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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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  • Literaturhinweis

    Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education (2026)

    Tanhua, Inkeri ;

    Zitatform

    Tanhua, Inkeri (2026): Racialised discourses on migrants and language skills in Finnish vocational education. In: Journal of vocational education and training, Jg. 78, H. 3, S. 431-448. DOI:10.1080/13636820.2025.2543591

    Abstract

    "This article examines how discourses on migrants, language skills, and the suitability of educational and vocational paths can racialize the students perceived as migrants in Finnish vocational education and training (VET). The study draws on observations and interviews with students and teachers on two differently gender-typed programs, women-dominated dental technology and men-dominated mechanical engineering. In both programmes, most students have moved to Finland and started learning Finnish a few years before entering vocational education. Drawing on critical race theory and critical discourse analysis, the article identifies four discourses that racialize the students perceived as migrants. The discourse on VET as ‘a realistic choice for migrants lacking language skills’ in dental technology and the idealization of ‘hard-working migrants’ in mechanical engineering encourage migrants’ entry to these programs, but simultaneously racialise them. The discourse on ‘sufficient Finnish skills’ in mechanical engineering encourages, while the discourse on ‘high level of language proficiency’ in dental technology discourages migrants’ entry to the profession, and demonstrates that racism can be hidden behind the talk on language skills. Together, these discourses show that the processes of racialisation are mundane in VET and can direct people’s educational and occupational paths." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildung als Investition - Berufswahl im Lichte der Humankapitalinvestition (2026)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele (2026): Bildung als Investition - Berufswahl im Lichte der Humankapitalinvestition. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 75, H. 3, S. 327-344. DOI:10.3790/sfo.2026.1482903

    Abstract

    "Wenn es um die Frage von Bildungsinvestitionen geht, wird die Humankapitaltheorie nicht nur in der Ökonomie als grundlegende Theorie zitiert. Wie jede Theorie, die den Anspruch erhebt, komplexe Zusammenhänge allgemeingültig darzustellen und die zudem vielseitig anwendbar ist, stößt man bei tiefergehenden Fragestellungen an Grenzen. Zwar spielen bei der Berufswahl in jungen Jahren monetäre Faktoren eine Rolle. Bedeutender sind aber Faktoren, wie familiäres und soziales Umfeld, die die Humankapitaltheorie nicht berücksichtigt. Der Beitrag zeigt auf, welche Ansätze, Bildungsinvestitionen, insbesondere die Berufswahl, unter Berücksichtigung der monetären, aber auch der gesellschaftlichen Erklärungsfaktoren umfassender abbilden können. Diese Ansätze beruhen wiederum zumeist auf der Idee der Humankapitaltheorie." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Duncker&Humblot)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA (2025)

    Anger, Silke ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Scheels, Brigitte;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 19.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20251119.01

    Abstract

    "Mit der neuen Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ untersucht das IAB die beruflichen Pläne von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt haben. Die Befragten bewerten die Berufsberatung überwiegend positiv" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege (2025)

    Anger, Silke ; Heusler, Anna ; Roth, Duncan ; Dietrich, Hans ; Scheels, Brigitte; Wicht, Leonie ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Anna Heusler, Duncan Roth, Brigitte Scheels & Leonie Wicht (2025): Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege. In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.01

    Abstract

    "Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der Schule zum Übergang ins Arbeitsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial (2025)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata; Margaryan, Shushanik ; Christoph, Bernhard ; Sandner, Malte ; Siedler, Thomas ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Galkiewicz, Shushanik Margaryan, Malte Sandner & Thomas Siedler (2025): Online Tutoring, School Performance, and School-to-Work Transitions: Evidence from a Randomized Controlled Trial. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18307), Bonn, 80 S.

