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Dossier

Ältere im Betrieb

Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Die Infoplattform bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte und Informationen über Forschungsprojekte. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.
In dieser Infoplattform sind erstmals alle Literaturhinweise - neben der Themeneinordnung - dem Punkt "wissenschaftliche Literatur" oder "politik-/praxisbezogene Literatur" zugeordnet. "Wissenschaftliche Literatur" beinhaltet Veröffentlichungen in SSCI-Journals, referierten Zeitschriften, wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihen und Discussion Papers. "Politik/Praxis" bezieht sich auf die aktuelle politische Diskussion bzw. auf betriebs-praktische Hinweise zum Thema Ältere im Betrieb.

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im Aspekt "Berufsausstieg und Übergang in Rente"
  • Literaturhinweis

    Empirische Ergebnisse zur Erwerbsbeteiligung älterer Versicherter anhand der Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung (2007)

    Kruse, Edgar;

    Zitatform

    Kruse, Edgar (2007): Empirische Ergebnisse zur Erwerbsbeteiligung älterer Versicherter anhand der Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 62, H. 11/12, S. 716-749.

    Abstract

    "Mit diesem Beitrag werden empirische Ergebnisse der Versichertenstruktur der gesetzlichen Rentenversicherung (RV) im Bezug zur Bevölkerung vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf den älteren Versicherten ab 55 Jahren. Die von 1997 bis 2006 gesunkenen Renten(bestands)quoten in den Altern 60 bis 64 verdeutlichen, dass ein Teil der Versicherten mittlerweile später eine Altersrente in Anspruch nimmt. Der im Vergleich zu älteren Kohorten spätere Renteneintritt korrespondiert mit einer Erhöhung des Anteils der älteren aktiv Versicherten an der Bevölkerung und bestätigt in der Tendenz den Verlauf der in Deutschland und europaweit verwendeten Indikatoren zur Messung der Erwerbssituation Älterer. Sozialpolitische Relevanz können diese Ergebnisse auch insoweit erhalten, als die jüngst beschlossene stufenweise Anhebung der Regelaltersgrenze in der RV im Zeitraum von 2012 bis 2029 von 65 auf 67 Jahre nur greifen soll, wenn sich die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer nachhaltig verbessert. Dieser Prüfauftrag ist aber an keinen konkreten empirischen Indikator gebunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Early and phased retirement in European companies: establishment survey on working time 2004-2005 (2007)

    Leber, Ute; Wagner, Alexandra;

    Zitatform

    Leber, Ute & Alexandra Wagner (2007): Early and phased retirement in European companies. Establishment survey on working time 2004-2005. Dublin, 41 S.

    Abstract

    Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hat sich der Aufgabe verschrieben, detaillierte Informationen über den Einsatz von Arbeitszeitarrangements in europäischen Unternehmen, die Gründe für den Einsatz derartiger Arrangements und die Resultate für Unternehmen und Arbeitnehmer zusammenzutragen. Im Jahre 2004 startete die Stiftung ihre erste Unternehmenserhebung (Establishment Survey on Working Time) zum Thema Arbeitszeit in 21 europäischen Ländern: den 15 alten Mitgliedstaaten der EU und sechs der neuen Mitglieder - der Tschechischen Republik, Zypern, Ungarn, Lettland, Polen und Slowenien. Die Erhebung wurde auf der Basis einer Fragebogenumfrage bei einem repräsentativen Sample von über 21.000 Unternehmen durchgeführt. Ziel war die Analyse von Arbeitszeitarrangements und von Fragen am Arbeitsplatz, die mit dem Gleichgewicht von Leben und Arbeit zusammenhängen, durch Befragung von Personalmanagern und wenn möglich formalen Vertretern der Arbeitnehmer. Der Fokus lag auf flexiblen Arbeitszeiten, Überstunden, Teilzeitarbeit, Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten wie Schichtarbeit, Nachtarbeit oder Wochenendarbeit, Erziehungsurlaub oder anderen Formen langfristiger Beurlaubung sowie auf Vorruhestand oder Altersteilzeit. Der Bericht analysiert die Daten im Hinblick auf Vorruhestand und Altersteilzeit und untersucht die institutionellen Bezugsrahmen dieser Regelungen sowie die spezifischen Einflussfaktoren, denen ihre Einführung unterliegt. Abgesehen von dem Punkt, ob solche Regelungen in den untersuchten Unternehmen angeboten werden, liefert die Analyse auch Informationen über den Anteil der Arbeitnehmer, die für Vorruhestand oder Altersteilzeit in Frage kommen und die Gründe, warum von derartigen Regelungen Gebrauch gemacht wird. Die Anwendung beider Regelungen wird aus der Perspektive des Managements und der Arbeitnehmervertreter untersucht. Auf diese Weise unterstreicht der Bericht, dass eine Vielzahl von Faktoren - darunter Unternehmensgröße, Wirtschaftszweig, Erfahrungen mit Teilzeitarbeit, die Beschäftigungssituation im Unternehmen und die individuelle Situation der Arbeitnehmer - dafür entscheidend sind, in welchem Ausmaß von den Regelungen zum Berufsausstieg Gebrauch gemacht wird. Obwohl beide Instrumente dazu dienen sollen, die Einführung flexibler Arbeitszeitarrangements zu ermutigen und somit das Gleichgewicht von Leben und Arbeit zu verbessern, legen die Ergebnisse nahe, dass Altersteilzeit häufiger aus anderen Gründen eingesetzt wird, zum Beispiel zum Personalabbau oder im Rahmen von Strukturwandel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Activation, retirement planning and restraining the 'third age' (2007)

    Mann, Kirk;

    Zitatform

    Mann, Kirk (2007): Activation, retirement planning and restraining the 'third age'. In: Social policy and society, Jg. 6, H. 3, S. 279-292. DOI:10.1017/S1474746407003624

    Abstract

    "This paper considers activation policies in relation to older workers in a number of OECD countries. It explores four interpretations of 'activation' in respect of pension planning and retirement policies. However, activation policies need to be carefully evaluated. Labour market demands and a political language that stresses the 'pension crisis' and the 'dependency ratio' have to be considered in relation to established rights. Thus whilst governments may seek to promote a model of welfare based on the 'consumer citizen', in which retirement choices are made by reflexive individuals, the constraints on choice need to be highlighted. These constraints are likely to be unevenly distributed with some social groups experiencing longer working lives, less choice, with more compulsion and with conditions attached to any pension rights they may claim." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Subjective health assessments and active labor market participation of older men: evidence from a semiparametric binary choice model with nonadditive correlated individual-specific effects (2007)

    Maurer, Jürgen; Vella, Francis; Klein, Roger;

    Zitatform

    Maurer, Jürgen, Roger Klein & Francis Vella (2007): Subjective health assessments and active labor market participation of older men. Evidence from a semiparametric binary choice model with nonadditive correlated individual-specific effects. (IZA discussion paper 3257), Bonn, 33 S.

    Abstract

    "We use panel data from the US Health and Retirement Study 1992-2002 to estimate the effect of self-assessed health limitations on active labor market participation of men around retirement age. Self-assessments of health and functioning typically introduce an endogeneity bias when studying the effects of health on labor market participation. This results from justification bias, reflecting an individual's tendency to provide answers which 'justify' his labor market activity, and individual-specific heterogeneity in providing subjective evaluations. We address both concerns. We propose a semi parametric binary choice procedure which incorporates potentially no additive correlated individual-specific effects. Our estimation strategy identifies and estimates the average partial effects of health and functioning on labor market participation. The results indicate that poor health and functioning play a major role in the labor market exit decisions of older men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbeteiligung älterer Menschen und Übergang in den Ruhestand (2007)

    Menning, Sonja; Engstler, Heribert ; Hoffmann, Elke;

    Zitatform

    Menning, Sonja, Elke Hoffmann & Heribert Engstler (2007): Erwerbsbeteiligung älterer Menschen und Übergang in den Ruhestand. (GeroStat Report Altersdaten 01/2007), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Mit der Diskussion um die Erhöhung des Regelrentenalters auf 67 Jahre ist ein wesentliches Thema in den Blickpunkt gerückt: Welche Chancen haben die Älteren im Erwerbsleben? Lange Zeit zählten ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum 'alten Eisen' auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem demographischen Wandel wird sich ihre Position entscheidend ändern. Die über 50-Jährigen werden künftig stärker auf dem Arbeitsmarkt gebraucht. Diese absehbare Entwicklung berücksichtigend beschlossen die EU-Staaten bereits im Jahr 2001 in Stockholm, dass bis zum Jahr 2010 in jedem EU-Mitgliedsland die Hälfte der 55-bis 64-Jährigen erwerbstätig sein sollte. Deutschland ist von diesem Ziel noch weit entfernt, aber erste Tendenzen einer Veränderung der Beschäftigung Älterer lassen sich bereits heute erkennen. Die neue Ausgabe des GeroStat Reports Altersdaten stellt eine Auswahl von Daten und Informationen zur Erwerbsbeteiligung Älterer vor. Die wichtigsten Begriffe der Arbeitsmarktstatistik werden erläutert. Einen Überblick zur Erwerbsbeteiligung Älterer in Deutschland geben Erwerbsquoten und Erwerbstätigenquoten. Die Daten von Deutschland werden auch im europäischen Kontext betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt des ersten Abschnitts liegt auf Analysen zur Erwerbslosigkeit im Alter. Die Bevölkerung moderner Industrienationen altert. Was bedeutet das für das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland? Mit dieser Frage befasst sich der zweite Abschnitt des Reports Altersdaten. Eine Entwicklung lässt sich deutlich absehen: Die Babyboomer werden in den nächsten Jahren verstärkt in das rentennahe Alter hineinwachsen. Das Arbeitskräftepotenzial altert, jedoch sind sozio-ökonomische Gruppen unterschiedlich stark von diesem Prozess betroffen. Mit einer Auswahl an statistischen Fakten werden diese Trends belegt. Mit dem Übergang in den Ruhestand befasst sich ein dritter und letzter Abschnitt. Sie finden Informationen zum Alter des Übergangs in den Ruhestand, zu den Wegen dahin und zur Erwerbstätigkeit im Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand: Modul der Arbeitskräfteerhebung 2006 (2007)

    Moser, Cornelia; Wiedenhofer-Galik, Beatrix;

    Zitatform

    Moser, Cornelia & Beatrix Wiedenhofer-Galik (2007): Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Modul der Arbeitskräfteerhebung 2006. Wien, 164 S., CD-ROM.

