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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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  • Literaturhinweis

    The Harmonised BIBB/BAuA Employment Survey 2006, 2012 and 2018 (H-ETB) (2025)

    Berk, Beatrice van; Friedrich, Anett ;

    Zitatform

    Berk, Beatrice van & Anett Friedrich (2025): The Harmonised BIBB/BAuA Employment Survey 2006, 2012 and 2018 (H-ETB). In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 245, H. 3, S. 351-361. DOI:10.1515/jbnst-2024-0048

    Abstract

    "The BIBB/BAuA Employment Surveys 2006, 2012 and 2018 are large cross-sections of the working population on qualification and working conditions in Germany and many publications are based on them. The data covers a wide range of topics, including information on occupations, education, job tasks, working conditions, job satisfaction and health status. A new harmonized dataset now compiles these three surveys into one file. The harmonized BIBB/BAuA Employment Survey (H-ETB) simplifies the use of the surveys for analyzes over time and analyzes of the pooled data. The dataset includes 60,048 cases and all variables that were surveyed in each wave in a harmonized form. The paper outlines the subject and methodology of the BIBB/BAuA Employment Survey as well as the harmonization." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie steht es um die Gesundheit pflegender erwerbstätiger Personen?: Analyse einer Erwerbstätigenbefragung mittels Propensity Score Matching (2025)

    Elling, Jan Mathis ; Hetzel, Christian ; Hampel, Sarah; Ollertz, Greta; von Spee, Adelheid;

    Zitatform

    Elling, Jan Mathis, Christian Hetzel, Sarah Hampel, Adelheid von Spee & Greta Ollertz (2025): Wie steht es um die Gesundheit pflegender erwerbstätiger Personen? Analyse einer Erwerbstätigenbefragung mittels Propensity Score Matching. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 58, H. 4, S. 296-302. DOI:10.1007/s00391-024-02387-0

    Abstract

    "Hintergrund: Der Großteil der pflegebedürften Menschen in Deutschland wird zu Hause von Angehörigen oder anderen Bezugspersonen gepflegt. Viele informell Pflegende sind zudem erwerbstätig und stehen somit vor der Herausforderung, die Anforderungen beider Lebensbereiche zu vereinbaren. Dabei besteht die Gefahr, dass die eigene Gesundheit der Pflegenden leidet. Fragestellungen: (1) Inwiefern steht eine Pflegeverantwortung im privaten Umfeld bei Erwerbstätigen mit gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang? (2) Innerhalb der Gruppe der pflegenden erwerbstätigen Personen, inwiefern stehen der Umfang von informeller Pflege und Erwerbsarbeit mit gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang? Material und Methoden: Die Datenbasis dieser Sekundärdatenanalyse ist die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Um systematische Strukturunterschiede zwischen Pflegenden und Nichtpflegenden in den Analysen zu berücksichtigen, wurde das Propensity Score Matching angewendet. Ergebnisse und Diskussion: Pflegende Erwerbstätige haben häufiger psychosomatische und körperliche Beschwerden als Erwerbstätige ohne Pflegeverantwortung. Erwerbsarbeitszeit und Pflegeumfang stehen in Beziehung zueinander, und ein hoher Umfang in beiden Lebensbereichen ist mit schlechterer Gesundheit assoziiert. Schlussfolgerung: Personen, die neben ihrer Berufstätigkeit Pflegeaufgaben übernehmen, sind häufig gesundheitlich belastet. Daher sind gezielte Interventionen zur Gesundheitsförderung notwendig, um diese Gruppe zu unterstützen und ihre Gesundheit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalization reshaping job autonomy?: New evidence from the BIBB/BAuA employment survey 2024 (2025)

    Glock, Gina;

    Zitatform

    Glock, Gina (2025): Digitalization reshaping job autonomy? New evidence from the BIBB/BAuA employment survey 2024. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 79, H. 3, S. 369-390. DOI:10.1007/s41449-025-00480-7

