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Dossier

Arbeitsvermittlung und Fallmanagement im Prozess des Forderns und Förderns

Die Wirkung des Einsatzes von arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumenten auf die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen wird seit langer Zeit recht intensiv beforscht. Entscheidend für den Erfolg der öffentlichen Arbeitsvermittlung kann auch die Qualität der Betreuung der Arbeitsuchenden durch Arbeitsvermittler*innen bzw. Fallmanager*innen sein. Individuelle Einstellungen und Handlungsweisen der Fachkräfte unterscheiden sich laut Befragungen in den Agenturen für Arbeit deutlich und so stellt sich unter anderem die Frage, welcher Mix von Regeln, Handlungsfreiheit, Einstellungen und Handlungsweisen den größten Erfolg für die Arbeitsvermittlung vor Ort verspricht und wodurch dieser Mix bestimmt wird.
Dieses Themendossier gibt einen Einblick in die Forschungslage und bietet Zugänge zu Hintergründen und wissenschaftlichen Befunden.
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  • IAB-Projekt

    Partizipative Gestaltung von erklärbarer Künstlicher Intelligenz (02.02.2026 - 31.12.2030)

    Ziethmann, Paula Franziska; Mühlbauer, Sabrina;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht, wie eine erklärbare Künstliche Intelligenz für die Arbeitsvermittlung gestaltet werden kann, die 1) Vermittlungsfachkräfte unterstützt, 2) die Handlungsfähigkeit der Kund:innen erweitert sowie 3) einen diskriminierungssensiblen Vermittlungsprozess ermöglicht. Dafür wird ein Co-Design Workshop mit beiden Akteuren zu eXplainable AI (XAI) konzipiert, angewandt und ausgewertet.

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  • IAB-Projekt

    KI zur Unterstützung von Entscheidungen in der Arbeitsvermittlung (01.08.2025 - 31.12.2029)

    Kunaschk, Max;

    Projektbeschreibung

    Ziel des Projektes ist es zu untersuchen, wie algorithmische Entscheidungssysteme die Arbeit von Vermittlungsfachkräften unterstützen und die Ressourcenverteilung in deutschen Arbeitsagenturen optimieren können. Auf Basis der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) werden wir mehrere Datensätze konstruieren, die Erwerbsverläufe und Profile von Arbeitssuchenden nutzen, um unterschiedliche Arbeitslosigkeitsverläufe vorherzusagen. Basierend auf diesen Prognosen werden wir ein Modell entwickeln, das automatisch eindeutige Niedrigrisikofälle identifiziert, während uneindeutige Fälle an menschliche Entscheidungsträger weitergeleitet werden. Zusätzlich werden wir historisierte Informationen zu den Profiling-Zuordnungen durch Vermittlungsfachkräfte heranziehen, um die Wirksamkeit eines solchen hybriden Mensch-Algorithmus-Ansatzes zu evaluieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kunaschk, Max;
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  • IAB-Projekt

    Die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitsvermittlung: Unterstützung von Arbeitsvermittler:innen bei der Betreuung arbeitssuchender Personen (01.05.2025 - 31.12.2030)

    Mühlbauer, Sabrina; Ziethmann, Paula Franziska;

    Projektbeschreibung

    Dieser Beitrag untersucht die potenzielle Rolle von KI in der Vermittlung von arbeitssuchenden Personen aus der Perspektive von Arbeitsvermittler:innen. Bei der Vermittlung von arbeitssuchenden Personen könnten KI-basierte Vorschläge Anreize für das Suchverhalten darstellen, sodass sie langfristig den Weg zurück in die Beschäftigung finden. Wichtige Faktoren sind sowohl die Übergangswahrscheinlichkeit in einen bestimmten Beruf, sowie die Qualität (Stabilität und Löhne) eines Berufsvorschlags. Der Forschungsstand zeigt, dass es bislang kaum Studien gibt, die sowohl KI als auch die Vermittlung von arbeitssuchenden Personen thematisieren und gleichzeitig die Sicht der Vermittler:innen berücksichtigen. In einer Interviewstudie befragten wir arbeitnehmerorienterte Arbeitsvermittler:innen zur Vermittlung arbeitssuchenden Personen, insbesondere auch zu Langzeitarbeitslosen oder Personen, die aufgrund besonderer Bedürfnisse, wie beispielsweise einer Behinderung oder schwieriger familiärer Verhältnisse, Probleme haben einen geeigneten Beruf zu finden. Ziel der Studie ist es herauszuarbeiten, wo Bedürfnisse bei Arbeitsvermittler:innen bestehen, sodass KI sinnvoll eingesetzt werden könnte. Wir analysieren, welche Probleme bei der Erprobung und Einführung von KI-Systemen in öffentlichen Bereichen auftreten können und woran die Umsetzung schlussendlich gescheitert ist. Unsere Studie zeigt auf, welche ethischen und technischen Vorkehrungen getroffen werden müssen, damit KI-Systeme erfolgreich erprobt und umgesetzt werden können. Wir fokussieren uns dabei auf die Einführung eines algorithmen-basierten Matching-Tools in der Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit.

