Employability/Beschäftigungsfähigkeit
Der Begriff Beschäftigungsfähigkeit bzw. 'Employability' bezeichnet die Fähigkeit einer Person, eine Beschäftigung zu finden und in Beschäftigung zu bleiben. In der arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Diskussion wird Beschäftigungsfähigkeit mittlerweile als zentrale Zielgröße arbeitsmarktpolitischer Strategien, betrieblicher Personalpolitik und individueller Qualifikationsprofile betrachtet.
Diese Infoplattform zeichnet die Debatte um Herstellung und Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit anhand ausgewählter Literatur- und Forschungsprojektnachweise nach. Sie zeigt auf, welche persönlichen Kompetenzen und institutionellen Bedingungen Beschäftigungsfähigkeit konstituieren, wie sie gemessen werden kann, welche Zielgruppen dabei im Fokus stehen und welche Konzepte, Instrumente und Maßnahmen zu ihrer Förderung eingesetzt werden.
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Literaturhinweis
QuaTOQ – Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Verlags- und Medienwirtschaft (2020)
Glock, Gina; Peters, Robert; Goluchowicz, Kerstin; Apt, Wenke; Strach, Heike; Bovenschulte, Marc;Zitatform
Glock, Gina, Kerstin Goluchowicz, Robert Peters, Heike Strach, Marc Bovenschulte & Wenke Apt (2020): QuaTOQ – Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Verlags- und Medienwirtschaft. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/7), Berlin, 81 S.
Abstract
"Der Branchenbericht: Verlags- und Medienwirtschaft“ analysiert den strukturellen Wandel des Verlags- und Medienwesens in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Digitalisierung auf die Anwendung digitaler Technologien, arbeitsorganisatorische Veränderungen sowie neue Qualifikations- und Kompetenzbedarfe. Der zugrunde liegende Methodenmix ermöglicht einen Brückenschlag zwischen dem Status quo und der zukünftigen Entwicklung der Branche bis zum Jahr 2030. Diese Vorausschau dient als Basis zur Formulierung von Gestaltungsoptionen für Branchen- und Politikakteure." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employability – umstrittener Schlüsselbegriff im Kohäsionsprozess von beruflicher und hochschulischer Bildung (2020)
Kern, Petra;Zitatform
Kern, Petra (2020): Employability – umstrittener Schlüsselbegriff im Kohäsionsprozess von beruflicher und hochschulischer Bildung. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 39, S. 1-27.
Abstract
"Mit der Bologna-Reform von 1999 wurde Employability als ein wesentliches Ziel von Hochschulbildung verankert. Damit kam ein Begriff in die hochschulischen Debatten, der bislang überwiegend mit der Arbeitswelt verknüpft war und der nun den Kohäsionsprozess von beruflicher und hochschulischer Bildung flankierte. Rund zwanzig Jahre später stellt sich die Frage, inwiefern die Employability-Zielsetzung zur Annäherung beider Bildungsbereiche beigetragen hat. Rekonstruiert man die Rezeption des Leitziels, dann lassen sich drei Phasen unterscheiden: von der Irritation zur semantischen Integration im Fachdiskurs und bis zur (weitreichenden) Indifferenz auf der Umsetzungsebene. So scheint die Employability-Anforderung im hochschulpraktischen Alltag bisher nur bedingt realisiert, wie die beispielhafte Analyse der designwissenschaftlichen Domäne erkennen lässt. Leerstellen werden deutlich, die auf Forschungsdesiderate der beteiligten Disziplinen hinweisen. Dennoch ist die Employability-Anforderung letztlich zur Chiffre des Veränderungsprozesses von Hochschulbildung geworden – und hat damit Relevanz als Schlüsselbegriff im Transformationsprozess von Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
20 Jahre Bologna und Beschäftigungsfähigkeit – Eine qualitative Studie zu Einflussmöglichkeiten der Hochschulausbildung auf die Resilienz von Absolventinnen und Absolventen (2020)
Nicolaus, Meike; Duchek, Stephanie; Duchek, Stephanie;Zitatform
Nicolaus, Meike & Stephanie Duchek (2020): 20 Jahre Bologna und Beschäftigungsfähigkeit – Eine qualitative Studie zu Einflussmöglichkeiten der Hochschulausbildung auf die Resilienz von Absolventinnen und Absolventen. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 42, H. 1/2, S. 56-80.
