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Dossier

Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege

Der steigende Kostendruck, die zunehmende Ökonomisierung, der Fachkräftemangel und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führen im Gesundheitswesen zu einer hohen Arbeitsbelastung und -verdichtung für Beschäftigte. Dies hat zu einem Anstieg von Fehlzeiten, Fluktuation und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Beruf geführt. Gleichzeitig steigt aufgrund der steigenden Lebenserwartung und Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen der Bedarf an Ärzten, Ärztinnen und qualifiziertem Pflegepersonal. Angesichts dieser Herausforderungen bietet das Themendossier eine Auswahl an wissenschaftlichen und praxisorientierten Befunden zu Beschäftigung, Qualifikationsbedarf und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor.
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Veröffentlichungen zur Situation von Live-in-Kräften finden sie im Themendossier 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Pflegebedarf – Beschäftigungssituation der Live-ins.

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  • Literaturhinweis

    Bleiben, gehen oder weniger arbeiten? Arbeitsqualität und berufliche Veränderungswünsche in Sozial- und Gesundheitsberufen (2026)

    Hall, Anja ; Santiago-Vela, Ana ;

    Zitatform

    Hall, Anja & Ana Santiago-Vela (2026): Bleiben, gehen oder weniger arbeiten? Arbeitsqualität und berufliche Veränderungswünsche in Sozial- und Gesundheitsberufen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 79, H. 1, S. 53-61. DOI:10.5771/0342-300x-2026-1-53

    Abstract

    "Die Arbeitsqualität in Sozial- und Gesundheitsberufen ist angesichts der Fachkräfteengpässe in diesen systemrelevanten Bereichen ein zentrales Thema, das durch die Covid-19-Pandemie verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Dieser Beitrag untersucht auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen für die Jahre 2018 und 2024 die Entwicklung der Arbeitsqualität in Sozial- und Gesundheitsberufen und anderen Berufen. Zudem werden die Auswirkungen unbesetzter Stellen im Arbeitsumfeld auf die Berufswechselabsicht und den Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung analysiert, sowie die Rolle von Arbeitsqualitätsmerkmalen in diesem Zusammenhang betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Arbeitsqualität in Sozial- und Gesundheitsberufen nach der Covid-19-Pandemie kaum verändert hat, während sie sich in anderen Berufen in vielen Bereichen verbesserte. Sozial- und Gesundheitsberufe zeichnen sich weiterhin durch hohe Anforderungen und eingeschränkte Autonomie sowie geringere Zufriedenheit mit dem Einkommen aus, zugleich jedoch auch durch höhere Zufriedenheit mit den Lernmöglichkeiten am Arbeitsplatz. Unbesetzte Stellen werden in Sozial- und Gesundheitsberufen häufiger nicht besetzt, was die Wahrscheinlichkeit für eine Arbeitszeitverkürzung erhöht. Dies wiederum verschärft das Problem des Fachkräftemangels." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gleichstellungspolitische Herausforderungen im sozialen Sektor (2026)

    Hohendanner, Christian ; Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Aysel Yollu-Tok (2026): Gleichstellungspolitische Herausforderungen im sozialen Sektor. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 205-221, 2025-08-08.

    Abstract

    "Der soziale Sektor stellt nicht nur eine zentrale Beschäftigungsdomäne für Frauen dar, sondern besitzt auch eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Eine gleichstellungssensible Analyse der dortigen Erwerbsverhältnisse offenbart jedoch ein ambivalentes Bild: Einerseits fungiert der soziale Sektor als Beschäftigungsmotor für Frauen, auch in leitenden Funktionen. Andererseits bestehen strukturelle Rahmenbedingungen, die gleichstellungspolitische Zielsetzungen unterminieren. Von besonderem Gewicht ist die weit verbreitete Teilzeitbeschäftigung, die sich nicht allein auf individuelle Präferenzen zurückführen lässt, sondern in engem Zusammenhang mit den arbeitsorganisatorischen und bedarfsabhängigen Logiken des Sektors stehen. Teilzeitarbeit führt nicht nur zu langfristig reduzierten Erwerbseinkommen, sondern trägt wesentlich zur Reproduktion geschlechtsspezifischer Ungleichheiten in der Verteilung unbezahlter Sorgearbeit bei. Darüber hinaus sind Schichtarbeit, Rufbereitschaft und Wochenendarbeit Ausdruck einer strukturellen Entgrenzung von Arbeit und stellen eine zentrale Herausforderung dar. Diese Flexibilitätsanforderungen generieren auf Seiten der Beschäftigten zusätzliche gesundheitliche und organisationale Belastungen und erschweren gleichzeitig auf Seiten der Einrichtungen eine verlässliche Personal- und Versorgungsplanung. Beides beeinträchtigt nicht nur die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit, sondern gefährdet auch die Qualität und Kontinuität sozialer Dienstleistungen. Vor diesem Hintergrund wird nochmals deutlich, dass die Attraktivität des sozialen Sektors nicht nur von monetären Faktoren abhängt, sondern die Beschäftigungsbedingungen und Arbeitsbelastungen eine wichtige Rolle spielen. Dass der Sektor bislang nicht destabilisiert ist, ist auch der hohen intrinsischen Motivation vieler Beschäftigter, insbesondere von Frauen, zu verdanken, die bestehenden strukturelle Defizite durch persönliches Engagement und individuelle Kompromisse kompensieren. Eine zukunftsfähige Stabilisierung und die Weiterentwicklung des sozialen Sektors erfordern daher politische und institutionelle Reformen. Diese müssen über Fragen der Entlohnung hinausgehen und gezielt die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie die zeitliche Organisation von Erwerbsarbeit in den Fokus rücken." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Gendered Attitudes or Structural Barriers? Men Front Line Workers' Perspectives on What Keeps Men out of Paid Care Work in Australia (2026)

    Roberts, Steven ; Prattes, Riikka; Elliott, Karla ; Foeken, Elsie;

    Zitatform

    Roberts, Steven, Elsie Foeken, Karla Elliott & Riikka Prattes (2026): Gendered Attitudes or Structural Barriers? Men Front Line Workers' Perspectives on What Keeps Men out of Paid Care Work in Australia. In: The British journal of sociology, S. 1-11. DOI:10.1111/1468-4446.70086

    Abstract

    "Gender segregation in paid care work offers a critical lens for understanding how gender inequality is reproduced in contemporary societies. While much research has explained men's absence from paid care through cultural and identity-based accounts, less has been done to examine the structural mechanisms that sustain the feminisation of care. This paper addresses that gap by analysing men's experiences in frontline aged and disability care in Australia. Drawing on qualitative data from 41 men across 13 focus groups and 32 follow-up interviews, we find that anxiety around maintaining masculine identities is not a significant barrier. Gender operates primarily through structural and informational processes that make care work insecure, undervalued, and poorly understood. These challenges reflect the gendered devaluation of feminised labour, but are not primarily rooted in masculine identity conflict. We suggest that greater analytic attention to structural barriers is needed, alongside existing insights into identity and agency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hybride Steuerung in der transnationalen Rekrutierung von Pflegekräften: Governance-Analyse des Gütesiegels Faire Anwerbung Pflege Deutschland (2026)

    Wedeking, Ann-Christin;

    Zitatform

    Wedeking, Ann-Christin (2026): Hybride Steuerung in der transnationalen Rekrutierung von Pflegekräften: Governance-Analyse des Gütesiegels Faire Anwerbung Pflege Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 75, H. 1, S. 97-114. DOI:10.3790/sfo.2026.1475605

    Abstract

    "Die Internationalisierung der Arbeitsmärkte und der steigende Fachkräftebedarf in Deutschland führen dazu, dass insbesondere in der Gesundheits- und Pflegebranche vermehrt Fachpersonal aus Drittstaaten rekrutiert wird. Dabei gewinnt ethische Anwerbung an Relevanz. Ein Beispiel ist das Gütesiegel Faire Anwerbung Pflege Deutschland. Der Artikel analysiert dessen Steuerungslogik als hybrid-reguliertes Instrument an der Schnittstelle von Staat, Markt und Zivilgesellschaft. Auf Basis des Implementation Models und von Governance-Konzeptionen zeigt die Analyse: Die Wirksamkeit freiwilliger Kodizes hängt nicht vom normativen Anspruch, sondern von ihrer Einbettung in rechtsstaatlich kontrollierte und institutionell verankerte Strukturen ab. Dies erfordert neue Formen demokratischer Steuerung jenseits symbolischer Politik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    European Union economic policy on social reproduction – Differentiating between Central-Eastern Europe and the West (2026)

    Zacharenko, Elena ;

    Zitatform

    Zacharenko, Elena (2026): European Union economic policy on social reproduction – Differentiating between Central-Eastern Europe and the West. In: European journal of women's studies, Jg. 33, H. 1, S. 74-88. DOI:10.1177/13505068251411541

    Abstract

    "The economic policies of the European Union can deepen the crisis of social reproduction in its member states by impacting the availability of (paid) public or market-based services of childcare, healthcare, long-term care and domestic work and the (unpaid) reproductive labour provided by individuals. Western European Union member states increasingly address the crisis of social reproduction by outsourcing the provision of reproductive labour to migrant workers, often from countries in Central-Eastern Europe, many of which in turn suffer from reproductive labour shortages caused by emigration. In this context, it is pertinent to assess to what extent European Union economic policy recognises the existence of crises of social reproduction in its member states and if the solutions proposed to address these differ for Western and Central-Eastern Europe countries. This article achieves this through a critical frame analysis of European Union economic policy documents issued between 2011 and 2023 to four countries selected due to their position in the reproductive labour migration chain: Belgium and Austria (as examples of destination countries which rely on Central-Eastern Europe labour migrants for care and domestic work), Poland (as example of both an origin and destination country), and Slovakia (as an example of an origin country)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    #moralischverletzt – Berufsethische Ansprüche und die Artikulation kollektiver Ungerechtigkeitserfahrungen von Pflegekräften während der Coronapandemie (2025)

    Abramowski, Ruth ; Hilmar, Till ;

    Zitatform

    Abramowski, Ruth & Till Hilmar (2025): #moralischverletzt – Berufsethische Ansprüche und die Artikulation kollektiver Ungerechtigkeitserfahrungen von Pflegekräften während der Coronapandemie. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 54, H. 1, S. 29-46. DOI:10.1515/zfsoz-2025-2005

    Abstract

    "Während der Coronapandemie haben sich die ohnehin schon von Personal- und Zeitmangel geprägten Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte weiter verschärft und es hat sich ein Diskurs über moralische Verletzungen entfacht. In diesem Beitrag untersuchen wir, wie solche Erfahrungen artikuliert werden. Dazu werten wir Twitter-Daten zum Thema ,moralischverletzt‘ mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse aus. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Konflikte zwischen einem ethischen (Berufs-)Anspruch und dem praktischen Berufsalltag zu einem Gefühl moralischer Verletzung führen, das über materielle Bedingungen hinausgeht. Es geht nicht nur um Geld- oder Zeitmangel, sondern auch um Brüche in Normen und sozialen Reziprozitätsgefügen. Die Verletzungswahrnehmung bezieht sich auf den auf einem Professionalitätsanspruch beruhenden Leistungswert, gute Pflege leisten zu wollen, doch dies aufgrund von Zeitdruck, Ressourcenmangel oder strukturellen Hindernissen nicht umsetzen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbelastung und psychische Gesundheit von Pflegekräften in Deutschland während der COVID-19-Pandemie – Ein Scoping-Review (2025)

    Arndt, Dagmar; Hering, Thomas;

    Zitatform

    Arndt, Dagmar & Thomas Hering (2025): Arbeitsbelastung und psychische Gesundheit von Pflegekräften in Deutschland während der COVID-19-Pandemie – Ein Scoping-Review. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 68, H. 2, S. 130-140. DOI:10.1007/s00103-024-03984-5

    Abstract

    "Hintergrund: Im März 2023 existierte für Deutschland keine zusammenfassende Übersichtarbeit zu Arbeitsbelastung, Ressourcen, Beanspruchungsfolgen in der COVID-19-Pandemie für Pflegefachkräfte. Vor dem Hintergrund länderspezifischer Unterschiede hinsichtlich Pandemieverlauf/-management und Organisation des Gesundheitswesens soll eine gesonderte Betrachtung von Daten aus Deutschland erfolgen. Methode: Eine systematische Datenbankrecherche (PubMed/Medline, PsycINFO) brachte 50 relevante Studien, die Eingang in das Scoping-Review fanden. Ergebnisse: Die Studien basieren auf Querschnittdesigns, stammen zumeist aus dem Setting Klinik und dem ersten Pandemiejahr. Häufig untersuchte Belastungsfaktoren waren Arbeitsintensivierung, fehlende Schutzausrüstung, schnell wechselnde Regelungen, Kontakt zu COVID-19-Patienten, pandemiebezogene Sorgen/Ängste. Pandemiephasen- und settingspezifische Belastungskaskaden wurden deutlich. Häufig untersuchte psychische Beanspruchungen (u. a. Stresserleben, Angst, Depressivität, Burn-out, Berufs-/Arbeitsplatzwechselabsichten) waren in Gruppen mit ungünstigeren Belastungswerten höher. Pflegende berichteten zumeist ungünstigere Merkmalsausprägungen als Mediziner. Soziale Unterstützung, Belohnung/Wertschätzung, Humor, Resilienz und Kohärenzgefühl erwiesen sich als Ressourcen. Schlussfolgerung: In Vorbereitung auf weitere Pandemien und Krisen sollten präpandemisch vorliegende Belastungsfaktoren durch gezielte Maßnahmen abgebaut und relevante Ressourcen gestärkt werden. Pandemiespezifische Belastungsfaktoren sollten systematisch reflektiert, organisationsübergreifend Lösungen erarbeitet werden. Längsschnittstudien unter Nutzung validierter Instrumente sowie Interventionsstudien sollten zukünftig in den Fokus der Forschungsförderung fallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfte gewinnen und halten: Wie Engpassbereiche attraktiver werden (2025)

    Bachmann, Ronald ; Heinze, Inga;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Inga Heinze (2025): Fachkräfte gewinnen und halten. Wie Engpassbereiche attraktiver werden. Güthersloh: Bertelsmann Stiftung, 95 S. DOI:10.11586/2025081

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch einen sich verschärfenden Fachkräftemangel gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Studie darauf ab, die Bestimmungsfaktoren beruflicher Wechsel in Engpassberufe hinein und aus diesen Berufen heraus zu untersuchen. Faktoren, die Zuflüsse erhöhen oder Abflüsse verringern, können den Fachkräftemangel reduzieren. Die Untersuchung erstreckt sich sowohl auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt als auch im Besonderen auf drei Fokusbereiche, die vom Fachkräftemangel besonders stark betroffen sind und die überdies für die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands eine wichtige Rolle spielen. Bei den besagten Bereichen handelt es sich um das Handwerk, die Informations- und Kommunikationstechnologien ("IKT") und den Gesundheits- und Pflegebereich. Die der Untersuchung zugrunde liegenden Daten entstammen der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit zur Identifikation von Engpassbereichen, administrative Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und weiteren Quellen zu beruflichen Merkmalen wie Lohn oder Arbeitszufriedenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workers’ Motivation and Quality of Services in Mission-Driven Sectors (2025)

    Barigozzi, Francesca ; Canta, Chiara; Cremer, Helmuth;

    Zitatform

    Barigozzi, Francesca, Chiara Canta & Helmuth Cremer (2025): Workers’ Motivation and Quality of Services in Mission-Driven Sectors. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research), London, 34 S.

    Abstract

    "This paper studies how firms’ ownership choices and workers ’ intrinsic motivation jointly shape service quality and market outcomes in labor-intensive, mission-driven sectors. Two organizations first choose whether to operate as standard for-profit or as mission-oriented firms, and then compete in both the labor and the user markets. Mission-oriented firms have higher unit costs but attract better-motivated workers. Service quality is endogenously determined through the sorting of intrinsically motivated workers and depends on the firm's ownership type. We show that all market structures — standard, mission-oriented, or mixed — can arise in equilibrium, and that mixed structures can be Pareto superior by efficiently allocating the most motivated workers to the mission-oriented firm while preserving the cost advantage of the other firm. While equilibrium outcomes generally diverge from the social optimum due to externalities and lack of coordination, they are both driven by the trade-off between cost-efficiency and motivation. The model helps explain the coexistence of heterogeneous ownership structures observed in some sectors — such as the nursing homes sector — and identifies conditions under which such diversity is welfare-enhancing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Springerpools im Krankenhaus: Gerechtigkeitsaspekte zwischen flexiblen und tradierten Arbeits(zeit)modellen (2025)

    Becka, Denise; Bräutigam, Christoph; Evans-Borchers, Michaela;

    Zitatform

    Becka, Denise, Christoph Bräutigam & Michaela Evans-Borchers (2025): Springerpools im Krankenhaus: Gerechtigkeitsaspekte zwischen flexiblen und tradierten Arbeits(zeit)modellen. (Forschung aktuell / Institut Arbeit und Technik 2025-10), Gelsenkirchen, 13 S. DOI:10.53190/fa/202510

    Abstract

    "In ihrem Bemühen, eine hochwertige Patienten- versorgung trotz knapper personeller Ressourcen sicherzustellen, greifen Krankenhäuser vermehrt auf Springerpool-Modelle zurück. Bisher werden deren Vorteile insbesondere auf organisatorischer und finanzieller Ebene sowie hinsichtlich einer verbesserten Personalbindung der Poolbeschäftigten gesehen. Der vorliegende Beitrag erweitert diese Perspektive um bisher unzureichend berücksichtigte Gerechtigkeitsfragen, die in der Perspektivendifferenz der Interessen von Pool- und Stationsbeschäftigten entstehen. Eigene Forschung zeigt, dass Gerechtigkeitsfragen von betriebspraktischer Relevanz sind und bei der Gestaltung von Springerpools beachtet werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beruflichkeit in der qualifikationsheterogenen Pflege: Impulse aus Theorie und Praxis zum Kompetenz- und Qualifikationsmix in der Akut- und Langzeitpflege (2025)

    Bräutigam, Christoph; Wegemann, Franziska; Hiestand, Stefanie; Gießler, Wolfram; Dittrich, Jennifer; Evans-Borchers, Michaela; Nothstein, Nadine; Laser, Johannes; Kaiser, Sophie;

    Zitatform

    Bräutigam, Christoph, Jennifer Dittrich, Michaela Evans-Borchers, Wolfram Gießler, Stefanie Hiestand, Sophie Kaiser, Johannes Laser, Nadine Nothstein & Franziska Wegemann (2025): Beruflichkeit in der qualifikationsheterogenen Pflege. Impulse aus Theorie und Praxis zum Kompetenz- und Qualifikationsmix in der Akut- und Langzeitpflege. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 368), Düsseldorf, 42 S.

    Abstract

    "Pflegearbeit ist im heterogenen Personalmix aus Fach- und Assistenzkräften und aus akademisch ausgebildetem Personal organisiert. Die vorliegende Studie untersucht, wie der Qualifikationsmix Beruflichkeit und Arbeitszufriedenheit in der erwerbsförmig organisierten Pflege beeinflusst: Positive Effekte entstehen durch klare Rollenzuweisungen und Entscheidungsfreiräume, während unklare Aufgabenverteilungen Spannungen erzeugen können. Professionalisierung droht durch Entsolidarisierung konterkariert zu werden. Deutlich werden die Relevanz einer personenzentrierten Organisation als Leitprinzip und die Bedeutung kooperativer Führung und positiver Feedbackkultur, um Fragmentierungen zu vermeiden und die berufliche Identität zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation der Pflege in Krankenhäusern: Empirie und ein systematischer Ansatz zur Verbesserung der Arbeitsbedingung (2025)

    Busse, Reinhard ; Kleine, Joan; Köppen, Julia;

    Zitatform

    Busse, Reinhard, Joan Kleine & Julia Köppen (2025): Zur Situation der Pflege in Krankenhäusern: Empirie und ein systematischer Ansatz zur Verbesserung der Arbeitsbedingung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 32-36.

