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Dossier

Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt

Mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen „Teilhabechancengesetz“ wurden neue Regelinstrumente für die öffentliche Beschäftigungsförderung von langzeitarbeitslosen sowie arbeitsmarktfernen Leistungsberechtigten geschaffen. Zielgruppe sind Personen, die seit Langem SGB-II-Leistungen beziehen und nur geringe Chancen auf eine Beschäftigung haben. Ihnen sollen durch finanzielle Anreize für Arbeitgeber vermehrt Beschäftigungsangebote auf dem allgemeinen oder auf dem sozialen Arbeitsmarkt gemacht werden, um ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Das Förderinstrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (§ 16e SGB II) wurde neu gefasst und damit die Rechtsgrundlage für einen weiteren Lohnkostenzuschuss geschaffen. Das Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§16i SGB II) wurde neu eingeführt. Das Gesetz greift Erkenntnisse aus dem Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ auf.
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  • Literaturhinweis

    Mikrosimulationsrechnungen zu Reformoptionen steuerfinanzierter Sozialleistungen für die Kommission zur Sozialstaatsreform (2026)

    Blömer, Maximilian ; Wiemers, Jürgen ; Fischer, Lilly; Lange, Theresa; Bonin, Holger ; Pannier, Manuel; Bruckmeier, Kerstin ; Stichnoth, Holger; Sommer, Maximilian ;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian, Holger Bonin, Kerstin Bruckmeier, Lilly Fischer, Theresa Lange, Manuel Pannier, Maximilian Sommer, Holger Stichnoth & Jürgen Wiemers (2026): Mikrosimulationsrechnungen zu Reformoptionen steuerfinanzierter Sozialleistungen für die Kommission zur Sozialstaatsreform. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 681), Berlin, 68 S.

    Abstract

    "Im September 2025 wurde eine Kommission zur Sozialstaatsreform beauftragt, einen Bericht vorzulegen, wie sozialstaatliche Strukturen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Verwaltung unter Bewahrung des sozialen Schutzniveaus modernisiert und entbürokratisiert werden können. Um die Beratungen innerhalb der Kommission zu unterstützen, wurden die Effekte von drei grundlegenden Reformansätzen mittels verhaltensbasierter Mikrosimulation vorausblickend vergleichend bewertet: Das Aufgehen von Wohngeld und Kinderzuschlag in einer reformierten Grundsicherung, die Zusammenlegung von Wohngeld und Kinderzuschlag zu einer neuen vorgelagerten Leistung sowie die Einführung eines pauschalen Erwerbsbonus in das Steuersystem, der vorgelagerte bedarfsgeprüfte Leistungen ersetzt. Dieser Forschungsbericht dokumentiert die Vorgehensweise und die Ergebnisse der durchgeführten Berechnungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliederung von Langzeitarbeitslosen: Eine Anschlussbeschäftigung nach Förderende ist mit einer langfristen Beschäftigungsstabilität verbunden (2026)

    Bömmel, Nadja ; Schiele, Maximilian ; Özerdogan, Anil; Wenzig, Claudia; Kasrin, Zein ;

    Zitatform

    Bömmel, Nadja, Zein Kasrin, Anil Özerdogan, Maximilian Schiele & Claudia Wenzig (2026): Eingliederung von Langzeitarbeitslosen: Eine Anschlussbeschäftigung nach Förderende ist mit einer langfristen Beschäftigungsstabilität verbunden. In: IAB-Forum H. 22.04.2026, 2026-04-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260422.01

    Abstract

    "Mit dem Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen” soll die Beschäftigungsfähigkeit von arbeitsmarktfernen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten durch eine zweijährige geförderte Beschäftigung erhöht werden. Ziel ist es, ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Ein gutes Drittel der Geförderten beendet die Förderung jedoch vorzeitig – häufig ohne direkte Anschlussbeschäftigung. Der Beitrag beschreibt, wie sich Erwerbsverläufe und Beschäftigungsqualität nach Förderende für Personengruppen mit vorzeitigen Förderabbrüchen und nahtlosen Übergängen in eine Anschlussbeschäftigung entwickelt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: 81 Prozent der Geförderten, die vom Betrieb übernommen werden, wurden über die maximale Dauer gefördert (2026)

