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Dossier

Arbeitsvermittlung und Fallmanagement im Prozess des Forderns und Förderns

Die Wirkung des Einsatzes von arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumenten auf die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen wird seit langer Zeit recht intensiv beforscht. Entscheidend für den Erfolg der öffentlichen Arbeitsvermittlung kann auch die Qualität der Betreuung der Arbeitsuchenden durch Arbeitsvermittler*innen bzw. Fallmanager*innen sein. Individuelle Einstellungen und Handlungsweisen der Fachkräfte unterscheiden sich laut Befragungen in den Agenturen für Arbeit deutlich und so stellt sich unter anderem die Frage, welcher Mix von Regeln, Handlungsfreiheit, Einstellungen und Handlungsweisen den größten Erfolg für die Arbeitsvermittlung vor Ort verspricht und wodurch dieser Mix bestimmt wird.
Dieses Themendossier gibt einen Einblick in die Forschungslage und bietet Zugänge zu Hintergründen und wissenschaftlichen Befunden.
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  • Literaturhinweis

    The Effects of UI Caseworkers on Job Search Effort (2024)

    Schiprowski, Amelie ; Schmidtke, Julia ; Schmieder, Johannes; Trenkle, Simon ;

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    Schiprowski, Amelie, Julia Schmidtke, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2024): The Effects of UI Caseworkers on Job Search Effort. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 497), Bonn, 11 S.

    Abstract

    "We combine a high-frequency survey on job search effort with administrative data on caseworker interactions from the German unemployment insurance system to estimate how the dynamics of search effort respond to caseworker meetings and vacancy referrals. Meetings alone do not increase individuals' time on search beyond a mechanical meeting-day effect; however, we find suggestive evidence that they do when combined with a formal contract on job search obligations. Referrals lead to a modest increase in effort over the three weeks following the event. Our findings leave room for caseworkers affecting employment outcomes through other channels, e.g. by altering search effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Schmidtke, Julia ; Trenkle, Simon ;
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  • Literaturhinweis

    Vom Jobcenter unabhängige Sozialberatung: eine Ethnografie mit Blick auf Adressat*innen, Sozialberatung und Jobcenter (2024)

    Schirmer, Sarah;

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    Schirmer, Sarah (2024): Vom Jobcenter unabhängige Sozialberatung. Eine Ethnografie mit Blick auf Adressat*innen, Sozialberatung und Jobcenter. Weinheim;Basel: Beltz Juventa, 235 S.

    Abstract

    "Der Umgang mit dem Jobcenter kann mit Schwierigkeiten verbunden sein, wenn man Leistungen nach dem SGB II beantragen möchte oder diese bereits bezieht. Einige Menschen nehmen zur Unterstützung Beratungsangebote in Anspruch. In der ethnografisch angelegten Studie werden vom Jobcenter unabhängige Sozialberatungsangebote untersucht. Im Zentrum steht dabei die Dreiecksbeziehung von Adressat*innen, Sozialberatung und Jobcenter. In der Beratungssituation zeigt sich die Selbstkonstruktion der unabhängigen Sozialberatung und es ergeben sich verschiedene Modi des Herausarbeitens des Bearbeitbaren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Beltz Juventa)

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  • Literaturhinweis

    Accountability in personalized Supported Employment-based activation services (2024)

    Skjold, Suzan Mbatudde ; Lundberg, Kjetil Grimastad;

    Zitatform

    Skjold, Suzan Mbatudde & Kjetil Grimastad Lundberg (2024): Accountability in personalized Supported Employment-based activation services. In: Journal of Social Policy, Jg. 53, H. 4, S. 916-932. DOI:10.1017/S0047279422000915