    Abstract

    "Pflegefachpersonen sind eine tragende Säule im Gesundheitswesen. Das sollte aber nicht dazu führen, den zukünftigen Bedarf so hoch zu schätzen, dass unvermeidlich eine wachsende Lücke im Angebot bleibt. Notwendig ist vielmehr eine Umgestaltung der Versorgung, insbesondere das Erbringen diverser bisher stationärer Leistungen auf ambulante Weise, wozu der Abbau von Krankenhauskapazitäten notwendig ist. Die verbleibenden Krankenhausstandorte sollten dann – unter Nutzung der Magnet-Prinzipien – über ein Arbeitsumfeld für Pflegefachpersonen verfügen, dass sie zugleich zu attraktiven Arbeitgebern macht als auch eine qualitativ hochwertige und kosteneffektive Versorgung ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflegeeinrichtungen und die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen: Chancen, Hürden und Erfolgsfaktoren. (2025)

    Böse, Carolin; Atanassov, Rebecca;

    Zitatform

    Böse, Carolin & Rebecca Atanassov (2025): Pflegeeinrichtungen und die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen. Chancen, Hürden und Erfolgsfaktoren. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 33 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel in der Altenpflege ist hoch. Im Vergleich zu Krankenhäusern war es bislang für Pflegeeinrichtungen schwieriger internationale Pflegekräfte zu gewinnen – auch weil sie bei Anerkennungsverfahren nur eingeschränkt mitwirken konnten. Seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020 eröffneten sich neue Handlungsspielräume für Pflegeeinrichtungen, da sie nun grundsätzlich Anpassungsmaßnahmen selbst durchführen und sich so direkt an Anerkennungsverfahren beteiligen können. Die vorliegende Studie geht u.a. der Frage nach, welche Erfahrungen Pflegeeinrichtungen, in denen Menschen hohen Alters gepflegt werden, mit der Durchführung von Anpassungsmaßnahmen im Rahmen der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen gemacht haben und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind? Basierend auf 15 qualitativen Interviews mit Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen zeigt die Studie, dass einige der Pflegeeinrichtungen in den neuen Möglichkeiten eine Chance sehen, ihre Rekrutierung zu verbessern, da sie Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen gezielter als zukünftige Pflegefachpersonen anwerben und im Anerkennungsverfahren begleiten könn(t)en. Anpassungsmaßnahmen direkt in der eigenen Pflegeeinrichtung (teilweise) durchzuführen, ermöglicht es internationale Pflegekräfte frühzeitig für die Altenpflege zu gewinnen – und unter bestimmten Voraussetzungen auch langfristig zu binden. Voraussetzung dafür sind vor allem ausreichende personelle Ressourcen. Denn entscheidend ist, dass die Anpassungsmaßnahmen in ein gezieltes Integrationskonzept eingebettet sind und bspw. durch geschulte Praxisanleiterinnen und -anleiter begleitet werden. Pflegeeinrichtungen, die diesen Weg bereits gehen, berichten von geringerer Fluktuation und einer stärkeren Bindung der internationalen Pflegekräfte an die Pflegeeinrichtung, was die Gefahr der Abwanderung in Krankenhäuser deutlich mindern kann. 3" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neoliberalism in question: The Philippines' nurse education and labour export as liberal neo‐statist development agenda (2025)

    Cabanda, Exequiel ; Yeoh, Brenda S. A. ; Walton‐Roberts, Margaret ; Acedera, Kristel A. F. ;

    Zitatform

    Cabanda, Exequiel, Brenda S. A. Yeoh, Kristel A. F. Acedera & Margaret Walton‐Roberts (2025): Neoliberalism in question: The Philippines' nurse education and labour export as liberal neo‐statist development agenda. In: International Migration, Jg. 63, H. 2. DOI:10.1111/imig.13339

    Abstract

    "Many scholars have used neoliberalism as an analytical framework to examine the Philippines' labor export policy. While neoliberalism entails a retreat of the state in favor of market reforms, evidence shows that state intervention of the market becomes larger and stronger over time. This paper utilises liberal neo-statism as an alternative framework to understand the Philippines' nurse labor export by explaining that the state's role is larger than and goes beyond labour brokerage. Following the historical institutionalism approach, we show the significant timing, sequence, and path dependence that affect the emergence of institutions that govern the Philippines' nurse labour export. Our paper reveals how specific policies and regulations in labour export are tucked within the disguise of market reforms, but which are manifest within a larger state's control. These policies serve as the state's apparatus for remittance generation and protection of migrant labour rights and welfare." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sprungbrett Freiwilligendienst: Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden (2025)

    Carrasco Heiermann, Adrián; Breitinger, Florian; Sixtus, Frederick; Hinz, Catherina;

    Zitatform

    Carrasco Heiermann, Adrián, Florian Breitinger, Frederick Sixtus & Catherina Hinz (2025): Sprungbrett Freiwilligendienst. Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden. Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Wie gelingt es, junge Menschen langfristig für Pflege- und Sozialberufe zu gewinnen? Die neue Studie des Berlin-Instituts „Sprungbrett Freiwilligendienst – Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden“ zeigt: Freiwilligendienste können einen entscheidenden Beitrag zur Nachwuchssicherung leisten – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Jedes Jahr engagieren sich zehntausende Menschen im In- und Ausland im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst – viele davon in der Alten- und Behindertenhilfe. Ein Teil von ihnen entscheidet sich nach dieser Zeit für eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflege. Die Studie zeigt, dass dieser Übergang vor allem dann gelingt, wenn Freiwillige gute Erfahrungen machen, sich begleitet fühlen und ernst genommen werden. Einrichtungen profitieren davon: Ehemalige Freiwillige gelten als besonders motiviert, gut vorbereitet und bleiben später oft länger im Beruf. Doch Freiwilligendienste sind kein Allheilmittel gegen den Personallücken. Damit aus Engagement auch Berufung wird, müssen die strukturellen Rahmenbedingungen stimmen – etwa faire Arbeitsbedingungen, Zeit für Beziehungsarbeit und die Chance, sich persönlich und beruflich zu entwickeln." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entgelte von Pflegekräften 2024 (2025)

    Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2025): Entgelte von Pflegekräften 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die Bezahlung der Pflegekräfte ist für die Pflegeeinrichtungen ein wesentlicher Kostenfaktor. Zugleich ist das Arbeitsentgelt als Instrument zur Motivation und längerfristigen Mitarbeiterbindung im Rahmen des weiter wachsenden Fachkräftebedarfs in der Pflege von erheblicher Bedeutung (vgl. Bogai 2017). Insgesamt konnten bis 2019 in den ausgewählten Pflegeberufen deutliche Zuwächse in den realen Entgelten erzielt werden, während die Realentgelte aller Beschäftigten im gleichen Zeitraum erkennbar geringere Zuwächse zu verzeichnen hatten. Die stark gestiegene Inflation hat seit 2021 die Entgeltsteigerungen der Vorjahre jedoch gebremst und sogar zu leichten Realentgeltverlusten geführt. In den Pflegeberufen waren zwischen 2022 und 2023 nur noch in der Altenpflege erkennbare Zuwächse beim Realentgelt zu verzeichnen. Aktuell sind aufgrund der zuletzt nur noch leicht steigenden Inflation wieder über alle Berufe hinweg leichte Realentgeltsteigerungen zu erkennen. Die Entgelte in der Pflege unterscheiden sich nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesländern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen. Um eine angemessene Bezahlung für das besonders dringend benötigte Personal in der Altenpflege zu gewährleisten, besteht seit September 2022 in den Pflegeeinrichtungen die Pflicht nach Tarif zu bezahlen (siehe Abschnitt 6). In den Jahren 2022 und 2023 sind erkennbare Entgeltzuwächse in der Altenpflege (Fachkraft- und Helfer*innenniveau) zu verzeichnen gewesen, die sich von der Entwicklung der vergangenen Jahre abheben. Auch 2024 konnten überdurchschnittlichen Entgeltsteigerungen in den Pflegeberufen erzielt werden. Die Lücke zwischen Alten- und Krankenpflegeberufen ist zuletzt stabil geblieben. Mit Blick auf die Lohnentwicklung in den vier Hauptpflegeberufen sowie in den verschiedenen Pflegeeinrichtungen (Krankenhäuser, Stationäre Pflege, Ambulante Pflege) scheinen die seit September 2022 für die Langzeitpflege bestehende Tarifpflicht sowie die kontinuierlichen Anstiege des Pflegemindestlohns maßgeblich zu dem beobachteten Abschmelzen der Entgeltdifferenzen zwischen der Kranken- und Altenpflege sowie zwischen den Pflegeeinrichtungen beigetragen zu haben. Zu berücksichtigen ist, dass über die Hälfte der Beschäftigten in den Pflegeberufen in Teilzeit arbeitet und somit trotz verbesserter Gehaltsstrukturen entsprechend ihrer reduzierten Arbeitszeit niedrigere als die in diesem Bericht ausgewiesenen Vollzeit-Entgelte bezieht." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Career choices after completion of vocational training: the case of licensed practical nurses (2025)

    Drange, Ida ; Ingelsrud, Mari Holm ;

    Zitatform

    Drange, Ida & Mari Holm Ingelsrud (2025): Career choices after completion of vocational training: the case of licensed practical nurses. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 2, S. 421-444. DOI:10.1080/13636820.2023.2248595

    Abstract

    "The initial career choice that young people make can become subject to change as individuals gain professional and personal experience. We study career choices made after vocational training and investigate the propensity to change occupation or obtain a tertiary degree among licensed practical nurses (LPNs) in Norway. To explain second-order career choices, we emphasise social and ethnic origin and early-career employment conditions. The results demonstrate substantial attrition from care work during the first 10 years of the career, and the mobility patterns display a clear social gradient. Part-time work in the early-career phase is associated with occupational attrition. The results suggest that LPNs, especially those of higher social origins, do not consider care work a lifelong career choice and that the lack of career opportunities and full-time work can be push factors out of the occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen erweitern, Prozesse umbauen, Digitalisierung nutzen: Wie Deutschland kurzfristig Stabilität und langfristig Attraktivität gewinnt (2025)

    Eysel, Carla;

    Zitatform

    Eysel, Carla (2025): Kompetenzen erweitern, Prozesse umbauen, Digitalisierung nutzen. Wie Deutschland kurzfristig Stabilität und langfristig Attraktivität gewinnt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 28-31.

    Abstract

    "Der anhaltende Fachkräftemangel in der Pflege ist die Konsequenz aus Demografie, strukturellen Engpässen, gesetzgeberischen Entscheidungen und unklaren Rollen in Arbeitsprozessen. Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf zur Befugnis Erweiterung kann ein Wendepunkt sein: Pflegefachpersonen sollen – gestuft nach Qualifikation – heilkundliche Tätigkeiten eigenverantwortlich übernehmen. Doch die Umsetzung über Rahmenverträge kostet zu viel Zeit. Volkswirtschaftlich sinnvoll wäre eine parallel in Kraft tretende Rechtsverordnung mit einem klaren Handlungsrahmen standardisierter Tätigkeiten, die von Pflegefachkräften eigenständig übernommen werden. Flankierend braucht es eine Wende in den Organisationen – hin zu rollen- und kompetenzbasierten Teamprozessen, die streng patientenzentriert sind, eine Ausbildungsoffensive, WHO-konforme internationale Rekrutierung sowie datengetriebene Dienstplanung, Automatisierung und KI. So lässt sich kurzfristig Stabilität schaffen, mittel- bis langfristig Qualität, Attraktivität und Effizienz steigern und damit den Menschen in unserem Land die Gewissheit vermitteln, dass sie auch in 10 oder 20 Jahren eine gute und bezahlbare Gesundheitsversorgung haben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Self-Selection into Health Professions (2025)

    Fedele, Alessandro ; Wiesen, Daniel; Tonin, Mirco ;

    Zitatform

    Fedele, Alessandro, Mirco Tonin & Daniel Wiesen (2025): Self-Selection into Health Professions. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17941), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "The health sector requires skilled, altruistic, and motivated individuals to perform complex tasks for which ex-post incentives may prove ineffective. Understanding the determinants of self-selection into health professions is therefore critical. We investigate this issue relying on data from surveys and incentivized dictator games. We compare applicants to medical and healthcare schools in Italy and Austria with non-applicants from the same regions and age cohorts. Drawing on a wide range of individual characteristics, we employ machine learning techniques for variable selection. Our findings show that higher cognitive ability, greater altruism, and the personality trait of conscientiousness are positively associated with the likelihood of applying to medical or nursing school, while neuroticism is negatively associated. Additionally, individuals with a strong identification with societal goals and those with parents working as doctors are more likely to pursue medical education. These results provide evidence of capable, altruistic, and motivated individuals self-selecting into the health sector, a necessary condition for building a high-quality healthcare workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Neukonzeption der Live-in-Betreuung: Eine regulatorische Perspektive auf transnationale Care-Arbeiter*innen in deutschen Live-in-Arrangements (2025)

    Fesli, Gülten Gizem;

    Zitatform

    Fesli, Gülten Gizem (2025): Neukonzeption der Live-in-Betreuung. Eine regulatorische Perspektive auf transnationale Care-Arbeiter*innen in deutschen Live-in-Arrangements. (DIFIS-Impuls 2025,8), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Die Irregularität transnationaler und häuslicher Pflegearbeit in deutschen Live-in-Arrangements manifestiert sich in sozialräumlicher Isolation, Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, fehlendem Zugang zu Sozialleistungen wie Mindestlohn und Gesundheitsversorgung sowie in Herausforderungen hinsichtlich der Aufenthaltsgenehmigung. Dieser DIFIS-Impuls verdeutlicht die Regelungslücken der 24-Stunden-Live-in-Betreuung mit Blick auf das deutsche Arbeitsrecht und untersucht die Komplexität der 24-Stunden-Live-in-Arrangements aus arbeitssoziologischer Perspektive. Der DIFIS-Impuls macht Vorschläge für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die diese Herausforderungen angehen und die 24-Stunden-Betreuung auf Bundesebene regeln könnten. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Begrenzung der 24-Stunden-Verfügbarkeit, die Integration in das Sozialversicherungssystem, die Regelung des Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Status und die Regulierung transnationaler Pflegeagenturen, um ein gerechteres und sichereres Arbeitsumfeld für transnationale Pflegekräfte in Deutschland zu schaffen. Darüber hinaus ist diese Neukonzeption von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung des sozialen Status der Pflegearbeit und für die effektive Anwerbung und Bindung qualifizierter transnationaler Hausangestellter. Sie ist unerlässlich, um Probleme wie dem Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Who still cares? Gendered and classed ‘care trajectories’ into paid adult social care and childcare work (2025)

    Fisher, Duncan Uist ; Simpson, Donald ;

    Zitatform

    Fisher, Duncan Uist & Donald Simpson (2025): Who still cares? Gendered and classed ‘care trajectories’ into paid adult social care and childcare work. In: International Journal of Care and Caring, S. 1-17. DOI:10.1332/23978821y2025d000000107

    Abstract

    "The decline of masculinized industries across the Global North is well documented; however, to date, there has been relatively little discussion of feminized paid care work in formerly industrial areas. Drawing on evidence of gendered and classed ‘care trajectories’ into paid adult social care and childcare care work in one such area, Teesside, North-East England, our findings show continuities with research documenting entrenched problems with low-paid, insecure work. We argue that greater recognition, increased valorization and markedly improved care work employment conditions would bring wide-reaching benefits to places where they now comprise a large share of local employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege: Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention (2025)

    Fuchs, Philipp ; Herten, Benjamin; Mielenz, Maik Oliver; Beuthner, Denise; Brantzko, Michael; Seidel, Katja; Pöschel, Anna Sophie;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp, Maik Oliver Mielenz, Katja Seidel, Michael Brantzko, Anna Sophie Pöschel, Denise Beuthner & Benjamin Herten (2025): Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege. Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "Die Autor/-innen analysieren Ausbildungsabbrüche in der Pflege, basierend auf einem vom BIBB durchgeführten Projekt (2021–2024). Dabei wurden veränderte Bedingungen der 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung und der Fachkräftemangel berücksichtigt. Durch eine Kombination aus Panelbefragungen, biografischen Interviews und Kollaborationsworkshops wurden quantitative sowie qualitative Daten erhoben. Ein zentrales Ergebnis war der Einfluss des sogenannten „Praxisschocks" auf die Abbruchgedanken der Auszubildenden. Im Projekt wurde das Modell „Haus der guten Ausbildung" entwickelt, das Ausbildungserfolg auf persönliche, institutionelle und soziale Faktoren zurückführt. Dieses Modell diente als Grundlage für Pilotprojekte, deren Maßnahmen praxisnah erprobt und evaluiert wurden, z. B. Lernstandsgespräche, individuelle Lernzeiten und Erfolgskonferenzen. Das Projekt unterstreicht die Relevanz vernetzter Unterstützungsmaßnahmen, um Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu vermeiden." (BIBB Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels (2025)

    Giar, Katharina; Neumann, Maximilian;

    Zitatform

    Giar, Katharina & Maximilian Neumann (2025): Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 77, H. 6, S. 64-75.

    Abstract

    "Um dem Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland zu begegnen, wurde die bisher getrennte Alten- und Krankenpflegeausbildung zusammengeführt. Seit Januar 2020 erfolgt eine generalisierte Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes, zugleich wurde eine neue Statistik zu dieser neuen Ausbildungsform eingeführt. Der Aufsatz informiert über die rechtlichen Grundlagen, den Einführungsprozess der Pflegeausbildungsstatistik, die aktuelle Erweiterung um die hochschulische Pflegeausbildung sowie die geplante Erweiterung um die Pflegefachassistenzausbildung. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung der Datenlage und zeigt, wie Lösungsquoten, das heißt die Anteile an vorzeitigen Vertragslösungen in der Pflegeausbildung, dargestellt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Mental health risk in human services work across Europe: the predictive role of employment in various sectors (2025)

    Győri, Ágnes; Perpék, Éva; Ádám, Szilvia;

    Zitatform

    Győri, Ágnes, Éva Perpék & Szilvia Ádám (2025): Mental health risk in human services work across Europe: the predictive role of employment in various sectors. In: Frontiers in Public Health, Jg. 12. DOI:10.3389/fpubh.2024.1407998

    Abstract

    "Background: Human services occupations are highly exposed to mental health risks, thus psychosocial risk management is critical to assure healthy and safe working conditions, promote mental health and commitment, and prevent fluctuation of employees. However, still little is known about prominent psychosocial risk factors in various human services work. Objectives: To identify prominent psychosocial risk factors of mental health in human services occupations and to explore their individual and organizational correlates in 19 European countries. Methods: Cross-sectional survey using data from the European Union's Labor Force Survey among 379,759 active employees in 19 European countries. First, a descriptive analysis was carried out to establish the prevalence of mental health risk factors. Then sociodemographic correlates of occupational mental health risk factors were assessed by means of Pearson's chi-squared test. Finally, correlations were explored between perceived psychosocial risk factors and human vs. non-human services occupations, as well as contextual variables by applying multilevel logistic and multinomial regression analyses. Results: The prevalence of mental health risk was 45.1%. Work overload (19.9%), dealing with difficult clients (10.2%), and job insecurity (5.8%) were the most prevalent mental health risk factors among European employees. We identified significant differences in the prevalence of mental health risks and specific mental health risk factors among employees according to sex, age, and educational attainment. The prevalence of mental health risks was significantly higher among women (47.0%, man: 43.3%), workers aged 35–50 years (47.5%, >50: 44.4%, <35: 42.3%), and those with the higher level of education (51.9%, secondary with diploma: 42.6%, elementary: 36.2%). Employees working in healthcare in Northern Europe were most likely to be exposed to mental health risks (AME = 0.717). Working in healthcare in Northern Europe was the strongest predictor of reporting work overload (AME = 0.381). Working in social care in Central and Eastern Europe was the strongest predictor of reporting dealing with difficult clients (AME = 0.303) as the most prevalent mental health risk factor. Conclusion: Understanding the impact of employment in specific human services occupations on mental health and its specific occupational stressors are vital to improve mental health and safety at work and maintain high quality services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Können ausländische Pflegekräfte Fachkräfteengpässe reduzieren?: Erkenntnisse aus der Zuwanderung infolge der EU-Osterweiterung (2025)

    Haan, Peter; Wnuk-Soares, Izabela; Schmieder, Julia;

    Zitatform

    Haan, Peter, Julia Schmieder & Izabela Wnuk-Soares (2025): Können ausländische Pflegekräfte Fachkräfteengpässe reduzieren? Erkenntnisse aus der Zuwanderung infolge der EU-Osterweiterung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 19-23.