Abstract
"Kernziel der vor 20 Jahren geschlossenen „Bologna“-Erklärung ist unter anderem die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Vor dem Hintergrund einer komplexen und dynamischen Arbeitswelt überrascht es kaum, dass in diesem Zusammenhang Resilienz als eine zentrale Fähigkeit künftiger Fach- und Führungskräfte zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Forschung zum Thema „Resilienz im Hochschulkontext“ beschäftigt sich jedoch meist mit der Reduzierung von Studienabbrecherquoten und weniger mit Resilienzentwicklung für die spätere Arbeitswelt. Somit findet sich auch keine umfassende Darstellung der verschiedenen hochschulseitigen Einflussbereiche auf Resilienz. Diese Lücke soll mit unserem Beitrag geschlossen werden. Aufbauend auf den Ergebnissen eines systematischen Literaturreviews wurden 25 Experteninterviews mit Hochschulmitgliedern verschiedener Bereiche, mit denen Studierende im Laufe des Studiums in Kontakt kommen, durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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QuaTOQ – Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Maschinen- und Anlagenbau (2020)
Peters, Robert; Bovenschulte, Marc; Strach, Heike; Apt, Wenke; Glock, Gina; Goluchowicz, Kerstin; Wehrmann, Christian;Zitatform
Peters, Robert, Marc Bovenschulte, Gina Glock, Christian Wehrmann, Kerstin Goluchowicz, Heike Strach & Wenke Apt (2020): QuaTOQ – Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Maschinen- und Anlagenbau. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/8), Berlin, 78 S.
Abstract
"Der „Branchenbericht: Maschinen- und Anlagenbau“ analysiert den strukturellen Wandel der Branche in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der Digitalisierung auf die Anwendung digitaler Technologien, arbeitsorganisatorische Veränderungen sowie neue Qualifikations- und Kompetenzbedarfe. Der zugrunde liegende Methodenmix ermöglicht einen Brückenschlag zwischen dem Status quo und der zukünftigen Entwicklung des Maschinenbaus bis zum Jahr 2030. Diese Vorausschau dient als Basis für die Formulierung von Gestaltungsoptionen für Branchen- und Politikakteure." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Working precarious careers trajectories: tracing neoliberal discourses in younger workers' narratives (2020)
Zitatform
Sofritti, Federico, Angelo Benozzo, Neil Carey & Maria Chiara Pizzorno (2020): Working precarious careers trajectories: tracing neoliberal discourses in younger workers' narratives. In: Journal of youth studies, Jg. 23, H. 8, S. 1054-1070. DOI:10.1080/13676261.2019.1654602
Abstract
"The aim of this article is to explore how, in the context of the post Global Financial Crisis (GFC), some Italian younger workers in a specific geographical region in Italy recount their work trajectories. Drawing on narrative interviews with ten participants (aged between 24 and 30) as part of a research project carried out in the Autonomous region of Aosta Valley in Italy, the article traces discourses closely associated with neoliberalism - the discourses of the entrepreneurial self, employability and self-responsibilisation - through which subjects' work experiences take shape. Moreover, the analysis highlights how locality, one's personal relation with the geographical territory, makes more complex the younger people's negotiations in crafting themselves vis-à-vis precarious employment opportunities and wider socio-economic dynamics in respect of precarious employment opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Baugewerbe (2019)
Apt, Wenke; Peters, Robert; Krabel, Stefan ; Priesack, Kai; Glock, Gina; Bovenschulte, Marc; Goluchowicz, Kerstin; Strach, Heike;Zitatform
Apt, Wenke, Robert Peters, Gina Glock, Kerstin Goluchowicz, Stefan Krabel, Heike Strach, Kai Priesack & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Baugewerbe. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/6), Berlin, 92 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht das Baugewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The feasibility of developing a methodology for measuring the distance travelled and soft outcomes for long-term unemployed people participating in Active Labour Market Programmes: Final report (2019)
Zitatform
Barnes, Sally-Anne & Sally Wright (2019): The feasibility of developing a methodology for measuring the distance travelled and soft outcomes for long-term unemployed people participating in Active Labour Market Programmes. Final report. (Social Europe), Brüssel, 71 S. DOI:10.2767/14458
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Frequent job changes can signal poor work attitude and reduce employability (2019)
Zitatform
Cohn, Alain, Michel André Maréchal, Frédéric Schneider & Roberto A. Weber (2019): Frequent job changes can signal poor work attitude and reduce employability. (CESifo working paper 7976), München, 44 S.
