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Dossier

Inflation und Arbeitsmarktentwicklung

Im September 2022 war die Teuerungsrate mit zehn Prozent erstmal seit den Nachkriegszeiten zweistellig. Gefährden die aufgrund der Energiekrise verursachten Preiserhöhungen den Lebensstandard und die Arbeitsplätze? Welche Auswirkungen hat die steigende Inflationsrate auf die Entwicklung des Arbeitsangebots, der Arbeitsnachfrage und der Löhne? Die Infoplattform stellt Studien und deren Ergebnisse zu den volkswirtschaftlichen Wechselwirkungen zwischen Inflation und Arbeitsmarktentwicklung zusammen.

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Februar 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Februar 2024. In: IAB-Forum H. 29.02.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240229.01

    Abstract

    "Das Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurückgegangen. Die rückläufigen Investitionen und der angeschlagene Außenhandel bremsten die Konjunktur. Der Konsum konnte etwas zulegen und der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Die Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen Lage bleiben am aktuellen Rand getrübt, während sich die Erwartungen an die Zukunft aufhellen. Die konjunkturelle Erholung dürfte sich daher weiter verzögern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Mai 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Mai 2024. In: IAB-Forum H. 04.06.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240604.01

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2024 wuchs die deutsche Wirtschaft preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent, nachdem sie im Schlussquartal 2023 um (revidiert) 0,5 Prozent sank. Das leichte Wachstum wurde im Wesentlichen durch die Investitionstätigkeit und den Außenhandel getragen. Der Konsum ging hingegen leicht zurück. Am Arbeitsmarkt ist die Situation unverändert: Die Arbeitslosigkeit stieg moderat und die Beschäftigung nahm tendenziell nur noch wenig zu. Da sich die Konjunkturaussichten seit Beginn des Jahres insgesamt aufgehellt haben, könnte die Wirtschaft im zweiten Quartal weiter Tritt fassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2024. In: IAB-Forum H. 29.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240429.01

    Abstract

    "Die Anzeichen mehren sich, dass sich die Konjunktur langsam aufhellen könnte. Zwar ist die Investitionstätigkeit weiter gedämpft, der Konsum und die Auslandsnachfrage sind noch zurückhaltend. Aber die Industrieproduktion steigt zum zweiten Mal in Folge und auch das Geschäftsklima verbessert sich weiter. Der Arbeitsmarkt zeigt sich nach wie vor robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2024. In: IAB-Forum H. 31.01.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240131.01

    Abstract

    "Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preis- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent gefallen. Hauptgründe für den Rückgang waren die hohe Inflation, die gestiegenen Zinsen und die schwache Weltkonjunktur. Dies führte zu Konsumzurückhaltung, einem angeschlagenen Baugewerbe und einer rückläufigen Industrieproduktion. Gestützt wurde die Wirtschaft von den Investitionen und dem relativ robusten Arbeitsmarkt. Zum Auftakt des Jahres 2024 bleiben die Konjunkturaussichten weiterhin getrübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - März 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - März 2024. In: IAB-Forum H. 28.03.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240328.01

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft steckt noch im Abschwung fest. Im Konsum und auch bei den Investitionen ist nur wenig Dynamik zu verzeichnen. Für das erste Quartal ist daher noch nicht mit dem Anziehen der Konjunktur zu rechnen. Immerhin hellt sich das Geschäftsklima am aktuellen Rand auf. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin vergleichsweise robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Inflationsausgleichsprämie erhöht Einkommen von 26 Millionen Beschäftigten um 52 Milliarden Euro: Bestimmungsfaktoren und Auswirkungen der Sonderzahlungen (2024)

    Behringer, Jan; Dullien, Sebastian ;

    Zitatform

    Behringer, Jan & Sebastian Dullien (2024): Inflationsausgleichsprämie erhöht Einkommen von 26 Millionen Beschäftigten um 52 Milliarden Euro. Bestimmungsfaktoren und Auswirkungen der Sonderzahlungen. (IMK policy brief / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 171), Düsseldorf, 20 S.

    Abstract

    "Die Möglichkeit der Auszahlung einer steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämie war eine wichtige, in der konzertierten Aktion 2022 vereinbarte Maßnahme zur Stabilisierung der Kaufkraft im Energiepreisschock nach der russischen Ukraine-Invasion. Anhand einer Online-Befragung wird in diesem Policy Brief abgeschätzt, welcher Anteil der abhängig Beschäftigten in Deutschland in den Jahren 2022 bis 2024 eine Inflationsausgleichsprämie erhalten hat. Dabei zeigt sich, dass die überwiegende Mehrheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von einer solchen Prämie profitiert hat. Außerdem hatte die Prämie für viele Personen eine so relevante Größenordnung, dass sie dadurch eine spürbare finanzielle Entlastung wahrnahmen und deutlich seltener von Plänen zur Konsumeinschränkung berichteten als Personen ohne Inflationsausgleichsprämie. In der Summe wurden fast 26 Millionen Beschäftigten mehr als 52 Mrd. Euro ausgezahlt. Die Mindereinnahmen bei Steuern und Sozialabgaben werden dabei auf rund 40 Mrd. Euro geschätzt. Die Lohnstückkosten sind bis zu gut 1,5 Prozent niedriger ausgefallen, als es ohne diese Prämie der Fall gewesen wäre, wenn die gleiche Kaufkraft bei den Haushalten erreicht worden wäre." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do Cost-of-Living Shocks Pass Through to Wages? (2024)

    Bloesch, Justin; Weber, Jacob P. ; Lee, Seung Joo;

    Zitatform

    Bloesch, Justin, Seung Joo Lee & Jacob P. Weber (2024): Do Cost-of-Living Shocks Pass Through to Wages? (Staff reports / Federal Reserve Bank of New York 1126), New York, NY, 96 S. DOI:10.59576/sr.1126

    Abstract

    "We develop a novel, tractable New Keynesian model where firms post wages and workers search on the job, motivated by microeconomic evidence on wage setting. Because firms set wages to avoid costly turnover, the rate that workers quit their jobs features prominently in the model’s wage Phillips curve, matching U.S. empirical evidence. We then examine the response of wages to cost-of-living shocks, i.e., shocks that raise the price of household’s consumption goods but do not affect the marginal product of labor. Such shocks pass through to wages only to the extent that higher cost of living improves workers’ outside options, such as competing jobs or unemployment, relative to their current job. However, higher cost of living lowers real wages at all jobs evenly, and unemployment is rarely a credible outside option. We conclude that wage posting and on-the-job search limit the scope for pass-through from prices to wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor market tightness and inflation before and after the COVID-19 pandemic (2024)

    Bloesch, Justin;

    Zitatform

    Bloesch, Justin (2024): Labor market tightness and inflation before and after the COVID-19 pandemic. (Working paper / Peterson Institute for International Economics. 2024,23), Washington, DC, 33 S.

    Abstract

    "This paper reviews evidence on the role of the labor market in driving inflation and analyzes the US labor market, and its contribution to inflation, during the COVID-19 pandemic and recovery. The author argues that the quits rate is a good measure of labor market tightness and is the best predictor of nominal wage growth. He further argues that wages largely pass through into prices, but other factors like sector-specific supply shocks are needed to explain the dynamics of price inflation. The COVID pandemic created large disruptions in the labor market, resulting in an increase in job openings and quits, high nominal wage growth, and temporary labor market mismatch. The shocks associated with COVID have subsequently faded, and nonlinearities in both the wage Phillips curve and Beveridge curve allowed for nominal wage growth to normalize without a large increase in unemployment. Lastly, the author argues that the relationship between wages and prices is mostly one-directional: Past price increases are not a major driver of wage gains. The period of high nominal wage growth in the recovery from COVID therefore reflected temporarily high labor demand as the economy quickly reopened, but not a classic wage-price spiral." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor at risk (2024)

    Botelho, Vasco ; Foroni, Claudia; Renzetti, Andrea ;

    Zitatform

    Botelho, Vasco, Claudia Foroni & Andrea Renzetti (2024): Labor at risk. In: European Economic Review, Jg. 170. DOI:10.1016/j.euroecorev.2024.104849

    Abstract

    "We propose a Bayesian VAR model with stochastic volatility and time varying skewness to estimate the degree of labor at risk in the euro area and in the United States. We model the asymmetry of the shocks to changes in the unemployment rate as a function of real activity and financial risk factors. We find that the conditional distribution of the changes in the unemployment rate displays time-varying volatility and skewness, with peaks coinciding with the Global Financial Crisis and the COVID-19 pandemic, in both areas. We also take advantage of the multivariate nature of our parametric model to measure the joint risk of large increases in the unemployment rate together with large annual rates of inflation, a proxy for “stagflation ” risks. The model captures an increase of the risk of stagflation with the surge in inflation that followed the recent energy crisis in 2022. Nevertheless, stagflation risks were contained by the resilient performance of the labor market in both areas. Labor at risk is therefore important for the assessment of the inflation-unemployment trade-off." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft im Herbst 2024: Konjunktur stottert in kraftlose Erholung (2024)

    Boysen-Hogrefe, Jens; Kooths, Stefan; Sonnenberg, Nils; Jannsen, Nils; Hoffmann, Timo; Schröder, Christian ; Groll, Dominik;

    Zitatform

    Boysen-Hogrefe, Jens, Dominik Groll, Timo Hoffmann, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Christian Schröder & Nils Sonnenberg (2024): Deutsche Wirtschaft im Herbst 2024: Konjunktur stottert in kraftlose Erholung. (Kieler Konjunkturberichte 117), Kiel, 45 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in die Gänge. Die vorsichtigen Erholungssignale, die vor einigen Monaten auszumachen waren, haben sich nicht verfestigt. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass die Wirtschaftsleistung vorerst weiter stagnieren wird. Das Verarbeitende Gewerbe befindet sich in der Rezession und die privaten Haushalte halten sich trotz steigender Realeinkommen beim Konsum zurück. Die Investitionen leiden weiter unter der hohen Unsicherheit und den restriktiven Finanzierungsbedingungen. Ab dem kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt zwar wieder etwas steigen. So lässt die restriktive Wirkung der Geldpolitik allmählich nach. Die weiter steigenden Realeinkommen dürften zudem zu einer moderaten Belebung des privaten Konsums führen, und die wirtschaftliche Expansion in den Absatzmärkten wird das Exportgeschäft voraussichtlich etwas stimulieren. In Anbetracht des derzeit geringen gesamtwirtschaftlichen Produktionsniveaus bleibt die Erholung aber kraftlos. Insgesamt haben wir unsere Prognose nach unten angepasst. Für das laufende Jahr rechnen wir nun mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent (Sommerprognose: +0,2 Prozent), im kommenden Jahr dürfte es um 0,5 Prozent zulegen (1,1 Prozent). Im Jahr 2026 wird das Bruttoinlandsprodukt wohl um 1,1 Prozent steigen, auch gestützt von der höheren Zahl an Arbeitstagen, die 0,3 Prozentpunkte zum Zuwachs beitragen werden. Die Inflation ist weiter zurückgegangen und wird in den kommenden beiden Jahren wohl bei 2 Prozent liegen. Die Arbeitslosigkeit dürfte angesichts der schwachen Konjunktur von 5,7 Prozent im Jahr 2023 auf 6,1 Prozent im Jahr 2025 steigen. In den kommenden Jahren werden zunehmend die Auswirkungen des demografischen Wandels sichtbar werden und voraussichtlich zu einem Rückgang der Erwerbstätigkeit im Jahr 2026 führen. Das Budgetdefizit dürfte vor allem aufgrund der wegfallenden Preisbremsen von 2,6 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 auf 1,7 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Measuring the Total Number of US Job Seekers (2024)

    Braun, Christine;

    Zitatform

    Braun, Christine (2024): Measuring the Total Number of US Job Seekers. In: The Economic Journal, Jg. 134, H. 664, S. 3173-3201. DOI:10.1093/ej/ueae057

    Abstract

    "I document a substantial rise in the proportion of job seekers who are classified as out of the labour force in the United States since 1980. I propose an adjusted unemployment rate to account for these searchers; the adjustment increases the unemployment rate by 5.2 percentage points, rids the unemployment rate of its downward trend, and decreases volatility by 50%. I also construct a measure of total search effort in the economy, including employed job seekers. Finally, estimates of the Phillips Curve using the adjusted unemployment rate or total searcher rate show no sign of a flattening output-inflation relationship in the post-2008 recession period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inflation and Wage Expectations of Firms and Employees (2024)

    Buchheim, Lukas ; Link, Sebastian ; Möhrle, Sascha;

    Zitatform

    Buchheim, Lukas, Sebastian Link & Sascha Möhrle (2024): Inflation and Wage Expectations of Firms and Employees. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17269), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We study the link between expected inflation and wages using novel panel data from German firms and employees. We find that pass-through—the percentage point change in wage growth given a one percentage point change in expected inflation—is small: 0.11–0.17 for firms and 0.03–0.07 for employees. Utilizing variation in the coverage length of collective agreements, we estimate that passthrough at the intensive margin is 1.4-2 times larger than average pass-through, highlighting the importance of wage rigidities for pass-through. Pass-through also rises with the bargaining power of employees. At the extensive margin, expected inflation has little effect on additional wage negotiations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do professional forecasters believe in the Phillips curve? (2024)

    Clements, Michael P. ;

    Zitatform

    Clements, Michael P. (2024): Do professional forecasters believe in the Phillips curve? In: International Journal of Forecasting, Jg. 40, H. 3, S. 1238-1254. DOI:10.1016/j.ijforecast.2023.11.004

    Abstract

    "The expectations-augmented Phillips curve (PC) is a cornerstone of many macroeconomic models. We consider the extent to which professional forecasters’ inflation and unemployment rate forecasts are ‘theory consistent’, and find much heterogeneity. Perceptions about the responsiveness of inflation to the unemployment rate are shown to depend on whether the respondent was active earlier or later during the period 1981–2019, and on whether the respondent happened to forecast at times of tight labor markets. Theory consistency is related to more accurate forecasts at the shortest horizon but not significantly so at longer horizons. At longer horizons PC-model heterogeneity accounts for the lion’s share of the observed disagreement in reported inflation forecasts." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The unemployment–inflation trade-off revisited: The Phillips curve in COVID times (2024)

    Crump, Richard K. ; Eusepi, Stefano; Şahin, Ayşegül ; Giannoni, Marc ;

    Zitatform

    Crump, Richard K., Stefano Eusepi, Marc Giannoni & Ayşegül Şahin (2024): The unemployment–inflation trade-off revisited: The Phillips curve in COVID times. In: Journal of monetary economics, Jg. 145. DOI:10.1016/j.jmoneco.2024.103580

    Abstract

    "Using a New Keynesian Phillips curve, we document the rapid and persistent increase in the natural rate of unemployment, u*t, in the aftermath of the pandemic and characterize its implications for inflation dynamics. While the bulk of the inflation surge is attributed to temporary supply factors, we also find an important role for current and expected negative unemployment gaps. Through the lens of the model, the 2022–2023 disinflation was driven by the expectation that the unemployment gap will close through a progressive decline in u*t and a rise in the unemploymentrate. This implies that convergence to long-run price stability depends, critically, on expectations about labor market tightness. Using a variety of cross-sectional data sources we provide corroborating evidence of unusually tight labor market conditions, consistent with our estimated rise in u*t ." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is There a Stable Relationship between Unemployment and Future Inflation? (2024)

    Fitzgerald, Terry; Jones, Callum ; Nicolini, Juan Pablo ; Kulish, Mariano ;

    Zitatform

    Fitzgerald, Terry, Callum Jones, Mariano Kulish & Juan Pablo Nicolini (2024): Is There a Stable Relationship between Unemployment and Future Inflation? In: American Economic Journal. Macroeconomics, Jg. 16, H. 4, S. 114-142. DOI:10.1257/mac.20220273

    Abstract

    "Evaluating the stability of the Phillips curve using aggregate data is challenging due to the bias that endogenous monetary policy imparts on estimated Phillips curve coefficients. We argue that regional data can be used to identify the structural relationship between unemployment and inflation. Our analysis, using city- and state-level data from 1977 to 2017, is consistent with the notion that both the reduced-form and the structural parameters of the Phillips curve are, to a substantial degree, quite stable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Dezember 2023 (2024)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Dezember 2023. In: IAB-Forum H. 03.01.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240103.01

    Abstract

    "Nachdem das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt im dritten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück ging, bleibt die Konjunktur auch in den Folgemonaten schwach. Das Geschäftsklima hat sich im Dezember wieder eingetrübt, nachdem es sich in den Vormonaten noch erholt hatte. Die Investitionsneigung wird durch hohe Finanzierungskosten, zuletzt aber auch durch Unsicherheiten der weiteren Finanzpolitik gedämpft. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer lässt für die nächsten Monate aber eine stabile Lage am Arbeitsmarkt erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Ohne Inflationsausgleich ändert das Elterngeld seinen Charakter (2024)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2024): Ohne Inflationsausgleich ändert das Elterngeld seinen Charakter. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,96), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Seit seiner Einführung im Jahr 2007 ist nie eine Anpassung der Mindest- und Höchstsätze für das Elterngeld erfolgt. So ist die Kaufkraft des Elterngeldes für Eltern mit höheren und niedrigem Einkommen bis zum Jahr 2023 um rund 38 Prozent gesunken und diese Entwicklung setzt sich ohne Inflationsausgleich weiter fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Versäumnisse angehen, entschlossen modernisieren : Jahresgutachten (2024)

    Grimm, Veronika ; Malmendier, Ulrike ; Schnitzer, Monika ; Werding, Martin ; Truger, Achim;

    Zitatform

    Grimm, Veronika, Ulrike Malmendier, Monika Schnitzer, Achim Truger & Martin Werding (2024): Versäumnisse angehen, entschlossen modernisieren : Jahresgutachten. (Jahresgutachten / Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2024/25), Wiesbaden, 397 S.

    Abstract

    "Die deutsche Volkswirtschaft befindet sich weiterhin in der Stagnation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in den vergangenen fünf Jahren real insgesamt lediglich um 0,1 % gewachsen. Das deutsche Produktionspotenzial liegt um mehr als 5 % unter dem Wert, der im Jahr 2019 für das Jahr 2024 erwartet wurde. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland wirtschaftlich deutlich hinterher. Dies legt in der Gesamtschau zunehmend nahe, dass die deutsche Volkswirtschaft sowohl von konjunkturellen als auch von strukturellen Problemen ausgebremst wird. Die Energiepreise sind nach der Energiekrise zwar deutlich zurückgegangen, haben sich aber oberhalb des Niveaus vor der Corona-Pandemie stabilisiert. Die Realeinkommen haben sich von den Einkommensverlusten im Zuge der hohen Inflation zwischen Herbst 2021 und Mitte 2023 erholt, dennoch nimmt der Konsum keine Fahrt auf und die Sparquote bleibt hoch. In der Industrie ist die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber wichtigen Handelspartnern weiter gesunken, und es zeichnet sich keine Verbesserung ab. Die Kapazitätsauslastung und die Arbeitsproduktivität sind zurückgegangen. Im kommenden Jahr ist daher nur mit geringem Wachstum zu rechnen. Deutschland dürfte dementsprechend auch weiterhin deutlich hinter den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückbleiben. Neben den aktuellen Problemen, vor allem in der Industrie, analysiert dieses Gutachten vier weitere Bereiche, in denen Deutschland versäumt hat, einen entschlossenen Modernisierungspfad einzuschlagen. Erstens müssen zukunftsorientierte öffentliche Ausgaben besser priorisiert und verbindlicher festgeschrieben werden. Die Ausgaben für Infrastruktur, Bildung und Verteidigung sind im internationalen Vergleich gering. In diesen Bereichen sind in den vergangenen Jahren deutliche Mängel aufgetreten. Zweitens sind im Verkehrsbereich eine Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur und darüber hinaus die Dekarbonisierung des Güterverkehrs erforderlich. Drittens hinkt Deutschland bei der Digitalisierung im Finanzsystem hinterher und verschenkt dadurch Potenziale für Innovationen und Effizienzsteigerungen. Viertens ist der Wohnungsmarkt besonders in Ballungsräumen angespannt. Das erschwert einerseits den Zuzug von Arbeitskräften in diese produktiven Regionen, andererseits ist die Mietbelastung dort sehr hoch, insbesondere für sozial schwächere Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frühjahrsgutachten 2024 (2024)

    Grimm, Veronika ; Schnitzer, Monika ; Truger, Achim; Werding, Martin ; Malmendier, Ulrike ;

    Zitatform

    Grimm, Veronika, Ulrike Malmendier, Monika Schnitzer, Achim Truger & Martin Werding (2024): Frühjahrsgutachten 2024. (Jahresgutachten / Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2024/01), 180 S.

    Abstract

    "Mit dem vorliegenden Frühjahrsgutachten 2024 geht der Sachverständigenrat Wirtschaft zu einem neuen Veröffentlichungsrhythmus über. Künftig wird es zusätzlich zum gewohnten Jahresgutachten im November im Mai ein Gutachten geben, das neben einer Konjunkturprognose weitere Kapitel zu wirtschaftspolitischen Themen enthält. Formal sind diese Kapitel eine Vorabveröffentlichung des nachfolgenden Jahresgutachtens. Dies ermöglicht es, im Jahresverlauf zeitnäher auf wirtschaftliche Entwicklungen und aktuelle Themen zu reagieren. Durch den von März auf Mai verlegten Veröffentlichungstermin werden die beiden Konjunkturprognosen des Sachverständigenrates nun in halbjährlichem Abstand veröffentlicht. Das erste Frühjahrsgutachten 2024 enthält neben der Konjunkturprognose für die Jahre 2024 sowie 2025 ein Kapitel mit dem Titel „Güterverkehr zwischen Infrastrukturanforderungen und Dekarbonisierung“." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Why Do Workers Dislike Inflation? Wage Erosion and Conflict Costs (2024)

    Guerreiro, Joao; Lian, Chen ; Hazell, Jonathon; Patterson, Christina ;

    Zitatform

    Guerreiro, Joao, Jonathon Hazell, Chen Lian & Christina Patterson (2024): Why Do Workers Dislike Inflation? Wage Erosion and Conflict Costs. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 32956), Cambridge, Mass, 83 S.

    Abstract

    "How costly is inflation to workers? Answers to this question have focused on the path of real wages during inflationary periods. We argue that workers must take costly actions (“conflict”) to have nominal wages catch up with inflation, meaning there are welfare costs even if real wages do not fall as inflation rises. We study a menu-cost style model, where workers choose whether to engage in conflict with employers to secure a wage increase. We show that, following a rise in inflation, wage catchup resulting from more frequent conflict does not raise welfare. Instead, the impact of inflation on worker welfare is determined by what we term “wage erosion”—how inflation would lower real wages if workers' conflict decisions did not respond to inflation. As a result, measuring welfare using observed wage growth understates the costs of inflation. We conduct a survey showing that workers are willing to sacrifice 1.75% of their wages to avoid conflict. Calibrating the model to the survey data, the aggregate costs of inflation incorporating conflict more than double the costs of inflation via falling real wages alone." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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