    Abstract

    "Bis 2010 soll die durchschnittliche Erwerbstätigenquote der Älteren (d.h. der 55- bis 64-Jährigen) auf 50% in den EU-Mitgliedsländern erhöht werden. 2006 lag die Erwerbstätigenquote der Älteren im EU (25)-Durchschnitt bei 43,6%, eine Reihe von Mitgliedsländern, darunter auch Österreich (35,5%), bewegte sich jedoch noch deutlich darunter. Vor diesem Hintergrund wurde 2006 in allen Mitgliedsländern im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung das Zusatzmodul 'Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand' durchgeführt. Befragt wurden Personen im Alter von 50 bis 69 Jahren, die zum Zeitpunkt der Befragung entweder erwerbstätig waren oder ihre Erwerbstätigkeit nach dem 49. Lebensjahr beendet haben. Im Mittelpunkt standen Fragen zum bereits vollzogenen bzw. noch bevorstehenden Austritt aus dem Erwerbsleben, um Informationen zu jenen Faktoren zu erhalten, die für die Verlängerung der Erwerbstätigkeit eine Rolle spielen könnten bzw. gespielt hätten, und zu klären, wie sich der Übergang aus dem Erwerbsleben in den endgültigen Ruhestand vollzieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer: eine mikroökonometrische Evaluation der Arbeitslosengeldreform von 1997 (2007)

    Müller, Eva; Wilke, Ralf A. ; Zahn, Philipp;

    Zitatform

    Müller, Eva, Ralf A. Wilke & Philipp Zahn (2007): Beschäftigung und Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer. Eine mikroökonometrische Evaluation der Arbeitslosengeldreform von 1997. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 227, H. 1, S. 65-86.

    Abstract

    "Im Jahr 1997 wurden die maximalen Anspruchsdauern auf Arbeitslosengeld für ältere Beschäftigte verkürzt. In der vorliegenden Arbeit werden die Auswirkungen dieser Reform auf Übergänge von Beschäftigung in Arbeitslosigkeit und Verweildauern in Arbeitslosigkeit dieser Gruppe untersucht. Die Analyse beruht auf der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-2001, welche tagesgenaue Informationen von über einer Million sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und Leistungsempfängern der Bundesagentur für Arbeit umfasst. Es kann festgestellt werden, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, bei der betrachteten Gruppe der 54-56jährigen nach der Reform abnimmt. Außerdem ist eine Verkürzung der Verweildauern in Arbeitslosigkeit nach der Reform zu beobachten. Die 54-56jährigen unterscheiden sich nach der Reform nicht mehr von der Gruppe der 52-53jährigen. Insbesondere größere Unternehmen und deren Beschäftigte nutzen die langen Anspruchsdauern auf Arbeitslosengeld zur Frühverrentung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weniger Erwerbsminderungsrentner: aber die Frühinvaliden werden immer jünger (2007)

    Priester, Klaus;

    Zitatform

    Priester, Klaus (2007): Weniger Erwerbsminderungsrentner. Aber die Frühinvaliden werden immer jünger. In: Gute Arbeit, Jg. 19, H. 3, S. 19-23.

    Abstract

    Die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird seitens der Politik mit 'unabweisbaren' demografischen und ökonomischen Entwicklungen begründet, während sozial-epidemiologische und gesundheitliche Aspekte der Verlängerung der Lebensarbeitszeit weitgehend unberücksichtigt bleiben. Dabei sind nach wie vor gesundheitliche Beeinträchtigungen und Krankheiten die häufigste Einzelursache dafür, dass ältere Beschäftigte vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Der Beitrag setzt sich kritisch mit dieser Entwicklung auseinander und zeigt anhand umfangreicher Daten, dass zwar in den letzten Jahrzehnten die Zahl derjenigen Neurentner, die aus gesundheitlichen Gründen vor Erreichen der regulären Rentenaltersgrenzen aus dem Erwerbsleben ausscheiden, abgenommen hat, dass diese aber durchschnittlich in einem immer früheren Lebensalter ausscheiden. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Erwerbsminderungsrentner liegt derzeit bei etwa 50 Jahren, gegenüber ca. 63 Jahren bei den Altersrentnern und knapp 61 Jahren bei allen Neurentnern. Zu den besonders betroffenen Berufsgruppen zählen der Bergbau, Bauberufe, Holzverarbeitungsberufe, Ernährungsberufe, Maler und Lackierer, Gesundheitsdienstberufe sowie Hilfsarbeiter. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Individuelle Determinanten des Renteneintrittsalters (2007)

    Radl, Jonas ;

    Zitatform

    Radl, Jonas (2007): Individuelle Determinanten des Renteneintrittsalters. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 511-520.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht den Übergang in den Ruhestand von Männern in Deutschland hinsichtlich der sozialen Unterschiede in der zeitlichen Gestaltung des Renteneintritts. Anhand der Analyse des Rentenübergangsgeschehens im Jahre 2004 werden drei Kernfragen der Forschungsdiskussion zum Renteneintrittsalter erörtert: 1. Auf welche Weise spiegeln sich sozialstaatliche Anreizstrukturen im Renteneintrittsalter wider? 2. Zu welchem Grad sind Frühverrentungen durch mangelnde Beschäftigungschancen begründet? 3. Inwieweit kommen verschiedene subjektive Präferenzen für den Zeitpunkt des Rentenübergangs zum Tragen? Nach einer Übersicht über die wichtigsten theoretischen Erklärungsansätze zum Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand werden die rechtlichen Rahmenbedingungen des Rentenzugangs zusammengefasst. Daran anschließend erfolgt eine Erläuterung der Datenbasis und eine Beschreibung des verwendeten ereignisanalytischen Modells. Deskriptive Befunde und Ergebnisse der multivariaten Modellschätzungen werden im Lichte der konkurrierenden theoretischen Ansätze interpretiert. Die Ergebnisse der Untersuchung untermauern die Exklusivität der Renteneintrittspfade beim Übergang in den Ruhestand in Deutschland. Aufgrund der seriellen Struktur der Pfade in den Ruhestand korrespondieren die verschiedenen Berufsausstiegswege jeweils mit bestimmten Altersrentenarten. Die Analyse des Rentenzugangs weist damit auf die Bedingungen des Berufsaustritts zurück. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Individuelle Determinanten des Renteneintrittsalter: eine empirische Analyse von Übergängen in den Ruhestand (2007)

    Radl, Jonas ;

    Zitatform

    Radl, Jonas (2007): Individuelle Determinanten des Renteneintrittsalter. Eine empirische Analyse von Übergängen in den Ruhestand. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 36, H. 1, S. 43-64. DOI:10.1515/zfsoz-2007-0103

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Strukturen sozialer Ungleichheit in der zeitlichen Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand. Das Hauptinteresse gilt den Handlungsspielräumen von in Deutschland lebenden Männern beim Eintritt in den Altersrentenbezug. Die präsentierten Ergebnisse stützen sich auf Auswertungen des Scientific Use File Versichertenrentenzugang 2004. Das verwendete ereignisanalytische Modell berücksichtigt die maßgeblichen Altersgrenzen der Rentenversicherung. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Timing des Übergangs in den Ruhestand primär von der individuellen Erwerbssituation geprägt wird. Die Wahlfreiheit in Bezug auf den individuellen Zeitpunkt des Renteneintritts ist aufgrund mangelnder Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer häufig eingeschränkt. Auch gesundheitliche Probleme präjudizieren den vorzeitigen Renteneintritt. Andererseits sind teilweise - wie etwa im Altersteilzeitmodell - finanzielle Frühverrentungsanreize ausschlaggebend für den vorzeitigen Rentenzugang. Späte Renteneintritte werden hingegen vermehrt bei Hochqualifizierten und Gutverdienern beobachtet, wobei ein positiver Zusammenhang von beruflichem Status und Erwerbsneigung zur Geltung kommt. Die Analyse verweist außerdem auf die Relevanz lebenslaufbezogener Normen im Übergang in den Ruhestand. Insbesondere bei Männern mit kurzen Versichertenbiografien, die aufgrund der rentenrechtlichen Wartezeiten lediglich Anspruch auf Regelaltersrente besitzen, erweisen sich die institutionalisierten Renteneintrittspfade als rigide Verlaufsmuster für den Übergang in den Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Generationenbilanz - Brandmelder der Zukunft: Update 2007: Demografie trifft Konjunktur (2007)

    Raffelhüschen, Bernd; Heidler, Matthias; Schoder, Jörg; Hagist, Christian;

    Zitatform

    Raffelhüschen, Bernd, Christian Hagist, Matthias Heidler & Jörg Schoder (2007): Die Generationenbilanz - Brandmelder der Zukunft. Update 2007: Demografie trifft Konjunktur. (Argumente zu Marktwirtschaft und Politik 100), Berlin, 16 S.

