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Dossier

Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.

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  • Literaturhinweis

    The Social Structuring of Digital Monitoring: How Resource‐Rich Employees Are Shielded From More Invasive Levels of Digital Monitoring (2026)

    Abendroth, Anja-Kristin ; Meyer, Sophie-Charlotte ; Schröder, Charlotte Katharina ;

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    Abendroth, Anja-Kristin, Charlotte Katharina Schröder & Sophie-Charlotte Meyer (2026): The Social Structuring of Digital Monitoring: How Resource‐Rich Employees Are Shielded From More Invasive Levels of Digital Monitoring. In: New Technology, Work and Employment, S. 1-12. DOI:10.1111/ntwe.70019

    Abstract

    "Digital monitoring represents a new dimension of external control. We focus on variation in the experiences and perceptions of digital monitoring among employees with differing access to resources due to their embeddedness in differentially resource-rich organizations and jobs. Based on German linked employer–employee survey data, our results suggest that employees in resource-rich organizations that are able and willing to pay relatively high wages to secure work performance are less likely to experience the use of automatically stored data on work steps for performance evaluation and to perceive digital monitoring as constant surveillance. The same is true of employees in resource-rich jobs with high task complexity. These patterns did not emerge for the mere automatic storage of data about work steps, which suggests that—in contrast to more invasivelevels of digital monitoring—employees' experiences of this basic level are less likely structured by their embeddedness in organizational inequality regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Crowded Career Ladders? Intra-Firm Spillovers of Raised Retirement Age (2026)

    Badalyan, Sona;

    Zitatform

    Badalyan, Sona (2026): Crowded Career Ladders? Intra-Firm Spillovers of Raised Retirement Age. (IAB-Discussion Paper 01/2026), Nürnberg, 70 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2601

    Abstract

    "Ich untersuche, wie verzögerte Renteneintritte die internen Arbeitsmärkte von Unternehmen verändern, und nutze dazu eine deutsche Reform, die das frühestmögliche Renteneintrittsalter von Frauen um mindestens drei Jahre angehoben hat. Die Reform erhöhte die Beschäftigungsdauer älterer Frauen und führte zugleich zu einem Rückgang sowohl interner Beförderungen als auch externer Einstellungen jüngerer Beschäftigter. Die größten Verluste tragen dabei Arbeitnehmer mittleren Alters, die auf der Karriereleiter den verbleibenden älteren Beschäftigten am nächsten stehen. Die Spillover-Effekte sind klar strukturiert: Beförderungsverdrängung tritt vor allem in dichten internen Arbeitsmärkten mit intensiver Konkurrenz auf, während Rückgänge bei Neueinstellungen in dünnen externen Arbeitsmärkten mit hohen Fluktuationskosten am stärksten sind. Die Verdrängungseffekte konzentrieren sich innerhalb von Jobzellen, während Beschäftigte in anderen Jobzellen profitieren können, wenn verbleibende ältere Arbeitnehmer über firmenspezifisches Humankapital verfügen. Insgesamt stützen die Ergebnisse Theorien der Stellenrestriktionen (slot constraints), ergänzt um Mechanismen firmenspezifischen Humankapitals." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effects of welfare sanctions in couple households (2026)

    Berg, Gerard J. van den ; Wolff, Joachim; Uhlendorff, Arne ; Wolf, Markus ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Arne Uhlendorff, Markus Wolf & Joachim Wolff (2026): Effects of welfare sanctions in couple households. In: IZA world of labor H. 15.04.2026, 2026-02-05.

    Abstract

    "Our findings show that welfare sanctions are not purely individual measures. They affect other household members as well, and these spillover effects depend strongly on gender roles and family structure. As a result, sanctions may be more severe than they appear when evaluated only at the individual level. Policymakers designing sanction regimes should therefore take household interactions explicitly into account." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor Demand on a Tight Leash (2026)

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Martin Popp (2026): Labor Demand on a Tight Leash. In: ILR review, S. 1-35. DOI:10.1177/00197939261435961

    Abstract

    "Using detailed information on vacancies and job seekers, the authors study the effect of labor market tightness on labor demand for the near-universe of German firms. To this end, novel Bartik instruments are constructed that combine firms’ predetermined employment shares with nationwide shifts at the occupational level. The results show that tightness significantly reduces firms’ labor demand, implying that the observed doubling in tightness between 2012 and 2019 reduced employment by 5%. At the aggregate level, the negative tightness effect creates search externalities, which reduce the own-wage elasticity of labor demand from −0.7 to −0.5 through reallocation of workers between firms. To guide the analysis, the authors embed elements of the canonical search-and-matching model into a labor demand equation, while allowing vacancy posting costs to increase in tight markets. Through the lens of this model, the pre-match component of hiring costs amounts to 16–24% of annual wage payments." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsaufnahmen aus dem SGB-II-Leistungsbezug und ihre Nachhaltigkeit: Qualifikation und Berufserfahrung zahlen sich aus (2026)

    Braunschweig, Luisa; Bruckmeier, Kerstin ; Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Hohmeyer, Katrin ;

    Zitatform

    Braunschweig, Luisa, Kerstin Bruckmeier, Mara Buhmann, Katrin Hohmeyer & Duncan Roth (2026): Beschäftigungsaufnahmen aus dem SGB-II-Leistungsbezug und ihre Nachhaltigkeit: Qualifikation und Berufserfahrung zahlen sich aus. (IAB-Forschungsbericht 04/2026), Nürnberg, 25 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2604

    Abstract

    "In diesem Bericht wird die Nachhaltigkeit von Übergängen aus dem SGB-II-Leistungsbezug in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Hinblick auf die aufgenommenen Berufe anhand der Daten der Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien untersucht. Im Jahr 2018 gab es hochgerechnet rund 890.000 Übergänge von nicht erwerbstätigen Grundsicherungsbeziehenden in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In etwa einem Drittel der Fälle wurde der Leistungsbezug nach Beschäftigungsaufnahme für mindestens sechs Monate verlassen. Etwa 55 Prozent der Personen, die im Jahr 2018 eine Beschäftigung aufgenommen haben, waren mindestens sechs Monate beschäftigt, während 41 Prozent mindestens ein Jahr lang beschäftigt waren. Knapp 70 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen entfielen auf zehn Berufshauptgruppen. Am häufigsten wurde eine Beschäftigung in den Verkehrs- und Logistikberufen (17 Prozent) aufgenommen. An zweiter und dritter Stelle folgen Reinigungs- und Verkaufsberufe mit jeweils etwa 9 Prozent. Die Dauer der aufgenommenen Beschäftigung variiert stark zwischen den Berufen. Arbeitsaufnahmen in Erziehungsberufen sowie sozialen, hauswirtschaftlichen und theologischen Berufen sind im Durchschnitt die stabilsten mit einem Median von knapp 20 Monaten (590 Tage). Dahinter folgen Berufe in der Unternehmensführung und -organisation (circa 14 Monate) und im Bereich „Führen von Fahrzeug- und Transportgeräten“ (circa 8 Monate). Die geringste Dauer weisen dagegen die Verkehrs- und Logistikberufe mit 129 Tagen auf, doch auch in den Reinigungsberufen (210 Tage) und den Verkaufsberufen (240 Tage) ist die Beschäftigungsdauer relativ kurz. Auf Berufe mit durchschnittlich kürzerer Beschäftigungsdauer entfallen anteilig mehr Beschäftigungsaufnahmen als auf Berufe mit längeren Beschäftigungsdauern. Zudem geht das Vorhandensein von Arbeitserfahrung im aufgenommenen Beruf mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine längere Beschäftigungsdauer einher. Vergleicht man zwei Personen mit ansonsten identischen Personen- und Jobmerkmalen, von denen die eine über ein Jahr mehr an Arbeitserfahrung im aufgenommenen Beruf verfügt als die andere, dann liegt die erwartete Wahrscheinlichkeit für eine Beschäftigungsdauer von mindestens zwei Jahren bei der Person, die um ein Jahr mehr an einschlägiger Arbeitserfahrung verfügt, um etwa 1,7 Prozentpunkte höher. Dies entspricht einem Anstieg der Wahrscheinlichkeit für eine mindestens zweijährige Beschäftigung um nahezu 6 Prozent. Allerdings schwächt sich der positive Zusammenhang zwischen der bisherigen Berufserfahrung einer Person und der Beschäftigungsdauer mit zunehmender Berufserfahrung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bei rund einem Drittel der Neuzugänge in die Grundsicherung liegen die Wohnkosten zu Beginn des Leistungsbezugs über dem ortsüblichen Richtwert (2026)

