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Dossier

Arbeitsmarkt Gesundheit und Pflege

Der steigende Kostendruck, die zunehmende Ökonomisierung, der Fachkräftemangel und die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie führen im Gesundheitswesen zu einer hohen Arbeitsbelastung und -verdichtung für Beschäftigte. Dies hat zu einem Anstieg von Fehlzeiten, Fluktuation und vorzeitigem Ausscheiden aus dem Beruf geführt. Gleichzeitig steigt aufgrund der steigenden Lebenserwartung und Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen der Bedarf an Ärzten, Ärztinnen und qualifiziertem Pflegepersonal. Angesichts dieser Herausforderungen bietet das Themendossier eine Auswahl an wissenschaftlichen und praxisorientierten Befunden zu Beschäftigung, Qualifikationsbedarf und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor.
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Veröffentlichungen zur Situation von Live-in-Kräften finden sie im Themendossier 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Pflegebedarf – Beschäftigungssituation der Live-ins.

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  • Literaturhinweis

    Entgelte von Pflegekräften 2024 (2025)

    Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2025): Entgelte von Pflegekräften 2024. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die Bezahlung der Pflegekräfte ist für die Pflegeeinrichtungen ein wesentlicher Kostenfaktor. Zugleich ist das Arbeitsentgelt als Instrument zur Motivation und längerfristigen Mitarbeiterbindung im Rahmen des weiter wachsenden Fachkräftebedarfs in der Pflege von erheblicher Bedeutung (vgl. Bogai 2017). Insgesamt konnten bis 2019 in den ausgewählten Pflegeberufen deutliche Zuwächse in den realen Entgelten erzielt werden, während die Realentgelte aller Beschäftigten im gleichen Zeitraum erkennbar geringere Zuwächse zu verzeichnen hatten. Die stark gestiegene Inflation hat seit 2021 die Entgeltsteigerungen der Vorjahre jedoch gebremst und sogar zu leichten Realentgeltverlusten geführt. In den Pflegeberufen waren zwischen 2022 und 2023 nur noch in der Altenpflege erkennbare Zuwächse beim Realentgelt zu verzeichnen. Aktuell sind aufgrund der zuletzt nur noch leicht steigenden Inflation wieder über alle Berufe hinweg leichte Realentgeltsteigerungen zu erkennen. Die Entgelte in der Pflege unterscheiden sich nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesländern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen. Um eine angemessene Bezahlung für das besonders dringend benötigte Personal in der Altenpflege zu gewährleisten, besteht seit September 2022 in den Pflegeeinrichtungen die Pflicht nach Tarif zu bezahlen (siehe Abschnitt 6). In den Jahren 2022 und 2023 sind erkennbare Entgeltzuwächse in der Altenpflege (Fachkraft- und Helfer*innenniveau) zu verzeichnen gewesen, die sich von der Entwicklung der vergangenen Jahre abheben. Auch 2024 konnten überdurchschnittlichen Entgeltsteigerungen in den Pflegeberufen erzielt werden. Die Lücke zwischen Alten- und Krankenpflegeberufen ist zuletzt stabil geblieben. Mit Blick auf die Lohnentwicklung in den vier Hauptpflegeberufen sowie in den verschiedenen Pflegeeinrichtungen (Krankenhäuser, Stationäre Pflege, Ambulante Pflege) scheinen die seit September 2022 für die Langzeitpflege bestehende Tarifpflicht sowie die kontinuierlichen Anstiege des Pflegemindestlohns maßgeblich zu dem beobachteten Abschmelzen der Entgeltdifferenzen zwischen der Kranken- und Altenpflege sowie zwischen den Pflegeeinrichtungen beigetragen zu haben. Zu berücksichtigen ist, dass über die Hälfte der Beschäftigten in den Pflegeberufen in Teilzeit arbeitet und somit trotz verbesserter Gehaltsstrukturen entsprechend ihrer reduzierten Arbeitszeit niedrigere als die in diesem Bericht ausgewiesenen Vollzeit-Entgelte bezieht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Career choices after completion of vocational training: the case of licensed practical nurses (2025)

    Drange, Ida ; Ingelsrud, Mari Holm ;

