Fachkräftebedarf und Fachkräftesicherung
Engpässe bei der Besetzung von Stellen haben zugenommen. Der Fachkräftemangel bedroht die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Welche Branchen, Berufe und Regionen sind besonders betroffen? Welche Gegenmaßnahmen versprechen Erfolg? Wie reagieren die Unternehmen im Wettbewerb um qualifiziertes Personal?
Informationsquellen zur aktuellen Situation sowie zu Strategien gegen einen Fachkräftemangel finden Sie in unserem Themendossier.
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Literaturhinweis
Arbeitskräftemangel in der Schweiz: Ursachen und Auswirkungen (2026)
Abberger, Klaus ; Siegrist, Stefanie; Jacomet, Flurin; Siegenthaler, Michael ; Prater, Miriam; Marti, Nicolas;Zitatform
Abberger, Klaus, Flurin Jacomet, Nicolas Marti, Miriam Prater, Michael Siegenthaler & Stefanie Siegrist (2026): Arbeitskräftemangel in der Schweiz: Ursachen und Auswirkungen. (Grundlagen für die Wirtschaftspolitik / Staatssekretariat für Wirtschaft SECO 67), Bern, 121 S.
Abstract
"In der Schweiz herrschte in den vergangenen Jahren ein ausgeprägter Arbeitskräftemangel. Die vorliegende Studie untersucht die Ursachen und Auswirkungen des Mangels mithilfe einer Literaturanalyse und einer repräsentativen Unternehmensbefragung mit 1’624 Teilnehmenden. Arbeitskräftemangel wird als Zustand definiert, in dem die Arbeitsnachfrage das Arbeitsangebot in einem Arbeitsmarktsegment bei den vorherrschenden Arbeitsbedingungen übersteigt. Die Umfrageresultate bestätigen den verbreiteten Arbeitskräftemangel. Zwei Drittel der teilnehmenden Unternehmen haben Schwierigkeiten, Personal zu rekrutieren oder zu halten. Eine von drei Stellen sei schwer zu besetzen. Die Mehrheit der Antwortenden erwartet eine Verschärfung des Mangels in den kommenden fünf Jahren. Eine Analyse mit Sekundärdaten offenbart, dass der Arbeitskräftemangel in der Schweiz im internationalen Vergleich mittelmäßig stark ausgeprägt ist. Die Ursachen des Mangels sind vielfältig. Als zentrale, arbeitsangebotsseitige Triebfeder erweist sich die alternde Bevölkerung. Als zentraler arbeitsangebotsseitiger Faktor, welcher der Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung entgegenwirkt, die Zuwanderung und die liberale Zuwanderungspolitik der Schweiz. Die Studie findet wenig Evidenz dafür, dass der Trend zur Teilzeitarbeit zum Mangel beitrug. Zur Frage, wie sich die veränderten Präferenzen bezüglich Freizeit und Erwerbsarbeit auf den Mangel ausgewirkt haben, liefert die Studienlage kein eindeutiges Bild. Eine qualifikatorischer oder regionaler Mismatch zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage ist gemäß Literatur in der Schweiz kein wesentlicher Grund für den Mangel. Arbeitsnachfrageseitig ist eine zentrale Ursache des AKM der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen, der ein im internationalen Vergleich hohes Stellenwachstum nach sich zog. Zudem führte der Aufschwung nach der COVID-Pandemie zu einem konjunkturell bedingten Arbeitskräftemangel, der sich zuletzt entschärfte. Die Beiträge des Strukturwandels, der Digitalisierung, des attraktiven Umfelds für internationale Firmen und der Unternehmenssteuern zum Mangel sind wenig erforscht. Der Arbeitskräftemangel kann für die Beschäftigten günstige Auswirkungen haben, solange das Potenzial- und Produktivitätswachstum nicht wesentlich geschwächt wird. Wie die Umfrage zeigt, profitieren sie von etwas höheren Löhnen, verbesserten Arbeitsbedingungen und besseren Weiterbildungs- und Stellenwechselchancen. Die Unternehmen sind bereit, bei der Personalauswahl Abstriche zu machen und das Personal zu diversifizieren. Die primäre Auswirkung von Arbeitskräftemangel auf die Firmen ist steigende Personalkosten, was ihre Wettbewerbsfähigkeit, ihr Wachstum und ihre Profitabilität schmälern kann. Der Einfluss von Arbeitskräftemangel auf