresholds associated with low-, median- and high-pay levels in their chosen educational field at the same rate as Norwegian majority graduates. We use Norwegian longitudinal administrative register data that cover from 2007 to 2020 and event-history modelling to address this research question. The findings reveal that second-generation HE graduates have lower transition rates than Norwegian majority graduates, but the gap closes with job changes. Moreover, organizational characteristics explain some of the differences in transitions, but not for the highest pay level. Thus, once employed, second-generation immigrants are not entrapped in the lower pay segments of their educational field, but as a group, they face difficulties in establishing themselves in the highest-paying segment associated with senior or managerial positions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Warum internationale Studierende eine Riesenchance sind: Standpunkt Fachkräfteeinwanderung (2025)

    Plünnecke, Axel; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Plünnecke, Axel & Enzo Weber (2025): Warum internationale Studierende eine Riesenchance sind. Standpunkt Fachkräfteeinwanderung. In: Table.Briefings. Research H. 07.05.2025.

    Abstract

    "Deutschland ist auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Ideal wäre es daher, internationale Studierende zu halten. Dafür muss die neue Bundesregierung die Zahl der Studienplätze erhöhen, Begleitprogramme intensivieren, echte Willkommenskultur schaffen und das Aufenthaltsrecht verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Table.Media)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftesicherung durch Zuwanderung an die Hochschulen: Potenziale für ein Studium von mehr Personen aus dem Ausland (2024)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2024): Fachkräftesicherung durch Zuwanderung an die Hochschulen. Potenziale für ein Studium von mehr Personen aus dem Ausland. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 24 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist Deutschland in zunehmendem Maß auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um Wachstum und Wohlstand zu sichern. Gleichzeitig ist das Potenzial an Personen, die über Qualifikationen verfügen, die einem beruflichen oder hochschulischen Abschluss in Deutschland entsprechen, und potenziell für einen Zuzug nach Deutschland gewonnen werden können, begrenzt. Daher muss auch die Ausbildung von Personen aus dem Ausland gestärkt werden, was zumindest kurzfristig vor allem an den Hochschulen möglich ist. Erwerben die zum Studium ins Land gekommenen Personen einen akademischen Abschluss und bleiben langfristig im Land, sind sie am deutschen Arbeitsmarkt ähnlich erfolgreich wie Hochschulabsolventen aus dem Inland. Allerdings kommt es bei ihnen deutlich häufiger zu Studienabbrüchen. Auch kehren viele nach Abschluss ihres Studiums wieder in die Heimatländer zurück. Dennoch lebten 46 Prozent der in den Jahren 2006 bis 2012 zum Studium nach Deutschland gekommenen Drittstaatsangehörigen zehn Jahre später noch in Deutschland und die Tendenz ist steigend. Gleichzeitig kommen seit Anfang der 2010er-Jahre immer mehr Personen aus dem Ausland zu Studium nach Deutschland. Lag die Gesamtzahl der internationalen Studierenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ausländischer Hochschulzugangsberechtigung im Wintersemester 2012/2013 noch bei rund 204.600, waren es im Wintersemester 2022/2023 mit 367.600 bereits weit mehr als anderthalbmal so viele. Besonders dynamisch war die Entwicklung bei den indischen Staatsangehörigen, die mit 42.600 inzwischen die größte Gruppe unter den internationalen Studierenden bilden. Diese planten im Wintersemester 2020/2021 mit einem Anteil von 72,9 Prozent auch besonders häufig einen langfristigen Verbleib in Deutschland. Dabei bestehen gerade in Indien noch sehr große Potenziale für eine Steigerung, da das Land rund ein Sechstel der Weltbevölkerung auf sich vereint und weiterhin demografiestark ist. Differenziert man nach den Fachrichtungen, lag im Wintersemester 2022/2023 der Anteil des Bereichs der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei den Studierenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit mit einem Anteil von 51,4 Prozent wesentlich höher als bei den inländischen Studierenden mit 34,2 Prozent. Besonders stark gestiegen ist zwischen den Wintersemestern 2012/2013 und 2022/2023 die Zahl der ausländischen Studierenden in der Informatik mit einem Plus von 162,3 Prozent. Nach aktuellem Stand bietet der MINT-Bereich auch besonders große Potenziale für die Ausbildung zusätzlicher Personen aus dem Ausland, da hier die Zahlen der inländischen Studierenden seit Mitte der 2010erJahre rückläufig sind. Insbesondere gilt das für die Bereiche Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektro- und Informationstechnik. In den nächsten Jahren wird die Zahl der unbesetzten Studienplätze allerdings voraussichtlich auch insgesamt deutlich zunehmen, da weniger junge Menschen in Deutschland die Hochschulreife erwerben. Ursächlich hierfür sind eine demografisch bedingt vergleichsweise kleine inländische Bevölkerung im entsprechenden Alter und der Ausfall ganzer Abiturjahrgänge in den größten Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen aufgrund einer Rückkehr vom acht-zum neunjährigen Gymnasium. Bereits ab Mitte der 2030er-Jahre wird sich dies mit größeren Geburtskohorten wieder ändern. Für diesen vergleichsweise kurzen Zeithorizont würde sich ein aufwändiger Rückbau von Studienplatzkapazitäten kaum lohnen. Daher bietet es sich an, gerade in der Zwischenzeit noch mehr Personen aus dem Ausland zum Studium ins Land zu holen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Expected Occupational Contexts and Postgraduate Pursuit among Skilled Immigrants and Natives in the United States (2024)

