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Dossier

Demografischer Wandel und Arbeitskräfteangebot

Mit dem demografischen Wandel sinkt die Zahl der erwerbsfähigen Menschen in Deutschland. Die Infoplattform enthält Analysen und Szenarien, die diese Entwicklung beschreiben und den Einfluss einer weiter steigenden Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sowie die Migration berücksichtigen.

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  • Literaturhinweis

    Employment growth in Germany from 2017 to 2024: What drives employment in an ageing society? (2026)

    Adunts, Davit ; Vallizadeh, Ehsan ; Klaus, Anton;

    Zitatform

    Adunts, Davit, Ehsan Vallizadeh & Anton Klaus (2026): Employment growth in Germany from 2017 to 2024. What drives employment in an ageing society? In: IAB-Forum H. 26.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260626.01

    Abstract

    "Between 2017 and 2024, employment growth in Germany was mainly driven by a rising population and increasing employment rates. Gains were concentrated among migrants, women and older workers, while employment among men without a migration background declined. Future growth will increasingly depend on higher participation, migration integration, and productivity gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Adunts, Davit ;
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  • Literaturhinweis

    Einleitung: Möglichkeiten und Grenzen einer geschlechtergerechten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (2026)

    Bothfeld, Silke ; Hohendanner, Christian ; Schütt, Petra; Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Bothfeld, Silke, Christian Hohendanner, Petra Schütt & Aysel Yollu-Tok (2026): Einleitung: Möglichkeiten und Grenzen einer geschlechtergerechten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 9-26.

    Abstract

    "Wer über Geschlechtergerechtigkeit spricht, kommt an der begrifflichen Unterscheidung zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellungspolitik nicht vorbei. Diese Differenz ist grundlegend für das Verständnis politischer, sozialer und ökonomischer Maßnahmen zur Überwindung geschlechterbezogener Ungleichheiten. Gleichberechtigung meint die rechtlich garantierte Gleichheit von Frauen und Männern – wie sie etwa in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert ist. Sie garantiert allen Menschen denselben Zugang zu Rechten: zum Bildungssystem, zum Arbeitsmarkt, zu politischen Ämtern. Doch so unverzichtbar diese rechtliche Grundlage ist, so unzureichend ist sie, wenn es um die tatsächliche Teilhabe in einer nach wie vor von struktureller Ungleichheit geprägten Gesellschaft geht. Hier setzt die Gleichstellungspolitik an: Sie begnügt sich nicht mit der formalen Gleichheit, sondern zielt auf faktische Chancengleichheit. Für die Gleichstellung der Geschlechter wurde daher im Artikel 3 Abs. 2 (»Männer und Frauen sind gleichberechtigt.«) 1994 der Zusatz aufgenommen »Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin«. Die Gleichstellungspolitik soll in diesem Sinne bestehende Benachteiligungen – etwa beim Einkommen, bei der Verteilung von Sorgearbeit, beim Zugang zu Führungspositionen oder in den sozialen Sicherungssystemen – sichtbar machen und Instrumente entwickeln, um Ungleichheiten abzubauen. Gleichstellungspolitik bedeutet nicht Privilegierung oder Sonderbehandlung, sondern sie ist Ausdruck eines demokratischen Gestaltungsauftrags: Sie soll sicherstellen, dass Gleichberechtigung nicht nur auf dem Papier steht, sondern im gesellschaftlichen Alltag wirksam wird. Dieser Sammelband greift zentrale Fragen dieser Gestaltungsaufgabe im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf und versammelt Beiträge, die sich mit geschlechterbezogenen Ungleichheiten am Arbeitsmarkt und im Sozialstaat befassen – empirisch fundiert, theoretisch reflektiert und mit einem gemeinsamen Ziel: Geschlechtergerechtigkeit nicht nur zu fordern, sondern Hinweise und Vorschläge für die Gestaltung von konkreten Strukturen und politischen Maßnahmen zu präsentieren." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Der KI-Irrtum: Warum Deutschland auf Zuwanderung angewiesen ist: Leitartikel (2026)

    Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Brücker, Herbert, Yuliya Kosyakova & Enzo Weber (2026): Der KI-Irrtum: Warum Deutschland auf Zuwanderung angewiesen ist. Leitartikel. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 5, S. 304-305. DOI:10.2478/wd-2026-0074

    Abstract

    "Sieben Millionen - so viele Arbeitskräfte wird Deutschland in den nächsten 15 Jahren allein aufgrund des demografischen Wandels verlieren. Bereits seit vielen Jahren ist der demografische Effekt negativ, mit mehr als 400.000 Arbeitskräften pro Jahr. Tatsächlich beginnt der deutsche Arbeitsmarkt jedoch erst jetzt zu schrumpfen. Denn bislang konnte dieser Rückgang überkompensiert werden - durch eine steigende Erwerbsbeteiligung von Älteren und Frauen; und vor allem durch Zuwanderung. Doch diese Ausgleichsmechanismen stoßen zunehmend an Grenzen. Europa altert insgesamt, und die Dynamik der Zuwanderung innerhalb Europas nimmt ab. Zugleich sind viele der besonders mobilen, jüngeren Kohorten bereits gewandert. Vor diesem Hintergrund wird Migration schwieriger - und genau hier setzt ein verbreitetes Argument an: Wenn Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend Aufgaben übernimmt, braucht man doch keine zusätzlichen Arbeitskräfte mehr. Diese Folgerung ist ein Trugschluss. Arbeitskräfteknappheit lässt sich gesamtwirtschaftlich nicht einfach wegdigitalisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sectoral reallocations with an aging population (2026)

    Cociuba, Simona E. ; MacGee, James C.;

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    Cociuba, Simona E. & James C. MacGee (2026): Sectoral reallocations with an aging population. In: European Economic Review, Jg. 181. DOI:10.1016/j.euroecorev.2025.105182

    Abstract

    "Demographic projections show the majority of OECD economies will see declines in their working-age populations in the coming decades. This is potentially problematic, since young workers account for a large share of net labor reallocation between growing and shrinking industries. To examine if sectoral reallocation costs are exacerbated by an aging population, we develop a three-sector perpetual youth search model with sector-specific human capital. Our model features two interconnected frictions: sectoral preference, which implies that only some workers are mobile across sectors, and a wage bargaining distortion, whereby mobile workers’ outside option of searching in the growing sector dampens the fall in shrinking sector wages, leading to rest unemployment. In our parametrized model, as population growth declines from 3 to −1 percent, output losses from a one-time reallocation shock of 3 percentage points increase seven-fold to nearly 10 percent of annual GDP, and there are extended periods of high unemployment and low vacancies." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Published by Elsevier B.V.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional demographic dynamics in Germany: A cluster-based analysis (2026)

    Ehlert, Andree ;

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    Ehlert, Andree (2026): Regional demographic dynamics in Germany: A cluster-based analysis. In: Regional Science Policy & Practice, Jg. 18, H. 4. DOI:10.1016/j.rspp.2026.100285

    Abstract

    "Demographic change has profoundly influenced economic and societal developments in industrialised nations, driven by declining fertility, rising life expectancy, and migration dynamics. While national trends are well-documented, regional demographic variations remain underexplored, particularly in Germany, where demographic and economic divides are pronounced. This study investigates demographic heterogeneity across 400 German NUTS-3 regions, focusing on fertility, mortality, and migration, while also incorporating socioeconomic covariates. Using panel data from 1995 to 2022, it applies descriptive statistics, factor analysis, and hierarchical cluster analysis to identify six demographic clusters and five distinct development trajectories. The findings reveal the complexity of regional demographic dynamics, challenging conventional East-West and urban-rural distinctions. By highlighting structural conditions and distinct regional patterns, the study provides an empirical foundation for region-specific policy measures and fosters a deeper understanding of demographic developments in Germany and beyond." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2026 The Author. Published by Elsevier B.V. on behalf of The Regional Science Association International.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Baden-Württemberg (2026)

    Faißt, Christian; Jahn, Daniel; Wapler, Rüdiger; Hamann, Silke ;

    Zitatform

    Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2026): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2026), Nürnberg, 64 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2601

    Abstract

    "Die Studie untersucht die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren mit dem Fokus auf Baden-Württemberg und die baden-württembergischen Kreise. Im Untersuchungszeitraum zwischen 2000 und 2023 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Baden-Württemberg mit 24,5 Prozent im Bundesvergleich überdurchschnittlich gestiegen. Dabei weisen alle baden-württembergischen Kreise ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Dynamik variiert aber erheblich zwischen den Regionen. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, unterschieden sich sowohl in ihrer Stärke als auch in ihrem Vorzeichen über die Regionen hinweg. Die Analyse hat ergeben, dass die lokale Branchen- und Qualifikationsstruktur die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg etwas gedämpft haben. Auch die Betriebsgrößenstruktur hat sich ungünstig ausgewirkt. Dagegen sind die Standortbedingungen und die Altersstruktur der Beschäftigten mit deutlich positiven Impulsen für die Arbeitsnachfrage verbunden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Baden-Württemberg trotz der vergleichsweise guten Beschäftigungsentwicklung in der Vergangenheit vor besonderen Herausforderungen steht. Diese bestehen beispielsweise in der Transformation der für Baden-Württemberg zentralen Industrien und der Notwendigkeit, weitere Wachstumsimpulse für die Beschäftigung zu generieren. Die Voraussetzungen sind angesichts der Forschungsstärke im Land gegeben. Aber auch die bislang noch günstig wirkenden demografischen Einflüsse sind kein Selbstläufer. Hier gilt es die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das im Land vorhandene Fachkräftepotenzial noch besser zu nutzen und mehr Arbeitskräfte als zuletzt sowohl aus dem In- als auch Ausland dazuzugewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit, Produktivität, KI - wie Deutschland sein Arbeitskräfteangebot stabilisieren kann: Teil des Zeitgesprächs "Arbeitszeit im Wandel - Wie sich Wohlstand trotz sinkenden Arbeitskräfteangebots sichern lässt" (2026)

    Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2026): Arbeitszeit, Produktivität, KI - wie Deutschland sein Arbeitskräfteangebot stabilisieren kann. Teil des Zeitgesprächs "Arbeitszeit im Wandel - Wie sich Wohlstand trotz sinkenden Arbeitskräfteangebots sichern lässt". In: Wirtschaftsdienst, Jg. 106, H. 4, S. 248-252. DOI:10.2478/wd-2026-0064

