Schulabbruch und Ausbildungslosigkeit
Je niedriger die Qualifikation von Erwerbspersonen, desto schwächer ist deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Schul- oder Berufsabschluss haben deutlich geringere Chancen auf eine dauerhafte Integration ins Arbeitsleben.
Dieses Themendossier führt Forschungsbefunde zu Ursachen und Folgen von Schulmüdigkeit und Ausbildungslosigkeit zusammen und zeigt Präventionsstrategien und Lösungsansätze auf.
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Literaturhinweis
Schulabgänger ohne Abschluss: Wodurch lassen sich die Unterschiede zwischen Ost und Westdeutschland erklären? (2017)
Heisig, Katharina; Sonnenburg, Julia;Zitatform
Heisig, Katharina & Julia Sonnenburg (2017): Schulabgänger ohne Abschluss: Wodurch lassen sich die Unterschiede zwischen Ost und Westdeutschland erklären? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 24, H. 6, S. 7-13.
Abstract
"Noch immer liegt der Anteil der ostdeutschen Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, weit über dem westdeutschen Durchschnitt. Wir nutzen Daten auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte und untersuchen, welche regionalen Einflussgrößen den Ost-West-Unterschied erklären können. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der beschriebene Abstand insbesondere auf Determinanten für das soziale Umfeld, in dem Jugendliche aufwachsen, zurückzuführen ist. Die Chancen benachteiligter Schüler bleiben demnach weiterhin eine zentrale Herausforderung für die Schulpolitik. Für den oftmals unterstellten Einfluss der hohen Förderschülerzahlen in Ostdeutschland bestätigen die Ergebnisse, dass hierdurch rd. 10 % des durchschnittlichen Unterschiedes erklärt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Can welfare conditionality combat high school dropout? (2017)
Zitatform
Hernæs, Øystein, Simen Markussen & Knut Røed (2017): Can welfare conditionality combat high school dropout? In: Labour economics, Jg. 48, H. October, S. 144-156. DOI:10.1016/j.labeco.2017.08.003
Abstract
"Based on administrative data, we analyze empirically the effects of stricter conditionality for social assistance receipt on welfare dependency and high school completion rates among Norwegian youths. Our evaluation strategy exploits a geographically differentiated implementation of conditionality. The causal effects are identified on the basis of larger-than-expected within-municipality changes in outcomes that not only coincide with the local timing of conditionality implementation, but do so in a way that correlates with individual ex ante predicted probabilities of becoming a social assistance claimant. We find that stricter conditionality significantly reduces welfare claims and increases high school completion rates." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Second chance for high school dropouts?: a regression discontinuity analysis of postsecondary educational returns to the GED (2017)
Zitatform
Jepsen, Christopher, Peter Mueser & Kenneth Troske (2017): Second chance for high school dropouts? A regression discontinuity analysis of postsecondary educational returns to the GED. In: Journal of labor economics, Jg. 35, H. S1, S. S273-304. DOI:10.1086/691391
Abstract
"We evaluate the educational returns to General Educational Development (GED) certification using state administrative data. We use fuzzy regression discontinuity (FRD) methods to account for the fact that GED test-takers can repeatedly retake the test until they pass it and the fact that test-takers have to pass all five subtests before receiving the GED. We find that the GED increases the likelihood of postsecondary attendance and course completion substantially but that the GED impact on overall credits completed is modest; the GED causes an average increment of only two credits for men and six credits for women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierungen in der beruflichen Rehabilitation (2016)
Baumann, R.;Zitatform
Baumann, R. (2016): Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierungen in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 3, S. 157-166. DOI:10.1055/s-0042-103205
Abstract
"Hauptziel: Überprüfung der abbruchsverringernden Wirkung einer psychologischen Intervention bei hoch resignativen Rehabilitanden. Bei diesen wurden unter regulären Bedingungen die höchsten Abbrüche erwartet.
Methode: Die Resignationstendenz wurde in 2 Berufsförderungswerken mit dem Fragebogen Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster erfasst, das eine Zuordnung zu 4 Mustern erlaubt: G: Gesund; S: Schonung; A: Überengagiert; B: Resignativ. Es wurde quasiexperimentell überprüft, ob eine ressourcenfördernde und selbstaktualisierende Intervention das Abbruchsrisiko bei B-Mustern verringert. Die Kontrollgruppe erhielt die üblichen Angebote der Berufsförderungswerke, während die Interventionsgruppe zusätzlich ein musterspezifisches Angebot erhielt.