    Abstract

    "Angesichts fortschreitender Digitalisierung untersucht dieser Artikel den Zusammenhang zwischen dem Einsatz digitaler Technologien am Arbeitsplatz und der subjektiven Wahrnehmung der Arbeitsautonomie durch Beschäftigte.Arbeitsautonomie gilt als zentrale Arbeitsressource, die es Beschäftigten ermöglicht, Arbeitsanforderungen zu begegnen, und steht in positivem Verhältnis zu Produktivität, Zufriedenheit oder Kreativität. Auf der Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen von 2012, 2018 und 2024 werden der Einsatz und die Einführung digitaler Technologien als Indikatoren für die Digitalisierung am Arbeitsplatz herangezogen. Arbeitsautonomie wird anhand eines zusammengesetzten Index und vier Unterdimensionen (Aufgabe, Ziel, Planung, Arbeitszeit) gemessen. Mittels multipler linearer Regressionsanalysen werden die Effekte digitaler Anwendungen auf den Autonomieindex geschätzt. Die Regressionsanalysen zeigen, dass digitale Technologien auf verschiedene Weise mit der Arbeitsautonomie zusammenhängen: Videokonferenzen verbessern alle Bereiche der Autonomie, während die häufige Nutzung von Computern die Freiheit bei der Aufgabenausführung erhöht, aber die Flexibilität in Bezug auf Arbeitsziele und Arbeitszeit einschränkt. Smartphones fördern die Aufgaben- und Methodenautonomie, sind jedoch mit einem Verlust der Kontrolle über Ziele und Arbeitszeiten verbunden. Eine höhere Autonomie steht in positivem Zusammenhang mit der wahrgenommenen Entlastung durch die Einführung neuer Technologien. Diese Ergebnisse fügen sich somit in die bestehende Forschung zur ambivalenten Wirkung von Digitalisierung auf Arbeitsbedingungen ein. Praktische Relevanz: Dieser Artikel bietet einen differenzierten Blick auf den Zusammenhang zwischen Arbeitsautonomie und der Nutzung ausgewählter digitaler Tools und liefert wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen und politische Entscheidungsträger, um Strategien für die Schaffung humaner Arbeitsbedingungen in einer zunehmend digitalisierten und intensivierten Arbeitswelt zu entwickeln. Flexible Kommunikation erweist sich in allen Bereichen als starker Treiber für mehr Arbeitsautonomie. Der Erfolg der digitalen Transformation liegt nicht in der bloßen Einführung neuer Tools und Geräte, sondern darin, wie diese erlebt werden: Wenn Beschäftigte sie als Erleichterung wahrnehmen, kann auch die Autonomie zunehmen. Die Studie liefert außerdem Erkenntnisse zu potenziellen Stressfaktoren, die aus einem Mangel an Autonomie am Arbeitsplatz resultieren. Die häufige Nutzung von Computern und Smartphones kann die Arbeitsautonomie in bestimmten Bereichen einschränken. Die Ergebnisse deuten auf einen erhöhten Leistungsdruck und eine stärkere externe Kontrolle hin. Die Arbeitsschutzperspektive muss sich daher über technische und physisch-ergonomische Aspekte hinaus stärker auf psychologische und organisatorische Faktoren konzentrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender differences in psychosomatic complaints across occupations and time from 2006 to 2018 in Germany: a repeated cross-sectional study (2025)

    Grasshoff, Julia ; Safieddine, Batoul ; Sperlich, Stefanie ; Beller, Johannes ;

    Zitatform

    Grasshoff, Julia, Batoul Safieddine, Stefanie Sperlich & Johannes Beller (2025): Gender differences in psychosomatic complaints across occupations and time from 2006 to 2018 in Germany: a repeated cross-sectional study. In: BMC public health, Jg. 25. DOI:10.1186/s12889-025-21462-8

    Abstract

    "Background: Previous research indicates that women report more psychosomatic complaints at work compared to men. However, there is a lack of research examining this gender gap across different occupational subgroups and over time. Methods: The study utilized data from the nationwide German Employment Survey of the Working Population on Qualification and Working Conditions conducted in 2005/2006, 2011/2012, and 2017/ 2018. First, gender differences in psychosomatic complaints were analysed within the occupational subgroups categorized as white-collar high-skilled, white-collar low-skilled, blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled workers. Second, gender stratified time trends of psychosomatic complaints were analysed. A total of 58,759 participants were included in the analysis. Results: Women consistently reported significantly higher levels of psychosomatic complaints compared to men across all years examined. The largest differences were observed in white-collar high-skilled occupations. From 2005/2006 to 2011/2012, gender differences increased; from 2011/2012 to 2017/2018, they stagnated. Conclusions: The study revealed that women experience more psychosomatic distress at work than men in all occupational subgroups and time points. White-collar high-skilled workers showed the highest gender gap in psychosomatic complaints. The gender gap widened from 2005/2006 to 2011/2012 and remained stable from 2011/2012 to 2017/2018. Future research should investigate the reasons and implications of this phenomenon, especially considering the increasing proportion of high-skilled white-collar workers, where the gender gap is most evident." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Management Practices, Workplace Health Promotion and Productivity (2025)

    Jirjahn, Uwe ; Mohrenweiser, Jens ;

    Zitatform

    Jirjahn, Uwe & Jens Mohrenweiser (2025): Management Practices, Workplace Health Promotion and Productivity. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18059), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Since the emergence of personnel economics, economists have been increasingly aware that the management practices used by firms are an important determinant of productivity. However, it is an open question of whether the impact of management practices on the productivity of firms depends on workplace health promotion activities (alternatively called workplace wellness programs). Using a widely recognized management index developed by Bloom and Van Reenen (2007), this study provides evidence that workplace health promotion moderates the link between management practices and productivity. Our panel data estimates show that the positive impact of management practices on productivity is stronger if a firm engages in workplace health promotion. This finding fits the notion that workplace health promotion mitigates adverse side effects of management practices on employees' health. However, our estimates also provide evidence of a negative direct influence of workplace promotion on productivity. The positive moderating influence of workplace health promotion only dominates the negative direct influence if a firm uses Bloom and Van Reenen's management practices (targets, monitoring and incentives) at a high intensity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Gesundheitssituation von Erwerbstätigen in der Einfacharbeit (2025)

    Kaboth, Arthur ; Vegner, Vanessa; Lück, Marcel; Hünefeld, Lena ;

    Zitatform

    Kaboth, Arthur, Marcel Lück, Lena Hünefeld & Vanessa Vegner (2025): Arbeits- und Gesundheitssituation von Erwerbstätigen in der Einfacharbeit. (baua: Bericht), Dortmund, 41 S. DOI:10.21934/baua:bericht20250331

