Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Mit Benefits gegen den Bewerbermangel?: Angebot und Nachfrage von betrieblichen Zusatzleistungen im Ausbildungsmarketing (2026)
Arndt, Franziska; Werner, Dirk;Zitatform
Arndt, Franziska & Dirk Werner (2026): Mit Benefits gegen den Bewerbermangel? Angebot und Nachfrage von betrieblichen Zusatzleistungen im Ausbildungsmarketing. Gütersloh, 28 S. DOI:10.11586/2026020
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt ist weiterhin von massiven Passungsproblemen geprägt: zuletzt konnten 84.000 ausbildungsinteressierte Jugendliche nicht vermittelt werden, während gleichzeitig über 54.000 Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden und werben deshalb intensiver um Nachwuchs – zunehmend auch mit freiwilligen Zusatzleistungen, sogenannten Benefits. Benefit-Boom: Von 2019 bis 2025 hat sich die Nennung verschiedener Zusatzleistungen - vom Urlaubsgeld bis zu betrieblichen Gesundheitsangeboten - verdrei- oder vervierfacht. Dieser Trend zeigt sich nicht nur in Ausbildungsstellen – auch in anderen Arbeitsmarktsegmenten wird deutlich häufiger mit Benefits geworben. Das heißt, allein über die Menge an Benefits können sich Ausbildungsangebote gegenüber beispielsweise Helferjobs nur begrenzt abheben. Wichtiger ist, welche Leistungen angeboten werden und dass sie Teil einer umfassenden, zielgruppengerechten Marketingstrategie sind. Was junge Menschen wollen: Geldwerte Leistungen, Weiterbildung, Altersvorsorge: Aus einer repräsentativen Befragung junger Menschen (14 bis 25 Jahre) wird deutlich: Benefits können eine Ausbildungsstelle attraktiver machen. Besonders wichtig sind aus Sicht der jungen Menschen geldwerte Leistungen (z. B. Weihnachts-/Urlaubsgeld, Mobilitätszuschüsse), Weiterbildungsmöglichkeiten und Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge. Gleichzeitig zeigt sich eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Während etwa die Hälfte der jungen Menschen entgeltähnliche Zusatzleistungen als sehr wichtig bewertet, führt nur knapp jede vierte Ausbildungsanzeige eine jährliche Sonderzahlung in Form von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auf. Jobticket und vermögenswirksame Leistungen werden nur in gut jeder zehnten Anzeige beworben. Bei der betrieblichen Altersvorsorge ist die Lücke ebenfalls groß. Vier von zehn jungen Menschen finden sie sehr wichtig, in Ausbildungsanzeigen wird sie jedoch nur in knapp jeder fünften Anzeige erwähnt. Benefits helfen – entscheidend sind andere Faktoren: Benefits können die Attraktivität einer Ausbildungsstelle erhöhen. Im Vergleich zu anderen Kriterien spielen sie im Prozess der Ausbildungssuche aber eine untergeordnete Rolle. Entscheidend für die Attraktivität einer Ausbildungsstelle sind aus Sicht junger Menschen vor allem das Betriebsklima, die Verdienstaussichten nach der Ausbildung und das inhaltliche Interesse an den Tätigkeiten. Mehr Wirkung, wenn Benefits gezielt eingesetzt werden: Wer im Ausbildungsmarketing überzeugen will, sollte Benefits daher nicht als „Quick Fix“ verstehen, sondern als ergänzendes Element. Benefits können zur Attraktivität der Ausbildung beitragen, wenn sie zu den Bedürfnissen der Zielgruppe passen, offensiv beworben und als Baustein einer umfassenden Ausbildungsmarketingstrategie eingesetzt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany (2026)
Zitatform
Beckmann, Janina, Ermioni Athanasiadi & Mona Granato (2026): Can vocational role models change the gendered perception of STEM VET occupations? Results from an intervention study in Germany. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 104. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101166
Abstract
"In the German vocational education and training (VET) system, female apprentices are strongly underrepresented in STEM professions, where there is also a general shortage of skilled workers. In this study, we look at whether a vocational role model intervention of apprentices visiting schools could reduce gender differences in students’ aspirations toward VET STEM professions and change their gendered perception of these occupations in terms of their occupational knowledge, self-efficacy, and perception of tasks as interesting. Based on a regional sample of male and female secondary school students in Germany surveyed in 2022 and 2023, our results indicate that students still hold gendered career aspirations, self-efficacy, and knowledge with respect to STEM VET occupations. Based on a non-equivalent control group design, we find that the role model intervention with mainly male role models can reduce these gendered perceptions to some extent, with female students developing greater occupational knowledge and higher career aspirations. These findings suggest that real-life vocational role models can serve as a promising career orientation approach in the context of VET to reduce gendered perceptions and aspirations in the career choice process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise (2026)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2026): Der steinige Weg zueinander – Aus(zu-)bildende in der Wirtschaftskrise. In: IAB-Forum H. 24.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260624.02
Abstract
"In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Dass gleichzeitig etwas weniger Stellen unbesetzt bleiben, ist kaum ein Trost. Dieser Rückgang dürfte vor allem der schwachen Konjunktur geschuldet sein, denn auch die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sinkt weiter und hat fast den Tiefstwert während der Corona-Krise erreicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft (2026)
Brewster, Elke M.;Zitatform
Brewster, Elke M. (2026): Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1. DOI:10.1007/s11614-025-00639-w
Abstract
"Berufliche Qualifizierung im Strafvollzug zeigt hohe Abbruchquoten, deren Ursachen unzureichend verstanden sind, da bisherige Forschung haftinterne Faktoren fokussiert und prägende Sozialisationserfahrungen vor der Inhaftierung vernachlässigt. Die vorliegende Studie analysiert den Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf berufliche Werte und Arbeitsmoral von Inhaftierten in Ausbildung. Es wurde eine deskriptive explorative Mehrfachfallstudie nach Yin mit 18 männlichen Inhaftierten aus sechs österreichischen Justizanstalten durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews nach Witzel, die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring entlang der Wertedimensionen nach Kristof-Brown und Kolleg:innen (intrinsisch, extrinsisch, sozial). Die Biografien zeigen kumulative Benachteiligungen durch Lernschwierigkeiten, Schulabbrüche und prekäre Erwerbsverläufe. Während der Haft dominieren extrinsische Werte wie Existenzsicherung, soziale Werte wie Fairness und intrinsische Werte wie Erfolgserlebnisse, die systematisch als Kontrast zu Ausbeutungs- und Versagenserfahrungen formuliert werden. Die Studie identifiziert biografische Muster, die Bildungsmotivation im Vollzug beeinflussen, wobei die zentrale Limitation in der Ununterscheidbarkeit authentischer Werthaltungen von strategischen Selbstdarstellungen besteht. Implikationen für biografiesensible Pädagogik werden diskutiert, während die Nachhaltigkeit der geäußerten Werthaltungen Längsschnittforschung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2026)
Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Milde, Bettina; Granath, Ralf-Olaf; Weller, Sabrina Inez ;Zitatform
Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2026): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Leverkusen, 70 S. DOI:10.66390/XCRQ7277
Abstract
"Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind die zentralen Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sowie auf die Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit – jeweils zum Stichtag 30. September. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Budrich)
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Literaturhinweis
The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy (2026)
Zitatform
Cort, Pia Seidler (2026): The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 1, S. 201-218. DOI:10.1080/13636820.2025.2507584
Abstract
"Vocational education and training (VET) has become political centre of attention, seen as a solution to many contemporary societal problems. The EU, for example, regards VET as playing a vital role in digitalization and the transition to a green economy, pointing to the need to attract more students to VET rather than general upper secondary education. Both transnational organizations and national governments highlight as a central problem that VET is generally not held in high esteem. Parity of esteem is an issue that has been discussed by both policymakers and researchers for many years, but the problem remains. This article focuses on Denmark as a single-case study with the aim of understanding the complexity of efforts to enhance the esteem of VET. I trace how the problem has been represented in VET reforms over the past 25 years and discuss the findings, drawing on the concept of ‘wicked problems’. The key argument is that parity of esteem is a wicked problem, and it cannot be ‘definitively described’ as it is embedded in conflicting interests and divergent representations of problems in VET – and beyond as VET is closely tied to other societal institutions such as the labor market, with varying wage structures and working conditions for different occupations and trades. As such, the problem of esteem comprises many interdependent factors for which there is no simple policy solution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Variation in employment inequality between workers with vocational and general education over the career (2026)
Zitatform
Decker, Viktor (2026): Variation in employment inequality between workers with vocational and general education over the career. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100724
Abstract
"Vocational education is often credited with easing school-to-work transitions but may come with late-career disadvantages due to faster skill obsolescence. Previous findings on this “career trade-off ” remain inconsistent restricting policy guidance. This study argues that inconsistencies are primarily rooted in (1) variation in the categorization of educational tracks and (2) differences in institutional context across countries. Two theoretical claims are tested: first, that career disparities between vocational and general education are larger at the secondary than at the tertiary level; second, that the career trade-off is more pronounced in countries with higher vocational specificity. Analyzing over one million person-year observations from harmonized cross-national panel data covering Australia, Germany, South Korea, Switzerland, and the UK indicates that the career trade-off is context-dependent. Late-career disadvantages for vocational graduates appear predominantly at the tertiary level; at the secondary level, vocational graduates often have equal or better employment prospects than general graduates over the career. This suggests that benefits associated with general education are likely confined to those with higher-level qualifications. Comparing employment trajectories across countries reveals a mixed picture challenging the explanatory power of vocational specificity as a macro-level moderator of career differences between types of graduates. Taken together, these findings call for a reassessment of the role of skill specificity in shaping employment disparities over the life course." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author. Published by Elsevier Ltd.) ((en))
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Literaturhinweis
First-year university students' perceptions of labour market returns from vocational education and training and their relationship with dropout intention (2026)
Zitatform
Diego-Rodríguez, Iván, A. B. Bernardo, F. J. Herrero & V. García-Gutiérrez (2026): First-year university students' perceptions of labour market returns from vocational education and training and their relationship with dropout intention. In: Journal of vocational education and training, S. 1-22. DOI:10.1080/13636820.2026.2699712
Abstract
"This study examines first-year university students’ perceptions of the labour market returns associated with Vocational Education and Training (VET) and university qualifications, and analyses how these perceptions relate to academic adjustment, dropout intention, and the consideration of VET as an alternative pathway. Drawing on a longitudinal survey conducted between 2024 and 2025 at a mid-sized Spanish university, the research uses multiple correspondence analysis to identify perceptual profiles and bivariate analyses to examine differences between them, the findings reveal three distinct profiles: a pro-university profile prioritising academic degrees, a pro-VET profile emphasising the eployment advantages of vocational qualifications, and an egalitarian profile valuing both options similarly. These profiles differ significantly in terms of prior academic achievement, but not in current academic performance or social and academic integration at university. While overall dropout intention does not vary across profiles, students in the pro-VET group show a stronger inclination over time to pursue VET or enter the labour market. Moreover, students with more favourable views of VET demonstrate greater awareness of its practical orientation, company-based training, affordability, and university-to-VET transfer pathways. Finally, the study discusses policy and practice implications for improving guidance, information, and transitions between both sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Besser integriert?: Die Teilhabe von jungen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an dualer und schulischer Berufsausbildung in den Bundesländern zwischen 2005 und 2024. The Participation of Young People with Foreign Citizenship in Dual and School-Based Vocational Training in the German Federal States Between 2005 and 2024 (2026)
Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Hüls, Silke;Zitatform
Dionisius, Regina, Amelie Illiger & Silke Hüls (2026): Besser integriert? Die Teilhabe von jungen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit an dualer und schulischer Berufsausbildung in den Bundesländern zwischen 2005 und 2024. The Participation of Young People with Foreign Citizenship in Dual and School-Based Vocational Training in the German Federal States Between 2005 and 2024. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 122, H. 2, S. 333-355. DOI:10.25162/zbw-2026-0007
Abstract
"Trotz steigender Zuwanderung bestehen weiterhin Ungleichheiten im Zu gang zur Berufsausbildung zwischen ausländischen und deutschen Jugendlichen. Auf Basis der Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung (iABE) wird ein neuer Teilhabein dikator für die Bildungsberichterstattung entwickelt, der erstmals sowohl die duale als auch die schulische Berufsausbildung berücksichtigt und vergleichbar macht, sowie demografische Veränderungen einbezieht. Zwischen 2005 und 2024 zeigt sich ein Anstieg der Teilhabe an der Berufsausbildung, jedoch bestehen nach wie vor auffällige Disparitäten zwischen den Bundes ländern sowie zwischen den Teilsystemen der Berufsausbildung. Diese Unterschiede werden im Rahmen einer Diskussion über die Stärken und Grenzen des Indikators beschrieben und eingeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Caught in a Downward Spiral? The Relative Attractiveness Deficit of Vocational Education and Training (2026)
Zitatform
Emmenegger, Patrick, Matthias Haslberger & Anna Wilson (2026): Caught in a Downward Spiral? The Relative Attractiveness Deficit of Vocational Education and Training. In: Sociology of education, S. 1-22. DOI:10.1177/00380407261440275
Abstract
"Vocational education and training (VET) is hailed for easing skill shortages and fostering inclusion. However, little is known about the factors influencing the choice between VET and general education. We conducted a vignette experiment with more than 11,500 respondents in seven European countries, asking respondents to assign fictitious 15-year-olds either to VET or to general education based on achievement, motivation, and sociodemographic profiles. Respondents consistently channeled students with low grades and low motivation into VET. This bias weakened but persisted among respondents who view VET as offering favorable labor market prospects. Boys, working-class youth, and adolescents outside large cities were also steered toward VET, although achievement effects outweighed ascriptive ones. These patterns hold across countries and respondent subgroups, indicating that VET is widely perceived as the less desirable educational pathway. Our findings suggest that VET is caught in a downward spiral in which the relative unattractiveness of VET and academic drift reinforce each other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexibler, inklusiver und exzellenter: Erfolgsfaktoren einer resilienten Berufsbildung aus ordnungspolitischer Sicht (2026)
Esser, Friedrich Hubert;Zitatform
Esser, Friedrich Hubert (2026): Flexibler, inklusiver und exzellenter: Erfolgsfaktoren einer resilienten Berufsbildung aus ordnungspolitischer Sicht. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 14-17.