Ergebnis: B-Muster mit sehr hoher Resignationstendenz brachen unter der Interventionsbedingung seltener ab als unter der Kontrollbedingung. Bei anderen Personengruppen ergaben sich unter der Interventionsbedingung tendenziell höhere, aber nicht signifikante Abbrüche.
Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass ein ressourcenförderndes und selbstaktualisierendes Resilienztraining bei sehr hoch resignativen Personen das Abbruchsrisiko in der beruflichen Rehabilitation verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Studien- und Ausbildungsabbrüche im Vergleich (2016)
Bergmann, Dana;Zitatform
Bergmann, Dana (2016): Studien- und Ausbildungsabbrüche im Vergleich. In: Berufsbildung, Jg. 70, H. 157, S. 22-24.
Abstract
"Der Abbruch eines Studiums oder einer Ausbildung stellt sowohl im Hochschulbereich als auch im dualen System ein zu beachtendes Phänomen dar, welches von mehrdimensionalen Aspekten geprägt ist. Neben Fragen nach der Häufigkeit, den Ursachen und den Konsequenzen geht es im Beitrag um bestehende Parallelen zwischen beiden Bildungsbereichen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Armutsgefährdete Kinder und Schulabbrüche im regionalen Vergleich (2016)
Geis, Wido; Schröder, Christoph;Zitatform
Geis, Wido & Christoph Schröder (2016): Armutsgefährdete Kinder und Schulabbrüche im regionalen Vergleich. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 52), Köln, 3 S.
Abstract
"Berechnungen des IW Köln zeigen, dass es in Regionen mit vielen armutsgefährdeten Kindern auch häufiger zu Schulabbrüchen kommt. Die Armutsgefährdung geht dabei häufig mit geringerer Bildung der Eltern einher. Damit sich durch Vererbung von Bildungsarmut die Armutsgefährdung in betroffenen Regionen nicht verfestigt, sollten flächendeckend qualitativ hochwertige Betreuungs- und Ganztagschulangebote gemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ausbildungsreport 2016: Studie (2016)
Kanzog, Julia; Schönewolf, André; Herzog, Esther; Dick, Oliver;Zitatform
(2016): Ausbildungsreport 2016. Studie. Berlin, 49 S.
Abstract
"Die Ergebnisse im Überblick: 71,7 Prozent der Auszubildenden sind mit ihrer Ausbildung zufrieden; 33,6 Prozent der Auszubildenden haben keinen betrieblichen Ausbildungsplan; 10,6 Prozent der Auszubildenden müssen 'häufig' oder 'immer' ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben; 10,1 Prozent der Auszubildenden steht ihr/e Ausbilder/in 'selten' oder 'nie' am Ausbildungsplatz zur Verfügung; 13,4 Prozent der Auszubildenden werden 'selten' oder 'nie' von ihrem/ihrer Ausbilder/in betreut; 34,8 Prozent der Auszubildenden müssen regelmäßig Überstunden machen; 4,3 Stunden arbeiten die Auszubildenden, die regelmäßig Überstunden machen müssen, durchschnittlich pro Woche mehr; 14,4 Prozent der Auszubildenden bekommen für ihre Überstunden weder einen Freizeitausgleich noch eine Bezahlung; 11,2 Prozent der Auszubildenden unter 18 Jahren müssen in der Woche mehr als 40 Stunden arbeiten; 717 Euro ist die durchschnittliche Ausbildungsvergütung über alle Ausbildungsjahre, Berufe und das Geschlecht hinweg (tariflicher Durchschnittswert 826 Euro). In männlich dominierten Berufen liegt die Ausbildungsvergütung mit durchschnittlich 721 Euro um etwa 19 Prozent über dem der von Frauen bevorzugten Berufen (606 Euro); 56,7 Prozent der Auszubildenden finden die fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts 'sehr gut' oder 'gut'; 44,4 Prozent der Auszubildenden im letzten Ausbildungsjahr wissen noch nicht, ob sie im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen werden; 26,1 Prozent der Auszubildenden haben 'immer' oder 'häufig' Probleme, sich nach der Ausbildung in der Freizeit zu erholen.
