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Dossier

Demografischer Wandel und Arbeitskräfteangebot

Mit dem demografischen Wandel sinkt die Zahl der erwerbsfähigen Menschen in Deutschland. Die Infoplattform enthält Analysen und Szenarien, die diese Entwicklung beschreiben und den Einfluss einer weiter steigenden Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sowie die Migration berücksichtigen.

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  • Literaturhinweis

    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Niedersachsen und Bremen (2025)

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Harten, Uwe & Martin Wrobel (2025): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Niedersachsen und Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2025), Nürnberg, 67 S. DOI:10.48720/IAB.RENSB.2502

    Abstract

    "Die vorliegende Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren im Zeitraum zwischen 2000 und 2023 mit einem Fokus auf die Bundesländer Niedersachsen und Bremen und deren Kreise und kreisfreien Städte. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Niedersachsen im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlich und jene in Bremen leicht unterdurchschnittlich entwickelt. Dabei weisen nahezu alle Kreise und kreisfreien Städte ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Stärke der Beschäftigungsdynamik variiert allerdings deutlich über die Regionen hinweg. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, variieren in Vorzeichen und Stärke über die Regionen hinweg. Für beide Länder gilt insgesamt, dass sie mit Blick auf die Beschäftigungsentwicklung, wenn auch im unterschiedlichen Ausmaß, von ihrer Branchenstruktur profitieren. Die Betriebsgrößenstruktur sowie landes- und regionsspezifische Standorteffekte wiederum begünstigten die Entwicklung in Niedersachsen, dämpften diese aber in Bremen. Während für die Qualifikationsstruktur in Niedersachsen ein leicht dämpfender Effekt auf die Beschäftigungsentwicklung ermittelt werden konnte, ging von ihr in Bremen ein leicht positiver Einfluss aus. Mit Blick auf die demografische Entwicklung wirkte die Altersstruktur der Beschäftigten im Untersuchungszeitraum sowohl in Niedersachsen als auch Bremen wachstumsfördernd. In Bremen zeigt sich der Effekt jedoch nur schwach positiv, womit er weit weniger günstig ausfiel, als in allen anderen westdeutschen Regionen. Aus unseren Ergebnissen schlussfolgern wir u. a., dass mit Maßnahmen zur allgemeinen Verbesserung der Qualifikationsstruktur vorhandene Potenziale aktiviert werden könnten, um die Beschäftigungsdynamik in beiden Ländern positiv zu beeinflussen. Hinsichtlich der demografischen Entwicklung gilt es, junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte im Land zu halten oder gar dazuzugewinnen sowie die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine höhere Weiterbildungsbeteiligung, auch verbunden mit physischen Arbeitserleichterungen, zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Die Wirtschaftskrise trifft auf einen voranschreitenden demografischen Wandel (Interview) (2025)

    Keitel, Christiane; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Enzo Weber (interviewte Person) (2025): Die Wirtschaftskrise trifft auf einen voranschreitenden demografischen Wandel (Interview). In: IAB-Forum H. 21.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250321.01

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt stecken seit drei Jahren in einer Schwächephase fest. Trotzdem zeigt sich die IAB-Prognose verhalten optimistisch. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, spricht im Interview darüber, was den Arbeitsmarkt im laufenden Jahr voraussichtlich erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Keitel, Christiane; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Bleiben oder gehen? Das Demografieproblem lässt sich nicht allein durch die Zuwanderung von Fachkräften lösen. Wir müssen auch deren Abwanderung verringern: Denkfabrik (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Enzo Weber (2025): Bleiben oder gehen? Das Demografieproblem lässt sich nicht allein durch die Zuwanderung von Fachkräften lösen. Wir müssen auch deren Abwanderung verringern. Denkfabrik. In: Wirtschaftswoche H. 3, S. 38.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Germany's Demographic Challenge and the Central Role of Migration: Evidence from Labour Market and Mobility Data. Commentary (2025)

    Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya (2025): Germany's Demographic Challenge and the Central Role of Migration. Evidence from Labour Market and Mobility Data. Commentary. Milano, o. Sz.