Abstract
"Deutschland leidet unter einer anhaltenden Wachstums- und Produktivitätsschwäche, verschärft durch demografischen Wandel und einen sich zuspitzenden Fachkräftemangel. Das weltweit anerkannte deutsche Berufsbildungssystem kommt bei der Bewältigung der aktuellen ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen spürbar an Grenzen. Der Fachkräftemangel droht, zu einem dauerhaften Wachstumshemmnis zu werden. Berufsbildungspolitik muss angesichts der Herausforderungen integraler Bestandteil von Wirtschafts- und Ordnungspolitik sein. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel hin zu einem flexibleren, inklusiveren und exzellenteren Berufsbildungssystem mit modularen Qualifikationsstrukturen, beschleunigter Ordnungsarbeit, engerer Verzahnung von Aus- und Weiterbildung und einer stärkeren Förderung überfachlicher Zukunftskompetenzen. Ein resilientes Berufsbildungssystem wird damit zur zentralen Voraussetzung für Produktivität, Innovationsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Die wirtschaftliche Schwäche hinterlässt deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt (2026)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2026): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Die wirtschaftliche Schwäche hinterlässt deutliche Spuren auf dem Ausbildungsmarkt. (IAB-Kurzbericht 13/2026), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2613
Abstract
"Im Jahr 2025 sind sowohl die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge als auch das betriebliche Ausbildungsplatzangebot zurückgegangen. Nachdem der Anteil der übernommenen Auszubildenden 2024 mit 79 Prozent einen Höchstwert erreicht hatte, ist er im vergangenen Jahr gesunken. Diese Veränderungen spiegeln auch die anhaltende wirtschaftliche Schwäche in Deutschland wider. Wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und wie sie sich in einzelnen Segmenten des Ausbildungsmarkts darstellen, zeigen aktuelle Auswertungen aus dem IAB-Betriebspanel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ausbildende Betriebe 2025 nach Betriebsgrößen, Branchen und Geschäftserwartungen
- Ausbildungsberechtigte und ausbildende Betriebe 2015 bis 2025
- Nichtbesetzungsquoten von Ausbildungsstellen 2015 bis 2025
- Nichtbesetzungsquoten von Ausbildungsstellen 2025 insgesamt sowie nach Betriebsgrößen und Branchen
- Übernahmequoten 2025 insgesamt sowie nach Betriebsgrößen, Branchen und Geschäftserwartungen
- Geschäftserwartungen der Betriebe
- Ausbildungspläne der Betriebe nach Geschäftserwartungen
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2026)
Zitatform
Friedrich, Michael (Red.) (2026): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ...), Leverkusen: Budrich, 501 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung seit 2009 herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2026 lautet: "Künstliche Intelligenz in der Berufsbildung"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings (2026)
Zitatform
Gholami, Mahdi & Samuel Muehlemann (2026): Pathways to prosperity: the role of cognitive and non-cognitive skills in employer quality and early career earnings. In: Education Economics, S. 1-17. DOI:10.1080/09645292.2026.2664425
Abstract
"We analyze the role of cognitive and non-cognitive skills in sorting workers into high-quality training firms and in determining early-career earnings. Using linked student-employer-employee data from Germany (NEPS-ADIAB), we find that adolescents with stronger skills are sorted into more productive, higher-paying firms. To address endogeneity, we exploit local variation in teachers’ science competency as an instrument for students’ mathematics skills. We find sizable causal wage returns to mathematics early in workers’ careers. We also provide evidence of complementarity between social and cognitive skills: returns to mathematics are higher for individuals with stronger interpersonal skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.NEPS-SC4-ADIAB7521.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung (2026)
Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;Zitatform
Haas, Anette, Adrian Lerche, Michael Moritz, Van Phan thi Hong, Alice Wilkens & Wolfgang Dauth (2026): Neufassung der Ausbildungsmarkt-Typisierung. (IAB-Forschungsbericht 08/2026), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2608
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) nutzt im Rahmen ihres Controllings Regionaltypisierungen, die vom IAB auf Basis eines speziellen zweistufigen Klassifikationsansatzes erstellt werden. Im Controlling der BA stellen diese Vergleichstypen des IAB eine wichtige Grundlage zur Strukturierung von regionalen Zielniveaukontrollen dar. Unterschiedliche regionale Rahmenbedingungen werden so vergleichbar gemacht. Agenturen, die durch ihre Rahmenbedingungen einem ähnlichen Set an Herausforderungen gegenüberstehen, werden so zu jeweils einem Vergleichstyp zusammengefasst. Das IAB hat für die BA eine neue Version der Ausbildungsmarkt-Typisierung erstellt. Diese Neufassung war notwendig, da sich seit der letzten Typisierung – erstellt im Jahr 2017 mit Daten aus 2016 – sowohl die regionalen Arbeitsmarktbedingungen als auch die Zielvariablen verändert haben. Als neue Zielgröße des Ausbildungsmarktes wurde die Einmündungsquote aller Ausbildungsinteressierten eingeführt. Zur Bildung der Zielgröße wird die Anzahl der erfolgten Einmündungen der Ausbildungsinteressierten (über Monate kumulierte Einmündungen zum Stand 30.09.2025) ins Verhältnis zur Wohnbevölkerung zwischen 15 und 20 Jahren gesetzt. Die Einmündung der Ausbildungsinteressierten bezieht sich auf eine neu definierte Personengruppe, als Teilgröße aller beratenen Personen (Kunden in den Rechtskreisen SGB III und SGB II). Diese Personengruppe ist die Hauptzielgruppe der Berufsberatung der BA. Die Ausbildungsmarkt-Typisierung basiert auf einem zweistufigen Klassifikationsansatz. Auf der ersten Stufe werden zielgrößenrelevante Rahmenbedingungen identifiziert und deren relative Bedeutung bestimmt. Auf der zweiten Stufe erfolgt die Einteilung von Agenturbezirken mit ähnlichen Rahmenbedingungen in sogenannte Vergleichstypen. Insgesamt werden 116 Kontextvariablen verwendet, um die Rahmenbedingungen in den regionalen Arbeitsmärkten quantitativ differenziert abzubilden. Diese umfassen verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktbedingungen, der Wirtschafts- und Siedlungsstruktur sowie der spezifischen Lage am Ausbildungsmarkt. Eine Auswahl der relevanten Rahmenbedingungen wird mithilfe des LASSO-Verfahrens, einem Algorithmus des maschinellen Lernens, getroffen. Das Verfahren optimiert die Vorhersagequalität der Zielgrößen und wählt eine möglichst geringe Anzahl an Variablen aus (sparsame Modellierung). Die auf der ersten Stufe ausgewählten Rahmenbedingungen fließen dann auf der zweiten Stufe in eine Clusteranalyse ein, auf deren Grundlage verschiedene Vergleichstypen identifiziert werden. Zuvor werden die Variablen standardisiert und gewichtet. Dies stellt sicher, dass Rahmenbedingungen mit einer höheren Erklärungskraft stärker berücksichtigt werden. Ergebnis der Clusteranalyse sind elf Vergleichstypen. Die einzelnen Typen heben sich weitestgehend hinsichtlich der Quote der Ausbildungsinteressierten, dem Jugendquotient, der Saisonspanne, dem Anteil unversorgter Bewerbender und der räumlichen Umgebung voneinander ab. Die Typen lassen sich in vier Obergruppen zusammenfassen, die sich anhand der Wohnkosten, der Urbanität und der Quote an jungen Ausbildungsinteressierten unterscheiden. Gruppe I ist durch Bezirke in überwiegend ländlich geprägten Agenturbezirken, oftmals in Ostdeutschland oder Nord- bzw. Südostbayern, gekennzeichnet. Die Wohnkosten dort sind unterdurchschnittlich, die Quoten an Ausbildungsinteressierten meist durchschnittlich bis überdurchschnittlich. Gruppe II konzentriert sich dagegen auf Bezirke mit durchschnittlichen Wohnkosten und einer überdurchschnittlichen Einwohnerdichte. Diese Gruppe enthält drei Typen, die sich weiter nach ihrer Quote an Ausbildungsinteressierten (hoch, durchschnittlich, niedrig) untergliedern. Hiervon grenzt sich – wiederum aufgrund überdurchschnittlicher Wohnkosten – Gruppe III ab, bei der es sich um überwiegend städtisch geprägte Bezirke handelt. Gruppe IV besteht aus zwei Sub-Typen, a) Großstädten bzw. b) Bezirken, die im direkten Einzugsbereich einer Metropole liegen, tendenziell eher in Westdeutschland. Die Quote der Ausbildungsinteressierten liegt in dieser Gruppe deutlich unter dem Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Wilkens, Alice; Moritz, Michael ; Lerche, Adrian ; Phan thi Hong, Van;Weiterführende Informationen
Online-Anhang: Ausbildungsmarkttypen 2026 -
Literaturhinweis
Case Management im Übergang Schule – Beruf: Unterstützung vulnerabler Gruppen im Ländervergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz) (2026)
Heinrichs, Karin; Forster-Heinzer, Sarah; Kranert, Hans-Walter; Stein, Roland ; Joho, Corinne; Buchegger-Traxler, Anita;Zitatform
Heinrichs, Karin, Sarah Forster-Heinzer, Hans-Walter Kranert, Corinne Joho, Roland Stein & Anita Buchegger-Traxler (2026): Case Management im Übergang Schule – Beruf. Unterstützung vulnerabler Gruppen im Ländervergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz). In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 40, H. 2, S. 6-15.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für Jugendliche eine herausfordernde Lebensphase dar. Die Bewältigung dieser Transition erfordert neben personalen Ressourcen der Jugendlichen auch Ressourcen im sozialen Umfeld sowie koordinierte bildungs-, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Maßnahmen. In den drei D-A-CH-Ländern werden hierfür vielfältige Optionen zur Verfügung gestellt. Die drei Länder bieten ein, wenn auch in unterschiedlichem Maß differenziertes, Bildungssystem der Sekundarstufen I und II sowie Angebote von Berufsbildung in Vollzeitschulen und der dualen Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)
Zitatform
Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01
Abstract
"Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training (2026)
Zitatform
Hickmann, Helen, Jonas Detemple & Alexandra Wicht (2026): Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 1, S. 107-131. DOI:10.1080/13636820.2025.2479682
Abstract
"While many of the recent changes in the labour market are related to digitalisation, there is little knowledge about digitalisation's impact on young people's transitions from school to vocational education and training (VET). The current study addresses this research gap by examining the relationship between the level of regional digitalisation and young people's status attainment when entering VET. The study uses data from the German National Educational Panel Study (NEPS), merged with a unique regional digitalisation indicator at the district level (NUTS-3). OLS regression models show that, on average, young people entering VET in highly digitalised regions secure occupations with a higher status than their counterparts in less digitalised regions. Notably, regional digitalisation has a particularly strong positive impact on males, while no differences in association are observed by school leaving qualifications. The results underscore the existence of a discernible regional digital divide among VET entrants in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households (2026)
Zitatform
Holleitner, Julia, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (2026): The professional-training-gap for adolescents in welfare dependent households. In: Journal for labour market research, Jg. 60, 2025-12-29. DOI:10.1186/s12651-026-00423-7
Abstract
"We examine how welfare benefit receipt influences the transition from school into all forms of professional training, including vocational training and higher education. We use a unique data set that combines panel survey data with detailed administrative records of adolescents in Germany and develop a dynamic multiple imputation method to account for missing data. We find that adolescents in welfare dependent households show more fragmented transition patterns than others after leaving school. They are significantly less likely to enter professional training even after controlling for a rich set of individual and household related factors, including school type and grades. A key driver of this training gap is the school type, while school grades play no role. Our results imply a long-lasting impact of early socioeconomic conditions on later labor market transitions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven 2026: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen - Schwerpunkt Auszubildende (2026)
Johanning, Naemi; Schaffer, Fabian; Renk, Helen;Zitatform
Johanning, Naemi, Helen Renk & Fabian Schaffer (2026): Ausbildungsperspektiven 2026. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen - Schwerpunkt Auszubildende. Gütersloh, 49 S. DOI:10.11586/2026062
Abstract
"Die Ausbildung bekommt ein gutes Zeugnis, aber der Weg dorthin bleibt für viele steinig. Neun von zehn Auszubildende würden sich wieder für ihre Ausbildung entscheiden. Die befragten Azubis sind zum überwiegenden Teil sehr zufrieden mit nahezu allen Aspekten ihrer Ausbildung. Auch unter den Schüler:innen genießt die Ausbildung ein hohes Ansehen und ist nach wie vor die beliebteste nachschulische Bildungsoption. Gleichzeitig haben trotz anhaltendem Nachwuchsbedarf und Fachkräftemangel rund ein Drittel der Schüler:innen Zweifel, einen Ausbildungsplatz zu bekommen – das betrifft insbesondre diejenigen mit niedrigem Schulbildungsniveau. Im Hinblick auf die berufliche Orientierung fehlt über der Hälfte aller Befragten der Durchblick in der Fülle an Informationen. Dies sind einige der zentralen Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2026. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen – Schwerpunkt Auszubildende“. Für die Befragung wurden über 1.700 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 11. März bis zum 20. April 2026 nach ihren nachschulischen Plänen, ihren Erfahrungen bei der beruflichen Orientierung und Ausbildungsplatzsuche und ihrer Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt befragt. Zusätzlich wurden in diesem Jahr mehr als 1.000 Auszubildende im Alter von 15 bis 25 Jahren zur Zufriedenheit mit ihrer Ausbildung, der inhaltlichen Qualität sowie den sozialen und materiellen Rahmenbedingungen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany (2026)
Zitatform
Koneberg, Filiz, Daniela Rohrbach-Schmidt & Anett Friedrich (2026): Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 2, S. 331-349. DOI:10.1080/13636820.2025.2549887
Abstract
"Vocational education and training (VET) is crucial for labour market integration and ensuring a skilled workforce. However, VET systems, particularly in countries like Germany and Switzerland, offer heterogeneous training occupations with different labor market returns. This study examines occupational segmentation within VET, applying labour market segmentation theories to identify structural differences in skill profiles, training commitment, gratification and social access based on school-leaving certificates. Utilizing the German VET system as a case study, we analyze data from 338 dual and school-based training occupations. We employ latent profile analysis to classify training occupations into skill profiles according to their firm-specific and occupation-specific skills, as well as their cognitive requirement level. The analyses reveal four distinct skill profiles that are systematically associated with training commitment, gratifications and social access based on school-leaving certificates. The results suggest that VET is stratified into occupational training segments, offering training at varying skill levels. These segments exhibit unequal training conditions, with some providing significantly higher commitment or higher gratifications. This research provides a more nuanced understanding of VET segmentation than the distinction into dual and school-based trainings, offering valuable insights for political actors and institutions involved in VET, as well as training firms and vocational schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert (2026)
Kunath, Gero; Herzer, Philip;Zitatform
Kunath, Gero & Philip Herzer (2026): Hohe Vertragslösungen, fehlende Fachkräfte? Wo die Bindung von Azubis besonders gut funktioniert. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 6 S.
Abstract
"Im Jahr 2024 war die Bindung von Auszubildenden für Unternehmen besonders herausfordernd: Fast jedes dritte Ausbildungsverhältnis wurde vorzeitig beendet. Bei den zehn Berufen mit den höchsten und niedrigsten Lösungsquoten fällt auf: Besonders oft wurden Ausbildungsverträge in Dienstleistungsberufen wie bei Friseur:innen oder Berufskraftfahrer:innen vorzeitig aufgelöst, besonders selten in gewerblich-technischen Berufen wie beispielsweise bei Industriekaufleuten oder Elektroniker:innen für Automatisierungstechnik. In den zehn Berufen mit den niedrigsten Vertragslösungsquoten sind die meisten stark von Fachkräfteengpässen betroffen. Die Bindung von Auszubildenden könnte hier besonders gut gelingen, weil Jugendliche in diesen Berufen frühzeitig eine Perspektive für sich sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fachkräfte von morgen: Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg (2026)
Lengauer, Birgit; Riepl, Marlis;Zitatform
Lengauer, Birgit & Marlis Riepl (2026): Fachkräfte von morgen: Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. (ibw-Forschungsbericht 227), Wien, 113 S.
Abstract
"Die Lehrlingsausbildung ist in Vorarlberg traditionell stark verankert und ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung. Gleichzeitig steht sie zunehmend unter Druck: Die Zahl der Lehrlinge und Lehrbetriebe ist rückläufig, Bildungsentscheidungen junger Menschen verändern sich, und Betriebe berichten von wachsenden Herausforderungen bei der Gewinnung und Ausbildung geeigneter Lehrlinge. Die im Auftrag der WKV erstellte Studie untersucht Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. Auf Basis sekundärstatistischer Analysen, qualitativer Interviews mit zentralen Akteur des dualen Systems sowie einer Online-Befragung von Vorarlberger Ausbildungs- und Nicht-Ausbildungsbetrieben werden zentrale Herausforderungen, Unterstützungsbedarfe und Handlungsfelder aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
KI in Betrieben: Mehr Ausbildung – aber Weiterbildung zunehmend für anspruchsvollere Tätigkeiten (2026)
Zitatform
Muehlemann, Samuel (2026): KI in Betrieben. Mehr Ausbildung – aber Weiterbildung zunehmend für anspruchsvollere Tätigkeiten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 09-13.
Abstract
"Auf Basis des BIBB-Betriebspanels werden die Folgen der Einführung von Künstlicher Intelligenz für die betriebliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland analysiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass KI-einführende Ausbildungsbetriebe im Durchschnitt rund 14% mehr neue Auszubildende einstellen. Das spricht für verstärkte Investitionen in den internen Kompetenzaufbau im Zuge des technologischen Wandels. Zugleich verschiebt sich die betriebliche Weiterbildung zugunsten hochqualifizierter Tätigkeiten, während Beschäftigte in Fachkraft- und einfachen Tätigkeiten seltener teilnehmen. Daraus ergibt sich das Risiko einer kumulativen Benachteiligung Geringqualifizierter. Es werden drei wirtschaftspolitische Handlungsfelder abgeleitet: die bessere Integration Jugendlicher mit geringen schulischen Qualifikationen in die duale Ausbildung, eine zielgerichtete Weiterbildungsförderung für Geringqualifizierte sowie schnellere Aktualisierungszyklen für Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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(K)eine Berufsausbildung in Aussicht – Wie mehr junge Menschen in Ausbildung kommen (2026)
Nixdorf, Christian Philipp;Zitatform
Nixdorf, Christian Philipp (2026): (K)eine Berufsausbildung in Aussicht – Wie mehr junge Menschen in Ausbildung kommen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 75, H. 4, S. 27-30.
