Armut, Arbeitsmarktintegration und gesellschaftliche Teilhabe
Armut wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden und die Partizipationschancen der Betroffenen aus. Stabile Arbeitsmarktintegration gilt demgegenüber als eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.
Dieses Dossier stellt Literaturnachweise zur Frage zusammen, welchen Einfluss Armut und Beschäftigungsunsicherheit auf die soziale Integration haben.
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Literaturhinweis
Occupational representations of workers in nonstandard and precarious work situations (2008)
Bujold, Charles; Fournier, Genevieve;Zitatform
Bujold, Charles & Genevieve Fournier (2008): Occupational representations of workers in nonstandard and precarious work situations. In: Journal of Career Assessment, Jg. 16, H. 3, S. 339-359. DOI:10.1177/1069072708317380
Abstract
"The mental representations of employment precariousness, occupational success, and work were examined in a sample of 124 White Canadian francophones (62 men, 62 women) who had experienced nonstandard and precarious work for the last 3 years. Typologies of each of these representations were derived from the content analysis of the data collected through semistructured individual interviews. The results of this study are consistent with the literature, indicating that nonstandard and precarious workers do not constitute a monolithic population. Convergences, as well as diversity, were observed in the various representations. Besides, whereas the participants' representations of employment precariousness were mostly negative, those of occupational success and work bore witness to a rather hopeful conception of work life. The results are discussed with respect to the scientific literature and to the differences that were found between genders, age groups, and educational levels. Implications for career counseling and future research are provided." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rechtspopulismus, Arbeitswelt und Armut: Befunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (2008)
Butterwegge, Christoph; Lang, Susanne; Kirschenhofer, Sabine; Krenn, Manfred; Hentges, Gudrun; Wiegel, Gerd; Dörre, Klaus; Papouschek, Ulrike; Flecker, Jörg ; Plomb, Fabrice; Balazs, Gabrielle; Poglia Mileti, Francesca; Zeuner, Bodo; Stöss, Richard; Fichter, Manfred; Streckeisen, Peter;Zitatform
Butterwegge, Christoph & Gudrun Hentges (Hrsg.) (2008): Rechtspopulismus, Arbeitswelt und Armut. Befunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Opladen: Budrich, 306 S.
Abstract
"Armut in der Wohlstandsgesellschaft ist nicht nur ein ökonomisches Problem, sondern in erster Linie ein gesamtgesellschaftliches. Bei jenen die arbeiten und dennoch am Existenzminimum leben bzw. jene die sich immer wieder um Arbeit bemühen und denen dabei auf Grund verschiedener Faktoren wie Alter, Herkunft oder so genannter mangelnder Qualifikationen kein Wiedereinstieg in das Berufsleben gelingt, entsteht oft Frustration und das Gefühl von Machtlosigkeit. Hinter Schlagwörtern wie Globalisierung, Rationalisierung oder Individualisierung der Arbeitsprozesse stehen Menschen. Sie sehen ihre Kollegen in die Arbeitslosigkeit gehen, sie erfahren die Entwertung ihrer jahrelangen Arbeitsleistung und begreifen, dass nicht lokale Politik ihre Geschicke bestimmt, sondern das es oft längst der internationale Markt ist, der Einfluss auf ihr ganz privates Leben nimmt. In dieser Gesellschaft sehen die Autoren rund um Christoph Butterwegge und Gudrun Hentges einen nicht unbedeutenden Nährboden für rechtspopulistisches Gedankengut und nicht selten ausländerfeindliche und rechtsextreme Einstellungen. Die These, das zwischen Arbeitswelt und der Akzeptanz von rechtspopulistischer Agitation ein Zusammenhang besteht, belegen sie durch die Darstellung und Analyse qualitativer Tiefengespräche und statistischer Daten aus dem europäischen Forschungsprojekt SIREN." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Are the poor socially integrated?: the link between poverty and social support in different welfare regimes (2008)
Böhnke, Petra;Zitatform
Böhnke, Petra (2008): Are the poor socially integrated? The link between poverty and social support in different welfare regimes. In: Journal of European social policy, Jg. 18, H. 2, S. 133-150. DOI:10.1177/0958928707087590
Abstract
"Cultures of support vary across enlarged Europe. This article examines the link between poverty and social integration in countries characterized by different economic, cultural and welfare state regimes. Its object is to determine whether being materially disadvantaged increases the likelihood of social disintegration (accumulation) or whether poor people can count on receiving more support (compensation). In addition it will examine the conditions under which material and social disadvantages accumulate. The empirical analysis thus combines a micro- with a macro-sociological perspective and focuses particular attention on the context in which people are poor. Although poverty is closely connected to social disintegration, the degree of accumulation varies from one country to the next. Of decisive importance is household composition, which is strongly related to country-specific social policy design. Contextual factors such as the prevalence of poverty also play a role, as do general attitudes to religion and family solidarity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wenn das Prekäre normal wird (2008)
Dörre, Klaus; Stackelbeck, Martina; Kasch, Günter; Adamy, Wilhelm;Zitatform
Dörre, Klaus, Günter Kasch, Wilhelm Adamy & Martina Stackelbeck (2008): Wenn das Prekäre normal wird. In: Gute Arbeit, Jg. 20, H. 3, S. 13-29.
