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Dossier

Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)

Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.

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  • Literaturhinweis

    Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis (2025)

    Marbach, Moritz ; Hangartner, Dominik ; Hainmueller, Jens ; Harder, Niklas ; Vallizadeh, Ehsan ;

    Zitatform

    Marbach, Moritz, Ehsan Vallizadeh, Niklas Harder, Dominik Hangartner & Jens Hainmueller (2025): Does ad hoc language training improve the economic integration of refugees? Evidence from Germany’s response to the Syrian refugee crisis. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 188, H. 4, S. 1168-1183., 2024-09-18. DOI:10.1093/jrsssa/qnae106

    Abstract

    "Given the global displacement crisis, the integration of refugees has emerged as a critical policy issue for many host countries. A key challenge involves supporting refugees in learning the language of their host country. While several European nations have instituted publicly funded language training for asylum seekers and refugees soon after their arrival, evidence on the efficacy of these early language programs in promoting economic integration remains limited. This study examines the impact of a pioneering, large-scale ad hoc programme introduced by German policymakers, which provided basic language training to over 230,000 refugees arriving in 2015–2016. Utilizing register data on the population of asylum seekers and exploiting a cut-off date in programm eligibility, we assess the program’s effectiveness using a regression discontinuity design. Our findings reveal no discernible effect on refugee employment over the subsequent 2 years. To explore whether language programs are generally ineffective during refugee crises, we contrast these results with the impacts of a more comprehensive, preexisting, yet smaller-scale programme. Using a variety of difference-in-differences estimators, we find that this program considerably increased refugee employment. These contrasting findings offer important insights for policymakers on designing effective language training programs for refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employer Screening and Optimal Unemployment Insurance (2025)

    Meier, Mario; Obermeier, Tim;

    Zitatform

    Meier, Mario & Tim Obermeier (2025): Employer Screening and Optimal Unemployment Insurance. In: The Economic Journal, Jg. 135, H. 667, S. 671-711. DOI:10.1093/ej/ueae095

    Abstract

    "Field experiments show that employers are less likely to consider long-term unemployed job-seekers for interviews. We study the implications for optimal unemployment insurance (UI). Based on a structural model of job search and recruitment, estimated with German data, we analyze the optimal two-tier unemployment system. We find that screening makes the optimal initial benefit level four percentage points higher and the potential benefit duration seven months longer. Using an extended Baily-Chetty formula, we study the mechanisms through which screening affects the consumption smoothing gain and moral hazard cost of providing UI and highlight the role of the externality from endogenous firm behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsaufnahmen von Personen in der Grundsicherung: Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort (2025)

    Mense, Andreas ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Mense, Andreas & Katja Wolf (2025): Beschäftigungsaufnahmen von Personen in der Grundsicherung: Entfernung zwischen bisherigem Wohnort und Arbeitsort. (IAB-Forschungsbericht 16/2025), Nürnberg, 26 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2516