    Yu, Xiao ;

    Zitatform

    Yu, Xiao (2024): Expected Occupational Contexts and Postgraduate Pursuit among Skilled Immigrants and Natives in the United States. In: International migration review, Jg. 58, H. 3, S. 1351-1383. DOI:10.1177/01979183231162623

    Abstract

    "For college-educated immigrants, investing in a US postgraduate degree plays a critical role in skill transfer and career enhancement. However, little is known about the role of the US occupational structure, a key aspect in immigrants' context of reception, in shaping immigrants' postgraduate decisions. Using 2015 National Survey of College Graduates and linking three occupational characteristics to the field of study of bachelor's degree from the Survey of Income and Program Participation and Current Population Survey, this article examines the associations of rising educational expectation, occupational sex segregation, and occupational immigrant concentration with the pursuit of a US master's degree among college-educated immigrants and natives. The analysis shows that while occupational female share was positively associated with postgraduate pursuit among natives, such relationship was weaker among immigrants with a foreign bachelor's degree. In contrast, occupational immigrant concentration was positively associated with postgraduate pursuit among foreign-educated immigrants but negatively among natives. The occupational share of workers with advanced degrees operated similarly between natives and immigrants. Moreover, these occupational effects varied more by immigration status than by gender. These findings underscore the host country's occupational contexts that generate different incentives and constraints for immigrants and natives to pursue a postgraduate degree. This adds nuance to the immigrant human capital investment model that posits immigrants will invest more in human capital than natives. The differential postgraduate investment between immigrants and natives in response to the occupational contexts yield implications for subsequent education–occupation match, career mobility, and economic stratification within the highly educated workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Studienerfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund – eine Analyse der Abbruchsintentionen der zweiten Zuwanderungsgeneration (2024)

    Zaussinger, Sarah;

    Zitatform

    Zaussinger, Sarah (2024): Studienerfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund – eine Analyse der Abbruchsintentionen der zweiten Zuwanderungsgeneration. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 49, H. 4, S. 581-611. DOI:10.1007/s11614-024-00584-0

