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Dossier

Unternehmensgründungen durch Migrantinnen und Migranten

Die berufliche Selbstständigkeit von Migrantinnen und Migranten trägt zu deren gesellschaftlicher Integration bei und schafft neue Erwerbsmöglichkeiten. Während die Gründungsaktivitäten in Deutschland insgesamt auf einem - im europäischen Vergleich - niedrigen Niveau verbleiben, gründen Migrantinnen und Migranten häufiger ein Unternehmen als Einheimische. Die von Migrantinnen und Migranten gegründeten Unternehmen unterscheiden sich auch strukturell von denjenigen Unternehmen, die von Einheimischen gegründet werden und auch die Motivation, ein Unternehmen zu gründen, ist oft eine andere als bei einheimischen Gründerinnen und Gründern.

Die Infoplattform bietet wissenschaftliche Literatur zu den empirischen Befunden zur beruflichen Selbstständigkeit von Migrantinnen und Migranten in Deutschland und im europäischen Ausland.

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  • Literaturhinweis

    Immigrant entrepreneurship (2016)

    Pekkala, Sari; Kerr, William R.;

    Zitatform

    Pekkala, Sari & William R. Kerr (2016): Immigrant entrepreneurship. (NBER working paper 22385), Cambrige, Mass., 67 S. DOI:10.3386/w22385

    Abstract

    "We examine immigrant entrepreneurship and the survival and growth of immigrant-founded businesses over time relative to native-founded companies. Our work quantifies immigrant contributions to new firm creation in a wide variety of fields and using multiple definitions. While significant research effort has gone into understanding the economic impact of immigration into the United States, comprehensive data for quantifying immigrant entrepreneurship are difficult to assemble. We combine several restricted-access U.S. Census Bureau data sets to create a unique longitudinal data platform that covers 1992-2008 and many states. We describe differences in the types of businesses initially formed by immigrants and their medium-term growth patterns. We also consider the relationship of these outcomes to the immigrants' age at arrival to the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entrepreneurship and immigration: evidence from GEM Luxembourg (2016)

    Peroni, Chiara; Riillo, Cesare A. F.; Sarracino, Francesco ;

    Zitatform

    Peroni, Chiara, Cesare A. F. Riillo & Francesco Sarracino (2016): Entrepreneurship and immigration. Evidence from GEM Luxembourg. In: Small business economics, Jg. 46, H. 4, S. 639-656. DOI:10.1007/s11187-016-9708-y

    Abstract

    "This study analyses the role of immigration background and education in creating new business initiatives in Luxembourg, a country where 44 % of the resident population is immigrant. We investigate the features of entrepreneurs and of the Luxembourgish System of Entrepreneurship using the Global Entrepreneurship Monitoring surveys of 2013 and 2014. We study the effect of immigration through all the stages of entrepreneurial process: interest in starting a new business, effectively starting, running a new business and managing an established business. We adopt a sequential logit to model entrepreneurial process as a sequence of stages. We find that firstgeneration immigrants, and in particular highly educated ones, are more interested in starting a new business than non-immigrants, but they do not differ in subsequent entrepreneurial phases. We argue that policies to attract highly educated immigrants can promote entrepreneurial initiatives in Luxembourg." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Promoting ethnic entrepreneurship in European cities: sometimes ambitious, mostly absent, rarely addressing structural features (2016)

    Rath, Jan ; Swagerman, Anna;

    Zitatform

    Rath, Jan & Anna Swagerman (2016): Promoting ethnic entrepreneurship in European cities. Sometimes ambitious, mostly absent, rarely addressing structural features. In: International migration, Jg. 54, H. 1, S. 152-166. DOI:10.1111/imig.12215