    Zitatform

    Drange, Ida & Mari Holm Ingelsrud (2025): Career choices after completion of vocational training: the case of licensed practical nurses. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 2, S. 421-444. DOI:10.1080/13636820.2023.2248595

    Abstract

    "The initial career choice that young people make can become subject to change as individuals gain professional and personal experience. We study career choices made after vocational training and investigate the propensity to change occupation or obtain a tertiary degree among licensed practical nurses (LPNs) in Norway. To explain second-order career choices, we emphasise social and ethnic origin and early-career employment conditions. The results demonstrate substantial attrition from care work during the first 10 years of the career, and the mobility patterns display a clear social gradient. Part-time work in the early-career phase is associated with occupational attrition. The results suggest that LPNs, especially those of higher social origins, do not consider care work a lifelong career choice and that the lack of career opportunities and full-time work can be push factors out of the occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen erweitern, Prozesse umbauen, Digitalisierung nutzen: Wie Deutschland kurzfristig Stabilität und langfristig Attraktivität gewinnt (2025)

    Eysel, Carla;

    Zitatform

    Eysel, Carla (2025): Kompetenzen erweitern, Prozesse umbauen, Digitalisierung nutzen. Wie Deutschland kurzfristig Stabilität und langfristig Attraktivität gewinnt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 28-31.

    Abstract

    "Der anhaltende Fachkräftemangel in der Pflege ist die Konsequenz aus Demografie, strukturellen Engpässen, gesetzgeberischen Entscheidungen und unklaren Rollen in Arbeitsprozessen. Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf zur Befugnis Erweiterung kann ein Wendepunkt sein: Pflegefachpersonen sollen – gestuft nach Qualifikation – heilkundliche Tätigkeiten eigenverantwortlich übernehmen. Doch die Umsetzung über Rahmenverträge kostet zu viel Zeit. Volkswirtschaftlich sinnvoll wäre eine parallel in Kraft tretende Rechtsverordnung mit einem klaren Handlungsrahmen standardisierter Tätigkeiten, die von Pflegefachkräften eigenständig übernommen werden. Flankierend braucht es eine Wende in den Organisationen – hin zu rollen- und kompetenzbasierten Teamprozessen, die streng patientenzentriert sind, eine Ausbildungsoffensive, WHO-konforme internationale Rekrutierung sowie datengetriebene Dienstplanung, Automatisierung und KI. So lässt sich kurzfristig Stabilität schaffen, mittel- bis langfristig Qualität, Attraktivität und Effizienz steigern und damit den Menschen in unserem Land die Gewissheit vermitteln, dass sie auch in 10 oder 20 Jahren eine gute und bezahlbare Gesundheitsversorgung haben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Self-Selection into Health Professions (2025)

    Fedele, Alessandro ; Wiesen, Daniel; Tonin, Mirco ;

    Zitatform

    Fedele, Alessandro, Mirco Tonin & Daniel Wiesen (2025): Self-Selection into Health Professions. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17941), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "The health sector requires skilled, altruistic, and motivated individuals to perform complex tasks for which ex-post incentives may prove ineffective. Understanding the determinants of self-selection into health professions is therefore critical. We investigate this issue relying on data from surveys and incentivized dictator games. We compare applicants to medical and healthcare schools in Italy and Austria with non-applicants from the same regions and age cohorts. Drawing on a wide range of individual characteristics, we employ machine learning techniques for variable selection. Our findings show that higher cognitive ability, greater altruism, and the personality trait of conscientiousness are positively associated with the likelihood of applying to medical or nursing school, while neuroticism is negatively associated. Additionally, individuals with a strong identification with societal goals and those with parents working as doctors are more likely to pursue medical education. These results provide evidence of capable, altruistic, and motivated individuals self-selecting into the health sector, a necessary condition for building a high-quality healthcare workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neukonzeption der Live-in-Betreuung: Eine regulatorische Perspektive auf transnationale Care-Arbeiter*innen in deutschen Live-in-Arrangements (2025)

    Fesli, Gülten Gizem;

