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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Bayerns Wirtschaft auf Kurs? Die wirtschaftliche Entwicklung Bayerns im nationalen Kontext (2026)

    Alber, Tom-Nicolai; Leiss, Felix; Schaller, Daria; Wohlrabe, Klaus ;

    Zitatform

    Alber, Tom-Nicolai, Felix Leiss, Daria Schaller & Klaus Wohlrabe (2026): Bayerns Wirtschaft auf Kurs? Die wirtschaftliche Entwicklung Bayerns im nationalen Kontext. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 57-66.

    Abstract

    "Als größtes Bundesland Deutschlands entfällt fast ein Fünftel der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung auf den Freistaat Bayern – seine wirtschaftliche Stabilität und Entwicklung sind von gesamtdeutscher Relevanz. Der Beitrag betrachtet die konjunkturelle Lage Bayerns nicht nur anhand amtlicher Kennzahlen, sondern auch anhand der ifo Konjunkturumfragen zur Einordnung der regionalen Wirtschaftsentwicklung im Vergleich zu Deutschland. Zudem wird die Eignung des ifo Geschäftsklimaindex als Frühindikator für das regionale Bruttoinlandsprodukt gezeigt. Die jüngsten Ergebnisse der ifo Konjunkturumfrage für Bayern weisen auf eine langsame Erholungsbewegung hin, die seit dem relativen Tiefstand des bayerischen Klimaindikators im Oktober 2024 zu beobachten ist. Durch diese Entwicklung konnte die bayerische Wirtschaft auch im Vergleich zur gesamtdeutschen aufholen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2025: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2025 (2026)

    Alecke, Björn; Mitze, Timo ; Burmeister, Johannes;

    Zitatform

    Alecke, Björn & Johannes Burmeister (2026): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2025. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2025. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2025,1), Stadtbergen, 42 S.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung „Beschäftigungstrends“, dem so genannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit dieser von VERIAN (Mantle Germany GmbH) durchgeführten Erhebung liegen aus dem Jahr 2025 repräsentative Angaben von 1.330 bayerischen Betrieben und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis vor. In diesem Jahr legt die Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, GEFRA, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Auswertung zum Betriebspanel Bayern 2025 vor. Im Wesentlichen erfolgt die Auswertung der bayerischen Ergebnisse im Vergleich zu den west-, ost- sowie gesamtdeutschen Zahlen, nach zusammengefassten Branchen und Betriebsgrößenklassen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse punktuell nach weiteren Betriebsmerkmalen aufgeschlüsselt. Neben der vergleichenden Betrachtung von Regionen und Betriebsmerkmalen spielen zudem Zeitreihen eine wichtige Rolle bei der Darstellung und Einordnung der aktuellen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2025: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2025 (2026)

    Alecke, Björn; Mitze, Timo ; Burmeister, Johannes;

    Zitatform

    Alecke, Björn & Johannes Burmeister (2026): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2025. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2025. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2025,2), Stadtbergen, 38 S.

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2001 beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Aufstockungsstichprobe an der jährlichen Betriebsbefragung „Beschäftigungstrends“, dem so genannten Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit dieser von VERIAN (Mantle Germany GmbH) durchgeführten Erhebung liegen aus dem Jahr 2025 repräsentative Angaben von 1.330 bayerischen Betrieben und Dienststellen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis vor. In diesem Jahr legt die Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen, GEFRA, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit eine umfassende Auswertung zum Betriebspanel Bayern 2025 vor. Im Wesentlichen erfolgt die Auswertung der bayerischen Ergebnisse im Vergleich zu den west-, ost- sowie gesamtdeutschen Zahlen, nach zusammengefassten Branchen und Betriebsgrößenklassen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse punktuell nach weiteren Betriebsmerkmalen aufgeschlüsselt. Neben der vergleichenden Betrachtung von Regionen und Betriebsmerkmalen spielen zudem Zeitreihen eine wichtige Rolle bei der Darstellung und Einordnung der aktuellen Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel und Spezialisierung von Regionen: Branchenvielfalt erhöht die strukturelle Widerstandsfähigkeit (2026)

    Alm, Bastian; Fuchs, Michaela ; Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Alm, Bastian, Michaela Fuchs, Uwe Sujata & Antje Weyh (2026): Strukturwandel und Spezialisierung von Regionen: Branchenvielfalt erhöht die strukturelle Widerstandsfähigkeit. (IAB-Kurzbericht 09/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2609