    Abstract

    "An increasing number of immigrants have become entrepreneurial and many governments expect or hope that the ongoing rise of ethnic entrepreneurship will contribute significantly to the integration of immigrants, to their upward mobility, and to the economic development of the city of residence. In this article we explore the rules, regulations and policy interventions that shape self-employment trajectories in general and those of immigrant ethnic minorities in particular. The article is based on a general inventory of measures to promote ethnic entrepreneurship in 32 European countries, and a somewhat deeper inventory of policies and interventions in 28 European cities. We came across all kinds of measures and interventions and identified certain patterns, but the most striking finding was that such explicit measures and interventions were actually thin on the ground. We conclude this article with a discussion of the structural determinants of this outcome." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Migrantenunternehmen in Deutschland zwischen 2005 und 2014: Ausmaß, ökonomische Bedeutung, Einflussfaktoren und Förderung auf Ebene der Bundesländer (2016)

    Sachs, Andreas; Hoch, Markus; Steidle, Hanna; Münch, Claudia;

    Zitatform

    Hoch, Markus, Claudia Münch & Hanna Steidle (2016): Migrantenunternehmen in Deutschland zwischen 2005 und 2014. Ausmaß, ökonomische Bedeutung, Einflussfaktoren und Förderung auf Ebene der Bundesländer. (Inklusives Wachstum für Deutschland 05), Gütersloh, 62 S.

    Abstract

    "Ob als Gründer, Inhaber mittel- und kleinständischer Unternehmen oder Selbständige in einem freien Beruf, Menschen mit Migrationshintergrund leisten heute einen wichtigen Beitrag zu einem vielfältigen und leistungsstarken Mittelstand und zu einem gesunden Arbeitsmarkt in Deutschland. Mehr als zwei Millionen Personen waren 2014 in Deutschland dank der unternehmerischen Tätigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund in Arbeit. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Investitionen in Bildung und bedarfsgerechte Förder- und Beratungsstrukturen in den Bundesländern können den Leistungsbeitrag der Selbstständigen mit Zuwanderungsgeschichte für Wirtschaft und Integration vergrößern. Dies zeigt die Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensgründungen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland - ein Feld für die Soziale Arbeit? (2016)

    Schmitt, Caroline;

    Zitatform

    Schmitt, Caroline (2016): Unternehmensgründungen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland - ein Feld für die Soziale Arbeit? In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 38, H. 2, S. 181-187. DOI:10.3262/MIG1602181

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird zunächst ein Einblick in Zahlen und Trends migrantischer Unternehmensgründungen in Deutschland gegeben. Dem schließen sich Ausführungen zu Errungenschaften und Zugangsbarrieren der Selbstständigkeit von Migrantinnen und Migranten in Deutschland an. Hierbei wird auf Ergebnisse einer Untersuchung zu Gründerinnen und Gründern mit afrikanischem Migrationshintergrund im Frisierhandwerk zurückgegriffen. Im letzten Teil des Beitrags wird die Frage diskutiert, inwiefern migrantische Unternehmensgründungen ein Handlungsfeld Sozialer Arbeit darstellen und es werden Überlegungen zu einer strukturgestaltenden Interkulturellen Öffnung angestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migration und Selbstständigkeit. Herausforderung Systemwissen und die Bedeutung von kulturellen und institutionellen Prägungen (2016)

    Schütt, Petra;

    Zitatform

    Schütt, Petra (2016): Migration und Selbstständigkeit. Herausforderung Systemwissen und die Bedeutung von kulturellen und institutionellen Prägungen. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 9, H. 2, S. 115-128.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Gründungsgeschichte aus Sicht von Selbstständigen mit Migrationshintergrund vorgestellt. Als Ergebnis wird eine Typenbildung präsentiert, die den Kontext, in den die Unternehmensgründung eingebettet ist sowie die Motivationslagen, die zur Selbstständigkeit geführt haben, berücksichtigt. Hier zeigt sich die gesamte Spannweite selbstständigen Arbeitens von Migrantinnen und Migranten: vom prekären Unternehmertum bis hin zur Selbstständigkeit mit hohen Autonomiegraden. Darüber hinaus wird auf spezifische Herausforderungen für migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer im Verstehen von Systemen, beispielsweise dem deutschen Rechts-, Bildungs- oder Sozialversicherungssystem, formellen Regelungen und informellen Regeln eingegangen. Zum einen wird deutlich, dass dieses Systemwissen nicht leicht zugänglich ist. Zum anderen offenbart sich, wie handlungsleitend (zunächst) kulturelle und institutionelle Prägungen durch die Herkunftsländer sind. Diese kulturellen und institutionellen Prägungen durch die Herkunftsländer finden in der Forschung zu Migration und Integration bisher zu wenig Beachtung, bekommen aber mit Blick auf die Integration von Geflüchteten zusätzliche Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Global Entrepreneurship Monitor (GEM): Länderbericht Deutschland 2015 (2016)

