Arbeitsmarkt Kinderbetreuung
Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Qualitativ hochwertige und ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden von Eltern verstärkt eingefordert. Was bedeutet das für die Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen? Wie ist ihre Arbeitssituation und wie gestaltet sich die Diskussion um die Professionalisierung der Fachkräfte? Dieses Themendossier stellt Literatur- und Projektnachweise und weiterführende Links zu den Qualifikationsanforderungen und dem Fachkräftebedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zusammen. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Literaturhinweis
Kita-Fachpersonal in Europa: Ausbildungen und Professionsprofile (2010)
Zitatform
Oberhuemer, Pamela & Inge Schreyer (2010): Kita-Fachpersonal in Europa. Ausbildungen und Professionsprofile. Opladen: Budrich, 522 S.
Abstract
"In einem europäischen Kontext der rasanten Ausweitung frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote stellt sich die Qualitätsfrage immer dringlicher. Das pädagogische Fachpersonal ist dabei ein Schlüsselfaktor. Wer arbeitet in frühpädagogischen Tageseinrichtungen in den 27 Ländern der Europäischen Union? Wie sehen die Qualifikationsanforderungen aus? Welche Ausbildung haben Gruppen- und Einrichtungsleitung? Sind die Professionsprofile vergleichbar? Welche Möglichkeiten der professionellen Weiterentwicklung werden angeboten? Vor welchen aktuellen beruflichen Herausforderungen stehen die Pädagoginnen und Pädagogen? Das Projekt seepro (Systeme der Elementarerziehung und Professionalisierung in Europa) am Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München, das durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, ist diesen Fragen nachgegangen. Dieses Buch stellt die Projektergebnisse vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Droht ein Personalnotstand?: der U3-Ausbau und seine personellen Folgen. Empirische Analysen und Modellrechnungen. Zusammenfassung einer im Auftrag der "Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte" (WiFF) erstellten Expertise von Thomas Rauschenbach und Matthias Schilling (2010)
Rauschenbach, Thomas; Schilling, Matthias;Zitatform
Rauschenbach, Thomas & Matthias Schilling (2010): Droht ein Personalnotstand? Der U3-Ausbau und seine personellen Folgen. Empirische Analysen und Modellrechnungen. Zusammenfassung einer im Auftrag der "Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte" (WiFF) erstellten Expertise von Thomas Rauschenbach und Matthias Schilling. München, 60 S.
Abstract
"Im Gesamtbild wird erheblich mehr Personal für den U3-Bereich benötigt. Dies ist eine Herausforderung für die Zuständigen in den Ländern und Kommunen und zugleich eine Chance für Frauen - und künftig wohl vermehrt auch für Männer - , die in ein Berufsfeld mit Zukunft einsteigen wollen. Die Autoren verdeutlichen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, den Personalengpässen frühzeitig entgegenzuwirken. Die Studie im Auftrag der WiFF bereitet das verfügbare Datenmaterial auf und legt entsprechende Berechnungen vor. Sie vergleicht die Situation in den Bundesländern. Sie nennt auch Strategien für ein erfolgversprechendes Vorgehen gegen den drohenden Personalmangel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anschlussfähige Bildungswege in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern: Ergebnisse einer Interviewstudie mit Leitungen von Fachschulen und Berufsfachschulen (2010)
Rudolph, Brigitte;Zitatform
Rudolph, Brigitte (2010): Anschlussfähige Bildungswege in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Ergebnisse einer Interviewstudie mit Leitungen von Fachschulen und Berufsfachschulen. (WiFF-Studien 02), München, 49 S.
