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Dossier

Unternehmensgründungen durch Migrantinnen und Migranten

Die berufliche Selbstständigkeit von Migrantinnen und Migranten trägt zu deren gesellschaftlicher Integration bei und schafft neue Erwerbsmöglichkeiten. Während die Gründungsaktivitäten in Deutschland insgesamt auf einem - im europäischen Vergleich - niedrigen Niveau verbleiben, gründen Migrantinnen und Migranten häufiger ein Unternehmen als Einheimische. Die von Migrantinnen und Migranten gegründeten Unternehmen unterscheiden sich auch strukturell von denjenigen Unternehmen, die von Einheimischen gegründet werden und auch die Motivation, ein Unternehmen zu gründen, ist oft eine andere als bei einheimischen Gründerinnen und Gründern.

Die Infoplattform bietet wissenschaftliche Literatur zu den empirischen Befunden zur beruflichen Selbstständigkeit von Migrantinnen und Migranten in Deutschland und im europäischen Ausland.

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  • Literaturhinweis

    Familienunternehmen von Migranten (2017)

    Bijedić, Teita; Kay, Rosemarie ; Suprinovič, Olga; Schlepphorst, Susanne ;

    Zitatform

    Bijedić, Teita, Rosemarie Kay, Susanne Schlepphorst & Olga Suprinovič (2017): Familienunternehmen von Migranten. (IfM-Materialien 261), Bonn, 57 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie untersuchen wir die Besonderheiten migrantengeführter Familienunternehmen, zu denen jedes zehnte Familienunternehmen in Deutschland gehört. Obwohl sie im Durchschnitt kleiner und jünger sind als nicht-migrantengeführte Familienunternehmen, leisten migrantengeführte Familienunternehmen einen wertvollen volkswirtschaftlichen Beitrag. So beschäftigen sie überdurchschnittlich häufig Personen mit Migrationshintergrund und haben damit eine bedeutende Integrationsfunktion am Arbeitsmarkt. Entgegen landläufiger Wahrnehmung sind sie überdurchschnittlich häufig in wissensintensiven Bereichen sowie in Freien Berufen tätig, innovationsstark und in ihrer Geschäftstätigkeit international ausgerichtet. Dabei spielt die Herkunftsregion der Unternehmerfamilie(n) eine nachrangige Rolle. Zwar bilden niedrige Preise nicht den Kern der Wettbewerbsstrategie von Familienunternehmen, doch spielen sie bei migrantengeführten eine bedeutendere Rolle als bei nicht-migrantengeführten Familienunternehmen und führen dann häufiger zu Rentabilitätsproblemen. Aufgrund ihrer geringeren Größe und des geringeren Alters verfügen migrantengeführte Familienunternehmen über kleinere Netzwerke und haben insbesondere weniger Kontakte zu Institutionen, wie Kammern und Verbände. Ein Wandel des Bildes von migrantischem Unternehmertum könnte helfen, Unternehmer mit Migrationshintergrund besser zu erreichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Refugee-entrepreneurship: a social capital perspective (2017)

    Bizri, Rima M. ;

    Zitatform

    Bizri, Rima M. (2017): Refugee-entrepreneurship: a social capital perspective. In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 29, H. 9/10, S. 847-868. DOI:10.1080/08985626.2017.1364787

    Abstract

    "This paper seeks to identify the characteristics of refugee-entrepreneurial startups, which distinguish them from other immigrant entrepreneurial ventures. The author employed a single case analysis as a means of qualitative research into the phenomenon under study, from the perspective of social capital theory. A typical case of a refugee entrepreneur was selected based on his propensity to tell his story in a way that transparently reveals the various peculiarities of his entrepreneurial behavior. The case study involved the use of interviews with key individuals, the review of printed materials, and member checking. The findings revealed five distinctive attributes that characterized that startup and which corresponded to the three dimensions of social capital. Those attributes were: a 'one-way-ahead' attitude, a pseudo family business perception, collective bootstrapping, a distinct network structure, and opportunity-seizing proliferation, thereby depicting how social capital is used by refugee-entrepreneurs to maximize the pool of opportunities in their host nations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ethnic diversity in start-ups and its impact on innovation (2017)