    Abstract

    "Es wird analysiert, wie sich der Strukturwandel in Deutschland insgesamt sowie auf Ebene der einzelnen Kreise zwischen 1993 und 2024 vollzogen hat. Außerdem werden Unterschiede im Ausmaß regionaler Spezialisierung auf bestimmte Branchen untersucht und wie der Strukturwandel damit in Verbindung steht. Da die Auswirkungen des Strukturwandels auf den Arbeitsmarkt im Fokus stehen, wird die Veränderung der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Messgröße verwendet. Zudem bieten nur diese Daten die Möglichkeit, die regionale Spezialisierung auf Kreisebene differenziert abzubilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Untersuchung der Umsetzung des Wirtschafts- und Strukturprogrammes im Rheinischen Revier: Bericht zur Arbeitsmarktentwicklung 2025 (2026)

    Arentz, Oliver; Marquardt, Jana; Neumann, Uwe ; Yasar, Serife; Bergs, Rolf;

    Zitatform

    Arentz, Oliver, Jana Marquardt, Uwe Neumann, Serife Yasar & Rolf Bergs (2026): Untersuchung der Umsetzung des Wirtschafts- und Strukturprogrammes im Rheinischen Revier: Bericht zur Arbeitsmarktentwicklung 2025. (RWI-Projektbericht), Essen, 83 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht betrachtet als Teil der Untersuchung der Umsetzung des Wirtschafts- und Strukturprogramms für das Rheinische Revier (WSP) die Entwicklung des Arbeitsmarkts. Die Sicherung von Wertschöpfung und Beschäftigung sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze stehen im Mittelpunkt der strukturpolitischen Ziele für das Rheinische Revier." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A missed opportunity? Labor demand and workforce diversity (2026)

    Bindler, Anna ; Janys, Lena ; Boelmann, Barbara; Santiago Wolf, Luisa;

    Zitatform

    Bindler, Anna, Barbara Boelmann, Lena Janys & Luisa Santiago Wolf (2026): A missed opportunity? Labor demand and workforce diversity. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 21663), London, 51 S.

    Abstract

    "How do labor demand shocks affect workforce diversity in the absence of targeted diversity policies? A conceptual framework illustrates the potential trade-off between the demographic and quality composition of a workforce when there is a positive labor demand shock. Exploiting the German reunification as a natural experiment, we analyze the academic labor market where nearly all social sciences professors in East Germany were replaced while STEM faculty remained largely unchanged. Using administrative data and a regional difference-in-differences design, we find increased dispersion in the institutional quality of hires, indicating that the new hires came from less select departments. At the same time, female representation did not increase despite qualified women in the pipeline. Instead, East German hiring patterns converged to those in West Germany in terms of gender composition. In simulations, we investigate implied losses: Under conservative assumptions, we show that, considering the pipeline of qualified applicants, the marginal female hire’s quality is approximately half a standard deviation higher than the marginal male hire’s quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstiegsverläufe von Absolvent:innen der Geisteswissenschaften (2026)

    Blaich, Ingo;

    Zitatform

    Blaich, Ingo (2026): Berufseinstiegsverläufe von Absolvent:innen der Geisteswissenschaften. In: Dvb-Forum, Jg. 65, H. 1, S. 33-41. DOI:10.3278/dvb2601w005

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund einer hohen gesellschaftlichen Relevanz geisteswissenschaftlicher Fächer analysiert dieser Beitrag die Berufseinstiegsverläufe von Geisteswissenschaftler:innen mit Daten der 4. Sächsischen Absolventenstudie. Grundlegende Merkmale können bestätigt werden: Geisteswissenschaftler:innen haben längere Übergänge in den Arbeitsmarkt (50 % direkt beschäftigt, nach 3 Jahren 80 %), höhere Erwerbslosigkeit und Schwierigkeiten bei Stellensuchen. Sie nutzen häufig Beratungsangebote und arbeiten häufiger in fachfremden Bereichen. Mittelfristig verringern sich die Unterschiede zu anderen Fächergruppen, jedoch bleiben Gehalt und Aufstiegschancen geringer. Langfristig - nach über zehn Jahren - berichten 80 bis 90 % von einer hohen Zufriedenheit, auch wenn weiterhin Gender-Pay- und Care-Gaps bestehen. Für gelingende Übergänge in den Beruf sind eine studienbegleitende Berufsorientierung und bei Bedarf die Inanspruchnahme professioneller Beratung von Vorteil." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rechtsradikalismus als Standortrisiko? Wenn Arbeitskräfte bestimmte Regionen tendenziell meiden (2026)

    Burkert, Carola ; Buch, Tanja ;

    Zitatform

    Burkert, Carola & Tanja Buch (2026): Rechtsradikalismus als Standortrisiko? Wenn Arbeitskräfte bestimmte Regionen tendenziell meiden. In: Heimatkunde : migrationspolitisches Portal / Heinrich-Böll-Stiftung H. 12.06.2026, 2026-04-01.