Abstract
"In Deutschland wächst seit Jahren die Zahl an Ausbildungsplätzen, die unbesetzt bleiben, während gleichzeitig hunderttausende junge Menschen keinen Einstieg ins Berufsleben finden. Dieses paradoxe Nebeneinander von Fachkräftemangel und unversorgten Schulabgänger:innen ist zu einer strukturellen Herausforderungen geworden. Die Gründe sind vielschichtig und verwoben mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, schulischen und kulturellen Entwicklungen. Ebenso vielfältig müssen daher die Lösungswege sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird - und wann nicht (2026)
Zitatform
Ostermann, Kerstin, Alexander Patzina & Katy Morris (2026): Wann der Ausbildungsabbruch zur Einkommensfalle wird - und wann nicht. In: IAB-Forum H. 14.04.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260414.01
Abstract
"Viele junge Menschen beenden ihre Berufsausbildung vorzeitig, obwohl formale Abschlüsse in Deutschland oftmals als Voraussetzung für stabile und gut entlohnte Beschäftigungsverhältnisse gelten. Tatsächlich sind die langfristigen Folgen eines Ausbildungsabbruchs je nach sozialer Herkunft höchst unterschiedlich: Während das Einkommen von Jugendlichen aus sozial besser gestellten Familien im Schnitt stabil bleibt, bricht es für solche aus sozial benachteiligten Familien um 45 Prozent ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Stratified scars: social inequality in the labour market consequences of apprenticeship dropout (2026)
Zitatform
Ostermann, Kerstin, Alexander Patzina & Katy Morris (2026): Stratified scars: social inequality in the labour market consequences of apprenticeship dropout. In: European Sociological Review, S. 1-16. DOI:10.1093/esr/jcag010
Abstract
"While the association between apprenticeship dropout and negative labour market consequences is well documented, the causal link and social stratification in this effect are less clear. Using georeferenced German administrative data and a conditional instrumental variable approach that exploits distance between place of residence and large firms, we find negative financial consequences but show that the dropout penalty is entirely concentrated among individuals from disadvantaged backgrounds. We further show that these stratified scars partly reflect unequal educational reenrolment rates and unequal employment outcomes among dropouts who do not reenrol. Our results highlight the potential of policies targeting higher graduation rates to reduce social inequality and suggest social advantage buffers the negative financial consequences of apprenticeship dropout, even in institutional settings with strong links between credentials and labour market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku, Oxford University Press) ((en))
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Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung?: Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024 (2026)
Zitatform
Pietsch, Marcel, Pascal Krimmer & Ute Leber (2026): Jugendhilfe bei der Caritas: Zwischen Fachkräftesicherung, Bildungsarbeit und Krisenbegleitung? Review personalpolitischer Herausforderungen und Ausbildungsmerkmale mit Daten aus Caritaspanel und IAB-Betriebspanel 2024. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 173, H. 3, S. 91-94., 2026-06-01. DOI:10.5771/0340-8574-2026-3-91
Abstract
"Vor dem Hintergrund vielschichtiger Anforderungen bleibt die Praxisgestaltung der Jugendhilfe auch in der Caritas ein zentraler Aufgabenbereich. Der vorliegende Beitrag analysiert die gegenwärtige Betriebslandschaft mit Fokus auf Personalprobleme und daran anknüpfende Merkmale zur Berufsausbildung. Empirische Grundlage sind dabei das Caritaspanel 2024 und das IAB-Betriebspanel. Hierdurch lässt sich die Situation der Jugendhilfe gezielt mit anderen Feldern vergleichen und einordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
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Ausbildung unter Handlungsdruck: Herausforderungen und Potenziale des niedersächsischen Ausbildungsmarktes (2026)
Richter, Maria; Seeber, Susan;Zitatform
Richter, Maria & Susan Seeber (2026): Ausbildung unter Handlungsdruck: Herausforderungen und Potenziale des niedersächsischen Ausbildungsmarktes. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.
Abstract
"Das berufliche Ausbildungssystem übernimmt für die Integration in den Arbeitsmarkt in Niedersachsen eine zentrale Vermittlungsfunktion. Im Bundesländervergleich weist Niedersachsen einen der höchsten Anteile an Neuzugängen in die berufliche Ausbildung auf. Gleichzeitig ist das System seit geraumer Zeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Während der nationale Bildungsbericht diese Entwicklungen auf Bundesebene analysiert, richtet dieses Impulspapier den Blick auf die spezifischen Chancen und Risiken in Niedersachsen und ordnet diese im Vergleich der Bundesländer ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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KI in der Ausbildung bereits häufig im Einsatz (2026)
Risius, Paula; Hornickel, Sarah;Zitatform
Risius, Paula & Sarah Hornickel (2026): KI in der Ausbildung bereits häufig im Einsatz. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2026,47), Köln, 3 S.
Abstract
"Künstliche Intelligenz gehört in jedem zweiten Unternehmen bereits zum Arbeitsalltag. In der Ausbildung vermitteln sogar drei von vier Ausbilderinnen und Ausbildern KI als Thema oder Methode teilweise intensiv. In beiden Bereichen gibt es große Unterschiede nach Branchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches (2026)
Zitatform
Ruf, Kevin (2026): Skills or credentials? How skill specific and standardized vocational training moderates the wages of occupational mismatches. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 102, 2026-02-02. DOI:10.1016/j.rssm.2026.101136
Abstract
"This article examines the relationship between institutional features of vocational education and wage outcomes following occupational mismatches using a multidimensional mismatch framework. Drawing on German administrative data for early‑career male VET graduates, the analysis assesses how two institutional dimensions, training standardization and skill specificity, relate to wage returns for horizontal, vertical, and full mismatches. The results show that higher standardization negatively moderates wage outcomes for horizontal and full mismatches, while greater skill specificity is linked to reduced transferability and increases wage penalties for vertical mismatches. Individuals in full mismatches experience large baseline penalties that appear less conditioned by institutional features. Horizontal mismatches do not show wage penalties when multiple mismatch dimensions are considered simultaneously. These findings suggest that distinct institutional features of the training system, credential verification and skill transferability, relate to mismatch outcomes and contribute to stratification in early‑career wages." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Moderne Ausbildungsinhalte machen Fachkräfte fit für den technologischen Wandel (2026)
Zitatform
Salomons, Anna, Cäcilia vom Baur & Ulrich Zierahn-Weilage (2026): Moderne Ausbildungsinhalte machen Fachkräfte fit für den technologischen Wandel. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 03, S. 4-8.
Abstract
"Digitale Technologien verändern die berufliche Ausbildung. Dies hat Folgen für die Erwerbsbiografien von Beschäftigten. Aktualisierte Ausbildungsinhalte helfen Beschäftigten, sich an neue Anforderungen anzupassen. Beschäftigte, die auf der modernisierten Ausbildungsverordnung ausgebildet wurden, verdienen mehr – in besonders vom technologischen Wandel betroffenen Berufen um bis zu 5,5%. Dagegen verlieren ältere Beschäftigte im selben Beruf oft an Einkommen, wenn die neu ausgebildeten Kohorten den Arbeitsmarkt erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausbildungsreport 2026: Schwerpunkt: Mentale Gesundheit (2026)
Schlingmann, Sophie; Dick, Oliver; Herzog-Buchholz, Esther;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog-Buchholz (2026): Ausbildungsreport 2026. Schwerpunkt: Mentale Gesundheit. 82 S.
Abstract
"Für den Ausbildungsreport 2026 wurden über zwölf Monate bis Mai 2026 insgesamt 13.227 Auszubildende aus den 25 am stärksten besetzten dualen Ausbildungsberufen befragt. Die Mehrheit bewertet ihre Ausbildung weiterhin positiv: 65,7 Prozent geben an, »zufrieden« oder »sehr zufrieden« zu sein. Der Rückgang um 5,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr ist jedoch gravierend. Die Ausbildungszufriedenheit erreicht damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Eine gute Berufsausbildung eröffnet jungen Menschen Perspektiven: Sie schafft die Grundlage für ein selbstbestimmtes Erwerbsleben, gesellschaftliche Teilhabe und langfristige soziale Sicherheit. Damit dies gelingt müssen die Rahmbedingungen stimmen. Der Ausbildungsreport 2026 verdeutlicht, dass viele Auszubildende jedoch unter Bedingungen lernen und arbeiten, die sie dauerhaft belasten. Mentale Gesundheit wird damit zu einem zentralen Schwerpunkt guter Ausbildungsqualität. Das Ausmaß der Belastungen durch betriebliche Anforderungen ist im Vergleich zu den Ergebnissen des Reports von 2016 weitgehend konstant geblieben. Eine spürbare Verbesserung der Rahmenbedingungen ist damit nicht erkennbar. Gleichzeitig hat sich die gesellschaftliche Lage in den vergangenen zehn Jahren deutlich verschärft: Die Folgen der Corona-Pandemie, steigende Lebenshaltungskosten, Auswirkungen von Kriegen und Klimakrise prägen die Lebensrealität junger Menschen. Hinzu kommen häufig private Herausforderungen, etwa finanzielle Sorgen oder ein angespannter Wohnungsmarkt. Mentale Gesundheit darf deshalb nicht als individuelles Thema verstanden werden. Sie hängt eng mit den Rahmenbedingungen in Betrieb und Berufsschule zusammen. Wer mentale Gesundheit stärken will, muss die Ausbildung insgesamt stärken: durch mehr Ausbildungsplätze, gute Ausbildungsbedingungen, sichere Perspektiven, bezahlbaren Wohnraum sowie verlässliche Unterstützungsstrukturen. Psychische Belastungen sind längst Teil der Lebens- und Ausbildungsrealität vieler junger Menschen, werden aber noch immer zu selten mitgedacht. Deshalb braucht es niedrigschwellige, vertrauliche Anlaufstellen, sozialpädagogische Begleitung, etwa in Azubiwohnheimen, qualifizierte Ansprechpersonen in Betrieb und Berufsschule. Mentale Gesundheit ist kein Zusatzthema, sondern ein zentraler Bestandteil guter Ausbildungsqualität." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung (2026)
Zitatform
Schuss, Eric (2026): Zur Diskussion einer Ausbildungsumlage für die duale Berufsausbildung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 3, S. 191-197. DOI:10.2478/wd-2026-0050
Abstract
"Viele junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz – insbesondere in Großstädten. Um dieses Problem anzugehen, sind Betriebe in Bremen seit 2025 verpflichtet, eine Ausbildungsplatzabgabe zu leisten, auf deren Basis ein Umlagefonds aufgebaut wird. Ausbildende Betriebe erhalten dann für ihre Ausbildungsaktivitäten einen finanziellen Ausgleich aus diesem Fonds. Auch in Berlin hat sich die Landesregierung auf die Einführung einer solchen Ausbildungsumlage geeinigt. Doch die Reformen sind umstritten. Im vorliegenden Beitrag wird basierend auf nationaler und internationaler Forschung gezeigt, dass eine solche Umlage erfolgreich sein kann, wenn eine tatsächliche Unterversorgung mit Ausbildungsstellen vorliegt und die Umlage breit akzeptiert und spezifisch zugeschnitten wird. Anschließend wird mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt in Berlin und Bremen diskutiert, inwiefern diese Bedingungen dort gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Data product DOI: 10.5164/IAB.BHP7521.de.en.v1 -
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Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025: Starker Anstieg von deutlich über 6 Prozent im zweiten Jahr in Folge (2026)
Zitatform
Schönfeld, Gudrun & Felix Wenzelmann (2026): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2025: Starker Anstieg von deutlich über 6 Prozent im zweiten Jahr in Folge. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 35 S.
Abstract
"Das Bundesinstitut für Berufsbildung wertet jährlich die tariflichen Ausbildungsvergütungen zum Stand 1. Oktober aus. 2025 erhielten Auszubildende in tarifgebundenen Betrieben im Durchschnitt 1.209 Euro pro Monat. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich um 6,7 Prozent. Dies war der höchste Anstieg, seitdem bundesdeutsche Gesamtdurchschnitte ermittelt werden. Bereits 2024 wurde mit 6,3 Prozent eine Zunahme in ähnlicher Dimension gemessen. Durch die hohen Zuwächse konnten die Verluste bei den realen Vergütungen, insbesondere zwischen 2021 und 2023, weitgehend ausgeglichen werden. Der Fachbeitrag präsentiert weitere Ergebnisse nach ausgewählten Berufen, Ausbildungsbereichen und Ausbildungsjahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025 (2026)
Sielschott, Stephan; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2026): Betriebliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten von Transformation durch Strukturwandel, Wirtschaftslage, Digitalisierung und KI. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2025. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2025), Frankfurt am Main, 26 S.
Abstract
"Die betriebliche Ausbildung und die betriebliche Weiterbildung werden in Report 2 zum IAB-Betriebspanel 2025 als Strategien zur Arbeits- und Fachkräftesicherung analysiert. Während in der Berufsausbildung junge Menschen praxisnah und bedarfsgerecht qualifiziert und frühzeitig an ihren Ausbildungsbetrieb gebunden werden, stärkt betriebliche Weiterbildung die Mitarbeitendenbindung und befähigt zugleich Betriebe wie auch Beschäftigte, den Herausforderungen des gesellschaftlichen und technologischen Wandels erfolgreich zu begegnen. Allerdings ist die aktuelle Lage bei Aus- und Weiterbildungen vor dem Hintergrund verschiedener Transformationsprozesse zu betrachten. Beispielsweise führt der Strukturwandel im Verarbeitenden Gewerbe dazu, dass viele Betriebe in schwierigen wirtschaftlichen Lagen weniger oder gar nicht mehr ausbilden und Weiterbildungsaktivitäten quantitativ zurückgefahren und wenige qualitativ neu justiert werden. Dies bedeutet, dass sich Transformationsprozesse durchaus auf die Ausbildungs- und Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe auswirken können. Entsprechend zeigen aktuelle Zahlen, dass die angespannte wirtschaftliche Lage die Ausbildungs- wie auch die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe deutschlandweit abschwächen kann. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland bis Ende September 2025 um 4,6 Prozent zurückgegangen, während die Zahl unversorgter Bewerberinnen und Bewerber um rund 20 Prozent gestiegen ist" (Textauszug, IAB-Doku)
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Revision der Statistik über Berufsausbildungsstellen: Berücksichtigung von Stellen ohne erfasste Ausbildungsberechtigung (2026)
Stephani, Jens; Szameitat, Jörg;Zitatform
Stephani, Jens & Jörg Szameitat (2026): Revision der Statistik über Berufsausbildungsstellen. Berücksichtigung von Stellen ohne erfasste Ausbildungsberechtigung. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 10 S.
