Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
- Gesamtbetrachtungen/Positionen
- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
- Wirtschaftsbereiche
- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
- Deutschland
- Andere Länder/ internationaler Vergleich
- Besondere Personengruppen
-
Literaturhinweis
Technologischer Wandel und Löhne: Die Anpassung der Berufe spielt eine entscheidende Rolle (2026)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Gökay Demir, Colin Green & Arne Uhlendorff (2026): Technologischer Wandel und Löhne: Die Anpassung der Berufe spielt eine entscheidende Rolle. (IAB-Kurzbericht 01/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2601
Abstract
"Technischer Fortschritt verändert die Arbeitswelt - besonders in Berufen, in denen viele Tätigkeiten leicht automatisiert werden können. In den letzten Jahrzehnten ist der Anteil an Routinetätigkeiten in vielen Berufen deutlich zurückgegangen - häufig zugunsten nicht routinemäßiger kognitiver Tätigkeiten wie Analysieren, Planen oder Beraten. Dabei verzeichnen Berufe, deren Tätigkeiten sich im Laufe der Zeit stärker an den technologischen Wandel angepasst haben, steigende Löhne. Sie zeichnen sich zudem durch intensivere Weiterbildungsaktivitäten aus. In Berufen, deren Tätigkeitsprofil sich kaum verändert hat, stagnieren die Löhne dagegen häufiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Vollzeitbeschäftigte westdeutsche Männer in ursprünglich routinelastigen Berufen
- Veränderung von Tätigkeitsschwerpunkten durch technologischen Wandel
- Veränderung im Anteil der Routinetätigkeiten
- Veränderung im Anteil der Routinetätigkeiten im Vergleich zu nicht routinemäßigen (NR) kognitiven Tätigkeiten in exemplarisch ausgewählten, ursprünglich routinelastigen Berufsfeldern
- Anteil Beschäftigter in Weiterbildungskursen nach Tätigkeitsgruppen
- Relatives Lohnwachstum nach Tätigkeitsgruppen
- Vollzeitbeschäftigte westdeutsche Männer nach Tätigkeitsgruppen
-
Literaturhinweis
Machine learning for labor market matching (2026)
Zitatform
Mühlbauer, Sabrina & Enzo Weber (2026): Machine learning for labor market matching. In: Machine learning with applications, Jg. 23, 2026-02-03. DOI:10.1016/j.mlwa.2026.100861
Abstract
"This paper develops a large-scale machine learning framework to improve labor market matching using rich administrative data. Matching is defined as a job seeker entering employment in a specific occupational field. We exploit comprehensive employment biographies from Germany, covering individual characteristics and job-related information, to estimate employment probabilities across occupations and generate personalized job recommendations. The contribution lies in demonstrating why machine learning methods are particularly well suited for administrative labor market data and outperform traditional statistical approaches. We compare logit, ordinary least squares (OLS), k-nearest neighbors, and random forest (RF). RF consistently achieves the highest predictive performance. Its advantage is rooted in key methodological properties: RF builds an ensemble of decision trees trained on bootstrap samples, introduces random feature selection at each split, and aggregates predictions through majority voting. This enables RF to capture nonlinear relationships and complex interactions, remain robust in high-dimensional settings, and reduce overfitting — features that are particularly relevant for heterogeneous and imbalanced administrative data. Compared to conventional models, RF better exploits the full informational content of employment histories, especially when estimating on all employment spells rather than restricting the sample to unemployment-to-employment transitions. The sample comprises approximately 55 million spells, representing about 6 percent of the German workforce from 2012 to 2018. Our results suggest that ML-based matching, relative to standard statistical approaches, could hypothetically reduce the unemployment rate by up to 0.3 percentage points, highlighting the practical relevance of RF-based decision support for labor market policy." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0): Eine Datengrundlage für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz und anderer Technologien in der Arbeitswelt (2025)
