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Dossier

Green Economy – Auf grüner Welle zu mehr und besserer Beschäftigung?

Die Green Economy ist eine Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels, der Umweltverschmutzung und des Ressourcenverbrauchs. Ziel der Green Economy ist es, ökologische und ökonomische Ziele miteinander zu vereinen, um eine nachhaltige und widerstandsfähige Wirtschaft zu schaffen. Zur Bewältigung der ökologischen Herausforderungen stehen im Mittelpunkt dabei die Förderung von umweltfreundlichen Technologien, erneuerbaren Energien, Ressourceneffizienz. Welche Qualifikations- und Fachkräftebedarfe gilt es hier im Transformationsprozess hin zu einem nachhaltigen Wachstum zu berücksichtigen?
Dieses Themendossier enthält Literaturhinweise, Links und Projekte zu den wirtschaftlichen Perspektiven des ökologischen Umbaus. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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  • Literaturhinweis

    Disentangling the Greening of the Labor Market: The Role of Changing Occupations and Worker Flows (2026)

    Bachmann, Ronald ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vonnahme, Christina;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Markus Janser, Florian Lehmer & Christina Vonnahme (2026): Disentangling the Greening of the Labor Market: The Role of Changing Occupations and Worker Flows. In: Journal of Environmental Economics and Management. DOI:10.1016/j.jeem.2026.103329

    Abstract

    "Using a text-mining approach applied to task descriptions of occupations together with worker-level administrative data, we explore the growth in the greenness of employment in Germany between 2012 and 2022. We first demonstrate that the greening of the labor market occurs both through an increase of green tasks and a decrease of brown tasks. Furthermore, the greening of occupations over time (“within-effect”) is at least as important for the overall greening of employment as shifting occupational employment shares (“between-effect”). Second, we show which occupations and which task types (brown or green) contribute most to the within-effect, and which worker flows are mainly responsible for the between-effect. Third, we investigate individual-level consequences of the greening of employment. We find that the employment prospects of foreign and of low-skilled workers are most at risk from the green transition, which may therefore increase existing labor-market inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ; Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Employee Voice and Corporate Governance: Power and Engagement for the Environment (2026)

    Bartosch, Julia ; Jackson, Gregory; Nicklich, Manuel;

    Zitatform

    Bartosch, Julia, Manuel Nicklich & Gregory Jackson (2026): Employee Voice and Corporate Governance: Power and Engagement for the Environment. In: ILR review, Jg. 79, H. 1, S. 5-35. DOI:10.1177/00197939251351678

    Abstract

    "The authors investigate the role of employee voice in corporate governance for corporate environmental impact. This issue is important given the potentially serious employment implications for corporations seeking to transition to lower carbon economic activity and the urgency of moving toward a carbon neutral economy. Using secondary and interview data from Germany, the authors use Qualitative Comparative Analysis (fsQCA) to demonstrate that strong employee voice in corporate governance is a key factor in reducing the environmental impact of corporations. The authors also illustrate distinct strategies by which labor representatives at the company level enact institutionally granted power resources for environmental issues. This work contributes to academic debates on labor and the natural environment literature. In particular, it highlights that, alongside unions, labor representatives at the company level constitute an important source of employee voice for environmental transformation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Industrielle Transformationsinfrastrukturen: Ein methodischer Ansatz mit kleinräumiger Perspektive (2026)

    Diermeier, Matthias; Wendt, Jan; Mertens, Armin;

    Zitatform

    Diermeier, Matthias, Armin Mertens & Jan Wendt (2026): Industrielle Transformationsinfrastrukturen: Ein methodischer Ansatz mit kleinräumiger Perspektive. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2026/01), Köln, 11 S.