    Abstract

    "Die empirische Analyse zeigt, dass Zuwanderung den Fachkräftemangel in der Pflege reduziert und somit einen Beitrag leistet, die Herausforderungen im Pflegesystem in Deutschland zu reduzieren. Allerdings zeigt sich auch, dass das Potenzial größer wäre. Gezielte Anwerbeabkommen mit Drittstaaten sind ein zunehmend wichtiges Instrument zur Gewinnung von Fachkräften für die Langzeitpflege. Darüber hinaus sollte die Einwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten weiter vereinfacht und beschleunigt werden, insbesondere auch durch transparente und effiziente Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin; Seibert, Holger; Klimke, Roman; Heining, Jörg; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (CESifo working paper 11665), München, 60 S.

    Abstract

    "We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin; Heining, Jörg; Klimke, Roman; Seibert, Holger; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (IAB-Discussion Paper 03/2025), Nürnberg, 103 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2503

    Abstract

    "Wir nutzen administrative Daten und quasi-experimentelle Variationen bei der Einführung der allgemeinen Langzeitpflegeversicherung (LTC) in Deutschland im Jahr 1995, um zu untersuchen, ob die Ausweitung der Sozialversicherung sich positiv auf die lokale Wirtschaft auswirken kann. Wir stellen fest, dass die Einführung der Langzeitpflegeversicherung nicht nur zu einem beträchtlichen Wachstum des Zielsektors der Langzeitpflege führte, sondern auch zu einem Gesamtrückgang der Arbeitslosigkeit und einem Anstieg der Erwerbsbeteiligung. Quantitativ führte ein Anstieg des Anteils der versicherten Langzeitpflegepatienten um 10 Prozentpunkte zu 4 mehr Pflegeheimmitarbeitern pro 1.000 Personen im Alter von 65 Jahren und älter (12 Prozent Anstieg). Die Löhne stiegen weder im Pflegesektor noch in anderen Wirtschaftszweigen. Die Qualität der neu eingestellten Pflegeheimkräfte nahm ab, was sich jedoch nicht negativ auf die Lebenserwartung im Alter auswirkte. Insgesamt führte die Versicherungsausweitung dazu, dass weniger qualifizierte Arbeitskräfte neue Arbeitsplätze bekamen, anstatt Arbeitskräfte aus anderen produktiven Sektoren zu verlagern. Unsere Analyse des Grenzertrags öffentlicher Mittel (MVPF) legt nahe, dass sich die Reform unter Berücksichtigung der positiven externen fiskalischen Effekte auf dem Arbeitsmarkt bezahlt gemacht hat. Um zu verstehen, welche Marktkomponenten unseren Erkenntnissen zugrunde liegen, und um die externe Validität unserer Ergebnisse zu ermitteln, entwickeln und schätzen wir ein allgemeines Modell von Arbeitsmärkten mit Produktmarktsubventionen bei Vorhandensein von ökonomischen Zusatzlasten, wie z. B. Einkommenssteuern. Unsere Modellsimulationen zeigen, dass die aggregierten Wohlfahrtseffekte von Versicherungsausweitungen theoretisch mehrdeutig sind und zentral vom Ausmaß der Friktionen in den Inputmärkten abhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung in der Altenpflege: Starke Lohnanstiege bei stabiler Beschäftigung (2025)

    Hackmann, Martin B.; Klimke, Roman; Seibert, Holger; Kesternich, Iris ; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Hackmann, Martin B., Jörg Heining, Iris Kesternich, Roman Klimke & Holger Seibert (2025): Tarifbindung in der Altenpflege. Starke Lohnanstiege bei stabiler Beschäftigung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 8-13.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel in der Pflege zählt zu den größten Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft. Um gegenzusteuern und die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen, wurde 2022 mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) erstmals eine verbindliche Tarifbindung für die Altenpflege eingeführt. Auf Basis der Arbeitsmarktbiografien der in Deutschland tätigen Pflegekräfte zeigt der Artikel, dass die Reform die Löhne von Fachkräften bereits im Jahr nach der Einführung des Gesetzes um rund 15 % erhöhte und die Lücke zur Krankenpflege so um zwei Drittel reduzierte. Damit erreichte das GVWG sein Ziel einer faireren Bezahlung, was jedoch mit einem weiteren Anstieg der Pflegekosten einherging. Die Ergebnisse verdeutlichen den ökonomischen Zielkonflikt zwischen Lohnfairness und Finanzierungsdruck und zeigen, dass die Zukunftsfähigkeit der Pflege davon abhängt, ob höhere Löhne mit effizienteren Strukturen, besserer Ausbildung und einer strategischen Fachkräftegewinnung verbunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin B.; Heining, Jörg; Klimke, Roman; Polyakova, Maria ; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Hackmann, Martin B., Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33429), Cambridge, Mass, 99 S.

    Abstract

    "We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    The ‘ethical recruitment’ of international nurses: Germany’s liberal health worker extractivism (2025)

    Hanrieder, Tine; Janauschek, Leon;

    Zitatform

    Hanrieder, Tine & Leon Janauschek (2025): The ‘ethical recruitment’ of international nurses: Germany’s liberal health worker extractivism. In: Review of international political economy, Jg. 32, H. 4, S. 1164-1188. DOI:10.1080/09692290.2025.2450399

    Abstract

    "International institutions increasingly promote ‘ethical recruitment’ as a standard for health worker migration from poor to rich countries. We analyze how this notion is interpreted in a country considered to be an exemplary, ‘ethical’ recruiter of international nurses. In Germany, international nurse recruitment initiatives are proliferating, and programs such as the public Triple Win scheme and a private-sector voluntary fairness certificate promise gains to all participating actors. We find that ‘ethical recruitment’ is a regime of largely voluntary protection of and care for migrant workers, which legitimizes the extraction of health workers from the Global South but hides underlying structural inequalities between countries and workers. Gains for sending countries are postulated, yet de facto merely assumed to happen through remittances, and developmental demands by sending countries remain unaddressed despite talk about circular migration and support for health systems. In short, ‘ethics’ facilitates a regime of liberal health worker extractivism: This regime recognizes individual rights (however imperfectly) but disregards developmental and social rights, and it limits state intervention to market facilitation and soft regulation. We draw on primary sources including documents retrieved through freedom of information requests, and over thirty interviews with recruiters, regulators, employers, unionists, and civil society experts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zu einer gesunden Vollzeit? Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen in der mobilen und stationären Altenpflege (2025)

    Haupt, Eden Belinda; Zemsauer, Andreas; Schallmeiner, Alexander; Piffath, Laura;

    Zitatform

    Haupt, Eden Belinda, Laura Piffath, Alexander Schallmeiner & Andreas Zemsauer (2025): Auf dem Weg zu einer gesunden Vollzeit? Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen in der mobilen und stationären Altenpflege. In: WISO, Jg. 48, H. 1, S. 148-159.

    Abstract

    "Die Altenpflege ist ein essenzieller Bestandteil des Gesundheitssektors in Österreich. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft, einer steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und eines Rückgangs des informellen Pflegepotenzials durch die verstärkte Erwerbsbeteiligung von Frauen wird die Bedeutung der Altenpflege weiter zunehmen. Dabei kommt den Pflegekräften eine zentrale Rolle zu, da sie die Qualität der Versorgung und das Wohlbefinden der betreuten Personen maßgeblich beeinflussen. Untersuchungen der AK Oberösterreich zu den Arbeitsbedingungen in oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen zeigen allerdings, dass Personalengpässe, hohe Arbeitsverdichtung und Zeitdruck wesentliche Herausforderungen für die Pflegekräfte darstellen (Staflinger 2016, 2019). Dieser Beitrag knüpft an diese Befunde an und betrachtet die Arbeitsbedingungen in der mobilen und stationären Pflege in Oberösterreich. Im Mittelpunkt stehen die Arbeitsbelastungen und Arbeitszeiten der Beschäftigten und wie sich diese auf die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie auswirken. Diese Perspektive der Beschäftigten ist von wichtiger Bedeutung, um neue Herausforderungen in der „systemrelevanten“ Altenpflege zu bewältigen und damit auch zu einer Attraktivierung des Pflegeberufs beizutragen." (Textauszug, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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    Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit (2025)

    Heusler, Anna ; Senghaas, Monika ; Stephan, Gesine ; Kunaschk, Max; Struck, Olaf ; Wolff, Richard ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Heusler, Anna, Max Kunaschk, Christopher Osiander, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2025): Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit. In: IAB-Forum H. 23.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250423.01

    Abstract

    "Die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor sind auch nach der Covid-19-Pandemie groß. Wie kann in Zukunft ein hochwertiges Angebot von Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen gesichert werden – insbesondere angesichts des Arbeitskräftemangels, der sich im Zuge des demografischen Wandels weiter verschärften dürfte? In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des IAB und der Universität Bamberg wurden die Beschäftigung und die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nurses on design: Triple Win in Indonesia as a testing ground for fair migration in transforming migration systems (2025)

    Hillmann, Felicitas ; Handayani, Wiwandari ;

    Zitatform

    Hillmann, Felicitas & Wiwandari Handayani (2025): Nurses on design: Triple Win in Indonesia as a testing ground for fair migration in transforming migration systems. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 3-4, S. 267-294. DOI:10.1515/zsr-2024-0029

    Abstract

    "For more than a decade, a global race to recruit nurses from middle-income countries to work in aging, high-income nations has been underway. But very soon, middle-income countries will also face shortages in healthcare personnel. Germany, a country where, by 2040, 9 % of the population will be over 80 years of age and 28 % over 65, has reacted relatively quickly to these developments by establishing, in 2010, a specialized approach for the fair recruitment of nurses from Vietnam and the Philippines called Triple Win. Meanwhile, Indonesia has been actively pursuing new international cooperations beyond its established migration circuits involving several Asian and Arab countries. In 2021, when Indonesia was no longer part of the World Health Organisation safeguard list for healthcare personnel, Germany and Indonesia signed a government to government agreement on nurse recruitment. It contains clear elements of the migration pathways adopted for other Asian countries under this approach. This article analyses the Indonesian case as a relative latecomer in nurse migration towards Europe. It analyses ongoing recruitment under the Triple Win scheme as part of an attempt to formalize Indonesian migration dynamics through bilateral agreements. Although much is known about the functioning of global care chains in general, there is relatively little research on the “making” and design of the care chains themselves, on how institutional dynamics and spatial arrangements shape the migratory process and on how migrant agency shapes the process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Job characteristics, personal characteristics and well-being of nursing assistants in long-term care facilities: A mixed methods systematic review and narrative synthesis (2025)

    Huang, Shixin; Yau, Sui Yu; Song, Jingxing; Lee, Yin King Linda; Guo, Yuhong; Dong, Dong;

    Zitatform

    Huang, Shixin, Sui Yu Yau, Yin King Linda Lee, Jingxing Song, Yuhong Guo & Dong Dong (2025): Job characteristics, personal characteristics and well-being of nursing assistants in long-term care facilities: A mixed methods systematic review and narrative synthesis. In: International journal of nursing studies, Jg. 161. DOI:10.1016/j.ijnurstu.2024.104934

    Abstract

    "Background: Within long-term care facilities, paraprofessional nursing assistants account for the largest proportion of the health care workforce and provide essential direct care to older people with complex care needs. There is a gap in developing a theory-driven, systematic synthesis of the job characteristics and well-being outcomes specific to this occupational group, as most existing studies evaluate either professional health care workers or both professional and nursing assistants. Aim: Develop an occupation-specific conceptual model on the job characteristics and well-being of nursing assistants in long-term care facilities drawing upon the job demands-resources model. Design: Mixed methods systematic review following the Joanna Briggs Institute approach. The review protocol was registered on PROSPERO (2023 CRD42023403654). Methods: The review included qualitative, quantitative, and mixed-method studies meeting these inclusion criteria: (1) peer-reviewed empirical research; (2) involved paraprofessional nursing assistants in long-term care facilities; (3) addressed well-being outcomes; (4) addressed occupation-specific job characteristics. Studies that are (1) not written in English, or (2) published before 1 January 2000 were excluded. A convergent synthesis approach was conducted using the content analysis method. Data sources: Database searches (i.e., MEDLINE, PsycINFO, Embase, CINAHL, Web of Science, Scopus, and Google Scholar) and manual searches were conducted. The last search was conducted on July 31st, 2024. Results: A Nursing Assistants Job Demands-Resources Model was developed based on 21 studies included. Nursing assistants are particularly vulnerable to burnout and mental health conditions, as well as occupational hazards, because of their job characteristics. Working time demands, physical care task stressors, and emotional demands are occupation-relevant job demands, while financial rewards, professional development resources, work environment, and emotional resources are motivational job resources. Strain-related personal characteristics are also relevant to nursing assistants. Findings indicated a spiral of vulnerabilities characterized by the vicious cycle of individual vulnerabilities, poor quality job, and health inequalities among nursing assistants in long-term care facilities. Conclusion: This study finds that empirical evidence on nursing assistants' job characteristics and well-being is underdeveloped compared to research focusing on professional and all health care workers. We adapt a conceptual model and identify job and personal characteristics specific to the occupation group. Occupational-specific macro, meso, and micro-level strategies that mitigate job demands and nurture job resources should be developed to tackle the occupational health disparities that nursing assistants face in long-term care facilities. Registration: The protocol of this study was registered on PROSPERO (2023 CRD42023403654)." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Simultaneity of Self-Employment and Dependency of Live-in Carers in Austria: A Labour Relations Paradox - Publications - European Centre for Social Welfare Policy and Research (2025)

    Kayran, Elif Naz ; Pot, Mirjam; Kadi, Selma;

    Zitatform

    Kayran, Elif Naz, Selma Kadi & Mirjam Pot (2025): The Simultaneity of Self-Employment and Dependency of Live-in Carers in Austria: A Labour Relations Paradox - Publications - European Centre for Social Welfare Policy and Research. (European Centre for Social Welfare Policy and Research. JUSTMIG Policy brief), 5 S.

    Abstract

    "Der österreichische Langzeitpflegesektor stützt sich in hohem Maße auf migrantische Pflegekräfte aus Mittel- und Osteuropa, die zwar formal selbstständig sind, aber strukturell von zwischengeschalteten Pflegeagenturen abhängig sind. Während die Selbstständigkeit Flexibilität bietet, sind die Pflegekräfte mit erheblichen Nachteilen konfrontiert, wie z. B. fehlendem Sozialschutz, fehlenden Tarifverhandlungen und der Abhängigkeit von Agenturen für Arbeit, Verträge und Konfliktlösung. Die Doppelrolle der Agenturen - unterstützend, aber gleichzeitig abhängig von den Pflegekräften - und der Status der Selbstständigkeit der Pflegekräfte schaffen ein Ungleichgewicht, sodass die Pflegekräfte keine kollektive Interessenvertretung haben. Ihre Arbeitsbedingungen, die durch die 24-Stunden-Verfügbarkeit in Privathaushalten geprägt sind, bergen auch das Risiko einer potenziellen Ausbeutung und Prekarität, sodass in Zukunft neue Wege für bessere rechtliche Rahmenbedingungen beschritten werden müssen, die den Bedürfnissen der Live-in-Pflegekräfte gerecht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was können "Pflegeroboter" und wie können sie die Fachkräfte entlasten? (2025)

    Kohlhuber, Martina;

    Zitatform

    Kohlhuber, Martina (2025): Was können "Pflegeroboter" und wie können sie die Fachkräfte entlasten? In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 56, H. 3, S. 54-58.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege scheint die Unterstützung furch Robotik eine zielführende Lösung zu sein. Zugleich bestehen vielfältige Vorbehalte gegen den Einsatz sogenannter "Pflegeroboter". In diesem Beitrag wird erläutert, welche robotischen Systeme es bereits gibt, welche Fähigkeiten sie haben und in welcher Weise sie die Fachkräfte tatsächlich entlasten können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

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  • Literaturhinweis

    Pflegelandschaft Deutschland: Engpässe in der Pflege: In welchen Regionen bis 2045 besonders viele Fachkräfte fehlen (2025)

    Kostrzewa, Paula; Moog, Stefan; Kreuzer, Philipp;

    Zitatform

    Kostrzewa, Paula, Philipp Kreuzer & Stefan Moog (2025): Pflegelandschaft Deutschland. Engpässe in der Pflege: In welchen Regionen bis 2045 besonders viele Fachkräfte fehlen. (Factsheet / Prognos AG), Berlin, 5 S.

    Abstract

    "Ein zentraler Aspekt der sozialen Sicherung ist die Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Angesichts der alternden Gesellschaft in Deutschland wird die Zahl der Pflegebedürftigen in Zukunft weiter steigen. Gleichzeitig verschärft der demografische Wandel den ohnehin bestehenden Fachkräftemangel im Pflegebereich. Neben der Nachfrage nach Pflegeleistungen wird damit auch der Mangel an Personal in der Altenpflege zunehmen. Dabei zeigen sich in Deutschland regionale Unterschiede: Die Altersstruktur der Bevölkerung variiert je nach Region, ebenso wie die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften im Pflegebereich. Entsprechend untersucht diese Studie den Arbeitskräftebedarf und das -angebot in der Altenpflege, sowie entstehende Fachkräfteengpässe in deutschen Kreisen bis 2045. 1 Auf dieser Basis können gezielte Maßnahmen entwickelt werden, um eine flächendeckende und bedarfsgerechte Pflege im Sinne der sozialen Sicherung sicherzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mythen der Migration: Zuwanderung als Lösung des Fachkräftemangels in der Pflege? (2025)

    Krings, Torben ; Schell, Sarah;

    Zitatform

    Krings, Torben & Sarah Schell (2025): Mythen der Migration: Zuwanderung als Lösung des Fachkräftemangels in der Pflege? In: Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung, Jg. 2, H. 4, S. 513-532. DOI:10.3790/vaw.2025.1473401

    Abstract

    "Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit Annahmen auseinander, dass Zuwanderung den Fachkräftemangel in der Pflege lösen kann. Er argumentiert, dass es sich bei dieser Sichtweise um einen Mythos handelt, der annimmt, dass Deutschland einen unbegrenzten Zugriff auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland hat, die sich problemlos in den hiesigen Pflegearbeitsmarkt integrieren lassen und die längerfristige Bleibeabsichten haben. Der Mythos „Zuwanderung als Lösung“ dient vor allem den Interessen der Arbeitgeberverbände, die sich einen kurzfristigen Zugriff auf Pflegekräfte aus dem Ausland zur Behebung der Personalprobleme versprechen. Statt auf solch einen short-termism zu setzen, argumentiert dieser Beitrag, dass es zielführender ist, Zuwanderung als einen Baustein einer nachhaltigen Strategie der Fachkräftesicherung zu betrachten, welche auch die Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen miteinschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit (2025)

    Laschinski, Miriam ; Abramowski, Ruth ;