    Abstract

    "Germany’s demographic and labour market developments over the past decade reveal a structural transformation with long-term implications. Declining fertility, population ageing, and a shrinking domestic workforce have increased the importance of migration as one key component of labour supply, economic performance, and system sustainability. Using recent administrative statistics and new panel survey data, this commentary summarises the empirical evidence on Germany’s demographic pressures, the contribution of migrants to labour market dynamics, and emerging patterns in onward and return mobility. Projections indicate a substantial contraction of Germany’s labour force potential in the coming decades. Under a zero-migration scenario, the working-age population will decrease by approximately 16 million individuals by 2060, even when assuming rising employment rates among women and older workers." (Text excerpt, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Ohne ausländische Beschäftigte wird es in vielen Berufen eng (2025)

    Kuhn, Sarah; Schwengler, Barbara; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Kuhn, Sarah, Barbara Schwengler, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2025): Ohne ausländische Beschäftigte wird es in vielen Berufen eng. In: IAB-Forum H. 13.05.2025, 2025-05-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250513.01

    Abstract

    "Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird aktuell vor allem durch die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Mangel an Fach- und Arbeitskräften bestimmt. In der Diskussion, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann, spielen ausländische Beschäftigte eine immer wichtigere Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Arbeitskräftemangel: Ausländische Beschäftigte spielen eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt (2025)

    Kuhn, Sarah; Schwengler, Barbara; Seibert, Holger; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Kuhn, Sarah, Barbara Schwengler, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2025): Demografischer Wandel und Arbeitskräftemangel: Ausländische Beschäftigte spielen eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 08/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2508

    Abstract

    "Von den knapp 35 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland sind über 8 Millionen mindestens 55 Jahre alt. Sie gehen voraussichtlich in den nächsten zehn bis zwölf Jahren in Rente. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik war dieser Anteil an Altersabgängen so hoch. Die Autor*innen beleuchten, welche Regionen demografisch gut aufgestellt sind und wie es um die Altersstruktur der Beschäftigten auf der Ebene der Anforderungsniveaus der Berufe bestellt ist. Dabei beschreiben sie die qualifikationsspezifische Beschäftigungsentwicklung in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands und zeigen, welcher Anteil an der jeweiligen Entwicklung auf ausländische Arbeitskräfte zurückgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anticipation of future developments in labour markets: methods, data and practices of knowledge transfer in regions and localities across Europe and beyond (2025)

    Larsen, Christa; Kipper, Jenny; Webb, Aleksandra; Kleine-Rüschkamp, Lukas; Tafreschi, Darjusch;

    Zitatform

    Larsen, Christa, Jenny Kipper, Aleksandra Webb, Lukas Kleine-Rüschkamp & Darjusch Tafreschi (Hrsg.) (2025): Anticipation of future developments in labour markets. Methods, data and practices of knowledge transfer in regions and localities across Europe and beyond. (Forschung und deren Anwendung im Bereich des regionalen und lokalen Arbeitsmarktmonitorings im transnationalen Vergleich (Veröffentlichungen des IWAK)), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 193 S.

    Abstract

    "Technologischer Wandel, gesellschaftliche Krisen, grüne und digitale Transformationen sowie demografische Verschiebungen verändern die Arbeitsmärkte in vielen Regionen Europas und darüber hinaus grundlegend. Eine vorausschauende Analyse dieser Entwicklungen ist entscheidend für eine wirksame regionale Arbeitsmarktpolitik. Der Band versammelt Methoden, Daten und Praktiken des Wissenstransfers zur Prognose regionaler Arbeitsmarkttrends. 31 Expert:innen aus dem EN RLMM-Netzwerk zeigen Ansätze zur Stärkung regionaler Foresight-Kompetenz und evidenzbasierter Planung in zunehmend komplexen Arbeitsmarktsystemen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Inhaltsverzeichnis
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  • Literaturhinweis

    Contrasting the Local and National Demographic Incidence of Local Labour Demand Shocks (2025)

    Mansfield, Richard K. ;

    Zitatform

    Mansfield, Richard K. (2025): Contrasting the Local and National Demographic Incidence of Local Labour Demand Shocks. In: The Economic Journal, S. 1-67. DOI:10.1093/ej/ueaf092