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  • IAB-Projekt

    Fairness Aspekte bei der Vorhersage von Langzeitarbeitslosigkeit durch Vermittlungsfachkräfte und Machine Learning (01.08.2024 - 31.12.2028)

    Lang, Julia; Kunaschk, Max;

    Projektbeschreibung

    Fairness von KI Algorithmen wird stark diskutiert. In diesem Projekt nutzen wir administrative Daten und ML Methoden, um einen Vergleich zwischen KI und menschlichen Entscheidungen bezüglich der Fairness dieser Entscheidungen anzustellen. Auf der einen Seite nutzen wir Daten zum Profiling von Arbeitsvermittler*innen, bei dem arbeitslose Personen zu Beginn der Arbeitslosigkeit entsprechend ihrer Wahrscheinlichkeit, langzeitarbeitslos zu werden, eingeteilt werden. Auf der anderen Seite nutzen wir Vorhersagen dieser Wahrscheinlichkeit mit ML Methoden. Beide Vorhersagen werden in Bezug auf Fairnessaspekte verglichen, z.B. bezüglich Geschlecht oder Nationalität.

    Beteiligte aus dem IAB

    Lang, Julia; Kunaschk, Max;
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  • IAB-Projekt

    The Effects of Caseworkers on Job Search Effort among the Unemployed (01.09.2023 - 31.12.2024)

    Trenkle, Simon; Schmidtke, Julia;

    Projektbeschreibung

    Caseworkers play a central role in the Unemployment Insurance (UI) system of most countries by assisting and monitoring job search as well as matching job seekers with active labor market programs. In this paper we explore whether caseworkers affect job search effort among unemployed job seekers in Germany. Using high frequency panel data on search effort from the SMS survey in DellaVigna et al (2022) matched with detailed information from the public employment agencies, we explore whether job seekers increase job search effort before or after meetings with caseworkers, after being sanctioned by caseworkers, and around participation in active labor market programs.

    Beteiligte aus dem IAB

    Trenkle, Simon; Schmidtke, Julia;
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  • IAB-Projekt

    KI-Anwendungen in der Beratung und Vermittlung - die Perspektive der Arbeitslosen (01.08.2023 - 31.12.2026)

    Dietz, Martin; Osiander, Christopher;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der Einsatz von Instrumenten künstlicher Intelligenz in der Beratung und Vermittlung auf Akzeptanz bei Arbeitslosen stoßen. Dabei soll vor allem untersucht werden, welche Ausgestaltungsmerkmale solcher Tools mehr oder weniger Akzeptanz finden. Dazu werden im Rahmen einer standardisierten Online-Befragung unter Arbeitslosen im SGB III verschiedene Conjoint-/Discrete-Choice-Untersuchungen durchgeführt. Das Projekt ist eine Kooperation mit Prof. Dr. Markus Tepe von der Universität Bremen und Mareike Sirman-Winkler vom Weizenbaum Institut.

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  • IAB-Projekt

    Interaktion mit dem Jobcenter (01.05.2023 - 31.12.2026)

    Stegmaier, Jens; Collischon, Matthias; Gundert, Stefanie;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht die Entwicklung der Qualität der Interaktion von Leistungsberechtigten und Jobcentern. Im Fokus steht dabei der Vergleich zwischen der Zeit vor Einführung des Bürgergelds und der Zeit danach. Datenbasis ist das Panel „Arbeitsmarkt- und soziale Sicherung“.