Abstract
"Die Analyse der mit Schulleiterinnen und Schulleitern geführten Interviews zeigt, dass die derzeit viel diskutierte Anschlussfähigkeit an das Hochschulsystem für Erzieherinnen und Erzieher formal durchaus gegeben ist. Schwierigkeiten zeigen sich jedoch bei den Aushandlungen zwischen Fachschulen und Hochschulen über die studienzeitverkürzende Anrechnung von sich überschneidenden Ausbildungsinhalten. Die Studie behandelt neben den differenzierten Einstellungen der Schulleitungen zur Anschlussfähigkeit auch bereits existierende Kooperationen zwischen Fach- und Hochschulen sowie die von den Befragten thematisierten strukturellen und inhaltlichen Herausforderungen der künftigen Erzieherinnenausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gibt es einen (drohenden) Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz?: eine empirische Untersuchung zum Personalbedarf in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Eine Studie im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz (2010)
Sell, Stefan; Kersting, Anne;Zitatform
Sell, Stefan & Anne Kersting (2010): Gibt es einen (drohenden) Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz? Eine empirische Untersuchung zum Personalbedarf in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Eine Studie im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz. Remagen: ibus-Verlag, 187 S.
Abstract
"Die Studie 'Gibt es einen (drohenden) Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz? Eine empirische Untersuchung zum Personalbedarf in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege' ermittelt, ob und unter welchen Umständen ein Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz zu befürchten ist. Dazu werden mehrere Personalbedarfsszenarien sowie unterschiedliche Personaldeckungsszenarien erstellt, die dann miteinander kombiniert werden. Um die notwendigen Annahmen, auf denen die Personalbedarfs- und Personaldeckungsszenarien basieren, treffen und sinnvoll kombinieren zu können, wurden Literaturrecherchen, Expertengespräche, Befragungen, die Analyse der heutigen Zustände und der wahrscheinlichen gesellschaftlich-politischen Entwicklungen in die Studie einbezogen. Die Analyse der Rolle der pädagogischen Fachkräfte sowie der Träger gibt Aufschluss über die Erwerbsbiographien des Fachpersonals sowie über dessen strukturellen Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig zeigen diese Untersuchungsteile strukturelle Probleme bei der Personalplanung und -rekrutierung von pädagogischen Fachkräften auf, eröffnen jedoch auch Lösungswege, um mögliche Personalengpässe zu verringern. Ein weiterer Untersuchungsteil fokussiert auf die Bedarfsdeckung durch das fachschulische System, da dieses in der absehbaren Zukunft weiterhin die mit Abstand wichtigste Rolle bei der Bedarfsdeckung spielen wird. Die Verfasser der Studie haben auf der Basis der vorhandenen und erhobenen Informationen ein komplexes Tool auf Excelbasis programmiert, mit dessen Hilfe unterschiedliche Szenarien in Variation einzelner Einflussfaktoren berechnet und verglichen werden können. Regionale Differenzen bei den Personalbedarfsszenarien resultieren in dieser Untersuchung aus den kreisspezifischen demographischen Entwicklungen sowie aus den unterschiedlichen Annahmen, wie sich neues Personal für die Kindertagesbetreuung regional verteilt. Individuelle Annahmen werden auf Kreisebene in der vorliegenden Studie nicht getroffen. Regionale Unterschiede, die sich in den Szenarien abbilden, können somit nur bedingt interpretiert werden, der Fokus liegt auf der Landesebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Akademisierung der Erzieherinnenausbildung?: Beziehung zur Wissenschaft (2010)
Speth, Christine;Zitatform
Speth, Christine (2010): Akademisierung der Erzieherinnenausbildung? Beziehung zur Wissenschaft. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 335 S. DOI:10.1007/978-3-531-92100-6
Abstract