    Brixy, Udo ; Brunow, Stephan ; D'Ambrosio, Anna ;

    Zitatform

    Brixy, Udo, Stephan Brunow & Anna D'Ambrosio (2017): Ethnic diversity in start-ups and its impact on innovation. (IAB-Discussion Paper 25/2017), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Diese Studie untersucht den Einfluss der ethnischen Zusammensetzung des Gründungsteams und der Mitarbeiter auf die innovativen Tätigkeiten junger Unternehmen. Für den Erfolg dieser Unternehmen sind, wie jüngere Untersuchungen gezeigt haben, alle Beteiligten (also Gründer und Mitarbeiter) wichtig. Wir nutzen eine von Ruef (2002) und Ruef et al. (2003) eingeführte Methode, die nicht nur auf der Anzahl der beteiligten Ethnien rekurriert, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte ethnische Zusammensetzung zustande kommt, berücksichtigt. Unsere Ergebnisse zeigen erstens, dass Ausländer eine wichtige Rolle als Unternehmer aber auch als Beschäftigte junger Unternehmen spielen. Zweitens können wir zeigen, dass nur wirklich seltene ethnische Kombinationen einen positiven Einfluss auf die Innovationswahrscheinlichkeit junger Unternehmen haben. Die Beteiligung relativ häufiger ethnischer Minderheiten dagegen wirkt sich tendenziell negativ auf die Innovationswahrscheinlichkeit aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ;
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  • Literaturhinweis

    Self-employment amongst migrant groups in England and Wales: new evidence from census microdata (2017)

    Clark, Ken; Drinkwater, Stephen ; Robinson, Catherine ;

    Zitatform

    Clark, Ken, Stephen Drinkwater & Catherine Robinson (2017): Self-employment amongst migrant groups in England and Wales. New evidence from census microdata. In: Small business economics, Jg. 48, H. 4, S. 1047-1069. DOI:10.1007/s11187-016-9804-z

    Abstract

    "Self-employment constitutes a vital part of the economy since entrepreneurs can provide employment not only for themselves but also for others. The link between self-employment and immigration is, however, complex, especially given the changing nature of self-employment. We investigate the evolving relationship between self-employment and immigration using recently released microdata from the 2011 Census for England and Wales. Our findings indicate large variations, with high self-employment rates observed for some groups with a long established history of migration to the UK (especially men born in Pakistan) and also for some groups who have arrived more recently (such as from the EU's new member states). We further explore the differences, analyse variations by gender and identify key determining factors. In addition to certain socio-economic characteristics, it is found that migration-related influences, such as English language proficiency and period of arrival in the UK, play an important role for some groups." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Migrantisches Unternehmertum - eine Chance der Arbeitsmarkintegration für geflüchtete Menschen? (2017)

    David, Alexandra ;

    Zitatform

    David, Alexandra (2017): Migrantisches Unternehmertum - eine Chance der Arbeitsmarkintegration für geflüchtete Menschen? (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2017-02), Gelsenkirchen, 13 S.

    Abstract

    "Der migrantischen Ökonomie sollte in ihren Effekten für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt Deutschlands künftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Vorliegende Studien liefern Evidenz für die These, dass bereits heute schon migrantische Unternehmer von erheblicher Bedeutung sind und künftig auch in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen werden.
    Eine intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik ist aber auch deswegen von Interesse, weil durch ein verbessertes Zusammenspiel tradierter Akteure der Arbeitsmarktintegration, der Wohlfahrtspflege, migrantischer Unternehmen und informeller Unterstützungsstrukturen die Chancen für eine schnellere und nachhaltige Arbeitsmarktintegration verbessert werden können." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Does entrepreneurship pay for women and immigrants?: A 30 year assessment of the socioeconomic impact of entrepreneurial activity in Germany (2017)

    Hopp, Christian ; Martin, Johannes;

    Zitatform

    Hopp, Christian & Johannes Martin (2017): Does entrepreneurship pay for women and immigrants? A 30 year assessment of the socioeconomic impact of entrepreneurial activity in Germany. In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 29, H. 5/6, S. 517-543. DOI:10.1080/08985626.2017.1299224