    Bähr, Sebastian ; Wolf, Katja; Mense, Andreas ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Andreas Mense & Katja Wolf (2026): Bei rund einem Drittel der Neuzugänge in die Grundsicherung liegen die Wohnkosten zu Beginn des Leistungsbezugs über dem ortsüblichen Richtwert. In: IAB-Forum H. 02.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260202.01

    Abstract

    "Während der ersten zwölf Monate des Leistungsbezugs im SGB II – der sogenannten Karenzzeit – werden die „kalten Wohnkosten“ in tatsächlicher Höhe vom Jobcenter gezahlt. Erst danach wird ihre Angemessenheit geprüft. Der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform der Grundsicherung sieht vor, die Wohnkosten während der Karenzzeit im Regelfall nur noch bis zum Eineinhalbfachen des ortsüblichen Richtwerts zu erstatten. Etwa jede fünfzehnte Bedarfsgemeinschaft, die von der Karenzzeitregelung erfasst ist, wäre von dieser Änderung betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2026)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2026): Bargaining and Inequality in the Labor Market. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 141, H. 1, S. 315-371., 2025-04-16. DOI:10.1093/qje/qjaf049

    Abstract

    "We use novel surveys of firms and workers, linked to administrative employer-employee data, to study the prevalence and importance of individual bargaining in wage determination. We show that simple survey questions accurately elicit firms’ bargaining strategies. Using the elicited strategies for 772 German firms, we document that the majority of firms are willing to engage in individual wage bargaining. Labor market factors predict firms’ strategies better than firm characteristics. Survey responses from nearly 10,000 full-time workers indicate that most workers provide their salary expectations before they receive a job offer. Most outside offers are rejected, with the worker remaining at the incumbent firm. There is substantial heterogeneity in workers’ bargaining behavior, which translates into within-firm wage inequality. Firms that set pay via individual bargaining have a 3 percentage point higher gender wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Do Firms Know What Workers Want? (2026)

    Cordes, Simon; Müller, Max;

    Zitatform

    Cordes, Simon & Max Müller (2026): Do Firms Know What Workers Want? (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 739), Bonn, 126 S.

    Abstract

    "Labor supply depends on wages and amenities, and standard models implicitly assume that firms hold accurate beliefs about workers' amenity valuations. In a survey with firms and workers in Germany, we measure workers' valuations of amenities and firms' beliefs about workers' valuations. We find that firms systematically underestimate workers' valuations of all amenities. These misperceptions are driven by interpersonal projection: managers project their own preferences—they value amenities less—onto workers. Through the lens of a simple model of imperfect competition, we show that firm misperceptions result in (i) labor shortages and (ii) excess labor costs for biased firms, and increase the market power of unbiased firms. Empirical tests confirm these predictions: a simple calibration suggests that non-providing firms could reduce their labor costs by 5% by providing amenities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting (2026)

    Duan, Yige ; Jost, Oskar ; Jost, Ramona ; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Duan, Yige, Oskar Jost, Ramona Jost & Holger Seibert (2026): Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting. In: Journal of Public Economics, Jg. 255, 2026-01-16. DOI:10.1016/j.jpubeco.2026.105579

    Abstract

    "We examine the impact of involuntary job displacement on workers ’ commuting behavior and its implications for the overall welfare cost of job loss. Using geo-referenced employee-employer data from Germany (2000–2017), we track workers’ door-to-door commuting and relocation patterns between home and work. After displacement, workers commute 23.1% (3.38 kilometers) farther to new jobs, and the effect diminishes over time due to job changes rather than home relocation. The simultaneous wage and commuting effects suggest that wage differentials across jobs fail to compensate for commuting costs. An on-the-job search model with heterogeneous firm productivity and commuting distance rationalizes the findings, and structural estimates reveal that an average German worker ’s commuting costs equal 20.2 euros per day. Hence, longer commutes exacerbate the total cost of job displacement by one-fifth of the wage losses." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Can early public childcare reduce child penalties? Evidence from Germany (2026)

    Duletzki, Lisa-Marie ; Lim, Nayeon;

    Zitatform

    Duletzki, Lisa-Marie & Nayeon Lim (2026): Can early public childcare reduce child penalties? Evidence from Germany. In: Journal of Public Economics, Jg. 258, 2026-04-09. DOI:10.1016/j.jpubeco.2026.105651

    Abstract

    "This paper studies the effects of public childcare expansion for children under age three in Germany on mothers’child penalties. Exploiting county-level variation in the expansion, we find that a 20-percentage-point increase in childcare coverage rate reduces earnings penalties by 4.5 percentage points. This accounts for about 56% of the total 8-percentage-point decline in earnings penalties over the reform period. Early childcare increases employment and days worked, especially in full-time and non-marginal positions. It also raises daily wages and increases the likelihood that mothers work in higher-paying firms and occupations. These effects persist beyond the early childcare eligibility period. We further identify two key contextual factors explaining the positive effects of early childcare: the initial level of child penalties and reliance on informal care. In settings with high child penalties and limited alternatives, early public childcare can yield substantial lasting benefits for mothers’ careers." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author(s). Published by Elsevier B.V.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Duletzki, Lisa-Marie ;
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  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Schoefer, Benjamin; Lochner, Benjamin ;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34699), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-in-differences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Lochner, Benjamin ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21058), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-indifferences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen (2026)

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen. In: IAB-Forum H. 23.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260223.01

    Abstract

    "Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment (2026)

    Homrighausen, Pia ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Michael Oberfichtner (2026): Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment. In: European Economic Review, Jg. 183, 2025-11-21. DOI:10.1016/j.euroecorev.2025.105215

    Abstract

    "Caseworker meetings have been shown to accelerate exit from unemployment. We investigate whether they are also effective before job loss. In a natural field experiment in Germany, where workers must register with the employment agency up to three months before becoming unemployed, we offer caseworker meetings to jobseekers while they are still employed. Our results indicate that offering preventive meetings does not improve jobseekers’ labour market outcomes, despite bringing forward the first meeting. The intervention increases the total number of meetings, thereby consuming scarce caseworker resources, but does not influence jobseekers’ search behaviour - likely explaining its lack of effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Does the stepping-stone effect of temporary agency employment vary over the business cycle? (2026)

    Jahn, Elke ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Rosholm (2026): Does the stepping-stone effect of temporary agency employment vary over the business cycle? In: The Scandinavian Journal of Economics, S. 1-39. DOI:10.1111/sjoe.70010

    Abstract

    "We examine the cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency work in Germany across three business cycles using administrative data and a timing-of-events model. We estimate in- and post-treatment effects and their response to the unemployment rate. We find a strong lock-in effect of agency employment, particularly in tight labor markets, suggesting that firms rarely use agency work for screening. The positive post-treatment effect is larger in downturns, indicating that workers activate the networks built during agency jobs. The matching quality improves for those transitioning directly into regular employment, with greater gains in upturns." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter (2026)

    Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ; Wagner, Simon;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Philipp Jaschke & Simon Wagner (2026): IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. (IAB-Kurzbericht 03/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2603

    Abstract

    "Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert bereits fast vier Jahre an und hat seit dem 24. Februar 2022 die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Ende 2024 suchten rund 6,7 Millionen Ukrainer*innen Schutz im Ausland, davon etwa eine Million in Deutschland. Wie sich die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter seit ihrer Ankunft in Deutschland entwickelt hat, zeigen Analysen auf der Grundlage von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die hierfür mit den Daten der Integrierten Erwerbsbiografien verknüpft wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergang aus der Grundsicherung in Beschäftigung: Die Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort variiert stark zwischen den Regionen (2026)