    Abstract

    "Längere Arbeitszeiten können einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Arbeitskräfteangebots leisten, während Investitionen in technologischen und organisatorischen Fortschritt notwendig sind, um die Arbeitsproduktivität zu steigern. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, wie sich das Arbeitskräfteangebot in Deutschland trotz des demografischen Wandels stabilisieren und der Wohlstand langfristig sichern lässt. Empirische Befunde legen nahe, dass KI und Humankapital in der Regel komplementär wirken und KIAnwendungen menschliche Arbeit eher ergänzen als ersetzen. Entscheidend für den Erhalt des Wohlstands ist somit, beide Hebel – Arbeitszeitund Produktivität – gemeinsam zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Berlin-Brandenburg (2026)

    Kuhn, Sarah ; Carstensen, Jeanette; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Kuhn, Sarah, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2026): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2026), Nürnberg, 68 S. DOI:10.48720/IAB.REBB.2601

    Abstract

    "Die vorliegende Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren mit Fokus auf die Bundesländer Berlin und Brandenburg, sowie die brandenburgischen Landkreise und kreisfreien Städte. Ziel der vorliegenden Analyse ist es, herauszufinden, wie sich die Beschäftigungsentwicklung zwischen Regionen unterscheidet, und welche Faktoren zu diesen Unterschieden beitragen. Betrachtet werden die Auswirkungen der regionalen Branchen-, Betriebsgrößen- und Qualifikationsstruktur, der Einfluss regionaler Standortbesonderheiten sowie die Effekte verschiedener demografischer Faktoren auf das Beschäftigungswachstum. Im Zeitraum 1999 bis 2023 hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Berlin im Bundesvergleich stark überdurchschnittlich entwickelt. Berlin verzeichnet im Bundesländervergleich die mit Abstand höchste relative Zuwachsrate. In Brandenburg lag die Beschäftigungsentwicklung dagegen unter dem deutschen Durchschnitt, aber noch vor den anderen ostdeutschen Flächenländer, mit Ausnahme von Sachsen. Für Berlin und Brandenburg gilt, dass von der Branchen- und der Qualifikationsstruktur positive Impulse auf die Beschäftigungsentwicklung ausgehen. Für Berlin ist auch der ermittelte Standorteffekt positiv, in Brandenburg beeinflusst dieser Effekt das Beschäftigungswachstum dagegen eher negativ. Der Betriebsgrößenstruktureffekt wirkt im Untersuchungszeitraum in Brandenburg noch leicht wachstumsfördernd, dagegen fällt dieser Einfluss in Berlin negativ aus. Auf bedeutende dämpfende Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung deuten unsere Ergebnisse für Berlin bislang nicht hin. Im Vergleich zur bundesweiten Entwicklung hat sich die Altersstruktur in Berlin im Beobachtungszeitraum relativ günstig entwickelt. In Brandenburg wirkt sich die Altersstruktur im Untersuchungszeitraum dagegen bereits wachstumsbremsend aus. Insgesamt deuten sowohl die erheblichen Unterschiede in der regionalen Beschäftigungsdynamik als auch die sehr differenzierte Wirkung verschiedener Einflussfaktoren darauf hin, dass der arbeitsmarkt- und regionalpolitische Handlungsbedarf zwischen den Bundesländern stark variiert und es keine „one-size-fits-all“-Lösung gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Künftige Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland: Schrumpfung und Alterung viel dramatischer als bislang vermutet (2026)

    Lehmann, Robert ; Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Lehmann, Robert & Joachim Ragnitz (2026): Künftige Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland: Schrumpfung und Alterung viel dramatischer als bislang vermutet. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 33, H. 01, S. 04-08.

    Abstract

    "Das Statistische Bundesamt hat eine neue Bevölkerungsvorausberechnung präsentiert, deren Ergebnisse erheblich von bisherigen Erwartungen abweichen. Wurde bisher mit einer nahezu konstanten Bevölkerung bis zum Jahr 2070 gerechnet, wird nun ein Rückgang um zehn Prozent erwartet. Dieser Beitrag geht den Ursachen für die sehr unterschiedlichen Berechnungsergebnisse nach. Die Analyse zeigt, dass vor allem die unterschiedlichen Annahmen über den Verlauf der Nettozuwanderung nach Deutschland ausschlaggebend für die abweichenden Ergebnisse sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Contrasting the Local and National Demographic Incidence of Local Labour Demand Shocks (2026)

    Mansfield, Richard K. ;

    Zitatform

    Mansfield, Richard K. (2026): Contrasting the Local and National Demographic Incidence of Local Labour Demand Shocks. In: The Economic Journal, Jg. 136, H. 676, S. 1343-1393. DOI:10.1093/ej/ueaf092

    Abstract

    "This paper examines how spatial frictions that differ among heterogeneous workers and establishments shape the geographic and demographic incidence of alternative local labour demand shocks, with implications for the appropriate level of government at which to fund local economic initiatives. LEHD data featuring millions of job transitions facilitate estimation of a rich two-sided labour market assignment model. The model generates simulated forecasts of many alternative local demand shocks featuring different establishment compositions and local areas. Workers within 10 miles receive only 11.2% (6.6%) of nationwide welfare (employment) short-run gains, with at least 35.9% (62.0%) accruing to out-of-state workers, despite much larger per-worker impacts for the closest workers. Local incidence by demographic category is very sensitive to shock composition, but different shocks produce similar demographic incidence further from the shock. Furthermore, the remaining heterogeneity in incidence at the state or national level can reverse patterns of heterogeneous demographic impacts at the local level. Overall, the results suggest that reduced-form approaches using distant locations as controls can produce accurate estimates of local shock impacts on local workers, but that the distribution of local impacts badly approximates shocks’ statewide or national incidence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Projecting Labour Market Imbalances and Skill Mismatch Under Demographic Change in the EU (2026)

    Marois, Guillaume ; Potancoková, Michaela; Bezat, Agnieszka ; Crespo Cuaresma, Jesús ;

    Zitatform

    Marois, Guillaume, Michaela Potancoková, Agnieszka Bezat & Jesús Crespo Cuaresma (2026): Projecting Labour Market Imbalances and Skill Mismatch Under Demographic Change in the EU. In: European Journal of Population, Jg. 42, H. 1. DOI:10.1007/s10680-025-09758-2

    Abstract

    "We assess long-term labour mismatches in the European Union (EU27) by projecting the occupational distribution of workers and skill-specific labour demand up to 2060. Using a dynamic microsimulation approach (Link4Skills-Mic ), we jointly model demographic, educational, and labour force dynamics at the individual level and combine country-specific projections of labour supply with projections of occupational demand. The analysis highlights growing imbalances: although the supply of highly educated workers continues to rise, shifts in demand are not evenly distributed across skill levels. Consequently, underutilization of high-skilled workers is projected to coexist with persistent vacancies in medium- and low-skilled occupations. Rather than indicating widespread labour shortages, these trends point to structural mismatches driven by the misalignment of worker qualifications, job characteristics, and hiring practices. To explore potential responses, we examine a series of policy scenarios such as expanded immigration, education reform, mid-career retraining, delayed retirement, and employer-led automation and upskilling. The findings show that, while certain policies can reduce specific mismatches, no single intervention closes all the gaps that emerge. Notably, automation reduces vacancies but increases underutilization, whereas human capital strategies shift mismatches across skill levels. These results suggest that addressing future labour mismatches will require coordinated, comprehensive and varied strategies that integrate demographic realities with evolving job demands in Europe’s ageing and increasingly digitalized and knowledge-based economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Stillstand? Demografie, Digitalisierung und die Notwendigkeit neuer Dynamik in Deutschland (2026)

    Nahles, Andrea; Terzenbach, Daniel;

    Zitatform

    Nahles, Andrea & Daniel Terzenbach (2026): Arbeitsmarkt im Stillstand? Demografie, Digitalisierung und die Notwendigkeit neuer Dynamik in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 05, S. 12-15.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt steht nicht vor einer vorübergehenden Herausforderung, sondern vor einer dauerhaften Transformation. Deutschland kann diese Transformation bewältigen und seine strukturellen Stärken nutzen – aber nur mit noch mehr Bewegung. Wir müssen es also schaffen, Transformation so zu gestalten, dass neue Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze entstehen – und zwar schneller als die alten verschwinden. Anpassungsfähigkeit wird damit zur zentralen Währung auf dem Arbeitsmarkt. Am Ende ist klar: Der Arbeitsmarkt verändert sich nicht mehr in Wellen, sondern im Dauerlauf – und darauf müssen wir uns einstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette „Wasserstoff“ - Szenario-v3.0: Abschlussbericht der zweiten Projektphase (2026)

    Schur, Alexander Christian; Ronsiek, Linus; Mönnig, Anke; Schroer, Jan Philipp; Zenk, Johanna ; Schneemann, Christian ;

    Zitatform

    Schur, Alexander Christian, Anke Mönnig, Linus Ronsiek, Christian Schneemann, Johanna Zenk & Jan Philipp Schroer (2026): Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette „Wasserstoff“ - Szenario-v3.0. Abschlussbericht der zweiten Projektphase. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 62 S.