Abstract
"Die statistische Abbildung der gemeldeten Berufsausbildungsstellen war von April 2025 bis Juni 2026 unvollständig. Hintergrund sind prozessuale Umstellungen im Umgang mit der Ausbildungsberechtigung von Betrieben. Im Berichtsjahr 2024/25 waren die Auswirkungen der Untererfassung moderat, sie konzentrierten sich auf das laufende Berichtsjahr 2025/26. Für die Mehrzahl der Länder und der Agenturen für Arbeit wirkte sich die Untererfassung jedoch nicht auf die Grundaussagen zur Lage und Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt aus. Zum Berichtsmonat Juli 2026 erfolgt eine umfassende Revision der Daten. Die zurückliegenden Zeiträume werden beginnend mit dem Berichtsmonat April 2025 revidiert. Ab Berichtsmonat Juli 2026 und damit auch für die Bilanz am Ausbildungsmarkt im September 2026 liegen somit (auch rückwirkend) wieder aussagekräftige Daten einschließlich korrekter Vorjahresvergleiche vor. Bis zur Revision der Daten wurden die jeweiligen nicht korrigierten Daten veröffentlicht und mit einem Hinweis zum geschätzten Ausmaß der unvollständigen Abbildung versehen. Währenddessen wurde die umfassende Revision in den IT-Systemen vorbereitet und implementiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education (2026)
Zitatform
Tanhua, Inkeri (2026): Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 3, S. 431-448. DOI:10.1080/13636820.2025.2543591
Abstract
"This article examines how discourses on migrants, language skills, and the suitability of educational and vocational paths can racialize the students perceived as migrants in Finnish vocational education and training (VET). The study draws on observations and interviews with students and teachers on two differently gender-typed programs, women-dominated dental technology and men-dominated mechanical engineering. In both programmes, most students have moved to Finland and started learning Finnish a few years before entering vocational education. Drawing on critical race theory and critical discourse analysis, the article identifies four discourses that racialize the students perceived as migrants. The discourse on VET as ‘a realistic choice for migrants lacking language skills’ in dental technology and the idealization of ‘hard-working migrants’ in mechanical engineering encourage migrants’ entry to these programs, but simultaneously racialise them. The discourse on ‘sufficient Finnish skills’ in mechanical engineering encourages, while the discourse on ‘high level of language proficiency’ in dental technology discourages migrants’ entry to the profession, and demonstrates that racism can be hidden behind the talk on language skills. Together, these discourses show that the processes of racialisation are mundane in VET and can direct people’s educational and occupational paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of dual VET on the unemployment rate of young adults after the financial crisis: a comparison between Germany and the United States (2026)
Zitatform
Trutwin, Lucas, André Habisch & Johannes Kellner (2026): The impact of dual VET on the unemployment rate of young adults after the financial crisis: a comparison between Germany and the United States. In: Journal of vocational education and training, S. 1-23. DOI:10.1080/13636820.2026.2677151
Abstract
"This paper examines whether dual VET enhances labour market resilience for young adults in the aftermath of the 2008 financial crisis. Using harmonised microdata from the German Socio-Economic Panel (SOEP) and the Panel Study of Income Dynamics (PSID) for the United States, linked via the Comparative Panel File (CPF), we compare unemployment among 25- to 34-year-olds whose highest attained qualification is dual VET (Germany) or a high school diploma (United States). Our weighted estimates indicate consistently lower and less volatile unemployment risk for dual VET graduates than for high school graduates, with the gap peaking during the crisis years and persisting thereafter. We interpret these patterns through the lenses of collective skill formation, school-to-work transitions, and the trade-off between specific and general skills. The findings suggest that sustaining and modernising high-quality dual VET can strengthen labour market resilience within a broader skills strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014 (2026)
Zitatform
Ulrich, Angela, Annette Röhrig, Laila Schmitt, Niklas Schorr & Gabriele Wydra-Somaggio (2026): Junge Menschen ohne Berufsabschluss im Arbeitsmarkt in Hessen - Entwicklungen seit 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2026), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.REH.2601
Abstract
"Der Bericht untersucht die Entwicklung junger Menschen unter 35 Jahren ohne Berufsabschluss in Hessen seit 2014. Besonders betroffen von Ausbildungslosigkeit sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen sowie solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit – vor allem aus Asylherkunftsländern. Viele junge Ungelernte arbeiten in wenigen Berufsgruppen (v. a. Verkehr/Logistik, Verkauf) sowie in der Zeitarbeit. Diese Tätigkeiten sind häufig prekär: Rund 62 Prozent der ersten Beschäftigungen dauern höchstens sechs Monate. Die Analyse der Erwerbsbiografien zeigt: 32 Prozent derjenigen, die ohne Ausbildung oder Studium ins Berufsleben starten, verbleiben bis 35 Jahre ohne Abschluss. Wer später doch noch einen Abschluss erwirbt, hat deutlich stabilere Beschäftigungen und höhere Einkommen. Eine Clusteranalyse identifiziert fünf typische Erwerbsverlaufsmuster in dieser Gruppe. Besonders hohes Risiko langfristiger Ausbildungslosigkeit haben jene, die direkt nach der Schule in ungelernte Beschäftigung einsteigen und lange dort verbleiben, Personen mit instabilen Erwerbsverläufen, Männer, Nicht-Deutsche sowie junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Gerade angesichts des demografischen Wandels und steigender Fachkräftebedarfe ist es entscheidend, junge Ungelernte frühzeitig zu unterstützen. Erfolgsversprechend sind intensive Begleitung durch die Bundesagentur für Arbeit, gezielte Ansprache von Beschäftigten ohne Abschluss und klare Karriereperspektiven durch Qualifizierung. Ausbildungslosigkeit schadet langfristig sowohl den Erwerbschancen der Betroffenen als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Weiterbildung: Warum wir Abschlüsse als Startschüsse sehen sollten: Standpunkt (2026)
Zitatform
Weber, Enzo (2026): Weiterbildung: Warum wir Abschlüsse als Startschüsse sehen sollten. Standpunkt. In: Table Briefings. Bildung H. 29.07.2026.
Abstract
"Politik und Wirtschaft müssten Angebote zur Weiterbildung ausbauen, fordert der Arbeitsmarkt-Experte Enzo Weber vom IAB. Seine Empfehlung: eine Öffnung der bestehenden Bildungseinrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Precarious Inclusion: The Role of Local Practices, Institutional Contexts, and Uncertain Residence Status in Vocational Education and Training of Refugees in Germany (2026)
Zitatform
Wehking, Katharina (2026): Precarious Inclusion: The Role of Local Practices, Institutional Contexts, and Uncertain Residence Status in Vocational Education and Training of Refugees in Germany. In: O. Winkler & M. Olczyk (Eds.) (2026): Educational Integration of Refugees and Newly Arrived Immigrants, S. 99-120. DOI:10.1007/978-3-032-25346-0_5
Abstract
"The inclusion of refugees in vocational education and training (VET) is considered crucial for enabling their participation in economic and social life. However, existing research demonstrates that access to and opportunities for VET participation are heavily dependent on residence status, primarily due to Germany’s stratified asylum and residence laws. Recently, a meritocratic logic has increasingly permeated the German asylum system, linking refugees’ chances of securing residence directly to engagement in employment or VET. From a theoretical perspective, refugees navigate a complex multi-level system where integration is determined by local, national, and supranational rules and practices. This article examines these interfaces, exploring how the integration of young refugees in VET can be achieved successfully at the local level, despite their poor long-term residency prospects from a national policy perspective. The paper presents findings derived from interviews with institutional experts and problem-centred interviews with trainees who have lived experience of forced migration, utilising a grounded theory methodology. The results reveal that refugees actively employ VET to improve their prospects of staying in the country. Nevertheless, they confront numerous legal, structural, social, and informational barriers in accessing and completing VET. The study concludes that institutional support from training companies and local networks is indispensable to overcome these obstacles. Overall, the findings underline the critical importance of institutional and local contexts for the successful integration of refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Works Councils and Apprenticeship Training: Heterogeneous Works Councils, Heterogeneous Effects? (2026)
Zitatform
Weis, Kathrin, Samuel Muehlemann & Harald Pfeifer (2026): Works Councils and Apprenticeship Training: Heterogeneous Works Councils, Heterogeneous Effects? In: BJIR, Jg. 64, H. 2, S. 250-262. DOI:10.1111/bjir.70030
Abstract
"In Germany, works councils possess co-determination rights concerning apprenticeship training, which may influence training outcomes in firms. While the literature commonly assumes homogeneous effects of works councils, this study reveals considerable heterogeneity in their involvement in training-related decisions. Using representative German firm-level data, we explore two dimensions of works councils’ heterogeneity: their participation in various apprenticeship-related decisions and their overall perceived success in enforcing their agendas. We document how these dimensions of works council heterogeneity are associated with firms’ decisions on whether to train apprentices, the intensity of training (the number of apprentices relative to total employment) and apprentice retention and dropout rates. Our findings indicate that works council participation is associated with higher training propensity and higher apprentice retention rates, but it has no significant link to training intensity. Interestingly, works councils rated as successful are associated with lower apprentice dropout rates but also lower retention rates for graduates, highlighting a trade-off between ensuring training quality and navigating the potentially conflicting interests of apprentices and incumbent workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The training market in 2024: Analyses based on the BIBB survey of newly concluded training contracts and the training market statistics of the Federal Employment Agency as of 30 September (2026)
Zitatform
Weller, Sabrina Inez, Alexander Christ, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2026): The training market in 2024. Analyses based on the BIBB survey of newly concluded training contracts and the training market statistics of the Federal Employment Agency as of 30 September. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 60 S.
Abstract
"After the training market slowly recovered from the losses caused by the coronavirus pandemic in recent years and slight growth was recorded again, the number of newly concluded training contracts in 2024 fell by 0.5 per cent compared to the previous year to around 486,700 contracts. This is one of the key findings of the BIBB’s analyses of the development of the training market in 2024. It is based on the BIBB survey of newly concluded training contracts as of 30 September and on the training market statistics of the Federal Employment Agency. The publication provides an overview of unsuccessful market entries and matching problems, as well as the supply of and demand for training places." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training (2026)
Zitatform
Wicht, Leonie (2026): Unintended Transitions: Employment Outcomes Following Firm Closures During Vocational Education and Training. (IAB-Discussion Paper 05/2026), Nürnberg, 179 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2605
Abstract
"Die duale Berufsausbildung spielt eine zentrale Rolle beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt in Deutschland. Dennoch wird ein erheblicher Anteil der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Die Schätzung der kausalen Effekte solcher Ausbildungsabbrüche ist schwierig, da die Entscheidung zum Abbruch endogen ist. Diese Studie nutzt Betriebsschließungen von Ausbildungsbetrieben als unerwartete Schocks, die Auszubildende während ihrer Ausbildung verdrängen. Auf Basis administrativer Daten aller Auszubildenden in Deutschland zwischen 2008 und 2022 wird mithilfe eine Ereignisstudie mit einer gematchten Kontrollgruppe der Einfluss des Verlusts des Ausbildungsplatzes auf Beschäftigungs- und Einkommensverläufe über die folgenden acht Jahre untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verlust des Ausbildungsplatzes zu kleinen, aber anhaltenden Einkommensverlusten führt. Im Vergleich zu nicht betroffenen Auszubildenden sinken die Einkommen aus regulärer Beschäftigung vier Jahre später um bis zu 780 Euro pro Jahr (etwa 4,5 Prozent) und liegen auch in den Folgejahren noch rund 2 Prozent niedriger. Diese Verluste fallen im Vergleich zu Verlusten einer regulären Beschäftigung moderat aus. Dies steht im Einklang mit der starken institutionellen Unterstützung im deutschen Berufsbildungssystem, die betroffenen Auszubildenden hilft, ihre Ausbildung in einem neuen Betrieb fortzusetzen und erfolgreich abzuschließen. Allerdings verzeichnen Auszubildende ohne Schulabschluss deutlich größere und im Zeitverlauf zunehmende Einkommensverluste. Eine Dekompositionsanalyse zeigt, dass die gesamten Einkommensverluste zu einem großen Teil von denjenigen Auszubildenden verursacht werden, die ihre Ausbildung im Anschluss abbrechen. Demgegenüber erfahren Personen, die ihre Ausbildung abschließen, nur geringe Einkommenseinbußen, und der Verlust des Ausbildungsplatzes erhöht das Risiko eines Ausbildungsabbruchs nur geringfügig. Insgesamt zeigen die Ergebnisse die wichtige unterstützende Rolle verschiedener Institutionen im dualen Berufsbildungssystem, der zuständigen Kammern und der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Zugleich wird deutlich, dass nicht alle Auszubildenden gleichermaßen Zugang zu diesen Unterstützungsmechanismen haben oder in gleichem Maße von ihnen profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany (2026)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Paula Protsch, Laura Menze & Katarina Weßling (2026): Spatial mobility and occupational status attainment in the transition from school to work in Germany. In: Advances in life course research, Jg. 67. DOI:10.1016/j.alcr.2026.100728
Abstract
"This study investigates opportunities for occupational status attainment through spatial mobility in early stratification processes. We focus in particular on how this relationship is conditioned by young people’s occupational status aspirations as well as by institutional and local structural opportunities, thereby scrutinizing how spatial mobility may contribute to unequal career opportunities. Empirically, we analyze occupational status attainment in the transition from school to Vocational Education and Journal Pre-proof 2 Training (VET) in Germany. Using longitudinal data from the German National Educational Panel Study (NEPS) combined with fine-grained regional information, we show that young people who commute or relocate for a VET position are more likely to secure higher-status VET positions. Yet spatial mobility is only associated with higher occupational status attainment among young people with higher levels of occupational status aspirations, among those originating from structurally weak regions and those with at least an intermediate secondary school-leaving certificate. We conclude that spatial mobility can enable young people to overcome regional disadvantages, functioning as an agentic strategy for pursuing occupational goals more effectively. At the same time, it tends to widen status differentials between socially stratified educational groups and remains shaped by local structural opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung und Weiterbildung in Deutschland: Expertise zum BIBB-Datenreport 2026 (2026)
Abstract
"Seit dem Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2009 (mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2007) werden die Daten in Form von Zeitreihen aufbereitet und dargestellt. Dazu wurde eine Reihe an Indikatoren entwickelt, die in der Regel für den Zeitraum ab 2000 bis zum jeweils aktuellen Rand ausgewertet werden. Auch der vorliegende Bericht knüpft hieran an und schreibt die Kenngrößen, die bereits Gegenstand der vorangegangenen Berichte waren, bis zum aktuellen Rand fort. Der letzte Bericht wurde im Jahr 2024 (mit den Daten bis 2022) erstellt. Somit ergänzt die vorliegende Expertise die dort dargestellten Ergebnisse um die Jahre 2023 und 2024 und ermöglicht auf dieser Basis Aussagen zu aktuellen Entwicklungen - insbesondere auch im Hinblick auf die konjunkturelle Schwäche der vergangenen Jahre. Die dargestellten Indikatoren beziehen sich sowohl auf die betriebliche Aus- als auch die betriebliche Weiterbildung. Damit erlaubt der Bericht eine umfassende Abbildung von Trends der betrieblichen Bildungsaktivitäten, die nicht nur im Kontext der anhaltenden Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihren Fachkräftebedarf zu decken (vgl. z.B. Leber/Schwengler 2025), sondern auch vor dem Hintergrund des technologischen (z.B. Heß/Janssen/Leber 2026 und 2023) und des ökologischen Wandels (z.B. Brixy/Janser/Mense 2023) an Bedeutung gewinnen. Die Expertise ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst die Datengrundlage, das IAB-Betriebspanel, vorgestellt, bevor in Kapitel 3 das betriebliche Aus-bildungsverhalten betrachtet wird. Hier werden grundlegende Strukturen der betrieblichen Berufsausbildung, bestehende Potenziale sowie die Übernahme von Ausbildungsabsolventen analysiert. In Kapitel 4 stehen die Weiterbildungsaktivitäten der Betriebe im Fokus. Neben der Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe ist dabei vor allem auch die Weiterbildungsteilnahme einzelner Beschäftigtengruppen von Interesse. Die Ergebnisse sowohl für die Aus- als auch die Weiterbildung wer-den jeweils detailliert nach Betriebsgrößenklassen, Wirtschaftszweigen und Regio-nen dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 -
Literaturhinweis
Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2026)
Zitatform
(2026): Herausforderungen für junge Menschen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Im Zuge des demografischen Wandels sind die Schülerzahlen zurückgegangen; gleichzeitig nimmt die Vielfalt zu – zum Beispiel durch mehr junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Für die schulische Bildung, die die Grundlage für die berufliche Ausbildung ist, ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Bereits seit vielen Jahren gibt es einen Trend zu höheren Schulabschlüssen. Dies hat Auswirkungen auf die Berufswahl und führt zu einer anhaltend hohen Studierneigung. Gleichzeitig verlassen jährlich etwa 6-8 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Schulabschluss. Relativ wenige davon absolvieren eine Berufsausbildung. Im sogenannten Übergangsbereich kann ein Schulabschluss nachgeholt werden und eine Ausbildungsvorbereitung erfolgen. Hier hat der Anteil von Personen ohne Schulabschluss und mit ausländischer Staatsangehörigkeit stark zugenommen. Fast 100.000 jungen Menschen gelingt trotz Hauptschulabschluss kein direkter Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Ausbildungsuchenden und die gemeldeten Berufsausbildungsstellen bilden den Markt nicht vollständig ab, weil alle Meldungen freiwillig sind. Werden rechnerisch auch diejenigen Ausbildungsuchenden in die Betrachtung einbezogen, die auf eigene Faust – also ohne Meldung bei einer Arbeitsagentur oder einem Jobcenter – eine Ausbildung gefunden haben, wird deutlich: Es sind mehr junge Menschen auf Ausbildungssuche als Ausbildungsstellen angeboten werden (jeweils gemeldete und nicht gemeldete). Dies zeigt zum einen, dass es ungeachtet der bestehenden Passungsprobleme nicht für jeden Ausbildungsuchenden einen Ausbildungsplatz gibt. Zum anderen ist festzuhalten, dass am Ausbildungsmarkt ein größeres Potenzial an Ausbildungsuchenden vorhanden ist, als es der isolierte Blick auf die gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber vermuten lässt. Angebot und Nachfrage finden häufig nicht zusammen. Nur etwa die Hälfte der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber beginnt eine Berufsausbildung. Die Anteile der unversorgten an allen gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie der unbesetzten an allen gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen haben sich über die Jahre immer weiter erhöht. Dieses Potenzial gilt es zu heben. Dieser Mismatch lässt sich zum Teil auf gestiegene regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Passungsprobleme zurückführen. Zwei Personengruppen, die auch Überschneidungen aufweisen, sind bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle vergleichsweise selten erfolgreich: Junge Menschen mit (höchstens) einem Hauptschulabschluss sowie Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Über eine Million junge Menschen unter 30 Jahren sind weder in einer Berufsausbildung oder einer anderen Qualifizierung, noch gehen sie einer Erwerbstätigkeit nach (sogenannte NEET2). Darunter sind auch solche, die sich enttäuscht und demotiviert von der Ausbildungs- und Arbeitssuche zurückgezogen haben. Bei 30 Prozent der jungen Menschen wurde der Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. 28 Prozent der Studierenden haben ihr Studium abgebrochen. Diese Quoten sind in den letzten Jahren gestiegen. Der Großteil, aber nicht jeder, setzt nach einer Neuorientierung seinen Bildungsweg fort. Die Jugendarbeitslosigkeit ist wie die Arbeitslosigkeit insgesamt gestiegen und erreichte 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Drei Viertel der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Für diese Personengruppe stehen die Chancen auf eine (dauerhafte) Beschäftigungsaufnahme schlecht. Die Arbeitslosenquote von formal nicht Qualifizierten ist mehr als sechsmal so hoch wie die von Personen mit Berufsabschluss. 2,9 Millionen Menschen im Alter von 20 bis unter 35 Jahren haben keinen formalen beruflichen Abschluss. Das ist jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland. Diese Personengruppe hat im Zuge der Fluchtmigration stark zugenommen. Personen ohne Berufsabschluss sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und arbeiten zumeist in Helfertätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Berufsbildungsbericht 2026 (2026)
Zitatform
(2026): Berufsbildungsbericht 2026. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 178 S.