    Bömmel, Nadja ; Wenzig, Claudia; Kasrin, Zein ;

    Zitatform

    Bömmel, Nadja, Zein Kasrin & Claudia Wenzig (2026): Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: 81 Prozent der Geförderten, die vom Betrieb übernommen werden, wurden über die maximale Dauer gefördert. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 31.08.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20260831.01

    Abstract

    "Das Förderprogramm „Teilhabe am Arbeitsmarkt” soll Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen verbessern. Es werden Betriebe unterstützt, die förderberechtigte Leistungsbeziehende einstellen. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass eine direkte Übernahme in ungeförderte Beschäftigung bei Ausschöpfung der maximalen Förderdauer häufiger gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: erste positive Befunde zur Beschäftigungssituation nach fünfjähriger Förderung (2026)

    Bömmel, Nadja ; Wenzig, Claudia; Kasrin, Zein ;

    Zitatform

    Bömmel, Nadja, Zein Kasrin & Claudia Wenzig (2026): Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: erste positive Befunde zur Beschäftigungssituation nach fünfjähriger Förderung. In: IAB-Forum H. 04.08.2026 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260804.01

    Abstract

    "Mit dem Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt” sollen Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen durch eine maximal fünfjährige geförderte Beschäftigung verbessert werden. Eine aktuelle IAB-Studie zeigt: Personen, die fünf Jahre gefördert wurden, sind signifikant häufiger erwerbstätig als solche mit geringerer Förderdauer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Towards policies of dignity? The German Participation Opportunities Act as a response to long-term unemployment (2026)

    Englert, Kathrin ; Gottwald, Markus; Globisch, Claudia ; Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Englert, Kathrin, Markus Gottwald, Claudia Globisch & Peter Kupka (2026): Towards policies of dignity? The German Participation Opportunities Act as a response to long-term unemployment. In: Journal of Social Policy, Jg. 55, H. 2, S. 587-603., 2024-10-01. DOI:10.1017/S0047279424000370

    Abstract

    "The Participation Opportunities Act (POA) came into force in Germany in January 2019 with the aim of making publicly subsidized employment accessible to the long-term unemployed, whose prospects of regular employment are poor. The POA responds to a two-fold exclusion suffered by this group: exclusion from the labor market and a kind of ‘internal exclusion’ from social services. We argue that the POA can therefore be understood as a ‘policy of dignity’ and thus as a challenge to the neoliberal recognition order. The aim of this paper is an empirical examination of this thesis based on qualitative interviews with managers and professionals at German job centres. We apply Honneth’s theory of recognition as a theoretical framework and examine two levels of implementation: the interpretation of the law and how it is put into practice from 2019-2023." (Author's Abstract, IAB-Doku, © Cambridge University Press)

    Beteiligte aus dem IAB

    Globisch, Claudia ;
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  • Literaturhinweis

    An der Schnittstelle von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik: Zur organisationalen Umsetzung der ganzheitlichen Betreuung nach § 16k SGB II (2026)

    Gellermann, Jan F. C.; Bennett, Jenny; Fuchs, Philipp ;

    Zitatform

    Gellermann, Jan F. C., Jenny Bennett & Philipp Fuchs (2026): An der Schnittstelle von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik: Zur organisationalen Umsetzung der ganzheitlichen Betreuung nach § 16k SGB II. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 75, H. 5, S. 719-742., 2026-07-27. DOI:10.3790/sfo.2026.1488904