    Zitatform

    Fesli, Gülten Gizem (2025): Neukonzeption der Live-in-Betreuung. Eine regulatorische Perspektive auf transnationale Care-Arbeiter*innen in deutschen Live-in-Arrangements. (DIFIS-Impuls 2025,8), Duisburg ; Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Die Irregularität transnationaler und häuslicher Pflegearbeit in deutschen Live-in-Arrangements manifestiert sich in sozialräumlicher Isolation, Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, fehlendem Zugang zu Sozialleistungen wie Mindestlohn und Gesundheitsversorgung sowie in Herausforderungen hinsichtlich der Aufenthaltsgenehmigung. Dieser DIFIS-Impuls verdeutlicht die Regelungslücken der 24-Stunden-Live-in-Betreuung mit Blick auf das deutsche Arbeitsrecht und untersucht die Komplexität der 24-Stunden-Live-in-Arrangements aus arbeitssoziologischer Perspektive. Der DIFIS-Impuls macht Vorschläge für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die diese Herausforderungen angehen und die 24-Stunden-Betreuung auf Bundesebene regeln könnten. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Begrenzung der 24-Stunden-Verfügbarkeit, die Integration in das Sozialversicherungssystem, die Regelung des Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Status und die Regulierung transnationaler Pflegeagenturen, um ein gerechteres und sichereres Arbeitsumfeld für transnationale Pflegekräfte in Deutschland zu schaffen. Darüber hinaus ist diese Neukonzeption von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung des sozialen Status der Pflegearbeit und für die effektive Anwerbung und Bindung qualifizierter transnationaler Hausangestellter. Sie ist unerlässlich, um Probleme wie dem Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who still cares? Gendered and classed ‘care trajectories’ into paid adult social care and childcare work (2025)

    Fisher, Duncan Uist ; Simpson, Donald ;

    Zitatform

    Fisher, Duncan Uist & Donald Simpson (2025): Who still cares? Gendered and classed ‘care trajectories’ into paid adult social care and childcare work. In: International Journal of Care and Caring, S. 1-17. DOI:10.1332/23978821y2025d000000107

    Abstract

    "The decline of masculinized industries across the Global North is well documented; however, to date, there has been relatively little discussion of feminized paid care work in formerly industrial areas. Drawing on evidence of gendered and classed ‘care trajectories’ into paid adult social care and childcare care work in one such area, Teesside, North-East England, our findings show continuities with research documenting entrenched problems with low-paid, insecure work. We argue that greater recognition, increased valorization and markedly improved care work employment conditions would bring wide-reaching benefits to places where they now comprise a large share of local employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege: Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention (2025)

    Fuchs, Philipp ; Herten, Benjamin; Mielenz, Maik Oliver; Beuthner, Denise; Brantzko, Michael; Seidel, Katja; Pöschel, Anna Sophie;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp, Maik Oliver Mielenz, Katja Seidel, Michael Brantzko, Anna Sophie Pöschel, Denise Beuthner & Benjamin Herten (2025): Analyse von Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege. Erfahrungen aus Pilotprojekten zur Abbruchprävention. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 67 S.

    Abstract

    "Die Autor/-innen analysieren Ausbildungsabbrüche in der Pflege, basierend auf einem vom BIBB durchgeführten Projekt (2021–2024). Dabei wurden veränderte Bedingungen der 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung und der Fachkräftemangel berücksichtigt. Durch eine Kombination aus Panelbefragungen, biografischen Interviews und Kollaborationsworkshops wurden quantitative sowie qualitative Daten erhoben. Ein zentrales Ergebnis war der Einfluss des sogenannten „Praxisschocks" auf die Abbruchgedanken der Auszubildenden. Im Projekt wurde das Modell „Haus der guten Ausbildung" entwickelt, das Ausbildungserfolg auf persönliche, institutionelle und soziale Faktoren zurückführt. Dieses Modell diente als Grundlage für Pilotprojekte, deren Maßnahmen praxisnah erprobt und evaluiert wurden, z. B. Lernstandsgespräche, individuelle Lernzeiten und Erfolgskonferenzen. Das Projekt unterstreicht die Relevanz vernetzter Unterstützungsmaßnahmen, um Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu vermeiden." (BIBB Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels (2025)

    Giar, Katharina; Neumann, Maximilian;

    Zitatform

    Giar, Katharina & Maximilian Neumann (2025): Die Pflegeausbildungsstatistik – Einführung und Weiterentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 77, H. 6, S. 64-75.