    Sternberg, Rolf ; Brixy, Udo ; Bloh, Johannes von;

    Zitatform

    Sternberg, Rolf, Johannes von Bloh & Udo Brixy (2016): Global Entrepreneurship Monitor (GEM). Länderbericht Deutschland 2015. (Global Entrepreneurship Monitor. Länderbericht Deutschland 16), Hannover, 31 S.

    Abstract

    "Im 15. Länderbericht Deutschland zum Global Entrepreneurship Monitor (GEM) werden Gründungsaktivitäten und -einstellungen in Deutschland auf Basis der 2015 erhobenen Daten beschrieben und erklärt. Die empirischen Befunde für Deutschland werden international (mit 22 anderen innovationsbasierten GEM-Ländern) sowie intertemporal (mit älteren Daten Deutschlands) verglichen.
    Zum Zeitpunkt der Erhebung im Frühjahr 2015 versuchten 4,7 % der erwachsenen Deutschen ein neues Unternehmen zu gründen (werdende Gründer) oder waren Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens, das noch nicht älter als 3 1/2 Jahre war (Gründer junger Unternehmen).
    Männer (aber nur 3,3 % Frauen) sowie 25-34-Jährige (deutlich geringer bei jüngeren und älteren Menschen) gründen in Deutschland relativ oft.
    Mehr als 73 % der Gründerpersonen gründen nicht, weil sie ihr Einkommen ,nur' sichern wollen oder keine Erwerbsalternative haben. Unter den 'Opportunity'-Gründern nennen 39 % die größere Unabhängigkeit im Arbeitsleben und 27 % die Erhöhung des bisherigen Einkommens als wichtigstes Gründungsmotiv.
    Drei Viertel aller Gründungen in Deutschland haben aktuell (oder erwarten in den nächsten fünf Jahren) mindestens einen Arbeitsplatz (ohne den/die Gründer selbst)." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ;
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  • Literaturhinweis

    Enterprising migrants in Berlin (2016)

    Ülker, Baris;

    Zitatform

    Ülker, Baris (2016): Enterprising migrants in Berlin. (Urban studies), Bielefeld: Transcript, 259 S.

    Abstract

    "How has 'ethnic entrepreneurship' emerged and developed since the late eighties in Berlin? In his study, Baris Ülker answers this question by relying on the experiences of immigrants from Turkey. Most academic studies on 'ethnic entrepreneurship' have focused either on the 'most unitary' structure available in the 'natural flow of history' or on the pre-given 'cultural' characteristics of immigrants. This book instead sets historical ruptures, conditions of possibility and individual practices in context. It analyzes how human beings have been turned into 'ethnic entrepreneurs' and explains the ways of governing the self and others in the neoliberal urban context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Diversifizierungsprozesse unternehmerischer Akteure und ihre (möglichen) Folgen (2015)

    Bührmann, Andrea D. ;

    Zitatform

    Bührmann, Andrea D. (2015): Diversifizierungsprozesse unternehmerischer Akteure und ihre (möglichen) Folgen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 215-220. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.215

