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Dossier

Berufsausbildung

Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.

Themendossier IAB-Betriebspanel.

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? (2025)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger & Ute Leber (2025): Ausbildungsplatz oder Leerstelle: Wie finden Berufsstarter und Betriebe wieder zusammen? In: IAB-Forum H. 17.04.2025, 2025-04-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250417.01

    Abstract

    "Auch wenn sich der deutsche Ausbildungsmarkt in den ersten Jahren nach der Corona-Krise etwas erholt hat, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 wieder leicht zurückgegangen. Die Herausforderung, Ausbildungsangebot und -nachfrage zusammenzuführen, ist nach wie vor groß. Denn einer hohen Zahl von unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine wachsende Zahl an Jugendlichen gegenüber, die keinen Ausbildungsplatz finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises (2025)

    Busse, Robin ; Glauser, David ; Scharenberg, Katja ;

    Zitatform

    Busse, Robin, David Glauser & Katja Scharenberg (2025): Explaining higher VET dropout rates among adolescents with a migration background in Germany: the role of career compromises. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17. DOI:10.1186/s40461-024-00176-y

    Abstract

    "Research has consistently revealed that adolescents with a migration background are more likely to drop out from vocational education and training (VET) at the upper-secondary level than their native peers. While recent research has provided rich empirical evidence of mechanisms leading to dropouts from VET, little is known about such mechanisms for adolescents with a migration background. In our contribution, we assume that the difficulties that adolescents with a migration background face when entering the VET system are associated with a restricted range of occupational opportunities and, thereby, higher levels of career compromises in terms of the desired and attained VET occupation. Following previous findings on key dimensions of career compromise, we examine the relevance of compromises in the field of work and social status in explaining the higher propensity of adolescents with a migration background to drop out from their first VET position. Using logistic regressions and KHB decomposition analyses, our results underline that gaps in VET dropout rates between adolescents with and without a migration background can partially be ascribed to migration-specific compromises in the field of work between the aspired and attained VET occupation, while compromises in social status seem to be unimportant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsberufe mit hohem Ansehen bleiben seltener unbesetzt (2025)

    Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl & Sabrina Inez Weller (2025): Ausbildungsberufe mit hohem Ansehen bleiben seltener unbesetzt. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 4, S. 51-53.

    Abstract

    "Berufe mit Prestige punkten auf dem Ausbildungsmarkt: Ausbildungsplätze in gesellschaftlich hoch angesehenen Berufen bleiben deutlich seltener unbesetzt. Analysen auf Basis der BIBB-Vollerhebung zum 30.09.2024 der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sowie der »Berufsbezogenen Ansehensskala« (BAS) zeigen, dass ein signifikanter Zusammenhang besteht – es gibt aber auch Ausnahmen, von denen wir vielleicht lernen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2025)

    Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ; Weller, Sabrina Inez ; Granath, Ralf-Olaf; Milde, Bettina;

    Zitatform

    Christ, Alexander, Caroline Neuber-Pohl, Sabrina Inez Weller, Bettina Milde & Ralf-Olaf Granath (2025): Der Ausbildungsmarkt im Jahr 2025. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2025 hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verschärft: Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland spiegelt sich somit auch auf dem Ausbildungsmarkt wider. Rund 84.400 Jugendliche blieben bei ihrer Ausbildungssuche erfolglos. Dies sind zentrale Ergebnisse der BIBB-Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2025. Die Analyse stützt sich auf die BIBB-Erhebung zu neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum Stichtag 30. September sowie auf die Ausbildungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über den Ausbildungsmarkt im Jahr 2025 sowie über die aktuellen Entwicklungen von Angebot und Nachfrage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung: Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? (2025)

    Dionisius, Regina; Illiger, Amelie; Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus & Amelie Illiger (2025): Im Schatten: Die schulische Berufsausbildung in der nationalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung. Was wird wo berichtet und warum so wenig?. What is Reported where, and why so Little? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 121, H. 1, S. 156-176. DOI:10.25162/zbw-2025-0006

