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Dossier

Einkommensverteilung in Deutschland

Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.

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  • Literaturhinweis

    Neues DIW-Modell kann Einkommensverteilung am aktuellen Rand vorhersagen – Ungleichheit dürfte in diesem Jahr leicht zunehmen (2023)

    Bönke, Timm; Dany-Knedlik, Geraldine; Pagenhardt, Laura;

    Zitatform

    Bönke, Timm, Geraldine Dany-Knedlik & Laura Pagenhardt (2023): Neues DIW-Modell kann Einkommensverteilung am aktuellen Rand vorhersagen – Ungleichheit dürfte in diesem Jahr leicht zunehmen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 90, H. 24, S. 326-332. DOI:10.18723/diw_wb:2023-24-4

    Abstract

    "Die ungleiche Verteilung der Arbeitseinkommen in Deutschland ist regelmäßig ein heiß diskutiertes Thema in Politik und Gesellschaft. Das Problem dabei: Relevante Daten für deren Berechnung liegen meist erst mit großer zeitlicher Verzögerung von teilweise mehr als zwei Jahren vor. Entsprechend in die Vergangenheit gerichtet sind bisherige Studien. Wie sich die Einkommensverteilung am aktuellen Rand entwickelt und derzeitige wirtschaftspolitische Maßnahmen wirken, bleibt in der Regel im Dunkeln. An dieser Stelle setzt das DIW Berlin nun an: Ein neues Prognosemodell erlaubt es, Aussagen über den derzeitigen Stand der Ungleichheit der monatlichen Bruttoarbeitseinkommen abhängig Beschäftigter zu treffen. Dazu wird eine Vielzahl gesamtwirtschaftlicher Arbeitsmarktvariablen, etwa der Anteil von Menschen in Kurzarbeit sowie Bruttolöhne und -gehälter in diversen Wirtschaftssektoren, mit Haushaltsbefragungen wie dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des DIW Berlin kombiniert. Die Berechnungen in diesem Wochenbericht zeigen, dass das Modell eine hohe Prognosegüte hat. Somit lassen sich auch erstmals Erkenntnisse zu einem längeren Zeitraum nach der Corona-Pandemie gewinnen: Nachdem die Einkommensungleichheit bis 2021, vor allem in den Jahren 2010 bis 2020, abgenommen hat, sagt das neue DIW-Modell für die Jahre 2022 und 2023 eine Unterbrechung dieses Trends voraus. Insgesamt dürfte die Ungleichheit der Arbeitseinkommen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie sogar leicht zugenommen haben und auch in diesem Jahr noch etwas größer werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frauen sind im höchsten Einkommenssegment stark unterrepräsentiert (2023)

    Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias (2023): Frauen sind im höchsten Einkommenssegment stark unterrepräsentiert. In: IAB-Forum H. 04.08.2023. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230804.01

    Abstract

    "Von denjenigen Personen, deren monatliches Nettoeinkommen 5.500 Euro übersteigt, ist nur jede siebte eine Frau. Auch auf der Haushaltsebene scheint die Lohnlücke in diesem Einkommenssegment besonders groß. Eine Trendwende ist nicht in Sicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Das Lohngefüge in der Bundesrepublik: Ergebnisse der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung vom November 1951 (2023)

    Deneffe, Peter;

    Zitatform

    Deneffe, Peter (2023): Das Lohngefüge in der Bundesrepublik. Ergebnisse der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung vom November 1951. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 75, H. 5, S. 69-87.