    Abstract

    "Empirische Befunde aus der schulbezogenen Bildungsforschung in Österreich zeigen, dass Schüler:innen mit Migrationshintergrund geringere Bildungschancen aufweisen als autochthone Schüler:innen. Die Situation von Migrant:innen an österreichischen Universitäten ist bislang aber wenig erforscht. Mit Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2019, einer breit angelegten Befragung aller Studierenden in Österreich, wird anhand von binär-logistischen Regressionsmodellen aufgezeigt, dass Studierende mit Migrationshintergrund der zweiten Zuwanderungsgeneration häufiger einen Studienabbruch erwägen als Studierende ohne Migrationshintergrund. Dabei zeigt sich einerseits, dass die Bildung der Eltern für den Studienerfolg von Studierenden mit familiärer Migrationsgeschichte eine größere Rolle spielt und sich andererseits die migrationsspezifischen Unterschiede nicht durch die Bildung der Eltern erklären lassen. Dies gilt auch, wenn zusätzlich Lebenslagenfaktoren, wie Erwerbstätigkeit und finanzielle Situation berücksichtigt werden. Unter Einbezug der sozialen und akademischen Integration sowie der Einschätzung zu den eigenen Studienleistungen, hat der Migrationshintergrund nur dann einen signifikanten Effekt, wenn er intersektional in Kombination mit dem Bildungshintergrund der Eltern betrachtet wird: Bildungsferne Studierende mit Migrationshintergrund haben im Vergleich zu allen anderen Studierenden ein signifikant höheres Risiko, ihr Studium abzubrechen. Die Abbruchsintentionen variieren überdies nach der Herkunftsregion der Eltern der Studierenden, wobei insbesondere jene mit Wurzeln aus EU-Drittstaaten ein erhöhtes Risiko aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration von Migrantinnen in Deutschland: Politiken und Maßnahmen: Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2023)

    Lechner, Claudia; Atanisev, Kaan; Gockeln, Cristina;

    Zitatform

    Lechner, Claudia & Kaan Atanisev (2023): Integration von Migrantinnen in Deutschland: Politiken und Maßnahmen. Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (EMN Deutschland Papier 2023,1), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48570/bamf.fz.emndp.01/2023.d.2023.migrantinnen.1.0

    Abstract

    "Das EMN Deutschland Paper thematisiert die Integration von Migrantinnen in Deutschland. Die Studie gibt einen Überblick über den Integrationsstand von Migrantinnen, den damit verbundenen Herausforderungen sowie über die politischen Integrationsansätze in Deutschland. Die im Rahmen dieser Studie betrachteten Integrationsbereiche konzentrieren sich im Wesentlichen auf die im EU-Aktionsplan für Integration und Inklusion 2021-2027 abgedeckten Felder, darunter Bildung und Sprache, Erwerbstätigkeit, Gesundheit, Wohnen sowie zusätzlich politische und zivilgesellschaftliche Partizipation. Im Einklang mit den EMN-Vorgaben werden in der Studie unter Migrantinnen primär drittstaatsangehörige Frauen verstanden. Da allerdings die Datengrundlage in Deutschland nicht durchgängig eine Unterscheidung nach Drittstaatsangehörigkeit und Geschlecht zulässt und zudem nicht alle Integrationsmaßnahmen nur explizit für Drittstaatsangehörige ausgelegt sind, werden in dieser Studie auch solche Forschungserkenntnisse und Integrationsmaßnahmen dargestellt, die sich allgemein auf Frauen mit Migrationshintergrund beziehen und damit Drittstaatsangehörige implizit miteinschließen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work Permit Regulations and Migrants' Labor Market Outcomes (2022)

    Qendrai, Pamela;

    Zitatform

    Qendrai, Pamela (2022): Work Permit Regulations and Migrants' Labor Market Outcomes. (IZA discussion paper 15191), Bonn, 55 S.

