Springe zum Inhalt

Dossier

Berufsausbildung

Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.

Themendossier IAB-Betriebspanel.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Ausbildungsreport 2025: Schwerpunkt: Zugangsvoraussetzungen und Hürden (2025)

    Uehlecke, Julian; Mathy, Liz; Dick, Oliver; Herzog-Buchholz, Esther;

    Zitatform

    Dick, Oliver & Esther Herzog-Buchholz (2025): Ausbildungsreport 2025. Schwerpunkt: Zugangsvoraussetzungen und Hürden. 82 S.

    Abstract

    "Fast jeder fünfte junge Mensch ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung – insgesamt sind es 2,9 Millionen in der Altersgruppe der 20- bis 34-Jährigen. Die Ausbildungslosigkeit verharrt damit auf einem traurigen Höchststand. Diesen jungen Menschen droht deutlich häufiger ein Arbeitsleben, das durch Niedriglöhne und prekäre Beschäftigungsbedingungen geprägt ist. Es bleibt unverständlich: Die Arbeitgeber klagen einerseits über einen zunehmenden Fachkräftemangel. Andererseits warten viele junge Menschen vergeblich darauf, die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Doch selbst wer den Einstieg in eine Ausbildung schafft, erreicht nicht immer einen Abschluss. Die Ausbildungsabbrüche haben einen erneuten Rekordstand erreicht, drei von zehn Auszubildenden lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig auf. Die Gründe sind vielfältig: Eine unzureichende Berufsorientierung, andere Vorstellungen vom Ausbildungsberuf oder schlechte Ausbildungsbedingungen, wie z.B. regelmäßige Überstunden. Auch diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden! Ausbildungsmarkt: Keine Besserung in Sicht Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist leicht zurückgegangen. Dabei hatte sich der Ausbildungsmarkt zuvor nicht einmal von der Corona-Delle erholt. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 486.700 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Um den Stand vor der Pandemie zu erreichen, fehlen mittlerweile über 38.000 Ausbildungsverträge. Dies ist auch eine Folge der immer weiter sinkenden Ausbildungsbeteiligung der Arbeitgeber: Nur noch 18,8 Prozent der Betriebe bilden aus – ein neuer trauriger Tiefststand. Wer keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhält und in einer Region mit angespanntem Ausbildungsmarkt lebt, kann über die von den Gewerkschaften erkämpfte Ausbildungsgarantie Unterstützung erhalten. Erste Auswertungen deuten darauf hin, dass z.B. die außerbetrieblichen Ausbildungsplätze tatsächlich genutzt werden. Junge Menschen fallen so nicht durchs Raster, sondern haben die Chance auf einen vollqualifizierenden Berufsabschluss. Leider müssen DGB und DGB-Jugend aber festhalten: Die Potenziale der Ausbildungsgarantie werden noch nicht komplett ausgeschöpft. Sie greift in viel zu wenigen Regionen und für viel zu wenige Ausbildungslose. Zuversichtlich stimmt uns, dass Bremen mit dem Ausbildungsfonds ein Instrument geschaffen hat, das die Ausbildungskosten unter ausbildenden wie nicht-ausbildenden Betrieben fairer verteilt. So werden Anreize geschaffen, mehr betriebliche Ausbildungsangebote zu schaffen. Mit Freude sehen wir, dass dieses Leuchtturm-Projekt schon heute über die Bremer Landesgrenzen hinausstrahlt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden (2025)

    Voigtländer, Michael; Sagner, Pekka; Deschermeier, Philipp; Henger, Ralph; Oberst, Christian;

    Zitatform

    Voigtländer, Michael, Philipp Deschermeier, Ralph Henger, Christian Oberst & Pekka Sagner (2025): Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. (BBSR-Online-Publikation / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 2025,46), Bonn, 153 S. DOI:10.58007/te07-d142