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert die organisationale Umsetzung der ganzheitlichen Betreuung nach § 16k SGB II. Aus einer Street-Level-Organizations-Perspektive wird gezeigt, wie das offene Ziel „Aufbau der Beschäftigungsfähigkeit“ in Jobcentern durch geschäftspolitische Entscheidungen, Routinen und Angebotsstrukturen in unterschiedliche Arrangements übersetzt wird. Datengrundlage sind Expert:innen-Interviews in Jobcentern sowie qualitative Fallstudien von Betreuungsprozessen. Die Befunde zeigen die Varianz in Nutzung und Ausgestaltung der Förderung und die damit verbundenen Motive und Steuerungsdilemmata. Insgesamt konturiert sich § 16k als hybrides Schnittstelleninstrument zwischen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik für Leistungsbeziehende, die aufgrund komplexer Problemlagen mit den bisherigen Regelangeboten nicht hinreichend erreicht wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker&Humblot)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gellermann, Jan F. C.;
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  • Literaturhinweis

    Panel Lebensqualität und Teilhabe - Feld- und Methodenbericht der Welle 4 (2026)

    Hülle, Sebastian ; Zabel, Cordula ; Schiele, Maximilian ; Wenzig, Claudia; Wolff, Joachim ; Bömmel, Nadja ; Kasrin, Zein ; Meß, Andreas; Özerdogan, Anil; Schneider, Ramona; Weik, Jonas Aljoscha ; Schröder, Charlotte; Zins, Stefan ; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Hülle, Sebastian, Nadja Bömmel, Zein Kasrin, Andreas Meß, Anil Özerdogan, Maximilian Schiele, Ramona Schneider, Charlotte Schröder, Mark Trappmann, Jonas Aljoscha Weik, Claudia Wenzig, Joachim Wolff, Cordula Zabel & Stefan Zins (2026): Panel Lebensqualität und Teilhabe - Feld- und Methodenbericht der Welle 4. (IAB-Forschungsbericht 05/2026), Nürnberg, 99 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2605