Abstract
"Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Sektor „Berufsausbildung“ ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr 2024 etwas zurück (-1,2 Prozent). Während die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO (-3,3 Prozent) als auch die sogenannte sonstige schulische Berufsausbildung (-1,7 Prozent) Rückgänge verzeichneten, stieg die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger in der Berufsausbildung im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen (+3,8 Prozent). Im „Übergangsbereich“ nahm die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger um 0,7 Prozent zu. Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Sektor „Erwerb der HZB“ blieb konstant (-136 bzw. 0,0 Prozent), auch weil sich seit zwei Jahren keine starken Veränderungen der Schülerzahlen durch die Rückkehr zu G9 zeigen. Im Sektor „Studium“ gab es 2025 einen leichten Anstieg (1,6 Prozent). Minus bei der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung: Die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland spiegelt sich in der Ausbildungsbilanz des Jahres 2025 wider. Zum 30. September 2025 wurden 476.000 Ausbildungsverträge gezählt, 10.300 (-2,1 Prozent) weniger als 2024. Die Zahl der betrieblichen Verträge lag mit 461.000 (-2,5 Prozent oder 12.000 Verträge) unter dem Vorjahresniveau. Die Zahl der außerbetrieblichen Verträge dagegen stieg um 12,4 Prozent oder 1.700 auf 15.000. Rückgänge auch beim Ausbildungsangebot: Deutlich zurückgegangen ist im Jahr 2025 das Angebot an Ausbildungsplätzen: Bundesweit wurden 530.300 Ausbildungsstellen angeboten. Das Ausbildungsangebot (neu abgeschlossene Ausbildungsverträge plus unbesetzte Berufsausbildungsstellen) fiel somit 25.300 Stellen (-4,6 Prozent) niedriger aus als im Vorjahr. Das betriebliche Ausbildungsangebot (ohne überwiegend öffentlich finanzierte Ausbildungsstellen) lag bei 515.300. Somit haben Betriebe und Unternehmen in Deutschland 27.000 (-5,0 Prozent) Ausbildungsplätze weniger zur Verfügung gestellt als im Vorjahr. Anstieg bei erweiterter, Rückgang bei traditioneller Nachfrage: Die Nachfrage nach Ausbildung errechnet sich aus der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (realisierte Nachfrage) zuzüglich der Zahl der in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Personen, die noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind. Nach der traditionellen Nachfragedefinition lag die Nachfrage 2025 bei 515.800. Das sind 1.600 (-0,3 Prozent) weniger als 2024. Die Nachfrage nach der erweiterten Definition, die auch Bewerberinnen und Bewerber mit Alternative und weiterem Vermittlungswunsch in Ausbildung einbezieht, ist auf 560.300 gestiegen (+3.700 bzw. +0,7 Prozent zu 2024). Weiterhin Schwierigkeiten bei der Passfähigkeit von Angebot und Nachfrage sowie zunehmende Versorgungsprobleme: Zum Stichtag 30. September waren noch 39.900 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Das ist ein neuer Höchststand bezogen auf die Zeitreihe seit 2009. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Zahl der Unversorgten um 8.700 (+28,0 Prozent) gestiegen. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber mit Alternative und weiterem Vermittlungswunsch in Ausbildung lag mit 44.500 ebenfalls über dem Vorjahresniveau (+5.300 bzw. +13,4 Prozent). Insgesamt waren somit 84.400 Bewerberinnen und Bewerber noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle und wünschten eine entsprechende Vermittlung durch die BA. Das sind 14.000 mehr als im Vorjahr (2024: 70.400). Die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen ist 2025 erneut gesunken. Sie sank um 15.000 (-21,6 Prozent) auf 54.400. Somit wies die Statistik der BA zum Stichtag 30. September mehr noch suchende Bewerberinnen und Bewerber als unbesetzte Stellen aus. Nach wie vor ist es schwierig, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen. Während der Anteil unbesetzter Stellen am betrieblichen Gesamtangebot nach Anstiegen in den Vorjahren zuletzt wieder leicht gesunken ist (2023: 13,4 Prozent; 2024: 12,8 Prozent; 2025: 10,6 Prozent), fiel der Anteil der noch eine Ausbildungsstelle suchenden Bewerberinnen und Bewerber an der Gesamtnachfrage höher aus (2023: 11,5 Prozent; 2024: 12,6 Prozent; 2025: 15,1 Prozent). Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Berufen und Regionen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025 (2025)
Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Jahn, Elke; Leber, Ute ; Wolff, Joachim ; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah ; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon ; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger ; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp ; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Gherbaoui, Samia; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan F. C.; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin ; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Anger, Silke, Melanie Arntz, Elisabeth Artmann, Ann-Christin Bächmann, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Bernhard Christoph, Matthias Collischon, Wolfgang Dauth, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Jan F. C. Gellermann, Samia Gherbaoui, Nina Gläser, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Timon Hellwagner, Pascal Heß, Karolin Hiesinger, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer, Elke J. Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Stefanie Wolter, Torsten Lietzmann, Florian Lehmer, Ute Leber, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Julia Lang, Susanne Wanger, Sarah Kuhn, Philipp Vom Berge, Alexander Kubis, Ulrich Walwei, Simon Trenkle, Michael Stops, Yuliya Kosyakova, Ignat Stepanok, Duncan Roth, Angela Rauch, Martin Popp, Dana Müller, Andreas Mense, Gerd Zika, Enzo Weber, Holger Seibert, Philipp Ramos Lobato, Christoph Müller, Gesine Stephan, Michael Oberfichtner, Britta Matthes & Nancy Reims (2025): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025. Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.GP.2505.1
Abstract
"Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Gleichzeitig wird eine Deindustrialisierung Deutschlands befürchtet. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei den Themen Aus- und Weiterbildung –, bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen 2025“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Leber, Ute ; Wolff, Joachim ; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah ; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon ; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger ; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp ; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan F. C.; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin ; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ; -
Literaturhinweis
Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen (2025)
Anger, Silke ; Patzina, Alexander ; Lerche, Adrian ; Toussaint, Carina ; Hübner, Christine; Wilzek, Lukas; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Christine Hübner, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner, Carina Toussaint & Lukas Wilzek (2025): Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen. In: IAB-Forum H. 25.07.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250725.01
Abstract
"Abbrüche eines Studiums oder einer Ausbildung prägen nicht nur individuelle Bildungs- und Karrierepfade, sondern haben auch gesamtwirtschaftliche Folgen. Angesichts zunehmender Fachkräfteengpässe und steigender Ausbildungskosten gewinnt die Vermeidung solcher Abbrüche an Bedeutung. Dass Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung vorzeitig beenden, hat vielfältige Ursachen. Häufigster Grund ist die fehlende Übereinstimmung der persönlichen Interessen mit den Inhalten des gewählten Bildungswegs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Patzina, Alexander ; Lerche, Adrian ; Toussaint, Carina ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; -
Literaturhinweis
Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)
Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;Zitatform
Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195
Abstract
"Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich: Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung (2025)
Arndt, Franziska; Wieland, Clemens; Herzer, Philip; Schaffer, Fabian; Werner, Dirk; Flake, Regina; Renk, Helen;Zitatform
Arndt, Franziska, Regina Flake, Philip Herzer, Dirk Werner, Helen Renk, Fabian Schaffer & Clemens Wieland (2025): Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich. Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung. Gütersloh, 68 S. DOI:10.11586/2025043
Abstract
"Jahr für Jahr bleiben viele Tausend Ausbildungsplätze unbesetzt, gleichzeitig gehen viel zu viele Ausbildungsberweber:innen auf dem Ausbildungsmarkt leer aus. Wenn es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht, ist aus Sicht junger Menschen entscheidend, dass eine Ausbildungsstelle aus ihrer Sicht attraktiv ist – und vor allem nicht unattraktiv. Denn nur solche Ausbildungsplätze, die aus Sicht der Jugendlichen keine abschreckenden Merkmale – sogenannte Aversionsfaktoren – aufweisen, werden überhaupt in Erwägung gezogen. Erst dann kommen Attraktionsfaktoren, also positiv wahrgenommene Eigenschaften eines Ausbildungsplatzes, zur Wirkung. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Studie unter anderem den spannenden Fragen nachgegangen, welche Aspekte einer Ausbildungsstelle für junge Menschen besonders relevant sind, ob Unternehmen diese bieten können und ob sie das schließlich auch ausreichend kommunizieren. Zudem wird erhoben, wie kompetent sich Unternehmen im Bereich Ausbildungsmarketing bewegen sowie welche Unterstützungsangebote zur Ausbildung und Fachkräftesicherung ihnen bekannt sind und welche davon sie nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfolgsrezept im Gastgewerbe: Nachwuchssicherung durch internationale Auszubildende (2025)
Arndt, Franziska; Orange, Fritz;Zitatform
Arndt, Franziska & Fritz Orange (2025): Erfolgsrezept im Gastgewerbe: Nachwuchssicherung durch internationale Auszubildende. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,08), Köln, 7 S.
Abstract
"Während der Arbeitsmarkt im Hotel und Gastgewerbe wie viele andere Branchen im Spannungsfeld von wirtschaftlichem Druck bei gleichzeitigen Fachkräfteengpässen steht, verzeichnet der Ausbildungsmarkt Zuwächse. Die positive Entwicklung geht maßgeblich auf die Rekrutierung internationaler Auszubildender zurück: 44,3 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wurden im Jahr 2023 mit Menschen ausländischer Nationalität geschlossen. Nur durch die Rekrutierung ausländischer Auszubildender gelingt es, den Ausbildungsmarkt im Gastgewerbe zu stabilisieren, denn ohne sie wären die Neuabschlüsse seit 2019 um 19,3 Prozent gesunken. Der Arbeitsmarkt im Gastgewerbe vollzog zuletzt eine Trendwende, da es erstmals wieder mehr Arbeitslose als offene Stellen für Qualifizierte gab. Das liegt insbesondere an der Entwicklung der offenen Stellen, die nach der Pandemie zunächst stark anstiegen, zuletzt jedoch aufgrund sinkender Umsatzzahlen und steigendem Kostendruck stark zurückgingen. Aufgrund qualifikatorischer Passungsprobleme besteht weiterhin eine Fachkräftelücke von 2.703 fehlenden Fachkräften. Es fehlen vor allem Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung, insbesondere in der Systemgastronomie. Die Nachwuchssicherung ist daher eine zentrale Aufgabe der Fachkräftesicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven 2025: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen (2025)
Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Renk, Helen; Ullrich, Denise; Schaffer, Fabian;Zitatform
Barlovic, Ingo, Helen Renk, Fabian Schaffer, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2025): Ausbildungsperspektiven 2025. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen. Gütersloh, 29 S. DOI:10.11586/2025042
Abstract
"Die Berufsausbildung hat ein gutes Image und ist für junge Menschen weiterhin der beliebteste Bildungsweg nach der Schule. Trotzdem glaubt ein erheblicher Teil der Jugendlichen mit niedriger Schulbildung nicht daran, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dies kann eine Ursache dafür sein, dass jede:r Vierte von ihnen nach der Schule zunächst ohne berufsqualifizierenden Abschluss arbeiten möchte. Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt 2,86 Millionen ungelernte junge Menschen von häufig prekären Arbeitsbedingungen und schlechteren Verdienstchancen betroffen sind, ist dies eine besorgniserregende Entwicklung. Die jungen Menschen brauchen daher konkrete Ausbildungsperspektiven und mehr passgenaue Unterstützung am Übergang, etwa durch individuelle Beratung und Hilfe im Bewerbungsprozess. Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025 – Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen“. Für die Befragung wurden über 1.755 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 07. März bis zum 14. April 2025 nach ihren Zukunftsplänen, ihren Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt und zu beruflicher Orientierung sowie ihren Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Why do they leave? Examining dropout behaviour in gender-atypical vocational education and training in Germany (2025)
Zitatform
Beckmann, Janina (2025): Why do they leave? Examining dropout behaviour in gender-atypical vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 2, S. 297-321. DOI:10.1080/13636820.2023.2211546
Abstract
"Germany’s VET system is highly gender-segregated and marked by high dropout rates. This article investigates the dropout behaviour of apprentices in gender-atypical training occupations. First, we investigate whether gender-atypical apprentices drop out at a higher rate than their majority peers. Second, we examine differences in the self-reported reasons for dropping out among gender-typical and gender-atypical apprentices. Results show that gender-atypical apprentices, and particularly males in female-dominated occupations, are more likely to prematurely leave their apprenticeship. The self-reported reasons for dropping out differed by gender minority status: female minorities were more likely to drop out due to a lack of social integration, while male minorities were more likely to drop out due to unfulfilled aspirations in comparison to the gender majority. These results show that gender-specific perceptions and experiences are related to the higher dropout rates of gender-atypical apprentices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01
Abstract
"Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises (2025)
Zitatform
Busse, Robin, David Glauser & Katja Scharenberg (2025): Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-024-00176-y
Abstract
"Research has consistently revealed that adolescents with a migration background are more likely to drop out from vocational education and training (VET) at the upper-secondary level than their native peers. While recent research has provided rich empirical evidence of mechanisms leading to dropouts from VET, little is known about such mechanisms for adolescents with a migration background. In our contribution, we assume that the difficulties that adolescents with a migration background face when entering the VET system are associated with a restricted range of occupational opportunities and, thereby, higher levels of career compromises in terms of the desired and attained VET occupation. Following previous findings on key dimensions of career compromise, we examine the relevance of compromises in the field of work and social status in explaining the higher propensity of adolescents with a migration background to drop out from their first VET position. Using logistic regressions and KHB decomposition analyses, our results underline that gaps in VET dropout rates between adolescents with and without a migration background can partially be ascribed to migration-specific compromises in the field of work between the aspired and attained VET occupation, while compromises in social status seem to be unimportant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildungsberufe mit hohem Ansehen bleiben seltener unbesetzt (2025)
Zitatform
Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl & Sabrina Inez Weller (2025): Ausbildungsberufe mit hohem Ansehen bleiben seltener unbesetzt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 4, S. 51-53.
Abstract
"Berufe mit Prestige punkten auf dem Ausbildungsmarkt: Ausbildungsplätze in gesellschaftlich hoch angesehenen Berufen bleiben deutlich seltener unbesetzt. Analysen auf Basis der BIBB-Vollerhebung zum 30.09.2024 der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sowie der »Berufsbezogenen Ansehensskala« (BAS) zeigen, dass ein signifikanter Zusammenhang besteht – es gibt aber auch Ausnahmen, von denen wir vielleicht lernen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)
Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Weller, Sabrina Inez ; Granath, Ralf-Olaf; Milde, Bettina;Zitatform
Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 64 S.