    Abstract

    "Grüner Wasserstoff kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und die Energieabhängigkeit reduzieren. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette Wasserstoff“ beschreibt der vorliegende Bericht anhand einer Szenarioanalyse, wie sich der Aufbau einer Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff auf die Wirtschaftsleistung und den Arbeitsmarkt bis 2040 auswirken kann. Das hier modellierte Wasserstoff-Szenario baut auf den drei vorhergegangenen Wasserstoff-Szenarien auf und stellt die vierte Analyse aufgrund fundierter und aktualisierter Annahmen mit Stand März 2025 dar. Zusätzlich wurde für das Wasserstoff-Szenario eine Erweiterung im Prognose- und Simulationsmodell vorgenommen, um die Annahmen präziser einstellen und vertiefende Analysen nach Gütergruppen und Produktionsbereichen vornehmen zu können. Die Ergebnisse des Wasserstoff-Szenarios zeigen bis 2035 ein höheres preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt, jedoch ein niedrigeres Wertschöpfungsniveau ab der zweiten Hälfte der 2030er Jahre im Vergleich zum Referenz-Szenario, welches den Hochlauf einer grünen Wasserstoff-Wertschöpfungskette nicht berücksichtigt. Von 2025 bis 2040 liegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt dennoch jährlich um 4,0 Mrd. Euro höher und die Wertschöpfungsgewinne kumulieren sich über den Projektionszeitraum auf rund 63 Mrd. Euro. Wie bereits in den vorherigen Wasserstoff-Szenarien festgestellt, bestätigt sich, dass sich der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft insgesamt positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt zwischen 2025 und 2040 um durchschnittlich jährlich 54.000 Personen höher als im Referenz-Szenario. Höhere Erwerbstätigenzahlen als im Referenz-Szenario werden beispielsweise in den Berufsgruppen Unternehmensorganisation und -strategie, Technische Produktionsplanung und -steuerung, Büro und Sekretariat sowie Hochbau erwartet. Hingegen sind die Berufsgruppen Chemie und Metallerzeugung, aufgrund steigender Preise, von negativen Beschäftigungseffekten betroffen. Insgesamt übersteigt der Arbeitsplatzaufbau aber den Arbeitsplatzabbau, der in einzelnen Wirtschaftsbereichen und Berufen stattfindet. Mit Blick auf die Anforderungsniveaus zeigt sich langfristig ein deutlich höherer Bedarf an Spezialisten und Spezialistinnen. Auch wenn die positiven Arbeitsmarkteffekte vergleichsweise gering erscheinen, hat eine zusätzliche Analyse gezeigt, dass für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt höhere Risiken bestehen, wenn die Transformation hin zu einem klimafreundlichen Wirtschaften verpasst wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zenk, Johanna ; Schneemann, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Wandel: Zwischen Konjunkturkrise, Transformation und demografischem Wandel (2026)

    Schäfer, Holger; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Schäfer, Holger & Oliver Stettes (2026): Arbeitsmarkt im Wandel: Zwischen Konjunkturkrise, Transformation und demografischem Wandel. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 05, S. 16-19.

    Abstract

    "Die jahrelange konjunkturelle Stagnation hat den Arbeitsmarkt erreicht. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen und die Anzahl der Erwerbstätigen in der Industrie und den verbundenen Branchen sinkt. Die Anpassung des Personalbestands erfolgt aber nicht in erster Linie durch Entlassungen, sondern durch (Früh-)Verrentung und Nichtbesetzung der dadurch freigewordenen Stellen. Gleichzeitig gibt es in vielen Betrieben weiterhin Stellenbesetzungsprobleme. Die Herausforderung besteht derzeit also nicht darin, im Strukturwandel freigesetzte Arbeitnehmer mit Qualifikationen für den Arbeitsmarkt der Zukunft auszustatten. Dazu kommt es gar nicht, weil betroffene Arbeitnehmer in den Ruhestand eintreten. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Verknappung des Arbeitskräftepotenzials müssen in einem ersten Schritt die ausscheidenden Arbeitskräfte durch geeignete Anreizstrukturen im Arbeitsmarkt gehalten werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verborgene Erwerbspotenziale (2026)

    Spieẞ, C. Katharina; Sulak, Harun ;

    Zitatform

    Spieẞ, C. Katharina & Harun Sulak (2026): Verborgene Erwerbspotenziale. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 79, H. 3, S. 200-208. DOI:10.5771/0342-300x-2026-3-200

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des demografisch bedingten Rückgangs im Erwerbspersonenpotenzial befasst sich der Beitrag damit, welche Potenziale künftig besser genutzt werden können und in welchem Ausmaß sie den Rückgang mindern. Hierzu werden unterschiedliche Szenarien vorgestellt. Bei der Diskussion der unterschiedlichen Maßnahmen liegt ein Schwerpunkt auf dem Erwerbsvolumen von Frauen, insbesondere Müttern mit jungen Kindern. Dabei geht der Beitrag auf die Normen ein, welche die Bevölkerung im Hinblick auf eine Mütter- und Vätererwerbstätigkeit haben. Anschließend werden die spezifischen Herausforderungen von Müttern mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen erörtert. Der Beitrag zeigt, dass insbesondere ein hohes Potenzial darin besteht, Frauen mit Migrationshintergrund besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Auch werden die Ursachen für ein geringeres Erwerbsvolumen älterer Frauen analysiert. Darüber hinaus wird skizziert, welche Potenziale in einem höheren Erwerbsvolumen von Zugewanderten liegen. Auch wird eine Erhöhung des Erwerbsvolumens älterer Arbeitnehmer*innen diskutiert. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen, wie die unterschiedlichen Potenziale aktiviert werden könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Arbeitskräftepotenzial von Frauen - ein Weg aus dem Fachkräftemangel? (2026)

    Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne (2026): Das Arbeitskräftepotenzial von Frauen - ein Weg aus dem Fachkräftemangel? In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 75-90, 2025-02-11.

    Abstract

    "Trotz zunehmender Erwerbstätigkeit bleibt die Erwerbsbeteiligung von Frauen hinter deren Präferenzen zurück. Das unausgeschöpfte Erwerbspotenzial von teilzeitbeschäftigten Frauen, die ihre Arbeitszeit ausdehnen möchten, entspricht derzeit knapp 700.000 Vollzeitäquivalenten. Die Realisierung der Arbeitszeitwünsche und die Ausschöpfung des ungenutztem Arbeitsvolumens bei Frauen verlangt jedoch die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen, wie etwa bedarfsgerechte Kinderbetreuung und stärkere finanzielle Anreize für eine gleichmäßigere Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    The Impact of Demographic Change on Spousal Caregiving and Future Gaps in Long-term Care: Microsimulation Projections for Austria and Italy (2026)

    Warum, Philipp ; Spielauer, Martin ; Pohl, Pauline; Leoni, Thomas ; Famira-Mühlberger, Ulrike; Culotta, Fabrizio; Horvath, Thomas ;

    Zitatform

    Warum, Philipp, Fabrizio Culotta, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Thomas Leoni, Pauline Pohl & Martin Spielauer (2026): The Impact of Demographic Change on Spousal Caregiving and Future Gaps in Long-term Care: Microsimulation Projections for Austria and Italy. In: Journal of population ageing, Jg. 19, H. 1, S. 9-64. DOI:10.1007/s12062-026-09529-9

    Abstract

    "As populations age, the sustainability of long-term care systems increasingly depends on the availability of informal care, particularly from partners. This paper addresses the question of how much care we may expect partners to provide in the future by projecting demand for long-term care (LTC), the care supply mix based on current patterns, and the resulting care gaps up to 2070. Using a comparative dynamic microsimulation model, we contrast the results for Austria and Italy, two countries at very different stages in the ageing process and with pronounced institutional differences. Our results suggest that delayed widowhood due to improvements in mortality is a mitigating factor for the increased need for formal care in ageing societies, although it can only offset this increase to a limited extent. Even under optimistic assumptions, potential care gaps substantially increase in both countries, primarily due to demographic change. The size of these gaps is influenced by institutional settings, partnership patterns and gains in longevity, but no scenario reverses the overall upward trend. These findings emphasize the need for comprehensive LTC reforms that extend beyond merely promoting informal care and highlight the necessity for substantial investment in formal care infrastructure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eine Agenda 2035 (2026)

    Ziebarth, Nicolas;

    Zitatform

    Ziebarth, Nicolas (2026): Eine Agenda 2035. (ZEW policy Brief / ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung 2026-01), Mannheim, 9 S.

    Abstract

    "Aufgrund des demografischen Wandels und stark steigender Sozialversicherungsbeiträge skizziert dieser Policy Brief eine mögliche „Agenda 2035“ zur nachhaltigen Finanzierung der deutschen Sozialversicherungssysteme. Ohne Reformen könnte der Gesamtsozialversicherungsbeitrag in den nächsten zehn Jahren auf über 50 Prozent steigen. Steigende Beiträge belasten Beschäf tigte und Unternehmen, schwächen Investitionen und gefährden Wachstum und Beschäftigung. Um die bis noch vor kurzem politisch etablierte 40-Prozent-Grenze einzuhalten, wäre bis 2035 eine Konsolidierung von rund zehn Beitragspunkten durch entsprechende Strukturreformen erforderlich. Als Reformleitlinien werden der Abbau ineffizienter Leistungen, eine gezielte Reallokation von Mitteln und höhere Steuerzuschüsse genannt. In der gesetzlichen Krankenversicherung können Effizienzreserven insbesondere durch gesundheitsnutzenbasierte Zuzahlungen und Boni, stärkere Prävention und eine bessere Patientensteuerung durch Zuzahlungen bei Facharztbesuchen ohne Hausarztüberweisung gehoben werden. Nutzenbasierte Zuzahlungen und Boni können die Patientennachfrage nach medizinischen Leistungen lenken und die Inanspruchnahme von Leistungen mit geringem Zusatznutzen senken. Zusätzlicher Finanzbedarf könnte über höhere Verbrauchssteuern auf gesundheitsschädliche Konsumgüter erzielt werden. In der Pflegeversicherung sind die zu hebenden Effizienzspielräume begrenzt. Produktivitätssteigerungen in einem lohnintensiven Sektor könnten aber durch den breiten Einsatz neuer Technologien generiert werden. In der Rentenversicherung wäre eine Rückkehr zu früheren Reformelementen sowie die Kopplung des Regelrentenalters an die Lebenserwartung sinnvoll. Insgesamt wird ein ausgewogener Maßnahmenmix gefordert, um Finanzierungssicherheit, Generationengerechtigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich. Analyse zentraler Kennzahlen zum Status-quo (2025)

    Aigner-Walder, Birgit; Luger, Albert; Putz, Stephanie;

    Zitatform

    Aigner-Walder, Birgit, Albert Luger & Stephanie Putz (2025): Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich. Analyse zentraler Kennzahlen zum Status-quo. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 51, H. 3, S. 45-65. DOI:10.59288/wug513.298

    Abstract

    "Die Alterung der Bevölkerung und der damit verbundene Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter setzen die bereits angespannten Arbeitsmärkte unter Druck. Der vorliegende Beitrag untersucht die Arbeitsmarktsituation in Österreich bzw. analysiert basierend auf vorliegenden amtlichen Arbeitsmarktdaten, in welchen Bereichen ein Fachkräftemangel vorliegt. Die Ergebnisse weisen insgesamt auf eine erhebliche Verschärfung der Situation am österreichischen Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren hin – so reduzierte sich der Stellenandrang für Gesamtösterreich von 12,1 auf 3,3. Die detaillierte Analyse von Wirtschaftsbranchen und Berufsobergruppen zeigt, in welchen Bereichen bereits ein Fachkräftemangel vorliegt bzw. wie sich die Zahl an arbeitslosen Personen und offenen Stellen in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Ein Fachkräftemangel zeigt sich in den Gesundheitsberufen, bei Metall-Elektroberufen und bei Techniker:innen– in allen genannten Berufsgruppen liegt die Stellenandrangziffer unter 1,5." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Evaluating the spatial mismatch between population and factor endowments: The case of the European Union (2025)