    Abstract

    "Dass die zunehmende Alterung der Bevölkerung Deutschland in den kommenden Dekaden vor große Herausforderungen stellen wird, hat sich inzwischen bei vielen Bürgern und den meisten Politikern herumgesprochen. Über das Ausmaß der zu erwartenden Probleme wie über die Handlungserfordernisse seitens der Politik bestehen gleichwohl häufig keine klaren Vorstellungen. Um die konkreten wirtschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen des doppelten Alterungsprozesses (d.h. einer dauerhaft niedrigen Geburtenrate bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung) zu quantifizieren, hat die Stiftung Marktwirtschaft im Jahr 2006 damit begonnen, in Kooperation mit dem Forschungszentrum Generationenverträge an der Universität Freiburg regelmäßig eine Generationenbilanz für Deutschland zu veröffentlichen. Die vorliegende Studie stellt das erste planmäßige Update dar. Es beinhaltet eine umfangreiche Datenaktualisierung und berücksichtigt die in den letzten Monaten beschlossenen, fiskalisch wirksamen Reformen, insbesondere im Bereich der Sozialversicherungssysteme. Bis zum Jahr 2050 wird sich der sog. Altenquotient, der angibt wie viele über 65-Jährige auf 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 65-Jährige) kommen, von heute 30,5 auf 58,6 fast verdoppeln. Vor allem in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung bedeutet diese Entwicklung stark steigende Ausgaben bei einer aufgrund der abnehmenden Zahl Erwerbstätiger tendenziell sinkenden Einnahmenbasis. Mit dem Instrument der Generationenbilanzierung, einem intertemporalen Budgetierungssystem, das auch in der Zukunft liegende Zahlungsverpflichtungen erfasst und somit eine implizite Verschuldung aufdecken kann, lässt sich zeigen, dass der Status quo nicht nachhaltig ist. Vielmehr verspricht der Staat den Bürgern mehr Leistungen als mit der bestehenden Einnahmenstruktur auf Dauer zu finanzieren sind. Mit anderen Worten: Es besteht eine gravierende fiskalische Nachhaltigkeitslücke, was nichts anderes bedeutet, als dass zukünftige Generationen finanziell deutlich stärker belastet werden müssen. Insgesamt beläuft sich die Nachhaltigkeitslücke für das Basisjahr 2005 auf 275,7 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nur knapp ein Viertel davon entfällt auf die explizit ausgewiesene Staatsverschuldung (64,5 % des BIP), während der Löwenteil auf die implizite Staatsverschuldung (211,2 % des BIP), also die schwebenden Ansprüche der Bürger gegen den Staat, entfällt. Um diese Lücke zu beseitigen, müssten entweder ab sofort alle Steuern und Abgaben dauerhaft um 12,5 % angehoben werden, oder sämtliche staatlichen Transferleistungen für alle Generationen um 10,8 % gesenkt werden. Im Vergleich zur im vergangenen Jahr erstellten Generationenbilanz hat sich die gesamtstaatliche Nachhaltigkeitslücke deutlich verringert, und das, obwohl bei den aktuellen Berechnungen entsprechend der neuen 11. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes eine deutlich höhere Lebenserwartung zugrunde gelegt wurde. Hauptursache ist die derzeit gute konjunkturelle Entwicklung, die die Steuereinnahmen sprudeln lässt. Darüber hinaus zeigt sich in der Gesetzlichen Rentenversicherung die positive Nachhaltigkeitswirkung der Rente mit 67 und des Nachholfaktors. Aus Sicht der Nachhaltigkeit gibt es trotz der Gesundheitsreform keine nennenswerten Fortschritte bei der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Sozialen Pflegeversicherung, deren isolierte Nachhaltigkeitslücken im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen sind. Allerdings steht Deutschland mit den Problemen im Gesundheitssystem nicht alleine, wie ein Vergleich mit anderen Industrieländern zeigt. Auch bei der Sozialen Pflegeversicherung steht eine Reform noch aus. Zu hoffen ist auf die Einsicht der Verantwortlichen, dass das Fortbestehen des Status quo keine Option für die Zukunft ist und selbst die beste Konjunkturlage die Probleme nicht löst - es muss politisch gehandelt werden!" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel in der Arbeitswelt: Internationale Vergleiche weisen den Weg (2007)

    Richenhagen, Gottfried;

    Zitatform

    Richenhagen, Gottfried (2007): Demografischer Wandel in der Arbeitswelt. Internationale Vergleiche weisen den Weg. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 61, H. 2, S. 109-114.

    Abstract

    Der Autor untersucht, nach welchem arbeitspolitischem Konzept Staat, Gesellschaft, Unternehmen und Beschäftigte vorgehen können, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen mit alternden Belegschaften zu sichern. Er zieht hierzu die Methode des internationalen Vergleichs heran und ermittelt die Erfolgsfaktoren bei der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit. In einem letzten Schritt wendet er die Ergebnisse auf Deutschland an. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Health, retirement and inequality: can Germany and the UK learn from each other? Final report (2007)

    Roberts, Jennifer; Rice, Nigel; Schellhorn, Martin; Jones, Andrew; Gambin, Lynn ;

    Zitatform

    Roberts, Jennifer, Nigel Rice, Martin Schellhorn, Andrew Jones & Lynn Gambin (2007): Health, retirement and inequality. Can Germany and the UK learn from each other? Final report. London u.a., 52 S.

    Abstract

    "This study attempts to understand the effect of health on the decision of older workers to leave the labour market - a decision which is made within the context of the pension and benefit systems of the UK and Germany. The authors found that health is an extremely important factor in the retirement decision for both men and women in the UK and Germany. The effects of poor health seem to be greater in the UK than Germany. The size of the health effect is larger than that of pension entitlement and income in both countries. The results also suggest that it is health shocks rather than a continual level of poor health that are important in the retirement decision." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand (2007)

    Romans, Fabrice;

    Zitatform

    Romans, Fabrice (2007): Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 97/2007), Brüssel, 8 S.

    Abstract

    "Das gesetzliche Ruhestandsalter, d. h. das Alter, mit dem Frauen und Männer eine volle Altersrente beziehen können, ist in den meisten EU-Ländern ähnlich, denn es liegt in fast allen diesen Ländern für Frauen zwischen 60 und 65 Jahren und für Männer zwischen 62 und 65 Jahren. Das Alter, in dem Frauen und Männer tatsächlich in Ruhestand gehen, ist in Europa dagegen wesentlich unterschiedlicher und liegt in den meisten Fällen unter dem gesetzlichen Ruhestandsalter. Das tatsächliche Ruhestandsalter ist darüber hinaus individuell verschieden, so dass es nicht möglich ist, eine einheitliche Zahl zu nennen, sondern lediglich eine Altersspanne, in der der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand stattfindet. Um diese Aspekte des Ruhestandsalters geht es in dieser Ausgabe von 'Statistik kurz gefasst'. Die wichtigsten Ergebnisse:
    - Der Median des Ruhestandsalters betrug in der EU im Jahr 2005 für Frauen 59,4 Jahre; damit gingen Frauen rund 16 Monate früher in Ruhestand als Männer.
    - In den meisten Ländern liegt der Median des Ruhestandsalters bei beiden Geschlechtern unter dem gesetzlichen Ruhestandsalter.
    - Die Altersspanne, in der die meisten Frauen und Männer in Ruhestand gehen, umfasst bei beiden Geschlechtern rund 8 Jahre.
    - Relativ wenige Frauen und Männer reduzieren vor dem Eintritt in den Ruhestand ihre Arbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living longer, working longer: the effect of self-reported life expectancy on retirement decisions (2007)

    Romeu Gordo, Laura ;

    Zitatform

    Romeu Gordo, Laura (2007): Living longer, working longer. The effect of self-reported life expectancy on retirement decisions. In: (2007): Arbeitsmarkt- und Sozialpolitikforschung im Wandel : Festschrift für Christof Helberger zum 65. Geburtstag (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse, 120), S. 277-293.