    Abstract

    "Deutschlands industrielle Transformation folgt einem klaren Ziel: Bis 2045 sollen Wirtschaft und Gesellschaft klimaneutral sein. Der Weg dorthin hat längst begonnen, aber sowohl die Unternehmen als auch die Bevölkerung haben auf diesem Pfad noch einen weiten Weg vor sich. Dies gilt insbesondere in einem industrialisierten Bundesland wie Nordrhein-Westfalen, wo vielfach tiefgreifende Veränderungen von Produktionsprozessen, Infrastrukturen und Wertschöpfungsketten umgesetzt werden. Dabei verläuft dieser Wandel nicht überall gleichförmig, sondern konzentriert sich räumlich: Einige Regionen eignen sich besser zum dringend notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien, in anderen Regionen müssen bestehende Industrieanlagen umgebaut werden, und nicht zuletzt braucht es Infrastrukturen zum Transport neuer Energie- und Stoffströme. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: In welchen Regionen treten die Veränderungen in Zukunft besonders intensiv auf? Wo liegen die Schlüsselregionen der industriellen Transformationinfrastrukturen? Um diese Fragen datenbasiert und systematisch zu beantworten, wurde ein Transformationsinfrastrukturindex entwickelt. Dieser Index dient ebenso dazu, die Schlüsselregionen der industriellen Transformationsinfrastrukturen, also Räume, in denen die Veränderungen besonders intensiv auftreten werden, zu identifizieren, wie auch Regionen mit geringerer Infrastrukturrelevanz sichtbar zu machen. Der Index bildet die räumliche Infrastrukturrelevanz nicht nur anhand von Emissionen oder Branchenschwerpunkten ab, sondern berücksichtigt gezielt die infrastrukturellen und technologischen Anforderungen der Dekarbonisierung [...]" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Verschiebung des deutschen Ziels der Treibhausgasneutralität vom Jahr 2045 auf das Jahr 2050: Mögliche ökonomische und ökologische Effekte (2026)

    Frondel, Manuel ;

    Zitatform

    Frondel, Manuel (2026): Die Verschiebung des deutschen Ziels der Treibhausgasneutralität vom Jahr 2045 auf das Jahr 2050: Mögliche ökonomische und ökologische Effekte. (RWI-Materialien 172), Essen, 23 S.

    Abstract

    "Aktuell fordern Wirtschaftsverbände, das Zieljahr Deutschlands für das Erreichen der Klimaneutralität von 2045 auf 2050 zu verschieben und damit das nationale Ziel dem Klimaneutralitäts-Ziel der Europäischen Union anzugleichen. Für diese Forderung gibt es gute Gründe, wie in diesem Beitrag erläutert wird, allen voran immense Kosteneinsparungen für die deutsche Volkswirtschaft. Eine Verschiebung wäre aber auch deshalb geboten, weil eine effektive Klimapolitik, die etwas im globalen Maßstab bewirkt, nur in internationaler Kooperation möglich ist, nicht aber im nationalen Alleingang (Ockenfels, Schmidt 2019). Angesichts der mit einer zeitlich überambitionierten Klimapolitik einhergehenden Herausforderungen stellt sich die Frage, warum Deutschland die damit verbundenen Risiken und Kosten eingehen sollte, wenn die daraus resultierenden Treibhausgaseinsparungen im globalen Maßstab betrachtet allenfalls symbolischer Natur sein können. Diese Frage stellt sich umso mehr, als die Vorreiterrolle gravierende kontraproduktive Rückwirkungen für Deutschland haben kann, allen voran den möglichen Verlust an gesellschaftlicher Akzeptanz für die Klimapolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Modeling the Labor Implications of the Energy Transition (2026)

    Hafstead, Marc A. C.; Williams, Roberton C. ;

    Zitatform

    Hafstead, Marc A. C. & Roberton C. Williams (2026): Modeling the Labor Implications of the Energy Transition. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 34723), Cambridge, Mass, 50 S.

    Abstract

    "The energy transition away from fossil fuels toward alternative energy sources will, like every significant economic transition, disrupt existing economic relationships and markets. Disruption in the labor market is of particular concern due to the distributional and political importance of energy jobs and the potential concentration of risks on workers in carbon-intensive sectors and regions that are particularly reliant on fossil-fuel industries. We look at modeling the labor implications of the energy transition. We outline a conceptual framework for analyzing the labor-market risks, focusing on obstacles to labor-market adjustments during the transition. We then review empirical research on such barriers to labor-market adjustments, with a focus on evidence that can inform modeling efforts. We also survey the literature on ex-ante modeling of the effects of the energy transition on labor markets, identifying both the challenges and opportunities for new research in this field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette „Wasserstoff“ - Szenario-v3.0: Abschlussbericht der zweiten Projektphase (2026)

    Schur, Alexander Christian; Ronsiek, Linus; Mönnig, Anke; Schroer, Jan Philipp; Zenk, Johanna ; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Schur, Alexander Christian, Anke Mönnig, Linus Ronsiek, Christian Schneemann, Johanna Zenk & Jan Philipp Schroer (2026): Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette „Wasserstoff“ - Szenario-v3.0. Abschlussbericht der zweiten Projektphase. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 62 S.