    Abstract

    "Der Feld- und Methodenbericht der Welle 4 der Panelerhebung „Lebensqualität und Teilhabe“ beschreibt Studiendesign, Erhebungsinstrumente, Felddurchführung, Feldergebnisse sowie Datenaufbereitung der Abschlussbefragung für das noch verbliebene sog. 16i-Panel. Ziel der Welle 4 ist es, die langfristigen Wirkungen der Förderung „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II) nach Förderende abschließend zu messen. Die Panelbefragung wurde im Rahmen der Evaluation des Teilhabechancengesetzes, die beim IAB angesiedelt ist, durchgeführt. Zentrales Ziel des Teilhabechancengesetzes ist es, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe von arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen bzw. von Personen, die seit langem Leistungen nach dem SGB II erhalten und deren Chancen auf eine Integration in Erwerbsarbeit als sehr gering eingeschätzt werden, zu verbessern (Deutscher Bundestag 2019). Das Teilhabechancengesetz umfasst zwei Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik: „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (§ 16e SGB II) sowie „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II). Beide Instrumente bestehen im Kern aus Lohnkostenzuschüssen an Arbeitgeber und einer ganzheitlichen beschäftigungsbegleitenden Betreuung (sogenanntes Coaching). Mit der telefonischen Panelerhebung sollen die kurz-, mittel- und langfristigen Wirkungen der Förderungen auf die Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe der Geförderten untersucht werden. Dem Erhebungsdesign lagen maßnahmenspezifische Stichprobenziehungen zugrunde, aus denen ein Dual-Frame-Ansatz mit zwei eigenständigen Erhebungen entstanden ist – dem 16e-Panel und dem 16i-Panel (siehe Hülle et al. 2022). Mittels eines Treatment-Kontrollgruppen-Ansatzes wurden in der Panelstudie sowohl Geförderte (Treatmentgruppe) als auch nicht-geförderte erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Kontrollgruppe) befragt. Das Studiendesign sieht drei (16e-Panel) bzw. vier (16i-Panel) Erhebungswellen vor, um kurzfristige, mittelfristige und langfristige Wirkungen der Förderung untersuchen zu können. Die maximale Dauer von Förderungen nach § 16i SGB II beträgt fünf Jahre, für Förderungen nach § 16e SGB II zwei Jahre. Das 16e-Panel wurde mit der Welle 3 bereits abgeschlossen. Die Welle 4 bildet die Abschlussbefragung für das noch verbliebene 16i-Panel, mit der zugleich die Studie abgeschlossen wird. Die Inhalte des Personenfragebogens umfassen vor allem die individuelle soziale Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit als zentrale Zieldimensionen der Evaluation sowie Merkmale der Ausgestaltung der Förderung einschließlich des Coachings. In der Welle 4 werden diese zentralen Inhalte aus den Vorwellen im Rahmen des 16i-Panels größtenteils erneut erhoben, um Stabilität und Wandel in diesen Konstrukten identifizieren zu können und den Panelcharakter der Studie zu stärken. Zudem werden im Fragebogen Aspekte der Nachhaltigkeit der Förderwirkungen nach Ende der Förderung sowie hinsichtlich eines möglichen Übergangs aus der geförderten Beschäftigung in den Arbeitsmarkt erfasst. Von allen Zielpersonen des 16i-Panels wurde die sogenannte Zuspielbereitschaft in der Rekrutierungswelle eingeholt, so dass die Umfragedaten auch mit administrativen Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit verknüpft werden können. Hierdurch erhöht sich das Analysepotenzial des Panels „Lebensqualität und Teilhabe“. Bei der Erhebung der Welle 4 wurden zwischen Januar und Juni 2025 insgesamt 4.602 telefonische Interviews durch das Erhebungsinstitut SOKO geführt. Um die anvisierten Nettofallzahlen erreichen zu können, wurden auch unbalancierte Fälle befragt. Dabei handelt es sich um Zielpersonen, die nicht in allen Vorwellen ein (vollständiges) Interview gegeben haben. Hierdurch konnten zusätzlich 751 unbalancierte Fälle realisiert werden, die rund 16,3 Prozent der Interviews ausmachen. Unbalancierte Fälle weisen jedoch eine viel geringere Kontaktrate (um 53,4 Prozentpunkte) und eine fast doppelt so hohe Verweigerungsrate auf als die balancierten Fälle, also jene Zielpersonen, die an allen Erhebungswellen teilgenommen haben. Im Ergebnis unterscheiden sich dadurch die Rücklaufquoten (Teilnahmebereitschaft) zwischen balancierten Fällen (77,6 %) und unbalancierten Fällen (19,7 %) mit 57,9 Prozentpunkten sehr deutlich voneinander. Über alle Fälle hinweg ergibt sich eine Rücklaufquote von 52,5 Prozent. Die Rekrutierung der Kontrollfälle ist mit einer Rücklaufquote von 54,0 Prozent erfolgreicher als die der Treatmentfälle, deren Rücklaufquote 49,4 Prozent beträgt. Für ein realisiertes Interview waren durchschnittlich 4,1 telefonische Kontaktversuche nötig. Die Interviewdauer beträgt im Durchschnitt 30 Minuten, wobei es aufgrund des modularen Aufbaus des Fragebogens deutliche Unterschiede zwischen den Befragtengruppen gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How Effective are Generous Wage Subsidies for Long-Term Unemployed Welfare Recipients? (2026)

    Kasrin, Zein ; Tübbicke, Stefan ;

    Zitatform

    Kasrin, Zein & Stefan Tübbicke (2026): How Effective are Generous Wage Subsidies for Long-Term Unemployed Welfare Recipients? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 72, H. 1, S. 13-38., 2026-01-31. DOI:10.1515/zsr-2025-0012

