Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)
Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.
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Literaturhinweis
The Effects of Immigration on Places and People: Identification and Interpretation (2025)
Zitatform
Dustmann, Christian, Sebastian Otten, Uta Schönberg & Jan Stuhler (2025): The Effects of Immigration on Places and People: Identification and Interpretation. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20959), London, 64 S.
Abstract
"Most studies on the labor market effects of immigration use repeated cross-sectional data to estimate the effects of immigration on regions. This paper shows that such regional effects are composites of effects that address fundamental questions in the immigration debate but remain unidentified with repeated cross-sectional data. We provide a unifying empirical framework that decomposes the regional effects of immigration into their underlying components and show how these are identifiable from data that track workers over time. Our empirical application illustrates that such analysis yields a far more informative picture of immigration’s effects on wages, employment, and occupational upgrading." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beruflicher Wandel in Baden-Württemberg: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (2025)
Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ;Zitatform
Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn, Markus Janser, Anne Otto, Rüdiger Wapler & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Beruflicher Wandel in Baden-Württemberg: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2025), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2501
Abstract
"Die ökologische Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und gleichfalls auf die Anforderungen in Berufen. So lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland ein Bedeutungswandel von Berufen mit überwiegend umweltbelastenden hin zu solchen mit mehr umweltschonenden Kompetenzen beobachten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche Intensität dieser Wandel an Kompetenzen bei Berufen im Beobachtungszeitraum von 2013 bis 2022 in Baden-Württemberg aufweist. In der Studie wird zum einen betrachtet, wie sich der Stellenwert von umweltfreundlichen Berufen für die Gesamtbeschäftigung in diesem Bundesland sowie in dessen Regionen entwickelt hat. Zum anderen wird die Bedeutung unterschiedlicher Wirkungskanäle für den beruflichen Wandel analysiert. Die ökologische Transformation wird auf Grundlage eines Tätigkeitsansatzes untersucht. Hierzu wird für jeden Beruf der Greenness-of-Jobs-Index berechnet, welcher innerhalb jeden Berufs auf der Differenz von umweltfreundlichen („Green“) und umweltschädlichen („Brown“) Skills beruht. Im Bundesländervergleich fällt im Jahr 2022 der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Green Skills in Baden-Württemberg (19,4 %) erheblich geringer aus, der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Brown Skills bewegt sich aber im Mittelfeld. In allen Bundesländern hat sich der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Green Skills stark erhöht, aber die Anteile der Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills haben sich nur jeweils geringfügig verringert. Die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stieg in Baden-Württemberg von 2013 bis 2022 um knapp 57 Prozent und damit weitaus deutlicher verglichen mit dem Zuwachs von Berufen mit Brown Skills (ca. 15 %) und auch dem Beschäftigungsaufbau insgesamt (ca. 18 %). Die Frage ist, welche Wirkungskanäle für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Effekte des beruflichen Wandels auf die Beschäftigung verglichen. Auf der einen Seite können neue Beschäftigungen in Berufen mit Green Skills aufgenommen werden, ohne dass sich die Kompetenzstruktur des Berufs verändert hat. Auf der anderen Seite können Kompetenzen in einem vorher als White oder Brown eingestuften Beruf sich derart geändert haben, dass dieser Beruf dann als einer mit Green Skills eingestuft wird. Die vergleichende Betrachtung der Entwicklung der Gesamtbeschäftigung – Effekte aufgrund von konstanter und veränderter Kompetenzstruktur – hat für Baden-Württemberg gezeigt, dass die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stärker dadurch gestiegen ist, dass die Zahl der Berufe, die 2022 (aber nicht 2013) zu den umweltschonenden Berufen zählen, zunahm, als durch die zusätzlich noch neu entstandenen Beschäftigungsverhältnisse in den Berufen. D. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills ist insgesamt nicht so stark gewachsen; der Bedeutungszuwachs in Berufen mit Brown Skills war unter Einbeziehung der Veränderung der Kompetenzstruktur höher als bei konstanter Kompetenzstruktur. Außerdem zeigt die Analyse zur Änderung der Struktur der neu begonnenen Beschäftigungen in Baden-Württemberg ebenfalls, dass sich deren Zusammensetzung zugunsten von Berufen mit Green Skills verändert hat. Zudem hat der Anteil von Beschäftigungswechseln aus Berufen mit White bzw. Brown Skills in solche mit Green Skills in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Berufswechsel sind daher für den Wandel der Berufe im Zuge der ökologischen Transformation erheblich. Hinzu kommt, dass jüngere Menschen häufiger eine (duale) Berufsausbildung in einem Beruf mit vorwiegend umweltschützenden Skills begonnen haben. Die vorliegende Studie hat gezeigt, dass vor allem die Veränderung der Zusammensetzung der Kompetenzen in einem Beruf die Verschiebung der Beschäftigung in Richtung der umweltschonenden Berufe in Baden-Württemberg maßgeblich bestimmt hat, d. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt eine entscheidende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ; -
Literaturhinweis
Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Karolin Hiesinger (2025): Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 6, S. 450-455., 2025-05-16. DOI:10.2478/wd-2025-0114
Abstract
"In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD zur Vorlage eines Forschungsdatengesetzes noch in diesem Jahr bekannt. Dieses Gesetz sollte eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode verabschiedet werden und ist weiterhin dringend notwendig, da existierende Daten in weitestmöglicher Form für eine evidenzbasierte Politikberatung bereit stehen sollten. Nur auf einer breiten Datengrundlage können Gesetze auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und valide Bewertungen vorgenommen werden. Dabei bergen insbesondere Individualdatensätze, bei denen Befragungsdaten mit verschiedenen administrativen Datenquellen verknüpft werden, großes Potenzial. Am Beispiel von Forschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird aufgezeigt, wie der Datenzugang zu Sozialdaten unter Wahrung des Datenschutzes geregelt wird und wie mit empirischen Analysen basierend auf verknüpften Datensätzen eine wichtige Politikreform – das Teilhabechancengesetz – begleitend evaluiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany (2025)
Zitatform
Freitas Monteiro, Teresa & Lars Ludolph (2025): Barriers to humanitarian migration, victimization and integration outcomes: Evidence from Germany. In: World Development, Jg. 186, 2024-11-01. DOI:10.1016/j.worlddev.2024.106833
Abstract
"Asylum seekers who migrate from developing countries to Europe frequently experience victimization events during their journey. The consequences of these events for their economic integration into destination countries are not yet well explored. In this paper, we analyze how victimization during asylum seekers’ journeys affects their labor market integration in Germany by using survey data collected in the aftermath of the 2015 refugee crisis. Our data allow us to account for the exact timing and geography of migration, such that samples of physically victimized and nonvictimized refugees are balanced along a wide range of characteristics. We find that, compared to nonvictimized refugees, refugees who were physically victimized during their journey to Germany favor joining the labor force and taking up low-income employment rather than investing in host country human capital. To explain these findings, we explore a range of potential mechanisms and find suggestive evidence that experiencing physical victimization in vulnerable situations is not only associated with a decline in mental health but also with a “loss of future orientation” among physically victimized refugees, leading them to discount future payoffs more heavily." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Die spezifische Berufs- und Betriebsstruktur vor Ort führt zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Serie "Equal Pay Day 2025") (2025)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Die spezifische Berufs- und Betriebsstruktur vor Ort führt zu deutlichen regionalen Unterschieden in der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Serie "Equal Pay Day 2025"). In: IAB-Forum H. 05.03.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250306.02
Abstract
"Frauen in Deutschland verdienen im Schnitt deutlich weniger als Männer. Weniger bekannt ist, dass sich der sogenannte Gender-Pay-Gap zwischen einzelnen Regionen deutlich unterscheidet. So verdienen vollzeitbeschäftigte Männer in Dingolfing-Landau gut 40 Prozent mehr als vollzeitbeschäftigte Frauen, in Dessau-Roßlau 1,2 Prozent weniger. Eine wichtige Erklärung bieten regionale Geschlechterunterschiede in den ausgeübten Berufen und in der Betriebsstruktur vor Ort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Siehe auch "Aktuelle Daten und Indikatoren: Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2023" -