    Abstract

    In dem Papier werden die Auswirkungen der Einschätzung der eigenen Lebenserwartung auf die Entscheidung, in Ruhestand zu gehen, analysiert. Ziel ist es festzustellen, ob Personen, die erwarten, länger zu leben, entscheiden auch länger zu arbeiten, um einen gewissen Konsumlevel während ihrer Ruhestandsphase aufrecht erhalten zu können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Health change in retirement: a longitudinal study among older workers in the Netherlands (2007)

    Solinge, Hanna van ;

    Zitatform

    Solinge, Hanna van (2007): Health change in retirement. A longitudinal study among older workers in the Netherlands. In: Research on Aging, Jg. 29, H. 3, S. 225-256. DOI:10.1177/0164027506298223

    Abstract

    "This study examined health change in retirement. Using multiactor panel data on 778 Dutch older workers who experienced the transition into retirement, ordinary least squares regression models were estimated to explain changes in medical consumption, the severity of health problems, and perceived health. The results show that retirement does not categorically harm or benefit health. Instead, health consequences vary across individuals and according to the health measures adopted. The results suggest that employees' failure to control retirement according to their wishes adversely affects health. Older workers who perceived retirement as involuntary showed decreases in perceived health. The results do not provide empirical support for the hypothesis that the health consequences of retirement differ according to working conditions or job characteristics or older workers' access to resources in terms of income and social contacts. Psychological factors play a role: Fear of retirement and self-efficacy are associated with health change in retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Involuntary retirement: the role of restrictive circumstances, timing, and social embeddedness (2007)

    Solinge, Hanna van ; Henkens, Kène ;

    Zitatform

    Solinge, Hanna van & Kène Henkens (2007): Involuntary retirement. The role of restrictive circumstances, timing, and social embeddedness. In: The Journals of Gerontology, Series B, Jg. 62B, H. 5, S. S295-S303.

    Abstract

    "This study examined perceptions of involuntary retirement. We investigated the extent to which differences in how retirement is perceived stem from differences in (a) restrictive circumstances, (b) the older worker's preferences for retirement, (c) timing, and (d) social embeddedness. Using multiactor panel data from 778 Dutch older workers who experienced the transition into retirement, we estimated an ordered logistic model to explain perceptions of involuntary retirement. This study showed that the way in which a person experiences retirement from the labor force is not influenced solely by factors that diminish the older worker's amount of choice (health and organizational constraints) but also relates to the older worker's social environment (social timing and social network influences). The way he or she frames the retirement transition in social relationships within the family and at work affects the older worker's subjective experience of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Länger arbeiten: Das positive Beispiel Finnland: bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer (2007)

    Sporket, Mirko;

    Zitatform

    Sporket, Mirko (2007): Länger arbeiten: Das positive Beispiel Finnland. Bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 8, S. 268-272.

    Abstract

    "Die Veränderung von politischen und tariflichen Rahmenbedingungen allein wird kaum dazu führen, dass Ältere künftig länger im Erwerbsleben bleiben (können). Eine entscheidende Rolle kommt - neben der Politik und den Tarifparteien - der betrieblichen Personalpolitik zu. Das zeigt das positive Beispiel Finnland. Hier sind anteilsmäßig wesentlich mehr Ältere beschäftigt als in den meisten anderen europäischen Ländern. Der folgende Artikel skizziert, was dafür - insbesondere in der betrieblichen Praxis - in Finnland getan wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effect of job displacement on the transitions to employment and early retirement for older workers in four European countries (2007)

    Tatsiramos, Konstantinos;

    Zitatform

    Tatsiramos, Konstantinos (2007): The effect of job displacement on the transitions to employment and early retirement for older workers in four European countries. (IZA discussion paper 3069), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "Despite the increased frequency of job loss for older workers in Europe, little is known on its effect on the work-retirement decision. Employing individual data from the European Community Household Panel for Germany, Italy, Spain, and the U.K., a multivariate competing-risks hazard model is estimated in which the effect of job displacement is identified separately for transitions into re-employment and retirement. The findings suggest that in countries with institutional provisions for older unemployed which offer a pathway to early retirement such as, Germany and Spain, older displaced workers exhibit lower re-employment and higher retirement rates compared to the non-displaced. These results are robust to dynamic selection due to unobserved heterogeneity and to the endogeneity of displacement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Saving and retirement decisions with pension risk (2007)

    Wagener, Andreas;

    Zitatform

    Wagener, Andreas (2007): Saving and retirement decisions with pension risk. In: Finanzarchiv, Jg. 63, H. 1, S. 107-132. DOI:10.1628/001522107X186746

    Abstract

    "We analyze the impact of increased pension uncertainties on saving and retirement decisions, both in isolated and in joint decision problems. In the absence of other risks, saving is increased and retirement is delayed when social security pensions get more risky. If saving and retirement decisions are risky themselves, risk-vulnerable individuals will save less upon a higher pension risk; the effect on retirement is ambiguous. If saving and retirement decisions are made jointly, higher pension risks may cause a decline in precautionary saving or an earlier withdrawal from the labor force, but never both at the same time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungssituation und Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer in Deutschland (2007)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2007): Beschäftigungssituation und Beschäftigungsperspektiven älterer Arbeitnehmer in Deutschland. In: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.) (2007): Soziale Marktwirtschaft - damals und heute : Zitate und Aufsätze, S. 153-155.

    Abstract

    Das Thesenpapier beleuchtet die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Deutschland und schlägt Maßnahmen zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung Älterer vor. Die im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern hohe Arbeitslosenquote und geringe Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer steht in 'krassem Widerspruch' zu den längerfristigen Herausforderungen durch den demographischen Wandel. Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass es keinen 'Königsweg' für eine stärkere Teilhabe Älterer am Erwerbsleben gibt, sondern dass eine Kombination unterschiedlicher Maßnahmen zur Erhöhung der Erwerbstätigenquoten erfolgversprechend ist. Durch die jüngsten Sozial- und Arbeitsmarktreformen ist ein vorzeitiger Renteneintritt in den letzten Jahren zwar weniger attraktiv geworden, es gibt jedoch nach wie vor noch 'Schlupflöcher' für einen vorzeitigen Ruhestand, und die Inanspruchnahme neuer Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer hält sich bisher in engen Grenzen. Zur Erhöhung der Beschäftigung Älterer ist der Abbau der institutionellen Anreize zur Frühverrentung zentral. 'Entscheidend ist dabei ein schrittweises und baldiges Auslaufen der Altersteilzeit und eine strikte Begrenzung des Zugangs in die Erwerbsminderungsrente.' Auf betrieblicher Ebene würden sich eine Abkehr von der Senioritätsentlohnung und betriebsspezifische Änderungen der Arbeitsorganisation, durch die die spezifischen Fähigkeiten und Kompetenzen Älterer produktiv eingesetzt werden könnten, positiv auf die Beschäftigung Älterer auswirken. 'Unabdingbar ist, dass in Zukunft stärker als bisher Ältere in betriebliche und außerbetriebliche Weiterbildungsaktivitäten einbezogen werden.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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    Smart Region: Projektergebnisse und Analysen zum alternsgerechten Arbeiten in innovativen Regionen (2007)

    Werner, Daniel; Kistler, Ernst; Wahse, Jürgen; Kräusslich, Bernhard; Berkels, Hilke; Kühl, Alexander; Ebert, Andreas; Kundinger, Jochen; Guggemos, Peter; Peter, Andrea; Huber, Andreas; Putzing, Monika; Conrad, Ralph; Rehfeld, Uwe G.; Hoffmann, Hilmar; Sousa Ferreira, Eduardo de; Ferreira, Eduardo de Sousa; Staudinger, Thomas; Steppich, Birgit; Stecker, Christina;

    Zitatform

    Werner, Daniel, Ernst Kistler, Jürgen Wahse, Bernhard Kräusslich, Hilke Berkels, Alexander Kühl, Andreas Ebert, Jochen Kundinger, Peter Guggemos, Andrea Peter, Andreas Huber, Monika Putzing, Ralph Conrad, Uwe G. Rehfeld, Hilmar Hoffmann, Eduardo de Sousa Ferreira, Eduardo de Sousa Ferreira, Thomas Staudinger, Birgit Steppich & Christina Stecker Werner, Daniel, Ernst Kistler, Jürgen Wahse, Bernhard Kräusslich, Hilke Berkels, Alexander Kühl, Andreas Ebert, Jochen Kundinger, Peter Guggemos, Andrea Peter, Andreas Huber, Monika Putzing, Ralph Conrad, Uwe G. Rehfeld, Hilmar Hoffmann, Eduardo de Sousa Ferreira, Eduardo de Sousa Ferreira, Thomas Staudinger, Birgit Steppich & Christina Stecker (sonst. bet. Pers.) (2007): Smart Region. Projektergebnisse und Analysen zum alternsgerechten Arbeiten in innovativen Regionen. (DRV-Schriften 70), Bad Homburg: wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation, 204 S.

