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Dossier

Tarifbindung in Deutschland

Tarifverträge bilden den Rahmen für die Arbeitsbedingungen und Lohnniveaus in Deutschland. Die Anwendung eines kollektivvertraglichen Verbands- oder Flächentarifs bringt sowohl dem Unternehmen als auch den Beschäftigten Vorteile. Dennoch wurde in den vergangenen Jahren die mangelnde Flexibilität von Tarifverträgen und ihre geringe Orientierung an betrieblichen Anforderungen von Unternehmen kritisiert.

Die Infoplattform bietet Literatur, insbesondere zu den Auswirkungen der Tarifbindung auf Löhne, Produktivität und Beschäftigung, Informationen zu Forschungsprojekten sowie Links zur Empirie der Tarifgebundenheit bundesdeutscher Unternehmen.

Die regionalen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zum Thema Tarifbindung finden Sie auf der Infoplattform IAB-Betriebspanel im Kapitel "Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen"

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  • Literaturhinweis

    Interdependenzen zwischen Transformation und Sozialpartnerschaft (2023)

    Hüther, Michael ; Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Hüther, Michael & Hagen Lesch (2023): Interdependenzen zwischen Transformation und Sozialpartnerschaft. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 92, H. 4, S. 85-100. DOI:10.3790/vjh.2023.334388

    Abstract

    "Not only the digital and ecological transformation is having a profound impact on the habits of economic actors and the macroeconomic division of labor, but also demographic change and the threat of de-globalization. In conjunction with the after-effects of exogenous shocks such as the Corona pandemic or the war in Ukraine, the German economy is threatened by a prolonged period of stagflation. Threats of loss may dominate in the short term and obscure the adjustment gains that can be realized in the medium to long term. In this environment, the social partnership has the role of accompanying the necessary change and ensuring a fair balance of interests. This requires close cooperation with company actors. In fact, however, collective bargaining and co-determination only cover a part of the workforce. Where this “dual character” of the German model of industrial relations is not anchored, the reconciliation of interests must be managed through alternative, informal forms of participation. If institutionalized processes are more successful than informal processes, the transformation could lead to a revitalization of co-determination and social partnership." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023 : Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen (2023)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2023): Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023 : Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 76, H. 4, S. 280-295. DOI:10.5771/0342-300x-2023-4-280

    Abstract

    "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Tarifpolitik in der Europäischen Union sind aktuell geprägt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Energiekrise und die rasant steigenden Verbraucherpreise. In der Folge sank die Kaufkraft der Löhne in der EU-27 im vergangenen Jahr um 4,0 % ; für 2023 prognostiziert die Europäische Kommission einen weiteren Reallohnverlust von 0,7 %. Weil inzwischen die Importpreise sinken, geht die Persistenz der Inflation vor allem auf binnenwirtschaftliche Faktoren zurück. Die Daten zeigen, dass die Entwicklung der Tariflöhne die hohen Inflationsraten der vergangenen Monate nicht erklären kann. Mit einem nominalen Wachstum von 2,8 % bewegten sie sich im Jahr 2022 weiterhin im stabilitätskonformen Rahmen. Dies steht im Gegensatz zur Ausweitung der Gewinnmargen, die in erheblichem Umfang zur Binneninflation beiträgt und die Unternehmen zu Gewinnern der Inflation macht. Mitten in der Krise kommt es zu einer problematischen Umverteilung zulasten der Löhne und zugunsten der Kapitaleinkommen. Die europäischen Gewerkschaften haben hierauf zuletzt mit höheren Tarifabschlüssen reagiert. Die derzeit erhöhten Gewinnmargen bieten einen Puffer, um Steigerungen der Lohnstückkosten aufzufangen. Eine Normalisierung der Gewinnmargen ist somit ein möglicher Ausweg, um die Problemlage aus hoher Inflation, fallenden Reallöhnen und Verschiebungen in der funktionalen Einkommensverteilung zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023: Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen (2023)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2023): Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023. Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen. (WSI-Report 86), Düsseldorf, 21 S.