    Abstract

    "Grüner Wasserstoff kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und die Energieabhängigkeit reduzieren. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette Wasserstoff“ beschreibt der vorliegende Bericht anhand einer Szenarioanalyse, wie sich der Aufbau einer Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff auf die Wirtschaftsleistung und den Arbeitsmarkt bis 2040 auswirken kann. Das hier modellierte Wasserstoff-Szenario baut auf den drei vorhergegangenen Wasserstoff-Szenarien auf und stellt die vierte Analyse aufgrund fundierter und aktualisierter Annahmen mit Stand März 2025 dar. Zusätzlich wurde für das Wasserstoff-Szenario eine Erweiterung im Prognose- und Simulationsmodell vorgenommen, um die Annahmen präziser einstellen und vertiefende Analysen nach Gütergruppen und Produktionsbereichen vornehmen zu können. Die Ergebnisse des Wasserstoff-Szenarios zeigen bis 2035 ein höheres preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt, jedoch ein niedrigeres Wertschöpfungsniveau ab der zweiten Hälfte der 2030er Jahre im Vergleich zum Referenz-Szenario, welches den Hochlauf einer grünen Wasserstoff-Wertschöpfungskette nicht berücksichtigt. Von 2025 bis 2040 liegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt dennoch jährlich um 4,0 Mrd. Euro höher und die Wertschöpfungsgewinne kumulieren sich über den Projektionszeitraum auf rund 63 Mrd. Euro. Wie bereits in den vorherigen Wasserstoff-Szenarien festgestellt, bestätigt sich, dass sich der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft insgesamt positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt zwischen 2025 und 2040 um durchschnittlich jährlich 54.000 Personen höher als im Referenz-Szenario. Höhere Erwerbstätigenzahlen als im Referenz-Szenario werden beispielsweise in den Berufsgruppen Unternehmensorganisation und -strategie, Technische Produktionsplanung und -steuerung, Büro und Sekretariat sowie Hochbau erwartet. Hingegen sind die Berufsgruppen Chemie und Metallerzeugung, aufgrund steigender Preise, von negativen Beschäftigungseffekten betroffen. Insgesamt übersteigt der Arbeitsplatzaufbau aber den Arbeitsplatzabbau, der in einzelnen Wirtschaftsbereichen und Berufen stattfindet. Mit Blick auf die Anforderungsniveaus zeigt sich langfristig ein deutlich höherer Bedarf an Spezialisten und Spezialistinnen. Auch wenn die positiven Arbeitsmarkteffekte vergleichsweise gering erscheinen, hat eine zusätzliche Analyse gezeigt, dass für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt höhere Risiken bestehen, wenn die Transformation hin zu einem klimafreundlichen Wirtschaften verpasst wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zenk, Johanna ; Schneemann, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    The grey shades of green jobs: Unpacking the occupational approach to green employment (2026)

    Villani, Davide ; González-Vázquez, Ignacio; Fernández-Macías, Enrique ; Oshafi, Vesna;

    Zitatform

    Villani, Davide, Enrique Fernández-Macías, Ignacio González-Vázquez & Vesna Oshafi (2026): The grey shades of green jobs: Unpacking the occupational approach to green employment. In: Ecological economics, Jg. 240. DOI:10.1016/j.ecolecon.2025.108833

    Abstract

    "The green transition is expected to reshape labor markets, yet measuring its employment impact remains uncertain. This paper provides a detailed discussion of the occupational approach (derived from task-based measures) for estimating green employment, the most widespread framework among academics and institutions. First, we highlight the theoretical flaws of the occupational approach, noting that its reliance on occupational titles leads to false positives and excludes essential contributors to the green transition, resulting in false negatives. Second, we discuss the methodological problems of this approach, including inconsistent categorisations, outdated classifications, and the assumption that the content of occupations remains constant across time and countries. Third, we operationalise the occupational approach to measure green employment (using the O*NET framework), quantifying green employment in 24 European countries between 2011 and 2022. The analysis shows that, according to this approach, virtually no new green jobs were created in Europe in this period. Furthermore, we find no correlation between the presence of green jobs and several aggregate and sectoral environmental indicators. These findings reflect the theoretical and methodological flaws in the occupational approach, undermining its effectiveness in capturing the labour market impact of the green transition. Alternative measures of green employment focused on green economic outputs and processes should be considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Green Transition, Skills Heterogeneity, and Inequality (2025)

    Albanese, Marina; Cisco, Gianluigi ; Busato, Francesco ;

    Zitatform

    Albanese, Marina, Francesco Busato & Gianluigi Cisco (2025): Green Transition, Skills Heterogeneity, and Inequality. In: The B.E. Journal of Macroeconomics, Jg. 25, H. 2, S. 499-551. DOI:10.1515/bejm-2023-0159