    Abstract

    "This paper examines how spatial frictions that differ among heterogeneous workers and establishments shape the geographic and demographic incidence of alternative local labour demand shocks, with implications for the appropriate level of government at which to fund local economic initiatives. LEHD data featuring millions of job transitions facilitate estimation of a rich two-sided labour market assignment model. The model generates simulated forecasts of many alternative local demand shocks featuring different establishment compositions and local areas. Workers within 10 miles receive only 11.2% (6.6%) of nationwide welfare (employment) short-run gains, with at least 35.9% (62.0%) accruing to out-of-state workers, despite much larger per-worker impacts for the closest workers. Local incidence by demographic category is very sensitive to shock composition, but different shocks produce similar demographic incidence further from the shock. Furthermore, the remaining heterogeneity in incidence at the state or national level can reverse patterns of heterogeneous demographic impacts at the local level. Overall, the results suggest that reduced-form approaches using distant locations as controls can produce accurate estimates of local shock impacts on local workers, but that the distribution of local impacts badly approximates shocks’ statewide or national incidence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Approaches to Enhancing and Sustaining Engagement in Post-Retirement Work: A Scoping Review (2025)

    Premji, Raihana ; Mazur, Maryna; Choi, Charlene; Haritos, Alexia M.; Nowrouzi-Kia, Behdin ; Balakrishnar, Kishana ; Sathananthan, Aishvinigaa; Yuen, Beatrice; Long, Bao-Zhu Stephanie;

    Zitatform

    Premji, Raihana, Bao-Zhu Stephanie Long, Kishana Balakrishnar, Aishvinigaa Sathananthan, Charlene Choi, Alexia M. Haritos, Beatrice Yuen, Maryna Mazur & Behdin Nowrouzi-Kia (2025): Approaches to Enhancing and Sustaining Engagement in Post-Retirement Work: A Scoping Review. In: Journal of aging and health, S. 1-22. DOI:10.1177/08982643251378213

    Abstract

    "Background and Objectives: With an aging population and growing economic hardship for many older adults, post-retirement work is increasingly common but often challenging due to complex, intersecting factors. This scoping review aims to identify key barriers and facilitators to post-retirement work. Methods: We searched APA PsycINFO, Embase, CINAHL, Scopus, and Web of Science for peer-reviewed studies (2000–2025) on post-retirement work among adults aged 50–80. Eligible studies underwent two rounds of screening and risk of bias assessment. Results: Fifty-two studies were included in this scoping review. Four key themes emerged: (1) social factors, (2) health-related factors, (3) workplace factors, and (4) financial factors. Barriers and facilitators included health status, discrimination, job conditions, financial stability, policy support, social networks, and personal fulfillment. Discussion: Post-retirement work is shaped by diverse factors with important policy implications. Future research should examine underrepresented groups and regional differences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Generational Disparities and Their Impact on Sectoral Labour Demand (2025)

    Rigó, Richard ; Snieška, Vytautas ; Krajčo, Karol ; Navickas, Valentinas ; Grenčíková, Adriana ;

    Zitatform

    Rigó, Richard, Adriana Grenčíková, Karol Krajčo, Valentinas Navickas & Vytautas Snieška (2025): Generational Disparities and Their Impact on Sectoral Labour Demand. In: Inžinerine ekonomika, Jg. 36, H. 2, S. 212-225. DOI:10.5755/j01.ee.36.2.39850