    Zitatform

    Laschinski, Miriam & Ruth Abramowski (2025): Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit. (DIFIS-Impuls 2025,9), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Der Arbeitskräftemangel in den sozialen Dienstleistungen ist inzwischen zu einem Dauerbrenner geworden. Dass dies nicht nur ein Resultat des demografischen Wandels ist, sondern auch von schlechter Personalplanung, einer Ökonomisierung des Care-Sektors sowie schlechten Arbeitsbedingungen in Pflegeheimen, Kranken­­häusern und Kitas begleitet wird, ist zunehmend Konsens in Öffentlichkeit und Forschung. Insbesondere kurz- und langfristige Folgen für die professionell Beschäftigten, die diese Dienstleistungen erbringen, rücken zunehmend in den Fokus. So haben die hohen Arbeitsbelastungen negative Auswirkungen auf die unmittelbare, aber auch auf die langfristige physische wie psychische Gesundheit. Hinzu kommen geringe Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, häufige Erwerbsunterbrechungen sowie komplette Berufsaus­stiege, sodass Karriereverläufe beeinträchtigt werden und die finanzielle Absicherung kurz- wie langfristig bedroht ist. Auf individueller Ebene können Stress sowie Konflikte mit dem eigenen Berufsethos – gute Pflege oder Betreuung erbringen zu wollen, aber aus Zeitgründen nicht leisten zu können – entstehen, sodass negative Konsequenzen für die Qualität der Dienstleistungserbringung nicht selten sind. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene kann dies zu einer unbefriedigten Nachfrage nach professioneller und qualitativ hochwertiger Care-Arbeit führen. Verbesserungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch Tarifverträge und Arbeitsbedingungen, die der Sozialstaat und die Sozialpartner vorantreiben können. Dieser Impuls ist durch die Vorträge und Diskussionen des Workshops „Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit“ im Februar 2025 inspiriert worden. Auf diesem Wege möchten sich die Organisatorinnen der Veranstaltung, die auch gleichzeitig die Autorinnen dieses DIFIS-Impulses sind, noch einmal ganz herzlich bei allen Workshop-Beteiligten bedanken! Es war eine tolle und bereichernde Veranstaltung, die durch jeden einzelnen Vortrag und Diskussionsbeitrag bereichert wurde. Darüber hinaus geht ein großer Dank an Franca Riegert und Greta Becker für die sehr gute Unterstützung sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des Workshops! Dieser Impuls fasst zentrale Erkenntnisse der Diskussion zusammen, kann aber natürlich nicht die Tiefe und Breite der gesamten Veranstaltung abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    When caring comes at a cost: Psychological wellbeing of unpaid and paid carers and the role of social expenditure (2025)

    Lightman, Naomi ; Kevins, Anthony ;

    Zitatform

    Lightman, Naomi & Anthony Kevins (2025): When caring comes at a cost: Psychological wellbeing of unpaid and paid carers and the role of social expenditure. In: Journal of European Social Policy, S. 1-15. DOI:10.1177/09589287251356978

    Abstract

    "This study examines whether, and under what conditions, unpaid and paid care work are associated with reduced psychological wellbeing. The article begins by laying out a shared theoretical framework for understanding the psychological consequences of care among both unpaid and paid carers. It then tests the empirical implications of this framework, conducting multi-level model analysis of European Quality of Life Survey and European Social Survey data and: (1) disaggregating care work based on (a) the care recipient – i.e., adults or children – for unpaid carers and (b) the level of occupational professionalization for paid carers; and (2) examining the potential intervening role of social expenditure. Findings demonstrate that unpaid caring for adults (though not children) is associated with a marginal decrease in psychological wellbeing, but that this dynamic is limited to countries with smaller welfare states. Among paid care workers, only paraprofessionals are found to have lower levels of psychological wellbeing than comparable non-care workers – but here again increased social expenditure appears to have a significant buffering effect. Together, results reinforce the need for robust social spending to mitigate negative psychological consequences of care, while adding important nuance regarding the relevance of the type of care work being performed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Pflege zwischen Macht und Ohnmacht – Der Fachkräftemangel in Krankenhäusern (2025)

    Mohan, Robin;

    Zitatform

    Mohan, Robin (2025): Pflege zwischen Macht und Ohnmacht – Der Fachkräftemangel in Krankenhäusern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 2, S. 90-98. DOI:10.5771/0342-300x-2025-2-90

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel wird in jüngster Zeit wieder vermehrt diskutiert. In der Regel wird unterstellt, dass er die Machtposition der Beschäftigten gegenüber den Arbeitgebern verbessert. Der Beitrag widmet sich der Frage, warum dieses Machtpotenzial bisher nicht in stärkerem Maße genutzt wird. Es wird dabei davon ausgegangen, dass diese Frage in verschiedenen Arbeitsfeldern unterschiedlich zu beantworten ist, da jeweils spezifische Konstellationen von Angebot und Nachfrage vorherrschen. Das wird anhand der Krankenhauspflege spezifiziert. Dabei werden auch die Deutungen der Arbeitsmarktsituation durch die Akteur*innen selbst fokussiert, denn sie bilden einen Teil der Konstellation von Macht und Ohnmacht, werden jedoch in der bisherigen Forschung zu wenig berücksichtigt. Auf der Grundlage von Interviews mit Führungs- und Pflegekräften, die im Rahmen von qualitativen Betriebsfallstudien in drei Krankenhäusern durchgeführt wurden, wird gezeigt, dass der Fachkräftemangel eine ambivalente Wirkung hat: Er wird zwar zum Teil von den Pflegenden als zu nutzendes Machtpotenzial interpretiert, begründet jedoch auch ein Narrativ der kollektiven Handlungsunfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work arrangements in digitally mediated care and domestic work (2025)

    Molitor, Friederike ;

    Zitatform

    Molitor, Friederike (2025): Work arrangements in digitally mediated care and domestic work. In: Community, work & family, S. 1-20. DOI:10.1080/13668803.2025.2523863

    Abstract

    "As the need for care has grown, paid care and domestic work in the private home is increasingly being organized on the market. Today, digital platforms serve as intermediaries for care and domestic services but systematic research on the resulting work arrangements between workers and clients remains limited. By understanding platform-mediated care and domestic work arrangements as a (social) exchange of ‘love and money’ between workers and clients, the study explores the working conditions and the worker-client relationships that emerge. Drawing on unique survey data collected on a large digital platform in Germany in 2019, the study shows that care and domestic workers who offer their services on digital platforms often experience informal work arrangements characterized by low working hours and irregular shifts. The worker-client relationships are described as amicable more than professional. They are often built on continuity, long-termism and reliability, which are essential for a lasting relationship. This challenges the on-demand, economic logic characterising other forms of platform work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job satisfaction and burnout among healthcare employees: a bibliometric analysis before and after Covid-19 pandemic (2025)

    Porkodi, S. ; Pundhir, Sonal ;

    Zitatform

    Porkodi, S. & Sonal Pundhir (2025): Job satisfaction and burnout among healthcare employees: a bibliometric analysis before and after Covid-19 pandemic. In: Quality & quantity, Jg. 59, H. 5, S. 4377-4408. DOI:10.1007/s11135-025-02187-7

    Abstract

    "Healthcare professionals, the primary warriors, are emotionally exhausted because of the global health crisis; thus, understanding burnout and job satisfaction is imperative. Though the research topic is crucial and ample in empirical studies, it lacks a comprehensive literature review or bibliometric analysis. The purpose of this study is to investigate the factors that contribute to burnout and job satisfaction among healthcare workers. A bibliometric analysis was adopted to evaluate global trends by narrowing job burnout and job satisfaction research on the healthcare sector. Out of 1171 articles assessed, the analysis included 124 articles from the Scopus database, the largest research database covering a wide range of subjects compared to others. The nine-year period from 2015 to 2023 was selected to unbiasedly assess research trends both before and after the pandemic. The Bibliometrix package in R-Studio, along with other tools, was employed to perform the analysis and address the research questions. The results indicate that the COVID-19 pandemic has heightened the need for mental health and burnout research among healthcare professionals, with a 28% increase. Research on occupational health, satisfaction, and patient safety before COVID-19 has shifted to workplace violence, stress, and resilience, with increased burnout and job satisfaction. The USA, China, the UK, Spain, and Italy are the leading countries with high research publications. Thus, understanding burnout and job satisfaction is crucial for managers and policymakers, as effective policies and support initiatives can boost satisfaction and reduce burnout." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Fostering Skills and Relief: Positive Spillover Effects Between Unpaid Caregiving and Paid Work (2025)

    Raiber, Klara ;

    Zitatform

    Raiber, Klara (2025): Fostering Skills and Relief: Positive Spillover Effects Between Unpaid Caregiving and Paid Work. In: Journal of Aging & Social Policy, S. 1-17. DOI:10.1080/08959420.2025.2561425

    Abstract

    "With the expected rise in unpaid caregiving, many caregivers will have to combine care with employment. While most research finds negative spillovers between caregiving and employment, it is crucial to understand the factors under which caregiving has positive spillover effects. Analyzing Dutch retrospective data from the Longitudinal Internet Studies for the Social science (3,543 caregiving situations of 2,042 caregivers), this study examined how factors from the work environment and the caregiving situation are related to two positive spillovers, namely learned skills from caregiving for paid work and employment being a relief from caregiving. Results from multilevel models show that a working environment with high flexibility compared to no flexibility was related to more skill learning and relief. Further, we found that more understanding of managers and colleagues was related to learning skills, while managers and colleagues knowing about caregiving was linked to feeling relief. More diverse caregiving tasks were associated with more skills learned for paid work and more relief felt. These findings can guide state or firm-based policies to not only prevent negative but also foster positive spillovers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von KI auf die Arbeit in der Pflege (2025)

    Rösler, Ulrike; Wendsche, Johannes ; Schlicht, Larissa;

    Zitatform

    Rösler, Ulrike, Larissa Schlicht & Johannes Wendsche (2025): Auswirkungen von KI auf die Arbeit in der Pflege. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 60, H. 1, S. 21-25. DOI:10.17147/asu-1-411957

    Abstract

    "KI-assistierte Technologien versprechen, die Arbeit in der Pflege zu verbessern. Die Vielzahl veröffentlichter Studien stellt Akteurinnen und Akteure des Arbeitsschutzes vor die Herausforderung, einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen dieser Technologien auf Arbeitsbedingungen, die Kompetenzen und Gesundheit der Beschäftigten sowie auf ethische Aspekte der Pflegepraxis zu erhalten. Der Beitrag fasst Erkenntnisse aus 59 Übersichtsarbeiten zum Einsatz von KI in der Pflege zusammen und beleuchtet Bezüge zum Arbeitsschutz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Philippinische Pflegekräfte im Fokus (2025)

    Sanchez, Phoebe Zoe Maria U.;

    Zitatform

    Sanchez, Phoebe Zoe Maria U. (2025): Philippinische Pflegekräfte im Fokus. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 75, H. 40/41, S. 40-45.

    Abstract

    "Jährlich wandern Tausende auf den Philippinen ausgebildete Fachkräfte aus – auch nach Deutschland. Besonders im Bereich der Kranken- und Altenpflege sind sie gefragt. Eine neue Studie erfasst die Erfahrungen der Philippiner und Philippinerinnen hierzulande." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräfteengpässe in der Gesundheitsversorgung: Überwinden durch Strukturreformen (2025)

    Schreyögg, Jonas;

    Zitatform

    Schreyögg, Jonas (2025): Fachkräfteengpässe in der Gesundheitsversorgung. Überwinden durch Strukturreformen. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 24-27.

    Abstract

    "Der internationale Vergleich zeigt, dass im deutschen Gesundheitssystem im Verhältnis zur Bevölkerung vergleichsweise viele Pflegefachpersonen beschäftigt sind. Trotzdem leiden die Pflegefachpersonen im stationären Sektor unter einer relativ hohen Arbeitsbelastung, da in Deutschland eine größere Anzahl von Fällen bzw. Patient*innen pro Einwohner verzeichnet wird. Dies weist auf prozessuale, allokative und strukturelle Defizite im deutschen Gesundheitssystem hin. Dieser Beitrag zeigt Wege auf, wie in der Gesundheitsversorgung durch Strukturreformen eine Reallokation der knappen Personalressourcen erreicht werden kann, die gleichzeitig eine humanressourcenschonende, bedarfsgerechte und Redundanzen vermeidende Versorgung ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entwicklung des Kompetenzmodells der vorbehaltenen Aufgaben der Pflege für die hochschulische Pflegeausbildung (KomVorHoP) (2025)

    Soyka, Chantal ; Zimmermann, Markus ; Helmbold, Anke; Köpke, Sascha; Schürmann, Mirko ; Posenau, André; Schaper, Niclas ; Schlegel, Emma; Hasenklever, Ina; Seidler-Rolf, Kristina;

    Zitatform

    Soyka, Chantal, Niclas Schaper, Mirko Schürmann, Ina Hasenklever, Anke Helmbold, Sascha Köpke, André Posenau, Emma Schlegel, Kristina Seidler-Rolf & Markus Zimmermann (2025): Entwicklung des Kompetenzmodells der vorbehaltenen Aufgaben der Pflege für die hochschulische Pflegeausbildung (KomVorHoP). In: Pflege und Gesellschaft, H. 3, S. 232-246. DOI:10.3262/pug2503232

    Abstract

    "Im Projekt KomVor Pflege wurde ein Kompetenzniveaumodell entwickelt, welches die für die vorbehaltenen Aufgaben der Pflege relevanten Kompetenzfacetten auf den drei Dimensionen Planen, Steuern und Evaluieren pflegerischer Prozesse und auf drei Kompetenzniveaus beschreibt. Das Kompetenzmodell wurde in interdisziplinärer Zusammenarbeit und mittels normativ-orientiertem Zugang entwickelt und von sechs Fachexpert:innen zwecks inhaltlicher Validierung begutachtet. Es soll Hochschullehrenden als Grundlage für didaktische Entscheidungen dienen und helfen, die gesetzlich und curricular festgesetzten Kompetenzziele in kompetenzorientierte Lehr-/Lern- und Prüfungsmethoden zu überführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contingent on paradoxical policies: migrants’ trajectories to permanent residence and skilled care work in Denmark (2025)

    Sparre, Sara Lei ; Nielsen, Stine Hauberg ;

    Zitatform

    Sparre, Sara Lei & Stine Hauberg Nielsen (2025): Contingent on paradoxical policies: migrants’ trajectories to permanent residence and skilled care work in Denmark. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 51, H. 13, S. 3243-3261. DOI:10.1080/1369183x.2024.2419966

    Abstract

    "Syrian refugees and Ukrainian labor migrants are among the increasing number of migrants in Denmark who have enrolled in training programs to become skilled care workers in response to the Danish state’s initiatives to increase labor supply for public-sector elderly care. However, stricter immigration legislation together with regulations concerning state-financed education complicate training, employment and residence for these migrants. This article explores how the Danish welfare state’s conflicting interests in and attempts at pursuing both a strict immigration policy and securing enough trained care workers in eldercare affect trajectories to skilled care work among foreign nationals residing in Denmark. Based on data from long-term ethnographic fieldwork, we demonstrate how in various ways Syrian and Ukrainian care work trainees with temporary residence face a double-sided uncertainty, as their lives in Denmark are contingent on events and decisions out of their control, such as amendments to immigration and educational policies and legislation. On the one hand, these events and decisions jeopardize the migrant trainees’ and their families’ future in Denmark. On the other hand, they offer opportunities to make new connections and acquire new knowledge and skills, which in the longer run may contribute to improving their lives in Denmark." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der zukünftige Beschäftigungsbedarf in der ambulanten und stationären Pflege in Sachsen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2040 (2025)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje; Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Sujata, Uwe, Antje Weyh & Michaela Fuchs (2025): Der zukünftige Beschäftigungsbedarf in der ambulanten und stationären Pflege in Sachsen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2040. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2025), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.RES.2501

    Abstract

    "Der demografische Wandel führt dazu, dass zukünftig mehr ältere und weniger junge Menschen in Sachsen leben werden. Dies hat grundlegende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in der Pflege, denn mit der zunehmenden Zahl der Älteren steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, für deren Versorgung wiederum mehr Beschäftigte benötigt werden. Vor diesem Hintergrund wird die mögliche Entwicklung des Bedarfs an Beschäftigten in der ambulanten und stationären Pflege bis zum Jahr 2040 für Sachsen insgesamt und für die einzelnen Kreise dargestellt. Hierbei unterscheiden die Modellrechnungen zwischen dem altersbedingten Ersatzbedarf und dem nachfragebedingten Erweiterungsbedarf und beinhalten zusätzlich Szenarien zum Renteneintrittsalter und zum Umgang mit den aktuell vorhandenen Personalengpässen in der Pflege. Mit der weiter steigenden Zahl älterer Menschen in Sachsen wird auch die professionelle Pflege an Bedeutung gewinnen. So steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, die durch ambulante Pflegedienste versorgt werden, von 88.478 in 2023 auf rund 96.120 in 2040, die in stationären Pflegeeinrichtungen untergebracht sind, von 49.676 auf rund 55.540. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Umfang der benötigten Beschäftigten, die direkt mit Pflegetätigkeiten befasst sind, in der ambulanten Pflege von heute 14.916 Vollzeitäquivalenten auf bis zu 16.650 erhöhen müsste. In der stationären Pflege sollte der Umfang von 20.691 Vollzeitäquivalenten in 2023 auf rund 23.600 in 2040 steigen. Dabei fällt in beiden Bereichen der altersbedingte Ersatzbedarf größer aus als der nachfragebedingte Erweiterungsbedarf. Der Ersatzbedarf betrifft bis zu 45 Prozent des Beschäftigungsvolumens sowohl in der ambulanten wie auch in der stationären Pflege gleichermaßen, während der Erweiterungsbedarf eine Zunahme des Beschäftigungsvolumens von bis zu 12 bzw. 14 Prozent bis zum Jahr 2040 erforderlich macht. Die tatsächliche Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Pflegebranche hängt allerdings nicht nur vom Renteneintrittsalter der Beschäftigten ab, sondern auch von Veränderungen der Rahmenbedingungen der Pflege. Der künftige kleinräumige Bedarf wird zusätzlich von regionsspezifischen Entwicklungen, wie z. B. stark unterschiedlicher Demografie zwischen den Großstädten und den Landkreisen, innerhalb Sachsens geprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje; Fuchs, Michaela ;
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    Reform policies and distribution struggles in the eldercare sector in Germany (2025)

    Theobald, Hildegard ;

    Zitatform

    Theobald, Hildegard (2025): Reform policies and distribution struggles in the eldercare sector in Germany. In: International Journal of Care and Caring, S. 1-18. DOI:10.1332/23978821y2024d000000098

    Abstract

    "The poor working conditions of care workers within Germany’s eldercare sector have resulted in a series of reforms. Employing a conceptual framework that combines feminist perspectives on the devaluation of care work, Fraser’s concept of recognition and redistribution, and Honneth’s concept of distribution struggles, this article assesses whether these reforms have increased the social status of this undervalued sector. The findings indicate that these reforms have both positively and negatively impacted the social status of eldercare work – a phenomenon that this article links to the contradictory influence of the state, trade unions and provider associations during distribution struggles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftereport: Viel Bewegung in Gesundheitsberufen (2025)

    Tiedemann, Jurek; Kunath, Gero; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Tiedemann, Jurek, Gero Kunath & Philip Herzer (2025): Fachkräftereport: Viel Bewegung in Gesundheitsberufen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,10), Köln, 5 S.