    Abstract

    "Die ständige Weiterentwicklung des statistischen Programms und der Methoden der amtlichen Statistik hat Tradition in Deutschland, ebenso die Dokumentation derselben in WISTA. Im Jahr 2022 hat eine neue Verdiensterhebung die drei ehemaligen Verdienststatistiken in Deutschland abgelöst (Finke/Geisler/Überschaer, 2023). Der folgende Beitrag aus unserer Reihe Rückblende beschreibt die Methodik der Gehaltsund Lohnstrukturerhebung 1951, einer der umfassendsten Statistiken der Nachkriegszeit. Die groß angelegte Erhebung ging weit über die üblichen Meldungen der Arbeitgeber hinaus und machte erstmals Differenzierungen nach Wirtschaftszweig, Region, Qualifikation, Art der Tätigkeit und Geschlecht möglich. Der Artikel ist erstmals in der Ausgabe 7/1953 von „Wirtschaft und Statistik“ erschienen (Seite 293 ff.)." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Punching up or Punching down? How Stereotyping the Rich and the Poor Impacts Redistributive Preferences in Germany (2023)

    Diermeier, Matthias; Niehues, Judith; Fischer, Madeleine L.;

    Zitatform

    Diermeier, Matthias, Madeleine L. Fischer & Judith Niehues (2023): Punching up or Punching down? How Stereotyping the Rich and the Poor Impacts Redistributive Preferences in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1182), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Redistribution and the welfare state have been linked by academic discourse to narratives that portray specific societal groups as ‘deserving’ or ‘undeserving’. The present analysis contributes to this scholarship in a twofold manner. First, it provides a holistic view on the beneficiaries and benefactors of welfare and asks how the public perception of the rich and the poor drives redistributive preferences. It is revealed that these beliefs, particularly about the ‘deserving’ poor, are significant determinants of strong redistributive preferences. Despite powerful prevailing prejudices about the rich, support for redistribution in Germany is not motivated by the urge to castigate this group for their affluence. Second, we are interested in the distribution of the different moralistic beliefs about the rich and the poor over socio-demographic characteristics. Regarding stereotypical beliefs about the poor, we quantify the phenomenon of ‘punching down’, performed by those immediately above the lowest income quintile. In fact, members of the second income quintile show levels of disdain similar to their wealthier counterparts on the other end of the income distribution. On the other hand, moralistic beliefs about the ‘deserving poor’ are equally held across different socio-economic levels. Implications and limitations of our findings are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Mittelschicht in Deutschland: Zugehörigkeit, Entwicklung und Steuerlast (2023)

    Dorn, Florian; Gstrein, David; Peichl, Andreas ; Neumeier, Florian;

    Zitatform

    Dorn, Florian, David Gstrein, Florian Neumeier & Andreas Peichl (2023): Die Mittelschicht in Deutschland: Zugehörigkeit, Entwicklung und Steuerlast. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 8, S. 29-36.

    Abstract

    "Mehr als 80% der Deutschen fühlen sich der Mittelschicht zugehörig. Legt man die Definition der OECD auf Basis der verfügbaren Jahreseinkommen der Haushalte zugrunde, gehörten 2019 dagegen nur 63% der Haushalte zur Mittelschicht. Der Anteil der Haushalte in der Mittelschicht ist in den vergangenen Jahren an beiden Rändern durch sozialen Auf- und Abstieg leicht geschrumpft. Haushalte unterhalb der Mittelschicht sind überwiegend Nettotransferempfänger, das heißt, sie bekommen mehr staatliche Transferleistungen, als sie selbst Steuern und gesetzliche Sozialabgaben leisten. Ab der Mittelschicht werden die Haushalte im Steuer- und Transfersystem netto mit Steuern und Abgaben belastet. Da mehr Leistung aufgrund des progressiven Einkommensteuertarifs und der einkommensabhängigen gesetzlichen Sozialabgaben zunehmend belastet wird, bleibt bei den mittleren Einkommen vom nächsten hinzuverdienten Euro effektiv nur die Hälfte übrig. Auch für niedrige Einkommen sind die Anreize zu mehr Arbeit und Leistung gering, insbesondere beim Übergang zur unteren Mittelschicht bleibt zunächst wenig vom Hinzuverdienst übrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Mittelschicht in Deutschland: Zugehörigkeit, Entwicklung und Steuerlast (2023)

    Dorn, Florian; Gstrein, David; Neumeier, Florian; Dornis, Marcus; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Dorn, Florian, David Gstrein, Florian Neumeier, Andreas Peichl & Marcus Dornis (2023): Die Mittelschicht in Deutschland: Zugehörigkeit, Entwicklung und Steuerlast. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 08, S. 29-36.

