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Dossier

matching – Suchprozesse am Arbeitsmarkt

Offene Stellen bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit - was Arbeitsmarkttheorien u. a. mit "unvollkommener Information" begründen, ist für Unternehmen und Arbeitsuchende oft nur schwer nachzuvollziehen: Unternehmen können freie Stellen nicht besetzen, trotzdem finden Arbeitsuchende nur schwer den passenden Job. Wie gestalten sich die Suchprozesse bei Unternehmen und Arbeitsuchenden, welche Konzessionen sind beide Seiten bereit einzugehen, wie lässt sich das "matching" verbessern?
Diese Infoplattform bietet wissenschaftliche Literatur zur theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

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im Aspekt "Arbeitsuche"
  • Literaturhinweis

    Decomposing Variations in Labor Market Mismatch (2026)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2026): Decomposing Variations in Labor Market Mismatch. (IAB-Discussion Paper 03/2026), Nürnberg, 19 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2603

    Abstract

    "Dieses Diskussionspapier zeigt, wie Veränderungen des Arbeitsmarkt-Mismatch auf die Komponenten Arbeitslosigkeit, offene Stellen und Matchingeffizienz zurückgeführt werden können. Wir stellen fest, dass die Arbeitslosigkeit der wichtigste Faktor ist und auch die zyklischen Schwankungen bestimmt, während die Beiträge der offenen Stellen geringer und antizyklisch sind. Wir unterscheiden nach der Ursache der Arbeitslosigkeit und zeigen, dass Ströme gegenüber der Beschäftigung den Mismatch verstärken, während dies für Nichtbeschäftigung und Ausbildung / Weiterbildung nicht der Fall ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Bargaining with Renegotiation in Models with On-the-Job Search (2026)

    Gottfries, Axel;

    Zitatform

    Gottfries, Axel (2026): Bargaining with Renegotiation in Models with On-the-Job Search. In: Review of Economic Dynamics. DOI:10.1016/j.red.2026.101343

    Abstract

    "I present an on-the-job search model with bargaining and renegotiation in which turnover depends on the contracted wage. There is a unique monotone Markov equilibrium. The model encompasses elements of dynamic monopsony and rent sharing. Firms benefit from the reduced turnover associated with a higher wage and workers extract rents due to their bargaining power. Shorter wage contracts reduce the response of turnover to the contracted wage, reducing a firm’s willingness to increase pay, and thereby the worker’s equilibrium share of the match surplus. As renegotiation becomes continuous, linear surplus sharing is obtained. The model further generates spillover effects from minimum wages due to firms’ incentives to increase contracted wages to reduce turnover. These incentives, and therefore the spillovers, are weaker when wage contracts are shorter. Finally, I endogenize the frequency of renegotiation, and find that, generically, the equilibrium features infrequently renegotiated wages." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author(s). Published by Elsevier Inc.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen (2026)

    Zimmermann, Florian ; Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Zimmermann, Florian & Matthias Collischon (2026): Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen. In: IAB-Forum H. 18.05.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260518.01

    Abstract

    "Kontakte zu Verwandten und Bekannten spielen bei der Jobsuche sowohl für Männer als auch für Frauen eine wichtige Rolle. Dies zeigt eine IAB-Befragung von Personen, die innerhalb von vier Wochen vor der Befragung eine neue Stelle gesucht hatten. Allerdings werden Frauen deutlich seltener als Männer einem Arbeitgeber vorgestellt oder empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zimmermann, Florian ; Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Job search under changing labour taxes (2025)

    Bryson, Alex ; Dale-Olsen, Harald ;

    Zitatform

    Bryson, Alex & Harald Dale-Olsen (2025): Job search under changing labour taxes. In: Labour Economics, Jg. 95. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102750

    Abstract

    "Workers’ job mobility decisions are related to firms’ wage policies but also depend on tax schedules. Using Norwegian population-wide administrative linked employer-employee data for 2010–2019, we study how the job-to-job turnover of employees is affected by marginal taxes and firms’ pay policies, thus drawing inferences on job search behaviour. By paying higher wages, job-to-job separation rates drop, but this negative relationship is weakened when income taxes increase, consistent with higher taxes reducing search activity. However, consistent with theory, the tax effect is smaller where workers receive performance bonuses." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Bereitschaft zu Zugeständnissen bei der Stellensuche nimmt mit sinkender Arbeitslosenquote ab (2025)