    Abstract

    "Auch im dritten Quartal 2025 entwickelte sich der deutsche Arbeitsmarkt aufgrund der schwachen Konjunktur negativ. Entsprechend sank die Fachkräftelücke im September 2025 gegenüber des Vorjahresmonats um 18,3 Prozent und lag bei 367.379. Dennoch bleibt die Fachkräftesituation weiter angespannt und jede dritte offene Stelle (33,4 Prozent) konnte rechnerisch nicht besetzt werden. Viel Bewegung gab es im Arbeitsmarkt für Gesundheitsberufe – in einigen Berufen sanken die Fachkräfteengpässe teils stark. Für medizinische Fachangestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung verschwand die Fachkräftelücke fast vollständig (minus 88,0 Prozent). Auch in anderen Berufen, die für den Klinikbetrieb wichtig sind, gab es starke Rückgänge. Gleichzeitig stiegen die Fachkräfteengpässe für spezialisierte Fachkrankenpfleger:innen hingegen deutlich an. Grund dafür könnten Anpassungsprozesse in der deutschen Kliniklandschaft durch die laufende Krankenhausreform sein. Entgegen dem Trend verschärften sich die Fachkräfteengpässe in einigen Berufen jedoch deutlich. Insbesondere für ausgebildete Berufskraftfahrer: innen und in einigen Fachkraftberufen der Metall- und Elektroindustrie stieg die Zahl der rechnerisch nicht besetzbaren Stellen im dritten Quartal deutlich an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beyond paychecks: Unravelling the nexus of nurse and physician wages and mortality in acute care settings – A cross-sectional study using routine data (2025)

    Vasic, Aleksandra; Bartakova, Jana; Holzer, Sarah; Endrich, Olga; Münch, Ulrike; Simon, Michael ;

    Zitatform

    Vasic, Aleksandra, Michael Simon, Sarah Holzer, Olga Endrich, Ulrike Münch & Jana Bartakova (2025): Beyond paychecks: Unravelling the nexus of nurse and physician wages and mortality in acute care settings – A cross-sectional study using routine data. In: International journal of nursing studies, Jg. 172. DOI:10.1016/j.ijnurstu.2025.105226

    Abstract

    "Background: In Switzerland, over half of hospital expenses go towards staff wages, where nurses and physicians form the biggest occupational groups. Wages within the same profession and experience level can vary, impacting job satisfaction, job seeking, turnover, and staff retention. The effects of such issues can negatively impact patient safety outcomes, for example higher mortality rates, and produce additional costs. Given the large magnitude wages play in hospital operating budgets, understanding their influence on patient safety is crucial, yet this topic has been insufficiently explored. Objective: To investigate the association between nurse and physician wages and 30-day mortality as a patient safety indicator in acute care hospitals. Methods: In this cross-sectional study we used Swiss patient and hospital routine data from the year 2019, which we linked by matching the anonymized hospital identification number. For the descriptive analysis, frequencies and percentages were presented for categorical variables, along with central tendency and dispersion measures for numerical variables. A Generalized Additive Mixed Model was used to explore the association between nurse and physician wages aggregated at hospital level, and all-cause 30-day mortality. Sensitivity analyses were conducted by applying the same procedures to the data from 2018 and 2020. Results: Our sample consisted of 1,015,995 adult patient admissions and 94,364 employees (69,112 nurses, 25,252 physicians) within 82 acute care hospitals. Patients 30-day mortality in the year 2019 was 2.3 %. An association was identified between physician wages and 30-day mortality, indicating that higher wages reduced the likelihood of mortality by 2 % (OR0.98 [95 % CI 0.96–0.99], p = 0.001). However, no such association was found between nurse wages and 30-day mortality (OR 1.00 [95 % CI 0.95–1.04], p = 0.900) length. Conclusion: We believe that there is an underlying mechanism between wages and patient safety indicators of interrelated factors, such as job satisfaction and staffing levels, and propose this interrelation to be further investigated. Future results could lead to a more reasonable and efficient utilization of hospital resources and improve patient safety as the ultimate goal." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Demographic Change on Spousal Caregiving and Future Gaps in Long-term Care: Microsimulation Projections for Austria and Italy (2025)

    Warum, Philipp ; Famira-Mühlberger, Ulrike; Horvath, Thomas ; Culotta, Fabrizio; Leoni, Thomas ; Spielauer, Martin ; Pohl, Pauline;

    Zitatform

    Warum, Philipp, Fabrizio Culotta, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Thomas Leoni, Pauline Pohl & Martin Spielauer (2025): The Impact of Demographic Change on Spousal Caregiving and Future Gaps in Long-term Care: Microsimulation Projections for Austria and Italy. (WIFO working papers 709), Wien, 60 S.

    Abstract

    "As populations age, the sustainability of long-term care systems increasingly depends on the availability of informal care, particularly from partners. This paper addresses the question of how much care we may expect partners to provide in the future by projecting demand for long-term care (LTC), the care supply mix based on current patterns, and the resulting care gaps up to 2070. Using a comparative dynamic microsimulation model, we contrast the results for Austria and Italy, two countries at very different stages in the ageing process and with pronounced institutional differences. Our results suggest that delayed widowhood due to improvements in mortality is a mitigating factor for the increased need for formal care in ageing societies, although it can only offset this increase to a limited extent. Even under optimistic assumptions, potential care gaps substantially increase in both countries, primarily due to demographic change. The size of these gaps is influenced by institutional settings, partnership patterns and gains in longevity, but no scenario reverses the overall upward trend. These findings emphasize the need for comprehensive LTC reforms that extend beyond merely promoting informal care and highlight the necessity for substantial investment in formal care infrastructure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die doppelte demografische Herausforderung: Zukünftige Pflegebedürftigkeit und verfügbares Pflegepersonal in den Arbeitsmarktregionen (2025)

    Zenk, Johanna ; Bernardt, Florian; Sonnenburg, Anja; Schur, Alexander;

    Zitatform

    Zenk, Johanna, Florian Bernardt, Alexander Schur & Anja Sonnenburg (2025): Die doppelte demografische Herausforderung: Zukünftige Pflegebedürftigkeit und verfügbares Pflegepersonal in den Arbeitsmarktregionen. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2025): Demografische Alterungsprozesse. Chancen und Herausforderungen für die Regionalentwicklung, S. 105-115, 2025-04-28.

    Abstract

    "Die Analyse zeigt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen zwischen 2023 und 2040 in allen Arbeitsmarktregionen weiter ansteigen dürfte, während die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter im gleichen Zeitraum zurückgeht. Der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter stellt den Arbeitsmarkt insgesamt vor große Herausforderungen und dürfte die Arbeitskräfteengpasssituation in vielen Berufsgruppen und Regionen zukünftig weiter verschärfen. Die Altenpflege steht dabei vor einer doppelten Herausforderung, da die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen gleichzeitig zunimmt. So hat die Analyse gezeigt, dass das Verhältnis von Pflegebedürftigen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bundesweit zwischen 2023 und 2040 von 8 Pflegebedürftigen auf 9 Pflegebedürftige je 100 Personen im erwerbsfähigen Alter ansteigt. Die regionalen Unterschiede fallen dabei sehr hoch aus und es kommt insbesondere in den östlichen Arbeitsmarktregionen zu einem zunehmend hohen Verhältnis von Pflegebedürftigen im Vergleich zur jüngeren Bevölkerung. Aber auch mehrere bayerische Regionen sowie Saarbrücken stehen in besonderem Maße vor der Herausforderung die zunehmend ältere Bevölkerung durch eine geringere Zahl an Personen im erwerbsfähigen Alter zu versorgen. Dabei findet die Versorgung nicht immer durch beruflich ausgebildete Altenpflegerinnen und Altenpfleger statt. Mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen wird von Angehörigen gepflegt. Um dem steigenden Bedarf an Pflegepersonal zu begegnen, muss die Attraktivität der Pflegeberufe weiter zunehmen. Zwar ist es in den vergangenen Jahren bereits gelungen, mehr Personen für die Altenpflege zu gewinnen. Der aktuelle Entwicklungspfad ist jedoch noch nicht ausreichend, um den Bedarf an Altenpflegerinnen und Altenpflegern auch langfristig in allen Regionen decken zu können. Anpassungen im Ausbildungsund Beschäftigungssystem könnten helfen, um beispielsweise Hilfskräfte zu Fachkräften in der Altenpflege weiterzubilden oder Personen zum Quereinstieg in die Altenpflege zu motivieren. Auch die Rückgewinnung von ehemaligen Pflegekräften, die den Beruf verlassen haben, kann eine wichtige Stellschraube sein. Hierfür muss jedoch an den Faktoren gearbeitet werden, die den Berufswechsel verursacht haben. Ein weiterer Hebel ist die Erhöhung der Arbeitsstunden von Teilzeitkräften. Da die vorliegende Analyse auf Personen mit aktuellen Trends in den Arbeitsvolumen basiert, würde eine Erhöhung der Arbeitsstunden zu einem niedrigeren Personalbedarf in Personen führen. Jedoch müssen auch hierfür die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit eine Erhöhung der Arbeitsstunden für Teilzeitkräfte überhaupt möglich ist. Hoffnung wird weiterhin auf einen zunehmenden Technologieeinsatz zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität gesetzt. In der vorliegenden Analyse wird dieser Aspekt nur im Ausmaß bereits beobachtbarer Digitalisierungstrends berücksichtigt. Das QuBe-Modell kann für entsprechende Szenarienrechnungen herangezogen werden, um mögliche Veränderungen in den Rahmenbedingungen zu analysieren. Für die regionale Analyse ist es zudem erstrebenswert die Arbeitskräfteangebotsseite in tieferem Detailgrad zu modellieren, um nicht nur die Berufshauptgruppe der nichtmedizinischen Gesundheitsberufe, sondern auch die Berufsgruppe der Altenpflegerinnen und Altenpfleger genauer abbilden zu können. Detailliertere Analysen und Szenarienrechnungen können einerseits dazu beitragen, den Handlungsbedarf für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik aufzuzeigen und andererseits ein Analysetool zur Verfügung stellen, um die möglichen Handlungsoptionen zu evaluieren." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zenk, Johanna ;
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    Arbeitsmarktsituation im Pflegebereich (2025)

    Zitatform

    (2025): Arbeitsmarktsituation im Pflegebereich. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "2024 waren in Deutschland gut 1,7 Millionen Pflegekräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nachdem das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ausgangs der Corona-Pandemie spürbar nachgelassen hatte und im Winter 2022/23 nahe null lag, fallen die Anstiege seit dem Sommer 2023 wieder höher aus als diejenigen über alle Berufe hinweg – zuletzt wieder deutlich. Pflegeberufe sind weiterhin eine Frauendomäne: Ein Großteil der Beschäftigten ist weiblich – allerdings steigt der Anteil männlicher Pflegekräfte beständig. Teilzeitbeschäftigung ist weit verbreitet. Auch die Zeitarbeit hat sich – anteilig etwa auf dem Niveau in der Gesamtbeschäftigung – etabliert. Der Anteil der beschäftigten Pflegekräfte mit einer nicht-deutschen Staatsangehörigkeit ist im Zeitverlauf deutlich gestiegen und so geht der überwiegende Anteil des Beschäftigungsanstiegs in den vergangenen 10 Jahren auf sie zurück. Seit 2022 wird das Beschäftigungswachstum in der Pflege ausschließlich von Ausländerinnen und Ausländern getragen. Die Medianentgelte in der Pflege sind in den vergangenen Jahren stärker gestiegen als im Durchschnitt; überdurchschnittliche Zuwächse zeigten sich dabei in allen Anforderungsniveaus. Der in der langfristigen Tendenz rückläufige Trend bei der Arbeitslosigkeit von Pflegerinnen und Pflegern hat sich in den letzten beiden Jahren nicht fortgesetzt. Die Zahl der gemeldeten Stellen für Fachkräfte in Pflegeberufen übersteigt die der Arbeitslosen deutlich. Bei Pflegehelfern stellt sich die Situation genau umgekehrt dar. Die Arbeitslosen-Stellen-Relation hat sich aus Arbeitgebersicht im Vergleich zum Vorjahr noch einmal etwas entspannt. Nahezu alle Indikatoren der Engpassanalyse weisen auf deutliche bestehende Fachkräfteengpässe hin. In der Risikobetrachtung lässt in der Pflege insbesondere das geringe Substituierbarkeitspotenzial keine nennenswerte Entspannung dieser Engpässe erkennen. Erfolgreiche geförderte Aus- und Weiterbildungen von Pflegekräften bieten beste Chancen für eine Arbeitsaufnahme am ersten Arbeitsmarkt – rund 9 von 10 Absolventen sind 6 Monate nach Maßnahmeende sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge für die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau ist vorläufigen Angaben zufolge leicht gestiegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    International Migration Outlook 2025 (2025)

    Zitatform

    (2025): International Migration Outlook 2025. (International migration outlook 49), Paris, 439 S. DOI:10.1787/ae26c893-en

    Abstract

    "This publication constitutes the 49th report of the OECD’s Continuous Reporting System on Migration. The report is divided into six chapters plus a statistical annex. Chapter 1 provides a broad overview of recent trends in international migration flows. It also analyses recent changes on the labour market inclusion of immigrants in OECD countries. Chapter 2 monitors recent changes in migration policies, while Chapter 3 looks at the recent changes in policies that support the integration of immigrants and their children. Chapter 4 looks at the role of firms in immigrant integration. It sheds new light on the role of firms in shaping the immigrant earnings gap using linked employer-employee data for 15 OECD countries. The chapter starts by documenting the immigrant earnings gap at entry in the labour market and the extent to which it is driven by immigrants working disproportionately in lower-paying firms, industries and occupations. It then analyses how the earnings gap evolves as immigrants integrate into the labour market by moving to better-paying firms, industries and occupations. The implications for immigrant integration policy are discussed in the conclusion. Chapter 5 is the result of a co‑operation between the OECD and the WHO in the context of the “Working for Health” programme. It examines the evolution of international migration of health professionals, specifically doctors and nurses, to OECD countries since 2000/01, in the context of growing workforce shortages and increasing global competition for talent. The chapter considers the implications for countries of origin, including the risk of brain drain, and highlights the importance of ethical recruitment practices. Finally, it explores recent changes in migration policies affecting health professionals, as well as developments in the recognition of foreign qualifications and licensing across the OECD. Chapter 6 presents succinct country-specific notes and statistics on developments in international migration movements and policies in OECD and selected non-OECD countries in recent years. Lastly, the statistical annex includes a broad selection of recent and historical statistics on immigrant flows, asylum requests, foreign and foreign-born populations, and naturalisation." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    Comparative analysis of immigration processes in Canada and Germany: empirical results from case studies in the health and IT sectors (2024)

    Annen, Silvia ;

    Zitatform

    Annen, Silvia (2024): Comparative analysis of immigration processes in Canada and Germany: empirical results from case studies in the health and IT sectors. In: Journal of vocational education and training, Jg. 76, H. 1, S. 123-145. DOI:10.1080/13636820.2021.2015713

    Abstract

    "Twelve qualitative case studies in German and Canadian hospitals and IT companies were used in this mixed-methods study analysing the labour market outcomes of immigrants. The reported case studies investigate the immigrants' recognition, integration process and the usability of foreign qualifications, skills and work experiences in the labour market. Furthermore, the strategies and rationales of employers and employees within the recruiting process are analysed. Here, the focus lies on the transferability and obstacles of cultural and social capital across country borders as well as the relevant framework conditions. This paper refers to Bourdieu's approach towards different types of capital as well as the rational choice theory. The results demonstrate that immigrants in both countries face more obstacles accessing the labour market within the health sector than within the IT sector. The context of the recruiting situation strongly affects the strategies and behaviour of the employers or the recruiters. Within these sector- and country-specific confines, individual factors determine the immigrants' labour market success. Furthermore, the sector and the country affect the relevance of each individual factor in the recruiting process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dynamics of persistence, withdrawal, and dropout intentions in the initial phase of nursing training: a qualitative longitudinal study (2024)

    Arianta, Katrin ; Goller, Michael ;

    Zitatform

    Arianta, Katrin & Michael Goller (2024): Dynamics of persistence, withdrawal, and dropout intentions in the initial phase of nursing training: a qualitative longitudinal study. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16. DOI:10.1186/s40461-024-00170-4

    Abstract

    "Taking the perspective of career choice as a lifelong, iterative, constructive, and agentic process, the present study focuses on the development of vocational aspirations of nursing trainees; that is, thoughts about a long-term perspective in nursing (i.e., persistence), ideas of finishing the training but changing into another profession after some time (i.e., withdrawal), and decisions to terminate the training before completing the programme through a final examination (i.e., dropout). In order to generate detailed insights about the dynamics behind the development of such aspirations during the initial training phase, a qualitative, longitudinal, within-subject study design based on grounded theory was employed. The results mainly show that social interactions with more experienced nurses, practical work experiences, encounters with environments that are either conducive to learning or not, the satisfaction of different needs (e.g., autonomy, competence, belonging, sense of meaningfulness), as well as the associated feelings of well-being affect how vocational aspirations develop over the first year of training. In addition, the study identifies four different patterns of how trainees typically oscillate between thoughts of staying in nursing and leaving the profession in the short or long run: (a) arriving and wanting to stay, (b) staying as a transitional passage, (c) seeking to stay, and (d) exiting as a knee-jerk reaction. The patterns present evidence of a variety of approaches regarding how trainees deal with certain experiences during their training and how the combination of experiences might affect young professionals’ subsequent career choices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Family Caregivers as Employers of Migrant Live-In Care Workers: Experiences and Policy Implications (2024)

    Arieli, Daniella ; Halevi Hochwald, Inbal ;

    Zitatform

    Arieli, Daniella & Inbal Halevi Hochwald (2024): Family Caregivers as Employers of Migrant Live-In Care Workers: Experiences and Policy Implications. In: Journal of Aging & Social Policy, Jg. 36, H. 4, S. 639-657. DOI:10.1080/08959420.2023.2238535

    Abstract

    "As policymakers globally recognize aging in place as the preferred option for most adults, there is a growing need to supplement family or informal caregiving for frail older adults with formal homecare services, particularly for those who require 24/7 care due to significant physical and/or cognitive impairment. The core objective of this qualitative study was to explore family members' experiences in employing live-in care workers, particularly the nature of their engagement and the quality of their relationships with these care workers. Our analysis of semi-structured interviews with 35 family caregivers revealed four themes: 1) challenges in acquiring support and developing dependency; 2) negotiation of roles, responsibilities, and moral dilemmas; 3) shifting emotions between trust and suspicion; and 4) role confusion, expectations, and disappointments. The study suggests that families might benefit from formal guidance regarding fostering and maintaining positive relationships in the homecare environment. This paper provides nuanced knowledge that may inform the development of such interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Fachkräftesituation in Gesundheits- und Sozialberufen (2024)

    Arndt, Franziska; Tiedemann, Jurek; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Jurek Tiedemann & Dirk Werner (2024): Die Fachkräftesituation in Gesundheits- und Sozialberufen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2024,07), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Die Fachkräftesituation in Gesundheits- und Sozialberufen ist sehr angespannt. Zwar hat sich der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zwischen 2022 und 2023 etwas abgeschwächt, allerdings fehlen bundesweit weiterhin etwa 133.000 qualifizierte Arbeitskräfte in Sozial- und Gesundheitsberufen. Besonders groß ist der Mangel an Fachkräften, die eine Ausbildung abgeschlossen haben, sowie an Spezialist:innen, die einen Bachelor- oder Fortbildungsabschluss haben. Sie machen zusammen mehr als drei Viertel der Fachkräftelücke aus. Besonders angespannt ist die Fachkräftesituation bei Spezialist:innen. Gut sieben von zehn der offenen Stellen können rechnerisch nicht besetzt werden. Am größten ist die Fachkräftelücke mit durchschnittlich knapp 21.000 rechnerisch nicht besetzbaren offenen Stellen bei Spezialist:innen der Kinderbetreuung und -erziehung. Durch den demografischen Wandel ist davon auszugehen, dass der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in Gesundheits- und Sozialberufen in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Um diesen Bedarf decken zu können, müssen weitere Potenziale gehoben und die Fachkräftesicherung noch aktiver gestaltet werden" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Entlohnung von Sorgetätigkeiten und Sorgeberufen (2024)

    Beblo, Miriam; Sattler-Bublitz, Elisabeth; Koch, Merle;

    Zitatform

    Beblo, Miriam, Merle Koch & Elisabeth Sattler-Bublitz (2024): Die Entlohnung von Sorgetätigkeiten und Sorgeberufen. (Discussion papers des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 51), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen die Lohnunterschiede innerhalb von Sorgeberufen sowie zwischen Sorge- und anderen Berufen. Als Erklärungsfaktoren der Entlohnung fokussieren wir Geschlecht, Frauenanteil im Beruf und Tätigkeitprofile – mithilfe der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. Frauen erhalten durchschnittlich einen geringeren Stundenlohn als Männer, wobei der geschlechtsspezifische Abschlag gemäß unseren Analysen in Sorgeberufen kleiner ausfällt. Ausgeübte Sorgetätigkeiten werden zwar allgemein schlechter entlohnt als andere Tätigkeiten, sie korrelieren aber innerhalb der – im Vergleich zu anderen Berufen geringer entlohnten – Sorgeberufe positiv mit dem Lohn. Gleichzeitig ist die niedrigere Entlohnung in Sorgeberufen deutlich mit dem dort hohen Frauenanteil assoziiert. Das ist Evidenz für eine mehrfache Devaluation, bei der die größte Lohnabwertung im Zusammenspiel von hohem beruflichem Frauenanteil und umfangreicher Sorgetätigkeit entsteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice im Sozialbereich am Beispiel der Caritas: Trotz deutlichen Ausbaus liegen noch Potenziale brach (Serie Arbeitskräftesicherung) (2024)

