Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Kompetenzen für den erfolgreichen Übergang von der Sekundarstufe I in die berufliche Ausbildung sichern: Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (2025)
Adomat, Jennifer; Neumann, Knut; Parchmann, Ilka; Becker-Mortzek, Michael; Efing, Christian; Tiedtke, Per; Matschke, Christina ; Schulte, Judith; Lindmeier, Anke M.; Glutsch, Nina; Lewalter, Doris; Schumann, Stephan; Leutner, Detlev ; Rumlich, Dominik; Leiß, Dominik; Gerick, Julia; Keller, Stefan; Guill, Karin; Jost, Jörg; Senkbeil, Martin; Heckhausen, Bettina; Suckut, Julia; Hannover, Bettina ; Rossa, Henning; Hammann, Marcus; Vahrenhold, Jan; Greefrath, Gilbert ;Abstract
"Das Gutachten zur Sekundarstufe I widmet sich den Fächern Deutsch und Mathematik, den Naturwissenschaften und Englisch; überfachlichen Kompetenzen in den Bereichen Digital Literacy, Selbstreguliertes Lernen und Identitätsentwicklung sowie Berufsorientierung und geht ausführlich auf den Übergangssektor ein. Das Gutachten arbeitet heraus, welche fachlichen und überfachlichen Kompetenzen am Ende der Sekundarstufe I erreicht werden müssen, um jungen Menschen den erfolgreichen Übergang in die berufliche Ausbildung und eine gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Forschungsbefunde weisen eindrücklich darauf hin, dass Personen ohne einen beruflichen Abschluss in ihren Teilhabechancen auf dem Arbeitsmarkt stark eingeschränkt sind. Die Empfehlungen der SWK zielen daher darauf ab, die Chancen am Ausbildungsmarkt deutlich zu erhöhen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Gerade sozial und kulturell benachteiligte Jugendliche wie auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sind mit besonderen Herausforderungen beim Übergang in die Berufsausbildung konfrontiert. Sie bei der Bewältigung der Herausforderungen besser zu unterstützen, ist Aufgabe von Schule. Unterrichts- und Schulentwicklung sollte auf die Sicherung der basalen und der (für Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe) unverzichtbaren funktionalen Kompetenzen abzielen. Dies erfordert auch, alle Akteure und Akteurinnen im Bildungssystem entsprechend zu qualifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege (2025)
Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Scheels, Brigitte; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ;Zitatform
Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege. In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.01
Abstract
"Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der Schule zum Übergang ins Arbeitsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ; -
Literaturhinweis
Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)
Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;Zitatform
Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195
Abstract
"Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Handlungsbedarf bei der Beratung und Orientierung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen im Übergang Schule – Beruf: Ergebnisse aus der Übergangsforschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) (2025)
Braun, Frank; Reißig, Birgit;Zitatform
Braun, Frank & Birgit Reißig (2025): Handlungsbedarf bei der Beratung und Orientierung von bildungsbenachteiligten Jugendlichen im Übergang Schule – Beruf: Ergebnisse aus der Übergangsforschung des Deutschen Jugendinstituts (DJI). In: Newsletter / nfb H. 2.
