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Dossier

Berufsausbildung

Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.

Themendossier IAB-Betriebspanel.

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft (2026)

    Brewster, Elke M.;

    Zitatform

    Brewster, Elke M. (2026): Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1. DOI:10.1007/s11614-025-00639-w

    Abstract

    "Berufliche Qualifizierung im Strafvollzug zeigt hohe Abbruchquoten, deren Ursachen unzureichend verstanden sind, da bisherige Forschung haftinterne Faktoren fokussiert und prägende Sozialisationserfahrungen vor der Inhaftierung vernachlässigt. Die vorliegende Studie analysiert den Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf berufliche Werte und Arbeitsmoral von Inhaftierten in Ausbildung. Es wurde eine deskriptive explorative Mehrfachfallstudie nach Yin mit 18 männlichen Inhaftierten aus sechs österreichischen Justizanstalten durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte durch problemzentrierte Interviews nach Witzel, die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring entlang der Wertedimensionen nach Kristof-Brown und Kolleg:innen (intrinsisch, extrinsisch, sozial). Die Biografien zeigen kumulative Benachteiligungen durch Lernschwierigkeiten, Schulabbrüche und prekäre Erwerbsverläufe. Während der Haft dominieren extrinsische Werte wie Existenzsicherung, soziale Werte wie Fairness und intrinsische Werte wie Erfolgserlebnisse, die systematisch als Kontrast zu Ausbeutungs- und Versagenserfahrungen formuliert werden. Die Studie identifiziert biografische Muster, die Bildungsmotivation im Vollzug beeinflussen, wobei die zentrale Limitation in der Ununterscheidbarkeit authentischer Werthaltungen von strategischen Selbstdarstellungen besteht. Implikationen für biografiesensible Pädagogik werden diskutiert, während die Nachhaltigkeit der geäußerten Werthaltungen Längsschnittforschung erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument (2026)

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Julia Holleitner (2026): Flexible Ausbildungsformate sind ein wichtiges, aber kaum genutztes Instrument. In: IAB-Forum H. 26.01.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260126.01

    Abstract

    "Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ; Holleitner, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025 (2025)

    Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Jahn, Elke; Leber, Ute; Wolff, Joachim; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Gherbaoui, Samia; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Melanie Arntz, Elisabeth Artmann, Ann-Christin Bächmann, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Bernhard Christoph, Matthias Collischon, Wolfgang Dauth, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Jan Gellermann, Samia Gherbaoui, Nina Gläser, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Timon Hellwagner, Pascal Heß, Karolin Hiesinger, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer, Elke J. Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Stefanie Wolter, Torsten Lietzmann, Florian Lehmer, Ute Leber, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Julia Lang, Susanne Wanger, Sarah Kuhn, Philipp Vom Berge, Alexander Kubis, Ulrich Walwei, Simon Trenkle, Michael Stops, Yuliya Kosyakova, Ignat Stepanok, Duncan Roth, Angela Rauch, Martin Popp, Dana Müller, Andreas Mense, Gerd Zika, Enzo Weber, Holger Seibert, Philipp Ramos Lobato, Christoph Müller, Gesine Stephan, Michael Oberfichtner, Britta Matthes & Nancy Reims (2025): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025. Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.GP.2505.1

    Abstract

    "Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Gleichzeitig wird eine Deindustrialisierung Deutschlands befürchtet. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei den Themen Aus- und Weiterbildung –, bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen 2025“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen (2025)

    Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Bernhard, Sarah ; Patzina, Alexander ; Hübner, Christine; Wilzek, Lukas; Sandner, Malte ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Christine Hübner, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner, Carina Toussaint & Lukas Wilzek (2025): Wenn der Bildungsweg eine neue Richtung nimmt: Warum Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung abbrechen. In: IAB-Forum H. 25.07.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250725.01

    Abstract

    "Abbrüche eines Studiums oder einer Ausbildung prägen nicht nur individuelle Bildungs- und Karrierepfade, sondern haben auch gesamtwirtschaftliche Folgen. Angesichts zunehmender Fachkräfteengpässe und steigender Ausbildungskosten gewinnt die Vermeidung solcher Abbrüche an Bedeutung. Dass Abiturient*innen ihr Studium oder ihre Ausbildung vorzeitig beenden, hat vielfältige Ursachen. Häufigster Grund ist die fehlende Übereinstimmung der persönlichen Interessen mit den Inhalten des gewählten Bildungswegs." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche im Übergangssektor: Eine Befragung von Fachkräften (2025)

    Aram, Elisabeth; Renk, Helen; Wieland, Clemens; Verlage, Thomas; Knoke-Wentorf, Andreas;

    Zitatform

    Aram, Elisabeth, Andreas Knoke-Wentorf, Helen Renk, Thomas Verlage & Clemens Wieland (2025): Jugendliche im Übergangssektor. Eine Befragung von Fachkräften. Gütersloh, 30 S. DOI:10.11586/2024195

    Abstract

    "Was sind die größten Hürden von jungen Menschen, denen der direkte Übergang von der Schule in eine Ausbildung nicht gelingt? Brauchen die Jugendlichen wirklich diese Maßnahmen oder fehlt es vor allem an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten? Und wie schauen Fachkräfte im Übergangssektor auf ihre Arbeit, die Jugendlichen und notwendige Veränderungen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich: Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung (2025)

    Arndt, Franziska; Wieland, Clemens; Herzer, Philip; Schaffer, Fabian; Werner, Dirk; Flake, Regina; Renk, Helen;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Regina Flake, Philip Herzer, Dirk Werner, Helen Renk, Fabian Schaffer & Clemens Wieland (2025): Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich. Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung. Gütersloh, 68 S. DOI:10.11586/2025043

    Abstract

    "Jahr für Jahr bleiben viele Tausend Ausbildungsplätze unbesetzt, gleichzeitig gehen viel zu viele Ausbildungsberweber:innen auf dem Ausbildungsmarkt leer aus. Wenn es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht, ist aus Sicht junger Menschen entscheidend, dass eine Ausbildungsstelle aus ihrer Sicht attraktiv ist – und vor allem nicht unattraktiv. Denn nur solche Ausbildungsplätze, die aus Sicht der Jugendlichen keine abschreckenden Merkmale – sogenannte Aversionsfaktoren – aufweisen, werden überhaupt in Erwägung gezogen. Erst dann kommen Attraktionsfaktoren, also positiv wahrgenommene Eigenschaften eines Ausbildungsplatzes, zur Wirkung. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Studie unter anderem den spannenden Fragen nachgegangen, welche Aspekte einer Ausbildungsstelle für junge Menschen besonders relevant sind, ob Unternehmen diese bieten können und ob sie das schließlich auch ausreichend kommunizieren. Zudem wird erhoben, wie kompetent sich Unternehmen im Bereich Ausbildungsmarketing bewegen sowie welche Unterstützungsangebote zur Ausbildung und Fachkräftesicherung ihnen bekannt sind und welche davon sie nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erfolgsrezept im Gastgewerbe: Nachwuchssicherung durch internationale Auszubildende (2025)

