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Sanktionen des Jobcenters erhöhen die Übergangsrate in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für die betroffene Person. Richten sich Sanktionen gegen den Partner oder die Partnerin, beschleunigen diese im Schnitt nur die Arbeitsaufnahme von Frauen. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Wird der Partner wegen einer Pflichtverletzung vom Jobcenter sanktioniert, steigt die Übergangsrate von Frauen aus dem Grundsicherungsbezug in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 23 Prozent. Die Übergangsrate von Männern bleibt durch eine Sanktion der Partnerin nahezu unverändert. Sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte hingegen selbst von Sanktionen betroffen, nehmen Männer schneller eine Arbeit auf als Frauen.

Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig: „Kinderbetreuung, unterschiedliche Erfolgsaussichten der Partnerin oder des Partners am Arbeitsmarkt sowie die damit verbundene unterschiedliche Verhandlungsmacht im Hinblick auf Entscheidungen im Haushalt beeinflussen wie Personen in Paarhaushalten auf Sanktionen reagieren“, erklärt Joachim Wolff, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Grundsicherung und Aktivierung“.

Die Familiensituation spielt für die Wirkung der Sanktionen eine zentrale Rolle: Frauen ohne minderjährige Kinder sowie Frauen mit Kindern ab drei Jahren nehmen wegen einer Partner-Sanktion schneller eine Beschäftigung auf. Für Frauen mit Kindern bis zum Alter von zwei Jahren sinkt die Übergangsrate infolge einer eigenen Sanktion als auch infolge einer Partner-Sanktion. Bei Männern beschleunigen eigene Sanktionen insgesamt die Arbeitsaufnahme.

Sanktionen gegen den Partner oder die Partnerin senken darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person selbst sanktioniert wird. Bei Frauen fällt diese Wahrscheinlichkeit um mehr als 81 Prozent, wenn der Partner bereits sanktioniert wurde. Männer verzeichnen hingegen einen etwas geringeren Rückgang.

„Die Vorstellungen darüber, wie Sanktionen das Arbeitssuchverhalten und die Übergangsraten in Beschäftigung von alleinlebenden Personen beeinflussen, lassen sich auf Personen in Paarhaushalten somit nur teilweise übertragen“, fasst Wolff die Ergebnisse zusammen.

Die Analyse beruht auf administrativen Daten von 25- bis 55-jährigen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Paarbeziehungen, die von April 2008 bis März 2013 in den Grundsicherungsleistungsbezug übergegangen sind, ohne gleichzeitig versicherungspflichtig beschäftigt zu sein. Ihre Übergänge in Beschäftigung wurden bis zum Ende des Jahres 2015 analysiert.

Die Studie ist abrufbar unter https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-21.pdf

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer liegt erstmals seit Jahresbeginn wieder im leicht positiven Bereich. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt im Oktober um 0,3 Punkte auf 100,1 Punkte. Das European Labour Market Barometer steigt leicht auf 100,2 Punkte.

Die Beschäftigungskomponente für Deutschland verzeichnet mit einem Anstieg von 0,6 Punkten auf 100,1 Punkte das größte Plus seit der Corona-Erholung. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit hat den Rückschlag vom Jahresbeginn mittlerweile wettgemacht: Sie steigt leicht um 0,1 Punkte auf ebenfalls 100,1 Punkte. Dennoch zeigt sich insgesamt nur Stagnation – klar positive Aussichten gibt es seit 2023 nicht mehr. „Mit stabilerer Konjunktur haben sich die Arbeitsmarktaussichten aus dem Tal gekämpft. Aber für mehr reicht es im Moment noch nicht – zu schwer wiegt die Hypothek der Industriekrise und der demographischen Schrumpfung“, berichtet Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB.

Das European Labour Market Barometer steigt im Oktober um 0,2 Punkte auf 100,2 Punkte. Einen besseren Wert verzeichnete der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB zuletzt im Sommer 2023. Die Beschäftigungskomponente springt um 0,5 Punkte auf 100,5 Punkte. „Die europäischen Arbeitsverwaltungen sehen zumindest einen ersten Hoffnungsschimmer, dass der Arbeitsmarkt wieder anzieht“, so Weber. Die Aussichten sind aber noch immer gedämpft, da die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit weiterhin im leicht negativen Bereich verbleibt.