    Abstract

    "Langzeitarbeitslosigkeit ist ein zentrales Problem. In Deutschland, dem in dieser Studie untersuchten Land, bezieht die überwiegende Mehrheit der Langzeitarbeitslosen Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) und ist daher oft wirtschaftlich und sozial benachteiligt. Dieser Beitrag liefert erste Erkenntnisse über die Auswirkungen eines neuartigen und großzügigen Lohnkostenzuschussprogramms für Langzeitarbeitslose bis zu 14 Monate nach Ablauf der Förderung. Mithilfe umfangreicher administrativer Daten zur Gesamtpopulation der Geförderten von Mai bis Oktober 2019 sowie einer Stichprobe ungeförderter Vergleichspersonen verwenden wir Ridge-Kernel Propensity Score Matching, um die Teilnehmenden mit fast identischen Vergleichspersonen hinsichtlich der beobachteten Merkmale zu vergleichen. Die Wirkungsanalyse zeigt deutlich erhöhte Beschäftigungsquoten und eine Minderung der SGB-II-Leistungsbezugsquote. Besonders große Wirkungen zeigen sich bei älteren Personen sowie bei Personen mit besonders schlechter Beschäftigungshistorie. Anhand von Worst-Case-bounds und Simulationen zeigen wir, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass unbeobachtete Faktoren unsere Schlussfolgerungen maßgeblich treiben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Brill)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kasrin, Zein ; Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Die ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung im Teilhabechancengesetz (2025)

    Bennett, Jenny; Gellermann, Jan F. C.; Fuchs, Philipp ;

    Zitatform

    Bennett, Jenny, Philipp Fuchs & Jan F. C. Gellermann (2025): Die ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung im Teilhabechancengesetz. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 39-46., 2025-04-29. DOI:10.3262/SM2508039

    Abstract

    "Mit dem Teilhabechancengesetz gibt es zwei Instrumente geförderter Beschäftigung für Personen, die schon lange im Leistungsbezug sind und nur geringe Chancen auf eine Beschäftigung haben. Dazu gehört auch eine ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung. Mit einer höheren Sensibilität für die Anforderungen an die Betreuung sowie klareren Regelungen könnte diese noch verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gellermann, Jan F. C.;
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  • Literaturhinweis

    From welfare to work: The health and material well-being effects of long-term employment subsidies in Germany (2025)

    Bömmel, Nadja ; Coban, Mustafa ; Kasrin, Zein ; Zabel, Cordula ; Schiele, Maximilian ; Wenzig, Claudia; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Bömmel, Nadja, Mustafa Coban, Zein Kasrin, Maximilian Schiele, Claudia Wenzig, Joachim Wolff & Cordula Zabel (2025): From welfare to work: The health and material well-being effects of long-term employment subsidies in Germany. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 34, H. 1, S. e12653., 2024-01-31. DOI:10.1111/ijsw.12653

    Abstract

    "This paper analyses effects of subsidized, predominantly non-standard, employment within the German labor market program ‘participation in the labor market’ for long-term welfare recipients on their health satisfaction, health-based quality of life, satisfaction with standard of living and households' actual ownership of important goods (e.g., car or new clothes) or the lack thereof due to financial reasons. We differentiated subgroups by health, age and working hours. Data for participants and non-participants (but entitled to welfare benefits) stem from the first two waves (2020/2021) of the panel survey ‘Quality of Life and Social Participation’. To identify causal effects, we employed matching methods based on administrative and survey data. Our findings show that 1 and 2 years after programme start, participation had significant positive effects on all indicators of health and standard of living. Thus, for the program's focus group, subsidized employment, even if non-standard, can contribute to improving health and material well-being." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Karolin Hiesinger (2025): Politikevaluation als gesetzlicher Auftrag: das Teilhabechancengesetz als Fallbeispiel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 6, S. 450-455., 2025-05-16. DOI:10.2478/wd-2025-0114