    Abstract

    "Etwa ein Drittel aller Ausbildungsanfänger: innen beginnen eine schulische Berufsausbildung. Trotz ihrer Bedeutung erhalten diese Ausbildungen in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich weniger Aufmerksamkeit als die duale Berufsausbildung nach BBiG/HwO. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Bildungsberichterstattung wider. Der vorliegende Beitrag vergleicht die nationale Berichterstattung zu schulischen Berufsausbildungen, identifiziert bestehende Lücken und beleuchtet die zugrundeliegenden Ursachen. Abschließend werden Maßnahmen vorgeschlagen, um die Sichtbarkeit und Relevanz schulischer Berufsausbildungen zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort (2025)

    Dionisius, Regina; Ebbinghaus, Margit; Hüls, Silke; Leber, Ute;

    Zitatform

    Dionisius, Regina, Margit Ebbinghaus, Ute Leber & Silke Hüls (2025): Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort. In: IAB-Forum H. 08.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251208.01

    Abstract

    "Die hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt zu den größten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich Auszubildende nach Vertragsabschluss umentscheiden. Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Jugendliche vor allem dann weitersuchen, wenn das eingegangene Ausbildungsverhältnis nicht ihren eigentlichen Wünschen entspricht. Aber auch weitere Gründe können eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany (2025)

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2025): The Effects of the COVID-19 Pandemic on Vocational Education and Training in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 3, S. 631-654., 2023-10-30. DOI:10.1080/13636820.2023.2280953

    Abstract

    "In this paper, we investigate the effects of the COVID-19 pandemic on vocational education and training in Germany. We exploit rich establishment-level survey data to estimate the causal effects of the pandemic by applying difference-in-differences estimation, contrasting trends in outcomes between establishments that suffered to varying degrees from adverse economic impacts after the first lockdown. We find that, due to the pandemic, establishments have not become more likely to leave the training market but hired less new trainees and retained less of their recent graduates in the first two years of the crisis, on average. We also compare these effects with the effects of the Great Recession on training and find that both are remarkably similar. Our findings foster concerns that the pandemic increases future skills shortage in the labour market and dampens young peoples’ career prospects." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ; Umkehrer, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market (2025)

    Dörsam, Michael; Langen, Henrika;

    Zitatform

    Dörsam, Michael & Henrika Langen (2025): Employment Effects of a Statutory Minimum Wage: Evidence from a National Reform of the German Apprenticeship Market. (Working paper / Swiss Leading House 250), Zürich, 36 S.

    Abstract

    "To enhance the attractiveness of vocational education and training and to secure an adequate supply of skilled labour, the German government introduced a statutory minimum apprenticeship wage. Since January 1, 2020, apprentices who start their training have been entitled to a minimum wage that increases annually. Using administrative register data on apprenticeship contracts, we estimate the causal effect of this legislation on apprentice employment. Exploiting regional and occupational variation in the share of apprenticeships paid at the minimum wage, we apply standard difference-in-differences, triple-difference, and synthetic difference-in-differences models. Our results indicate that the minimum apprenticeship wage increased the number of apprenticeship contracts while reducing the contract termination rate in low-wage occupations. We also find considerable heterogeneity across occupations, which may be best explained by differences in exposure to skilled labour shortages and changes in apprentices' educational attainment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Mohr, Sabine ;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit & Sabine Mohr (2025): Gesucht, gefunden… und wieder verloren – Befunde zu unbesetzten Ausbildungsstellen aufgrund vorzeitiger Vertragslösungen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 44-46.

    Abstract

    "Zahlreiche betriebliche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Vorzeitige Vertragslösungen sind als mögliche Ursache dafür bislang kaum beachtet worden. An dieser Lücke setzt der Beitrag unter Rückgriff auf Daten aus dem BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Schwengler, Barbara ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Doch lieber woanders hin: Wenn geeignete Bewerberinnen und Bewerber abspringen, verschärft dies Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In: IAB-Forum H. 24.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250324.02