    Abstract

    "Die vorliegende Studie gibt einen ganzheitlichen Überblick über die Wohnraumversorgung sowie die damit verbundenen Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. Auf Basis von z. B. Datenanalysen, fünf Expertenworkshops und zwei Befragungen unter 2.386 Auszubildenden und Studierenden und 286 Anbietern und Trägern von Wohnheimen wurden aktuelle und belastbare Informationen sowohl auf der Anbieter-, als auch auf der Nachfrageseite gewonnen. Derzeit stehen rund 20.000 Wohnheimplätze für Auszubildende und etwa 241.000 öffentlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende zur Verfügung. Hinzukommen noch alternative Angebote im Bereich des Micro Livings und des Wohnens für Mitarbeitende sowie auf dem freien Wohnungsmarkt. Die Analysen in der vorliegenden Studie verdeutlichen, dass die Versorgungssituation bei Auszubildenden und Studierenden nicht ausreichend ist und sowohl aktuell als auch zukünftig Versorgungslücken bestehen. Abschließend zeigt die Studie Ansätze für eine angemessene und bedarfsgerechte Wohnraumversorgung von Auszubildenden und Studierenden auf. Hierzu zählen neben dem Neubau und der Modernisierung von Wohnheimplätzen auch z. B. die Gründung von Auszubildendenwerken oder Kooperationen von Arbeitgebern zur Bereitstellung von Wohnraum für junge Mitarbeitende." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company (2025)

    Weißmann, Markus; Roth, Tobias ;

    Zitatform

    Weißmann, Markus & Tobias Roth (2025): Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17, H. 1. DOI:10.1186/s40461-025-00201-8

    Abstract

    "Dual vocational training, i.e., the combination of on-the-job training in a company and school-based teaching, is of major importance to a smooth transition into the labor market and for the recruitment of skilled labor in Germany. However, around 30 percent of all training contracts are not successfully completed and not all successful apprentices remain in their training company afterwards. Previous studies have shown that apprentices who terminated their training prematurely often report conflicts and insufficient support within the company as reasons. However, these studies do not include the group of successful apprentices for whom these two aspects might also have been an issue. Moreover, to our knowledge, no study has yet appropriately investigated how conflicts and a lack of support are related to the likelihood of staying in the training company as an employee after training graduation. Using panel data from the Starting Cohort 4 of the National Educational Panel Study (NEPS SC4), we address these research gaps. Our results indicate that apprentices are less likely to finish their training successfully when they report conflicts in the company and more likely when they report support. Support does not buffer the negative effects of conflicts. Successful trainees are only less likely to subsequently remain in the training company when they report high levels of conflicts combined with low levels of support. Our detailed analyses suggest that this is rather due to missing employment offers from companies than due to graduates refusing these offers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2024: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)

    Weller, Sabrina Inez ; Christ, Alexander ; Milde, Bettina; Granath, Ralf-Olaf;

    Zitatform

    Weller, Sabrina Inez, Alexander Christ, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2024. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge stagnierte im Berichtsjahr 2024. Bundesweit wurden 486.700 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, das entspricht einem Minus von 0,5 % (-2.500) im Vergleich zur Vorjahreserhebung. Nach Rückgängen in den Vorjahren verzeichnete die Nachfrage der Jugendlichen wie auch schon 2023 einen Zuwachs. Im Berichtsjahr 2024 stieg sie um 4.200 auf 557.100 (+0,8 %). Das Angebot an dualen Berufsausbildungsstellen nahm jedoch leicht ab (-6.500 bzw. -1,2 %) und lag nun bei 556.100. Damit war das Angebot etwas geringer als die Nachfrage der Jugendlichen. Im Berichtsjahr 2024 mündeten 67,6 % der institutionell erfassten ausbildungsinteressierten Personen in eine Berufsausbildung ein. Das entspricht einem Rückgang um 1,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Die angespannte Ausbildungsmarktlage aus Sicht der Jugendlichen zeigt sich auch an der Anzahl erfolglos suchender Ausbildungsplatznachfragenden. Diese ist im Vergleich zum Jahr 2023 um 6.700 angestiegen. Insgesamt blieb die Ausbildungsplatzsuche im Jahr 2024 bei 70.400 jungen Menschen erfolglos. Das entspricht 12,6 % der Ausbildungsplatznachfrage. 2024 war die Anzahl unbesetzter Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt rückläufig (-4.000). Dennoch haben zahlreiche Betriebe weiterhin das Problem, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Bundesweit blieben 2024 69.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, das sind 12,8 % des betrieblichen Angebots." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eigene Ausbildung oder externe Fachkräftegewinnung – mit welchen Kosten müssen Betriebe rechnen?: Ergebnisse der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023 (2025)