Arntz, Melanie ; Baum, Myriam; Brüll, Eduard ; Wischniewski, Sascha ; Matthes, Britta ; Hartwig, Matthias; Meyer, Sophie-Charlotte; Dorau, Ralf; Schlenker, Oliver; Lehmer, Florian ; Tisch, Anita ;Zitatform
Arntz, Melanie, Myriam Baum, Eduard Brüll, Ralf Dorau, Matthias Hartwig, Florian Lehmer, Britta Matthes, Sophie-Charlotte Meyer, Oliver Schlenker, Anita Tisch & Sascha Wischniewski (2025): Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0): Eine Datengrundlage für die Erforschung von Künstlicher Intelligenz und anderer Technologien in der Arbeitswelt. (baua: Bericht), Dortmund, 48 S. DOI:10.21934/baua:bericht20250225
Abstract
"In Deutschland nutzt bereits mehr als die Hälfte der Beschäftigten Künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz - überwiegend jedoch informell. Dies deutet darauf hin, dass viele Beschäftigte KI als hilfreiche Unterstützung wahrnehmen, zugleich aber die formelle Einführung seitens der Betriebe den Erwartungen der Beschäftigten hinterherhinkt. Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse der DiWaBe 2.0-Befragung, einer repräsentativen Querschnittserhebung von rund 9.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland, die im Jahr 2024 durchgeführt wurde. Ziel der Befragung ist es, eine Datengrundlage zu schaffen, um die Auswirkungen des technologischen Wandels - und insbesondere von KI - auf die Arbeitswelt abzuschätzen. Im Fokus stehen dabei vor allem Veränderungen von Tätigkeiten und Anforderungen am Arbeitsplatz, Arbeitsbedingungen und -organisation, Weiterbildungsaktivitäten sowie die Gesundheit der Beschäftigten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung von KI stark von individuellen und beruflichen Faktoren wie Berufssegment, Bildung, Alter und Geschlecht abhängt. So nutzt nur knapp ein Drittel der Beschäftigten ohne Bildungsabschluss KI, während dieser Anteil bei Beschäftigten mit Hochschul-, Meister-oder Technikerabschluss fast 80 % beträgt. Erste multivariate Analysen zeigen, dass Beschäftigte, die ihre KI-Nutzung in den letzten fünf Jahren intensiviert haben, von komplexeren Tätigkeitsanforderungen berichten, insbesondere in den Bereichen Schreiben, Programmierung und Mathematik. Zudem ist eine intensivierte KI-Nutzung mit einer höheren Arbeitsautonomie, aber auch mit einer höheren Arbeitsintensität verbunden. Es zeigt sich jedoch kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Nutzung von KI und der Gesundheit der Beschäftigten. Zudem unterscheiden sich Beschäftigte mit KI-Nutzung nicht von Nichtnutzenden hinsichtlich ihrer Teilnahme an Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Low Barriers, High Stakes: Formal and Informal Diffusion of AI in the Workplace (2025)
Arntz, Melanie ; Wischniewski, Sascha ; Dorau, Ralf; Hartwig, Matthias; Tisch, Anita ; Schlenker, Oliver; Meyer, Sophie-Charlotte; Brüll, Eduard ; Baum, Myriam; Matthes, Britta ;Zitatform
Arntz, Melanie, Myriam Baum, Eduard Brüll, Ralf Dorau, Matthias Hartwig, Britta Matthes, Sophie-Charlotte Meyer, Oliver Schlenker, Anita Tisch & Sascha Wischniewski (2025): Low Barriers, High Stakes: Formal and Informal Diffusion of AI in the Workplace. (Ifo working papers 422), München, 28 S.