    Abstract

    "Mehr als 80% der Deutschen fühlen sich der Mittelschicht zugehörig. Legt man die Definition der OECD auf Basis der verfügbaren Jahreseinkommen der Haushalte zugrunde, gehörten 2019 dagegen nur 63% der Haushalte zur Mittelschicht. Der Anteil der Haushalte in der Mittelschicht ist in den vergangenen Jahren an beiden Rändern durch sozialen Auf- und Abstieg leicht geschrumpft. Haushalte unterhalb der Mittelschicht sind überwiegend Nettotransferempfänger, das heißt, sie bekommen mehr staatliche Transferleistungen, als sie selbst Steuern und gesetzliche Sozialabgaben leisten. Ab der Mittelschicht werden die Haushalte im Steuer- und Transfersystem netto mit Steuern und Abgaben belastet. Da mehr Leistung aufgrund des progressiven Einkommensteuertarifs und der einkommensabhängigen gesetzlichen Sozialabgaben zunehmend belastet wird, bleibt bei den mittleren Einkommen vom nächsten hinzuverdienten Euro effektiv nur die Hälfte übrig. Auch für niedrige Einkommen sind die Anreize zu mehr Arbeit und Leistung gering, insbesondere beim Übergang zur unteren Mittelschicht bleibt zunächst wenig vom Hinzuverdienst übrig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Localising the Upper Tail: How Top Income Corrections Affect Measures of Regional Inequality (2023)

    Emmenegger, Jana; Münnich, Ralf ;

    Zitatform

    Emmenegger, Jana & Ralf Münnich (2023): Localising the Upper Tail: How Top Income Corrections Affect Measures of Regional Inequality. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 243, H. 3-4, S. 285-317. DOI:10.1515/jbnst-2022-0015

    Abstract

    "Poor coverage of top incomes in surveys, also referred to as the “missing rich” problem, leads to severe underestimation of income inequality. At the regional level this shortcoming is even more eminent due to small regional sample sizes. Tax records contain more accurate income information at the top and cover all regions equally well. Top-income correction approaches tackle the missing rich problem by imputing top incomes from tax to survey data. While existing methods focus on adjustments at the national level, our paper provides corrections of the regional income distributions in survey data by exploiting the tax data’s regional variability. We impute top incomes in the survey data from the German Microcensus based on region-specific Pareto and generalized Pareto distributions estimated from tax records. The combined survey and tax data provide new estimates of regional income inequality in Germany. Our findings indicate that inequality between and within the regions is much larger than previously understood with the magnitude of the adjustment depending on the federal states’ level of inequality in the tail." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aus drei mach eins: Die neue Verdiensterhebung (2023)

    Finke, Claudia; Überschaer, Anja; Geisler, Susanna;

    Zitatform

    Finke, Claudia, Susanna Geisler & Anja Überschaer (2023): Aus drei mach eins: Die neue Verdiensterhebung. In: Wirtschaft und Statistik, Jg. 75, H. 5, S. 58-68.

    Abstract

    "Im Jahr 2022 hat die neu eingeführte Verdiensterhebung die drei ehemaligen Verdienststatistiken – die Verdienststrukturerhebung, die Vierteljährliche Verdiensterhebung sowie die freiwilligen Verdiensterhebungen – abgelöst. Neben den Hintergründen und der Ausgangslage für diese Umgestaltung beschreibt der Beitrag die moderne Datengewinnung, die Datenaufbereitung sowie die dafür verwendeten statistischen Methoden. Ebenso steht das modernisierte Daten- und Veröffentlichungsangebot der neuen Verdienststatistik im Fokus." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Einkommensungleichheit in Deutschland (2023)

    Frieden, Immo; Peichl, Andreas ; Schüle, Paul;

    Zitatform

    Frieden, Immo, Andreas Peichl & Paul Schüle (2023): Regionale Einkommensungleichheit in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 3, S. 31-36.

