Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege
Der steigende Kostendruck, die zunehmende Ökonomisierung, der Fachkräftemangel und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führen im Gesundheitswesen zu einer hohen Arbeitsbelastung und -verdichtung für Beschäftigte. Dies hat zu einem Anstieg von Fehlzeiten, Fluktuation und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Beruf geführt. Gleichzeitig steigt aufgrund der steigenden Lebenserwartung und Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen der Bedarf an Ärzten, Ärztinnen und qualifiziertem Pflegepersonal. Angesichts dieser Herausforderungen bietet das Themendossier eine Auswahl an wissenschaftlichen und praxisorientierten Befunden zu Beschäftigung, Qualifikationsbedarf und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor.
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Veröffentlichungen zur Situation von Live-in-Kräften finden sie im Themendossier 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Pflegebedarf – Beschäftigungssituation der Live-ins.
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Literaturhinweis
Entwicklung und Beratung in Gesundheits- und Pflegeberufen: ein besonderer Arbeitsmarkt (2024)
Zitatform
Conrads, Ralph & Bernd-Joachim Ertelt (2024): Entwicklung und Beratung in Gesundheits- und Pflegeberufen: ein besonderer Arbeitsmarkt. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 8-44.
Abstract
"Der Gesundheitssektor ist eine wichtige Wachstumsbranche und ein wesentlicher Arbeitsmarktfaktor. Der Beitrag untersucht die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Gesundheitswesen, beschreibt Besonderheiten und zeigt darauf aufbauend Nutzen und Grenzen von Beratungskonzepten für Gesundheits- und Pflegeberufe auf. Ein Ausblick skizziert weiteren Forschungsbedarf. Trotz steigender Kosten und begrenzter Finanzierung gibt es vielfältige Gesundheits- und Pflegeberufe mit hoher Verantwortung und Expertise. Insbesondere in der Pflege gibt es einen starken Zuwachs an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, vor allem im Angestellten- und Teilzeitbereich. Allerdings ist die Fachkräftesituation gerade in der Pflege angespannt, was zu einer Zunahme der Leiharbeit führt und sich negativ auf die Arbeitsbedingungen auswirkt. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, werden Maßnahmen wie die Anwerbung ausländischer Fachkräfte und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen empfohlen. Die Bedeutung der Beratung in Gesundheits- und Pflegeberufen wird betont, insbesondere die Qualifizierung von Pflegekräften. Es gibt verschiedene Beratungsansätze, die in einer integrativen Beratung zusammengeführt werden sollten, um den spezifischen Problemlagen in der Pflege gerecht zu werden. Es besteht eine Heterogenität in der Beratung für Gesundheitsberufe wie auch in der Pflegeberatung, die eine wissenschaftlich fundierte Theoriebildung und ein systematisches Wissensmanagement erfordert. es gibt Unterschiede in den Beratungsansätzen hinsichtlich der Lösungsorientierung und des Beratungsfokus. Das Verhältnis von subjektiven Theorien der Beratungspraktiker und wissenschaftlichen Theorien sollte untersucht werden. Für die Weiterentwicklung der Beratung für Gesundheits- und Pflegeberufe wie der Pflegeberatung ist eine engere Verzahnung von gegenstandstheoretischer Perspektive und normativem Wissen durch empirische Forschung erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Long-term disgust habituation with limited generalisation in care home workers (2024)
Zitatform
Edgar, Charlotte, Faye Chan, Thomas Armstrong & Edwin S. Dalmaijer (2024): Long-term disgust habituation with limited generalisation in care home workers. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0299429
Abstract
"Countless workers handle bodily effluvia and body envelope violations every working day, and consequentially face deeply unpleasant levels of disgust. Understanding if and how they adapt can help inform policies to improve worker satisfaction and reduce staff turnover. So far, limited evidence exist that self-reported disgust is reduced (or lower to begin with) among those employed in high-disgust environments. However, it is unclear if this is due to demand effects or translates into real behavioral changes. Here, we tested healthcare assistants (N = 32) employed in UK care homes and a control sample (N = 50). We replicated reduced self-reported pathogen disgust sensitivity in healthcare workers compared to controls. We also found it negatively correlated with career duration, suggesting long-term habituation. Furthermore, we found that healthcare assistants showed no behavioral disgust avoidance on a web-based preferential looking task (equivalent to eye tracking). Surprisingly, this extended to disgust elicitors found outside care homes, suggesting generalization of disgust habituation. While we found no difference between bodily effluvia (core disgust) and body envelope violations (gore disgust), generalisation did not extend to other domains: self-reported sexual and moral disgust sensitivity were not different between healthcare assistants and the control group, nor was there a correlation with career duration. In sum, our work confirms that people in high-frequency disgust employment are less sensitive to pathogen disgust. Crucially, we provide preliminary evidence that this is due to a process of long-term habituation with generalization to disgust-elicitors within the pathogen domain, but not beyond it." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Pflegearbeitsmarkt im demografischen Wandel – Methodik und Ergebnisse der Pflegekräftevorausberechnung (2024)
Eppers, Nina;Zitatform
Eppers, Nina (2024): Der Pflegearbeitsmarkt im demografischen Wandel – Methodik und Ergebnisse der Pflegekräftevorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 44-54.