"Seit der Unterzeichnung der Bologna Reform ist eine breite politische wie wissenschaftliche Diskussion über die berufliche und hochschulische Ausbildung im Gange. Daneben führen die gesellschaftlichen Anforderungen zu einer Diskussion über die Akademisierung der Erzieherinnenausbildung in Deutschland. Existierende Studiengänge für die Elementarpädagogik und Instrumente der Bologna Reform wie der Europäische Qualifikationsrahmen und die Akkreditierung als Qualitätssicherungsinstrument werden genutzt und bezüglich ihres Einsatzes überprüft. Mit Hilfe eines Qualifikationsrahmens für den Bereich 'Bildung und Erziehung im Lebenslauf' werden verschiedene Ausbildungsniveaus und Professionen vergleichbar und transparent gemacht. Er ist der erste Qualifikationsrahmen in Deutschland, der eine Berufsfach-, Fach- und Hochschulausbildung in Verbindung setzt und qualifikatorische Entwicklungen aufzeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kindertagesbetreuung im Wandel: Perspektiven für die Organisationsentwicklung (2010)
Stöbe-Blossey, Sybille;Zitatform
(2010): Kindertagesbetreuung im Wandel. Perspektiven für die Organisationsentwicklung. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 222 S. DOI:10.1007/978-3-531-91942-3
Abstract
"Die Kindertagesbetreuung in Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Sowohl angesichts der Diversifizierung von Arbeitszeiten als auch im Sinne einer nachhaltigen Familienpolitik sind flexible Betreuungsformen notwendig; die Ansprüche an Kindertageseinrichtungen steigen im Hinblick auf die Bildungsarbeit, die soziale Integration und die Vernetzung mit familienbezogenen Dienstleistungen; an Schulen entstehen Betreuungsformen mit neuen Arbeitsfeldern für ErzieherInnen. Diese Studie befasst sich deshalb mit Beschäftigungsverhältnissen, Organisationsentwicklung und Personalwirtschaft in der institutionellen Kindertagesbetreuung und formuliert Gestaltungsanforderungen sowohl für die Politik als auch für die Träger von Einrichtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die pädagogischen MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen: Professionalität und Professionalisierung eines pädagogischen Arbeitsfeldes (2010)
Thole, Werner;Zitatform
Thole, Werner (2010): Die pädagogischen MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen. Professionalität und Professionalisierung eines pädagogischen Arbeitsfeldes. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 56, H. 2, S. 206-222.
Abstract
"Der Beitrag referiert und diskutiert das vorliegende Wissen zu Fragen der Professionalisierung und der Professionalität von pädagogischen MitarbeiterInnen in den Handlungsfeldern der frühkindlichen Pädagogik. Der empirische Kenntnisstand zu Fragen der Professionalität und Professionalisierung in den Institutionen der frühkindlichen Pädagogik ist, so wird begründet ausgeführt, trotz einiger nationaler und internationaler Studien diffus, unsicher und letztendlich als unbefriedigend anzusehen. Beispielsweise scheint zwar akademisch qualifiziertes Personal den pädagogischen Alltag fachlich fundierter und in einer höher symbolischen Sprache zu reflektieren als pädagogische Fachkräfte mit einem berufsqualifizierenden Abschluss. Aber Befunde, dass höhere schulische und akademische Qualifizierungen die Qualität des beruflichen Engagements der MitarbeiterInnen nachweislich fördern, werden durch andere Studien angezweifelt. Resümierend wird festgehalten, dass aussagekräftige und belastbare Studien zu fast allen professionstheoretischen und -politischen Fragen fehlen. Parallel zur gegenwärtigen Konzentration auf die Entwicklung von neuen Studienprogrammen ist vor dem Hintergrund dieser Diagnose der Aufbau einer auf die Pädagogik der frühen Kindheit fokussierten Forschungslandschaft wünschenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbiographien von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen/ ErzieherInnen (2009)
Eickhoff, Volker; Gaubitsch, Reinhold; Melinz, Gerhard;Zitatform