Themenschwerpunkt 2016: Psychische Belastungen am Ausbildungsplatz: 50,8 Prozent der Auszubildenden sehen sich durch Arbeitsanforderungen oder schlechte Arbeitsbedingungen am Ausbildungsplatz 'stark' bis 'sehr stark' belastet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Executive Summary -
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Income advantages of poorly qualified immigrant minorities: why school dropouts of Turkish origin earn more in Germany (2016)
Zitatform
Schaeffer, Merlin, Jutta Höhne & Céline Teney (2016): Income advantages of poorly qualified immigrant minorities. Why school dropouts of Turkish origin earn more in Germany. In: European Sociological Review, Jg. 32, H. 1, S. 93-107. DOI:10.1093/esr/jcv091
Abstract
"We investigate an often overlooked implication of the signalling model of statistical discrimination: if immigrant minorities' educational qualifications carry less signalling power, poorly qualified minority members should experience positive statistical discrimination. We argue that the lower signalling power stems from disadvantages associated with insufficient language skills and lack of supportive parental resources, which prevent minority students from achieving those educational qualifications that would reflect their high motivation and ambition. Yet, if education counts less, so does its lack. Using data from the German Microcensus, we compare log hourly personal income of 1.5th and 2nd generation Spätaussiedler and persons of Turkish origin with that of native Germans. Using (semi-parametric) generalized additive models, we find solid support for our claim that poorly qualified persons of Turkish origin experience income advantages; they frequently work in jobs for which they are under-qualified. Once different frequencies of over- and under-education are taken into account, no ethnic differences in educational returns remain. Our results extend to other comparable immigrant groups in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Berufsbildungsbericht 2016 (2016)
Zitatform
(2016): Berufsbildungsbericht 2016. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Berlin, 169 S.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft investiert maßgeblich in die duale Berufsausbildung und sicherte auch in diesem Jahr wieder mehr als 500.000 neue betriebliche Ausbildungsverträge. Die Sozialpartner und die Kammern übernehmen neben Bund und Ländern ihre bildungspolitische Verantwortung und sind wesentliche Akteure bei der Gestaltung und Implementierung der dualen Ausbildung in Deutschland. Hunderttausende von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Prüferinnen und Prüfern, häufig im Ehrenamt, wirken an der Sicherung einer qualitativ hochwertigen dualen Ausbildung mit.
Für das Ausbildungsjahr 2015 kann sowohl im Vorjahresvergleich als auch in der Gesamtbetrachtung eine positive Ausbildungsbilanz gezogen werden, besonders aus Sicht der jungen Menschen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Zugleich haben sich jedoch Passungsprobleme von betrieblichen Ausbildungsplatzangeboten und der Bewerbernachfrage in bestimmten Regionen und Berufen weiter verstärkt." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Society at a glance 2016: OECD social indicators (2016)
Zitatform
(2016): Society at a glance 2016. OECD social indicators. (Society at a glance 08), Paris, 135 S. DOI:10.1787/9789264261488-en
Abstract
"Society at a Glance 2016' bietet einen Überblick über die aktuellen soziale Trends in den 35 OECD- sowie ausgewählten Partnerländern, darunter Brasilien, Russland, China und Indien.
Im Mittelpunkt stehen diesmal vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung. Darüber hinaus wurden alle bisherigen Indikatoren aktualisiert und ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Low-performing students: why they fall behind and how to help them succeed (2016)
Zitatform
(2016): Low-performing students. Why they fall behind and how to help them succeed. (PISA), Paris, 208 S. DOI:10.1787/9789264250246-en
Abstract
"There is no country or economy participating in PISA 2012 that can claim that all of its 15-year-old students have achieved a baseline level of proficiency in mathematics, reading and science. Poor performance at school has long-term consequences, both for the individual and for society as a whole. Reducing the number of low-performing students is not only a goal in its own right but also an effective way to improve an education system's overall performance - and equity, since low performers are disproportionately from socio-economically disadvantaged families.
Low-performing Students: Why they Fall Behind and How to Help them Succeed examines low performance at school by looking at low performers' family background, education career and attitudes towards school. The report also analyses the school practices and educational policies that are more strongly associated with poor student performance. Most important, the evidence provided in the report reveals what policy makers, educators, parents and students themselves can do to tackle low performance and succeed in school." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Country note Germany -
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Prekäre Übergangsverläufe: Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge. Bericht einer qualitativen Studie im Rahmen des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts (2015)
Großkurth, Heike; Tillmann, Frank; Lex, Tilly; Müller, Sylvia; Lichtwardt, Nina;Zitatform
Großkurth, Heike, Tilly Lex, Nina Lichtwardt, Sylvia Müller & Frank Tillmann (2015): Prekäre Übergangsverläufe. Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge. Bericht einer qualitativen Studie im Rahmen des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts. München, 104 S.