    Arndt, Franziska; Orange, Fritz;

    Zitatform

    Arndt, Franziska & Fritz Orange (2025): Erfolgsrezept im Gastgewerbe: Nachwuchssicherung durch internationale Auszubildende. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,08), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Während der Arbeitsmarkt im Hotel und Gastgewerbe wie viele andere Branchen im Spannungsfeld von wirtschaftlichem Druck bei gleichzeitigen Fachkräfteengpässen steht, verzeichnet der Ausbildungsmarkt Zuwächse. Die positive Entwicklung geht maßgeblich auf die Rekrutierung internationaler Auszubildender zurück: 44,3 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wurden im Jahr 2023 mit Menschen ausländischer Nationalität geschlossen. Nur durch die Rekrutierung ausländischer Auszubildender gelingt es, den Ausbildungsmarkt im Gastgewerbe zu stabilisieren, denn ohne sie wären die Neuabschlüsse seit 2019 um 19,3 Prozent gesunken. Der Arbeitsmarkt im Gastgewerbe vollzog zuletzt eine Trendwende, da es erstmals wieder mehr Arbeitslose als offene Stellen für Qualifizierte gab. Das liegt insbesondere an der Entwicklung der offenen Stellen, die nach der Pandemie zunächst stark anstiegen, zuletzt jedoch aufgrund sinkender Umsatzzahlen und steigendem Kostendruck stark zurückgingen. Aufgrund qualifikatorischer Passungsprobleme besteht weiterhin eine Fachkräftelücke von 2.703 fehlenden Fachkräften. Es fehlen vor allem Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung, insbesondere in der Systemgastronomie. Die Nachwuchssicherung ist daher eine zentrale Aufgabe der Fachkräftesicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsperspektiven 2025: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen (2025)

    Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Renk, Helen; Ullrich, Denise; Schaffer, Fabian;

    Zitatform

    Barlovic, Ingo, Helen Renk, Fabian Schaffer, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2025): Ausbildungsperspektiven 2025. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen. Gütersloh, 29 S. DOI:10.11586/2025042

    Abstract

    "Die Berufsausbildung hat ein gutes Image und ist für junge Menschen weiterhin der beliebteste Bildungsweg nach der Schule. Trotzdem glaubt ein erheblicher Teil der Jugendlichen mit niedriger Schulbildung nicht daran, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dies kann eine Ursache dafür sein, dass jede:r Vierte von ihnen nach der Schule zunächst ohne berufsqualifizierenden Abschluss arbeiten möchte. Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt 2,86 Millionen ungelernte junge Menschen von häufig prekären Arbeitsbedingungen und schlechteren Verdienstchancen betroffen sind, ist dies eine besorgniserregende Entwicklung. Die jungen Menschen brauchen daher konkrete Ausbildungsperspektiven und mehr passgenaue Unterstützung am Übergang, etwa durch individuelle Beratung und Hilfe im Bewerbungsprozess. Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2025 – Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen“. Für die Befragung wurden über 1.755 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 07. März bis zum 14. April 2025 nach ihren Zukunftsplänen, ihren Einschätzungen zum Ausbildungsmarkt und zu beruflicher Orientierung sowie ihren Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why do they leave? Examining dropout behaviour in gender-atypical vocational education and training in Germany (2025)

    Beckmann, Janina ;

    Zitatform

    Beckmann, Janina (2025): Why do they leave? Examining dropout behaviour in gender-atypical vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 2, S. 297-321. DOI:10.1080/13636820.2023.2211546

    Abstract

    "Germany’s VET system is highly gender-segregated and marked by high dropout rates. This article investigates the dropout behaviour of apprentices in gender-atypical training occupations. First, we investigate whether gender-atypical apprentices drop out at a higher rate than their majority peers. Second, we examine differences in the self-reported reasons for dropping out among gender-typical and gender-atypical apprentices. Results show that gender-atypical apprentices, and particularly males in female-dominated occupations, are more likely to prematurely leave their apprenticeship. The self-reported reasons for dropping out differed by gender minority status: female minorities were more likely to drop out due to a lack of social integration, while male minorities were more likely to drop out due to unfulfilled aspirations in comparison to the gender majority. These results show that gender-specific perceptions and experiences are related to the higher dropout rates of gender-atypical apprentices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01

    Abstract

    "Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises (2025)

    Busse, Robin ; Glauser, David ; Scharenberg, Katja ;

    Zitatform

    Busse, Robin, David Glauser & Katja Scharenberg (2025): Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-024-00176-y

    Abstract

    "Research has consistently revealed that adolescents with a migration background are more likely to drop out from vocational education and training (VET) at the upper-secondary level than their native peers. While recent research has provided rich empirical evidence of mechanisms leading to dropouts from VET, little is known about such mechanisms for adolescents with a migration background. In our contribution, we assume that the difficulties that adolescents with a migration background face when entering the VET system are associated with a restricted range of occupational opportunities and, thereby, higher levels of career compromises in terms of the desired and attained VET occupation. Following previous findings on key dimensions of career compromise, we examine the relevance of compromises in the field of work and social status in explaining the higher propensity of adolescents with a migration background to drop out from their first VET position. Using logistic regressions and KHB decomposition analyses, our results underline that gaps in VET dropout rates between adolescents with and without a migration background can partially be ascribed to migration-specific compromises in the field of work between the aspired and attained VET occupation, while compromises in social status seem to be unimportant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)

    Christ, Alexander ; Weller, Sabrina Inez ; Granath, Ralf-Olaf; Milde, Bettina; Neuber-Pohl, Caroline ;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind zentrale Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Stichtag 30. September sowie auf die Ausbildungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy (2025)

    Cort, Pia Seidler ;

    Zitatform

    Cort, Pia Seidler (2025): The wicked problem of making VET attractive – dilemmas in Danish VET policy. In: Journal of vocational education and training, S. 1-18. DOI:10.1080/13636820.2025.2507584

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) has become political centre of attention, seen as a solution to many contemporary societal problems. The EU, for example, regards VET as playing a vital role in digitalization and the transition to a green economy, pointing to the need to attract more students to VET rather than general upper secondary education. Both transnational organizations and national governments highlight as a central problem that VET is generally not held in high esteem. Parity of esteem is an issue that has been discussed by both policymakers and researchers for many years, but the problem remains. This article focuses on Denmark as a single-case study with the aim of understanding the complexity of efforts to enhance the esteem of VET. I trace how the problem has been represented in VET reforms over the past 25 years and discuss the findings, drawing on the concept of ‘wicked problems’. The key argument is that parity of esteem is a wicked problem, and it cannot be ‘definitively described’ as it is embedded in conflicting interests and divergent representations of problems in VET – and beyond as VET is closely tied to other societal institutions such as the labor market, with varying wage structures and working conditions for different occupations and trades. As such, the problem of esteem comprises many interdependent factors for which there is no simple policy solution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung: Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? (2025)

    Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus & Amelie Illiger (2025): Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung. Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 156-176. DOI:10.25162/zbw-2025-0006

    Abstract

    "Etwa ein Drittel aller Ausbildungsanfänger: innen beginnen eine schulische Berufsausbildung. Trotz ihrer Bedeutung erhalten diese Ausbildungen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger Aufmerksamkeit als die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Bildungsberichterstattung wider. Der vorliegende Beitrag vergleicht die nationale Berichterstattung zu schulischen Berufsausbildungen, identifiziert bestehende Lücken und beleuchtet die zugrundeliegenden Ursachen. Abschließend werden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Sichtbarkeit und Relevanz schulischer Berufsausbildungen zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort (2025)

    Dionisius, Regina; Ebbinghaus, Margit; Hüls, Silke; Leber, Ute;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus, Ute Leber & Silke Hüls (2025): Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort. In: IAB-Forum H. 08.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251208.01

    Abstract

    "Die hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt zu den größten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich Auszubildende nach Vertragsabschluss umentscheiden. Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Jugendliche vor allem dann weitersuchen, wenn das eingegangene Ausbildungsverhältnis nicht ihren eigentlichen Wünschen entspricht. Aber auch weitere Gründe können eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany (2025)

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2025): The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 631-654., 2023-10-30. DOI:10.1080/13636820.2023.2280953

    Abstract

    "In this paper, we investigate the effects of the COVID-19 pandemic on vocational education and training in Germany. We exploit rich establishment-level survey data to estimate the causal effects of the pandemic by applying difference-in-differences estimation, contrasting trends in outcomes between establishments that suffered to varying degrees from adverse economic impacts after the first lockdown. We find that, due to the pandemic, establishments have not become more likely to leave the training market but hired less new trainees and retained less of their recent graduates in the first two years of the crisis, on average. We also compare these effects with the effects of the Great Recession on training and find that both are remarkably similar. Our findings foster concerns that the pandemic increases future skills shortage in the labour market and dampens young peoples’ career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias;
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  • Literaturhinweis

    Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market (2025)

    Dörsam, Michael; Langen, Henrika;

    Zitatform

    Dörsam, Michael & Henrika Langen (2025): Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market. (Working paper / Swiss Leading House 250), Zürich, 36 S.

    Abstract

    "To enhance the attractiveness of vocational education and training and to secure an adequate supply of skilled labour, the German government introduced a statutory minimum apprenticeship wage. Since January 1, 2020, apprentices who start their training have been entitled to a minimum wage that increases annually. Using administrative register data on apprenticeship contracts, we estimate the causal effect of this legislation on apprentice employment. Exploiting regional and occupational variation in the share of apprenticeships paid at the minimum wage, we apply standard difference-in-differences, triple-difference, and synthetic difference-in-differences models. Our results indicate that the minimum apprenticeship wage increased the number of apprenticeship contracts while reducing the contract termination rate in low-wage occupations. We also find considerable heterogeneity across occupations, which may be best explained by differences in exposure to skilled labour shortages and changes in apprentices' educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Hüls, Silke; Leber, Ute; Dionisius, Regina;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Silke Hüls, Ute Leber & Regina Dionisius (2025): Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen. (BIBB-Report 2025,04), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 15 S.

    Abstract

    "Die hohe Anzahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt seit Jahren zu den größten Herausforderungen des Ausbildungsmarktes. Eine mögliche, bislang wenig erforschte Ursache im Kontext von Besetzungsproblemen besteht darin, dass sich bereits eingeplante Auszubildende umentscheiden. Vor diesem Hintergrund untersucht der BIBB Report mithilfe von Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024, wie viele junge Menschen trotz eines Vertragsabschlusses weiter nach Ausbildungsstellen suchen und aus welchen Gründen sie dies tun. Es zeigt sich, dass nur ein kleinerer Teil der jungen Menschen mit Ausbildungsvertrag die Suche nach Ausbildungsstellen fortgesetzt hat. Anhand der offen erfragten Gründe ließen sich drei übergreifende Motive identifizieren, die u. a. auf eine noch nicht abgeschlossene Berufsorientierung hinweisen. Die Befunde erweitern damit nicht nur das Verständnis für die Ursachen unbesetzter Ausbildungsstellen, sondern eröffnen auch Ansatzpunkte, einer über den Vertragsabschluss hinausgehenden Suche nach Ausbildungsstellen entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Mohr, Sabine ;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit & Sabine Mohr (2025): Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 44-46.

    Abstract

    "Zahlreiche betriebliche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Vorzeitige Vertragslösungen sind als mögliche Ursache dafür bislang kaum beachtet worden. An dieser Lücke setzt der Beitrag unter Rückgriff auf Daten aus dem BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Schwengler, Barbara; Leber, Ute;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02

    Abstract

    "Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil: BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt (2025)

    Ertl, Hubert; Seegers, Marco ; Christ, Alexander ; Christoph, Bernhard ; Leber, Ute; Gei, Julia; Anger, Silke ; Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Keßler, Catie; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,03), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 8 S.

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert (2025)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2025): Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert. In: IAB-Forum H. 06.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251106.01

    Abstract

    "Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Houštecká, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler, Anna Houštecká & Leonie Wicht (2025): The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market. In: Labour Economics, Jg. 95, S. 1-28., 2025-06-25. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102755

    Abstract

    "Entries into firm-based vocational education and training (VET) stagnated in Germany during the 2010s and decreased by 11% between 2019 and 2020, which is likely to exacerbate future shortages of skilled workers. Against this backdrop, we study the VET market through the lens of a matching function estimated at the occupation by district level between 2013 and 2021. We employ a novel strategy to instrument for applicants and vacancies which draws on differences in local labor market conditions for different occupations. Our estimated matching elasticities for applicants and vacancies are 0.46 and 0.57, respectively. Matching efficiency shows a slight downward trend before Covid and a large drop during Covid. Using our estimates to decompose aggregate trends in matches, we find that while matching efficiency and applicants drove matches down before Covid, the increase in vacancies until 2019 stabilized the VET market. During Covid, the drop in applicants, vacancies, and matching efficiency contributed similarly to the sudden drop of matches. Furthermore, without the increase in migrants applying to VET positions, demographic change alone would have led to an even greater decline in matches already before Covid. Changes in occupational and regional mismatch did little in explaining the overall trend in matches." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. (IAB-Forschungsbericht 12/2025), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2512