    Abstract

    "Rechte Einstellungen beeinflussen Wanderungsentscheidungen. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Hohe Stimmenanteile rechtsradikaler Parteien schrecken Arbeitskräfte tendenziell ab und verschärfen so den Fachkräftemangel in den betroffenen Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ; Buch, Tanja ;
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  • Literaturhinweis

    Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting (2026)

    Duan, Yige ; Jost, Oskar ; Jost, Ramona ; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Duan, Yige, Oskar Jost, Ramona Jost & Holger Seibert (2026): Beyond lost earnings: Job displacement and the cost of commuting. In: Journal of Public Economics, Jg. 255, 2026-01-16. DOI:10.1016/j.jpubeco.2026.105579

    Abstract

    "We examine the impact of involuntary job displacement on workers ’ commuting behavior and its implications for the overall welfare cost of job loss. Using geo-referenced employee-employer data from Germany (2000–2017), we track workers’ door-to-door commuting and relocation patterns between home and work. After displacement, workers commute 23.1% (3.38 kilometers) farther to new jobs, and the effect diminishes over time due to job changes rather than home relocation. The simultaneous wage and commuting effects suggest that wage differentials across jobs fail to compensate for commuting costs. An on-the-job search model with heterogeneous firm productivity and commuting distance rationalizes the findings, and structural estimates reveal that an average German worker ’s commuting costs equal 20.2 euros per day. Hence, longer commutes exacerbate the total cost of job displacement by one-fifth of the wage losses." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Regional demographic dynamics in Germany: A cluster-based analysis (2026)

    Ehlert, Andree ;

    Zitatform

    Ehlert, Andree (2026): Regional demographic dynamics in Germany: A cluster-based analysis. In: Regional Science Policy & Practice, Jg. 18, H. 4. DOI:10.1016/j.rspp.2026.100285

    Abstract

    "Demographic change has profoundly influenced economic and societal developments in industrialised nations, driven by declining fertility, rising life expectancy, and migration dynamics. While national trends are well-documented, regional demographic variations remain underexplored, particularly in Germany, where demographic and economic divides are pronounced. This study investigates demographic heterogeneity across 400 German NUTS-3 regions, focusing on fertility, mortality, and migration, while also incorporating socioeconomic covariates. Using panel data from 1995 to 2022, it applies descriptive statistics, factor analysis, and hierarchical cluster analysis to identify six demographic clusters and five distinct development trajectories. The findings reveal the complexity of regional demographic dynamics, challenging conventional East-West and urban-rural distinctions. By highlighting structural conditions and distinct regional patterns, the study provides an empirical foundation for region-specific policy measures and fosters a deeper understanding of demographic developments in Germany and beyond." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author. Published by Elsevier B.V. on behalf of The Regional Science Association International.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Baden-Württemberg (2026)

    Faißt, Christian; Jahn, Daniel; Wapler, Rüdiger; Hamann, Silke ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2026): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2026), Nürnberg, 64 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2601

    Abstract

    "Die Studie untersucht die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren mit dem Fokus auf Baden-Württemberg und die baden-württembergischen Kreise. Im Untersuchungszeitraum zwischen 2000 und 2023 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Baden-Württemberg mit 24,5 Prozent im Bundesvergleich überdurchschnittlich gestiegen. Dabei weisen alle baden-württembergischen Kreise ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Dynamik variiert aber erheblich zwischen den Regionen. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, unterschieden sich sowohl in ihrer Stärke als auch in ihrem Vorzeichen über die Regionen hinweg. Die Analyse hat ergeben, dass die lokale Branchen- und Qualifikationsstruktur die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg etwas gedämpft haben. Auch die Betriebsgrößenstruktur hat sich ungünstig ausgewirkt. Dagegen sind die Standortbedingungen und die Altersstruktur der Beschäftigten mit deutlich positiven Impulsen für die Arbeitsnachfrage verbunden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Baden-Württemberg trotz der vergleichsweise guten Beschäftigungsentwicklung in der Vergangenheit vor besonderen Herausforderungen steht. Diese bestehen beispielsweise in der Transformation der für Baden-Württemberg zentralen Industrien und der Notwendigkeit, weitere Wachstumsimpulse für die Beschäftigung zu generieren. Die Voraussetzungen sind angesichts der Forschungsstärke im Land gegeben. Aber auch die bislang noch günstig wirkenden demografischen Einflüsse sind kein Selbstläufer. Hier gilt es die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das im Land vorhandene Fachkräftepotenzial noch besser zu nutzen und mehr Arbeitskräfte als zuletzt sowohl aus dem In- als auch Ausland dazuzugewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Spatial disparities in hiring problems: The role of firm characteristics, job features, and search channels (2026)