    Abstract

    "Mit einem Rückgang der Reallöhne um 4,0% erlitten die Beschäftigten in der Europäischen Union im Jahr 2022 einen bisher einmaligen Verlust an Kaufkraft. Ursächlich war der rapide Anstieg der Verbraucherpreise, hinter den das Nominallohnwachstum deutlich zurückfiel. Inzwischen wird die Teuerung nicht mehr von den Importpreisen für Energie, sondern von inländischen Faktoren bestimmt. Die gestiegenen Gewinnmargen der Unternehmen sind dabei eine wesentliche Ursache der beharrlichen Inflation. In diesem schwierigen Umfeld ergibt sich für die Gewerkschaften die Herausforderung, die Reallöhne zu sichern – und für die Unternehmen die Verantwortung, durch den Abbau der Übergewinne ihren Beitrag zur Rückkehr auf den stabilitätspolitischen Pfad zu leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konzertiert gegen die Lohn-Preis-Spirale: Tarifpolitischer Bericht 2. Halbjahr 2022 (2023)

    Lesch, Hagen; Eckle, Lennart;

    Zitatform

    Lesch, Hagen & Lennart Eckle (2023): Konzertiert gegen die Lohn-Preis-Spirale. Tarifpolitischer Bericht 2. Halbjahr 2022. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,11), Köln, 32 S.

    Abstract

    "Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch die hohe Inflation verlief das erste Halbjahr 2022 vergleichsweise harmonisch (Lesch, 2022a). Dieser Trend setzte auch im zweiten Halbjahr fort. Das Konfliktbarometer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW-Konfliktbarometer) ermittelt für das gesamte Jahr 2022 im Durchschnitt von 26 untersuchten Tarifkonflikten in 15 Branchen eine Konfliktintensität von 5,3 Punkten, eine maximale Eskalationsstufe von 1,9 und eine Verhandlungsdauer von 3,3 Monaten. Damit verliefen die Tarifverhandlungen deutlich harmonischer als im Jahr 2021. Damals lag die Konfliktintensität mit 11 Punkten je Tarifverhandlung mehr als doppelt so hoch. Die maximale Eskalationsstufe betrug 3,0. Im langjährigen Durchschnitt (2010 bis 2021) lagen die Vergleichswerte bei 8,7 Punkten für die Konfliktintensität, bei 2,4 für die maximale Eskalationsstufe und bei 4,5 Monaten für die Verhandlungsdauer. Die Konfliktintensität gibt an, in welchem Umfang verbale Eskalationsformen (wie Streikdrohungen) und materielle Konflikthandlungen (wie Warnstreiks, Aussperrungen und Streiks) in einem Tarifkonflikt genutzt wurden. Die maximale Eskalationsstufe beschreibt, bis zu welcher Eskalationsstufe sich ein Tarifkonflikt auf einer Skala von 0 bis 7 zuspitzt und die Verhandlungsdauer, über welchen Zeitraum hinweg verhandelt wurde. Allerdings verbergen sich hinter diesem Durchschnittswert große Branchenunterschiede. Während die Tarifparteien in einigen Branchen wie der Chemischen Industrie, der Papiererzeugenden Industrie und den Universitätskliniken (Ärzte), konfliktfrei zum Kompromiss kamen, eskalierten im Flugsektor zwei Konflikte mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bis hin zum Arbeitskampf. Am konfliktreichsten ging es beim Cockpit von Eurowings zu. Hier fielen insgesamt 30 Konfliktpunkte an, dicht gefolgt von den Banken mit 29 Punkten bei den öffentlichen und 28 Punkten bei den privaten Banken. Auf Platz vier folgt das Cockpit der Lufthansa mit 19 Punkten, Platz 5 teilen sich die Eisen- und Stahlindustrie sowie die Metall- und Elektro-Industrie mit jeweils 16 Punkten. Bislang hat sich die Tarifpolitik trotz der hohen Inflation überaus stabilitätskonform gezeigt. Die Tariflohndynamik zieht zwar aktuell leicht an, bleibt aber noch im stabilitätspolitischen Rahmen. Dadurch werden Konflikte mit der Europäischen Zentralbank vermieden, an deren Ende eine Stabilisierungsrezession stehen würde. Im Jahr 2023 stehen für fast 11 Millionen Beschäftigte neue Tarifverhandlungen an. Den Auftakt macht unter anderem der Öffentliche Dienst von Bund und Kommunen, wo die Gewerkschaften 10,5 Prozent mehr Geld fordern, mindestens aber monatlich 500 Euro, was effektiv auf 15 Prozent mehr Geld hinausläuft. Sollten sich die Gewerkschaften mit ihren hohen Forderungen, die weit über die Inflationsrate hinausgehen, durchsetzen, droht 2023 eine Lohn-Preis-Spirale. Es ist zu hoffen, dass die im Rahmen der sogenannten Konzertierten Aktion gegen den Preisdruck von der Bundesregierung angebotenen steuerfreien Einmalzahlungen von den Tarifparteien genutzt werden und die Akteure einer Lohn-Preis-Spirale konzertiert entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Union Bargaining Power and Institutional Investors: Evidence from 20 OECD Countries, 1980–2017 (2023)