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund aktueller Reformüberlegungen zur Zumutbarkeit von Arbeit nach § 10 SGB II untersucht dieser Forschungsbericht, welche Entfernungen zwischen Wohnort und Arbeitsort bei Beschäftigungsaufnahmen von Personen im Grundsicherungsbezug typischerweise auftreten. Im Fokus stehen dabei systematische Unterschiede nach Personengruppen. Grundlage der Analysen sind administrative Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) und der Leistungshistorik Grundsicherung (LHG) für das Jahr 2022. Untersucht werden erwerbsfähige Leistungsberechtigte im SGB II, die aus dem Grundsicherungsbezug heraus eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen haben. Ergänzend werden Befragungsdaten aus der ersten Welle des Online-Panel for Labour Market Research (OPAL) des IAB verwendet, um das beobachtete Verhalten mit den Selbstangaben von Grundsicherungsbeziehenden zu ihrem Arbeitssuchverhalten abzugleichen. Die Mehrheit nimmt eine Beschäftigung in Wohnortnähe auf. In 69 Prozent der Fälle liegt der Arbeitsort weniger als 15 km entfernt, in 17 Prozent zwischen 15 und 50 km. Gleichzeitig nimmt ein nicht unerheblicher Anteil auch größere Distanzen in Kauf: In 8,7 % der Fälle liegt der neue Arbeitsort mehr als 100 km vom bisherigen Wohnort entfernt. Die durchschnittliche Entfernung variiert deutlich zwischen unterschiedlichen Personengruppen. Alleinerziehende, Eltern minderjähriger Kinder, Ältere sowie Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen nehmen im Mittel kürzere Distanzen in Kauf. Auch Teilzeitbeschäftigte verbleiben häufiger in der Nähe ihres bisherigen Wohnorts. Umgekehrt nehmen junge, alleinstehende oder hochqualifizierte Personen im Mittel Arbeitsstellen in durchschnittlich größerer Entfernung an. Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Wahrscheinlichkeit, eine Beschäftigung in mehr als 100 km Entfernung aufzunehmen. Die meisten dürften dafür umziehen. Die Analysen basieren auf multivariaten Regressionsmodellen, die eine Vielzahl potenziell relevanter Merkmale kontrollieren. Die Unterschiede zwischen den Gruppen bleiben auch nach Kontrolle dieser Merkmale bestehen und decken sich mit den Ausnahmeregelungen des § 10 Abs. 2 SGB II. Diese sehen vor, dass bei der Prüfung der Zumutbarkeit persönliche, familiäre und gesundheitliche Gründe zu berücksichtigen sind. Die OPAL-Befragungsdaten bestätigen diese Befunde tendenziell. So zeigen sich ähnliche gruppenspezifische Muster bei der Selbsteinschätzung zur Bereitschaft, längere Pendelzeiten oder einen Umzug in Kauf zu nehmen. Frauen, ältere Personen, Alleinerziehende und Personen, die eine Teilzeitbeschäftigung suchen, geben seltener an, für eine Stelle über 60 Minuten pendeln oder umziehen zu wollen. Gleichzeitig zeigen Personen mit Hochschulabschluss sowie ausländischer Staatsangehörigkeit eine höhere Bereitschaft zu räumlicher Mobilität. Die in den administrativen Daten erkennbaren Unterschiede in den Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsort lassen sich also durch Unterschiede im Arbeitssuchverhalten plausibel erklären. Diese Befunde lassen sich weniger als Folge der aktuellen gesetzlichen Ausnahmeregelungen interpretieren, sondern vielmehr als deren empirische Grundlage: Denn § 10 SGB II trägt den gruppenspezifisch variierenden Mobilitätsmöglichkeiten Rechnung. Die Ausnahmetatbestände in § 10 SGB II wurden eben gerade deshalb geschaffen, weil Alleinerziehende und andere räumlich weniger mobile Personen seltener weite Pendelwege oder einen Umzug in Kauf nehmen können oder wollen. Es erscheint daher sinnvoll, bestehende Mobilitätshemmnisse gezielt abzubauen, die Bereitschaft zu überregionaler Mobilität bei der Vermittlung zu berücksichtigen und so individuelle Vermittlungsstrategien zu stärken. Zudem sollte die Politik die institutionellen Rahmenbedingungen – etwa Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, den Wohnungsmarkt, und die Verkehrssituation – in den Blick nehmen, um die Mobilitätsbereitschaft zu erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Mense, Andreas ; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Karriere in der Wissenschaft, aber befristet beschäftigt: Wie attraktiv sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für junge Talente? (2025)

    Otto, Anne ; König, Johannes ;

    Zitatform

    Otto, Anne & Johannes König (2025): Karriere in der Wissenschaft, aber befristet beschäftigt. Wie attraktiv sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen für junge Talente? In: Personal in Hochschule und Wissenschaft entwickeln H. 2, S. 191-207., 2025-04-01. DOI:10.25162/PEH-2025-0010