Abstract
"Artificial intelligence (AI) is diffusing rapidly in the workplace, yet aggregate productivity gains remain limited. This paper examines the dual diffusion of AI – through both formal, employer-led and informal, employee-initiated adoption – as potential explanation. Using a representative survey of nearly 10,000 employees in Germany, we document a high extensive but low intensive margin of usage: while 64 percent use AI tools, only 20 percent use them frequently. This diffusion is strongly skill-biased and depends less on establishment and regional characteristics. While formality is associated with more frequent usage, training, AI-based supervision, and higher perceived productivity gains, it does not broaden access. These patterns suggest that widespread informal usage can coexist with limited productivity effects when complementary investments and organizational integration lag behind." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Ethical Integration in Public Sector AI. The Case of Algorithmic Systems in the Public Employment Service in Germany (2025)
Zitatform
Bauer, Bernhard, Sabrina Mühlbauer, Kerstin Schlögl-Flierl, Enzo Weber & Paula Ziethmann (2025): Ethical Integration in Public Sector AI. The Case of Algorithmic Systems in the Public Employment Service in Germany. (IAB-Discussion Paper 12/2025), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2512
Abstract
"Dieser Artikel befasst sich mit der ethischen Gestaltung von Künstlicher Intelligenz (KI) im öffentlichen Sektor, wobei der Fokus auf den öffentlichen Arbeitsverwaltungen liegt. Während KI zunehmend zur effizienteren Gestaltung von Verwaltungsprozessen und zur Verbesserung der Dienstleistungserbringung eingesetzt wird, wirft ihre Anwendung in der Arbeitsvermittlung grundlegende Fragen hinsichtlich Fairness, Rechenschaftspflicht und demokratischer Legitimität auf. Das EU-Gesetz zur Künstlichen Intelligenz (EU AI Act) unterstreicht die Dringlichkeit der Bewältigung dieser Herausforderungen, indem es KI-Systeme, die die Arbeitsvermittlung betreffen, als risikoreich einstuft und damit strenge Schutzmaßnahmen vorschreibt, um Diskriminierung zu verhindern und Transparenz zu gewährleisten. Das zentrale Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, wie ethische und soziale Überlegungen systematisch in die Entwicklung und Umsetzung von KI im öffentlichen Sektor eingebunden werden können. Anhand der deutschen öffentlichen Arbeitsverwaltung als Fallstudie stellen wir den Ansatz „Embedded Ethics and Social Sciences” (EE) vor. Dieser Ansatz integriert ethische Überlegungen und den Bezug zur Praxis bereits in die Entwicklung des Modells. Qualitative Erkenntnisse aus Interviews mit Vermittlungsfachkräften verdeutlichen die soziotechnischen Herausforderungen der Umsetzung, insbesondere die Notwendigkeit, Effizienz mit dem Vertrauen der Bürger:innen in Einklang zu bringen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse geben wir Empfehlungen für die Gestaltung von KI-Systemen, welche sich aus der Integration ethischer und sozialer Überlegungen in die Systementwicklung ergeben. In diesem Zusammenhang diskutieren wir Fragen der Datenethik und Bias, der Fairness und der Rolle erklärbarer KI (XAI). Unsere Analyse zeigt, dass der EE-Ansatz nicht nur die Einhaltung neuer regulatorischer Anforderungen unterstützt, sondern auch die menschliche Aufsicht, die Handlungsfähigkeit und gemeinsame Entscheidungsfindung stärken kann. So deuten die Ergebnisse darauf hin, dass ein ethisch fundiertes Design Fairness, Transparenz und Legitimität in verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung erhöhen kann und somit zu einer verantwortungsvolleren und bürgernahen Umsetzung im digitalen Zeitalter beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Training or Retiring? How Labor Markets Adjust to Trade and Technology Shocks (2025)
Zitatform
Bertermann, Alexander, Wolfgang Dauth, Jens Suedekum & Ludger Wößmann (2025): Training or Retiring? How Labor Markets Adjust to Trade and Technology Shocks. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18247), Bonn, 47 S.
Abstract