Abstract
"Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) erforscht seit mehr als 50 Jahren die Bildungsverläufe von Jugendlichen und die Gelingensbedingungen erfolgreicher beruflicher Einmündungen. Der Fokus liegt dabei auf der Gruppe der bildungsbenachteiligten Jugendlichen und deren Unterstützungs- und Beratungsbedarf. Die langjährigen Analysen zeigen, dass die Probleme des Übergangs von der Schule in den Beruf trotz vielfältiger Maßnahmen und Programme immer noch nicht gelöst sind und großer Handlungsbedarf bei den Beratungs- und Unterstützungsangeboten besteht. Zentrale Ergebnisse der Querschnitts- und Längsschnittstudien waren: - Viele Jugendliche haben Zukunftsängste im Hinblick auf ihre Ausbildungs- und Erwerbsperspektiven. Im letzten Pflichtschuljahr verändern sie mehrmals ihre Pläne. Betriebspraktika sehen sie als besonders hilfreich für ihre Entscheidungen an. Die besuchte Schule hat einen großen Einfluss auf die Anschlussstationen, in die ihre Schüler*innen einmünden. - Der Prozess der Einmündung in eine berufliche Ausbildung vollzieht sich häufig über mehrere Zwischenstationen und dauert in vielen Fällen mehrere Jahre: So mündete nur etwa ein Drittel der im „DJI-Übergangspanel“ untersuchten Jugendlichen direkt in Ausbildung ein. Der größten Gruppe gelang dies erst nach Zwischenschritten in berufsvorbereitenden oder allgemeinbildenden Bildungsgängen. Eine zentrale Handlungsstrategie zur Verbesserung von Zugangschancen zur Ausbildung war der Erwerb höherwertiger allgemeinbildender Abschlüsse. - Allerdings hatte ein gutes Viertel der Jugendlichen sechs Jahre nach Ende der Pflichtschulzeit kaum Aussichten auf eine Ausbildung. Eine Aneinanderreihung von Bildungsgängen und Fördermaßnahmen im Wechsel mit Phasen von ungelernter Arbeit und Erwerbslosigkeit hat die Aufnahme und das Absolvieren einer Ausbildung nicht befördert. Die große Bedeutung der besuchten Schule und der absolvierten Betriebspraktika für den Einstieg in Ausbildung stellt hohe Anforderung an die Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit der Institutionen mit Orientierungs- und Beratungsaufgaben. Der Dauer und Komplexität von Übergangsverläufen muss durch eine Kontinuität von Unterstützung und Beratung Rechnung getragen werden. Es geht nicht nur um Berufsberatung, sondern auch um eine Bildungsberatung, die als Karriereplanung angelegt i" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany (2025)
Zitatform
Broschinski, Sven & Michael Feldhaus (2025): Family Social Capital and NEET Experiences in the Transition from School to Work: A Longitudinal Study from Germany. In: Young. DOI:10.1177/11033088251363373
Abstract
"This article examines the role of social capital within families and its interaction with parental socio-economic status in shaping the likelihood of young adults in Germany experiencing episodes of not being in employment, education or training (NEET). Using longitudinal data from the German Family Panel (pairfam), we reconstruct trajectories for the initial 5 years after leaving school that include the occurrence and persistence of NEET episodes. The findings indicate that family social capital, in particular parent–child communication built on trust and feelings of emotional security towards parents, can lower the risk of long-lasting and recurring NEET episodes. Moreover, high levels of family social capital can even out differences in the likelihood of experiencing NEET episodes according to socio-economic background." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Participation and learning in Vocational education and training - a cross-national analysis of the perspectives of youth at risk for social exclusion (2025)
Bruin, Marieke ; Buligina, Ilze ; Kaminskiené, Lina ; Tūtlys, Vidmantas ; Bentsalo, Inna ; Loogma, Krista ; Väljataga, Terje ; Ümarik, Meril ; Sloka, Biruta ;Zitatform
Bruin, Marieke, Vidmantas Tūtlys, Meril Ümarik, Krista Loogma, Lina Kaminskiené, Inna Bentsalo, Terje Väljataga, Biruta Sloka & Ilze Buligina (2025): Participation and learning in Vocational education and training - a cross-national analysis of the perspectives of youth at risk for social exclusion. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 706-727. DOI:10.1080/13636820.2023.2283745
Abstract
"The article explores the experiences of youth at risk for social exclusion and is part of cross-national research involving Norway, Lithuania, Estonia, and Latvia. 79 young people aged 16-29 who are at risk of becoming economically and socially marginalized were interviewed about circumstances that may support or hinder their participation and learning in VET. The study draws on sociocultural theory, emphasizing learning as participation in social practices. Thematic analyzes indicate that negative experiences in the past affect current participation in VET. In all countries, VET offers opportunities for participation for students at risk of social exclusion. However, vulnerable youth do not navigate the paths of social engagement well on their own. In the case of VET-students at risk for social exclusion, the mere development of knowledge and skills relevant for employment in the labor market does not suffice. VET institutions will need to facilitate students participation in learning communities. Building social capital for youth at risk through developing relationships that generate motivation, trust, and confidence enhances students opportunities for participation and subsequent learning. VET teachers and workplace supervisors will need guidance on how to develop the pedagogical competencies necessary to nurture social capital for students at risk for social exclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jugendberufsagenturen als Lotsen für junge Menschen im Übergang Schule - Beruf (2025)
Enggruber, Ruth; Neises, Frank;Zitatform
Enggruber, Ruth & Frank Neises (2025): Jugendberufsagenturen als Lotsen für junge Menschen im Übergang Schule - Beruf. In: Newsletter / nfb H. 2.