    Abstract

    "In Deutschland stehen promovierte Wissenschaftler*innen nach der Dissertation vor sehr unterschiedlichen Karriereperspektiven. Während sie später in der Privatwirtschaft zumeist unbefristete, gut bezahlte Jobs antreten, bleiben Beschäftigungen in der Wissenschaft häufig befristet zu vergleichsweise niedrigen Gehältern. Dieser Beitrag analysiert die Beschäftigungsbedingungen für Promovierte, insbesondere die Bedeutung von Befristungen. Zudem wird mit Hilfe von Prognosen aufgezeigt, wie sich in Zukunft das Angebot an und die Nachfrage nach Wissenschaftler*innen in Deutschland entwickeln könnte. Abschließend werden die Attraktivität von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen als Arbeitgebende bewertet und Handlungsempfehlungen vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ; König, Johannes ;
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  • Literaturhinweis

    Burnoutdimension emotionale Erschöpfung und Einschränkungen der Erwerbsteilhabe: Eine prospektive Studie bei 2308 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland (2025)

    Rose, Uwe ; Kersten, Norbert ; Burr, Hermann ; Buchallik, Friederike;

    Zitatform

    Rose, Uwe, Friederike Buchallik, Hermann Burr & Norbert Kersten (2025): Burnoutdimension emotionale Erschöpfung und Einschränkungen der Erwerbsteilhabe: Eine prospektive Studie bei 2308 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 87, H. 10, S. 628-634. DOI:10.1055/a-2505-9011

    Abstract

    "In der Studie wird der Zusammenhang zwischen der Burnoutdimension emotionale Erschöpfung mit nachfolgenden Ereignissen der Nichterwerbsteilhabe (Langzeit-Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Frühberentung) und deren Dauer untersucht. Die Datenbasis bildet die Studie zur Mentalen Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA); eine Verlaufsstudie basierend auf einer Zufallsstichprobe von n=4511 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 31–60 Jahren zum Zeitpunkt der Ziehung und einem Follow-up nach 5 Jahren (n=2460). Burnoutsymptome wurden zum Zeitpunkt der Erstbefragung mittels eines schriftlichen Fragebogens erfasst, während die Erwerbs- und die Krankheitshistorie im Follow-up mittels eines Interviews erhoben wurde. Zusammenhänge zwischen der Burnoutskala zu T1 mit darauffolgenden Ereignissen der Nichterwerbsteilhabe wurden im Rahmen eines Two-Part-Models analysiert: d. h. Ereignisse wurden mittels logistischer Regression und deren Dauer mittels Verallgemeinerter Linearer Regressionsmodelle (GLM) prädiziert. Die Burnoutskala war mit dem Ereignis und der Dauer von Langzeit-AU assoziiert; bei den Männern mit einem Odds Ratio=1,72 (95% KI=1,31; 2,27) und bei den Frauen mit einem OR=2,23 (95% KI=1,73; 2,88) je Skalenpunkt für das Auftreten eines Ereignisses. Unter denen, die mindestens einmal Langzeit-AU erlebten, verlängerte sich die Dauer (in Monaten) mit jedem Skalenpunktwert auf der Burnoutskala um den Faktor Exp(β)=1,44 (95% KI=1,23; 1,69) bei Männern und bei den Frauen um den Faktor Exp(β)=1,29 (95% KI=1,09; 1,52). Von einem klinischen und gesundheitsökonomischen Gesichtspunkt aus ist es ein relevanter Befund, dass die Burnoutdimension emotionale Erschöpfung mit Ereignissen und Dauer der Nichterwerbsteilhabe einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    100-Prozent-Sanktionen gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die "nachhaltig" Arbeit verweigern, werden nur sehr selten verhängt (Serie "Bürgergeld") (2025)

    Schiele, Maximilian ; Tübbicke, Stefan ; Wolff, Joachim; Wolf, Markus;

    Zitatform

    Schiele, Maximilian, Stefan Tübbicke, Markus Wolf & Joachim Wolff (2025): 100-Prozent-Sanktionen gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die "nachhaltig" Arbeit verweigern, werden nur sehr selten verhängt (Serie "Bürgergeld"). In: IAB-Forum H. 12.09.2025, 2025-09-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250912.01