    Fuchs, Michaela ; Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Jan Cornelius ; Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Annekatrin Niebuhr, Jan Cornelius Peters & Georg Sieglen (2026): Spatial disparities in hiring problems: The role of firm characteristics, job features, and search channels. In: Papers in Regional Science, Jg. 105, H. 5, 2026-09-01. DOI:10.1016/j.pirs.2026.100170

    Abstract

    "Against the backdrop of discussions about growing regional labour shortages, this study investigates spatial disparities in hiring problems using representative micro data on vacancies and establishments in Germany. Our results point to significant disparities that vary between location types along the urban-rural continuum depending on indicator. While establishments in rural areas receive less suitable applications and more often abandon hiring plans, firms in cities more often report problems related to the applicants’ qualification and wage expectations. Prevailing types of establishments and jobs explain an important part, but not all of the disparities. Evidence on concessions suggests, moreover, that employer responses to labour shortages differ depending on the location type. While establishments in urban areas are more likely to compromise on wages, concessions on qualification are more frequent outside big cities. However, rural establishments report problems related to applicants’ insufficient qualifications less often. Heterogenous hiring problems indicate that there is need for place-sensitive policies rather than place-based policies that focus on specific locations." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt (2026)

    Fuchs, Michaela ; Fritzsche, Birgit; Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Georg Sieglen & Birgit Fritzsche (2026): Schutzsuchende auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2026), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.RESAT.2604

    Abstract

    "Die Zuwanderung von Schutzsuchenden – also Menschen, die in Deutschland einen Antrag auf Schutz aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen gestellt haben – ist seit 2015 stark gestiegen. Ihre Integration in den Arbeitsmarkt ist von zentralem Interesse, denn die Ausübung einer bezahlten Tätigkeit ermöglicht ihnen wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Teilhabe. Die Studie gibt daher einen Überblick über die Situation von Schutzsuchenden auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erreichen einer Beschäftigung als zentralem Indikator für wirtschaftliche Integration und soziale Teilhabe. Weiterhin wird die Situation der Frauen gesondert betrachtet. Schutzsuchende stellen in Sachsen-Anhalt Ende 2024 mit 79.270 Personen rund 4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dabei sind Männer und Personen im erwerbsfähigen Alter in der Mehrheit. Obwohl die Beschäftigung von Schutzsuchenden in den letzten Jahren stark gestiegen ist, machen sie mit 13.330 Personen nur 2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus. Viele von ihnen haben keinen Berufsabschluss, was mit einem hohen Anteil an Tätigkeiten auf Helferniveau einhergeht. Sie sind zudem in einem sehr engen Berufs- und Branchenspektrum tätig mit Schwerpunkten auf Verkehr und Logistik sowie Lebensmittel und Gastgewerbe, die teils zu den Engpassberufen und systemrelevanten Berufen zählen. In geringfügiger Beschäftigung und in Berufsausbildung sind wesentlich weniger Schutzsuchende gemeldet. Analysen zum individuellen Übergang in den Arbeitsmarkt betonen, dass es Zeit braucht, bis die Schutzsuchenden in Beschäftigung gelangen. Drei Jahre nach dem erfassten Datum der Einreise haben 28 Prozent der hier betrachteten Kohorte das erste Mal eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, nach sechs Jahren waren es 54 Prozent. Dabei existieren große geschlechtsspezifische Unterschiede, denn nach sechs Jahren zeigte sich für 68 Prozent der Männer und für 22 Prozent der Frauen ein erstmaliger Übergang in Beschäftigung. Betrachtet man die Nachhaltigkeit der ersten Beschäftigung und damit eine Beschäftigung, die über mindestens sechs Monate lang besteht, verringern sich die Übergänge. Es bedarf damit weiterer Anstrengungen, um die Schutzsuchenden auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen (2026)

    Fuchs, Michaela ; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Der Gender-Pay-Gap wird kleiner – jedoch nicht in allen Regionen. In: IAB-Forum H. 23.02.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260223.01

