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Dossier

Pendlerinnen und Pendler am Arbeitsmarkt

Der Anteil der Pendlerinnen und Pendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist seit Jahren hoch. Rund 60 Prozent - das sind über 20 Mio. Beschäftigte - arbeiteten 2023 in einer anderen Gemeinde als der, in der sie wohnten. Die Beschäftigten legten dabei durchschnittlich gut 17 Kilometer auf ihrem Weg zur Arbeit zurück. Durch die Zunahme mobilen Arbeitens und Home Office nahm die Pendelhäufigkeit allerdings ab.
Das IAB-Dossier bietet Informationen zur räumlichen Mobilität der Beschäftigten in Deutschland.
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  • IAB-Projekt

    Struktur und Entwicklung der Pendlerbewegungen in der Lausitz (02.01.2025 - 31.12.2025)

    Seibert, Holger; Weyh, Antje; Kuhn, Sarah;

    Projektbeschreibung

    Der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel stellen für die Lausitz eine große Herausforderung dar. Zusätzlich hat der Strukturwandel in Folge des Kohleausstiegs enorme Auswirkungen auf die Region. Im Jahr 2024 verließen etwas mehr als 102.000 Beschäftigte mit Wohnort in der Lausitz die Region auf dem Weg zu einer Arbeitsstätte außerhalb der Lausitz. Diese Personengruppe könnte als potenzielle Fachkräfteressource für die Lausitz angesehen werden. Um eine Entscheidung für oder gegen das Pendeln zu treffen, zählt aber schlussendlich der jeweilige Gesamtnutzen – Entgelt ist dabei zwar eine wichtige, aber nicht die einzige Komponente. Pendeln kann negative Auswirkungen auf das subjektive Wohlbefinden haben, wobei Entfernung und Zeitaufwand entscheidende Faktoren sind. Das Rückgewinnungspotenzial dürfte daher bei denjenigen Auspendler*innen am größten sein, die längere Strecken zu ihrem Arbeitsort außerhalb der Lausitz zurücklegen und dabei in einem Beruf arbeiten, in dem sie im Schnitt in der Lausitz mit einem ähnlichen oder nur geringfügig geringeren Gehalt rechnen können. Der vorliegende Bericht zeigt daher klare Grenzen für eine Rückgewinnung auf: Auspendler*innen verdienen im Schnitt besser als Beschäftigte mit Wohn- und Arbeitsort in der Lausitz. Sollen Auspendler*innen daher als Arbeitskräfte für die Region zurückgewonnen werden, ist es wichtig, dass es in der Lausitz entsprechende Jobs mit einem vergleichbaren Gehalt gibt. Zusätzlich müssen weitere Maßnahmen unternommen werden, um Arbeits- und Fachkräfteengpässen in der Lausitz entgegenzuwirken, die aufgrund des demografischen Wandels sowohl speziell in der Lausitz als auch generell in Sachsen und Brandenburg über die Jahre stetig zugenommen haben. Hierzu gehört beispielsweise das gezielte Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland oder die attraktive Gestaltung der Region für junge Menschen, damit diese der Lausitz als Beschäftigte erhalten bleiben.

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  • IAB-Projekt

    Pendeln und Lebenszufriedenheit in Deutschland: Eine empirische Analyse (01.01.2025 - 31.12.2025)

    Jones, Toby;

    Projektbeschreibung

    In dieser Arbeit werden GJSP-Paneldaten in Kombination mit IEB-Daten verwendet, um die Auswirkungen des Pendelns auf die Lebenszufriedenheit zu untersuchen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmidtke, Julia; Stephan, Gesine;
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  • IAB-Projekt

    Einfluss des Covid-19 Digitalisierungsschubs auf die Entwicklung der Pendeldistanzen (01.08.2024 - 31.12.2025)

    Brixy, Udo; Dauth, Wolfgang; Hirschenauer, Franziska; Haas, Anette;

    Projektbeschreibung

    Die Pendeldistanzen nehmen bereits seit Jahren tendenziell zu. Die Covid-19 Pandemie zwang viele Unternehmen dazu das Arbeiten im Homeoffice erheblich auszuweiten oder auch erstmals zu ermöglichen. Insbesondere für Tätigkeiten, die nur wenig Präsenz an der Arbeitsstelle verlangen, ist dies nun auch nach Ende der Pandemie üblich geblieben. Diese Entwicklung hat das zum einen das Potenzial Großstädte zu entlasten die Pendelkosten durch die Nutzung von Homeoffice gesenkt werden. Zum anderen können auch Firmen an periphereren Standorten profitieren, wenn es ihnen gelingt durch ein entsprechendes Homeofficeangebot, Arbeitskräfte zu attrahieren, die weiter entfernt wohnen.