    Abstract

    "Aktuell wird intensiv und engagiert über eine Diversifizierung der Erwerbstätigen (auch) in Deutschland diskutiert. Allerdings konzentriert man sich dabei allzu oft auf die Gruppe der abhängig Beschäftigten. Neuere Studien zeigen indes, dass immer mehr Menschen unternehmerisch aktiv werden und sich dabei sowohl die unternehmerischen Akteure als auch ihrer Aktivitäten diversifizieren: So gründen nicht mehr nur gut ausgebildete Männer ohne Migrationshintergrund ein Unternehmen, um möglichst schnell ein erfolgreiches Unternehmenswachstum zu generieren, sondern auch immer mehr Frauen und Personen mit Migrationshintergrund werden in Teilzeit oder im Nebenerwerb mehr oder minder erfolgreich unternehmerisch aktiv. Der Beitrag fragt nach den sozialpolitischen Herausforderungen Konsequenzen einer solchen 'Verunternehmerung des Arbeitens'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründer mit Migrationshintergrund beleben die Wirtschaft: Sonderauswertung DIHK-Gründerreport 2015 (2015)

    Evers, Marc;

    Zitatform

    (2015): Existenzgründer mit Migrationshintergrund beleben die Wirtschaft. Sonderauswertung DIHK-Gründerreport 2015. (DIHK-Gründerreport), Berlin, 4 S.

    Abstract

    "Fast jeder fünfte Gründungsinteressierte, der sich bei seiner Industrie- und Handelskammer (IHK) beraten lässt, hat ausländische Wurzeln. Das ermittelte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer Sonderauswertung seines diesjährigen Gründerreports." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immigration and entrepreneurship (2015)

    Fairlie, Robert W. ; Lofstrom, Magnus;

    Zitatform

    Fairlie, Robert W. & Magnus Lofstrom (2015): Immigration and entrepreneurship. (CESifo working paper 5298), München, 56 S.

    Abstract

    "Immigrants are widely perceived as being highly entrepreneurial and important for economic growth and innovation. This is reflected in immigration policies and many developed countries have created special visas and entry requirements in an attempt to attract immigrant entrepreneurs. Not surprisingly, a large body of research on immigrant entrepreneurship has developed over the years. In this chapter we provide an overview of the economics literature with respect to some of the most fundamental immigrant entrepreneurship issues as well as the empirical methods and data used. The main themes we address are immigrant entrepreneurs' contributions to the economy, entrepreneurship differences across groups and group differences in entrepreneurial success." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Existenzgründungen von ausländischen Staatsbürgern (2015)

    Kay, Rosemarie ; Günterberg, Brigitte;

    Zitatform

    Kay, Rosemarie & Brigitte Günterberg (2015): Existenzgründungen von ausländischen Staatsbürgern. (Daten und Fakten / Institut für Mittelstandsforschung Bonn 15), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "Ausländer haben das Existenzgründungsgeschehen in den Jahren 2004 bis 2014 sowohl in Deutschland als auch Nordrhein-Westfalen in zunehmendem Maße beeinflusst. Eine besonders große Rolle haben ausländische Gründer im gewerblichen Bereich gespielt. Differenzierende Analysen auf Basis der Gewerbeanzeigenstatistik zeigen, dass der Gründungsboom unter den Ausländern ausschließlich auf die Bürger der ost- und mitteleuropäischen EU-Beitrittsstaaten von 2004 und 2007 zurückgeht. Unter den übrigen Ausländern war im betrachteten Zeitraum ebenso wie unter den Deutschen ein Rückgang bei den gewerblichen Gründungen zu beobachten. Die Gründungen von Ausländern weisen teils andere Tätigkeitsschwerpunkte und eine im Durchschnitt geringere wirtschaftliche Substanz auf als die der deutschen Gründer. Diese Unterschiede sind wiederum zu einem größeren Teil auf die Bürger der genannten EU-Beitrittsstaaten zurückzuführen, deren Anteil am gewerblichen Gründungsgeschehen seit 2014 aber rückläufig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Revisiting native and immigrant entrepreneurial activity (2015)