    Alamá-Sabater, Luisa ; de Llanos, Yolanda ; Tortosa-Ausina, Emili ; Márquez, Miguel Á. ;

    Zitatform

    Alamá-Sabater, Luisa, Yolanda de Llanos, Miguel Á. Márquez & Emili Tortosa-Ausina (2025): Evaluating the spatial mismatch between population and factor endowments: The case of the European Union. In: Regional Studies, Jg. 59, H. 1, S. 1-24. DOI:10.1080/00343404.2024.2387811

    Abstract

    "Considerable research has been conducted on the trade-off between reducing regional inequality and promoting regional growth. However, there is a lack of empirical research exploring the relationship between this trade-off and the spatial mismatch between the distribution of regional populations and the spatial distribution of regional factor endowments. This paper assesses the existence of spatial mismatches between production factors and populations in European regions, with a focus on how these imbalances might affect regional disparities and growth. First, we compute spatial mismatch indices for capital stock and employment in relation to the distribution of population. Second, we use a vector autoregressive (VAR) approach to identify dynamic interactions in the short run. The results indicate that the spatial mismatch between population and labour plays a key role in the trade-off between European economic growth and regional inequality. The findings suggest that eliminating spatial mismatches between the spatial distribution of population and labor could lead to an increase in both economic growth and regional inequality. Moreover, the implementation of regional policies for resource allocation based on population-related criteria does not appear to mitigate regional economic inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025 (2025)

    Anger, Silke ; Wolter, Stefanie ; Lietzmann, Torsten ; Lehmer, Florian ; Jahn, Elke; Leber, Ute ; Wolff, Joachim ; Artmann, Elisabeth ; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kuhn, Sarah ; Vom Berge, Philipp ; Kubis, Alexander; Walwei, Ulrich ; Trenkle, Simon ; Braun, Wolfgang; Brücker, Herbert ; Stops, Michael ; Kosyakova, Yuliya ; Stepanok, Ignat ; Janssen, Simon ; Roth, Duncan ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke J. ; Popp, Martin ; Hohmeyer, Katrin ; Müller, Dana ; Hohendanner, Christian ; Mense, Andreas ; Hiesinger, Karolin ; Zika, Gerd ; Heß, Pascal ; Weber, Enzo ; Hellwagner, Timon ; Bruckmeier, Kerstin ; Haas, Anette; Seibert, Holger ; Gürtzgen, Nicole ; Ramos Lobato, Philipp ; Gläser, Nina; Müller, Christoph ; Gherbaoui, Samia; Arntz, Melanie ; Gellermann, Jan F. C.; Stephan, Gesine ; Fitzenberger, Bernd ; Oberfichtner, Michael ; Dietz, Martin ; Bächmann, Ann-Christin ; Dauth, Wolfgang ; Matthes, Britta ; Collischon, Matthias ; Reims, Nancy ; Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Melanie Arntz, Elisabeth Artmann, Ann-Christin Bächmann, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Bernhard Christoph, Matthias Collischon, Wolfgang Dauth, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Jan F. C. Gellermann, Samia Gherbaoui, Nina Gläser, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Timon Hellwagner, Pascal Heß, Karolin Hiesinger, Christian Hohendanner, Katrin Hohmeyer, Elke J. Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Stefanie Wolter, Torsten Lietzmann, Florian Lehmer, Ute Leber, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Julia Lang, Susanne Wanger, Sarah Kuhn, Philipp Vom Berge, Alexander Kubis, Ulrich Walwei, Simon Trenkle, Michael Stops, Yuliya Kosyakova, Ignat Stepanok, Duncan Roth, Angela Rauch, Martin Popp, Dana Müller, Andreas Mense, Gerd Zika, Enzo Weber, Holger Seibert, Philipp Ramos Lobato, Christoph Müller, Gesine Stephan, Michael Oberfichtner, Britta Matthes & Nancy Reims (2025): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2025. Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.GP.2505.1

    Abstract

    "Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Gleichzeitig wird eine Deindustrialisierung Deutschlands befürchtet. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei den Themen Aus- und Weiterbildung –, bei der Reduzierung der Arbeitslosigkeit und insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit sowie bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen 2025“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Impact of Aging and AI on Japan's Labor Market: Challenges and Opportunities (2025)

    Asao, Kohei; Seitani, Haruki; Stepanyan, Ara; Xu, TengTeng;

    Zitatform

    Asao, Kohei, Haruki Seitani, Ara Stepanyan & TengTeng Xu (2025): The Impact of Aging and AI on Japan's Labor Market: Challenges and Opportunities. (IMF working papers / International Monetary Fund 2025,184), Washington, DC, 17 S.

    Abstract

    "This paper explores the complex roles of demographic changes and technological innovation in shaping Japan's labor market. We use regression analysis to assess the impact of population aging on labor productivity and shortages. Our findings indicate that the aging workforce contributes to labor shortages and potentially weighs on labor productivity. We also investigate occupational level data to identify the complementarity and substitutability of AI in occupational tasks as well as skill transferability. Our research reveals that Japanese workers face lower exposure to AI compared to their counterparts in other advanced economies, thereby constraining AI's potential to mitigate labor shortages. Furthermore, the disparities in skill requirements across occupations with different AI exposures highlight the importance of facilitating labor mobility from displaced jobs to those in demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Peer Effects in Old‑Age Employment Among Women (2025)

    Badalyan, Sona ;

    Zitatform

    Badalyan, Sona (2025): Peer Effects in Old‑Age Employment Among Women. (IAB-Discussion Paper 13/2025), Nürnberg, 72 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2513

    Abstract

    "Dieses Papier nutzt eine einzigartige Situation des Normenwandels – eine deutsche Rentenreform, die das Renteneintrittsalter für Frauen und Männer angleichen sollte –, um zu untersuchen, wie Beschäftigung im höheren Alter über Arbeitsplatznetzwerke weitergegeben wird. Die Reform erhöhte das früheste Renteneintrittsalter von Frauen von 60 auf 63 Jahre für Kohorten, die ab 1952 geboren wurden. Unter Verwendung des Universums der Arbeitsgruppen aus den Sozialversicherungsdaten vergleiche ich Frauen, deren Kolleginnen knapp über oder unter der Reformgrenze lagen. Ich finde, dass Frauen eher im höheren Alter erwerbstätig bleiben, wenn ihre Kolleginnen dies tun, wobei die Effekte in den Regionen des ehemaligen Westdeutschlands mit traditionellen Geschlechternormen stärker ausfallen. Geschlechtsneutrale Rentenreformen verstärken somit ihren Effekt über den Einfluss von Kolleginnen und tragen zu einer regionalen Angleichung der Beschäftigungsmuster im späten Erwerbsleben bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung in Deutschland im Zeitraum 1999-2023 (2025)

    Baumann, Doris; Wapler, Rüdiger; Niebuhr, Annekatrin ; Stöckmann, Andrea; Rossen, Anja ; Fuchs, Stefan ; Sieglen, Georg ; Hell, Stefan; Buch, Tanja ;

    Zitatform

    Baumann, Doris, Tanja Buch, Stefan Fuchs, Stefan Hell, Annekatrin Niebuhr, Anja Rossen, Georg Sieglen, Andrea Stöckmann & Rüdiger Wapler (2025): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung in Deutschland im Zeitraum 1999-2023. (IAB-Forschungsbericht 25/2025), Nürnberg, 60 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2525

    Abstract

    "Die regionalen Arbeitsmärkte in Deutschland sind seit jeher unterschiedlichen strukturellen Bedingungen ausgesetzt, die sich auf das lokale Beschäftigungswachstum auswirken. In den letzten Jahren machen sich Effekte des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der ökologischen Transformation der Wirtschaft zunehmend, regional jedoch sehr unterschiedlich, bemerkbar und beeinflussen ihrerseits die regionale Beschäftigungsdynamik. Das Projekt „Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten – VALA 2025“ beschäftigt sich mit den Unterschieden in der regionalen Beschäftigungsdynamik im Zeitraum zwischen 1999 und 2023. Dabei werden Faktoren identifiziert, die zu diesen Disparitäten beitragen. Betrachtet werden die Auswirkungen der regionalen Branchen-, Qualifikations- und Betriebsgrößenstruktur, der Einfluss regionaler Standortbesonderheiten sowie die Effekte demografischer Faktoren auf das Beschäftigungswachstum. Einen besonderen Fokus legt die Analyse auf Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Regionen sowie zwischen siedlungsstrukturellen Kreistypen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist bundesweit im Untersuchungszeitraum um rund 22 Prozent angestiegen. Diese durchschnittliche Entwicklung überdeckt allerdings ganz erhebliche regionale Disparitäten in der Beschäftigungsdynamik mit einer Spannweite von rund 120 Prozentpunkten zwischen dem Kyffhäuserkreis (-32,8 %) und dem Landkreis Erding (+90,4 %). Während sich im untersuchten Zeitraum die Zahl der Arbeitsplätze in den Kreisen Westdeutschlands in allen betrachteten Regionstypen mehrheitlich positiv entwickelte, war dies in Ostdeutschland nur in der Mehrzahl der kreisfreien Großstädte und der städtischen Kreise der Fall; die ländlichen Räume hatten hingegen mehrheitlich Beschäftigungsverluste zu verkraften. Hinter dieser Varianz dürften verschiedene strukturelle Unterschiede sowie Standortbesonderheiten regionaler Arbeitsmärkte stehen. Von einer das Beschäftigungswachstum förderlichen Branchenstruktur profitieren vor allem die großen Städte mit ihrer Spezialisierung auf dynamische Dienstleistungsbranchen. Ein weiterer Faktor, der die Beschäftigungsentwicklung in großen urbanen Arbeitsmärkten fördert, ist die dortige Qualifikationsstruktur, insbesondere der überdurchschnittliche Anteil der hochqualifizierten Arbeitskräfte. Beim Qualifikationseffekt bestehen darüber hinaus erhebliche Ost-West-Disparitäten, wobei die ostdeutschen Regionen von einem nach wie vor relativ geringen Anteil ungelernter Arbeitskräfte profitieren. Der höhere Anteil von Großbetrieben in großen Städten wirkt sich zumeist dämpfend auf deren Beschäftigungswachstum aus, während sich in geringer verdichteten Regionen die vorwiegend kleinbetriebliche Struktur wachstumsfördernd auswirkt. Günstige Standortbesonderheiten sind mit Blick auf das Beschäftigungswachstum häufig in den größeren Städten zu finden, wobei ostdeutsche Regionen hier insgesamt hinter den westdeutschen Regionen zurückbleiben. Dies gilt gleichermaßen für den Altersstruktureffekt: Negative Auswirkungen einer fortschreitenden Alterung der Arbeitskräfte zeigen sich im Untersuchungszeitraum weit überwiegend im Osten des Bundesgebiets. Sowohl die erheblichen Unterschiede in der regionalen Beschäftigungsdynamik als auch die sehr differenzierte Wirkung verschiedener Einflussfaktoren deuten darauf hin, dass auch der arbeitsmarkt- und regionalpolitische Handlungsbedarf regional stark variiert. Insbesondere in einer Verbesserung der Qualifikationsstruktur durch Aus- und Weiterbildung können Potenziale liegen, um die Beschäftigungsdynamik in vielen Regionen positiv zu beeinflussen. In Bezug auf die demografische Entwicklung gilt es, junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen sowie die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine stärkere Weiterbildungsbeteiligung zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Divergence in Labour Force Growth in Open Economies: Should Wages and Prices Grow Faster in Germany? (2025)