    Bellmann, Lutz ; Krimmer, Pascal; Pietsch, Marcel;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Pascal Krimmer & Marcel Pietsch (2024): Homeoffice im Sozialbereich am Beispiel der Caritas: Trotz deutlichen Ausbaus liegen noch Potenziale brach (Serie Arbeitskräftesicherung). In: IAB-Forum H. 08.02.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240208.01

    Abstract

    "Mobiles Arbeiten hat seit der Pandemie in vielen Wirtschaftsbereichen stark zugenommen. Dies gilt, wie eine gemeinsame Studie der Caritas und des IAB zeigt, auch für das Sozial- und Gesundheitswesen. Zentrale pflegerische oder betreuende Tätigkeiten lassen sich zwar bislang nicht ins Homeoffice verlagern. Viele begleitende administrative Aufgaben könnten jedoch flexibel von zu Hause aus erledigt werden. Der Ausbau von Homeoffice-Angeboten für diese Tätigkeiten könnte dazu beitragen, die Attraktivität von Arbeitgebern im Sozialbereich zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Healthcare workforce demand and supply in the EU27: Projections for the period 2021-2071 (2024)

    Bernini, Alba; Icardi, Rossella ; Natale, Fabrizio ; Nédée, Astrid;

    Zitatform

    Bernini, Alba, Rossella Icardi, Fabrizio Natale & Astrid Nédée (2024): Healthcare workforce demand and supply in the EU27. Projections for the period 2021-2071. (EUR / European Commission), Luxemburg: Office for Official Publications of the European Communities, 62 S. DOI:10.2760/1683259

    Abstract

    "The ageing population in Europe is driving an increased demand for healthcare services, with the proportion of citizens aged 65 and over expected to rise noticeably in the coming decades. This demographic shift, coupled with the concurrently shrinking of the working-age population, is placing unprecedented strain on healthcare systems. EU Member States therefore need to strategically plan their healthcare workforce. This is a complex task as it involves various interconnected factors such as the demographic characteristics and health status of the population, the age profile of the health professionals and decisions on public health spending. This report presents the projections of the number of doctors and professional nurses in the 27 EU Member States for the period 2021-2071, obtained using our Supply and DeMand model for the healthcare workforce (SANDEM). SANDEM provides a long-term perspective at EU level and can support EU Member States in building resilient healthcare systems in the transition to a longevity society. Our findings reveal that if the number of new healthcare professionals and the number of healthcare professionals that leave the profession (for retirement or other reasons) remain the same as in 2021, the number of doctors and nurses in the EU would increase by 2071. However, this increase would still fall short of the demand projected in scenarios that consider demographic changes and either individuals’ actual use of health services or their health status. The study also highlights the potential impact of healthy ageing, i.e. fostering individuals’ well-being in older age, on long-term demand for healthcare professionals. If the burden of certain diseases continues to decrease as in the past, it could more than offset the consequences of an ageing population, leading to a reduced demand for doctors and nurses in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? (2024)

    Bär, Stefan ; Dauner, Dominik; Steinweg, Veronica E.;

    Zitatform

    Bär, Stefan, Veronica E. Steinweg & Dominik Dauner (2024): Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 2, S. 131-136. DOI:10.5771/0342-300X-2024-2-131

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die aktuelle Situation der Praxisanleitung im Krankenhaus vor dem Hintergrund des 2020 eingeführten Pflegeberufegesetzes. Im Rahmen einer Fallstudie wurden auf einer Intensivstation eines Maximalversorgers und dessen angeschlossener Pflegefachschule qualitative Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Änderungen auf regulativer Ebene aktuell nicht zwingend in Änderungen auf operativer Ebene im Krankenhaus übersetzen. In der Praxis kann der gesetzlich vorgeschriebene Anteil an Praxisanleitung regelmäßig nicht eingehalten werden, wodurch die Qualität der Ausbildung leidet und ihr Erfolg von Einzelpersonen abhängig ist. Es scheint, als würde mit der Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes keine strukturelle Stärkung der Praxisanleitung einhergehen. Diese wäre jedoch dringend notwendig, um der gesetzlich formulierten zentralen Rolle der Praxisanleitung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege gerecht werden zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entgelte von Pflegekräften 2023 (2024)

    Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2024): Entgelte von Pflegekräften 2023. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. Mit der demografisch bedingten Alterung der Bevölkerung verschärft sich die Lage auf lange Sicht weiter. Als eine Ursache für den Fachkräftemangel werden u. a. zu niedrige Gehälter angeführt. Bis 2019 sind die Entgelte in der Krankenpflege weitgehend entsprechend der allgemeinen Entgeltentwicklung gestiegen, in der Altenpflege waren die Steigerungen überdurchschnittlich. Nach 2019 sind die Entgelte sowohl in der Kranken- als auch in der Altenpflege im Gegensatz zur allgemeinen Entgeltentwicklung überdurchschnittlich gewachsen. Letztere stagnierte im Coronajahr 2020 vor allem wegen der umfangreichen Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes (Pusch/Seifert 2021: 99). Seit 2021 spielte die Inflation eine zunehmend große Rolle, weil mit ihrem überdurchschnittlichen Anstieg die realen Entgeltzuwächse deutlich stärker geschmälert wurden, als in der Vergangenheit. Zur Einordnung der nominalen Entgeltentwicklung berechnen wir daher auf der Basis des vom Statistischen Bundesamt erstellten Verbraucherpreisindex zusätzlich die preisbereinigte Realentgeltentwicklung. Die hier vorgenommenen Entgeltanalysen beziehen sich auf Vollzeitbeschäftigte in den folgenden vier häufigsten Berufsgattungen unter den Pflegeberufen (Stichtag jeweils 31.12.): - Helfer*innenberufe in der Krankenpflege; - Fachkraftberufe in der Krankenpflege; - Helfer*innenberufe in der Altenpflege; - Fachkraftberufe in der Altenpflege. Von allen Beschäftigten in den Berufen der Kranken- und Altenpflege, sind 85 Prozent in diesen vier ausgewählten Hauptpflegeberufen tätig." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationalisierung der Pflege – Pflegekräfte mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ihr Beitrag zur Fachkräftesicherung (2024)

    Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2024): Internationalisierung der Pflege – Pflegekräfte mit ausländischer Staatsangehörigkeit und ihr Beitrag zur Fachkräftesicherung. (IAB-Forschungsbericht 22/2024), Nürnberg, 38 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2422

    Abstract

    "Der Gesundheits- und Pflegesektor ist einer der Beschäftigungsbereiche, der in den vergangenen Jahren besonders stark gewachsen ist. Insbesondere angesichts des akuten Arbeitskräftebedarfs in den Pflegeberufen ist es von besonderer Bedeutung, dass ausländische Beschäftigte bereits seit mehreren Jahren erheblich zur Deckung des Personalbedarfs in den Pflegeberufen beitragen. Unsere Studie gibt einen Überblick über die Entwicklung der ausländischen Beschäftigten in den Pflegeberufen – differenziert nach Staatsangehörigkeit (EU- und Drittstaaten) und Anforderungsniveau der Tätigkeit. Mit der Weiterentwicklung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (2023) traten in Deutschland ab November 2023 rechtliche Änderungen bei der Erwerbsmigration von Personen aus Drittländern in Kraft. In Deutschland ist für Pflegekräfte wie für andere reglementierte Berufe aber weiterhin ein förmliches Anerkennungserfahren zur Prüfung der Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikation notwendig (Bushanska et al. 2023: 19). In der Pflege arbeiten mittlerweile vermehrt Personen aus Ländern außerhalb der EU, viele Pflegebeschäftigte besitzen dabei Staatsangehörigkeiten aus den Pflegeanwerbeländern (u. a. Bosnien-Herzegowina, Philippinen, Vietnam) und europäischen Staaten außerhalb der EU (Türkei, Serbien, Albanien). In der Krankenpflege ist der Anteil der Fachkräfte vor allem bei Beschäftigten aus den westeuropäischen EU-Ländern (EU-14-Länder 1) hoch. Unter den Altenpflegekräften sind vor allem Personen aus den Pflegeanwerbeländern und der Türkei relativ häufig als Fachkräfte beschäftigt. Der Arbeitsmarkt in der Pflegebranche ist nach wie vor eine Frauen- und Teilzeitdomäne. 82 Prozent der Beschäftigten sind weiblich und gut die Hälfte der Pflegekräfte arbeitet in Teilzeit (Teilzeitquote der Beschäftigten insgesamt: 30 %). Die Löhne der Beschäftigten in der Altenpflege liegen immer noch deutlich unter denen der Krankenpflegekräfte. Dabei erzielen Pflegekräfte aus den EU-14-Ländern im Vergleich die höchsten Entgelte. Diese sind vergleichsweise häufig als Fachkräfte in Krankenhäusern tätig – hier ist die Vergütung im Allgemeinen höher als im Bereich der stationären und ambulanten Altenpflege. Die Auswirkungen des demografischen Wandels zeigen sich auch in der Zunahme der älteren Beschäftigten in der Pflege. Wie sich mit Blick auf die Altersstruktur und Staatsangehörigkeit der Pflegenden zeigen lässt, wirken ausländische Pflegekräfte der ungünstigen demografischen Entwicklung bei den deutschen Pflegekräften maßgeblich entgegen. Die Zahl der älteren Beschäftigten auf Helfer*innen- und Fachkräfteniveau mit deutscher Staatsangehörigkeit hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der jungen Beschäftigten an allen beschäftigen Ausländer*innen deutlich. Ausländische Spezialist*innen sind in der Pflege eher selten vertreten. Aber aufgrund der hohen prozentualen Zunahme älterer deutscher Beschäftigter dürfte sich in den kommenden Jahren die Fachkräfteknappheit in dieser Gruppe nochmals verschärfen. Zugleich variiert die regionale Bedeutung von ausländischen Beschäftigten in den Kranken- und Altenpflegeberufen. In Ostdeutschland sind ausländische Pflegekräfte, abgesehen von Berlin und den berlinnahen Kreisen, fast überall unterrepräsentiert. In den westlichen Kreisen ist die Verteilung insgesamt gleichmäßiger. Vor allem in Metropol- und städtischen Regionen (z. B. München, Frankfurt/Main, Stuttgart, Nürnberg) sind anteilig die meisten ausländischen Kranken- und Altenpflegekräfte tätig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Interview im IAB-Forum
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  • Literaturhinweis

    The Production of Employment Conditions for Migrant Care Workers: Cross National Perspectives (2024)

    Charlesworth, Sara ; Malone, Jennifer;

    Zitatform

    Charlesworth, Sara & Jennifer Malone (2024): The Production of Employment Conditions for Migrant Care Workers: Cross National Perspectives. In: Social Policy and Society, Jg. 23, H. 2, S. 330-343. DOI:10.1017/S1474746422000100

    Abstract

    "There is widespread scholarly recognition that migrant long-term care (LTC) workers experience relatively poorer work conditions than local LTC workers. We focus here on the ways in which migration and employment regulation intersect in formal LTC markets to produce working conditions for migrant workers. Drawing on cross-national comparisons between Australia, the Netherlands and the United Kingdom we explore: firstly, the forms of employment regulation that can protect migrant LTC workers or expose them to additional risks; and secondly, how migration regulation can work to amplify employment protection gaps for certain groups of migrant workers. We find that while historically there have been better employment protections in Australia and the Netherlands, the reshaping of work in all three LTC systems creates a context within which migration regulation can exacerbate the risks of precarious work for migrant workers and for those on temporary visas in particular." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein: Entwicklungen und Perspektiven (2024)

    Christensen, Björn; Schrader, Klaus; Steglich, Frauke; Stehn, Jürgen; Klodt, Henning;

    Zitatform

    Christensen, Björn, Henning Klodt, Klaus Schrader, Frauke Steglich & Jürgen Stehn (2024): Der Fachkräftemangel in Schleswig-Holstein: Entwicklungen und Perspektiven. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 46), Kiel, 100 S.

    Abstract

    "Es wird gezeigt, dass die Gesamtarbeitskräftelücke in Schleswig-Holstein unter Status quo-Annahmen bis 2035 auf 326.799 Personen steigt und durch Fachkräfte dominiert wird. Die größten Arbeitskräftelücken sind für die Wirtschaftszweige Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe und Handel zu erwarten. Die Simulationen ergeben, dass die Kombination der Erhöhung der Erwerbsbeteiligung - z.B. von älteren Menschen und Frauen - sowie eine qualifizierte Zuwanderung einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Arbeitskräftelücke leisten kann. Zudem sollten die Digitalisierung und Automation auf allen Ebenen von Staat und Wirtschaft konsequent zur Verringerung von Arbeitskräftelücken genutzt werden. Im Fokus einer Fachkräftestrategie sollten die Koordination aller Akteure und eine permanente Evaluierung der ergriffenen Maßnahmen stehen. Dabei sollte es sich um ein heterogenes Maßnahmenbündel handeln, da es weder einzelne "Leuchtturm-Maßnahmen" noch simple Blaupausen für die Bewältigung der Fachkräfteproblematik gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen (2024)

    Conrads, Ralph ; Ertelt, Bernd-Joachim; Frey, Andreas ;

    Zitatform

    Conrads, Ralph, Bernd-Joachim Ertelt & Andreas Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen. (Bildung, Arbeit, Beruf und Beratung 7), Landau: Empirische Pädagogik, 272 S.

    Abstract

    "Der Sammelband mit vier vertiefenden Beiträgen beschäftigt sich mit der Entwicklung der Gesundheits- und Pflegeberufe. Trotz einer Abschwächung des seit Jahren bemerkenswerten Beschäftigungsaufbaus seit 2022 zeigt sich, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in diesen Berufen stärker wächst als in anderen Branchen. Gleichzeitig deuten aktuelle Analysen auf erhebliche Fachkräfteengpässe hin. Der Sammelband stellt innovative Lösungsansätze zur Bewältigung dieser Herausforderung vor und unterstreicht die Bedeutung des Pflegeberufereformgesetzes 2020. Die Beiträge fokussieren neben quantitativen auch qualitative Aspekte, um die hohe ethische Orientierung der Pflegeberufe in der Praxis umzusetzen. Darüber hinaus werden auch Ansätze zur Berufswahl, zur Personalentwicklung und zum Altersmanagement diskutiert. Die Arbeiten liefern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Personalmarketings, der Berufsorientierung und der Beratung in der Pflege. Angesichts des akuten Fachkräftemangels in der Pflege spielen Maßnahmen zur Bindung und Rückgewinnung von Pflegefachkräften eine entscheidende Rolle. Der entsprechende Beitrag bietet nicht nur eine kritische Statusanalyse, sondern auch nachhaltige Vorschläge zur Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs und Verbleibs. Dabei wird betont, dass neben materiellen Verbesserungen auch eine ganzheitliche Betrachtung der Arbeitsbedingungen wichtig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entwicklung und Beratung in Gesundheits- und Pflegeberufen: ein besonderer Arbeitsmarkt (2024)

    Conrads, Ralph ; Ertelt, Bernd-Joachim;

    Zitatform

    Conrads, Ralph & Bernd-Joachim Ertelt (2024): Entwicklung und Beratung in Gesundheits- und Pflegeberufen: ein besonderer Arbeitsmarkt. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 8-44.

    Abstract

    "Der Gesundheitssektor ist eine wichtige Wachstumsbranche und ein wesentlicher Arbeitsmarktfaktor. Der Beitrag untersucht die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Gesundheitswesen, beschreibt Besonderheiten und zeigt darauf aufbauend Nutzen und Grenzen von Beratungskonzepten für Gesundheits- und Pflegeberufe auf. Ein Ausblick skizziert weiteren Forschungsbedarf. Trotz steigender Kosten und begrenzter Finanzierung gibt es vielfältige Gesundheits- und Pflegeberufe mit hoher Verantwortung und Expertise. Insbesondere in der Pflege gibt es einen starken Zuwachs an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, vor allem im Angestellten- und Teilzeitbereich. Allerdings ist die Fachkräftesituation gerade in der Pflege angespannt, was zu einer Zunahme der Leiharbeit führt und sich negativ auf die Arbeitsbedingungen auswirkt. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, werden Maßnahmen wie die Anwerbung ausländischer Fachkräfte und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen empfohlen. Die Bedeutung der Beratung in Gesundheits- und Pflegeberufen wird betont, insbesondere die Qualifizierung von Pflegekräften. Es gibt verschiedene Beratungsansätze, die in einer integrativen Beratung zusammengeführt werden sollten, um den spezifischen Problemlagen in der Pflege gerecht zu werden. Es besteht eine Heterogenität in der Beratung für Gesundheitsberufe wie auch in der Pflegeberatung, die eine wissenschaftlich fundierte Theoriebildung und ein systematisches Wissensmanagement erfordert. es gibt Unterschiede in den Beratungsansätzen hinsichtlich der Lösungsorientierung und des Beratungsfokus. Das Verhältnis von subjektiven Theorien der Beratungspraktiker und wissenschaftlichen Theorien sollte untersucht werden. Für die Weiterentwicklung der Beratung für Gesundheits- und Pflegeberufe wie der Pflegeberatung ist eine engere Verzahnung von gegenstandstheoretischer Perspektive und normativem Wissen durch empirische Forschung erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Long-term disgust habituation with limited generalisation in care home workers (2024)

    Edgar, Charlotte; Dalmaijer, Edwin S. ; Armstrong, Thomas ; Chan, Faye ;

    Zitatform

    Edgar, Charlotte, Faye Chan, Thomas Armstrong & Edwin S. Dalmaijer (2024): Long-term disgust habituation with limited generalisation in care home workers. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0299429

    Abstract

    "Countless workers handle bodily effluvia and body envelope violations every working day, and consequentially face deeply unpleasant levels of disgust. Understanding if and how they adapt can help inform policies to improve worker satisfaction and reduce staff turnover. So far, limited evidence exist that self-reported disgust is reduced (or lower to begin with) among those employed in high-disgust environments. However, it is unclear if this is due to demand effects or translates into real behavioral changes. Here, we tested healthcare assistants (N = 32) employed in UK care homes and a control sample (N = 50). We replicated reduced self-reported pathogen disgust sensitivity in healthcare workers compared to controls. We also found it negatively correlated with career duration, suggesting long-term habituation. Furthermore, we found that healthcare assistants showed no behavioral disgust avoidance on a web-based preferential looking task (equivalent to eye tracking). Surprisingly, this extended to disgust elicitors found outside care homes, suggesting generalization of disgust habituation. While we found no difference between bodily effluvia (core disgust) and body envelope violations (gore disgust), generalisation did not extend to other domains: self-reported sexual and moral disgust sensitivity were not different between healthcare assistants and the control group, nor was there a correlation with career duration. In sum, our work confirms that people in high-frequency disgust employment are less sensitive to pathogen disgust. Crucially, we provide preliminary evidence that this is due to a process of long-term habituation with generalization to disgust-elicitors within the pathogen domain, but not beyond it." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Der Pflegearbeitsmarkt im demografischen Wandel – Methodik und Ergebnisse der Pflegekräftevorausberechnung (2024)

    Eppers, Nina;

    Zitatform

    Eppers, Nina (2024): Der Pflegearbeitsmarkt im demografischen Wandel – Methodik und Ergebnisse der Pflegekräftevorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 44-54.