    Abstract

    "This paper studies how the introduction of a novel residence permit for working purposes – the so-called Blue Card introduced in August 2012 – has affected entry-level wages of non-EU migrants in Germany. The Blue Card was targeted at non-EU university graduates with degrees received or recognized in Germany. It provided immediate residence to students with a working contract that pays above clearly-announced and regularly-updated wage thresholds. We leverage a difference-in-difference approach and unique data on national and international graduates in Germany between 2011-2014. We find that the introduction of the Blue Card increases entry-level wages of non-EU graduates relative to the control group by approximately 2 percent of the pre-treatment entry-level wages. We provide suggestive evidence that these results are not driven by more or better-quality non-EU graduates staying in Germany, but rather because the Blue Card wage threshold acts as a reference point." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - Evidence from a choice experiment (2021)

    Damelang, Andreas ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Yuliya Kosyakova (2021): To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - Evidence from a choice experiment. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 73 Nürnberg, 2021-04-07. DOI:10.1016/j.rssm.2021.100610

    Abstract

    "In this article, we analyze individual factors and situational conditions under which immigrants are more or less likely to invest in host country-specific human capital. Theoretically, we root our expectations in a strand of the immigrant human capital investment model combined with a basic model of educational decisions. Using a choice experiment, we simulate a decision process among refugees in Germany and examine the determinants of investment preferences into host country-specific credentials, such as vocational education, as an alternative to an immediately available job offer. The choice experiment was introduced in the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, a representative longitudinal survey of recently arrived refugees in Germany. We find that refugees’ intentions of investing in vocational education are guided by the transferability of foreign human capital, the time horizon to reap investments, and rational cost–benefit calculations. The probability of success is influential on its own but also bolsters the relevance of costs and benefits in educational choices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Who are the fittest? The question of skills in national employment systems in an age of global labour mobility (2021)

    Liu-Farrer, Gracia ; Shire, Karen;

    Zitatform

    Liu-Farrer, Gracia & Karen Shire (2021): Who are the fittest? The question of skills in national employment systems in an age of global labour mobility. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 47, H. 10, S. 2305-2322. DOI:10.1080/1369183X.2020.1731987

    Abstract

    "Faced with demographic as well as economic changes, Germany and Japan have liberalised immigration controls for skilled migrants, set targets for foreign student enrolments in university, and introduced visa categories to enable foreign graduates to enter their labour markets. Yet a relatively modest share of foreign graduates actually receives jobs appropriate to their skill-level and remain in these labour markets. In this article, we focus on organisational recruitment and employment practices, especially those related to skill formation and the structuring of careers, as factors affecting the remain rates of foreign graduates. Our analysis shows that while obtaining the same educational credentials as native students, foreign graduates are disadvantaged because the employment systems of the host countries operate according to the logic of national labour markets, entailing institutionally and culturally specific skill expectations as well as formation processes. Consequently, foreign graduates either fail to enter the market, or are placed in lower or niche categories in a differentiated labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - evidence from a choice experiment (2020)

    Damelang, Andreas ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Damelang, Andreas & Yuliya Kosyakova (2020): To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - evidence from a choice experiment. (IAB-Discussion Paper 31/2020), Nürnberg, 32 S.

    Abstract

    "In diesem Artikel analysieren wir individuelle Faktoren und situative Bedingungen, unter denen Einwanderer mehr oder weniger wahrscheinlich in aufnahmeland-spezifisches Humankapital investieren. Theoretisch stützen wir unsere Analysen auf einen Ansatz des Humankapital-Investitionsmodells von Zuwanderern und verbinden diesen mit einem Basismodell für rationale Bildungsentscheidungen. Mit Hilfe eines Choice-Experiments simulieren wir einen Entscheidungsprozess unter Flüchtlingen in Deutschland und untersuchen die Determinanten von Investitionsentscheidungen in aufnahmeland-spezifische Qualifikationen wie z.B. Berufsausbildung. Das Choice-Experiment wurde im Rahmen des IAB-BAMF-SOEP-Flüchtlingssurvey (2020) durchgeführt, einer repräsentativen Längsschnittbefragung von neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlingen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Wahrscheinlichkeit von Flüchtlingen, in berufliche Bildung zu investieren, an der Übertragbarkeit von ausländischem Humankapital, dem Zeithorizont für Investitionen und rationalen Kosten-Nutzen-Überlegungen orientiert. Die Erfolgswahrscheinlichkeit der Investition ist für sich selbst maßgebend, verstärkt aber auch die Bedeutung von Kosten und Nutzen bei Bildungsentscheidungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung (2019)