    Abstract

    "This article explores the accountability experiences and orientations of frontline workers implementing personalized activation services in the Norwegian Labor and Welfare Administration (NAV). The study draws on observations and interviews (2021), with three teams of employment specialists using Supported Employment as an approach to personalized service provision, in a national program called Extended Follow-up. Adopting the theoretical lens of accountability as behaviors of account giving, three strategies on how to adopt the accountability regime at the frontline are highlighted: (i) reporting, where one team complied with accountability requirements as the perceived best practices for achieving success in work inclusion; (ii) mitigating, where accountability requirements were fulfilled but combined with attention to how to best meet jobseekers’ needs; and (iii) reframing, where accountability requirements were challenged and redefined. The study highlights how accountability requirements may be interpreted variably, promoting personalized service innovation on the one hand or stagnation on the other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Public or private job placement services - are private ones more effective?: Outsourcing to the private sector can only be effective if the service quality can be contracted on (2024)

    Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine (2024): Public or private job placement services - are private ones more effective? Outsourcing to the private sector can only be effective if the service quality can be contracted on. (IZA world of labor 285,2), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.285.v2

    Abstract

    "Expenditures on job placement and related services make up a substantial share of many countries’ gross domestic products. Contracting out to private providers is often proposed as a cost-efficient alternative to the state provision of placement services. However, the responsible state agency has to be able and willing to design and monitor sufficiently complete contracts to ensure that the private contractors deliver the desired service quality. None of the empirical evidence indicates that contracting-out is necessarily more effective or more cost-efficient than public employment services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Stephan, Gesine ;

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen im Arbeitslosengeld I (2024)

    Zitatform

    (2024): Aktuelle Entwicklungen im Arbeitslosengeld I. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/10867 (27.03.2024)), Berlin, 26 S.

    Abstract

    Ausgangspunkt der Kleinen Anfrage ist der konstatierte Widerspruch einer steigenden Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld I (ALG I) bei gleichzeitigem Anstieg der offenen Stellen. Auf der Suche nach vermuteten Ursachen und empfundenen Ungerechtigkeiten richten sich die Fragen entsprechend auf die Anzahl und Entwicklung von Versicherten in der Arbeitslosenversicherung (differenziert nach Anspruchsdauer, Altersgruppen), auf die Zahl von Einzahlern, die einmal, häufiger oder zu keiner Zeit Leistungen in Anspruch genommen haben, auf die Kosten der Arbeitslosenversicherung bei einer Erhöhung des ALG I, die Zahl von Aufstockern, auf Anzahl und Dauer von Sperrzeiten, auf die Integrationsquoten von ALG I-Beziehern (keine Auskunft, da keine Daten vorhanden), auf die Kosten eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines (keine Auskunft), auf die Absolventen von Qualifizierungsmaßnahmen (in absoluten Zahlen und anteilig) und die Erfolge hinsichtlich der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Es wird gefragt, ob sich durch die Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme gemäß SGB III die Integrationsquote von Arbeitslosengeld-I-Beziehern (sowohl die Integration in den ersten Arbeitsmarkt als auch in den zweiten Arbeitsmarkt) erhöht, und wenn ja, in welchem Umfang und wie viele Monate nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt bzw. zweiten Arbeitsmarkt aufgenommen wird. Eine weitere Frage gilt der Zeitdauer, die verstreicht, bis die Bundesagentur für Arbeit Arbeitssuchenden nach erfolgter Arbeitssuchendmeldung einen Termin zum Beratungsgespräch in der Arbeitsvermittlung, einen Vermittlungsvorschlag, einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein oder einen Bildungsgutschein aushändigt. Fragen nach Einsparungen in der Arbeitslosenversicherung bei Senkung der Höchstanspruchsdauer, oder nach Kosten bei der Ausweitung der Höchstanspruchsdauer für ältere Versicherte bleiben wegen fehlender Daten unbeantwortet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Interaktion im Schatten der Hierarchie: Zwang und Zusammenarbeit in Jobcentern (2023)

    Bähr, Holger;

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    Bähr, Holger (2023): Interaktion im Schatten der Hierarchie: Zwang und Zusammenarbeit in Jobcentern. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 69, H. 3, S. 167-191., 2023-05-10. DOI:10.1515/zsr-2023-0004