    Abstract

    "Um dem Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland zu begegnen, wurde die bisher getrennte Alten- und Krankenpflegeausbildung zusammengeführt. Seit Januar 2020 erfolgt eine generalisierte Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann auf Grundlage des Pflegeberufegesetzes, zugleich wurde eine neue Statistik zu dieser neuen Ausbildungsform eingeführt. Der Aufsatz informiert über die rechtlichen Grundlagen, den Einführungsprozess der Pflegeausbildungsstatistik, die aktuelle Erweiterung um die hochschulische Pflegeausbildung sowie die geplante Erweiterung um die Pflegefachassistenzausbildung. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung der Datenlage und zeigt, wie Lösungsquoten, das heißt die Anteile an vorzeitigen Vertragslösungen in der Pflegeausbildung, dargestellt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Mental health risk in human services work across Europe: the predictive role of employment in various sectors (2025)

    Győri, Ágnes; Perpék, Éva; Ádám, Szilvia;

    Zitatform

    Győri, Ágnes, Éva Perpék & Szilvia Ádám (2025): Mental health risk in human services work across Europe: the predictive role of employment in various sectors. In: Frontiers in Public Health, Jg. 12. DOI:10.3389/fpubh.2024.1407998

    Abstract

    "Background: Human services occupations are highly exposed to mental health risks, thus psychosocial risk management is critical to assure healthy and safe working conditions, promote mental health and commitment, and prevent fluctuation of employees. However, still little is known about prominent psychosocial risk factors in various human services work. Objectives: To identify prominent psychosocial risk factors of mental health in human services occupations and to explore their individual and organizational correlates in 19 European countries. Methods: Cross-sectional survey using data from the European Union's Labor Force Survey among 379,759 active employees in 19 European countries. First, a descriptive analysis was carried out to establish the prevalence of mental health risk factors. Then sociodemographic correlates of occupational mental health risk factors were assessed by means of Pearson's chi-squared test. Finally, correlations were explored between perceived psychosocial risk factors and human vs. non-human services occupations, as well as contextual variables by applying multilevel logistic and multinomial regression analyses. Results: The prevalence of mental health risk was 45.1%. Work overload (19.9%), dealing with difficult clients (10.2%), and job insecurity (5.8%) were the most prevalent mental health risk factors among European employees. We identified significant differences in the prevalence of mental health risks and specific mental health risk factors among employees according to sex, age, and educational attainment. The prevalence of mental health risks was significantly higher among women (47.0%, man: 43.3%), workers aged 35–50 years (47.5%, >50: 44.4%, <35: 42.3%), and those with the higher level of education (51.9%, secondary with diploma: 42.6%, elementary: 36.2%). Employees working in healthcare in Northern Europe were most likely to be exposed to mental health risks (AME = 0.717). Working in healthcare in Northern Europe was the strongest predictor of reporting work overload (AME = 0.381). Working in social care in Central and Eastern Europe was the strongest predictor of reporting dealing with difficult clients (AME = 0.303) as the most prevalent mental health risk factor. Conclusion: Understanding the impact of employment in specific human services occupations on mental health and its specific occupational stressors are vital to improve mental health and safety at work and maintain high quality services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Können ausländische Pflegekräfte Fachkräfteengpässe reduzieren?: Erkenntnisse aus der Zuwanderung infolge der EU-Osterweiterung (2025)

    Haan, Peter; Wnuk-Soares, Izabela; Schmieder, Julia;

    Zitatform

    Haan, Peter, Julia Schmieder & Izabela Wnuk-Soares (2025): Können ausländische Pflegekräfte Fachkräfteengpässe reduzieren? Erkenntnisse aus der Zuwanderung infolge der EU-Osterweiterung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 19-23.