    Abstract

    "Anhand von administrativen Steuerdaten betrachten wir für die Jahre 1998–2016 regionale Einkommensungleichheit auf Ebene der Bundesländer, Kreise und Gemeinden. Städtische Gemeinden und Gemeinden in Westdeutschland haben zwar durchschnittlich hohe Einkommen, weisen aber auch die stärkste Ungleichverteilung der Bruttoeinkommen auf. Betrachtet man den Anstieg der Ungleichheit in den letzten zwei Jahrzehnten, so zeigt sich, dass dieser Anstieg ausschließlich auf die wachsende Ungleichheit innerhalb der Gemeinden zurückzuführen ist. Insgesamt sind Einkommensunterschiede zwischen verschiedenen Regionen Deutschlands gering im Vergleich zu den Einkommensunterschieden innerhalb dieser Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unvollkommener Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt: Ursachen, Ausmaß und Folgen (Podium) (2023)

    Friedrich, Martin ; Jahn, Elke ; Oberfichtner, Michael ; Manning, Alan ; Card, David ; Weiß, Johannes;

    Zitatform

    Friedrich, Martin, Elke Jahn, Michael Oberfichtner & Johannes Weiß; Alan Manning & David Card (sonst. bet. Pers.) (2023): Unvollkommener Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt: Ursachen, Ausmaß und Folgen (Podium). In: IAB-Forum H. 24.08.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230824.01

    Abstract

    "Bei vollkommenem Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt, so die klassische ökonomische Theorie, verliert ein Arbeitgeber, der seine Löhne auch nur minimal senkt, sämtliche Beschäftigten. In der Realität ist dies jedoch nur höchst selten der Fall. Denn auf Arbeitsmärkten herrscht in aller Regel nur unvollkommener Wettbewerb. Arbeitgeber verfügen demnach über eine gewisse Marktmacht und können diese nutzen, um niedrigere Löhne zu zahlen, als sie es bei vollkommenem Wettbewerb tun müssten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inequality of Opportunity in Wealth: Levels, Trends, and Drivers (2023)

    Graeber, Daniel ; Hilbert, Viola; Koenig, Johannes ;

    Zitatform

    Graeber, Daniel, Viola Hilbert & Johannes Koenig (2023): Inequality of Opportunity in Wealth: Levels, Trends, and Drivers. (CEPA discussion papers / Center for Economic Policy Analysis 69), Potsdam, 54 S. DOI:10.25932/publishup-60967

    Abstract

    "While inequality of opportunity (IOp) in earnings is well studied, the literature on IOp in individual net wealth is scarce to non-existent. This is problematic because both theoretical and empirical evidence show that the position in the wealth and income distribution can significantly diverge.We measure ex-ante IOp in net wealth for Germany using data from the Socio-Economic Panel (SOEP). Ex-ante IOp is defined as the contribution of circumstances to the inequality in net wealth before effort is exerted. The SOEP allows for a direct mapping from individual circumstances to individual net wealth and for a detailed decomposition of net wealth inequality into a variety of circumstances; among them childhood background, intergenerational transfers, and regional characteristics. The ratio of inequality of opportunity to total inequality is stable from 2002 to 2019. This is in sharp contrast to labor earnings, where ex-ante IOp is declining over time. Our estimates suggest that about 62% of the inequality in net wealth is due to circumstances. The most important circumstances are intergenerational transfers, parental occupation, and the region of birth. In contrast, gender and individuals' own education are the most important circumstances for earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Intragenerational wage mobility and social disadvantage: A comparative study of West Germany and the United States (2023)