Abstract
"Ein Berufsabschluss ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland, aber etwa jedem fünften jungen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren fehlt er. Viele von ihnen besuchen Angebote im Übergang zwischen Schule und Ausbildung, trotzdem nehmen im Anschluss daran nur zwei Drittel in den nächsten drei Jahren eine Ausbildung auf. Schon vor zehn Jahren forderte das Nationale Forum Beratung (nfb) deshalb, junge Menschen mit rechtskreisübergreifender Vernetzung aller am Unterstützungssystem Beteiligten nicht nur organisatorisch, sondern unter fachlich-inhaltlichen Aspekten zu begleiten. Jugendberufsagenturen (JBA) sind rechtskreisübergreifende Kooperationsbündnisse mit starker lokaler Orientierung. Der folgende Beitrag skizziert, inwieweit es ihnen seitdem gelungen ist, für junge Menschen eine Lotsenfunktion zu übernehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)
Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518
Abstract
"Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia; Anger, Silke ; Christoph, Bernhard ;Weiterführende Informationen
- Einflussfaktoren auf die erfolgreiche Einmündung in berufsqualifizierende Bildungsgänge und auf die Zufriedenheit der Ausbildungssuchenden mit ihrem Verbleib
- Zufriedenheit der Ausbildungssuchenden mit dem eigenen Verbleib – nach Fluchtmigration und Kenntnis über ihren Verbleib in der BA-Statistik
- Lesen Sie dazu das Interview im Online-Magazin IAB-Forum
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Literaturhinweis
Der Nutzen der Jugendberufshilfe am Beispiel der außerbetrieblichen Berufsausbildung (2025)
Zitatform
Jepkens, Katja (2025): Der Nutzen der Jugendberufshilfe am Beispiel der außerbetrieblichen Berufsausbildung. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 60-66. DOI:10.3262/SM2508060
Abstract
"In der Jugendberufshilfe finden Fachkräfte besonders schwierige Rahmenbedingungen für die Umsetzung lebensweltorientierter Sozialer Arbeit vor: Das sozialpolitische Ziel der Herstellung von Beschäftigungsfähigkeit markiert ihren Auftrag und setzt ihr Grenzen. Der Beitrag fragt, wie junge Menschen in der Jugendberufshilfe dennoch Hilfreiches aus der sozialpädagogischen Unterstützung ziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten: Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen (2025)
Oehme, Andreas;Zitatform
Oehme, Andreas (2025): Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten. Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Juventa Verlag, 270 S. DOI:10.3262/978-3-7799-8746-8
Abstract
"Bis heute bleibt die Unterstützung von Übergängen in Arbeit zweigeteilt: Beschäftigungshilfen für sozial benachteiligte junge Menschen stehen neben einem System für Menschen mit Behinderungen. Beide gelten gegenüber einem als normal angesehenen Ausbildungssystem und einem »ersten« Arbeitsmarkt als Sondersysteme. Mit einem detaillierten Blick auf das Feld entwickelt der Band ein Modell für Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen, die der Forderung nach Inklusion gerecht werden. Er geht der Frage nach, wie Hilfen in die Regelsysteme integriert und wie inklusive Arbeitsmärkte – unter anderem mit Ansätzen einer gemeinwesenorientierten Ökonomie – im lokalen Raum entwickelt werden können." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview) (2025)
Zitatform
Schludi, Martin; Silke Anger, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (interviewte Person) (2025): Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview). In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.02
Abstract
"Mit „BeYou - Berufswahl und Du“ hat das IAB eine neue Längsschnittbefragung von Jugendlichen aufgesetzt. Damit soll eine Datenbasis aufgebaut werden, mit der sich die Wirkung der Berufsorientierung langfristig untersuchen lässt. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei Silke Anger, Bernd Fitzenberger und Anna Heusler nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Socio‐Economic and Gender Differences in Post‐Secondary Pathways in the UK, Germany, and Australia (2025)