Eickhoff, Volker, Reinhold Gaubitsch & Gerhard Melinz (2009): Berufsbiographien von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen/ ErzieherInnen. (AMS report 70), Wien: Communicatio - Kommunikations- und PublikationsgmbH, 79 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie dient einerseits als Grundlagenarbeit für berufskundliche Zwecke, andererseits liegt eine erwerbs- bzw. berufsbiographische Erhebung und Analyse vor, die den Werdegang von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen/ErzieherInnen zum Gegenstand hat. Die Auswertung wird differenziert nach SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen und - bei relevanten Fragestellungen - nach dem Geschlecht durchgeführt. Ausgehend von einer Gegenstandsbestimmung von Sozialarbeit und Sozialpädagogik, die den inhaltlichen Rahmen der in der Folge interessierenden Thematiken absteckt, wird der theoretische Bezugsrahmen dargestellt, der für die Analyse und Interpretation der im Zuge der Erhebung gewonnenen 'Antworttexte' von Bedeutung ist. Die in der Studie zitierten theoretischen Ansätze zu berufstypischen Einstellungen bzw. beruflichen Identitäten dienen zur Orientierung im Forschungsfeld und als Referenzebene hinsichtlich eigener Ergebnisse. Die erfolgte Darstellung persönlicher Perspektiven zur Berufslaufbahn und beruflicher Erwartungshaltungen erweist sich nicht zuletzt im Zusammenhang mit aktuellen Debatten zu Professionalität und Professionalisierung von Sozialarbeit und Sozialpädagogik von Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The consequences of caring: skills, regulation and reward among early years workers (2009)
Zitatform
Findlay, Patricia, Jeanette Findlay & Robert Stewart (2009): The consequences of caring. Skills, regulation and reward among early years workers. In: Work, employment and society, Jg. 23, H. 3, S. 422-441. DOI:10.1177/0950017009337057
Abstract
"The persistence of gendered pay inequality raises questions as to what sustains it. Recent contributions highlight the role of low skills visibility and valuation in pay inequality in predominantly female occupations. This article examines the skills and rewards of early years workers, the organizational processes through which their skills are measured and rewarded and the institutional and organizational influences on grading and pay systems. The article does so at an important juncture when the importance and regulation of the 'early years' sector has increased significantly and following pay equality initiatives. It concludes that while the application of more systematic forms of skill and job measurement has improved the relative rewards of nursery nurses, gendered constructions of their caring skills contaminate evaluation of their educational role such that undervaluation of their work persists. This finding raises implications for other work that incorporates caring skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Neue Bildungswege in die Hochschule: Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen für Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialberufe (2009)
Freitag, Walburga;Zitatform
Freitag, Walburga (Hrsg.) (2009): Neue Bildungswege in die Hochschule. Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen für Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialberufe. Bielefeld: Bertelsmann, 235 S.
Abstract
"Aus dem Beruf ins Studium - ein Weg, dessen Gestaltung erfordert, studiengangsrelevante Kompetenzen aus der beruflichen Bildung und dem Erwerbsleben auf Hochschulstudiengänge anzurechnen. Im Hinblick auf diese Zielsetzung stellt das Buch vier Projekte aus dem Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialbereich vor, die sich der Frage der Entwicklung von Verfahren zur Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge gewidmet haben. Der erste Teil des Buches widmet sich der Einbettung des Konzeptes in die europäische Bildungspolitik sowie den entwickelten Verfahren. Den theoretischen Hintergrund liefert der zweite Teil, in dem Qualitätsmerkmale von Anrechnungen und Anrechnungsverfahren diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Erzieherinnen in Supervision: eine empirische Analyse des Bedarfs in den verschiedenen Karrierestufen (2009)
Maile, Anna M.;Zitatform
Maile, Anna M. (2009): Erzieherinnen in Supervision. Eine empirische Analyse des Bedarfs in den verschiedenen Karrierestufen. Hamburg: IGEL-Verl., 87 S.