    Abstract

    "Die empirische Analyse zeigt, dass Zuwanderung den Fachkräftemangel in der Pflege reduziert und somit einen Beitrag leistet, die Herausforderungen im Pflegesystem in Deutschland zu reduzieren. Allerdings zeigt sich auch, dass das Potenzial größer wäre. Gezielte Anwerbeabkommen mit Drittstaaten sind ein zunehmend wichtiges Instrument zur Gewinnung von Fachkräften für die Langzeitpflege. Darüber hinaus sollte die Einwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten weiter vereinfacht und beschleunigt werden, insbesondere auch durch transparente und effiziente Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin; Heining, Jörg; Klimke, Roman; Seibert, Holger; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (IAB-Discussion Paper 03/2025), Nürnberg, 103 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2503

    Abstract

    "Wir nutzen administrative Daten und quasi-experimentelle Variationen bei der Einführung der allgemeinen Langzeitpflegeversicherung (LTC) in Deutschland im Jahr 1995, um zu untersuchen, ob die Ausweitung der Sozialversicherung sich positiv auf die lokale Wirtschaft auswirken kann. Wir stellen fest, dass die Einführung der Langzeitpflegeversicherung nicht nur zu einem beträchtlichen Wachstum des Zielsektors der Langzeitpflege führte, sondern auch zu einem Gesamtrückgang der Arbeitslosigkeit und einem Anstieg der Erwerbsbeteiligung. Quantitativ führte ein Anstieg des Anteils der versicherten Langzeitpflegepatienten um 10 Prozentpunkte zu 4 mehr Pflegeheimmitarbeitern pro 1.000 Personen im Alter von 65 Jahren und älter (12 Prozent Anstieg). Die Löhne stiegen weder im Pflegesektor noch in anderen Wirtschaftszweigen. Die Qualität der neu eingestellten Pflegeheimkräfte nahm ab, was sich jedoch nicht negativ auf die Lebenserwartung im Alter auswirkte. Insgesamt führte die Versicherungsausweitung dazu, dass weniger qualifizierte Arbeitskräfte neue Arbeitsplätze bekamen, anstatt Arbeitskräfte aus anderen produktiven Sektoren zu verlagern. Unsere Analyse des Grenzertrags öffentlicher Mittel (MVPF) legt nahe, dass sich die Reform unter Berücksichtigung der positiven externen fiskalischen Effekte auf dem Arbeitsmarkt bezahlt gemacht hat. Um zu verstehen, welche Marktkomponenten unseren Erkenntnissen zugrunde liegen, und um die externe Validität unserer Ergebnisse zu ermitteln, entwickeln und schätzen wir ein allgemeines Modell von Arbeitsmärkten mit Produktmarktsubventionen bei Vorhandensein von ökonomischen Zusatzlasten, wie z. B. Einkommenssteuern. Unsere Modellsimulationen zeigen, dass die aggregierten Wohlfahrtseffekte von Versicherungsausweitungen theoretisch mehrdeutig sind und zentral vom Ausmaß der Friktionen in den Inputmärkten abhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin; Seibert, Holger; Klimke, Roman; Heining, Jörg; Polyakova, Maria ;

    Zitatform

    Hackmann, Martin, Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (CESifo working paper 11665), München, 60 S.

    Abstract

    "We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung in der Altenpflege: Starke Lohnanstiege bei stabiler Beschäftigung (2025)

    Hackmann, Martin B.; Klimke, Roman; Seibert, Holger; Kesternich, Iris ; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Hackmann, Martin B., Jörg Heining, Iris Kesternich, Roman Klimke & Holger Seibert (2025): Tarifbindung in der Altenpflege. Starke Lohnanstiege bei stabiler Beschäftigung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 11, S. 8-13.

    Abstract

    "Der Fachkräftemangel in der Pflege zählt zu den größten Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft. Um gegenzusteuern und die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen, wurde 2022 mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) erstmals eine verbindliche Tarifbindung für die Altenpflege eingeführt. Auf Basis der Arbeitsmarktbiografien der in Deutschland tätigen Pflegekräfte zeigt der Artikel, dass die Reform die Löhne von Fachkräften bereits im Jahr nach der Einführung des Gesetzes um rund 15 % erhöhte und die Lücke zur Krankenpflege so um zwei Drittel reduzierte. Damit erreichte das GVWG sein Ziel einer faireren Bezahlung, was jedoch mit einem weiteren Anstieg der Pflegekosten einherging. Die Ergebnisse verdeutlichen den ökonomischen Zielkonflikt zwischen Lohnfairness und Finanzierungsdruck und zeigen, dass die Zukunftsfähigkeit der Pflege davon abhängt, ob höhere Löhne mit effizienteren Strukturen, besserer Ausbildung und einer strategischen Fachkräftegewinnung verbunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs (2025)

    Hackmann, Martin B.; Heining, Jörg; Klimke, Roman; Polyakova, Maria ; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Hackmann, Martin B., Jörg Heining, Roman Klimke, Maria Polyakova & Holger Seibert (2025): Health Insurance as Economic Stimulus? Evidence from Long-Term Care Jobs. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 33429), Cambridge, Mass, 99 S.