    Abstract

    "Tutoring programs for low-performing students, delivered in-person or online, effectively enhance school performance, yet their medium- and longer-term impacts on labor market outcomes remain less understood. To address this gap, we conduct a randomized controlled trial with 839 secondary school students in Germany to examine the effects of an online tutoring program for low-performing students on academic performance and school-to-work transitions. The online tutoring program had a non-significant intention-to-treat effect of 0.06 standard deviations on math grades six months after program start. However, among students who had not received other tutoring services prior to the intervention, the program significantly improved math grades by 0.14 standard deviations. Moreover, students in non-academic school tracks experienced smoother school-to-work transitions, with vocational training take-up 18 months later being 5 percentage points higher—an effect that was even larger (12 percentage points) among those without prior tutoring. Overall, the results indicate that tutoring can generate lasting benefits for low-performing students that extend beyond school performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich: Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung (2025)

    Arndt, Franziska; Wieland, Clemens; Herzer, Philip; Schaffer, Fabian; Werner, Dirk; Flake, Regina; Renk, Helen;

    Zitatform

    Arndt, Franziska, Regina Flake, Philip Herzer, Dirk Werner, Helen Renk, Fabian Schaffer & Clemens Wieland (2025): Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich. Eine kombinierte Jugend- und Unternehmensbefragung. Gütersloh, 68 S. DOI:10.11586/2025043

    Abstract

    "Jahr für Jahr bleiben viele Tausend Ausbildungsplätze unbesetzt, gleichzeitig gehen viel zu viele Ausbildungsberweber:innen auf dem Ausbildungsmarkt leer aus. Wenn es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht, ist aus Sicht junger Menschen entscheidend, dass eine Ausbildungsstelle aus ihrer Sicht attraktiv ist – und vor allem nicht unattraktiv. Denn nur solche Ausbildungsplätze, die aus Sicht der Jugendlichen keine abschreckenden Merkmale – sogenannte Aversionsfaktoren – aufweisen, werden überhaupt in Erwägung gezogen. Erst dann kommen Attraktionsfaktoren, also positiv wahrgenommene Eigenschaften eines Ausbildungsplatzes, zur Wirkung. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Studie unter anderem den spannenden Fragen nachgegangen, welche Aspekte einer Ausbildungsstelle für junge Menschen besonders relevant sind, ob Unternehmen diese bieten können und ob sie das schließlich auch ausreichend kommunizieren. Zudem wird erhoben, wie kompetent sich Unternehmen im Bereich Ausbildungsmarketing bewegen sowie welche Unterstützungsangebote zur Ausbildung und Fachkräftesicherung ihnen bekannt sind und welche davon sie nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01

    Abstract

    "Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Preparing Transitions: The Impact of Vocational Role Models on Occupational Aspirations Within Social Contexts (2025)

    Böhle, Eva ; Granato, Mona ; Beckmann, Janina ;

    Zitatform

    Böhle, Eva, Janina Beckmann & Mona Granato (2025): Preparing Transitions: The Impact of Vocational Role Models on Occupational Aspirations Within Social Contexts. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9798

    Abstract

    "The formation of occupational aspirations, an important prerequisite of successful school-to-work transitions, is embedded in different social contexts, including youths’ families and peers. At the same time, adolescents are guided by various career orientation activities, including vocational role models, that provide them with information on available career options and stimulate career decision-making. In this study, we combine both strands of research and examine how vocational role model effects unfold in the different social contexts that students are embedded in, potentially enabling or constraining intervention effects. Based on a large-scale role model intervention study comprising 1,190 students in Germany, we first examine how peer and family contexts are associated with students’ occupational aspirations askey dimensions of social influence. Our results show that both peer and parental social contexts are related to students’ career aspirations,with descriptive peer norms and injunctive peer and parent norms being the most relevant. Second, we show that unique encounters with vocational role models are, on average, related to increased occupational aspirations for the presented occupation, extending previous empirical findings to the VET context. Third, we examine whether and how role modelling interacts with students’ social embeddedness. We do not find statistically significant interactions between the examined social contexts and the role model intervention. Hence, role model effects apply even in contexts that convey strong norms. Nevertheless, we find subtle patterns suggesting that role model effects are more pronounced when peers convey adverse norms and less knowledge regarding an occupation and when peers’ self-efficacy is high. Theoretical and practical implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gleichwertigkeit und soziale Ungleichheit: Eine empirische Untersuchung des Prestiges von beruflicher Ausbildung und Studium im Kontext der beruflichen Orientierung von Schüler/-innen (2025)

    Bör, Nicolai;