    Lassmann, Andrea ; Busch, Christian ;

    Zitatform

    Lassmann, Andrea & Christian Busch (2015): Revisiting native and immigrant entrepreneurial activity. In: Small business economics, Jg. 45, H. 4, S. 841-873. DOI:10.1007/s11187-015-9665-x

    Abstract

    "Entrepreneurial activity differs substantially across immigrant groups in the US, but relating self-employment rates in the US to home-country self-employment shares has provided inconclusive results in previous studies. This paper offers new evidence on the relationship between native self-employment and the self-employment decision of immigrants and their descendants. We argue that the previous literature has neglected to account for different proxies of entrepreneurial behavior and for determinants of self-employment in the country of origin. We find mixed evidence of a significant relationship between entrepreneurial activity of US immigrants and two different measures of entrepreneurial activity in their respective countries of origin. Our findings suggest that differences in self-employment across immigrants of different origin are to some degree an expression of the behavior acquired under varying economic and institutional environments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Heterogenität und soziale Position migrantischer Selbständigkeit in Deutschland (2015)

    Leicht, René; Berwing, Stefan; Langhauser, Marc;

    Zitatform

    Leicht, René, Stefan Berwing & Marc Langhauser (2015): Heterogenität und soziale Position migrantischer Selbständigkeit in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 233-241. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.233

    Abstract

    "Die Zahl selbständiger Migrantinnen und Migranten in Deutschland hat sich seit 1991 fast verdreifacht. Soweit die Sozialwissenschaft hierauf reagierte, wurde Migrantenselbständigkeit zumeist als prekäre Beschäftigungsform thematisiert. Mit Bezug auf neuere Forschung zur Heterogenität unternehmerischer Aktivitäten fragen wir, inwieweit diese Verortung gerechtfertigt ist, oder ob migrantisches Unternehmertum nicht auch heterogene Binnenstrukturen aufweist. Mit Mikrozensusdaten und unter Einbezug verschiedener Herkunftsgruppen werden zentrale Charakteristika, hauptsächlich Bildungsstand, wirtschaftssektorale Orientierung und Einkommen, untersucht. Die Befunde widersprechen einem generellen Prekaritätsverdacht, verweisen aber auf eine starke Diversität in den Herkunftsgruppen und darauf, dass sich die soziale Position eines großen Teils migrantischer Selbständigkeit derjenigen der Deutschen nähert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründungsförderung in Deutschland: ein Aktionsplan gegen sinkende Gründerzahlen (2015)

    Piegeler, Monika; Röhl, Klaus-Heiner;

    Zitatform

    Piegeler, Monika & Klaus-Heiner Röhl (2015): Gründungsförderung in Deutschland. Ein Aktionsplan gegen sinkende Gründerzahlen. (IW policy paper 2015,17), Köln, 30 S.

    Abstract

    "Unternehmensgründungen führen oft stärker als die Forschung und Entwicklung etablierter Unternehmen zu grundlegenden Innovationen, die neue Ideen in traditionelle Branchen tragen. Sie können zudem den Aufstieg ganz neuer Wirtschaftszweige wie Internetwirtschaft oder Biotechnologie initiieren. Deshalb bieten Bund und Länder, aber auch die Europäische Union umfangreiche Förderprogramme für Unternehmensgründungen an. Gefördert werden Startups in der Hoch- und Spitzentechnologie, aber auch Gründungen ohne Technologieanspruch. Doch trotz der gut ausgebauten Förderkulisse ist die Anzahl der Gründungen in Deutschland seit gut 10 Jahren kontinuierlich rückläufig. Dies stellt einen Widerspruch dar, auf den in diesem Policy Paper im Anschluss an einen Überblick über die Maßnahmen zur Gründungsförderung näher eingegangen wird. Es werden darüber hinaus Optionen dafür vorgestellt, wie die Gründungsschwäche in Deutschland überwunden werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of the country of birth of the owner on business survival. evidence from Milan metropolitan area, Italy (2015)