    Beissinger, Thomas ; Hellier, Joël ; Marczak, Martyna ;

    Zitatform

    Beissinger, Thomas, Joël Hellier & Martyna Marczak (2025): Divergence in Labour Force Growth in Open Economies: Should Wages and Prices Grow Faster in Germany? In: Comparative Economic Studies, Jg. 67, H. 4, S. 949-988. DOI:10.1057/s41294-025-00266-0

    Abstract

    "We develop a model which shows that wages, prices, and the real per-capita income should grow more rapidly in open economies with low labour force growth. Otherwise, their trade partners experience rising unemployment and/or trade deficits. We apply this framework to Germany, which has exhibited modest labour force growth, except at the moment of reunification. Goods being differentiated by country of origin (Armington’s hypothesis), low labour force growth limits German production and should lead to rising prices and wages relative to other countries. This mechanism is magnified by the low price elasticity of demand for German goods. Hence, German wage moderation could constrain other countries’ policy options. Simulations using an extended versionof the model suggest that (i) disparities in labour force growth have had a significant impact on unemployment within the Eurozone, potentially contributing to the severe economic crisis faced by Southern European countries between 2010 and 2015, and (ii) the demographic shock following reunification could explain a large part of the German economic challenges from 1995 to 2005." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wenn mehr gearbeitet würde – Potenziale des deutschen Arbeitsmarktes (2025)

    Boockmann, Bernhard; Unger, Barbara; Meister-Scheufelen, Gisela;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Gisela Meister-Scheufelen & Barbara Unger (2025): Wenn mehr gearbeitet würde – Potenziale des deutschen Arbeitsmarktes. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 105, H. 1, S. 69-74. DOI:10.2478/wd-2025-0019

    Abstract

    "Aufgrund der absehbaren demografischen Entwicklung steht Deutschland erst am Anfang eines langfristigen Abeitskräftemangels.1 Dabei besteht nicht nur ein Fachkräftemangel, sondern ein grundlegendes Problem, eine ausreichende Zahl von Arbeitskräften zu gewinnen. Die aktuelle Rezession und der Transformationsprozess haben zwar zu einem Rückgang der Arbeitsnachfrage geführt. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass sich der Arbeitskräftemangel fortsetzen wird. Selbst wenn unterstellt wird, dass sich die Erwerbsbeteiligung inländischer Personen künftig erhöht, wäre rechnerisch ein Wanderungssaldo von 400.000 Personen erforderlich, um das Erwerbspersonenpotenzial konstant zu halten (Fuchs et al., 2021)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fostering Employment and Total Hours Worked: Perspectives for France and Germany: Joint statement (2025)

    Bozio, Antoine ; Schnitzer, Monika ; Simon, Lenard; Runschke, Benedikt; Lapeyre, Alice; Werding, Martin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bozio, Antoine, Alice Lapeyre, Enzo Weber, Benedikt Runschke, Monika Schnitzer, Lenard Simon & Martin Werding (2025): Fostering Employment and Total Hours Worked: Perspectives for France and Germany. Joint statement. 12 S.

    Abstract

    "France and Germany are both confronted with labour market bottlenecks that limit the total volume of work in the economy. While they face similar challenges - such as boosting labour force participation and improving job quality - their labour markets differ in key structural dimensions, leading to divergent policy priorities. To achieve higher employment of better quality, each country will need to implement a tailored mix of policies, targeting its specific weaknesses. In some cases, the policy levers required are similar; in others, they differ significantly due to institutional and demographic differences. This policy brief rests on a systematic comparison of labour market participation between France and Germany to identify the most relevant margins for reform and the levers that could support convergence towards stronger employment outcomes in both countries. This policy brief presents the key stylized facts and policy recommendations that can be drawn for France and Germany. Our analyses build on extensive work by Bozio et al. (2025),* who updated previous work by Blundell et al. (2011, 2013). Using harmonized survey data, the authors examine employment and hours worked over the past 55 years in France, Germany, the United Kingdom, and the United States. They provide detailed analyses of employment patterns and working hours across sub-groups of workers - by gender, age, and education level - over time. Their work identifies room to increase hours worked in both countries, along with relevant policies to achieve this, and contributes to the reflection on the gradual harmonisation of labour markets in both countries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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    Demography and income in the 21st century: a long-run perspective (2025)

    Brakman, Steven ; Marrewijk, Charles van ; Kohl, Tristan ;

    Zitatform

    Brakman, Steven, Tristan Kohl & Charles van Marrewijk (2025): Demography and income in the 21st century: a long-run perspective. In: Cambridge Journal of Regions, Economy and Society, Jg. 18, H. 1, S. 25-40. DOI:10.1093/cjres/rsae040

    Abstract

    "The world faces massive demographic changes in the 21st century. We analyse the impact of changes in the share of the working-age population for the global income distribution. First, the historical impact of demography on economic growth indicates that a 1% higher share of the working-age population in the total population results in a 0.173 percentage points higher income growth rate. Second, we use United Nations population projections to predict income changes for the remainder of this century. Third, we show how the share of income shifts away from Europe, North America and China towards South Asia and Africa, such that the current global economic powers will see their influence on world affairs decline." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Hamburg (2025)

    Buch, Tanja ; Stöckmann, Andrea; Schreiner, Antonia; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr, Antonia Schreiner & Andrea Stöckmann (2025): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2025), Nürnberg, 61 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2504

    Abstract

    "Die vorliegende Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren im Zeitraum zwischen 1999 und 2023 mit einem Fokus auf die Stadt Hamburg im Vergleich zu anderen regionalen Arbeitsmärkten und insbesondere anderen Großstädten in Deutschland. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Hamburg im Bundesvergleich weit überdurchschnittlich entwickelt. Auch innerhalb der Gruppe der größten Städte in Deutschland schneidet Hamburg relativ gut ab. Allein in Berlin und München fiel die Beschäftigungsdynamik noch etwas höher aus. Die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, variieren für Hamburg bezüglich Vorzeichen und Stärke. Von der Branchenstruktur und der Qualifikationsstruktur gehen positive Impulse auf das Beschäftigungswachstum der Stadt aus. Auch der ermittelte Standorteffekt ist positiv. Diese günstigen Effekte der benannten Faktoren sind typisch für die großen urbanen Arbeitsmärkte in Deutschland. Mit Blick auf die demografische Entwicklung wirkte die Altersstruktur der Beschäftigten im Untersuchungszeitraum noch leicht wachstumsfördernd, war jedoch weniger günstig als in anderen westdeutschen Regionen. Insbesondere in einer weiteren Verbesserung der Qualifikationsstruktur könnten Potenziale liegen, um die Beschäftigungsdynamik in Hamburg positiv zu beeinflussen. In Bezug auf die demografische Entwicklung gilt es, die Attraktivität der Stadt für junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte weiter zu erhöhen und die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine stärkere Weiterbildungsbeteiligung zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Mecklenburg-Vorpommern (2025)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ; Stöckmann, Andrea;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2025): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2025), Nürnberg, 58 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2503

    Abstract

    "Die vorliegende Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren im Zeitraum zwischen 1999 und 2023 mit einem Fokus auf Mecklenburg-Vorpommern und seine Landkreise und kreisfreien Städte. In diesem Zeitraum ging die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern um 4,4 Prozent zurück, nur in Thüringen und Sachsen-Anhalt kam es ebenfalls zu Verlusten. Im Bundesdurchschnitt stieg die Beschäftigung um 22,3 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern konnten im Untersuchungszeitraum nur in der Hansestadt Rostock signifikante Beschäftigungsgewinne erzielt werden. In allen übrigen Landkreisen und in Schwerin erreichten die Beschäftigtenzahlen nach zwischenzeitlichen drastischen Einbrüchen allenfalls wieder das Ausgangsniveau – oder blieben, in einigen Landkreisen deutlich, hinter diesem zurück. Die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, variieren in Vorzeichen und Stärke über die Regionen hinweg. Für das Land insgesamt gilt, dass von der Branchenstruktur, der Betriebsgrößenstruktur und der Qualifikationsstruktur positive Effekte auf die Beschäftigungsentwicklung ausgegangen sind. Dagegen geht vom ermittelten Standorteffekt eine dämpfende Wirkung aus. Mit Blick auf die demografische Entwicklung wirkte die Altersstruktur der Beschäftigten im Untersuchungszeitraum nicht mehr wachstumsfördernd, war jedoch auch noch nicht beschäftigungshemmend. Angesichts des ungünstigen Einflusses der regionalen Standortbedingungen sollte geprüft werden, worin die besonderen Standortnachteile des Landes bestehen und wie diese gezielt reduziert werden können. Zudem könnten insbesondere in einer Stabilisierung bzw. Verbesserung der Qualifikations- und Altersstruktur der Arbeitskräfte Potenziale liegen, um die Beschäftigungsdynamik im Land positiv zu beeinflussen. In Bezug auf die demografische Entwicklung gilt es, junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte im Land zu halten und die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine stärkere Weiterbildungsbeteiligung zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local Effects of Education and Age Groups on Unemployment in Germany (2025)

    Busch, Fabian; Ochsen, Carsten ;