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und der wiederkehrenden Bezeichnung von Deutschland als „krankem Mann Europas“ überraschend robust. Die Beschäftigungsquote liegt mit 77,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, doch die Zahl der offenen Stellen ist seit ihrem Höchststand 2022 deutlich gesunken, während die Arbeitslosenquote steigt. Besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, da viele Stellen nicht besetzt werden können. Die Koexistenz von steigender Arbeitslosigkeit und unbesetzten Stellen bleibt ein entscheidendes Problem für die Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels. Eine der größten strukturellen Schwächen ist das stagnierende Produktivitätswachstum. Während die Produktivität in den 2000er-Jahren noch stieg, stagniert sie seit den 2010er-Jahren weitgehend. Besonders problematisch ist die wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivität pro Arbeitsstunde und der Produktivität pro Arbeitnehmer, wovon sich letztere deutlich schlechter entwickelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Neben einer zunehmenden Teilzeitarbeit und einem Beschäftigungszuwachs in Sektoren mit niedriger Produktivität – etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich – verhindern geringe Investitionen in Digitalisierung und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Produktivitätssteigerung. Besonders das produzierende Gewerbe, das lange das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete, gerät zunehmend unter Druck. Die Industrieproduktion liegt noch immer unter dem Vorkrisenniveau, während die Beschäftigung in der jüngeren Vergangenheit stagnierte und aktuell rückläufig ist. Besonders die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Neben der sinkenden Nachfrage nach Elektroautos machen chinesische Wettbewerber den deutschen Herstellern zunehmend Konkurrenz. Auch Maschinenbau und Metallindustrie kämpfen mit strukturellen Problemen. Zudem belasten hohe Energiepreise und eine schwächelnde Exportnachfrage – insbesondere aus China – die deutsche Industrie. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche und den Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung mangelt es weiterhin an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe und das Bau- sowie das Gastgewerbe haben Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Eine Ursache hierfür ist die geringe Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Während Transformationen üblicherweise mit einer Umschichtung von Arbeitsplätzen verbunden sind, zeigt sich dieser Effekt in Deutschland bislang kaum. Die hohe Nutzung von Kurzarbeitergeld während der Pandemie hat die Beschäftigung stabilisiert, könnte jedoch den Anpassungsprozess verzögert haben, wenngleich hierfür belastbare empirische Belege fehlen. Deutschland muss die Digitalisierung und die Dekarbonisierung annehmen und nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Besonders Berufe mit geringen Qualifikationsanforderungen sind durch Automatisierung bedroht. Gleichzeitig entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Technologien. Der Wandel erfordert jedoch gezielte Investitionen in Weiterbildung und Umschulungen, um Beschäftigte auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Doch genau hier zeigen sich große Defizite. Die betriebliche Weiterbildung ist nach einem pandemiebedingten Einbruch noch nicht auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, und die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge liegt seit 2020 jedes Jahr unter einer halben Million. Zudem verschlechtern sich die schulischen Leistungen, was langfristig die Qualifikationsbasis der Erwerbsbevölkerung schwächen könnte. Deutschland steht damit vor einer großen Herausforderung: Die alternde Erwerbsbevölkerung verschärft den Fachkräftemangel, während Produktivitätsschwäche und Wettbewerbsverlust die wirtschaftliche Dynamik hemmen. Die Verbesserung der digitalen Kompetenzen und die Förderung der beruflichen Mobilität werden für die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Sicherung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung sein. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, sind massive Investitionen in Digitalisierung, Dekarbonisierung und Bildung dringend erforderlich. Nur wenn das Land der Aus- und Weiterbildung Priorität einräumt und sich dem Wandel stellt, kann es gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und seine Position als Europas größte Volkswirtschaft behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge. (IAB-Kurzbericht 14/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2514

    Abstract

    "Im Jahr 2024 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder leicht zurückgegangen und liegt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise. Im Zuge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Eine Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2024 zeigt, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und ermöglicht einen Blick aus der Sicht der Betriebe auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen ohne Schulabschluss und der Entwicklung der Übernahmequote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01

    Abstract

    "Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung (2025)

    Flake, Regina; Risius, Paula; Werner, Dirk; Metzler, Christoph;

    Zitatform

    Flake, Regina, Paula Risius, Dirk Werner & Christoph Metzler (2025): Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,06), Köln, 8 S.

    Abstract

    "Fast neun von zehn Unternehmen sehen in besser qualifizierten Bewerber:innen (86,9 Prozent) sowie in einer besseren Berufsorientierung und -vorbereitung (85,8 Prozent) zentrale Aspekte für eine hohe Ausbildungsqualität. Zugleich ergreifen Unternehmen vielfältige eigene Maßnahmen, um die Qualität der Ausbildung zu sichern, wenn Auszubildende Nachhol- oder Unterstützungsbedarf haben. In 70,8 Prozent der Unternehmen fördern die Ausbilder:innen beispielsweise gezielt leistungsschwächere Auszubildende. In knapp drei von vier Unternehmen werden die Ausbilder:innen dabei von der Geschäftsführung bei der Modernisierung und Digitalisierung der Ausbildung unterstützt (74,3 Prozent). Dies bestätigt den hohen Stellenwert der Ausbildung in Unternehmen – insbesondere mit Blick auf die Fachkräftesicherung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen wünscht sich externe Unterstützung bei der Förderung leistungsschwächerer Jugendlicher (55,0 Prozent). Ähnlich hoch ist der Unterstützungsbedarf für die Weiterbildung der Ausbilder:innen. Es gilt somit, passende Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote zu schaffen, damit die Bewerbersituation nicht zur Gefahr für die Ausbildungsqualität wird und Unternehmen mit zunehmend heterogenen Auszubildenden nicht überfordert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    School-leaving certificates and vocational education and training – the role of firms as gatekeepers in Germany (2025)

    Friedrich, Anett ;

    Zitatform

    Friedrich, Anett (2025): School-leaving certificates and vocational education and training – the role of firms as gatekeepers in Germany. In: International Journal of Manpower, Jg. 46, H. 10, S. 125-147. DOI:10.1108/ijm-07-2024-0454

    Abstract

    "Purpose: The aim of this study is to examine the characteristics of firms that influence their hiring decisions regarding the share of newly hired apprentices with Abitur and maximum lower secondary certificates. Design/methodology/approach The study uses 2,004 training firms of the BIBB Qualification Panel data from 2013 to 2018 to estimate fixed-effects regressions analyzing the effect of firms’ qualification structures and recruitment problems on the share of newly hired apprentices with Abitur (highest German secondary school-leaving certificate) and maximum lower secondary certificates (in German maximal Hauptschulabschluss). Findings The results indicate that firms with a higher qualification structure hire a higher share of apprentices with Abitur. However, the effect gets insignificant once controlling for the share of applicants with Abitur. Further, the study suggests that firms reduce their requirements on the school-leaving certificate of VET applicants when they suffer from unfilled training positions. Moreover, the share of applicants with Abitur and maximum lower secondary certificate has high explanatory power for the share of newly hired apprentices with these certificates. Originality/value The study highlights the role of firms in facilitating the transition of young people entering dual VET in Germany, whereas most studies so far have focused on the individual level. Further, the study contributes to the understanding of firms’ hiring processes of apprentices beyond the question of whether a firm provides VET at all and could be used for designing labor market policy programs for youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2025)

    Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Friedrich, Michael (Red.) (2025): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 17), Leverkusen: Budrich, 599 S.