    Abstract

    "Ende März 2024 traten neue Leistungsminderungen gegen sogenannte Totalverweigerer in Kraft. Damit sollte diese sehr kleine Teilgruppe unter den Bürgergeldbeziehenden stärker sanktioniert werden als bis dato. Der Regelbedarf kann in solchen Fällen nun für bis zu zwei Monate vollständig gekürzt werden. Angesichts der sehr hohen rechtlichen Hürden passiert dies in der Praxis jedoch nur sehr selten. Diese Einschätzung wird durch verschiedene Hinweise aus der Arbeitsverwaltung tendenziell bestätigt – auch wenn exakte, qualitätsgesicherte Zahlen hierzu nicht vorliegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of the German pay transparency law and the gender pay gap (2025)

    Vaccaro, Giannina ; Homrighausen, Pia ; Wydra-Somaggio, Gabriele ;

    Zitatform

    Vaccaro, Giannina, Gabriele Wydra-Somaggio & Pia Homrighausen (2025): Effectiveness of the German pay transparency law and the gender pay gap. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 39, H. 3, S. 248-278., 2024-08-09. DOI:10.1177/23970022241280877

    Abstract

    "Germany, like many other countries, implemented a new pay transparency law to reduce the gender pay gap in 2017. The German Pay Transparency Law (ETG) targets mainly employers to reveal their wage structure, and employees are entitled to claim fair wages. This paper investigates the effectiveness of this policy via comprehensive data that link detailed information from all full-time employees in a representative sample of German establishments. Using a difference-in-discontinuity (diff-in-disc) at the two relevant establishment thresholds (approximately 200 employees and approximately 500 employees) of the law, we study changes in the gender pay gap and employment as well as its interaction with existing employee organizations to reduce unequal pay. The short-term results show that the ETG was only effective in reducing the raw gender wage gap in the presence of works councils and collective bargaining agreements for medium-sized firms (between 200 and 499 employees). In the absence of these institutions, establishments without works councils and collective bargaining agreements increased their unexplained gender wage gap after the introduction of the ETG. These results emphasize the importance of the presence of works councils and collective bargaining agreements in advancing equal pay policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ;
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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für das Saarland (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2025), Nürnberg, 37 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2503

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben im Saarland ungefähr 20.900 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, aber auch Beschäftigung schaffende Maßnahmen. Meist erzielen die jungen Menschen jedoch nicht unmittelbar Ausbildungsabschlüsse, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere im Saarland von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 39 Prozent der knapp 11.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 bis zum Alter von 25 Jahren zunächst eine sv-Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 35 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe, die zu Beginn von einer langen Phase in sv-Beschäftigung, die ohne Berufsabschluss ausgeübt wird, gekennzeichnet sind, aber auch unstete Verläufe mit langen Phasen der Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
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  • Literaturhinweis

    Do Commuting Subsidies Drive Workers to Better Firms? (2024)

    Agrawal, David R.; Jahn, Elke Jutta ; Janeba, Eckhard ;

    Zitatform

    Agrawal, David R., Elke Jutta Jahn & Eckhard Janeba (2024): Do Commuting Subsidies Drive Workers to Better Firms? (LASER discussion papers 149), Erlangen, 55 S.

    Abstract

    "An unappreciated possible benefit of commuting subsidies is that they can expand the choice set of feasible jobs for workers in a way that facilitates better job match quality. Variation in wages and initial commuting distances, combined with major reforms to the commuting subsidy formula in Germany, generates worker-specific variation in commuting subsidy changes. We study the effect of changes in these subsidies on a worker’s position in the wage distribution. Increases in the generosity of commuting subsidies induce longer commutes and workers to switch to higherpaying jobs. Although increases in commuting subsidies generally induce workers to switch to employers that pay higher wages, commuting subsidies also enhance positive assortativity in the labor market by better matching high-ability workers to higher-productivity plants. Greater assortativity induced by commuting subsidies corresponds to greater earnings inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke Jutta ;
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  • Literaturhinweis

    Do Commuting Subsidies Drive Workers to Better Firms? (2024)

    Agrawal, David; Janeba, Eckhard ; Jahn, Elke Jutta ;

    Zitatform

    Agrawal, David, Elke Jutta Jahn & Eckhard Janeba (2024): Do Commuting Subsidies Drive Workers to Better Firms? In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2024): Upcoming Labor Market Challenges. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2024.