Zitatform
Tomaszewski, Wojtek, Hans Dietrich, Golo Henseke, Ning Xiang & Ingrid Schoon (2025): Socio‐Economic and Gender Differences in Post‐Secondary Pathways in the UK, Germany, and Australia. In: Social Inclusion, Jg. 13, 2025-02-10. DOI:10.17645/si.9601
Abstract
"This study investigates variations in school‐to‐work transitions (SWTs) by socio‐economic status (SES), gender, and socio‐cultural context. Leveraging data from three nationally representative longitudinal panel studies, we compare the experiences of young people coming of age in the 21st century (2011 to 2023) in the United Kingdom, Germany, and Australia. We examine the role of different support systems that scaffold the SWT process along various post‐secondary pathways, including university, further education/vocational training, and employment tracks, with a particular focus on variations by parental education and gender. Utilizing longitudinal data from the Understanding Society Panel in the UK (N = 15,692 observations), the German Socio‐Economic Panel (GSOEP; N = 5,464), and the Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) Survey (N = 5,759), we track synthetic cohorts born between 1993 and 1995 from ages 18 to 27 in the three countries. We employ linear probability models to conduct a cross‐national comparative analysis, identifying variations in post‐secondary pathways across the three country contexts. The choice of countries is motivated by their shared status as developed economies with distinct features in their SWT systems—contrasting the neoliberal deregulatory frameworks of Britain and Australia with Germany’s employment‐focused dual system. The findings reveal significant effects of parental education on post‐secondary transitions, as well as the differing roles of gender across various educational policy contexts. These results underscore the complexity of SWT when considered in different national settings. The insights generated by this analysis highlight the importance of dedicated policies to support low‐SES youth and promote gender equality in education and employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergänge Schule – Beruf in einem sich wandelnden Umfeld (2025)
Wieland, Clemens;Zitatform
Wieland, Clemens (2025): Übergänge Schule – Beruf in einem sich wandelnden Umfeld. In: Newsletter / nfb H. 2.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird vor allem auf Basis von Befragungsergebnissen der Frage nachgegangen, wie es um die Rolle von Beratung am Übergang Schule – Beruf bestellt ist. Die Rückmeldungen aus einer Befragung von Fachkräften im Übergangssektor machen deutlich, dass die Fachkräfte eine bessere personelle Ausstattung am höchsten priorisieren. Insgesamt zeigt sich der Wunsch nach Maßnahmen und Projekten im Übergangssektor, die so konzipiert und ausgestaltet sind, dass ein möglichst großer Spielraum für individuelle Begleitung bleibt. In Jugendbefragungen wird deutlich: Junge Menschen brauchen insgesamt mehr Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei geht es nicht um mehr Informationen, sondern um persönliche, individuelle Beratung und Begleitung. Eine Schlüsselposition am Übergang nehmen die Jugendberufsagenturen (JBA) ein. Durch ihr Angebot „aus einer Hand“ können sie eine wichtige Rolle in der Orientierung übernehmen. Als zentrale Herausforderung für JBA zeigt sich, dass alle an der Umsetzung beteiligten Akteure ein gemeinsames Verständnis ihrer Zusammenarbeit entwickeln müssen. Die vorgestellten Befragungsergebnisse zeigen die enorme Bedeutung, die Beratung im Kontext von Bildung, Beruf und Beschäftigung in der heutigen Zeit zukommt. In diesem Sinne sind die in dem nfbPositionspapier aufgestellten Forderungen noch immer aktuell – nicht, weil sie nicht umgesetzt wurden, sondern vor allem, weil sich die Rahmenbedingungen so rasant verändern. Gefragt ist daher ein dynamisches Qualitätsverständnis von Beratung, das in der Lage ist, sich den wandelnden Herausforderungen anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024 (2025)