die betriebliche Produktivität ist ambivalent: Zwar setzt der Mangel Anreize zu Effizienzsteigerungen und Technologieadaption, aber gestiegene Kosten und fehlendes Fachwissen können das Produktivitätswachstum hemmen. Arbeitskräftemangel kann zudem die Qualität zentraler Versorgungssysteme beeinträchtigen. Die primären gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Arbeitskräftemangels sind eine Zunahme der Zuwanderung, der Löhne und eine Reduktion des Produktionspotenzials. Obwohl Arbeitskräftemangel zu einem Strukturwandel hin zu produktiveren Firmen führen kann, ist der Einfluss auf das gesamtwirtschaftliche Produktivitätswachstum nicht eindeutig. Makroökonomische Daten deuten darauf hin, dass mögliche negative gesamtwirtschaftliche Folgen des Mangels wie eine starke Lohn- und Preisdynamik oder stark gebremstes Beschäftigungswachstum bislang ausgeblieben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment growth in Germany from 2017 to 2024: What drives employment in an ageing society? (2026)
Zitatform
Adunts, Davit, Ehsan Vallizadeh & Anton Klaus (2026): Employment growth in Germany from 2017 to 2024. What drives employment in an ageing society? In: IAB-Forum H. 26.06.2026. DOI:10.48720/IAB.FOO.20260626.01
Abstract
"Between 2017 and 2024, employment growth in Germany was mainly driven by a rising population and increasing employment rates. Gains were concentrated among migrants, women and older workers, while employment among men without a migration background declined. Future growth will increasingly depend on higher participation, migration integration, and productivity gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fachkräftemangel bei hoher Arbeitslosigkeit: Politische Handlungsoptionen (2026)
Zitatform
Andres, Leander & Volker Meier (2026): Fachkräftemangel bei hoher Arbeitslosigkeit: Politische Handlungsoptionen. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 05, S. 04-06.
Abstract
"Deutschland erlebt seit einigen Jahren ein Zusammentreffen von Unterbeschäftigung in schrumpfenden Branchen und Fachkräftemangel in vielen Bereichen der Wirtschaft. Diese Situation kann angegangen werden durch (a) Absenkungen von Subventionen zugunsten schrumpfender Sektoren und Kürzungen der maximalen Bezugsdauer von Kurzarbeiterleistungen, (b) Umschulungen im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik und (c) Maßnahmen zur Erhöhung der Erwerbstätigkeit, insbesondere von Älteren, Frauen und Immigranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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KMU unter Druck: Die Fachkräftesituation in den Bundesländern (2026)
Arndt, Franziska; Köhne-Finster, Sabine;Zitatform
Arndt, Franziska & Sabine Köhne-Finster (2026): KMU unter Druck: Die Fachkräftesituation in den Bundesländern. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,04), Köln, 7 S.
Abstract
"KMU tragen den Großteil des Fachkräftemangels – wie stark die Engpässe ausfallen, unterscheidet sich jedoch je nach Bundesland: In Bayern bleibt etwa jede zweite Stelle im Mittelstand unbesetzt, in Berlin nur rund jede fünfte. In ländlich geprägten Bundesländern entfallen bis zu 80 Prozent der offenen Stellen in Engpassberufen auf KMU, während in den Stadtstaaten der Wettbewerb mit Großunternehmen stärker ausgeprägt ist. Besonders häufig fehlen KMU beruflich qualifizierte Fachkräfte, vor allem in Produktion und Fertigung, im Handwerk sowie in Gesundheits- und Sozialberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fachkräftemangel in KMU: Eine Analyse der Fachkräftesituation nach Betriebsgrößenklassen (2026)
Zitatform
Arndt, Franziska, Paula Risius, Lydia Malin & Valeria Quispe (2026): Fachkräftemangel in KMU: Eine Analyse der Fachkräftesituation nach Betriebsgrößenklassen. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2026,02), Köln, 41 S.