Abstract
"Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse der Studie 'Prekäre Übergangsverläufe: Biografische Rekonstruktion von Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge' vorgestellt. Diese Untersuchung knüpft an die fünfte und letzte Erhebung des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts an, in dem die Übergangsverläufe der Münchner Haupt- und Förderschüler(innen) von der Schule in den Beruf untersucht wurden. Sie stellt eine Teilgruppe der Münchner Längsschnittstudie in den Mittelpunkt: Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit prekären Übergangsverläufen. Sie wurden vertiefend in einer qualitativ angelegten Erhebung befragt. Die vorliegenden Ergebnisse ermöglichen es herauszuarbeiten, wie pädagogische Interventionen ausgestaltet werden können, damit sie unter Berücksichtigung der Lebensumstände, Voraussetzungen und Orientierungen der jungen Menschen zum Gelingen der Integration in Ausbildung und zu einem erfolgreichen Ausbildungsverlauf beitragen. Der Bericht gliedert sich in sechs Kapitel. In dem in Kapitel 1 dargestellten forschungspraktischen und theoretischen Bezugsrahmen werden Ergebnisse des Münchner Schulabsolventenlängsschnitts und der theoretische Hintergrund der Studie dargestellt, aus dem sich die zentralen Fragestellungen dieser Studie ergeben. Kapitel 2 erläutert das Design und das methodische Vorgehen der Untersuchung. Einen ersten Überblick über die Untersuchungsgruppe bietet anhand der Strukturierung ihrer Übergangsverläufe Kapitel 3. In Kapitel 4 werden zentrale Dimensionen prekärer Übergangsverläufe beschrieben, die mithilfe von Fallbeispielen als biografisch relevant identifiziert wurden. Die hier herausgearbeiteten Einflüsse belastender Lebenslagen und -erfahrungen sowie sozialer Unterstützungen auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Erwerbsarbeit werden in Kapitel 5 mit den Übergangserfahrungen und deren Deutung zu einer Typologie zusammengeführt. Diese ordnet die befragten jungen Menschen nach ihren Bewältigungsstrategien im Übergangsprozess Gruppen zu, die durch einzelne Fallbeispiele illustriert werden. Abschließend werden in Kapitel 6 die zentralen Resultate der Untersuchung zusammengefasst und Handlungsempfehlungen für die Unterstützung von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen beim Übergang in Ausbildung und Erwerbsarbeit formuliert." (Textauszug, IAB-Doku)
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The effects of increasing the standards of the high school curriculum on school dropout (2015)
Zitatform
Görlitz, Katja & Christina Gravert (2015): The effects of increasing the standards of the high school curriculum on school dropout. (IZA discussion paper 8766), Bonn, 25 S.
Abstract
"This paper evaluates the effects of a high school curriculum reform that was introduced in one German state on high school dropout. The reform increased the standards of the curriculum by reducing the freedom of choice in course selection (amongst other things) resulting in an increase in the level and the weekly teaching hours in the subjects German, a foreign language, mathematics and natural sciences. Using a quasi-experimental evaluation design exploiting variation across time and states, we identify the reform effect on students' probability to graduate from high school. The results show that high school dropout rates have increased for males and females alike. However, the effect for males vanishes two years after reform implementation, while it remains persistent for females even after three years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Youth unemployment and personality traits (2015)
Zitatform
Mendolia, Silvia & Ian Walker (2015): Youth unemployment and personality traits. In: IZA journal of labor economics, Jg. 4, S. 1-26. DOI:10.1186/s40172-015-0035-3
Abstract
"This paper investigates the relationship between personality traits in adolescence and education and labour market choices. In particular, we investigate the impact of locus of control, effort and diligence, and self-esteem on the risk of youths being unemployed (sometimes referred to as NEET ('Not in Education, Employment or Training'), assuming unconfoundedness. Thus, our focus is on early dropouts from both education and the labour market at age 18 - 20. We use matching methods to control for a rich set of adolescent and family characteristics by estimating the treatment effects, conditional on unconfoundedness, of multiple personality traits at the same time (Wooldridge, Econometric Analysis of Cross Section and Panel Data, 2010). Finally, we use the methodology proposed by Altonji (J Polit Economy 113:151 - 184, 2005) that involves making hypotheses about the correlation between the unobservables and observables that determine the outcomes and the unobservables that influence personality. Our results show that individuals that display low effort and diligence, low self-esteem, and external locus of control are estimated to be more likely to drop out of education and employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Individuelle und kontextbezogene Ursachen von Abbrüchen beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen (2015)
Meschnig, A.; Bartel, S.; Kardorff, E. von;Zitatform
Meschnig, A., S. Bartel & E. von Kardorff (2015): Individuelle und kontextbezogene Ursachen von Abbrüchen beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen. In: Die Rehabilitation, Jg. 54, H. 3, S. 184-189. DOI:10.1055/s-0034-1394452
Abstract
"Hintergrund: Ausgangspunkt der Studie waren die von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) erhobenen, bei ca. 20 % liegenden Abbruchraten bei beruflichen Bildungsmaßnahmen für Rehabilitanden.