    Mense, Andreas ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Mense, Andreas & Katja Wolf (2026): Übergang aus der Grundsicherung in Beschäftigung: Die Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort variiert stark zwischen den Regionen. In: IAB-Forum H. 25.03.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260325.01

    Abstract

    "Beschäftigungsaufnahmen von Leistungsbeziehenden erfolgen meist in Nähe des Wohnorts. Bei einem nennenswerten Anteil ist der Arbeitsort jedoch deutlich weiter entfernt. Dabei zeigen sich beträchtliche regionale Unterschiede: Bei Menschen aus den Ballungszentren liegt die neue Arbeitsstelle tendenziell näher am bisherigen Wohnort als bei Personen aus strukturschwächeren Regionen. Dort geht die Aufnahme einer neuen Arbeit häufiger mit einem Umzug einher. Eine mögliche Erklärung ist das höhere Angebot an Arbeitsstellen in den Ballungszentren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Mense, Andreas ; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Machine learning for labor market matching (2026)

    Mühlbauer, Sabrina ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Mühlbauer, Sabrina & Enzo Weber (2026): Machine learning for labor market matching. In: Machine learning with applications, Jg. 23, 2026-02-03. DOI:10.1016/j.mlwa.2026.100861

    Abstract

    "This paper develops a large-scale machine learning framework to improve labor market matching using rich administrative data. Matching is defined as a job seeker entering employment in a specific occupational field. We exploit comprehensive employment biographies from Germany, covering individual characteristics and job-related information, to estimate employment probabilities across occupations and generate personalized job recommendations. The contribution lies in demonstrating why machine learning methods are particularly well suited for administrative labor market data and outperform traditional statistical approaches. We compare logit, ordinary least squares (OLS), k-nearest neighbors, and random forest (RF). RF consistently achieves the highest predictive performance. Its advantage is rooted in key methodological properties: RF builds an ensemble of decision trees trained on bootstrap samples, introduces random feature selection at each split, and aggregates predictions through majority voting. This enables RF to capture nonlinear relationships and complex interactions, remain robust in high-dimensional settings, and reduce overfitting — features that are particularly relevant for heterogeneous and imbalanced administrative data. Compared to conventional models, RF better exploits the full informational content of employment histories, especially when estimating on all employment spells rather than restricting the sample to unemployment-to-employment transitions. The sample comprises approximately 55 million spells, representing about 6 percent of the German workforce from 2012 to 2018. Our results suggest that ML-based matching, relative to standard statistical approaches, could hypothetically reduce the unemployment rate by up to 0.3 percentage points, highlighting the practical relevance of RF-based decision support for labor market policy." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Mühlbauer, Sabrina ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Beyond Proximity: Investigating Crime With Organic Neighborhoods and a Two-Stage Unsupervised Learning Approach (2026)

    Ostermann, Kerstin ;

    Zitatform

    Ostermann, Kerstin (2026): Beyond Proximity: Investigating Crime With Organic Neighborhoods and a Two-Stage Unsupervised Learning Approach. In: Sociological methods & research, S. 1-35. DOI:10.1177/00491241261420810

    Abstract

    "Studying the relationship between neighborhoods and individual-level outcomes such as crime, labor market success, or intergenerational mobility has a long history in the social sciences. As local processes like gentrification constantly change neighborhoods’ composition and spatial expansion, time-constant one-size-fits-all neighborhood measures fail to capture important local dynamics. This article presents a flexible and data-driven approach for efficiently estimating overlapping and arbitrarily shaped neighborhoods with time-dynamic boundaries. Constructed in a two-stage clustering design, the first stage identifies homogeneous groups within a city, while the second stage clusters homogeneous groups by spatial proximity. In an analysis of 86 million person-year observations from 76 German cities, the paper shows that a larger spatial expansion of affluent neighborhoods negatively correlates with city crime cases, while higher neighborhood fragmentation and heterogeneity correlate positively with crime rates. The findings stress the importance of flexible neighborhood estimation techniques and the necessity to view neighborhoods as nonconstant entities." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin ;
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  • Literaturhinweis

    Feeling Observed? A Field Experiment on the Effects of Intense Survey Participation on Job Seekers' Labor Market Outcomes (2026)

    Stephan, Gesine ; Eid, Michael ; Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Hetschko, Clemens ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine, Clemens Hetschko, Julia Schmidtke, Michael Eid & Mario Lawes (2026): Feeling Observed? A Field Experiment on the Effects of Intense Survey Participation on Job Seekers' Labor Market Outcomes. In: ILR review, S. 1-23. DOI:10.1177/00197939261444258

    Abstract

    "The authors causally identify the effects of intense survey participation on key labor market outcomes by randomly excluding individuals willing to sign up for a high-intensity survey with a focus on job search and well-being. Using administrative data, they find that, on average, survey participation had no effect on labor market outcomes during the year after signing up. They also demonstrate that an alternative selection-on-observables approach would yield misleading results. These findings underscore the value of experiments in examining effects of survey participation." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Schmidtke, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)

    Ulrich, Angela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Röhrig, Annette; Schmitt, Laila ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Gender Pay Gap in University Student Internships (2025)

    Antoni, Manfred ; Gerner, Hans-Dieter; Jäckle, Robert ; Schwarz, Stefan ;

    Zitatform

    Antoni, Manfred, Hans-Dieter Gerner, Robert Jäckle & Stefan Schwarz (2025): The Gender Pay Gap in University Student Internships. In: German Economic Review. DOI:10.1515/ger-2024-0130

    Abstract

    "Internships are an important and often mandatory part of academic education. They offer valuable insights into the labor market but can also expose students to negative aspects of the working world, such as gender pay disparities. We provide first evidence of a gender pay gap in mandatory internships, with women earning up to 21 % less per hour than men. This gap is not due to women choosing higher-quality internships over higher pay. Factors such as field of study, risk aversion, competitiveness, the focus of the internship, and firm characteristics account for a large share of the gap. Further analyses show that the internship pay gap is broadly similar to the wage gap at labor market entry among graduates. We discuss potential mechanisms through which the internship pay gap may be related to the entry wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter Brill) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Antoni, Manfred ; Schwarz, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte gewinnen und halten: Wie Engpassbereiche attraktiver werden (2025)

    Bachmann, Ronald ; Heinze, Inga;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Inga Heinze (2025): Fachkräfte gewinnen und halten. Wie Engpassbereiche attraktiver werden. Güthersloh: Bertelsmann Stiftung, 95 S. DOI:10.11586/2025081

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch einen sich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Bestimmungsfaktoren beruflicher Wechsel in Engpassberufe hinein und aus diesen Berufen heraus zu untersuchen. Faktoren, die Zuflüsse erhöhen oder Abflüsse verringern, können den Fachkräftemangel reduzieren. Die Untersuchung erstreckt sich sowohl auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt als auch im Besonderen auf drei Fokusbereiche, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind und die überdies für die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bei den besagten Bereichen handelt es sich um das Handwerk, die Informations- und Kommunikationstechnologien ("IKT") und den Gesundheits- und Pflegebereich. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Daten entstammen der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zur Identifikation von Engpassbereichen, administrative Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und weiteren Quellen zu beruflichen Merkmalen wie Lohn oder Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immigrants Return Intentions and Labor Market Behavior When the Home Country is Unsafe (2025)

    Bassetto, Jacopo; Freitas Monteiro, Teresa ;

    Zitatform

    Bassetto, Jacopo & Teresa Freitas Monteiro (2025): Immigrants Return Intentions and Labor Market Behavior When the Home Country is Unsafe. In: Journal of labor economics, S. 1-52. DOI:10.1086/739054