    Abstract

    "In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD zur Vorlage eines Forschungsdatengesetzes noch in diesem Jahr bekannt. Dieses Gesetz sollte eigentlich schon in der letzten Legislaturperiode verabschiedet werden und ist weiterhin dringend notwendig, da existierende Daten in weitestmöglicher Form für eine evidenzbasierte Politikberatung bereit stehen sollten. Nur auf einer breiten Datengrundlage können Gesetze auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und valide Bewertungen vorgenommen werden. Dabei bergen insbesondere Individualdatensätze, bei denen Befragungsdaten mit verschiedenen administrativen Datenquellen verknüpft werden, großes Potenzial. Am Beispiel von Forschung am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird aufgezeigt, wie der Datenzugang zu Sozialdaten unter Wahrung des Datenschutzes geregelt wird und wie mit empirischen Analysen basierend auf verknüpften Datensätzen eine wichtige Politikreform – das Teilhabechancengesetz – begleitend evaluiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluationsbericht Maßnahmenkombination KOMPAKT-Stufenmodell: Zeitraum: 03.05.2023 – 02.05.2025 (2025)

    Geisler, Alexandra; Gelbrich, Jonas;

    Zitatform

    Geisler, Alexandra & Jonas Gelbrich (2025): Evaluationsbericht Maßnahmenkombination KOMPAKT-Stufenmodell. Zeitraum: 03.05.2023 – 02.05.2025. Dresden, 102 S., Anhang. DOI:10.5281/zenodo.15839108

    Abstract

    "Das KOMPAKT-Stufenmodell ist eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme zur Aktivierung, beruflichen Orientierung, Qualifizierung und Integration von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gemäß § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III. Ziel ist es, Menschen mit vielfältigen Vermittlungshemmnissen – etwa Langzeitarbeitslose, Migrant*innen, gesundheitlich eingeschränkte Personen – systematisch und individuell an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Die zweijährige Evaluation dieser Maßnahmenkombination beinhaltet eine sowohl quantitative als auch qualitative Überprüfung und Bewertung der Durchführung und Wirkungen der Maßnahmenaktivitäten vorwiegend aus Perspektive der Teilnehmenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alles auf Anfang: von Hartz IV zum Bürgergeld und wieder zurück (2025)

    Gille, Christoph; Tophoven, Silke ;

    Zitatform

    Gille, Christoph & Silke Tophoven (2025): Alles auf Anfang. Von Hartz IV zum Bürgergeld und wieder zurück. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 6-13. DOI:10.3262/SM2508006

    Abstract

    "Das Bürgergeld sollte ein klarer Bruch mit dem System »Hartz IV« werden. Tatsächlich fiel die Reform aber deutlich weniger umfassend aus und zentrale Neuerungen wurden unmittelbar wieder zurückgenommen. Der aktuelle Koalitionsvertrag kündigt eine zügige Abkehr vom Bürgergeld an, die in vielen Punkten wieder dem ursprünglichen System entspricht. Die geplanten Änderungen beruhen dabei weder auf wissenschaftlicher Evidenz noch versprechen sie mehr Förderung oder Teilhabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Negotiating psychological costs: How welfare recipients' perceived interactions with welfare bureaucrats impact their experiences of administrative burden (2025)

    Raab, Miriam ;

    Zitatform

    Raab, Miriam (2025): Negotiating psychological costs: How welfare recipients' perceived interactions with welfare bureaucrats impact their experiences of administrative burden. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 34, H. 3, 2025-04-16. DOI:10.1111/ijsw.70017

    Abstract

    "While it is well established that welfare bureaucrats hold some discretionary power in implementing welfare policies, scholars of the administrative burden concept have only recently begun to consider their individual impacts on welfare recipients' experiences of onerous state encounters. This article aims to explore how welfare recipients' perceptions of personal interactions with welfare bureaucrats shape their experiences of administrative burden, specifically their psychological costs, by drawing on biographical–narrative interviews conducted with 33 (former) welfare benefit recipients in Germany. The results reveal that welfare recipients perceive individual welfare bureaucrats as responsible for reducing, increasing, or creating certain psychological costs they experience and that welfare recipients themselves respond to these costs and negotiate them to some extent. This article contributes to the growing literature on citizens' experiences of administrative burden and expands the concepts of psychological costs and citizen agency by building on theoretical frameworks of coping behaviours in response to stress and psychological costs. The results also confirm a need for policy changes that support, rather than discourage, more case-sensitive approaches to welfare benefits and employment services." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Raab, Miriam ;
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  • Literaturhinweis