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Kompetenzlücken in Engpassberufen: Vor allem in Berufen mit Berufsausbildung (2026)
Zitatform
Bischof, Stephan (2026): Kompetenzlücken in Engpassberufen. Vor allem in Berufen mit Berufsausbildung. In: BIB.aktuell H. 3, S. 4-8.
Abstract
"Passungsprobleme zwischen den Kompetenzen von Erwerbstätigen und den beruflichen Anforderungen sind weit verbreitet. Vor dem Hintergrund zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt rücken Kompetenzlücken von Beschäftigten stärker in den Fokus. Der Beitrag untersucht auf Basis von Daten der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS), ob Beschäftigte in Engpassberufen häufiger Kompetenzlücken aufweisen als in anderen Berufen und wie sich dieser Zusammenhang nach beruflichem Anforderungsniveau unterscheidet. Die Ergebnisse zeigen, dass Kompetenzlücken in Engpassberufen häufiger vorkommen als in Nichtengpassberufen. Dieser Befund zeigt sich jedoch vor allem für Tätigkeiten mit Berufsausbildung. Für Berufe mit höherer Qualifikation (Meister, Techniker, Hochschulabschluss oder Promotion) ergibt sich kein entsprechendes Muster." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Education and skill mismatches in the German labour market: the role of vocational and occupational specificity from a career perspective (2026)
Zitatform
Bischof, Stephan (2026): Education and skill mismatches in the German labour market: the role of vocational and occupational specificity from a career perspective. In: Oxford economic papers, Jg. 78, H. 1, S. 289-308. DOI:10.1093/oep/gpaf031
Abstract
"Previous research shows that individuals’ educational level is associated with skill mismatch, but knowledge about the influence of horizontal dimensions of education and education’s variation throughout the career is limited. This study analysesthe link between education and skill mismatch by considering the influence of educational levels, vocational specificity, and occupational specificity from a career perspective. Using the survey wave 2016 of the German NEPS Adult Cohort, I find that individuals with a higher educational level are less likely to be underskilled, but more likely to be overskilled. Conversely, higher vocational specificity is associated with a higher likelihood of underskilling but a lower likelihood of overskilling, whereas occupational specificity is not significantly related to skill mismatches. The findings also highlight that the link between education and skill mismatch varies with time since graduation, and that the role of vocational and occupational specificity differs across educational levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fachkräfte im Wandel: Komplementärwissen als Schlüssel zur Bewältigung (un)sichtbarer Herausforderungen (2026)
Blank, Marco;Zitatform
Blank, Marco (2026): Fachkräfte im Wandel. Komplementärwissen als Schlüssel zur Bewältigung (un)sichtbarer Herausforderungen. (Arbeit und Organisation 23), Bielefeld: transcript, 253 S. DOI:10.14361/9783839478165
Abstract
"Wandel steht nicht nur bevor, er ist dauerhaft. Wie also sollte man damit umgehen? Die theoretische Kategorie »Komplementärwissen« ermöglicht einen potentialorientierten Blick auf die Bewältigung von Wandel, anstatt diesen defizitär zu betrachten. Das Komplementärwissen ordnet sich dabei zwischen (non-)formalem und informellem Wissen ein und bildet ein Bindeglied zwischen Arbeitssoziologie und Bildungsforschung, das beide Wissensformen ernst nimmt. Marco Blank verdeutlicht am Beispiel von Fachkräften anhand von Interviewpassagen und quantitativen Analysen, wie das Komplementärwissen dabei hilft, Unvorhersehbares zu bewältigen, ohne in Unsicherheit zu verfallen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Anhaltende Fachkräfteengpässe: Können Deutschland und Österreich voneinander lernen? (2026)
Zitatform
Bonin, Holger & Eduard Storm (2026): Anhaltende Fachkräfteengpässe: Können Deutschland und Österreich voneinander lernen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 05, S. 24-27.