Abstract
"Dieses Buch untersucht die Bedeutung der Supervision in Erziehungsberufen, indem in Interviews der Bedarf nach Hilfestellungen und Unterstützung aufgezeigt wird. In einem Rückblick auf die historische Entwicklung des Erzieherinnenberufs stellt die Autorin zunächst die Ausbildungsstruktur des aktuellen Berufsbildes dar. Berufsbiographische Gesichtspunkte, der Genderaspekt und die unterschiedlichen Anforderungen von der Berufspraktikantin bis hin zur Leiterin einer Einrichtung werden beleuchtet. Der Leser wird vertraut gemacht mit den Arbeitsbelastungen, Ressourcen und gesundheitlichen Auswirkungen, die den Erzieherberuf ausmachen. Die Auswertung einer empirischen Untersuchung in Form qualitativer Interviews zeigt die Belastungen, denen Erzieherinnen in den unterschiedlichen Karrierestufen ausgesetzt sind, deutlich auf und belegt so den Supervisionsbedarf in diesem Berufsfeld. Ein Buch, das sowohl geschichtliche Hintergründe erläutert als auch aktuelle Forschungserkenntnisse vorstellt und die Supervision im sozialpädagogischen Arbeitsfeld als ein Muss herausstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige zwischen Ausbau und Bildungsauftrag (2009)
Münch, Maria-Theresia; Textor, Martin R.;Zitatform
(2009): Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige zwischen Ausbau und Bildungsauftrag. (Jugend und Familie J7), Berlin, 226 S.
Abstract
"In den letzten Jahren hat die Kindertagesbetreuung sowohl einen enormen quantitativen Ausbau als auch eine qualitative 'bildungspolitische Aufladung' erfahren. Dieser Sammelband bietet eine sachorientierte, kritische Bestandaufnahme dieser Entwicklungen, ihrer rechtlichen Grundlagen und ihrer Ausgestaltung vor Ort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frühpädagogische Ausbildungskonzepte in drei nordischen Ländern: Orientierung für die Weiterentwicklung des Professionsprofils in Deutschland? (2009)
Zitatform
Oberhuemer, Pamela (2009): Frühpädagogische Ausbildungskonzepte in drei nordischen Ländern. Orientierung für die Weiterentwicklung des Professionsprofils in Deutschland? In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 12, H. 4, S. 651-665. DOI:10.1007/s11618-009-0096-9
Abstract
"Mit der Umsetzung von offiziellen frühpädagogischen Bildungsplänen sowie der gesetzlichen Verankerung eines Platzanspruchs ab 2013 für Kinder im Alter von 1 und 2 Jahren verändern sich die bisherigen Parameter der professionellen Bildungs- und Erziehungspraxis in der frühen Kindheit in Deutschland. Trotz neuerer Ausbildungsinitiativen bleibt das Professionsprofil letztlich ungeklärt. Um diesen Klärungsprozess zu fördern, werden die sich im Umbruch befindenden Hochschulausbildungen und Berufsprofile der Kernfachkräfte in frühpädagogischen Tageseinrichtungen in Dänemark, Finnland und Schweden vorgestellt und mit Bezug zur Situation in Deutschland analysiert. Die Ausbildungen mit der Gemeinsamkeit eines akademischen Abschlusses zielen auf drei unterschiedliche Berufsprofile hin: eine sozialpädagogische Fachkraft außerhalb des Bildungssystems (Dänemark), eine frühpädagogische Fachkraft im Sozialwesen und am Schnittpunkt zum Bildungswesen (Finnland) und eine vor- und grundschulpädagogische Fachkraft innerhalb des Bildungswesens (Schweden). Eine Auseinandersetzung mit diesen unterschiedlichen Profilen könnte zum Klärungsprozess in Deutschland beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit: eine bildungsbereichsübergreifende Studie (2009)
Schütz, Julia;Zitatform
Schütz, Julia (2009): Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit. Eine bildungsbereichsübergreifende Studie. (Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen - Forschung & Praxis 12), Bielefeld: Bertelsmann, 240 S.