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Pietrantuono, Giuseppe; Kröger, Hannes ; Croisier, Johannes; Rother, Nina ; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Johannes Croisier, Yuliya Kosyakova, Hannes Kröger, Giuseppe Pietrantuono, Nina Rother & Jürgen Schupp (2019): Zweite Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung: Geflüchtete machen Fortschritte bei Sprache und Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 03/2019 (de)), 16 S.

    Abstract

    "Die Migration von Schutzsuchenden nach Deutschland steht nach wie vor im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatten. Die zweite Welle einer Längsschnittbefragung von Geflüchteten zeigt, dass es deutliche Integrationsfortschritte gibt, obwohl die Geflüchteten beim Zuzug zum Teil ungünstige Voraussetzungen hinsichtlich Gesundheit und Bildungsniveau mitbringen. So haben sich ihre Deutschkenntnisse 2017 im Vergleich zum Vorjahr verbessert und ihre Beteiligung am Erwerbsleben sowie an Bildung und Ausbildung ist gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Studium oder Berufsausbildung? Migrationsspezifische Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten: Eine kritische Replikation und Erweiterung der Studie von Kristen et al. (2008) (2019)

    Mentges, Hanna ;

    Zitatform

    Mentges, Hanna (2019): Studium oder Berufsausbildung? Migrationsspezifische Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten. Eine kritische Replikation und Erweiterung der Studie von Kristen et al. (2008). In: Soziale Welt, Jg. 70, H. 4, S. 403-434. DOI:10.5771/0038-6073-2019-4-403

    Abstract

    "Das Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die von Kristen, Reimer und Kogan (2008) vorgelegten Ergebnisse zur Bildungsentscheidung von Migrantinnen und Migranten am Übergang in die tertiäre Bildung zu replizieren und analytisch um die Untersuchung der Herkunftslandgruppen Polen und Rumänien sowie ehemalige Sowjetunion zu erweitern. Dazu wurden zwei getrennte Analysen berechnet. Im ersten Schritt wurde der Migrationshintergrund über die Staatsangehörigkeit operationalisiert. Im zweiten Schritt wurde dann eine Operationalisierung über das Geburtsland der Befragten und deren Eltern gewählt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Befunde von Kristen et al. (2008) mit aktuelleren Daten bestätigen lassen. Die Studienberechtigten mit Migrationshintergrund entscheiden sich im Vergleich zu Studienberechtigten ohne Migrationshintergrund häufiger für die Aufnahme eines Studiums statt einer beruflichen Tätigkeit. In Abgrenzung dazu, zeigt sich ein signifikanter Unterschied zwischen den Studienberechtigten mit Wurzeln in Polen bzw. Rumänien sowie der ehemaligen Sowjetunion und den Studienberechtigten mit Wurzeln in Deutschland. Zudem ergeben die Analysen, dass die den migrationsspezifischen Unterschieden zugrundeliegenden Mechanismen für die Gruppe der Studienberechtigten mit Wurzeln in Südeuropa oder im ehemaligen Jugoslawien voneinander abweichen, wenn der Migrationshintergrund verschieden operationalisiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers (2019)

    Zimmermann, Markus ;