    Zitatform

    Bör, Nicolai (2025): Gleichwertigkeit und soziale Ungleichheit. Eine empirische Untersuchung des Prestiges von beruflicher Ausbildung und Studium im Kontext der beruflichen Orientierung von Schüler/-innen. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 105 S.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel, der sich gerade auch im mittleren Qualifikationsbereich verschärft, rückt die Berufswahl von Jugendlichen zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit. Ein wichtiger Entscheidungsfaktor im Berufswahlprozess sind Vorstellungen über das Prestige von Bildungswegen und Berufen. Diese Prestigevorstellungen sind gerade bei jungen Menschen bislang nur wenig erforscht. Im Mittepunkt dieses Beitrags stehen daher die Prestigevorstellungen von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich beruflicher Ausbildung und Studium. Anknüpfend an gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskurse zur Gleichwertigkeit akademischer und beruflicher Bildungswege wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren die Prestigebewertungen von Schüler/-innen prägen und welche Rolle soziale Ungleichheitsmechanismen in diesem Zusammenhang spielen. Die empirischen Analysen beruhen auf Daten der BIBB-TUDa-Berufsorientierungsstudie, die in den Jahren 2021-2023 an weiterführenden Schulen in NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde. Auf der Grundlage theoretischer Ansätze und empirischer Forschungsergebnisse zu Berufswahl, Bildungsentscheidungen, Bildungsungleichheit und Prestige werden Hypothesen zu den zentralen Einflussfaktoren auf die Prestigebewertungen von Studium und beruflicher Ausbildung formuliert, modelliert und analysiert. Konkret werden Schulform, Schulleistung, sozioökonomischer Hintergrund, Migrationshintergrund und Erwartungen des nahen sozialen Umfelds als potenzielle Einflussfaktoren in die Analyse eingeschlossen. Darüber hinaus wird die Bedeutung der Prestigebewertungen für die nachschulische Bildungsaspiration untersucht. Im Vergleich der zwei Bildungswege zeigt sich, dass die befragten Schüler/-innen das Prestige eines Studiums etwas höher einschätzen als das Prestige einer beruflichen Ausbildung. Die vorliegenden Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass es unter den einbezogenen Faktoren vor allem die den Eltern zugesprochenen Erwartungshaltungen sind, die Differenzen in der Prestigeeinschätzung der Jugendlichen erklären können. Generell zeichnen sich Bewertungsunterschiede vor allem für das Prestige einer beruflichen Ausbildung ab, während die Schüler/-innen das Prestige eines Studiums vergleichsweise homogen einschätzen. Dass Prestigevorstellungen Bildungsaspirationen prägen, spiegelt sich auch in den Ergebnissen dieser Untersuchung wider. Andere Faktoren, allen voran auch in diesem Zusammenhang die elterliche Erwartungshaltung, erweisen sich im Modell jedoch als bedeutendere Prädiktoren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sprungbrett Freiwilligendienst: Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden (2025)

    Carrasco Heiermann, Adrián; Breitinger, Florian; Sixtus, Frederick; Hinz, Catherina;

    Zitatform

    Carrasco Heiermann, Adrián, Florian Breitinger, Frederick Sixtus & Catherina Hinz (2025): Sprungbrett Freiwilligendienst. Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden. Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Wie gelingt es, junge Menschen langfristig für Pflege- und Sozialberufe zu gewinnen? Die neue Studie des Berlin-Instituts „Sprungbrett Freiwilligendienst – Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden“ zeigt: Freiwilligendienste können einen entscheidenden Beitrag zur Nachwuchssicherung leisten – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Jedes Jahr engagieren sich zehntausende Menschen im In- und Ausland im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst – viele davon in der Alten- und Behindertenhilfe. Ein Teil von ihnen entscheidet sich nach dieser Zeit für eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflege. Die Studie zeigt, dass dieser Übergang vor allem dann gelingt, wenn Freiwillige gute Erfahrungen machen, sich begleitet fühlen und ernst genommen werden. Einrichtungen profitieren davon: Ehemalige Freiwillige gelten als besonders motiviert, gut vorbereitet und bleiben später oft länger im Beruf. Doch Freiwilligendienste sind kein Allheilmittel gegen den Personallücken. Damit aus Engagement auch Berufung wird, müssen die strukturellen Rahmenbedingungen stimmen – etwa faire Arbeitsbedingungen, Zeit für Beziehungsarbeit und die Chance, sich persönlich und beruflich zu entwickeln." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local Labor Markets and Selection into the Teaching Profession (2025)