Abstract
"Mit ihrer Studie zur pädagogischen Berufsarbeit und Zufriedenheit von Pädagogen liefert Julia Schütz erstmalig eine quantitative und segmentübergreifende Betrachtung der pädagogisch Tätigen in Deutschland. Sie befragt 424 Pädagogen der Elementarstufe, Sekundarstufe I und aus der Weiterbildung in Hessen und wertet die Ergebnisse kritisch aus. Der Zusammenhang von Zufriedenheit - z.B. im Hinblick auf die eigenen Lebensumstände (Alter, Gehalt, Familienstand etc.) - und dem Grad der kollektiven Professionalisierung des Bildungssegments stehen dabei im Fokus der Studie. Im ersten Teil des Buches werden theoretische Grundlagen der Arbeitszufriedenheit und pädagogischen Zufriedenheitsforschung thematisiert, woran sich im zweiten Teil die Auswertung der empirischen Studie anschließt. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten existieren im Zufriedenheitsurteil zwischen den Berufsgruppen und welche Rolle spielt dabei die Professionalisierung des Bildungssegments?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung: wissenschaftliche Parameter zur Bestimmung der pädagogischen Fachkraft-Kind-Relation (2009)
Viernickel, Susanne; Schwarz, Stefanie;Zitatform
Viernickel, Susanne & Stefanie Schwarz (2009): Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung. Wissenschaftliche Parameter zur Bestimmung der pädagogischen Fachkraft-Kind-Relation. Berlin, 65 S.
Abstract
"Die gesellschaftlichen Ansprüche an die pädagogische Arbeit von Erzieher_innen sind den letzten Jahren stark gestiegen. In allen 16 Bundesländern liegen Bildungsprogramme vor, die eine Vielzahl unterschiedlicher Anforderungen formulieren. Wie Leitungskräfte und pädagogische Fachkräfte diese neuen und vielfältigen Aufgaben in den pädagogischen Alltag einbinden, ist bislang noch nicht ausreichend untersucht worden.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Diakonie und die GEW haben das Forschungsprojekt 'Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung' in Auftrag gegeben, um die Bildungsaufgaben, Zeitkontingente und Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen deutschlandweit zu untersuchen. Im Projekt werden deutschlandweit pädagogische Fachkräfte und Leiter_innen von Kindertageseinrichtungen schriftlich zu ihren Erfahrungen mit den Bildungsprogrammen befragt. Die Ergebnisse werden zusätzlich durch Gruppendiskussionen mit Erzieher_innen, Kita-Leiter_innen und Trägervertreter_innen vertieft und ergänzt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Quantität braucht Qualität: Agenda für den qualitativ orientierten Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige (2009)
Abstract
"Das Deutsche Jugendinstitut legt mit dieser Stellungnahme bewusst einen Fokus auf den qualitativ orientierten Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige. Im Blick steht dabei der Anspruch, mit der öffentlichen Kindertagesbetreuung zur Förderung von Chancengerechtigkeit in Deutschland beizutragen. Ein besonderer Akzent dieser Stellungnahme liegt deshalb auf qualitativen Aspekten, die berücksichtigt werden müssen, wenn kompensatorische Effekte der frühen Kindertagesbetreuung zum Tragen kommen sollen. Das Thema Qualität wird aus den folgenden Perspektiven beleuchtet: Qualität für Kinder, Qualität für Eltern, Qualität der Institutionen, Qualität des Personals, Qualität der Steuerung." (Bildungsserver-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Stand des Ausbaus für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2008: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2009)
Zitatform
(2009): Bericht der Bundesregierung über den Stand des Ausbaus für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2008. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/12268 (12.03.2009)), 19 S.