    Abstract

    "We leverage decades of administrative data and quasi-experimental variation in the introduction of universal long-term care (LTC) insurance in Germany in 1995 to examine whether health insurance expansions can stimulate local economies. We find that the LTC insurance rollout led not only to sizeable growth of the target LTC sector, but also to an aggregate fall in unemployment and an increase in the labor force participation. Quantitatively, a 10 percentage point increase in the share of insured LTC patients led to 4 more nursing home workers per 1,000 individuals age 65 and older (12% increase). Wages did not rise in the LTC sector or other sectors of the economy. The quality of newly hired nursing home workers declined, but this had no negative effect on old-age life expectancy. Overall, the insurance expansion brought lower-skilled workers into new jobs rather than reallocating workers away from other productive sectors. Our marginal value of public funds (MVPF) analysis suggests that the reform paid for itself when taking the positive fiscal externalities in the labor market into account. To understand which market primitives underpin our findings and to inform the external validity of our results, we develop and estimate a general model of labor markets with product-market subsidies in the presence of wedges, such as income taxes. Our model simulations show that the aggregate welfare effects of insurance expansions are theoretically ambiguous and depend centrally on the magnitude of frictions in input markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    The ‘ethical recruitment’ of international nurses: Germany’s liberal health worker extractivism (2025)

    Hanrieder, Tine; Janauschek, Leon;

    Zitatform

    Hanrieder, Tine & Leon Janauschek (2025): The ‘ethical recruitment’ of international nurses: Germany’s liberal health worker extractivism. In: Review of international political economy, Jg. 32, H. 4, S. 1164-1188. DOI:10.1080/09692290.2025.2450399

    Abstract

    "International institutions increasingly promote ‘ethical recruitment’ as a standard for health worker migration from poor to rich countries. We analyze how this notion is interpreted in a country considered to be an exemplary, ‘ethical’ recruiter of international nurses. In Germany, international nurse recruitment initiatives are proliferating, and programs such as the public Triple Win scheme and a private-sector voluntary fairness certificate promise gains to all participating actors. We find that ‘ethical recruitment’ is a regime of largely voluntary protection of and care for migrant workers, which legitimizes the extraction of health workers from the Global South but hides underlying structural inequalities between countries and workers. Gains for sending countries are postulated, yet de facto merely assumed to happen through remittances, and developmental demands by sending countries remain unaddressed despite talk about circular migration and support for health systems. In short, ‘ethics’ facilitates a regime of liberal health worker extractivism: This regime recognizes individual rights (however imperfectly) but disregards developmental and social rights, and it limits state intervention to market facilitation and soft regulation. We draw on primary sources including documents retrieved through freedom of information requests, and over thirty interviews with recruiters, regulators, employers, unionists, and civil society experts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zu einer gesunden Vollzeit? Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen in der mobilen und stationären Altenpflege (2025)

    Haupt, Eden Belinda; Zemsauer, Andreas; Schallmeiner, Alexander; Piffath, Laura;

    Zitatform

    Haupt, Eden Belinda, Laura Piffath, Alexander Schallmeiner & Andreas Zemsauer (2025): Auf dem Weg zu einer gesunden Vollzeit? Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen in der mobilen und stationären Altenpflege. In: WISO, Jg. 48, H. 1, S. 148-159.