    Abstract

    "Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025 wird zum siebzehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2025 lautet: "Einwanderungsgesellschaft"." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege: Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention (2025)

    Fuchs, Philipp ; Herten, Benjamin; Mielenz, Maik Oliver; Beuthner, Denise; Brantzko, Michael; Seidel, Katja; Pöschel, Anna Sophie;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp, Maik Oliver Mielenz, Katja Seidel, Michael Brantzko, Anna Sophie Pöschel, Denise Beuthner & Benjamin Herten (2025): Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege. Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "Die Autor/-innen analysieren Ausbildungsabbrüche in der Pflege, basierend auf einem vom BIBB durchgeführten Projekt (2021–2024). Dabei wurden veränderte Bedingungen der 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung und der Fachkräftemangel berücksichtigt. Durch eine Kombination aus Panelbefragungen, biografischen Interviews und Kollaborationsworkshops wurden quantitative sowie qualitative Daten erhoben. Ein zentrales Ergebnis war der Einfluss des sogenannten „Praxisschocks" auf die Abbruchgedanken der Auszubildenden. Im Projekt wurde das Modell „Haus der guten Ausbildung" entwickelt, das Ausbildungserfolg auf persönliche, institutionelle und soziale Faktoren zurückführt. Dieses Modell diente als Grundlage für Pilotprojekte, deren Maßnahmen praxisnah erprobt und evaluiert wurden, z. B. Lernstandsgespräche, individuelle Lernzeiten und Erfolgskonferenzen. Das Projekt unterstreicht die Relevanz vernetzter Unterstützungsmaßnahmen, um Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu vermeiden." (BIBB Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung (2025)

    Hellwagner, Timon ; Söhnlein, Doris ; Yilmaz, Yasemin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Enzo Weber & Yasemin Yilmaz (2025): Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung. In: IAB-Forum H. 24.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250424.01

    Abstract

    "Arbeitskräfte sind in Deutschland seit Jahren immer knapper geworden, in vielen Branchen sind insbesondere Engpässe bei den Fachkräften spürbar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten des IAB, dass immer mehr junge Erwerbspersonen über keine Berufsausbildung verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung im Fokus: Herausforderungen und Lösungsansätze (2025)

    Hennrich, Jonas; Schaller, Daria;

    Zitatform

    Hennrich, Jonas & Daria Schaller (2025): Ausbildung im Fokus: Herausforderungen und Lösungsansätze. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 1, S. 54-57.

    Abstract

    "Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland deutsche HR-Abteilungen quartalsweise zu personalpolitisch relevanten Themen. Mit wechselnden Sonderfragen werden aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht – im vierten Quartal betraf dies das Thema Ausbildung. Bei einer Mehrheit der Betriebe haben 2024 gleich viele Auszubildende angefangen wie im Vorjahr. Gleichzeitig meldeten 61 % der Betriebe Schwierigkeiten beim Besetzen der Ausbildungsplätze. Hauptgrund hierfür ist nach Aussage der Unternehmen eine nicht ausreichende Anzahl an Bewerbungen. Die ungenügende Qualifikation der Bewerbenden spielt ebenfalls eine große Rolle. Unternehmen, die nächstes Jahr keine Ausbildungsgplätze mehr planen, erklären dies vor allem mit fehlenden Betreuungskapazitäten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training (2025)

    Hickmann, Helen ; Wicht, Alexandra ; Detemple, Jonas ;

    Zitatform

    Hickmann, Helen, Jonas Detemple & Alexandra Wicht (2025): Regional differences in digitalisation and their impact on young people’s status attainment in vocational education and training. In: Journal of vocational education and training, S. 1-25. DOI:10.1080/13636820.2025.2479682

    Abstract

    "While many of the recent changes in the labour market are related to digitalisation, there is little knowledge about digitalisation's impact on young people's transitions from school to vocational education and training (VET). The current study addresses this research gap by examining the relationship between the level of regional digitalisation and young people's status attainment when entering VET. The study uses data from the German National Educational Panel Study (NEPS), merged with a unique regional digitalisation indicator at the district level (NUTS-3). OLS regression models show that, on average, young people entering VET in highly digitalised regions secure occupations with a higher status than their counterparts in less digitalised regions. Notably, regional digitalisation has a particularly strong positive impact on males, while no differences in association are observed by school leaving qualifications. The results underscore the existence of a discernible regional digital divide among VET entrants in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of an apprenticeship support programme for young people in Germany: JOBLINGE's basecamp programme (2025)

    Hofer, Andrea;

    Zitatform

    Hofer, Andrea (2025): Evaluation of an apprenticeship support programme for young people in Germany. JOBLINGE's basecamp programme. (OECD social, employment and migration working papers 320), Paris, 84 S. DOI:10.1787/287a8cdb-en

    Abstract

    "Work-based learning programs, commonly known as apprenticeships or dual vocational education and training, are a proven way to help young people transition successfully from school to work. In Germany, apprenticeships remain the most popular education path for young people. However, recently the rate of apprenticeships that are terminated prematurely has increased, reaching a record high of one-third in 2022. A potential remedy to combat high apprenticeship drop-out rates are apprenticeship support programs designed to provide support to young people throughout their apprenticeship until successful graduation. However, while many such programs exist, evidence on their effectiveness is sparse. This paper evaluates the JOBLINGE basecamp initiative, an apprenticeship support program operating in four locations across Germany. Findings suggest that the JOBLINGE basecamp initiative is promising, enhancing apprentices' security in their apprenticeship and equipping them with essential skills to graduate successfully." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Adaptations in Youths’ Willingness to Be Spatially Mobile: Influence of Status Aspirations and Regional Disparities (2025)

    Hoffmann, Linda ;

    Zitatform

    Hoffmann, Linda (2025): Adaptations in Youths’ Willingness to Be Spatially Mobile: Influence of Status Aspirations and Regional Disparities. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9880

    Abstract

    "Spatial mobility is key to facilitating successful transitions into vocational education and training (VET), especially for youths from disadvantaged regions. In line with the agency-structure framework, the decision to become mobile is conceptualized as an adaptive strategy that young people employ to achieve their goals when faced with persistent challenges or regional barriers. This study investigates how youths applying for VET adapt their willingness to be spatially mobile over time. It examines the influence of occupational status aspirations and the regional opportunity structure on this decision-making process. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), multilevel growth curve models are estimated to analyze adaptations in the mobility radius of VET applicants over up to three years (1,017). To assess the regional opportunity structure, small-scale administrative geospatial data on the availability of youths’ aspired occupations are used as an individualized indicator of regional mismatch. The results show that VET applicants’ willingness to be mobile increases over time. High-status aspirations are consistently associated with a greater willingness to be mobile, largely independent of search duration or regional mismatch. Conversely, VET applicants with lower status aspirations exhibit notable adaptations, adjusting their mobility radius, particularly in response to increasing search duration or regional mismatch. These findings highlight the complex interplay between individual aspirations and the regional opportunity structure in shaping adaptations in the willingness to become mobile of unsuccessful VET applicants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Interaktionsarbeit lernen. Konzeptionelle Überlegungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen. (2025)