"How do firms and workers adjust to trade and technology shocks? We analyze two mechanisms that have received little attention: training that upgrades skills and early retirement that shifts adjustment costs to public pension systems. We combine novel data on training participation and early retirement in German local labor markets with established measures of exposure to trade competition and robot adoption. Results indicate that negative trade shocks reduce Training - particularly in manufacturing - while robot exposure increases Training - particularly in indirectly affected services. Both shocks raise early retirement among manufacturing workers. Structural change thus induces both productivity-enhancing and productivity-reducing responses, challenging simple narratives of labor market adaptation and highlighting the scope for policy to promote adjustment mechanisms conducive to aggregate productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Re‐Skilling in the Age of Skill Shortage: Adult Education Rather Than Active Labor Market Policy (2025)
Zitatform
Bonoli, Giuliano, Patrick Emmenegger & Alina Felder-Stindt (2025): Re‐Skilling in the Age of Skill Shortage: Adult Education Rather Than Active Labor Market Policy. In: Regulation and governance, S. 1-13. DOI:10.1111/rego.70065
Abstract
"European economies face the task of providing the necessary skills for the “twin transition ” in a period of skill shortage. As a result, we may expect countries to reorient their labor market policy towards re-skilling. We look for evidence of a reorientation in two relevant policy fields: active labor market policy (ALMP) and adult education (AE). We explore general trends in both fields based on quantitative indicators and compare recent policy developments in four countries with strong ALMP and AE sectors: Denmark, France, Germany, and Sweden. We do not observe clear evidence of a general movement away from activation and towards re-skilling in ALMP. However, in AE, we identify several re-skilling initiatives that address skill shortages. Relying on insights from queuing theories of hiring and training, we argue that due to changes in the population targeted by ALMP, the locus of re-skilling policy is increasingly moving towards AE." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
KI-Jobs in Deutschland: Stagnation statt Boom: Eine Analyse von Online-Stellenanzeigen (2025)
Büchel, Jan; Engler, Jan Felix; Mertens, Armin;Zitatform
Büchel, Jan, Jan Felix Engler & Armin Mertens (2025): KI-Jobs in Deutschland: Stagnation statt Boom. Eine Analyse von Online-Stellenanzeigen. 22 S. DOI:10.11586/2025025
Abstract
"Künstliche Intelligenz (KI) ist eine zentrale Zukunftstechnologie, die mehr Effizienz und Produktivität in Unternehmen ermöglichen kann. Vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage Deutschlands und dem vorliegenden demografiebedingten Fachkräftemangel sollten Unternehmen das Potenzial von KI nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Positiv ist, dass im Jahr 2024 etwa jedes fünfte Unternehmen in Deutschland angibt, KI bereits zu nutzen. Der KI-Einsatz benötigt dabei neue Kompetenzen, beispielsweise wenn Unternehmen KI-Lösungen selbst entwickeln möchten. Auch wenn zugekaufte KI-Lösungen im Unternehmen angewendet werden, entstehen Kompetenzbedarfe. Um die Bedarfe der Unternehmen zu erfassen, hat das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Bertelsmann Stiftung Online-Stellenanzeigen mit Bezug zu KI aus den Jahren 2019 bis 2024 analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung der Studie -
Literaturhinweis
Cross-country skills-technology policy debates through large language models (2025)
Einhoff, Jan; López Trejos, Isabella; Paunov, Caroline;Zitatform
Einhoff, Jan, Isabella López Trejos & Caroline Paunov (2025): Cross-country skills-technology policy debates through large language models. (OECD science, technology and industry working papers 2025,20), Paris, 43 S. DOI:10.1787/d5f669be-en
Abstract
"Language models, this paper conducts a cross-country comparative innovation policy analysis of skills-technology policy debates across seven OECD member countries (Austria, Canada, Finland, Germany, Korea, Sweden, and the United Kingdom). Results highlight the dominance of STEM (science, technology, engineering and mathematics) and digital skills in these policy debates, the relative neglect of green skills, and the emphasis on soft skills across all technology fields. The analysis also identifies common policy instruments, which include collaborative platforms and direct financial support. Overall, the paper shows how large language models can help policy analysts identify patterns and gaps in extensive policy texts that nonetheless critically demands expert oversight and careful interpretation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Kassensturz. Daten, Fakten und Erfahrungen aus der Arbeitswelt des Berliner Einzelhandels: Branchenbericht (2025)
Engel, Sonja;Zitatform
Engel, Sonja (2025): Kassensturz. Daten, Fakten und Erfahrungen aus der Arbeitswelt des Berliner Einzelhandels. Branchenbericht. Berlin, 45 S.