Abstract
"Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind zentrale Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Stichtag 30. September sowie auf die Ausbildungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung: Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? (2025)
Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus & Amelie Illiger (2025): Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung. Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 156-176. DOI:10.25162/zbw-2025-0006
Abstract
"Etwa ein Drittel aller Ausbildungsanfänger: innen beginnen eine schulische Berufsausbildung. Trotz ihrer Bedeutung erhalten diese Ausbildungen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger Aufmerksamkeit als die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Bildungsberichterstattung wider. Der vorliegende Beitrag vergleicht die nationale Berichterstattung zu schulischen Berufsausbildungen, identifiziert bestehende Lücken und beleuchtet die zugrundeliegenden Ursachen. Abschließend werden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Sichtbarkeit und Relevanz schulischer Berufsausbildungen zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort (2025)
Zitatform
Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus, Ute Leber & Silke Hüls (2025): Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort. In: IAB-Forum H. 08.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251208.01
Abstract
"Die hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt zu den größten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich Auszubildende nach Vertragsabschluss umentscheiden. Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Jugendliche vor allem dann weitersuchen, wenn das eingegangene Ausbildungsverhältnis nicht ihren eigentlichen Wünschen entspricht. Aber auch weitere Gründe können eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrlingsausbildung im Überblick 2025: Strukturdaten, Trends und Perspektiven (2025)
Dornmayr, Helmut;Zitatform
Dornmayr, Helmut (2025): Lehrlingsausbildung im Überblick 2025: Strukturdaten, Trends und Perspektiven. (ibw-Forschungsbericht 225), Wien, 209 S.
Abstract
"Die aktuelle Entwicklung am österreichischen Lehrstellenmarkt ist von einem starken Rückgang der Zahl der Lehrlinge im 1. Lehrjahr gekennzeichnet. Dafür dürften auch konjunkturelle Gründe eine maßgebliche Rolle spielen. Das Matching von Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt ist derzeit außergewöhnlich schwierig. In Wien finden sich viele Lehrstellensuchende, in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol viele beim AMS vorgemerkte offene Lehrstellen. Auch der österreichweite, ungedeckte Bedarf an Fachkräften („Fachkräftemangel“) ist nach wie vor hoch. Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany (2025)
Zitatform
Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2025): The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 631-654., 2023-10-30. DOI:10.1080/13636820.2023.2280953
Abstract
"In this paper, we investigate the effects of the COVID-19 pandemic on vocational education and training in Germany. We exploit rich establishment-level survey data to estimate the causal effects of the pandemic by applying difference-in-differences estimation, contrasting trends in outcomes between establishments that suffered to varying degrees from adverse economic impacts after the first lockdown. We find that, due to the pandemic, establishments have not become more likely to leave the training market but hired less new trainees and retained less of their recent graduates in the first two years of the crisis, on average. We also compare these effects with the effects of the Great Recession on training and find that both are remarkably similar. Our findings foster concerns that the pandemic increases future skills shortage in the labour market and dampens young peoples’ career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))
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Literaturhinweis
Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market (2025)
Dörsam, Michael; Langen, Henrika;Zitatform
Dörsam, Michael & Henrika Langen (2025): Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market. (Working paper / Swiss Leading House 250), Zürich, 36 S.
Abstract
"To enhance the attractiveness of vocational education and training and to secure an adequate supply of skilled labour, the German government introduced a statutory minimum apprenticeship wage. Since January 1, 2020, apprentices who start their training have been entitled to a minimum wage that increases annually. Using administrative register data on apprenticeship contracts, we estimate the causal effect of this legislation on apprentice employment. Exploiting regional and occupational variation in the share of apprenticeships paid at the minimum wage, we apply standard difference-in-differences, triple-difference, and synthetic difference-in-differences models. Our results indicate that the minimum apprenticeship wage increased the number of apprenticeship contracts while reducing the contract termination rate in low-wage occupations. We also find considerable heterogeneity across occupations, which may be best explained by differences in exposure to skilled labour shortages and changes in apprentices' educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen (2025)
Zitatform
Ebbinghaus, Margit & Sabine Mohr (2025): Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 44-46.
Abstract
"Zahlreiche betriebliche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Vorzeitige Vertragslösungen sind als mögliche Ursache dafür bislang kaum beachtet worden. An dieser Lücke setzt der Beitrag unter Rückgriff auf Daten aus dem BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen (2025)
Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Silke Hüls, Ute Leber & Regina Dionisius (2025): Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen. (BIBB-Report 2025,04), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 15 S.
Abstract
"Die hohe Anzahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt seit Jahren zu den größten Herausforderungen des Ausbildungsmarktes. Eine mögliche, bislang wenig erforschte Ursache im Kontext von Besetzungsproblemen besteht darin, dass sich bereits eingeplante Auszubildende umentscheiden. Vor diesem Hintergrund untersucht der BIBB Report mithilfe von Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024, wie viele junge Menschen trotz eines Vertragsabschlusses weiter nach Ausbildungsstellen suchen und aus welchen Gründen sie dies tun. Es zeigt sich, dass nur ein kleinerer Teil der jungen Menschen mit Ausbildungsvertrag die Suche nach Ausbildungsstellen fortgesetzt hat. Anhand der offen erfragten Gründe ließen sich drei übergreifende Motive identifizieren, die u. a. auf eine noch nicht abgeschlossene Berufsorientierung hinweisen. Die Befunde erweitern damit nicht nur das Verständnis für die Ursachen unbesetzter Ausbildungsstellen, sondern eröffnen auch Ansatzpunkte, einer über den Vertragsabschluss hinausgehenden Suche nach Ausbildungsstellen entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)
Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02
Abstract
"Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)
Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518
Abstract
"Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Christoph, Bernhard ;Weiterführende Informationen
- Einflussfaktoren auf die erfolgreiche Einmündung in berufsqualifizierende Bildungsgänge und auf die Zufriedenheit der Ausbildungssuchenden mit ihrem Verbleib
- Zufriedenheit der Ausbildungssuchenden mit dem eigenen Verbleib – nach Fluchtmigration und Kenntnis über ihren Verbleib in der BA-Statistik
- Lesen Sie dazu das Interview im Online-Magazin IAB-Forum
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Literaturhinweis
Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil: BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt (2025)
Ertl, Hubert; Seegers, Marco ; Christ, Alexander ; Christoph, Bernhard ; Leber, Ute ; Gei, Julia; Anger, Silke ; Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Keßler, Catie; Schels, Brigitte ;Zitatform
Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,03), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 8 S.
Abstract
"Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Christoph, Bernhard ; Leber, Ute ; Anger, Silke ; Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; -
Literaturhinweis
Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (2025): Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert. In: IAB-Forum H. 06.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251106.01
Abstract
"Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler, Anna Houštecká & Leonie Wicht (2025): The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market. In: Labour Economics, Jg. 95, S. 1-28., 2025-06-25. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102755
Abstract
"Entries into firm-based vocational education and training (VET) stagnated in Germany during the 2010s and decreased by 11% between 2019 and 2020, which is likely to exacerbate future shortages of skilled workers. Against this backdrop, we study the VET market through the lens of a matching function estimated at the occupation by district level between 2013 and 2021. We employ a novel strategy to instrument for applicants and vacancies which draws on differences in local labor market conditions for different occupations. Our estimated matching elasticities for applicants and vacancies are 0.46 and 0.57, respectively. Matching efficiency shows a slight downward trend before Covid and a large drop during Covid. Using our estimates to decompose aggregate trends in matches, we find that while matching efficiency and applicants drove matches down before Covid, the increase in vacancies until 2019 stabilized the VET market. During Covid, the drop in applicants, vacancies, and matching efficiency contributed similarly to the sudden drop of matches. Furthermore, without the increase in migrants applying to VET positions, demographic change alone would have led to an even greater decline in matches already before Covid. Changes in occupational and regional mismatch did little in explaining the overall trend in matches." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. (IAB-Forschungsbericht 12/2025), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2512
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und der wiederkehrenden Bezeichnung von Deutschland als „krankem Mann Europas“ überraschend robust. Die Beschäftigungsquote liegt mit 77,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, doch die Zahl der offenen Stellen ist seit ihrem Höchststand 2022 deutlich gesunken, während die Arbeitslosenquote steigt. Besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, da viele Stellen nicht besetzt werden können. Die Koexistenz von steigender Arbeitslosigkeit und unbesetzten Stellen bleibt ein entscheidendes Problem für die Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels. Eine der größten strukturellen Schwächen ist das stagnierende Produktivitätswachstum. Während die Produktivität in den 2000er-Jahren noch stieg, stagniert sie seit den 2010er-Jahren weitgehend. Besonders problematisch ist die wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivität pro Arbeitsstunde und der Produktivität pro Arbeitnehmer, wovon sich letztere deutlich schlechter entwickelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Neben einer zunehmenden Teilzeitarbeit und einem Beschäftigungszuwachs in Sektoren mit niedriger Produktivität – etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich – verhindern geringe Investitionen in Digitalisierung und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Produktivitätssteigerung. Besonders das produzierende Gewerbe, das lange das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete, gerät zunehmend unter Druck. Die Industrieproduktion liegt noch immer unter dem Vorkrisenniveau, während die Beschäftigung in der jüngeren Vergangenheit stagnierte und aktuell rückläufig ist. Besonders die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Neben der sinkenden Nachfrage nach Elektroautos machen chinesische Wettbewerber den deutschen Herstellern zunehmend Konkurrenz. Auch Maschinenbau und Metallindustrie kämpfen mit strukturellen Problemen. Zudem belasten hohe Energiepreise und eine schwächelnde Exportnachfrage – insbesondere aus China – die deutsche Industrie. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche und den Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung mangelt es weiterhin an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe und das Bau- sowie das Gastgewerbe haben Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Eine Ursache hierfür ist die geringe Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Während Transformationen üblicherweise mit einer Umschichtung von Arbeitsplätzen verbunden sind, zeigt sich dieser Effekt in Deutschland bislang kaum. Die hohe Nutzung von Kurzarbeitergeld während der Pandemie hat die Beschäftigung stabilisiert, könnte jedoch den Anpassungsprozess verzögert haben, wenngleich hierfür belastbare empirische Belege fehlen. Deutschland muss die Digitalisierung und die Dekarbonisierung annehmen und nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Besonders Berufe mit geringen Qualifikationsanforderungen sind durch Automatisierung bedroht. Gleichzeitig entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Technologien. Der Wandel erfordert jedoch gezielte Investitionen in Weiterbildung und Umschulungen, um Beschäftigte auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Doch genau hier zeigen sich große Defizite. Die betriebliche Weiterbildung ist nach einem pandemiebedingten Einbruch noch nicht auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, und die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge liegt seit 2020 jedes Jahr unter einer halben Million. Zudem verschlechtern sich die schulischen Leistungen, was langfristig die Qualifikationsbasis der Erwerbsbevölkerung schwächen könnte. Deutschland steht damit vor einer großen Herausforderung: Die alternde Erwerbsbevölkerung verschärft den Fachkräftemangel, während Produktivitätsschwäche und Wettbewerbsverlust die wirtschaftliche Dynamik hemmen. Die Verbesserung der digitalen Kompetenzen und die Förderung der beruflichen Mobilität werden für die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Sicherung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung sein. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, sind massive Investitionen in Digitalisierung, Dekarbonisierung und Bildung dringend erforderlich. Nur wenn das Land der Aus- und Weiterbildung Priorität einräumt und sich dem Wandel stellt, kann es gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und seine Position als Europas größte Volkswirtschaft behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01
Abstract
"Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge (2025)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge. (IAB-Kurzbericht 14/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2514
Abstract
"Im Jahr 2024 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder leicht zurückgegangen und liegt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise. Im Zuge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Eine Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2024 zeigt, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und ermöglicht einen Blick aus der Sicht der Betriebe auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen ohne Schulabschluss und der Entwicklung der Übernahmequote." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Betriebliche Bereitschaft zur Berücksichtigung von Jugendlichen ohne Schulabschluss 2024
- Gründe für die Nichtbeteiligung an der Ausbildung 2024
- Zusammenhang zwischen der Nichtbesetzungsquote und der Nichtberücksichtigung von Personen ohne Schulabschluss in verschiedenen Branchen 2024
- Ausbildungsberechtigte und ausbildende Betriebe 2010 bis 2024
- Übernahmequoten sowie beendete Ausbildungen und übernommene Auszubildende 2010 bis 2024
- Die Hälfte der Betriebe ist bereit, Jugendliche ohne Schulabschluss einzustellen
- Zusammenhang zwischen der Entwicklung der erfolgreich beendeten Ausbildungen und der Übernahmequote in verschiedenen Branchen 2015 bis 2024
- Nichtbesetzungsquoten 2024 nach Betriebsgrößen, Branchen und wirtschaftlicher Lage
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Literaturhinweis
Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung (2025)
Flake, Regina; Risius, Paula; Werner, Dirk; Metzler, Christoph;Zitatform
Flake, Regina, Paula Risius, Dirk Werner & Christoph Metzler (2025): Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,06), Köln, 8 S.
Abstract
"Fast neun von zehn Unternehmen sehen in besser qualifizierten Bewerber:innen (86,9 Prozent) sowie in einer besseren Berufsorientierung und -vorbereitung (85,8 Prozent) zentrale Aspekte für eine hohe Ausbildungsqualität. Zugleich ergreifen Unternehmen vielfältige eigene Maßnahmen, um die Qualität der Ausbildung zu sichern, wenn Auszubildende Nachhol- oder Unterstützungsbedarf haben. In 70,8 Prozent der Unternehmen fördern die Ausbilder:innen beispielsweise gezielt leistungsschwächere Auszubildende. In knapp drei von vier Unternehmen werden die Ausbilder:innen dabei von der Geschäftsführung bei der Modernisierung und Digitalisierung der Ausbildung unterstützt (74,3 Prozent). Dies bestätigt den hohen Stellenwert der Ausbildung in Unternehmen – insbesondere mit Blick auf die Fachkräftesicherung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen wünscht sich externe Unterstützung bei der Förderung leistungsschwächerer Jugendlicher (55,0 Prozent). Ähnlich hoch ist der Unterstützungsbedarf für die Weiterbildung der Ausbilder:innen. Es gilt somit, passende Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote zu schaffen, damit die Bewerbersituation nicht zur Gefahr für die Ausbildungsqualität wird und Unternehmen mit zunehmend heterogenen Auszubildenden nicht überfordert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
School-leaving certificates and vocational education and training – the role of firms as gatekeepers in Germany (2025)
Zitatform
Friedrich, Anett (2025): School-leaving certificates and vocational education and training – the role of firms as gatekeepers in Germany. In: International Journal of Manpower, Jg. 46, H. 10, S. 125-147. DOI:10.1108/ijm-07-2024-0454
Abstract
"Purpose: The aim of this study is to examine the characteristics of firms that influence their hiring decisions regarding the share of newly hired apprentices with Abitur and maximum lower secondary certificates. Design/methodology/approach The study uses 2,004 training firms of the BIBB Qualification Panel data from 2013 to 2018 to estimate fixed-effects regressions analyzing the effect of firms’ qualification structures and recruitment problems on the share of newly hired apprentices with Abitur (highest German secondary school-leaving certificate) and maximum lower secondary certificates (in German maximal Hauptschulabschluss). Findings The results indicate that firms with a higher qualification structure hire a higher share of apprentices with Abitur. However, the effect gets insignificant once controlling for the share of applicants with Abitur. Further, the study suggests that firms reduce their requirements on the school-leaving certificate of VET applicants when they suffer from unfilled training positions. Moreover, the share of applicants with Abitur and maximum lower secondary certificate has high explanatory power for the share of newly hired apprentices with these certificates. Originality/value The study highlights the role of firms in facilitating the transition of young people entering dual VET in Germany, whereas most studies so far have focused on the individual level. Further, the study contributes to the understanding of firms’ hiring processes of apprentices beyond the question of whether a firm provides VET at all and could be used for designing labor market policy programs for youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2025)
Zitatform
Friedrich, Michael (Red.) (2025): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 17), Leverkusen: Budrich, 599 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025 wird zum siebzehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2025 lautet: "Einwanderungsgesellschaft"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025 -
Literaturhinweis
Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege: Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention (2025)
Fuchs, Philipp ; Herten, Benjamin; Mielenz, Maik Oliver; Beuthner, Denise; Brantzko, Michael; Seidel, Katja; Pöschel, Anna Sophie;Zitatform
Fuchs, Philipp, Maik Oliver Mielenz, Katja Seidel, Michael Brantzko, Anna Sophie Pöschel, Denise Beuthner & Benjamin Herten (2025): Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege. Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 67 S.