    Abstract

    "Einfacharbeit umfasst Tätigkeiten, die keine formale Qualifikation voraussetzen. Diese Tätigkeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen belastenden Arbeitsanforderungen und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Bislang ist der Forschungsstand lückenhaft, und es fehlt an spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Gesundheitssituation dieser Erwerbstätigengruppe. Im vorliegenden Bericht wird anhand verschiedener Datensätze beleuchtet, wer in Einfacharbeit tätig ist, welche Arbeitsanforderungen und -ressourcen vorzufinden sind, wie die Erwerbsverläufe bis hin zur Regelaltersgrenze der Beschäftigten aussehen und welche gesundheitlichen Konsequenzen mit Einfacharbeit einhergehen können. Der Bericht dient dazu, einen Status Quo über die hier aufgezählten Inhalte zu liefern, Forschungslücken zu identifizieren und zu schließen sowie Handlungsempfehlungen für die Arbeits- und Gesundheitssituation dieser Erwerbsgruppe darzulegen. Die Ergebnisse zeigen, dass Beschäftigte in der Einfacharbeit sowohl von körperlichen als auch psychischen Arbeitsanforderungen betroffen sind und zugleich wenige Arbeitsplatzressourcen zur Verfügung stehen. Außerdem sind im Vergleich zu anderen Erwerbgruppen die Erwerbsverläufe der Beschäftigten in der Einfacharbeit häufiger von Erwerbsunterbrechungen sowie von vorzeitigen Eintritten in die Altersrente geprägt. In verschiedenen Bereichen der Einfacharbeit kann eine Vielzahl arbeitsbezogener Anforderungen identifiziert werden, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Die Ergebnisse verdeutlichen eine durchschnittlich schlechtere sowie über den Erwerbsverlauf abnehmende subjektive Gesundheit. Aus Perspektive des Arbeitsschutzes müssen zunächst die Problemlagen der Beschäftigten in der Einfacharbeit identifiziert und dementsprechend passgenaue Maßnahmen ergriffen werden. Zum einen geht es dabei um die Identifizierung und Reduzierung von Belastungen am Arbeitsplatz sowie der Bereitstellung von spezifischen Ressourcen, um die Gesundheit der Beschäftigten bis ins hohe Alter zu fördern und zu erhalten. Zum anderen können (Teil-)Qualifizierungen dazu beitragen, die Motivation aber auch die Beschäftigungsstabilität sowie Arbeitsmarktchancen zu erhöhen, sodass das Risiko von Erwerbsunterbrechungen minimiert wird. Diese sollten vor dem Hintergrund des drohenden Arbeits- bzw. Fachkräftemangels lebenslauforientiert und alter(n)sgerecht gestaltet werden. Der vorliegende Bericht zeigt allerdings auch, dass noch weitere Forschung nötig ist, um die Arbeits- und Gesundheitssituation der Beschäftigten in der Einfacharbeit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Faktorieller Survey zum Präsentismusverhalten 2024: Methodenbericht (2025)

    Knigge, Charlotta; Herdt-Born, Beate; Winzer, Sören; Perleberg, Mella; Meyer, Sophie-Charlotte;

    Zitatform

    Knigge, Charlotta, Beate Herdt-Born, Sören Winzer, Mella Perleberg & Sophie-Charlotte Meyer (2025): Faktorieller Survey zum Präsentismusverhalten 2024. Methodenbericht. (baua: Bericht), Dortmund, 73 S. DOI:10.21934/baua:bericht20250822

    Abstract

    "Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) führte das IFAK Institut GmbH & Co. KG für Markt- und Sozialforschung im Zeitraum von Mai bis Oktober 2024 eine vertiefende Erhebung zum Präsentismusverhalten abhängig Beschäftigter in Deutschland durch. Ziel der Studie war es, die Entscheidungsprozesse zu analysieren, die dazu führen, dass Erwerbstätige trotz gesundheitlicher Beschwerden ihrer Arbeit nachgehen - sowohl am Arbeitsplatz als auch bei der Arbeit zu Hause. Die Erhebung wurde als Nachbefragung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2024 (BB-ETB 2024) konzipiert. Grundlage bildete eine Stichprobe von Personen, die im Rahmen der BB-ETB einer Wiederbefragung zugestimmt hatten. Insgesamt konnten 5.106 selbstadministrierte Online-Interviews (CAWI) realisiert werden. Im Zentrum der Erhebung stand ein faktorieller Survey. Die Teilnehmenden bewerteten jeweils zehn Vignetten, in denen Entscheidungssituationen bei gesundheitlicher Beeinträchtigung dargestellt wurden. In den Vignetten wurden relevante Kontextfaktoren wie Art und Schwere der Beschwerden, das Verhalten der Führungskraft, bestehende Projektverantwortung sowie die Arbeitsbelastung systematisch variiert. Ergänzend wurden Experimentalgruppen gebildet, in denen zusätzliche Informationen (z. B. über gesundheitliche Risiken) oder spezifische Symptome (z. B. Menstruationsbeschwerden) variiert wurden. Zur Vorbereitung der Befragung wurde ein kognitiver Pretest zur Verständlichkeit der Vignetten sowie technische Pretests zur Funktionalität des Onlineinstruments durchgeführt. Die Feldarbeit wurde im Rahmen eines multimodalen Kontaktverfahrens realisiert, das sowohl E-Mail- als auch telefonische Erstkontakte und Reminder umfasste. Um Repräsentativität zu gewährleisten, wurden Design- und Anpassungsgewichte auf Basis der BB-ETB 2024 Stichprobe berechnet. Der vorliegende Methodenbericht dokumentiert das Studiendesign, die Entwicklung und Umsetzung des Erhebungsinstruments, die Felddurchführung sowie die Datenprüfung, -aufbereitung und -gewichtung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Working from home and health complaints: on the difference between telework and informal overtime at home (2025)