    Abstract

    "This study estimates the economic impacts of demographic changes driven by generational changes on the labor market and business environment in the Slovak Republic and selected European countries (Hungary, Poland, Czech Republic, Germany, France, Italy). It examines how demographic changes influence sectoral labor demand and the number of business entities. The main research questions are: RQ1: How do generational disparities affect sectoral demand? RQ2: How do generational disparities affect the number of entrepreneurs in the labour market? A comparative analysis of statistical data from 2013 to 2023 shows that sectors such as wholesale, retail, industry, and information and communication technology (ICT) face a shortage of skilled labour. To address RQ2, a regression analysis covering the long-term period from 1995 to 2020 is applied. The evaluation of RQ2 is supported by two hypotheses (H). H1: Changes in population development affect the number of enterprises at a statistically significant level. H2: Changes in population development affect the size of companies in a statistically significant variable. The results indicate that demographic trends associated with generational changes are reshaping the labor market structure, with the most significant impact observed in industries with high skill requirements and the segment of small and medium-sized enterprises. These businesses are flexible yet particularly vulnerable to shortages of skilled labor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss von beruflicher Ähnlichkeit und Arbeitsmarktbedingungen auf Berufswechsel: Eine exemplarische Analyse von 31 Berufen für den Ausbau erneuerbarer Energien (2025)

    Risius, Paula; Engler, Jan; Quispe Villalobos, Valeria; Malin, Lydia ; Mertens, Armin; Arndt, Franziska;

    Zitatform

    Risius, Paula, Valeria Quispe Villalobos, Lydia Malin, Franziska Arndt, Armin Mertens & Jan Engler (2025): Der Einfluss von beruflicher Ähnlichkeit und Arbeitsmarktbedingungen auf Berufswechsel. Eine exemplarische Analyse von 31 Berufen für den Ausbau erneuerbarer Energien. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,40), Köln, 37 S.

    Abstract

    "Für die Energiewende werden in unterschiedlichen Berufen Fachkräfte dringend gesucht: Allein in den 31 für die vorliegende Studie betrachteten energierelevanten Berufen konnten im Jahr 2024 knapp 119.000 der insgesamt knapp 185.000 offenen Stellen nicht besetzt werden. Damit liegt die Stellenüberhangsquote der rechnerisch nicht besetzbaren Stellen bei 64 Prozent. Das bedeutet, dass für knapp zwei von drei offenen Stellen in diesen energierelevanten Kernberufen keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte verfügbar sind. Unter den diskutierten Lösungsvorschlägen zur Fachkräftesicherung gewinnt die Debatte um Berufswechsel und die damit verbundenen Potenziale angesichts der derzeit wieder steigenden Arbeitslosenzahlen zunehmend an Relevanz. Etwa 62,5 Prozent der im Jahr 2023 neu begonnenen sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten in den untersuchten Berufen entfielen auf Berufswechsler, die vorher eine andere Tätigkeit ausgeübt hatten. Dies verdeutlich das bereits realisierte Ausmaß der vorhandenen Berufswechselpotenzialen für die Fachkräftesicherung und die damit verbundene Flexibilität von Unternehmen und Beschäftigten bei Rekrutierung, Bewerbung und Stellenbesetzung. Die vorliegende Studie widmet sich der Fragestellung, inwieweit die anhand von Kompetenzüberschneidungen gemessene Ähnlichkeit von Berufen mit einer höheren Zahl an Berufswechseln einhergeht und diese begünstigt. Zur Messung der beruflichen Ähnlichkeit wurde mithilfe von Big-Data-Methoden und unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine eigene Maßzahl entwickelt, die die berufliche Ähnlichkeit anhand von Überschneidungen der Kompetenzanforderungen zwischen Berufspaaren quantifiziert. Darüber hinaus werden ergänzend berufsspezifische Kenngrößen aus der Arbeitsmarktstatistik berücksichtigt, um weitere relevante Einflussfaktoren auf die Wechselentscheidung von Arbeitgebern und -nehmern zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe inhaltliche berufliche Ähnlichkeit Berufswechsel positiv beeinflusst: Aus Herkunftsberufen, deren Kompetenzprofile einem der betrachteten Einmündungsberufe stärker ähneln, wechseln - anteilig gemessen an der Zahl zur Verfügung stehenden Beschäftigten mit einer entsprechenden Tätigkeit im Herkunftsberuf - mehr Personen in den jeweiligen Einmündungsberuf. Regressionsanalysen zeigen darüber hinaus, dass auch die formale Ähnlichkeit von Berufen definiert durch die Klassifikation der Berufe relevant ist: Es finden mehr Wechsel zwischen Berufen statt, die dort näher beieinander liegen. Dies trifft für die ausgewählten akademisch geprägte Berufe weniger stark zu als für die Ausbildungsberufe im gewählten Berufe-Set. Die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ist durch die Fokussierung auf die ausgewählten energierelevanten Einmündungsberufe begrenzt und nicht ohne Weiteres auf andere Berufe übertragbar. Für Politik und Unternehmen lassen sich aus den Ergebnissen spezifische Handlungsempfehlungen ableiten. Grundsätzlich konnte gezeigt werden, dass Unternehmen offen für Berufswechsler sind. Die Vermutung liegt nahe, dass dies für Berufe mit Fachkräfteengpässen und steigendem Fachkräftebedarf stärker ausgeprägt sein dürfte als für andere. Um die Potenziale geeigneter Berufswechsler noch stärker zu heben, können Unternehmen in Stellenanzeigen darauf hinweisen, dass auch Bewerbungen von Personen erwünscht sind, die nur einen Teil der Kompetenzanforderungen für die Stelle erfüllen und aus anderen Tätigkeitsfeldern kommen. Diese Bemühungen können Akteure wie die Bundesagentur für Arbeit unterstützen, indem sie Kompetenzüberschneidungen zum ausgeschriebenen Stellenprofil besser sichtbar machen. Zur Überbrückung fehlender Kompetenzen sollten außerdem Qualifizierungsbausteine wie Teilqualifikationen weiter gestärkt werden. Es ist daher zu begrüßen, dass im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigt wird, die Jobcenter für die Eingliederung mit ausreichenden Mitteln auszustatten, und die Vermittlung in Arbeit zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist – Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040 (2025)