Abstract
"Die steigende Zahl an Pflegebedürftigen und die Diskussion um fehlende Pflegekräfte verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen der Pflegearbeitsmarkt aktuell steht. Der demografische Wandel beeinflusst im Bereich der Pflege sowohl den Bedarf als auch das Angebot an Pflegekräften. Welche Auswirkungen hat dies auf den Pflegearbeitsmarkt? Mithilfe einer Vorausberechnung wird eingeschätzt, wie sich die Zahl der Pflegekräfte künftig entwickelt, und mit dem möglichen Verlauf des Bedarfs an Pflegekräften verglichen. Dazu wurden zwei potenzielle Szenarien des Pflegekräfteangebots berechnet. Um die Nachfrage nach Pflegekräften zu quantifizieren, wurde die Entwicklung der Zahl der Pflegebedürftigen und der Krankenhausfälle herangezogen. Eine Engpassbetrachtung führt schließlich die Ergebnisse zu Angebot und Nachfrage zusammen und zeigt den künftigen Mehrbedarf an Pflegekräften auf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Arbeitsplatzbezogenes Belastungserleben und psychische Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen während der COVID-19-Pandemie: Risiko- und Schutzfaktoren aus der VOICE-Studie (2024)
Erim, Yesim; Baranowski, Andreas M.; Geiser, Franziska ; Beschoner, Petra ; Mogwitz, Sabine; Jerg-Bretzke, Lucia; Morawa, Eva; Weidner, Kerstin ; Albus, Christian ;Zitatform
Erim, Yesim, Franziska Geiser, Petra Beschoner, Lucia Jerg-Bretzke, Kerstin Weidner, Christian Albus, Andreas M. Baranowski, Sabine Mogwitz & Eva Morawa (2024): Arbeitsplatzbezogenes Belastungserleben und psychische Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen während der COVID-19-Pandemie: Risiko- und Schutzfaktoren aus der VOICE-Studie. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 11, S. 1248-1255. DOI:10.1007/s00103-024-03954-x
Abstract
"Hintergrund: Beschäftigte im Gesundheitswesen haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen und Angstsymptome und insbesondere während der COVID19-Pandemie war medizinisches Personal vielseitig gefordert. Ziel der VOICE-Studie war es, Risiko- und Schutzfaktoren für arbeitsplatzbezogenes Belastungserleben und psychische Gesundheit zu untersuchen. Methode: Im Verbund von 5 psychosomatischen Universitätskliniken (Erlangen, Ulm, Bonn, Köln und Dresden) wurde ab Frühjahr 2020 eine multizentrische, webbasierte und prospektive Befragung (VOICE-Studie) initiiert. An der Studie nahmen zu 5 Messzeitpunkten mehr als 25.000 Personen teil. Ergebnisse: Von 3678 während der ersten Pandemiewelle untersuchten Mitarbeitenden im Krankenhaussetting waren 17,4 % bzw. 17,8 % der Ärztinnen und Ärzte, 21,6 % bzw. 19,0 % der Pflegekräfte und 23,0 % bzw. 20,1 % der medizinisch-technischen Assistenteninnen und Assistenten (MTA) von Depressions- und Angstsymptomen in klinisch relevantem Ausmaß betroffen. Die wichtigsten Risikofaktoren für eine depressive bzw. Angstsymptomatik waren unzureichende Erholung in der Freizeit, erhöhter Alkoholkonsum, geringeres Vertrauen in die Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Arbeitssituationen sowie erhöhte Angst, sich mit COVID-19 zu infizieren. Prädiktoren für eine erhöhte posttraumatische Symptomatik waren erhöhte generalisierte Angst und Depressivität sowie erhöhte Angst vor Ansteckung der Angehörigen. Als protektive Faktoren fungierten Kohärenzgefühl, soziale Unterstützung, Optimismus und Belohnungsniveau. Diskussion: Die psychischen Auswirkungen arbeitsplatzbezogener Belastung in der Pandemie stellten sich als bedeutsam dar. Daher sind regelmäßige Screening- und Präventionsprogramme zur psychischen Gesundheit für Beschäftigte im Gesundheitswesen angezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Soll ich bleiben oder soll ich gehen? Resilienz, Kündigungsabsicht und Arbeitszufriedenheit von Krankenpflegefachkräften auf Intensivstationen (2024)