Ziele: Analyse des Zusammenspiels individueller, verfahrensbedingter und institutioneller Faktoren für das Abbruchrisiko von Rehabilitanden in 2-jährigen beruflichen Bildungsmaßnahmen.
Methoden: In der explorativen Mixed-Method-Studie wurden 454 Teilnehmer von 2-jährigen Vollzeitmaßnahmen bei 3 Berufsförderungswerken und 3 freien Bildungsträgern mittels eines umfangreichen Fragebogens befragt. Darüber hinaus wurden Experten, Abbrecher und erfolgreiche Teilnehmer interviewt sowie jeweils 3 Gruppendiskussionen mit Teilnehmern und Experten durchgeführt.
Ergebnisse: Bei genauer Betrachtung erweist sich 'Abbruch' als ein mehrdeutiges, multidimensionales sowie von den einzelnen Beteiligten unterschiedlich bewertetes Geschehen. Als Prädiktoren für einen Abbruch wurden 3 zentrale personenbezogene Faktoren identifiziert: das Vorliegen einer Depression, eine negative Einschätzung der eigenen Gesundheit und mangelnde soziale Unterstützung. Der konkrete Abbruch einer Maßnahme erweist sich als vielschichtig und sehr oft situativ bedingt. Er lässt sich in der Regel nicht eindeutig und nur selten aus Personenmerkmalen, der bisherigen Berufsbiografie oder vorausgegangenen Zeiten von Arbeitslosigkeit vorhersagen. Verfahrensbedingte Abbruchrisiken liegen u. a. in der Zuweisungspraxis zu Ausbildungswegen bzw. zum Reha-Vorbereitungslehrgang (RVL) sowie in Qualität und Ausgestaltung der Praktika; institutionelle Risiken werden u. a. auf den auf 2 Jahre verdichteten Lehrstoff und auf gruppendynamische Prozesse zurückgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014 (2015)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;Zitatform
Nüchter, Oliver, Christa Larsen & Lora Demireva (2015): Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014. (IAB-Betriebspanel Hessen 2015,05), Frankfurt am Main, 96 S.
Abstract
"Der Bericht enthält die Ergebnisse der Betriebsbefragung 2014 des IAB-Betriebspanels für Hessen. Angesichts der herrschenden Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Entwicklung am Arbeitsmarkt ist es umso wichtiger, fundierte Informationsgrundlagen zur Beschäftigung und zum betrieblichen Verhalten zu liefern. Diese sollten zudem die vergangene Entwicklung und die aktuelle Situation ebenso abbilden wie die hierbei vorhandenen strukturellen Unterschiede, um Schlussfolgerungen über kommende Veränderungen zu erlauben und mögliche Handlungsfelder frühzeitig identifizieren zu können.
Hierzu werden unterschiedliche Felder von Beschäftigung und betrieblichen Handelns eingehender betrachtet. Im Einzelnen befassen wir uns mit der Beschäftigung und Beschäftigungsformen in hessischen Betrieben generell, mit Personalbewegungen, mit aktuellen Personalbedarfen und Fachkräfteengpässen, mit der betrieblichen Ausbildung, bei neben der allgemeinen Situation und Entwicklung ein besonderes Augenmerk erstmals auf die vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen gelegt wird, sowie mit der Frage, ob und in welchem Ausmaß Frauen in den verschiedenen Beschäftigungsgruppen und insbesondere auf der betrieblichen Führungsebene repräsentiert sind.