Abstract
"Die Autor/-innen analysieren Ausbildungsabbrüche in der Pflege, basierend auf einem vom BIBB durchgeführten Projekt (2021–2024). Dabei wurden veränderte Bedingungen der 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung und der Fachkräftemangel berücksichtigt. Durch eine Kombination aus Panelbefragungen, biografischen Interviews und Kollaborationsworkshops wurden quantitative sowie qualitative Daten erhoben. Ein zentrales Ergebnis war der Einfluss des sogenannten „Praxisschocks" auf die Abbruchgedanken der Auszubildenden. Im Projekt wurde das Modell „Haus der guten Ausbildung" entwickelt, das Ausbildungserfolg auf persönliche, institutionelle und soziale Faktoren zurückführt. Dieses Modell diente als Grundlage für Pilotprojekte, deren Maßnahmen praxisnah erprobt und evaluiert wurden, z. B. Lernstandsgespräche, individuelle Lernzeiten und Erfolgskonferenzen. Das Projekt unterstreicht die Relevanz vernetzter Unterstützungsmaßnahmen, um Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu vermeiden." (BIBB Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels (2025)
Giar, Katharina; Neumann, Maximilian;Zitatform
Giar, Katharina & Maximilian Neumann (2025): Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 77, H. 6, S. 64-75.
Abstract
"Um dem Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland zu begegnen, wurde die bisher getrennte Alten- und Krankenpflegeausbildung zusammengeführt. Seit Januar 2020 erfolgt eine generalisierte Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes, zugleich wurde eine neue Statistik zu dieser neuen Ausbildungsform eingeführt. Der Aufsatz informiert über die rechtlichen Grundlagen, den Einführungsprozess der Pflegeausbildungsstatistik, die aktuelle Erweiterung um die hochschulische Pflegeausbildung sowie die geplante Erweiterung um die Pflegefachassistenzausbildung. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung der Datenlage und zeigt, wie Lösungsquoten, das heißt die Anteile an vorzeitigen Vertragslösungen in der Pflegeausbildung, dargestellt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Literaturhinweis
Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung (2025)
Zitatform
Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Enzo Weber & Yasemin Yilmaz (2025): Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung. In: IAB-Forum H. 24.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250424.01
Abstract
"Arbeitskräfte sind in Deutschland seit Jahren immer knapper geworden, in vielen Branchen sind insbesondere Engpässe bei den Fachkräften spürbar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten des IAB, dass immer mehr junge Erwerbspersonen über keine Berufsausbildung verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung im Fokus: Herausforderungen und Lösungsansätze (2025)
Hennrich, Jonas; Schaller, Daria;Zitatform
Hennrich, Jonas & Daria Schaller (2025): Ausbildung im Fokus: Herausforderungen und Lösungsansätze. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 1, S. 54-57.
Abstract
"Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland deutsche HR-Abteilungen quartalsweise zu personalpolitisch relevanten Themen. Mit wechselnden Sonderfragen werden aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht – im vierten Quartal betraf dies das Thema Ausbildung. Bei einer Mehrheit der Betriebe haben 2024 gleich viele Auszubildende angefangen wie im Vorjahr. Gleichzeitig meldeten 61 % der Betriebe Schwierigkeiten beim Besetzen der Ausbildungsplätze. Hauptgrund hierfür ist nach Aussage der Unternehmen eine nicht ausreichende Anzahl an Bewerbungen. Die ungenügende Qualifikation der Bewerbenden spielt ebenfalls eine große Rolle. Unternehmen, die nächstes Jahr keine Ausbildungsgplätze mehr planen, erklären dies vor allem mit fehlenden Betreuungskapazitäten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Evaluation of an apprenticeship support programme for young people in Germany: JOBLINGE's basecamp programme (2025)
Hofer, Andrea;Zitatform
Hofer, Andrea (2025): Evaluation of an apprenticeship support programme for young people in Germany. JOBLINGE's basecamp programme. (OECD social, employment and migration working papers 320), Paris, 84 S. DOI:10.1787/287a8cdb-en
Abstract
"Work-based learning programs, commonly known as apprenticeships or dual vocational education and training, are a proven way to help young people transition successfully from school to work. In Germany, apprenticeships remain the most popular education path for young people. However, recently the rate of apprenticeships that are terminated prematurely has increased, reaching a record high of one-third in 2022. A potential remedy to combat high apprenticeship drop-out rates are apprenticeship support programs designed to provide support to young people throughout their apprenticeship until successful graduation. However, while many such programs exist, evidence on their effectiveness is sparse. This paper evaluates the JOBLINGE basecamp initiative, an apprenticeship support program operating in four locations across Germany. Findings suggest that the JOBLINGE basecamp initiative is promising, enhancing apprentices' security in their apprenticeship and equipping them with essential skills to graduate successfully." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Adaptations in Youths’ Willingness to Be Spatially Mobile: Influence of Status Aspirations and Regional Disparities (2025)
Zitatform
Hoffmann, Linda (2025): Adaptations in Youths’ Willingness to Be Spatially Mobile: Influence of Status Aspirations and Regional Disparities. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9880
Abstract
"Spatial mobility is key to facilitating successful transitions into vocational education and training (VET), especially for youths from disadvantaged regions. In line with the agency-structure framework, the decision to become mobile is conceptualized as an adaptive strategy that young people employ to achieve their goals when faced with persistent challenges or regional barriers. This study investigates how youths applying for VET adapt their willingness to be spatially mobile over time. It examines the influence of occupational status aspirations and the regional opportunity structure on this decision-making process. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), multilevel growth curve models are estimated to analyze adaptations in the mobility radius of VET applicants over up to three years (1,017). To assess the regional opportunity structure, small-scale administrative geospatial data on the availability of youths’ aspired occupations are used as an individualized indicator of regional mismatch. The results show that VET applicants’ willingness to be mobile increases over time. High-status aspirations are consistently associated with a greater willingness to be mobile, largely independent of search duration or regional mismatch. Conversely, VET applicants with lower status aspirations exhibit notable adaptations, adjusting their mobility radius, particularly in response to increasing search duration or regional mismatch. These findings highlight the complex interplay between individual aspirations and the regional opportunity structure in shaping adaptations in the willingness to become mobile of unsuccessful VET applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Interaktionsarbeit lernen. Konzeptionelle Überlegungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen. (2025)
Zitatform
Iller, Carola (2025): Interaktionsarbeit lernen. Konzeptionelle Überlegungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 48, H. 3, S. 345-361. DOI:10.1007/s40955-025-00325-0
Abstract
"Das Konzept der Interaktionsarbeit macht Kompetenzen für die Arbeit mit und an Menschen sichtbar, die bislang informell erlernt oder als Alltagskompetenzen vorausgesetzt werden. Der Forschungsstand zur Aus- und Weiterbildung macht deutlich, dass insgesamt systematische Konzepte fehlen, vor allem für hochschulische Bildungsgänge und in der Weiterbildung. Weiterführende konzeptionelle Überlegungen zur Aus- und Weiterbildung in der Interaktionsarbeit sollten vor allem das Lernen in der Echtarbeit und daran anknüpfende Forschungsbedarfe zu konkreten Kompetenzanforderungen im Arbeitsvollzug berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices (2025)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert & Mirko Wesling (2025): "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices. In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 179-197, 2021-10-04. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0003
Abstract
"Die Arbeitsmärkte Ost- und Westdeutschlands sind nach wie vor durch große Unterschiede im Migrantenanteil und damit in der Diversität der Erwerbsbevölkerung gekennzeichnet. Während Zuwanderung in Westdeutschland insbesondere in den 1960er und frühen 1970er Jahren ein etablierter Mechanismus zur Rekrutierung zusätzlicher Arbeitskräfte war, ist der Anteil von Migranten in Ostdeutschland nach wie vor gering. Viele Jahre lang hatten junge Migranten in Westdeutschland Schwierigkeiten, eine Berufsausbildung zu bekommen, und mussten daher häufiger auf Tätigkeiten mit niedrigerem Aufgabenniveau ausweichen. Aufgrund des starken demografischen Wandels im Osten sank die Zahl der Ostdeutschen, die eine Berufsausbildung im Westen antraten, ab 2007 deutlich. Wir analysieren, inwieweit dieser Rückgang der ostdeutschen Auszubildenden im Westen zu verbesserten Chancen für junge Migranten in Westdeutschland führte. Dazu nutzen wir Beschäftigungsdaten der Bundesagentur für Arbeit sowie Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes. Wir berücksichtigen kleinräumige Daten auf NUTS-3-Ebene und kontrollieren berufliche Unterschiede sowie den Ausbildungsberuf. Dazu vergleichen wir regionale Berufscluster, in denen ein Wettbewerb zwischen ostdeutschen und ausländischen Jugendlichen stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vocational education and training (VET) and the green transition: Insights from labour market data (2025)
Kuczera, Malgorzata;Zitatform
Kuczera, Malgorzata (2025): Vocational education and training (VET) and the green transition. Insights from labour market data. (OECD social, employment and migration working papers 327), Paris, 71 S. DOI:10.1787/02b7fcb1-en
Abstract
"The transition to a green economy has significant implications for labor markets, driving increased demand for skills that support sustainable development. This study analyses Labour Force Survey data from a set of OECD countries to assess the role of vocational education and training (VET) in preparing the workforce for the green transition. The findings indicate that nearly one in four upper-secondary VET graduates work in jobs directly impacted by the transition, primarily in existing occupations where job content evolves or labor demand increases. VET graduates are also overrepresented in greenhouse gas-intensive jobs. These findings highlight the need for targeted upskilling and reskilling initiatives. To address these challenges, the study emphasizes the need to align VET curricula with emerging green skills, expand access to continuous training, and ensure VET learners and graduates have opportunities to develop the advanced competencies essential for high-quality green employment, including through VET programs at post-secondary levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Role of Vocational Training in Addressing Skilled Labor Shortages (2025)
Langen, Henrika;Zitatform
Langen, Henrika (2025): The Role of Vocational Training in Addressing Skilled Labor Shortages. (Working paper / Swiss Leading House 238), Zürich, 35 S.
Abstract
"This study examines how regional and occupation-specific skilled labor shortages influence companies' involvement in apprenticeship training. It explores the relationship between skilled labor shortages and demand for apprentices, qualification requirements, new apprenticeship contracts, and premature contract terminations in Germany. Skilled labor shortages are measured using the ratio of unemployed skilled jobseekers to job vacancies and a skilled labor shortage indicator from the Federal Employment Agency. Involvement in apprenticeship training is measured using annual apprenticeship contract data. To estimate the relationship between skilled labor shortages and apprenticeship activities, the study uses a two-way fixed effects model and a robust difference-in-differences approach. The findings show that skilled labor shortages bring about higher demand for apprentices and more hires, with companies recruiting a larger share of apprentices with lower qualifications. However, the impact on premature contract terminations remains unclear. Additionally, the study reveals significant variation across occupations in how companies adjust apprenticeship practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Sinkende Ungleichheit in vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen und der Zusammenhang mit Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt (2025)
Langen, Henrika; Dörsam, Michael;Zitatform
Langen, Henrika & Michael Dörsam (2025): Sinkende Ungleichheit in vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen und der Zusammenhang mit Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,01), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 16 S.
Abstract
"Dieser Report untersucht die Entwicklung der Ausbildungsvergütungen zwischen 2020 und 2023. Es zeigt sich, dass sich die Vergütungsungleichheit deutlich verringert hat – sowohl zwischen Ausbildungsbereichen und -regionen als auch innerhalb einzelner Berufe und Regionen. Die Annäherung der Vergütungen in niedrig vergüteten Ausbildungsverhältnissen an die mittleren Vergütungen lässt sich teilweise durch den stärkeren Anstieg der Mindestausbildungsvergütung im Vergleich zur durchschnittlichen Vergütung erklären. Auch unter Ausbildungsstellen mit mittlerer und hoher Vergütung ist eine Vergütungsangleichung zu erkennen. Als mögliche Erklärung dafür untersucht der Report den Zusammenhang zwischen Bewerberengpässen im Jahr 2019 und der Vergütungsentwicklung in den Folgejahren. Die Vergütungen in Engpassberufen, die 2020 noch deutlich unter dem Niveau von Berufen mit geringerem Bewerbermangel lagen, sind bis 2023 erheblich stärker gestiegen als die Vergütungen in Nicht-Engpassberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training: Contrasting Switzerland and Spain (2025)
Marhuenda-Fluixá, Fernando; Bonoli, Lorenzo;Zitatform
Marhuenda-Fluixá, Fernando & Lorenzo Bonoli (2025): Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training. Contrasting Switzerland and Spain. In: IJVES : international journal of vocational education studies, Jg. 2, H. 1, S. 43-66. DOI:10.14361/ijves-2025-020103
Abstract
"This article discusses inclusivness of Vocational Education and Training (VET) at Upper Secondary Education (USE). While inclusion has become a policy aim in compulsory education, it is not so clear that it is the case beyond post-16 education. In the case of VET, the demand of high quality standardized vocational qualifications challenges inclusion. The article addresses three different dimensions of inclusion: access to VET at USE, successfully achieving a qualification, and entering the labor market in a position according to the qualification achieved. We approach inclusion from a policy rather than a pedagogical perspective in section 2, and in section 3 our hypothesis about the inclusiveness of a school-based VET and a dual VET system are presented. In section 4 we choose Spain and Switzerland as examples of these systems, we show indicators, and we describe how both systems deal with the three dimensions of accessing, achieving a qualification and entering the labor market. The analysis concludes by stating that inclusion is particularly difficult because of the first dimension: it is in transition to VET in USE where both countries have more difficulties and could improve their inclusiveness. The problem is the same, but the reasons are different and these are explained in the text, addressing tensions between reputation and inclusiveness and the externalization of measures. Some considerations on comparative education also result from our analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality (2025)
Zitatform
Meyer, Franziska & Oliver Winkler (2025): Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-025-00197-1
Abstract
"Vocational education and training (VET) systems are characterized by both gender-specific occupational segregation and vertical occupational segmentation, leading to considerable differences in income and employment stability prospects across individual training occupations. For refugee men and women in particular, whose labor market positioning is crucial for their socio-economic integration in the host country, it is therefore not only important that they enter VET, but also which specific occupation they enter. This article investigates, first, whether the dual training occupations pursued in Germany by men and women with a refugee background differ from those pursued by those from the majority population in terms of prospective income and employment stability; and second, whether these differences are mediated by variations in search and application strategies as well as network resources, on the one hand, and differences in school-leaving qualifications, on the other. Drawing on data from the BA/BIBB Applicants Survey and the Refugee Migration Study (N = 6,055), the results show that men and women with a refugee background are more likely to enter training occupations with significantly lower occupation-specific salaries than their counterparts in the majority population. Refugee men also tend to pursue occupations with higher occupation-specific unemployment rates, whereas no such difference is found for women. These disparities are only marginally mediated by variations in search and application strategies and network resources, but are largely explained by differences in school-leaving qualifications. When controlling for these resources, women with a refugee background are more likely to enter training occupations with even lower unemployment rates than women from the majority population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During <scp>COVID19</scp> (2025)
Zitatform
Morlet, Guillaume M. A. & Thomas Bolli (2025): The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During
COVID19 . In: Labour, Jg. 39, H. 4, S. 325-346. DOI:10.1111/labr.70000Abstract
"This paper evaluates how firm-specificity of apprenticeship training, equivalently firm-specificity, moderates the response of the demand for apprentices to the unemployment rate. We first present a simplified conceptual framework to illustrate mechanisms through which this moderating effect could occur. We then empirically analyse the impact of unemployment on the demand for apprentices, and the abovementioned moderating effect. Using Poisson pseudo maximum likelihood methodology, we exploit monthly variation in the unemployment rate within sectors and cantons. We find that the unemployment rate is insignificantly associated with the demand for apprentices overall during the COVID19 period in Switzerland. We subsequently use a firm-level survey conducted before COVID19 to construct three measures of firm-specificity. Using each measure, firm-specificity significantly moderates the effect of the unemployment rate on the demand for apprentices. A rise in the unemployment rate statistically and economically significantly reduces the demand for apprentices for firms imparting less firm-specific training. On the other hand, a rise in the unemployment rate statistically and economically insignificantly affects the demand for apprentices within firms imparting more firm-specific training. Our results are robust to the use of multiple measures of firm-specificity and to the inclusion of controls capturing exposure to the pandemic and its economic support measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung: Empirische Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluationsstudie. Empirical Results of a Scientific Evaluation Study (2025)
Zitatform
Nguyen, Hoang Long, Sandra Bohlinger, Ianina Scheuch & Anne Bieß (2025): Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung. Empirische Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluationsstudie. Empirical Results of a Scientific Evaluation Study. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 114-136. DOI:10.25162/zbw-2025-0004
Abstract
"Internationale Berufsbildungsprojekte sind fester Bestandteil im Repertoire der Berufsbildungsforschung als auch der Förderinstrumente der Entwicklungszusammenarbeit. Die Evaluation solcher Projekte hat dabei in jüngerer Vergangenheit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluation der BMBF-Förderinitiative „Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung“ (IBBF) vorgestellt, die an der Schnittstelle zwischen Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit fungiert. Die Forschungsergebnisse geben Einblick in die komplexe und heterogene Förderinitiative und zeigen, welchen Beitrag solch eine Initiative für die Berufsbildungsforschung aus deutscher Perspektive leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausbildungsabbrüche im regionalen Vergleich: Die Schere geht immer weiter auseinander (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)
Zitatform
Ostermann, Kerstin (2025): Ausbildungsabbrüche im regionalen Vergleich: Die Schere geht immer weiter auseinander (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 07.01.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250107.01
Abstract
"Die regionale Diskrepanz ist enorm: Der Anteil der Auszubildenden, die im Jahr 2020 ihre Ausbildung abgebrochen haben, war beispielsweise in Pirmasens mit 42,5 Prozent fast viermal so hoch wie in Eichstätt mit 11,3 Prozent. Dies hängt nicht nur mit der unterschiedlichen Wirtschaftskraft, sondern auch mit Unterschieden in der Branchenstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zukunft der Lehrlingsausbildung: Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen (2025)
Petanovitsch, Alexander; Schmid, Kurt;Zitatform
Petanovitsch, Alexander & Kurt Schmid (2025): Zukunft der Lehrlingsausbildung. Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen. (ibw-Forschungsbericht 222), Wien, 38 S.