    Zitatform

    Zimmermann, Markus (2019): Explaining Gaps in Educational Transitions Between Migrant and Native School Leavers. (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 156), München ; Berlin, 48 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the reasons for the large and persistent gaps in transitions after secondary school between native pupils compared to second- and third generation immigrant pupils in Germany. I first document that differences in parental background, skills (such as school degrees or test scores), and school fixed effects explain part of the migrant-native gaps, but are not sufficient. Conditional on these factors, there is a \"polarization\" of educational choices: migrants are more likely to attend tertiary education, less likely to attend vocational education, and more likely to end without qualified training than their background and skills would predict. I then show that this polarization is driven by the migrant pupils\' more academically oriented career aspirations and expectations before leaving school. On the one hand, these higher ambitions allow higher skilled migrants to hieventertiary education despite their less favourable background characteristics. On the other hand, less skilled migrants who in Germany\'s tracked school system do not have the option to enter academic education, may be diverted from vocational training as a more viable alternative. These patterns are stronger for boys than for girls. Finally, I discuss various possible explanations for the migrants\' different career plans, including expected labour market returns to education, expected discrimination, the intention to leave Germany, overconfidence, or information deficits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flucht und Bildung: Hochschulen (2018)

    Lambert, Laura; Blumenthal, Julia von; Beigang, Steffen;

    Zitatform

    Lambert, Laura, Julia von Blumenthal & Steffen Beigang (2018): Flucht und Bildung: Hochschulen. (Flucht: Forschung und Transfer. State-of-Research Papier 08b), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "Als Reaktion auf die gestiegene Zuwanderung Geflüchteter wurden in den vergangenen zwei Jahren Programme an Hochschulen mit Unterstützung durch politische Akteur*innen und Förderorganisationen eingerichtet, um Geflüchteten einen Studienzugang zu ermöglichen. Begleitend hat sich in Deutschland eine Forschung entwickelt, die die besonderen Bedingungen untersucht, denen Geflüchtete beim Zugang zur Hochschule und im Studium begegnen. International existiert schon seit längerem eine breite sozialwissenschaftliche Forschung über Hochschulbildung und Geflüchtete. Der Bericht gibt einen Überblick über diese Forschung und identifiziert Lücken in den verfügbaren Daten und Themen, die einer weiteren Analyse bedürfen. Die Forschung wird dabei entlang des Bildungsverlaufs systematisch kartiert: Vom Bildungserwerb im Herkunftsland über die Bildungsaspirationen, von den Hürden beim Zugang zur Hochschule im Aufnahmeland und den Studienverläufen bis hin zu den Unterstützungsstrukturen an den Hochschulen und Auswirkungen der Hochschulbildung. Abschließend werden Forschungsdesiderate und mögliche Richtungen zukünftiger Forschung beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund: eine vergleichende Untersuchung der Ursachen und Motive des Studienabbruchs bei Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund auf Basis der Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 (2017)

    Ebert, Julia; Heublein, Ulrich;

    Zitatform

    Ebert, Julia & Ulrich Heublein (2017): Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund. Eine vergleichende Untersuchung der Ursachen und Motive des Studienabbruchs bei Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund auf Basis der Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014. Essen, 193 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht, der im Auftrag der Stiftung Mercator verfasst wurde, stellt sich das Ziel, die Ursachen des Studienabbruchs und den beruflichen Verbleib von Studienabbrechern mit Migrationshintergrund zu analysieren. Er verfolgt dabei die Frage, in welchem Maße der Migrationshintergrund eine relevante Rolle bei der Verursachung des Studienabbruchs spielt. Die empirische Basis für diese Studie stellt eine bundesweit repräsentative Befragung von Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 zu den Ursachen und Motiven des Studienabbruchs dar. An der Untersuchung beteiligten sich 6029 Exmatrikulierte von 32 Universitäten und 28 Fachhochschulen. Von den über 6000 Befragungsteilnehmern weisen 1113 einen Migrationshintergrund auf.
    Zum Umfang des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund liegt bisher nur der deskriptive Befund einer überdurchschnittlich hohen Studienabbruchquote im Bachelorstudium für Bildungsinländer als eine Teilgruppe der Studierenden mit Migrationshintergrund im Vergleich zu deutschen Studierenden vor (43% vs. 29%). Dieser Befund stellt ein Indiz dafür dar, dass die Gruppe der Studierenden aus Zuwandererfamilien gegenwärtig noch einen überdurchschnittlichen Studienabbruch verzeichnet und sich auf dem Weg zum Studium sowie an den Hochschulen selbst mit besonderen Problemlagen auseinandersetzen muss. Dies bestätigt sich durch die Ergebnisse des vorliegenden Berichts. So zeigen multivariate Analysen für die Gesamtgruppe der Exmatrikulierten mit Migrationshintergrund, dass bestimmte Defizite und Studienschwierigkeiten häufiger als bei anderen Studierenden den Studienerfolg gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftesicherung durch die Ausbildung von Bildungsausländern an deutschen Hochschulen (2017)