    Zitatform

    Busch, Fabian & Carsten Ochsen (2025): Local Effects of Education and Age Groups on Unemployment in Germany. In: Growth and Change, Jg. 56. DOI:10.1111/grow.70011

    Abstract

    "This article provides a comprehensive analysis of how regional changes in the age and education distribution of the labour force affect local and neighbourhood unemployment rates. Based on theoretical considerations, we argue that differences in job search, separation, and commuting are key factors in group differences, and therefore, changes in relative group size affect the level of unemployment. The empirical analysis focuses on local labour markets in Germany, using a dynamic spatial panel data model. According to the estimates, an increasing proportion of young and/or low-educated workers raises local unemployment, while larger proportions of older prime-age and/or highly educated workers raise unemployment in neighbouring labour markets. As a result, the recent ageing and education developments in the German labour force have led to a 25% reduction in the unemployment rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Future Subnational Population Change in Germany: The Role of Internal and International Migration (2025)

    Cilek, Laura ; Loichinger, Elke ; Schlömer, Claus; Swiaczny, Frank ; Hoymann, Jana; Maretzke, Steffen;

    Zitatform

    Cilek, Laura, Elke Loichinger, Frank Swiaczny, Claus Schlömer, Jana Hoymann & Steffen Maretzke (2025): Future Subnational Population Change in Germany: The Role of Internal and International Migration. In: Population, space and place, Jg. 31, H. 1. DOI:10.1002/psp.2871

    Abstract

    "Population change in Germany at the subnational level is particularly driven by changes in net international migration and shifts in internal migration flows between urbanisation, suburbanisation and counter-urbanisation. Official population projections at the county level use a single scenario, thereby omitting uncertainty that arises from changing patterns in the assumed components of demographic change. We use a cohort-component model that incorporates the spatial distribution of a net number of international migrants and internal migration matrices to provide population projections for 401 counties in Germany until 2070, encompassing nine total international and internal migration scenario combinations. Our results show a full potential outcome space of future subnational population change in Germany and highlight the variability in this possible change in terms of population structure, size, and spatial distribution. Across the scenarios, the total population of Germany is projected to be between 74.25 and 86.84 million people in 2040 (83.4 in 2023). There are also considerable differences in how the total population and its distribution might change spatially, both between urban and rural areas and in age structure. Thus, depending on the assumed absolute level of net international migration and the direction of internal migratory patterns we, highlight how internal and international migration patterns will continue to play a large role in future population development in Germany at the county level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Demographic change in Europe and Central Asia: addressing the issue of a shrinking and ageing labour force (2025)

    De Gobbi, Maria Sabrina ; Kühn, Stefan ; Heins, Guido; Malikova, Ziyodakhon;

    Zitatform

    De Gobbi, Maria Sabrina, Stefan Kühn, Guido Heins & Ziyodakhon Malikova (2025): Demographic change in Europe and Central Asia. Addressing the issue of a shrinking and ageing labour force. (ILO working paper / International Labour Organization 139), Geneva, 38 S. DOI:10.54394/utfg0314

    Abstract

    "This paper identifies existing labour market challenges associated with ageing in Europe and Central Asia. It presents a general overview and provides ideas to stimulate social dialogue. In 2024, there were 28 persons aged 65 years and above per 100 persons aged 15 to 64 years and this ratio is projected to rise to 43 by 2050. The proportion of older workers (55 years and above) will increase, while the prime-age workforce (25 to 54 years) will decline. This demographic transition is expected to result in a net loss of 10 million workers in the region by 2050. As pension systems increasingly have to rely on a diminishing pool of younger workers, sustaining current living standards will become more challenging. Productivity growth in Europe and Central Asia has been falling since 1991. New sources of productivity have to be unlocked if current standards of living are to be maintained. Increasing the labour force participation of inadequately represented groups, including women, persons with disabilities, the youth, migrants and refugees may only partially improve the situation. However, it would be a step forward in improving the outlook for the challenges that the region is experiencing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    How do structural trends affect labour market shortages and mismatch? (2025)

    Dorville, Yann; Filippucci, Francesco ; Marcolin, Luca;

    Zitatform

    Dorville, Yann, Francesco Filippucci & Luca Marcolin (2025): How do structural trends affect labour market shortages and mismatch? (OECD productivity working papers 38), Paris, 63 S. DOI:10.1787/acfb5c31-en

    Abstract

    "This paper examines how AI and digital technology diffusion, the green transition, globalisation and population ageing jointly affect labour market tightness across 26 OECD countries and 34 sectors. It finds that digitalisation and decarbonisation increase tightness, while ageing does so only over time. Import competition and labour-substituting AI diffusion, conversely, reduce shortages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Keeping older workers in the labour force (2025)

    Eiffe, Franz Ferdinand; Weber, Tina; Fric, Karel ; Adăscăliței, Dragoș ; Muller, Jessye; Contreras, Ricardo Rodriguez;

    Zitatform

    Eiffe, Franz Ferdinand, Dragoș Adăscăliței, Karel Fric, Jessye Muller, Ricardo Rodriguez Contreras & Tina Weber (2025): Keeping older workers in the labour force. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 77 S. DOI:10.2806/4361116

    Abstract

    "Europe’s population is ageing and has experienced natural decline since 2014, cushioned only by net migration. The working-age population is shrinking as the number of older individuals grows, a trend expected to continue with the retirement of the baby boom generation. This shift presents challenges for policymakers in relation to employment, living standards and welfare sustainability across EU Member States. This report aims to answer the question of how to keep older workers in employment as long as possible. It provides a comprehensive analysis of employment developments. It examines job quality differences across various age groups and analyses differences in job quality within the group of older workers. The report also explores the push and pull factors influencing employment trends across Europe and delves into the policies and practices implemented by Member States to keep older workers in the workforce. It highlights the critical role of social partners in shaping these outcomes and, finally, provides general pointers for policymakers to consider." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Workforce Aging, Growth and Productivity (2025)

    Esposito, Mathilde;

    Zitatform

    Esposito, Mathilde (2025): Workforce Aging, Growth and Productivity. In: The B.E. Journal of Macroeconomics, Jg. 25, H. 2, S. 553-593. DOI:10.1515/bejm-2024-0114

    Abstract

    "In the literature on secular stagnation, demographic aging is widely blamed for lowering the IS curve of aggregate demand and therefore the natural interest rate. However, little is known about the impact of workforce aging on long-term aggregate supply, or so-called potential GDP. To fill this gap, this study delves into the effects of workforce aging on two key components of the remarkably sluggish potential GDP growth of developed countries: hours worked and labor productivity. First, using a novel macro-accounting decomposition of EU-KLEMS data, we find that old-labor input has the highest contribution to growth, through both increased hours worked and shifts in labor composition in the EU, US and Japan. Second, we use panel stochastic frontier models highlighting that, however, old workers have an adverse effect on labor productivity growth frontier – though increasing technical efficiency, i.e., reducing the distance to this frontier." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Predicting the Uptake of Long-Term Care Benefits in Austria (2025)

    Famira-Mühlberger, Ulrike; Nowotny, Klaus ;

    Zitatform

    Famira-Mühlberger, Ulrike & Klaus Nowotny (2025): Predicting the Uptake of Long-Term Care Benefits in Austria. (WIFO working papers 707), Wien, 32 S.

    Abstract

    "We use administrative microdata and statistical learning methods to analyse how personal characteristics and the consumption of healthcare services help predict the first-time receipt of "long-term care allowance" (LTCA), a needs-tested cash-for-care benefit in Austria. Our findings suggest that short-term information from the health-care sector, particularly in the quarter prior to LTCA enrolment, provides substantial explanatory power. Apart from old age, the most influential predictors include the frequency of doctor visits and hospital stays as well as diagnoses such as dementia, cerebral infarction, and hypertension. Our findings emphasise the importance of data-driven approaches in anticipating the uptake of long-term care benefits and informing policy, especially against the background of the demographic transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken (2025)

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Christian Kagerl (2025): Arbeitsmarkt im Wandel: Deutschland muss die Transformation annehmen, um seine Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. (IAB-Forschungsbericht 12/2025), Nürnberg, 21 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2512

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz wirtschaftlicher Schwäche und der wiederkehrenden Bezeichnung von Deutschland als „krankem Mann Europas“ überraschend robust. Die Beschäftigungsquote liegt mit 77,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, doch die Zahl der offenen Stellen ist seit ihrem Höchststand 2022 deutlich gesunken, während die Arbeitslosenquote steigt. Besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose und Personen ohne schulischen oder beruflichen Abschluss. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine zentrale Herausforderung, da viele Stellen nicht besetzt werden können. Die Koexistenz von steigender Arbeitslosigkeit und unbesetzten Stellen bleibt ein entscheidendes Problem für die Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels. Eine der größten strukturellen Schwächen ist das stagnierende Produktivitätswachstum. Während die Produktivität in den 2000er-Jahren noch stieg, stagniert sie seit den 2010er-Jahren weitgehend. Besonders problematisch ist die wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivität pro Arbeitsstunde und der Produktivität pro Arbeitnehmer, wovon sich letztere deutlich schlechter entwickelt. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Neben einer zunehmenden Teilzeitarbeit und einem Beschäftigungszuwachs in Sektoren mit niedriger Produktivität – etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich – verhindern geringe Investitionen in Digitalisierung und technologische Innovationen, aber auch in Aus- und Weiterbildung, eine stärkere Produktivitätssteigerung. Besonders das produzierende Gewerbe, das lange das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete, gerät zunehmend unter Druck. Die Industrieproduktion liegt noch immer unter dem Vorkrisenniveau, während die Beschäftigung in der jüngeren Vergangenheit stagnierte und aktuell rückläufig ist. Besonders die Automobilbranche steht vor großen Herausforderungen: Neben der sinkenden Nachfrage nach Elektroautos machen chinesische Wettbewerber den deutschen Herstellern zunehmend Konkurrenz. Auch Maschinenbau und Metallindustrie kämpfen mit strukturellen Problemen. Zudem belasten hohe Energiepreise und eine schwächelnde Exportnachfrage – insbesondere aus China – die deutsche Industrie. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche und den Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung mangelt es weiterhin an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe und das Bau- sowie das Gastgewerbe haben Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Eine Ursache hierfür ist die geringe Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Während Transformationen üblicherweise mit einer Umschichtung von Arbeitsplätzen verbunden sind, zeigt sich dieser Effekt in Deutschland bislang kaum. Die hohe Nutzung von Kurzarbeitergeld während der Pandemie hat die Beschäftigung stabilisiert, könnte jedoch den Anpassungsprozess verzögert haben, wenngleich hierfür belastbare empirische Belege fehlen. Deutschland muss die Digitalisierung und die Dekarbonisierung annehmen und nutzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Besonders Berufe mit geringen Qualifikationsanforderungen sind durch Automatisierung bedroht. Gleichzeitig entstehen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der grünen Technologien. Der Wandel erfordert jedoch gezielte Investitionen in Weiterbildung und Umschulungen, um Beschäftigte auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Doch genau hier zeigen sich große Defizite. Die betriebliche Weiterbildung ist nach einem pandemiebedingten Einbruch noch nicht auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt, und die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge liegt seit 2020 jedes Jahr unter einer halben Million. Zudem verschlechtern sich die schulischen Leistungen, was langfristig die Qualifikationsbasis der Erwerbsbevölkerung schwächen könnte. Deutschland steht damit vor einer großen Herausforderung: Die alternde Erwerbsbevölkerung verschärft den Fachkräftemangel, während Produktivitätsschwäche und Wettbewerbsverlust die wirtschaftliche Dynamik hemmen. Die Verbesserung der digitalen Kompetenzen und die Förderung der beruflichen Mobilität werden für die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Sicherung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung sein. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, sind massive Investitionen in Digitalisierung, Dekarbonisierung und Bildung dringend erforderlich. Nur wenn das Land der Aus- und Weiterbildung Priorität einräumt und sich dem Wandel stellt, kann es gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und seine Position als Europas größte Volkswirtschaft behaupten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Inwieweit tragen ausländische Beschäftigte dazu bei, dem Alterungsprozess der Beschäftigung entgegenzuwirken? Eine Betrachtung für die Kreise Deutschlands (2025)