    Abstract

    "Using data from the German Socio-Economic Panel from 1984 to 2012, we explore income effects of self-employment for females and migrants. Controlling for the selection into self-employment, we differentiate the overall earnings differential between the selfemployed and the wage-employed into an endowment effect (they are equipped with characteristics that positively affect earnings in either occupation) and a treatment effect (the income effect solely due to the decision for self-employment). We find that women exhibit both a lower treatment effect and a lower endowment effect than men. Migrants benefit much more from entrepreneurial activities than Germans, having a significantly higher treatment effect. Among the countries of origin, Turkish migrants benefit the most from their selfemployment decision, while southern Europeans exhibit the lowest income relevant skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Misfits," "stars," and immigrant entrepreneurship (2017)

    Kahn, Shulamit ; La Mattina, Giulia; MacGarvie, Megan J.;

    Zitatform

    Kahn, Shulamit, Giulia La Mattina & Megan J. MacGarvie (2017): "Misfits," "stars," and immigrant entrepreneurship. In: Small business economics, Jg. 49, H. 3, S. 533-557. DOI:10.1007/s11187-017-9848-8

    Abstract

    "Prior research has shown that immigrants are more likely than natives to become entrepreneurs, and that entrepreneurs are disproportionately drawn from the extremes of the ability distribution. Using a large panel of US residents with bachelors' degrees in scientific fields, we ask whether higher rates of entrepreneurship among immigrants can be explained by their position on the ability spectrum and establish four new facts about science-based and immigrant entrepreneurship. First, in this sample, an immigrant entrepreneurship premium exists only in science-based entrepreneurship. Second, this premium persists after controlling for ability (measured by paid employment wage residuals.) Third, a U-shaped relationship between ability and entrepreneurship exists only in non-science entrepreneurship; for science entrepreneurship, the relationship is increasing. Finally, the immigrant premium in science entrepreneurship is largest among immigrants with non-US degrees and those from non-English-speaking or culturally dissimilar countries. Stated preferences for self-employment do not explain the immigrant premium. The results suggest that immigrants may on average have higher levels of unobservable skills related to entrepreneurship." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung in migrantengeführten Betrieben: Wie Nachzügler zu Hoffnungsträgern werden (2017)

    Leicht, René;

    Zitatform

    Leicht, René (2017): Ausbildung in migrantengeführten Betrieben. Wie Nachzügler zu Hoffnungsträgern werden. In: F. Durczok & S. Lichter (Hrsg.) (2017): Integration als Bildungsaufgabe!? : Herausforderungen - Möglichkeiten - Chancen, S. 205-236.

    Abstract

    "Der demographische Wandel und veränderte Bildungsentscheidungen führen dazu, dass sich immer weniger Jugendliche für eine betriebliche Ausbildung entscheiden. Gleichzeitig wird ein beachtlicher Teil der Jugendlichen, insbesondere derjenige mit Migrationshintergrund, weiterhin bei der Stellenvergabe benachteiligt, obwohl die Deckung des Fachkräftebedarfs eine Ausschöpfung aller Potenziale verlangt. (...) Vor diesem Hintergrund ist von Interesse, ob sich durch die wachsende Bedeutung von Migrantenunternehmen die Ausbildungsplatzangebote eher verringern oder erhöhen. Ferner stellt sich dann auch die Frage, ob es vielleicht gerade diesen Unternehmen gelingt, das noch vorhandene Potenzial an Jugendlichen für die berufliche Ausbildung besser auszuschöpfen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrant entrepreneurship: reflections on research and practice (2017)

    Ram, Monder ; Jones, Trevor ; Villares-Varela, María ;

    Zitatform

    Ram, Monder, Trevor Jones & María Villares-Varela (2017): Migrant entrepreneurship. Reflections on research and practice. In: International Small Business Journal, Jg. 35, H. 1, S. 3-18. DOI:10.1177/0266242616678051