    Wenzelmann, Felix ; Schönfeld, Gudrun; Linckh, Carolin; Pfeifer, Harald ;

    Zitatform

    Wenzelmann, Felix, Gudrun Schönfeld, Carolin Linckh & Harald Pfeifer (2025): Eigene Ausbildung oder externe Fachkräftegewinnung – mit welchen Kosten müssen Betriebe rechnen? Ergebnisse der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023. (BIBB-Report 2025,02), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 24 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel ist unverändert eines der dominierenden Arbeitsmarktthemen. Eine Möglichkeit, diesem Mangel auf betrieblicher Ebene zu begegnen, ist eine Investition in die eigene Ausbildung in einem der über 320 dualen Ausbildungsberufe. Wie hoch diese Investitionen sind, welcher Nutzen damit für die Betriebe einhergeht und was die alternative Gewinnung von externen Fachkräften kostet, wird in diesem Report mit der BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/2023 gezeigt. Basierend auf den Angaben von über 3.000 ausbildenden und über 1.000 nicht ausbildenden Betrieben werden Bruttokosten, Erträge und Nettokosten der betrieblichen Ausbildung, Personalgewinnungskosten und weitere Kennzahlen für Deutschland insgesamt, nach Betriebsgrößenklassen, Ausbildungsbereichen und Regionen präsentiert. Zusätzlich werden die Entwicklungen der letzten 15 Jahre betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg: Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2025)

    Wiemann, Jan Simon; Ziegler, Philipp;

    Zitatform

    Wiemann, Jan Simon & Philipp Ziegler (2025): Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2025,01), Tübingen, 44 S.

    Abstract

    "Der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe beträgt in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren recht konstant etwa 55 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Betriebe, die ausbilden, unter den berechtigten Betrieben, seit 2015 von etwa 25 Prozent auf circa 35 Prozent angestiegen. Allerdings zeigen sich in den Betrieben in Baden-Württemberg zunehmend Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Ergebnisse dieses Kurzberichts zeigen, dass viele Betriebe in Baden-Württemberg Ausbildungsplätze anbieten, um einem erwarteten Mangel an Fachkräften zu begegnen. So bieten Betriebe mit erwarteten Personalproblemen bei der Anwerbung neuer Fachkräfte häufiger neue Ausbildungsplätze an als Betriebe ohne diese Probleme. Dieser Zusammenhang (Tabelle 2-1) erweist sich auch bei der Kontrolle für andere Betriebsmerkmale als robust. Betriebe bieten ferner häufiger Ausbildungsplätze an, wenn sie eine hohe Vakanzquote haben. Grundsätzlich ist der ungedeckte Personalbedarf also ein relevanter Faktor, der mit dem Ausbildungsangebot positiv assoziiert ist. Dagegen hemmen fehlende personelle Kapazitäten im Ausbildungsbereich und fehlende geeignete Bewerberinnen und Bewerber das Ausbildungsangebot der Betriebe in Baden-Württemberg. Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen, zeigen sich insbesondere bei Betrieben die bereits eine hohe Vakanzquote aufweisen sowie in Betrieben, die Schwierigkeiten erwarten, Fachkräfte bzw. Arbeitskräfte anzuwerben. Betriebe mit Problemen bei der Deckung der (zukünftigen) Personalbedarfe haben also zugleich Schwierigkeiten dabei, durch vermehrte Ausbildung Abhilfe für diese Probleme zu schaffen. Fehlende personelle Kapazitäten auf Seiten der Betriebe erschweren darüber hinaus die Besetzung der angebotenen Plätze. Im Verarbeitenden Gewerbe könnte die verminderte Bedeutung der Ausbildung als Säule zur Fachkräftegewinnung besonders stark ins Gewicht fallen. Die Ausbildungsintensität im Verarbeitenden Gewerbe ist in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Mittelfristig könnten sich dadurch Produktivitätsrückgänge durch weniger qualifizierte Fachkräfte einstellen. Für Handwerksbetriebe hat die betriebliche Ausbildung einen hohen Stellenwert. Zum einen sind Handwerksbetriebe häufiger ausbildungsberechtigt und bieten häufiger neue Ausbildungsplätze an als andere Betriebe. Auch die Zahl der neuen Ausbildungsplätze relativ zur Betriebsgröße sowie die Ausbildungsintensität sind in Handwerksbetrieben etwas höher als im Mittel aller Betriebe in Baden-Württemberg. Zum anderen lassen Handwerksbetriebe häufiger Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss in den Auswahlprozessen zur Besetzung der Ausbildungsplätze zu, was auch mit dem etwas überdurchschnittlichen Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze zusammenhängen könnte. Das Baugewerbe sticht in den letzten Jahren durch eine zunehmende Ausbildungsdynamik hervor: So ist im Baugewerbe der Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe und gleichzeitig der Anteil ausbildungsanbietender Betriebe gestiegen. Zudem berücksichtigen Betriebe im Baugewerbe auch häufig Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss. Auch in den Betrieben im Baugewerbe zeigen sich jedoch große Schwierigkeiten, angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass der Höhepunkt der Ausbildungsangebotsquote erreicht ist, möglicherweise, weil die Auslastung durch die Ausbildung bereits ihren Höchststand erreicht hat." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2025), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2501