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  • IAB-Projekt

    Implementationsstudie zur Erprobung des idealtypischen Kundenkernprozesses in der arbeitnehmerorientierten Vermittlung (15.03.2022 - 31.12.2023)

    Senghaas, Monika; Theuer, Stefan; Theuer, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Um Vermittlung und Beratung besser am individuellen Bedarf von Arbeit- bzw. Ratsuchenden auszurichten, erprobt die Bundesagentur für Arbeit in einem Modellprojekt neue Prozesse in der arbeitnehmerorientierten Vermittlung. Ein zentraler Bestandteil der Erprobung ist die Ausrichtung der Intensität der Beratung am individuellen Unterstützungsbedarf der Arbeitsuchenden. Die Erprobung wird im Rahmen einer Implementationsstudie wissenschaftlich begleitet. Die Studie geht den Fragen nach, wie die Veränderungen in der arbeitnehmerorientierten Arbeitsvermittlung umgesetzt werden und welche Erfahrungen Vermittlungsfachkräfte mit der Beratung von Arbeitsuchenden im Rahmen der Erprobung machen. Für die Beantwortung der Forschungsfragen werden Methoden der qualitativen Sozialforschung genutzt. Insbesondere werden während der einjährigen Erprobung Interviews und Gruppendiskussionen mit Vermittlungsfachkräften in den vier beteiligten Agenturen geführt.

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  • IAB-Projekt

    Betreuung arbeitsmarktferner Arbeitsloser (01.01.2022 - 31.12.2026)

    Globisch, Claudia;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht Beratungs- und Betreuungsprozesse, die sich besonders an sogenannte "arbeitsmarktferne" Arbeitslose bzw. Leistungsberechtigte richten. Im SGB III geht es dabei konkret um die Interne ganzheitliche Integrationsleistung (INGA), im SGB II um das (beschäftigungsorientierte) Fallmanagement und die kommunalen Eingliederungsleistungen nach §16a. Die Studie untersucht die Umsetzung der jeweiligen Konzepte und die Qualität der Beratung in diesen Betreuungsformaten sowie die Wechselbeziehungen zwischen Zielsystem, Beratungsprozess und Vermittlungsqualität, Arbeitsweise und Erfahrungen der Fallmanager:innen und INGA-Berater:innen sowie die Aneignung von Seiten der Arbeitslosen bzw. Leistungsberechtigten. Besonderes Augenmerk liegt auf deren Interaktion mit Arbeitslosen mit heterogenen Lebensverläufen und biographischen Entwürfen. Erkenntnisse über die Konstruktion von Arbeitsmarktferne werden über eine Analyse der Klassifikations- und Zuordnungsprozesse zu diesen Betreuungsformen generiert. Die Frage, ob es geschlechterspezifische Unterschiede bei der Konstruktion von Arbeitsmarktferne und im Prozess der Beratung gibt, steht ebenfalls im Fokus der Analysen.

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  • IAB-Projekt

    Interkulturelle Verständigungsprozesse in der Beratungs- und Vermittlungsarbeit von Jobcentern: Alleinerziehende und Eltern mit Migrationshintergrund (E2-2.5) (01.01.2021 - 31.12.2024)

    Hirseland, Andreas; Falkenhain, Mariella;

    Projektbeschreibung

    Arbeitsmarkt- und sozialpolitisch wird die frühzeitige Beratung und Aktivierung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit Kindern unter drei Jahren als Mittel zur Verbesserung von Arbeitsmarktchancen diskutiert. Dabei stehen insbesondere die Folgen von Erziehungszeiten im Fokus, in denen eine Arbeitsaufnahme unzumutbar ist (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 SGB III). Diese betreffen zumeist Frauen – alleinerziehend oder in Partner-Bedarfsgemeinschaften. Eine stark vertretene Gruppe sind zudem Frauen mit Migrationshintergrund, über deren Motive, Lebensgestaltungsvorstellungen und Erwartungen an Grundsicherungsleistungen sowie Wahrnehmung von Jobcentern und Kenntnis von Hilfsangeboten jedoch wenig bekannt ist. Dieses Projekt adressiert das Spannungsfeld zwischen der Sorge um eine mögliche Verfestigung von Hilfebedürftigkeit und dem individuellen Anspruch auf uneingeschränkte Fürsorge für Kleinkinder. Im Mittelpunkt steht der Umgang der Jobcenter mit der Zumutbarkeitsregelung nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 SGB II. Zunächst werden mit Hilfe einer teilstandardisierten Online-Umfrage die Strategien und Angebote von Jobcentern mit Blick auf die Zielgruppe (Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren, insbesondere Migrantinnen und Migranten) erfasst. In einem zweiten Schritt sollen qualitative Face-to-face Interviews mit Erziehenden und Jobcentermitarbeitenden geführt werden, um handlungsleitende Orientierungen beider Gruppen zu rekonstruieren. Mit Hilfe teilnehmender Beobachtungen sollen in einem dritten Schritt auch mögliche (interkulturelle) Verständigungsprobleme in der Beratungs- und Vermittlungsarbeit von Jobcentern sichtbar gemacht werden.