    Abstract

    "Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Unterschiede im Gender-Pay-Gap in Deutschland 2024 (2026)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ; Rossen, Anja ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Regionale Unterschiede im Gender-Pay-Gap in Deutschland 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    "Die vorliegenden Auswertungen beinhalten Angaben zum Tagesentgelt sozialversicherungspflichtig vollzeitbeschäftigter Frauen und Männer sowie zum unbereinigten und bereinigten Gender-Pay-Gap in den Bundesländern und Kreisen Deutschlands für das Jahr 2024. Nähere Erläuterungen zu den Einflussfaktoren auf die unterschiedlichen regionalen Gender-Pay-Gaps sowie zur zeitlichen Entwicklung finden sich im IAB-Forumsbeitrag von Fuchs, Rossen, Weyh und Wydra-Somaggio (2026)." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Gender and Internal Geographical Mobility in Europe: A Comparative Analysis of Family and Employment Over the Life Course (2026)

    Gaukel, Hanne ; Impicciatore, Roberto ; Panichella, Nazareno ; Zhelenkova, Antonina ;

    Zitatform

    Gaukel, Hanne, Roberto Impicciatore, Nazareno Panichella & Antonina Zhelenkova (2026): Gender and Internal Geographical Mobility in Europe: A Comparative Analysis of Family and Employment Over the Life Course. In: European Journal of Population, Jg. 42, H. 1. DOI:10.1007/s10680-025-09763-5

    Abstract

    "This article presents an investigation into the gendered outcomes of inter-regional moves in six European countries, adopting a life-course perspective. Analyses are based on retrospective data from SHARELIFE for birth cohorts from the 1930s to 1960s in France, Germany, Italy, Poland, Spain, and Sweden. Linear probability panel models with fixed effects are used to examine the association between inter-regional migration and employment status over time, while assessing whether it differs by gender and family status. Results show that men experience improved employment probabilities following migration, regardless of their family status, and that these outcomes are consistent across countries. Moreover, the likelihood of employment for men continues to gradually increase several years after the move. In contrast, inter-regional mobility favours single women more than partnered women, especially mothers. Results, however, do not confirm a pattern of continued disadvantages, as mobility does not further reduce the employment prospects of mothers over time. The largest differences in the association between geographical mobility and employment between single women and mothers are observed in Mediterranean countries, while in more egalitarian countries like Sweden these differences are comparatively small." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Regionale Arbeitsmarktprognosen März 2026: Aktuelle Daten und Indikatoren (2026)

    Heining, Jörg; Jahn, Daniel; Rossen, Anja ; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe; Kuhn, Sarah ; Uhlig, Max Andreas;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Daniel Jahn, Sarah Kuhn, Anja Rossen, Uwe Sujata, Max Andreas Uhlig & Antje Weyh (2026): Regionale Arbeitsmarktprognosen März 2026. Aktuelle Daten und Indikatoren. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2026 (de)), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.RA.261

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2026" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regionale Arbeitsmarktprognosen September 2026 (2026)

    Heining, Jörg; Jahn, Daniel; Kuhn, Sarah ; Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Uhlig, Max Andreas; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Daniel Jahn, Sarah Kuhn, Anja Rossen, Uwe Sujata, Max Andreas Uhlig, Antje Weyh & Rüdiger Wapler (2026): Regionale Arbeitsmarktprognosen September 2026. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 02/2026 (de)), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.RA.262

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2026" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regional Labour Market Forecasts September 2026: Current Data and Indicators (2026)

    Heining, Jörg; Jahn, Daniel; Kuhn, Sarah ; Rossen, Anja ; Wapler, Rüdiger; Uhlig, Max Andreas; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Daniel Jahn, Sarah Kuhn, Anja Rossen, Uwe Sujata, Max Andreas Uhlig, Antje Weyh & Rüdiger Wapler (2026): Regional Labour Market Forecasts September 2026. Current Data and Indicators. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 02/2026 (en)), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.RA.262.en

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2026" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regional Labour Market Forecasts March 2026: Current Data and Indicators (2026)

    Heining, Jörg; Kuhn, Sarah ; Rossen, Anja ; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe; Jahn, Daniel; Uhlig, Max Andreas;

    Zitatform

    Heining, Jörg, Daniel Jahn, Sarah Kuhn, Anja Rossen, Uwe Sujata, Max Andreas Uhlig & Antje Weyh (2026): Regional Labour Market Forecasts March 2026. Current Data and Indicators. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2026 (en)), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.RA.261.en

    Abstract

    "Tabellenband mit Ergebnissen der regionalen Arbeitsmarktprognosen für 2026" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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