    Bähr, Sebastian ; Steinberg, Hannah Sinja ; Collischon, Matthias ; Schwarz, Stefan ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Matthias Collischon, Stefan Schwarz & Hannah Sinja Steinberg (2025): Die Bereitschaft zu Zugeständnissen bei der Stellensuche nimmt mit sinkender Arbeitslosenquote ab. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 25.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250425.01

    Abstract

    "In den vergangenen 15 Jahren nahm die Bereitschaft zu Zugeständnissen bei der Stellensuche kontinuierlich ab. Diese Entwicklung verlief weitgehend parallel zur sinkenden Arbeitslosenquote. Mit dem Anstieg der Arbeitslosenquote im Jahr 2023 zeigt sich – leicht zeitverzögert – auch bei der Konzessionsbereitschaft tendenziell eine Trendwende." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Firm Pay and Worker Search (2025)

    Caldwell, Sydnee; Haegele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Haegele & Jörg Heining (2025): Firm Pay and Worker Search. (IAB-Discussion Paper 04/2025), Nürnberg, 141 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2504

    Abstract

    "Ob und wie Arbeitnehmer am Arbeitsplatz suchen, hängt von ihren Vorstellungen über die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen in anderen Unternehmen ab. Dennoch ist wenig darüber bekannt, wie viel Arbeitnehmer tatsächlich über die Arbeitsentgelte außerhalb ihrer aktuellen Beschäftigung Bescheid wissen. Wir nutzen eine groß angelegte Umfrage unter deutschen Vollzeitbeschäftigten, welche mit Sozialversicherungsdaten verknüpft wurde, um Gehaltserwartungen und Präferenzen gegenüber bestimmten externen Unternehmen zu ermitteln. Arbeitnehmer glauben, dass sie mit erheblicher Heterogenität hinsichtlich der Vergütung bei anderen Unternehmen konfrontiert sind und richten ihre Suche nach einem neuen Arbeitsplatz auf Unternehmen aus, von denen sie ausgehen, dass diese mehr bezahlen. Die von den Arbeitnehmern erwarteten unternehmensspezifischen Lohnaufschläge korrelieren sowohl stark mit den Vergütungsschemata, die sich anhand von administrativen Daten zeigen, als auch mit der Würdigung von firmenspezifischer Annehmlichkeiten. Die meisten Arbeiter sind auch bei einer erheblichen Erhöhung des Gehalts nicht bereit, sich einen neuen Job zu suchen – oder ihr derzeitiges Unternehmen zu verlassen. Die Kosten eines Jobwechsel betragen zwischen 7 und 18 Prozent des Jahreslohns eines Arbeitnehmers. Die Zugehörigkeit zu einem Arbeitgeber variiert je nach Arbeitgeber und kann nicht anhand von Unterschieden in firmenspezifischen Annehmlichkeiten oder den Kosten des Jobwechsels erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Monitor Jobsuche: Jede siebte Person in abhängiger Beschäftigung sucht aktiv nach einem anderen Job (2025)

    Coban, Mustafa ;

    Zitatform

    Coban, Mustafa (2025): IAB-Monitor Jobsuche: Jede siebte Person in abhängiger Beschäftigung sucht aktiv nach einem anderen Job. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 09.04.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250409.01

    Abstract

    "Der neue IAB-Monitor Jobsuche gibt einen Einblick in die unterjährige Arbeitssuche von Beschäftigten und Arbeitslosen. Demnach suchten im Jahr 2024 zwei Drittel der Arbeitslosen und fast jede siebte Person in abhängiger Beschäftigung aktiv nach einer (anderen) Stelle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Coban, Mustafa ;
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  • Literaturhinweis

    Estimation of the wage offer distribution using both accepted and rejected offers (2025)

    Guo, Junjie ;

    Zitatform

    Guo, Junjie (2025): Estimation of the wage offer distribution using both accepted and rejected offers. In: Labour Economics, Jg. 96. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102756