    Geis, Wido;

    Zitatform

    Geis, Wido (2017): Fachkräftesicherung durch die Ausbildung von Bildungsausländern an deutschen Hochschulen. In: IW-Trends, Jg. 44, H. 2, S. 83-100. DOI:10.2373/1864-810X.17-02-06

    Abstract

    "In den letzten Jahren studieren immer mehr Personen mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung - sogenannte Bildungsausländer - an den deutschen Hochschulen. Waren es im Wintersemester 2011/2012 noch rund 193.000, lag die Anzahl im Wintersemester 2015/2016 bereits bei 252.000. Gelingt ihnen der Abschluss und bleiben sie im Land, haben sie sehr gute Chancen am deutschen Arbeitsmarkt. So waren im Jahr 2014 rund 79 Prozent der 25- bis 64-jährigen Bildungsausländer, die ihren Abschluss zwischen 2004 und 2013 erworben hatten und noch in Deutschland lebten, erwerbstätig. Von diesen konnten nur 15,8 Prozent keine ihrer Qualifikation entsprechende Stelle finden. Viele verfügen über einen Hochschulabschluss im in Deutschland besonders gesuchten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Der Anteil liegt bei 44,3 Prozent und ist damit deutlich höher als der Anteil an allen Personen mit Hochschulabschlüssen im selben Zeitraum, der 30,0 Prozent beträgt. Auch deutet ein Vergleich der Kosten für die Ausbildung von Bildungsausländern an deutschen Hochschulen mit ihren späteren Zahlungen an Steuern und Sozialabgaben darauf hin, dass sich ihre Ausbildung gesamtfiskalisch lohnt, obwohl die meisten Bundesländer von den Bildungsausländern noch keine Studiengebühren erheben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hochqualifizierte Migrantinnen: Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft (2017)

    Jungwirth, Ingrid; Lämmerhirt, Miriam; Berg, Tobias; Bouffier, Anna; Wolffram, Andrea; Schraudner, Martina ; Ulich, Annika; Leicht-Scholten, Carmen;

    Zitatform

    Jungwirth, Ingrid & Andrea Wolffram (Hrsg.) (2017): Hochqualifizierte Migrantinnen. Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft. Opladen: Budrich, 249 S.

    Abstract

    "Die AutorInnen untersuchen, wie sich hochqualifizierte Migrantinnen in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren und unter welchen Bedingungen sie ihre Qualifikationen umsetzen und nutzen können. Ein zentrales Anliegen ist es, Geschlecht als analytische Dimension in die Untersuchung hochqualifizierter Migration systematisch einzubeziehen. Über eine ökonomische Perspektive hinausgehend, werden andere Lebensbereiche berücksichtigt und die Wechselwirkung von Arbeit, Migration, Familie und sozialer Teilhabe im Rahmen der Soziologie des Lebenslaufs analysiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vom Hörsaal in den Betrieb? Internationale Studierende beim Berufseinstieg in Deutschland (2017)

    Lokhande, Mohini;

    Zitatform

    Lokhande, Mohini (2017): Vom Hörsaal in den Betrieb? Internationale Studierende beim Berufseinstieg in Deutschland. (Studie des SVR-Forschungsbereichs 2017-05), Berlin, 48 S.