    Iller, Carola ;

    Zitatform

    Iller, Carola (2025): Interaktionsarbeit lernen. Konzeptionelle Überlegungen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Menschen. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 48, H. 3, S. 345-361. DOI:10.1007/s40955-025-00325-0

    Abstract

    "Das Konzept der Interaktionsarbeit macht Kompetenzen für die Arbeit mit und an Menschen sichtbar, die bislang informell erlernt oder als Alltagskompetenzen vorausgesetzt werden. Der Forschungsstand zur Aus- und Weiterbildung macht deutlich, dass insgesamt systematische Konzepte fehlen, vor allem für hochschulische Bildungsgänge und in der Weiterbildung. Weiterführende konzeptionelle Überlegungen zur Aus- und Weiterbildung in der Interaktionsarbeit sollten vor allem das Lernen in der Echtarbeit und daran anknüpfende Forschungsbedarfe zu konkreten Kompetenzanforderungen im Arbeitsvollzug berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices (2025)

    Jost, Oskar ; Wesling, Mirko; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Jost, Oskar, Holger Seibert & Mirko Wesling (2025): "Demographic Tailwind" from East Germany? How Apprenticeship Opportunities of Foreign Youth in West Germany Depend on East German Apprentices. In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 179-197, 2021-10-04. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0003

    Abstract

    "Die Arbeitsmärkte Ost- und Westdeutschlands sind nach wie vor durch große Unterschiede im Migrantenanteil und damit in der Diversität der Erwerbsbevölkerung gekennzeichnet. Während Zuwanderung in Westdeutschland insbesondere in den 1960er und frühen 1970er Jahren ein etablierter Mechanismus zur Rekrutierung zusätzlicher Arbeitskräfte war, ist der Anteil von Migranten in Ostdeutschland nach wie vor gering. Viele Jahre lang hatten junge Migranten in Westdeutschland Schwierigkeiten, eine Berufsausbildung zu bekommen, und mussten daher häufiger auf Tätigkeiten mit niedrigerem Aufgabenniveau ausweichen. Aufgrund des starken demografischen Wandels im Osten sank die Zahl der Ostdeutschen, die eine Berufsausbildung im Westen antraten, ab 2007 deutlich. Wir analysieren, inwieweit dieser Rückgang der ostdeutschen Auszubildenden im Westen zu verbesserten Chancen für junge Migranten in Westdeutschland führte. Dazu nutzen wir Beschäftigungsdaten der Bundesagentur für Arbeit sowie Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes. Wir berücksichtigen kleinräumige Daten auf NUTS-3-Ebene und kontrollieren berufliche Unterschiede sowie den Ausbildungsberuf. Dazu vergleichen wir regionale Berufscluster, in denen ein Wettbewerb zwischen ostdeutschen und ausländischen Jugendlichen stattfand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany (2025)

    Koneberg, Filiz ; Friedrich, Anett ; Rohrbach-Schmidt, Daniela ;

    Zitatform

    Koneberg, Filiz, Daniela Rohrbach-Schmidt & Anett Friedrich (2025): Skill profiles of training occupations and occupational segmentation of vocational education and training in Germany. In: Journal of vocational education and training, S. 1-19. DOI:10.1080/13636820.2025.2549887

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) is crucial for labour market integration and ensuring a skilled workforce. However, VET systems, particularly in countries like Germany and Switzerland, offer heterogeneous training occupations with different labor market returns. This study examines occupational segmentation within VET, applying labour market segmentation theories to identify structural differences in skill profiles, training commitment, gratification and social access based on school-leaving certificates. Utilizing the German VET system as a case study, we analyze data from 338 dual and school-based training occupations. We employ latent profile analysis to classify training occupations into skill profiles according to their firm-specific and occupation-specific skills, as well as their cognitive requirement level. The analyses reveal four distinct skill profiles that are systematically associated with training commitment, gratifications and social access based on school-leaving certificates. The results suggest that VET is stratified into occupational training segments, offering training at varying skill levels. These segments exhibit unequal training conditions, with some providing significantly higher commitment or higher gratifications. This research provides a more nuanced understanding of VET segmentation than the distinction into dual and school-based trainings, offering valuable insights for political actors and institutions involved in VET, as well as training firms and vocational schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vocational education and training (VET) and the green transition: Insights from labour market data (2025)

    Kuczera, Malgorzata;

    Zitatform

    Kuczera, Malgorzata (2025): Vocational education and training (VET) and the green transition. Insights from labour market data. (OECD social, employment and migration working papers 327), Paris, 71 S. DOI:10.1787/02b7fcb1-en

    Abstract

    "The transition to a green economy has significant implications for labor markets, driving increased demand for skills that support sustainable development. This study analyses Labour Force Survey data from a set of OECD countries to assess the role of vocational education and training (VET) in preparing the workforce for the green transition. The findings indicate that nearly one in four upper-secondary VET graduates work in jobs directly impacted by the transition, primarily in existing occupations where job content evolves or labor demand increases. VET graduates are also overrepresented in greenhouse gas-intensive jobs. These findings highlight the need for targeted upskilling and reskilling initiatives. To address these challenges, the study emphasizes the need to align VET curricula with emerging green skills, expand access to continuous training, and ensure VET learners and graduates have opportunities to develop the advanced competencies essential for high-quality green employment, including through VET programs at post-secondary levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Role of Vocational Training in Addressing Skilled Labor Shortages (2025)

    Langen, Henrika;

    Zitatform

    Langen, Henrika (2025): The Role of Vocational Training in Addressing Skilled Labor Shortages. (Working paper / Swiss Leading House 238), Zürich, 35 S.

    Abstract

    "This study examines how regional and occupation-specific skilled labor shortages influence companies' involvement in apprenticeship training. It explores the relationship between skilled labor shortages and demand for apprentices, qualification requirements, new apprenticeship contracts, and premature contract terminations in Germany. Skilled labor shortages are measured using the ratio of unemployed skilled jobseekers to job vacancies and a skilled labor shortage indicator from the Federal Employment Agency. Involvement in apprenticeship training is measured using annual apprenticeship contract data. To estimate the relationship between skilled labor shortages and apprenticeship activities, the study uses a two-way fixed effects model and a robust difference-in-differences approach. The findings show that skilled labor shortages bring about higher demand for apprentices and more hires, with companies recruiting a larger share of apprentices with lower qualifications. However, the impact on premature contract terminations remains unclear. Additionally, the study reveals significant variation across occupations in how companies adjust apprenticeship practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sinkende Ungleichheit in vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen und der Zusammenhang mit Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt (2025)

    Langen, Henrika; Dörsam, Michael;

    Zitatform

    Langen, Henrika & Michael Dörsam (2025): Sinkende Ungleichheit in vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen und der Zusammenhang mit Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,01), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 16 S.