In diesem Abschlussbericht werden die wichtigsten Erkenntnisse aus den genannten Bereichen dargestellt, deren zeitliche Entwicklung nachgezeichnet und, wo immer dies möglich und sinnvoll ist, strukturelle Differenzen herausgearbeitet. Ziel ist es, auf Basis der Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2014 eine Informationsgrundlage für die weiteren Entwicklungen zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014. Kurzfassung (2015)
Nüchter, Oliver; Demireva, Lora; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver, Christa Larsen & Lora Demireva (2015): Beschäftigung und betriebliches Verhalten in Hessen 2014. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2014. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2015,05), Frankfurt am Main, 9 S.
Abstract
"Die Kurzfassung des Abschlussberichtes dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des IAB-Betriebspanels des Jahres 2014 zur Beschäftigungssituation im Land Hessen sowie zu ausgewählten betrieblichen Aktivitäten.
Im Einzelnen umfasst der Kurzbericht Angaben - zur allgemeinen Beschäftigungssituation und -entwicklung,
- zum betrieblichen Fachkräftebedarf,
- zum generellen betrieblichen Ausbildungsverhalten,
- zur vorzeitigen Lösung von Ausbildungsverträgen,
- zur Beschäftigungssituation von Frauen und Frauen in Führungspositionen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Studienabbrecher/innen für eine Berufsausbildung gewinnen: Status quo und Handlungsbedarf (2015)
Rathmann, Christina; Gagern, Saskia;Zitatform
Rathmann, Christina & Saskia Gagern (2015): Studienabbrecher/innen für eine Berufsausbildung gewinnen. Status quo und Handlungsbedarf. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 76-78.
Abstract
"In Deutschland existieren unterschiedliche Strategien und Initiativen, um Studienabbrechern neue berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Der Beitrag stellt sie vor und erläutert den weiteren Handlungsbedarf." Die Strategien reichen von der Bereitstellung von Informationen bis zur Verkürzung der Ausbildungszeit durch Arechnung von Studienleistungen. (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Explaining upper secondary school dropout: new evidence on the role of local labor markets (2015)
Zitatform
Simson, Kristine von (2015): Explaining upper secondary school dropout. New evidence on the role of local labor markets. In: Empirical economics, Jg. 48, H. 4, S. 1419-1444. DOI:10.1007/s00181-014-0829-3
Abstract
"According to standard human capital theory, local labor market conditions affect individual schooling decisions mainly through two channels: (1) the opportunity cost of schooling, and (2) the returns to education. This paper assesses the impact of both these channels on upper secondary school dropout among Norwegian youth in the period 1994 - 2006. The effect of local labor market conditions is measured using variation in youth outflow rates from unemployment to employment across regions over time. The results show that local labor market conditions play a substantial role in individual dropout decisions in Norway, with elasticities ranging from 0.1 to 0.3. The opportunity cost of schooling seems to weigh more in the dropout decision for Norwegian youth than the expected returns. However, the results are highly sensitive to the choice of local labor market indicator. When including the unemployment rate, which is the standard indicator used in empirical applications of schooling decisions, instead of the outflow rate, the estimates become smaller and in most cases insignificant. This indicates that previous studies of school dropout may have understated the importance of local labor market conditions." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does intensive coaching reduce school dropout?: evidence from a randomized experiment (2015)
Zitatform
Steeg, Marc van der, Roel van Elk & Dinand Webbink (2015): Does intensive coaching reduce school dropout? Evidence from a randomized experiment. In: Economics of Education Review, Jg. 48, H. October, S. 184-197. DOI:10.1016/j.econedurev.2015.07.006
Abstract
"School dropout is an important social and economic problem. This paper investigates the effect of an intensive coaching program aimed at reducing school dropout rates among students aged 16 - 20. Students received support and guidance with their study activities, personal problems and internships in firms. The coaching program lasted one or two years. Students were randomly assigned to the coaching program. We find that one year of coaching reduced school dropout rates by more than 40% from 17 to 10 percentage points. The second year of coaching further reduced school dropout by 1 percentage point. The program is most effective for students with a high ex-ante probability of dropping out, such as students no longer obliged to be in formal education, male students, and students not living with both parents. Cost-benefit analysis suggests that one year of coaching is likely to yield a net social gain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