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  • IAB-Projekt

    Pendler in Sachsen-Anhalt und Thüringen (01.02.2024 - 30.06.2025)

    Fuchs, Michaela;

    Projektbeschreibung

    Es werden die Struktur und Entwicklung der Pendlerverflechtungen Sachsen-Anhalts und Thüringens analysiert.

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  • IAB-Projekt

    Aktuelle Entwicklung der Grenzpendler in Deutschland (08.01.2024 - 31.12.2025)

    Seibert, Holger;

    Projektbeschreibung

    Menschen, die vom Ausland aus zum Arbeiten nach Deutschland pendeln, sind hierzulande eine kleine, aber wachsende Gruppe von Beschäftigten. Sie kamen bis 2011 hauptsächlich aus Westeuropa. Heute stammen sie dagegen überwiegend aus Osteuropa. Diese sogenannten Grenzpendler*innen unterscheiden sich mit Blick auf die ausgeübten Berufe und das Anforderungsniveau ihrer Tätigkeiten deutlich. Da sie häufig in Engpassberufen arbeiten, sind sie eine wichtige Ressource für den deutschen Arbeitsmarkt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • IAB-Projekt

    Worker Mobility and Labor Market Monopsony (01.06.2023 - 31.12.2025)

    Jost, Ramona; Körner, Konstantin;

    Projektbeschreibung

    Unvollkommener Wettbewerb ist als wichtiges Merkmal des Arbeitsmarktes anerkannt (Manning, 2011, 2021; Card, 2022). Wenn Arbeitnehmer nicht vollkommen mobil zwischen Arbeitgebern sind, erwarten Arbeitgeber eine geringere Reaktion des Arbeitskräfteangebots auf Lohnkürzungen und können die Löhne gewinnbringend unter das Grenzprodukt der Arbeit setzen. Bestehende empirische Befunde deuten darauf hin, dass Monopsone einen gesamtwirtschaftlichen Lohnabschlag (Lücke zwischen Löhnen und Grenzprodukt der Arbeit) von 12-21 Prozent verursachen (Sokolova und Sorensen 2021). Um den Wettbewerb zu fördern und die Ungleichheit zu verringern, ist es für Ökonomen und politische Entscheidungsträger wichtig, Monopsone und Monopole auf dem Arbeitsmarkt besser zu verstehen.Wir gehen davon aus, dass Pendelkosten eine entscheidende Rolle für die Monopolmacht darstellen. Ziel dieser Studie ist es den Beitrag der Pendelkosten zur firmenspezifischen Arbeitsmacht und zur Lohnungleichheit zwischen Unternehmen und Regionen quantitativ zu untersuchen und mögliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verbesserung des Wettbewerbs zu diskutieren.

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  • IAB-Projekt

    Verändern sich die Pendlermuster? (21.02.2023 - 31.12.2023)

    Haas, Anette;

    Projektbeschreibung

    Seit Beginn der Corona Pandemie hat das Arbeiten von Zuhause stark an Akzeptanz und an Bedeutung gewonnen (Grunau/Haas 2021; Bellmann et al. 2021). Dies hat weitreichende Implikationen für das berufliche Pendeln und damit für die räumliche Struktur des Arbeitsmarktes (Irlacher/Koch 2021). Mo-biles Arbeiten reduziert die Notwendigkeit der täglichen Anwesenheit im Betrieb und senkt somit die Kosten der Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsort (in Form von monetären Kosten, Stressbelas-tung und den Opportunitätskosten der Reisezeit). Erste Untersuchungen anhand der IAB-Prozessdaten aus dem Jahr 2021 zeigen, dass die mittlere Distanz zwischen Wohn- und Betriebsort bei Jobanfängern im Vergleich zu den Jahren vor 2020 tatsächlich zugenommen hat.Die mögliche Zunahme der Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsort erhöht einerseits den Nutzen von Individuen und ermöglicht es ihnen in der mittleren Frist, die Wahl von Job und Wohnung noch besser an ihren Präferenzen und Kompetenzen auszurichten. Zusätzlich hat dieses Thema auch eine gesamtwirtschaftliche Bedeutung. Wenn Jobsuchende und Betriebe jeweils ihren Suchradius vergrö-ßern, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine vakante Stelle besetzt wird und im Mittel auch die Qualität des resultierenden Matches (Dauth et al. 2022). In den letzten Jahren gab es eine Vielzahl an Studien über die neue Praxis des Arbeitens von zuhause.