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben in Rheinland-Pfalz ungefähr 76.000 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, ohne jedoch unmittelbar Ausbildungsabschlüsse zu erzielen, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere in Rheinland-Pfalz von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 33 Prozent von den knapp 39.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 zunächst eine Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 34 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe mit einer langen Phase in sv-Beschäftigung oder unsteten Verläufen mit langen Phasen der Unterstützung durch die Berufsagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für das Saarland (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2025), Nürnberg, 37 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2503

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben im Saarland ungefähr 20.900 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, aber auch Beschäftigung schaffende Maßnahmen. Meist erzielen die jungen Menschen jedoch nicht unmittelbar Ausbildungsabschlüsse, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere im Saarland von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 39 Prozent der knapp 11.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 bis zum Alter von 25 Jahren zunächst eine sv-Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 35 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe, die zu Beginn von einer langen Phase in sv-Beschäftigung, die ohne Berufsabschluss ausgeübt wird, gekennzeichnet sind, aber auch unstete Verläufe mit langen Phasen der Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kompendium zur Berufsausbildung nach Bundes- und Landesrecht: Eine vergleichende Betrachtung der Strukturen, Ordnungsprozesse und Abschlussprüfungen (2025)

    Zöller, Maria; Jörgens, Julia;

    Zitatform

    Zöller, Maria & Julia Jörgens (2025): Kompendium zur Berufsausbildung nach Bundes- und Landesrecht. Eine vergleichende Betrachtung der Strukturen, Ordnungsprozesse und Abschlussprüfungen. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 396 S.

    Abstract

    "Das Kompendium ermöglicht erstmals einen umfassenden Überblick über die geregelte Berufsausbildung nach Bundes- und Landesrecht in Deutschland. Dabei wird das Ziel verfolgt, kriteriengeleitet einen Einblick in den Gesamtkontext der beruflichen Erstausbildung zu erleichtern und die heterogenen Rahmenbedingungen abzubilden. Mithilfe einer vergleichenden Herangehensweise werden dafür Gemeinsamkeiten und Unterschiede – mit Fokus auf Strukturen, Ordnungsprozesse und Abschlussprüfungen – herausgestellt. Betrachtet werden die Ausbildungen auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HwO) sowie die Ausbildungen, für die das Berufsbildungsgesetz nicht angewendet wird. Zu Letzteren zählen die Ausbildungen nach Landesrecht sowie die bundesrechtlich geregelten Ausbildungen in Gesundheitsfachberufen. Abgerundet wird das Kompendium mit dem Versuch einer quantitativen Abbildung der unterschiedlichen Ausbildungsbereiche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2025)

    Zitatform

    (2025): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Die Lage am Ausbildungsmarkt hat sich aus Sicht der Ausbildungsuchenden in den letzten Jahren verbessert. Auch am Arbeitsmarkt gibt es eine positive Entwicklung, denn die Jugendarbeitslosigkeit hat sich im Verlauf der letzten 10 Jahre verringert. Trotzdem scheint es, dass die Herausforderungen nicht ab-, sondern zugenommen haben. Die demografische Entwicklung hat dazu geführt, dass die Zahl der jungen Menschen, die eine berufliche Ausbildung absolvieren und als Fachkräftenachwuchs zur Verfügung stehen, kleiner geworden ist. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, die keinen beruflichen Abschluss haben, so hoch wie nie, während die Wirtschaft in vielen Bereichen über Fachkräftemangel klagt. Die derzeitige wirtschaftliche Schwäche und die komplexen Transformationsprozesse in der deutschen Wirtschaft scheinen sich auf dem Ausbildungsmarkt niederzuschlagen, denn die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist rückläufig und die Zahl der Ausbildungsverträge hat 2024 stagniert. Die Arbeitslosigkeit von jungen Menschen stieg zuletzt wieder an. Ziel dieses Berichts ist es, anhand von Zahlen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie der einschlägigen Bildungsstatistiken einige Schlaglichter auf die aktuellen Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu werfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI (2025)