Abstract
"In den westlichen Bundesländern (ohne Berlin) nehmen 12,2 Prozent der Kinder unter drei Jahren Tageseinrichtungen oder Kindertagespflege in Anspruch, d. h. jedes achte Kind. In den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) sind es 42,4 Prozent, d. h. mehr als zwei Fünftel. In Gesamtdeutschland beträgt die Quote der Inanspruchnahme 17,8 Prozent. Die altersspezifische Inanspruchnahme von Kindertagesbetreuung ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich. In den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) haben Ganztagsangebote eine größere Bedeutung als in den westlichen Bundesländern. In Tageseinrichtungen ist der Anteil der Kinder im Alter von unter drei Jahren mit Migrationshintergrund deutlich höher als in der Kindertagespflege. Die Anzahl der Kinder, die durch Tagespflegepersonen betreut werden, hat sich erheblich ausgeweitet. Der Ausbau der Kindertagespflege vollzieht sich in den Bundesländern unterschiedlich und hat nicht in allen Bundesländern die gleiche Bedeutung. Bundesweit liegt der Anteil der Kindertagespflege an allen Betreuungsangeboten im Jahr 2008 bei über 14 Prozent. In den westlichen Bundesländern (ohne Berlin) liegt dieser Anteil bei 17,7 Prozent, in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 9,4 Prozent. Ein großer Teil der Tagespflegepersonen übt die Tätigkeit noch vorübergehend aus. Immer mehr Tagespflegepersonen betreuen mehrere Kinder. Die Anzahl der Tagespflegepersonen in Deutschland ohne eine formale Qualifikation hat sich verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Volkswirtschaftlicher Nutzen von frühkindlicher Bildung in Deutschland: eine ökonomische Bewertung langfristiger Bildungseffekte bei Krippenkindern (2008)
Fritschi, Tobias; Oesch, Tom;Zitatform
Fritschi, Tobias & Tom Oesch (2008): Volkswirtschaftlicher Nutzen von frühkindlicher Bildung in Deutschland. Eine ökonomische Bewertung langfristiger Bildungseffekte bei Krippenkindern. Gütersloh, 19 S.
Abstract
"Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung wurde untersucht, welchen Einfluss die Nutzung frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote auf den späteren Schulbesuch der Kinder hat und längerfristig auf die zu erwartenden Lebenseinkommen auswirkt. Die Analyse bezieht sich nur auf Krippenangebote. Untersucht wurden die Geburtsjahrgänge 1990 bis 1995 von in Deutschland geborenen Kindern. 16 Prozent dieser Kinder haben einmal eine Krippe besucht. Die meisten gingen erst im Alter von 2 Jahren in die Krippe. Im Folgenden ist untersucht worden, welchen Effekt der Krippenbesuch in Bezug auf die Einstufung in einen der drei Schultypen der Sekundarstufe I gegenüber dem alleinigen Besuch eines Kindergartens hat. Die Bildung der Eltern hat den größten Einfluss auf den besuchten Schultyp in der Sekundarstufe I. Für den Durchschnitt der Kinder erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, von 36 Prozent auf rund 50 Prozent, wenn sie eine Krippe besucht haben. Die Verbesserung der Bildungschancen durch den Krippenbesuch liegt für benachteiligte Kinder höher als für den Durchschnitt. Als Gedankenspiel soll dargestellt werden, welchen volkswirtschaftlichen Nutzen eine Erhöhung der durchschnittlichen Krippenbetreuungsquote bei den untersuchten Geburtsjahrgängen gehabt hätte. Nach dem berechneten Szenario entgeht der deutschen Volkswirtschaft ab 2009 für die sechs untersuchten Jahrgänge (von 1990 bis 1995) insgesamt ein Nettonutzen in Höhe von 12,6 Milliarden Euro." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsqualität aus Sicht von Erzieherinnen und Erziehern: Ergebnisse aus der Erhebung zum DGB-Index Gute Arbeit (2008)
Fuchs, Tatjana; Trischler, Falko;Zitatform
Fuchs, Tatjana & Falko Trischler (2008): Arbeitsqualität aus Sicht von Erzieherinnen und Erziehern. Ergebnisse aus der Erhebung zum DGB-Index Gute Arbeit. Stadtbergen, 72 S.