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Does being a leader make them stay? Short- and long-term effects of supervisory responsibility on turnover intentions (2025)
Zitatform
Funk, Stephanie (2025): Does being a leader make them stay? Short- and long-term effects of supervisory responsibility on turnover intentions. In: Human resource management journal, Jg. 35, H. 1, S. 25-44. DOI:10.1111/1748-8583.12550
Abstract
"Employers want to avoid fluctuation, especially when qualified personnel is involved. This raises the question of whether promoting employees into leadership positions with supervisory responsibility helps to retain them. Based on social exchange theory, this article predicts that in the short run, employees have lower turnover intentions due to reciprocal feelings. In the long run, following human capital theory, supervisory responsibility increases an employee's turnover intentions due to the general skills acquired in the leadership position. This article argues that human resource management (HRM) practices that enhance an individual's internal career development counteract this long-term turnover-increasing effect by offering employees internal advancement opportunities. This study empirically tests these predictions using German linked employer-employee data. The results support the predicted short-term turnover-reducing and the long-term turnover-increasing effect of supervisory responsibility. The results also reveal that for long-term supervisors appraisal interviews and development plans, two examples of HRM practices, counteract the effect by reducing an employee's intention to quit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.LPP-ADIAB7519.de.en.v1 -
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Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change (2025)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole & Karolin Hiesinger (2025): Dismissal protection and long-term sickness absence: Evidence from a policy change. In: Industrial Relations, Jg. 64, H. 3, S. 318-342., 2024-07-29. DOI:10.1111/irel.12375
Abstract
"This paper studies whether a decline in employment protection reduces workers' long-term sickness absences (of >6 weeks). We exploit exogenous variation from a German policy change that shifted the threshold exempting small establishments from dismissal protection from 5 to 10 workers. Using German register data, we find that the reform significantly reduced employees' transitions into long-term sickness during their second year after being hired. This response is due to a behavioral rather than a compositional effect and is particularly pronounced among the medium-skilled and younger males. Further results indicate that the reform did not alter the probability of involuntary unemployment after sickness." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)
Zitatform
Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (CESifo working paper 11665), München, 60 S.
Abstract
"We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)
Zitatform
Hackmann, Martin B., Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33429), Cambridge, Mass, 99 S.
Abstract
"We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Adjusters and Casualties: The Anatomy of Labor Market Displacement (2025)
Zitatform
Hanushek, Eric A., Simon Janssen, Jacob D. Light & Lisa Simon (2025): Adjusters and Casualties: The Anatomy of Labor Market Displacement. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17889), Bonn, 54 S.
Abstract
"We analyze the full distribution of displaced workers' earnings losses using a new method that combines matching and synthetic control group approaches at the individual level. We find that the distribution of earnings losses is highly skewed. Average losses, as estimated by conventional event studies, are driven by a small number of workers who suffer catastrophic losses, while most recover quickly. Observable worker characteristics explain only a small fraction of the variance in earnings losses. Instead, we find substantial heterogeneity in earnings losses even among workers displaced by the same firm who have identical observed characteristics such as education, age, and gender. Workers with minimal earnings losses adjust quickly by switching industries, occupations, and especially regions, while comparable workers with catastrophic losses adjust slowly, even though they are forced to make comparable numbers of switches in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Janssen, Simon; -
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Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen (2025)
Zitatform
Hartosch, Katja, Linda Heuer, Anna Heusler, Julia Lang & Angela Ulrich (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen. In: IAB-Forum H. 07.07.2025, 2025-07-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250707.01
Abstract
"Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger als Männer. Dies führt oft zu Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. So können Qualifikationen veralten und Unsicherheiten über berufliche Möglichkeiten entstehen. Unterstützung bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Bundesagentur für Arbeit. Untersuchungen des IAB geben Anhaltspunkte, inwiefern die Gruppe der Berufsrückkehrerinnen durch dieses Beratungsangebot erreicht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit (2025)
Heusler, Anna ; Senghaas, Monika ; Stephan, Gesine ; Kunaschk, Max; Struck, Olaf ; Wolff, Richard ; Osiander, Christopher ;Zitatform
Heusler, Anna, Max Kunaschk, Christopher Osiander, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2025): Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit. In: IAB-Forum H. 23.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250423.01
Abstract
"Die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor sind auch nach der Covid-19-Pandemie groß. Wie kann in Zukunft ein hochwertiges Angebot von Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen gesichert werden – insbesondere angesichts des Arbeitskräftemangels, der sich im Zuge des demografischen Wandels weiter verschärften dürfte? In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des IAB und der Universität Bamberg wurden die Beschäftigung und die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Heusler, Anna ; Senghaas, Monika ; Stephan, Gesine ; Kunaschk, Max; Osiander, Christopher ; -
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The employment statistics of severely disabled people: description and research potential (2025)
Zitatform
Hiesinger, Karolin, Laura Pohlan & Franka Vetter (2025): The employment statistics of severely disabled people: description and research potential. In: Journal for labour market research, Jg. 59, 2025-02-20. DOI:10.1186/s12651-025-00395-0
Abstract
"This article presents a description of the employment statistics of severely disabled people (BsbM) a unique administrative firm database of the German Federal Employment Agency. The data is collected as part of the process of administrating firm compliance with the disabled worker quota. This article examines the development of firms’ compliance with the disability quota over time and identifies factors associated with a higher likelihood of compliance. It also highlights the research opportunities offered by the dataset and its potential for further refinement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Can Information About Negative Age-Related Stereotypes Improve the Employment Chances of Older Unemployed Workers? (2025)
Zitatform
Homrighausen, Pia & Julia Lang (2025): Can Information About Negative Age-Related Stereotypes Improve the Employment Chances of Older Unemployed Workers? In: Journal of Aging & Social Policy, Jg. 37, H. 6, S. 1105-1124., 2024-02-21. DOI:10.1080/08959420.2024.2384174
Abstract
"With increasing age, it becomes more difficult for unemployed workers to find a new job. Due to age-related negative stereotypes, employers typically prefer younger applicants. This study analyzes a marketing campaign of a local employment agency in Germany that drew attention to the problem of negative age-related stereotypes and highlighted the high value of older workers. The goal of the campaign was to increase the hiring rate of older unemployed. Using comprehensive register data and applying a difference-in-differences approach, we find that the information conveyed through the campaign (via banners, interviews, job fairs, and informational brochures) did indeed change firms’ hiring behavior. The intervention increased the employment rate of workers aged 50 to 59 with unemployment experience by approximately 3 percentage points. The positive employment effects of the campaign appear to be somewhat more pronounced for women than for men. We conclude that an information campaign to overcome age-related negative stereotypes might be an appropriate measure to highlight the value of older workers and increase their employment chances. In the context of the demographic change, therefore, an information campaign might help to fight against a shrinking workforce and an impending shortage of skilled labor." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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Wie lässt sich die Nachfrage nach KI- und anderen Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt besser messen? (2025)
Janssen, Simon; Wiederhold, Simon ; Nagler, Markus ; Langer, Christina; Rounding, Nicholas; Stops, Michael ;Zitatform
Janssen, Simon, Christina Langer, Markus Nagler, Nicholas Rounding, Michael Stops & Simon Wiederhold (2025): Wie lässt sich die Nachfrage nach KI- und anderen Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt besser messen? (ROA external reports / Researchcentrum voor Onderwijs en Arbeidsmarkt (Maastricht) 10 ai:conomics policybrief), Maastricht, 6 S.