    Deneault, Christa;

    Zitatform

    Deneault, Christa (2025): Local Labor Markets and Selection into the Teaching Profession. In: The Journal of Human Resources, S. 1-45. DOI:10.3368/jhr.0424-13535r2

    Abstract

    "Using administrative data from Texas, I track individuals from high school through college to the workforce to determine the effects of local labor markets on occupational choice. I find local labor market conditions are countercyclical with selection into teaching. Individuals sorting into teaching because of poor local labor market conditions are of higher ability (standardized tests) and have higher productivity (value-added). The findings suggest local labor market fluctuations shape career decisions well before individuals participate in the labor market, and increasing the relative economic standing of teaching as a career has the potential to improve the future supply of teachers." (Author's abstract, IAB-Doku, © the Board of Regents of the University of Wisconsin System) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen und Perspektiven für Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung in gesellschaftlicher Transformation (2025)

    Dietz, Caroline ; Dohmen, Joshua ; Weitzel, Henrik ; Reuter, Martin ;

    Zitatform

    Dietz, Caroline, Henrik Weitzel, Martin Reuter & Joshua Dohmen (2025): Herausforderungen und Perspektiven für Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung in gesellschaftlicher Transformation. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 48, H. 2, S. 265-293. DOI:10.1007/s40955-025-00319-y

    Abstract

    "Der Beitrag beleuchtet unterschiedliche Standpunkte von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Praxis zur Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (BBB-Beratung) im Kontext gesellschaftlicher Transformation. Mithilfe von zwei Fokusgruppen mit quantitativen Ratings werden konsensfähige und polarisierende Perspektiven zu den Themen Lebensweltbezug, Strukturen und Transparenz sowie Digitalisierung herausgearbeitet und gegenübergestellt. Während ein Konsens zur Bedeutung biografie- und lebensweltorientierter Beratungsansätze besteht, zeigen sich bei der Digitalisierung und der Gestaltung der Beratungslandschaft kontroverse Positionen. So wird etwa der Einsatz von KI in der Beratung von den Expertinnen und Experten mit stärkerem Praxisbezug deutlich positiver bewertet als von jenen mit wissenschaftlichem und strategischem Hintergrund. Auch die Relevanz eines zentralen überregionalen Beratungsangebots wird kontrovers diskutiert. Der Beitrag verdeutlicht, dass es durchaus uneinheitliche Sichtweisen auf die Herausforderungen und Chancen der Beratung in der Transformationsgesellschaft gibt. Die unterschiedlichen Perspektiven der Akteure im Beratungssystem werden transparent gemacht und ausgeführt. Die Ergebnisse liefern somit wertvolle Einblicke in die heterogenen Positionen im Feld der Beratung. Sie verdeutlichen transformatorische Aspekte der Beratung und unterstreichen die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs zwischen den verschiedenen Akteuren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jugendberufsagenturen als Mittler im ›Förderdschungel‹ zwischen Schule und Beruf (2025)

    Enggruber, Ruth;

    Zitatform

    Enggruber, Ruth (2025): Jugendberufsagenturen als Mittler im ›Förderdschungel‹ zwischen Schule und Beruf. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 47-53. DOI:10.3262/SM2508047

    Abstract

    "Da in Deutschland ein Berufsabschluss vor Arbeitslosigkeit und Armut schützt, geht die Arbeitsmarktpolitik gegen Ausbildungslosigkeit mit vielfältigen Angeboten der Jugendberufshilfe vor. So ist ein ›Förderdschungel‹ am Übergang von der Schule in den Beruf entstanden, der für junge Menschen erhebliche Risiken birgt. Jugendberufsagenturen sollen zur Risikominimierung beitragen, was jedoch nur einigen von ihnen gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Same but Different: Gender, Social Origin, and University Access. Results From a Field Experiment on Guidance Counseling (2025)