Abstract
"Deutschland und Österreich sind mit anhaltenden Fachkräfteengpässen konfrontiert, die sich mittelfristig noch verschärfen dürften. Der Beitrag behandelt vergleichend Regeln und Maßnahmen in beiden Ländern, mit denen unausgeschöpfte Arbeitskräftepotenziale realisiert werden könnten: längere Erwerbsverläufe, höhere Frauenerwerbsbeteiligung und arbeitsmarktorientierte Integrationspolitik. Österreich hängt bei der Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters zurück, Deutschland hingegen bleibt bei der Eindämmung der Frühverrentung zu zögerlich. Das deutsche Ehegattensplitting dämpft zudem das Arbeitsvolumen von Frauen, dafür hält in Österreich die unzureichend entwickelte Kindertagesbetreuung Frauen von Erwerbstätigkeit ab. Während Deutschland seine Zuwanderungs- und Einbürgerungsregeln zielführend liberalisiert hat, hält Österreich weiterhin an starren und restriktiven Vorgaben fest, die international gesuchte Fachkräfte abschrecken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erschließung von Arbeitskräftepotenzialen: Zielgenaue und aufeinander abgestimmte Maßnahmen erforderlich (2026)
Boockmann, Bernhard;Zitatform
Boockmann, Bernhard (2026): Erschließung von Arbeitskräftepotenzialen. Zielgenaue und aufeinander abgestimmte Maßnahmen erforderlich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 79, H. 05, S. 20-23.
Abstract
"Deutschland verfügt trotz hoher Erwerbsbeteiligung über erhebliche, bislang nicht ausgeschöpfte Arbeitskräftepotenziale. Der Beitrag bündelt neuere Evidenz zu vier Gruppen: Leistungsbeziehende in der Grundsicherung, Frauen in Teilzeit nach der Familienphase, ältere Beschäftigte vor dem Renteneintritt sowie zugewanderte Arbeitskräfte mit Rückwanderungsrisiko. Die Befunde zeigen wiederkehrende Muster: (Mehr) Arbeit lohnt sich finanziell nicht immer, es fehlen passgenaue Unterstützungsstrukturen, berufliche Perspektiven und betriebliche Hilfestellungen. Entscheidend ist eine Kombination aus besseren Erwerbsanreizen, gesundheits- und qualifikationsbezogener Unterstützung und betrieblichen Entwicklungsperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einleitung: Möglichkeiten und Grenzen einer geschlechtergerechten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (2026)
Zitatform
Bothfeld, Silke, Christian Hohendanner, Petra Schütt & Aysel Yollu-Tok (2026): Einleitung: Möglichkeiten und Grenzen einer geschlechtergerechten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. In: S. Bothfeld, C. Hohendanner, P. Schütt & A. Yollu-Tok (Hrsg.) (2026): Geschlechtergerecht gestalten. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, S. 9-26.
Abstract
"Wer über Geschlechtergerechtigkeit spricht, kommt an der begrifflichen Unterscheidung zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellungspolitik nicht vorbei. Diese Differenz ist grundlegend für das Verständnis politischer, sozialer und ökonomischer Maßnahmen zur Überwindung geschlechterbezogener Ungleichheiten. Gleichberechtigung meint die rechtlich garantierte Gleichheit von Frauen und Männern – wie sie etwa in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert ist. Sie garantiert allen Menschen denselben Zugang zu Rechten: zum Bildungssystem, zum Arbeitsmarkt, zu politischen Ämtern. Doch so unverzichtbar diese rechtliche Grundlage ist, so unzureichend ist sie, wenn es um die tatsächliche Teilhabe in einer nach wie vor von struktureller Ungleichheit geprägten Gesellschaft geht. Hier setzt die Gleichstellungspolitik an: Sie begnügt sich nicht mit der formalen Gleichheit, sondern zielt auf faktische Chancengleichheit. Für die Gleichstellung der Geschlechter wurde daher im Artikel 3 Abs. 2 (»Männer und Frauen sind gleichberechtigt.«) 1994 der Zusatz aufgenommen »Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin«. Die Gleichstellungspolitik soll in diesem Sinne bestehende Benachteiligungen – etwa beim Einkommen, bei der Verteilung von Sorgearbeit, beim Zugang zu Führungspositionen oder in den sozialen Sicherungssystemen – sichtbar machen und Instrumente entwickeln, um Ungleichheiten abzubauen. Gleichstellungspolitik bedeutet nicht Privilegierung oder Sonderbehandlung, sondern sie ist Ausdruck eines demokratischen Gestaltungsauftrags: Sie soll sicherstellen, dass Gleichberechtigung nicht nur auf dem Papier steht, sondern im gesellschaftlichen Alltag wirksam wird. Dieser Sammelband greift zentrale Fragen dieser Gestaltungsaufgabe im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf und versammelt Beiträge, die sich mit geschlechterbezogenen Ungleichheiten am Arbeitsmarkt und im Sozialstaat befassen – empirisch fundiert, theoretisch reflektiert und mit einem gemeinsamen Ziel: Geschlechtergerechtigkeit nicht nur zu fordern, sondern Hinweise und Vorschläge für die Gestaltung von konkreten Strukturen und politischen Maßnahmen zu präsentieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Rechtsradikalismus als Standortrisiko? Wenn Arbeitskräfte bestimmte Regionen tendenziell meiden (2026)
Zitatform
Burkert, Carola & Tanja Buch (2026): Rechtsradikalismus als Standortrisiko? Wenn Arbeitskräfte bestimmte Regionen tendenziell meiden. In: Heimatkunde : migrationspolitisches Portal / Heinrich-Böll-Stiftung H. 12.06.2026, 2026-04-01.