    Schneemann, Christian ; Kalinowski, Michael; Bernardt, Florian; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schneemann, Christian, Florian Bernardt, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Gerd Zika & Marc Ingo Wolter (2025): Auswirkungen des Strukturwandels auf die Arbeitsmarktregionen und Bundesländer in der langen Frist – Qualifikations- und Berufsprojektion bis 2040. (IAB-Forschungsbericht 03/2025), Nürnberg, 46 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2503

    Abstract

    "Die Bundesländer und die Arbeitsmarktregionen in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, weshalb sie auch unterschiedliche Arbeitskräfteengpässe und -überhänge aufweisen. Aufgrund ihrer verschiedenartigen Entwicklungen werden auch künftig Unterschiede im Arbeitsmarktgeschehen bestehen. Mit Hilfe des sogenannten QuBe-Modellverbundes (8. Welle der QuBe-Basisprojektion) werden langfristige immanente Megatrends wie die demografische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel und die Digitalisierung im Modell selbst erfasst und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt sichtbar gemacht. Die Analyse zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht wie in der Vergangenheit durch positive Entwicklungen im Außenhandel erholen wird. Das zukünftige Handeln der USA, China und Russlands ist schwer abzuschätzen und erhöht die Unsicherheit auf dem Weltmarkt. Zudem wird das künftige Arbeitsmarktgeschehen zu einem großen Teil von der demografischen Entwicklung, dem stetigen strukturellen Wandel (z.B. Digitalisierung im Handel) und der schwächeren Nachfrage im Baugewerbe geprägt. So wird das Arbeitskräfteangebot infolge des Bevölkerungsrückgangs in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen bis zum Jahr 2040 sinken. Zwar können einige Arbeitsmarktregionen noch Bevölkerung aufbauen, aber die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird in allen abnehmen. Infolgedessen wird auch der Arbeitskräftebedarf fast überall sinken. Insgesamt wird in vielen Bundesländern und Arbeitsmarktregionen die Erwerbslosenquote sinken oder nahezu stabil bleiben, so dass dort trotz der schlechteren konjunkturellen Entwicklung weiterhin mit Engpässen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufen zu rechnen ist. Die Rekrutierung von Arbeitskräften dürfte somit in vielen Wirtschaftsbereichen und Regionen langfristig zunehmend schwieriger werden. Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Wirtschaftszweig „Heime und Sozialwesen“ oder im Bereich der IT-Dienstleistungen wächst kontinuierlich. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund eines wohl eher noch beschleunigten Strukturwandels, der gerade die Bundesländer und Arbeitsmarktregionen schon jetzt vor große Herausforderungen stellt, in denen das Verarbeitende Gewerbe zum Beispiel die Automobilindustrie nach wie vor überdurchschnittlich. Die fortschreitende Digitalisierung und Dekarbonisierung erfordern eine permanente Modernisierung und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gerade die ökologische Transformation ist stark auf Erwerbstätige im Baugewerbe angewiesen. Eine Qualifizierung in diesem Bereich bleibt deshalb wichtig, weil die Rekrutierungssituation für Unternehmen trotz der langfristig vermutlich zurückgehenden Erwerbstätigkeit im Vergleich zu anderen Berufen auch in Zukunft schwierig sein wird. Die Umsetzung zusätzlich notwendiger Investitionen im Zuge dieser Transformation sollte nicht an fehlenden Fachkräften scheitern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schneemann, Christian ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Erhöhung des Arbeitsvolumens: Kurzstudie (2025)