    Abstract

    "Innovative Maßnahmen, die auf experimentelle Weise neue Wege und Lösungen in der Arbeitsmarktpolitik vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dessen Bewältigung beschreiten sollen, werden dringend gesucht. Mit dem Erhalt und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit alternder Belegschaften insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), hat sich das transnationale EU-Projekt 'Smart Region - Alternsgerechtes Arbeiten in innovativen Regionen' befasst. Die gelungene Umsetzung des Projektes beruhte dabei auf übergeordneten Erfolgsfaktoren, von denen an dieser Stelle vier hervorgehoben werden sollen. Als ersten Erfolgsfaktor hat sich die kooperative Netzwerkpartnerschaft erwiesen, die durch permanente Transparenz und Kommunikation aller Arbeitsphasen und (Teil-)Ziele erreicht wurde (Abschnitt 1). Letzteres greift dabei schon den zweiten Erfolgsfaktor auf, nämlich die integrierte Strategie von Smart Region, die insbesondere auch auf regionaler Ebene für kleine- und mittlere Unternehmen verfolgt wurde (Abschnitt 2). Drittens war für die Sensibilisierung der Thematik alternde Belegschaften und alternsgerechtes Arbeiten das vertikale und horizontale Mainstreaming wichtig, welches über zahlreiche Vorträge, Expertengespräche und gruppenspezifischen Publikationen erfolgreich gelang und damit selbst kooperative Austauschprozesse anschieben konnte (Abschnitt 3). Letztlich können als vierter Erfolgsfaktor die zentralen Erkenntnisse selbst genannt werden, die aktuell mit dem Band vorgestellt werden (Abschnitt 4 und 5)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pensionszugang in Österreich im internationalen Vergleich (2007)

    Wipplinger, Ronald; Winter-Ebmer, Rudolf ;

    Zitatform

    Wipplinger, Ronald & Rudolf Winter-Ebmer (2007): Pensionszugang in Österreich im internationalen Vergleich. (Institut für Volkswirtschaftslehre Linz. Arbeitspapier 0707), Linz, 14 S.

    Abstract

    'Österreich gilt als Land der Frühpensionisten.' Das Durchschnittsalter für den Berufsausstieg bei Männern liegt in Österreich seit den 1980er Jahren zwischen 58 und 59 Jahren, bei Frauen um die 57 Jahre. Die Studie untersucht die Erwerbsbeteiligung älterer Österreicher im internationalen Vergleich und geht der Frage nach, ob der frühere Berufsausstieg der östereichischen Arbeitnehmer auf ihre Familiensituation, auf gesundheitliche Gründe oder auf die Struktur des Rentensystem zurückzuführen ist. Es werden Daten der ersten Welle von SHARE (Survey on Health, Ageing and Retirement in Europe) einer erstmals im Jahre 2004 in zehn europäischen Ländern durchgeführten Erhebung verwendet. Es zeigt sich, dass in Österreich die Erwerbsquote der über 50jährigen unter allen verglichenen Ländern am niedrigsten sind. Dies gilt auch bei Ausschaltung demographischer und gesundheitlicher Unterschiede zwischen den Ländern. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die Finanzierbarkeit des Umlageverfahrens nicht primär an der demographischen 'Überalterung' der Gesellschaft liegt, sondern vielmehr an der Fähigkeit der Ökonomie und der Gesellschaft, die Beschäftigungsquoten zu erhöhen. 'Eine bloße Anhebung des Mindestpensionsalters kann also zu starken Verwerfungen führen, wenn nicht gleichzeitig die Beschäftigungschancen älterer Personen gefördert werden.' (IAB)

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    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der elften Welle 2006 (2007)

    Abstract

    "Das zentrale Schwerpunktthema der elften Welle konzentriert sich auf Probleme der Beschäftigungssicherung von Betrieben. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse diesbezüglicher Vereinbarungen zwischen der Geschäftsleitung und Belegschaft bzw. deren Interessenvertretungen. Im Wesentlichen werden folgende Fragen behandelt:
    - die Verbreitung derartiger Vereinbarungen;
    - Grund, Laufzeit und Form der Vereinbarungen;
    - Inhalte der Vereinbarungen, speziell Arbeitszeit- und Vergütungsmodifikationen einerseits sowie Zusagen im Rahmen der Beschäftigungssicherung durch die Arbeitgeber andererseits.
    In einem zweiten Schwerpunktthema geht es im Kontext der betrieblichen Standortsicherung um eine Analyse der einzelnen Standortfaktoren und ihre Bewertung durch die ortsansässigen Betriebe einerseits sowie um die Standortattraktivität für potenzielle Investoren andererseits. In den diesjährigen Fragenkomplex wurden weiterhin Aussagen zu den verschiedenen Aspekten betrieblicher Arbeitszeiten aufgenommen. Das Spektrum umfasst Überstunden, Arbeitszeitkonten, separate Langzeitkonten, Vertrauensarbeitszeitregelungen, Kurzarbeit u.a.m." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pensions at a glance: public policies across OECD countries. 2007 edition (2007)

    Zitatform

    Organisation for Economic Co-operation and Development (2007): Pensions at a glance. Public policies across OECD countries. 2007 edition. (OECD pensions at a glance 2), Paris, 204 S.

    Abstract

    "Government-mandated pension and retirement policies have changed dramatically during the past decade. Pensions at a Glance presents a consistent framework for comparing public-pension policies across OECD countries, as well as reliable data. The report thus provides the basis for not only evaluating existing pension systems, but also designing and implementing future reforms. This second edition updates in-depth information on the key features of mandatory pension systems-both public and private--in the 30 OECD countries, including projections of retirement-income for today's workers. Two new and important sections have been added to this edition: (1) Description and analysis of pension reform in OECD countries during the past decade; and (2) a closer look at the complex range of private, voluntary retirement plans now playing a greater role in pension-provision in many OECD countries, including an analysis of the private savings effort required to maintain standards of living during retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Renten auf einen Blick: staatliche Politik im OECD-Ländervergleich. Ausgabe 2007 (2007)

    Zitatform

    Organisation for Economic Co-operation and Development (2007): Renten auf einen Blick. Staatliche Politik im OECD-Ländervergleich. Ausgabe 2007. (Renten auf einen Blick 02), Paris, 211 S.

    Abstract

    "Die Deutsche Fassung von 'Pensions at a Glance 2007' enthält den internationalen Vergleich von Rentensystemen. Schlüsselfaktoren wie Rentenalter, Pensionsrückstellungen, Beitragssätze und Indexierung werden untersucht und verglichen. Deutschland hat in den vergangen Jahren im Vergleich zu den meisten OECD-Ländern umfassende Strukturreformen im Rentensystem beschlossen und so wichtige Fortschritte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit des Systems gemacht. Allerdings können Arbeitnehmer, die jetzt ins Berufsleben einsteigen, nur noch mit privater Vorsorge auf eine in den OECD-Ländern übliche Rente hoffen. In dieser zweiten Ausgabe werden die Detailinformationen zu den Kernmerkmalen der obligatorischen - öffentlichen und privaten - Rentenversicherung in den 30 OECD-Ländern aktualisiert, insbesondere die Projektionen für die Renteneinkommen, über die die heute Erwerbstätigen im Ruhestand verfügen werden. Zwei neue und wichtige Abschnitte sind in dieser Ausgabe hinzugefügt worden: 1. eine Beschreibung und Analyse der Rentenreformen in den OECD-Ländern während der vergangenen zehn Jahre und 2. eine eingehendere Betrachtung des komplexen Spektrums privater freiwilliger Altersvorsorgepläne, die in vielen OECD-Ländern bei der Gewährleistung der Renteneinkommen nunmehr eine größere Rolle spielen, einschließlich einer Analyse der zur Sicherung des Lebensstandards während des Ruhestands erforderlichen Sparanstrengungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarkt 2006: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2007)

    Zitatform

    (2007): Arbeitsmarkt 2006. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 55, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-218.

    Abstract

    Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2006 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)

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    Zur Arbeitsmarkt-Misere Älterer: Warum in Nachbarländern mehr Ältere beschäftigt sind: was bringt Münteferings "Initiative 50plus"? (2006)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2006): Zur Arbeitsmarkt-Misere Älterer: Warum in Nachbarländern mehr Ältere beschäftigt sind. Was bringt Münteferings "Initiative 50plus"? In: Soziale Sicherheit, Jg. 55, H. 10, S. 322-330.

    Abstract

    "Mit der geplanten Anhebung der Altersrente auf 67 Jahre und der neuen 'Initiative 50plus' will die Bundesregierung das Bestreben fördern, 'die Fähigkeit der über 50-jährigen und Älteren besser zu nutzen und das faktische Renteneintrittsalter schrittweise zu erhöhen'. Sind diese Maßnahmen tatsächlich geeignet, den Einstellungswandel und den Anschluss an die Entwicklung in Nachbarländern zu erreichen, wo ältere Beschäftigte länger im Betrieb verbleiben? Im Vergleich zu Ländern wie Dänemark, Finnland oder den Niederlanden nehmen in Deutschland ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wesentlich weniger am Erwerbsleben teil und sind wesentlich mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Was haben diese anderen Länder bei der Arbeitsmarktpolitik besser gemacht? Sind sie tatsächlich intensiver gegen Frühverrentungen vorgegangen oder haben sie ihre Sozialsysteme entschlossener verändert? Diesen Fragen geht der Beitrag nach." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The interplay of retirement policy and externalisation strategies: towards older workers in Polish and German enterprises (2006)

    Aleksandrowicz, Paula;

    Zitatform

    Aleksandrowicz, Paula (2006): The interplay of retirement policy and externalisation strategies. Towards older workers in Polish and German enterprises. (ZeS-Arbeitspapier 2006/01), Bremen, 38 S.

    Abstract

    "Throughout the last decades, employment rates of older workers in most European countries have been falling, as has the age of exit from the labour force. This development does not only exert heavy financial pressures on social security systems but inhibits also the potential of older workers to shape their lives actively. The reasons for that trend can be found at three dimensions: the early retirement options inherent in the public retirement system, the internalisation and externalisation strategies of enterprises, and the retirement preferences of individual workers. The paper will present recent empirical data on the way enterprises utilise early retirement options created by the public retirement system for externalising older workforce. The data was collected in expert interviews with personnel managers and works council members in Polish and German enterprises. Many of the studied companies are undergoing restructuring and are cutting employment levels. This clearly dominates their personnel policy towards older workforce. Therefore, externalisation strategies outbalance any possible tendencies to integrate older workers, like considering them to a greater extent in recruitment. The paper will also discuss the possible future development of externalisation strategies in the light of pension reforms carried out in Germany and Poland." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ältere Arbeitnehmer: Alte Hasen oder altes Eisen? (2006)

    Allmendinger, Jutta;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta (2006): Ältere Arbeitnehmer: Alte Hasen oder altes Eisen? In: Wirtschafts- und Sozialpolitisches Forschungs- und Beratungszentrum, Bonn, Abteilung Arbeit und Sozialpolitik (Hrsg.) (2006): Neue Wege zur Flexibilisierung des Renteneintritts, S. 29-32.

    Abstract

    Die Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland altert rapide, die Arbeitswelt wird dabei jedoch immer jünger. Der Grund hierfür liegt darin, dass viele Beschäftigte frühzeitig in Rente gehen. Die Einladung in den frühzeitigen Ruhestand war finanziell so überzeugend, dass viele ihr folgten, was inzwischen auch neue gesellschaftliche Erwartungen an 'ein gutes Leben' geprägt hat. Diesen Erwartungen kann aber wegen der seit langem absehbaren demografischen Entwicklung nicht mehr entsprochen werden. Vor diesem Hintergrund plädiert die Autorin für neue Bildungs- und Arbeitskonzepte. Zunächst legt sie Zahlen und Fakten zum Austrittsalter aus der Erwerbsarbeit dar, um dann aufzuzeigen, dass in den Chefetagen der Ruhestand meist kein Thema ist. Deutschland bleibt aufgrund von Finanzierungslücken in den sozialen Sicherungssystemen kein anderer Weg, als von den neuen Normen wieder zu den alten Regeln zurückzukehren. Noch fehlen Arbeitsplätze, die berufliche Ausbildung ist oft nicht auf dem neuesten Stand und Betriebe müssen sich wieder an älterer Arbeitnehmer gewöhnen. Dieser Wandel wird aber zu einem Bedeutungsgewinn von Weiterbildung führen, die Arbeitswelt wird weiblicher und der Kontakt zwischen den Generationen wird wieder enger, was als ein wichtiges Argument angesehen wird. Zudem müssen die Reformen neben den diskutierten Ansätzen einer neuen Arbeitsmarktpolitik an dem selten in Frage gestellten traditionellen Muster unserer Lebensverlaufspolitik ansetzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statement der Sozialpartner: Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer - Internationaler Erfahrungsaustausch (2006)

    Barlage-Melber, Eva;

    Zitatform

    Barlage-Melber, Eva (2006): Statement der Sozialpartner: Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer - Internationaler Erfahrungsaustausch. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 111-116.

    Abstract

    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA problematisiert die geringe Erwerbstätigenquote in Deutschland und fordert, 'dass dem frühzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben entschieden entgegen gewirkt und die Erwerbsbeteiligung nachhaltig erhöht werden muss'. Zur Förderung des Paradigmenwechsels hin zu längeren Erwerbsbiographien hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung und mit transnationalen Partnern das Projekt 'Proage - Die demographische Herausforderung meistern' initiiert. Im Rahmen dieses Projektes wurden mehrere Studien durchgeführt, die das Problem der Frühverrentung auf gesamtwirtschaftlicher und betrieblicher Ebene untersuchen. Hieraus werden Reformvorschläge abgeleitet: die Schaffung beschäftigungsfördernder Rahmenbedingungen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit, eine Erhöhung der Altersgrenze in der Rentenversicherung, eine Senkung der Bezugsdauer für Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung sowie der Abbau von Senioriätsprivilegien in Tarifverträgen. Auf betrieblicher Ebene setzt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände auf positive Beispiele guter Praxis, die zeigen, dass auch mit einer älteren Belegschaft Unternehmenserfolge erzielt werden können. Individuelle Personalentwicklung durch Mitarbeitergespräche, berufsbegleitende lebenslange Weiterbildung, Arbeitszeitpolitik, Arbeits- und Gesundheitsschutz werden als Handlungsfelder einer generationenübergreifenden Personalpolitik begriffen. (IAB)

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    Men's late careers and career exits in Italy (2006)

    Beckstette, Wiebke; Lucchini, Mario; Schizzerotto, Antonio;

    Zitatform

    Beckstette, Wiebke, Mario Lucchini & Antonio Schizzerotto (2006): Men's late careers and career exits in Italy. In: H.- P. Blossfeld, S. Buchholz & D. Hofäcker (Hrsg.) (2006): Globalization, uncertainty and late careers in society, S. 101-118.

    Abstract

    Der italienische Arbeitsmarkt ist streng reguliert und macht es für Unternehmen schwer, auf Marktveränderungen im Zuge der Globalisierung zu reagieren. Besonders gut geschützt sind ältere männliche Arbeitnehmer, deren Berufsleben sich dem Ende zuneigt. Seit Beginn der 1980er Jahre nimmt die Beteiligung dieser Bevölkerungsgruppe am Erwerbsleben ständig ab; zwischen 1970 und 2002 sank die Zahl der erwerbstätigen italienischen Männer im Alter zwischen 50 und 64 Jahren um 20 Prozent. Der Beitrag untersucht den Rückzug der zwischen 1926 und 1937 geborenen männlichen Jahrgänge vom italienischen Arbeitsmarkt und gibt einen Überblick über die Arbeitsmarktentwicklung in Italien in den letzten Jahrzehnten, die regionalen Unterschiede zwischen Nord-, Mittel- und Süditalien und das italienische Sozialversicherungssystem. Es wird untersucht, ob seit den 1970er Jahren ein wachsender Trend zum Vorruhestand zu beobachten ist, und anschließend wird diese Entwicklung nach Berufsgruppen, Wirtschaftszweigen und Regionen differenziert. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der Ausschluss älterer Arbeitnehmer ein geeignetes Mittel zu sein scheint, um die notwenige Flexibilität innerhalb eines streng regulierten Arbeitsmarktes und die wirtschaftliche Umstrukturierung Italiens zu ermöglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass ältere Arbeitnehmer seit den frühen 1980er Jahren eine Verkürzung ihrer Lebensarbeitszeit hinnehmen müssen. Die Vorruhestandsmodelle dienen dazu, den Umstrukturierungsprozess zu unterstützen und den nationalen Arbeitsmarkt zu entlasten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The impact of wealth on job exit rates of elderly workers (2006)

    Bloemen, Hans;

    Zitatform

    Bloemen, Hans (2006): The impact of wealth on job exit rates of elderly workers. (IZA discussion paper 2247), Bonn, 48 S.

    Abstract

    "In the literature theoretical models have appeared that predict a positive impact of the level of individual wealth on the job exit probability. Empirically this prediction is most likely to be relevant for elderly workers who have been able to accumulate wealth throughout their working life and whose residual working life is relatively short. In the Netherlands, as in other European countries, there is a tendency of introducing more individual choice options in pension schemes. It is likely that the individual level of wealth will become an increasingly important factor in the retirement decision. Therefore it is interesting to know whether individuals with a different financial situation make different job exit decisions, given other factors. Empirical analysis of job exit behaviour of elderly workers so far has concentrated on properties of the pension system and the health situation. For a sample of elderly male workers in the Netherlands in the period 1995 through 2001, we analyse the impact of wealth, savings, and debt position on job exit rates. We find evidence for a positive effect of wealth on the probability to retire (early)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Globalization, uncertainty and late careers in society (2006)

    Blossfeld, Hans-Peter; Buchholz, Sandra; Hofäcker, Dirk;

    Zitatform

    Blossfeld, Hans-Peter, Sandra Buchholz & Dirk Hofäcker (Hrsg.) (2006): Globalization, uncertainty and late careers in society. (Routledge advances in sociology), London u.a.: Routledge, 383 S.

    Abstract

    "Globalization has been strongly shaping and transforming both national economies and individual careers in recent decades. These profound changes have had significant consequences for individual careers of men and women both during and after their employment career. This impressive new collection focuses on the effects of the globalization process on late-midlife workers and the exit from employment - a relationship that has up to now mostly been neglected in social science literature on aging and employment. The research documented within these pages poses several important questions:
    - Has globalization produced fundamental shifts in late-midlife workers' labor market participation and late careers?
    - What transformations in old age career mobility can we observe?
    - How are these transformations filtered by different national institutional settings?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Life courses in the globalization process: final report, 1 September 1999-28 February 2005 (2006)

    Blossfeld, Hans-Peter; Hofmeister, Heather;

    Zitatform

    Blossfeld, Hans-Peter & Heather Hofmeister (2006): Life courses in the globalization process. Final report, 1 September 1999-28 February 2005. Bamberg, 120 S.

    Abstract

    Untersucht wurden vier Phasen von Lebensverläufen: Der Übergang von der Jugend in das Erwachsenenalter, männliche Berufsverläufe im mittleren Alter, weibliche Berufsverläufe im mittleren Alter und Berufsverläufe im späteren Alter und Ruhestand. Dabei wurde der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise die sozialen Veränderungen, die der Globalisierung zugeschrieben werden, einen fundamentalen Verhaltenswechsel der Individuen im Umgang mit der wachsenden Unsicherheit über ihre Zukunft bewirkt haben. Die Globalisierungsfolgen umfassen die Internationalisierung und wachsende Bedeutung der Märkte, den verstärkten Wettbewerb, die Verbreitung von Netzwerken und Wissen durch neue Technologien und die Auswirkungen willkürlicher Schockbewegungen am Markt. Diese Transformationen wurden durch unterschiedliche nationale Regelungen und Institutionen gefiltert. Zu diesen 'filternden' Institutionen gehören Bildungswesen, Beschäftigungssysteme, Regelungen des Wohlfahrtsstaats und Familie. Dabei zeigt es sich, dass die Auswirkungen der Globalisierung in den einzelnen Ländern unterschiedlich erfahren werden, je nach den nationalen institutionellen Gegebenheiten. Es wird untersucht, wie sich nationaler und globaler Wandel überschneiden und wie Individuen reagieren, wenn es um Schlüsselentscheidungen im Lebensverlauf geht. Die vergleichende Analyse umfasst 17 Länder mit unterschiedlichen wohlfahrtsstaatlichen Regelungen. Deutschland, die Niederlande und Frankreich stehen für ein Modell des 'konservativen' Sozialstaats, Norwegen, Dänemark und Schweden repräsentieren das 'sozialdemokratische', Estland, Ungarn, die Tschechische Republik und Polen das 'postsozialistische', Kanada, die USA und Großbritannien das 'liberale' Modell und Italien, Spanien, Mexiko und Irland das 'familienorientierte' Modell. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    L'emploi des 55 ans et plus en Europe entre work line et preretraite (2006)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2006): L'emploi des 55 ans et plus en Europe entre work line et preretraite. In: Travail et emploi H. 107, S. 19-32.

    Abstract

    "The European Union has set itself ambitious targets for the employment of older workers. In March 2001, the European Council, meeting in Stockholm, declared that by 2010 at least half of the EU population aged between 55 and 64 should be in employment. The present article examines the participation of older employees in the labour market an the basis of the 2004 European Labour Force Survey. At present, only 5 of the 15 old member states already have an employment rate in excess of 50 % among the 55 to 64 age group. Countries that have implemented the so-called 'work line' policy (Denmark and Sweden), which seeks to mobilise all individuals of working age, exhibit clearly higher employment rates than countries with highly developed early retirement policies (Germany and France). The comparison between the 'work-line' countries and 'early retirement' countries reveals the existence of six sets of problems (equality problem, work humanisation problem, qualification problem, flexibility problem, motivation problem and growth problem). The resolution of which is fundamental of any attempt to raise employment rates among older workers. These conflicts cannot be resolved with a purely age-specific policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Durchschnittliches Renteneintrittsalter steigt weiter: wachsende Differenzierung im Rentenzugangsalter seit 2003 zu beobachten (2006)

    Brussig, Martin; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Sascha Wojtkowski (2006): Durchschnittliches Renteneintrittsalter steigt weiter. Wachsende Differenzierung im Rentenzugangsalter seit 2003 zu beobachten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2006-02), Gelsenkirchen, 16 S.

    Abstract

    "Zwischen 1996 und 2005 hat sich das durchschnittliche Rentenzugangsalter für Altersrenten um ca. 1 Jahr auf 63,0 Jahre erhöht; allein seit 2003 um ein halbes Jahr. Berücksichtigt man Erwerbsminderungsrenten (ab 50 Jahre), so ist das Zugangsalter niedriger (62,3 Jahre), der Anstieg seit 1996 aber stärker. Dennoch gab es 2004 und 2005 wieder anteilig mehr Personen, die mit 60 Jahren in Rente gegangen sind. Damit zeichnen sich zwei gegensätzliche Trends ab: einerseits - schon seit 1996 - der Trend zum späteren Renteneintritt, und parallel dazu andererseits (ab 2004) wieder mehr Rentenzugänge mit 60 Jahren. Etwa ein Drittel der Männer erreichte 2005 die Rente über die Regelaltersrente ab 65 Jahre. Zugänge in Erwerbsminderungsrenten sind für Männer und Frauen seit 1996 rückläufig, ebenso Altersrenten für Frauen. Nach Jahren zunehmender Inanspruchnahme geht die Bedeutung der Altersrenten nach Altersteilzeit seit 2003 wieder zurück. Etwa vier von fünf Frauen beziehen entweder eine Regelaltersrente oder eine Altersrente für Frauen. Für Männer spielen Altersrenten für langjährig Versicherte, nach Altersteilzeit, aber auch wegen Arbeitslosigkeit eine größere Rolle. Männer gehen öfter mit Abschlägen in Rente als Frauen. In den neuen Bundesländern erfolgen Zugänge in eine Rente der Gesetzlichen Rentenversicherung nach wie vor häufiger vorzeitig als in den alten Bundesländern. Hauptgründe sind die schlechte Arbeitsmarktlage und die höhere Frauenerwerbstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Altersgrenzenpolitik und Arbeitsmarkt: zur Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters (2006)

    Brussig, Martin; Knuth, Matthias;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Matthias Knuth (2006): Altersgrenzenpolitik und Arbeitsmarkt. Zur Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 6, S. 307-313.

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert Zusammenhänge zwischen Alterserwerbstätigkeit, Erwerbsaustritt und Renteneintritt. Die jüngsten Veränderungen, die auch durch einen durchschnittlich späteren Erwerbsausstieg und ein durchschnittlich höheres Renteneintrittsalter gekennzeichnet sind, zeigen soziale Unterschiede insbesondere nach Geschlecht, Qualifikation sowie zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen im Altersübergang auf. Dies erlaubt Schlussfolgerungen zu den Auswirkungen einer angehobenen Rentenaltersgrenze für die soziale Sicherung im Alter: Während ein Teil der künftig älteren Erwerbstätigen gesundheitlich wie qualifikatorisch auch noch in höherem Alter beschäftigungsfähig ist, ist für einen anderen Teil zu erwarten, dass prekäre Altersübergänge länger andauern und gravierende nachteilige Auswirkungen auf die Alterssicherung haben werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Early retirement, social security and well-being in Germany (2006)

    Börsch-Supan, Axel; Jürges, Hendrik;

    Zitatform

    Börsch-Supan, Axel & Hendrik Jürges (2006): Early retirement, social security and well-being in Germany. (NBER working paper 12303), Cambridge, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w12303

    Abstract

    "Germans retire early. On the one hand, early retirement is very costly and amplifies the burden which the German public pension system has to carry due to population aging. On the other hand, however, early retirement is also seen as a much appreciated social achievement which increases the well-being especially of those workers who suffer from work-related health problems. This paper investigates the relation between early retirement and well-being using the GSOEP panel data. The general picture that emerges from our analysis is that early retirement as such seems to be related to subjective well-being, in fact more so than normal retirement. Early retirement most probably is a reaction to a health shock. Individuals are less happy in the year of early retirement than in the years before and after retirement. After retirement, individuals attain their pre-retirement satisfaction levels after a relatively short while. Hence, the early retirement effect on well-being appears to be negative and short-lived rather than positive and long. Whether this is an effect of retirement itself or a psychological adaptation to an underlying shock cannot be identified in our data and remains an open research issue waiting for a more objective measurement of health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ältere Arbeitnehmerinnen in Deutschland: Erwerbsstrukturen und Zukunftsperspektiven (2006)

    Clemens, Wolfgang;

    Zitatform

    Clemens, Wolfgang (2006): Ältere Arbeitnehmerinnen in Deutschland. Erwerbsstrukturen und Zukunftsperspektiven. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Jg. 39, H. 1, S. 41-47. DOI:10.1007/s00391-0366-6

    Abstract

    "Der Beitrag gibt eine Übersicht zu den Erwerbsstrukturen und Erwerbsbedingungen älterer Arbeitnehmerinnen in Deutschland. Auf Basis der Entwicklung von Erwerbsquoten, Arbeitslosigkeit und Arbeitsformen erwerbstätiger Frauen nach der Lebensmitte wird untersucht, wie sich Erwerbsstrukturen in dieser Lebensphase von Frauen darstellen. Weiter wird gefragt, welche Entwicklungstendenzen erkennbar sind und welche Bedeutung Erwerbstätigkeit im Kontext der Lebenslagen älterer Frauen hat. Außerdem werden die Auswirkungen sozialstaatlicher Regelungen auf den Ertrag weiblicher Erwerbsarbeit für die nachberufliche Lebensphase untersucht. Weiterhin werden die Beendigung der Erwerbsarbeit bzw. Formen der Verrentung sowie der Übergang in den 'weiblichen Ruhestand' thematisiert, ebenso die Frage nach der Zukunft der Erwerbsarbeit älterer Frauen im Zeichen des demographischen Wandels und der damit verbundenen Reduzierung des Arbeitskräftepotenzials." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labor market shocks and retirement: do government programs matter? (2006)