    Mergener, Alexandra ; Stawarz, Nico ; Rüger, Heiko ; Laß, Inga ;

    Zitatform

    Mergener, Alexandra, Nico Stawarz, Heiko Rüger & Inga Laß (2025): Working from home and health complaints: on the difference between telework and informal overtime at home. In: Frontiers in Public Health, Jg. 13. DOI:10.3389/fpubh.2025.1465617

    Abstract

    "Background: With the increase in the prevalence of working from home (WFH), understanding its impact on health has become more relevant. However, the possibility that health effects may depend on the specific WFH arrangement has largely been ignored in research. Objective: The aim of this study is to offer a differentiated view of WFH by distinguishing between informal overtime at home and telework during recognized working time when assessing its associations with mental and physical health complaints. Moreover, the extent of telework is considered. The study also differentiates the group of WFH non-users by distinguishing between voluntary non-use and employer-directed non-use. Methods: We apply OLS regression models with clustered standard errors by occupation to probability-based survey data that is representative of employees in Germany. The analytical sample was restricted to employees whose job tasks could be performed at home (N  = 10,365). Results: Compared to employer-directed non-users, working informal overtime at home is associated with more mental health complaints, while telework is associated with fewer mental and physical health complaints. However, the beneficial association between recognized telework and mental health only applies to employees with relatively small extents of telework. At higher extents of telework, the mental health advantages disappear, while those for physical health tend to remain. Conclusion: This study suggests that a nuanced look at patterns of use and non-use of WFH is essential when gauging its impact on health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle von Erreichbarkeitserwartungen und Arbeitszeiterfassung bei der Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice: Eine Analyse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023 (2025)

    Zeschke, Martin;

    Zitatform

    Zeschke, Martin (2025): Die Rolle von Erreichbarkeitserwartungen und Arbeitszeiterfassung bei der Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice: Eine Analyse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 79, H. 3, S. 329-340. DOI:10.1007/s41449-025-00477-2

    Abstract

    "Ortsflexible Bildschirmarbeit in den Privaträumen von Beschäftigten („Homeoffice“) hat eine Vielzahl möglicher Vor- und Nachteile. Ein möglicher Nachteil ist, dass es vielen Beschäftigten im Homeoffice schwerer fallen kann, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Die kann auf Dauer negative gesundheitliche Folgen haben. Die vorliegende Studie untersucht, ob höhere Erreichbarkeitserwartungen diesen Zusammenhang erklären können und ob eine betriebliche Arbeitszeiterfassung dazu beitragen kann, diese Erreichbarkeitserwartungen im Homeoffice zu reduzieren. Zur Beantwortung dieser Frage wurden die Daten der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015–2023 (fünf Messzeitpunkte, N  = 32.755 Datenpunkte, genestet in 21.455 Personen) in Mehrebenen-Strukturgleichungsmodellen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Homeofficetage pro Woche mit höheren Erreichbarkeitserwartungen zusammenhängen, die wiederum negativ mit der allgemeinen Gesundheit assoziiert sind (jeweils im Vergleich mit anderen Personen). Der Gesamtzusammenhang zwischen Homeofficetagen pro Woche und Gesundheit ist jedoch positiv. Das heißt: Je mehr Homeofficetage pro Woche, desto besser die allgemeine Gesundheit. Zusatzanalysen zeigen, dass es hier ein Optimum von etwa zwei bis drei Tagen pro Woche gibt. Die betriebliche Arbeitszeiterfassung moderiert dabei den Zusammenhang zwischen Homeofficetagen und Erreichbarkeitserwartungen. Für Personen ohne Arbeitszeiterfassung gehen mehr Homeofficetage pro Woche mit höheren Erreichbarkeitserwartungen als bei anderen Personen einher, für Personen mit Arbeitszeiterfassung hingegen mit niedrigeren. Praktische Relevanz: Der vorliegende Artikel trägt dazu bei, die mit Homeoffice verbundenen Chancen und Risiken für die Gesundheit sowie die Erreichbarkeitserwartungen von Beschäftigten zu erkennen. Am Beispiel der Arbeitszeiterfassung als verhältnispräventiven Schutzmechanismus zeigt er, dass die organisationale Gestaltung der Arbeit (im Homeoffice) eine größere Rolle spielt als deren zeitlicher Umfang." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsbedingte Belastungen, technologischer Wandel und die Wirkung von rentenrechtlichen Änderungen auf den Renteneintritt (2024)

    Broockmann, Bernhard; Herdegen, Natalie; Kroczek, Martin ;

    Zitatform

    Broockmann, Bernhard, Natalie Herdegen & Martin Kroczek (2024): Arbeitsbedingte Belastungen, technologischer Wandel und die Wirkung von rentenrechtlichen Änderungen auf den Renteneintritt. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 79, H. 2, S. 71-93.