Abstract
"Die Lehrlingsausbildung sieht sich in den letzten Jahren vor zunehmende Herausforderungen gestellt - Stichworte demografische Entwicklung, Ausbildungsreife (insb. mangelnde Grundkompetenzen), nachhaltige Attraktivität maturaführender Schulen (AHS-Gymnasien und BHS). Diese Entwicklungen stehen jedoch auch in Widerspruch zu empirischen Befunden eines anhaltenden Fachkräftemangels, insbesondere für (Lehr)Berufe auf der „mittleren Qualifikationsebene“. Wie wird diese Situation von der österreichische Industrie eingeschätzt? Gibt es eigentlich Alternativen zur dualen Berufsbildung aus Sicht der Industriebetriebe und welche Konsequenzen wären damit verbunden? Ist absehbar, dass der Fachkräftebedarf zukünftig stärker über andere Qualifizierungsschienen (BMHS-Absolvent*innen, Hochschul-Absolvent*innen, Weiterbildung, Anlernen, Fachkräftezuwanderung etc.) gedeckt werden wird? Und/oder wird verstärkt auf Automatisierung gesetzt werden? Kurz gesagt, welche Zukunftsszenarien zeichnen sich für die Lehre im Produktions-/Industriesektor ab?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung: Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET (2025)
Petzold-Rudolph, Kathrin; Pohl, Marion; Steib, Christian; Kuhlee, Dina;Zitatform
Petzold-Rudolph, Kathrin, Marion Pohl, Christian Steib & Dina Kuhlee (2025): Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung. Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 48, S. 1-26.
Abstract
"Die InnoVET-Programminitiative des BMBF förderte von 2021-2024 insgesamt 17 Verbundprojekte mit dem Ziel, die Attraktivität beruflicher Bildung insbesondere für leistungsstarke junge Menschen durch die Entwicklung innovativer beruflicher Bildungsformate v. a. im Bereich der Fort- und Weiterbildung zu stärken. Basierend auf empirischen Befunden einer Fragebogenerhebung der InnoVET-Begleitforschung diskutiert der Beitrag Attraktivitätsparameter, welche die Entscheidung für einen beruflichen Ausbildungs- und Karriereweg von Auszubildenden mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung beeinflusst haben und wie die Auszubildenden die neukonzipierten Fortbildungsformate der InnoVET-Projekte hinsichtlich ihrer Attraktivität bewerten. Es zeigt sich, dass bei den Befragten ein hoher Bedarf an Informationen über berufliche Bildungswege existiert und für die Bildungswegentscheidung teils unterschiedliche Attraktivitätsparameter ausschlaggebend sind. Auch schreiben die Auszubildenden beruflichen Fort- und Weiterbildungen generell eine hohe Bedeutung zu, differenzieren allerdings deutlich hinsichtlich deren konzeptioneller Ausgestaltung. Die Befunde werden kritisch in den Forschungsstand eingeordnet und mit Blick auf die Zielstellungen der InnoVET-Programminitiative reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) als Plattform für den interdisziplinären Austausch von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis (2025)
Pfeiffer, Iris; Ertl, Hubert; Herkner, Volkmar; Fitzenberger, Bernd ; Widera, Christina; Hochleitner, Thomas; Schels, Brigitte ;Zitatform
Pfeiffer, Iris, Hubert Ertl, Bernd Fitzenberger, Volkmar Herkner, Thomas Hochleitner, Brigitte Schels & Christina Widera (2025): Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) als Plattform für den interdisziplinären Austausch von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis. In: B. Rödel, H. Ertl & S. Liebscher (Hrsg.) (2025): Berufsbildungsforschung: Rezeption – Translation – Transfer.
Abstract
"Die AG BFN wurde 1991 auf Anregung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft mit dem Ziel gegründet, „die informelle Infrastruktur für freiwillige wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern und die Berufsbildungsforschung auf dieser Grundlage durch Austausch von Daten, Dokumentationen und Forschungsergebnissen zu fördern“ (Kooperationsvertrag zur Errichtung eines Berufsbildungsforschungsnetzes in Deutschland, Absatz 2, zitiert nach Weiss/Widera 2017). Der Kreis der Gründungsorganisationen – bestehend aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) und der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – wurde später durch die AG BFN auf die pädagogischen Institute der Bundesländer sowie die Forschungsinstitute in privater und öffentlicher Trägerschaft ausgedehnt. Diese Zusammensetzung im Vorstand der AG BFN wurde bis heute beibehalten; zahlreiche Netzwerkpartner – bestehend aus öffentlichen und privaten Forschungsinstituten – sind in der Zwischenzeit hinzugekommen. Mit der Ausweitung der Partner wurde im Laufe der Zeit auch die Zielsetzung der AG BFN erweitert, indem nicht nur der Austausch von Forschungsergebnissen innerhalb der Berufsbildungsforschung benannt wurde, sondern der „Austausch von Erkenntnissen, Erfahrungen und Meinungen zwischen Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis“ (AG BFN 2014, S. 1). Heute werden die Ziele der AG BFN im Bereich der Berufsbildungsforschung differenziert durch die Beschreibung von Unterzielen wie „Impulse für die Weiterentwicklung von Forschung zu geben“, „die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zu unterstützen“, „Beiträge zur Qualitätsentwicklung in der Berufsbildungsforschung zu leisten“ und „Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auf Grundlage eines Begutachtungsverfahrens zu veröffentlichen“ (ebd.). Die Adressatinnen bzw. Adressaten der Zielsetzungen bleiben hierbei diffus. „Empfehlungen zur Forschungsförderung und Forschungsorganisation zu erarbeiten“, könnte auf die Politik und Wissenschaft abzielen (ebd.). An die Praxis und die Politik könnte der Anspruch gerichtet sein, „zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse beizutragen“ (ebd.). Die Zielsetzung, „die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zu unterstützen“, adressiert sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und Praxis (ebd.). (Textauszug, IAB-Doku, © Budrich Verlag)
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Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024 (2025)
Zitatform
Reims, Nancy & Sabrina Inez Weller (2025): Übergänge von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle. Potentiale und Herausforderungen der BA-BIBB-IAB Bewerberbefragung 2024. In: Gemeinsam leben H. 4, S. 198-205., 2025-06-26.
Abstract
"Die Datenlage zu jungen Menschen mit Behinderungen am Übergang von der Schule in den Beruf weist nach wie vor gravierende Lücken auf. In diesem Beitrag werden einschlägige Datensätze im Hinblick auf Eignung zur Erforschung von Übergangsprozessen von jungen Menschen mit Behinderungen an der ersten Schwelle vorgestellt. Die BA (Bundesagentur für Arbeit) -BIBB (Bundesinstitut für berufliche Bildung) -IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) -Bewerberbefragung 2024 stellt hierfür eine potenziell geeignete Datenquelle dar, weist jedoch Defizite bei der Erhebung und Identifikation der Zielgruppe auf. Der Beitrag greift diese Schwachstellen auf und unterbreitet Vorschläge zur besseren Erfassung von jungen Menschen mit Behinderungen in kommenden Erhebungen der Bewerberbefragung." ((Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2024: Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels (2025)
Scheu, Tobias; Walser, Lena;Zitatform
Scheu, Tobias & Lena Walser (2025): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2024. Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2025,04), Tübingen, 51 S.
Abstract
"Die duale Berufsausbildung in Deutschland steht derzeit vor verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungen. Auf der Angebotsseite wirkt sich insbesondere der demografische Wandel aus: Die Zahl der Auszubildenden in Baden-Württemberg ist seit 2019 (190.376 Auszubildende) rückläufig, weist seit 2022 jedoch einen leichten Aufwärtstrend auf (2022: 171.234 Auszubildende; 2024: 172.661 Auszubildende). Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei den jährlich neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen: Während 2019 noch 72.915 Ausbildungsverträge unterzeichnet wurde, sank deren Zahl bis 2021 auf 65.252. In den darauffolgenden Jahren nahm die Zahl jedoch wieder leicht zu und liegt 2024 bei 67.827 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Zugleich ist zu beobachten, dass der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland seit 2010 (20,9 %) ansteigt (2024: 26,8 %). Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass der Anteil der Auszubildenden mit einem Hauptschulabschluss im selben Zeitraum zurückgeht (2010: 32,6 %, 2024: 23,1 %). In Baden-Württemberg betrug zum Vergleich im Jahr 2024 der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung 25,2 % und mit Hauptschulabschluss 22,1 %. Darüber hinaus zeigt der Mikrozensus, dass der Anteil junger Erwachsener ohne beruflichen Abschluss in Baden-Württemberg von 13,5 % im Jahr 2009 auf 17,7 % im Jahr 2022 angestiegen ist. Insgesamt zeigt sich, dass die duale Berufsausbildung in Baden-Württemberg von einem demografisch bedingten Rückgang der Auszubildendenzahlen geprägt ist – auch wenn sich am aktuellen Rand leichte Verbesserungen andeuten – und zugleich von einem Anstieg des Anteils junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Ein Blick auf die betriebliche Perspektive verdeutlicht zudem, dass die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen durch verschiedene Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Hier sind beispielsweise die seit der Corona-Pandemie bestehende und durch den Ukraine-Krieg verschärfte wirtschaftliche Unsicherheit sowie die US-amerikanische Handelspolitik zu nennen. Diese wirken sich auch auf das Angebot an Ausbildungsplätzen aus. Betriebe mit einer wirtschaftlichen schlechten Lage bieten insgesamt weniger Ausbildungsplätze an als Betriebe, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Zu den beschriebenen Entwicklungen kommt eine Passungsproblematik zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage hinzu: Viele Betriebe finden keine passenden Bewerberinnen und Bewerber während gleichzeitig Ausbildungsinteressierte keinen geeigneten Ausbildungsplatz erhalten. Vor allem Klein- und Kleinstbetriebe sind von diesen Entwicklungen stärker betroffen als größere Betriebe. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung untersucht der vorliegende Bericht den Verlauf und den Erfolg der Ausbildungsaktivitäten baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2024. Datengrundlage ist das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg – eine jährlich durchgeführte Arbeitgeberbefragung, in der unter anderem Daten zum baden-württembergischen Ausbildungsengagement erhoben werden. Die Besonderheit dieses Datensatzes besteht darin, dass das Ausbildungsgeschehen aus betrieblicher Sicht dargestellt werden kann und mit anderen betriebspolitischen relevanten Aspekten verknüpft werden kann. Der Panelcharakter des Datensatzes erlaubt es zudem Entwicklungen der beruflichen Ausbildungsaktivitäten auf Betriebsebene im Quer- als auch im Längsschnitt seit dem Jahr 2000 darzustellen. Aus der Vielzahl der Angaben rund um die betrieblichen Ausbildungsaktivitäten lassen sich auf Basis des Betriebspanels verschiedene Indikatoren bilden (z.B. Ausbildungsbeteiligung und Auszubildendenquote), die in diesem Bericht dargestellt werden. Dabei beschränkt sich der aktuelle Bericht auf eine deskriptive Betrachtung der betrieblichen Ausbildungsaktivität. Im Einzelnen gliedert sich die Auswertung nach den folgenden Indikatoren, die nach Betriebsgrößenklassen und Branchenzugehörigkeit differenziert dargestellt werden. Eingangs wird in Abschnitt 2 die betriebliche Ausbildungsaktivität in Baden-Württemberg im Zeitverlauf untersucht. Neben dem Anteil der Betriebe, die ausbilden (Ausbildungsbetriebsquote) und die über eine Ausbildungsberechtigung (allein oder im Ausbildungsverbund) verfügen, wird auch die Entwicklung des Anteils jener Betriebe betrachtet, die trotz vorhandener Ausbildungsberechtigung nicht ausbilden (nicht ausgeschöpftes betriebliches Ausbildungspotenzial). In Abschnitt 3 wird auf die Entwicklung der Auszubildendenquoten13 als Indikator der betrieblichen Ausbildungsleistung näher eingegangen, während in Abschnitt 4 die Ursachen der Nicht-Besetzung von Ausbildungsstellen, den Voraussetzungen zur Besetzung von Ausbildungsstellen, der Kompromissbereitschaft von Betrieben bei Stellenbesetzungen und der Besetzung von Ausbildungsplätzen nachgegangen wird. In Abschnitt 5 werden daraufhin die nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss erfolgten Übernahmen von Auszubildenden (Übernahmequoten) im Detail analysiert. Daran schließt in Abschnitt 6 eine nach Geschlechtern differenzierte Betrachtung an. Abschließend werden in Abschnitt 7 die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Volkswirtschaftlicher Nutzen der Lehrlingsausbildung (2025)
Schmid, Kurt; Petanovitsch, Alexander;Zitatform
Schmid, Kurt & Alexander Petanovitsch (2025): Volkswirtschaftlicher Nutzen der Lehrlingsausbildung. (ibw-Forschungsbericht 224), Wien, 103 S.
Abstract
"Durchforstet man die einschlägige (inter)nationale Forschung zum Nutzen der Lehrlingsausbildung, dann wird schnell klar, wie spärlich eigentlich die empirischen Befunde sind. Das spiegelt das Faktum wider, dass die Lehre in den meisten Ländern entweder nicht existiert oder nur von einem kleinen Segment der Jugendlichen durchlaufen wird. Studien mit Fokus auf die Lehre in einem österreichischen (bzw. dem deutschsprachigen Modell folgenden) Verständnis gibt es nur in etwa 30 (aus den DACH-Ländern). In diesen Studien werden überwiegend Teilaspekte aus Perspektive der Mikroebene (Akteure), also der Individuen und/oder der Lehrbetriebe, behandelt. Die neue ibw-Studie versucht hier einen Schritt weiterzugehen indem einerseits der Fokus auf dem expliziten Vergleich der Lehre mit anderen beruflichen (d.h. vollzeitschulischen) Ausbildungsformen der Sekundarstufe II (sowie ggf. auch des Tertiärsektors) gelegt wird und andererseits Themenfelder behandelt werden, die bislang empirisch nur ansatzweise Gegenstand der Forschung waren. Als Meta-Outcomes werden thematisiert: Lehre und Staatshaushalt („Einsparung“ öffentlicher Bildungsausgaben, fiskalische Effekte); Lehre und Wertschöpfung (Beitrag zum BIP, Unternehmensbiografie/-nachfolge, Innovation); Lehre und Beschäftigungseffekte (Arbeitsmarktpassung, (Lebens)Einkommen) sowie gesellschaftliche Integration (Jugend-Arbeitslosigkeit); Lehre und Unternehmen (Fachkräftesicherung, Wettbewerbsfähigkeit, Unternehmenskultur, Beschäftigtenumschlag, Relevanz der kompetenten Umsetzer etc.) Darüber hinaus liefert eine breit angelegten Unternehmensbefragung mannigfache aktuelle Befunde zu Motiven und Argumenten für und gegen eine eigene Lehrlingsausbildung, zu Übernahmewahrscheinlichkeiten selbst ausgebildeter Fachkräfte, zum produktive Beitrag der Lehrlinge zum Produktionsprozess, zu Herausforderungen hinsichtlich Ausbildungsreife und Ausbildungserfolg, zur Relevanz der Lehrbetriebsförderung u.v.m." (Autorenreferat, IAB-Doku)