    Abstract

    "Die Beratung und Vermittlung in Jobcentern erfolgt als Interaktion von Vermittlungsfachkräften und Arbeitsuchenden. Sie verfolgt das Ziel, Arbeitsuchende in eine Erwerbsarbeit zu bringen und dadurch ihre Hilfebedürftigkeit zu beenden. Sowohl Zwang als auch Zusammenarbeit kennzeichnen die Interaktion. Dieser Beitrag beleuchtet das Verhältnis von Zwang und Zusammenarbeit in der Beratung und Vermittlung, das Gegenstand sowohl politischer Diskussionen als auch wissenschaftlicher Studien ist. Hierfür wird der Ansatz des akteurzentrierten Institutionalismus verwandt mit seiner analytischen Trennung von institutionellem Kontext, Akteurkonstellation und Interaktionsform. Es wird gezeigt, dass die Akteurkonstellation eine besondere Relevanz für das Verhältnis von Zwang und Zusammenarbeit besitzt und für die Beratung und Vermittlung eine Konstellation charakteristisch ist, die als Selbstkoordination im Schatten der Hierarchie beschrieben werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bähr, Holger;
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  • Literaturhinweis

    The impact of lower caseloads in public employment services on the unemployed (2023)

    Böheim, René ; Mahringer, Helmut; Eppel, Rainer ;

    Zitatform

    Böheim, René, Rainer Eppel & Helmut Mahringer (2023): The impact of lower caseloads in public employment services on the unemployed. In: Journal for labour market research, Jg. 57. DOI:10.1186/s12651-023-00357-4

    Abstract

    "In a randomized controlled trial in Austria, lowering caseloads for caseworkers in a Public Employment Office led to more meetings with unemployed clients, more job offers, more program assignments, and more sanctions for noncompliance with job search requirements. It shortened unemployment spells through faster job entry, but also through more exits from the labor force in the 2 years following treatment. The duration of unemployment was reduced for a number of subgroups of the unemployed, but not all benefited from increased employment. For women and foreigners, lower caseloads led to more time out of the labor force. The quality of jobs after unemployment, measured by wages, did not change. A cost–benefit analysis suggests that lower caseloads not only shorten unemployment but also save public costs." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Matching through Search Channels (2023)

    Carrillo-Tudela, Carlos ; Kaas, Leo; Lochner, Benjamin ;

    Zitatform

    Carrillo-Tudela, Carlos, Leo Kaas & Benjamin Lochner (2023): Matching through Search Channels. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16583), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Firms and workers predominately match via job postings, networks of personal contacts or the public employment agency, all of which help to ameliorate labor market frictions. In this paper we investigate the extent to which these search channels have differential effects on labor market outcomes. Using novel linked survey-administrative data we document that (i) low-wage firms and low-wage workers are more likely to match via networks or the public agency, while high-wage firms and high-wage workers succeed more often via job postings; (ii) job postings help firms the most in poaching and attracting high-wage workers and help workers the most in climbing the job ladder. To evaluate the implications of these findings for employment, wages and labor market sorting, we structurally estimate an equilibrium job ladder model featuring two-sided heterogeneity, multiple search channels and endogenous recruitment effort. The estimation reveals that networks are the most cost-effective channel, allowing firms to hire quickly, yet attracting workers of lower average ability. Job postings are the most costly channel, facilitate hiring workers of higher ability, and matter most for worker-firm sorting. Although the public employment agency provides the lowest hiring probability, its removal has sizeable consequences, with aggregate employment declining by at least 1.4 percent and rising bottom wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ;
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  • Literaturhinweis

    Umsetzung des § 16i SGB II Teilhabechancengesetz durch die Jobcenter: Zwischen Sozialem Arbeitsmarkt und Integrationsinstrument (2023)

    Englert, Kathrin ; Kupka, Peter ; Gottwald, Markus; Globisch, Claudia ;

    Zitatform

    Englert, Kathrin, Claudia Globisch, Markus Gottwald & Peter Kupka (2023): Umsetzung des § 16i SGB II Teilhabechancengesetz durch die Jobcenter: Zwischen Sozialem Arbeitsmarkt und Integrationsinstrument. (IAB-Kurzbericht 10/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2310