    Abstract

    "This paper investigates whether shocks to safety conditions in the home country affect immigrants’ return intentions and labor market behavior. For identification, we exploit the quasi-random occurrence of violent events in the home-country relative to the timing of interviews and job separations in Germany. We show that immigrants interviewed after a violent event in their home-country are more likely to wish to remain in Germany permanently. If immigrants enter unemployment following a violent event in their home-country, they increase their job search effort and find employment faster, at the cost of accepting lower wages and working in less productive firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo;
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  • Literaturhinweis

    Harmonization of Occupational and Regional Variables between GAV and IEB (2025)

    Behrens, Catherina; Nimczik, Jan Sebastian; Spitz-Oener, Alexandra; Hansch, Michelle;

    Zitatform

    Behrens, Catherina, Michelle Hansch, Jan Sebastian Nimczik & Alexandra Spitz-Oener (2025): Harmonization of Occupational and Regional Variables between GAV and IEB. (FDZ-Methodenreport 10/2025 (en)), Nürnberg, 14 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2510.de.en.v1

    Abstract

    "Dieser Bericht dokumentiert die Harmonisierung von Berufs- und Regionalvariablen zwischen zwei administrativen Datensätzen: dem Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen (GAV) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) der Bun-desrepublik Deutschland. Die Verknüpfung kombiniert demografische und arbeitsmarktbezogene Daten von 1989 mit Erwerbsverläufen nach 1992 und ermöglicht Analysen ostdeutscher Arbeits-marktbiografien rund um die Wiedervereinigung. Die Berufsharmonisierung erfolgt in zwei Schrit-ten, indem detaillierte DDR-Codes in standardisierte Klassifikationen von 2010 und 1988 überführt werden. Die Regionalharmonisierung ordnet DDR-Ortseinheiten von 1989 manuell den Kreisgren-zen von 2014 zu und wird durch moderne geobasierte Methoden überprüft. Die hohe Übereinstim-mungsquote und die robuste Validierung gewährleisten, dass der resultierende harmonisierte Da-tensatz eine verlässliche Grundlage für die longitudinale Arbeitsmarktforschung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Spitz-Oener, Alexandra;
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  • Literaturhinweis

    Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen": Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission (2025)

    Bekhtiar, Karim ; Forstner, Susanne; Winter-Ebmer, Rudolf ; Isphording, Ingo; Bonin, Holger ; Schröter, Felix;

    Zitatform

    Bekhtiar, Karim, Holger Bonin, Susanne Forstner, Felix Schröter, Ingo Isphording & Rudolf Winter-Ebmer (2025): Endbericht zum Forschungsvorhaben "Auswirkungen der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro auf individuelle Beschäftigungsbewegungen und betriebliche Lohnstrukturen". Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission. Wien, 132 S. DOI:10.60739/IHS-7152

    Abstract

    "Diese im Auftrag der Mindestlohnkommission erstellte Studie analysiert die kausalen Auswirkungen der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 10,45 Euro zum 1. Juli 2022 sowie auf 12 Euro zum 1. Oktober 2022. Dabei stehen die Effekte auf Zielgrößen der individuellen Beschäftigungsbewegungen (innerhalb und zwischen Betrieben) sowie der inner- und zwischenbetrieblichen Lohnstruktur im Zentrum. Die Analyse basiert auf detaillierten administrativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer Daten der Bundesagentur für Arbeit, die eine tagesgenaue Erfassung der Zielvariablen erlauben. Durch die Verknüpfung mit sekundären Quellen kann die betriebliche Mindestlohnbetroffenheit erfasst werden. Für die empirische Analyse werden kausalanalytische Methoden verwendet, die dem aktuellen Standard der nationalen und internationalen Mindestlohnforschung entsprechen, sodass die Ergebnisse der Studie im Sinne von Ursache-Wirkungs-Relationen interpretiert werden können. Die angewandten Methoden basieren auf unterschiedlichen Varianten des Differenz-in-Differenzen-Ansatzes. Die zentralen Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro hatte keine statistisch signifikanten Effekte auf die zwischenbetriebliche Mobilität sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. - Für den Effekt der Mindestlohnerhöhungen auf zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter im Haupt- oder Nebenjob zeigt sich, dass Kleinbetriebe (mit bis zu 4 Beschäftigten) ebenfalls keine mindestlohnbedingte Reaktion in der zwischenbetrieblichen Mobilität zeigen. - Bezüglich der zwischenbetrieblichen Beschäftigungsbewegungen geringfügig Beschäftigter in mittelgroßen Betrieben und Großbetrieben lässt unsere Analyse keine verlässlichen, kausal interpretierbaren Schlüsse zu. - Hinsichtlich der Wirkung der Mindestlohnerhöhungen auf innerbetriebliche Beschäftigungsbewegungen weisen unsere Schätzungen auf einen leichten Anstieg der Übergänge von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hin. Dieses Ergebnis findet sich jedoch nur für das dritte Quartal 2022, in dem es unter anderem aufgrund der unveränderten Geringfügigkeitsschwelle bei steigendem Stundenlohn und gleichbleibenden Arbeitsstunden zu Übergängen von geringfügiger in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommen konnte. Im vierten Quartal 2022, in dem gleichzeitig mit dem Mindestlohn auch die Geringfügigkeitsgrenze angehoben wurde, findet sich kein statistisch signifikanter Effekt auf Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. - Deutliche Mindestlohneffekte treten in Bezug auf die innerbetriebliche Lohnstruktur auf. Hier ist eine deutliche Kompression der betriebsinternen Lohnverteilung zu beobachten, die insbesondere die unteren Bereiche der Lohnverteilung betrifft, jedoch aufgrund von Spillover-Effekten auch bis in höhere Bereiche wirkt. - Für die Zielgröße der zwischenbetrieblichen Lohnstruktur lassen sich keine Effekte der Mindestlohnerhöhungen nachweisen. Es findet sich keine systematische Veränderung der Lohnungleichheit zwischen den Betrieben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Machbarkeitsstudie Weiterentwicklung Betriebsbefragungen: Teilprojekt des BMAS-Projekts zur „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“ (2025)

    Bellmann, Lisa ; Gürtzgen, Nicole ; Kohaut, Susanne; Kubis, Alexander; Hensgen, Sophie ; Pirralha, André ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Bellmann, Lisa, Nicole Gürtzgen, Sophie Hensgen, Susanne Kohaut, Alexander Kubis, Michael Oberfichtner & André Pirralha (2025): Machbarkeitsstudie Weiterentwicklung Betriebsbefragungen. Teilprojekt des BMAS-Projekts zur „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“. (IAB-Forschungsbericht 02/2025), Nürnberg, 124 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2502