Abstract
Im Rahmen des DGB Index 'Gute Arbeit' wurden in den Jahren 2007 und 2008 insgesamt 13.807 abhängig Beschäftigte - darunter 202 Erzieherinnen und Erzieher - zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. In der Studie werden die Antworten der Erzieherinnen und Erzieher ausgewertet. Die Ergebnisse bestätigen, dass diese eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe erfüllen und die Erwartungen und Anforderungen an die Arbeit dieser Berufsgruppe im Zusammenhang mit der Bildungsdiskussion in den vergangenen Jahren in Deutschland sogar noch erheblich angestiegen sind. Sie zeigen auch, dass sich Erzieherinnen und Erzieher mit ihrer Arbeit identifizieren, motiviert sind und viel leisten. Im Gegensatz dazu steht allerdings ihr geringes Einkommen. Der wichtigste Aspekt guter Arbeit ist für Erzieherinnen und Erzieher ein sicheres, unbefristetes Arbeitsverhältnis. Daneben werden ein respektvoller Umgang bei der Arbeit und ein klarer und ausreichender Informationsfluss als äußerst wichtig beschrieben. Im Vergleich zu allen Befragten legen Erzieherinnen und Erzieher besonderen Wert auf gute Möglichkeiten für Kreativität im Arbeitsprozess, sowie den Sinngehalt ihrer Arbeit und einen guten, wertschätzenden und unterstützenden Führungsstil der Vorgesetzten. Insgesamt bewerten nur acht Prozent der Erzieherinnen und Erzieher ihre Arbeits- und Einkommensbedingungen als umfassend gut, 63 Prozent als mittelmäßig und 29 Prozent berichten von Arbeits- und Einkommensbedingungen, die auf Grund fehlender Ressourcen und vielfältiger Belastungen als 'schlecht' bezeichnet werden. (IAB)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Der akademische Arbeitsmarkt für Frühpädagogen: Qualifizierung und Nachfrage von wissenschaftlichen Nachwuchskräften (2008)
Krüger, Heinz-Hermann; Lütke-Entrup, Monika;Zitatform
Krüger, Heinz-Hermann & Monika Lütke-Entrup (2008): Der akademische Arbeitsmarkt für Frühpädagogen. Qualifizierung und Nachfrage von wissenschaftlichen Nachwuchskräften. In: W. Thole, H.- G. Roßbach, M. Fölling-Albers & R. Tippelt (Hrsg.) (2008): Bildung und Kindheit : Pädagogik der frühen Kindheit in Wissenschaft und Lehre, S. 317-328.
Abstract
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der frühkindlichen Bildung werfen die Autoren einen Blick auf den Professionalisierungsgrad dieses Bereiches. Dabei beziehen sie sich auf eine Auswertung von Stellenausschreibungen für frühpädagogische Professuren in Deutschland. Außerdem erfolgte eine Befragung von dreizehn Professoren an wissenschaftlichen Hochschulen zu ihren Lehrangeboten und ihrem Forschungsprofil. Die Befragung ergab, dass es ausgebaute Lehrstühle mit explizit frühpädagogischer Stellendenomination und einem breiten Forschungsprofil sowie umfassende Ausbildungsverpflichtungen nur an vier Universitäten in Deutschland gibt. Die Autoren plädieren abschließend für die Einrichtung von zumindest einer Professur mit dem Profil Pädagogik der frühen Kindheit an einer Universität in jedem Bundesland, u.a. um den Ausbau und qualitativen Wandel des Systems der öffentlichen Kleinkindererziehung wissenschaftlich begleiten und evaluieren zu können. Außerdem sollen MA-Studiengänge und Promotionsstudiengänge eingerichtet sowie ein nationales Forschungsnetzwerk etabliert werden. (IAB)