Zitatform
(2025): Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Anzahl der Eintritte, Bestände und Austritte sowie die Verbleibsmessung der Förderungen der Assistierten Ausbildung (AsA) waren im Jahr 2024 nur eingeschränkt aussagekräftig. Gründe waren operative Vorgänge in Bezug auf Einkauf und Laufzeiten von AsA-Maßnahmen. Im Jahr 2024 endeten fast 1.000 Maßnahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) und es wurden nahezu flächendeckend neue AsA-Maßnahmen durch Agenturen für Arbeit und gemeinsame Einrichtungen eingekauft. Das hatte zur Folge, dass viele Teilnehmende mit Ablauf der Maßnahme ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und bei ihnen weiterhin Unterstützungsbedarf bestand. Deshalb wechselten sie von der alten beendeten Maßnahme in eine neu eingekaufte Maßnahme. Jeder einzelne Übergang einer Person von alter zu neuer Maßnahme erfolgt mit einem Austritt aus der alten Maßnahme und einem Eintritt in die neue Maßnahme. Dies wird im Rahmen der Förderstatistik auch so abgebildet und hat damit Auswirkungen auf verschiedene statistische Kennzahlen. Im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 wurden 29.077 Eintritte in AsA-Maßnahmen gezählt, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 153 % bei den Eintritten und führt damit zu einer starken Überzeichnung. Die Eintritte setzen sich zusammen aus Übergängen (11.238) und Neueintritten (17.839). Bei den Austritten kann aufgrund der Folgeförderung (Teilnahme an einer weiteren AsA-Maßnahme) nicht sinnvoll über den Anteil der vorzeitigen Beendigungen und der Teilnahmedauern berichtet werden. Auch die Verbleibsmessungen der Förderstatistik und die daraus resultierenden Quoten wie die Eingliederungsquote, die Eingliederungsquote in sozialversicherungspflichtige Ausbildung oder Folgeförderungsquote sind nur eingeschränkt aussagefähig. Bei den Bestandsmessungen ist das Jahr 2024 ebenso auffällig. Der Bestand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (September -25%; Dezember -12 %). Zudem verschiebt sich das Saisonmuster leicht. In den letzten Jahren war der August der Monat mit den wenigsten Teilnehmenden im Bestand und ab September gab es einen Aufwuchs. Im Jahr 2024 sinkt der Bestand bis zum September und steigt erst ab Oktober an. Eine Erklärung für das neue Niveau kann sein, dass die ehemaligen Teilnehmenden zwar in der Ausbildung verbleiben, aber nun nicht mehr gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Zum Entwurf des SGB-III-Modernisierungsgesetzes: Stellungnahme des IAB zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung am 24.7.2024 (2024)
Anger, Silke ; Schels, Brigitte ; Sandner, Malte ; Tübbicke, Stefan ; Bernhard, Sarah ; Reims, Nancy ; Stephan, Gesine ; Oberfichtner, Michael ; Toussaint, Carina ; Janssen, Simon; Lerche, Adrian; Senghaas, Monika ; Leber, Ute;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Simon Janssen, Ute Leber, Adrian Lerche, Michael Oberfichtner, Nancy Reims, Malte Sandner, Brigitte Schels, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Carina Toussaint & Stefan Tübbicke (2024): Zum Entwurf des SGB-III-Modernisierungsgesetzes. Stellungnahme des IAB zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung am 24.7.2024. (IAB-Stellungnahme 01/2024), Nürnberg, 19 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2401
Abstract
"Mit dem SGB-III-Modernisierungsgesetz sollen die Arbeitslosenversicherung und die Arbeitsförderung bürgerfreundlicher, transparenter, effizienter und unbürokratischer gestaltet werden. Das IAB nimmt Stellung zu folgenden Aspekten des Referentenentwurfs dieses Gesetzes: Kooperationsplan zur Eingliederung im SGB III, Reform des Gründungszuschusses, rechtskreisübergreifende Kooperationen/Jugendberufsagenturen, Beratung für junge Menschen, Berufsorientierungspraktikum und außerbetriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Sandner, Malte ; Tübbicke, Stefan ; Bernhard, Sarah ; Reims, Nancy ; Stephan, Gesine ; Oberfichtner, Michael ; Toussaint, Carina ; Janssen, Simon; Lerche, Adrian; Senghaas, Monika ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Zwischen den Stühlen?!: Perspektiven auf pädagogisches Handeln am Übergang Schule-Arbeit (2024)