    Mohamed, Yasmine; Darcillon, Thibault ;

    Zitatform

    Mohamed, Yasmine & Thibault Darcillon (2023): Union Bargaining Power and Institutional Investors: Evidence from 20 OECD Countries, 1980–2017. In: ILR review, Jg. 76, H. 5, S. 864-889. DOI:10.1177/00197939231181586

    Abstract

    "This article investigates the relationship between the share of assets held by institutional investors relative to GDP and a synthetic index of union bargaining power in 20 OECD countries from 1980 to 2017. Findings from the use of fixed-effects OLS and instrumental variables regressions show that the share of assets held by institutional investors, especially insurance companies and pension funds, is correlated with a decline in union bargaining power. The authors argue that by contributing to significant changes in corporate strategies and governance through potential effects on jobs and wages, institutional investors in most OECD countries may have weakened the influence of trade unions, thereby leading to a higher decentralization of wage bargaining. Mixed evidence is found, however, when investigating the role of complementarity across institutions to explain cross-country heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trade unions and income inequality: Evidence from a panel of European countries (2023)

    Montebello, Roberta; Spiteri, Jonathan ; Von Brockdorff, Philip;

    Zitatform

    Montebello, Roberta, Jonathan Spiteri & Philip Von Brockdorff (2023): Trade unions and income inequality: Evidence from a panel of European countries. In: International Labour Review, Jg. 162, H. 3, S. 481-503. DOI:10.1111/ilr.12373

    Abstract

    "This article examines the relationship between trade unions and rising income inequality observed in advanced economies in recent decades. The role of trade unions in addressing increasing income inequality has been overlooked in empirical studies, despite its theoretical ambiguity. The baseline empirical model, estimated for 26 European countries from 2005 to 2018, specifies income inequality as a function of the trade union density rate, its squared value, and a set of control variables. Labour market institutions, other than unions, are incorporated into the model to assess the distributional effects of union density within the entire institutional framework. The authors find that union density has a statistically significant and persistent inverted U-shaped relationship with income inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? (2023)

    Prümer, Stephanie; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Prümer, Stephanie & Claus Schnabel (2023): Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 9, S. 613-618. DOI:10.2478/wd-2023-0172

    Abstract

    "Ein Vergleich der Arbeitsbedingungen im öffentlichen und privaten Sektor zeigt, dass beim Staat vor allem die Arbeitszeitregelungen beschäftigtenfreundlicher sind und der Schutz der Arbeitskräfte durch Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung umfassender ausfällt. Doch bei der Entlohnung bietet der Staat nur für Frauen Vorteile, während Männer sich in der Privatwirtschaft besserstellen als bei öffentlichen Arbeitgebern. Um im zunehmenden Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können, sollte der öffentliche Dienst seine Bedeutung als Arbeitgeber stärker herausstellen, seine Attraktivität weiter steigern und vermehrt versuchen, Beschäftigte zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prümer, Stephanie;
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  • Literaturhinweis

    Unionization of retired workers in Europe (2023)

    Pyka, Vinzenz; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Pyka, Vinzenz & Claus Schnabel (2023): Unionization of retired workers in Europe. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 128), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen eine untererforschte Gruppe: Rentner in Gewerkschaften. Basierend auf repräsentativen Individualdaten für 19 europäische Länder finden wir, dass der Rentneranteil in Gewerkschaften und der gewerkschaftliche Organisationsgrad von Rentnern zwischen 2008 und 2020 gestiegen sind. Ökonometrische Analysen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer gewerkschaftlichen Mitgliedschaft für Rentner im Durchschnitt 17 Prozentpunkte geringer ausfällt als für Beschäftigte. Diese Erkenntnis ist vereinbar mit "social custom"-Modellen und Kosten-Nutzen-Überlegungen. Wir finden zudem, dass sich einige Determinanten der gewerkschaftlichen Mitgliedschaft zwischen aktiven und verrenteten Arbeitskräften unterscheiden und dass die üblichen Mitgliedschaftsmodelle besser die gewerkschaftliche Organisierung von aktiven als von verrenteten Arbeitskräften erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stärkere Tarifbindung als Instrument zur Erhöhung der Löhne in Ostdeutschland? (2023)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2023): Stärkere Tarifbindung als Instrument zur Erhöhung der Löhne in Ostdeutschland? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 30, H. 5, S. 3-7.