    Abstract

    "Seit Jahren bleibt ein hoher Anteil der betrieblichen Ausbildungsplätze unbesetzt. Als eine mögliche Ursache hat jüngst das (kurzfristige) Abspringen von Bewerberinnen und Bewerbern verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, ist davon rund jeder vierte Betrieb mit unbesetzten Ausbildungsplätzen betroffen. Im Vergleich zum generellen Mangel an Bewerbungen und fehlenden geeigneten Bewerbungen spielt dieser Grund damit eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch können sich dadurch Engpässe am Ausbildungsmarkt weiter verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen (2025)

    Ebbinghaus, Margit; Hüls, Silke; Leber, Ute; Dionisius, Regina;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit, Silke Hüls, Ute Leber & Regina Dionisius (2025): Geht da noch was anderes? Warum junge Menschen nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages weiter nach Ausbildungsstellen suchen. (BIBB-Report 2025,04), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 15 S.

    Abstract

    "Die hohe Anzahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt seit Jahren zu den größten Herausforderungen des Ausbildungsmarktes. Eine mögliche, bislang wenig erforschte Ursache im Kontext von Besetzungsproblemen besteht darin, dass sich bereits eingeplante Auszubildende umentscheiden. Vor diesem Hintergrund untersucht der BIBB Report mithilfe von Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie 2024, wie viele junge Menschen trotz eines Vertragsabschlusses weiter nach Ausbildungsstellen suchen und aus welchen Gründen sie dies tun. Es zeigt sich, dass nur ein kleinerer Teil der jungen Menschen mit Ausbildungsvertrag die Suche nach Ausbildungsstellen fortgesetzt hat. Anhand der offen erfragten Gründe ließen sich drei übergreifende Motive identifizieren, die u. a. auf eine noch nicht abgeschlossene Berufsorientierung hinweisen. Die Befunde erweitern damit nicht nur das Verständnis für die Ursachen unbesetzter Ausbildungsstellen, sondern eröffnen auch Ansatzpunkte, einer über den Vertragsabschluss hinausgehenden Suche nach Ausbildungsstellen entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil (2025)

    Ertl, Hubert; Keßler, Catie; Leber, Ute; Fitzenberger, Bernd ; Christ, Alexander ; Seegers, Marco ; Holleitner, Julia ; Anger, Silke ; Gei, Julia; Schels, Brigitte ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt: Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. (IAB-Kurzbericht 18/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2518

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher? Daten der aktuellen BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Ausbildungssuchende, die im Verlauf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz den Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit abgebrochen haben, und junge Geflüchtete seltener einen berufsqualifizierenden Bildungsweg einschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil: BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt (2025)

    Ertl, Hubert; Seegers, Marco ; Christ, Alexander ; Christoph, Bernhard ; Leber, Ute; Gei, Julia; Anger, Silke ; Holleitner, Julia ; Fitzenberger, Bernd ; Keßler, Catie; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Ertl, Hubert, Bernd Fitzenberger, Silke Anger, Alexander Christ, Bernhard Christoph, Julia Gei, Julia Holleitner, Catie Keßler, Ute Leber, Brigitte Schels & Marco Seegers (2025): Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil. BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zum Ausbildungsmarkt. (BIBB-Report 2025,03), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 8 S.

    Abstract

    "Eine Ausbildung aufzunehmen, ist ein entscheidender Schritt auf dem Bildungsweg vieler junger Menschen. Sie müssen sich mit unterschiedlichen Ausbildungswegen auseinandersetzen und um Ausbildungsplätze bewerben. Hierbei kommt Angeboten der beruflichen Orientierung und Berufsberatung eine zentrale Rolle zu. Welche Erfahrungen machen ausbildungsinteressierte junge Menschen während der Berufsberatung, wie unterscheiden sich diese Erfahrungen und inwiefern gehen sie mit einem erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium einher?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Wicht, Leonie ; Heusler, Anna ; Houštecká, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler, Anna Houštecká & Leonie Wicht (2025): The composition of applicants, mismatch, and matching efficiency in the German VET market. In: Labour Economics, Jg. 95, S. 1-28., 2025-06-25. DOI:10.1016/j.labeco.2025.102755