    Riva, Egidio ; Lucchini, Mario ;

    Zitatform

    Riva, Egidio & Mario Lucchini (2015): The effect of the country of birth of the owner on business survival. evidence from Milan metropolitan area, Italy. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 41, H. 11, S. 1794-1814. DOI:10.1080/1369183X.2015.1015971

    Abstract

    "This paper presents a large scale and longitudinal analysis of business survival patterns in Milan (Italy), which is based on data drawn from the business registers. It examines the role played by the country of birth of the entrepreneur in explaining business longevity. The study controls, by means of coarsened exact matching, for a set of individual, firm and context variables that have been found to impact on firm survival prospects. They include attributes of the owner (age and gender) and contextual conditions (industry and year of the start-up). Results suggest that, all other individual and environmental factors being equal, migrant-owned firms generally have better survival prospects than their native-owned counterparts. More in detail, compared to Italian-owned firms, business run by individuals born in Egypt, Morocco, Peru and Albania display significantly lower failure rates; only Chinese-owned firms are less likely to endure. Implications of the findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Migrantisches Unternehmertum in Deutschland: Afro Hair Salons zwischen Ausgrenzung und Inkorporation (2015)

    Schmitt, Caroline;

    Zitatform

    Schmitt, Caroline (2015): Migrantisches Unternehmertum in Deutschland. Afro Hair Salons zwischen Ausgrenzung und Inkorporation. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 345 S.

    Abstract

    "Wie ist migrantisches Unternehmertum in gesellschaftliche Strukturen in Deutschland eingebunden? Caroline Schmitt verdeutlicht anhand von Afro Hair Salons die Position der Unternehmer/-innen zwischen sozialer Ausgrenzung und gesellschaftlicher Inkorporation: Die Salonbetreibenden entwickeln innovative Geschäftsideen und streben nach Wertschätzung ihrer Unternehmen, erleben sich aber als marginalisiert und exotisiert. Die Ergebnisse der qualitativen Analysen münden in eine Typologie zum Umgang mit sozialer Ausgrenzung und liefern Ansatzpunkte für Interkulturelle Öffnung und Diversity-Ansätze im Feld migrantischen Unternehmertums." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Selbstständigen-Monitor 2014: Selbstständige in Deutschland 2011 bis 2014, mit dem vollständigen Datensatz des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes (2015)

    Suprinovic, Olag; Norkina, Alina;

    Zitatform

    Suprinovic, Olag & Alina Norkina (2015): Der Selbstständigen-Monitor 2014. Selbstständige in Deutschland 2011 bis 2014, mit dem vollständigen Datensatz des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Bonn, 233 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht untersucht die Entwicklung der Selbstständigen und Gründungen in Deutschland im Zeitraum 2011 bis 2014 auf Basis des Mikrozensus. Die Gesamtzahl der Selbstständigen ging im betrachteten Zeitraum von 5.011.000 auf 4.947.000 zurück. Der Rückgang geht auf die relativ starke Abnahme der Anzahl der Selbstständigen in der ersten Erwerbstätigkeit (sog. Haupt- und Zuerwerb) zurück. Entgegen diesem Trend ist die Anzahl der selbstständigen Frauen im Haupterwerb angestiegen. Die Anzahl der Selbstständigen, die ihre selbstständige Tätigkeit neben einer (meist abhängigen) Hauptbeschäftigung ausüben, nahm bei beiden Geschlechtern zu." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mobilitätsbestimmungen für Investoren, Selbständige und sonstige Wirtschaftsvertreter in Deutschland: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2015)

    Vollmer, Michael;