Datengrundlage

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein seit November 2008 bestehender Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert.

Das European Labour Market Barometer ist ein monatlicher Frühindikator, der auf einer seit Juni 2018 gemeinsam von den 18 Arbeitsverwaltungen und dem IAB durchgeführten Befragung unter den lokalen oder regionalen Arbeitsagenturen der teilnehmenden Länder basiert. Dazu zählen: Belgien (Deutschsprachige Gemeinschaft, Wallonien), Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien und Zypern.

Während Komponente A des IAB-Arbeitsmarktbarometers und des European Labour Market Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus diesen beiden Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert der beiden Barometer. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Da das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit lernt, kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala der Barometer reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

Zum Download stehen bereit:

- eine Zeitreihe des IAB-Arbeitsmarktbarometers einschließlich seiner Einzelkomponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ unter www.iab.de/presse/abzeitreihe (xlsx).  

- eine Grafik mit den aktuellen Werten des IAB-Arbeitsmarktbarometers und seiner Komponenten sowie eine Zeitreihengrafik unter https://iab.de/daten/iab-arbeitsmarktbarometer/.   

Eine Zeitreihe des European Labour Market Barometer einschließlich seiner Einzelkomponenten für alle beteiligten Arbeitsverwaltungen ist unter www.iab.de/Presse/elmb-components (xlsx) abrufbar. 

Mehr zum Europäischen Arbeitsmarktbarometer findet sich unter https://iab.de/en/daten/european-labour-market-barometer/.

Weitere Information zum Arbeitskräfteknappheits-Index des IAB finden Sie unter https://iab.de/daten/arbeitskraefteknappheits-index/

Etwas über die Hälfte der Jugendlichen lehnt einen Wohnortwechsel für eine Ausbildung ab oder ist sich noch unsicher. 47 Prozent der ausbildungsinteressierten Jugendlichen können sich hingegen vorstellen, für eine Ausbildung den Wohnort zu wechseln: 33 Prozent sind offen für einen Umzug in ihre unmittelbare Umgebung, weitere 14 Prozent wären bereit, deutschlandweit umzuziehen. Als stärkstes Mobilitätshemmnis werden neben einer starken Bindung an das persönliche Umfeld insbesondere zu hohe Wohnkosten genannt. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Soziale Bindungen und finanzielle Gründe sind die häufigsten Hemmnisse für einen Umzug: 57 Prozent der Jugendlichen, die sich einen Umzug  nicht vorstellen können, möchten in der Nähe ihrer Familie, ihres Freundeskreises oder ihres vertrauten Umfelds bleiben. 56 Prozent nennen zu hohe Wohnkosten als Grund für die fehlende Umzugsbereitschaft. Ein ebenfalls häufig genannter Grund sind zu lange und zu teure Heimfahrten, die jeweils 24 Prozent der jungen Menschen an einem Umzug hindern. „Die Bereitschaft junger Menschen, für Ausbildung, Studium oder Beruf den Wohnort zu wechseln, ist ein wichtiger Faktor für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg. Gleichzeitig kann Mobilität dazu beitragen, regionale Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen und Fachkräfte dort zu gewinnen, wo sie gebraucht werden“, erklärt IAB-Forscher Gökay Demir.

Umzugsbereit sind vor allem Jugendliche mit einem höheren Schulabschluss, der in der Regel mit einem höheren Alter einhergeht: 64 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten können sich einen Wohnortwechsel vorstellen, im Gegensatz zu 38 Prozent der Jugendlichen in Abschlussklassen an Hauptschulen. 55 Prozent der Hauptschülerinnen und Hauptschüler nehmen dabei die Wohnkosten als häufigste Hürde für einen Umzug wahr. Etwas ältere Jugendliche, die einen höheren Abschluss anstreben, nennen hingegen häufiger soziale Gründe, wie etwa die Nähe zum persönlichen Umfeld als Hinderungsgrund.