    Abstract

    "Seit der Einführung des Teilhabechancengesetzes steht den Jobcentern mit § 16i SGB II eine Förderung zur Verfügung, die der Kernidee eines Sozialen Arbeitsmarkts nahekommt. Die Jobcenter begrüßen das neue Instrument, in seiner Deutung und Umsetzung zeigen sich jedoch erhebliche Unterschiede. Die Zielsetzung der jeweiligen Jobcenter wird von der Arbeitsmarktlage sowie der internen und externen Steuerung beeinflusst. Ihr Grundverständnis des Instruments beeinflusst auch wesentliche Aspekte der Umsetzung: Die Auswahl der Geförderten, die Akquise der Arbeitgebenden sowie das Coaching. Insgesamt ist „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ in der Umsetzung je nach Ausrichtung des Jobcenters nicht hauptsächlich an den Prinzipien eines Sozialen Arbeitsmarkts ausgerichtet: In Jobcentern der Variante Arbeitsmarktintegration wird die Förderung - anders als bei Jobcentern der Variante Sozialer Arbeitsmarkt - primär als Integrationsinstrument genutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Globisch, Claudia ;

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    Kontextfaktoren der Umsetzungsvarianten
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  • Literaturhinweis

    Neuartige Jobempfehlungssysteme können Suchprozesse am Arbeitsmarkt verbessern (2023)

    Fitzenberger, Bernd ; Stops, Michael ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Michael Oberfichtner & Michael Stops (2023): Neuartige Jobempfehlungssysteme können Suchprozesse am Arbeitsmarkt verbessern. In: IAB-Forum H. 18.12.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20231218.01

    Abstract

    "Neuere, auf maschinellem Lernen basierende Jobempfehlungssysteme sollen Arbeitssuchenden möglichst passende Jobangebote unterbreiten und so die „klassische“ Arbeitsvermittlung und -beratung entlasten oder ergänzen. Die Herausforderungen in der Umsetzung und die Grenzen in der Anwendung sind jedoch in den Blick zu nehmen, um die Potenziale von Jobempfehlungssystemen optimal zu nutzen. Dies zeigen die Erfahrungen mit den Systemen, die derzeit in Dänemark, Frankreich und Schweden erprobt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mit kleinen Schritten in den Arbeitsmarkt – Innovative Methoden des Fallmanagements unter Pandemiebedingungen: Erste Ergebnisse aus dem rehapro-Projekt GUIDE (2023)

    Guhlemann, Kerstin ; Meyn, Christina;

    Zitatform

    Guhlemann, Kerstin & Christina Meyn (2023): Mit kleinen Schritten in den Arbeitsmarkt – Innovative Methoden des Fallmanagements unter Pandemiebedingungen. Erste Ergebnisse aus dem rehapro-Projekt GUIDE. In: T. Manderbach, C. Joas & H. Vogel (Hrsg.) (2023): Arbeitsförderung, Gesundheitswesen und Rehabilitationssystem: Wie kann die Zusammenarbeit im traditionell gegliederten System der sozialen und gesundheitlichen Sicherung besser gelingen? Modellprojekte aus dem Förderprogramm rehapro des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Teil 1 (=Psychosoziale und medizinische Rehabilitation 36 (2023), 2), S. 154-160.

    Abstract

    "In der aktuellen Arbeitsmarktlage ergeben sich auch für Menschen mit Vermittlungshemmnissen gute Chancen auf eine Erwerbsbeteiligung. Dennoch verbleibt auch in Zeiten des Fach- und Arbeitskräftemangels stets ein Anteil an arbeitsmarktfernen Personen, häufig mit multiplen gesundheitlichen Einschränkungen, deren Bedarfslagen wenig Förderangebote entsprechen. Dieser Zielgruppe hat sich das rehapro-Projekt GUIDE angenommen. In den Projektmaßnahmen steht die individuelle gesundheitliche Stabilisierung im Vordergrund und nicht die Arbeitsmarktvermittlung. Trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten im Projekt neue Wege der Förderung gefunden und erfolgreich angewandt werden. Im Beitrag werden neben dem allgemeinen Projektansatz der Einsatz von Walk & Talk und Onlinegruppen und deren Potenziale bei der genannten Zielgruppe vorgestellt, Zwischenergebnisse präsentiert und erste Empfehlungen für eine Ausrichtung der Arbeitsmarktintegration abgeleitet, die an den Bedarfen der Zielgruppe statt an allgemeinen Erfolgsgrößen ansetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Public Employment Agency Reform, Matching Efficiency, and German Unemployment (2023)