    Verbesserte gesundheitliche Lage durch "Teilhabe am Arbeitsmarkt": Geförderte Beschäftigung mit begleitendem Coaching ist eine wirksame Intervention (2025)

    Schiele, Maximilian ; Weik, Jonas Aljoscha ; Wenzig, Claudia;

    Zitatform

    Schiele, Maximilian, Jonas Aljoscha Weik & Claudia Wenzig (2025): Verbesserte gesundheitliche Lage durch "Teilhabe am Arbeitsmarkt": Geförderte Beschäftigung mit begleitendem Coaching ist eine wirksame Intervention. (IAB-Kurzbericht 22/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2522

    Abstract

    "Schlechtere Gesundheit steht in engem Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit. Geförderte Beschäftigung mit begleitendem Coaching zu verbinden, ist ein Ansatz, mit dem nicht nur Langzeitarbeitslosigkeit beendet, sondern auch die gesundheitliche Situation und die soziale Teilhabe von Betroffenen gestärkt werden sollen. Befragungsdaten geben darüber Auskunft, ob ein gesundheitsbezogenes Coaching die persönliche Situation verbessern kann und ob die Geförderten von einer besseren Gesundheit berichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Teilhabechancengesetz wirkt auch bei Menschen mit schwerer Behinderung (2025)

    Özerdogan, Anil;

    Zitatform

    Özerdogan, Anil (2025): Das Teilhabechancengesetz wirkt auch bei Menschen mit schwerer Behinderung. In: IAB-Forum H. 28.04.2025, 2025-04-24. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250428.01

    Abstract

    "Menschen mit schwerer Behinderung haben ein höheres Armutsrisiko und beschränktere Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. Das Teilhabechancengesetz kann dabei helfen, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihre soziale Teilhabe zu stärken. Die positiven Effekte einer Förderung nehmen im Zeitverlauf allerdings stärker ab als bei Menschen ohne Schwerbehinderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Özerdogan, Anil;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des sozialen Arbeitsmarkts im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, "Teilhabe am Arbeitsmarkt" im Jahr 2024 und Ausblick auf das aktuelle Jahr: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion Die Linke (2025)

    Zitatform

    (2025): Entwicklung des sozialen Arbeitsmarkts im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, "Teilhabe am Arbeitsmarkt" im Jahr 2024 und Ausblick auf das aktuelle Jahr. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten … und der Fraktion Die Linke. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 21/1422 (01.09.2025)), Berlin, 37 S.

    Abstract

    [insgesamt 34 Einzelfragen] "Mit dem Bürgergeld-Gesetz (Bundestagdrucksache 20/3873) wurde § 16i SGB II entfristet. Die Bereitstellung weiterer Haushaltsmittel für 2023 und 2024 speziell für dieses Instrument wurde mit dem Bürgergeld-Gesetz nicht angekündigt. Lediglich wurden zum 1. Januar 2023 die Pauschalen des Passiv-Aktiv-Transfers (PAT) für die Förderungen der TaAM durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erhöht. Seit 2022 erfahren die Fragesteller von Betroffenen und Trägern aus verschiedenen Bundesländern, dass es Probleme mit der Weiterführung des Instruments auf lokaler Jobcenter-Ebene gebe. Berichtet wird, dass Förderungen nicht, nur noch für bestimmte Zielgruppen oder nur noch für verkürzte Förderzeiten vergeben würden. Dass diese Probleme weiter bestehen, bezeugen die Monatsberichte zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Bundesagentur für Arbeit, aus deren aktuellem Bericht hervorgeht, dass nur noch 19 283 Personen mittels einer TaAM gefördert werden, während es im Vorjahr noch 31 112 Personen waren – ein Minus von 38 Prozent." (Textauszug, Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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  • Literaturhinweis