    Abstract

    "Die steigende Zahl an Pflegebedürftigen und die Diskussion um fehlende Pflegekräfte verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen der Pflegearbeitsmarkt aktuell steht. Der demografische Wandel beeinflusst im Bereich der Pflege sowohl den Bedarf als auch das Angebot an Pflegekräften. Welche Auswirkungen hat dies auf den Pflegearbeitsmarkt? Mithilfe einer Vorausberechnung wird eingeschätzt, wie sich die Zahl der Pflegekräfte künftig entwickelt, und mit dem möglichen Verlauf des Bedarfs an Pflegekräften verglichen. Dazu wurden zwei potenzielle Szenarien des Pflegekräfteangebots berechnet. Um die Nachfrage nach Pflegekräften zu quantifizieren, wurde die Entwicklung der Zahl der Pflegebedürftigen und der Krankenhausfälle herangezogen. Eine Engpassbetrachtung führt schließlich die Ergebnisse zu Angebot und Nachfrage zusammen und zeigt den künftigen Mehrbedarf an Pflegekräften auf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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    Arbeitsplatzbezogenes Belastungserleben und psychische Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen während der COVID-19-Pandemie: Risiko- und Schutzfaktoren aus der VOICE-Studie (2024)

    Erim, Yesim; Baranowski, Andreas M.; Geiser, Franziska ; Beschoner, Petra ; Mogwitz, Sabine; Jerg-Bretzke, Lucia; Morawa, Eva; Weidner, Kerstin ; Albus, Christian ;

    Zitatform

    Erim, Yesim, Franziska Geiser, Petra Beschoner, Lucia Jerg-Bretzke, Kerstin Weidner, Christian Albus, Andreas M. Baranowski, Sabine Mogwitz & Eva Morawa (2024): Arbeitsplatzbezogenes Belastungserleben und psychische Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen während der COVID-19-Pandemie: Risiko- und Schutzfaktoren aus der VOICE-Studie. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 67, H. 11, S. 1248-1255. DOI:10.1007/s00103-024-03954-x

    Abstract

    "Hintergrund: Beschäftigte im Gesundheitswesen haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen und Angstsymptome und insbesondere während der COVID19-Pandemie war medizinisches Personal vielseitig gefordert. Ziel der VOICE-Studie war es, Risiko- und Schutzfaktoren für arbeitsplatzbezogenes Belastungserleben und psychische Gesundheit zu untersuchen. Methode: Im Verbund von 5 psychosomatischen Universitätskliniken (Erlangen, Ulm, Bonn, Köln und Dresden) wurde ab Frühjahr 2020 eine multizentrische, webbasierte und prospektive Befragung (VOICE-Studie) initiiert. An der Studie nahmen zu 5 Messzeitpunkten mehr als 25.000 Personen teil. Ergebnisse: Von 3678 während der ersten Pandemiewelle untersuchten Mitarbeitenden im Krankenhaussetting waren 17,4 % bzw. 17,8 % der Ärztinnen und Ärzte, 21,6 % bzw. 19,0 % der Pflegekräfte und 23,0 % bzw. 20,1 % der medizinisch-technischen Assistenteninnen und Assistenten (MTA) von Depressions- und Angstsymptomen in klinisch relevantem Ausmaß betroffen. Die wichtigsten Risikofaktoren für eine depressive bzw. Angstsymptomatik waren unzureichende Erholung in der Freizeit, erhöhter Alkoholkonsum, geringeres Vertrauen in die Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Arbeitssituationen sowie erhöhte Angst, sich mit COVID-19 zu infizieren. Prädiktoren für eine erhöhte posttraumatische Symptomatik waren erhöhte generalisierte Angst und Depressivität sowie erhöhte Angst vor Ansteckung der Angehörigen. Als protektive Faktoren fungierten Kohärenzgefühl, soziale Unterstützung, Optimismus und Belohnungsniveau. Diskussion: Die psychischen Auswirkungen arbeitsplatzbezogener Belastung in der Pandemie stellten sich als bedeutsam dar. Daher sind regelmäßige Screening- und Präventionsprogramme zur psychischen Gesundheit für Beschäftigte im Gesundheitswesen angezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Soll ich bleiben oder soll ich gehen? Resilienz, Kündigungsabsicht und Arbeitszufriedenheit von Krankenpflegefachkräften auf Intensivstationen (2024)

    Füreder, Nina; Stadlmayr, Elke; Herber, Gabriele;

    Zitatform

    Füreder, Nina, Gabriele Herber & Elke Stadlmayr (2024): Soll ich bleiben oder soll ich gehen? Resilienz, Kündigungsabsicht und Arbeitszufriedenheit von Krankenpflegefachkräften auf Intensivstationen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 86, H. 11, S. 691-704. DOI:10.1055/a-2389-8453

    Abstract

    "Ziel: Die Bewältigung des weltweiten Mangels an Pflegekräften trägt zu den nationalen und internationalen Bemühungen bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Weltbevölkerung zu sichern. Das Ziel dieses Beitrages besteht darin, auf die Bedeutung der Resilienz und dessen Einfluss auf die Kündigungsabsichten und die Arbeitszufriedenheit unter den aktuellen Herausforderungen von Krankenpflegefachkräften hinzuweisen. Methodik: Es handelt sich um ein Mixed-Methods-Design mit diplomierten Krankenpflegefachkräften auf Intensivstationen eines Universitätskrankenhauses in Österreich. In der ersten Phase der Datenerhebung wurden mittels qualitativen Fokusgruppeninterviews Daten zu den aktuellen Herausforderungen und Belastungen der Fachkräfte erhoben. Unter Bezugnahme auf relevante Literatur wurde im darauffolgenden Schritt eine quantitative Erhebung mit den Skalen Resilienz, Kündigungsabsicht und Arbeitszufriedenheit, unter allen Pflegefachkräften durchgeführt, um die Zusammenhänge der ausgewählten Variablen zu untersuchen. Darüber hinaus konnte mithilfe der konfirmatorischen Faktorenanalyse eine Datenstrukturierung der Resilienz Skala erzielt werden. Im Anschluss wurden die Zusammenhänge der Resilienz-Subfaktoren mit den anderen Variablen mittels einer weiterführenden Korrelations-, Regressions- und Mediationsanalyse untersucht. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen negative Zusammenhänge hinsichtlich Resilienz und Kündigungsabsicht sowie in Bezug auf Arbeitszufriedenheit und Kündigungsabsicht. Demgegenüber korrelieren Arbeitszufriedenheit und Resilienz stark positiv miteinander. Der negative Zusammenhang zwischen Resilienz und Kündigungsabsicht differenzierter betrachtet insbesondere für die Faktoren „Zielfokussierung“ und „Stolz und Bindung“. Betrachtet man die beiden Faktoren und die dazugehörigen Items genauer, lässt sich eine Verbindung zur Berufsidentität bzw. zur organisationalen Identität erkennen. Schlussfolgerungen: Die Studie liefert wertvolle Erkenntnisse für Führungskräfte in der allgemeinen Gesundheitspraxis und für Entscheidungsträger*innen im Gesundheitswesen, um das Pflegepersonal in der medizinischen Grundversorgung effektiv zu führen, zu entwickeln und dadurch zu halten. Die Autorinnen argumentieren, dass die Förderung der Resilienz und die Stärkung der organisationalen Identität wesentliche Einflussfaktoren für eine höhere Arbeitszufriedenheit und eine Verringerung der Kündigungsabsicht des Pflegpersonals sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mitigating medical brain drain: the role of developmental HRM and the focus on opportunities in reducing the self-initiated expatriation of young professionals (2024)

    Goštautaitė, Bernadeta ; Mayrhofer, Wolfgang ; Jankauskienė, Danguolė; Bučiūnienė, Ilona ;

    Zitatform

    Goštautaitė, Bernadeta, Wolfgang Mayrhofer, Ilona Bučiūnienė & Danguolė Jankauskienė (2024): Mitigating medical brain drain: the role of developmental HRM and the focus on opportunities in reducing the self-initiated expatriation of young professionals. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 35, H. 3, S. 367-393. DOI:10.1080/09585192.2023.2241815

    Abstract

    "Although 'brain drain' from emerging economies is a well-documented problem, research on how Human Resource Management (HRM) can potentially address it is still scarce. Based on Signaling Theory, we argue that developmental HRM practices in home countries reduce self-initiated expatriation (SIE) of young healthcare professionals by increasing their focus on opportunities in their home country. Additionally, we hypothesize that individual financial stability as a personal resource constitutes an important boundary condition, as developmental HRM's positive effect on the focus on opportunities and its indirect negative effect on SIE intention may be even stronger for individuals with lower financial resources. We tested and found support for our hypotheses using a sample of 184 junior doctors in Lithuania in a time-lagged study. By bridging the HRM and SIE literature, our study extends the existing knowledge about the outcomes of HRM and highlights the importance of home country HRM in explaining SIE intention above and beyond its traditionally considered antecedents. In this way, our study has major theoretical and practical implications for decision-makers at organizational and national levels in managing brain drain from emerging economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Teilzeitausbildung und Validierungsverfahren – Ansätze zur Qualifizierung von „nicht-traditionell“ Auszubildenden in der Pflege? (2024)

    Grunau, Janika; Sachse, Lena;

    Zitatform

    Grunau, Janika & Lena Sachse (2024): Teilzeitausbildung und Validierungsverfahren – Ansätze zur Qualifizierung von „nicht-traditionell“ Auszubildenden in der Pflege? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 46, S. 1-19.

    Abstract

    "Demographische Entwicklungen werden insbesondere in den pflegerischen Berufen sichtbar: Auf der einen Seite nimmt in Folge von steigender Lebenserwartung und verbesserter Gesundheitsversorgung die Anzahl an Pflegebedürftigen zu. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, so dass die Pflegebedürftigen nicht mehr im familiären Kontext, sondern durch Pflegefachpersonen versorgt werden (Destatis, 2023a, o. S.). Auf der anderen Seite besteht bereits jetzt ein Personal- und Fachkräftemangel in den Pflegeberufen (Sulzer & Hackmann, 2018, S. 8). Diese Entwicklungen haben vielfältige Folgen, sowohl für die pflegerische Versorgungsqualität als auch für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Aus berufspädagogischer Perspektive ist daher interessant, wie Qualifizierungsformate für nicht-traditionelle Auszubildende gestaltet sein können. Neben einem Definitionsansatz zu nicht-traditionellen Auszubildenden werden in dem Beitrag zwei Qualifizierungsformate für eben jene Auszubildendengruppe vorgestellt: 1. Die Teilzeitausbildung zur Pflegefachperson und 2. Validierungsverfahren für unterqualifiziertes Personal in der Altenpflege. Für beide Formate wird vergleichend analysiert, inwiefern sie von der regulären Ausbildung abweichen und nicht-traditionelle Zielgruppen ansprechen. Während die Teilzeitausbildung gesetzlich verankert ist und ein bundesweites, wenn auch quantitativ ausbaufähiges Angebot existiert, so haben Validierungsverfahren im Berufsfeld Pflege bisweilen Modellversuchscharakter. Beide Formate bieten jedoch – so zeigen Ergebnisse aus zwei Referenzprojekten – das Potenzial, nicht-traditionelle Zielgruppen für den Pflegeberuf zu erschließen. Voraussetzung für das Gelingen ist die zielgruppengerechte, organisatorische und pädagogisch-didaktische Ausgestaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of migration on careers of natives (2024)

    Haan, Peter; Wnuk, Izabela;

    Zitatform

    Haan, Peter & Izabela Wnuk (2024): The effect of migration on careers of natives. (DIW-Diskussionspapiere 2070), Berlin, 54 S.

    Abstract

    This paper examines the effect of increasing foreign staffing on the labor market outcomes of native workers in the German long-term care sector. Using administrative social security data covering the universe of long-term care workers and policy-induced exogenous variation, we find that increased foreign staffing reduces labor shortages but has diverging implications for the careers of native workers in the sector. While it causes a transition of those currently employed to jobs with better working conditions, higher wages, and non-manual tasks, it simultaneously diminishes re-employment prospects for the unemployed natives with LTC experience.

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  • Literaturhinweis

    Is job evaluation compatible with care work? (2024)

    Hallee, Yves ; Delattre, Miguel ; Parent-Lamarche, Annick ;

    Zitatform

    Hallee, Yves, Annick Parent-Lamarche & Miguel Delattre (2024): Is job evaluation compatible with care work? In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 66, H. 3, S. 331-357. DOI:10.1177/00221856241254141

    Abstract

    "Using data from research on the undervaluing of predominantly female occupations, we found that the usual procedures for setting wages, notably job evaluation methods, may undervalue care work, which is predominantly done by women. Such work is difficult to analyze and evaluate because the current labor market is described by a static language of specialization and skills, whereas care workers should be judged more by their experience, which varies with the context and the situation. It is also difficult to appreciate and evaluate the true value of their work, which is sometimes invisible and often unquantifiable. According to Dejours and Gernet, care work relies on less noticeable abilities. A care worker must be able to anticipate another person's needs—an ability too often noticed only when absent—and be able to foresee, interpret, and understand the person's circumstances. The usual job evaluation methods seem confined to more objective and rational criteria." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege (2024)

    Heisel, Max-Erik; Heisel, Max-Erik;

    Zitatform

    Heisel, Max-Erik (2024): Age Management in der Gesundheits- und Krankenpflege: eine qualitativ-empirisch Untersuchung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in der stationären Pflege. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 155-229.

    Abstract

    "Die Gesundheits- und Krankenpflege steht in Deutschland vor der Herausforderung, die pflegerische Versorgung der Bevölkerung angesichts einer steigenden Anzahl pflegebedürftiger Personen, anhaltender Fachkräfteengpässe und hoher Arbeitsanforderungen auch in Zukunft sicherzustellen. Der zunehmende Anteil älterer Beschäftigter macht es notwendig, die Arbeitsbedingungen in der Pflege auf eine gesunde, motivierte und möglichst lange Erwerbsbiografie auszurichten. Die lebensphasenorientierte und alter(n)sgerechte Ausgestaltung der pflegerischen Arbeit muss deutlicher adressiert werden, um das Erwerbspersonenpotenzial älterer Pflegekräfte sowie Teilzeitbeschäftigter zu erschließen und die Berufsattraktivität zu erhöhen. Der Beitrag thematisiert zum einen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Alterung der Belegschaften in der stationären Akutpflege. Zum anderen setzt die vorliegende Untersuchung bei den Differenzen zwischen den vorherrschenden gesundheitlichen Belastungsfaktoren und den Anforderungen an eine präventive, altern(n)sgerechte Arbeitsgestaltung an. Am Beispiel einiger Akutkrankenhäuser werden Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit in systematischen Handlungsfeldern vorgestellt und Kriterien guter Arbeit für stationäre Pflegeinrichtungen identifiziert. Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Personalverantwortlichen, Pflegekräften und Arbeitnehmervertretungen sowie literaturbasierte Analysen zu den Arbeitsbedingungen und Berufsverweildauer begründen das Plädoyer des Autors für eine systematisches Age Management in der stationären Akutpflege." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe-Assistenz im Vergleich in Deutschland, Finnland und Großbritannien (2024)

    Henniges, Johanne;

    Zitatform

    Henniges, Johanne (2024): Teilhabe-Assistenz im Vergleich in Deutschland, Finnland und Großbritannien. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 19, H. 1, S. 151-171.

    Abstract

    "In Deutschland sind Teilhabeassistent*innen mit einer Vielzahl von Problemlagen in ihrem Beruf konfrontiert. Dieses Berufsfeld ist international unter den verschiedensten Begriffen (Schulbegleitung, Schulassistenz, Teaching Assistants u. v. m.) sowohl in Regel- als auch Förderschulen zu finden. Der vorliegende Artikel stellt die Problemlagen von deutschen Teilhabeassistent*innen vor und daraus entwickelte Qualitätskriterien für das Berufsfeld. Vor dem theoretischen Hintergrund der Vergleichenden Erziehungswissenschaft wird das Berufsfeld finnischer und britischer Teaching Assistants dargestellt und diese Berufsfelder auf die Qualitätskriterien hin diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland (2024)

    Hollederer, Alfons ; Mayer, Dennis ;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons & Dennis Mayer (2024): Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Krankenpflegekräften in Deutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 219-227. DOI:10.5771/0342-300X-2024-3-219

    Abstract

    "Gesundheitsbezogene Problemanalysen weisen darauf hin, dass Krankenpflegekräfte einer Kumulation verschiedener Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind und ein hohes Risiko für Erschöpfung und Burnout tragen. Anhand empirischer Daten, wie sie in diesem Beitrag analysiert werden, lässt sich klar aufzeigen, welche Faktoren den Fach- und Hilfskräften in der Krankenpflege die Tätigkeit erschweren – damit aber auch, wo Ansatzpunkte für Verbesserungen liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflegenotstand in der Altenpflege: Exit, Voice und Loyalty (2024)

    Inkinen, Saara; Schroeder, Wolfgang;

    Zitatform

    Inkinen, Saara & Wolfgang Schroeder (2024): Pflegenotstand in der Altenpflege: Exit, Voice und Loyalty. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 3, S. 210-218. DOI:10.5771/0342-300x-2024-3-210

    Abstract

    "Deutschland leidet unter einem akuten Mangel an Pflegepersonal, insbesondere im Bereich der Altenpflege. Der bestehende „Pflegenotstand“ ist nicht nur eine Bürde bei der Versorgung älterer Menschen, sondern verschärft zugleich die belastenden Arbeitsbedingungen, den Mangel an Anerkennung sowie den Rationalisierungsdruck im Pflegealltag. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag die Reaktionen von Altenpflegekräften auf den „Pflegenotstand“ anhand der Kategorien Exit (Abwanderung), Voice (Widerspruch) und Loyalty (Loyalität). Anhand zweier quantitativer Umfragen und eingehender qualitativer Interviews wird argumentiert, dass die Wahl zwischen verschiedenen Handlungsoptionen von Ambivalenz geprägt ist. Diese Zwiespältigkeit führt zur Präferenz der Exit- und Loyalty-Optionen zulasten von Voice." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Sozialen Arbeit: Ein quantitativer Vergleich mit Beschäftigten in frühkindlicher Bildung, Schule und Pflege (2024)

    Kahl, Yvonne ; Bauknecht, Jürgen;

    Zitatform

    Kahl, Yvonne & Jürgen Bauknecht (2024): Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Sozialen Arbeit. Ein quantitativer Vergleich mit Beschäftigten in frühkindlicher Bildung, Schule und Pflege. In: Soziale Passagen, Jg. 16, H. 2, S. 329-349. DOI:10.1007/s12592-024-00516-5

    Abstract

    "Die Berufsgruppe der Sozialen Arbeit wird auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 im Vergleich mit anderen Berufen hinsichtlich Umfang und Lage der Arbeitszeiten (abends/nachts, samstags, sonntags), geforderter Flexibilität (Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft, Arbeit auf Abruf), Vereinbarkeit von Arbeitszeitplanung mit privaten und familiären Interessen sowie – bei Beschäftigten mit Kindern – hinsichtlich beruflicher und privater Abstriche aufgrund der Kinder analysiert. Frauen mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt sind in der Sozialen Arbeit deutlich seltener gefordert Abend- oder Nachtarbeit zu leisten als in anderen Berufen. Auch Samstagsarbeit ist bei dieser Gruppe seltener, die Sonntagsarbeit jedoch mehr ausgeprägt als in anderen Berufen. Sozialarbeiterinnen mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt sind zudem mit starker arbeitgeberseitig geforderter Flexibilität konfrontiert. Die Möglichkeit der Rücksichtnahme auf private und familiäre Interessen bei der Arbeitszeitplanung liegt in der Sozialen Arbeit auf durchschnittlichem Niveau, deutlich höher jedoch als bei Lehrer*innen und Pflegekräften. Bei den beruflichen Abstrichen durch Kinder liegen Sozialarbeiterinnen auf demselben Niveau wie die große Gruppe anderer Berufe, unterscheiden sich aber von Erzieher*innen, Lehrer*innen und Pflegekräften. Bei weiblichen Beschäftigten mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt zeigt sich auf Ebene der Berufsgruppen, dass berufliche und private Abstriche durch Kinder stark negativ korreliert sind. Es muss von einer notwendigen Inkaufnahme in mindestens einem Bereich ausgegangen werden, was bei männlichen Beschäftigten derselben Haushaltskonstellation nicht der Fall ist. Sozialarbeiterinnen bewegen sich bei ihrer Entscheidung für den Bereich, in dem Abstriche in Kauf genommen werden, im Durchschnitt der Berufsgruppen. Handlungsbedarfe ergeben sich mit Blick auf Führung, Dienstplanung und Teambedingungen. Als Zielsetzung kann eine Stärkung männlicher Involvierung in das Familienleben gelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Krise im sozialen Sektor: „Das größte Risiko ist, dass grundlegende Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge wegbrechen“ (Interview) (2024)

    Keitel, Christiane; Hohendanner, Christian ; Steinke, Joß; Rocha, Jasmin;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Christian Hohendanner, Joß Steinke & Jasmin Rocha (interviewte Person) (2024): Krise im sozialen Sektor: „Das größte Risiko ist, dass grundlegende Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge wegbrechen“ (Interview). In: IAB-Forum H. 18.03.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240318.01

    Abstract

    "Der soziale Sektor steht im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht da, zeigen aktuelle Studien. In Teilen beeinträchtigt Personalnot jetzt schon die Erbringung wichtiger sozialer Leistungen. Ein Team von Autor*innen aus Forschung und Praxis hat sich nun zusammengeschlossen, um seine Expertise zu diesem Thema zu bündeln. In ihrem Buch, das heute erscheint, zeichnen Christian Hohendanner, Jasmin Rocha und Joß Steinke ein düsteres Bild dessen, was ohne grundlegende politische Maßnahmen auf den deutschen Wohlfahrtsstaat zukommen könnte. Zugleich zeigen sie Wege auf, um den sozialen Kollaps zu verhindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    „Das Beschäftigungswachstum in der Pflege wird inzwischen ausschließlich von ausländischen Beschäftigten getragen“ (Interview) (2024)

    Keitel, Christiane; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (interviewte Person) (2024): „Das Beschäftigungswachstum in der Pflege wird inzwischen ausschließlich von ausländischen Beschäftigten getragen“ (Interview). In: IAB-Forum H. 15.10.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241015.01

    Abstract

    "Deutschlands Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen kämpfen mit akutem Personalmangel. Da der Bedarf an Fachkräften mit deutschem Personal immer weniger gedeckt werden kann, rekrutieren die Betriebe auch Pflegekräfte aus anderen Staaten. Ein aktueller IAB-Forschungsbericht gibt nun einen Überblick über die Entwicklung der ausländischen Beschäftigten in Pflegeberufen und zeigt auf, welchen Beitrag diese leisten, um den akuten Bedarf zu decken. Die Redaktion des IAB-Forum hat mit den Autorinnen und dem Autor der Studie gesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The reaction of wages to skill shortage in nursing (2024)

    Kroczek, Martin ; Koch, Andreas ;

    Zitatform

    Kroczek, Martin & Andreas Koch (2024): The reaction of wages to skill shortage in nursing. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2024): Upcoming Labor Market Challenges. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2024.