    Schäfer, Holger; Schröder, Christoph; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Schäfer, Holger, Christoph Schröder & Oliver Stettes (2025): Erhöhung des Arbeitsvolumens. Kurzstudie. (IW-Gutachten / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln), Köln, 20 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel wird zur zentralen arbeitsmarktpolitischen Herausforderung in den kommenden Jahren. Denn die ersten besonders geburtenstarken Baby-Boomer-Jahrgänge werden den Arbeitsmarkt verlassen. Die Anzahl aller geleisteten Arbeitsstunden, das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen, droht massiv zu sinken. Das gilt für Deutschland insgesamt gleichermaßen wie für Bayerisch-Schwaben. Im Koalitionsvertrag werden zwar an verschiedenen Stellen geeignete Ansatzpunkte adressiert, um die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden in den kommenden Jahren zu stabilisieren. Um der großen arbeitsmarktpolitischen Herausforderung gerecht zu werden, sind aber weitergehende Maßnahmen erforderlich. Sie setzen an der ökonomischen Dringlichkeit an; von der konkreten rechtlichen und politischen Umsetzbarkeit wird abstrahiert" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demographic transition and economic growth: insights from the dynamic trade-multiplier (2025)

    Srdelić, Leonarda ; Dávila-Fernández, Marwil J.;

    Zitatform

    Srdelić, Leonarda & Marwil J. Dávila-Fernández (2025): Demographic transition and economic growth: insights from the dynamic trade-multiplier. In: Cambridge Journal of Economics, Jg. 49, H. 4, S. 755-795. DOI:10.1093/cje/beaf014

    Abstract

    "Europe is experiencing a dramatic shift in its demographic structure, ending three centuries of unprecedented population growth. However, there are few empirical estimates of the realised effect of such a process on economic performance. The present article attempts to fill this gap in the literature. We innovate by using the dynamic trade-multiplier, that is the growth rate compatible with equilibrium in the balance-of-payments (yBP), to assess the impact of demographic transition in six European countries between 1971 and 2019. Unlike most studies in the field that rely on Cobb–Douglas production functions, we adopt an open-economy approach under the premise that growth is balance-of-payments constrained in the long run. Applying time-varying-parameter estimation techniques, we estimate yBP and show it fairly approximates output growth trends. We proceed by documenting the existence of a robust correlation between the trade-multiplier and population dynamics, with the latter figuring as one of its potential determinants. The obtained effects are moderate, and there is significant heterogeneity between countries. In Italy, for instance, a 10-point increase in the old-age dependency ratio is related to a 3% lower yBP, while in France, we have the opposite effect. Moreover, the effects of population decline are conditional to controlling for migration, with Germany and Austria differentiating themselves from their Southern European counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wie kann demografiebedingtem Arbeitskraftmangel begegnet werden?: Szenarienbasierte Vorausberechnungen des Erwerbsvolumens bis 2035 (2025)

    Sulak, Harun ; Jung, Felix; Klüsener, Sebastian ;

    Zitatform

    Sulak, Harun, Felix Jung & Sebastian Klüsener (2025): Wie kann demografiebedingtem Arbeitskraftmangel begegnet werden? Szenarienbasierte Vorausberechnungen des Erwerbsvolumens bis 2035. In: BIB.aktuell H. 4, S. 4-8.