„Um die Mobilität junger Menschen zu fördern, sind gezielte und frühzeitige Beratungsangebote sowie finanzielle Förderinstrumente wie Berufsausbildungsbeihilfe und Wohngeld neben Mobilitätszuschüssen wichtig“, ordnet IAB-Forscherin Anna Heusler ein. Darüber hinaus könnten Angebote zur sozialen Integration am neuen Wohnort und die Vermittlung von bezahlbarem Wohnraum die Hemmschwellen junger Menschen überwinden helfen.

Die Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ basiert auf einer Befragung von etwa 6.300 Jugendlichen der Abschlussklassen 2024, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Anspruch genommen haben. Für die Stichprobenziehung wurden Informationen aus den Registerdaten der BA genutzt. Jugendliche ohne bisherigen Kontakt zur BA sind in den Daten nicht enthalten.

Die Studie ist abrufbar unter https://iab-forum.de/was-ausbildungsinteressierte-jugendliche-an-einem-umzug-hindert/

Obwohl sich die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) rasch in der Arbeitswelt verbreitet, verzichteten zwei Drittel der Betriebe im zweiten Halbjahr 2025 auf deren Einsatz. 88 Prozent dieser Betriebe sahen keine passenden Anwendungsmöglichkeiten. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Selbst wenn KI zahlreiche Tätigkeiten in einem Betrieb betreffen oder beschleunigen könnte, verzichten 85 Prozent der Betriebe auf die Implementierung entsprechender Technologien, weil sie keine entsprechende Einsatzmöglichkeit sehen. Bei Betrieben, deren Tätigkeiten sich durch KI am wenigsten beschleunigen ließen, liegt der Anteil mit 91 Prozent nur geringfügig höher.

Diese geringe Diskrepanz ist umso bemerkenswerter, wenn man alle Betriebe betrachtet. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede bei der tatsächlichen Nutzung: In der Gruppe mit dem größten KI-Potenzial bei den im Betrieb durchgeführten Tätigkeiten nutzen 41 Prozent KI, in der Gruppe mit dem geringsten Potenzial nur 13 Prozent. „Ein Teil des KI-Potenzials scheint somit bislang noch ungenutzt oder nicht in konkrete betriebliche Anwendungsfälle übersetzt“, erklärt IAB-Forscher Christian Kagerl.

Jeweils rund ein Drittel der Betriebe bewertet fehlendes Wissen, fehlende Fachkräfte, inkompatible IT-Systeme und nicht verfügbare oder unzureichende Daten als Grund für die Nichtnutzung von KI. Im verarbeitenden Gewerbe werden diese technischen und organisationalen Hürden deutlich häufiger genannt als im Dienstleistungssektor. In der Industrie dürften sich KI-Anwendungen schwieriger in bestehende Produktionsprozesse und IT-Infrastrukturen integrieren lassen.

Rechtliche Unsicherheiten und Datenschutzbedenken werden häufig gemeinsam als Hindernisse für die KI-Nutzung genannt. Dies trifft auf circa ein Drittel der Betriebe ohne KI-Nutzung zu. Besonders häufig werden diese Überlegungen im Finanz- und Gesundheitswesen genannt; Branchen, in denen rechtliche Vorgaben und Datenschutz eine wichtige Rolle spielen.

 Die effizientesten und vielversprechendsten Anwendungen von KI sind oft spezifisch für den jeweiligen Betrieb. „Es empfiehlt sich für die Betriebe, KI anhand konkreter Aufgaben zu erproben und so ihr mögliches Potenzial auszuloten“, so Kagerl. „Da sich die Fähigkeiten der KI-Modelle laufend weiterentwickeln, können schnell neue Einsatzmöglichkeiten entstehen.“

 Die Studie ist abrufbar im IAB-Forum unter https://iab-forum.de/weshalb-die-meisten-betriebe-kuenstliche-intelligenz-noch-nicht-nutzen/.  