    Abstract

    "This study investigates wage responses to labor shortages in nursing, based on data from the German Structure of Earnings Survey and the German Employment Agency. We employ a fixed effects instrumental variables approach to address endogeneity concerns. Our findings reveal that wages in privately owned institutions and among nurses not bound by collective agreements adjust in response to labor shortages, unlike their counterparts in public institutions or those under collective agreements. We find wage reactions at smaller employers but not at large ones, indicating employer market power. The wage responsiveness is primarily observed in long term care facilities, with no significant changes in hospital settings, irrespective of ownership or collective agreement status or size. Our results suggest the presence of market frictions and highlight areas for policy intervention to alleviate nursing shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufsverbleib und Wiedereinstieg von Pflegefachpersonen - Zentrale Ergebnisse und Empfehlungen (2024)

    Kuhn, Andreas ; Heisel, Max-Erik;

    Zitatform

    Kuhn, Andreas (2024): Berufsverbleib und Wiedereinstieg von Pflegefachpersonen - Zentrale Ergebnisse und Empfehlungen. In: R. Conrads, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2024): Berufswahl, Arbeitsgestaltung und Berufsverbleib in Gesundheits- und Pflegeberufen, S. 230-270.

    Abstract

    "In der professionellen Pflege herrscht seit vielen Jahren ein Fachkräftemangel, der sich aktuell dramatisch zuspitzt. Pflegefachpersonen verlassen ihren Beruf, weil es ihnen unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr möglich scheint, ihrem professionellen Anspruch an gute pflegerische Versorgung nachzukommen. Der Beitrag gibt die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie zum Berufsverbleib und Wiedereinstieg von Pflegefachpersonen in Schleswig-Holstein wieder. Grundlage bieten die umfassend vorliegenden pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse zur beruflichen Situation der letzten zwanzig Jahre in der Pflege. Aufbauend darauf werden Auszüge der Ergebnisse der Studie und die abgeleiteten Handlungsempfehlungen vorgestellt. Für die pflegerische Versorgung in Deutschland wird es von entscheidender Bedeutung sein, den Berufsverbleib der Pflegefachpersonen mit umfassenden, passgenauen Maßnahmen zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflegeberufe und Covid-19-Pandemie: Befürchtete Kündigungswelle ist ausgeblieben (2024)

    Kunaschk, Max; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Kunaschk, Max & Gesine Stephan (2024): Pflegeberufe und Covid-19-Pandemie: Befürchtete Kündigungswelle ist ausgeblieben. (IAB-Kurzbericht 02/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2402

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie belastete den Gesundheits- und Pflegesektor besonders stark. Es war daher zu befürchten, dass infolge der Pandemie mehr Pflegekräfte ihren Job aufgeben würden. In diesem Bericht geht es um die Beschäftigungsentwicklung bei Pflegefachkräften und Pflegehilfskräften in Krankenhäusern, in Pflegeheimen und in der ambulanten Pflege in den Jahren 2016 bis 2021. Entgegen der Erwartung nahm die Zahl der Pflegefach- und Pflegehilfskräfte im untersuchten Zeitraum in der Summe deutlich zu und die Stabilität der Beschäftigung veränderte sich in der Pandemie kaum. Dennoch bleibt der Personalmangel – insbesondere bei den Fachkräften – eine große Herausforderung für den Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Algorithms and Agency in Hospitals: Empirical insights on the impact of digital transformation on clinical work (2024)

    Kuss, Pauline; Füllhase, Josch; Fürstenau, Daniel; Meske, Christian; Thissen, Alica; Balzer, Felix; Dewey, Marc; Gersch, Martin; Michallek, Florian;

    Zitatform

    Kuss, Pauline, Christian Meske, Martin Gersch, Felix Balzer, Daniel Fürstenau, Alica Thissen, Marc Dewey, Florian Michallek & Josch Füllhase (2024): Algorithms and Agency in Hospitals. Empirical insights on the impact of digital transformation on clinical work. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 349), Düsseldorf, 38 S.

    Abstract

    "This whitepaper based on the “Algorithms and Agency in Hospitals” project delves into the effects of digital transformation on the work of healthcare professionals and seeks methods to represent their interests throughout this process. Two case studies were carried out in collaboration with Charité Berlin, focusing on the impact of documentation software and algorithm-based decision support tools on clinical workflows, diagnostics, patient care, and the individual’s sense of agency. The results underscore the importance of sufficient resources and a user-centered approach to technology design in supporting clinicians’ work. The whitepaper concludes with recommendations for clinicalmanagers, employee groups and their representatives, as well as policymakers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die hohe Anziehungs- und Bindekraft von Gesundheits-, Erziehungs- und sozialen Berufen: eine Analyse von Berufswechseln (2024)

    Lehweß-Litzmann, René ;

    Zitatform

    Lehweß-Litzmann, René (2024): Die hohe Anziehungs- und Bindekraft von Gesundheits-, Erziehungs- und sozialen Berufen: eine Analyse von Berufswechseln. In: R. Lehweß-Litzmann (Hrsg.) (2024): Fachkräfte für die Daseinsvorsorge, S. 331-394. DOI:10.5771/9783748939689-331

    Abstract

    "Bezogen auf ausgewählte Humandienstleistungsberufe in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Soziales wird in diesem Kapitel das Phänomen des Berufswechsels untersucht. Ziel ist es, mehr über die Attraktivität dieser Berufe und über die Möglichkeit einer Rekrutierung zusätzlicher Beschäftigter herauszufinden. Die verwendeten Daten stammen aus Betriebsmeldungen an die Sozialversicherung für die Jahre 2013 bis 2019. Die Befunde sind als Indizien dafür zu lesen, dass die untersuchten Berufe für Beschäftigte attraktiv sind: Erstens liegt die Berufstreue hoch, verglichen mit anderen Berufen. Zweitens sind Humandienstleistungsberufe häufiger Ziel als Quelle von Berufswechseln. Zudem kommen Seiten- und Quereinsteiger:innen nicht selten aus einfachen Dienstleistungstätigkeiten außerhalb des Care-Bereichs, womit Humandienstleistungsberufe berufliche Aufstiege ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)

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  • Literaturhinweis

    Tarifgerechte Entlohnung in der Pflege im Spiegel der Attraktivität des Pflegeberufs (2024)

    Lenzen, Julia; Evans-Borchers, Michaela;

    Zitatform

    Lenzen, Julia & Michaela Evans-Borchers (2024): Tarifgerechte Entlohnung in der Pflege im Spiegel der Attraktivität des Pflegeberufs. (Forschung aktuell / Institut Arbeit und Technik 2024-04), Gelsenkirchen, 27 S. DOI:10.53190/fa/202404

    Abstract

    "Die Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung markieren den Wechsel vom Anreizmodell zum Normmodell. Unterschiedlich e Begrifflichkeiten prägen die Debatte, die es mit Blick auf Zielsetzung, Reichweite und potenzielle Wirkungen der gesetzlichen Neuregelungen zu reflektieren gilt. Der Beitrag fokussiert die Auswirkungen der tarifgerechten Entlohnung im Hinblick auf die Attraktivität des Pflegeberufs. Dazu zählen u. a. Tarifbindung, Reichweite kollektivvertraglicher (Lohn-)Regelungen, Lohndisparitäten, potenzielle Auswirkungen auf die Relevanz von Mindestarbeitsbedingungen sowie auf die Transparenz von Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Während Effekte auf die Lohnhöhe in der Fläche plausibel sind, werden auch Grenzen der gesetzlichen Neuregelungen mit Blick auf die Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs erkennbar. Notwendig ist, die Chancen kollektivvertraglicher Gestaltung von präferierten Arbeitsbedingungen (z. B. Arbeitszeit) jenseits der Entlohnung stärker zu fokussieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Detailliertes, langfristiges Monitoring des Bedarfes an und Angebotes von Gesundheitsberufen: BMG-Fachkräftemonitoring (2024)

    Maier, Tobias ; Ronsiek, Linus; Sonnenburg, Anja; Krebs, Bennet;

    Zitatform

    Maier, Tobias, Bennet Krebs, Anja Sonnenburg & Linus Ronsiek (2024): Detailliertes, langfristiges Monitoring des Bedarfes an und Angebotes von Gesundheitsberufen. BMG-Fachkräftemonitoring. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 127 S.

    Abstract

    "Ohne qualifizierte Fachkräfte können Gesundheitsleistungen nicht erbracht werden. Um mögliche Fachkräfteengpässe zu lösen, müssen sie frühzeitig erkannt werden. Hierfür bedarf es eines detaillierten langfristigen Monitorings von (Arbeits-)Angebot und Bedarf in den Gesundheitsberufen („BMG-Fachkräftemonitoring“). Dieser Bericht legt dar, welche Projektions- und Szenariomöglichkeiten mit den in Deutschland zur Verfügung stehenden Datenquellen möglich sind: Für rund 55 Berufe des Gesundheitswesens (darunter 16 ärztliche Berufe) lässt sich die Entwicklung zuverlässig vorhersagen - jeweils unterschieden nach den Einrichtungsarten „stationär“, „ambulant“ und „sonstige“. Es wird ein Projektionsansatz vorgeschlagen, der sich in das bereits bestehende Projektionskonzept der Qualifikations- und Berufsprojektionen (www.QuBe-Projekt.de) einbetten lässt. Er ermöglicht es Folgewirkungen von Maßnahmen abzuschätzen und ist in der Lage politische Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit in Sozial- und Gesundheitsberufen: Ergebnisse der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2024)

    Mayer, Dennis ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Mayer, Dennis & Alfons Hollederer (2024): Arbeitszufriedenheit in Sozial- und Gesundheitsberufen: Ergebnisse der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 319), Düsseldorf, 52 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in Sozial- und Gesundheitsberufen in Deutschland wird es für die Einrichtungen in diesem Bereich zunehmend wichtiger, die Arbeitsfähigkeit ihres bestehenden Personals zu erhalten. Nach den Studienergebnissen ist Arbeitszufriedenheit mit krankheitsbedingten Fehlzeiten in Sozial- und Gesundheitsberufen assoziiert. Angesichts der gewonnenen Befunde wird die stärkere Beachtung der Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten in diesem Bereich und vor allem eine Erweiterung ihrer Handlungsspielräume empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Academisation and Europeanisation of Midwifery Training in Germany, Austria and Switzerland (2024)

    Migura, Tim ;

    Zitatform

    Migura, Tim (2024): The Academisation and Europeanisation of Midwifery Training in Germany, Austria and Switzerland. In: IJVES : international journal of vocational education studies, Jg. 1, H. 1, S. 117-140. DOI:10.14361/ijves-2024-010107

    Abstract

    "The overall aim of the study is to examine the influence of EU steering instruments on national VET structures. Using the example of midwifery training it is to be determined whether and to what extent Directive 2005/36/EC leads to an increased academisation of VET systems. A comparative analysis is made of the extent to which the countries of Germany, Austria and Switzerland have adapted their legal requirements for midwifery Training to the demand ofthe EU Directive over the periods 2002 and 2022. Neo-institutionalism serves as the theoretical framework. With regard to midwifery training the results suggest convergences between the countries Germany, Austria and Switzerland on the one hand and convergences betweenthe region of Germany, Austria and Switzerland and the EU Directive 2005/36/EC on the other hand. In addition to the purely formal requirements Directive 2005/36/EC also conveys institutional myths because although the Directive does not explicitly call for the academisation of midwifery training this will be academised in the countries of Germany, Austria, and Switzerland by 2022." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Home as a Place of Work—Who Cares and Why? (2024)

    Molitor, Friederike ;

    Zitatform

    Molitor, Friederike (2024): The Home as a Place of Work—Who Cares and Why? In: Social Sciences, Jg. 13, H. 12. DOI:10.3390/socsci13120668

    Abstract

    "As demand for privately organized care and domestic work has grown, digital platforms have emerged as key intermediaries connecting prospective workers with clients. Drawing on unique survey data collected in Germany in 2019, this study offers a systematic analysis of the sociodemographic characteristics of platform-mediated care and domestic workers, with particular focus on their family and household compositions and their motivations for using a digital care-work platform. The study’s findings reveal similarities between these workers, traditional care and domestic workers, and other platform workers in the gig economy. This study also focuses on how this work serves as a strategy for reconciling paid work with unpaid family responsibilities. Importantly, a noticeable proportion of the workers have unpaid care responsibilities for children or other family members and friends while pursuing platform work. When asked about their reasons for using a digital platform, the workers mostly name the income potential, job flexibility, and independence that this platform-mediated work provides. However, the motivations of different groups of workers vary: those with children more often value the balance of paid work and family life that this work offers, while financial incentives and professional development are less of a priority." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essays on institutions in health care and labor markets (2024)

    Müller-Rehm, Rebekka;

    Zitatform

    Müller-Rehm, Rebekka (2024): Essays on institutions in health care and labor markets. (Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik 145), Köln, 145 S.

    Abstract

    "Dieser Band der Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik ist institutionellen Besonderheiten des Gesundheitswesens und von Arbeitsmärkten gewidmet. Gesundheits- und Arbeitsmärkte unterliegen aus guten Gründen einer stärkeren Regulierung als andere Märkte: Der Schutz von Patient*innen und Arbeitnehmer*innen genießt in unserer Gesellschaft hohe Priorität. Die Wirkung der Regulierung auf diesen Märkten zu verstehen, ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil sie in besonderem Maße von Entwicklungen betroffen sind, die sich der Kontrolle der politischen Entscheidungsträger*innen weitegehend entziehen, z.B. dem demografischen Wandel, dem technologischen Fortschritt und dem damit verbundenen Wandel hin zu einer Dienstleistungsökonomie. Im ersten Teil geht es um Plattformarbeit, das heißt um Arbeitsaufträge, die ortsunabhängig über digitale Plattformen abgewickelt werden. Da häufig die Befürchtung geäußert wird, dass Arbeitgeber Plattformarbeit nutzen, um Arbeitsmarktregulierung zu umgehen, liegt der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen der Nachfrage nach Plattformarbeit und der Stärke des Kündigungsschutzes in OECD-Staaten. Im zweiten Teil werden die Niederlassungsentscheidungen von Hausärzt*innen in unterversorgten Gebieten in Deutschland untersucht, wobei nach Geschlecht und zwischen Einzel- und Gemeinschaftspraxen differenziert wird. Auf dieser Grundlage werden zwei Regulierungsszenarien simuliert: eine Angleichung der Vergütung von für die Behandlung von gesetzlich- und privatversicherten Patient*innen und eine striktere Begrenzung der Zulassung in überversorgten Gebieten. Der dritte Teil ist unfreiwilliger Teilzeitarbeit gewidmet. In Zeiten konjunkturellen Abschwungs reduzieren viele Arbeitgeber in eher liberalen Arbeitsmärkten, wie in den USA und in Großbritannien, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten, was zu einem Anstieg unfreiwilliger Teilzeitarbeit führt. Das wirft die Fragen auf, ob die striktere Regulierung in Deutschland, die eine einseitige Reduzierung der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber untersagt, einen solchen Anstieg unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung in konjunkturellen Abschwungphasen verhindert und wie die Regulierung die Marktanpassungsmechanismen verändert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbot der Leiharbeit in der Pflege (2024)

    Noffz, Annette;

    Zitatform

    Noffz, Annette (2024): Verbot der Leiharbeit in der Pflege. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 103, H. 8, S. 342-346.

    Abstract

    "Zwar sagt man der Pflegebranche Zukunftssicherheit nach, denn solange es Menschen gibt, wird es auch kranke und pflegebedürftige Menschen geben. Um diese Menschen aber entsprechend pflegen zu können, braucht es geeignetes Personal. Dieses fehlt aus vielen Gründen in zunehmendem Maße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    24-Stunden-Betreuung: das österreichische Förderungsmodell und Maßnahmen zur Qualitätssicherung (2024)

    Pansi, Harald; Schrank, Sabine;

    Zitatform

    Pansi, Harald & Sabine Schrank (2024): 24-Stunden-Betreuung: das österreichische Förderungsmodell und Maßnahmen zur Qualitätssicherung. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 103, H. 3, S. 121-125.

    Abstract

    "Die 24-Stunden-Betreuung hat sich in Österreich als bedeutsames Instrumentarium der Betreuung zu Hause etabliert und das Fördermodell zur 24-Stunden-Betreuung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) wird in Privathaushalten von betroffenen Menschen sehr gut angenommen. Der Beitrag beleuchtet das österreichische Förderungsmodell aus rechtlicher Sicht und gibt Einblick in qualitätssichernde Maßnahmen, insbesondere vor dem Hintergrund des zweiten Teils des im Jahr 2023 präsentierten umfassenden österreichischen Pflegereformpaketes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023): Abschlussbericht (2024)

    Pötzsch, Pauline; Voigt, Heike;

    Zitatform

    Pötzsch, Pauline & Heike Voigt (2024): Ausbildungsoffensive Pflege (2019-2023): Abschlussbericht. Berlin, 205 S.

    Abstract

    "Am 30.09.2024 wurde der Abschlussbericht der Ausbildungsoffensive Pflege (2019 - 2023) veröffentlicht. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete 2019 die Ausbildungsoffensive Pflege, um bis Ende 2023 die Einführung der neuen Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz zu begleiten. Bund, Länder und Verbände verpflichteten sich zu 111 Maßnahmen, um gut ausgebildete und engagierte Pflegefachkräfte zu gewinnen und Pflegeschulen sowie ausbildende Einrichtungen bei der Umstellung auf die neuen Ausbildungen zu unterstützen. Der Abschlussbericht dokumentiert die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und zeigt umfassend die Entwicklung der ersten drei Jahre der neuen Pflegeausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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