    Abstract

    "In diesem Beitrag untersuchen wir, inwiefern Rentenreformen unterschiedliche Effekte auf Versicherte haben, deren Berufe sich hinsichtlich arbeitsbedingter Belastungen und der Anpassung an den technologischen Wandel unterscheiden. Wir finden signifikante Unterschiede in den Effekten hinsichtlich der untersuchten Berufscharakteristika. Versicherte in belastenden Berufen weiten ihre Erwerbstätigkeit beim Wegfall einer Frühverrentungsoption weniger stark aus und stehen eher in der Gefahr, arbeitslos zu werden. Ermöglicht eine Reform einen vorzeitigen Renteneintritt, nehmen dies eher Versicherte in belastenden Berufen wahr. Versicherte in Berufen, in denen neue Technologien intensiver verwendet werden, gelingt es besser, beim Wegfall einer Frühverrentungsoption erwerbstätig zu bleiben und ihr Arbeitslosigkeitsrisiko ist geringer. Die Ergebnisse zeigen, dass eine verlängerte Erwerbsbeteiligung nicht für alle Versicherten gleichermaßen möglich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Wechselwirkung zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext: eine prozess- und organisationssoziologische Perspektive (2024)

    Ernst, Stefanie; Droste, Luigi;

    Zitatform

    Ernst, Stefanie & Luigi Droste (2024): Die Wechselwirkung zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext. Eine prozess- und organisationssoziologische Perspektive. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 563-580. DOI:10.3790/sfo.2024.1445002

    Abstract

    "Aus einer figurationssoziologischen Perspektive adressiert dieser Beitrag die Verflechtungszusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Wiedereingliederung und betrieblichem Arbeitskontext. Ausgehend von Analysen mit Daten der Erwerbstätigenbefragung, die auf sozialstrukturelle und organisationale Diskrepanzen bei der betrieblichen Reintegration verweisen, arbeitet der Beitrag dafür eine organisationssoziologische Deutung aus. Bei der inner- und überbetrieblichen Kooperation und Koordination im Kontext von betrieblichen Wiedereingliederungsprozessen kommt es zu einer Akzeleration von Komplexität und Kontingenz, da sich Verflechtungszusammenhänge ausdehnen und unterschiedliche organisationale Formen der Steuerung und Kontrolle in multiplen Schnittstellenfigurationen aufeinandertreffen. Dies impliziert Risiken: Nicht-intendierte Nebenfolgen intendierter Steuerungspraktiken, die auch in der Genese eines neuen Typs von „Wiedereingliederungsbiografien“ identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender inequalities of psychosomatic complaints at work vary by occupational groups of white- and blue-collar and level of skill: A cross sectional study (2024)

    Grasshoff, Julia ; Sperlich, Stefanie ; Safieddine, Batoul ; Beller, Johannes ;

    Zitatform

    Grasshoff, Julia, Batoul Safieddine, Stefanie Sperlich & Johannes Beller (2024): Gender inequalities of psychosomatic complaints at work vary by occupational groups of white- and blue-collar and level of skill: A cross sectional study. In: PLoS ONE, Jg. 19. DOI:10.1371/journal.pone.0303811

    Abstract

    "Background: Previous research has shown that women report more psychosomatic complaints at work than men. However, knowledge about gender inequalities in psychosomatic complaints within occupational groups and specific symptoms is lacking. This study aims to compare gender inequalities in psychosomatic complaints in the occupational groups of white-collar high-skilled, white-collar low-skilled, blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled workers. Methods: The study implemented a cross sectional design using data from the nationwide German Employment Survey of the Working Population on Qualification and Working Conditions conducted in 2017/ 2018. Psychosomatic complaints were operationalised by the following symptoms: headache, insomnia, tiredness, irritability, dejection, physical fatigue, and emotional fatigue. N = 20012 working German-speaking respondents were sampled. After excluding persons with missing data on the study variables, the sample consisted of N = 16359 persons. Results: Women reported significantly more psychosomatic complaints than men in the subgroups of white-collar high-skilled and white-collar low-skilled (ps < .05), inequalities in blue-collar high-skilled and blue-collar low-skilled only being numerical. Regarding specific symptoms, women reported more psychosomatic complaints then men in the subgroups of white-collar high-skilled workers, white-collar low-skilled workers, and blue-collar low-skilled workers. Headaches, physical fatigue, and emotional fatigue were the most common symptoms. The white-collar high-skilled subgroup had the highest number of symptoms with significant gender inequalities. These effects remained after controlling for age, working hours, parental status and marital status. Conclusions: Gender inequalities in psychosomatic complaints are ubiquitous but vary in their frequency by occupational subgroup and specific psychosomatic complaint. Women in white-collar high-skilled jobs in particular report to be burdened more often by many specific psychosomatic symptoms. Future studies should investigate the reasons for these occupational inequalities and develop interventions to reduce health inequalities in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor: Empirische Vermessung und Handlungsansätze (2024)