    Merkl, Christian ; Sauerbier, Timo;

    Zitatform

    Merkl, Christian & Timo Sauerbier (2023): Public Employment Agency Reform, Matching Efficiency, and German Unemployment. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1185), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Our paper analyzes the role of public employment agencies in job matching, in particular the effects of the restructuring of the Federal Employment Agency in Germany (Hartz III labor market reform) for aggregate matching and unemployment. Based on two microeconomic datasets, we show that the market share of the Federal Employment Agency as job intermediary declined after the Hartz reforms. We propose a macroeconomic model of the labor market with a private and a public search channel and fit the model to various dimensions of the data. We show that direct intermediation activities of the Federal Employment Agency did not contribute to the decline in unemployment in Germany. By contrast, improved activation of unemployed workers reduced unemployed by 0.8 percentage points. Through the lens of an aggregate matching function, more activation is associated with a larger matching efficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Risiken und Chancen ganzheitlicher Beratung durch Jobcenter (2023)

    Molle, Jana;

    Zitatform

    Molle, Jana (2023): Risiken und Chancen ganzheitlicher Beratung durch Jobcenter. In: J. M. Sturm & E. John (Hrsg.) (2023): Ethik der Macht der öffentlichen Verwaltung, S. 115-138. DOI:10.1007/978-3-658-38354-1_6

    Abstract

    "Das Beratungsverständnis in der Grundsicherung für Arbeitssuchende ist zunehmend ganzheitlich ausgerichtet. Damit gehen Veränderungen für die Bedingungen zum Gebrauch von Macht durch die Jobcenter einher. Diese Entwicklungen werden in den folgenden Ausführungen aus einer machttheoretischen Perspektive und unter Berücksichtigung empirischer Befunde analysiert. Im Ergebnis werden Impulse zur Weiterentwicklung der Beratung von Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind, formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer VS)

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  • Literaturhinweis

    Bürger:innen in Jobcentern - vernachlässigte Themen aus empirischer Perspektive (2023)

    Molle, Jana; Vaudt, Susanne;

    Zitatform

    Molle, Jana & Susanne Vaudt (2023): Bürger:innen in Jobcentern - vernachlässigte Themen aus empirischer Perspektive. In: Soziale Arbeit, Jg. 72, H. 1, S. 22-29. DOI:10.5771/0490-1606-2023-1-22

    Abstract

    "Sozialberater:innen und Bürger:innen nehmen „das“ Jobcenter oft als schwer zugänglich wahr. Mit dem Bürger:innengeld-Gesetz beabsichtigt der Gesetzgeber, eine neue Kultur der Unterstützung zu implementieren. Die vorliegende empirische Studie untersucht aus sozialarbeitswissenschaftlicher Perspektive die Voraussetzungen und Hindernisse dafür in der Beratung durch die Behörde. Ein Fokus liegt dabei auf der Kontakt- und Beziehungsgestaltung angesichts der häufig unentwirrbaren Verflechtung psychosozialer und leistungsrechtlicher Anliegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Überfordert mit "Fördern und Fordern"? Psychische Erkrankung und das Integrationsziel des SGB II: Lösungsstrategien der Lichtenberger Initiative für Arbeit und Gesundheit (L.IGA) (2023)