Abstract
"Bis zu einem Drittel der bundesdeutschen Erwerbstätigen ist bereits von unsicheren Beschäftigungs- und Lebensverhältnissen betroffen. Dadurch ausgelöste Ängste und Verunsicherungen reichen tief in die Zone der 'Normalbeschäftigung' hinein. Die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses geht weiter, das Normale wird prekär, das Prekäre normal. Das bedeutet auch schlechtere Arbeitsqualität und höheren Verschleiß der Gesundheit. Betriebs- und Personalräte und die Gewerkschaften müssen sich auf neue, schwierige Aufgaben einstellen. Ausführliche Hintergrundinformationen und Praxiserfahrungen dazu im Themendossier des Heftes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Klaus Dörre: Prekarität: Eine neue soziale Frage fordert Gewerkschaften und Politik heraus (13-16);
Günter Kasch: Verliehen, befristet, preisgegeben - prekäre Arbeitsverhältnisse verhindern gutes Leben! (16-19);
Wilhelm Adamy: Konjunktur bringt vor allem mehr atypische und prekäre Beschäftigung (19-22);
Prekäre Beschäftigung bedeutet schlechtere Arbeit und schlechteren Arbeitsschutz (22-24);
Leiharbeit und Arbeitsschutz: Betriebliche Erfahrungen (24-26);
Martina Stackelbeck: Nicht die Prekären sind das Problem, sondern die Prekarisierung: Erfahrungen von Gewerkschaftern (27-29). -
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Bridge or trap? Temporary workers' transitions to unemployment and to the standard employment contract (2008)
Zitatform
Gash, Vanessa (2008): Bridge or trap? Temporary workers' transitions to unemployment and to the standard employment contract. In: European Sociological Review, Jg. 24, H. 5, S. 651-668. DOI:10.1093/esr/jcn027
Abstract
"This article analyses the transitions of temporary workers to the standard employment contract and to unemployment. Adopting a comparative framework in an attempt to identify whether labour market institutions parameterize outcomes, four countries with different forms of market structuration are analysed: France, West Germany, Denmark, and the UK. Using the European Community Household Panel survey (ECHP), spanning a period from 1995 to 2001, temporary workers' transitions are investigated using event history analysis techniques. This article establishes higher rates of transition to permanent employment than to unemployment for most temporary workers, though strong between-country differences are found." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Prekarität als Normalität: von der Festanstellung zur permanenten Erwerbsunsicherheit (2008)
Zitatform
Hürtgen, Stefanie (2008): Prekarität als Normalität. Von der Festanstellung zur permanenten Erwerbsunsicherheit. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 53, H. 4, S. 113-119.
Abstract
Der Autor stellt angesichts der Ankündigungen von Massenentlassungen durch Großkonzerne wie BMW, Henkel, Siemens oder Nokia, die hohe Gewinne erzielen, die Frage, ob diese eine Wende der Beschäftigungspolitik markieren, indem sie die Unsicherheit des Arbeitsplatzes auch in die sogenannten 'Kernbelegschaften' tragen. Auf der Basis einer vergleichenden Darlegung der Thesen von Pierre Bourdieu, Robert Castel und Klaus Dörre kommt er zu dem Schluss, das eine Unterscheidung zwischen 'prekärer' und 'normaler' Beschäftigung nicht mehr einer Realität entspricht, in der anstelle der Prekarisierung von Randgruppen die 'systematische Unsicherheit' im Erwerbsleben insgesamt getreten ist. Er diskutiert die sich daraus ergebenden Folgen für die gewerkschaftliche Politik, die die Unsicherheit von Lohnabhängigen 'als solche' ins Zentrum rücken müsse. Es geht darum, eine soziale Sicherheit zu fordern und zu erstreiten, die unabhängig vom jeweiligen Erwerbsstatus gelten muss. Soziale Sicherheit würde ein damit verbundenes 'gutes Leben' nicht mehr als legitime Folge von Erwerbstätigkeit begreifen, sondern dieses 'gute Leben' selbst als Voraussetzung für einen Anspruch auf die gemeinsame Gestaltung von Gesellschaftlichkeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit: Mit Erwerbsarbeit in die Armut oder aus der Armut? (2008)
Kaiser, Lutz C.;Zitatform
Kaiser, Lutz C. (2008): Arbeit: Mit Erwerbsarbeit in die Armut oder aus der Armut? In: E.- U. Huster, J. Boeckh & H. Mogge-Grotjahn (Hrsg.) (2008): Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung, S. 265-281.