    Hohendanner, Christian ; Steinke, Joß; Rocha, Jasmin;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Jasmin Rocha & Joß Steinke (2024): Vor dem Kollaps!? Beschäftigung im sozialen Sektor. Empirische Vermessung und Handlungsansätze. Berlin: De Gruyter Oldenbourg, 111 S. DOI:10.1515/9783110748024

    Abstract

    "Diese Studie bietet eine empirisch fundierte Gesamtschau auf die Beschäftigung in einem der personalintensivsten und am stärksten vom Fachkräftemangel betroffenen Arbeitsfelder in Deutschland: dem sozialen Sektor. Wer das Buch liest, gewinnt ein tieferes Verständnis über Zusammenhänge und die Notwendigkeit, offen über Beschäftigung im sozialen Sektor zu debattieren. Anhand aktueller Daten zeigen die Autor:innen, dass der soziale Sektor im Wettbewerb um Arbeitskräfte schlecht dasteht. Zunehmend fehlen Arbeitskräfte und grundlegende, bislang als selbstverständlich betrachtete Leistungen der sozialen Daseinsvorsorge können immer häufiger nicht mehr erbracht werden. Die Autor:innen zeigen Wege auf, wie soziale Berufe wieder attraktiver und der Kollaps des sozialen Sektors (vielleicht) verhindert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter Oldenbourg)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    How White Workers Navigate Racial Difference in the Workplace: Social-Emotional Processes and the Role of Workplace Racial Composition (2024)

    Nelson, Jennifer L. ; Johnson, Tiffany D.;

    Zitatform

    Nelson, Jennifer L. & Tiffany D. Johnson (2024): How White Workers Navigate Racial Difference in the Workplace: Social-Emotional Processes and the Role of Workplace Racial Composition. In: Work and occupations, Jg. 51, H. 3, S. 362-407. DOI:10.1177/07308884231176833

    Abstract

    "Research on racialized emotions and racialized organizations has begun to inform how we understand social interactions in the workplace and their implications for racial inequality. However, most research to date focuses on the experiences and coping strategies of racial minority workers, especially when confronted with instances of racial prejudice and discrimination. We extend research on racialized emotions in the workplace by mapping the stages of belonging/unbelonging white workers go through when they encounter instances of racial discomfort or perceived prejudice in the workplace. This is an important contribution to the study of race and work because existing research suggests the deleterious effects for people of color when white people experience negative emotions such as threat, fear, and anxiety in interracial encounters. Drawing on interview data with 56 white teachers in a metropolitan area in the U.S. Southeast, we document a process of racialized belonging. This is a process whereby white workers experienced varying degrees of surprise, confusion, frustration, and fear resulting from interracial—and some intraracial—experiences with coworkers as well as students. We note how the process is informed by racialized imprinting prior to workplace entry and followed by racialized emotions and racialized coping. Racial composition of the workplace also played a role, though the process looked similar across contexts. We argue that by accounting for white workers’ prior life experiences as well as organizations’ involvement in accommodating their emotional expectations, the way white workers behave when race becomes salient to them can be better understood and addressed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Gesundheit bei Erwerbstätigen im Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen (2024)

    Zitatform

    (2024): Arbeit und Gesundheit bei Erwerbstätigen im Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen. (baua: Fokus), Dortmund, 79 S. DOI:10.21934/baua:fokus20240118

    Abstract

    "Moderne Gesellschaften wollen produktiv, innovativ und kreativ sein, sie streben nach Nachhaltigkeit und wollen ihren Mitgliedern attraktive Lebensbedingungen bieten. Zentrale Aufgabe personenbezogener Dienstleistungen ist es, dazu einen wesentlichen Beitrag zu leisten – etwa, wenn Lehrende Wissen an Schülerinnen und Schüler vermitteln; Kinderärztinnen und -ärzte im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen die altersgemäße Entwicklung der Kinder prüfen; Familienberaterinnen und -berater bei der Krisenbewältigung unterstützen oder wenn sich Pflegende um gesundheitlich beeinträchtigte Menschen kümmern. Der Bericht konkretisiert den Begriff der personenbezogenen Dienstleistungen (pDL) und nimmt anschließend die Arbeitsbedingungen der hier Erwerbstätigen sowie deren Gesundheit in den Blick. Welche Tätigkeiten und Arbeitsmerkmale sind für die personenbezogenen Dienstleistungen typisch? Wie ist es um die Gesundheit und Zufriedenheit der Erwerbstätigen bestellt? Diese Fragen werden mit Hilfe der Daten aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung sowie aus der Studie zur Mentalen Gesundheit bei der Arbeit beantwortet. Das Infektionsgeschehen und die Arbeitsmerkmale personenbezogener Dienstleistungen während der COVID-19 Pandemie werden gesondert betrachtet. Auf dieser Grundlage werden Schlussfolgerungen für Verbesserungen und künftigen Handlungsbedarf abgeleitet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Arbeitswelt und Potenziale des Gesundheitsschutzes: Ergebnisse der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021 (2023)

    Ahlers, Elke; Villalobos, Valeria Quispe;

    Zitatform

    Ahlers, Elke & Valeria Quispe Villalobos (2023): Betriebliche Arbeitswelt und Potenziale des Gesundheitsschutzes. Ergebnisse der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021. (WSI-Report 89), Düsseldorf, 17 S.