    Abstract

    "This study investigates the labor market dynamics and distributional consequences of the transition to a net-zero economy, with a particular focus on heterogeneity across worker types differentiated by skill level and sectoral employment. We employ a Dynamic Stochastic General Equilibrium (DSGE) model with search-and-matching (SAM) frictions in the labor market, incorporating three dimensions of heterogeneity: (i) differentiation between low-skilled and high-skilled workers; (ii) distinctions among employed, unemployed, and inactive individuals; and (iii) employment distributions across green and dirty sectors. Our main findings are threefold. First, in the short term, the adjustment to higher carbon taxes leads to a reduction in employment and a decline in skill wage premiums. Second, the green transition intensifies inequality in the long run by favoring high-skilled workers, assuming the share of low-skilled labor in the green sector remains persistently limited. Third, we assess the effectiveness of different carbon revenue recycling schemes, including progressive and uniform labor tax cuts and unemployment benefits. We find that aggregate welfare gains are higher when revenues are used to cut labor income taxes for low-skilled workers, and that unemployment benefits generate greater welfare gains than a uniform labor tax cut in the medium to long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025 (2025)

    Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Jahn, Elke; Leber, Ute; Wolff, Joachim; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Gherbaoui, Samia; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Melanie Arntz, Elisabeth Artmann, Ann-Christin Bächmann, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Bernhard Christoph, Matthias Collischon, Wolfgang Dauth, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Jan Gellermann, Samia Gherbaoui, Nina Gläser, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Timon Hellwagner, Pascal Heß, Karolin Hiesinger, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer, Elke J. Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Stefanie Wolter, Torsten Lietzmann, Florian Lehmer, Ute Leber, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Julia Lang, Susanne Wanger, Sarah Kuhn, Philipp Vom Berge, Alexander Kubis, Ulrich Walwei, Simon Trenkle, Michael Stops, Yuliya Kosyakova, Ignat Stepanok, Duncan Roth, Angela Rauch, Martin Popp, Dana Müller, Andreas Mense, Gerd Zika, Enzo Weber, Holger Seibert, Philipp Ramos Lobato, Christoph Müller, Gesine Stephan, Michael Oberfichtner, Britta Matthes & Nancy Reims (2025): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025. Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.GP.2505.1

    Abstract

    "Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Gleichzeitig wird eine Deindustrialisierung Deutschlands befürchtet. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei den Themen Aus- und Weiterbildung –, bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen 2025“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Using O*NET green jobs and tasks in Europe? A critical assessment based on French data (2025)

    Bachelot, Mathis;

    Zitatform

    Bachelot, Mathis (2025): Using O*NET green jobs and tasks in Europe? A critical assessment based on French data. (Centre d'Etudes de l'Emploi. Document de travail 218), Noisy-le-Grand, 45 S.

    Abstract

    "In the international and European literature on green jobs, many empirical works rely on an adaptation of O*NET categorisations, that (i) identify three groups of green jobs and (ii) distinguish green from non-greens tasks. However, these useful standardized data are based – and thus dependent – on the US occupational nomenclature. Hence, applying these categorizations to other countries require a whole crosswalk process. Methods have been developed and operationalized, but none of them fully exploits all the possibilities, nor do they really assess the accuracy of these adaptations. Taking advantage of the richness of French occupational data, this article proposes a meticulous and transparent adaptation of O*NET categorizations through the ISCO-08 international nomenclature, presenting the entire methodological process in a clear and accessible manner. Besides, in France, an institution called Onemev has established an ad hoc list of green jobs, integrated within all major national statistics surveys since 2021 and covering the ‘core’ of green jobs. Exploiting French Labour Force Survey data, we use this list as a benchmark for assessing the relevance of the adaptation of O*NET green categorizations. Our results reveal significant mismatches between the Onemev list and close O*NET categorizations, highlighting and documenting both conceptual and methodological shortcomings. This casts doubt on the relevance of some studies that have used the crosswalk method in a less granular and cautious way." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt: Die ökologische Transformation der Beschäftigung schreitet voran (2025)

    Bachmann, Ronald ; Lehmer, Florian ; Vonnahme, Christina; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Markus Janser, Florian Lehmer & Christina Vonnahme (2025): Arbeitsmarkt: Die ökologische Transformation der Beschäftigung schreitet voran. In: Transforming Economies H. 15.01.2025.