Abstract
"Dieser Branchenbericht nimmt die Beschäftigung und die Beschäftigten des Berliner Einzelhandels genauer in den Blick. Der Bericht soll Anregung sein für Gespräche – zwischen Kolleg:innen, Arbeitnehmenden, Betriebsräten und Arbeitgebenden, sowie Akteur:innen, die sich in verschiedenen Positionen und in unterschiedlichen (politischen) Institutionen mit dieser Branche befassen. Es werden Daten und Statistiken analysiert, Fakten zusammengetragen und Perspektiven verschiedener Akteur:innen der Branche dargestellt. Er bietet Informationen über die aktuelle Situation und gibt einen Überblick über die Entwicklungen und Trends der vergangenen Jahre, präsentiert Einblicke in die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und die Herausforderungen, mit denen die Branche zu kämpfen hat. Auch der Onlinehandel und die Digitalisierung der Arbeit sowie die Frage des Fachkräftemangels werden genauer betrachtet. Für einen Gastbeitrag konnten wir Sarah Kuhn und Dr. Holger Seibert vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Berlin-Brandenburg gewinnen, die einen Exkurs zum Thema der Ersetzbarkeit von Tätigkeiten im Einzelhandel durch digitale Technologien präsentieren. Diese Publikation beruht dabei auf der Auswertung verschiedener Quellen: Offizielle Statistiken und Analysen, die von der Bundesagentur für Arbeit und weiteren Institutionen erhoben und veröffentlicht werden, sind eben - so betrachtet worden wie Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen und Umfrageergebnisse und Einschätzungen der Sozialpartner. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die von ihr geleisteten Sonderauswertungen der Daten des DGB-Index für Gute Arbeit liefern wichtige Erkenntnisse für das Verständnis des Arbeitsalltags der Arbeitnehmenden. Der Handelsverband Deutschland (HDE) trägt mit seinen Befragungen und Datenaufbereitungen die Perspektive der Unternehmen und Betriebe bei. Darüber hinaus kommen weitere Akteur:innen zu Wort, mit denen Hintergrundgespräche und Interviews geführt wurden, oder die an den Veranstaltungen des Projekts Joboption Berlin – drei Sozialpartnerdialogen und einem Werkstattgespräch teilgenommen haben." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Algorithmisches Management bei App-basierten Lieferdiensten: Fast die Hälfte der betroffenen Gig-Worker fühlt sich dadurch überwacht (2025)
Zitatform
Friedrich, Martin, Ines Helm, Julia Lang & Christoph Müller (2025): Algorithmisches Management bei App-basierten Lieferdiensten: Fast die Hälfte der betroffenen Gig-Worker fühlt sich dadurch überwacht. In: IAB-Forum H. 23.09.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250923.01
Abstract
"Arbeit auf digitalen Plattformen zeichnet sich durch den Einsatz von algorithmischem Management aus. Eine Befragung zeigt, wie Gig-Worker bei App-basierten Lieferdiensten diese Praxis wahrnehmen. Die überwiegende Mehrheit der Gig-Worker gibt an, dass ihre Lieferdienstplattform digitale Arbeitsmittel beispielsweise einsetzt, um ihnen Aufgaben automatisch zuzuweisen und ihren Standort zu verfolgen. Fast die Hälfte der Betroffenen fühlt sich dadurch überwacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The Impact of a New Workplace Technology on Employees (2025)
Zitatform
Giebel, Marek & Alexander Lammers (2025): The Impact of a New Workplace Technology on Employees. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 87, H. 5, S. 1003-1024. DOI:10.1111/obes.12674
Abstract
"How does the implementation of a new technology affect workers? Using detailed worker-level data for Germany, we analyse the impact of new technologies on non-monetary working conditions such as overtime, training and perceived labor intensity. We show that the strongest effects arise in the first year of their implementation. These effects diminish after the introduction period. We further provide evidence that the impact of technology adoption varies across diverse occupational and industrial contexts. Workers in occupations with a higher task substitution potential show stronger increases in overtime, training measures and labor intensity. Analyzing industry characteristics, we find that employees exposed to a new technology react more strongly in industries with higher business dynamics in terms of organisational capital and R&D investment. Extending these considerations to information and communication technology (ICT) usage, we show that new technologies exert stronger effects in industries with high investment in ICT equipment or low investment in software." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Governing the Digital Transition: The Moderating Effect of Unemployment Benefits on Technology‐Induced Employment Outcomes (2025)
Zitatform