Die Regelungen zur Fachkräfteeinwanderung wurden seit 2023 schrittweise reformiert. Rund eineinhalb Jahre nach Abschluss der Reformen zeigen aktuelle Befunde, dass die große Mehrheit der deutschen Betriebe nach wie vor keine Arbeitskräfte aus Drittstaaten rekrutiert. 57 Prozent der Betriebe wären allerdings bereit, Arbeitskräfte aus Staaten außerhalb der EU ohne anerkannten Berufsabschluss einzustellen. Das ergibt sich aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im dritten Quartal 2025 haben rund 4 Prozent aller deutschen Betriebe angegeben, in den vergangenen 12 Monaten Arbeitskräfte aus Drittstaaten eingestellt zu haben. Unter den Betrieben, die im Erhebungszeitraum aktiv nach Arbeitskräften gesucht haben, rekrutierten ebenfalls nur wenige - nämlich 6 Prozent - aus Drittstaaten. "Für die große Mehrheit der Betriebe stellt die Rekrutierung von Arbeitskräften aus dem Ausland, uns insbesondere aus Drittstaaten, weiterhin eher eine Ausnahme dar", so Annette Jacoby, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich "Migration, Integration und Internationale Arbeitsmarktforschung".

Die Rekrutierung aus Drittstaaten konzentriert sich dabei auf größere Betriebe: Nur 2 Prozent der Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten haben in den vergangenen zwölf Monaten Arbeitskräfte aus Drittstaaten eingestellt. Bei Betrieben mit 50 bis 249 Beschäftigten waren es 12 Prozent, bei Betrieben mit 250 und mehr Beschäftigten 16 Prozent. Am häufigsten rekrutiert wurden Menschen in den Branchen Gastgewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Bereich Handel und Verkehr.

Mehr als die Hälfte der deutschen Betriebe wäre bereit, Arbeitskräfte aus Drittstaaten ohne anerkannte Qualifikation einzustellen. Die Einstellungsbereitschaft ist insbesondere dann gegeben, wenn Berufserfahrung vorliegt: 24 Prozent der Betriebe würden Arbeitskräfte ohne anerkannten Abschluss einstellen, wenn diese über einschlägige Erfahrungen verfügen. 19 Prozent wären dazu sogar uneingeschränkt bereit. 7 Prozent der Betriebe sind zur Einstellung bereit, wenn der Abschluss für die konkrete Tätigkeit ohnehin nicht erforderlich ist. Ist die Anerkennung erst noch nachzuholen, liegt die Einstellungsbereitschaft der Betriebe bei 5 Prozent.

Sprachbarrieren, Ungewissheit über die Qualifikation sowie die Zufriedenheit mit dem einheimischen Arbeitskräfteangebot werden als häufigste Gründe für die Nicht-Rekrutierung aus Drittstaaten genannt. Bei Betrieben mit Rekrutierungserfahrung aus Drittstaaten hingegen werden behördliche Hürden und Probleme bei der Anerkennung von Abschlüssen als Hemmnis genannt. Sprachbarrieren waren auch hier ein wichtiges Hindernis. „Begleitende Maßnahmen wie vorbereitende Sprachförderung oder eine betriebsnahe Qualifikationsberatung wären nötig, um den rechtlichen Rahmen des Gesetzes zur Fachkräfteeinwanderung wirksam werden zu lassen“, bilanziert IAB-Forscherin Jacoby.

Die Analysen basieren auf der IAB-Stellenerhebung, einer regelmäßigen repräsentativen Befragung des IAB. Die Befragung erfasst jährlich rund 15.000 Betriebe und Verwaltungen aller Wirtschaftszweige und Größenklassen in Deutschland. Die Studie ist abrufbar unter: https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-19.pdf.