Abstract
"Erwerbsarbeit besitzt nicht nur eine hohe Bedeutung zur Erzielung von Einkommen, sondern fungiert nach wie vor als zentrale Institution der Vergesellschaftung durch soziale Teilhabe. Mit dieser Mehrdimensionalität ist spiegelbildlich auch die Mehrdimensionalität von Armut aufgrund von Arbeitslosigkeit und Niedriglohnbezug verbunden. Der Beitrag fokussiert auf diesem Hintergrund die Schnittstellen zwischen Erwerbsarbeit, Arbeitslosigkeit und Niedriglohn. Zentrale Begriffe werden unter Bezugnahme auf empirische Dimensionen verdeutlicht. Neben dem objektiven Kriterium 'Einkommen' wird auch auf die subjektive Perspektive abgestellt (Lebenszufriedenheit, Deprivation). Es wird deutlich, dass die Dichotomie 'Erwerbsarbeit oder Armut' in der modernen Erwerbsgesellschaft nur von scheinbarer Natur ist. Selbst eine Vollzeitbeschäftigung ist kein Garant mehr für ein den Lebensunterhalt abdeckendes Einkommen. Auch ist nach wie vor ein erheblicher Anteil von Geringverdienern von verdeckter Armut betroffen. Insbesondere gering Qualifizierte und Langzeitarbeitslose haben ein erhöhtes Risiko zu tragen, im Niedriglohnsegment zu verbleiben, durch Arbeitslosigkeit in die Nähe der Armutsschwelle zu gelangen und eine Dequalifizierung zu erfahren, die Ausstiegschancen aus Armut oder Aufstiegschancen aus dem Niedriglohnsegment einschränken. Welche politischen Gegenmaßnahmen sind erforderlich und könnten erfolgreich sein? Der Beitrag diskutiert anhand von exemplarischen Beispielen den Zielerreichungsgrad und Effizienz von präventiven und reaktiven Instrumenten. Versäumnisse auf präventiver Seite (Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen, Öffnung des Bildungssystems für traditionell bildungsferne Bevölkerungsschichten) induzieren generell einen erhöhten Bedarf an reaktiver Gegensteuerung. In diesem Zusammenhang werden Vor- und Nachteile von Mindest- und Kombilöhnen aufgezeigt. Mittel- und langfristig sollte jedoch verstärkt in präventive Maßnahmen investiert werden, um nachhaltige Effekte zu erreichen und die Verwendung von Mitteln für reaktive politische Programme zu verringern. Damit kann letztendlich nicht nur ein höherer Zielerreichungsgrad und eine effizientere Verwendung von Mitteln erreicht, sondern 'soziale Gerechtigkeit' in der Erwerbsgesellschaft umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erwerbslosigkeit, Aktivierung und soziale Ausgrenzung: Deutschland im internationalen Vergleich (2008)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina & Werner Eichhorst (2008): Erwerbslosigkeit, Aktivierung und soziale Ausgrenzung. Deutschland im internationalen Vergleich. (WISO Diskurs), Bonn, 76 S.
Abstract
"Vier Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Analyse:
1) Ist das Risiko sozialer Ausgrenzung in Deutschland gewachsen, und wie stellt es sich im Vergleich mit anderen Ländern dar?
2) Wird soziale Inklusion über eine kompensatorische oder eher über eine arbeitsmarktorientierte und beschäftigungsfördernde Sozialpolitik befördert?
3) Können politische Maßnahmen, insbesondere die 'aktivierende' Ausgestaltung von sozialen Sicherungssystemen und das 'Fördern und Fordern' von Erwerbslosen soziale Ausgrenzung vermindern?