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Phan Thi Hong, Van;
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  • IAB-Projekt

    Arbeiten im Homeoffice und die Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort (01.01.2023 - 31.12.2026)

    Coskun Dalgic, Sena;

    Projektbeschreibung

    In diesem Beitrag wird untersucht, wie die gesteigerte Akzeptanz des Arbeitens im Home Office im Zuge der Covid-19-Pandemie die Art und Weise beeinflusst, wie der Arbeitsmarkt und die Wahl des Standorts zusammenwirken. Für unsere Analyse kombinieren wir umfangreiche administrative Daten zu Erwerbsbiografien in Deutschland mit einem neuen Indikator für das Home Office Potenzial, der auf umfassenden Daten zu den Arbeitsbedingungen in verschiedenen Berufen basiert. Wir stellen fest, dass im Zuge der Covid-19-Pandemie die Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort für Arbeitnehmer in Berufen, die von zu Hause aus ausgeübt werden können, stärker gestiegen ist: Der Zusammenhang zwischen der Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, und der Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort hat sich seit 2021 deutlich vergrößert, während der Zusammenhang zuvor stabil war. Der Effekt ist bei neuen Arbeitsplätzen viel größer, was darauf hindeutet, dass die Menschen Arbeitsplätze mit hohem Home Office Potenzial annehmen, die weiter entfernt sind als vor der Pandemie. Der größte Teil dieses Effekts ist auf Arbeitsplätze in Großstädten zurückzuführen, was darauf hindeutet, dass die Arbeit von zu Hause aus die Beschränkungen durch angespannte Wohnungsmärkte mildert. Wir finden keine signifikanten Hinweise darauf, dass sich die Pendlermuster bei Frauen stärker verändert haben als bei Männern.

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  • IAB-Projekt

    How many gaps are there? Investigating the regional dimension of the gender commuting gap (18.11.2021 - 31.12.2024)

    Fuchs, Michaela; Jost, Ramona; Weyh, Antje;

    Projektbeschreibung

    Wir analysieren den Geschlechterunterschied in der Pendelzeit von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Unter Verwendung von georeferenzierten Daten finden wir Evidenz für eine dreifache Pendellücke zuungunsten von Frauen. Die regionale Disaggregation der deutschlandweit zu beobachtenden Pendellücke legt zwei weitere Unterschiede auf, die einerseits zwischen Personen auftritt, welche innerhalb von urbanen und innerhalb von ländlichen Regionen pendeln, und andererseits zwischen Personen, die innerhalb und zwischen städtischen und ländlichen Regionen pendeln. Dekompositionsmethoden zeigen, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Berufswahl und in der Einsortierung in Betriebe unterschiedlicher Grüße die wichtigsten Erklärungsfaktoren für diese Muster darstellen.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela; Weyh, Antje;
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  • IAB-Projekt

    Bestimmung der Pendeldistanzen auf Basis von Adressen in den BeH-Spells (25.10.2021 - 01.05.2022)

    Brixy, Udo; Sonnenwald, Daniel;

    Projektbeschreibung

    Für viele Forschungsprojekte werden Pendeldistanzen, also die Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort, benötigt. Ziel dieses Projekts ist es, die Pendeldistanz in Metern Luftlinie für jeden Beschäftigungsspell der IAB-Beschäftigungshistorik-Datei zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht auf der Grundlage georeferenzierter Adressangaben, so dass auch Distanzen innerhalb von Gemeinden bestimmt werden. Da solche Daten erst ab 2000 zur Verfügung stehen, können keine Distanzen für den Zeitraum davor bestimmt werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo;
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  • IAB-Projekt

    Displacement and long-term effects on commuting behavior of workers in Germany: A linked employer-employee analysis (01.09.2020 - 31.12.2026)

    Jost, Oskar; Seibert, Holger;

    Projektbeschreibung

    In this study we investigate the mobility behavior of displaced males and females regarding the main spatial mobility determinant: commuting. Using comprehensive geo-referenced administrative employee and firm data enables us to calculate the exact commuting distance and time between workers’ residence and workplace location. Our results show that displaced workers not only suffer substantial wage losses, but also high increases in the distance and time over which people commute. In addition, we show a recovering of both wages and commuting distance: the wage effect decreases from 16.5 percent directly after the displacement to 8.8 percent 10 years after and the effect on the commuting distance decreases from 20.8 percent to 3.6 percent ten years after displacement. Further, by discussing the long-term commuting adjustment as well as considering differences between urban and rural areas, we provide valuable insights into regional dynamics.