    Abstract

    "Die Alterung der Bevölkerung stellt den Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Während die stark besetzten Babyboomer-Geburtsjahrgänge der 1950er und 1960er Jahre in den Ruhestand übergehen, treten deutlich geringer besetzte Jahrgänge in das erwerbsfähige Alter ein. Bereits heute sind viele Branchen von einem Arbeitskräftemangel betroffen. Dieser könnte sich durch die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren noch deutlich verschärfen. In diesem Beitrag wird untersucht, inwieweit die Erschließung bisher ungenutzter Erwerbspotenziale in der Bevölkerung es ermöglicht, dem demografiebedingten Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Dies geschieht anhand szenarienbasierter Vorausberechnungen bis 2035. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einer Zunahme der Erwerbsumfänge von Frauen in Westdeutschland auf das ostdeutsche Niveau und einer weiteren Steigerung der Erwerbstätigkeit im Alter ab 55 Jahren in Kombination mit moderater Zuwanderung das Erwerbsvolumen bis 2035 auf dem aktuellen Niveau gehalten werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verschläft der öffentliche Sektor die Anpassung an den demografischen Wandel? (2025)

    Thum, Marcel ;

    Zitatform

    Thum, Marcel (2025): Verschläft der öffentliche Sektor die Anpassung an den demografischen Wandel? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 32, H. 1, S. 3-7.

    Abstract

    "Deutschland steht vor einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: dem demografischen Wandel. Die schrumpfende und alternde Bevölkerung beeinflusst nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Besonders betroffen ist der Arbeitsmarkt, auf dem in den kommenden Jahren die Anzahl der potenziellen Arbeitskräfte stark zurückgehen dürfte. Dies stellt – selbst bei nachlassender wirtschaftlicher Dynamik – sowohl die Privatwirtschaft als auch den öffentlichen Sektor vor massive Probleme. Doch während der private Sektor durch Digitalisierung und Automatisierung Flexibilität beweist, fällt es dem öffentlichen Sektor schwer, sich auf diese Realität einzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in der Chemie, Pharmazie und Kunststoff produzierenden Industrie: Lage und Trends (2025)

    Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Weber, Enzo & Gerd Zika (2025): Der Arbeitsmarkt in der Chemie, Pharmazie und Kunststoff produzierenden Industrie. Lage und Trends. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 376), Düsseldorf, 45 S.

    Abstract

    "Das Working Paper beleuchtet Lage und Trends am Arbeitsmarkt in drei Kernbranchen der IGBCE: Chemie, Pharmazie und Kunststoff produzierende Industrie. Obwohl in den wichtigsten Berufen dieser drei Branchen am Arbeitsmarkt deutliche Engpässe auftreten, führen Transformationsprozesse und Konjunkturschwäche zugleich dazu, dass mehr Beschäftigte arbeitslos werden. Diese Entwicklung ist in den drei Branchen stärker ausgeprägt als in der Gesamtwirtschaft oder dem verarbeitenden Gewerbe. Um sie aufzufangen, sind neue Geschäftsmodelle, Innovationen und Investitionen entscheidend. Am Arbeitsmarkt erhalten deshalb Qualifizierung und Weiterbildung eine besondere Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemonitoring für das BMAS - Mittelfristprognose bis 2029 (2025)

    Zika, Gerd ; Schroer, Jan Philipp; Schneemann, Christian ; Zenk, Johanna ; Mönnig, Anke; Kalinowski, Michael; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo; Krinitz, Jonas;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Michael Kalinowski, Jonas Krinitz, Tobias Maier, Anke Mönnig, Christian Schneemann, Jan Philipp Schroer, Marc Ingo Wolter & Johanna Zenk (2025): Fachkräftemonitoring für das BMAS - Mittelfristprognose bis 2029. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 670), Berlin, 59 S.