    Abstract

    "Als ein Weg zur Verringerung der noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland wird häufig eine Erhöhung der Tarifbindung in den ostdeutschen Ländern gesehen. Hierfür werden von Gewerkschaften und vielen Politiker*innen auch gesetzliche Maßnahmen eingefordert. Tatsächlich ist die Tarifbindung aber nicht nur in Ostdeutschland, sondern auch in Westdeutschland verhältnismäßig gering. Dies deutet darauf hin, dass viele Arbeitgeber*innen keinen Vorteil im Beitritt zu Tarifverträgen sehen. Will man die Tarifbindung erhöhen, muss man deswegen vor allem die Anreize hierfür erhöhen, beispielsweise durch stärkere Berücksichtigung von Unterschieden in der Leistungsfähigkeit ostdeutscher Betriebe in den Tarifverträgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Informationen zum Arbeitszeitmanagement und zur Tarifbindung in den rheinland-pfälzischen Betrieben im Jahr 2022 (2023)

    Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2023): Informationen zum Arbeitszeitmanagement und zur Tarifbindung in den rheinland-pfälzischen Betrieben im Jahr 2022. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 05/2023), Mainz, 8 S.

    Abstract

    "Dieser Steckbrief informiert für das Jahr 2022 zum Arbeitszeitmanagement und zur Tarifbindung in den rheinland-pfälzischen Betrieben. Dabei wird zunächst insbesondere auf Regelungen und Vereinbarungen zur Erbringung der Arbeitszeit und zu Arbeitszeitkonten sowie auf den finanziellen bzw. zeitlichen Ausgleich erbrachter Überstunden eingegangen. Zudem wird die betriebliche Tarifbindung und deren Beschäftigtenreichweite berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in fast allen Betrieben üblich war, geleistete Überstunden mittels eines Freizeitausgleichs oder einer Vergütung zu kompensieren. Darüber hinaus waren Möglichkeiten zur Mobilarbeit, Regelungen zu Vertrauensarbeitszeiten und zu Arbeitszeitkonten unter den Betrieben in Rheinland-Pfalz vergleichsweise weit verbreitet. Hinsichtlich der betrieblichen Tarifbindung ist über die Jahre ein Rückgang zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz war im Jahr 2022 noch immer die Hälfte aller Beschäftigten in Rheinland-Pfalz in tarifvertraglich gebundenen Betrieben tätig. Bei einem weiteren Fünftel orientierte sich der Betrieb an tarifvertraglichen Regelungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der siebenundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2023)

    Zitatform

    (2023): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der siebenundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Reihe Forschungsberichte / Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg 47), Potsdam, 95 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels für das Land Brandenburg präsentiert. Dies sind die Betriebs- und die Beschäftigungsstruktur (Kapitel 3 und 4), Beschäftigungsentwicklung und Arbeitskräftebedarf (Kapitel 6), die betriebliche Aus- bzw. Weiterbildung (Kapitel 7 und 8), Löhne (Kapitel 9) und Tarifbindung (Kapitel 11) sowie Fragen von Investitionen und Innovationen (Kapitel 13). Das Thema Arbeitszeiten wird in diesem Jahr um Befunde zu betrieblichen Regelungen zum mobilen Arbeiten/Homeoffice erweitert (Kapitel 10). Erkenntnisse zu den Leitungsstrukturen in der brandenburgischen Wirtschaft werden in Kapitel 12 dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der diesjährigen Befragung auf den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Dabei wurde insbesondere die wirtschaftliche Betroffenheit der brandenburgischen Betriebe thematisiert. Die Befunde zu diesem Themenkomplex finden sich in Kapitel 5." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trade Unions, Bargaining Coverage and Low Pay: A Multilevel Test of Institutional Effects on Low-Pay Risk in Germany (2022)

    Benassi, Chiara ; Vlandas, Tim ;

    Zitatform

    Benassi, Chiara & Tim Vlandas (2022): Trade Unions, Bargaining Coverage and Low Pay: A Multilevel Test of Institutional Effects on Low-Pay Risk in Germany. In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 6, S. 1018-1037. DOI:10.1177/09500170211024467