    Abstract

    "Die ökologische Transformation der Wirtschaft kann den deutschen Arbeitsmarkt in vielfacher Hinsicht verändern. Unsere aktuelle Studie untersucht, in welchem Ausmaß und durch welche Prozesse die Beschäftigung in Deutschland im Zeitraum von 2012 bis 2022 umweltfreundlicher geworden ist. Die Analysen basieren auf der Klassifikation von Tätigkeiten, die in einem Beruf typischerweise ausgeführt werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Beschäftigung insgesamt umweltfreundlicher geworden ist. Dies lässt sich zum einen darauf zurückführen, dass die Tätigkeitsprofile von Berufen über die Zeit hinweg umweltfreundlicher geworden sind. Zum anderen haben sich die Beschäftigungsanteile von Berufen mit vielen umweltfreundlichen Tätigkeiten erhöht." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ; Janser, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Climate adaptation plans and “green jobs”: challenges for implementing a responsive, multi-skilled workforce in Worcester, Massachusetts (2025)

    Bhat, Varun; Strauss, Sarah;

    Zitatform

    Bhat, Varun & Sarah Strauss (2025): Climate adaptation plans and “green jobs”: challenges for implementing a responsive, multi-skilled workforce in Worcester, Massachusetts. In: Frontiers in Sociology, Jg. 10. DOI:10.3389/fsoc.2025.1537311

    Abstract

    "Cities across the United States are affected by climate change impacts, and several cities have adopted climate adaptation plans to respond to this growing threat. These plans outline interventions that require a multi-skilled workforce working towards “green” or sustainable goals. However, the “green jobs” linked to these goals are ill-defined and misunderstood among employers and job seekers and can cause gaps in implementing the interventions outlined in the climate adaptation plans. Therefore, it is important to analyze the current state of green jobs in US cities and understand what employers, job seekers, and others think of the green jobs market. We conduct this analysis with the help of natural language processing and qualitative coding in the City of Worcester, Massachusetts, USA using job data from Indeed and semi-structured interviews. We find that the current green job market in Worcester is siloed around green jobs requiring degrees and that non-degree green jobs are significantly less present. Moreover, most green jobs are located far away from Worcester, making them unattractive to job seekers, influencing the overall image of green jobs among job seekers. Finally, both policymakers and employers are unclear about the definition of a “green job” impacting a job seeker’s search behaviors. All this points to a vague description of green jobs and green workforce, that can significantly impact Worcester’s ability to achieve a climate-ready workforce and to achieve its climate adaptation goals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The skill requirements of the circular economy (2025)

    Buyukyazici, Duygu ; Quatraro, Francesco ;

    Zitatform

    Buyukyazici, Duygu & Francesco Quatraro (2025): The skill requirements of the circular economy. In: Ecological economics, Jg. 232. DOI:10.1016/j.ecolecon.2025.108559

    Abstract

    "In response to global challenges related to resource scarcity and environmental concerns, the circular economy (CE) has emerged as a transformative model focused on resource efficiency and waste reduction. As the discourse around the CE intensifies, understanding the skill requirements of the CE becomes imperative for effective policy-making, workforce development, and regional competitiveness. This paper addresses the scarcity of quantitative methods on this aspect and proposes a conceptual and empirical framework to identify, analyse, and monitor the skill requirements of the CE through a comprehensive and reproducible approach based on relative skill advantage, skill relatedness, and skill complexity measures. Accordingly, it identifies the essential and complementary skills within the CE by constructing unique skill spaces and documents their regional variation." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 The Authors. Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Energiewende als Jobmotor: Nachgefragte Arbeitskräfte für die erneuerbaren Energien und die Energieinfrastruktur (2025)

    Büchel, Jan; Küper, Malte; Engler, Jan Felix; Mertens, Armin;

    Zitatform

    Büchel, Jan, Jan Felix Engler, Malte Küper & Armin Mertens (2025): Die Energiewende als Jobmotor. Nachgefragte Arbeitskräfte für die erneuerbaren Energien und die Energieinfrastruktur. Gütersloh, 26 S. DOI:10.11586/2025008

    Abstract

    "Die Energiewende bleibt in der Rezession der Jobmotor. Seit 2019 hat sich die Zahl der Jobangebote in diesem Bereich mehr als verdoppelt. Der Anteil der Branche am gesamten Stellenmarkt ist in dieser Zeit von anderthalb Prozent auf fast vier Prozent gewachsen, jeder 26. Job ist ein Job der Energiewende. Der Fachkräftemangel ist so groß, dass immer mehr Arbeitgeber für Quereinsteiger:innen offen sind. Das zeigt die Analyse von 60 Millionen Online-Stellenanzeigen für den Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Let's get green: understanding green skills and jobs through online job advertisements (2025)

    Colombo, Emilio ; Santo, Alessia De; Trentini, Francesco;

    Zitatform

    Colombo, Emilio, Alessia De Santo & Francesco Trentini (2025): Let's get green: understanding green skills and jobs through online job advertisements. (Working paper series / Università cattolica del Sacro Cuore, Dipartimento di Economia Internazionale, delle Istituzioni e dello Sviluppo 2503), Milano, 39 S.