    Abstract

    "An unappreciated potential benefit of commuting subsidies is that they can expand the choice set of feasible job opportunities in a way that facilitates a better job match quality. Variations in wages and initial commuting distances, combined with major reforms of the commuting subsidy formula in Germany, generate worker-specific variation in commuting subsidy changes. We study the effect of changes in these subsidies on a worker's position in the wage distribution. Increases in the generosity of commuting subsidies induce workers to switch to higher-paying jobs with longer commutes. Although increases in commuting subsidies generally induce workers to switch to employers that pay higher wages, commuting subsidies also enhance positive assortativity in the labor market by better matching high-ability workers to higher-productivity plants. Greater assortativity induced by commuting subsidies corresponds to greater earnings inequality. (This abstract was borrowed from another version of this item.)" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke Jutta ;
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  • Literaturhinweis

    Measuring quality of life under spatial frictions (2024)

    Ahlfeldt, Gabriel; Bald, Fabian; Roth, Duncan ; Seidel, Tobias ;

    Zitatform

    Ahlfeldt, Gabriel, Fabian Bald, Duncan Roth & Tobias Seidel (2024): Measuring quality of life under spatial frictions. (Discussion paper / Berlin School of Economics 0057), Berlin, 56 S. DOI:10.48462/opus4-5676

    Abstract

    "Using a quantitative spatial model as a data-generating process, we explore how spatial frictions affect the measurement of quality of life. We find that under a canonical parameterization, mobility frictions - generated by idiosyncratic tastes and local ties - dominate trade frictions - generated by trade costs and non-tradable Services - as a source of measurement error in the Rosen-Roback framework. This non-classical measurement error leads to a downward bias in estimates of the urban quality-of-life premium. Our application to Germany reveals that accounting for spatial frictions results in larger quality-of-life differences, different quality-of-life rankings, and an urban quality-of-life premium that exceeds the urban wage premium." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Roth, Duncan ;
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  • Literaturhinweis

    Lifting Barriers to Skill Transferability: Immigrant Integration through Occupational Recognition (2024)

    Anger, Silke ; Bassetto, Jacopo; Sandner, Malte ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Jacopo Bassetto & Malte Sandner (2024): Lifting Barriers to Skill Transferability: Immigrant Integration through Occupational Recognition. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17444), Bonn, 84 S.

    Abstract

    "While Western countries worry about labor shortages, their institutional barriers to skill transferability prevent immigrants from fully utilizing foreign qualifications. Combining administrative and survey data in a difference-in-differences design, we show that a German reform, which lifted these barriers for non-EU immigrants, led to a 15 percent increase in the share of immigrants with a recognized foreign qualification. Consequently, non-EU immigrants' employment and wages in licensed occupations (e.g., doctors) increased respectively by 18.6 and 4 percent, narrowing the gaps with EU immigrants. Despite the inflow of non-EU immigrants in these occupations, we find no evidence of crowding out or downward wage pressure for natives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG (2024)

    Baderschneider, Ariane; Pfeiffer, Iris; Gensicke, Miriam; Hecker, Kristin; Sackmann, Rosemarie; Hartmann, Josef; Bonin, Holger ; Mahlstedt, Robert ; Boockmann, Bernhard; Fischer, Andreas ; Kugler, Philipp ; Caliendo, Marco ; Isphording, Ingo; Pabst, Christopher; Krause-Pilatus, Annabelle;

    Zitatform

    Baderschneider, Ariane, Holger Bonin, Bernhard Boockmann, Marco Caliendo, Andreas Fischer, Miriam Gensicke, Kristin Hecker, Josef Hartmann, Ingo Isphording, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Robert Mahlstedt, Christopher Pabst, Iris Pfeiffer & Rosemarie Sackmann (2024): Evaluation der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a AufenthG. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 635), Berlin, 241 S.

    Abstract

    "Since 2016, German language courses for professional purposes in accordance with §45a of the German Residence Act have been a regular instrument in German integration policy. The goal of these courses is the acquisition of job-related German language skills by immigrants. The evaluation examines whether the goals of job-related German language training are achieved, how job-related German language training affect the labour market integration of participants, which target groups particularly benefit from it, which factors promote or inhibit the effects of job-related German language training and which recommendations can be derived from the results of the study." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Labor Market Costs of Job Displacement by Migrant Status (2024)

    Balgová, Mária ; Illing, Hannah;

    Zitatform

    Balgová, Mária & Hannah Illing (2024): The Labor Market Costs of Job Displacement by Migrant Status. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17496), Bonn, 62 S.

    Abstract

    "This paper examines the differential impact of job displacement on migrants and natives. Using administrative data for Germany from 1997-2016, we identify mass layoffs and estimate the trajectory of earnings and employment of observationally similar migrants and natives displaced from the same establishment. Despite similar pre-layoff careers, migrants lose an additional 9% of their earnings in the first 5 years after displacement. This gap arises from both lower re-employment probabilities and post-layoff wages and is not driven by selective return migration. Key mechanisms include sorting into lower-quality firms and depending on lower-quality coworker networks during job search." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah;
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  • Literaturhinweis

    The labour market costs of job displacement by migrant status (2024)

    Balgová, Mária ; Illing, Hannah;

    Zitatform

    Balgová, Mária & Hannah Illing (2024): The labour market costs of job displacement by migrant status. (Staff working paper / Bank of England 1099), London, 62 S.

    Abstract

    "This paper examines the differential impact of job displacement on migrants and natives. Using administrative data for Germany from 1997–2016, we identify mass layoffs and estimate the trajectory of earnings and employment of observationally similar migrants and natives displaced from the same establishment. Despite similar pre-layoff careers, migrants lose an additional 9% of their earnings in the first five years after displacement. This gap arises from both lower re-employment probabilities and post-layoff wages and is not driven by selective return migration. Key mechanisms include sorting into lower-quality firms and depending on lower-quality coworker networks during job search." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Dynamik des touristischen Arbeitsmarktes in Bayern seit 2019 (2024)

    Bartl, Elisabeth; Metzinger, Pauline; Brixy, Udo ;

    Zitatform

    Bartl, Elisabeth, Udo Brixy & Pauline Metzinger (2024): Entwicklung und Dynamik des touristischen Arbeitsmarktes in Bayern seit 2019. (IAB-Forschungsbericht 10/2024), Nürnberg, 32 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2410