    Abstract

    "Betriebsbefragungen sind eine wertvolle Datengrundlage für Forschung, Politikberatung und die amtliche Statistik. Die Anforderungen an die resultierenden Datensätze sind seit vielen Jahren vielfältig und reichen von einem Paneldatensatz als Grundlage für die internationale Forschung bis zu vierteljährlichen Datenlieferungen an Eurostat innerhalb weniger Wochen nach dem Ende eines Quartals. Aufgrund der Krisen der letzten Jahre gewinnt zudem die zeitnahe Verfügbarkeit von krisenrelevanten Informationen über die Betriebe an Bedeutung. Um diese Vielzahl an Anforderungen zu erfüllen, führt das IAB seit über 30 Jahren mit dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Stellenerhebung regelmäßig zwei große, aufwändige Betriebsbefragungen durch. Als ein Teilprojekt des vom BMAS finanzierten Projekts „Förderung innovativer Ansätze zur Stärkung von Dateninfrastruktur und Methoden“ führt das IAB die „Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung der Betriebsbefragungen am IAB“ durch. Der hier für das BMAS vorgelegte Endbericht enthält erste Ergebnisse zu folgenden Kernfragestellungen des Projekts: Ist es möglich, die beiden bestehenden Betriebsbefragungen (IAB-Stellenerhebung und IAB-Betriebspanel) des IAB um hochfrequente Elemente zu erweitern? Welche Möglichkeiten bestehen, die beiden Befragungen in eine Befragung zu integrieren? Die Ergebnisse in diesem Bericht stellen sind noch nicht abschließend, da das Projekt über die vom BMAS finanzierte Periode hinaus am IAB fortgeführt werden wird. Zur zweiten Fragestellung, der Integration der beiden Betriebsbefragungen, wurden und werden im weiteren Projektverlauf die Machbarkeit sowie die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Integrationsvarianten untersucht. Dabei sollen in jedem Fall die folgenden Anforderungen erfüllt werden: Es erfolgt weiterhin eine Panelbefragung von Betrieben. Die Lieferverpflichtungen an Eurostat werden eingehalten. Es werden weiterhin Informationen zu den Einstellungsprozessen erhoben. Beratungs- und forschungsrelevante Informationen stehen öfter als nur einmal jährlich zur Verfügung. Zur ersten Fragestellung, der Integration hochfrequenter Elemente in die bestehenden Befragungen, wurden in beiden Befragungen Experimente durchgeführt, um die Effekte hochfrequenter Elemente vor allem auf den erwarteten Rücklauf zu untersuchen. Im Rahmen des IAB-Betriebspanels wurde im Jahr 2024 eine unterjährige telefonische Befragung zwischen den Haupterhebungen der Jahre 2023 und 2024 durchgeführt. Auf dieser Basis lässt sich die Teilnahmebereitschaft von Betrieben an einer zusätzlichen Erhebung sowie deren Umsetzbarkeit beurteilen. Um auch den Effekt der unterjährigen Zusatzerhebung auf die Teilnahmebereitschaft an künftigen Erhebungen untersuchen zu können, wurden dafür nur zufällig ausgewählte erst- und wiederholtbefragte Betriebe eingeladen. Die bisherigen Analysen zeigen, dass eine unterjährige Befragung in diesem Umfang prinzipiell umsetzbar ist. Allerdings stimmt nur ein relativ geringer Teil der befragten Betriebe einer Kontaktaufnahme für eine zusätzliche unterjährige Befragungen zu. Bei den kontaktierten Betrieben bewegt sich die tatsächliche Teilnahmebereitschaft jedoch im erwarteten Rahmen. Der Einfluss der unterjährigen Befragung auf die Teilnahmebereitschaft an künftigen Erhebungen wird im weiteren Projektverlauf untersucht. In der IAB-Stellenerhebung werden derzeit bereits quartalsweise Nachbefragungen durchgeführt. Im Rahmen dieser Nachbefragungen wurde ein Survey-Experiment implementiert, um die Einführung weiterer hochfrequenter Fragen und die Auswirkungen verlängerter Fragebögen vor allem auf die Rücklaufquote zu untersuchen. Nach Einteilung einer Experimentalstichprobe in zwei Gruppen, von der jeweils eine in den Quartals-Nachbefragungen einen 2-seitigen Fragebogen und die andere einen 4-seitigen Fragebogen erhielt, zeigen sich keine signifikant unterschiedlichen Rücklaufquotenzwischen den beiden Gruppen . Auch im Vergleich zum Status-Quo, in dem die Betriebe in der Nachbefragung einen 1-seitigen Fragebogen erhalten, fallen die Unterschiede gering aus. Bezüglich der Response Burden (Teilnahmebelastung) deuten die Ergebnisse jedoch auf leichte Vorteile des 2-seitigen im Vergleich zu einem 4-seitigen Fragebogen hin. Dies deutet darauf hin, dass die kürzere Variante etwas besser geeignet sein könnte, die Teilnahmebereitschaft langfristig aufrechtzuerhalten, ohne die Belastung der Befragten zu erhöhen. Die Experimental-Effekte auf den langfristigen Rücklauf in allen Nachbefragungen werden im weiteren Projektverlauf untersucht. Zur Frage, ob die beiden bestehenden Betriebsbefragungen des IAB um hochfrequente Elemente erweitert werden können, zeigen die ersten Ergebnisse somit insgesamt, dass eine solche Erweiterung grundsätzlich durchführbar wäre. Dies steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass in beiden Befragungen die finalen Ergebnisse zu den Rücklaufeffekten noch ausstehen. Mit Blick auf die Integration der beiden Befragungen wurde zunächst ein rollierendes Panel untersucht. Hier wird eine jährliche Panelstichprobe von Betrieben in vier Substichproben aufgeteilt, welche quartalsweise als Panelerhebung befragt werden. Dadurch können Inhalte häufiger als einmal jährlich abgefragt und ein für die Forschung attraktiver Paneldatensatz bereitgestellt werden. Die Lieferverpflichtungen an Eurostat können mit einem rollierenden Panel grundsätzlich erfüllt werden, allerdings wäre ein speziell darauf angepasstes Hochrechnungsverfahren nötig. Eine Integration der Fragebögen der beiden Erhebungen erscheint grundsätzlich möglich, würde es aber erfordern, Inhalte, die bisher erhoben werden, ganz wegzulassen oder nicht mehr in jeder Befragung zu erheben. Im Vergleich zum bisherigen IAB-Betriebspanel würde ein rollierendes Panel zudem substanzielle zusätzliche Sach- und Personalmittel erfordern. Eine Anknüpfung an die bestehenden Befragungen dürfte allerdings nicht ohne Brüche in den Zeitreihen zu bewerkstelligen sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Basic Income and Labor Supply: Evidence from an RCT in Germany (2025)

    Bernhard, Sarah ; Fiedler, Susann; Bohmann, Sandra; Kasy, Maximilian ; Schwerter, Frederik; Schupp, Jürgen ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Sandra Bohmann, Susann Fiedler, Maximilian Kasy, Jürgen Schupp & Frederik Schwerter (2025): Basic Income and Labor Supply. Evidence from an RCT in Germany. (DIW-Diskussionspapiere 2123), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "How does basic income (a regular, unconditional, guaranteed cash transfer) impact labor supply? We show that in search models of the labor market with income effects, this impact is theoretically ambiguous: Employment and job durations might increase or decrease, match surplus might be shifted to workers or employers, and worker surplus might be reallocated between wages and job amenities. We thus turn to empirical evidence to study this impact. We conducted a pre-registered RCT in Germany, starting 2021, where recipients received 1200 Euro/month for three years. We draw on both administrative and survey data, and find no extensive margin (employment) response, and no impact on on job transitions from either non-employment or employment. We do find a small statistically insignificant intensive margin shift to parttime employment, which implies an excess burden (reduction of government revenues) of ca 7.5% of the transfer. We furthermore observe a small increase of enrollment in training or education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Basic Income and Labor Supply: Evidence from an RCT in Germany (2025)

    Bernhard, Sarah ; Fiedler, Susann; Schwerter, Frederik; Schupp, Jürgen ; Bohmann, Sandra; Kasy, Maximilian ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Sandra Bohmann, Susann Fiedler, Maximilian Kasy, Jürgen Schupp & Frederik Schwerter (2025): Basic Income and Labor Supply. Evidence from an RCT in Germany. (SocArXiv papers 109 2123), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "How does basic income (a regular, unconditional, guaranteed cash transfer) impact labor supply? We show that in search models of the labor market with income effects, this impact is theoretically ambiguous: Employment and job durations might increase or decrease, match surplus might be shifted to workers or employers, and worker surplus might be reallocated between wages and job amenities. We thus turn to empirical evidence to study this impact. We conducted a pre-registered RCT in Germany, starting 2021, where recipients received 1200 Euro/month for three years. We draw on both administrative and survey data, and find no extensive margin (employment) response, and no impact on job transitions from either non-employment or employment. We do find a small statistically insignificant intensive margin shift to part-time employment, which implies an excess burden (reduction of government revenues) of ca 7.5% of the transfer. We furthermore observe a small increase of enrollment in training or education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Zehn Jahre nach 2015: Eine Arbeitsmarktbilanz (2025)

    Brücker, Herbert ; Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Philipp Jaschke & Yuliya Kosyakova (2025): Zehn Jahre nach 2015: Eine Arbeitsmarktbilanz. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 9, S. 617-621., 2025-09-04. DOI:10.2478/wd-2025-0160