Curdt, Wiebke; Richter-Boisen, Anette;Zitatform
Curdt, Wiebke & Anette Richter-Boisen (2024): Zwischen den Stühlen?! Perspektiven auf pädagogisches Handeln am Übergang Schule-Arbeit. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 38, H. 3, S. 50-59.
Abstract
"Die Partizipation an Gesellschaft wird dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen rechtlich gefordert und ist im Bundesteilhabegesetz verankert. In der (pädagogischen) Umsetzung allerdings werden Spannungsfelder und insbesondere am Übergang Schule-Berufe eine Komplexität etwa an Zuständigkeiten und Konzepten deutlich. Es zeigen sich versäulte Strukturen und ein Fehlen multiprofessioneller Zusammenarbeit. Die Umsetzung von Partizipation hängt von einem komplexen Zusammenspiel aus vorhandenen Strukturen, den institutionellen Rahmenbedingungen, den eröffneten Möglichkeitsräumen, dem pädagogischen Handeln und den Subjekten selbst ab. Die differenzierte Beforschung deses Wechselspiels bei (jungen) Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten ist u.a. Aufgabe des Forschungs- und Entwicklungsprojektes "MEIN.Profil: Ressourcenorientierte Diagnostik von Lernverläufen (junger) Erwachsener an den Übergängen inklusiver Bildung". Die nachfolgende thematische Auseinandersetzung mit Partizipation und dem Übergang Schule-Beruf fokussiert sich auf das pädagogische Handeln und basiert auf den Überlegungen, Ergebnissen und der Diskussion des qualitativ-partizipativ angelegten Projektes." (Textauszug, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
The impact of a missing school graduation cohort on the training market (2024)
Zitatform
Dorner, Matthias, Katja Görlitz & Elke J. Jahn (2024): The impact of a missing school graduation cohort on the training market. In: Economics of Education Review, Jg. 103, 2024-08-23. DOI:10.1016/j.econedurev.2024.102580
Abstract
"This study analyzes whether the training market responds to a reduced supply of trainees by decreasing the number of hired trainees and increasing their wages based on administrative data. The empirical identification uses exogenous regional and time variation in the occurrence of a missing school graduation cohort that shifts the supply of potential trainees downwards. The results show that the missing cohort decreases new hires by 10 % and raises wages by 1 %. Further robustness results reveal that the opposite case of excess supply (that is caused by dual cohorts) increases hirings and decreases wages. Our results also document that high and low wage firms respond differently to the supply shocks. While only high wage firms stop hiring when labor supply decreases, it is the low wage firms who hire a larger number of trainees in case of excess supply." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Intergenerational transmission of unemployment after apprenticeship graduation: does parental socioeconomic background still matter? (2024)
Zitatform
Dummert, Sandra (2024): Intergenerational transmission of unemployment after apprenticeship graduation: does parental socioeconomic background still matter? In: Journal for labour market research, Jg. 58, H. 1, 2024-03-14. DOI:10.1186/s12651-024-00364-z
Abstract
"A smooth transition from apprenticeship to standard employment is a key step in the professional biographies of apprenticeship graduates. In this study, the transition of apprenticeship graduates from households that receive unemployment benefits are considered. These graduates are thought to be disadvantaged because their parents’ socioeconomic background is assumed to influence their employment outcomes through processes of intergenerational transmission and cumulative disadvantage. Based on administrative data from the Sample of Integrated Welfare Benefit Biographies (SIG) provided by the Institute for