    Zitatform

    Vollmer, Michael (2015): Mobilitätsbestimmungen für Investoren, Selbständige und sonstige Wirtschaftsvertreter in Deutschland. Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 61), Nürnberg, 72 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Fokusstudie werden die organisatorischen und aufenthaltsrechtlichen Grundlagen erörtert, die es Investoren, Selbständigen und anderen Wirtschaftsvertretern aus Drittstaaten ermöglichen, in Deutschland zu investieren und/oder ein Unternehmen zu gründen.
    Die Studie zeigt, dass sich der Bereich der wirtschaftsbezogenen Mobilität als ausgesprochen dynamisch erweist. Dementsprechend schwierig ist die statistische Erfassung der Daten. So lassen sich zwar Aussagen über die Zahl der in Deutschland aufhältigen Drittstaatsangehörigen (nach § 21 AufenthG) treffen, die selbständig tätig sind. Über die Zahl der nach Deutschland eingereisten Investoren liegen jedoch keine statistischen Erkenntnisse vor. Dies liegt auch daran, dass dem umgangssprachlich so häufig verwendeten Begriff 'Investor' keine eindeutige Definition zugrunde liegt. Die Grenzen zwischen Investoren und Selbständigen und ihren Tätigkeiten können zudem fließend sein. Jenseits der aufenthaltsrechtlichen Perspektive wird häufig nicht zwischen den beiden Gruppen unterschieden.
    Für Drittstaatsangehörige, die in Deutschland ein Unternehmen gründen und führen wollen, gelten - jenseits der aufenthaltsrechtlichen Fragen - dieselben Bedingungen wie für Deutsche und andere EU- oder EWR-Bürger. In den vergangenen Jahren hat es diesbezüglich eine Reihe von gesetzlichen Neuregelungen gegeben, wie etwa die Abschaffung der Mindestinvestitionssumme von 250.000 Euro im Jahr 2012. Zudem gab es Gesetzesänderungen im Bereich der abhängigen Erwerbstätigkeit, die nicht nur auf das Gründungsgeschehen einwirken, sondern auch mittel- und langfristig prognostizierten Engpässen bei Fachkräften entgegenwirken sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gründungen in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/5153) (2015)

    Zitatform

    (2015): Gründungen in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/5153). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5446 (02.07.2015)), 31 S.

    Abstract

    In der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zu Gründungen in Deutschland fallen die statistischen Angaben im Wesentlichen in den Zeitraum 2003 bis 2014. Sie betreffen die Anzahl der Gründungen und die Gründungsentwicklungen überhaupt, die gewerblichen Gründungen nach Wirtschaftsbereichen, Einzelunternehmen, Existenzgründungen (nach Männer und Frauen unterschieden), Gründungen aus bestehender Arbeitslosigkeit, Gründungen durch Migranten, die Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze in neu gegründeten Unternehmen, Spin-off-Gründungen aus der Wissenschaft. Weitere Themenkomplexe sind Statusfeststellungen und Scheinselbstständigkeit, das Armutsrisiko von Neugründern, Arbeitslosengeld II-Empfänger, die Altersvorsorge und die Integration in das System der Sozialversicherung, eine evtl. Altersvorsorgepflicht, Bürokratiebelastungen und die Umsetzung des 'Einheitlichen Ansprechpartners 2.0' und des EU-Aktionsplan Unternehmertum 2020, Gründungshemmnisse, Änderungen im Insolvenzrecht im Hinblick auf Existenz- bzw. Neugründungen, Anzahl der Anträge auf Gründungszuschuss und Einstiegsgeld bzw. Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld. Gefragt wird, inwieweit die Bundesregierung die im IAB-Forschungsbericht 4/2015 ausgeführten Empfehlungen hinsichtlich der Gestaltung des Gründungszuschusses unterstützt, wie die Bundesregierung die Qualität der Gründungsberatungen in den Jobcentern sowie den Agenturen für Arbeit bewertet und wie viele Gründungsvorhaben aus Arbeitslosigkeit (SGB III) vor dem Erreichen der zweiten Förderphase eingestellt worden sind und ob spezielle Förderungen von Start-ups im High-Tech-Segment geplant sind. (IAB)

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