Füreder, Nina; Stadlmayr, Elke; Herber, Gabriele;Zitatform
Füreder, Nina, Gabriele Herber & Elke Stadlmayr (2024): Soll ich bleiben oder soll ich gehen? Resilienz, Kündigungsabsicht und Arbeitszufriedenheit von Krankenpflegefachkräften auf Intensivstationen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 86, H. 11, S. 691-704. DOI:10.1055/a-2389-8453
Abstract
"Ziel: Die Bewältigung des weltweiten Mangels an Pflegekräften trägt zu den nationalen und internationalen Bemühungen bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Weltbevölkerung zu sichern. Das Ziel dieses Beitrages besteht darin, auf die Bedeutung der Resilienz und dessen Einfluss auf die Kündigungsabsichten und die Arbeitszufriedenheit unter den aktuellen Herausforderungen von Krankenpflegefachkräften hinzuweisen. Methodik: Es handelt sich um ein Mixed-Methods-Design mit diplomierten Krankenpflegefachkräften auf Intensivstationen eines Universitätskrankenhauses in Österreich. In der ersten Phase der Datenerhebung wurden mittels qualitativen Fokusgruppeninterviews Daten zu den aktuellen Herausforderungen und Belastungen der Fachkräfte erhoben. Unter Bezugnahme auf relevante Literatur wurde im darauffolgenden Schritt eine quantitative Erhebung mit den Skalen Resilienz, Kündigungsabsicht und Arbeitszufriedenheit, unter allen Pflegefachkräften durchgeführt, um die Zusammenhänge der ausgewählten Variablen zu untersuchen. Darüber hinaus konnte mithilfe der konfirmatorischen Faktorenanalyse eine Datenstrukturierung der Resilienz Skala erzielt werden. Im Anschluss wurden die Zusammenhänge der Resilienz-Subfaktoren mit den anderen Variablen mittels einer weiterführenden Korrelations-, Regressions- und Mediationsanalyse untersucht. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen negative Zusammenhänge hinsichtlich Resilienz und Kündigungsabsicht sowie in Bezug auf Arbeitszufriedenheit und Kündigungsabsicht. Demgegenüber korrelieren Arbeitszufriedenheit und Resilienz stark positiv miteinander. Der negative Zusammenhang zwischen Resilienz und Kündigungsabsicht differenzierter betrachtet insbesondere für die Faktoren „Zielfokussierung“ und „Stolz und Bindung“. Betrachtet man die beiden Faktoren und die dazugehörigen Items genauer, lässt sich eine Verbindung zur Berufsidentität bzw. zur organisationalen Identität erkennen. Schlussfolgerungen: Die Studie liefert wertvolle Erkenntnisse für Führungskräfte in der allgemeinen Gesundheitspraxis und für Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen, um das Pflegepersonal in der medizinischen Grundversorgung effektiv zu führen, zu entwickeln und dadurch zu halten. Die Autorinnen argumentieren, dass die Förderung der Resilienz und die Stärkung der organisationalen Identität wesentliche Einflussfaktoren für eine höhere Arbeitszufriedenheit und eine Verringerung der Kündigungsabsicht des Pflegpersonals sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mitigating medical brain drain: the role of developmental HRM and the focus on opportunities in reducing the self-initiated expatriation of young professionals (2024)
Zitatform
Goštautaitė, Bernadeta, Wolfgang Mayrhofer, Ilona Bučiūnienė & Danguolė Jankauskienė (2024): Mitigating medical brain drain: the role of developmental HRM and the focus on opportunities in reducing the self-initiated expatriation of young professionals. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 35, H. 3, S. 367-393. DOI:10.1080/09585192.2023.2241815
Abstract