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  • IAB-Projekt

    Jobcenterbetreuung und Arbeitsmarkterfolg von Alleinerziehenden im SGB II (C2-8) (01.01.2021 - 31.12.2026)

    Zabel, Cordula;

    Projektbeschreibung

    Die Grundsicherungsbezugsquote von Alleinerziehendenhaushalten lag im Jahr 2024 bei 34 Prozent, während sie bei Paarfamilien mit Kindern lediglich bei 6 Prozent lag (Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2025). Der Anteil der Alleinerziehenden in Grundsicherung, die Mütter sind, liegt bei 93 Prozent, während er bei der Gesamtbevölkerung nur 82 Prozent beträgt (Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2024). Obwohl alleinerziehende Mütter in Grundsicherungsbezug schneller eine Beschäftigung aufnehmen als Mütter in Paarfamilien, verbleiben sie ebenso lang in der Grundsicherung. Erwerbsaufnahmen von Alleinerziehenden ermöglichen nur selten unmittelbar einen Austritt aus der Grundsicherung. Vor diesem Hintergrund betrachtet dieses Projekt Erwerbseintritte und Grundsicherungsaustritte von Alleinerziehenden aus langfristiger Perspektive. Konkret wird untersucht, ob die Aufnahme einer Beschäftigung die Chancen auf einen Grundsicherungsaustritt langfristig erhöht. Darüber hinaus analysiert das Projekt den Einfluss der Häufigkeit von Jobcenterterminen auf die Beschäftigungs- und Austrittschancen aus der Grundsicherung bei Alleinerziehenden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Zabel, Cordula; Kasrin, Zein;
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  • IAB-Projekt

    Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung (01.01.2021 - 31.12.2026)

    Promberger, Markus; Nivorozhkin, Anton;

    Projektbeschreibung

    Arbeitssuche und Arbeitsvermittlung sind komplexe Vorgänge. Sowohl ArbeitgeberInnen als auch potentielleArbeitnehmerInnen sind mit vielen Unsicherheiten konfrontiert. Auf Seiten der ArbeitnehmerInnenbesteht ein vielschichtiges Informationsproblem, so sind zum Beispiel die genauen physischen,psychischen und wissensbezogenen Jobanforderungen, aber auch die Arbeitskultur zunächstunbekannt. Doch auch ArbeitgeberInnen haben ein Informationsproblem vor allem hinsichtlich derqualifikationsmäßigen und sozialen Passung der KandidatInnen.Formale Bildungsabschlüsse und Zertifikate können hier das Risiko reduzieren, da sie diese Informationslückeschließen und das formale Vorhandensein von erforderlichen Qualifikationen und Kompetenzenbescheinigen. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, vor welch immenser HerausforderungArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen stehen, wenn ohne entsprechende Zertifikate eine möglichstoptimale Passung zwischen Kenntnissen und Leistungsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen undden Anforderungen der Arbeitsstelle gewährleistet werden soll. Die Vermittlungsarbeit der BA wieder Jobcenter steht hierbei ebenfalls vor einer großen Herausforderung. Eine Möglichkeit dieses Informationsproblemzu lösen, ist der Einsatz von Kompetenzfeststellungsverfahren.Das Projekt „Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung“, durchgeführt vom Forschungsbereich„Erwerbslosigkeit und Teilhabe“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB), untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) welche BedeutungKompetenztests bei der Unterstützung von Stellensuch- und Besetzungsprozessen haben (können).Von besonderem Interesse ist dabei (1) in welchem Zusammenhang Kompetenzfeststellungsverfahrenin der Praxis der Arbeitsvermittlung eingesetzt werden, (2) welcher Nutzen und welcheHerausforderungen mit diesen Tests verbunden sind, (3) wie die Leistungsfähigkeit von den verschiedenenbeteiligten AkteurInnen beurteilt wird und wie (4) ein zukünftiger Umgang mit Kompetenzfeststellungsverfahrenaussehen könnte.