4) Gibt es hierzu vorbildliche Praktiken in anderen Ländern?
Einerseits soll geklärt werden, ob die in der Wissenschaft und in der beschäftigungspolitischen Diskussion etablierten Einschätzungen von beschäftigungspolitisch erfolgreichen Ländern zutreffend sind. Treffen sie auch noch zu, wenn es nicht allein um den Abbau von Arbeitslosigkeit, sondern um die Integration von Langzeiterwerbslosen und Inaktiven geht? Oder werden hier bei relativ ähnlichem Niveau der Ausgrenzung aus dem Erwerbsleben lediglich unterschiedliche Verteilungen auf die Transfersysteme erreicht? Welche Rolle kommt dabei der konkreten Ausgestaltung sozialer Sicherungssysteme zu? Annahmen über die Stärken und Schwächen der einzelnen Länder bzw. Wohlfahrtsstaatstypen werden in Bezug auf Inklusion einer empirischen Bewertung unterzogen.
Andererseits soll untersucht werden, ob es Erfolg versprechende Ansätze zur Integration von nichterwerbstätigen Transferbeziehern mit geringer Beschäftigungsfähigkeit gibt, von denen die Politik in Deutschland lernen kann. Insbesondere soll es um die Identifikation von Reformansätzen gehen, die in der gegenwärtigen Situation zu Einstiegen in den Arbeitsmarkt von Inaktiven und Erwerbslosen sowie zu einer verbesserten Chance auf Aufwärtsmobilität führen können.
Die Studie umfasst zehn Länder mit unterschiedlichen Beschäftigungs- und Sozialstaatsmodellen:
1. Deutschland, Frankreich und Niederlande, die nach den gängigen Wohlfahrtstypologien dem kontinentalen Typ zugeordnet werden,
2. Spanien und Italien als Vertreter einer mediterranen Variante des kontinentaleuropäischkonservativ geprägten Sozialmodells,
3. Großbritannien und die USA, welche für das angelsächsisch-liberale Modell stehen,
4. die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten Dänemark und Schweden,
5. sowie Polen als neues EU-Mitgliedsland und Vertreter post-kommunistischer Transitionsländer." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Prekarität - was ist das? (2008)
Zitatform
Kraemer, Klaus (2008): Prekarität - was ist das? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 2, S. 77-90. DOI:10.1515/arbeit-2008-0203
Abstract
"In den Sozialwissenschaften wird vermehrt auf den Begriff der 'Prekarität' zurückgegriffen, um die Transformation der Arbeitsgesellschaft und ihre Auswirkungen auf die sozialen Arrangements von Erwerbsarbeit zu analysieren. In diesem Beitrag wird dafür plädiert, Prekarisierungsprozesse nicht nur auf der Ebene der Erwerbsarbeit zu untersuchen. Vielmehr wird ein mehrdimensionales Konzept skizziert, das ausgehend von der besonderen Bedeutung von Erwerbsarbeit weitere Dimensionen der Lebenslage einbezieht, um differenziertere Aussagen über Prekarisierung in Gegenwartsgesellschaften machen zu können. Im Einzelnen wird zwischen den Untersuchungsdimensionen Erwerbsstelle, Erwerbsverlauf und Lebenslage unterschieden. Hierbei wird gezeigt, dass Aussagen über das prekäre Potenzial einer Erwerbsarbeit nur bedingt Rückschlüsse auf die Prekarität der Erwerbs- und Lebenslage zulassen. Zugleich wird vorgeschlagen, systematischer zwischen Prekarität im Sinne einer negativen statistischen Abweichung von den sozialen Normalstandards eines geschützten Arbeitsverhältnisses und einer subjektiv wahrgenommenen, 'gefühlten' Prekarität zu unterscheiden. Diese Unterscheidung bietet die Möglichkeit, die Auswirkungen von Prekarisierung nicht nur an den Rändern der Arbeitsgesellschaft zu untersuchen, sondern auch in ihrer Mitte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Resilience of families living in poverty (2008)
Mullin, Walter J.; Arce, Miguel;Zitatform
Mullin, Walter J. & Miguel Arce (2008): Resilience of families living in poverty. In: Journal of family social work, Jg. 11, H. 4, S. 424-440. DOI:10.1080/10522150802424565
Abstract
"The purpose of this paper is to examine the ways that community social workers reflect the established literature on family resilience. This exploratory study involved semistructured group interviews with community social workers from an urban agency that serves families who are poor. The analysis was completed by comparing Walsh's 'Key Processes in Family Resilience' with the responses from the participants in the group interviews. Specifically, Walsh identifies three domains of resilient families, including belief systems, organizational patterns, and communication processes. These were used as reference points for comparison. The interviews with the community social workers revealed a connection between using positive beliefs, thinking, and taking action steps that define a resilient family. This only becomes possible in the context of supportive internal family relations and external community connections. While the community social workers affirm elements of the established models of family resilience, they also emphasized its dynamic nature as the interplay of positive family beliefs combined with action steps and support from the community." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do you feel excluded? The subjective experience of young state benefit recipients in Germany (2008)
Zitatform
Popp, Sandra & Brigitte Schels (2008): Do you feel excluded? The subjective experience of young state benefit recipients in Germany. In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 2, S. 165-191. DOI:10.1080/13676260701851111
Abstract
Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen mehrfacher Deprivation und den subjektiven Ausgrenzungserfahrungen junger Sozialleistungsempfänger in Deutschland im Jahr 2005. Während in den meisten Untersuchungen Deprivation mit sozialer Ausgrenzung gleichgesetzt wird, bezieht sich der Beitrag auf aktuelle Konzepte, wonach sowohl Integration als auch Partizipation erfahren werden müssen: Personen, die mehrfach benachteiligt sind, sind nicht ausgegrenzt solange sie sich als zugehörig zur Gesellschaft empfinden. Die subjektive Erfahrung sozialer Ausgrenzung ist Ergebnis eines Verarbeitungsprozesses, der durch familiäre Integration und soziale Unterstützung vermittelt wird. Der Beitrag basiert auf der IAB-Studie 'Lebenssituation und Soziale Sicherung 2005', für die 1783 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 befragt wurden. Es zeigt sich, dass sich ein großer Anteil der jungen Sozialleistungsempfänger in mehrerer Hinsicht benachteiligt fühlen, jedoch fühlen sich nur wenige sozial ausgegrenzt. Die Analyse zeigt, dass subjektive Ausgrenzungserfahrungen zunehmen, wenn Personen mehrfach benachteiligt sind. Familiäre Integration stellte einen Puffer für die negativen Konsequenzen dar. Die Untersuchung zeigt, dass die Erfahrung von Integration nicht ausschließlich von finanziellen Aspekten und Erwerbstätigkeit abhängt, sondern auch vom sozialen Kontext. (IAB)
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Literaturhinweis
"Teufelskreis oder Glücksspirale?": ungleiche Bewältigung unsicherer Beschäftigung (2008)
Rademacher, Claudia; Ramos Lobato, Philipp;Zitatform
Rademacher, Claudia & Philipp Ramos Lobato (2008): "Teufelskreis oder Glücksspirale?". Ungleiche Bewältigung unsicherer Beschäftigung. In: R. Eickelpasch, C. Rademacher & P. Ramos Lobato (Hrsg.) (2008): Metamorphosen des Kapitalismus - und seiner Kritik, S. 118-147.
Abstract
"In einem ersten Schritt widmen wir uns zunächst dem Ausmaß und der jüngeren Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Deutschland und erläutern einige zentrale Risikofaktoren, die mit diesen Erwerbsformen verbunden sind. Diese arbeitsweltlichen Veränderungen bilden den Hintergrund für die auch in Deutschland kontrovers geführte Prekaritätsdebatte. Ziel des ersten Kapitels ist es daher, zentrale Argumente und Positionen dieser Debatte zu erläutern und dabei auf analytische Engführungen und notwendige Erweiterungen zu verweisen. Eine entscheidende Weiterentwicklung der zunächst auf objektive Faktoren konzentrierten Prekaritätsanalysen besteht u. E. in der Berücksichtigung subjektiver Wahrnehmungs- und Bewältigungsmuster in avancierten Ansätzen, mit denen wir uns im zweiten Kapitel beschäftigen. Im dritten Kapitel stellen wir ein theoretisches Instrumentarium vor, das - unter Rekurs auf den praxeologischen Ansatz Pierre Bourdieus - von der Gleichzeitigkeit von Struktur und Praxis ausgeht und damit die Dichotomien von Struktur und Praxis, Individuum und Gesellschaft, Subjektivismus und Objektivismus etc. hinter sich lässt. Der Gewinn eines solchen Ansatzes für die vorliegende Thematik besteht darin, dass er die 'objektiven' Bedingungsfaktoren prekärer Beschäftigung ebenso ernst nimmt wie die 'subjektiven' Wahrnehmungs- und Bewältigungsmuster, ohne in die Fallen eines strukturvergessenen Voluntarismus oder strukturellen Determinismus zu tappen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Ramos Lobato, Philipp; -
Literaturhinweis
Armut und Teilhabe: Analyse und Impulse zum aktuellen Diskurs um Armut und Gerechtigkeit (2008)
Sanders, Karin ; Holz, Gerhard; Letzel, Stefan; de Paz, Lidia; Rose, Christian; Alsmann, Christine; Weth, Hans-Ulrich; Volkert, Jürgen ; Maier, Martin; Claus, Frieder; Münster, Eva;Zitatform
(2008): Armut und Teilhabe. Analyse und Impulse zum aktuellen Diskurs um Armut und Gerechtigkeit. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 225 S.
Abstract
"Armut ist in Deutschland zu einem Problem und einer großen gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderung geworden. In diesem Buch setzen sich Wissenschaftler und Fachexperten aus ihren jeweiligen Perspektiven und wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Phänomen Armut auseinander und stellen Lösungsmodelle vor. Dadurch wird eine enge fachspezifische Sichtweise aufgebrochen. Zwar werden unterschiedliche Facetten der Armut vorgestellt, deutlich wird aber auch die Komplexität des Problemfeldes sowie die Aus- und Wechselwirkungen von Armut." (Textauszug, IAB-Doku)
Inhalt:
Einleitung (7-10);
Karin Sanders: Armut und soziale Gerechtigkeit - Gedanken zum Umbau des Sozialstaates... (11-25);
Hans-Ulrich Weth: Neoliberaler Fundamentalismus und die Erosion des Sozialen (27-42);
Jürgen Volkert: Die Wiederentdeckung des Reichtums (43-60);
Eva Münster, Stefan Letzel: Sozial-gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland (61-68);
Gerda Holz: Armut verhindert Bildung - Lebenslagen und Zukunftschancen von Kindern (69-95);
Christine Alsmann: Überschuldung privater Haushalte - das Verbraucherinsolvenzrecht in Deutschland (97-122);
Martin Maier: Das PAT-Modell - ein Ansatz im Rahmen der Beschäftigungsförderung Langzeitarbeitsloser (123-146);
Frieder Claus: Hartz IV - Strategie zur Armutsbekämpfung? (147-182);
Christian Rose: "Euer Überfluss diene ihrem Mangel" - Biblisch-theologische Gendanken zu Armut und Solidarität (183-206);
Lidia de Paz: Bildung als Weg aus der Armut in der kolumbianischen Küstenstadt Barranquilla - Entstehung, Durchführung und Perspektiven (207-225). -
Literaturhinweis
Unemployment and other forms of social exclusion: job loss and its consequences on civic engagement in Germany and Great Britain (2008)
Strauß, Suanne;Zitatform
Strauß, Suanne (2008): Unemployment and other forms of social exclusion. Job loss and its consequences on civic engagement in Germany and Great Britain. (ESOC working paper 2008/04), Tübingen, 32 S.
Abstract
"This article addresses the relationship between unemployment and other forms of social exclusion. More specifically, it deals with the consequences of job loss on the participation in civic engagement, comparing the situation in Germany and Great Britain. Building on previous research which has shown that the unemployed are less engaged in volunteer work, the study investigates whether the decline of civic engagement is really a consequence of unemployment in the sense that people who lose their jobs give up their civic engagement. Special attention is given to the logic of the situation in which an unemployed person decides to give up or take up volunteering activities: Firstly, I argue that the use of volunteering as a job search strategy is related to early phases of unemployment while it is used as an alternative to paid employment in later stages of unemployment. Secondly, the article tests the assumption uttered by feminist authors that women are more inclined to accept unpaid volunteer work as a valuable alternative to paid employment. Thirdly, the study shows that the effect of job loss on volunteering behaviour cannot be understood independently from the institutional surrounding, namely the degree of labour market regulation in a country. The article presents empirical findings from the multivariate analysis of longitudinal panel data in Germany (GSOEP) and Great Britain (BHPS)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschluss Nr. 1098/2008/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über das europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (2010) (2008)
Abstract
"Mit dem Europäischen Jahr werden folgende Ziele und Leitprinzipien verfolgt:
Anerkennung von Rechten - Anerkennung des Grundrechts der von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffenen auf ein Leben in Würde und auf umfassende Teilhabe an der Gesellschaft. Das Europäische Jahr leistet außerdem einen Beitrag zur Bekämpfung von Stereotypen und Stigmatisierung.
Gemeinsame Verantwortung und Teilhabe - verstärkte Identifizierung der Öffentlichkeit mit Strategien und Maßnahmen zur Förderung der sozialen Eingliederung unter Betonung der Verantwortung der Allgemeinheit und des Einzelnen im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung sowie der Bedeutung, die der Förderung und Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit zukommt.
Zusammenhalt - Förderung eines stärkeren sozialen Zusammenhalts durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Vorteile, die für jeden mit einer Gesellschaft verbunden sind, in der es keine Armut mehr gibt, in der eine gerechte Verteilung ermöglicht wird und in der niemand ausgegrenzt wird.
Engagement und konkretes Handeln - Bekräftigung des starken politischen Engagements der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten, einen entscheidenden Beitrag zur Beseitigung von Armut und sozialer Ausgrenzung und zur Förderung dieses Engagements und des Handelns auf allen Entscheidungsebenen zu leisten." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitswelten: Integrationschancen und Ausschlussrisiken (2007)
Baechtold, Andrea; Mandach, Laura von;Zitatform
Baechtold, Andrea & Laura von Mandach (Hrsg.) (2007): Arbeitswelten. Integrationschancen und Ausschlussrisiken. Zürich: Seismo Verlag, 171 S.
Abstract
"Forschende des NFP 51 präsentieren Studienergebnisse zur Rolle der Erwerbsarbeit für die soziale und berufliche Integration des Einzelnen sowie für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Im Zentrum des Interesses stehen atypische und prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die spezifische Situation von Migrantinnen, Migranten und Erwerbslosen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexible Arbeitsformen aus der Perspektive sozialer Nachhaltigkeit: eine Dokumentation von Beiträgen zur Fachkonferenz am 27./28. April 2007 an der Universität Bremen (2007)
Zitatform
Becke, Guido & Eva Senghaas-Knobloch (Hrsg.) (2007): Flexible Arbeitsformen aus der Perspektive sozialer Nachhaltigkeit. Eine Dokumentation von Beiträgen zur Fachkonferenz am 27./28. April 2007 an der Universität Bremen. (Artec-paper 141), Bremen, 78 S.
Abstract
"Welche neuen Konflikte und Belastungen entstehen unter den neuen Rahmenbedingungen? Wie werden sie bewältigt? Und welche Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte gibt es, flexible Arbeitsstrukturen sozial nachhaltig zu gestalten? Eben dies stand auf dem Programm der interdisziplinären Fachkonferenz 'Flexible Arbeitsformen unter der Perspektive sozialer Nachhaltigkeit', zu der sich Ende April 2007 Arbeitsforscherinnen und -forscher verschiedener sozialwissenschaftlicher Disziplinen in der Uni Bremen trafen. Die Gestaltungsperspektiven für soziale Nachhaltigkeit bei flexiblen Arbeitsformen wurden für drei Problemkreise erörtert:
- Wie kann die Sozialintegration (mit den Elementen Vertrauen, Reziprozität und Anerkennung) von Unternehmen angesichts unterschiedlicher Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse sowie verschiedener Kooperationsformen gewahrt werden?
- Welche Probleme zeichnen sich mit Blick auf gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in flexiblen Arbeits- und Kooperationsstrukturen zwischen Unternehmen, Beschäftigten und Alleinselbständigen ab, und welche Anknüpfungspunkte gibt es für Gestaltung?
- Wie können individuelle Bedürfnisse und organisatorische Anforderungen nach Arbeitsqualität zum Ansatzpunkt für eine sozial nachhaltige Gestaltung flexibler Arbeitsformen gemacht werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Einfache Arbeit gleich prekäre Arbeit?: Überlegungen zu einem schwierigen Thema (2007)
Dörre, Klaus;Zitatform
Dörre, Klaus (2007): Einfache Arbeit gleich prekäre Arbeit? Überlegungen zu einem schwierigen Thema. In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland : Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 46-58.
Abstract
Ausgehend von der Erkenntnis, dass vermeintlich einfache Tätigkeiten unabhängig von der sozialen Einstufung der Arbeitstätigkeiten häufig informelle Kompetenzen und Qualifikationen erfordern, deren Aneignung sich weder in Zertifikaten noch in Beschäftigungssicherheit, Entgelt und gesellschaftlicher Anerkennung zureichend niederschlägt, entwickelt der Autor die These, dass zwischen einfacher und prekärer Arbeit gegenwärtig eine große Überlappungszone existiert, von einer zwingenden, gleichsam naturwüchsigen Koppelung beider Dimensionen jedoch nicht ausgegangen werden kann. Vielmehr bewirkt die anhaltende Prekarisierung nicht nur einfacher Arbeit, dass die entsprechenden Tätigkeitsfelder zunehmend an Attraktivität einbüßen. Diese Argumentation wird in mehreren Schritten entfaltet. Zunächst geht es um die Definition und Wirkung prekärer Arbeitsverhältnisse, anschließend wird die 'Überlappungszone' zwischen einfacher und prekärer Arbeit ausgeleuchtet und abschließend werden Überlegungen zu einer verbesserten gesellschaftlichen Anerkennung einfacher Arbeit vorgestellt. Um weiteren Prekarisierungstendenzen im Bereich einfacher Arbeit Einhalt zu gebieten, hält der Autor einen gesetzlichen Mindestlohn für erforderlich. Außerdem schlägt er vor, befristete Arbeitsangelegenheiten durch einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen und geregeltem Lohn zu ersetzen. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt (2007)
Gazareth, Pascale; Suter, Simone; Kronauer, Martin; Gazareth, Pascale; Kraemer, Klaus ; Hettlage, Raphaela; Juhasz, Anne; Iglesias, Katia; Nollert, Michael ; Juhasz, Anne; Böhringer, Peter; Paugam, Serge; Wyss, Malika; Pelizzari, Alessandro; Magning, Chantal; Pernicka, Susanne; Contzen, Sandra; Schnapper, Dominique; Adam, Georg; Schultheis, Franz; Magning, Chantal; Suter, Christian ;Zitatform
Gazareth, Pascale, Anne Juhasz & Chantal Magning (Hrsg.) (2007): Neue soziale Ungleichheit in der Arbeitswelt. (Theorie und Methode. Sozialwissenschaften), Konstanz: UVK Verlagsges., 200 S.
Abstract
"Die Schlagworte 'Aktivierung' und 'Eigeninitiative' vermitteln den Eindruck, als wäre die Integration in den Arbeitsmarkt der Königsweg gegen gesellschaftlichen Ausschluss. Inwiefern in der Arbeitswelt selbst Ausschlussprozesse wirksam sind, veranschaulichen die hier versammelten Beiträge aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen gehen die Autoren den Integrations- und Ausgrenzungsprozessen in der Arbeitswelt nach, verdeutlichen ihre paradoxe Gleichzeitigkeit und zeigen, dass die neue soziale Ungleichheit auf ausbleibende Anerkennung und Integration durch Erwerbsarbeit zurückgeht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung: Flexibilisierung und soziale Risiken (2007)
Keller, Berndt ; Keller, Berndt ; Klammer, Ute; Seifert, Hartmut; Leiber, Simone; Bellmann, Lutz ; Nienhüser, Werner ; Dufour, Christian; Noll, Susanne; Groß, Martin ; Promberger, Markus ; Hohendanner, Christian ; Seifert, Hartmut; Bäcker, Gerhard; Sesselmeier, Werner; Giesecke, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Hege, Adelheid; Wießner, Frank; Dietz, Martin ;Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung. Flexibilisierung und soziale Risiken. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 81), Berlin: Edition Sigma, 230 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigung hat in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen; immer mehr Arbeitnehmer/innen sind zu Konditionen beschäftigt, die vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen. Dieser Sammelband bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über Entwicklung und Stand der verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie über ihre arbeits- und sozialpolitischen Folgeprobleme, vor allem ihre Prekarität oder Sozialverträglichkeit. Die Beiträge des ersten Teils unterscheiden die wichtigsten Varianten von Flexibilität, untersuchen betriebliche Beschäftigungsstrategien und liefern arbeitsmarkttheoretische Erklärungen. Der zweite Teil präsentiert die wichtigsten Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer aktuellen Entwicklungen: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung (einschließlich Mini- und Midijobs), Leiharbeit (einschließlich Personalserviceagenturen), neue (Schein-)Selbständigkeit (einschließlich Ich-/Familien-AG). Der dritte Teil behandelt die wesentlichen Folgeprobleme - vor allem Wirkungen auf das Beschäftigungsniveau und Folgen für die Systeme der sozialen Sicherung -, die in der aktuellen Diskussion häufig unberücksichtigt bleiben, und gibt einen Überblick über ähnliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ; Hohendanner, Christian ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ;