    Abstract

    "This article assesses recent developments in the research and practice of migrant entrepreneurship by examining the powerful contribution that the perspective of 'mixed embeddedness' has provided to this field. We identify key themes emerging from mixed embeddedness, particularly in relation to the role of the institutional and market contexts, and highlight areas that could strengthen the perspective, such as (1) the role of regulation, (2) the incorporation of racist exclusion and (3) gendered structures of migration and labour market processes, (4) market ghettoisation and (5) greater sensitivity to historical context. We also consider the extent to which growing interest among practitioners in supporting migrant enterprise has been influenced by developments in the academic domain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Global Entrepreneurship Monitor (GEM): Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich. Länderbericht Deutschland 2016 (2017)

    Sternberg, Rolf ; Bloh, Johannes von;

    Zitatform

    Sternberg, Rolf & Johannes von Bloh (2017): Global Entrepreneurship Monitor (GEM). Unternehmensgründungen im weltweiten Vergleich. Länderbericht Deutschland 2016. (Global Entrepreneurship Monitor. Länderbericht Deutschland 17), Hannover, 31 S.

    Abstract

    "Der 17. Länderbericht Deutschland zum Global Entrepreneurship Monitor (GEM) beschreibt und erklärt die Gründungsaktivitäten in Deutschland im Jahr 2016. Er vergleicht zudem die Situation in anderen GEM-Ländern sowie die Gründungslandschaft Deutschlands im Referenzjahr mit jener in den Vorjahren.
    Die Analyse basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von 3.944 telefonischen Personenbefragungen aus dem Frühsommer 2016. Sie wurden ergänzt durch Informationen aus 53 standardisierten Interviews mit Experten für 16 gründungsbezogene Rahmenbedingungen (z.B. Finanzierung, Bildung, Arbeitsmarkt, Regulierung/Steuern, öffentliche Förderprogramme oder Schutz geistigen Eigentums), die gemäß einschlägiger Befunde der Gründungsforschung das Gründungsverhalten der Menschen beeinflussen können. Für den internationalen Vergleich wurden Befragungsdaten von 182.430 Bürgern sowie 2.828 Experten aus 65 Ländern genutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migrantisch, weiblich, prekär?: Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche (2017)

    Yildiz, Özlem;

    Zitatform

    Yildiz, Özlem (2017): Migrantisch, weiblich, prekär? Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 316 S.

    Abstract

    "Mit ca. 2.500 eingetragenen Salons ist die Friseurbranche in Berlin mit Abstand die größte in Deutschland. Die bisherige Forschung zur Migrant_innenökonomie und zu Frauen in der Selbständigkeit hat die Branchenanalyse vernachlässigt, weshalb gruppenabhängige Untersuchungen häufig zu Zuschreibungen von Merkmalen geführt haben, die die Gruppen als besonders und separiert von den anderen herausgearbeitet haben. In ihrer Forschung zur Selbständigkeit in der Berliner Friseurbranche zeigt Özlem Yildiz mithilfe eines vergleichenden Mixed-method-Ansatzes, dass Akteure desselben Feldes ähnlich agieren - unabhängig von migrantischen und weiblichen Zuschreibungen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weiterhin kontinuierliche Zielsetzung des Gründungspanels (2017)

    Zitatform

    (2017): Weiterhin kontinuierliche Zielsetzung des Gründungspanels. (IAB/ZEW-Gründungspanel 2017), Nürnberg, 10 S.

    Abstract

    "Das am ZEW angesiedelte Gründungspanel gibt es seit nunmehr neun Jahren und es hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. In den Jahren 2008 bis 2013 wurde es als KfW/ZEW-Gründungspanel in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) betrieben. Später, in den Jahren 2014 und 2015, wurde das Panel unter dem Namen Mannheimer Gründungspanel ohne die Beteiligung der KfW weitergeführt. Für die Wellen seit 2016 wurde das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) als Projektpartner gewonnen.
    Analysen:
    Die wirtschaftliche Situation junger Unternehmen 2015
    Investitionen von Venture Capital in junge Unternehmen
    Unternehmensgründungen unter Beteiligung von Personen mit nicht-deutscher Herkunft." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why family matters: the impact of family resources on immigrant entrepreneurs' exit from entrepreneurship (2016)

    Bird, Miriam ; Wennberg, Karl ;