    Abstract

    "Der betriebliche Alltag wandelt sich auf vielen verschiedenen Ebenen. Als Folge der Corona-Pandemie und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung haben sich orts- und zeitflexible Formen der Arbeitsorganisation stark verbreitet. Darüber hinaus stellen Arbeitskräfteengpässe und der demografische Wandel neue Anforderungen an die Gestaltung der Arbeit in den Betrieben - und damit auch an das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Der vorliegende Report zeigt anhand von Befunden der WSI-Betriebs- und Personalrätebefragung 2021, wie Instrumente der Betrieblichen Gesundheitsförderung helfen können, die Herausforderungen zu bewältigen, die der Wandel der Arbeitswelt mit sich bringt, und inwieweit Betriebe ihre Möglichkeiten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ausschöpfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitreport Deutschland: Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeit­befragung 2021 (2023)

    Backhaus, Nils; Nold, Johanna; Lück, Marcel; Vieten, Laura ; Kaboth, Arthur ; Brenscheid, Frank; Stein, Louisa-Katharina; Michel, Alexandra ; Wöhrmann, Anne Marit ; Richter, Götz; Tisch, Anita ; Fähnrich, Julia; Entgelmeier, Ines;

    Zitatform

    Backhaus, Nils, Johanna Nold, Laura Vieten, Ines Entgelmeier & Anita Tisch (Hrsg.) Lück, Marcel, Arthur Kaboth, Frank Brenscheid, Louisa-Katharina Stein, Alexandra Michel, Anne Marit Wöhrmann, Götz Richter & Julia Fähnrich (sonst. bet. Pers.) (2023): Arbeitszeitreport Deutschland. Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeit­befragung 2021. (baua: Bericht Forschung Projekt F 2507), Dortmund, 220 S. DOI:10.21934/baua:bericht20230526

    Abstract

    "Die Arbeitszeit ist nicht nur ein Schlüsselfaktor für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, sondern bestimmt auch zu großen Teilen, wann und wie viel Zeit wir für Erholung, Freizeit und das Privatleben zur Verfügung haben. Aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt, nicht zuletzt beschleunigt durch die SARS-CoV-2-Pandemie, steht die Arbeitszeitgestaltung wiederholt im Fokus politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten. Um diese zu versachlichen, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bereits im Jahr 2015 das Projekt „Arbeitszeitberichterstattung für Deutschland“ etabliert, in dessen Zentrum die BAuA-Arbeitszeitbefragung steht. Im Jahr 2016 wurde der erste Arbeitszeitreport veröffentlicht. Im vorliegenden Arbeitszeitreport Deutschland werfen wir erneut einen umfassenden Blick auf die Arbeitszeitrealität in Deutschland. Das betrachtete Jahr 2021 war geprägt von der SARS-CoV-2-Pandemie, die auch Einfluss auf die Arbeitszeiten vieler Beschäftigter hatte. Datenbasis für diesen Report ist die BAuA-Arbeitszeitbefragung 2021, in der etwa 20 000 Erwerbstätige in Deutschland befragt wurden, die mindestens 10 Stunden pro Woche in ihrer Haupterwerbstätigkeit arbeiten. Der aktuelle Arbeitszeitreport Deutschland liefert einen Überblick über die Verbreitung und Verteilung verschiedener Arbeitszeitdimensionen in Deutschland. Ein Fokus liegt auf der Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten (Teil I). In weiteren Kapiteln (Teil II) werden zudem verschiedene Erwerbsgruppen betrachtet. Dabei stehen Beschäftigte, die von zuhause arbeiten, (Solo-)Selbstständige, Mehrfachbeschäftigte, Beschäftigte in Basisarbeit, Erwerbstätige im Ruhestandsalter (Silver Worker) und Beschäftigte in versorgungsrelevanten Berufen im Zentrum. In den Analysen zu den einzelnen Arbeitszeitdimensionen werden verschiedene soziodemografische und wirtschaftsstrukturelle Merkmale berücksichtigt. Weiterhin wird auch das gleichzeitige Auftreten arbeitszeitlicher Anforderungen mit weiteren Tätigkeitsmerkmalen untersucht, von denen angenommen wird, dass sie mit der Arbeitszeitgestaltung zusammenhängen. Letztlich werden die gesundheitliche Situation der Beschäftigten sowie ihre Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance in Abhängigkeit von den Dimensionen der Arbeitszeitgestaltung analysiert. In Ergänzung dazu wird die Veränderung der Arbeitszeitmerkmale während der SARS-CoV-2-Pandemie gesondert betrachtet. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Beschäftigtengruppen unterschiedlich von Arbeitszeitanforderungen betroffen sind. Hohe Arbeitszeitanforderungen gehen dabei häufig mit schlechterer Gesundheit und geringerer Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance einher. Der Arbeitszeitreport Deutschland liefert damit Hinweise zur Bedeutung verschiedener Arbeitszeitdimensionen und ihrer Rolle für die gesundheitliche Situation von Beschäftigten. Die Ergebnisse sind Ausgangspunkt für weitere Veröffentlichungen, in denen detaillierte Auswertungen zu einzelnen Arbeitszeitdimensionen sowie bestimmten Beschäftigtengruppen oder Tätigkeitsbereichen dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Suchthaftes Arbeiten und Gesundheit: Empirische Befunde für Deutschland (2023)

    Berk, Beatrice van; Rohrbach-Schmidt, Daniela ; Ebner, Christian ;

    Zitatform

    Berk, Beatrice van, Christian Ebner & Daniela Rohrbach-Schmidt (2023): Suchthaftes Arbeiten und Gesundheit. Empirische Befunde für Deutschland. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 482), Düsseldorf, 55 S.