    Zitatform

    (2025): Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion erfährt das berufliche Ausbildungssystem eine hohe Aufmerksamkeit. Dies macht sich einerseits an der schwierigen Versorgung mit Fachkräften in bestimmten Branchen und Berufen, andererseits an der anhaltend hohen Zahl junger Erwachsener, die ohne beruflichen Abschluss in den Arbeitsmarkt eintreten, fest. Der beruflichen Ausbildung kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Scharnierfunktion zu. Inwiefern diese genutzt wird, welche Herausforderungen sich vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen stellen, hat das SOFI im Rahmen des Kapitels zur „Beruflichen Ausbildung“ für den Nationalen Bildungsbericht analysiert, der alle zwei Jahre von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftler: innen verfasst wird. Anlässlich seiner Veröffentlichung wollen wir in unserem Beitrag einen tiefergehenden Blick auf die Ausbildungssituation in Niedersachsen werfen und die spezifischen Herausforderungen, denen sich Niedersachsen bei der Integration und Fachkräftesicherung gegenübersieht, vor dem Hintergrund der bundesweiten Entwicklung diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren (2025)

    Zitatform

    (2025): Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren 2025), Bielefeld: wbv Media, 623 S. DOI:10.3278/9783763979257

    Abstract

    "Die jährlich erscheinende OECD-Studie „Bildung auf einen Blick" informiert über den Zustand der Bildungssysteme in den 38 OECD-Mitgliedsländern sowie in einigen Beitritts- und Partnerländern. Die internationalen Daten, die in über 100 Diagrammen und Tabellen aufbereitet sind, umfassen den gesamten Bildungsverlauf, vom Kindergarten über Schule bis zu Hochschule und Aus- und Weiterbildung. Sie vergleichen Entwicklungen der Strukturen, Leistungsfähigkeit und Finanzen der beteiligten Länder. Die Ausgabe 2025 legt den Schwerpunkt auf den Tertiärbereich und untersucht Abschlussquoten, die Unterschiede zwischen den Ergebnissen auf dem Arbeitsmarkt nach Fächergruppe, die Erfolgsquoten sowie die Kompetenzen Erwachsener mit einem Abschluss im Tertiärbereich. Ein zusätzliches Kapitel liefert Ergebnisse der Erhebung zu den grundlegenden Kompetenzen Erwachsener (PIAAC) 2023 und verknüpft sie mit anderen Indikatoren in der Publikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt (2025)

    Zitatform

    (2025): Nachvermittlung am Ausbildungsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Im Nachvermittlungszeitraum („5. Quartal“) von Oktober 2024 bis Januar 2025 waren etwas mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als im Vorjahreszeitraum (+8.000). Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsstellen für einen sofortigen Ausbildungsbeginn ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen gesunken (-7.000). Insgesamt standen sich im „5. Quartal“ 72.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber sowie 78.000 betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber. Im Januar 2025 befanden sich 12.000 oder 17 Prozent der im „5. Quartal“ gemeldeten Ausbildungssuchenden in einer Berufsausbildung. Mit 33.000 waren 46 Prozent der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber im Januar 2025 noch unversorgt (+6.000 gegenüber Vorjahr). Weitere 20.000 (28 Prozent) suchten trotz Alternative weiterhin eine Ausbildungsstelle (+2.000). Insgesamt waren im Januar 2025 also noch rund 54.000 Bewerberinnen und Bewerber auf Ausbildungssuche (+9.000). Gleichzeitig waren im Januar 2025 noch 15.000 Ausbildungsstellen zu besetzen (-3.000). Angepasst an die Marktentwicklung der letzten Jahre sind die Zahlen der geförderten Personen in den meisten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen rückläufig. In den unterversorgten Regionen gab es im Zeitraum August bis Oktober 2024 mehr Eintritte in eine außerbetriebliche Berufsausbildung als im Vorjahreszeitraum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufsbildungsbericht 2025 (2025)