Abstract
"We study whether employment history provides information about a worker’s “work attitude,” i.e., the tendency to act cooperatively and reliably in the workplace. We conjecture that, holding all else equal, frequent job changes can indicate poor work attitude and that this information is transmitted through employment histories. We find support for this hypothesis across three studies that employ complementary lab, field, and survey experiments, as well as in labor market panel data. First, a tightly controlled laboratory labor market experiment demonstrates that prior employment information allows employers to screen for reliable and cooperative workers and that these workers obtain better employment outcomes. Second, we conduct a field experiment that varies the frequency of job changes in applicants’ resumes and find that those with fewer job changes receive substantially more callbacks from prospective employers. Third, a survey experiment with Human Resources professionals confirms that the resume manipulations in the field study create different perceptions of work attitude and that these largely account for the callback differences. Finally, we find evidence consistent with our hypothesized relationships in empirical labor market data. Our work highlights the potential importance of job history as a signal of work attitude in labor markets, and points to a potential cost of frequent job changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Lifelong employability: thriving in an ageing society (2019)
Dengler, Philippa;Zitatform
Dengler, Philippa (2019): Lifelong employability. Thriving in an ageing society. (Schriftenreihe der Kalaidos Fachhochschule Schweiz), Wiesbaden: Springer, 103 S. DOI:10.1007/978-3-658-24624-2
Abstract
"Increased longevity means that current structures for employment and retirement in Switzerland are not sustainable. To enable individuals and companies to thrive in our ageing society, changes in our social norms and attitudes about work and ageing need to occur. Philippa Dengler examines what these changes are, and what companies can do to support their employees to take control of their individual employability for a longer life. The practical implications benefit individuals, the companies they work for, and society as a whole." (Publisher information, © Springer) ((en))
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QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Finanzen und Versicherungen (2019)
Glock, Gina; Krabel, Stefan ; Goluchowicz, Kerstin; Apt, Wenke; Bovenschulte, Marc; Strach, Heike; Priesack, Kai;Zitatform
Glock, Gina, Stefan Krabel, Heike Strach, Wenke Apt, Kerstin Goluchowicz, Kai Priesack & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Finanzen und Versicherungen. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/5), Berlin, 77 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Finanzen und Versicherungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Einzelhandel und Handelslogistik (2019)
Glock, Gina; Strach, Heike; Bovenschulte, Marc; Goluchowicz, Kerstin; Priesack, Kai; Apt, Wenke;Zitatform
Glock, Gina, Kerstin Goluchowicz, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Einzelhandel und Handelslogistik. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/3), Berlin, 96 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht Einzelhandel und Handelslogistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Empowerment and disempowerment of workfare volunteers: a diachronic approach to activation policy in the Netherlands (2019)
Zitatform
Kampen, Thomas & Evelien Tonkens (2019): Empowerment and disempowerment of workfare volunteers. A diachronic approach to activation policy in the Netherlands. In: Social policy and society, Jg. 18, H. 3, S. 249-269. DOI:10.1017/S1474746418000143
Abstract
"This article focuses on experiences of welfare recipients summoned to do volunteer work. Proponents of 'workfare volunteerism' argue that it leads to empowerment and employability while critics dismiss it as disempowering, stigmatising, and disciplining. Our longitudinal qualitative inquiry into experiences of sixty-six 'workfare volunteers' in the Netherlands shows how experiences of disempowerment or empowerment are dependent on caseworker approaches as well as on time. Disempowerment can turn into empowerment when an individual's past is considered, but can revert to disempowerment if changing needs go unrecognised. These findings have broader implications for debates on activating policies. They point to the need for diachronic approaches, which reflect the changing experiences of target groups over time and adaption of policies and caseworker approaches that respond to their clients' changing needs and self-understanding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vocational education and employment: Explaining cohort variations in life course patterns (2019)
Zitatform
Kratz, Fabian, Alexander Patzina, Corinna Kleinert & Hans Dietrich (2019): Vocational education and employment: Explaining cohort variations in life course patterns. In: Social Inclusion, Jg. 7, H. 3, S. 224-253., 2019-07-15. DOI:10.17645/si.v7i3.2045
Abstract
"A stylized finding on returns to vocational education is that vocational compared to general education generates a differential life course pattern of employability: while vocational education guarantees smooth transitions into the labour market and thus generates initial advantages, these erode with increasing age, leading to late-life reversals in employment chances. We contribute to this research by assessing cohort variations in life-cycle patterns and distinguishing two explanations for late-life reversals in employment chances. The adaptability argument states that this phenomenon is due to the lower adaptability and occupational flexibility of those with vocational education. In contrast, the health argument states that vocational education leads to physically more demanding occupations, faster health deterioration, and, thus, lower employability in later life. Using data from the German Socio-Economic Panel, we employ non-parametric state probability analysis to assess cohort variations in employment patterns, and mediation analysis to assess how much of the late-life reversal of employment patterns is due to a faster health deterioration among the vocationally educated. Results show that the early life advantage of vocational education increases across cohorts. Furthermore, those with vocational education exhibit faster health deterioration, and a small part of the late-life employment disadvantage of this group works through lower levels of health after midlife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Street-level practice, personalisation and co-production in employability: Insights from local services with lone parents (2019)
Zitatform
Lindsay, Colin, Sarah Pearson, Elaine Batty, Anne Marie Cullen & Will Eadson (2019): Street-level practice, personalisation and co-production in employability. Insights from local services with lone parents. In: Social policy and society, Jg. 18, H. 4, S. 647-658. DOI:10.1017/S1474746419000174
Abstract
"Policymakers in the UK have promised to deliver personalised employability services for vulnerable jobseekers. However, unemployed people often describe their engagement with state-funded services as defined by: the offer of low cost, standardised job search services; and pressure to accept any job, irrespective of quality or appropriateness. This article argues that more progressive, co-produced alternatives are possible. We draw on an evaluation of local, third sector-led services targeting lone parents (LPs) in five local government areas in Scotland. Our research involved more than 100 in-depth interviews with both service providers and LPs. We find that partnership-oriented co-governance mechanisms facilitated collaborative approaches to the management of services and processes of co-production. LPs expressed positive views of the personalised services that were co-produced. We conclude that a commitment to collaboration and co-production may be more effective in promoting personalised services that are responsive to the needs of vulnerable groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit im Zusammenhang mit Arbeitsintensivierung (2019)
Polacsek-Ernst, Roland; Riedel, Anton;Zitatform
Polacsek-Ernst, Roland & Anton Riedel (2019): Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit im Zusammenhang mit Arbeitsintensivierung. In: M. Griesbacher, J. Hödl, J. Muckenhuber & K. Scaria-Braunstein (Hrsg.) (2019): Intensivierung der Arbeit. Perspektiven auf Arbeitszeit und technologischen Wandel, S. 19-30.
Abstract
"Die Arbeitsintensivierung war ein Grund, die Evaluierung psychischer Belastungen für alle Österreichischen Unternehmen verpflichtend im Arbeitnehmerschutzgesetz zu verankern. Die Studie befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen psychischen Belastungen und abhängigen Variablen zur Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und nachhaltigen Beschäftigungsfähigkeit von 16.626 MitarbeiterInnen aus 97 Unternehmen in Österreich bei denen die Evaluierung psychischer Belastungen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen die große Bedeutung von Überlastung, einem Messparameter für Intensivierung, für die abhängigen Variablen. In drei Pfadanalysen ist sie sogar an erster Stelle in der Gruppenbildung. Darüber hinaus werden auch weitere positive und negative Pfade und ihre Bedeutung für die Beschäftigten aufgezeigt." (Autorenreferat auf ResearchGate, IAB-Doku)
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QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie (2019)
Priesack, Kai; Apt, Wenke; Glock, Gina; Goluchowicz, Kerstin; Bovenschulte, Marc;Zitatform
Priesack, Kai, Wenke Apt, Gina Glock, Kerstin Goluchowicz & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/4), Berlin, 91 S.
Abstract
"Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Chemie- und Pharmaindustrie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employability aus institutioneller Perspektive : Konzeption und empirische Untersuchung am Beispiel von privaten Hochschulen (2019)
Richter, Christoph;Zitatform
Richter, Christoph (2019): Employability aus institutioneller Perspektive : Konzeption und empirische Untersuchung am Beispiel von privaten Hochschulen. Berlin: Logos, 361 S.
Abstract
"Employability bzw. Beschäftigungsfähigkeit gilt als Reizwort und schillernder Begriff in der Debatte um Funktionen von Hochschulen. Das zeigen die kontrovers, häufig sehr ideologisch geführten Diskussionen zu Hochschulen als Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen. Es liegen jedoch kaum empirisch abgesicherte Erkenntnisse zu Verständnis und Umsetzung dieses Bildungsziels trotz der hochschulpolitischen Relevanz vor. Mit der vorliegenden Dissertationsschrift wird ein wichtiger Forschungsbeitrag geleistet, diese Forschungslücke zu schließen und die Grundsatzdiskussionen zu Employability in Fragestellungen wissenschaftlicher Forschung zu überführen. Insofern ist der Forschungsansatz eine Pionierarbeit zu einem komplexen Themenfeld. Unter Einbeziehung des internationalen Forschungsstandes und der Genese des Bologna-Prozesses wird ein breiter theoretischer Rahmen auf der Grundlage eines neu entwickelten Modells, des Employment-Ability-Modells (EAM) entfaltet. Das theoretische Konzept ist insofern innovativ, als die Bildungsanforderungen von employability stärker als bisher berücksichtigt werden, die Ausrichtung auf das Beschäftigungssystem um dessen Mitgestaltung durch Hochschulen erweitert, der Begriff der Beschäftigung um Ansätze außerhalb der Erwerbswirtschaft ausgedehnt und die Hochschuldidaktik zu einer relevanten Dimension aufgewertet wird. Das EAM erfährt mittels eines multimethodischen Ansatzes anhand von Experteninterviews und Dokumentenanalysen eine empirische Überprüfung. Das Vorgehen des Forschungsprozesses u.a. im Bereich der Festlegung des Untersuchungssamples wird sehr transparent dargestellt und durchgängig reflektiert. Im Ergebnis werden vielfältige empirische Befunde wie z.B. Employability-Profile herausgearbeitet und daraus Empfehlungen für die zukünftige Hochschulentwicklung abgeleitet. Als eine wesentliche Erkenntnis der Forschungsarbeit lässt sich festhalten, dass das Konzept Employability als Leitziel für Bildungsgänge an Hochschulen geeignet ist, wenn subjektorientierte sowie pädagogische Dimensionen zum Tragen kommen und das Konzept nicht auf ein reines Erwerbsmuster reduziert wird. Die gewonnenen Ergebnisse bilden eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für zukünftige Analysen zu Bildungszielen von Hochschulen und von anderen Bildungsteilsystemen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Beruf, Beruflichkeit, Employability (2019)
Zitatform
Seifried, Jürgen, Klaus Beck, Bernd-Joachim Ertelt & Andreas Frey (Hrsg.) (2019): Beruf, Beruflichkeit, Employability. (Wirtschaft - Beruf - Ethik 35), Bielefeld: wbv Media, 348 S.
Abstract
"Der Mensch prägt seine Arbeit, die Arbeit prägt den Menschen. Diese Wechselbeziehung hat sich in den vergangenen 50 Jahren immer mehr verändert: Der Beruf als gleichermaßen gesellschaftliches und individuelles Konzept wird hinterfragt und zunehmend gewinnt die Idee der Employability an Bedeutung. Hier setzen die Beiträge des Sammelbandes an. Im Zentrum steht die Frage nach dem Verhältnis von gesellschaftlichen Produktionserfordernissen einerseits und dem Anspruch auf individuelle Entfaltung andererseits. Die Autorinnen und Autoren zeichnen die Entwicklung vom Beruf zur Employability historisch nach und ziehen internationale Vergleiche. Die Herausgeber liefern mit diesem Sammelband eine umfassende und mehrperspektivische Bilanz zum aktuellen Forschungsstand in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Are happy people more employable?: evidence from field experiments (2019)
Zitatform
Sherman, Arie & Guy Barokas (2019): Are happy people more employable? Evidence from field experiments. In: Applied Economics Letters, Jg. 26, H. 17, S. 1384-1387. DOI:10.1080/13504851.2018.1558345
Abstract
"This novel study investigated the response of the labour market to employee happiness. Two field experiments examined the role of happiness in the hiring process. We found that including a personal happiness statement in the curricula vitae significantly increases employer callbacks for men. Strikingly, women do not enjoy the same happiness premium." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Expediting youth's entry into employment whilst overlooking precariousness: Flexi-employability and disciplinary activation in Hong Kong (2019)
Zitatform
Wong, Victor & Tat Chor Au-Yeung (2019): Expediting youth's entry into employment whilst overlooking precariousness. Flexi-employability and disciplinary activation in Hong Kong. In: Social policy and administration, Jg. 53, H. 5, S. 793-809. DOI:10.1111/spol.12418
Abstract
"With an emphasis placed on supply-side interventions such as skills training and incentives enhancement, active labor market polices (ALMPs) are strongly promoted by international organizations and widely adopted across different welfare regimes to boost employment rates. This article first presents the under-examined relationship between ALMPs and employment precariousness, which has posed a challenge to the neoliberal notion of employability and activation. Youth-focused employment policies tend to speed up employment entry whilst downplaying the risk of precariousness and the importance of job quality, and thus further reinforcing the belief that engaging in precarious employment is tolerable if not inevitable. The article then examines the case of Hong Kong, which illustrates that its relatively low rate of youth unemployment may conceal the unfavorable employment conditions confronted by youth. It is argued that the service-led employment policies and short-term vocational training define the employability of young workers in terms of labor flexibilities. The coined phase of 'flexi-employability' is characterized by promoting youth's readiness for, and adaptability to, the volatilities and changing demands of the labor market. Arguably, the disciplinary approach to youth activation would only strengthen the work-first principle by enforcing young people to take up jobs available and leave welfare as soon as possible, but without thoroughly addressing the risks and insecurities generated by the labor market in undermining their well-being." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