    Abstract

    "Die Altenpflege ist ein essenzieller Bestandteil des Gesundheitssektors in Österreich. Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft, einer steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und eines Rückgangs des informellen Pflegepotenzials durch die verstärkte Erwerbsbeteiligung von Frauen wird die Bedeutung der Altenpflege weiter zunehmen. Dabei kommt den Pflegekräften eine zentrale Rolle zu, da sie die Qualität der Versorgung und das Wohlbefinden der betreuten Personen maßgeblich beeinflussen. Untersuchungen der AK Oberösterreich zu den Arbeitsbedingungen in oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen zeigen allerdings, dass Personalengpässe, hohe Arbeitsverdichtung und Zeitdruck wesentliche Herausforderungen für die Pflegekräfte darstellen (Staflinger 2016, 2019). Dieser Beitrag knüpft an diese Befunde an und betrachtet die Arbeitsbedingungen in der mobilen und stationären Pflege in Oberösterreich. Im Mittelpunkt stehen die Arbeitsbelastungen und Arbeitszeiten der Beschäftigten und wie sich diese auf die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie auswirken. Diese Perspektive der Beschäftigten ist von wichtiger Bedeutung, um neue Herausforderungen in der „systemrelevanten“ Altenpflege zu bewältigen und damit auch zu einer Attraktivierung des Pflegeberufs beizutragen." (Textauszug, IAB-Doku, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit (2025)

    Heusler, Anna ; Senghaas, Monika ; Stephan, Gesine ; Kunaschk, Max; Struck, Olaf ; Wolff, Richard ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Heusler, Anna, Max Kunaschk, Christopher Osiander, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2025): Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit. In: IAB-Forum H. 23.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250423.01

    Abstract

    "Die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor sind auch nach der Covid-19-Pandemie groß. Wie kann in Zukunft ein hochwertiges Angebot von Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen gesichert werden – insbesondere angesichts des Arbeitskräftemangels, der sich im Zuge des demografischen Wandels weiter verschärften dürfte? In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des IAB und der Universität Bamberg wurden die Beschäftigung und die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nurses on design: Triple Win in Indonesia as a testing ground for fair migration in transforming migration systems (2025)

    Hillmann, Felicitas ; Handayani, Wiwandari ;

    Zitatform

    Hillmann, Felicitas & Wiwandari Handayani (2025): Nurses on design: Triple Win in Indonesia as a testing ground for fair migration in transforming migration systems. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 3-4, S. 267-294. DOI:10.1515/zsr-2024-0029

    Abstract

    "For more than a decade, a global race to recruit nurses from middle-income countries to work in aging, high-income nations has been underway. But very soon, middle-income countries will also face shortages in healthcare personnel. Germany, a country where, by 2040, 9 % of the population will be over 80 years of age and 28 % over 65, has reacted relatively quickly to these developments by establishing, in 2010, a specialized approach for the fair recruitment of nurses from Vietnam and the Philippines called Triple Win. Meanwhile, Indonesia has been actively pursuing new international cooperations beyond its established migration circuits involving several Asian and Arab countries. In 2021, when Indonesia was no longer part of the World Health Organisation safeguard list for healthcare personnel, Germany and Indonesia signed a government to government agreement on nurse recruitment. It contains clear elements of the migration pathways adopted for other Asian countries under this approach. This article analyses the Indonesian case as a relative latecomer in nurse migration towards Europe. It analyses ongoing recruitment under the Triple Win scheme as part of an attempt to formalize Indonesian migration dynamics through bilateral agreements. Although much is known about the functioning of global care chains in general, there is relatively little research on the “making” and design of the care chains themselves, on how institutional dynamics and spatial arrangements shape the migratory process and on how migrant agency shapes the process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job characteristics, personal characteristics and well-being of nursing assistants in long-term care facilities: A mixed methods systematic review and narrative synthesis (2025)

    Huang, Shixin; Yau, Sui Yu; Song, Jingxing; Lee, Yin King Linda; Guo, Yuhong; Dong, Dong;

    Zitatform

    Huang, Shixin, Sui Yu Yau, Yin King Linda Lee, Jingxing Song, Yuhong Guo & Dong Dong (2025): Job characteristics, personal characteristics and well-being of nursing assistants in long-term care facilities: A mixed methods systematic review and narrative synthesis. In: International journal of nursing studies, Jg. 161. DOI:10.1016/j.ijnurstu.2024.104934