    Abstract

    "Entries into firm-based vocational education and training (VET) stagnated in Germany during the 2010s and decreased by 11% between 2019 and 2020, which is likely to exacerbate future shortages of skilled workers. Against this backdrop, we study the VET market through the lens of a matching function estimated at the occupation by district level between 2013 and 2021. We employ a novel strategy to instrument for applicants and vacancies which draws on differences in local labor market conditions for different occupations. Our estimated matching elasticities for applicants and vacancies are 0.46 and 0.57, respectively. Matching efficiency shows a slight downward trend before Covid and a large drop during Covid. Using our estimates to decompose aggregate trends in matches, we find that while matching efficiency and applicants drove matches down before Covid, the increase in vacancies until 2019 stabilized the VET market. During Covid, the drop in applicants, vacancies, and matching efficiency contributed similarly to the sudden drop of matches. Furthermore, without the increase in migrants applying to VET positions, demographic change alone would have led to an even greater decline in matches already before Covid. Changes in occupational and regional mismatch did little in explaining the overall trend in matches." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert (2025)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2025): Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert. In: IAB-Forum H. 06.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251106.01

    Abstract

    "Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. (IAB-Forschungsbericht 12/2025), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2512

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und der wiederkehrenden Bezeichnung von Deutschland als „krankem Mann Europas“ überraschend robust. Die Beschäftigungsquote liegt mit 77,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, doch die Zahl der offenen Stellen ist seit ihrem Höchststand 2022 deutlich gesunken, während die Arbeitslosenquote steigt. Besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, da viele Stellen nicht besetzt werden können. Die Koexistenz von steigender Arbeitslosigkeit und unbesetzten Stellen bleibt ein entscheidendes Problem für die Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels. Eine der größten strukturellen Schwächen ist das stagnierende Produktivitätswachstum. Während die Produktivität in den 2000er-Jahren noch stieg, stagniert sie seit den 2010er-Jahren weitgehend. Besonders problematisch ist die wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivität pro Arbeitsstunde und der Produktivität pro Arbeitnehmer, wovon sich letztere deutlich schlechter entwickelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Neben einer zunehmenden Teilzeitarbeit und einem Beschäftigungszuwachs in Sektoren mit niedriger Produktivität – etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich – verhindern geringe Investitionen in Digitalisierung und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Produktivitätssteigerung. Besonders das produzierende Gewerbe, das lange das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete, gerät zunehmend unter Druck. Die Industrieproduktion liegt noch immer unter dem Vorkrisenniveau, während die Beschäftigung in der jüngeren Vergangenheit stagnierte und aktuell rückläufig ist. Besonders die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Neben der sinkenden Nachfrage nach Elektroautos machen chinesische Wettbewerber den deutschen Herstellern zunehmend Konkurrenz. Auch Maschinenbau und Metallindustrie kämpfen mit strukturellen Problemen. Zudem belasten hohe Energiepreise und eine schwächelnde Exportnachfrage – insbesondere aus China – die deutsche Industrie. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche und den Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung mangelt es weiterhin an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe und das Bau- sowie das Gastgewerbe haben Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Eine Ursache hierfür ist die geringe Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Während Transformationen üblicherweise mit einer Umschichtung von Arbeitsplätzen verbunden sind, zeigt sich dieser Effekt in Deutschland bislang kaum. Die hohe Nutzung von Kurzarbeitergeld während der Pandemie hat die Beschäftigung stabilisiert, könnte jedoch den Anpassungsprozess verzögert haben, wenngleich hierfür belastbare empirische Belege fehlen. Deutschland muss die Digitalisierung und die Dekarbonisierung annehmen und nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Besonders Berufe mit geringen Qualifikationsanforderungen sind durch Automatisierung bedroht. Gleichzeitig entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Technologien. Der Wandel erfordert jedoch gezielte Investitionen in Weiterbildung und Umschulungen, um Beschäftigte auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Doch genau hier zeigen sich große Defizite. Die betriebliche Weiterbildung ist nach einem pandemiebedingten Einbruch noch nicht auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, und die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge liegt seit 2020 jedes Jahr unter einer halben Million. Zudem verschlechtern sich die schulischen Leistungen, was langfristig die Qualifikationsbasis der Erwerbsbevölkerung schwächen könnte. Deutschland steht damit vor einer großen Herausforderung: Die alternde Erwerbsbevölkerung verschärft den Fachkräftemangel, während Produktivitätsschwäche und Wettbewerbsverlust die wirtschaftliche Dynamik hemmen. Die Verbesserung der digitalen Kompetenzen und die Förderung der beruflichen Mobilität werden für die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Sicherung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung sein. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, sind massive Investitionen in Digitalisierung, Dekarbonisierung und Bildung dringend erforderlich. Nur wenn das Land der Aus- und Weiterbildung Priorität einräumt und sich dem Wandel stellt, kann es gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und seine Position als Europas größte Volkswirtschaft behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Leber, Ute; Schwengler, Barbara ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel: Steigende Übernahmequote bei rückläufiger Zahl erfolgreich beendeter Ausbildungsverträge. (IAB-Kurzbericht 14/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2514