    Zitatform

    Bird, Miriam & Karl Wennberg (2016): Why family matters. The impact of family resources on immigrant entrepreneurs' exit from entrepreneurship. In: Journal of business venturing, Jg. 31, H. 6, S. 687-704. DOI:10.1016/j.jbusvent.2016.09.002

    Abstract

    "We integrate insights from the social embeddedness perspective with research on immigrant entrepreneurship to theorize on how family resources influence exit from entrepreneurship among previously unemployed immigrant entrepreneurs. Results from a cohort study of immigrant entrepreneurs in Sweden reveal that family resources are important for immigrants to integrate economically into a country. We find that having family members in geographical proximity increases immigrant entrepreneurs' likelihood of remaining in entrepreneurship. Further, family financial capital enhances immigrant entrepreneurs' likelihood of remaining in entrepreneurship as well as their likelihood of exiting to paid employment. Although often neglected in immigrant entrepreneurship studies, resources accruing from spousal relationships with natives influence entrepreneurs' exit behavior. We discuss contributions for research on entrepreneurial exit, entrepreneurs' social embeddedness, and immigrant entrepreneurship." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Migrantische Unternehmerinnen in Wien: Mobilität und Embeddedness (2016)

    Dannecker, Petra ; Cakir, Alev;

    Zitatform

    Dannecker, Petra & Alev Cakir (2016): Migrantische Unternehmerinnen in Wien. Mobilität und Embeddedness. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 41, H. 1, S. 97-113. DOI:10.1007/s11614-016-0193-y

    Abstract

    "Wie migrantische Unternehmerinnen in Wien Mobilität erfahren und rationalisieren und wie Mobilität ihre ökonomischen Aktivitäten, sozialen Interaktionen und Subjektivierungen beeinflussen, steht im Zentrum dieses Beitrags. Wie räumliche und soziale Mobilität verknüpft werden, zeigen die qualitativen Interviews mit migrantischen Unternehmerinnen. Dabei wird deutlich, dass nicht 'Ethnizität' zur Konstruktion von Differenz herangezogen wird, sondern Mobilität, um sich einerseits von den 'immobilen anderen' abzugrenzen, andererseits aber auch als Qualifikation definiert wird und als Voraussetzung für soziale Mobilität." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Gründer hat das Land!: sieben gute Beispiele zur Förderung von Migrantengründern (2016)

    Dierks, Benjamin; García Schmidt, Armando;

    Zitatform

    Dierks, Benjamin & Armando García Schmidt (2016): Neue Gründer hat das Land! Sieben gute Beispiele zur Förderung von Migrantengründern. (Inklusives Wachstum für Deutschland 06), Gütersloh, 70 S.

    Abstract

    "Immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund gründen Unternehmen in Deutschland. Das ist gut so. Denn sie beleben die deutsche Wirtschaft, schaffen Jobs und öffnen Wege der Integration. Gerade die Startphase ist entscheidend für den späteren Erfolg. Hier braucht es zielorientierte Beratung. Unsere Publikation stellt sieben gute Beispiele aus der Gründungsberatung vor.
    Sieben Reportagen und Interviews zeigen, wie Beratung funktionieren kann. Jede der vorgestellten Einrichtungen setzt einen spezifischen Schwerpunkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social networks, ethnicity, and entrepreneurship (2016)

    Kerr, William R.; Mandorff, Martin;

    Zitatform

    Kerr, William R. & Martin Mandorff (2016): Social networks, ethnicity, and entrepreneurship. (CESifo working paper 6211), München, 62 S.

    Abstract

    "We study the relationship between ethnicity, occupational choice, and entrepreneurship. Immigrant groups in the United States cluster in specific business sectors. For example, the concentration of Korean self-employment in dry cleaners is 34 times greater than other immigrant groups, and Gujarati-speaking Indians are similarly 108 times more concentrated in managing motels. We develop a model of social interactions where non-work relationships facilitate the acquisition of sector-specific skills. The resulting scale economies generate occupational stratification along ethnic lines, consistent with the reoccurring phenomenon of small, socially-isolated groups achieving considerable economic success via concentrated entrepreneurship. Empirical evidence from the United States supports our model's underlying mechanisms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Super-diverse migrants - similar trajectories?: Ghanaian entrepreneurship in the Netherlands seen from a Mixed Embeddedness perspective (2016)

    Kloosterman, Robert C. ; Yeboah, David; Rusinovic, Katja;

    Zitatform

    Kloosterman, Robert C., Katja Rusinovic & David Yeboah (2016): Super-diverse migrants - similar trajectories? Ghanaian entrepreneurship in the Netherlands seen from a Mixed Embeddedness perspective. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 42, H. 6, S. 913-932. DOI:10.1080/1369183X.2015.1126091

    Abstract

    "The Ghanaian population in the Netherlands is relatively well-endowed in terms of human capital. In addition, a large number of them came when deindustrialisation had run its course and the Dutch economy, the service sector in particular, started growing again after 1985. On the basis of the Mixed Embeddedness model, we expected that the combination of, on average, higher levels of human capital and the transformation of the (urban)economy, would lead to rather different patterns of entrepreneurship when compared to their predecessors who came as guest workers. We explored this issue using interviews with 84 Ghanaian entrepreneurs in the Netherlands. Our data only partly corroborated our hypotheses. Notwithstanding, the higher levels of human capital and the shifts in the urban economies, a significant number of Ghanaian entrepreneurs still end up in the lower echelons of the opportunity structure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gründungspotenziale von Menschen mit ausländischen Wurzeln: Entwicklungen, Erfolgsfaktoren, Hemmnisse (2016)

    Leicht, René; Förster, Nadine; Berwing, Stefan; Sänger, Ralf;

    Zitatform

    Leicht, René & Stefan Berwing (2016): Gründungspotenziale von Menschen mit ausländischen Wurzeln. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren, Hemmnisse. Mannheim, 26 S.

    Abstract

    "Die Zuwanderung nach Deutschland und der Wandel in der Bevölkerungsstruktur erhöhen die kulturelle Vielfalt und damit die Zahl derjenigen, die sich mit neuen Ideen, Mut und Kreativität eine selbständige Existenz aufbauen. Es sind mehr und mehr Menschen mit ausländischer Herkunft, die in Deutschland ein Unternehmen gründen. Die Zahl der Selbständigen mit Migrationshintergrund steigt kontinuierlich. In nahezu allen Branchen gibt es heute erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationswurzeln.
    Die Studie, die vom Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim im Auftrag des BMWi durchgeführt wurde, untersucht die Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Hemmnisse und stellt heraus, welcher Handlungsbedarf für die Gründungsakteure und Politik besteht, um das erhebliche Gründungspotenzial von Menschen mit ausländischen Wurzeln zu heben, Gründungsprojekte voranzubringen und die Nachhaltigkeit der Gründungen zu verbessern. Die Publikation stellt die vorläufigen Ergebnisse in einer Kurzfassung dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In einem gänzlich anderen Licht. Unternehmertum von Migrantinnen und Migranten (2016)

    Leicht, René;

    Zitatform

    Leicht, René (2016): In einem gänzlich anderen Licht. Unternehmertum von Migrantinnen und Migranten. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 66, H. 16/17, S. 32-38.

    Abstract

    "Die unternehmerischen Aktivitäten von Migranten weichen nach Umfang, Charakteristika und Ergebnis von denen der 'einheimischen' Deutschen nur geringfügig ab. Gründungswillige aus Drittstaaten bedürfen jedoch einer politisch gestützten Willkommenskultur." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migranten überdurchschnittlich gründungsaktiv - Arbeitsmarkt spielt große Rolle (2016)

    Metzger, Georg;

    Zitatform

    Metzger, Georg (2016): Migranten überdurchschnittlich gründungsaktiv - Arbeitsmarkt spielt große Rolle. In: Fokus Volkswirtschaft H. 115, S. 1-7.

    Abstract

    "Migranten leisten einen überdurchschnittlichen Gründungsbeitrag. Ihre Gründungsneigung ist höher als bei Erwerbsfähigen im Allgemeinen. Sie schaffen nach ihrer Gründung zudem häufiger und mehr Arbeitsplätze. Das verstärkt die positiven Impulse der Gründungstätigkeit für die deutsche Volkswirtschaft." (Textauszug, IAB-Doku)

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