Abstract
"Rechte Einstellungen beeinflussen Wanderungsentscheidungen. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Hohe Stimmenanteile rechtsradikaler Parteien schrecken Arbeitskräfte tendenziell ab und verschärfen so den Fachkräftemangel in den betroffenen Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das knappe Gut Arbeit: Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt (2026)
Zitatform
Butollo, Florian (2026): Das knappe Gut Arbeit. Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt. (Edition Suhrkamp 2815), Berlin: Suhrkamp Verlag, 254 Seiten.
Abstract
"Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wird allerorten vor massiven Arbeitsplatzverlusten gewarnt. Gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, zahllose Stellen bleiben unbesetzt, und dem Pflegesektor droht der Kollaps. Florian Butollo geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum gerade Automatisierung immer mehr Arbeit schafft – und damit zur Keimzelle eines neuen sozialen Konflikts wird: Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?" (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Evidence on the Adoption of Artificial Intelligence: The Role of Skills Shortage (2026)
Zitatform
Carioli, Paolo, Dirk Czarnitzki & Gastón P. Fernández (2026): Evidence on the Adoption of Artificial Intelligence: The Role of Skills Shortage. (IZA discussion paper / IZA Network @ LISER 18793), Esch-sur-Alzette, 34 S.
Abstract
"Artificial Intelligence (AI) is considered to be the next general-purpose technology, with the potential of performing tasks commonly requiring human capabilities. While it is commonly feared that AI replaces labor and disrupts jobs, we instead investigate the potential of AI for overcoming increasingly alarming skills shortages in firms. We exploit unique German survey data from the Mannheim Innovation Panel on both the adoption of AI and the extent to which firms experience scarcity of skills. We measure skills shortage by the number of job vacancies that could not be filled as planned by firms, distinguishing among different types of skills. To account for the potential endogeneity of skills shortage, we also implement instrumental variable estimators. Overall, we find a positive and significant effect of skills shortage on AI adoption, the breadth of AI methods, and the breadth of areas of application of AI. In addition, we find evidence that shortage on academic qualifications and STEM skills relates to firms adopting AI." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Die Bedeutung internationaler Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte in Deutschland: Kurzdossier (Flucht-)Migration und Gesundheit (2026)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2026): Die Bedeutung internationaler Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Kurzdossier (Flucht-)Migration und Gesundheit. Bonn, 12 S.
Abstract
"Deutschland ist auf internationale Fachkräfte im Gesundheitssystem angewiesen, insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Woher kommen sie, wo arbeiten sie und welche Hürden gibt es für sie? - Der Bedarf an Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten kann seit vielen Jahren nur mit Hilfe von ausländischen Beschäftigten gesichert werden. Seit 2022 wird das Beschäftigungswachstum in der Pflege ausschließlich von Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit getragen. Ausländische Pflegekräfte federn damit nicht nur seit Jahren den akuten Fachkräftebedarf ab, sondern zugleich auch die ungünstige demografische Entwicklung. Letztere geht damit einher, dass im Gesundheits- und Pflegebereich bereits aktuell sowie absehbar in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine sehr hohe Anzahl das Renteneintrittsalter erreicht. Damit besteht ein außergewöhnlich hoher Ersatzbedarf. Um ihm zu begegnen, wird immer häufiger Personal aus Drittstaaten angeworben. 2025 starteten die Bundesärztekammer und weitere maßgebliche Gesundheitsorganisationen einen „Gemeinsamen Aufruf“, in dem sie betonen, dass ausländische Fachkräfte unverzichtbar sind, um die medizinische und pflegerische Versorgung in Deutschland flächendeckend aufrechtzuerhalten. Dabei seien zügige Anerkennungsverfahren und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration. Zugleich wird die Anwerbung von Personal für den Gesundheits- und Pflegesektor insbesondere in Regionen Ostdeutschlands zunehmend durch Sorgen vor Diskriminierung und Rassismus erschwert. Nach einem aktuellen Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft kommt es, damit die Zuwanderung von Fachkräften langfristig gesichert werden könne, besonders auf ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld an, was auch „eine Frage der Willkommenskultur und Weltoffenheit der Bevölkerung“ sei. Nach dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) muss geprüft werden, dass potenzielle Fachkräfte nicht aus Ländern abgeworben werden, in denen ebenfalls ein Fachkräftemangel zu verzeichnen ist. Dazu hat die Weltgesundheitsorganisation einen Kodex beschlossen, der einen „Care Drain“ verhindern soll. Deutschland hat dafür eine entsprechende Liste in der Beschäftigungsverordnung (Anlage zu § 38 BeschV) aufgeführt. Auch die Anwerbung aus dem Ausland kann also nicht bedingungslos den Personalbedarf in den Gesundheits- und Pflegeberufen decken. Sie ist jedoch ein wichtiger Baustein." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The international recruitment chain: Experiences and policy recommendations (2026)
Zitatform
Cremers, Jan (2026): The international recruitment chain: Experiences and policy recommendations. In: European journal of industrial relations, Jg. 32, H. 1, S. 71-86. DOI:10.1177/09596801251410706
Abstract
"This article analyses the problematic aspects of the pathways used to recruit mobile migrant labour. The author reflects on characteristics of intra-EU mobility and of third-country nationals’ recruitment and discusses similarities and differences between the two types of recruitment. Drawing on recent research evidence from several EU countries, it focuses on issues such as recruitment costs and depth bondage to address the question of how free the choice to migrate is. Transnational recruitment of labour emerges as demand-driven and externalised to a booming industry of private agencies. Labour migration outcomes are shaped by hiring practices by this recruitment industry. There is evidence of the use of go-betweens undermining compliance with, and enforcement of, labour standards. The article draws policy recommendations for the re-regulation of migrant labour recruitment, by making the most powerful actors on the labour demand side, that is, the user undertakings in destination countries, accountable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Knappe Arbeitskraft – eine Machtressource? (2026)
Dörre, Klaus; Bruch, Jorin vom;Zitatform
Dörre, Klaus & Jorin vom Bruch (2026): Knappe Arbeitskraft – eine Machtressource? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 79, H. 3, S. 219-227. DOI:10.5771/0342-300x-2026-3-219
Abstract