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger; Seibert, Holger;
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  • IAB-Projekt

    Training programs and their effects on commuting (01.08.2019 - 30.09.2020)

    Jost, Ramona;

    Projektbeschreibung

    In diesem Projekt geht es um die Analyse von Trainingsmaßnahmen und deren Auswirkungen insbesondere auf das Pendelverhalten der Teilnehmer nach Abschluss einer solchen Maßnahmen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Frauen gelegt.

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  • IAB-Projekt

    Do Commuting Subsidies Drive Workers to Better Jobs? (01.05.2019 - 31.12.2027)

    Jahn, Elke;

    Projektbeschreibung

    Ziel des Projektes ist es, die steuerliche Absetzbarkeit der Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnraum und erster Tätigkeit, auf die langfristige Qualität des Arbeitsverhältnisses („Matching Qulität“) zu untersuchen. Letzteres kann z.B. durch die Höhe des vereinbarten Lohnsatzes oder die Dauer eines Beschäftigungsverhältnisses gemessen werden. Die steuerliche Absetzbarkeit der Fahraufwendungen stellt eine indirekte Subvention dar, die eine höhere Matching Qualität ermöglichen könnte.  

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke;
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  • IAB-Projekt

    Analyse der Auspendler in Mecklenburg-Vorpommern (30.04.2019 - 31.07.2020)

    Fuchs, Stefan; Jost, Oskar; Blien, Uwe;

    Projektbeschreibung

    Analyse der Auspendlerströme in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Strukturfond ESF finanziert und ist durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern im kompetitiven Wettbewerbsverfahren vergeben worden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Crossing Borders: Labor Market Effects of European Integration (01.01.2019 - 31.12.2027)

    Illing, Hannah;

    Projektbeschreibung

    Dieses Papier untersucht grenzüberschreitende Migration im Zuge der europäischen Integration. Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes 2011 für Arbeitnehmer aus Osteuropa führte zu einem statistisch signifikanten Anstieg tschechischer Grenzpendler. Mithilfe von IEB und BHP 2007-2017 schätze ich den Effekt dieses positiven Arbeitsangebotsschocks auf Löhne und Beschäftigung deutscher Arbeitnehmer.

    Beteiligte aus dem IAB

    Illing, Hannah;
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  • IAB-Projekt

    Persistence of commuting habits: context effects in Germany (02.04.2018 - 31.12.2019)

    Jost, Ramona;

    Projektbeschreibung

    In diesem Projekt analysiere ich mit Hilfe eines Konzepts aus der Verhaltensökonomik, das Pendelverhalten von Beschäftigten in Deutschland. Hierbei geht es insbesondere um die Pendelpräferenz, und welche Faktoren diese Präferenz beeinflussen.

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  • IAB-Projekt

    Stabilität von funktionalen Arbeitsmarktregionen (01.03.2015 - 29.02.2016)

    Kropp, Per;

    Projektbeschreibung

    Vor dem Hintergrund gestiegener Pendlerzahlen und Pendelentfernungen in den letzten Jahren soll mit dieser Studie untersucht werden, inwieweit diese Entwicklung die Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen beeinflusst. Basierend auf unserer Vorgängerstudie, in der wir ein neues Verfahren zur Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen anhand von Pendlerverflechtungen vorgestellt haben, liegt der Schwerpunkt dieser Studie auf der zeitlichen Stabilität dieses Abgrenzungsverfahrens. Mit der Graphentheorie sollen für die Jahre 1993 bis 2014 die besten Abgrenzungsergebnisse für jedes Jahr identifiziert und anschließend miteinander verglichen werden. Dafür werden die Ergebnisse in drei Kategorien eingeteilt: In der Kategorie"Kernarbeitsmarkt" sind die Gemeinden in allen Jahren der gleichen Arbeitsmarktregion zugeordnet. Die Kategorie "Teilarbeitsmarkt" enthält Gemeinden, die in einigen Jahren eine Arbeitsmarktregion bilden, in anderen Jahren zu einer anderen Arbeitsmarktregion gehören. Der Kategorie "Überlappende Arbeitsmarktregionen" sind alle Gemeinden zugeordnet, die im Laufe der Zeit unterschiedliche Arbeitsmarktregionen bilden. 