    Abstract

    "This paper estimates the wage offer distribution using workers who received multiple offers in a short period of time, including both accepted and rejected offers. We show that, after accounting for worker heterogeneity and measurement error, each wage offer is a random draw from the same distribution, and a normal distribution with a standard deviation of 0.137 is consistent with data. The dispersion is smaller than most estimates in the literature, increasing in the unemployment rate for workers without a bachelor’s degree, but not significantly related to a worker’s age or employment status." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workplace variation in migrant job searches: cohesion unites, bonuses do not divide (2025)

    Mandemakers, Luuk ; Lippe, Tanja van der ; Jaspers, Eva ;

    Zitatform

    Mandemakers, Luuk, Eva Jaspers & Tanja van der Lippe (2025): Workplace variation in migrant job searches: cohesion unites, bonuses do not divide. In: European Societies, S. 1-46. DOI:10.1162/euso.a.70

    Abstract

    "Dutch workplaces suffer from labor shortages and interest in diverse workforces is growing, making the retention of employees with a migration background vital. Yet, migrant employees continue to experience exclusion in the workplace, making them more prone to search for different jobs than non-migrant employees. This article is novel as it locates drivers of migrant job searches at the organizational level and examines the impact of indicators of relative distances between groups within organizations. First it assesses whether workplace cohesion mitigates differences between migrant and non-migrant employees, as cohesion may reduce intergroup distances through positive inter-ethnic contact. Second, it is examined whether workplaces that divide resources through bonus payment systems have lager job search disparities, as in such workplaces individual performance based incentives may reinforce intergroup conflict. Using unique employer-employee linked data from the Netherlands, this research finds that migrants search for jobs more often than non-migrants, that being part of cohesive workplaces as a migrant mitigates this gap and that the prevalence of bonus payment systems has no effect. To retain migrant employees and to improve the diversity of workforces, organizations should invest in increasing workplace cohesion. Further implications for theory, research and practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsaufnahmen von Personen in der Grundsicherung: Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort (2025)

    Mense, Andreas ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Mense, Andreas & Katja Wolf (2025): Beschäftigungsaufnahmen von Personen in der Grundsicherung: Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort. (IAB-Forschungsbericht 16/2025), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2516