"Demografische Entwicklung, Fach- und Arbeitskräfteengpässe haben zeitweilig für einen strukturellen Machtzuwachs von Lohnabhängigen gesorgt. Vorausschauende Unternehmen machten in der Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte Zugeständnisse bei Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Der Beitrag verortet diese Entwicklung im Rahmen des Jenaer Machtressourcenansatzes. Unterschieden werden drei Phasen der Arbeitsmarktentwicklung, die mit der Zurückdrängung von Massenarbeitslosigkeit, demografischen Veränderungen, aber auch mit der Ausbreitung prekärer Beschäftigung verbunden waren. In der Gegenwart deutet sich mit der Krise des Industriemodells eine neue Phase an, die von Beschäftigungsverlusten in Schlüsselbranchen bei gleichzeitiger Knappheit von Arbeitskraft in anderen Branchen geprägt ist. Die Akteure der organisierten Arbeitsbeziehungen müssen sich, so die Leitthese des Beitrags, auf einen neuen Zyklus sozialer Auseinandersetzungen einstellen, der von einer Gleichzeitigkeit des Ungleichen geprägt wird. Zur kollektiven Machtressource wird Arbeitskräfteknappheit nur, sofern gewerkschaftliche Handlungsfähigkeit im betrieblichen Alltag neu begründet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Entwicklung der Industriebeschäftigung: Industriedynamiken in Deutschland - Teil 7 (2026)
Engler, Jan Felix; Seele, Stefanie; Stettes, Oliver; Schröder, Christoph; Mertens, Armin;Zitatform
Engler, Jan Felix, Armin Mertens, Stefanie Seele, Christoph Schröder & Oliver Stettes (2026): Entwicklung der Industriebeschäftigung. Industriedynamiken in Deutschland - Teil 7. Gütersloh, 91 S. DOI:10.11586/2026059
Abstract
"Strukturwandel ist ein immerwährender Prozess und an und für sich nichts Neues. Die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe hat in der langfristigen Perspektive, gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung, an Bedeutung verloren. Dies ist auch in den ersten fünf Jahren des hier gewählten Untersuchungszeitraums (2014 bis 2024) zu beobachten, in denen die Anzahl der Beschäftigten in der Industrie absolut noch angestiegen ist. Dieses absolute Beschäftigungswachstum bis 2019 ist für das Gros der Kreise in Deutschland zu beobachten. Sein Ausmaß korreliert positiv mit dem regionalen Anteil der Industriebeschäftigung an der Gesamtbeschäftigung im Ausgangsjahr 2014. Zwischen 2019 und 2024 ging die Industriebeschäftigung dann im Trend zurück. Dies trifft auch auf die meisten Kreise zu. Dabei fällt der Rückgang in den Kreisen, in denen die Industrie im Jahr 2014 ein hohes Gewicht hatte, tendenziell geringer aus als in Kreisen mit einem geringen Industriegewicht. Die Analyse auf Kreisebene verdeutlicht allerdings auch die Heterogenität unter den Kreisen: Einige entwickeln sich gegen den Bundestrend. Dies gilt gleichermaßen über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg als auch in den beiden Teilperioden (2014 bis 2019 und 2019 bis 2024). Neben einer „Tertiärisierung der Beschäftigung“ im Verarbeitenden Gewerbe ist eine „Industrialisierung der Beschäftigung“ außerhalb des Verarbeitenden Gewerbes zu beobachten. Die Beschäftigung in „industrietypischen Berufssegmenten“ außerhalb des Verarbeitenden Gewerbes ist dabei in Kreisen mit viel Industriebeschäftigung nicht nur größer, sondern entwickelt sich auch positiver als in Kreisen mit einem geringen Anteil von Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe. Dies spricht für die Existenz starker regionaler Verbundeffekte. Daher bleibt abzuwarten, ob sich der Positivtrend bei der Beschäftigung in „industrietypischen Berufen“ außerhalb des Verarbeitenden Gewerbes in den kommenden Jahren fortsetzt oder ob er irgendwann abbricht, falls die Negativentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe anhält. Die Beschäftigungsentwicklung wird durch das Einstellungsverhalten der Unternehmen geprägt. Bis 2019 folgte die Anzahl der Beendigungen eng dem Anstieg bei den begonnenen Beschäftigungsverhältnissen. Ab 2019 gingen dann die Einstellungen in einem stärkeren Umfang zurück als die Beendigungen. Diese Entwicklung ist im Verarbeitenden Gewerbe deutlich ausgeprägter als im Rest der Wirtschaft. Entlassungen spielen für den strukturellen Wandel am Arbeitsmarkt eher eine Nebenrolle. Dies wird bei Betrachtung des Zugangsrisikos in Arbeitslosigkeit aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung deutlich. Es ist im Verarbeitenden Gewerbe deutlich kleiner als im Rest der Wirtschaft und blieb in den zehn Jahren bis 2024 auch weit hinter dem Niveau zurück, das man noch in den 1970er- und 1980er-Jahren beobachten konnte. Die abnehmende Dynamik der Personalbewegungen ist gleichwohl ein Warnzeichen dafür, dass Unternehmen den Industriestandort Deutschland zunehmend kritischer bewerten, seltener neue Arbeitsplätze schaffen oder freiwerdende Stellen (z. B. aufgrund des Renteneintritts oder Arbeitnehmerkündigungen) seltener wiederbesetzen als noch in den 2010er-Jahren. Dies korrespondiert auch mit dem massiven Rückgang bei der Anzahl sowohl der gemeldeten Stellen als auch der Online- Stellenausschreibungen im Verarbeitenden Gewerbe am aktuellen Rand. Wechselt man von der gesamtdeutschen Perspektive auf die Kreisebene, wird das Bild heterogener. Einzelne Kreise entwickeln sich gegen den Bundestrend und entsprechen auch nicht den bei einzelnen Indikatoren in den Teilzeiträumen zu beobachtenden Mustern. Dies mag zwar im Einzelfall auf Anknüpfungspunkte für eine regionale Standortpolitik hindeuten. Der größte Hebel für die Wiederbelebung der Arbeitsnachfrage im Verarbeitenden Gewerbe liegt aber in der allgemeinen Verbesserung der Attraktivität des Industriestandorts Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Baden-Württemberg (2026)
Zitatform
Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2026): Regionale Faktoren der langfristigen Beschäftigungsentwicklung - Befunde für Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2026), Nürnberg, 64 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2601
Abstract
"Die Studie untersucht die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren mit dem Fokus auf Baden-Württemberg und die baden-württembergischen Kreise. Im Untersuchungszeitraum zwischen 2000 und 2023 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Baden-Württemberg mit 24,5 Prozent im Bundesvergleich überdurchschnittlich gestiegen. Dabei weisen alle baden-württembergischen Kreise ein positives Beschäftigungswachstum auf, die Dynamik variiert aber erheblich zwischen den Regionen. Auch die Effekte unterschiedlicher Faktoren, die die Beschäftigungsentwicklung beeinflussen, unterschieden sich sowohl in ihrer Stärke als auch in ihrem Vorzeichen über die Regionen hinweg. Die Analyse hat ergeben, dass die lokale Branchen- und Qualifikationsstruktur die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg etwas gedämpft haben. Auch die Betriebsgrößenstruktur hat sich ungünstig ausgewirkt. Dagegen sind die Standortbedingungen und die Altersstruktur der Beschäftigten mit deutlich positiven Impulsen für die Arbeitsnachfrage verbunden. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Baden-Württemberg trotz der vergleichsweise guten Beschäftigungsentwicklung in der Vergangenheit vor besonderen Herausforderungen steht. Diese bestehen beispielsweise in der Transformation der für Baden-Württemberg zentralen Industrien und der Notwendigkeit, weitere Wachstumsimpulse für die Beschäftigung zu generieren. Die Voraussetzungen sind angesichts der Forschungsstärke im Land gegeben. Aber auch die bislang noch günstig wirkenden demografischen Einflüsse sind kein Selbstläufer. Hier gilt es die Voraussetzungen dafür zu schaffen, das im Land vorhandene Fachkräftepotenzial noch besser zu nutzen und mehr Arbeitskräfte als zuletzt sowohl aus dem In- als auch Ausland dazuzugewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung in den erneuerbaren Energien: Entwicklung und politische Reformen (2026)
Fingerhut, Jana; Wink, Roman;Zitatform
Fingerhut, Jana & Roman Wink (2026): Beschäftigung in den erneuerbaren Energien: Entwicklung und politische Reformen. (Focus Paper Arbeitsmarkt / Bertelsmann Stiftung), Gütersloh, 45 S. DOI:10.11586/2026080
Abstract
"Die Energiewende gehört zu den großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen unserer Zeit. Sie verändert, wie Energie erzeugt, verteilt und genutzt wird und damit auch, wo investiert wird, welche neuen Geschäftsfelder entstehen und welche Qualifikationen gebraucht werden. Was häufig als Frage von Strom mengen, -kosten und Ausbauzielen diskutiert wird, ist deshalb gleichzeitig eine Frage von Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