"Although 'brain drain' from emerging economies is a well-documented problem, research on how Human Resource Management (HRM) can potentially address it is still scarce. Based on Signaling Theory, we argue that developmental HRM practices in home countries reduce self-initiated expatriation (SIE) of young healthcare professionals by increasing their focus on opportunities in their home country. Additionally, we hypothesize that individual financial stability as a personal resource constitutes an important boundary condition, as developmental HRM's positive effect on the focus on opportunities and its indirect negative effect on SIE intention may be even stronger for individuals with lower financial resources. We tested and found support for our hypotheses using a sample of 184 junior doctors in Lithuania in a time-lagged study. By bridging the HRM and SIE literature, our study extends the existing knowledge about the outcomes of HRM and highlights the importance of home country HRM in explaining SIE intention above and beyond its traditionally considered antecedents. In this way, our study has major theoretical and practical implications for decision-makers at organizational and national levels in managing brain drain from emerging economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Teilzeitausbildung und Validierungsverfahren – Ansätze zur Qualifizierung von „nicht-traditionell“ Auszubildenden in der Pflege? (2024)
Grunau, Janika; Sachse, Lena;Zitatform
Grunau, Janika & Lena Sachse (2024): Teilzeitausbildung und Validierungsverfahren – Ansätze zur Qualifizierung von „nicht-traditionell“ Auszubildenden in der Pflege? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 46, S. 1-19.
Abstract
"Demographische Entwicklungen werden insbesondere in den pflegerischen Berufen sichtbar: Auf der einen Seite nimmt in Folge von steigender Lebenserwartung und verbesserter Gesundheitsversorgung die Anzahl an Pflegebedürftigen zu. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, so dass die Pflegebedürftigen nicht mehr im familiären Kontext, sondern durch Pflegefachpersonen versorgt werden (Destatis, 2023a, o. S.). Auf der anderen Seite besteht bereits jetzt ein Personal- und Fachkräftemangel in den Pflegeberufen (Sulzer & Hackmann, 2018, S. 8). Diese Entwicklungen haben vielfältige Folgen, sowohl für die pflegerische Versorgungsqualität als auch für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Aus berufspädagogischer Perspektive ist daher interessant, wie Qualifizierungsformate für nicht-traditionelle Auszubildende gestaltet sein können. Neben einem Definitionsansatz zu nicht-traditionellen Auszubildenden werden in dem Beitrag zwei Qualifizierungsformate für eben jene Auszubildendengruppe vorgestellt: 1. Die Teilzeitausbildung zur Pflegefachperson und 2. Validierungsverfahren für unterqualifiziertes Personal in der Altenpflege. Für beide Formate wird vergleichend analysiert, inwiefern sie von der regulären Ausbildung abweichen und nicht-traditionelle Zielgruppen ansprechen. Während die Teilzeitausbildung gesetzlich verankert ist und ein bundesweites, wenn auch quantitativ ausbaufähiges Angebot existiert, so haben Validierungsverfahren im Berufsfeld Pflege bisweilen Modellversuchscharakter. Beide Formate bieten jedoch – so zeigen Ergebnisse aus zwei Referenzprojekten – das Potenzial, nicht-traditionelle Zielgruppen für den Pflegeberuf zu erschließen. Voraussetzung für das Gelingen ist die zielgruppengerechte, organisatorische und pädagogisch-didaktische Ausgestaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The effect of migration on careers of natives (2024)
Haan, Peter; Wnuk, Izabela;Zitatform
Haan, Peter & Izabela Wnuk (2024): The effect of migration on careers of natives. (DIW-Diskussionspapiere 2070), Berlin, 54 S.