    Abstract

    "Geflüchtete werden aufgenommen, um Schutz vor Krieg, Verfolgung und Vertreibung zu bieten. Das ist die primäre Aufgabe des Asylsystems, aber auch die Integration in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft sind sehr wichtig. Je erfolgreicher die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt integriert sind, desto mehr tragen sie zur gesamtwirtschaftlichen Produktion, Steuern und Abgaben bei – und desto geringer sind die fiskalischen Belastungen durch Transferleistungen und andere Kosten. Wie aber ist diese Integration gelungen? Die weltweit umfassendste Längsschnittstudie Geflüchteter, verknüpft mit Sozialversicherungsdaten, zeigt: Neun Jahre nach Ankunft haben sich die Beschäftigungsquoten der 2015 Zugezogenen schon stark an den Bevölkerungsdurchschnitt angenähert, bei geflüchteten Männern liegt der Anteil sogar über dem männlichen Bevölkerungsdurchschnitt. Dass die Erwerbsquote von geflüchteten Frauen deutlich niedriger ist, liegt weniger an kulturellen als vielmehr an strukturellen Gründen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht (2025)

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): In der Pandemie hat sich das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, deutlich erhöht. In: IAB-Forum H. 24.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251124.01

    Abstract

    "In Krisenzeiten zeigen sich die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit besonders deutlich: Wer kurz vor Beginn der Covid-19-Pandemie seine Arbeit verlor, hatte infolge der Krise deutlich geringere Chancen, einen neuen Job zu finden. Das Risiko, in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen, war für die Betroffenen daher deutlich höher als bei vergleichbaren Arbeitslosen wenige Jahre vor Ausbruch der Pandemie. Es gelang zwar vergleichsweise vielen der in der Pandemie langzeitarbeitslos gewordenen Personen schließlich doch, wieder eine Beschäftigung zu finden. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen knapp zwei Jahre nach Eintritt der Arbeitslosigkeit war bei ihnen jedoch immer noch mehr als doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (2025)

    Buhmann, Mara; Pohlan, Laura ; Roth, Duncan ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The impact of the Covid-19 pandemic on worker careers: do different job opportunities matter? (IAB-Discussion Paper 07/2025), Nürnberg, 88 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2507

    Abstract

    "In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid‑19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Pohlan, Laura ; Roth, Duncan ;
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    The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (2025)

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;

    Zitatform

    Buhmann, Mara, Laura Pohlan & Duncan Roth (2025): The Impact of the COVID-19 Pandemic on Worker Careers: Do Different Job Opportunities Matter? (CESifo working paper 11858), München, 39 S., Anhang.

    Abstract

    "In diesem Papier wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Covid-19 Pandemie ein exogener Schock war, der temporär das Verhältnis von offenen Stellen zu Jobsuchenden verringert hat. In diesem einzigartigen Setting wird die Bedeutung von Beschäftigungsmöglichkeiten untersucht und inwiefern diese Erwerbskarrieren, die von kürzlicher Arbeitslosigkeit betroffen sind, beeinflussen. Im Vergleich zu Arbeitslosen, die unter günstigeren Bedingungen arbeitslos geworden sind, sind die Effekte auf das Einkommen größer und anhaltend negativ. Es zeigt sich, dass geringere Beschäftigungsmöglichkeiten dazu führen, dass Arbeitslose Beschäftigung weiter unten in der berufsspezifischen Lohnverteilung aufnehmen. Die Größe dieser Effekte hängen invers mit der unterschiedlichen Fähigkeit von Berufen, während Lockdowns zu operieren, zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Pohlan, Laura ;
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    Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets (2025)

    Börschlein, Erik-Benjamin;

    Zitatform

    Börschlein, Erik-Benjamin (2025): Essays on Wages and Minimum Wages in Frictional Labor Markets. 237 S. DOI:10.5283/epub.76880

    Abstract

    "In Deutschland ist das Zusammenspiel zwischen Löhnen und institutionellen sowie marktbedingten Friktionen ein zentrales Thema wirtschaftspolitischer Debatten. Diese Dissertation untersucht in drei empirischen Studien kausale Zusammenhänge zwischen Löhnen und Mindestlöhnen, Matchingfriktionen und Arbeitsmarktanspannung. Die Analysen basieren auf umfangreichen administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit und nutzen fortgeschrittene ökonometrische Methoden zur kausalen Inferenz. Die ersten beiden Kapitel betrachten institutionelle Effekte – insbesondere die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 – während das dritte Kapitel den Fokus auf veränderte Marktbedingungen legt, insbesondere den zunehmenden Fachkräftemangel. Ziel ist es, die Wirkungsmechanismen zwischen Löhnen und Arbeitsmarktfriktionen differenziert darzustellen. Kapitel 1 Dieses Kapitel entwickelt einen innovativen Machine-Learning-Ansatz zur verbesserten Schätzung langfristiger Lohneffekte des Mindestlohns. Übliche Studien basieren auf einem fixen Pre-Treatment-Indikator („Bite“), basierend auf Löhnen vor der Politikmaßnahme, der die Betroffenheit von der Mindestlohneinführung nur kurzfristig akkurat abbildet. Um langfristige dynamische Veränderungen zu erfassen, werden hier ein zeitvariable Bite-Indikatoren mittels LASSO-basierter Vorhersagemodelle konstruiert, welche die Inzidenz und die Intensität der Mindestlohnbetroffenheit abbilden. Basierend auf administrativen Daten der Jahre 2010–2014 wird die Mindestlohnbetroffenheit für den Zeitraum 2015–2020 vorhergesagt. In der anschließenden Differenz-von-Differenzen-Analyse zeigen sich signifikant positive Lohneffekte, die im Vergleich zu herkömmlichen Methoden jedoch geringer ausfallen und über die Zeit konstant bleiben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Evaluierungen die Effekte überschätzen könnten, da sie dynamische Selektionseffekte und mindestlohnunabhängige Lohnentwicklungen nicht ausreichend berücksichtigen. Kapitel 2 In diesem Kapitel wird untersucht, wie sich die Einführung des Mindestlohns auf offene Stellen und damit verbundene Friktionen im Matching-Prozess ausgewirkt hat. Die Analyse basiert auf administrativen Vakanzdaten und Erwerbsbiographien. Die Analyse erfolgt auf der Berufsebenen für den Zeitraum 2013–2019 und nutzt ein Differenz-von-Differenzen-Design. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl neu gemeldeter Stellen durch die Mindestlohneinführung insgesamt nicht zurückging. Jedoch stieg der Anteil stornierter Vakanzen um 4–9 Prozent, und die Dauer erfolgreicher Besetzungsprozesse erhöhte sich um 5–6 Prozent. Dies deutet auf verstärkte Such- und Matchingfriktionen hin, etwa durch höhere Einstellungsstandards oder reduzierte berufliche Mobilität. Ergänzende Analysen zeigen geringere Übergänge zwischen Arbeitgebern, insbesondere bei Berufswechseln. Somit wird deutlich, dass die Mindestlohneinführung zwar nur geringe Auswirkungen auf die Beschäftigung hatte, aber dennoch Matchingprozesse erheblich beeinflusst hat. Kapitel 3 Dieses Kapitel wechselt die Perspektive und untersucht, wie zunehmende Arbeitsmarktanspannung – gemessen als Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitssuchenden – die Lohnentwicklung beeinflusst hat. Mithilfe eines Leave-One-Out-Instruments wird der kausale Effekt lokaler Arbeitsmarktanspannung in beruflichen Arbeitsmärkten auf Löhne geschätzt. Die Ergebnisse zeigen moderate, aber signifikant positive Lohneffekte, die etwa 7–19 Prozent des realen Lohnwachstums in Deutschland zwischen 2012 und 2022 erklären. Besonders stark profitieren neu Eingestellte, Hochqualifizierte, Beschäftigte im Dienstleistungssektor und Arbeitnehmer in Ostdeutschland. Zudem steigt der Lohn in Niedriglohnunternehmen überdurchschnittlich stark, was auf eine Verringerung der Lohnungleichheit hindeutet. Im Gesamtfazit werden die Erkenntnisse der drei Studien zusammengeführt. Die Arbeit zeigt, wie institutionelle Eingriffe wie der Mindestlohn einerseits Löhne anheben, gleichzeitig aber neue Friktionen erzeugen können. Andererseits können veränderte Marktbedingungen auch ohne staatliche Eingriffe Löhne steigern – wie etwa bei hoher Arbeitsmarktanspannung. Methodisch hebt die Dissertation die Bedeutung administrativer Mikrodaten und robuster kausaler Analyseverfahren in der Arbeitsmarktforschung hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Börschlein, Erik-Benjamin;
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    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (Upjohn Institute working paper 413), Kalamazoo, Mich., 148 S.