    Abstract

    "Das BMAS hat das QuBe-Kooperationsprojekt mit einem Fachkräftemonitoring beauftragt, um unter anderem eine jährliche Mittelfristprognose zu erstellen. Mit dieser wird die Lücke zwischen der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den bisherigen Langfristprojektionen des QuBe-Projektes geschlossen. Aktuell befindet sich die Bundesrepublik Deutschland durch die veränderte Sicherheitslage, wirtschaftliche Umbrüche sowie die größeren Unsicherheiten bezogen auf die möglichen Entwicklungen des Außenhandels in einer schwierigen Lage. Hinzu kommen die Herausforderungen des demografischen Wandels und eine stärker zurückgehende Bevölkerung, bedingt durch einen deutlichen Rückgang der Zuwanderung. Die höheren Verteidigungsausgaben und das Infrastrukturpaket in Höhe von 500 Mrd. Euro werden sich nachfrageseitig auf die Wirtschaft auswirken. All dies beeinflusst auch den Arbeitsmarkt und führt zu einer veränderten Beschäftigung nach Berufen. Die Zahl der Berufe mit Arbeitskräfteengpässen hat im Vergleich zur Mittelfristprognose 2024-2028 stark zugenommen, obwohl in einigen Berufsgruppen im Prognosezeitraum Arbeitsplätze abgebaut werden. Ursächlich dafür ist das Ausscheiden der Baby-Boomer Generation. Zusätzlich steigern die Investitionen aus dem Infrastruktur- und Verteidigungspaket die Nachfrage nach Arbeitskräften in einigen Bauberufen und im Verarbeitenden Gewerbe. Die Nachfrage in IT- und Gesundheitsbereich bleibt weiterhin hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden: Aktualisierung 2025 (2025)

    Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Wolter, Marc Ingo;

    Zitatform

    Zika, Gerd, Markus Hummel, Tobias Maier & Marc Ingo Wolter (Hrsg.) (2025): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden. Aktualisierung 2025. (IAB-Bibliothek 375), Bielefeld: wbv, 228 S. DOI:10.3278/9783763978861

    Abstract

    "Seit 2007 wird im Projekt „Qualifikations- und Berufsprojektionen“ (QuBe) über die zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarkts und deren Folgen geforscht. Der Reader stellt die Annahmen, Daten und die Basis der Projektionen vor, die im Projekt QuBe genutzt werden. Projektionen über die Entwicklung des Arbeitsmarkts ergeben sich aus der Beobachtung von Vergangenen und dem, was gegenwärtig als richtungsweisend gilt. Die theoretischen und empirischen Grundlagen sind wichtig, um Projektionen als reine Rechenmodelle richtig zu verstehen und angemessen zu interpretieren. Seit 2021 werden die langfristigen, im zweijährigen Rhythmus erscheinenden QuBe-Projektionen um eine jährliche Mittelfristprognose ergänzt. Federführend sind das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter Mitwirkung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ; Hummel, Markus;

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  • Literaturhinweis

    OECD Employment Outlook 2025: Can We Get Through the Demographic Crunch? (2025)

    Zitatform

    (2025): OECD Employment Outlook 2025. Can We Get Through the Demographic Crunch? (OECD Employment Outlook), Paris, 306 S. DOI:10.1787/194a947b-en

    Abstract

    "Population ageing is one of the megatrends shaping the future of societies and labor markets. The old‑age dependency ratio – the ratio of individuals aged 65 and older to the working‑age population – is projected to reach unprecedented high levels in many OECD countries in the next 35 years. This edition of the OECD Employment Outlook discusses the enormous challenges this megatrend poses to current living standards, and social cohesion more generally. The consequences of an ageing workforce for productivity growth are also analyzed. The main message of this edition is that without swift changes in policies and behaviours, GDP per capita growth will slow down significantly in most OECD countries. Mobilising untapped labor resources, including older workers but also women in many countries, will be key to offsetting this trend. This Outlook examines policies to address these demographic changes, with a focus on increasing employment of older workers while ensuring that they can thrive in the labor market. It shows that a successful strategy must be built around incentives, employability and opportunities. Policies to preserve and develop worker skills and job mobility will also be essential to maintaining productivity growth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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