    Abstract

    "Der touristische Arbeitsmarkt steht vor großen Herausforderungen, wie dem Arbeitskräfte-mangel oder der hohen Fluktuation der Arbeitskräfte in Folge der ausgeprägten saisonalen Schwankungen des Personalbedarfs. Hinzu kamen die Einschränkungen und Maßnahmen im Zuge der COVID-19 Pandemie. Während bereits zahlreiche Studien zu den Auswirkungen von externen Schocks (z.B. der COVID-19 Pandemie) auf die touristische Nachfrage vorliegen, gibt es bislang nur wenige Arbeiten, die sich mit den konkreten Folgen solcher Schocks für den touristischen Arbeitsmarkt auseinandersetzen. Das vorliegende Projekt dient dem besseren Verständnis von Entwicklung und Dynamik des touristischen Arbeitsmarktes. Daher wurde eine detaillierte Analyse des touristischen Arbeitsmarktes in Bayern für die Jahre 2019 bis 2021 durchgeführt, inklusive einer differenzierten Betrachtung nach (Teil-)Branchen und Regionen. Ein dynamisches Arbeitsmarktmodell, dass die demographische Entwicklung innerhalb eines Raumes berücksichtigt, bildet dabei die Basis der Analysen. Dabei wurden die Dynamiken am Arbeitsmarkt einerseits zwischen den jeweiligen touristischen Branchen und andererseits zwischen touristischen Branchen und nicht-touristischen Branchen analysiert. Die Forschungsfragen lassen sich in eine Individual- und eine Betriebsebene aufteilen. Auf der Individualebene der Beschäftigten stellt sich unter anderem die Frage, mit welchen anderen Teilarbeitsmärkten der touristische Arbeitsmarkt in Austausch steht. Mit anderen Worten: aus welchen Branchen kommen Zugänge in den touristischen Teilarbeitsmarkt und in welche anderen Teilarbeitsmärkte erfolgen die Abgänge des touristischen Teilarbeitsmarktes? Auf der Betriebsebene wird aus der Perspektive der Arbeitgeber untersucht, ob sich die Dynamik im touristischen Teilarbeitsmarkt während der COVID-19 Pandemie (2020 und 2021) im Vergleich zum Vorjahr (2019) verändert hat und wie groß die Unterschiede in der Dauer der Betriebszugehörigkeit zwischen den verschiedenen Branchen sind. Innerhalb Bayerns sind die Beschäftigungsanteile der Personen, die in der Touristik bzw. unterschiedlichen touristischen Teilbranchen arbeiten, regional unterschiedlich hoch. Vor allem die Arbeitsmärkte in Südbayern sind touristisch geprägt. Infolge der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung schwankte die Zahl der Beschäftigter im Tourismus in Bayern in den letzten Jahren/im Beobachtungszeitraumdeutlich. Im Februar 2021, knapp ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie, erreichte die Beschäftigung in der Touristik den tiefsten Stand im betrachteten Zeitraum. Insgesamt ging die Beschäftigung von 2019 bis 2021 um rund 20 Prozent zurück. Damit sind die Beschäftigungsverluste in den Pandemie-Jahren in Bayern im Vergleich zum gesamtdeutschen touristischen Arbeitsmarkt besonders ausgeprägt. Ausländische Arbeitskräfte spielen für den touristischen Arbeitsmarkt eine sehr wichtige Rolle. Bereits 2019 hatten über 25 Prozent aller Arbeitskräfte keinen deutschen Pass. Das sind über 10 Prozentpunkte mehr, als in den nicht-touristischen Branchen. Dieser Anteil stieg bis 2021 noch weiter. Etwa ein Drittel der ausländischen Beschäftigten kommen aus Italien und Rumänien. Auch unter den Neueinstellungen dominieren diese beiden Nationen, wenn auch weniger deutlich als im Beschäftigungsbestand. Der touristische Arbeitsmarkt ist besonders dynamisch. Das heißt, dass die durchschnittliche Dauer der Beschäftigung deutlich unter der anderer Branchen liegt. Hauptsächlich findet dabei ein Austausch zwischen Betrieben unterschiedlicher touristischer Teilbranchen statt. Selbst unter den in Vollzeit Beschäftigten verbringen mehr als ein Drittel weniger als 12 Monate im Betrieb. 2020 waren es sogar mehr als 40 Prozent. Die Branchen, aus denen Mitarbeitende in bzw. aus dem Tourismus wechseln, sind dabei weitgehend identisch. In erster Linie sind das die Arbeitnehmerüberlassung („Leiharbeit“) und der Einzelhandel. Der vielfach beklagte Mangel an Arbeitskräften im touristischen Gewerbe ist somit auch auf die geringe Bindungskraft der Betriebe zurückzuführen. Insgesamt gelingt es im touristischen Gewerbe nicht, (Vollzeit)Arbeitskräfte an die Betriebe zu binden. Eine starke Fluktuation verursacht nicht nur hohe Kosten, sondern beeinträchtigt auch den Aufbau branchenspezifischen Humankapitals und führt zu ineffizienten Arbeitsprozessen. Der hohe Anteil ausländischer Arbeitskräfte verdeutlicht darüber hinaus, wie wichtig Migrant*innen als Arbeitskräfte für touristische Branchen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ;
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  • Literaturhinweis

    Rückkehrmigration am Beispiel Italiens: Steueranreize zeigen Wirkung (2024)

    Bassetto, Jacopo; Ippedico, Giuseppe ;

    Zitatform

    Bassetto, Jacopo & Giuseppe Ippedico (2024): Rückkehrmigration am Beispiel Italiens: Steueranreize zeigen Wirkung. In: IAB-Forum H. 10.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240410.02