    Abstract

    "Green jobs and skills are pivotal to global and European efforts toward an environmentally sustainable economy and climate neutrality. Understanding their characteristics is vital for designing policies that address workforce challenges during this transition. Existing literature often analyzes green jobs using occupations as a proxy, either categorizing entire occupations as green or assigning greenness scores based on tasks. This study extends the analysis by focusing on green skills, leveraging data from Eurostat's Web Intelligence Hub on Online Job Advertisements (OJA). This dataset allows us to observe skill requirements at the job advertisement level, revealing heterogeneity within occupations. We analyze green OJAs—ads featuring at least one green skill—at the ISCO IV-digit level across 26 European countries (2019–2023). We find that green OJAs are linked to higher education requirements, higher wages, and lower experience demands. Additionally, introducing an occupation greenness score, we find that green OJAs in brown occupations (jobs with zero greenness) also command a wage premium. The granularity of our data allows us to provide evidence on the specificity of skill bundles for green occupations, differences in skill demand at the extensive and intensive margin, and complementarities between green skills and other skill types. More specifically green OJAs emphasize social, communication, and management skills. They also rely more on distinctive, specialized cognitive and manual skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Green Transition and Industrial Relations at the Workplace: Evidence From Italian Firms (2025)

    Damiani, M.; Ricci, Andrea ; Pompei, Fabrizio ;

    Zitatform

    Damiani, M., Fabrizio Pompei & Andrea Ricci (2025): Green Transition and Industrial Relations at the Workplace: Evidence From Italian Firms. In: BJIR, Jg. 63, H. 2, S. 323-340. DOI:10.1111/bjir.12859

    Abstract

    "This article analyses the role of green investments (GIs) in the adoption of decentralised bargaining and the single aspects negotiated therein. Using data on a large representative sample of Italian firms, we find that investing in green technologies increases the overall probability of decentralised agreements. Further, GIs lead to an increase in negotiations on performance-related pay and welfare benefits. These results are robust to an econometric strategy that controls for unobserved heterogeneity and endogeneity issues. Our explanation for this evidence is that the current ecological transition in production processes is likely causing significant organisational changes. Managing these changes requires increased flexibility in negotiating critical issues at the company level, such as wage premiums and non-monetary benefits to employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    How do structural trends affect labour market shortages and mismatch? (2025)

    Dorville, Yann; Filippucci, Francesco; Marcolin, Luca;

    Zitatform

    Dorville, Yann, Francesco Filippucci & Luca Marcolin (2025): How do structural trends affect labour market shortages and mismatch? (OECD productivity working papers 38), Paris, 63 S. DOI:10.1787/acfb5c31-en

    Abstract

    "This paper examines how AI and digital technology diffusion, the green transition, globalisation and population ageing jointly affect labour market tightness across 26 OECD countries and 34 sectors. It finds that digitalisation and decarbonisation increase tightness, while ageing does so only over time. Import competition and labour-substituting AI diffusion, conversely, reduce shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dynamiken und Grenzen industrieller Transformation: Ende der grünen Welle? (2025)

    Dörre, Klaus;

    Zitatform

    Dörre, Klaus (2025): Dynamiken und Grenzen industrieller Transformation. Ende der grünen Welle? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 34, H. 4, S. 429-455. DOI:10.1515/arbeit-2025-0021

    Abstract

    "Obwohl sich die Erderhitzung gefährlichen Kipppunkten nähert, wenden sich Teile der Wirtschaftseliten in industriellen Schlüsselbranchen von ambitionierten Dekarbonisierungszielen ab. Soziologische Beobachtungen folgen diesem Trend. Der Beitrag fragt nach Ursachen für das – vorläufige – Scheitern eines grünen Wirtschaftswunders. Wichtige, obgleich nicht einzige Ursache ist, so die These, die Beharrungskraft eines finanzialisierten Kapitalismus und seiner Transfermechanismen, allen voran der Shareholder-Value-Steuerung von Unternehmen. Im Kontrast zu solchen Hürden des sozial-ökologischen Umbaus der Industrie werden aber auch Alternativen skizziert. Die Transformation der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit könnte gelingen, wenn ein ökologischer Sozialstaat für Sicherheit und Gerechtigkeit im Wandel sorgt. Der Autor wendet sich gegen die neue Bescheidenheit in der Soziologie und plädiert für eine kritische Transformationsforschung, die finanzkapitalistische Ursachen der „großen Restauration“ fossiler Produktionsweisen klar benennt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beruflicher Wandel in Rheinland-Pfalz: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (2025)

    Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn, Markus Janser, Anne Otto, Rüdiger Wapler & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Beruflicher Wandel in Rheinland-Pfalz: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2025), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2502

    Abstract

    "Die ökologische Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und gleichfalls auf die Anforderungen in Berufen. So lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland ein Bedeutungswandel von Berufen mit überwiegend umweltbelastenden hin zu solchen mit mehr umweltschonenden Kompetenzen beobachten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche Intensität dieser Wandel an Kompetenzen bei Berufen im Beobachtungszeitraum von 2013 bis 2022 in Rheinland-Pfalz aufweist. In der Studie wird zum einen betrachtet, wie sich der Stellenwert von umweltfreundlichen Berufen für die Gesamtbeschäftigung in diesem Bundesland sowie in dessen Regionen entwickelt hat. Zum anderen wird die Bedeutung unterschiedlicher Wirkungskanäle für den beruflichen Wandel analysiert. Die ökologische Transformation wird auf Grundlage eines Tätigkeitsansatzes untersucht. Hierzu wird für jeden Beruf der Greenness-of-Jobs-Index berechnet, welcher innerhalb jeden Berufs auf der Differenz von umweltfreundlichen („Green“) und umweltschädlichen („Brown“) Skills beruht. Im Bundesländervergleich liegt der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Green Skills im Jahr 2022 in Rheinland-Pfalz (20,0 %) im Mittelfeld, dies gilt ebenfalls für den Beschäftigtenanteil von Berufen mit Brown Skills (18,4 %). In allen Bundesländern hat sich der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Green Skills stark erhöht, aber die Anteile der Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills haben sich nur jeweils geringfügig verringert. Die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stieg in Rheinland-Pfalz von 2013 bis 2022 um 55 Prozent und damit erheblich stärker verglichen mit dem Zuwachs von Berufen mit Brown Skills (8,4 %) und auch dem Beschäftigungsaufbau insgesamt (16,1 %). Die Frage ist, welche Wirkungskanäle für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Effekte des beruflichen Wandels auf die Beschäftigung verglichen. Auf der einen Seite können neue Beschäftigungen in Berufen mit Green Skills aufgenommen werden, ohne dass sich die Kompetenzstruktur des Berufs verändert hat. Auf der anderen Seite können Kompetenzen in einem vorher als White oder Brown eingestuften Beruf sich derart geändert haben, dass dieser Beruf dann als einer mit Green Skills eingestuft wird. Die vergleichende Betrachtung der Entwicklung der Gesamtbeschäftigung – Effekte aufgrund von konstanter und veränderter Kompetenzstruktur – hat für Rheinland-Pfalz gezeigt, dass die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stärker dadurch gestiegen ist, dass die Zahl der Berufe, die 2022 (aber nicht 2013) zu den umweltschonenden Berufen zählen, zunahm, als durch die zusätzlich noch neu entstandenen Beschäftigungsverhältnisse in den Berufen. D. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills ist insgesamt nicht so stark gewachsen; der Bedeutungszuwachs in Berufen mit Brown Skills war unter Einbeziehung der Veränderung der Kompetenzstruktur höher als bei konstanter Kompetenzstruktur. Außerdem zeigt die Analyse zur Änderung der Struktur der neu begonnenen Beschäftigungen in Rheinland-Pfalz ebenfalls, dass sich deren Zusammensetzung zugunsten von Berufen mit Green Skills verändert hat. Zudem hat der Anteil von Beschäftigungswechseln aus Berufen mit White bzw. Brown Skills in solche mit Green Skills in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Berufswechsel sind daher für den Wandel der Berufe im Zuge der ökologischen Transformation erheblich. Hinzu kommt, dass jüngere Menschen häufiger eine (duale) Berufsausbildung in einem Beruf mit vorwiegend umweltschützenden Skills begonnen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beruflicher Wandel in Baden-Württemberg: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (2025)

    Faißt, Christian; Wapler, Rüdiger; Jahn, Daniel; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Wydra-Somaggio, Gabriele ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn, Markus Janser, Anne Otto, Rüdiger Wapler & Gabriele Wydra-Somaggio (2025): Beruflicher Wandel in Baden-Württemberg: Nimmt die Bedeutung umweltschonender Kompetenzen zu? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2025), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2501

    Abstract

    "Die ökologische Transformation hat weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt und gleichfalls auf die Anforderungen in Berufen. So lässt sich in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland ein Bedeutungswandel von Berufen mit überwiegend umweltbelastenden hin zu solchen mit mehr umweltschonenden Kompetenzen beobachten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche Intensität dieser Wandel an Kompetenzen bei Berufen im Beobachtungszeitraum von 2013 bis 2022 in Baden-Württemberg aufweist. In der Studie wird zum einen betrachtet, wie sich der Stellenwert von umweltfreundlichen Berufen für die Gesamtbeschäftigung in diesem Bundesland sowie in dessen Regionen entwickelt hat. Zum anderen wird die Bedeutung unterschiedlicher Wirkungskanäle für den beruflichen Wandel analysiert. Die ökologische Transformation wird auf Grundlage eines Tätigkeitsansatzes untersucht. Hierzu wird für jeden Beruf der Greenness-of-Jobs-Index berechnet, welcher innerhalb jeden Berufs auf der Differenz von umweltfreundlichen („Green“) und umweltschädlichen („Brown“) Skills beruht. Im Bundesländervergleich fällt im Jahr 2022 der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Green Skills in Baden-Württemberg (19,4 %) erheblich geringer aus, der Beschäftigtenanteil von Berufen mit Brown Skills bewegt sich aber im Mittelfeld. In allen Bundesländern hat sich der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit Green Skills stark erhöht, aber die Anteile der Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills haben sich nur jeweils geringfügig verringert. Die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stieg in Baden-Württemberg von 2013 bis 2022 um knapp 57 Prozent und damit weitaus deutlicher verglichen mit dem Zuwachs von Berufen mit Brown Skills (ca. 15 %) und auch dem Beschäftigungsaufbau insgesamt (ca. 18 %). Die Frage ist, welche Wirkungskanäle für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierfür wurden zwei unterschiedliche Effekte des beruflichen Wandels auf die Beschäftigung verglichen. Auf der einen Seite können neue Beschäftigungen in Berufen mit Green Skills aufgenommen werden, ohne dass sich die Kompetenzstruktur des Berufs verändert hat. Auf der anderen Seite können Kompetenzen in einem vorher als White oder Brown eingestuften Beruf sich derart geändert haben, dass dieser Beruf dann als einer mit Green Skills eingestuft wird. Die vergleichende Betrachtung der Entwicklung der Gesamtbeschäftigung – Effekte aufgrund von konstanter und veränderter Kompetenzstruktur – hat für Baden-Württemberg gezeigt, dass die Beschäftigung in Berufen mit Green Skills stärker dadurch gestiegen ist, dass die Zahl der Berufe, die 2022 (aber nicht 2013) zu den umweltschonenden Berufen zählen, zunahm, als durch die zusätzlich noch neu entstandenen Beschäftigungsverhältnisse in den Berufen. D. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Beschäftigung in Berufen mit Brown Skills ist insgesamt nicht so stark gewachsen; der Bedeutungszuwachs in Berufen mit Brown Skills war unter Einbeziehung der Veränderung der Kompetenzstruktur höher als bei konstanter Kompetenzstruktur. Außerdem zeigt die Analyse zur Änderung der Struktur der neu begonnenen Beschäftigungen in Baden-Württemberg ebenfalls, dass sich deren Zusammensetzung zugunsten von Berufen mit Green Skills verändert hat. Zudem hat der Anteil von Beschäftigungswechseln aus Berufen mit White bzw. Brown Skills in solche mit Green Skills in der Vergangenheit deutlich zugenommen. Berufswechsel sind daher für den Wandel der Berufe im Zuge der ökologischen Transformation erheblich. Hinzu kommt, dass jüngere Menschen häufiger eine (duale) Berufsausbildung in einem Beruf mit vorwiegend umweltschützenden Skills begonnen haben. Die vorliegende Studie hat gezeigt, dass vor allem die Veränderung der Zusammensetzung der Kompetenzen in einem Beruf die Verschiebung der Beschäftigung in Richtung der umweltschonenden Berufe in Baden-Württemberg maßgeblich bestimmt hat, d. h. vor allem der Wandel innerhalb der Berufe spielt eine entscheidende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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