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara; Kropp, Per;
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  • IAB-Projekt

    Grenzpendler zwischen den Niederlanden und Deutschland (04.08.2014 - 31.12.2015)

    Otto, Anne;

    Projektbeschreibung

    Die grenzüberschreitenden Pendlerverflechtungen zwischen den Niederlanden und Deutschland haben in der Vergangenheit an zunehmender Bedeutung gewonnen.  Da durch den demographischen Wandel das Arbeitskräfteangebot schrumpft, ist es für niederländische Betriebe entlang der deutsch-niederländischen Grenze von Bedeutung, welche zusätzlichen Arbeitskräftepotenziale sie in den benachbarten deutschen Grenzregionen bei ihrer künftigen Personalrekrutierung erschließen können.

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne;
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  • IAB-Projekt

    Determinanten der Pendeldistanz (01.01.2014 - 31.12.2015)

    Haas, Anette; Reichelt, Malte;

    Projektbeschreibung

    Over the past decades commuting distances in Germany have steadily risen, although commuting costs increased over-proportionally. Explaining such phenomena is not straightforward, as urban economic theory predicts increasing commuting distances for higher income. Arguing with occupational specialization, residential inertia and mono- as well as polycentric labor markets, we assume regionally diverse commutes and differential income effects on distances. Using a mixed-effects design and retrospective life-course data from the German ALWA-ADIAB survey, we show that commutes rise from urban to rural areas. However, first and foremost employees residing in urban areas increase their relative commuting distance for higher income. In rural areas, where appropriate jobs are rare, overall longer distances into economic centers seem to prohibit a positive income effect. The results support the finding that the increased commuting distances in Germany can mainly be ascribed to a change in commuting behavior of urban and suburban residents.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Reichelt, Malte;
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  • IAB-Projekt

    Grenzpendlerverflechtungen im deutsch-dänischen Grenzraum (01.10.2007 - 31.12.2011)

    Niebuhr, Annekatrin; Buch, Tanja;

    Projektbeschreibung

    Die Freizügigkeit der Arbeitskräfte, d. h. das Recht, in einem anderen Mitgliedstaat zu leben und zu arbeiten, ist eine der wesentlichen Grundfreiheiten in der Europäischen Union (EU). Die grenzüberschreitende Mobilität von Arbeitskräften soll zur Schaffung eines flexiblen und effizienten europäischen Arbeitsmarktes beitragen. Die Mobilität der Arbeitskräfte in der EU bewegt sich jedoch, obwohl die Freizügigkeit schon seit den späten 1960er Jahren besteht, auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Das Projekt widmet sich einer speziellen Form der internationalen Arbeitskräftemobilität, dem Grenzpendeln. Grenzpendler arbeiten in einem anderen EU Land, ohne ihren Wohnort dorthin zu verlegen.

    Untersuchungsgegenstand des Projekts ist das Grenzpendeln in der Dänisch-Deutschen Grenzregion. Ziel ist es, sowohl die Entwicklung als auch die Struktur des Grenzpendelns unter verschiedenen Fragestellungen zu analysieren.

    In dem internationalen Kooperationsprojekt ist es erstmals möglich, Pendler in beide Richtungen der Grenze zu untersuchen. Die für die Untersuchungen zu verwendenden Daten basieren auf einer harmonisierten Methode der Identifikation von Grenzpendlern in der dänischen und deutschen Statistik. Darüber hinaus stehen die Daten für parallele Untersuchungszeiträume zur Verfügung, so dass verlässliche Angaben zur Entwicklung des Grenzpendelns und dessen Struktur möglich sind. Die Daten beinhalten Informationen zur Struktur der Gruppen der Grenzpendler sowie zu ihren Arbeitsplätzen wie beispielsweise zur Nationalität, dem Alter, Einkommen, Wirtschaftszweig oder Firmengröße.

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin; Buch, Tanja; Kotte, Volker;
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