    Abstract

    "Dieser Report untersucht die Entwicklung der Ausbildungsvergütungen zwischen 2020 und 2023. Es zeigt sich, dass sich die Vergütungsungleichheit deutlich verringert hat – sowohl zwischen Ausbildungsbereichen und -regionen als auch innerhalb einzelner Berufe und Regionen. Die Annäherung der Vergütungen in niedrig vergüteten Ausbildungsverhältnissen an die mittleren Vergütungen lässt sich teilweise durch den stärkeren Anstieg der Mindestausbildungsvergütung im Vergleich zur durchschnittlichen Vergütung erklären. Auch unter Ausbildungsstellen mit mittlerer und hoher Vergütung ist eine Vergütungsangleichung zu erkennen. Als mögliche Erklärung dafür untersucht der Report den Zusammenhang zwischen Bewerberengpässen im Jahr 2019 und der Vergütungsentwicklung in den Folgejahren. Die Vergütungen in Engpassberufen, die 2020 noch deutlich unter dem Niveau von Berufen mit geringerem Bewerbermangel lagen, sind bis 2023 erheblich stärker gestiegen als die Vergütungen in Nicht-Engpassberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training: Contrasting Switzerland and Spain (2025)

    Marhuenda-Fluixá, Fernando; Bonoli, Lorenzo;

    Zitatform

    Marhuenda-Fluixá, Fernando & Lorenzo Bonoli (2025): Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training. Contrasting Switzerland and Spain. In: IJVES : international journal of vocational education studies, Jg. 2, H. 1, S. 43-66. DOI:10.14361/ijves-2025-020103

    Abstract

    "This article discusses inclusivness of Vocational Education and Training (VET) at Upper Secondary Education (USE). While inclusion has become a policy aim in compulsory education, it is not so clear that it is the case beyond post-16 education. In the case of VET, the demand of high quality standardized vocational qualifications challenges inclusion. The article addresses three different dimensions of inclusion: access to VET at USE, successfully achieving a qualification, and entering the labor market in a position according to the qualification achieved. We approach inclusion from a policy rather than a pedagogical perspective in section 2, and in section 3 our hypothesis about the inclusiveness of a school-based VET and a dual VET system are presented. In section 4 we choose Spain and Switzerland as examples of these systems, we show indicators, and we describe how both systems deal with the three dimensions of accessing, achieving a qualification and entering the labor market. The analysis concludes by stating that inclusion is particularly difficult because of the first dimension: it is in transition to VET in USE where both countries have more difficulties and could improve their inclusiveness. The problem is the same, but the reasons are different and these are explained in the text, addressing tensions between reputation and inclusiveness and the externalization of measures. Some considerations on comparative education also result from our analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality (2025)

    Meyer, Franziska ; Winkler, Oliver ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska & Oliver Winkler (2025): Refugee men and women in the segmented VET market in Germany: on their career prospects and the role of resource inequality. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-025-00197-1

    Abstract

    "Vocational education and training (VET) systems are characterized by both gender-specific occupational segregation and vertical occupational segmentation, leading to considerable differences in income and employment stability prospects across individual training occupations. For refugee men and women in particular, whose labor market positioning is crucial for their socio-economic integration in the host country, it is therefore not only important that they enter VET, but also which specific occupation they enter. This article investigates, first, whether the dual training occupations pursued in Germany by men and women with a refugee background differ from those pursued by those from the majority population in terms of prospective income and employment stability; and second, whether these differences are mediated by variations in search and application strategies as well as network resources, on the one hand, and differences in school-leaving qualifications, on the other. Drawing on data from the BA/BIBB Applicants Survey and the Refugee Migration Study (N = 6,055), the results show that men and women with a refugee background are more likely to enter training occupations with significantly lower occupation-specific salaries than their counterparts in the majority population. Refugee men also tend to pursue occupations with higher occupation-specific unemployment rates, whereas no such difference is found for women. These disparities are only marginally mediated by variations in search and application strategies and network resources, but are largely explained by differences in school-leaving qualifications. When controlling for these resources, women with a refugee background are more likely to enter training occupations with even lower unemployment rates than women from the majority population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During <scp>COVID19</scp> (2025)

    Morlet, Guillaume M. A. ; Bolli, Thomas ;

    Zitatform

    Morlet, Guillaume M. A. & Thomas Bolli (2025): The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During COVID19. In: Labour, Jg. 39, H. 4, S. 325-346. DOI:10.1111/labr.70000

    Abstract

    "This paper evaluates how firm-specificity of apprenticeship training, equivalently firm-specificity, moderates the response of the demand for apprentices to the unemployment rate. We first present a simplified conceptual framework to illustrate mechanisms through which this moderating effect could occur. We then empirically analyse the impact of unemployment on the demand for apprentices, and the abovementioned moderating effect. Using Poisson pseudo maximum likelihood methodology, we exploit monthly variation in the unemployment rate within sectors and cantons. We find that the unemployment rate is insignificantly associated with the demand for apprentices overall during the COVID19 period in Switzerland. We subsequently use a firm-level survey conducted before COVID19 to construct three measures of firm-specificity. Using each measure, firm-specificity significantly moderates the effect of the unemployment rate on the demand for apprentices. A rise in the unemployment rate statistically and economically significantly reduces the demand for apprentices for firms imparting less firm-specific training. On the other hand, a rise in the unemployment rate statistically and economically insignificantly affects the demand for apprentices within firms imparting more firm-specific training. Our results are robust to the use of multiple measures of firm-specificity and to the inclusion of controls capturing exposure to the pandemic and its economic support measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung: Empirische Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluationsstudie. Empirical Results of a Scientific Evaluation Study (2025)

    Nguyen, Hoang Long; Bohlinger, Sandra ; Bieß, Anne; Scheuch, Ianina;

    Zitatform

    Nguyen, Hoang Long, Sandra Bohlinger, Ianina Scheuch & Anne Bieß (2025): Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung. Empirische Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluationsstudie. Empirical Results of a Scientific Evaluation Study. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 114-136. DOI:10.25162/zbw-2025-0004

    Abstract

    "Internationale Berufsbildungsprojekte sind fester Bestandteil im Repertoire der Berufsbildungsforschung als auch der Förderinstrumente der Entwicklungszusammenarbeit. Die Evaluation solcher Projekte hat dabei in jüngerer Vergangenheit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluation der BMBF-Förderinitiative „Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung“ (IBBF) vorgestellt, die an der Schnittstelle zwischen Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit fungiert. Die Forschungsergebnisse geben Einblick in die komplexe und heterogene Förderinitiative und zeigen, welchen Beitrag solch eine Initiative für die Berufsbildungsforschung aus deutscher Perspektive leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrüche im regionalen Vergleich: Die Schere geht immer weiter auseinander (Serie "Arbeitskräftesicherung") (2025)

    Ostermann, Kerstin ;

    Zitatform

    Ostermann, Kerstin (2025): Ausbildungsabbrüche im regionalen Vergleich: Die Schere geht immer weiter auseinander (Serie "Arbeitskräftesicherung"). In: IAB-Forum H. 07.01.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250107.01

    Abstract

    "Die regionale Diskrepanz ist enorm: Der Anteil der Auszubildenden, die im Jahr 2020 ihre Ausbildung abgebrochen haben, war beispielsweise in Pirmasens mit 42,5 Prozent fast viermal so hoch wie in Eichstätt mit 11,3 Prozent. Dies hängt nicht nur mit der unterschiedlichen Wirtschaftskraft, sondern auch mit Unterschieden in der Branchenstruktur zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ostermann, Kerstin ;
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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Lehrlingsausbildung: Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen (2025)

    Petanovitsch, Alexander; Schmid, Kurt;

    Zitatform

    Petanovitsch, Alexander & Kurt Schmid (2025): Zukunft der Lehrlingsausbildung. Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen. (ibw-Forschungsbericht 222), Wien, 38 S.