    Abstract

    "Im Jahr 2024 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wieder leicht zurückgegangen und liegt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise. Im Zuge der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Eine Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2024 zeigt, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung entwickelt haben und ermöglicht einen Blick aus der Sicht der Betriebe auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen ohne Schulabschluss und der Entwicklung der Übernahmequote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Holleitner, Julia ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Anna Heusler & Julia Holleitner (2025): Zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung: Die Barrieren für Jugendliche aus Haushalten mit Grundsicherungsbezug sind besonders hoch. In: IAB-Forum H. 18.06.2025 Nürnberg, 2025-06-17. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250618.01

    Abstract

    "Der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums trägt wesentlich zu einem reibungslosen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt bei. Doch die Zahl junger Menschen ohne Berufsabschluss nimmt seit Jahren zu. Vor allem bei jungen Erwachsenen aus Haushalten, die Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist das Risiko instabiler Übergänge deutlich erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung (2025)

    Flake, Regina; Risius, Paula; Werner, Dirk; Metzler, Christoph;

    Zitatform

    Flake, Regina, Paula Risius, Dirk Werner & Christoph Metzler (2025): Qualität der Ausbildung: Bewerbersituation wird zur zentralen Herausforderung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,06), Köln, 8 S.

    Abstract

    "Fast neun von zehn Unternehmen sehen in besser qualifizierten Bewerber:innen (86,9 Prozent) sowie in einer besseren Berufsorientierung und -vorbereitung (85,8 Prozent) zentrale Aspekte für eine hohe Ausbildungsqualität. Zugleich ergreifen Unternehmen vielfältige eigene Maßnahmen, um die Qualität der Ausbildung zu sichern, wenn Auszubildende Nachhol- oder Unterstützungsbedarf haben. In 70,8 Prozent der Unternehmen fördern die Ausbilder:innen beispielsweise gezielt leistungsschwächere Auszubildende. In knapp drei von vier Unternehmen werden die Ausbilder:innen dabei von der Geschäftsführung bei der Modernisierung und Digitalisierung der Ausbildung unterstützt (74,3 Prozent). Dies bestätigt den hohen Stellenwert der Ausbildung in Unternehmen – insbesondere mit Blick auf die Fachkräftesicherung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen wünscht sich externe Unterstützung bei der Förderung leistungsschwächerer Jugendlicher (55,0 Prozent). Ähnlich hoch ist der Unterstützungsbedarf für die Weiterbildung der Ausbilder:innen. Es gilt somit, passende Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote zu schaffen, damit die Bewerbersituation nicht zur Gefahr für die Ausbildungsqualität wird und Unternehmen mit zunehmend heterogenen Auszubildenden nicht überfordert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025: Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung (2025)

    Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Friedrich, Michael (Red.) (2025): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025. Informationen und Analysen zur Entwicklung der berufliche Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht ... 17), Leverkusen: Budrich, 599 S.

    Abstract

    "Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025 wird zum siebzehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2025 lautet: "Einwanderungsgesellschaft"." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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