Golboyz, Mark (2025): Governing the Digital Transition: The Moderating Effect of Unemployment Benefits on Technology‐Induced Employment Outcomes. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.10114
Abstract
"The digital transition shapes work in numerous ways. For instance, by affecting employment structures. To ensure that the digital transition results in better employment opportunities in terms of socio-economic status, labor markets have to be guided appropriately. The European Pillar of Social Rights can be the political framework to foster access to employment and tackle inequalities that result from the digital transition. Current research primarily examines scenarios of occupational upgrading and employment polarisation. In the empirical literature, there is no consensus on which of these developments prevail. Findings vary between countries and across different study periods. Accordingly, this article provides a theoretical explanation for the conditions under which occupational upgrading and employment polarization become more likely. Further, this article examines how the use of information and communication technology (ICT) capital in the production of goods and services affects the socio-economic status of individuals and, more importantly, whether unemployment benefits moderate this effect. Methodologically, the article uses multilevel maximum likelihood regression models with an empirical focus on 12 European countries and 19 industries. The analysis is based on data from the European Labour Force Survey (EU-LFS), the European Union Level Analysis of Capital, Labour, Energy, Materials, and Service Inputs (EU-KLEMS) research project, and the Comparative Welfare Entitlements Project (CWEP). The results of the article indicate that generous unemployment benefits are associated with occupational upgrading. This implies that educational and vocational labor market policies need to be developed to prevent the under-skilled from being left behind and to enable these groups to benefit from the digital transition. Consequently, it is not only the extent to which work involves routine tasks or the skills of workers that determine how technological change affects employment, but also social rights shape employment through unemployment benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Robots vs. Workers: Evidence From a Meta‐Analysis (2025)
Zitatform
Guarascio, Dario, Alessandro Piccirillo & Jelena Reljic (2025): Robots vs. Workers: Evidence From a Meta‐Analysis. In: Journal of Economic Surveys, Jg. 39, H. 5, S. 2254-2271. DOI:10.1111/joes.12699
Abstract
"This study conducts a meta-analysis to assess the effects of robotization on employment and wages, synthesizing the evidence from 33 studies (644 estimates) on employment and a subset of 19 studies (195 estimates) on wages. The results challenge the alarmist narrative about the risk of widespread technological unemployment, suggesting that the overall relationship between robotization and employment or wages is minimal. However, the effects are far from uniform, with adverse outcomes observed in specific contexts, such as the United States, manufacturing sectors, and middle-skilled occupations. The analysis also identifies a publication bias favoring negative wage effects, though correcting for this bias confirms the negligible impact of robotization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Diverging paths: AI exposure and employment across European regions (2025)
Zitatform
Guarascio, Dario, Jelena Reljic & Roman Stöllinger (2025): Diverging paths: AI exposure and employment across European regions. In: Structural Change and Economic Dynamics, Jg. 73, S. 11-24. DOI:10.1016/j.strueco.2024.12.010
Abstract
"This study explores exposure to artificial intelligence (AI) technologies and employment patterns in Europe. First, we provide a thorough mapping of European regions focusing on the structural factors—such as sectoral specialisation, R&D capacity, productivity and workforce skills—that may shape diffusion as well as economic and employment effects of AI. To capture these differences, we conduct a cluster analysis which group EU regions in four distinct clusters: high-tech service and capital centres, advanced manufacturing core, southern and eastern periphery. We then discuss potential employment implications of AI in these regions, arguing that while regions with strong innovation systems may experience employment gains as AI complements existing capabilities and production systems, others are likely to face structural barriers that could eventually exacerbate regional disparities in the EU, with peripheral areas losing further ground." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author(s). Published by Elsevier B.V.) ((en))
-
Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen des Technologieeinsatzes in der Arbeitswelt – eine tätigkeitsbasierte Analyse (2025)
Zitatform
Hartwig, Matthias, Sophie-Charlotte Meyer, Anita Tisch & Sascha Wischniewski (2025): Aktuelle Entwicklungen des Technologieeinsatzes in der Arbeitswelt – eine tätigkeitsbasierte Analyse. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 79, H. 3, S. 294-311. DOI:10.1007/s41449-025-00475-4
Abstract
"Hintergrund: Der vorliegende Beitrag untersucht technologische Entwicklungen in der Arbeitswelt im Zeitvergleich zwischen 2019 und 2024 auf Basis der repräsentativen Beschäftigtenbefragung DiWaBe. Mittels einer differenzierten Analyse werden Beschäftigte in vier Tätigkeitsgruppen – objektbezogene, informationsbezogene, personenbezogene Tätigkeiten sowie Führungs- und Managementtätigkeiten – hinsichtlich ihrer Technologienutzung verglichen. Ergebnisse: Zentrale Befunde umfassen einen deutlichen Anstieg in der Nutzung digitaler Systeme allgemein und in der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) bei der Arbeit, wobei die Nutzungsintensität zwischen verschiedenen Tätigkeitsgruppen nach wie vor stark variiert. Übergreifend ist der Trend zur stärkeren Nutzung mobiler Technologien, der nicht nur Informations- und Kommunikationstechnologien, sondern auch Werkzeuge und Maschinen betrifft, zu erkennen. Diskussion: Der Beitrag diskutiert Chancen und Risken und unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen arbeitswissenschaftlichen Begleitung der Technologieentwicklung und -implementierung, um eine menschengerechte Gestaltung der digitalisierten Arbeitswelt zu gewährleisten. Praktische Relevanz: Aktuelle empirische Daten zum tatsächlichen Technologieeinsatz sind entscheidend für die strategische Technologiegestaltung. Die Studie liefert eine Grundlage zur Ableitung von Forschungsfragen, zur Identifizierung konkreter Gestaltungsbedarfe und zur gezielten Implementierung von Technologien in unterschiedlichen Arbeitskontexten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Artificial intelligence in the workplace: insights into the transformation of customer services (2025)
Janssen, Simon; Stops, Michael ; Dijksman, Sander; Montizaan, Raymond ; Steens, Sanne; Levels, Mark ; Rounding, Nicholas; Fourage, Didier; Özgül, Pelin; Fregin, Marie-Christine ; Eijkenboom, Danique; Graus, Evie;Zitatform
Janssen, Simon, Michael Stops, Sanne Steens, Pelin Özgül, Nicholas Rounding, Sander Dijksman, Raymond Montizaan, Mark Levels, Didier Fourage, Danique Eijkenboom, Evie Graus & Marie-Christine Fregin (2025): Artificial intelligence in the workplace: insights into the transformation of customer services. In: IAB-Forum H. 22.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250422.01
Abstract
"How does the use of artificial intelligence in training affect employee productivity? These and other questions were investigated as part of the long-term research project “ai:conomics” using company data from various large European companies. Initial results suggest that AI can have a positive impact on employee productivity, especially for new employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Das Produktionsmodell der deutschen Automobilindustrie auf dem Prüfstand: Arbeitsstrukturen und Arbeitsanforderungen in Montagewerken im Wandel? (2025)
Zitatform
Kuhlmann, Martin, Britta Matthes & Stefan Theuer (2025): Das Produktionsmodell der deutschen Automobilindustrie auf dem Prüfstand. Arbeitsstrukturen und Arbeitsanforderungen in Montagewerken im Wandel? (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 6 S.
Abstract
"Das in den 1980er-Jahren etablierte Produktionsmodell der deutschen Automobilhersteller lässt sich beschreiben als innovations- und exportorientierte Produktion qualitativ hochwertiger Produkte auf Basis qualifizierter Arbeit, guter Bezahlung und hoher Beschäftigungssicherheit sowie starken gewerkschaftlichen Interessenvertretungen. Politische Vorgaben, wie die Umstellung auf die Produktion von Elektroautos, veränderte Wettbewerbsbedingungen sowie die weiter voranschreitende Digitalisierung haben dazu geführt, dass dieses Produktionsmodell derzeit auf dem Prüfstand steht. Getrieben durch aufkommende Zweifel an der technologischen Überlegenheit deutscher Automobilhersteller und Nachfrageschwächen beim Übergang auf Elektromobilität ist die Unsicherheit in der Branche gegenwärtig groß. In einem laufenden Forschungsprojekt untersuchen wir, inwiefern sich durch die Produktion von Elektroautos und die fortschreitende Digitalisierung Arbeitsstrukturen und Arbeitsanforderungen in den Endmontagewerken der deutschen Automobilhersteller verändert haben und ob sich arbeitsbezogen ein Wandel des deutschen Produktionsmodells abzeichnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Durch künstliche Intelligenz sind inzwischen auch viele Expertentätigkeiten ersetzbar (2025)