    Nasri, Sara; Wurtzbacher, Jens; Schubert, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Nasri, Sara, Hans-Joachim Schubert & Jens Wurtzbacher (2023): Überfordert mit "Fördern und Fordern"? Psychische Erkrankung und das Integrationsziel des SGB II. Lösungsstrategien der Lichtenberger Initiative für Arbeit und Gesundheit (L.IGA). In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 170, H. 6, S. 211-214. DOI:10.5771/0340-8574-2023-6-211

    Abstract

    "Eine funktionierende Verwaltung ist eine existentielle Voraussetzung für das Vertrauen des Bürgers in den Staat. Entsprechend kritisch begleitet werden deshalb seit ihrer Gründung nicht zuletzt auch die Jobcenter – doch die haben in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bürgergeld-Reform – Einschätzungen aus der Jobcenter-Befragung des IAB (2023)

    Osiander, Christopher ; Ramos Lobato, Philipp ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher & Philipp Ramos Lobato (2023): Die Bürgergeld-Reform – Einschätzungen aus der Jobcenter-Befragung des IAB. In: Der Landkreis, Jg. 93, H. Dezember, S. 749-751., 2023-11-01.

    Abstract

    "Jobcenter sind zentrale Akteure bei der politischen Umsetzung der Bürgergeldreform. Daher sind ihre Perspektive auf und ihre Erfahrungen mit der Reform von großer Bedeutung. Der Beitrag berichtet einige ausgewählte Ergebnisse einer standardisierten Online-Befragung von Geschäftsführungen in Jobcentern im Rahmen der Evaluation des Teilhabechancengesetzes, die Mitte des Jahres 2022 durchgeführt wurde. insbesondere wurden unterschiedliche Bewertungen von Jobcentern in gemeinsamer Trägerschaft und kommunalen Jobcentern adressiert. Insgesamt zeigt sich, dass die Jobcenter die durch die Bürgergeldreform intendierte nachhaltige Integration von Arbeitslosen unterstützen, die damals geplanten Änderungen im Bereich der Sanktionen jedoch skeptisch beurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsvermittlung als Legitimationsorganisation: Brüchige Professionalität in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit (2023)

    Peters, Luisa;

    Zitatform

    Peters, Luisa (2023): Arbeitsvermittlung als Legitimationsorganisation. Brüchige Professionalität in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. (Organisation und Pädagogik 38), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 329 S.

    Abstract

    "Arbeitsvermittlungsorganisationen, öffentliche wie private, agieren seit knapp zwei Jahrzehnten vor dem Hintergrund eines dominanten Aktivierungsparadigmas, das die unbedingte Arbeitsmarktintegration zentral stellt. Doch jüngere arbeitsmarktpolitische Reformen wie das Teilhabechancengesetz betonen erstmals deutlich den Kern von Arbeitsvermittlung als professionelle personenbezogene Dienstleistung und markieren Arbeitsvermittlung damit Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. Diese Entwicklung wird in diesem Buch zum Ausgangspunkt organisationaler Lernprozesse gemacht und mittels einer qualitativen Mehrebenenanalyse nach der professionellen Beschaffenheit von Arbeitsvermittlung gefragt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    European Network of Public Employment Services: Trends in PES - Assessment Report on PES Capacity 2022 (2023)

    Peters, Marjolein;

    Zitatform

    Peters, Marjolein (2023): European Network of Public Employment Services: Trends in PES - Assessment Report on PES Capacity 2022. (Trends in PES / European Network of Public Employment Services 2022), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 74 S. DOI:10.2767/908915

    Abstract

    "The report provides an overview of key trends in the development of PES, describing aspects of their capacity and the client services they offer. It is based on PES replies to the annual PES Capacity survey received from 32 PES in July and August 2022. This year, specific information was collected on the cooperation of PES with municipalities and how PES use outsourcing to work with other actors in the labour market ecosystem. Two more important additional topics this year are the impact of the pandemic (continuing from the 2021 report) and the support PES provide to jobseekers from Ukraine." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung: Eine qualitative Evaluation des Kompetenztests 'MYSKILLS' (2023)

    Promberger, Markus ; Boost, Marie ; Hartosch, Katja; Kawalec, Sandra;