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund aktueller Reformüberlegungen zur Zumutbarkeit von Arbeit nach § 10 SGB II untersucht dieser Forschungsbericht, welche Entfernungen zwischen Wohnort und Arbeitsort bei Beschäftigungsaufnahmen von Personen im Grundsicherungsbezug typischerweise auftreten. Im Fokus stehen dabei systematische Unterschiede nach Personengruppen. Grundlage der Analysen sind administrative Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) und der Leistungshistorik Grundsicherung (LHG) für das Jahr 2022. Untersucht werden erwerbsfähige Leistungsberechtigte im SGB II, die aus dem Grundsicherungsbezug heraus eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen haben. Ergänzend werden Befragungsdaten aus der ersten Welle des Online-Panel for Labour Market Research (OPAL) des IAB verwendet, um das beobachtete Verhalten mit den Selbstangaben von Grundsicherungsbeziehenden zu ihrem Arbeitssuchverhalten abzugleichen. Die Mehrheit nimmt eine Beschäftigung in Wohnortnähe auf. In 69 Prozent der Fälle liegt der Arbeitsort weniger als 15 km entfernt, in 17 Prozent zwischen 15 und 50 km. Gleichzeitig nimmt ein nicht unerheblicher Anteil auch größere Distanzen in Kauf: In 8,7 % der Fälle liegt der neue Arbeitsort mehr als 100 km vom bisherigen Wohnort entfernt. Die durchschnittliche Entfernung variiert deutlich zwischen unterschiedlichen Personengruppen. Alleinerziehende, Eltern minderjähriger Kinder, Ältere sowie Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen nehmen im Mittel kürzere Distanzen in Kauf. Auch Teilzeitbeschäftigte verbleiben häufiger in der Nähe ihres bisherigen Wohnorts. Umgekehrt nehmen junge, alleinstehende oder hochqualifizierte Personen im Mittel Arbeitsstellen in durchschnittlich größerer Entfernung an. Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Wahrscheinlichkeit, eine Beschäftigung in mehr als 100 km Entfernung aufzunehmen. Die meisten dürften dafür umziehen. Die Analysen basieren auf multivariaten Regressionsmodellen, die eine Vielzahl potenziell relevanter Merkmale kontrollieren. Die Unterschiede zwischen den Gruppen bleiben auch nach Kontrolle dieser Merkmale bestehen und decken sich mit den Ausnahmeregelungen des § 10 Abs. 2 SGB II. Diese sehen vor, dass bei der Prüfung der Zumutbarkeit persönliche, familiäre und gesundheitliche Gründe zu berücksichtigen sind. Die OPAL-Befragungsdaten bestätigen diese Befunde tendenziell. So zeigen sich ähnliche gruppenspezifische Muster bei der Selbsteinschätzung zur Bereitschaft, längere Pendelzeiten oder einen Umzug in Kauf zu nehmen. Frauen, ältere Personen, Alleinerziehende und Personen, die eine Teilzeitbeschäftigung suchen, geben seltener an, für eine Stelle über 60 Minuten pendeln oder umziehen zu wollen. Gleichzeitig zeigen Personen mit Hochschulabschluss sowie ausländischer Staatsangehörigkeit eine höhere Bereitschaft zu räumlicher Mobilität. Die in den administrativen Daten erkennbaren Unterschiede in den Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsort lassen sich also durch Unterschiede im Arbeitssuchverhalten plausibel erklären. Diese Befunde lassen sich weniger als Folge der aktuellen gesetzlichen Ausnahmeregelungen interpretieren, sondern vielmehr als deren empirische Grundlage: Denn § 10 SGB II trägt den gruppenspezifisch variierenden Mobilitätsmöglichkeiten Rechnung. Die Ausnahmetatbestände in § 10 SGB II wurden eben gerade deshalb geschaffen, weil Alleinerziehende und andere räumlich weniger mobile Personen seltener weite Pendelwege oder einen Umzug in Kauf nehmen können oder wollen. Es erscheint daher sinnvoll, bestehende Mobilitätshemmnisse gezielt abzubauen, die Bereitschaft zu überregionaler Mobilität bei der Vermittlung zu berücksichtigen und so individuelle Vermittlungsstrategien zu stärken. Zudem sollte die Politik die institutionellen Rahmenbedingungen – etwa Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, den Wohnungsmarkt, und die Verkehrssituation – in den Blick nehmen, um die Mobilitätsbereitschaft zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Mense, Andreas ; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    What makes a good place to work? The effect of internal corporate social responsibility on word-of-mouth for employers (2025)

    Mutter, Anna ; Armbrüster, Thomas ; Afrahi, Jasmin ;

    Zitatform

    Mutter, Anna, Jasmin Afrahi & Thomas Armbrüster (2025): What makes a good place to work? The effect of internal corporate social responsibility on word-of-mouth for employers. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 36, H. 11, S. 1807-1833. DOI:10.1080/09585192.2025.2534339

    Abstract

    "Word-of-mouth for employers (WOME; i.e., employees talking positively about their employer organization) is a valuable corporate means of recruitment in times of employee shortage and war for talent. However, research on the determinants of WOME is fragmented, and the identification of success factors is incomplete. Based on research on word-of-mouth mechanisms and social exchange theory, which explains exchange relationships between sender and receiver, we elaborate on a model of WOME that comprises classic and emerging factors of workplace attractiveness (monetary compensation, work environment, and workplace fun) and internal corporate social responsibility (ICSR). We hypothesize that ICSR exhibits the greatest explanatory power for WOME. We tested our assumption with a data set of 132,995 participants from 13 industrial sectors in Germany and ran a multiple linear regression analysis with four independent variables and WOME as the dependent variable. ICSR proved to have the greatest effect on WOME, which we consider a result of employees’ interest in a fair exchange relationship with their employers, followed by workplace fun, the work environment, and monetary compensation. We discuss the results in terms of the above-mentioned theories and point out directions for future research as well as practical implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The role of cognitive flexibility in job search behaviour: a research agenda (2025)

    Roux, Etienne ; McIlveen, Peter ; Beccaria, Gavin ;