Ein allgemeiner Beschäftigungseinbruch in Berufen mit hohem KI-Einfluss bleibt bisher aus. Bei jungen Beschäftigten zeigt sich indes ein – im Verhältnis zur Bedeutung der schwachen Konjunktur – zwar geringer, jedoch zunehmend negativer Zusammenhang. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Insgesamt entwickelte sich die Vollzeitbeschäftigung in Berufen mit hoher KI-Betroffenheit seit 2022 günstiger als in Berufen mit weniger KI-Betroffenheit. Das Beschäftigungswachstum fiel in KI-betroffenen Berufen bei den 30- bis 39-Jährigen um fast 6 Prozentpunkte und bei den 40- bis 64-Jährigen um rund 5 Prozentpunkte höher aus als in weniger KI-betroffenen Berufen. Bei den 20- bis 29-Jährigen hingegen zeigt sich zuletzt ein zunehmend negativer Zusammenhang: Die Vollzeitbeschäftigung in dieser Altersgruppe ging in stark KI-betroffenen Berufen um 1,2 Prozentpunkte stärker zurück als in weniger betroffenen Berufen.

Bei den 20- bis 29-Jährigen geht eine höhere KI-Betroffenheit mit einer leicht negativen Beschäftigungsentwicklung einher. Der Zusammenhang ist jedoch statistisch nicht signifikant, verstärkt sich aber über die Zeit. Demgegenüber geht die wirtschaftliche Schwächephase mit einem deutlichen und sich über die Jahre verstärkenden Beschäftigungsrückgang einher. „Vor allem die Wirtschaftsschwäche der letzten Jahre hat zu einer sinkenden Beschäftigung von jungen Beschäftigten beigetragen, während der Einfluss von KI unterm Strich eine eher untergeordnete Rolle gespielt haben dürfte,“ berichtet IAB-Forscher Oliver Schlenker. Die Konjunkturanfälligkeit ist bei jungen Beschäftigten besonders ausgeprägt: Ihre Beschäftigung ging in Berufen in wirtschaftlich schwächelnden Sektoren zwischen 2022 und 2025 um 4,2 Prozent zurück.

Ein mögliches KI-Warnsignal zeigt sich allerdings im Verarbeitenden Gewerbe sowie in nicht akademisch geprägten Berufen, obwohl Letztere im Durchschnitt weniger KI-betroffen sind als akademische Berufe. In beiden Bereichen geht bei den 20- bis 29-Jährigen eine höhere KI-Betroffenheit mit einer negativen Beschäftigungsentwicklung einher. „Entgegen der öffentlichen Diskussion um die Einstiegsprobleme junger Akademikerinnen und Akademiker lenken die Analysen den Blick eher auf nichtakademisch geprägte Berufe und das Verarbeitende Gewerbe,“ erklärt IAB-Forscher Michele Dinelli.

„Eine höhere KI-Betroffenheit bedeutet nicht zwingend eine schwächere Beschäftigungsentwicklung. Angesichts der äußerst dynamischen Entwicklung sollte KI aber als ein weiterer möglicher Einflussfaktor über 2025 hinaus weiter beobachtet werden,“ konstatiert IAB-Vizedirektorin Melanie Arntz.

Die Studie ist abrufbar im IAB-Forum unter www.iab-forum.de/ki-als-jobkiller-fuer-berufseinsteiger-entwarnung-mit-vorbehalt

2027 kommt es in einem Großteil der Bundesländer zu einem Beschäftigungsrückgang. Einzig Berlin mit 0,7 Prozent sowie Brandenburg und Niedersachsen mit jeweils 0,1 Prozent erzielen noch Beschäftigungszuwächse. Die Arbeitslosigkeit steigt hingegen in zehn Bundesländern, wobei sich die Arbeitslosenquoten allerdings kaum ändern dürften. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Regionalprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Die aktuelle Regionalprognose zeigt sowohl für West- als auch Ostdeutschland einen Beschäftigungsrückgang von 0,1 Prozent. Die stärksten Beschäftigungsverluste werden für das Saarland mit 1,3 Prozent, für Thüringen mit 0,7 Prozent sowie für Bremen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 0,6 Prozent erwartet.