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;

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    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (IAB-Discussion Paper 02/2025), Nürnberg, 155 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2502

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;
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    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (RFBerlin Discussion Paper 99/25), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2025)

    Caldwell, Sydnee; Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;

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    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2025): Bargaining and Inequality in the Labor Market. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33396), Cambridge, Mass, 148 S. DOI:10.3386/w33396

    Abstract

    "Unter Verwendung von neuartigen Daten aus einer Unternehmens‑ und einer Beschäftigtenbefragung, die mit administrativen Employer‑Employee‑Daten verknüpft wurden, wird in diesem Papier die Verbreitung und Bedeutung von individuellen Lohnverhandlungen bei der Lohnfestsetzung untersucht. Es wird gezeigt, dass einfache Fragen ausreichend sind, um die Lohnverhandlungsstrategien von Unternehmen genau ermitteln. Anhand der ermittelten Strategien für 772 deutsche Unternehmen dokumentieren wir, dass die Mehrheit der Unternehmen bereit ist, individuelle Lohnverhandlungen zu führen. Arbeitsmarktfaktoren sagen die Strategien der Unternehmen besser voraus als Unternehmensmerkmale. Weiter zeigen die Befragungsergebnisse von fast 10.000 Vollzeitbeschäftigten, dass die meisten Interaktionen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen damit beginnen, dass der Arbeitnehmer seine Gehaltsvorstellungen äußert. Die meisten Interaktionen enden damit, dass der Arbeitnehmer das Angebot ablehnt und im bestehenden Unternehmen bleibt. Das Verhandlungsverhalten der Arbeitnehmer ist sehr heterogen, was sich in Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens niederschlägt. Unternehmen, die die Löhne durch individuelle Verhandlungen festlegen, weisen einen um drei Prozentpunkte höheren geschlechtsspezifischen Lohnunterschied auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Hägele, Ingrid;
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    Disability onset and labor market outcomes (2025)

    Collischon, Matthias ; Pohlan, Laura ; Hiesinger, Karolin ;

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    Collischon, Matthias, Karolin Hiesinger & Laura Pohlan (2025): Disability onset and labor market outcomes. In: Socio-economic review, Jg. 23, H. 4, S. 2033-2064., 2025-03-08. DOI:10.1093/ser/mwaf021

    Abstract

    "This article analyzes the individual-level effects of disability onset on labor market outcomes using novel administrative data from Germany. Combining propensity score matching techniques with an event-study design, we find lasting negative impacts on employment and wages. One important mechanism is transitions to nonemployment after disability onset: the number of nonemployment days of the newly disabled increases by 36 days per year after one year and by 55 days after five years compared to the control group. For those who stay in employment, working part-time and switching to less physically or psychosocially demanding jobs are important adjustment paths. The negative labor market effects of disability onset are more pronounced for severely disabled, older, and low-skilled individuals." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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    On Omitted Variables, Proxies, and Unobserved Effects in Empirical Regression Analysis (2025)

    Du, Shihan ; Homrighausen, Pia ; Wilke, Ralf Andreas ;

    Zitatform

    Du, Shihan, Ralf Andreas Wilke & Pia Homrighausen (2025): On Omitted Variables, Proxies, and Unobserved Effects in Empirical Regression Analysis. In: Journal of Official Statistics, Jg. 41, H. 2, S. 725-744., 2024-12-01. DOI:10.1177/0282423x241312644

    Abstract

    "Any result from regression analysis may be subject to omitted variable bias of unknown magnitude and direction as, in practice, no dataset contains all the variables of the population model. At the same time, many variables are irrelevant and don’t contribute to the analysis. This paper explores which combination of data sources or structures will produce the best results and should be made available to the research community. We present a unified statistical framework that nests and comparable sets of constraints that characterize the effectiveness of these approaches in reducing omitted variable bias. We demonstrate our framework by estimating a wage and labor market transition model using German administrative data with a large set of linked survey variables. Overall, we find that unobserved effects panel data models with a restricted set of regressors are preferable to cross-sectional analysis with an extended set of variables. Consequently, we recommend that data providers supply administrative panel data for key variables instead of conducting extensive cross-sectional surveys." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Effects of Immigration on Places and People – Identification and Interpretation (2025)

    Dustmann, Christian ; Schönberg, Uta; Otten, Sebastian ; Stuhler, Jan ;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Sebastian Otten, Uta Schönberg & Jan Stuhler (2025): The Effects of Immigration on Places and People – Identification and Interpretation. In: Journal of labor economics, S. 1-52. DOI:10.1086/739196

    Abstract

    "Most studies on the labor market effects of immigration use repeated cross-sectional data to estimate the effects of immigration on regions. This paper shows that such regional effects are composites of effects that address fundamental questions in the immigration debate but remain unidentified with repeated cross-sectional data. We provide a unifying empirical Framework that decomposes the regional effects of immigration into their underlying components and show how these are identifiable from data that track workers over time. Our empirical application illustrates that such analysis yields a far more informative picture of immigration’s effects on wages, employment, and occupational upgrading." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dustmann, Christian ; Schönberg, Uta;
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    The Effects of Immigration on Places and People: Identification and Interpretation (2025)

    Dustmann, Christian ; Otten, Sebastian ; Stuhler, Jan ; Schönberg, Uta;

    Zitatform

    Dustmann, Christian, Sebastian Otten, Uta Schönberg & Jan Stuhler (2025): The Effects of Immigration on Places and People: Identification and Interpretation. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20959), London, 64 S.

    Abstract

    "Most studies on the labor market effects of immigration use repeated cross-sectional data to estimate the effects of immigration on regions. This paper shows that such regional effects are composites of effects that address fundamental questions in the immigration debate but remain unidentified with repeated cross-sectional data. We provide a unifying empirical framework that decomposes the regional effects of immigration into their underlying components and show how these are identifiable from data that track workers over time. Our empirical application illustrates that such analysis yields a far more informative picture of immigration’s effects on wages, employment, and occupational upgrading." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dustmann, Christian ; Schönberg, Uta;
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    Beruflicher Wandel in Baden-Württemberg: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (2025)

    Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn, Markus Janser, Anne Otto, Rüdiger Wapler & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Beruflicher Wandel in Baden-Württemberg: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2025), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2501