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus; Nivorozhkin, Anton;
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  • IAB-Projekt

    Vertrauen in der Interaktion zwischen Vermittlungsfachkräften und Arbeitsuchenden (01.01.2021 - 31.12.2026)

    Bähr, Holger;

    Projektbeschreibung

    Die Beratung und Vermittlung in Jobcentern verfolgt das Ziel, Arbeitsuchende in eine Erwerbsarbeit zu bringen. Hierfür ist eine Zusammenarbeit zwischen der Vermittlungsfachkraft und der arbeitsuchenden Person erforderlich, die auf (ein Mindestmaß) an Vertrauen angewiesen ist. Vertrauen ermöglicht die Zusammenarbeit in einer Situation der Unsicherheit, wie sie in der Beratung und Vermittlung sowohl für Arbeitsuchende als auch für Vermittlungsfachkräfte besteht. Neben dem Vertrauen zwischen Personen, richtet sich Vertrauen auf Institutionen und die Funktionsfähigkeit sozialer Systeme. Vertrauen ist demnach auch für die Beziehung zwischen Arbeitsuchenden und dem Jobcenter als Organisation von Relevanz.

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  • IAB-Projekt

    Die Rolle des "bürokratischen Kapitals" in der Arbeitsvermittlung: Interaktionen zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitsverwaltung in Deutschland und Frankreich (01.10.2019 - 31.12.2020)

    Senghaas, Monika; Freier, Carolin;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht, wie die Mobilisierung von symbolischem, kulturellem, sozialem und ökonomischem Kapital die Interaktion zwischen Arbeitsuchenden und der Arbeitsverwaltung beeinflusst. Es soll die Frage beantwortet werden, welche Ressourcen in Form von "bürokratischem Kapital" Arbeitsuchende benötigen, um ihre Interessen in der Interaktion mit der Arbeitsverwaltung durchzusetzen. Dabei  werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Kontext herausgearbeitet.

    Beteiligte aus dem IAB

    Senghaas, Monika;
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  • IAB-Projekt

    Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen (01.02.2016 - 30.06.2017)

    Bähr, Holger; Dietz, Martin; Knapp, Barbara;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht die Beratung und Vermittlung von Asylsuchenden. Es stellt die Situation der Asylsuchenden in den Arbeitsagenturen und Jobcentern dar, beschreibt Maßnahmen und Programme zur Arbeitsmarktintegration und betrachtet Strukturen und Interaktionen des Vermittlungsprozesses. Ein Augenmerk wird dabei auf Schnittstellen gelegt, die sowohl innerhalb der Arbeitsagenturen zwischen Berufsberatung, arbeitgeberorientierter und arbeitnehmerorientierter Vermittlung als auch zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern bestehen. Die Schnittstelle zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern entsteht, wenn frühere Asylsuchende als anerkannte Flüchtlinge aus dem Rechtskreis des SGB III in den Rechtskreis des SGB II wechseln.

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  • IAB-Projekt

    Beratung und Vermittlung von Mehrpersonen-Bedarfsgemeinschaften im SGB II (21.12.2015 - 31.07.2018)

    Bähr, Holger;

    Projektbeschreibung

    Wertvorstellungen über die Art beschäftigungspolitischer Steuerung und die Rolle der Geschlechter gehen im Zweiten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB II) ein Spannungsverhältnis zueinander ein. Während die Leistungen des SGB II auf den Steuerungsmechanismus des Marktes und das Geschlechtermodell des individuellen Erwerbsbürgers ausgerichtet sind, orientieren sich die Voraussetzungen für die Gewährung dieser Leistungen an dem Steuerungsmechanismus der Familie und dem Geschlechtermodell des (männlichen) Haupternährers. Diese Orientierung bei der Leistungsgewährung spiegelt sich in dem rechtlichen Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft nach § 7 III SGB II wider. Jüngere Forschungsarbeiten über die Grundsicherung für Arbeitssuchende zeigen, wie das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft die Familie und den männlichen Haupternährer stärkt, und bereits frühere Studien der Implementationsforschung belegen, wie Wertvorstellungen und Ermessensspielräume die Umsetzung politischer Programme beeinflussen. Das hier entwickelte Forschungsprojekt, das für eine Ausschreibung vorgesehen ist, führt beide Perspektiven für die Analyse des Arbeitsvermittlungsprozesses zusammen. Neben den Wertvorstellungen, die in dem rechtlichen Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft enthalten sind, berücksichtigt das Forschungsprojekt die strukturellen Rahmenbedingungen, unter denen die Arbeitsvermittlung stattfindet, und die spezifische Konstellation, in der mehrere Personen in einer Bedarfsgemeinschaft zusammenleben.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bähr, Holger; Ramos Lobato, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    Wissenschaftliche Begleitung des BA-Modellprojekts "Mach es einfach" (16.12.2014 - 31.12.2020)