Die anhaltende Wirtschaftsschwäche der vergangenen Jahre hinterlässt nach wie vor Spuren, wenngleich sich die Dynamik steigender Arbeitslosigkeit deutlich abschwächt.Die einzelnen Bundesländer zeigen dabei eine sehr unterschiedliche Entwicklung. Rückgänge werden für Mecklenburg-Vorpommern mit 3,9 Prozent und Thüringen mit 1,8 Prozent erwartet. Auch im Saarland, in Bayern, Brandenburg und Bremen ist voraussichtlich mit rückläufigen Arbeitslosenzahlen zu rechnen. Die stärksten Zuwächse bei der Arbeitslosigkeit werden für Sachsen mit 1,9 Prozent, gefolgt von Berlin mit 1,8 Prozent und Schleswig-Holstein mit 1,7 Prozent prognostiziert. „Trotz verbesserter Konjunkturaussichten zeigt sich auf den regionalen Arbeitsmärkten noch keine generelle Trendwende“, so IAB-Forscherin Anja Rossen.

Auf Ebene der Bundesländer weist nach wie vor Bayern mit 4,1 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote auf, während die Stadtstaaten Bremen mit 11,3 Prozent und Berlin mit 10,6 Prozent weiterhin durch die höchsten Quoten gekennzeichnet sind. In sieben der 16 Bundesländer entspricht die Arbeitslosenquote 2027 der des Vorjahres. Die stärkste Veränderung mit einem Rückgang von 0,3 Prozentpunkten auf 7,6 Prozent wird für Mecklenburg-Vorpommern erwartet.

Sinkende Beschäftigungszahlen und steigende Arbeitslosigkeit verzeichnen besonders Regionen, in denen das Verarbeitende Gewerbe stark vertreten ist. „Die ungünstige Lage im Verarbeitenden Gewerbe ist auf die strukturellen Herausforderungen in der Branche  zurückzuführen, denen die jüngste konjunkturelle Aufhellung bisher zu wenig entgegensetzen kann“, erläutert IAB-Forscherin Sarah Kuhn. „Besonders die Automobilindustrie steht unter verstärktem Anpassungsdruck.“ Neben der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriegüter auf dem Weltmarkt wird zunehmend auch der demografische Wandel spürbar. Sinkende Beschäftigungs- und Arbeitslosenzahlen verzeichnen beispielsweise Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, Regionen mit einer vergleichsweise ungünstigeren demografischen Entwicklung.

Die IAB-Regionalprognose ist abrufbar unter: https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-18.pdf.

Eine Übersicht zur Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der Arbeitslosen differenziert nach Rechtskreisen und der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sowie der Arbeitslosenquote für Bundesländer und Arbeitsagenturbezirke finden Sie hier: https://iab.de/daten/regionale-arbeitsmarktprognosen/.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt im September leicht zu. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt um 0,1 Punkte auf 99,6 Punkte. Der Anstieg ist allein auf eine Verbesserung der Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit zurückzuführen, die Beschäftigungsperspektive ist dagegen negativ. Das European Labour Market Barometer stagniert im September bei 99,9 Punkten.

Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit in Deutschland hat mittlerweile den negativen Bereich fast verlassen: Sie steigt um 0,4 Punkte auf 99,9 Punkte im September. Die Beschäftigungskomponente sinkt hingegen mit einem Minus von 0,1 Punkten auf 99,3 Punkte weiter in den negativen Bereich. „Die Aussichten für die Beschäftigung sind schwächer als für die Arbeitslosigkeit: Der Arbeitsmarkt schrumpft“, ordnet Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB, die Entwicklungen ein. Das sei eine Folge des demographischen Rückgangs beim Arbeitskräftepotenzial. Die Konjunktur habe sich dagegen zwar gefestigt, aber belastend wirken nach wie vor die hohe Unsicherheit und Strukturprobleme aufgrund der tiefgreifenden Transformation vor allem in der Industrie.

Das European Labour Market Barometer stagniert im September bei 99,9 Punkten. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB verbleibt damit knapp unter der neutralen Marke von 100 Punkten. „Eine Krise gibt es nicht im europäischen Arbeitsmarkt. Aber mehr als Stagnation eben auch nicht,“ berichtet Weber. Der europäische Arbeitsmarkt zeige sich zwar widerstandsfähig, aber angesichts von Belastungen durch Handel und Energie gebe es keinen klaren Aufschwung.

Datengrundlage

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein seit November 2008 bestehender Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert.