    Abstract

    "Die Lehrlingsausbildung sieht sich in den letzten Jahren vor zunehmende Herausforderungen gestellt - Stichworte demografische Entwicklung, Ausbildungsreife (insb. mangelnde Grundkompetenzen), nachhaltige Attraktivität maturaführender Schulen (AHS-Gymnasien und BHS). Diese Entwicklungen stehen jedoch auch in Widerspruch zu empirischen Befunden eines anhaltenden Fachkräftemangels, insbesondere für (Lehr)Berufe auf der „mittleren Qualifikationsebene“. Wie wird diese Situation von der österreichische Industrie eingeschätzt? Gibt es eigentlich Alternativen zur dualen Berufsbildung aus Sicht der Industriebetriebe und welche Konsequenzen wären damit verbunden? Ist absehbar, dass der Fachkräftebedarf zukünftig stärker über andere Qualifizierungsschienen (BMHS-Absolvent*innen, Hochschul-Absolvent*innen, Weiterbildung, Anlernen, Fachkräftezuwanderung etc.) gedeckt werden wird? Und/oder wird verstärkt auf Automatisierung gesetzt werden? Kurz gesagt, welche Zukunftsszenarien zeichnen sich für die Lehre im Produktions-/Industriesektor ab?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung: Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET (2025)

    Petzold-Rudolph, Kathrin; Pohl, Marion; Steib, Christian; Kuhlee, Dina;

    Zitatform

    Petzold-Rudolph, Kathrin, Marion Pohl, Christian Steib & Dina Kuhlee (2025): Attraktivität beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung aus der Perspektive von jungen Menschen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung. Befunde im Kontext der Programminitiative InnoVET. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 48, S. 1-26.

    Abstract

    "Die InnoVET-Programminitiative des BMBF förderte von 2021-2024 insgesamt 17 Verbundprojekte mit dem Ziel, die Attraktivität beruflicher Bildung insbesondere für leistungsstarke junge Menschen durch die Entwicklung innovativer beruflicher Bildungsformate v. a. im Bereich der Fort- und Weiterbildung zu stärken. Basierend auf empirischen Befunden einer Fragebogenerhebung der InnoVET-Begleitforschung diskutiert der Beitrag Attraktivitätsparameter, welche die Entscheidung für einen beruflichen Ausbildungs- und Karriereweg von Auszubildenden mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung beeinflusst haben und wie die Auszubildenden die neukonzipierten Fortbildungsformate der InnoVET-Projekte hinsichtlich ihrer Attraktivität bewerten. Es zeigt sich, dass bei den Befragten ein hoher Bedarf an Informationen über berufliche Bildungswege existiert und für die Bildungswegentscheidung teils unterschiedliche Attraktivitätsparameter ausschlaggebend sind. Auch schreiben die Auszubildenden beruflichen Fort- und Weiterbildungen generell eine hohe Bedeutung zu, differenzieren allerdings deutlich hinsichtlich deren konzeptioneller Ausgestaltung. Die Befunde werden kritisch in den Forschungsstand eingeordnet und mit Blick auf die Zielstellungen der InnoVET-Programminitiative reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) als Plattform für den interdisziplinären Austausch von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis (2025)

    Pfeiffer, Iris; Ertl, Hubert; Herkner, Volkmar; Fitzenberger, Bernd ; Widera, Christina; Hochleitner, Thomas; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Pfeiffer, Iris, Hubert Ertl, Bernd Fitzenberger, Volkmar Herkner, Thomas Hochleitner, Brigitte Schels & Christina Widera (2025): Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) als Plattform für den interdisziplinären Austausch von Berufsbildungsforschung, -politik und -praxis. In: B. Rödel, H. Ertl & S. Liebscher (Hrsg.) (2025): Berufsbildungsforschung: Rezeption – Translation – Transfer.

    Abstract

    "Die AG BFN wurde 1991 auf Anregung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft mit dem Ziel gegründet, „die informelle Infrastruktur für freiwillige wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern und die Berufsbildungsforschung auf dieser Grundlage durch Austausch von Daten, Dokumentationen und Forschungsergebnissen zu fördern“ (Kooperationsvertrag zur Errichtung eines Berufsbildungsforschungsnetzes in Deutschland, Absatz 2, zitiert nach Weiss/Widera 2017). Der Kreis der Gründungsorganisationen – bestehend aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit (IAB) und der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – wurde später durch die AG BFN auf die pädagogischen Institute der Bundesländer sowie die Forschungsinstitute in privater und öffentlicher Trägerschaft ausgedehnt. Diese Zusammensetzung im Vorstand der AG BFN wurde bis heute beibehalten; zahlreiche Netzwerkpartner – bestehend aus öffentlichen und privaten Forschungsinstituten – sind in der Zwischenzeit hinzugekommen. Mit der Ausweitung der Partner wurde im Laufe der Zeit auch die Zielsetzung der AG BFN erweitert, indem nicht nur der Austausch von Forschungsergebnissen innerhalb der Berufsbildungsforschung benannt wurde, sondern der „Austausch von Erkenntnissen, Erfahrungen und Meinungen zwischen Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis“ (AG BFN 2014, S. 1). Heute werden die Ziele der AG BFN im Bereich der Berufsbildungsforschung differenziert durch die Beschreibung von Unterzielen wie „Impulse für die Weiterentwicklung von Forschung zu geben“, „die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zu unterstützen“, „Beiträge zur Qualitätsentwicklung in der Berufsbildungsforschung zu leisten“ und „Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auf Grundlage eines Begutachtungsverfahrens zu veröffentlichen“ (ebd.). Die Adressatinnen bzw. Adressaten der Zielsetzungen bleiben hierbei diffus. „Empfehlungen zur Forschungsförderung und Forschungsorganisation zu erarbeiten“, könnte auf die Politik und Wissenschaft abzielen (ebd.). An die Praxis und die Politik könnte der Anspruch gerichtet sein, „zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse beizutragen“ (ebd.). Die Zielsetzung, „die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen zu unterstützen“, adressiert sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und Praxis (ebd.). (Textauszug, IAB-Doku, © Budrich Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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