    Abstract

    "Suchthaftes Arbeiten stellt in Deutschland kein Randphänomen dar und ist über unterschiedlichste Berufsgruppen hinweg verbreitet. Auf Basis einer groß angelegten Erwerbstätigenbefragung untersucht die vorliegende Studie detailliert die Zusammenhänge zwischen suchthaftem Arbeiten und Gesundheit. Dabei zeigt sich, dass suchthaft Arbeitende nicht nur in erhöhtem Maße psychosomatische und körperliche Beschwerden aufweisen, sondern auch seltener eine ärztliche Behandlung aufsuchen. Die Befunde haben Implikationen für einzelne Betroffene, aber auch für Betriebe und Gesellschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Homeoffice und suchthaftes Arbeiten in Deutschland. Sind Homeofficeintensität und betriebliche Regulierung von Bedeutung? (2023)

    Ebner, Christian ; Rohrbach-Schmidt, Daniela ; Berk, Beatrice van;

    Zitatform

    Ebner, Christian, Beatrice van Berk & Daniela Rohrbach-Schmidt (2023): Homeoffice und suchthaftes Arbeiten in Deutschland. Sind Homeofficeintensität und betriebliche Regulierung von Bedeutung? In: Soziale Welt, Jg. 74, H. 3, S. 390-430. DOI:10.5771/0038-6073-2023-3-390

    Abstract

    "Im Zuge der Digitalisierung hat Homeoffice in Deutschland merklich an Bedeutung gewonnen. Während mehrere Studien die Vorteile der Arbeit von zu Hause aus betonen, gibt es auch Hinweise auf mögliche negative Effekte. Im Rahmen dieses Beitrags wird der Zusammenhang zwischen Homeoffice und suchthaftem Arbeiten auf Basis einer Stichprobe von rund 6.000 Beschäftigten in Deutschland für die Jahre 2017/2018 adressiert. Unter Anwendung von Regressionsanalysen kann erstens gezeigt werden, dass die Wahrscheinlichkeit suchthaft zu arbeiten bei Beschäftigten im Homeoffice durchschnittlich höher ist als bei Personen, die ihre Arbeit nicht im Homeoffice verrichten. Die Analysen weisen zweitens auf Möglichkeiten der Begrenzung suchthaften Arbeitens im Homeoffice hin: So ist die Wahrscheinlichkeit suchthaft zu arbeiten durchschnittlich geringer, wenn seltener von zu Hause aus gearbeitet wird, eine vertragliche Vereinbarung zum Homeoffice mit dem Betrieb getroffen wurde und die Möglichkeit besteht, die Arbeitszeiten im Homeoffice anzurechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gesundheitsreport 2023 / DAK-Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Personalmangel: Arbeitswelt unter Druck (2023)

    Hildebrandt, Susanne; Dehl, Terese; Woköck, Tobias; Tisch, Thorsten; Zich, Karsten; Burgart, Elena; Hense, Mila; Nolting, Hans-Dieter;

    Zitatform

    Hildebrandt, Susanne, Terese Dehl, Karsten Zich & Hans-Dieter Nolting (2023): Gesundheitsreport 2023 / DAK-Gesundheit: Analyse der Arbeitsunfähigkeiten. Gesundheitsrisiko Personalmangel: Arbeitswelt unter Druck. (Gesundheitsreport … / DAK-Gesundheit 2023 44), Heidelberg: medhochzwei Verlag GmbH, 148 S.

    Abstract

    "Expertinnen und Experten warnen seit vielen Jahren vor den Folgen des Personal- und Fachkräftemangels, der sich vor allem durch den demografischen Wandel weiter verstärken wird. In der Corona-Pandemie und während der außergewöhnlich starken Infektionswelle im Herbst 2022 wurden die Folgen des Personal- und Fachkräftemangels schlagartig für nahezu jeden und jede deutlich spürbar. Welche Auswirkungen hat der Personalmangel auf die Arbeitssituation, die Belastung und das Freizeitverhalten der Beschäftigten? Und vor allem, welche gesundheitlichen Folgen zeigen sich? Wie stellt sich der Arbeitskräftemangel aus Sicht der Beschäftigten in den Unternehmen dar? Welche Strategien entwickeln die Beschäftigten im Umgang damit und welche Lösungsansätze in den Unternehmen werden erlebt? Der DAK-Gesundheitsreport analysiert den Personalmangel aus der gesundheitlichen Perspektive der Beschäftigten, einmal anhand der Krankenkassenroutinedaten und zum anderen auf der Basis einer breit angelegten Erwerbstätigenbefragung. Fundierte Einschätzungen aus Expertensicht komplettieren die Untersuchung und geben Hinweise, inwieweit ein gesundheitsförderliches Arbeitssetting und ein betriebliches Gesundheitsmanagement einen Beitrag zur Steigerung und Aufrechterhaltung der Erwerbsbeteiligung leisten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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