Das European Labour Market Barometer ist ein monatlicher Frühindikator, der auf einer seit Juni 2018 gemeinsam von den 18 Arbeitsverwaltungen und dem IAB durchgeführten Befragung unter den lokalen oder regionalen Arbeitsagenturen der teilnehmenden Länder basiert. Dazu zählen: Belgien (Deutschsprachige Gemeinschaft, Wallonien), Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien und Zypern.

Während Komponente A des IAB-Arbeitsmarktbarometers und des European Labour Market Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus diesen beiden Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert der beiden Barometer. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Da das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit lernt, kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala der Barometer reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

Zum Download stehen bereit:

- eine Zeitreihe des IAB-Arbeitsmarktbarometers einschließlich seiner Einzelkomponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ unter https://www.iab.de/presse/abzeitreihe (xlsx).  

- eine Grafik mit den aktuellen Werten des IAB-Arbeitsmarktbarometers und seiner Komponenten sowie eine Zeitreihengrafik unter https://iab.de/daten/iab-arbeitsmarktbarometer/.  

Eine Zeitreihe des European Labour Market Barometer einschließlich seiner Einzelkomponenten für alle beteiligten Arbeitsverwaltungen ist unter www.iab.de/Presse/elmb-components (xlsx) abrufbar. 

Mehr zum Europäischen Arbeitsmarktbarometer findet sich unter https://iab.de/en/daten/european-labour-market-barometer/.

Weitere Information zum Arbeitskräfteknappheits-Index des IAB finden Sie unter https://iab.de/daten/arbeitskraefteknappheits-index/

Die Konjunktur hat sich nach Jahren der Wirtschaftsschwäche zuletzt stabilisiert. Die Fiskalpakete und der Export beleben die Wirtschaft, doch die Beschäftigung gerät durch die demographische Schrumpfung unter Druck. Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt in diesem Jahr um 210.000 Personen, 2027 wird sie um 140.000 Personen sinken. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Nach einer längeren Schwächephase erreicht die deutsche Wirtschaft wieder einen Wachstumspfad. Für 2026 erwarten die Forschenden ein Jahreswachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,2 Prozent, für 2027 eine Steigerung von 1,0 Prozent. Das weltwirtschaftliche Umfeld entwickelt sich trotz der erneut höheren Energiepreise und der weiteren geopolitischen Unsicherheiten relativ robust. Gleichzeitig bremst der demografische Wandel das Wachstum des Arbeitskräfteangebots und sorgt in Kombination mit niedrigen Nettozuzügen für einen Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials um 70.000 Personen in 2026 sowie 140.000 Personen in 2027.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten geht ebenfalls zurück. 2026 sinkt diese um 70.000 auf 34,89 Millionen Personen und 2027 um 40.000 Personen auf 34,85 Millionen Personen. Die Rückgänge beruhen allein auf der Vollzeitbeschäftigung. „2026 wird damit das erste Jahr seit der Weltfinanzkrise 2009 sein, in dem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nicht mehr wächst“, betont Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Die Erwerbstätigkeit sinkt auch durch Rückgänge bei Selbstständigen und geringfügig Beschäftigten.

Die Zahl der Arbeitslosen steigt 2026 um 50.000 und 2027 um 20.000 Personen. „Klare Verbesserungen sind nicht absehbar, aber mit stabiler Konjunktur dürfte der Anstieg der Arbeitslosigkeit zu einem Ende kommen“, so Weber. Ein Teil des Anstiegs der Arbeitslosigkeit ist auf geänderte Zumutbarkeitsregeln zurückzuführen, da mehr erziehende Leistungsberechtigte als verfügbar und damit als arbeitslos gelten.

Die Branchen entwickeln sich weiterhin gemischt – ein Trend, der schon länger zu beobachten ist. „Die Umbrüche der Transformation in Verbindung mit einem unsicheren Außenhandel aufgrund der US-amerikanischen Zollpolitik und dem Konflikt im Nahen Osten setzen vor allem das Produzierende Gewerbe unter Druck“, ordnet Weber ein. Für 2026 wird daher für diese Branche ein starker Beschäftigungsrückgang von 160.000 Personen prognostiziert, für 2027 ein weiterer Rückgang von 130.000 Personen. Die Lockerung der Schuldenbremse ermöglicht zwar steigende Verteidigungsausgaben, diese kommen jedoch allein der Rüstungsindustrie und deren Zulieferbranchen zugute.