    Abstract

    "Employment relations scholars argue that industrial relations institutions reduce low pay among the workforce, while the insider-outsider literature claims that unions contribute to increase the low-pay risk among non-union members. This article tests these expectations by distinguishing, respectively, between the individual effect of being a union member or covered by collective agreements and the sectoral effect of strong trade unions or encompassing collective agreements. Findings from multilevel logistic regression analyses of the German Socio-Economic Panel reveal that unions and bargaining coverage have distinct effects at individual and sectoral level. The analysis of their cross-level interactions provides partial support to both the insider-outsider approach, since non-union members are more exposed to the risk of low pay in highly unionized sectors, and to the power resource perspectives, since the probability of being in low pay in sectors with encompassing collective agreements decreases also for those workers who are not covered by them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2021 (2022)

    Ellguth, Peter; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Ellguth, Peter & Susanne Kohaut (2022): Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2021. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 4, S. 328-336., 2022-03-01. DOI:10.5771/0342-300X-2022-4-328

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden – wie in den Vorjahren – aktuelle Ergebnisse zur Tarifbindung und der Existenz betrieblicher Interessenvertretungen in Deutschland präsentiert. Die Befunde basieren auf den jüngst erhobenen Daten des IAB-Betriebspanels, das vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) als alljährliche Befragung durchgeführt wird und als einzige repräsentative Datenquelle entsprechende Auskünfte in einer langen Zeitreihe für die Gesamtwirtschaft liefert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    The role of wage bargaining institutions in the Phillips curve flattening (2022)

    Francesco, De Palma; Yann, Thommen; Samuel, Ligonnière; Jamel, Saadaoui;

    Zitatform

    Francesco, De Palma, Ligonnière Samuel, Saadaoui Jamel & Thommen Yann (2022): The role of wage bargaining institutions in the Phillips curve flattening. (Documents de travail / Bureau d’Économie Théorique et Appliquée 2022-21), Strasbourg, 34 S.

    Abstract

    "We investigate the role of collective wage bargaining institutions on the relationship between wage growth and unemployment, that is, the wage Phillips curve. Based on a labour market model with frictions and collective bargaining, we hypothesize that when the economy deteriorates, wages fall less in parts of the economy covered by collective wage agreements negotiated by trade unions at a centralized level than in economies with bargaining fully decentralized within companies. We move from theory to empirical analysis using regional NUTS-2 data from European countries, which show evidence that the wage Phillips curve flattens when unemployment is high—and gets steeper when the labor market is overheated —, in economies where the sectoral or cross-sectoral levels play a role in the collective wage bargaining. We also find that from a level of centralization intermediate between the company and the sector levels, the wage Phillips curve is twice as flat." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2021: Ergebnisse der 26. Welle (2022)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Wittbrodt, Linda; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Monika Putzing & Linda Wittbrodt (2022): Betriebspanel Berlin 2021. Ergebnisse der 26. Welle. Berlin, 102 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels dargelegt. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Berliner Wirtschaft (Kapitel 3), zur Beschäftigungsentwicklung, also der Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie Beschäftigungsaussichten (Kapitel 6), zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 7). Diese werden ergänzt um Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Ausbildung (Kapitel 8) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 10). Die Ergebnisse zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind dies Daten zur Betroffenheit der Berliner Wirtschaft von der Corona-Krise (Kapitel 4), zur Verbreitung von Homeoffice (Kapitel 5) sowie zu den Erfahrungen der Betriebe mit der Nutzung von digitalen Formaten in der Weiterbildung (Kapitel 9)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany (2022)

    Goerke, Laszlo ; Huang, Yue ;

    Zitatform

    Goerke, Laszlo & Yue Huang (2022): Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany. (CESifo working paper 9868), München, 50 S.

    Abstract

    "Using panel data from 1985 to 2019, we provide the first comprehensive investigation of the relationship between trade union membership and job satisfaction in Germany. Cross-sectional analyses reveal a negative correlation, while fixed effects estimates indicate an insignificant relationship. This is also true if we incorporate information on collective bargaining coverage or the existence of works councils in subsamples for which this data is available. To address the endogeneity of union membership, we generate information on the union density individuals faced in their industry and region. This time-variant IV suggests no causal impact of individual union membership on job satisfaction. Finally, using different estimation models, we investigate whether the effects vary by gender, age, birth year, and employment status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany (2022)

    Goerke, Laszlo ; Huang, Yue ;

    Zitatform

    Goerke, Laszlo & Yue Huang (2022): Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany. In: Labour Economics, Jg. 78. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102238