    Abstract

    "Die ökologische Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und gleichfalls auf die Anforderungen in Berufen. So lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland ein Bedeutungswandel von Berufen mit überwiegend umweltbelastenden hin zu solchen mit mehr umweltschonenden Kompetenzen beobachten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche Intensität dieser Wandel an Kompetenzen bei Berufen im Beobachtungszeitraum von 2013 bis 2022 in Baden-Württemberg aufweist. In der Studie wird zum einen betrachtet, wie sich der Stellenwert von umweltfreundlichen Berufen für die Gesamtbeschäftigung in diesem Bundesland sowie in dessen Regionen entwickelt hat. Zum anderen wird die Bedeutung unterschiedlicher Wirkungskanäle für den beruflichen Wandel analysiert. Die ökologische Transformation wird auf Grundlage eines Tätigkeitsansatzes untersucht. Hierzu wird für jeden Beruf der Greenness-of-Jobs-Index berechnet, welcher innerhalb jeden Berufs auf der Differenz von umweltfreundlichen („Green“) und umweltschädlichen („Brown“) Skills beruht. Im Bundesländervergleich fällt im Jahr 2022 der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Green Skills in Baden-Württemberg (19,4 %) erheblich geringer aus, der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Brown Skills bewegt sich aber im Mittelfeld. In allen Bundesländern hat sich der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Green Skills stark erhöht, aber die Anteile der Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills haben sich nur jeweils geringfügig verringert. Die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stieg in Baden-Württemberg von 2013 bis 2022 um knapp 57 Prozent und damit weitaus deutlicher verglichen mit dem Zuwachs von Berufen mit Brown Skills (ca. 15 %) und auch dem Beschäftigungsaufbau insgesamt (ca. 18 %). Die Frage ist, welche Wirkungskanäle für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Effekte des beruflichen Wandels auf die Beschäftigung verglichen. Auf der einen Seite können neue Beschäftigungen in Berufen mit Green Skills aufgenommen werden, ohne dass sich die Kompetenzstruktur des Berufs verändert hat. Auf der anderen Seite können Kompetenzen in einem vorher als White oder Brown eingestuften Beruf sich derart geändert haben, dass dieser Beruf dann als einer mit Green Skills eingestuft wird. Die vergleichende Betrachtung der Entwicklung der Gesamtbeschäftigung – Effekte aufgrund von konstanter und veränderter Kompetenzstruktur – hat für Baden-Württemberg gezeigt, dass die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stärker dadurch gestiegen ist, dass die Zahl der Berufe, die 2022 (aber nicht 2013) zu den umweltschonenden Berufen zählen, zunahm, als durch die zusätzlich noch neu entstandenen Beschäftigungsverhältnisse in den Berufen. D. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills ist insgesamt nicht so stark gewachsen; der Bedeutungszuwachs in Berufen mit Brown Skills war unter Einbeziehung der Veränderung der Kompetenzstruktur höher als bei konstanter Kompetenzstruktur. Außerdem zeigt die Analyse zur Änderung der Struktur der neu begonnenen Beschäftigungen in Baden-Württemberg ebenfalls, dass sich deren Zusammensetzung zugunsten von Berufen mit Green Skills verändert hat. Zudem hat der Anteil von Beschäftigungswechseln aus Berufen mit White bzw. Brown Skills in solche mit Green Skills in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Berufswechsel sind daher für den Wandel der Berufe im Zuge der ökologischen Transformation erheblich. Hinzu kommt, dass jüngere Menschen häufiger eine (duale) Berufsausbildung in einem Beruf mit vorwiegend umweltschützenden Skills begonnen haben. Die vorliegende Studie hat gezeigt, dass vor allem die Veränderung der Zusammensetzung der Kompetenzen in einem Beruf die Verschiebung der Beschäftigung in Richtung der umweltschonenden Berufe in Baden-Württemberg maßgeblich bestimmt hat, d. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt eine entscheidende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Karolin Hiesinger (2025): Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 6, S. 450-455., 2025-05-16. DOI:10.2478/wd-2025-0114

    Abstract

    "In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD zur Vorlage eines Forschungsdatengesetzes noch in diesem Jahr bekannt. Dieses Gesetz sollte eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode verabschiedet werden und ist weiterhin dringend notwendig, da existierende Daten in weitestmöglicher Form für eine evidenzbasierte Politikberatung bereit stehen sollten. Nur auf einer breiten Datengrundlage können Gesetze auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und valide Bewertungen vorgenommen werden. Dabei bergen insbesondere Individualdatensätze, bei denen Befragungsdaten mit verschiedenen administrativen Datenquellen verknüpft werden, großes Potenzial. Am Beispiel von Forschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird aufgezeigt, wie der Datenzugang zu Sozialdaten unter Wahrung des Datenschutzes geregelt wird und wie mit empirischen Analysen basierend auf verknüpften Datensätzen eine wichtige Politikreform – das Teilhabechancengesetz – begleitend evaluiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany (2025)

    Freitas Monteiro, Teresa ; Ludolph, Lars ;

    Zitatform

    Freitas Monteiro, Teresa & Lars Ludolph (2025): Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany. In: World Development, Jg. 186, 2024-11-01. DOI:10.1016/j.worlddev.2024.106833

    Abstract

    "Asylum seekers who migrate from developing countries to Europe frequently experience victimization events during their journey. The consequences of these events for their economic integration into destination countries are not yet well explored. In this paper, we analyze how victimization during asylum seekers’ journeys affects their labor market integration in Germany by using survey data collected in the aftermath of the 2015 refugee crisis. Our data allow us to account for the exact timing and geography of migration, such that samples of physically victimized and nonvictimized refugees are balanced along a wide range of characteristics. We find that, compared to nonvictimized refugees, refugees who were physically victimized during their journey to Germany favor joining the labor force and taking up low-income employment rather than investing in host country human capital. To explain these findings, we explore a range of potential mechanisms and find suggestive evidence that experiencing physical victimization in vulnerable situations is not only associated with a decline in mental health but also with a “loss of future orientation” among physically victimized refugees, leading them to discount future payoffs more heavily." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die spezifische Berufs- und Betriebsstruktur vor Ort führt zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)

    Fuchs, Michaela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Die spezifische Berufs- und Betriebsstruktur vor Ort führt zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 05.03.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250306.02

    Abstract

    "Frauen in Deutschland verdienen im Schnitt deutlich weniger als Männer. Weniger bekannt ist, dass sich der sogenannte Gender-Pay-Gap zwischen einzelnen Regionen deutlich unterscheidet. So verdienen vollzeitbeschäftigte Männer in Dingolfing-Landau gut 40 Prozent mehr als vollzeitbeschäftigte Frauen, in Dessau-Roßlau 1,2 Prozent weniger. Eine wichtige Erklärung bieten regionale Geschlechterunterschiede in den ausgeübten Berufen und in der Betriebsstruktur vor Ort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does being a leader make them stay? Short- and long-term effects of supervisory responsibility on turnover intentions (2025)

    Funk, Stephanie ;

    Zitatform

    Funk, Stephanie (2025): Does being a leader make them stay? Short- and long-term effects of supervisory responsibility on turnover intentions. In: Human resource management journal, Jg. 35, H. 1, S. 25-44. DOI:10.1111/1748-8583.12550

    Abstract

    "Employers want to avoid fluctuation, especially when qualified personnel is involved. This raises the question of whether promoting employees into leadership positions with supervisory responsibility helps to retain them. Based on social exchange theory, this article predicts that in the short run, employees have lower turnover intentions due to reciprocal feelings. In the long run, following human capital theory, supervisory responsibility increases an employee's turnover intentions due to the general skills acquired in the leadership position. This article argues that human resource management (HRM) practices that enhance an individual's internal career development counteract this long-term turnover-increasing effect by offering employees internal advancement opportunities. This study empirically tests these predictions using German linked employer-employee data. The results support the predicted short-term turnover-reducing and the long-term turnover-increasing effect of supervisory responsibility. The results also reveal that for long-term supervisors appraisal interviews and development plans, two examples of HRM practices, counteract the effect by reducing an employee's intention to quit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change (2025)

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Karolin Hiesinger (2025): Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change. In: Industrial Relations, Jg. 64, H. 3, S. 318-342., 2024-07-29. DOI:10.1111/irel.12375

    Abstract

    "This paper studies whether a decline in employment protection reduces workers' long-term sickness absences (of >6 weeks). We exploit exogenous variation from a German policy change that shifted the threshold exempting small establishments from dismissal protection from 5 to 10 workers. Using German register data, we find that the reform significantly reduced employees' transitions into long-term sickness during their second year after being hired. This response is due to a behavioral rather than a compositional effect and is particularly pronounced among the medium-skilled and younger males. Further results indicate that the reform did not alter the probability of involuntary unemployment after sickness." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Hiesinger, Karolin ;
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    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin; Seibert, Holger; Klimke, Roman; Heining, Jörg; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (CESifo working paper 11665), München, 60 S.

    Abstract

    "We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Heining, Jörg;
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