    Zitatform

    Roux, Etienne, Gavin Beccaria & Peter McIlveen (2025): The role of cognitive flexibility in job search behaviour: a research agenda. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 25, H. 3, S. 1347-1364. DOI:10.1007/s10775-024-09669-4

    Abstract

    "This conceptual paper proposes the Cognitive Flexibility Job Search Self-Efficacy (CF-JSSE) model, aimed at exploring the understudied role of cognitive flexibility in job search behavior. Cognitive flexibility, a crucial attribute in today’s complex employment market, is posited as a core intrapersonal process moderating relationships between dispositional traits, learning experiences and job search self-efficacy. This research agenda, integrating vocational, neuropsychological and personality psychology, strives to enrich our understanding of job search behaviors and career development." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Optimal unemployment insurance with multiple applications (2025)

    Wee, Shu Lin;

    Zitatform

    Wee, Shu Lin (2025): Optimal unemployment insurance with multiple applications. In: Journal of monetary economics, Jg. 154. DOI:10.1016/j.jmoneco.2025.103798

    Abstract

    "This paper examines how unemployment transfers should be allocated over the business cycle. When risk-averse workers can submit multiple applications, the optimal UI policy is countercyclical. In contrast, optimal policy in a standard search model featuring one-to-one matching is procyclical. In the latter, more generous UI during a downturn discourages search effort, dampening job creation. In the former, decreased search effort aids job creation. Because firms cannot coordinate and commit to not making the same worker an offer, lower search effort by reducing the number of applications sent mitigates this coordination friction. This in turn boosts job creation incentives, supporting employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Uncertainty, labor force participation and job search (2024)

    Bilenkisi, Fikret;

    Zitatform

    Bilenkisi, Fikret (2024): Uncertainty, labor force participation and job search. In: Economic Modelling, Jg. 139. DOI:10.1016/j.econmod.2024.106833

    Abstract

    "This study examines the impact of labor force participation (LFP) on search behavior and unemployment in response to uncertainty shocks. Using a Bayesian vector autoregression model, this study shows that an increase in uncertainty raises unemployment, lowers inflation and decreases LFP and search intensity. Then, a New Keynesian model that incorporates endogenous LFP and variable search intensity is constructed. Results show that both search intensity and participation are procyclical, which suggests a discouragement effect. However, with habit formation, the wealth effect outweighs the discouragement effect and induces an increase in LFP, resulting in a more significant decline in aggregate search intensity due to the expanded searcher pool. In the exogenous LFP model, search intensity is countercyclical, which dampens the unemployment rate. In the endogenous LFP model, the increased entry of non-participants cancels out the countercyclical search intensity of unemployed workers due to the large number of searchers." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Application Flows (2024)

    Davis, Steven J. ; Samaniego de la Parra, Brenda ;

    Zitatform

    Davis, Steven J. & Brenda Samaniego de la Parra (2024): Application Flows. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16903), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "We build and analyze a new U.S. database that links 125 million applications to job vacancies and employer-side clients on Dice.com, an online platform for jobs and workers in software design, computer systems, engineering, financial analysis, management consulting, and other occupations that require technical skills. We find, first, that posting durations are quite short, often only two or three days, with a median of seven days. Second, labor market tightness has tiny effects on posting durations. Third, job seekers display a striking propensity to target new postings, with almost half of applications flowing to openings posted in the past 48 hours. Fourth, applications per posting are much too uneven to reflect random search, even within narrow market segments and job categories. Moreover, posted offer wages play no role in explaining the deviations from a random-search benchmark. Fifth, intermediaries play a huge role on both sides of the platform: Recruitment and staffing firms account for two-thirds of all postings and attract most of the applications. We relate these and other findings to theories of labor market search." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "New Plan", berufliche Weiterentwicklung und die Rolle von Informationen (2024)

    Dohmen, Thomas ; Künn, Steffen; Kleifgen, Eva ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dohmen, Thomas, Eva Kleifgen, Steffen Künn & Gesine Stephan (2024): "New Plan", berufliche Weiterentwicklung und die Rolle von Informationen. (IAB-Forschungsbericht 01/2024), Nürnberg, 33 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2401

