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Dossier

Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.

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  • Literaturhinweis

    The Social Structuring of Digital Monitoring: How Resource‐Rich Employees Are Shielded From More Invasive Levels of Digital Monitoring (2026)

    Abendroth, Anja-Kristin ; Meyer, Sophie-Charlotte; Schröder, Charlotte Katharina ;

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    Abendroth, Anja-Kristin, Charlotte Katharina Schröder & Sophie-Charlotte Meyer (2026): The Social Structuring of Digital Monitoring: How Resource‐Rich Employees Are Shielded From More Invasive Levels of Digital Monitoring. In: New Technology, Work and Employment, S. 1-12. DOI:10.1111/ntwe.70019

    Abstract

    "Digital monitoring represents a new dimension of external control. We focus on variation in the experiences and perceptions of digital monitoring among employees with differing access to resources due to their embeddedness in differentially resource-rich organizations and jobs. Based on German linked employer–employee survey data, our results suggest that employees in resource-rich organizations that are able and willing to pay relatively high wages to secure work performance are less likely to experience the use of automatically stored data on work steps for performance evaluation and to perceive digital monitoring as constant surveillance. The same is true of employees in resource-rich jobs with high task complexity. These patterns did not emerge for the mere automatic storage of data about work steps, which suggests that—in contrast to more invasivelevels of digital monitoring—employees' experiences of this basic level are less likely structured by their embeddedness in organizational inequality regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Crowded Career Ladders? Intra-Firm Spillovers of Raised Retirement Age (2026)

    Badalyan, Sona;

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    Badalyan, Sona (2026): Crowded Career Ladders? Intra-Firm Spillovers of Raised Retirement Age. (IAB-Discussion Paper 01/2026), Nürnberg, 70 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2601

    Abstract

    "Ich untersuche, wie verzögerte Renteneintritte die internen Arbeitsmärkte von Unternehmen verändern, und nutze dazu eine deutsche Reform, die das frühestmögliche Renteneintrittsalter von Frauen um mindestens drei Jahre angehoben hat. Die Reform erhöhte die Beschäftigungsdauer älterer Frauen und führte zugleich zu einem Rückgang sowohl interner Beförderungen als auch externer Einstellungen jüngerer Beschäftigter. Die größten Verluste tragen dabei Arbeitnehmer mittleren Alters, die auf der Karriereleiter den verbleibenden älteren Beschäftigten am nächsten stehen. Die Spillover-Effekte sind klar strukturiert: Beförderungsverdrängung tritt vor allem in dichten internen Arbeitsmärkten mit intensiver Konkurrenz auf, während Rückgänge bei Neueinstellungen in dünnen externen Arbeitsmärkten mit hohen Fluktuationskosten am stärksten sind. Die Verdrängungseffekte konzentrieren sich innerhalb von Jobzellen, während Beschäftigte in anderen Jobzellen profitieren können, wenn verbleibende ältere Arbeitnehmer über firmenspezifisches Humankapital verfügen. Insgesamt stützen die Ergebnisse Theorien der Stellenrestriktionen (slot constraints), ergänzt um Mechanismen firmenspezifischen Humankapitals." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labor Demand on a Tight Leash (2026)

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Martin Popp (2026): Labor Demand on a Tight Leash. In: ILR review, S. 1-35. DOI:10.1177/00197939261435961

    Abstract

    "Using detailed information on vacancies and job seekers, the authors study the effect of labor market tightness on labor demand for the near-universe of German firms. To this end, novel Bartik instruments are constructed that combine firms’ predetermined employment shares with nationwide shifts at the occupational level. The results show that tightness significantly reduces firms’ labor demand, implying that the observed doubling in tightness between 2012 and 2019 reduced employment by 5%. At the aggregate level, the negative tightness effect creates search externalities, which reduce the own-wage elasticity of labor demand from −0.7 to −0.5 through reallocation of workers between firms. To guide the analysis, the authors embed elements of the canonical search-and-matching model into a labor demand equation, while allowing vacancy posting costs to increase in tight markets. Through the lens of this model, the pre-match component of hiring costs amounts to 16–24% of annual wage payments." (Author's abstract, IAB-Doku, © Sage) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ; Popp, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsaufnahmen aus dem SGB-II-Leistungsbezug und ihre Nachhaltigkeit: Qualifikation und Berufserfahrung zahlen sich aus (2026)

    Braunschweig, Luisa; Bruckmeier, Kerstin ; Buhmann, Mara; Roth, Duncan ; Hohmeyer, Katrin ;

    Zitatform

    Braunschweig, Luisa, Kerstin Bruckmeier, Mara Buhmann, Katrin Hohmeyer & Duncan Roth (2026): Beschäftigungsaufnahmen aus dem SGB-II-Leistungsbezug und ihre Nachhaltigkeit: Qualifikation und Berufserfahrung zahlen sich aus. (IAB-Forschungsbericht 04/2026), Nürnberg, 25 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2604

    Abstract

    "In diesem Bericht wird die Nachhaltigkeit von Übergängen aus dem SGB-II-Leistungsbezug in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Hinblick auf die aufgenommenen Berufe anhand der Daten der Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien untersucht. Im Jahr 2018 gab es hochgerechnet rund 890.000 Übergänge von nicht erwerbstätigen Grundsicherungsbeziehenden in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In etwa einem Drittel der Fälle wurde der Leistungsbezug nach Beschäftigungsaufnahme für mindestens sechs Monate verlassen. Etwa 55 Prozent der Personen, die im Jahr 2018 eine Beschäftigung aufgenommen haben, waren mindestens sechs Monate beschäftigt, während 41 Prozent mindestens ein Jahr lang beschäftigt waren. Knapp 70 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen entfielen auf zehn Berufshauptgruppen. Am häufigsten wurde eine Beschäftigung in den Verkehrs- und Logistikberufen (17 Prozent) aufgenommen. An zweiter und dritter Stelle folgen Reinigungs- und Verkaufsberufe mit jeweils etwa 9 Prozent. Die Dauer der aufgenommenen Beschäftigung variiert stark zwischen den Berufen. Arbeitsaufnahmen in Erziehungsberufen sowie sozialen, hauswirtschaftlichen und theologischen Berufen sind im Durchschnitt die stabilsten mit einem Median von knapp 20 Monaten (590 Tage). Dahinter folgen Berufe in der Unternehmensführung und -organisation (circa 14 Monate) und im Bereich „Führen von Fahrzeug- und Transportgeräten“ (circa 8 Monate). Die geringste Dauer weisen dagegen die Verkehrs- und Logistikberufe mit 129 Tagen auf, doch auch in den Reinigungsberufen (210 Tage) und den Verkaufsberufen (240 Tage) ist die Beschäftigungsdauer relativ kurz. Auf Berufe mit durchschnittlich kürzerer Beschäftigungsdauer entfallen anteilig mehr Beschäftigungsaufnahmen als auf Berufe mit längeren Beschäftigungsdauern. Zudem geht das Vorhandensein von Arbeitserfahrung im aufgenommenen Beruf mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine längere Beschäftigungsdauer einher. Vergleicht man zwei Personen mit ansonsten identischen Personen- und Jobmerkmalen, von denen die eine über ein Jahr mehr an Arbeitserfahrung im aufgenommenen Beruf verfügt als die andere, dann liegt die erwartete Wahrscheinlichkeit für eine Beschäftigungsdauer von mindestens zwei Jahren bei der Person, die um ein Jahr mehr an einschlägiger Arbeitserfahrung verfügt, um etwa 1,7 Prozentpunkte höher. Dies entspricht einem Anstieg der Wahrscheinlichkeit für eine mindestens zweijährige Beschäftigung um nahezu 6 Prozent. Allerdings schwächt sich der positive Zusammenhang zwischen der bisherigen Berufserfahrung einer Person und der Beschäftigungsdauer mit zunehmender Berufserfahrung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bei rund einem Drittel der Neuzugänge in die Grundsicherung liegen die Wohnkosten zu Beginn des Leistungsbezugs über dem ortsüblichen Richtwert (2026)

    Bähr, Sebastian ; Wolf, Katja; Mense, Andreas ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Andreas Mense & Katja Wolf (2026): Bei rund einem Drittel der Neuzugänge in die Grundsicherung liegen die Wohnkosten zu Beginn des Leistungsbezugs über dem ortsüblichen Richtwert. In: IAB-Forum H. 02.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260202.01

    Abstract

    "Während der ersten zwölf Monate des Leistungsbezugs im SGB II – der sogenannten Karenzzeit – werden die „kalten Wohnkosten“ in tatsächlicher Höhe vom Jobcenter gezahlt. Erst danach wird ihre Angemessenheit geprüft. Der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform der Grundsicherung sieht vor, die Wohnkosten während der Karenzzeit im Regelfall nur noch bis zum Eineinhalbfachen des ortsüblichen Richtwerts zu erstatten. Etwa jede fünfzehnte Bedarfsgemeinschaft, die von der Karenzzeitregelung erfasst ist, wäre von dieser Änderung betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bargaining and Inequality in the Labor Market (2026)

    Caldwell, Sydnee; Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Caldwell, Sydnee, Ingrid Hägele & Jörg Heining (2026): Bargaining and Inequality in the Labor Market. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 141, H. 1, S. 315-371., 2025-04-16. DOI:10.1093/qje/qjaf049

    Abstract

    "We use novel surveys of firms and workers, linked to administrative employer-employee data, to study the prevalence and importance of individual bargaining in wage determination. We show that simple survey questions accurately elicit firms’ bargaining strategies. Using the elicited strategies for 772 German firms, we document that the majority of firms are willing to engage in individual wage bargaining. Labor market factors predict firms’ strategies better than firm characteristics. Survey responses from nearly 10,000 full-time workers indicate that most workers provide their salary expectations before they receive a job offer. Most outside offers are rejected, with the worker remaining at the incumbent firm. There is substantial heterogeneity in workers’ bargaining behavior, which translates into within-firm wage inequality. Firms that set pay via individual bargaining have a 3 percentage point higher gender wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Hägele, Ingrid; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting (2026)

    Duan, Yige ; Jost, Oskar ; Jost, Ramona ; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Duan, Yige, Oskar Jost, Ramona Jost & Holger Seibert (2026): Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting. In: Journal of Public Economics, Jg. 255, 2026-01-16. DOI:10.1016/j.jpubeco.2026.105579

    Abstract

    "We examine the impact of involuntary job displacement on workers ’ commuting behavior and its implications for the overall welfare cost of job loss. Using geo-referenced employee-employer data from Germany (2000–2017), we track workers’ door-to-door commuting and relocation patterns between home and work. After displacement, workers commute 23.1% (3.38 kilometers) farther to new jobs, and the effect diminishes over time due to job changes rather than home relocation. The simultaneous wage and commuting effects suggest that wage differentials across jobs fail to compensate for commuting costs. An on-the-job search model with heterogeneous firm productivity and commuting distance rationalizes the findings, and structural estimates reveal that an average German worker ’s commuting costs equal 20.2 euros per day. Hence, longer commutes exacerbate the total cost of job displacement by one-fifth of the wage losses." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Schoefer, Benjamin; Lochner, Benjamin ;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34699), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-in-differences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages (2026)

    Faia, Ester ; Lochner, Benjamin ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Faia, Ester, Benjamin Lochner & Benjamin Schoefer (2026): Monopsony, Markdowns, and Minimum Wages. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21058), London, 80 S.

    Abstract

    "This paper presents the first direct test of two interlinked predictions at the core of the monopsony theory of the labor market: (i) that firms exploit wage-setting power by marking down wages below the marginal revenue product of labor, and (ii) that exogenous wage constraints, if binding, eliminate markdowns. Our research design revisits the 2015 introduction of a high minimum wage in Germany. Drawing on a monopsony model, we derive an empirically tractable difference-indifferences specification that provides a quantitative benchmark for the firm-level markdown response. Our main result is that empirical markdowns respond only 0–25% as much as the monopsony model would have predicted. Hence, at least for the labor market segment we study, (i) markdowns largely reflect other distortions than monopsony, (ii) markdowns are mismeasured, (iii) minimum wages induce widespread labor shortages, or (iv) the standard monopsony model does not provide a full, realistic account of the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen (2026)

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen. In: IAB-Forum H. 23.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260223.01

    Abstract

    "Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)

    Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7

    Abstract

    "We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment (2026)

    Homrighausen, Pia ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Homrighausen, Pia & Michael Oberfichtner (2026): Do caseworker meetings prevent unemployment? Evidence from a field experiment. In: European Economic Review, Jg. 183, 2025-11-21. DOI:10.1016/j.euroecorev.2025.105215

    Abstract

    "Caseworker meetings have been shown to accelerate exit from unemployment. We investigate whether they are also effective before job loss. In a natural field experiment in Germany, where workers must register with the employment agency up to three months before becoming unemployed, we offer caseworker meetings to jobseekers while they are still employed. Our results indicate that offering preventive meetings does not improve jobseekers’ labour market outcomes, despite bringing forward the first meeting. The intervention increases the total number of meetings, thereby consuming scarce caseworker resources, but does not influence jobseekers’ search behaviour - likely explaining its lack of effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Does the stepping-stone effect of temporary agency employment vary over the business cycle? (2026)

    Jahn, Elke ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Rosholm (2026): Does the stepping-stone effect of temporary agency employment vary over the business cycle? In: The Scandinavian Journal of Economics, S. 1-39. DOI:10.1111/sjoe.70010

    Abstract

    "We examine the cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency work in Germany across three business cycles using administrative data and a timing-of-events model. We estimate in- and post-treatment effects and their response to the unemployment rate. We find a strong lock-in effect of agency employment, particularly in tight labor markets, suggesting that firms rarely use agency work for screening. The positive post-treatment effect is larger in downturns, indicating that workers activate the networks built during agency jobs. The matching quality improves for those transitioning directly into regular employment, with greater gains in upturns." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter (2026)

    Kosyakova, Yuliya ; Jaschke, Philipp ; Wagner, Simon;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Philipp Jaschke & Simon Wagner (2026): IAB-BAMF-SOEP-Befragung verknüpft mit BA-Beschäftigungsstatistik: Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter. (IAB-Kurzbericht 03/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2603

    Abstract

    "Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert bereits fast vier Jahre an und hat seit dem 24. Februar 2022 die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Ende 2024 suchten rund 6,7 Millionen Ukrainer*innen Schutz im Ausland, davon etwa eine Million in Deutschland. Wie sich die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter seit ihrer Ankunft in Deutschland entwickelt hat, zeigen Analysen auf der Grundlage von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, die hierfür mit den Daten der Integrierten Erwerbsbiografien verknüpft wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Machine learning for labor market matching (2026)

    Mühlbauer, Sabrina ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Mühlbauer, Sabrina & Enzo Weber (2026): Machine learning for labor market matching. In: Machine learning with applications, Jg. 23, 2026-02-03. DOI:10.1016/j.mlwa.2026.100861

    Abstract

    "This paper develops a large-scale machine learning framework to improve labor market matching using rich administrative data. Matching is defined as a job seeker entering employment in a specific occupational field. We exploit comprehensive employment biographies from Germany, covering individual characteristics and job-related information, to estimate employment probabilities across occupations and generate personalized job recommendations. The contribution lies in demonstrating why machine learning methods are particularly well suited for administrative labor market data and outperform traditional statistical approaches. We compare logit, ordinary least squares (OLS), k-nearest neighbors, and random forest (RF). RF consistently achieves the highest predictive performance. Its advantage is rooted in key methodological properties: RF builds an ensemble of decision trees trained on bootstrap samples, introduces random feature selection at each split, and aggregates predictions through majority voting. This enables RF to capture nonlinear relationships and complex interactions, remain robust in high-dimensional settings, and reduce overfitting — features that are particularly relevant for heterogeneous and imbalanced administrative data. Compared to conventional models, RF better exploits the full informational content of employment histories, especially when estimating on all employment spells rather than restricting the sample to unemployment-to-employment transitions. The sample comprises approximately 55 million spells, representing about 6 percent of the German workforce from 2012 to 2018. Our results suggest that ML-based matching, relative to standard statistical approaches, could hypothetically reduce the unemployment rate by up to 0.3 percentage points, highlighting the practical relevance of RF-based decision support for labor market policy." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Mühlbauer, Sabrina ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Beyond Proximity: Investigating Crime With Organic Neighborhoods and a Two-Stage Unsupervised Learning Approach (2026)

    Ostermann, Kerstin ;

    Zitatform

    Ostermann, Kerstin (2026): Beyond Proximity: Investigating Crime With Organic Neighborhoods and a Two-Stage Unsupervised Learning Approach. In: Sociological methods & research, S. 1-35. DOI:10.1177/00491241261420810

    Abstract

    "Studying the relationship between neighborhoods and individual-level outcomes such as crime, labor market success, or intergenerational mobility has a long history in the social sciences. As local processes like gentrification constantly change neighborhoods’ composition and spatial expansion, time-constant one-size-fits-all neighborhood measures fail to capture important local dynamics. This article presents a flexible and data-driven approach for efficiently estimating overlapping and arbitrarily shaped neighborhoods with time-dynamic boundaries. Constructed in a two-stage clustering design, the first stage identifies homogeneous groups within a city, while the second stage clusters homogeneous groups by spatial proximity. In an analysis of 86 million person-year observations from 76 German cities, the paper shows that a larger spatial expansion of affluent neighborhoods negatively correlates with city crime cases, while higher neighborhood fragmentation and heterogeneity correlate positively with crime rates. The findings stress the importance of flexible neighborhood estimation techniques and the necessity to view neighborhoods as nonconstant entities." (Author's abstract, IAB-Doku, © SAGE) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin ;
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  • Literaturhinweis

    Feeling Observed? A Field Experiment on the Effects of Intense Survey Participation on Job Seekers' Labour Market Outcomes (im Erscheinen) (2026)

    Stephan, Gesine ; Eid, Michael ; Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Hetschko, Clemens ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine, Clemens Hetschko, Julia Schmidtke, Michael Eid & Mario Lawes (2026): Feeling Observed? A Field Experiment on the Effects of Intense Survey Participation on Job Seekers' Labour Market Outcomes (im Erscheinen). In: ILR review, 2025-11-07.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ; Schmidtke, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)

    Ulrich, Angela ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Röhrig, Annette; Schmitt, Laila ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Gender Pay Gap in University Student Internships (2025)

    Antoni, Manfred ; Gerner, Hans-Dieter; Jäckle, Robert ; Schwarz, Stefan ;

    Zitatform

    Antoni, Manfred, Hans-Dieter Gerner, Robert Jäckle & Stefan Schwarz (2025): The Gender Pay Gap in University Student Internships. In: German Economic Review. DOI:10.1515/ger-2024-0130

    Abstract

    "Internships are an important and often mandatory part of academic education. They offer valuable insights into the labor market but can also expose students to negative aspects of the working world, such as gender pay disparities. We provide first evidence of a gender pay gap in mandatory internships, with women earning up to 21 % less per hour than men. This gap is not due to women choosing higher-quality internships over higher pay. Factors such as field of study, risk aversion, competitiveness, the focus of the internship, and firm characteristics account for a large share of the gap. Further analyses show that the internship pay gap is broadly similar to the wage gap at labor market entry among graduates. We discuss potential mechanisms through which the internship pay gap may be related to the entry wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku, © DeGruyter Brill) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Antoni, Manfred ; Schwarz, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte gewinnen und halten: Wie Engpassbereiche attraktiver werden (2025)

    Bachmann, Ronald ; Heinze, Inga;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Inga Heinze (2025): Fachkräfte gewinnen und halten. Wie Engpassbereiche attraktiver werden. Güthersloh: Bertelsmann Stiftung, 95 S. DOI:10.11586/2025081

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch einen sich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Bestimmungsfaktoren beruflicher Wechsel in Engpassberufe hinein und aus diesen Berufen heraus zu untersuchen. Faktoren, die Zuflüsse erhöhen oder Abflüsse verringern, können den Fachkräftemangel reduzieren. Die Untersuchung erstreckt sich sowohl auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt als auch im Besonderen auf drei Fokusbereiche, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind und die überdies für die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bei den besagten Bereichen handelt es sich um das Handwerk, die Informations- und Kommunikationstechnologien ("IKT") und den Gesundheits- und Pflegebereich. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Daten entstammen der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zur Identifikation von Engpassbereichen, administrative Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und weiteren Quellen zu beruflichen Merkmalen wie Lohn oder Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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