    Grotti, Raffaele ; Passaretta, Giampiero ;

    Zitatform

    Grotti, Raffaele & Giampiero Passaretta (2023): Intragenerational wage mobility and social disadvantage: A comparative study of West Germany and the United States. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 87. DOI:10.1016/j.rssm.2023.100843

    Abstract

    "This article studies wage mobility during the early career in West Germany and the United States. We examine the extent of intragenerational wage fluctuations, whether they structure into upward mobility trends or remain volatile variations, and whether mobility aligns with classical stratification dimensions (gender, social origin, and education). We highlight three main findings. First, intragenerational wage fluctuations are stronger in the United States than in West Germany. Second, wage fluctuations translate into steeper trends of upward mobility, lower trend heterogeneity, and lower year-to-year volatility in West Germany than in the United States. Last, there is persistent intragenerational wage inequality by gender, social origin, and education but no striking differences between the patterns in the two countries. These results point toward the idea that higher wage fluctuations in the United States do not reflect opportunities for upward mobility but, rather, uncertainty around the prospects of wage progression." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Insurance, redistribution, and the inequality of lifetime income (2023)

    Haan, Peter; Prowse, Victoria; Schaller, Maximilian; Kemptner, Daniel ;

    Zitatform

    Haan, Peter, Daniel Kemptner, Victoria Prowse & Maximilian Schaller (2023): Insurance, redistribution, and the inequality of lifetime income. (IFS working paper / Institute for Fiscal Studies 2023,33), London, 44 S.

    Abstract

    "Individuals vary considerably in how much they earn during their lifetimes. This study examines the role of the tax-and-transfer system in mitigating such inequalities, which could otherwise lead to disparities in living standards. Utilizing a life-cycle model, we determine that taxes and transfers offset 45% of lifetime earnings inequality attributed to differences in productive abilities and education. Additionally, the system insures against 48% of lifetime earnings risk. Implementing a lifetime tax reform linking annual taxes to previous employment could improve the system’s insurance capabilities, albeit at the cost of a lower employment rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Age-specific entrepreneurship and PAYG: Public pensions in Germany (2023)

    Heer, Burkhard ; Trede, Mark ;

    Zitatform

    Heer, Burkhard & Mark Trede (2023): Age-specific entrepreneurship and PAYG: Public pensions in Germany. In: Journal of macroeconomics, Jg. 75. DOI:10.1016/j.jmacro.2022.103488

    Abstract

    "We present new empirical evidence on the distribution of earnings, income and wealth among entrepreneurs in Germany. We document that both earnings and income are more concentrated among entrepreneurs than among workers and describe a large-scale overlapping-generations model that replicates the age-earnings profiles of these two household types. As an application, we compute the equilibrium effects of a reform of the German pay-as-you-go pension system in which entrepreneurs must also contribute and receive a pension. We show that in the presence of mobility between workers and entrepreneurs, the expected lifetime utility of all newborn households unanimously declines due to the general equilibrium effects of lower aggregate savings, and welfare losses amount to approximately 0.7% of total consumption. In addition, the integration of self-employed workers into the social security system in Germany does not help to improve its fiscal sustainability, and only an increase in the retirement age to 70 years will help to finance pensions at the present level beyond the year 2050." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hinter den Fassaden: Zur Ungleichverteilung von Armut, Reichtum, Bildung und Ethnie in den deutschen Städten (2023)

    Helbig, Marcel ;

    Zitatform

    Helbig, Marcel (2023): Hinter den Fassaden: Zur Ungleichverteilung von Armut, Reichtum, Bildung und Ethnie in den deutschen Städten. (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin P 2023-003), Berlin, 210 S.