    Zitatform

    (2025): Berufsbildungsbericht 2025. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 161 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht gibt den inhaltlichen Stand vom April 2025 wieder. Angepasst wurden lediglich die enthaltenen Ressortbezeichnungen und Zuständigkeiten an den Stand der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestages. Gesetzlich ist durch den Berichtszeitraum, die Jährlichkeit des Berichts und den gesetzlichen Vorlagezeitpunkt (15. Mai) keine inhaltliche Aktualisierung möglich. Entwicklungen seit dem April 2025 werden in den Berufsbildungsbericht 2026 eingehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    “Ich suche, aber finde nichts.” Junge Menschen über ihre Erfahrungen bei der Ausbildungssuche in Berlin: Eine Umfrage im Auftrag des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg (2025)

    Abstract

    "Wie erleben Jugendliche die Suche nach einem Ausbildungsplatz in Berlin? Der DGB Berlin-Brandenburg hat im Sommer 2025 junge Menschen direkt gefragt mit einer Online-Umfrage, die sowohl quantitative Daten als auch persönliche Erfahrungsberichte erfasst. Mehr als 450 Jugendliche haben teilgenommen, darunter viele, die aktuell oder kürzlich auf Ausbildungssuche waren. Die Ergebnisse zeichnen ein deutliches Bild: Ausbildungsplätze fehlen oder sind für viele nur schwer erreichbar. Rückmeldungen bleiben aus, das Bewerbungsverfahren wirkt willkürlich, und der finanzielle Druck ist groß. Statt Orientierung und Ermutigung erleben viele Jugendliche Frust, Entmutigung und systemische Hürden. Gleichzeitig artikulieren sie klare Erwartungen: faire Bezahlung, bessere Begleitung, mehr Verbindlichkeit auf Seiten der Betriebe und eine ernsthafte politische Antwort auf strukturelle Probleme. Dieser Bericht bündelt die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage, gibt Jugendlichen eine Stimme und formuliert Impulse für eine Ausbildungspolitik und -kultur, die junge Menschen wirklich erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Situation am Ausbildungsmarkt 2024/25: Weniger gemeldete Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung (2025)

    Zitatform

    (2025): Situation am Ausbildungsmarkt 2024/25. Weniger gemeldete Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Der Ausgleich am Ausbildungsmarkt wird seit Jahren durch erhebliche regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschwert. Die Tatsache, dass auf beiden Marktseiten zum Ende des Berichtsjahres um die 84.000 Suchofferten bzw. 54.000 Besetzungsangebote offen geblieben sind und die Zahl der noch Suchenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, zeigt, dass der Ausgleich am Ausbildungsmarkt schwieriger geworden ist. Insgesamt standen 444.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 477.000 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen gegenüber." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Education and Training Monitor 2025: Comparative report (2025)

    Zitatform

    (2025): Education and Training Monitor 2025. Comparative report. (Education and Training Monitor 2025), Luxembourg, 92 S. DOI:10.2766/2221794