Abstract
"Eine umfangreiche Forschungsliteratur zeigt, dass der technologische Wandel erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte hat, da moderne digitale Technologien die Nachfrage nach bestimmten Kompetenzen verändern. Zum einen können neue Technologien einige menschliche Tätigkeiten ersetzen. Zum anderen Seite können sie neue Tätigkeiten schaffen oder ergänzen (Acemoglu et al., 2015; Acemoglu & Restrepo, 2018, 2019, 2020). Mit der starken Verbreitung Künstlicher Intelligenz in den letzten Jahren gewinnen bestimmte Fragen in der öffentlichen Diskussion und der Forschung zunehmend an Bedeutung: Wächst die Arbeitsnachfrage nach KI-Kompetenzen auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt? Führt die steigende Nachfrage nach KI-Kompetenzen dazu, dass andere Kompetenzen – bei niedrig-, mittel- und hochqualifizierten Arbeitskräften – weniger gefragt sind? Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, um solche Fragen in Zukunft fundierter beantworten zu können. Die Entwicklungen bei generativer Künstlicher Intelligenz, insbesondere von Tools wie ChatGPT, hat die Diskussion über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt sowohl in der Wissenschaft als auch in der öffentlichen Debatte und in der Politik deutlich verstärkt. Während Computer und Software die Arbeitswelt durch die präzisere und effizientere Ausführung routinemäßiger Aufgaben verändert haben, können moderne KI-Systeme nun komplexe, nichtroutinemäßige Aufgaben übernehmen, ohne auf detaillierte Anweisungen oder wiederholende Regeln angewiesen zu sein (Brynjolfsson et al., 2025). Infolgedessen sehen viele das produktive Potenzial dieser neuen Technologie optimistisch. Andere hingegen befürchten, dass KI die Arbeitsmärkte disruptiv verändern könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How can we better measure the demand for AI and other skills on the labour market? (2025)
Janssen, Simon; Langer, Christina; Nagler, Markus ; Stops, Michael ; Wiederhold, Simon ; Rounding, Nicholas;Zitatform
Janssen, Simon, Christina Langer, Markus Nagler, Nicholas Rounding, Michael Stops & Simon Wiederhold (2025): How can we better measure the demand for AI and other skills on the labour market? (ROA external reports / Researchcentrum voor Onderwijs en Arbeidsmarkt (Maastricht) 10 ai:conomics policybrief), Maastricht, 5 S.
Abstract
"A large body of research literature shows that technological change has a significant impact on labour markets, as modern digital technologies are changing the demand for certain skills. On the one hand, new technologies can replace some human activities. On the other hand, they can create or complement new activities (Acemoglu et al., 2015; Acemoglu & Restrepo, 2018, 2019, 2020). With the proliferation of artificial intelligence (AI) in recent years, certain questions are becoming increasingly important in public debate and research: Is the demand for AI skills also growing on the German labour market? Does the increasing demand for AI skills mean that other skills - among low, medium and highly qualified workers - are less in demand? The aim of this research project is to create a reliable data basis in order to be able to answer such questions in a more informed way in the future. Developments in generative AI, particularly tools such as ChatGPT, have significantly intensified the discussion about the impact of AI on the labour market, both in academia and in public debate and policy. While computers and software have transformed the world of work by performing routine tasks more precisely and efficiently, modern AI systems can now take on complex, non-routine tasks without relying on detailed instructions or repetitive rules (Brynjolfsson et al., 2025). As a result, many are optimistic about the productive potential of this new technology. Others, however, fear that AI could disrupt labour markets. In the course of the intensive scientific and public debate on AI, there is a growing body of literature that deals with the effects of AI on labour markets. These initially focus on specific occupations such as call centre workers (Brynjolfsson et al., 2025, Dijksman et al., 2024), consultants (Dell’ et al., 2023), writers or developers (Peng et al., 2023). However, a major challenge is to measure how the demand for and supply of skills has changed in the wake of the emergence of AI." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices (2025)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert & Mirko Wesling (2025): "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices. In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 179-197, 2021-10-04. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0003
Abstract