    Abstract

    "Using panel data from 1985 to 2019, we provide the first comprehensive investigation of the relationship between trade union membership and job satisfaction in Germany. Cross-sectional analyses reveal a negative correlation, while fixed effects estimates indicate an insignificant relationship. This is also true if we incorporate information on collective bargaining coverage or the existence of works councils in subsamples for which this data is available. To address the endogeneity of union membership, we generate information on the union density individuals faced in their industry and region. This time-variant IV suggests no causal impact of individual union membership on job satisfaction. Finally, using different estimation models, we investigate whether the effects vary by gender, age, birth year, and employment status." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (2022)

    Hirsch, Boris ; Lentge, Philipp; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris, Philipp Lentge & Claus Schnabel (2022): Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 123), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "In Deutschland zahlen Arbeitgeber traditionell den gleichen Tariflohn für Gewerkschaftsmitglieder und -nichtmitglieder im selben Betrieb, um letztere von einem Gewerkschaftsbeitritt abzuhalten. Mit aktuellen Daten aus der Verdienststrukturerhebung untersuchen wir, welche Arbeitnehmer in tarifgebundenen Betrieben heute noch individuell von tariflich vereinbarten Gewerkschaftslöhnen profitieren, welche Arbeitnehmer davon nicht mehr abgedeckt werden, und was dies für deren Entlohnung bedeutet. Wir zeigen, dass ungefähr 9 Prozent der Arbeitskräfte in tarifgebundenen Betrieben keine individuelle Abdeckung (und damit keinen Gewerkschaftslohn) mehr erfahren. Ökonometrische Analysen mit unbedingten Quantilsregressionen und Firmenfixe-Effekte-Schätzungen machen deutlich, dass das Fehlen einer individuellen Abdeckung durch Tarifverträge für die meisten Arbeitskräfte substanzielle Auswirkungen auf ihre Entlohnung hat. Nicht gewerkschaftlich organisierte Niedriglöhner und solche auf unteren Hierarchieebenen leiden besonders, weil ihre Arbeitgeber davon absehen, die Tariflöhne auf sie anzuwenden, um geringere Löhne zahlen zu können. Dieses Vorgehen gefährdet das gewerkschaftliche Ziel, alle benachteiligten Arbeitskräfte zu schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Foreign ownership and centralized collective bargaining: Direct and indirect influences (2022)

    Jirjahn, Uwe ;

    Zitatform

    Jirjahn, Uwe (2022): Foreign ownership and centralized collective bargaining: Direct and indirect influences. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 64, H. 1, S. 101-123. DOI:10.1177/00221856211056091

    Abstract

    "Using firm-level data from Germany, this study examines the link between foreign ownership and the coverage by centralized (multi-employer) bargaining agreements. Conforming to theoretical considerations, the empirical analysis shows that it is important to distinguish between a direct and an indirect influence of foreign ownership on centralized collective bargaining. The direct influence of foreign ownership lowers the probability that a firm is covered by a centralized agreement. The indirect influence works through the unionization of the workforce. If the size of the firm does not exceed a critical level, the indirect influence counteracts the direct influence. Foreign ownership leads to a higher share of union members which, in turn, has a positive influence on the coverage by a centralized agreement. However, in very large firms the indirect influence appears to be negative. Foreign ownership is associated with a lower share of union members." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The German Model of Industrial Relations: Balancing Flexibility and Collective Action (2022)

    Jäger, Simon; Noy, Shakked ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Jäger, Simon, Shakked Noy & Benjamin Schoefer (2022): The German Model of Industrial Relations: Balancing Flexibility and Collective Action. (IZA discussion paper 15500), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We give an overview of the "German model" of industrial relations. We organize our review by focusing on the two pillars of the model: sectoral collective bargaining and firm-level codetermination. Relative to the United States, Germany outsources collective bargaining to the sectoral level, resulting in higher coverage and the avoidance of firm-level distributional conflict. Relative to other European countries, Germany makes it easy for employers to avoid coverage or use flexibility provisions to deviate downwards from collective agreements. The greater flexibility of the German system may reduce unemployment, but may also erode bargaining coverage and increase inequality. Meanwhile, firm-level codetermination through worker board representation and works councils creates cooperative dialogue between employers and workers. Board representation has few direct impacts owing to worker representatives' minority vote share, but works councils, which hold a range of substantive powers, may be more impactful. Overall, the German model highlights tensions between efficiency-enhancing flexibility and equity-enhancing collective action." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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