    Fuchs, Michaela ; Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Uwe Sujata & Antje Weyh (2025): Inwieweit tragen ausländische Beschäftigte dazu bei, dem Alterungsprozess der Beschäftigung entgegenzuwirken? Eine Betrachtung für die Kreise Deutschlands. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2025): Demografische Alterungsprozesse. Chancen und Herausforderungen für die Regionalentwicklung, S. 92-104.

    Abstract

    "In den vergangenen 20 Jahren nahm die Alterung der Beschäftigung in allen Kreisen Deutschlands teils deutlich zu. Zugleich standen im Jahr 2023 nirgendwo genügend jüngere Beschäftigte zur Verfügung, um die aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen älteren Beschäftigten rein zahlenmäßig zu ersetzen. Bevölkerungsvorausberechnungen legen nahe, dass sich die Alterung auch in Zukunft fortsetzen wird. Damit würden sich nicht nur die heute schon in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes zu beobachtenden Fachkräfteengpässe weiter verschärfen. Es würde auch dazu führen, dass das Verhältnis von Rentnerinnen und Rentnern zu den Personen im erwerbfähigen Alter weiter steigt und als Konsequenz daraus weniger Einzahlungen in die sozialen Sicherungssysteme erfolgen. Angesichts dieser demografischen Entwicklungen hat sich der vorliegende Beitrag auf das Potenzial konzentriert, das mit der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte einhergeht. Es sollte die Frage beantwortet werden, inwieweit ausländische Beschäftigte dazu beitragen können, den Alterungsprozess der Beschäftigung in den einzelnen Kreisen abzufedern. Die Berechnungen für den Zeitraum von 2003 bis 2023 haben gezeigt, dass ausländische Beschäftigte in allen Kreisen Deutschlands die Altersstruktur der Beschäftigung entlastet haben. Es wurde allerdings auch deutlich, dass genau in denjenigen Regionen mit im Durchschnitt eher älteren Beschäftigten der Anteil ausländischer Beschäftigter gering ist. Die Entlastungswirkung der Altersstruktur durch ausländische Beschäftigte ist zwar in Regionen mit älteren Beschäftigten tendenziell auch etwas höher, der Zusammenhang ist aber statistisch nur schwach signifikant. Die Ergebnisse untermauern die vorteilhafte Bedeutung, die ausländische Beschäftigte in allen Kreisen Deutschlands für die Altersstruktur des Arbeitsangebots haben. Diese Stütze ist allerdings in denjenigen Regionen hoch, in denen es auch anteilig schon recht viele ausländische Beschäftigte gibt. Um weitere Potenziale durch ausländische Beschäftigte zu generieren, sind grundsätzlich alle Regionen weiterhin gefordert, Integration und Vielfalt zu fördern und eine attraktive Willkommenskultur zu etablieren. Insbesondere die ostdeutschen Flächenländer stehen hier vor einer besonderen Herausforderung, denn dort ist einerseits die demografische Alterung besonders ausgeprägt. Andererseits bleibt abzuwarten, inwiefern fremdenfeindliche Einstellungen, wie sie sich in Wahlergebnissen und in Übergriffen gegenüber Ausländern geäußert haben, den Zuzug von Personen aus dem Ausland einschränken (vgl. Buch et al. 2025)." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Help wanted: the drivers and implications of labour shortages (2025)

    Groiss, Martin ; Sondermann, David ;

    Zitatform

    Groiss, Martin & David Sondermann (2025): Help wanted: the drivers and implications of labour shortages. In: Applied Economics, Jg. 57, H. 33, S. 4882-4896. DOI:10.1080/00036846.2024.2364102

    Abstract

    "Labor shortages have become prevalent across advanced economies. Yet, little is known about which firms are more likely to face them or about the impact they have on the labor market. We create a firm-level dataset spanning 28 EU countries, 283 regions and 18 sectors, contributing to closing this gap. We find that structural factors play the dominant role. Firms in regions with limited labor supply as well as innovative and fast-growing firms are particularly prone to face labor shortages. Moreover, shortages tend to aggravate at business cycle peaks. In a second stage, we empirically determine the impact of labor shortages on wages and hiring. Firms with higher shortages pay a wage growth premium to keep and attract workers, increasingly so when they face excess demand. At the same time, these are the firms that hire less than the average." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mehr Migration könnte Potenzialwachstum der deutschen Wirtschaft deutlich erhöhen (2025)

    Hackmann, Angelina; Kholodilin, Konstantin A. ; Schildmann, Teresa;

    Zitatform

    Hackmann, Angelina, Konstantin A. Kholodilin & Teresa Schildmann (2025): Mehr Migration könnte Potenzialwachstum der deutschen Wirtschaft deutlich erhöhen. (DIW aktuell 101), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft steht aufgrund des demografischen Wandels und des Ausscheidens der Babyboomer-Generation aus dem Arbeitsmarkt vor einem zunehmenden Arbeits- und Fachkräftemangel. Dieser wird das Produktionspotenzial der deutschen Wirtschaft erheblich einschränken. Das inländische Steigerungspotenzial zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs ist nur gering, so dass der Migration eine zentrale Rolle zufällt. Bereits seit 2023 wird der Aufbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung lediglich durch ausländische Staatsangehörige getragen. Aktuelle Berechnungen zeigen, dass ohne Migration die Wachstumsrate des Potenzials von derzeit lediglich 0,4 Prozent rasch auf null sinken würde. Um die Potenzialrate bis 2029 wieder zu ihrem langfristigen Mittelwert von 1,1 Prozent (dem Durchschnitt über den Zeitraum von 2004 bis 2023) zu heben, wäre den Berechnungen zufolge eine Zuwanderung von 1,5 Millionen Erwerbspersonen notwendig. Um die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Drittstaaten attraktiver zu machen, ist das reformierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Um den positiven Effekt ausländischer Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt und das Potenzial der deutschen Wirtschaft aber weiter zu stärken, müssen politische Maßnahmen wie der Abbau von bürokratischen Hürden bei der Visaerteilung und der Anerkennung von Qualifikationen vorangetrieben werden. Zudem ist es notwendig, die Sprachkenntnisse und Weiterqualifizierungen von Migrant*innen zu fördern, um ein Missverhältnis zwischen dem Arbeitsangebot und -bedarf zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Niedersachsen und Bremen (2025)

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Harten, Uwe & Martin Wrobel (2025): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Niedersachsen und Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2025), Nürnberg, 67 S. DOI:10.48720/IAB.RENSB.2502

    Abstract

    "Die vorliegende Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren im Zeitraum zwischen 2000 und 2023 mit einem Fokus auf die Bundesländer Niedersachsen und Bremen und deren Kreise und kreisfreien Städte. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Niedersachsen im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlich und jene in Bremen leicht unterdurchschnittlich entwickelt. Dabei weisen nahezu alle Kreise und kreisfreien Städte ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Stärke der Beschäftigungsdynamik variiert allerdings deutlich über die Regionen hinweg. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, variieren in Vorzeichen und Stärke über die Regionen hinweg. Für beide Länder gilt insgesamt, dass sie mit Blick auf die Beschäftigungsentwicklung, wenn auch im unterschiedlichen Ausmaß, von ihrer Branchenstruktur profitieren. Die Betriebsgrößenstruktur sowie landes- und regionsspezifische Standorteffekte wiederum begünstigten die Entwicklung in Niedersachsen, dämpften diese aber in Bremen. Während für die Qualifikationsstruktur in Niedersachsen ein leicht dämpfender Effekt auf die Beschäftigungsentwicklung ermittelt werden konnte, ging von ihr in Bremen ein leicht positiver Einfluss aus. Mit Blick auf die demografische Entwicklung wirkte die Altersstruktur der Beschäftigten im Untersuchungszeitraum sowohl in Niedersachsen als auch Bremen wachstumsfördernd. In Bremen zeigt sich der Effekt jedoch nur schwach positiv, womit er weit weniger günstig ausfiel, als in allen anderen westdeutschen Regionen. Aus unseren Ergebnissen schlussfolgern wir u. a., dass mit Maßnahmen zur allgemeinen Verbesserung der Qualifikationsstruktur vorhandene Potenziale aktiviert werden könnten, um die Beschäftigungsdynamik in beiden Ländern positiv zu beeinflussen. Hinsichtlich der demografischen Entwicklung gilt es, junge und gut qualifizierte Arbeitskräfte im Land zu halten oder gar dazuzugewinnen sowie die Produktivität älterer Arbeitskräfte durch eine höhere Weiterbildungsbeteiligung, auch verbunden mit physischen Arbeitserleichterungen, zu erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Alter(n) im Betrieb: Stereotype Altersbilder, Fachkräftemangel und digitale Transformation (2025)

    Heyer, Philipp; Schmitz, Wiebke; Weis, Kathrin; Mohr, Sabine ;

    Zitatform

    Heyer, Philipp, Kathrin Weis, Sabine Mohr & Wiebke Schmitz (2025): Alter(n) im Betrieb: Stereotype Altersbilder, Fachkräftemangel und digitale Transformation. (BIBB-Report 2025,05), Leverkusen: Verlag Barbara Budrich, 16 S.