    Abstract

    "Wie ungleich sind Deutschlands Städte? Wo leben die Armen, wo die Wohlhabenden und wo die Akademiker? Diese Fragen beantwortet die vorliegende Studie sowohl im Querschnitt für die 153 größten deutschen Städte als auch in der zeitlichen Entwicklung. Im Gegensatz zu früheren Studien kann hier nicht nur auf Daten der Kommunalstatistik (101 Städte), sondern erstmals auch auf räumlich vergleichbare Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) für ganz Deutschland zurückgegriffen werden. Mit den Daten der BA ist es zudem erstmals möglich, soziale Ungleichheiten in deutschen Städten nicht nur anhand von Armutslagen (SGB II-Statistik), sondern auch anhand der Verteilung von hoher Bildung und hohen Einkommen zu analysieren. Die Daten der Kommunalstatistik liegen für die Jahre 2005 bis 2021 vor, die Daten der BA für die Jahre 2013 bis 2022." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023: Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen (2023)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2023): Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023. Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen. (WSI-Report 86), Düsseldorf, 21 S.

    Abstract

    "Mit einem Rückgang der Reallöhne um 4,0% erlitten die Beschäftigten in der Europäischen Union im Jahr 2022 einen bisher einmaligen Verlust an Kaufkraft. Ursächlich war der rapide Anstieg der Verbraucherpreise, hinter den das Nominallohnwachstum deutlich zurückfiel. Inzwischen wird die Teuerung nicht mehr von den Importpreisen für Energie, sondern von inländischen Faktoren bestimmt. Die gestiegenen Gewinnmargen der Unternehmen sind dabei eine wesentliche Ursache der beharrlichen Inflation. In diesem schwierigen Umfeld ergibt sich für die Gewerkschaften die Herausforderung, die Reallöhne zu sichern – und für die Unternehmen die Verantwortung, durch den Abbau der Übergewinne ihren Beitrag zur Rückkehr auf den stabilitätspolitischen Pfad zu leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The wage effects of offshoring to the East and West: evidence from the German labor market (2023)

    Körner, Konstantin;

    Zitatform

    Körner, Konstantin (2023): The wage effects of offshoring to the East and West: evidence from the German labor market. In: Review of world economics, Jg. 159, H. 2, S. 399-435., 2022-05-13. DOI:10.1007/s10290-022-00471-4

    Abstract

    "In dieser Arbeit werden die heimischen Lohneffekte von Offshoring untersucht. Dabei wird der Produktionsfaktor Arbeit nach der Komplexität seines Aufgabenspektrums unterschieden und Offshoring je nach Lohnniveau des Ziellandes eingeteilt. Letzteres geschieht am Beispiel Westeuropas für Hochlohnländer und am Beispiel der Visegard-Länder bzw. Osteuropa für Niedriglohnländer. In den Lohnregressionen nach Mincer können so die heterogenen Effekte von Offshoring geschätzt werden. Die dafür notwendigen Daten stammen aus verschiedenen Quellen, wie Input-Output-Tabellen (zu mehreren Ländern), Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit sowie Umfragedaten zu den Aufgaben im Job. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Offshoring nach Westeuropa zu relativen Lohngewinnen für eher wenig komplexe Jobs in Deutschland führt, während der Lohn komplexer Jobs negativ beeinflusst wird. Offshoring nach Osteuropa hingegen hat genau die entgegengesetzten Lohneffekte. Zudem wird in diesem Kapitel gezeigt, dass Offshoring nach Westeuropa zu einer arbeitsintensiveren Produktion und Offshoring nach Osteuropa zu einer kapitalintensiveren Produktion führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wage Structures, Fairness Perceptions, and Job Satisfaction: Evidence from Linked Employer-Employee Data (2023)

    Mohrenweiser, Jens ; Pfeifer, Christian ;

    Zitatform

    Mohrenweiser, Jens & Christian Pfeifer (2023): Wage Structures, Fairness Perceptions, and Job Satisfaction: Evidence from Linked Employer-Employee Data. In: Journal of happiness studies, Jg. 24, H. 7, S. 2291-2308. DOI:10.1007/s10902-023-00680-0

    Abstract

    "The paper investigates the impact of firms’ wage structures and workers’ wage fairness perceptions on workers’ well-being. For this purpose, worker and establishment surveys are linked with administrative social security data. Four variables are generated, using approximately half a million worker-year observations, that describe firms’ wage structures and workers’ positions within the wage structures: own absolute wages, internal reference wages within firms, external reference wages, and the wage dispersion in firms. The interrelations between these wage structure variables, workers’ perceived wage fairness, and job satisfaction are then analyzed using regressions. Interpersonal wage comparisons between co-workers in the same firm and across firms as well as wage fairness perceptions are found to be significant determinants of workers’ well-being. The overall findings suggest that equity and social status considerations as well as altruistic preferences towards co-workers and inequality aversion are more important than signal considerations in this context." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

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    Reference wages and turnover intentions: evidence from linked employer-employee data (2023)

    Mohrenweiser, Jens ; Pfeifer, Christian ;

    Zitatform

    Mohrenweiser, Jens & Christian Pfeifer (2023): Reference wages and turnover intentions: evidence from linked employer-employee data. In: Applied Economics Letters, Jg. 30, H. 14, S. 1955-1959. DOI:10.1080/13504851.2022.2086680

    Abstract

    "This research note analyzes the nexus between workers’ turnover intentions and workers’ own wages, internal and external reference wages. Worker and establishment surveys are linked with administrative social security data for all workers in surveyed establishments. Approximately half a million worker-year observations are used to predict conditional internal and external reference wages. Results show that higher external and internal reference wages are correlated with higher turnover intentions. Thus, external reference wages seem to serve as outside options and higher reference wages of co-workers seem rather to reduce own social status than to signal better future prospects at the current employer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland: Empirische Kennziffern und subjektive Wahrnehmungen (2023)

    Niehues, Judith;

    Zitatform

    Niehues, Judith (2023): Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland: Empirische Kennziffern und subjektive Wahrnehmungen. In: M. Rupprecht (Hrsg.) (2023): Wirtschaft für morgen: Inflation, Bitcoin, Bürgergeld, S. 11-33.

    Abstract

    "Diskussionen zur Verteilung von Einkommen und Vermögen sind in Deutschland ausgesprochen populär. Immer wieder wird das Thema aufgegriffen, öffentlich in Talkshows, bei Tarifverhandlungen oder im Parlament, privat im Freundes- und Kollegenkreis oder am Stammtisch. Das ist auch nachvollziehbar, schließlich ist jeder ein Teil davon. Viele haben eine Meinung dazu, wie die Verteilung in Deutschland aussieht, einige sogar ganz konkrete Vorstellungen, wie sie aussehen sollte und womit sich dies erreichen ließe. Diese Meinungen und Vorstellungen basieren allerdings häufig auf unvollständigen, manchmal sogar falschen Informationen. Infolgedessen stehen auch die Maßnahmen, die zur Herstellung einer "fairen" und "gerechten" Verteilung unterstützt oder gar gefordert werden, bisweilen auf tönernen Füßen. Doch woran liegt das eigentlich? Warum weicht die Wahrnehmung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland von der Wirklichkeit ab? Wie sieht letztere tatsächlich aus, und wie sind diese Fakten einzuordnen? Diese und weitere Fragen greift Judith Niehaus im vorliegenden Beitrag auf. Dabei zeigt sich u.a., dass so manche Wahrnehmung des Status quo nicht in die (öffentliche) Diskussion, sondern in die Mottenkiste gehört, Gleichzeitig wird deutlich, dass es zwischen der Verteilung der Einkommen einerseits und jener der Vermögen andererseits deutliche Unterschiede gibt - die allerdings ebenfalls nicht unbedingt den Erwartungen entsprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Kohlhammer)

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