"Die Arbeitsmärkte Ost- und Westdeutschlands sind nach wie vor durch große Unterschiede im Migrantenanteil und damit in der Diversität der Erwerbsbevölkerung gekennzeichnet. Während Zuwanderung in Westdeutschland insbesondere in den 1960er und frühen 1970er Jahren ein etablierter Mechanismus zur Rekrutierung zusätzlicher Arbeitskräfte war, ist der Anteil von Migranten in Ostdeutschland nach wie vor gering. Viele Jahre lang hatten junge Migranten in Westdeutschland Schwierigkeiten, eine Berufsausbildung zu bekommen, und mussten daher häufiger auf Tätigkeiten mit niedrigerem Aufgabenniveau ausweichen. Aufgrund des starken demografischen Wandels im Osten sank die Zahl der Ostdeutschen, die eine Berufsausbildung im Westen antraten, ab 2007 deutlich. Wir analysieren, inwieweit dieser Rückgang der ostdeutschen Auszubildenden im Westen zu verbesserten Chancen für junge Migranten in Westdeutschland führte. Dazu nutzen wir Beschäftigungsdaten der Bundesagentur für Arbeit sowie Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes. Wir berücksichtigen kleinräumige Daten auf NUTS-3-Ebene und kontrollieren berufliche Unterschiede sowie den Ausbildungsberuf. Dazu vergleichen wir regionale Berufscluster, in denen ein Wettbewerb zwischen ostdeutschen und ausländischen Jugendlichen stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Seibert, Holger; -
Literaturhinweis
Steuerliche Förderung von Unternehmen: Staatliche Anreize für Investitionen können die Beschäftigung steigern (2025)
Lerche, Adrian;Zitatform
Lerche, Adrian (2025): Steuerliche Förderung von Unternehmen: Staatliche Anreize für Investitionen können die Beschäftigung steigern. (IAB-Kurzbericht 26/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2526
Abstract
"Steuerliche Vergünstigungen auf Unternehmensinvestitionen sind ein beliebtes Mittel, um Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zu fördern. Neue Erkenntnisse zum - nach der Wende eingeführten - Investitionszulagengesetz zeigen, dass viele der erhofften Effekte empirisch nachweisbar sind. Eine Modellanalyse für das derzeitige Investitionssofortprogramm der Bundesregierung ergibt, dass der Erfolg damit zusammenhängt, inwieweit ausreichend zusätzliche Arbeitskräfte zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Lerche, Adrian;Weiterführende Informationen
- Modellanalyse zur degressiven Abschreibung im Rahmen des Investitionssofortprogramms
- Ein Beitrag zum IAB-Kurzbericht im IAB-Forum
- Veränderung der Kapitalkosten durch das Investitionszulagengesetz
- Direkte Effekte der Investitionszulagen auf die verschiedenen Produktionsmaße
- Steuermindereinnahmen pro zusätzlichem Arbeitsplatz
- Regionale und industriespezifische aggregierte Beschäftigungseffekte von Investitionszulagen
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Literaturhinweis
Investment tax incentives can boost employment (2025)
Lerche, Adrian;Zitatform
Lerche, Adrian (2025): Investment tax incentives can boost employment. In: IAB-Forum H. 09.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251209.01
Abstract
"Steuerliche Vergünstigungen auf Unternehmensinvestitionen sind ein beliebtes Mittel, um Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zu fördern. Neue Erkenntnisse zum - nach der Wende eingeführten - Investitionszulagengesetz zeigen, dass viele der erhofften Effekte empirisch nachweisbar sind. Eine Modellanalyse für das derzeitige Investitionssofortprogramm der Bundesregierung ergibt, dass der Erfolg damit zusammenhängt, inwieweit ausreichend zusätzliche Arbeitskräfte zur Verfügung stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Lerche, Adrian; -
Literaturhinweis
Unemployed and then? The role of non-standard employment in labour market trajectories after unemployment (2025)
Zitatform
Lietzmann, Torsten & Katrin Hohmeyer (2025): Unemployed and then? The role of non-standard employment in labour market trajectories after unemployment. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 34, H. 2, 2024-08-30. DOI:10.1111/ijsw.12698
Abstract
"Non-standard employment (NSE) might offer employment opportunities for unemployed workers, who would not find a job otherwise and can improve their human capital while working in NSE instead of being unemployed. NSE thus could serve as a bridge to regular, permanent employment. However, these stepping stone effects might not occur in a segmented labor market, when the accumulated human capital is not useful for regular jobs or NSE is not a positive signal to potential employers. Using German administrative data and sequence and cluster analysis, this article examined the labor market trajectories of initially unemployed individuals between 2012 and 2015 over a 4-year period with a focus on four common forms of NSE. The results indicate that NSE is not limited to marginal groups but 62% of the initially unemployed belong to a cluster with a substantial share of NSE. Furthermore, while most individuals stay in NSE, some regular full-time employment occurs after NSE." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