    Abstract

    "Background: Within long-term care facilities, paraprofessional nursing assistants account for the largest proportion of the health care workforce and provide essential direct care to older people with complex care needs. There is a gap in developing a theory-driven, systematic synthesis of the job characteristics and well-being outcomes specific to this occupational group, as most existing studies evaluate either professional health care workers or both professional and nursing assistants. Aim: Develop an occupation-specific conceptual model on the job characteristics and well-being of nursing assistants in long-term care facilities drawing upon the job demands-resources model. Design: Mixed methods systematic review following the Joanna Briggs Institute approach. The review protocol was registered on PROSPERO (2023 CRD42023403654). Methods: The review included qualitative, quantitative, and mixed-method studies meeting these inclusion criteria: (1) peer-reviewed empirical research; (2) involved paraprofessional nursing assistants in long-term care facilities; (3) addressed well-being outcomes; (4) addressed occupation-specific job characteristics. Studies that are (1) not written in English, or (2) published before 1 January 2000 were excluded. A convergent synthesis approach was conducted using the content analysis method. Data sources: Database searches (i.e., MEDLINE, PsycINFO, Embase, CINAHL, Web of Science, Scopus, and Google Scholar) and manual searches were conducted. The last search was conducted on July 31st, 2024. Results: A Nursing Assistants Job Demands-Resources Model was developed based on 21 studies included. Nursing assistants are particularly vulnerable to burnout and mental health conditions, as well as occupational hazards, because of their job characteristics. Working time demands, physical care task stressors, and emotional demands are occupation-relevant job demands, while financial rewards, professional development resources, work environment, and emotional resources are motivational job resources. Strain-related personal characteristics are also relevant to nursing assistants. Findings indicated a spiral of vulnerabilities characterized by the vicious cycle of individual vulnerabilities, poor quality job, and health inequalities among nursing assistants in long-term care facilities. Conclusion: This study finds that empirical evidence on nursing assistants' job characteristics and well-being is underdeveloped compared to research focusing on professional and all health care workers. We adapt a conceptual model and identify job and personal characteristics specific to the occupation group. Occupational-specific macro, meso, and micro-level strategies that mitigate job demands and nurture job resources should be developed to tackle the occupational health disparities that nursing assistants face in long-term care facilities. Registration: The protocol of this study was registered on PROSPERO (2023 CRD42023403654)." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Authors. Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Simultaneity of Self-Employment and Dependency of Live-in Carers in Austria: A Labour Relations Paradox - Publications - European Centre for Social Welfare Policy and Research (2025)

    Kayran, Elif Naz ; Pot, Mirjam; Kadi, Selma;

    Zitatform

    Kayran, Elif Naz, Selma Kadi & Mirjam Pot (2025): The Simultaneity of Self-Employment and Dependency of Live-in Carers in Austria: A Labour Relations Paradox - Publications - European Centre for Social Welfare Policy and Research. (European Centre for Social Welfare Policy and Research. JUSTMIG Policy brief), 5 S.

    Abstract

    "Der österreichische Langzeitpflegesektor stützt sich in hohem Maße auf migrantische Pflegekräfte aus Mittel- und Osteuropa, die zwar formal selbstständig sind, aber strukturell von zwischengeschalteten Pflegeagenturen abhängig sind. Während die Selbstständigkeit Flexibilität bietet, sind die Pflegekräfte mit erheblichen Nachteilen konfrontiert, wie z. B. fehlendem Sozialschutz, fehlenden Tarifverhandlungen und der Abhängigkeit von Agenturen für Arbeit, Verträge und Konfliktlösung. Die Doppelrolle der Agenturen - unterstützend, aber gleichzeitig abhängig von den Pflegekräften - und der Status der Selbstständigkeit der Pflegekräfte schaffen ein Ungleichgewicht, sodass die Pflegekräfte keine kollektive Interessenvertretung haben. Ihre Arbeitsbedingungen, die durch die 24-Stunden-Verfügbarkeit in Privathaushalten geprägt sind, bergen auch das Risiko einer potenziellen Ausbeutung und Prekarität, sodass in Zukunft neue Wege für bessere rechtliche Rahmenbedingungen beschritten werden müssen, die den Bedürfnissen der Live-in-Pflegekräfte gerecht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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