    Abstract

    "Deutschland gehört seit Jahren zu den beliebtesten Studienländern weltweit. Im Jahr 2016 waren mehr als 250.000 Studierende an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Sie gelten in Politik und Wirtschaft als 'Idealzuwanderer' für den deutschen Arbeitsmarkt, und auch ein großer Teil der Studierenden selbst hegt den Wunsch, nach Studienende zu bleiben. Allerdings gelingt ihnen der Übergang in den Arbeitsmarkt trotzdem häufig nicht. Im Forschungsprojekt 'Study & Work' hat der SVR-Forschungsbereich den Übergang von der Hochschule in den deutschen Arbeitsmarkt bei internationalen Studierenden erstmals im Längsschnitt untersucht. Die Studie zeigt, welche Faktoren den Berufseinstieg von internationalen Studierenden begünstigen, und gibt Handlungsempfehlungen, wie Akteure der Hochschulen, Wirtschaft, Kommunen und des Arbeitsmarkts sie dabei unterstützen können. Die Studie wurde vom Stifterverband gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Tabellenanhang
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  • Literaturhinweis

    Alternative Wege zur Studienberechtigung und die weitere Bildungs- und Berufskarriere: Können durch die Öffnung des gegliederten Schulsystems Ungleichheiten reduziert werden? (2017)

    Schuchart, Claudia ; Rürup, Matthias;

    Zitatform

    Schuchart, Claudia & Matthias Rürup (2017): Alternative Wege zur Studienberechtigung und die weitere Bildungs- und Berufskarriere. Können durch die Öffnung des gegliederten Schulsystems Ungleichheiten reduziert werden? In: T. Eckert & B. Gniewosz (Hrsg.) (2017): Bildungsgerechtigkeit, S. 249-267. DOI:10.1007/978-3-658-15003-7_15

    Abstract

    "Im deutschen Schulsystem gibt es nach dem Erwerb eines Erstabschlusses eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Studienberechtigung nachzuholen. Diese werden insbesondere von Schülern/-innen mit Migrationshintergrund genutzt, um ihre überdurchschnittlich hohen Bildungsaspirationen umzusetzen. Im Beitrag wird anhand der NEPS-Daten (German National Educational Panel Study, Blossfeld et al. 2011) untersucht, ob ein alternativer Erwerb im Vergleich zum direkten Erwerb der Studienberechtigung mit ähnlichen Erträgen für den beruflichen Status verbunden ist und inwieweit Befragte mit Migrationshintergrund im gleichen Maße davon profitieren wie Befragte ohne Migrationshintergrund. Die Befunde zeigen zunächst, dass für Personen mit nachgeholter Studienberechtigung die vulnerablen Punkte beim Übergang in und beim Abschluss eines Studiums liegen. Beim Vorliegen eines Studienabschlusses aber bestehen für sie ähnliche Arbeitsmarktchancen wie für Befragte mit direkt erworbener Studienberechtigung. Befragte mit Migrationshintergrund profitieren noch etwas mehr von alternativen Wegen zur Studienberechtigung: Trotz höherer Inanspruchnahme alternativer Wege zur Studienberechtigung sind ihre Hochschulzugangs- und -abschlusschancen nicht geringer als jene von Befragten ohne Migrationshintergrund, auch gibt es keinen Migrationseffekt auf die Berufschancen. Die Ergebnisse vermitteln insgesamt den Eindruck, dass sich alternative Wege zur Studienberechtigung hinsichtlich ihrer Bildungserträge durchaus lohnen, auch für Personen mit Migrationshintergrund." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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