    Erdmann, Melinda ; Jacob, Marita ; Schneider, Juliana ; Helbig, Marcel ; Pietrzyk, Irena ;

    Zitatform

    Erdmann, Melinda, Irena Pietrzyk, Juliana Schneider, Marcel Helbig & Marita Jacob (2025): Same but Different: Gender, Social Origin, and University Access. Results From a Field Experiment on Guidance Counseling. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 98. DOI:10.1016/j.rssm.2025.101062

    Abstract

    "Inequalities based on social origins heavily influence university access, shaping individuals’ careers and earning potential. While educational interventions in upper secondary schools have shown promise in supporting students from low social origins, their effects on gender disparities in university access remain less clear. This study investigates how social origins and gender intersect to affect university enrollment and whether counseling programs influence these patterns. Using data from a randomized controlled trial (RCT) in Germany evaluating a counseling program, our analysis reveals two key results. First, students’ evaluations of higher education appear to be shaped by their social background and gender before high school graduation. Second, the counseling program altered these evaluations and enrollment rates in distinct ways depending on students’ social background and gender. Our findings contribute to research on social stratification by highlighting intersectional patterns in rational choice evaluations and university enrollment. We also demonstrate that counseling in Germany effectively reduces intersectional inequalities in enrollment, which particularly benefits women from low social origins." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute ; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Linking personality traits to vocational interest profiles via the circumplex: Research synthesis and new applications (2025)

    Etzel, Julian M.; Wille, Bart ; Fruyt, Filip De ; Nagy, Gabriel ;

    Zitatform

    Etzel, Julian M., Bart Wille, Filip De Fruyt & Gabriel Nagy (2025): Linking personality traits to vocational interest profiles via the circumplex: Research synthesis and new applications. In: Journal of vocational behavior, Jg. 163. DOI:10.1016/j.jvb.2025.104191

    Abstract

    "Vocational interests and personality traits are among the most important and widely studied individual differences constructs in vocational psychology. Although many studies have examined their bivariate associations, no study has approached this question from a profile-based perspective. In this study, we close this gap by linking personality traits to vocational interest profiles via the circumplex, an established model for structuring the interrelations between interest domains. We illustrate potential pitfalls of focusing solely on isolated bivariate associations and show how the circumplex makes it possible to summarize and visualize complex correlation patterns in a directly interpretable way. Study 1 presents a meta-analytic reanalysis of the relationships between FFM traits and RIASEC interests (N = 18,291, k = 27). Study 2 uses a latent circumplex model to better understand how strong these associations truly are and to examine their consistency across different interest taxonomies. Specifically, we apply the latent circumplex model to the aggregated data from Study 1 and to two different datasets from Germany (N = 1032) and Belgium (N = 1317). Results were remarkably consistent, demonstrating that personality traits are more strongly associated with profile configurations compared to profile levels. Openness was almost as strongly related to individual differences in interest configurations as a typical interest scale. Similarly strong associations were found for Extraversion and Agreeableness, whereas those with Neuroticism and Conscientiousness were weaker. These results shed new light on how interests and traits can be integrated, with important implications for theory and practice." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier Inc.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Self-Selection into Health Professions (2025)

    Fedele, Alessandro ; Wiesen, Daniel; Tonin, Mirco ;

    Zitatform

    Fedele, Alessandro, Mirco Tonin & Daniel Wiesen (2025): Self-Selection into Health Professions. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17941), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "The health sector requires skilled, altruistic, and motivated individuals to perform complex tasks for which ex-post incentives may prove ineffective. Understanding the determinants of self-selection into health professions is therefore critical. We investigate this issue relying on data from surveys and incentivized dictator games. We compare applicants to medical and healthcare schools in Italy and Austria with non-applicants from the same regions and age cohorts. Drawing on a wide range of individual characteristics, we employ machine learning techniques for variable selection. Our findings show that higher cognitive ability, greater altruism, and the personality trait of conscientiousness are positively associated with the likelihood of applying to medical or nursing school, while neuroticism is negatively associated. Additionally, individuals with a strong identification with societal goals and those with parents working as doctors are more likely to pursue medical education. These results provide evidence of capable, altruistic, and motivated individuals self-selecting into the health sector, a necessary condition for building a high-quality healthcare workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    This time it’s different – Generative artificial intelligence and occupational choice (2025)