    Abstract

    "Seit vielen Jahren versucht Deutschland aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels hochqualifizierte Zuwandernde anzuziehen. Deutschland konkurriert hierbei nicht nur mit anderen Zielländern mit vergleichbarem Fachkräftemangel, sondern auch mit den Auswanderungsländern selbst. Einige Staaten, die vom Wegzug einheimischer Fachkräfte betroffen sind, versuchen diese zur Rückkehr ins Heimatland zu bewegen. Sie locken unter anderem mit hohen Steuerermäßigungen für Rückkehrende, wie sie beispielsweise Italien im Jahr 2010 eingeführt hat – mit nicht unerheblichem Erfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bassetto, Jacopo;
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  • Literaturhinweis

    Accounting for qualification in mismatch unemployment (2024)

    Bauer, Anja ;

    Zitatform

    Bauer, Anja (2024): Accounting for qualification in mismatch unemployment. In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-10-30. DOI:10.1186/s12651-024-00386-7

    Abstract

    "The paper shows how important it is to consider the requirement level when measuring mismatch unemployment. While the mismatch between occupations decreases over time, the imbalances in the distribution of unemployed workers and vacant jobs across requirement levels increased, which, in sum, led to a stagnation of mismatch on the combined occupation-requirement level. Furthermore the paper shows that mismatch unemployment emerges especially at the level of un- and semi-skilled activities, as there is excess supply regardless of the occupations. And, more importantly, the excess supply is rising recently." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Investigating the Impact of Integration Agreements on Labor Market Outcomes for Welfare Recipients: A Randomized Controlled Trial (2024)

    Berg, Gerard J. van den; Uhlendorff, Arne ; Stephan, Gesine ; Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Sarah Bernhard, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2024): Investigating the Impact of Integration Agreements on Labor Market Outcomes for Welfare Recipients: A Randomized Controlled Trial. (CREST working paper series 2024-12), Palaiseau, 34 S.

    Abstract

    "Integration agreements (IA) outline the efforts the jobseeker should undertake to find employment and specify the services that the caseworker would provide to assist them in their job search. The agreements include a declaration of legal consequences, and punitive benefit sanctions could be imposed based on this declaration. Recent evidence has shown that these IAs are effective for recipients of unemployment insurance (UI) benefits. Using a randomized controlled trial, this paper investigates whether IAs support the integration of welfare benefit recipients into the labor market. This integration is of utmost importance from a policy and societal point of view. Newly registered recipients of means-tested benefits were randomly assigned to one of three groups, receiving either a) a standard integration agreement with the accompanying declaration of legal consequences at the beginning of the welfare spell, or b) an integration agreement without such a declaration, or c) no integration agreement within the first six months of the benefit receipt. Findings indicate that, on average, group assignment has no effect on the transition out of welfare or entry into employment. Based on a Random Forest analysis to capture heterogeneity, we find no effect by the degree of labor market prospects either." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Investigating the Impact of Integration Agreements on Labor Market Outcomes for Welfare Recipients: A Randomized Controlled Trial (2024)

    Berg, Gerard J. van den; Stephan, Gesine ; Uhlendorff, Arne ; Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Berg, Gerard J. van den, Sarah Bernhard, Gesine Stephan & Arne Uhlendorff (2024): Investigating the Impact of Integration Agreements on Labor Market Outcomes for Welfare Recipients: A Randomized Controlled Trial. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17470), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Integration agreements (IA) outline the efforts the jobseeker should undertake to find employment and specify the services that the caseworker would provide to assist them in their job search. The agreements include a declaration of legal consequences, and punitive benefit sanctions could be imposed based on this declaration. Recent evidence has shown that these IAs are effective for recipients of unemployment insurance (UI) benefits. Using a randomized controlled trial, this paper investigates whether IAs support the integration of welfare benefit recipients into the labor market. This integration is of utmost importance from a policy and societal point of view. Newly registered recipients of means-tested benefits were randomly assigned to one of three groups, receiving either a) a standard integration agreement with the accompanying declaration of legal consequences at the beginning of the welfare spell, or b) an integration agreement without such a declaration, or c) no integration agreement within the first six months of the benefit receipt. Findings indicate that, on average, group assignment has no effect on the transition out of welfare or entry into employment. Based on a Random Forest analysis to capture heterogeneity, we find no effect by the degree of labor market prospects either." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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