Kuhn, Sarah; Seibert, Holger;Zitatform
Kuhn, Sarah & Holger Seibert (2025): Digitalisierung der Arbeitswelt: Durch künstliche Intelligenz sind inzwischen auch viele Expertentätigkeiten ersetzbar. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2025), 34 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2501
Abstract
"Durch neue digitale Technologien verändert sich der deutsche Arbeitsmarkt. Dies gilt besonders für das Ausmaß, in dem Berufe aktuell potenziell durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzbar sind, dem so genannten Substituierbarkeitspotenzial. Es beschreibt, welcher Anteil an Tätigkeiten in einem Beruf schon heute durch den Einsatz moderner Technologien ersetzt werden könnte. Nach wie vor ist zwar das Substituierbarkeitspotenzial bei den Helfer*innen- und Fachkraftberufen am höchsten. Am stärksten gestiegen ist das Potenzial jedoch bei den Expert*innenberufen (u. a. durch generative Künstliche Intelligenz). Besonders bei den IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen sind hohe Zuwachsraten zwischen 2019 und 2022 zu verzeichnen. Der vorliegende Beitrag fokussiert sich auf den Arbeitsmarkt in Brandenburg und Berlin. Wichtig zu betonen ist, dass es hier um Potenziale technischer Ersetzbarkeit geht. Ob und inwiefern die technischen Möglichkeiten auch tatsächlich umgesetzt werden, steht nicht fest. Es kann Gründe geben, die gegen eine tatsächliche Substituierung sprechen, beispielsweise weil eine Umstellung zu komplex wäre oder ethische Bedenken dem entgegenstehen. Unstrittig ist jedoch, dass auf der einen Seite einige Tätigkeiten durch die Digitalisierung wegfallen bzw. automatisiert werden, andererseits aber auch neue Tätigkeiten und Berufe entstehen. Daher kann ein hohes Substituierungspotenzial als Indikator für einen Wandel der Arbeitswelt gesehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Konstanzer KI-Studie 2025: Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt steigt, Ungleichheiten in der Wahrnehmung bleiben weiterhin bestehen. Ergebnisbericht Juli 2025 (2025)
Zitatform
Kunze, Florian, Carolina Opitz & Ann Sophie Lauterbach (2025): Konstanzer KI-Studie 2025: Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt steigt, Ungleichheiten in der Wahrnehmung bleiben weiterhin bestehen. Ergebnisbericht Juli 2025. Konstanz: KOPS Universität Konstanz, 8 S.
Abstract
"Die Nutzung von KI in der Arbeitswelt hat innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen – gleichzeitig bleiben erhebliche Unterschiede zwischen Berufsgruppen, Bildungsniveaus und Unternehmen bestehen. In der zweiten Welle der Konstanzer KI-Studie berichten 35?% der Befragten von KI-Nutzung im Arbeitsalltag, ein Anstieg um 11 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses Wachstums bleibt die Unsicherheit hoch: Ein Drittel der Beschäftigten kann weiterhin nicht einschätzen, welche Folgen KI für die eigene Arbeit haben wird. Zugleich wird der gesellschaftliche Einfluss von Automatisierung deutlich bedrohlicher wahrgenommen als die persönliche Betroffenheit. Besonders stark ist der Nutzungszuwachs in wissensintensiven Berufen, während produktionsnahe Tätigkeiten kaum aufholen. Auch die Kluft zwischen Bildungsgruppen bleibt bestehen: Beschäftigte mit hohem Bildungsabschluss nutzen KI mehr als dreimal so häufig wie jene mit niedrigem Abschluss. Zwar steigt die Bereitschaft zur Weiterbildung in allen Gruppen, strukturelle Hürden scheinen jedoch eine Angleichung zu verhindern. Auf Ebene der Organisationen verlaufen die Entwicklungen deutlich langsamer als auf individueller Ebene. Vor allem große Unternehmen investieren zunehmend in Weiterbildung und Führungskommunikation, während kleinere Organisationen kaum Veränderungen zeigen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass KI ihr Potenzial nicht gleichmäßig entfaltet, sondern bestehende strukturelle Ungleichheiten eher verstärkt. Nach wie vor besteht die reale Gefahr, dass sich bestimmte Beschäftigtengruppen zunehmend vom technologischen Fortschritt abkoppeln, weil ihnen der Zugang zu KI-Nutzung, Weiterbildungsangeboten und betrieblicher Unterstützung fehlt. Daraus ergibt sich ein klarer Handlungsauftrag an Wirtschaft, Politik und Bildungseinrichtungen, um Teilhabechancen gezielt zu fördern und einer wachsenden sozialen Spaltung frühzeitig entgegenzuwirken." (Textauszug, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Gesamtbetrachtungen/Positionen
- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
- Wirtschaftsbereiche
- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
- Deutschland
- Andere Länder/ internationaler Vergleich
- Besondere Personengruppen