Den höchsten Beschäftigungszuwachs mit 170.000 zusätzlichen Stellen im Jahr 2026 und 150.000 im Jahr 2027 wird es der IAB-Prognose zufolge im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit geben. Das liegt hauptsächlich am Ausbau der Kindertagesbetreuung und an der Alterung der Gesellschaft.

Die Studie lesen Sie hier: https://doku.iab.de/kurzber/2026/kb2026-17.pdf.

Ein begleitendes Interview mit Enzo Weber finden Sie im IAB-Forum: https://iab-forum.de/die-wirtschaft-waechst-aber-der-arbeitsmarkt-schrumpft.

Eine Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Kürzungen beim Elterngeld und beim BAföG, sofern diese nur bestimmte Empfängergruppen treffen und die Leistungen nicht generell reduziert werden. Eltern mit hohem Einkommen oder Vermögen sowie Studierende mit schlechten Leistungen sollen nach Auffassung der Bevölkerung weniger finanzielle Unterstützung erhalten. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).

Pauschale Kürzungen beim Elterngeld und BAföG stoßen lediglich bei 4 Prozent beziehungsweise 1 Prozent der Bevölkerung in Deutschland auf Zuspruch. Einschnitte beim Elterngeld für bestimmte Empfängergruppen befürworten hingegen 80 Prozent der Befragten, 60 Prozent sprechen sich für geringere BAföG-Leistungen für bestimmte Gruppen aus. „Besonders hohe Zustimmung finden Kürzungen bei Gruppen, denen eine geringe Bedürftigkeit oder Leistungsbereitschaft zugeschrieben wird“, so Mark Trappmann, der am IAB das Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung leitet.

37 Prozent halten demnach BAföG-Kürzungen bei Studierenden mit schlechten Leistungen für gerechtfertigt. 21 Prozent unterstützen finanzielle Einsparungen bei Studierenden, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben und 16 Prozent würden Leistungen für diejenigen reduzieren, die Fächer mit schlechten beruflichen Perspektiven belegen.

Beim Elterngeld zeigt sich ebenfalls eine klare Rangfolge: Zwei Drittel der Befragten befürworten Kürzungen für Personen mit größerem Vermögen, etwas mehr als die Hälfte hält Einsparungen bei Personen mit höheren Einkommen für gerechtfertigt.

Unterschiede zeigen sich vor allem zwischen den Generationen: Die Zustimmung zur Kürzung der beiden Leistungen nimmt insgesamt mit zunehmendem Alter deutlich zu. WZB-Forscherin Sandra Leumann kommentiert das so: „Kürzungen stimmen also vor allem diejenigen Altersgruppen zu, die von den Leistungen selbst nicht profitieren“.

Hochschulabsolvent*innen stimmen Einsparungen beim BAföG dagegen seltener zu als Menschen ohne beruflichen Abschluss. Beim Elterngeld sind die Zustimmungswerte zu selektiven Kürzungen wiederum unter den Befragten mit mittlerem Bildungsabschluss am höchsten.

Wähler*innen von Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei lehnen Kürzungen am häufigsten prinzipiell ab. Einig sind sich die Anhänger*innen aller Parteien dagegen bei der relativ hohen Zustimmung zu Kürzungen bei Vermögenden. „Die Debatte dreht sich nicht darum, ob sich Leistungen kürzen lassen. Entscheidend ist viel mehr die Frage, wen solche Kürzungen treffen sollen“, schlussfolgert IAB-Forscher Jonas Aljoscha Weik.

Die Daten wurden im Rahmen der 19. Welle des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) von Februar bis September 2025 mit insgesamt 11.485 Befragten ab 15 Jahren erhoben.

Die Studie ist abrufbar im IAB-Forum unter https://iab-forum.de/bafoeg-und-elterngeld-kuerzen-ja-aber-nicht-fuer-alle