    Goller, Daniel ; Gschwendt, Christian ; Wolter, Stefan C. ;

    Zitatform

    Goller, Daniel, Christian Gschwendt & Stefan C. Wolter (2025): This time it’s different – Generative artificial intelligence and occupational choice. In: Labour Economics, Jg. 95. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102746

    Abstract

    "We show the causal influence of the launch of generative artificial intelligence (AI) in the form of ChatGPT on the search behavior of young people for apprenticeship vacancies. To estimate the short- and medium-term effects, we use a variety of methods, including a difference-in-discontinuity approach exploiting the exogenous nature of the unanticipated launch of ChatGPT in 2022. There is a strong short- and medium-term decline in the intensity of searches for vacancies, indicating a notable reduction in the supply of young people actively seeking apprenticeships and suggesting great uncertainty among the affected cohort. Occupations with a high proportion of cognitive tasks and with high demands on language skills were particularly affected by the decline. Interestingly, the revealed preferences in the search behavior of young job seekers contrasted with previous expert assessments on the automation risks of occupations and aligned with the most recent assessments of the AI and language model exposure of occupations – before these new assessments existed. Notably, while the supply decline did not reduce the number of signed apprenticeship contracts, we find evidence of declining applicant quality, particularly for commercial employees, the most widely offered apprenticeship in Switzerland." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From Skills to Occupations: Comparative Advantage and Cross-Country Income Differences (2025)

    Gottlieb, Charles ; Grobovsek, Jan; Monge-Naranjo, Alexander;

    Zitatform

    Gottlieb, Charles, Jan Grobovsek & Alexander Monge-Naranjo (2025): From Skills to Occupations: Comparative Advantage and Cross-Country Income Differences. (Working papers / Federal Reserve Bank of Atlanta 2025,11), Atlanta, Ga., 44 S. DOI:10.29338/wp2025-11

    Abstract

    "We revisit the role of human capital in cross-country income differences. We develop a general equilibrium model where workers of different skill groups sort into occupations by comparative advantage. Wages and employment depend on workers' skill quality, occupation-specific country-embedded productivity, and occupational distortions. Using harmonized microdata for 50 countries, we infer these components from the model's equilibrium conditions. Workers in rich countries exhibit higher skill quality and substantially greater productivity, especially in white-collar occupations. Human capital explains 52 percent of output-per-worker gaps, largely through the complementarity between skill composition and quality, and further amplified by technology choices biased toward skilled labor. Adopting the US distribution of skill groups yields limited gains for poor countries without higher quality. Occupational distortions are more severe in low-income countries, reducing white-collar employment and raising wage premia, but with modest aggregate effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From Skills to Occupations: Comparative Advantage and Cross-Country Income Differences (2025)

    Gottlieb, Charles ; Monge-Naranjo, Alexander; Grobovšek, Jan;

    Zitatform

    Gottlieb, Charles, Jan Grobovšek & Alexander Monge-Naranjo (2025): From Skills to Occupations: Comparative Advantage and Cross-Country Income Differences. (CEPR discussion paper / Centre for Economic Policy Research 20630), London, 74 S.

    Abstract

    "We revisit the role of human capital in cross-country income differences. We develop a general equilibrium model where workers of different skill groups sort into occupations by comparative advantage. Wages and employment depend on workers’ skill quality, occupation-specific country-embedded productivity, and occupational distortions. Using harmonized microdata for 50 countries, we infer these components from the model’s equilibrium conditions. Workers in rich countries exhibit higher skill quality and substantially greater productivity, especially in white-collar occupations. Human capital explains 52 percent of output-per-worker gaps, largely through the complementarity between skill composition and quality, and further amplified by technology choices biased toward skilled labor. Adopting the U.S. distribution of skill groups yields limited gains for poor countries without higher quality. Occupational distortions are more severe in low-income countries, reducing white-collar employment and raising wage premia, but with modest aggregate effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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