    Abstract

    "The Education and Training Monitor is the European Commission’s annual report on EU education and training systems, tracking their progress towards reaching the seven EU-level targets adopted as part of the 2021 Council Resolution on a strategic framework for European cooperation in education and training towards the European Education Area (EEA). An evolving political context This year’s edition is framed by the Union of Skills, the Commission’s overarching strategy to ensure EU education and training systems drive competitiveness, prosperity, and preparedness. The 2025 Education and Training Monitor focuses on STEM (Science, Technology, Engineering, and Mathematics). This focus responds directly to the STEM education strategic plan, part of the Union of Skills, which reflects the call to address the insufficient supply of STEM talent, as highlighted in the Draghi report. A sufficient pool of skilled STEM professionals is critical to safeguarding and further strengthening the EU’s competitiveness, strategic autonomy, and technological leadership. As the Monitor notes, education and training systems across the EU, beginning in early childhood, play a pivotal role in ensuring a steady supply of qualified specialists." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Anzahl der Eintritte, Bestände und Austritte sowie die Verbleibsmessung der Förderungen der Assistierten Ausbildung (AsA) waren im Jahr 2024 nur eingeschränkt aussagekräftig. Gründe waren operative Vorgänge in Bezug auf Einkauf und Laufzeiten von AsA-Maßnahmen. Im Jahr 2024 endeten fast 1.000 Maßnahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) und es wurden nahezu flächendeckend neue AsA-Maßnahmen durch Agenturen für Arbeit und gemeinsame Einrichtungen eingekauft. Das hatte zur Folge, dass viele Teilnehmende mit Ablauf der Maßnahme ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und bei ihnen weiterhin Unterstützungsbedarf bestand. Deshalb wechselten sie von der alten beendeten Maßnahme in eine neu eingekaufte Maßnahme. Jeder einzelne Übergang einer Person von alter zu neuer Maßnahme erfolgt mit einem Austritt aus der alten Maßnahme und einem Eintritt in die neue Maßnahme. Dies wird im Rahmen der Förderstatistik auch so abgebildet und hat damit Auswirkungen auf verschiedene statistische Kennzahlen. Im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 wurden 29.077 Eintritte in AsA-Maßnahmen gezählt, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 153 % bei den Eintritten und führt damit zu einer starken Überzeichnung. Die Eintritte setzen sich zusammen aus Übergängen (11.238) und Neueintritten (17.839). Bei den Austritten kann aufgrund der Folgeförderung (Teilnahme an einer weiteren AsA-Maßnahme) nicht sinnvoll über den Anteil der vorzeitigen Beendigungen und der Teilnahmedauern berichtet werden. Auch die Verbleibsmessungen der Förderstatistik und die daraus resultierenden Quoten wie die Eingliederungsquote, die Eingliederungsquote in sozialversicherungspflichtige Ausbildung oder Folgeförderungsquote sind nur eingeschränkt aussagefähig. Bei den Bestandsmessungen ist das Jahr 2024 ebenso auffällig. Der Bestand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (September -25%; Dezember -12 %). Zudem verschiebt sich das Saisonmuster leicht. In den letzten Jahren war der August der Monat mit den wenigsten Teilnehmenden im Bestand und ab September gab es einen Aufwuchs. Im Jahr 2024 sinkt der Bestand bis zum September und steigt erst ab Oktober an. Eine Erklärung für das neue Niveau kann sein, dass die ehemaligen Teilnehmenden zwar in der Ausbildung verbleiben, aber nun nicht mehr gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Chancengleichheit und berufliche Bildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Schels, Brigitte ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Anger, Silke, Laura Goßner, Pascal Heß, Philipp Jaschke, Ute Leber, Brigitte Schels, Franziska Schreyer & Carina Toussaint (2024): Chancengleichheit und berufliche Bildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024. (IAB-Stellungnahme 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2402

    Abstract

    "Zur schriftlichen Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen hat das Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) seine Stellungnahme abgegeben. Darin werden Herausforderungen und Lösungen (praxistaugliche Ansätze zur Unterstützung erfolgreicher Maßnahmen) folgender Themenfelder behandelt: Verbesserung der Berufsorientierung und -vorbereitung in Schulen, der Übergänge aus der Schule in berufliche (Aus-)Bildung sowie den Übergangssektor, Verringerung von Ausbildungsabbrüchen, Erschließung der Potenziale der Berufsbildung für die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten, Bedeutung von Rollenvorbildern, bildungspolitische Hebel für mehr Chancengleichheit, Bildungsforschung am IAB sowie Verringerung der Unterrepräsentation von Frauen in Handwerksberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt (2024)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata Danuta; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Christoph, Bernhard ; Margaryan, Shushanik ; Sandner, Malte ; Peter, Frauke ; Maushart, Milan;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Danuta Galkiewicz, Tobias Hörl, Shushanik Margaryan, Milan Maushart, Frauke Peter, Malte Sandner & Thomas Siedler (2024): Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt. In: IAB-Forum H. 24.09.2024 Nürnberg, 2024-09-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240924.01

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, die sich sicher sind, eine Ausbildung absolvieren zu wollen, sinkt zusehends. Zuletzt traf dies nur noch auf 42 Prozent der befragten Hauptschüler*innen und auf 37 Prozent der Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen zu.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen