Springe zum Inhalt

Dossier

Pendlerinnen und Pendler am Arbeitsmarkt

Der Anteil der Pendlerinnen und Pendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ist seit Jahren hoch. Rund 60 Prozent - das sind über 20 Mio. Beschäftigte - arbeiteten 2023 in einer anderen Gemeinde als der, in der sie wohnten. Die Beschäftigten legten dabei durchschnittlich gut 17 Kilometer auf ihrem Weg zur Arbeit zurück. Durch die Zunahme mobilen Arbeitens und Home Office nahm die Pendelhäufigkeit allerdings ab.
Das IAB-Dossier bietet Informationen zur räumlichen Mobilität der Beschäftigten in Deutschland.
Mit dem Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Homeoffice und Grenzpendler: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/2797) (2022)

    Zitatform

    (2022): Homeoffice und Grenzpendler. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/2797). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3006 (02.08.2022)), 11 S.

    Abstract

    Währende der Corona-Pandemie arbeiteten zahlreiche deutsche Grenzpendler im Home-Office für ihren ausländischen Arbeitgeber. Die damit einhergehenden steuerlichen Konsequenzen sind Gegenstand der Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. In Deutschland ansässige Grenzgänger sind hier unbeschränkt steuerpflichtig und im Nachbarstaat grundsätzlich nur mit ihren dortigen Einkünften steuerpflichtig, die Deutschland von der Besteuerung freistellt. Aufgrund von höherer Gewalt wurden mit den Nachbarstaaten Konsultationsvereinbarungen abgeschlossen, die zum 30. Juni 2022 ausgelaufen sind. Danach gelten die bestehenden Regelungen des jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommens, nach denen eine Doppelbesteuerung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit vermieden wird. Die Bundesregierung arbeitet an dauerhaften Regelungen bezüglich der Tätigkeit von Grenzpendlern im Homeoffice. Rechtssicherheit kann nur im Rahmen einer breiten internationalen Abstimmung oder konkreter bilateraler Vereinbarungen erzielt werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fachkräftesituation in der Region Trier: Analysen aus dem Projekt Task Force Grenzgänger 2.0 (2021)

    Arnold, Daniel; Otto, Anne ; Klug, A.;

    Zitatform

    Arnold, Daniel, A. Klug & Anne Otto (2021): Fachkräftesituation in der Region Trier: Analysen aus dem Projekt Task Force Grenzgänger 2.0. (Stadt-Fokus 12/2020), Trier, 35 S.

    Abstract

    "Dieser Stadtfokus basiert auf Analysen der Fachkräftesituation der Region Trier, die im Rahmen einer Veranstaltung im April 2019 im Rahmen des Projekts Task Force Grenzgänger 2.0 vorgestellt wurden, und ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Regional Saarbrücken entstanden. Die Veröffentlichung untersucht zunächst auf der Grundlage von regionalen Daten umfassend, welche Berufsgruppen und Branchen in der Region Trier von Engpässen in der Versorgung mit Fachkräften betroffen sind. In einem weiteren Schritt werden zukünftige Perspektiven der regionalen Fachkräftesituation betrachtet. Im Einzelnen sind dies die demographische Entwicklung, der Ausbildungsstellenmarkt, bislang ungenutzte Arbeitskräftepotentiale sowie die Chancen des technologischen Wandels bzw. der Digitalisierung für die Fachkräftesituation. Die Analysen vermitteln einen umfassenden Eindruck des regionalen Arbeitsmarkts vor der Corona-Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Corona Pandemie und der Arbeitsmarkt in der Region Trier: Untersuchungsergebnisse aus dem Projekt Task Force Grenzgänger 2.0 : Eine Studie im Rahmen des Interreg-Projekts "Task-Force Grenzgänger 2.0" (2021)

    Arnold, Daniel; Huang, Yue ; Marx, Lena; Feld, Jonas;

    Zitatform

    Arnold, Daniel, Jonas Feld, Yue Huang & Lena Marx (2021): Die Corona Pandemie und der Arbeitsmarkt in der Region Trier. Untersuchungsergebnisse aus dem Projekt Task Force Grenzgänger 2.0 : Eine Studie im Rahmen des Interreg-Projekts "Task-Force Grenzgänger 2.0". Trier, 25 S.

    Abstract

    Diese Studie ist im Rahmen des Interreg-Projekts 'Task Force Grenzgänger 2.0' entstanden und untersucht die Auswirkungen der Pandemie auf die Beschäftigung nach Branchen und Unternehmen und die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarkts (Trier/Luxemburg) während der Pandemie. In der Stadt Trier ist sowohl der Anteil der stark und sehr stark betroffenen als auch der nicht betroffenen Beschäftigten überdurchschnittlich. Die klein- und mittelständische Betriebsstruktur sowie die Bedeutung von Tourismus und Einzelhandel in der Stadt Trier sind eher nachteilig. Die hohen Beschäftigungsanteile im Gesundheitswesen, Verwaltung und Wissenschaft sind von Vorteil. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Corona variiert regional. Durch die beschleunigte digitale Transformation haben IT-Kenntnisse an Bedeutung gewonnen. Durch die Pandemie hat sich das Arbeitskräfteangebot durch den Rückzug vom Arbeitsmarkt und weniger Zuzüge reduziert. Der Luxemburger Arbeitsmarkt hat sich schnell vom Einbruch erholt. Die Zahl der Grenzgänger nimmt weiter zu. Auch die Grenzgänger arbeiten seit der Pandemie vermehrt aus dem Homeoffice. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aspekte mobil-flexibler Arbeit (2021)

    Bölsch-Peterka, R.; Böckelmann, I.;

    Zitatform

    Bölsch-Peterka, R. & I. Böckelmann (2021): Aspekte mobil-flexibler Arbeit. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 56, H. 4, S. 215-221.

    Abstract

    "Berufliche Mobilität und Flexibilität sind an sich kein Phänomen, das erst durch den Wandel der Arbeitswelt entstanden ist. Kennzeichnend ist für die heutige Zeit, dass die berufliche Mobilität von immer mehr Unternehmen gefordert wird und somit auch mehr Beschäftigte betroffen sind. Sie weitet sich auf andere Berufszweige aus und ist nicht nur für die mobilen Berufe, wie zum Beispiel Berufskraftfahrerinnen oder -fahrer, von Relevanz. Neben den positiven Seiten mobiler Arbeit für die Beschäftigten (wie z. B. Freiräume, Gestaltungsmöglichkeiten) zeigen sich auch negative Folgen der mobilen Arbeitens. Zum Teil bestehen schon Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener Aspekte dieser Arbeitsform, jedoch gibt es wenige Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen der kombinierten Formen der mobil-flexiblen Arbeit (Multimobilität)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The role of work–life balance and autonomy in the relationship between commuting, employee commitment and well-being (2021)

    Emre, Onur; De Spiegeleare, Stan;

    Zitatform

    Emre, Onur & Stan De Spiegeleare (2021): The role of work–life balance and autonomy in the relationship between commuting, employee commitment and well-being. In: The International Journal of Human Resource Management, Jg. 32, H. 11, S. 2443-2467. DOI:10.1080/09585192.2019.1583270

    Abstract

    "Commuting can be tiring and stressful. An unavoidable part of life for many people, it is almost always associated with negative outcomes. This study examined the implications of commuting time for the commitment and well-being of employees. This paper uses ‘conservation of resources’ theory and job demands–resources approaches to argue that employees with long commutes will be less committed and experience lower well-being. These effects are also expected to be mediated by the work–life balance of the employees and interact with the level of autonomy they perceive themselves to have. Data from the fifth European Working Conditions Survey indicate that there is a negative relationship between commuting time, commitment and well-being. Results also suggest that work–life balance mediates part of these relationships and, finally, that autonomy can act as a buffer against the effects of commuting time on both commitment and well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Public good provision and local employment: Evidence from grammar school closures in East Germany (2021)

    Freier, Ronny ; Simmler, Martin ; Wittrock, Christian;

    Zitatform

    Freier, Ronny, Martin Simmler & Christian Wittrock (2021): Public good provision and local employment. Evidence from grammar school closures in East Germany. In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 88. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2021.103672

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The spatial dimension of coronavirus crisis management and the role of subnational actors in the German–Polish border region (2021)

    Hennig, Anja ;

    Zitatform

    Hennig, Anja (2021): The spatial dimension of coronavirus crisis management and the role of subnational actors in the German–Polish border region. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S859-S871. DOI:10.1080/14616696.2020.1846065

    Abstract

    "The paper is concerned with the spatial dimension of the coronavirus crisis and the tensions it created in multilevel governance in the Polish–German border region. Regarding the spatial dimension of the crisis, territoriality is referred to as the political competence to exert control over a national territory and over places particularly affected by the coronavirus crisis and its management – from local hubs of outbreaks to twin cities in border regions facing closed borders. Territoriality was mirrored in the unilateral decisions of the central governments to close national borders in Europe. Considering spatiality as well as the asymmetric multilevel setting of cross-border Polish–German relations, this paper investigates to what extent subnational actors were able to interact in a cross-border sense in this situation. The paper shows the relevance of subnational political authorities and highlights the significance of civil society actors in times of crisis, as they were able to lobby for a less restrictive border management response and helped to hold – merely through digital activities – the web of bilateral relations together. In this light, it may enhance the ability of further research to take a multilevel territorial perspective for a more nuanced picture of the pandemic’s effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befindet sich die „Metropolregion Mitteldeutschland“ auf dem Weg zur räumlich integrierten Region? Eine empirische Untersuchung der Berufspendlerverflechtungen (2021)

    Kauffmann, Albrecht;

    Zitatform

    Kauffmann, Albrecht (2021): Befindet sich die „Metropolregion Mitteldeutschland“ auf dem Weg zur räumlich integrierten Region? Eine empirische Untersuchung der Berufspendlerverflechtungen. In: M. T. W. Rosenfeld & A. Stefansky (Hrsg.) (2021): „Metropolregion Mitteldeutschland“ aus raumwissenschaftlicher Sicht, S. 76-95.

    Abstract

    "Die „Metropolregion Mitteldeutschland“ war von 2009 bis 2013 als Städtenetzwerk von elf Städten verfasst, eingebettet in die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Erwartet wurden eine Stärkung der Synergieeffekte zwischen den Städten durch interkommunale Kooperation und die Entstehung einer polyzentrischen Metropolregion. Mithilfe eines doppelt beschränkten Gravitationsmodells werden im vorliegenden Beitrag die Pendlerverflechtungen zwischen den elf Städten einschließlich der sie umschließenden funktionalen Regionen untersucht. Es zeigt sich, dass die Intensität des beruflichen Pendelns nicht nur von der Entfernung, sondern auch von der Existenz einer Landesgrenze zwischen den Städten beeinflusst wird. Dies deutet darauf hin, dass eine länderübergreifende interkommunale Kooperation auch vom Verhalten der Länder beeinflusst wird. Auch dürften die besten Bedingungen für eine Zusammenarbeit der Städte im geografischen Zentrum der Region gegeben sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does temporary employment increase length of commuting: Longitudinal evidence from Australia and Germany (2021)

    Laß, Inga ; Rüger, Heiko ; Wooden, Mark ; Skora, Thomas ; Bujard, Martin ;

    Zitatform

    Laß, Inga, Thomas Skora, Heiko Rüger, Mark Wooden & Martin Bujard (2021): Does temporary employment increase length of commuting: Longitudinal evidence from Australia and Germany. (Melbourne Institute Working Paper Series 2021,7), 27 S.

    Abstract

    "By definition, temporary workers, such as fixed-term, casual and temporary agency workers, have jobs that are far less stable than permanent jobs. However, surprisingly few studies have investigated whether and to what extent this lesser stability translates into longer commutes to work. Using data from the German SOEP and the Australian HILDA Survey, this article investigates the link between temporary employment and length of commutes in different institutional contexts. We compare three types of temporary workers and apply fixed-effects regression, thereby accounting for unobserved worker heterogeneity. We also estimate unconditional quantile regression (UQR) models, thus allowing us to examine how the commuting length differential varies over the commuting length distribution. The results suggest that the link between temporary employment and commuting length varies by employment type and institutional context, as well as location in the distribution. On average, agency work is associated with longer commutes than permanent work in both countries, whereas fixed-term contracts are only associated with longer commutes in Germany. Further, UQR shows these associations are often strongest in the upper end of the distribution. For casual work, mean regression suggests no commuting length differential, whereas the UQR shows negative associations for large parts of the distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt der Großregion: Der Einfluss der Covid-19-Pandemie (2021)

    Pigeron-Piroth, Isabelle; Nienaber, Birte ; Dörrenbächer, H. Peter ; Funk, Ines; Belkacem, Rachid;

    Zitatform

    Pigeron-Piroth, Isabelle, Ines Funk, Birte Nienaber, H. Peter Dörrenbächer & Rachid Belkacem (2021): Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt der Großregion. Der Einfluss der Covid-19-Pandemie. In: Informationen zur Raumentwicklung, Jg. 48, H. 2, S. 74-85.

    Abstract

    "Während der erste Welle der Pandemie im Frühjahr 2020 wurde die grenzüberschreitende Mobilität in der Großregion (Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Wallonien) massiv beschränkt. Seit Beginn der zweiten Welle der Pandemie im Herbst 2020 stehen die Grenzen erneut im Fokus der öffentlichen Debatte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pendelmobilität und partnerschaftliche Arbeitsteilung: Eine Studie über Geschlechterungleichheiten in heterosexuellen Paarbeziehungen (2021)

    Stenpaß, Anna;

    Zitatform

    Stenpaß, Anna (2021): Pendelmobilität und partnerschaftliche Arbeitsteilung. Eine Studie über Geschlechterungleichheiten in heterosexuellen Paarbeziehungen. (Research), Wiesbaden: Springer VS, 298 S. DOI:10.1007/978-3-658-31746-1

    Abstract

    "Anna Stenpaß verbindet in dieser Studie quantitative und qualitative Daten, um ein umfassendes Bild von einem bisher wenig erforschten Untersuchungsfeld zu erhalten. Anhand eines Mixed-Methods Ansatzes untersucht sie den Einfluss beruflicher Pendelmobilität auf die innerpartnerschaftliche Verteilung der Hausarbeit und Kinderbetreuung. Sie verdeutlicht, dass eine ungleiche Verteilung dieser Arbeiten auch im Zusammenhang mit der Pendelmobilität besteht. Insbesondere weibliche Pendler tragen oftmals weiterhin die Hauptverantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung, auch wenn sie neben der Erwerbstätigkeit berufsbedingt pendeln – und stehen damit einer Dreifachbelastung gegenüber. Wohlgleich verdeutlichen die Analysen, dass sich auch Möglichkeiten 'harmonischer' Arrangements etablieren lassen. Wie die Pendler*innen mit den unbezahlten Arbeiten umgehen und welche Arrangements sie im Umgang mit diesen herstellen, hängt von einem Zusammenspiel handlungstheoretischer Aspekte, normativer Einstellungen sowie der subjektiven Wahrnehmung der Pendelmobilität und deren Nutzen und Kosten ab." (Autorenreferat, © 2020 Springer)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Virus und die virtuelle Mobilität: Homeoffice und Pendeln könnten neu gewichtet werden (2021)

    Weber, Patrick ;

    Zitatform

    Weber, Patrick (2021): Das Virus und die virtuelle Mobilität. Homeoffice und Pendeln könnten neu gewichtet werden. In: WZB-Mitteilungen H. 171, S. 41-43.

    Abstract

    "Mit dem Homeoffice etablierte sich in der Pandemie eine virtuelle Mobilitätsoption. Sie hilft, physische Kontakte beim Pendeln und am Arbeitsplatz zu reduzieren. Daten der Studie Mobicor („Mobilität in Zeiten der Corona-Pandemie“) zeigen sowohl großes ungenutztes Homeoffice-Potenzial als auch sozial ungleiche Zugangsmöglichkeiten. Lastet das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz somit wieder besonders auf den Einkommensschwächsten? Kann Homeoffice dennoch eine Chance sein?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufspendler in Bayern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/32464) (2021)

    Zitatform

    (2021): Berufspendler in Bayern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/32464). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32464 (21.09.2021)), 8 S.

    Abstract

    In ihrer Kleinen Anfrage thematisieren die Fragesteller die zunehmende Anzahl von Pendlern in Bayern, was vor allem in Ballungszentren zu zunehmenden Staus und Überlastungen des Nahverkehrs führt. Ursache für die zunehmende Mobilität sind steigende Mieten und ein angespannter Wohnungsmarkt an den Arbeitsorten. Die Bundesregierung listet in ihrer Antwort die Anzahl der Pendler in Bayern für die Jahre 2000 bis 2020 auf. Der Pendleranteil stieg in diesem Zeitraum von 59,97 Prozent auf 65,02 Prozent. Die geschätzte durchschnittliche Pendelentfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort (einfache Wegstrecke) betrug im Jahr 2020 in Bayern 17,49 km. Insgesamt benutzen 74,4 Prozent der Pendler ihr eigenes Kraftfahrzeug für den Arbeitsweg. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Parental commuting and child well-being in Germany (2020)

    Borowsky, Christine ; Drobnic, Sonja ; Feldhaus, Michael ;

    Zitatform

    Borowsky, Christine, Sonja Drobnic & Michael Feldhaus (2020): Parental commuting and child well-being in Germany. In: Journal of Family Research, Jg. 32, H. 2, S. 357-392. DOI:10.20377/jfr-370

    Abstract

    "Die Zahl der Berufspendler/- innen ist in Deutschland insgesamt angestiegen. Dies betrifft auch die Gruppe der Langzeit-/Fernpendler/- innen, die mindestens zwei Stunden für den Hin- und Rückweg zur Arbeit benötigen. Die Gruppe dieser Fernpendler/- innen umfasst in Deutschland rund 1,6 Millionen Personen. Bislang existiert jedoch nur wenig Forschung zu den möglichen Konsequenzen langer Pendelzeiten für das Familienleben und die Entwicklung von Kindern. Auf der Basis eines gepoolten Datensatzes des Deutschen Familienpanels pairfam wird nunmehr der Zusammenhang zwischen dem elterlichen Fernpendeln, der Qualität der Eltern-Kind-Beziehung und dem kindlichen Wohlbefinden untersucht, und dies sowohl aus der Perspektive der Eltern als auch aus der Kindesperspektive. Einige der Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fernpendeln sich negativ auf die Eltern-Kind-Beziehung und das kindliche Wohlbefinden auswirkt. Allerdings ist dieser Zusammenhang eher schwach ausgeprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Grenzpendler aus dem Ausland: Immer mehr Beschäftigte in Deutschland mit ausländischem Wohnort (2020)

    Buch, Tanja ; Carstensen, Jeanette; Otto, Anne ; Hamann, Silke ; Seibert, Holger ; Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Jeanette Carstensen, Silke Hamann, Anne Otto, Holger Seibert & Georg Sieglen (2020): Grenzpendler aus dem Ausland: Immer mehr Beschäftigte in Deutschland mit ausländischem Wohnort. (IAB-Kurzbericht 09/2020), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Ausländische Arbeitskräfte mit Wohnsitz im Ausland, die in Deutschland arbeiten, haben in den letzten Jahren an Bedeutung für den Arbeitsmarkt gewonnen, wobei insbesondere die Anzahl der Grenzpendler aus Osteuropa stark angestiegen ist. In der aktuellen Corona-Krise darf nur ein Teil von ihnen die weitgehend geschlossenen EU-Binnengrenzen passieren. Unsere Analysen zur Herkunft , zur regionalen Verteilung in Deutschland sowie zu den Tätigkeiten der Grenzpendler basieren auf Arbeitsmarktdaten zum Zeitpunkt offener Grenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Is there loss aversion in the trade-off between wages and commuting distances? (2020)

    Dauth, Wolfgang ; Haller, Peter;

    Zitatform

    Dauth, Wolfgang & Peter Haller (2020): Is there loss aversion in the trade-off between wages and commuting distances? In: Regional Science and Urban Economics, Jg. 83, 2020-02-01. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2020.103527

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Orts- und zeitflexibel arbeiten: Freiräume nutzen, Überlastung vermeiden (2020)

    Frindte, Tobias; Thalmann, Andrea; Kockskämper, Stefanie;

    Zitatform

    (2020): Orts- und zeitflexibel arbeiten. Freiräume nutzen, Überlastung vermeiden. (baua: Praxis), Dortmund, 42 S. DOI:10.21934/baua:praxis20200630

    Abstract

    "Die BAuA-Broschüre zeigt beispielhaft, wie Chancen und Risiken von orts- und zeitflexibler Arbeit aufeinandertreffen. Sie beschreibt nicht die aktuelle Situation in der COVID-19 Pandemie, ihre Gestaltungsempfehlungen gelten jedoch auch für diese Situation. Internet, leistungsfähige mobile Computer, Smartphones und schnelle Datenverbindungen haben die Arbeitswelt verändert. Tätigkeiten, die sich mit digitaler Hilfe erledigen lassen, sind nicht mehr an feste Orte und Zeiten gebunden, Unterlagen und Informationen können jederzeit und fast überall abgerufen werden. Telefon- und Videokonferenzen ersetzen zudem immer häufiger den direkten Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Welche Formen des orts- und zeitflexiblen Arbeitens gibt es? Wie weit sind diese verbreitet und wo liegen die Vorteile bzw. wann sind sie problematisch und gesundheitsgefährdend? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die vorliegende baua: Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Commuting and self-employment in Western Europe (2020)

    Giménez-Nadal, José Ignacio ; Molina, José Alberto ; Velilla, Jorge ;

    Zitatform

    Giménez-Nadal, José Ignacio, José Alberto Molina & Jorge Velilla (2020): Commuting and self-employment in Western Europe. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 514), Essen, 29 S.

    Abstract

    "This paper explores the commuting behavior of workers in Western European countries, with a focus on the differences in commuting time between employees and the self-employed in these countries. Using data from the last wave of the European Working Conditions Survey (2015), we analyze the commuting behavior of workers, finding that male and female self-employed workers devote 14% and 20% less time to commuting than their employee counterparts, respectively. Furthermore, differences in commuting time between employees and self-employed females depend on the degree of urbanization of the worker's residential location, as the difference in commuting time between the two groups of female workers is greater in rural areas, in comparison to workers living in urban areas. By analyzing differences in commuting time between groups of European workers, our analysis may serve to guide future planning programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Belastungen und Gefährdungen bei berufsbedingter Mobilität: eine Tagebuchstudie (2020)

    Jandova, Alzbeta;

    Zitatform

    Jandova, Alzbeta (2020): Belastungen und Gefährdungen bei berufsbedingter Mobilität. Eine Tagebuchstudie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 55, H. 1, S. 38-42.

    Abstract

    "Zielstellung: Ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ist berufsbedingt mobil (mobile Tätigkeit, Wochenendpendeln und Fernpendeln), was unter anderem auf die steigende Notwendigkeit einer Kunden- bzw. Dienstleistungsorientierung oder Nachfrage nach mobiler Altenpflege zurückzuführen ist. In 2012 fanden 139 Personen ihren Tod im Straßenverkehr, während sie ihren beruflichen Verpflichtungen nachgegangen sind. Verkehrsunfälle haben deutlich schwerere Folgen und längere Ausfallzeiten als andere Arbeitsunfälle, und sie stellen gleichzeitig eine besondere Herausforderung für die Prävention dar, da sie nur zu einem kleinen Teil bei innerbetrieblichen Wegen und Tätigkeiten geschehen.
    Methode: Die Tagebuchbefragung stellt eine von mehreren Datenerhebungsmethoden, die im Rahmen des Projekts „BestMobil: Berufsbedingte Mobilität – Identifizierung und Erprobung von Präventionsansätzen“ (DGUV) eingesetzt wurden. Das Tagebuch wurde früh/vor der Schicht und abends/nach der Schicht ausgefüllt und enthielt Fragen zur Erwartungshaltung an den Tag; zum Wohlbefinden (vorher/nachher), zur Arbeits-, Fahrt- sowie Pausendauer, zur psychischen und physischen Belastung, Konflikten, zu unterstützenden Faktoren sowie zu kurzfristigen Folgen psychischer Fehlbeanspruchung.
    Ergebnisse: Die Auswertung der Tagebucheinträge (Pretest) von n=36 Teilnehmern aus neun Unternehmen gibt Einblick in den Alltag der mobil Tätigen. Es liegen Informationen über sehr lange Arbeitszeiten bei gleichzeitig eher kurzen Pausen, die häufigsten Konflikte und Faktoren, die den mobilen Arbeitstag leichter machen, sowie über die häufigsten psychischen und physischen Beschwerden vor.
    Schlussfolgerung: Aus den Ergebnissen geht hervor, dass ein gutes Terminmanagement, das sowohl gute Vorbereitung, feste Pausenzeitfenster sowie auch Zeitpuffer einbezieht, ein hohes Präventionspotenzial aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku"

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Persistence of commuting habits: Context effects in Germany (2020)

    Jost, Ramona ;

    Zitatform

    Jost, Ramona (2020): Persistence of commuting habits: Context effects in Germany. (IAB-Discussion Paper 14/2020), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Das vorliegende Papier analysiert auf der Grundlage der georeferenzierten Daten das Pendelverhalten der Beschäftigten in Deutschland. Mit Hilfe eines verhaltensökonomischen Ansatzes, der auf der Studie von Simonsohn (2006) für die USA basiert, kann ich zeigen, dass nicht nur der Lohn und die individuelle Heterogenität die Pendelentscheidung prägen, vielmehr hängt das Pendelverhalten vom Kontext ab, den die Individuen in der Vergangenheit ausgesetzt waren. Insbesondere wird das Pendelverhalten von den in der Vergangenheit beobachteten Pendelzeiten beeinflusst: Beschäftigte entscheiden sich, nach einem Umzug, in eine neue Region, für einen längeren Pendelweg je länger die durchschnittliche Pendelzeit in der Region vor dem Umzug war. Dieser Effekt ist besonders hoch für ältere Beschäftigte, jedoch fällt er für Männer und Frauen gleich stark aus. Meine Ergebnisse sind robust und zeigen, dass weder individuelle Heterogenität noch Selektivität und Endogenitätsprobleme meine Ergebnisse treiben. Zudem verschwindet der Effekt der Region vor dem Umzug, falls Beschäftigte in der neuen Region wohnen bleiben: Beschäftigte ziehen erneut um und passen sich dem Pendelverhalten der neuen Region an. Dies steht im Einklang mit den Vorhersagen der verhaltensökonomischen Theorie, nicht allerdings mit den Annahmen konstanter Präferenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen