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Dossier

Inflation und Arbeitsmarktentwicklung

Im September 2022 war die Teuerungsrate mit zehn Prozent erstmal seit den Nachkriegszeiten zweistellig. Gefährden die aufgrund der Energiekrise verursachten Preiserhöhungen den Lebensstandard und die Arbeitsplätze? Welche Auswirkungen hat die steigende Inflationsrate auf die Entwicklung des Arbeitsangebots, der Arbeitsnachfrage und der Löhne? Die Infoplattform stellt Studien und deren Ergebnisse zu den volkswirtschaftlichen Wechselwirkungen zwischen Inflation und Arbeitsmarktentwicklung zusammen.

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  • Literaturhinweis

    IMK Inflationsmonitor, Oktober 2022: Erdgas- und Strompreise treiben massive Teuerung der Haushaltsenergie im September 2022 (2022)

    Dullien, Sebastian ; Tober, Silke;

    Zitatform

    Dullien, Sebastian & Silke Tober (2022): IMK Inflationsmonitor, Oktober 2022. Erdgas- und Strompreise treiben massive Teuerung der Haushaltsenergie im September 2022. (IMK policy brief / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 137), Düsseldorf, 11 S.

    Abstract

    "Im September 2022 erreichte die Inflationsrate mit 10,0 % den höchsten Wert seit 1951, zur Zeit des Koreakriegs. Dabei beschleunigte sich nicht nur der Preisauftrieb bei Haushaltsenergie und Nahrungsmitteln, sondern auch Kraftstoffe und der öffentliche Nahverkehr wurden durch das Ende der temporären Entlastungsmaßnahmen (verringerte Energiesteuer, 9-Euro-Ticket) wieder deutlich teurer. Die Preissprünge bei Energie und Nahrungsmitteln dominieren weiterhin das Inflationsgeschehen. Wie in den Vormonaten belasten sie die Haushalte mit geringeren Einkommen besonders stark. Mit 11,4 % war die haushaltsspezifische Inflationsrate von einkommensschwachen Paaren mit 2 Kindern am höchsten unter den hier betrachteten Haushalten. Die geringste haushaltsspezifische Teuerungsrate verzeichneten wie durchgängig seit Januar 2022 einkommensstarke Alleinlebende (8,0 %). Damit erreicht die Spanne der aktuellen haushalts-spezifischen Inflationsraten den bisher höchsten Wert von 3,4 Prozentpunkten. Besonders ausgeprägt ist erneut der Unterschied bei der kombinierten Belastung durch die Preise von Nahrungsmitteln und Haushaltsenergie. Sie beträgt 4,7 Prozentpunkte, wobei diese Güterarten bei einkommensschwachen Alleinlebenden einen Inflationsbeitrag von 7,9 Prozentpunkten liefern, verglichen mit knapp 3,3 Prozentpunkten im Falle von einkommensstarken Alleinlebenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Curtailment of Economic Activity and Labor Inequalities (2022)

    Florio, Erminia; Kharazi, Aicha;

    Zitatform

    Florio, Erminia & Aicha Kharazi (2022): Curtailment of Economic Activity and Labor Inequalities. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1166), Essen, 50 S.

    Abstract

    "The worrying combination of the labor market tightness and the wage inflation in the US since the pandemic raises a question on how the business closure orders affected the fragile segments of the labor force and contributed to mounting inflationary wage pressure. We develop a macroeconomic model with heterogeneous labor and a nested CES production function. We estimate the model using the newly collected data from the CPS and the BEA. The recent crisis leads to a contraction in total hours worked, makes wages more volatile, and sustains wage inflation. The model also generates differential effects of the business closure orders on productivity and the labor market in the US. The earning rates and hours responses to the crisis differ by age, skills, and origin of the worker." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Business-cycle reports and the efficiency of macroeconomic forecasts for Germany (2022)

    Foltas, Alexander ; Pierdzioch, Christian ;

    Zitatform

    Foltas, Alexander & Christian Pierdzioch (2022): Business-cycle reports and the efficiency of macroeconomic forecasts for Germany. In: Applied Economics Letters, Jg. 29, H. 10, S. 867-872. DOI:10.1080/13504851.2021.1896668

    Abstract

    "We study the efficiency of growth and inflation forecasts published by three leading German economic research institutes during a period of time ranging from 1970 to 2017. To this end, we examine whether the information used by the research institutes when they formed their forecasts helps to explain the ex-post realized forecast errors. We identify the information that the research institutes used to set up their quantitative forecasts by applying computational-linguistics techniques to decompose the business-cycle reports published by the research institutes into various topics. Our results show that several topics have predictive value for the forecast errors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The role of wage bargaining institutions in the Phillips curve flattening (2022)

    Francesco, De Palma; Yann, Thommen; Samuel, Ligonnière; Jamel, Saadaoui;

    Zitatform

    Francesco, De Palma, Ligonnière Samuel, Saadaoui Jamel & Thommen Yann (2022): The role of wage bargaining institutions in the Phillips curve flattening. (Documents de travail / Bureau d’Économie Théorique et Appliquée 2022-21), Strasbourg, 34 S.

    Abstract

    "We investigate the role of collective wage bargaining institutions on the relationship between wage growth and unemployment, that is, the wage Phillips curve. Based on a labour market model with frictions and collective bargaining, we hypothesize that when the economy deteriorates, wages fall less in parts of the economy covered by collective wage agreements negotiated by trade unions at a centralized level than in economies with bargaining fully decentralized within companies. We move from theory to empirical analysis using regional NUTS-2 data from European countries, which show evidence that the wage Phillips curve flattens when unemployment is high—and gets steeper when the labor market is overheated —, in economies where the sectoral or cross-sectoral levels play a role in the collective wage bargaining. We also find that from a level of centralization intermediate between the company and the sector levels, the wage Phillips curve is twice as flat." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Personalpolitische Herausforderungen im Krisenjahr 2022 (2022)

    Freuding, Julia; Garnitz, Johanna ;

    Zitatform

    Freuding, Julia & Johanna Garnitz (2022): Personalpolitische Herausforderungen im Krisenjahr 2022. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. 7, S. 36-39.

    Abstract

    "Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland quartalsweise über 1 000 deutsche Personalverantwortliche. Im zweiten Quartal befasste sich die Umfrage mit den personalpolitischen Auswirkungen durch die aktuellen Ereignisse um den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Folgen. Dabei wurde analysiert, wie die Unternehmen angesichts der steigenden Energiekosten ihre Angestellten unterstützen bzw. Betriebskosten einsparen. Knapp 60% der Unternehmen ergriffen zumindest eine Maßnahme. Die Unterstützung der Beschäftigten erfolgt überwiegend in Form von Tankgutscheinen. Zwei Drittel der Unternehmen bieten auch Remote-Arbeit bei Bürotätigkeiten an. Flexible Arbeitszeitmodelle sind vor allem in großen Firmen verbreitet. Eines von fünf Unternehmen zahlte bzw. wird in diesem Jahr einen Inflationsausgleich an seine Angestellten zahlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Prognose 2022/2023: Drohende Rezession bremst boomenden Arbeitsmarkt (2022)

    Gartner, Hermann ; Hellwagner, Timon ; Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ; Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Hutter, Christian ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann, Timon Hellwagner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2022): IAB-Prognose 2022/2023: Drohende Rezession bremst boomenden Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 15/2022), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2215

    Abstract

    "Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat den Wirtschaftsaufschwung in Deutschland jäh beendet. Der Arbeitskräftebedarf liegt auf Rekordniveau, aber die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt nehmen zu. Der Kurzbericht gibt einen Ausblick auf die Entwicklung in den Jahren 2022 und 2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2022 (2022)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2022): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2022. In: IAB-Forum H. 29.07.2022 Nürnberg, 2022-07-27. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220729.01

    Abstract

    "Der Krieg in der Ukraine, Lieferengpässe und Preiserhöhungen belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kommen Risiken aufgrund der unklaren Gaslieferungen aus Russland. Die Erwartungen der Unternehmen haben sich im Juli deutlich eingetrübt. Die Erholung der Beschäftigung setzt sich aber verlangsamt fort. Die Arbeitslosigkeit steigt, da arbeitsuchende ukrainische Geflüchtete nun in der Grundsicherung betreut werden. Die Entwicklung der nächsten Monate bleibt mit hohen Unsicherheiten verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - September 2022 (2022)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2022): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - September 2022. In: IAB-Forum H. 30.09.2022 Nürnberg, 2022-09-27. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220930.01

    Abstract

    "Der Krieg in der Ukraine, Lieferengpässe, Preiserhöhungen und insbesondere die unsichere Energieversorgung in den kommenden Monaten belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Die Erwartungen der Unternehmen haben sich im September weiter eingetrübt. Die Lage am Arbeitsmarkt stagniert. Die Arbeitslosigkeit steigt erneut etwas an, da arbeitsuchende ukrainische Geflüchtete nun in der Grundsicherung betreut werden. Die Entwicklung der nächsten Monate bleibt mit hohen Unsicherheiten verbunden. Ein Einbruch am Arbeitsmarkt wird aber nicht erwartet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2022 (2022)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2022): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - August 2022. In: IAB-Forum H. 31.08.2022 Nürnberg, 2022-08-29. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220831.01

    Abstract

    "Das Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2022 preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem ersten Quartal leicht um 0,1 Prozent zu. Der Krieg in der Ukraine, Lieferengpässe, Preiserhöhungen und die unsichere Gasversorgung in den kommenden Monaten belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Die Erwartungen der Unternehmen haben sich im August leicht eingetrübt. Die Zunahme der Beschäftigung setzt sich aber verlangsamt fort. Die Arbeitslosigkeit steigt erneut etwas an, da arbeitsuchende ukrainische Geflüchtete nun in der Grundsicherung betreut werden. Die Entwicklung der nächsten Monate bleibt mit hohen Unsicherheiten verbunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Persistent Monetary Policy in a Model with Labor Market Frictions (2022)

    Goncharenko, Roman ; Lukmanova, Elizaveta ;

    Zitatform

    Goncharenko, Roman & Elizaveta Lukmanova (2022): Persistent Monetary Policy in a Model with Labor Market Frictions. In: AEA papers and proceedings, Jg. 112, S. 496-502. DOI:10.1257/pandp.20221094

    Abstract

    "In a basic New Keynesian DSGE model with involuntary unemployment and inflation target shocks, we study the role of labor markets in the transmission of persistent monetary policy shocks that increase households' inflation expectations. The model predicts that labor market conditions can play an important role in the transmission channel of the persistent inflation target shock: quantitatively realistic labor market frictions increase the expansionary effect of inflation target shock on output by around a half compared to that under the model without labor market frictions. Using VAR analysis, we further provide empirical evidence consistent with the predictions of our theoretical model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten: Jahresgutachten 2022/23 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2022)

    Grimm, Veronika ; Werding, Martin ; Malmendier, Ulrike ; Truger, Achim; Schnitzer, Monika ;

    Zitatform

    Grimm, Veronika, Ulrike Malmendier, Monika Schnitzer, Achim Truger & Martin Werding (2022): Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten. Jahresgutachten 2022/23 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. (Jahresgutachten / Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2022/23), Wiesbaden, 431 S.

    Abstract

    "(1) Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 und dessen Auswirkungen stellen Europa, und in besonderem Maße Deutschland, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Die Energiepreise sind seit Beginn des Krieges weiter kräftig gestiegen. Die deutliche Einschränkung russischer Erdgaslieferungen im Sommer 2022 hat die Energiekrise verschärft und die bereits im Jahr 2021 erhöhte Inflation weiter angeheizt. Dies belastet Haushalte und Unternehmen massiv und trübt den konjunkturellen Ausblick deutlich ein. Erschwerend hinzu kommt, dass die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch nicht vollständig überwunden sind und Lieferkettenstörungen andauern. Zusammen mit spürbaren Fachkräfteengpässen verlangsamt dies die konjunkturelle Erholung. (2) Deutschland und Europa sollten die Energiekrise solidarisch bewältigen. Dazu sind umfangreiche Maßnahmen gegen die Energieknappheit und zielgenaue Entlastungen notwendig. Die Energieknappheit sollte durch eine Stärkung des Angebots und Energieeinsparungen, insbesondere bei Erdgas, bekämpft werden. Die Entlastungsmaßnahmen sollten in drei Dimensionen zielgerichtet ausgestaltet werden. Erstens sollten sie das Knappheitssignal hoher Energiepreise nicht schwächen, damit ein starker Anreiz zum Energiesparen erhalten bleibt. Zweitens sollten möglichst nur diejenigen Haushalte entlastet werden, die von den hohen Energiepreisen betroffen sind und sie nicht verkraften können, sowie die Unternehmen, die besonders durch die hohen Energiepreise belastet sind, mittelfristig aber ein tragfähiges Geschäftsmodell haben. Drittens sollten die Entlastungen die Staatshaushalte nicht übermäßig strapazieren und angesichts der hohen Inflationsraten die Nachfrage und damit den Preisdruck nicht übermäßig verstärken. Angesichts der europäischen Dimension der Energiekrise sollten die staatlichen Maßnahmen zur Entlastung und zur Sicherstellung der Energieversorgung eng mit den europäischen Partnerländern abgestimmt werden. (3) Aufgrund der veränderten geopolitischen Situation und der Energiekrise sind Deutschland und Europa mit einer neuen Realität konfrontiert. Diese gilt es, aktiv und in enger Kooperation mit den EU-Mitgliedstaaten zu gestalten. Mittel- bis langfristige Herausforderungen wie die Dekarbonisierung, die demografische Alterung und die Stabilität der Wirtschafts- und Währungsunion dürfen nicht in den Hintergrund rücken. All dies erfordert ein gemeinsames Vorgehen und Solidarität in Europa. Angesichts hoher Schuldenstandsquoten und steigender Zinsen sowie der krisenbedingt gestiegenen Anforderungen an die staatliche Aufgabenerfüllung sollte das institutionelle Rahmenwerk der Wirtschafts- und Währungsunion gestärkt werden. Der Wegfall der russischen Energielieferungen macht die gemeinsame Beschaffung von Energie sowie den Ausbau des europäischen Energieangebots notwendig, insbesondere der erneuerbaren Energien. Zudem sollten Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz der Haushalte und Unternehmen erhalten und verbessert werden. Durch den demografischen Wandel verknappt sich das Arbeitskräfteangebot, und durch den Strukturwandel ändert sich die Arbeitskräftenachfrage. Vor diesem Hintergrund sollte die Weiterbildung verbessert und die Erwerbsmigration erleichtert werden. Nicht zuletzt stellt der zunehmende Einfluss geostrategischer Überlegungen auf den internationalen Handel die deutsche Volkswirtschaft vor neue Herausforderungen. Die Stärkung der Resilienz von Lieferketten und die Sicherung strategischer Autonomie sollten gemeinsam mit den EU-Partnern vorangetrieben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die wirtschaftliche Entwicklung im Ausland: Krieg in der Ukraine belastet die Weltwirtschaft und bringt weiteren Inflationsschub (2022)

    Grozea-Helmenstein, Daniela; Weyerstraß, Klaus; Kirsch, Florian;

    Zitatform

    Grozea-Helmenstein, Daniela, Florian Kirsch & Klaus Weyerstraß (2022): Die wirtschaftliche Entwicklung im Ausland. Krieg in der Ukraine belastet die Weltwirtschaft und bringt weiteren Inflationsschub. In: RWI Konjunkturberichte, Jg. 73, H. 1, S. 5-38.

    Abstract

    "Im Frühjahr 2022 steht die Weltwirtschaft unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und der gegen Russland verhängten Sanktionen. Der Krieg trifft die Weltwirtschaft in einer Phase, in der die Folgen der Corona-Pandemie allmählich abklingen. Nachdem vielerorts im Herbst und Winter angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen die Infektionsschutzmaßnahmen verschärft worden waren, haben im Februar und im März viele Länder die Maßnahmen weitgehend oder sogar vollständig aufgehoben. Allerdings dürften sich die Probleme in den globalen Lieferketten infolge des Krieges und der Sanktionen wohl langsamer lösen, als es sonst zu erwarten gewesen wäre. Die Dienstleistungsbereiche dürften nach der weitgehenden Aufhebung der Infektionsschutzmaßnahmen ihre Aktivitäten weiter ausweiten. Gebremst wird die Entwicklung jedoch von der hohen Inflation. Insbesondere die Preise für Energie und viele Rohstoffe sind stark angestiegen. Die hohen Preissteigerungen belasten Haushalte und Unternehmen und führen dazu, dass die Notenbanken ihre Geldpolitik spürbar straffen. Nach der starken wirtschaftlichen Erholung im vergangenen Jahr dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft im Prognosezeitraum zurückgehen. Für das laufende Jahr ist eine Wachstumsrate von 4,0% zu erwarten. Im kommenden Jahr dürfte sie bei 3.2% liegen. Die Inflationsraten dürften im laufenden Jahr sehr hoch sein, im weiteren Verlauf jedoch zurückgehen, auch wegen der Basiseffekte bei den Rohstoffpreisen. Für den Ausblick bestehen erhebliche Risiken. Hierzu zählt eine weitere Eskalation des Kriegs in der Ukraine. Aber auch die Corona-Pandemie ist noch nicht überwunden, und es könnte zu erneuten Einschränkungen für die Wirtschaftsaktivität kommen, insbesondere wenn sich Virus-Varianten ausbreiten, die mit einer höheren Krankheitslast einhergehen. Sowohl der Krieg als auch die Pandemie könnten die globalen Lieferketten stärker belasten und zu Produktionsausfällen und weiteren Preisanstiegen beitragen. Die raschere Straffung der Geldpolitik könnte die Wirtschaft stärker dämpfen als erwartet. Zudem bestehen vor diesem Hintergrund Risiken für die Finanzstabilität, vor allem in einigen Schwellenländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ökonomische und soziale Folgen von Inflation: Ein Überblick (2022)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2022): Ökonomische und soziale Folgen von Inflation: Ein Überblick. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,43), Köln, 28 S.

    Abstract

    "Gesellschaften rund um den Globus sind derzeit mit Preissteigerungen konfrontiert, die über lange Zeit nicht zu verzeichnen waren. Diese sind ökonomische Auswirkungen der Corona-Pandemie – vor allem der gestörten Produktionsprozesse. Hinzu kommen die erheblichen Verteuerungen von Energie und Rohstoffen aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine. All dies stellt einen makroökonomischen Angebotsschock dar und diese Kostenbelastungen erklären auch die hohen Inflationsraten auf der Konsumebene. Darüber hinaus sind diese aktuellen Angebotsschocks eingebettet in ein ökonomisches Umfeld, das von säkular wirkenden Megatrends (Demografie, Dekarbonisierung, DeGlobalisierung, Digitalisierung) geprägt wird, die ihrerseits in den kommenden Jahren angebotsseitige Anpassungslasten schaffen und preistreibend wirken. Vor diesem Hintergrund wird ein Überblick über die vielfältigen ökonomischen und sozialen Folgewirkungen von höheren Inflationsraten geliefert. Diese beeinflussen generell die Kaufkraft der Einkommen und der Vermögen. Es kommt zu zusätzlichen Transaktionskosten sowie zu Veränderungen der Konsum- und Vermögensstrukturen. Außerdem können eine Reihe von Allokationswirkungen eintreten, die ihren Niederschlag in den (internationalen) Produktionsstrukturen finden. Hohe Preisanstiege haben Verteilungseffekte über verzögerte Anpassungen etwa von Arbeitsentgelten oder Zinsen. Darüber beeinflusst Inflation über ihre Steuerwirkungen die Realwirtschaft und den Staatshaushalt. Nicht zuletzt wird seit langer Zeit darüber diskutiert, ob Inflation die Beschäftigung, die konjunkturelle Gangart und die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst. Im Gefolge der gegenwärtigen und künftigen Angebotsschocks ist es hinsichtlich der Anpassungserfolge entscheidend, sich selbst verstärkende Inflationsspiralen zu vermeiden. Eine daraus resultierende Entankerung der Inflationserwartungen forciert die negativen ökonomischen und gesellschaftlichen Effekte der Inflation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftliche Effekte des Krieges in der Ukraine: Ausgangslage und Übertragungswege (2022)

    Grömling, Michael;

    Zitatform

    Grömling, Michael (2022): Wirtschaftliche Effekte des Krieges in der Ukraine. Ausgangslage und Übertragungswege. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,14), Köln, 23 S.

    Abstract

    "Der Krieg in der Ukraine schafft neue und verschärft bestehende Anpassungslasten für die gesamte Volkswirtschaft. Im folgenden Beitrag werden Orientierungspunkte für die ökonomischen Auswirkungen des Krieges auf die deutsche Wirtschaft aufgezeigt. Diese Effekte hängen von den politischen Konstellationen ab, die sich in den kommenden Wochen oder Monaten abzeichnen werden. Zunächst wird die Ausgangslage für die mit dem Krieg in der Ukraine einhergehenden wirtschaftlichen Herausforderungen dargelegt. Auch ohne die infolge des Krieges in der Ukraine neu auftretenden Verunsicherungen und Störungen auf der Angebots- und Nachfrageseite der Volkswirtschaft hat die bisherige wirtschaftliche Dynamik nach dem starken Wirtschaftseinbruch im Gefolge der Corona-Pandemie noch nicht ganz ausgereicht, um in Deutschland auf das Vorkrisenniveau zurückzukehren. Die kumulativen Angebotsbelastungen schlagen sich seit geraumer Zeit in der Preisentwicklung nieder und haben dem Thema Stagflation eine hohe Aufmerksamkeit verliehen. Der Krieg in der Ukraine setzt somit auf ein makroökonomisches Umfeld auf, das von Produktionsproblemen und hohen Preisanstiegen geprägt ist. Um eine Orientierung dafür zu bekommen, über welche Transmissionskanäle die Unternehmen in Deutschland aufgrund des Krieges in der Ukraine beeinträchtigt werden, hat das Institut der deutschen Wirtschaft unmittelbar nach Ausbruch des russischen Einmarschs begonnen, Unternehmen zu befragen. Die Befragungsergebnisse signalisieren, dass die größten Anpassungslasten über stark ansteigende Preise – auf der Produzentenebene und daraus abgeleitet auch auf der Konsumebene – stattfinden werden. Aber auch ausbleibende Gaslieferungen und Vorleistungsengpässe können die Produktionsprozesse erheblich beeinträchtigen. Mittelfristig werden diese Gefahren sogar höher eingeschätzt. Vor diesem Hintergrund werden die möglichen Auswirkungen des Krieges auf die Konsum- und Investitionstätigkeit in Deutschland diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Age and Gender Differentials in Unemployment and Hysteresis (2022)

    Guisinger, Amy Y.; Jackson, Laura E. ; Owyang, Michael T. ;

    Zitatform

    Guisinger, Amy Y., Laura E. Jackson & Michael T. Owyang (2022): Age and Gender Differentials in Unemployment and Hysteresis. (Working paper / Federal Reserve Bank of St. Louis 2022,15), Saint Louis, MO, 24 S.

    Abstract

    "We use a time-varying panel unobserved components model to estimate unemployment gaps disaggregated by age and gender. Recessions before COVID affected men's labor market outcomes more than women's; however, the reverse was true for the COVID recession, with effects amplified for younger workers. The aggregate Phillips curve flattens over time and hysteresis is countercyclical for all groups. We find heterogeneity in both the Phillips curve and hysteresis coefficients, with wages responding more to workers with an outside option (high school- and retirement-age) and larger effects of hysteresis for younger workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Slope of the Phillips Curve: Evidence from U.S. States* (2022)

    Hazell, Jonathon; Herreño, Juan; Steinsson, Jón; Nakamura, Emi ;

    Zitatform

    Hazell, Jonathon, Juan Herreño, Emi Nakamura & Jón Steinsson (2022): The Slope of the Phillips Curve: Evidence from U.S. States*. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 137, H. 3, S. 1299-1344. DOI:10.1093/qje/qjac010

    Abstract

    "We estimate the slope of the Phillips curve in the cross section of U.S. states using newly constructed state-level price indices for nontradeable goods back to 1978. Our estimates indicate that the slope of the Phillips curve is small and was small even during the early 1980s. We estimate only a modest decline in the slope of the Phillips curve since the 1980s. We use a multiregion model to infer the slope of the aggregate Phillips curve from our regional estimates. Applying our estimates to recent unemployment dynamics yields essentially no missing disinflation or missing reinflation over the past few business cycles. Our results imply that the sharp drop in core inflation in the early 1980s was mostly due to shifting expectations about long-run monetary policy as opposed to a steep Phillips curve, and the greater stability of inflation between 1990 and 2020 is mostly due to long-run inflation expectations becoming more firmly anchored." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stagflationsgefahren durch die Inflationswelle nach der Covid-19-Krise – Lehren aus den 1970er Jahren (2022)

    Heine, Michael; Herr, Hansjörg;

    Zitatform

    Heine, Michael & Hansjörg Herr (2022): Stagflationsgefahren durch die Inflationswelle nach der Covid-19-Krise – Lehren aus den 1970er Jahren. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 91, H. 2, S. 25-40. DOI:10.3790/vjh.91.2.25

    Abstract

    "In Deutschland und der Europäischen Währungsunion (EWU) entwickelte sich ab 2021 eine kostengetriebene Inflationswelle, die von steigenden Energiekosten und Nahrungsmittelpreisen sowie Störungen in globalen Wertschöpfungsketten vorangetrieben wird. Führt der kräftige Preisniveauschub zu einer Lohn-Preis-Spirale, dann entsteht eine inflationäre Dynamik, die letztlich von der Geldpolitik mit hohen Kosten in Form einer Stabilisierungskrise bekämpft werden muss. Solche exogenen Preisschocks gab es auch in den 1970er Jahren. Lohn-Preis-Spiralen konnten damals in vielen Ländern nicht verhindert werden, und es kam zu zwei kostspieligen Rezessionen. In Deutschland und der EWU sollten Nominallöhne zukünftig trotz der Reallohneinbußen noch 2021 entsprechend der Zielinflationsrate und Entwicklung der Trendproduktivität ansteigen. Empfehlenswert ist zudem ein Sozialvertrag zwischen Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Staat mit stärkeren Lohnerhöhungen der unteren Einkommensbezieher, staatlicher Sozialpolitik und Fiskalpolitik, welche den inländischen realen Nachfrageausfall durch Absenkung der Realeinkommen kompensiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wirksame Hilfsprogramme in der Energiepreiskrise: Vorschläge für mehr Liquidität in Privathaushalten und Unternehmen (2022)

    Hentze, Tobias; Hüther, Michael ;

    Zitatform

    Hentze, Tobias & Michael Hüther (2022): Wirksame Hilfsprogramme in der Energiepreiskrise. Vorschläge für mehr Liquidität in Privathaushalten und Unternehmen. (IW policy paper 2022,05), Köln, 25 S.

    Abstract

    "Die Wirtschaftspolitik steht angesichts der Schwere der Energiepreiskrise vor großen Herausforderungen. Mit den drei Entlastungspaketen hat die Regierung zwar einige wichtige Impulse gesetzt, eine stringente Linie lässt die Wirtschaftspolitik jedoch vermissen. Sämtliche Maßnahmen sollten kurzfristig zur obersten Prämisse haben, die Liquidität bei Privathaushalten und Unternehmen über den Winter zu sichern. Zu diesem Zweck sind einfache und effektive Instrumente geboten. Das Eingreifen in Preismechanismen oder das Verändern des Marktdesigns können dabei zu ungeahnten Verzerrungen führen und sind daher gut abzuwägen. Von daher ist der Ansatz richtig, möglichst zielgenaue Direktzahlungen an Privathaushalte und Unternehmen zu leisten. Bei einkommensschwachen Privathausalten muss dies über nicht-rückzahlbare Zuschüsse passieren. Bei Unternehmen dagegen sind Liquiditätshilfen erste Wahl. Neben Krediten bietet dabei das Steuerreicht bisher ungenutzte Potenziale, die betriebliche Liquidität zu erhöhen, ohne eine Überförderung zu riskieren oder hohe Mitnahmeeffekte zu kreieren. Die Politik sollte analog zur Corona-Pandemie den Unternehmen großzügige Stundungsmöglichkeiten bei Ertrag- und Umsatzsteuern einräumen und zu diesem Zweck bereits geleistete Vorauszahlungen in Teilen erstatten. Gleichzeitig sollten die Möglichkeiten der steuerlichen Verlustverrechnung ausgeweitet werden. Konsequent und eine Chance auf eine strukturelle Verbesserung mit Blick auf künftige Krisen wäre die Einführung einer Negativsteuer als ein einfaches Verfahren zur Unterstützung der Zahlungsfähigkeit von Unternehmen. Eine vorausschauende Steuerpolitik kann dazu beitragen, dass eine Insolvenzwelle in den kommenden Monaten verhindert oder zumindest eingedämmt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Macroeconomic effects of the Covid-19 Pandemic in Germany and the European Monetary Union and economic policy reactions (2022)

    Herr, Hansjörg; Nettekoven, Zeynep Mualla;

    Zitatform

    Herr, Hansjörg & Zeynep Mualla Nettekoven (2022): Macroeconomic effects of the Covid-19 Pandemic in Germany and the European Monetary Union and economic policy reactions. (Working Paper / Berlin Institute for International Political Economy 2022,185), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "The Covid-19 pandemic hitting the world in 2020 also caused a high death toll in Germany and in the European Monetary Union (EMU) at large. The health crisis worldwide and the precautions against Covid-19 rapidly induced a demand and supply recession simultaneously. The Covid-19 crisis was marked as the worst crisis since the Great Depression of the 1930s. It hit the EMU in an unfortunate moment, when economic growth was already low before the Covid-19 crisis started. The effects of the Great Financial Crisis and Great Recession 2008/2009 were not overcome at the beginning of the Covid-19 recession. Mega-expansionary monetary policy was still in place stimulating bubbles in stock and real estate markets in an overall constellation of partly very high levels of private and public debt. Macroeconomic policies in form of expansionary monetary policy, large-scale fiscal stimuli, and public guarantees, in Germany and the EMU smoothed the disastrous economic and social effects of the pandemic. Overall, the stabilisation policy during the Covid-19 pandemic in Germany was successful and prevented escalating inequalities. But the pandemic intensified long-lasting problems which have to be solved in the future. Public debt quotas cannot increase permanently without leading to an economically fragile situation. It also shows the need for a fiscal union in the EMU as an equal partner for the European Central Bank (ECB). In early 2022, the ECB is in a difficult situation. Price shocks drove the inflation rate up, but restrictive monetary policy as a response to such shocks slowdown growth and lead to unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gemeinschaftsdiagnose: Energiekrise, Inflation, Rezession und Wohlstandsverlust (2022)

    Holtemöller, Oliver ; Kooths, Stefan; Wollmershäuser, Timo; Schmidt, Torsten ;

    Zitatform

    Holtemöller, Oliver, Stefan Kooths, Torsten Schmidt & Timo Wollmershäuser (2022): Gemeinschaftsdiagnose: Energiekrise, Inflation, Rezession und Wohlstandsverlust. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 10, S. 761-765. DOI:10.1007/s10273-022-3291-4

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft wird von der krisenhaften Zuspitzung auf den Gasmärkten schwer belastet. Die hochgeschnellten Gaspreise erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher. Dies dämpft nicht nur die noch unvollständige Erholung von der Coronakrise, sondern drückt die deutsche Wirtschaft in die Rezession. Dabei kommen die Institute für den kommenden Winter zu dem Ergebnis, dass bei normalen Witterungsbedingungen keine Gasmangellage eintritt. Dennoch bleibt die Versorgungslage äußerst angespannt. Vor diesem Hintergrund dürfte die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal bereits leicht gesunken sein. Im Winterhalbjahr ist aufgrund der steigenden Kosten für Energie, der nachlassenden Konsumnachfrage und der schwächelnden Weltwirtschaft mit einem deutlichen Rückgang zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Labour Market Effects of Supply Chain Bottlenecks (2022)

    Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Hutter, Christian ;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Christian Hutter & Enzo Weber (2022): Labour Market Effects of Supply Chain Bottlenecks. (IAB-Discussion Paper 09/2022), Nürnberg, 13 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2209

    Abstract

    "Während der COVID-19-Pandemie kam es weltweit zu Lieferkettenengpässen bei Rohstoffen und Zwischenprodukten. In diesem Artikel untersuchen wir, wie sich diese Einschränkungen auf die Arbeitsmarktentwicklung ausgewirkt haben. Für eine empirische Panelanalyse kombinieren wir Befragungsdaten und administrative Arbeitsmarktdaten für Wirtschaftsbereiche in Deutschland. Wir finden spürbare, aber noch relativ begrenzte Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit. Die Auswirkung auf die Kurzarbeit erweist sich dagegen als erheblich. Während Kurzarbeit traditionell bei Nachfrageeinbrüchen verhängt wird, zeigen unsere Ergebnisse, dass sie auch bei negativen Angebotsschocks zum Einsatz kommt. Bei steigender Inflation erklärt dies auch, warum sich die Phillips-Kurve nicht nach außen verschiebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Phillipskurve und fiskalische Dominanz der Geldpolitik – Was treibt die Inflation? (2022)

    Hüther, Michael ; Obst, Thomas;

    Zitatform

    Hüther, Michael & Thomas Obst (2022): Phillipskurve und fiskalische Dominanz der Geldpolitik – Was treibt die Inflation? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,57), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die Phillipskurve zeigt in den letzten beiden Jahren wieder einen negativen Zusammenhang, was die Frage nach den Inflationstreibern und der Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale stellt. Doch wie effektiv können Zentralbanken die hohen Inflationsraten bekämpfen und warum sinkt die Inflation nicht in den USA, wo die FED bereits mehrere Zinsschritte vollzogen hat?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    State Dependent Government Spending Multipliers: Downward Nominal Wage Rigidity and Sources of Business Cycle Fluctuations (2022)

    Jo, Yoon J.; Zubairy, Sarah ;

    Zitatform

    Jo, Yoon J. & Sarah Zubairy (2022): State Dependent Government Spending Multipliers: Downward Nominal Wage Rigidity and Sources of Business Cycle Fluctuations. (NBER working paper 30025), Cambridge, Mass, 69 S. DOI:10.3386/w30025

    Abstract

    "We consider a New Keynesian model with downward nominal wage rigidity (DNWR) and show that government spending is much more effective in stimulating output in a low-inflation recession relative to a high-inflation recession. The government spending multiplier is large when DNWR binds, but the nature of recession matters due to the opposing response of inflation. In a demand-driven recession, inflation falls, preventing real wages from falling, leading to unemployment, while inflation rises in a supply-driven recession limiting the consequences of DNWR on employment. We document supporting empirical evidence, using both historical time series data and cross-sectional data from U.S. states." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Nürnberger Gespräche: Rückkehr der Inflation - Gefahr für Wohlstand und Arbeitsplätze? (Podium) (2022)

    Kaltwasser, Lena; Piel, Anja; Nahles, Andrea; Walwei, Ulrich ; König, Marcus; Ramb, Christina; Buch, Claudia M.;

    Zitatform

    Kaltwasser, Lena; Anja Piel, Andrea Nahles, Ulrich Walwei, Marcus König, Christina Ramb & Claudia M. Buch (sonst. bet. Pers.) (2022): Nürnberger Gespräche: Rückkehr der Inflation - Gefahr für Wohlstand und Arbeitsplätze? (Podium). In: IAB-Forum H. 23.12.2022 Nürnberg, 2022-12-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221223.01

    Abstract

    "Noch bis vor Kurzem erschien dies schwer vorstellbar: Im Herbst 2022 erreichte die Inflationsrate in der Bundesrepublik mit über 10 Prozent ein neues Allzeithoch. Infolge von Lieferengpässen und exorbitant gestiegenen Energiekosten klettern die Preise auf breiter Front und in bisher ungekanntem Tempo. Eine Rückkehr zu stabilen Preisen ist derzeit nicht in Sicht. Explodierende Preise bergen gleichermaßen ökonomischen wie sozialpolitischen Sprengstoff. Die Bundesregierung versucht – wie schon in der Corona-Krise – mit milliardenschweren Entlastungspaketen vor allem den hohen Energiekosten entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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    Der Ukraine-Krieg, der internationale Handel und Preiseffekte für die deutsche Wirtschaft (Serie "Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt") (2022)

    Kassam, Kamal ; Stepanok, Ignat ;

    Zitatform

    Kassam, Kamal & Ignat Stepanok (2022): Der Ukraine-Krieg, der internationale Handel und Preiseffekte für die deutsche Wirtschaft (Serie "Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den deutschen Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 25.04.2022 Nürnberg, 2022-04-21. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220425.01

    Abstract

    Russlands Exporte machen einen großen Teil der weltweiten Exporte in einigen Waren- und Rohstoffklassen aus. Dabei handelt es sich vor allem um Nickel, Düngemittel, mineralische Brennstoffe und Mineralöle, Getreide und Holz. Ihre Preise und ihr Angebot werden durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Wirtschaftssanktionen beeinflusst. Die Preisänderungen dieser Waren und Rohstoffe, aber auch von Waren in der nachgelagerten Produktionskette, werden sich über den Handel, auch mit Drittländern, auf die deutsche Wirtschaft auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kassam, Kamal ; Stepanok, Ignat ;
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    Globalisation and the slope of the Phillips curve (2022)

    Kohlscheen, Emanuel ; Moessner, Richhild ;

    Zitatform

    Kohlscheen, Emanuel & Richhild Moessner (2022): Globalisation and the slope of the Phillips curve. In: Economics Letters, Jg. 216. DOI:10.1016/j.econlet.2022.110587

    Abstract

    "We study the effects of globalisation on the slope of the New Keynesian Phillips curve for CPI inflation, based on a panel of 35 countries. We find that the output gap generally has a significant positive effect on inflation, but that this effect decreases as integration in the global economy increases. We conclude that the advance of globalisation has been a key force behind the flattening of price Phillips curves." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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    Untere Einkommensgruppen noch gezielter entlasten (2022)

    Kritikos, Alexander S. ; Schulze Düding, Johanna; Morales, Octavio; Priem, Maximilian;

    Zitatform

    Kritikos, Alexander S., Johanna Schulze Düding, Octavio Morales & Maximilian Priem (2022): Untere Einkommensgruppen noch gezielter entlasten. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 102, H. 8, S. 590-594. DOI:10.1007/s10273-022-3253-x

    Abstract

    "Prices for energy and food are currently rising extraordinarily sharply. Households with low net incomes in particular are being burdened by the price increases, in some cases dramatically. According to current inflation forecasts, price increases for the lowest income ten percent would mean a burden of 5.3 percent of their net household income in 2022. Since the low-income deciles cannot compensate for the additional expenditure by reducing their savings rate or possible reserves, nor can they restrict their consumption behavior to a corresponding extent since they primarily consume goods and services for basic needs, it is essential to provide relief for these households. The measures already adopted by the German government are easing the burden on citizens, but they are not enough to compensate for the additional burden on lower-income households. Further aid packages should provide targeted and efficient relief for households at the lower half of the income distribution." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Macroeconomic changes with declining trend inflation: Complementarity with the superstar firm hypothesis (2022)

    Kurozumi, Takushi; Zandweghe, Willem van ;

    Zitatform

    Kurozumi, Takushi & Willem van Zandweghe (2022): Macroeconomic changes with declining trend inflation: Complementarity with the superstar firm hypothesis. In: European Economic Review, Jg. 141. DOI:10.1016/j.euroecorev.2021.103998

    Abstract

    "Recent studies indicate that, since 1980, the US economy has undergone increases in the average markup and the profit share of income and decreases in the labor share and the investment share of spending. We examine the role of monetary policy in these changes as inflation has concurrently trended down. In a simple staggered price model with a non-CES aggregator of individual differentiated goods, a decline of trend inflation as measured since 1980 can account for a substantial portion of the changes. Moreover, adding a rise of highly productive “superstar firms” to the model can better explain not only the macroeconomic changes but also the micro evidence on the distribution of firms' markups, including the flat median markup." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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    Labor Supply Shocks, Labor Force Entry, and Monetary Policy (2022)

    Kurozumi, Takushi; Zandweghe, Willem van ;

    Zitatform

    Kurozumi, Takushi & Willem van Zandweghe (2022): Labor Supply Shocks, Labor Force Entry, and Monetary Policy. (Working paper / Federal Reserve Bank of Cleveland 2022,17), Cleveland, OH, 38 S. DOI:10.26509/frbc-wp-202217

    Abstract

    "Should monetary policy offset the effects of labor supply shocks on inflation and the output gap? Canonical New Keynesian models answer yes. Motivated by weak labor force participation during the pandemic, we reexamine the question by introducing labor force entry and exit in an otherwise canonical model with sticky prices and wages. The entry decision generates an employment channel of monetary policy, and a labor supply shock to the value of nonparticipation in the labor market induces a policy trade-off between stabilization of the employment gap and wage growth. For an adverse labor supply shock, optimal policy dampens the decline in employment to rein in wage growth, which entails a period of higher inflation and a positive output gap. A welfare analysis of policy rules shows that monetary policy should not lean against the employment gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Droht die Lohn-Preis-Spirale?: Tarifpolitischer Bericht 1. Halbjahr 2022 (2022)

    Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Lesch, Hagen (2022): Droht die Lohn-Preis-Spirale? Tarifpolitischer Bericht 1. Halbjahr 2022. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,38), Köln, 29 S.

    Abstract

    "Die Inflationsdynamik hat sich bislang noch nicht auf die gesamtwirtschaftliche Tariflohndynamik übertragen. Es gab zwar einzelne Abschlüsse, die überdurchschnittlich hoch ausfielen – etwa der Abschluss in der Eisen- und Stahlindustrie, der neben einem einmaligen „Energiebonus“ von 500 Euro eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten vorsah." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inflation expectations and consumer spending: the role of household balance sheets (2022)

    Lieb, Lenard ; Schuffels, Johannes;

    Zitatform

    Lieb, Lenard & Johannes Schuffels (2022): Inflation expectations and consumer spending. The role of household balance sheets. In: Empirical economics, Jg. 63, H. 5, S. 2479-2512. DOI:10.1007/s00181-022-02222-8

    Abstract

    "Research interest in the reaction of consumption to expected inflation has increased in recent years due to efforts by central banks to kick-start demand by steering inflation expectations. We contribute to this literature by analysing whether various components of households’ balance sheets determine how consumption reacts to expected inflation. Two channels in particular are conceivable: an increase in inflation expectations can raise consumption through direct increases in expected real wealth, e.g. for households with nominal financial liabilities. By affecting the real interest rate, expected inflation can interact with wealth if only those households can adapt their consumption to current real interest rates that are not budget-constrained or sufficiently liquid to shift funds between consumption and savings. We investigate these channels empirically using household-level information on balance sheets, durable consumption and inflation expectations from the Dutch Central Bank’s Household Survey. We find that investments in risky assets as well as net worth moderates the relation between expected inflation and durable spending decisions. The net worth effect is most pronounced for households with fixed interest rate mortgages." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kriegsbedingter Ölpreisanstieg erhöht Verbraucherpreise in Deutschland merklich und anhaltend (2022)

    Menkhoff, Lukas ; Rieth, Malte;

    Zitatform

    Menkhoff, Lukas & Malte Rieth (2022): Kriegsbedingter Ölpreisanstieg erhöht Verbraucherpreise in Deutschland merklich und anhaltend. (DIW aktuell 82), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "Der Krieg in der Ukraine hat den seit Mitte des vergangenen Jahres zu beobachtenden Anstieg der Ölpreise verstärkt und schlägt sich für die VerbraucherInnen in Deutschland merklich in zahlreichen Preissteigerungen, wie bei den Kraftstoffpreisen und Heizkosten, nieder. Auch wenn der russische Angriff auf die Ukraine eine ganz neue Erfahrung im Nachkriegseuropa darstellt, sind solche Schocks auf den Ölmärkten vielfach beobachtet worden. Deshalb kann man recht verlässlich auf ein etabliertes Modell zurückgreifen, das die Wirkungen eines Ölpreisschocks auf die Wirtschaftsaktivität und die Verbraucherpreise über einen Zeitraum von gut zwei Jahren quantifiziert. Demnach erhöht der aktuelle Ölpreisschock die Verbraucherpreise in Deutschland um bis zu 1,5 Prozent und über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren – selbst wenn der Ölpreis schon wieder auf sein Vorkriegsniveau gefallen ist. Der Verbraucherpreisanstieg wird auch im gesamten Euroraum anhaltend sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Cross-country connectedness in inflation and unemployment: measurement and macroeconomic consequences (2022)

    Pham, Binh Thai ; Sala, Hector;

    Zitatform

    Pham, Binh Thai & Hector Sala (2022): Cross-country connectedness in inflation and unemployment: measurement and macroeconomic consequences. In: Empirical economics, Jg. 62, H. 3, S. 1123-1146. DOI:10.1007/s00181-021-02052-0

    Abstract

    "We bring the notion of connectedness (Diebold and Yilmaz, Int J Forecast 28(1):57–66 2012) to a set of two critical macroeconomic variables as inflation and unemployment. We focus on the G7 economies plus Spain, and use monthly data—high-frequency data in a macro setting—to explore the extent and consequences of total and directional volatility spillovers across variables and countries. We find that total connectedness is larger for prices (58.28%) than for unemployment (41.81%). We also identify asymmetries per country that result in higher short-run Phillips curve trade-offs in recessions and lower trade-offs in expansions. Besides, by exploring time-varying connectedness (resulting from country-specific shocks), we find that volatility spillovers magnify in periods of common economic turmoil such as the Global Financial Crisis. Our results call for an enhancement of international macroeconomic policy coordination." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Inflation treffen untere Mittelschicht besonders: staatliche Hilfspakete wirken nur begrenzt (2022)

    Priem, Maximilian; Kritikos, Alexander S. ; Morales, Octavio; Düding, Johanna Schulze;

    Zitatform

    Priem, Maximilian, Alexander S. Kritikos, Octavio Morales & Johanna Schulze Düding (2022): Folgen der Inflation treffen untere Mittelschicht besonders: staatliche Hilfspakete wirken nur begrenzt. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 28, S. 387-394. DOI:10.18723/diw_wb:2022-28-1

    Abstract

    "Steigende Preise für Lebensmittel und Energie treffen die Menschen in Deutschland merklich. Haushalte mit geringen Nettoeinkommen spüren den Preisanstieg besonders, da ihr Konsumanteil an den von der Inflation besonders betroffenen Gütern des Grundbedarfs sehr hoch ist. Bei der aktuell prognostizierten Inflation für 2022 belastet die Teuerung das unterste Einkommensdezil mit 5,3 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens, das oberste mit lediglich 1,1 Prozent. Steigt die Inflation stärker als erwartet, drohen weitere Mehrbelastungen. Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmenpakete entlasten zwar vor allem Haushalte im niedrigsten Einkommensdezil. Dennoch gleichen sie die Mehrbelastung nicht vollständig aus. Zudem lässt sich beobachten, dass Haushalte bereits ab dem zweitniedrigsten Einkommensdezil signifikant belastet bleiben. Vor allem wegen geringer Sparguthaben und wenigen Anpassungsmöglichkeiten ist die untere Mittelschicht besonders von Preissteigerungen betroffen. Weitere Hilfspakete sollten gezielt einkommensschwache Haushalte entlasten. So könnten beispielsweise die Grundsicherung vorzeitig angepasst und die Energiepreispauschale vor allem für die unteren Einkommen erhöht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anpassung des Einkommensteuertarifs nicht dringend: Stellungnahme für die Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 17.10.2022 (2022)

    Rietzler, Katja;

    Zitatform

    Rietzler, Katja (2022): Anpassung des Einkommensteuertarifs nicht dringend. Stellungnahme für die Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 17.10.2022. (IMK policy brief / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 136), Berlin, 12 S.

    Abstract

    "Mit der hohen Inflation rückt das Thema "kalte Progression" wieder in den Fokus. Hier kommt es entscheidend auf den Bezugspunkt an. Nach wie vor liegt die Einkommensteuerbelastung in Deutschland deutlich unter dem Niveau der 1990er Jahre. Für das Jahr 2023 kommt man je nach Blickwinkel zu unterschiedlichen Ergebnissen. Berücksichtigt man auch Verbesserungen bei steuerlichen Abzügen so erscheint eine Anpassung des Einkommensteuertarifs für das Jahr 2023 nicht dringend. Dies gilt umso mehr, wenn man berücksichtigt, dass die Bundesregierung gleichzeitig noch massive weitere Entlastungen auf den Weg gebracht bzw. in Aussicht gestellt hat, von denen - anders als notwendig - auch Spitzenverdienende profitieren. Letztlich ist die Höhe der Einkommensteuerbelastung eine politische Entscheidung. Daher ist zu begrüßen, dass die Praxis der diskretionären Anpassung des Einkommensteuerrechts bislang beibehalten wird. Von einem Tarif auf Rädern wäre abzuraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf deutsche Unternehmen: Unsicherheit, Lieferengpässe und Preisanstiege (2022)

    Sauer, Stefan ; Wohlrabe, Klaus ;

    Zitatform

    Sauer, Stefan & Klaus Wohlrabe (2022): Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf deutsche Unternehmen: Unsicherheit, Lieferengpässe und Preisanstiege. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. Sonderausgabe April, S. 15-18.

    Abstract

    "Der ifo Geschäftsklimaindex Deutschland ist im März von 98,5 auf 90,8 Indexpunkte eingebrochen. Dies ist der drittgrößte jemals gemessene Rückgang, nur noch übertroffen von März und April 2020 zu Beginn der Coronakrise. Der jetzige Einbruch ist größtenteils auf die weitaus pessimistischeren Geschäftserwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Die Beeinträchtigungen der deutschen Wirtschaft durch den Krieg werden in erster Linie durch deutlich steigende Energie- sowie Einkaufspreise und eine weitere Verschärfung von Lieferengpässen zu spüren sein. Für die kommenden Monate plant der überwiegende Teil der deutschen Unternehmen Preisanhebungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Negative Angebotsschocks treffen auf kräftige Konjunktur: Prognose für 2022 und 2023 (2022)

    Schiman, Stefan; Ederer, Stefan ;

    Zitatform

    Schiman, Stefan & Stefan Ederer (2022): Negative Angebotsschocks treffen auf kräftige Konjunktur. Prognose für 2022 und 2023. In: Monatsberichte / WIFO, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Jg. 95, H. 4, S. 215-230.

    Abstract

    "Der Ukraine-Krieg führt neuerlich zu erheblichen negativen Angebotsschocks, die der heimischen Industrie keine Wertschöpfungszuwächse ermöglichen. Die Inflation bleibt länger hoch und dämpft das Wachstum des privaten Konsums. Das große Aufholpotential im Tourismus macht ihn heuer zur Stütze der Konjunktur. Insgesamt entfällt über die Hälfte des für 2022 prognostizierten Wirtschaftswachstums von 3,9% auf den Bereich Beherbergung und Gastronomie. Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bleibt günstig." (Autorenreferat, IAB-Doku, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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    IAB-Prognose 2022/2023: Große Unsicherheiten für weitere wirtschaftliche Entwicklung, aber voraussichtlich robuster Arbeitsmarkt (Interview mit Enzo Weber) (2022)

    Schludi, Martin; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Schludi, Martin; Enzo Weber (interviewte Person) (2022): IAB-Prognose 2022/2023: Große Unsicherheiten für weitere wirtschaftliche Entwicklung, aber voraussichtlich robuster Arbeitsmarkt (Interview mit Enzo Weber). In: IAB-Forum H. 23.09.2022 Nürnberg, 2022-09-20. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220923.01

    Abstract

    "Ukraine-Krieg, steigende Energie- und Rohstoffpreise, Sanktionen, Materialengpässe und höhere Leitzinsen: Die Unwägbarkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind immens. Gleichwohl erwartet das IAB keinen größeren Einbruch am Arbeitsmarkt. Professor Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB, spricht im Interview über die aktuelle IAB-Prognose zur Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schludi, Martin; Weber, Enzo ;
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    Die wirtschaftliche Entwicklung im Inland: Gestiegene Energiepreise belasten die Erholung (2022)

    Schmidt, Torsten ; Schacht, Philip; Benner, Niklas; Jessen, Robin ; Dirks, Maximilian; Steuernagel, Anne; Isaak, Niklas; Barabas, György;

    Zitatform

    Schmidt, Torsten, György Barabas, Niklas Benner, Maximilian Dirks, Niklas Isaak, Robin Jessen, Philip Schacht & Anne Steuernagel (2022): Die wirtschaftliche Entwicklung im Inland: Gestiegene Energiepreise belasten die Erholung. In: Konjunkturberichte / Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Jg. 73, H. 1, S. 39-78.

    Abstract

    "Die Aussichten für die wirtschaftliche Erholung in Deutschland haben sich durch den Krieg in der Ukraine und die daraufhin verhängten Sanktionen gegen Russland deutlich verschlechtert. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres kam es durch die steigende Zahl der Neuinfektionen und die damit verbundenen Infektionsschutzmaßnahmen sowie durch anhaltende Lieferengpässe zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung. Damit rückt die deutsche Wirtschaft an den Rand einer Rezession. Vor allem die seit Dezember kräftig gestiegenen Öl- und Gaspreise belasten Unternehmen und Haushalte in hohem Maße. Da es derzeit vor allem beim Gas nur in begrenztem Umfang Alternativen zu den Lieferungen aus Russland gibt, ist zu erwarten, dass die Preise noch längere Zeit hoch bleiben. Von den steigenden Energiekosten sind alle Verbraucher und Unternehmen betroffen, insbesondere aber energieintensive Branchen des Verarbeitenden Gewerbes. Gestützt wird der private Konsum dagegen durch die bereits im Februar vorgenommenen Lockerungen bei den Infektionsschutzmaßnahmen. Alles in allem dürfte die wirtschaftliche Expansion in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen als noch in unserer Dezemberprognose unterstellt wurde. Der Hauptgrund dafür sind die stark gestiegenen Preise für Öl und Gas. Dennoch ist zu erwarten, dass die Aufhebung der meisten Infektionsschutzmaßnahmen und die nachlassenden Lieferengpässe im Sommerhalbjahr zu einer recht deutlichen Ausweitung der Produktion führen werden. Im Jahresdurchschnitt erwarten wir für dieses Jahr eine Ausweitung des BIP um 2,5%. Im kommenden Jahr dürfte die Expansion 3,6% betragen. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust. Zuletzt war besonders bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Diese Tendenz dürfte sich fortsetzen. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten dürfte wieder steigen, wobei die Anhebung des Mindestlohns diese Beschäftigungsform unattraktiver macht, aber zugleich die Anhebung der Minijobgrenze die geringfügige Beschäftigung begünstigt. Die Arbeitslosenquote dürfte im Jahresdurchschnitt 2022 noch bei 5,0% und im Jahr 2023 bei 4,9% liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Heterogeneous Downward Nominal Wage Rigidity: Foundations of a Static Wage Phillips Curve (2022)

    Schmitt-Grohé, Stephanie; Uribe, Martín;

    Zitatform

    Schmitt-Grohé, Stephanie & Martín Uribe (2022): Heterogeneous Downward Nominal Wage Rigidity. Foundations of a Static Wage Phillips Curve. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 30774), Cambridge, MA, 27 S.

    Abstract

    "We introduce a form of downward nominal wage rigidity that can vary in intensity across a continuum of labor varieties. The model delivers a static wage Phillips curve linking current wage inflation to current unemployment. For standard parameterizations, the dynamics of the model are qualitatively and quantitatively similar to those of the new-Keynesian model with wage stickiness, which features a forward-looking wage Phillips curve, linking current wage inflation to future expected wage inflation and current unemployment. This result puts in perspective the role played by the forward-looking component of the new-Keynesian wage Phillips curve. A convenient property of the proposed model is that it is amenable to perturbation analysis because although it features occasionally binding constraints at the level of individual labor types it does not have such constraints at the aggregate level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Missing growth measurement in Germany (2022)

    Schreiber, Sven; Schmidt, Vanessa;

    Zitatform

    Schreiber, Sven & Vanessa Schmidt (2022): Missing growth measurement in Germany. In: German Economic Review, Jg. 23, H. 3, S. 493-527. DOI:10.1515/ger-2021-0068

    Abstract

    "Using detailed establishment-level micro data, this paper analyzes for the German case the hypothesis by Aghion et al. (2019), stating that officially published figures for real output growth would be systematically understated. The effect rests on overstated inflation estimates due to imputed prices for disappearing goods and services varieties, where measurable plant entry and exit dynamics play a crucial rule. Our main results regarding understated real output growth lie in the range of 0.39 to 0.54 average annual percentage points for 1998–2016, which is quite closely in line with existing findings for France, the USA, and Japan (in different periods). We also find that services sectors appear most affected, and that the effect in East Germany is somewhat larger. We investigate different market share proxies, provide additional robustness analysis and also discuss limitations of the approach." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Growing out of inflation: a new supply-side policy (2022)

    Sigl-Glöckner, Philippa; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Sigl-Glöckner, Philippa & Enzo Weber (2022): Growing out of inflation: a new supply-side policy. In: Social Europe H. 30.06.2022.

    Abstract

    "A decisive catalyst has been Vladimir Putin’s war against Ukraine, causing energy prices to soar to unimagined heights. A phenomenon long of little relevance prevails—scarcity. And not only scarcity of energy but also of various raw materials and intermediate products, as well as skilled workers. The conventional response to inflation and shortages is well known: the central bank raises interest rates, companies and households borrow less and buy less, so demand matches supply again. This price mechanism does not however fit Europe today: elevated prices are not the result of excessive consumption but of uncertain energy and gas supplies, disrupted international supply chains and overdue investments in green technology. Shrinking demand to fit restricted supply would be painful—and unnecessary. With the right strategy, it is possible to grow out of the current situation." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    A Bottom-Up Reduced Form Phillips Curve for the Euro Area (2022)

    Toscani, Frederik G.; McGregor, Thomas ;

    Zitatform

    Toscani, Frederik G. & Thomas McGregor (2022): A Bottom-Up Reduced Form Phillips Curve for the Euro Area. (IMF working papers / International Monetary Fund 2022,260), Washington, DC, 43 S.

    Abstract

    "We develop a bottom-up model of inflation in the euro area based on a set of augmented Phillips curves for seven subcomponents of core inflation and auxiliary regressions for non-core items. We use the model’s disaggregated structure to explore which factors drove the deterioration in forecasting performance during the pandemic period and use these insights to improve on the ability to forecast inflation. In the baseline, the projection for core inflation is centered above 3 percent at end-2023, while headline inflation is expected to drop quite sharply over 2023, with energy base effects pulling inflation down from the currently very elevated levels to below 3 percent by 2023q4. The confidence intervals around these projections are wide given elevated uncertainty. We argue that the bottom-up approach offers a useful complement to the forecasters toolbox – even in the current uncertain environment - by improving forecast accuracy, shedding additional light on the drivers of inflation and providing a framework in which to apply ex post judgement in a structured way." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Messung der gefühlten Inflation in Deutschland (2022)

    Treu, Johannes; Hartwig, Johannes;

    Zitatform

    Treu, Johannes & Johannes Hartwig (2022): Messung der gefühlten Inflation in Deutschland. (IUBH discussion papers - Business & Management 2022,12), Erfurt, 34 S.

    Abstract

    "This paper shows that there is a very large difference between the official measured inflation rate with its basket of 650 types of goods and perceived inflation in Germany. While the inflation rate in Germany was 10.0% in September 2022 and 10.4% in October, a nationwide survey revealed that respondents perceived inflation to be 34.15%. At the same time, the paper provides an explanatory approach to explain the perceived inflation using a regression model. It becomes clear that all independent variables are highly significant and provide an explanatory contribution. It also shows that higher inflation concerns lead to a higher estimate of perceived inflation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inflation and counter-inflationary policy measures: The case of Germany (2022)

    Watt, Andrew;

    Zitatform

    Watt, Andrew (2022): Inflation and counter-inflationary policy measures: The case of Germany. (IMK study / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 83-10), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Germany has suffered an inflationary shock broadly commensurate with that of the Euro Area as a whole, with energy playing a slightly larger, food a somewhat smaller than average role. Because of differences in consumption patterns, the current inflationary surge hits low-income households significantly harder than wealthier ones. In addition, exposure to gas heating, which cuts across income brackets, is an important factor. So far nominal wage increases in response to the price shock have been very muted, with no sign of a price-wage spiral. Policymakers have responded to the crisis with three large packages of increasing size and breadth. The overall stabilisation effect of the measures cannot be quantified ex ante (because it depends on price developments) but will likely represent around two-thirds of the shock. While the packages are judged positively overall, a number of criticisms can be raised. The initial response was hesitant. Not until the autumn were more radical measures, including a gas and electricity price brake announced. Overall, targetting of the measures in favour of vulnerable households has been limited. A number of measures - including the gas price brake, unless last-minute changes are made - benefit wealthier households more than their poorer counterparts in absolute terms. Other measures incentivise higher, rather than lower fossil-fuel consumption. Germany did not come up with a formalised "social pact" to address the crisis, although high-level tripartite discussions were held. Implicit coordination can be made out, however, in which government measures encourage the collective-bargaining parties to limit the pass through of higher current inflation into nominal wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwartungen für die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)

    Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Weber, Enzo, Hermann Gartner & Markus Hummel (2022): Erwartungen für die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 08/2022), Nürnberg, 11 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2208

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Situation des deutschen Arbeitsmarkts, insbesondere zur Entwicklung der Beschäftigung, der Zuwanderung (einschließlich Fluchtmigration aus der Ukraine), der Löhne und Inflation sowie zu Auswirkungen einer möglichen Erdgasmangellage im Winterhalbjahr 2022/2023 gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona-Krise, Ukraine-Krieg und Stagflationsgefahr: Warum wir eine neue Angebotspolitik brauchen (2022)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2022): Corona-Krise, Ukraine-Krieg und Stagflationsgefahr: Warum wir eine neue Angebotspolitik brauchen. In: IAB-Forum H. 11.04.2022 Nürnberg, 2022-04-08. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220411.01

    Abstract

    "Die Inflation liegt auf Rekordniveau und wird infolge des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen gegen Russland weiter steigen. Angesichts der Engpässe im Wirtschaftsgeschehen droht eine Stagflation, der durch eine reine Nachfragepolitik nicht beizukommen ist. Um aus der Krise herauszuwachsen, müssen wirtschaftliche Potenziale erweitert werden. Am Arbeitsmarkt gilt es, Umfang und Qualität des Arbeitskräfteangebots sowie dessen Produktivität zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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    Covid-19 crisis, Ukraine war and fear of stagflation: Why we need a new supply Policy (2022)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2022): Covid-19 crisis, Ukraine war and fear of stagflation: Why we need a new supply Policy. In: IAB-Forum H. 19.04.2022 Nürnberg, 2022-04-14. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220419.01

    Abstract

    "Inflation is currently at a record high and will continue to go up as a result of the war in Ukraine and sanctions imposed on Russia. Considering the shortages in the economic environment, there is a risk of stagflation that cannot be coped with by means of demand policy alone. To overcome the crisis, economic potential needs to be expanded. As regards the labour market, the scope and quality of the labour supply and its productivity are to be boosted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    ifo Konjunkturprognose Sommer 2022: Inflation, Lieferengpässe und Krieg bremsen wirtschaftliche Erholung in Deutschland (2022)

    Wollmershäuser, Timo; Möhrle, Sascha; Link, Sebastian ; Schiman, Stefan; Wolters, Maik; Wohlrabe, Klaus ; Ederer, Stefan ; Lay, Max; Šauer, Radek; Menkhoff, Manuel; Zarges, Lara; Lehmann, Robert ; Fourné, Friederike;

    Zitatform

    Wollmershäuser, Timo, Stefan Ederer, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Friederike Fourné, Manuel Menkhoff, Sascha Möhrle, Radek Šauer, Stefan Schiman, Klaus Wohlrabe, Maik Wolters & Lara Zarges (2022): ifo Konjunkturprognose Sommer 2022. Inflation, Lieferengpässe und Krieg bremsen wirtschaftliche Erholung in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 75, H. Sonderausgabe Juni, S. 1-53.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft erholt sich seit Jahresbeginn von den zurückliegenden Coronawellen. Die damit einhergehende Normalisierung der Ausgaben in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen verleihen der Konjunktur einen kräftigen Schub. Allerdings bremsen die hohe Inflation, der Krieg in der Ukraine und die anhaltenden Lieferengpässe die wirtschaftliche Erholung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2022 um 2,5% und im Jahr 2023 um 3,7% zulegen. Die Inflationsrate dürfte in diesem Jahr mit 6,8% den höchsten Wert seit dem Jahr 1974 erreichen. Auch im kommenden Jahr dürften die Verbraucherpreise mit 3,3% überdurchschnittlich stark steigen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2022: Folgen des russisch-ukrainischen Krieges dämpfen deutsche Konjunktur (2022)

    Wollmershäuser, Timo; Zarges, Lara; Lehmann, Robert ; Link, Sebastian ; Wohlrabe, Klaus ; Šauer, Radek; Lay, Max; Ederer, Stefan ; Möhrle, Sascha; Fourné, Friederike;

    Zitatform

    Wollmershäuser, Timo, Stefan Ederer, Friederike Fourné, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Radek Šauer, Klaus Wohlrabe & Lara Zarges (2022): ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2022. Folgen des russisch-ukrainischen Krieges dämpfen deutsche Konjunktur. In: ifo Schnelldienst digital, Jg. 3, H. 1, S. 1-15.

    Abstract

    "Die Konjunktur in Deutschland wird in diesem Jahr von zwei sehr unterschiedlichen konjunkturellen Triebkräften geprägt. Auf der einen Seite dürften die vollen Auftragsbücher der Industrieunternehmen und die allmähliche Normalisierung der Corona-Situation der Konjunktur einen kräftigen Schub geben. Auf der anderen Seite dämpfen die Folgen des russisch-ukrainischen Krieges die Konjunktur über deutlich gestiegene Rohstoffpreise, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, zunehmende Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit. Um den Unwägbarkeiten im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Krieges Rechnung zu tragen, wurden für die Prognose zwei Szenarien in Betracht gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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