Abstract
This paper examines the effect of increasing foreign staffing on the labor market outcomes of native workers in the German long-term care sector. Using administrative social security data covering the universe of long-term care workers and policy-induced exogenous variation, we find that increased foreign staffing reduces labor shortages but has diverging implications for the careers of native workers in the sector. While it causes a transition of those currently employed to jobs with better working conditions, higher wages, and non-manual tasks, it simultaneously diminishes re-employment prospects for the unemployed natives with LTC experience.
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Literaturhinweis
Is job evaluation compatible with care work? (2024)
Zitatform
Hallee, Yves, Annick Parent-Lamarche & Miguel Delattre (2024): Is job evaluation compatible with care work? In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 66, H. 3, S. 331-357. DOI:10.1177/00221856241254141
Abstract
"Using data from research on the undervaluing of predominantly female occupations, we found that the usual procedures for setting wages, notably job evaluation methods, may undervalue care work, which is predominantly done by women. Such work is difficult to analyze and evaluate because the current labor market is described by a static language of specialization and skills, whereas care workers should be judged more by their experience, which varies with the context and the situation. It is also difficult to appreciate and evaluate the true value of their work, which is sometimes invisible and often unquantifiable. According to Dejours and Gernet, care work relies on less noticeable abilities. A care worker must be able to anticipate another person's needs—an ability too often noticed only when absent—and be able to foresee, interpret, and understand the person's circumstances. The usual job evaluation methods seem confined to more objective and rational criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege (2024)
Heisel, Max-Erik; Heisel, Max-Erik;Zitatform
Heisel, Max-Erik (2024): Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 155-229.
Abstract
"Die Gesundheits- und Krankenpflege steht in Deutschland vor der Herausforderung, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung angesichts einer steigenden Anzahl pflegebedürftiger Personen, anhaltender Fachkräfteengpässe und hoher Arbeitsanforderungen auch in Zukunft sicherzustellen. Der zunehmende Anteil älterer Beschäftigter macht es notwendig, die Arbeitsbedingungen in der Pflege auf eine gesunde, motivierte und möglichst lange Erwerbsbiografie auszurichten. Die lebensphasenorientierte und alter(n)sgerechte Ausgestaltung der pflegerischen Arbeit muss deutlicher adressiert werden, um das Erwerbspersonenpotenzial älterer Pflegekräfte sowie Teilzeitbeschäftigter zu erschließen und die Berufsattraktivität zu erhöhen. Der Beitrag thematisiert zum einen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Alterung der Belegschaften in der stationären Akutpflege. Zum anderen setzt die vorliegende Untersuchung bei den Differenzen zwischen den vorherrschenden gesundheitlichen Belastungsfaktoren und den Anforderungen an eine präventive, altern(n)sgerechte Arbeitsgestaltung an. Am Beispiel einiger Akutkrankenhäuser werden Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit in systematischen Handlungsfeldern vorgestellt und Kriterien guter Arbeit für stationäre Pflegeinrichtungen identifiziert. Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Personalverantwortlichen, Pflegekräften und Arbeitnehmervertretungen sowie literaturbasierte Analysen zu den Arbeitsbedingungen und Berufsverweildauer begründen das Plädoyer des Autors für eine systematisches Age Management in der stationären Akutpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Teilhabe-Assistenz im Vergleich in Deutschland, Finnland und Großbritannien (2024)
Henniges, Johanne;Zitatform
Henniges, Johanne (2024): Teilhabe-Assistenz im Vergleich in Deutschland, Finnland und Großbritannien. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 19, H. 1, S. 151-171.