    Zitatform

    Promberger, Markus, Marie Boost, Katja Hartosch & Sandra Kawalec (2023): Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung: Eine qualitative Evaluation des Kompetenztests 'MYSKILLS'. (IAB-Forschungsbericht 17/2023), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2317

    Abstract

    "In Deutschland ist die Bedeutung berufsfachlicher Arbeitsmärkte, die durch formale Zertifikate strukturiert werden, ausgesprochen hoch. Dies zeigt sich etwa bei den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten. Formal geringqualifizierte Personen sind mit Abstand am häufigsten von Arbeitslosigkeit betroffen (Röttger et al. 2020). Personen mit Migrationserfahrung und ohne offizielle Zertifizierung ihrer beruflichen Kompetenzen sind dabei strukturell besonders benachteiligt und überdurchschnittlich häufig von Arbeitslosigkeit betroffen (Grundig/Pohl 2006). Ein fehlender formaler Nachweis beruflicher Kompetenzen bedeutet jedoch nicht zwingend, dass solche nicht vorhanden sind. Denn diese könnten durchaus in sogenannten non-formalen oder informellen Settings erworben worden sein. Diese Settings sind vielfältig und können neben Arbeitsplätzen auch Freizeitaktivitäten, ehrenamtliche Tätigkeiten oder nicht erwerbsmäßige Care-Arbeit umfassen. An dieser Stelle setzen sogenannte Kompetenzfeststellungsverfahren an: Sie sollen vorhandene Kompetenzen jenseits formaler Qualifizierungswege erfassen und zu deren verbesserter Anerkennung beitragen. Politisch wird die Etablierung entsprechender Verfahren auch durch die Europäische Union (EU) vorangetrieben. Sie sollen unter anderem die individuelle Beschäftigungsfähigkeit und die Durchlässigkeit von institutionalisierten Zugangsbarrieren zu beruflichen Feldern erhöhen. Angesichts zunehmender Migrationsbewegungen, des demografischen Wandels, des in einigen Segmenten erkennbaren Fachkräftemangels und des wirtschaftlichen Strukturwandels wird diesen Verfahren eine wachsende Relevanz zugeschrieben." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ; Hartosch, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Zwischen Fördern und Fordern: Auswirkungen individueller Beratungs- und Vermittlungsstrategien auf die Beschäftigungschancen arbeitsuchender Menschen (2023)

    Schönherr, Daniel; Glaser, Harald;

    Zitatform

    Schönherr, Daniel & Harald Glaser (2023): Zwischen Fördern und Fordern: Auswirkungen individueller Beratungs- und Vermittlungsstrategien auf die Beschäftigungschancen arbeitsuchender Menschen. Wien: 63 S., 63 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation (ABI) sowie der Abt. Service für Arbeitsuchende (SfA) des AMS Österreich geht der Frage nach, wie Berater:innen des AMS potenzielle Spielräume in der Beratung individuell nutzen, um ihre Kund:innen bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung zu unterstützen. Darüber hinaus analysiert die Studie die Auswirkungen dieser individuellen Beratungs- und Vermittlungsstrategien auf die Wiederbeschäftigungschancen von arbeitsuchenden Menschen in Österreich. Anknüpfend an bisherige Evaluierungen der Beratungssituation am AMS, die zuletzt vor allem die Betreuungsrelation und Kontakthäufigkeit zwischen Berater:innen und Kund:innen in den Blick nahmen, unternimmt die Studie erstmals für Österreich den Versuch, die Wirkweise unterschiedlicher Arten von Beratung und Vermittlung, die Arbeitslose am AMS erfahren, zu quantifizieren. Methodisch wurde darüber hinaus untersucht, ob und inwieweit Daten aus einer standardisierten Befragung von Berater:innen des AMS mit administrativen Daten ihrer Kund:innen verknüpft und derart aufbereitet werden können, dass statistische Aussagen über etwaige Einflussfaktoren der Beratung auf die Wiederbeschäftigungschancen Arbeitsloser gewonnen werden können. (...)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    auch als 3-seitiges AMS-Info 578
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