    Abstract

    "In der sich wandelnden Arbeitswelt reicht es in der Regel nicht mehr aus, einmal im Leben einen Beruf zu erlernen. Oft ist im bisherigen Beruf eine Weiterentwicklung sinnvoll oder sogar erforderlich; eventuelle Berufswechsel erfordern dann häufig den Erwerb neuer Kenntnisse und Fähigkeiten. Um die Chancen und Herausforderungen einschätzen zu können, ist eine gute Informationsbasis erforderlich. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Rahmen ihrer Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) das Online-Tool New Plan entwickelt. Dieses soll Menschen dabei helfen im Beruf voranzukommen, die eigenen Stärken zu erkennen und neue Perspektiven zu finden. Das Tool besteht aus drei Bereichen: „Möglichkeiten testen“, „Inspirieren lassen“, „Weiterbildung suchen“. Der Bereich „Inspirieren“ stellt dabei auf Berufsebene umfassende Informationen für eine mögliche berufliche Umorientierung zur Verfügung. Dieser Forschungsbericht stellt Ergebnisse aus einer Online-Befragung von Beschäftigten und Personen, die Arbeitslosengeld bezogen, vor. Die Befragung hat unter anderem erhoben, ob Personen New Plan kannten und nutzten, an beruflicher Weiterentwicklung interessiert waren und sich gut über ihre Verdienst- und Beschäftigungsmöglichkeiten informiert fühlten. Der Bericht geht zudem der Frage nach, ob Personen diese Fragen anders beantworteten, wenn sie zuvor ein Informationsschreiben zu New Plan erhalten hatten. Zu der Befragung wurden im Juni 2022 Personen eingeladen, die im Januar 2022 zu einer der folgenden vier Gruppen gehörten: sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (einschließlich Personen in Helfertätigkeiten), sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte in Helfertätigkeiten, Arbeitslosengeldempfänger*innen (einschließlich Personen ohne Berufsabschluss), Arbeitslosengeldempfänger*innen ohne Berufsabschluss. Insgesamt umfasst das hier ausgewertete Analysesample gut 4.400 Personen. Im Ergebnis zeigt sich, dass New Plan den Vollzeitbeschäftigten im Schnitt deutlich seltener bekannt war als den Personen, die zum damaligen Zeitpunkt bzw. davor Arbeitslosengeld bezogen hatten – ohne vorheriges Informationsschreiben betrugen die Anteile rund 2 bzw. 11 Prozent. Der Bekanntheitsgrad von New Plan stieg deutlich, wenn Personen zuvor ein Informationsschreiben erhalten hatten – bei den Vollzeitbeschäftigten und Arbeitslosengeldempfänger*innen nahm der Bekanntheitsgrad jeweils um 14 Prozentpunkte zu. Vollzeitbeschäftigte hatten New Plan ohne vorheriges Informationsschreiben mit 0,3 Prozent anteilig deutlich seltener angeschaut als Arbeitslosengeldempfänger*innen mit 8 Prozent. Hochgerechnet auf die aktuellen Grundgesamtheiten hätten demnach etwa 63.000 Vollzeitbeschäftigte und 61.000 Arbeitslosengeldempfänger*innen New Plan bereits einmal angeschaut. Auch hier zeigt sich, dass das vorher verschickte Informationsschreiben den Anteil der Befragten, der das Tool bereits angeschaut hatte, um etwa 10 Prozentpunkte erhöhen konnte. Die Befragung zeigt auch: Vollzeitbeschäftigte waren – mit knapp zwei Drittel – in etwas geringerem Ausmaß an beruflicher Weiterentwicklung interessiert als Arbeitslosengeldempfänger*innen. Deren Anteil lag hier bei knapp drei Vierteln – relativ unabhängig davon, ob die Befragten vorher ein Informationsschreiben erhalten hatten oder nicht. Die befragten Vollzeitbeschäftigten fühlten sich schließlich zu deutlich mehr als 50 Prozent (eher) gut über ihre Verdienst- und – in etwas höherem Umfang – über ihre Beschäftigungschancen informiert. Auch bei den Arbeitslosengeldempfänger*innen fühlten sich mehr als 50 Prozent (eher) gut informiert, bei wiederum nur geringen Unterschieden zwischen Personen mit oder ohne vorherigem Informationsschreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kleifgen, Eva ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose im Grundsicherungsbezug: Väter nehmen ungünstige Arbeitszeiten und lange Arbeitswege eher in Kauf als Mütter (2024)