Abstract
"In Deutschland sind Teilhabeassistent*innen mit einer Vielzahl von Problemlagen in ihrem Beruf konfrontiert. Dieses Berufsfeld ist international unter den verschiedensten Begriffen (Schulbegleitung, Schulassistenz, Teaching Assistants u. v. m.) sowohl in Regel- als auch Förderschulen zu finden. Der vorliegende Artikel stellt die Problemlagen von deutschen Teilhabeassistent*innen vor und daraus entwickelte Qualitätskriterien für das Berufsfeld. Vor dem theoretischen Hintergrund der Vergleichenden Erziehungswissenschaft wird das Berufsfeld finnischer und britischer Teaching Assistants dargestellt und diese Berufsfelder auf die Qualitätskriterien hin diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland (2024)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Dennis Mayer (2024): Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 219-227. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-219
Abstract
"Gesundheitsbezogene Problemanalysen weisen darauf hin, dass Krankenpflegekräfte einer Kumulation verschiedener Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind und ein hohes Risiko für Erschöpfung und Burnout tragen. Anhand empirischer Daten, wie sie in diesem Beitrag analysiert werden, lässt sich klar aufzeigen, welche Faktoren den Fach- und Hilfskräften in der Krankenpflege die Tätigkeit erschweren – damit aber auch, wo Ansatzpunkte für Verbesserungen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Pflegenotstand in der Altenpflege: Exit, Voice und Loyalty (2024)
Inkinen, Saara; Schroeder, Wolfgang;Zitatform
Inkinen, Saara & Wolfgang Schroeder (2024): Pflegenotstand in der Altenpflege: Exit, Voice und Loyalty. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 210-218. DOI:10.5771/0342-300x-2024-3-210
Abstract
"Deutschland leidet unter einem akuten Mangel an Pflegepersonal, insbesondere im Bereich der Altenpflege. Der bestehende „Pflegenotstand“ ist nicht nur eine Bürde bei der Versorgung älterer Menschen, sondern verschärft zugleich die belastenden Arbeitsbedingungen, den Mangel an Anerkennung sowie den Rationalisierungsdruck im Pflegealltag. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag die Reaktionen von Altenpflegekräften auf den „Pflegenotstand“ anhand der Kategorien Exit (Abwanderung), Voice (Widerspruch) und Loyalty (Loyalität). Anhand zweier quantitativer Umfragen und eingehender qualitativer Interviews wird argumentiert, dass die Wahl zwischen verschiedenen Handlungsoptionen von Ambivalenz geprägt ist. Diese Zwiespältigkeit führt zur Präferenz der Exit- und Loyalty-Optionen zulasten von Voice." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Sozialen Arbeit: Ein quantitativer Vergleich mit Beschäftigten in frühkindlicher Bildung, Schule und Pflege (2024)
Zitatform
Kahl, Yvonne & Jürgen Bauknecht (2024): Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Sozialen Arbeit. Ein quantitativer Vergleich mit Beschäftigten in frühkindlicher Bildung, Schule und Pflege. In: Soziale Passagen, Jg. 16, H. 2, S. 329-349. DOI:10.1007/s12592-024-00516-5
Abstract
"Die Berufsgruppe der Sozialen Arbeit wird auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 im Vergleich mit anderen Berufen hinsichtlich Umfang und Lage der Arbeitszeiten (abends/nachts, samstags, sonntags), geforderter Flexibilität (Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft, Arbeit auf Abruf), Vereinbarkeit von Arbeitszeitplanung mit privaten und familiären Interessen sowie – bei Beschäftigten mit Kindern – hinsichtlich beruflicher und privater Abstriche aufgrund der Kinder analysiert. Frauen mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt sind in der Sozialen Arbeit deutlich seltener gefordert Abend- oder Nachtarbeit zu leisten als in anderen Berufen. Auch Samstagsarbeit ist bei dieser Gruppe seltener, die Sonntagsarbeit jedoch mehr ausgeprägt als in anderen Berufen. Sozialarbeiterinnen mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt sind zudem mit starker arbeitgeberseitig geforderter Flexibilität konfrontiert. Die Möglichkeit der Rücksichtnahme auf private und familiäre Interessen bei der Arbeitszeitplanung liegt in der Sozialen Arbeit auf durchschnittlichem Niveau, deutlich höher jedoch als bei Lehrer*innen und Pflegekräften. Bei den beruflichen Abstrichen durch Kinder liegen Sozialarbeiterinnen auf demselben Niveau wie die große Gruppe anderer Berufe, unterscheiden sich aber von Erzieher*innen, Lehrer*innen und Pflegekräften. Bei weiblichen Beschäftigten mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt zeigt sich auf Ebene der Berufsgruppen, dass berufliche und private Abstriche durch Kinder stark negativ korreliert sind. Es muss von einer notwendigen Inkaufnahme in mindestens einem Bereich ausgegangen werden, was bei männlichen Beschäftigten derselben Haushaltskonstellation nicht der Fall ist. Sozialarbeiterinnen bewegen sich bei ihrer Entscheidung für den Bereich, in dem Abstriche in Kauf genommen werden, im Durchschnitt der Berufsgruppen. Handlungsbedarfe ergeben sich mit Blick auf Führung, Dienstplanung und Teambedingungen. Als Zielsetzung kann eine Stärkung männlicher Involvierung in das Familienleben gelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Krise im sozialen Sektor: „Das größte Risiko ist, dass grundlegende Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge wegbrechen“ (Interview) (2024)
Zitatform
Keitel, Christiane; Christian Hohendanner, Joß Steinke & Jasmin Rocha (interviewte Person) (2024): Krise im sozialen Sektor: „Das größte Risiko ist, dass grundlegende Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge wegbrechen“ (Interview). In: IAB-Forum H. 18.03.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240318.01
Abstract
"Der soziale Sektor steht im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht da, zeigen aktuelle Studien. In Teilen beeinträchtigt Personalnot jetzt schon die Erbringung wichtiger sozialer Leistungen. Ein Team von Autor*innen aus Forschung und Praxis hat sich nun zusammengeschlossen, um seine Expertise zu diesem Thema zu bündeln. In ihrem Buch, das heute erscheint, zeichnen Christian Hohendanner, Jasmin Rocha und Joß Steinke ein düsteres Bild dessen, was ohne grundlegende politische Maßnahmen auf den deutschen Wohlfahrtsstaat zukommen könnte. Zugleich zeigen sie Wege auf, um den sozialen Kollaps zu verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Das Beschäftigungswachstum in der Pflege wird inzwischen ausschließlich von ausländischen Beschäftigten getragen“ (Interview) (2024)
Zitatform
Keitel, Christiane; Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (interviewte Person) (2024): „Das Beschäftigungswachstum in der Pflege wird inzwischen ausschließlich von ausländischen Beschäftigten getragen“ (Interview). In: IAB-Forum H. 15.10.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241015.01
Abstract
"Deutschlands Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen kämpfen mit akutem Personalmangel. Da der Bedarf an Fachkräften mit deutschem Personal immer weniger gedeckt werden kann, rekrutieren die Betriebe auch Pflegekräfte aus anderen Staaten. Ein aktueller IAB-Forschungsbericht gibt nun einen Überblick über die Entwicklung der ausländischen Beschäftigten in Pflegeberufen und zeigt auf, welchen Beitrag diese leisten, um den akuten Bedarf zu decken. Die Redaktion des IAB-Forum hat mit den Autorinnen und dem Autor der Studie gesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Keitel, Christiane; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette; -
Literaturhinweis
The reaction of wages to skill shortage in nursing (2024)
Zitatform
Kroczek, Martin & Andreas Koch (2024): The reaction of wages to skill shortage in nursing. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2024): Upcoming Labor Market Challenges. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2024.