    Kupka, Peter; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen des BA-Modellprojekts „Mach es einfach“ erhalten drei Arbeitsagenturen in den Jahren 2015 und 2016 größere Gestaltungsspielräume. Die Agenturen sollen Weisungen, interne Regelungen oder Arbeitshilfen der Zentrale und der Regionaldirektionen auf den Prüfstand stellen und unter Einbeziehung der Mitarbeiterschaft dezentral Veränderungsoptionen entwickeln und testen. Die Begleitforschung untersucht die Umsetzung des Modellprojekts und die Aufgabenerbringung unter den Bedingungen erweiterter Gestaltungsspielräume. Im Fokus stehen (1) die Implementation des Projekts auf den verschiedenen Organisationsebenen, (2) die Art und Reichweite der umgesetzten Veränderungen, (3) die Arbeitsprozesse und die Erbringung von Beratungs- und Vermittlungsleistungen sowie (4) mögliche Zusammenhänge zwischen den umgesetzten Reformen und Veränderungen der Leistung der Agenturen. Die Studie nutzt Methoden der qualitativen Sozialforschung (Dokumentenanalysen, problemzentrierte Interviews, Gruppendiskussionen, teilnehmende Beobachtungen) und führt Analysen verfügbarer Controllingdaten durch. Ziel ist, die Nutzung von Gestaltungsspielräumen durch Beschäftigte und Agenturen sowie die Ausgestaltung von Vermittlung und Beratung zu erfassen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Rahmenbedingungen der Vermittlungsarbeit weiterzuentwickeln. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Fachbereich Wirkungsanalyse der Zentrale der BA durchgeführt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Senghaas, Monika; Müller, Maren;
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  • IAB-Projekt

    Qualitative Studie Arbeitgeberservice (14.01.2013 - 28.02.2014)

    Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen des Reformpakets „Hartz III“ wurde der Arbeitgeber-Service (AG-S) neu geschaffen, um die Nachfrage nach Arbeitskräften im Prozess der Arbeitsvermittlung stärker zu berücksichtigen und Arbeitgeber professionell zu unterstützen. Dazu unterhalten die AG-S aktiv Beziehungen zu Unternehmen und bieten ihnen Beratungsdienstleistungen und Leistungen der Arbeitsförderung an. In der empirischen Arbeitsmarktforschung blieb der AG-S als Akteur im Vermittlungs- und Beratungsprozess bislang weitgehend unberücksichtigt. Diesem noch wenig erforschten Bereich der Arbeitsvermittlung widmet sich das Forschungsprojekt, indem es den organisatorischen Aufbau des AG-S, seine Einbettung in den Vermittlungsprozess und die Interaktionen zwischen Vermittlungsfachkräften und Arbeitgebern untersucht.

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  • IAB-Projekt

    Die Schlecker-Insolvenz in der Umsetzungspraxis des Beratungs- und Vermittlungsprozesses der Bundesagentur für Arbeit (02.07.2012 - 30.06.2013)

    Dietz, Martin; Zahradnik, Franz;

    Projektbeschreibung

    Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags nach § 282 SGB III die Folgen der Insolvenz der Drogeriemarktkette "Schlecker" für den Vermittlungsprozesses in den Agenturen für Arbeit. Untersucht wird insbesondere, wie die Beratung und Vermittlung der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma "Schlecker“ organisiert ist, wie ihre Beschäftigungschancen von den Vermittlungsfachkräften eingeschätzt werden und welche Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten ihnen angeboten werden können. Die Datengrundlage der Untersuchung bilden qualitative, leitfadengestützte Interviews mit Fach- und Führungskräften der bewerber- wie stellenorientierten Vermittlung in sechs ausgewählten Agenturen für Arbeit.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Ramos Lobato, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    Aktivierung und Arbeitsvermittlung im internationalen Vergleich (01.02.2012 - 31.12.2012)

    Konle-Seidl, Regina;

    Projektbeschreibung

    Aktivierung ist zu einem zentralen Thema der Sozial-und Arbetismarktpolitik in Europa und den USA geworden. Ziel ist es, iImmer breiter definierte Bevölkerungsgruppen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die forlaufende Beobachtung des Aktiverungsprozesses und Aktivierungsinstrumente gehört zu den Daueraufgaben des Bereichs. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Analyse von individuellen Eingliederungsplänen und deren Bedeutung als Aktivierungs- und Integrationsinstrument in ausgewählten europäischen Ländern dar.

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina;
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