    Förderung schwer zu erreichender junger Menschen nach § 16h SGB II: Vergabemaßnahmen bei zugelassenen kommunalen Trägern. Abschließende Mitteilung an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales über die Prüfung (2025)

    Abstract

    "Der Bundesrechnungshof hat die Förderung schwer zu erreichender junger Menschen nach § 16h SGB II durch Vergabemaßnahmen bei zugelassenen kommunalen Trägern (Jobcenter) geprüft. Eine Förderung nach § 16h SGB II zielt u. a. darauf ab, junge Menschen, die Schwierigkeiten haben, die Schule oder eine Ausbildung abzuschließen, durch niedrigschwellige Angebote zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Subsidised jobs for the long-term unemployed: An evaluation of the German Participation Opportunities Act (2024)

    Achatz, Juliane; Zins, Stefan ; Pohlan, Laura ; Osiander, Christopher ; Bennett, Jenny; Bauer, Frank; Zabel, Cordula ; Wolff, Joachim ; Wenzig, Claudia; Nivorozhkin, Anton ; Tübbicke, Stefan ; Kupka, Peter ; Schiele, Maximilian ; Kasrin, Zein ; Ramos Lobato, Philipp ; Hülle, Sebastian ; Promberger, Markus ; Globisch, Claudia ; Trappmann, Mark ; Coban, Mustafa ; Gellermann, Jan F. C.; Raab, Miriam ; Fuchs, Philipp ; Schels, Brigitte ; Englert, Kathrin ; Bömmel, Nadja ; Dietz, Martin ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Frank Bauer, Jenny Bennett, Nadja Bömmel, Mustafa Coban, Martin Dietz, Kathrin Englert, Philipp Fuchs, Jan F. C. Gellermann, Claudia Globisch, Sebastian Hülle, Zein Kasrin, Peter Kupka, Anton Nivorozhkin, Christopher Osiander, Laura Pohlan, Markus Promberger, Miriam Raab, Philipp Ramos Lobato, Brigitte Schels, Maximilian Schiele, Mark Trappmann, Stefan Tübbicke, Claudia Wenzig, Joachim Wolff, Stefan Zins & Cordula Zabel (2024): Subsidised jobs for the long-term unemployed: An evaluation of the German Participation Opportunities Act. In: IAB-Forum H. 23.12.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241223.01

    Abstract

    "Long-term unemployment remains a significant challenge for the German labor market. The IAB evaluated two programs that had been introduced in response. The instruments aim at giving long-term unemployed people the opportunity to participate in working life. How successful have they been so far?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen geförderter Beschäftigung auf die familiäre Arbeitsteilung (2024)

    Achatz, Juliane; Zabel, Cordula ; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Brigitte Schels & Cordula Zabel (2024): Auswirkungen geförderter Beschäftigung auf die familiäre Arbeitsteilung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 6, S. 477-484., 2024-12-02. DOI:10.5771/0342-300x-2024-6-477

    Abstract

    "Programme geförderter Beschäftigung sollen die Beschäftigungsfähigkeit arbeitsmarktferner Personen und damit ihr langfristiges Erwerbspotenzial unterstützen. Zu den Herausforderungen für die Teilnehmenden gehört neben der Integration in den Betrieb auch die Neuorganisation des privaten Alltags. Damit einhergehende Koordinationsfragen bestehen insbesondere für Geförderte mit Partner*in oder Kindern. Ein oftmals ungleicher Zeitaufwand von Männern und Frauen für unbezahlte Arbeit wird dabei aus gleichstellungspolitischer Perspektive auch als Barriere des Erwerbspotenzials diskutiert. In diesem Beitrag wird untersucht, inwiefern sich durch die Aufnahme einer geförderten Beschäftigung auch die familiäre Arbeitsteilung verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula ;
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