    Abstract

    "Against the backdrop of demographic change, age-appropriate human resources policies are becoming increasingly important. Nevertheless, negative age stereotypes continue to prevail in many firms, hindering the recruitment and further training of older employees – and thus leaving existing skilled labor potential untapped. Based on current data from the establishment survey “BIBB Establishment Panel on Training andCompetence Development,” this BIBB Report analyzes stereotypical images of age in firms as well as company characteristics that promote the employment of older people. Particular attention is given to the role of digital technologies. The results show that the perceptions of older employees vary depending on the industry, firm size, and use of technology. A positive perception is associated with higher employment rates of older people. However, older employees are less strongly represented in firms with above-average use of digital technologies. Based on these findings, it is recommended to counteract age stereotypes, provide targeted further training for older employees, and actively involve them in digital work processes. An age-appropriate human resources policy not only strengthens the supply of skilled workers, but also diversity and, ultimately, the productivity of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Demographic change, secular stagnation, and inequality: automation as a blessing? (2025)

    Jacobs, Arthur ; Heylen, Freddy ;

    Zitatform

    Jacobs, Arthur & Freddy Heylen (2025): Demographic change, secular stagnation, and inequality: automation as a blessing? In: Journal of demographic economics, Jg. 91, H. 4, S. 508-548. DOI:10.1017/dem.2024.10

    Abstract

    "We study whether the increased adoption of available automation technologies allows economies to avoid the negative effect of aging on per capita output. We develop a quantitative theory in which firms choose to which extent they automate in response to a declining workforce and rising old-age dependency. An important element in our model is the integration of two capital types: automation capital that acts as a substitute to human labor, and traditional capital that is a complement to labor. Empirically, our model's predictions largely match data regarding automation (robotization) density across OECD countries. Simulating the model, we find that aging-induced automation only partially compensates the negative growth effect of aging in the absence of technical progress in automation technology. One reason is that automated tasks are no perfect substitutes for non-automated tasks. A second reason is that automation raises the interest rate and thus inhibits positive behavioral reactions to aging (later retirement and investment in human capital). Moreover, increased automation generates a falling net labor share of income and rising welfare inequality. We evaluate alternative policy responses to cope with this inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Wirtschaftskrise trifft auf einen voranschreitenden demografischen Wandel (Interview) (2025)

    Keitel, Christiane; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Keitel, Christiane; Enzo Weber (interviewte Person) (2025): Die Wirtschaftskrise trifft auf einen voranschreitenden demografischen Wandel (Interview). In: IAB-Forum H. 21.03.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250321.01

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt stecken seit drei Jahren in einer Schwächephase fest. Trotzdem zeigt sich die IAB-Prognose verhalten optimistisch. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, spricht im Interview darüber, was den Arbeitsmarkt im laufenden Jahr voraussichtlich erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Keitel, Christiane; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Overlapping crises (re)shaping the future of regional labour markets [OVERLAP]: Main Report (2025)

    Khabirpour, Neysan; Pagnini, Costanza; Bronka, Patryk; Hoch, Markus; Limbers, Jan; Kreuzer, Philipp; Pelizzari, Lorenzo; Richiardi, Matteo ;

    Zitatform

    Khabirpour, Neysan, Lorenzo Pelizzari, Jan Limbers, Markus Hoch, Philipp Kreuzer, Matteo Richiardi, Patryk Bronka & Costanza Pagnini (2025): Overlapping crises (re)shaping the future of regional labour markets [OVERLAP]. Main Report. Luxembourg: ESPON 2030, 101 S.

    Abstract

    "Europe’s labour market is entering a decade in which structural forces converge and pull unevenly on every region. First, the demographic change is steadily thinning the labour supply: by 2050, the EU’s labour force is set to decrease by 35 million people. (Secondly) This demographic transition comes at a time when Member States are increasing their efforts to achieve the decarbonization targets, and (thirdly) when they are ramping up investments to digitalise the economy. While the digital transition is accelerating demand for specialised skills faster than workers can acquire them, the green transition suggests both disruption and expansion. To deliver the REPowerEU targets, the Commission estimates that more than 3.5 million additional jobs will be needed by 2030. Explained very shortly, these interacting factors may amplify long-standing territorial disparities in age structure, industrial fabric and human-capital endowment. Understanding where labour will transform and where new demand will arise is therefore indispensable. It is precisely this spatial intelligence that the OVERLAP project supplies—by charting the possible employment trajectories of every NUTS-3 labour market – for the 2035 perspective - under a varied set of assumptions, driven by policy or shock. This is done within a scenario-driven exercise, covering ageing, green ambition and digital diffusion. In doing so, as a forward-looking exercise, the study equips policymakers with the granular evidence needed to anticipate potential shortages, target up- and reskilling investments, and steer and match transition funding to address local needs and the regions that need it most. The study starts from two overarching objectives: Compile a granular portrait of Europe’s regional labour markets by tracing demographic dynamics and their (possible) implications for employment trends, at NUTS-3 level, out to 2035. Gauge how major drivers—including population change and the twin digital-green transition—may reshape labour demand under a range of forward-looking (possible) scenarios, out to 2035. From these aims, flow the main guiding research questions: which territories and sectors are set to gain or lose employment as ageing, automation and decarbonisation unfold simultaneously? And what policy mixes can cushion vulnerable regions while helping them capture new growth niches? Addressing these questions across the ESPON space—i.e. all EU Member States plus Iceland, Liechtenstein, Norway and Switzerland—requires a geography-sensitive lens; hence results are mapped down to individual NUTS-3 regions. To deliver evidence at that resolution, the project combined a dual analytical architecture. Quantify and regionalise macro-trends: the top-down stream employs the DINOS dynamic input-output model (developed by PROGNOS) to translate demographic, technological and climate-policy shocks into sectoral employment and wage shifts, then regionalises these outputs to the full NUTS-3 grid. The macro-level modelling strategy begins with national economic aggregates, traces broad structural trends across industries, and subsequently disaggregates the resulting labour-market effects to individual regions. By working from the “whole economy” downward, this framework captures systemic interactions—such as supply-chain spill-overs—beyond the reach of purely regional models. Provide a micro-analytical perspective: in parallel, the bottom-up stream extends the SimPaths dynamic microsimulation platform—already validated for the United Kingdom as a baseline —to Greece, Hungary, Italy and, enriching the macro picture with individual life-course trajectories. This novel, regional, micro-analytical framework sheds additional light on the distributional impact of the ongoing economic and social transformations, going beyond the broad picture and simplified assumptions that had to be made in the top-down approach (macro-analyses). The dynamic framework integrates a defining feature in every simulated period: inputs from a static tax-benefit calculator (EURO-MOD), hence allowing to study to what extent tax and benefit systems can smooth out transitional dynamics. However, it is important to highlight from the onset, that this study should not be perceived as a crystal globe, as it does not cover all possible shocks or situations, but acts upon the accumulated knowledge, in order to provide some modelled scenarios that are aimed at informing and opening the forward-looking strategies, with a pre-emptive component." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Germany's Demographic Challenge and the Central Role of Migration: Evidence from Labour Market and Mobility Data. Commentary (2025)

    Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya (2025): Germany's Demographic Challenge and the Central Role of Migration. Evidence from Labour Market and Mobility Data. Commentary. Milano, o. Sz.

    Abstract

    "Germany’s demographic and labour market developments over the past decade reveal a structural transformation with long-term implications. Declining fertility, population ageing, and a shrinking domestic workforce have increased the importance of migration as one key component of labour supply, economic performance, and system sustainability. Using recent administrative statistics and new panel survey data, this commentary summarises the empirical evidence on Germany’s demographic pressures, the contribution of migrants to labour market dynamics, and emerging patterns in onward and return mobility. Projections indicate a substantial contraction of Germany’s labour force potential in the coming decades. Under a zero-migration scenario, the working-age population will decrease by approximately 16 million individuals by 2060, even when assuming rising employment rates among women and older workers." (Text excerpt, IAB-Doku, © 2026 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Bleiben oder gehen? Das Demografieproblem lässt sich nicht allein durch die Zuwanderung von Fachkräften lösen. Wir müssen auch deren Abwanderung verringern: Denkfabrik (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya & Enzo Weber (2025): Bleiben oder gehen? Das Demografieproblem lässt sich nicht allein durch die Zuwanderung von Fachkräften lösen. Wir müssen auch deren Abwanderung verringern. Denkfabrik. In: Wirtschaftswoche H. 3, S. 38.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Arbeitskräftemangel: Ausländische Beschäftigte spielen eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt (2025)

    Kuhn, Sarah ; Schwengler, Barbara ; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Kuhn, Sarah, Barbara Schwengler, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2025): Demografischer Wandel und Arbeitskräftemangel: Ausländische Beschäftigte spielen eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 08/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2508

    Abstract

    "Von den knapp 35 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland sind über 8 Millionen mindestens 55 Jahre alt. Sie gehen voraussichtlich in den nächsten zehn bis zwölf Jahren in Rente. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik war dieser Anteil an Altersabgängen so hoch. Die Autor*innen beleuchten, welche Regionen demografisch gut aufgestellt sind und wie es um die Altersstruktur der Beschäftigten auf der Ebene der Anforderungsniveaus der Berufe bestellt ist. Dabei beschreiben sie die qualifikationsspezifische Beschäftigungsentwicklung in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands und zeigen, welcher Anteil an der jeweiligen Entwicklung auf ausländische Arbeitskräfte zurückgeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ohne ausländische Beschäftigte wird es in vielen Berufen eng (2025)

    Kuhn, Sarah ; Schwengler, Barbara ; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Kuhn, Sarah, Barbara Schwengler, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2025): Ohne ausländische Beschäftigte wird es in vielen Berufen eng. In: IAB-Forum H. 13.05.2025, 2025-05-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250513.01

    Abstract

    "Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird aktuell vor allem durch die demografische Entwicklung und den damit verbundenen Mangel an Fach- und Arbeitskräften bestimmt. In der Diskussion, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann, spielen ausländische Beschäftigte eine immer wichtigere Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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