Abstract
"This study investigates wage responses to labor shortages in nursing, based on data from the German Structure of Earnings Survey and the German Employment Agency. We employ a fixed effects instrumental variables approach to address endogeneity concerns. Our findings reveal that wages in privately owned institutions and among nurses not bound by collective agreements adjust in response to labor shortages, unlike their counterparts in public institutions or those under collective agreements. We find wage reactions at smaller employers but not at large ones, indicating employer market power. The wage responsiveness is primarily observed in long term care facilities, with no significant changes in hospital settings, irrespective of ownership or collective agreement status or size. Our results suggest the presence of market frictions and highlight areas for policy intervention to alleviate nursing shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing (2024)
Zitatform
Kroczek, Martin & Philipp Kugler (2024): Heterogeneous effects of monetary and non-monetary job characteristics on job attractiveness in nursing. In: Labour Economics, Jg. 91. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102632
Abstract
"We apply a novel methodological approach described by Chernozhukov et al. (2018), to analyze preference heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and trade-offs between wage and non-monetary job characteristics. Using this approach, we can describe preference heterogeneity more concise than with subgroup analysis. Analyzing data from a self-conducted factorial survey experiment on nurses, we find significant effect heterogeneity regarding non-monetary job characteristics and their trade-off with wages. We also find positive interaction effects between wage and other job characteristics. We further analyze which factors are associated with effect heterogeneity. Working hours and gender appear to be the main drivers of these effects. We also find differences regarding the sources of a nurse’s motivation to initially choose the nursing occupation. Differentiation of job characteristics (job offers) to fit different preferences can therefore be a more effective and efficient way to attract workers than a “one size fits all” solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsverbleib und Wiedereinstieg von Pflegefachpersonen - Zentrale Ergebnisse und Empfehlungen (2024)
Zitatform
Kuhn, Andreas (2024): Berufsverbleib und Wiedereinstieg von Pflegefachpersonen - Zentrale Ergebnisse und Empfehlungen. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 230-270.
Abstract
"In der professionellen Pflege herrscht seit vielen Jahren ein Fachkräftemangel, der sich aktuell dramatisch zuspitzt. Pflegefachpersonen verlassen ihren Beruf, weil es ihnen unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr möglich scheint, ihrem professionellen Anspruch an gute pflegerische Versorgung nachzukommen. Der Beitrag gibt die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie zum Berufsverbleib und Wiedereinstieg von Pflegefachpersonen in Schleswig-Holstein wieder. Grundlage bieten die umfassend vorliegenden pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse zur beruflichen Situation der letzten zwanzig Jahre in der Pflege. Aufbauend darauf werden Auszüge der Ergebnisse der Studie und die abgeleiteten Handlungsempfehlungen vorgestellt. Für die pflegerische Versorgung in Deutschland wird es von entscheidender Bedeutung sein, den Berufsverbleib der Pflegefachpersonen mit umfassenden, passgenauen Maßnahmen zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegeberufe und Covid-19-Pandemie: Befürchtete Kündigungswelle ist ausgeblieben (2024)
Zitatform
Kunaschk, Max & Gesine Stephan (2024): Pflegeberufe und Covid-19-Pandemie: Befürchtete Kündigungswelle ist ausgeblieben. (IAB-Kurzbericht 02/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2402
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie belastete den Gesundheits- und Pflegesektor besonders stark. Es war daher zu befürchten, dass infolge der Pandemie mehr Pflegekräfte ihren Job aufgeben würden. In diesem Bericht geht es um die Beschäftigungsentwicklung bei Pflegefachkräften und Pflegehilfskräften in Krankenhäusern, in Pflegeheimen und in der ambulanten Pflege in den Jahren 2016 bis 2021. Entgegen der Erwartung nahm die Zahl der Pflegefach- und Pflegehilfskräfte im untersuchten Zeitraum in der Summe deutlich zu und die Stabilität der Beschäftigung veränderte sich in der Pandemie kaum. Dennoch bleibt der Personalmangel – insbesondere bei den Fachkräften – eine große Herausforderung für den Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Verbleib und Wechsel von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Median-Entgelt von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Zahl der geringfügig Beschäftigten in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
- Strukturmerkmale der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Pflegesektors