    Frodermann, Corinna ;

    Zitatform

    Frodermann, Corinna (2024): Arbeitslose im Grundsicherungsbezug: Väter nehmen ungünstige Arbeitszeiten und lange Arbeitswege eher in Kauf als Mütter. In: IAB-Forum H. 20.11.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241120.01

    Abstract

    "Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) zeigen, dass Arbeitslose, die Leistungen der Grundsicherung beziehen, eine hohe Bereitschaft haben, eine neue Arbeitsstelle auch unter schlechteren Bedingungen anzunehmen. Bei dieser sogenannten Konzessionsbereitschaft gibt es allerdings große Unterschiede zwischen Männern und Frauen, vor allem unter Berücksichtigung des familiären Kontextes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Frodermann, Corinna ;
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  • Literaturhinweis

    Age-Related Differences in Job Search Behavior: Do Older Jobseekers Need a Larger Social Network? (2024)

    Guillemyn, Inés; Horemans, Jeroen;

    Zitatform

    Guillemyn, Inés & Jeroen Horemans (2024): Age-Related Differences in Job Search Behavior: Do Older Jobseekers Need a Larger Social Network? In: Work, Aging and Retirement, Jg. 10, H. 3, S. 213-224. DOI:10.1093/workar/waad003

    Abstract

    "Increasing the employment rate of individuals aged 55+ is a key challenge in many OECD countries. While labor market discrimination and policy measures have been put forward as possible explanations, the role of job search remains largely unexplored. Yet, it determines to a large extent the match between supply and demand on the labor market. In this paper, we examine age-related differences in job search behavior. As skills have often become outdated for older workers, but job mobility may enhance their employment, we analyze search behavior for the unemployed as well as the employed adopting multiple parameters: job search intensity, use of the public employment agency, and social networking. The results indicate that jobseekers of different age employ different search methods, and that this relationship should be analyzed within the employment context of the jobseeker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Information Frictions and Skill Signaling in the Youth Labor Market (2024)

    Heller, Sara B.; Kessler, Judd B. ;

    Zitatform

    Heller, Sara B. & Judd B. Kessler (2024): Information Frictions and Skill Signaling in the Youth Labor Market. In: American Economic Journal. Economic Policy, Jg. 16, H. 4, S. 1-33. DOI:10.1257/pol.20220544

    Abstract

    "This paper provides evidence that information frictions limit the labor market trajectories of US youth. We provide credible skill signals— recommendation letters based on supervisor feedback—to a random subset of 43,409 participants in New York’s summer jobs program. Letters increase employment the following year by 3 percentage points (4.5 percent). Earnings effects grow over four years to a cumulative $1,349 (4.9 percent). We find little evidence of increased job search or confidence; instead, signals may help employers better identify successful matches with high-productivity workers. Pulling youth into the labor market can, however, hamper on-time graduation, especially among low-achieving students." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sorting through Cheap Talk: Theory and Evidence from a Labor Market (2024)

    Horton, John J. ; Johari, Ramesh; Kircher, Philipp;

    Zitatform

    Horton, John J., Ramesh Johari & Philipp Kircher (2024): Sorting through Cheap Talk: Theory and Evidence from a Labor Market. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17052), Bonn, 78 S.

    Abstract

    "In a labor market model with cheap talk, employers can send messages about their willingness to pay for higher-ability workers, which job-seekers can use to direct their search and tailor their wage bid. Introducing such messages leads – under certain conditions – to an informative separating equilibrium that affects the number of applications, types of applications, and wage bids across rms. This model is used to interpret an experiment conducted in a large online labor market: employers were given the opportunity to state their relative willingness to pay for more experienced workers, and workers can easily condition their search on this information. Preferences were collected for all employers but only treated employers had their signal revealed to job-seekers. In response to revelation of the cheap talk signal, job-seekers targeted their applications to employers of the right "type," and they tailored their wage bids, affecting who was matched to whom and at what wage. The treatment increased measures of match quality through better sorting, illustrating the power of cheap talk for talent matching." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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