Employment Research (IAB), this analysis offers deeper insights into parental socioeconomic background and the individual factors that affect the risk of unemployment following the completion of an apprenticeship. In the case of an unsuccessful direct transition to standard employment, the factors infuencing the duration of the frst unemployment are also assessed. The results show that, as with individual characteristics, parents’ education level has a signifcant effect on the graduates’ risk of unemployment. The duration of the household’s benefit receipt, on the other hand, significantly influences the duration of the first unemployment in the case of an unsuccessful transition following an apprenticeship." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))
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Literaturhinweis
Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus (2024)
Zitatform
Fischer-Browne, Melanie, Lea Ahrens, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2024): Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16, 2024-06-14. DOI:10.1186/s40461-024-00168-y
Abstract
"This study examines whether premature termination of vocational education and training (VET) is more likely when trainees have to make compromises between their realistic occupational aspirations and the occupation for which they are trained in terms of the occupational dimensions of gender type, prestige, and occupational interests. Specifically, it examines the relative importance of the three compromise dimensions on premature VET termination. The study is based on a sample of 3,241 VET entrants from a cohort of ninth graders in 2010 in the German National Educational Panel Study (NEPS-SC4) in combination with aggregated data on occupational characteristics. Results from discrete hazard rate models indicate a higher risk of premature VET termination for trainees whose VET occupation differs from their realistic occupational aspiration from their school days. While compromises in prestige have no overall effect, both compromises in interests and gender type threaten the stability of VET. The results also indicate that compromises in interests have the strongest effect on the risk of premature VET termination and that the effects of compromises in gender type are partly mediated by the effects of compromises in interests. Furthermore, sensitivity analysis revealed that the main effects of compromises in gender type and prestige are gender specific." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Rekordhoch beim Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen (2024)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2024): IAB-Betriebspanel: Rekordhoch beim Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen. (IAB-Kurzbericht 16/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2416
Abstract
"Auch wenn zuletzt wieder mehr neue Ausbildungsverträge geschlossen wurden und die Nachfrage nach einer dualen Ausbildung gestiegen ist, steht der deutsche Ausbildungsmarkt weiter vor großen Herausforderungen. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2023 wird in diesem Kurzbericht untersucht, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung bis zum aktuellen Rand entwickelt haben. Ein besonderes Augenmerk gilt der Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Dabei geht das Autorenteam auch den Gründen für die Nichtbesetzung sowie betrieblichen Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität der Ausbildung nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Wichtigster Grund für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen aus betrieblicher Sicht
- Wie Betriebe die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen erklären
- Ausbildungsberechtigte und tatsächlich ausbildende Betriebe in Deutschland
- Weitere Informationen in Form von Tabellen zum Kurzbericht finden Sie hier
- Anteil der unbesetzten Ausbildungsplätze an allen angebotenen Ausbildungsplätzen
- Unterstützungsangebote der Betriebe für Auszubildende