    Coile, Courtney C.; Levine, Phillip B.;

    Zitatform

    Coile, Courtney C. & Phillip B. Levine (2006): Labor market shocks and retirement. Do government programs matter? (NBER working paper 12559), Cambridge, Mass., 36 S. DOI:10.3386/w12559

    Abstract

    "This paper examines how unemployment affects retirement and whether the Unemployment Insurance (UI) system and Social Security (SS) system affect how older workers respond to labor market shocks. To do so, we use pooled cross-sectional data from the March Current Population Survey (CPS) as well as March CPS files matched between one year and the next and longitudinal data from the Health and Retirement Survey (HRS). We find that downturns in the labor market increase retirement transitions. The magnitude of this effect is comparable to that associated with moderate changes in financial incentives to retire and to the threat of a health shock to which older workers are exposed. Interestingly, retirements only increase in response to an economic downturn once workers become SS-eligible, suggesting that retirement benefits may help alleviate the income loss associated with a weak labor market. We also estimate the impact of UI generosity on retirement and find little consistent evidence of an effect. This suggests that in some ways SS may serve as a more effective form of unemployment insurance for older workers than UI." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Bulls, bears, and retirement behavior (2006)

    Coile, Courtney C.; Levine, Phillip B.;

    Zitatform

    Coile, Courtney C. & Phillip B. Levine (2006): Bulls, bears, and retirement behavior. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 59, H. 3, S. 408-429. DOI:10.1177/001979390605900304

    Abstract

    Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Aktienmarktes und dem Berufsausstiegsverhalten älterer Arbeitnehmer in den USA. Im Mittelpunkt steht der Zeitraum zwischen 1995 und 2002. Analysiert wird Entwicklung der Berufsausstiegsmuster sowie die Entwicklung des Aktienbesitzes von Privathaushalten. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob der Besitz von Aktien einen Berufsausstieg während einer Hausse (Bull Market) wahrscheinlicher macht als während einer Baisse (Bear Market) sowie umgekehrt einen Wiedereinstieg in den Beruf unwahrscheinlicher während einer Hausse und wahrscheinlicher während einer Baisse. Auf der Makroebene können keine Auswirkungen der Aktienkurse auf das Erwerbs- und Berufsausstiegsverhalten nachgewiesen werden. Selbst für die kleine Gruppe der Haushalte mit nennenswertem Aktienbesitz können diesbezüglich keine signifikanten Effekte ermittelt werden. (IAB)

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    Dealing with an ageing labour force: what do European employers expect and do? (2006)

    Dalen, Harry van; Henderikse, Wilma; Schippers, Joop; Henkens, Kène ;

    Zitatform

    Dalen, Harry van, Kène Henkens, Wilma Henderikse & Joop Schippers (2006): Dealing with an ageing labour force. What do European employers expect and do? (NIDI report 73), The Hague, 63 S.

    Abstract

    "The study on employers' attitudes and behaviour with respect to older workers presented in this volume is part of the ESF-funded project Fair Play for Older Workers. This project aims at improving the position of older workers in European labour markets. Partly, by analyzing the causes for their disadvantaged position, but also by developing programmes helping employers to recognize and overcome their prejudices. But employers are not the only target group of the project. Part of the project's initiatives involves training older workers for a 'second career' in the labour market. Four countries of the European Union participate in Fair Play for Older Workers: the United Kingdom, Spain, Greece and the Netherlands. From each of these four countries employers were selected to participate in the research part of Fair Play. They were asked questions about the ageing of their staff, the consequences of an ageing staff, personnel policies with respect to older workers, about future labour market shortages and how to handle these and about the effectiveness of government policies to deal with an ageing labour force. The results show large differences between the four countries, not only with respect to the degree of ageing, but also with respect to employers' responses. Only the United Kingdom seems more or less fit to face the challenge of an ageing labour force." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ältere Arbeitnehmende - Bedürfnisse in Bezug auf Arbeit und Pension: Darstellung in Theorie und Praxis (2006)

    Dobmann, Regula;

    Zitatform

    Dobmann, Regula (2006): Ältere Arbeitnehmende - Bedürfnisse in Bezug auf Arbeit und Pension. Darstellung in Theorie und Praxis. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 145 S., Anhang.

    Abstract

    "Im Zentrum dieses Buches stehen Bedürfnisse von älteren Mitarbeitenden - insbesondere diejenigen von Kaderpersonen. Es soll mit Hilfe eines allgemeinen Teils zur Entwicklungspsychologie des Erwachsenenalters, einer ausführlichen Auseinandersetzung mit Bedürfnissen von älteren mitarbeitenden Arbeitnehmenden und der Darstellung von Konzepten altersgerechter Arbeit die aktuelle Diskussion über Pensionierungsmodelle um einen arbeitspsychologischen Ansatz bereichern. Die von der Autorin durchgeführte empirische Utersuchung über Bedürfnisse älterer Kaderpersonen betreffend der letzten Jahre im Erwerbsleben und den gewünschten Pensionierungsmodellen liefert dazu Aussagen aus der Praxis. Es werden Bedürfnisse und Ressourcen im täglichen Arbeitsprozess beleuchtet und bestehende Pensionierungsmodelle auf ihre Bedürfnisgerechtigkeit hin überprüft. Gegenwärtige Diskussionen über Fragen des Rentenalters und alternative Pensionierungsmodelle drehen sich meist einseitig um die finanzielle Machbarkeit. Die Bedürfnisse älterer Arbeitskräfte werden dabei kaum angesprochen. In diesem Buch stehen diese explizit im Zentrum, denn ohne Bedürfnisabklärung kann keine lösungsorientierte Diskussion zu Fragen der Pensionierung im Allgemeinen und zu Pensinierungsmodellen im Speziellen stattfinden. Meinungen, Haltungen und auch die mit der Pensionierung verbundenen Gefühle älterer Mitarbeitenden müssen nicht nur aus psychologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Interessen vermehrt thematisiert werden. Die Betroffenen sollen formulieren, welche Modelle der Pensionierung sie leben und beschreiben, wie sie die letzten Jahre im aktiven Berufsleben gestalten möchten. Motivierte und damit leistungsstarke ältere Arbeitskräfte werden in Zukunft eine unverzichtbare Humanressource für die Wirtschaft, respektive die einzelnen Unternehmen sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ageing and employment: identification of good practice to increase job opportunities and maintain older workers in employment. Final Report (2006)

    Duell, Nicola; McGivern, Gerry; Centeno, Luis; Chajewski, Leszek; Leitzke, Simone; Contini, Bruno; Bosworth, Derek; Gelderblom, Arie; Arnkil, Robert; Kaisergruber, Danielle; Sparks, Andrew; Lazutka, Romas; Casey, Bernard; Vogler-Ludwig, Kurt; Lindley, Robert; Vecernik, Jiri; Baldauf, Beate; Szemans, Szusza;

    Zitatform

    Duell, Nicola, Robert Lindley, Derek Bosworth, Bernard Casey, Robert Arnkil, Beate Baldauf, Luis Centeno, Leszek Chajewski, Bruno Contini, Arie Gelderblom, Danielle Kaisergruber, Romas Lazutka, Simone Leitzke, Gerry McGivern, Andrew Sparks, Szusza Szemans, Jiri Vecernik & Kurt Vogler-Ludwig (2006): Ageing and employment. Identification of good practice to increase job opportunities and maintain older workers in employment. Final Report. Brüssel, 253 S.

    Abstract

    "Was kann getan werden, um die Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen zu verbessern und diese Menschen in Arbeit zu halten? In dem Bericht werden empfehlenswerte Praktiken untersucht, Schlüsselfaktoren herausgestellt und Maßnahmen empfohlen, die die EU, die Mitgliedstaaten, Unternehmen und die Betroffenen selbst treffen können. Außerdem wird auch der Erfolg der Europäischen Beschäftigungsstrategie beurteilt, die unter anderem eine Verlängerung des Arbeitslebens und eine Erhöhung der Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer zum Ziel hat.
    Die in elf EU-Ländern gewonnenen Erfahrungen zeigen, dass die Steigerung der Beschäftigungsquoten durch Verlängerung des Arbeitslebens eines der Kernziele der europäischen Wirtschafts- und Beschäftigungsstrategien ist. Unternehmen und Institutionen müssen tragfähige Konzepte finden, um dazu praktisch beizutragen, ohne den Lebensstandard, den Ausgleich zwischen Berufs- und Arbeitsleben, die Gleichbehandlung oder die wirtschaftliche Effizienz zu gefährden.
    Untersucht wurden in Fallstudien 41 Unternehmen und Einrichtungen, die unterschiedliche Wirtschaftstätigkeiten im öffentlichen und privaten Sektor ausüben. Dann wurden i) die Stärken und Schwächen des nationalen institutionellen Rahmens analysiert, innerhalb dessen diese Unternehmen oder Einrichtungen arbeiten, und ii) ausgewählte empfehlenswerte Initiativen von Sozialpartnern, nichtstaatlichen Organisationen und nationalen oder regionalen politischen Entscheidungsträgern untersucht. Die in die Fallstudien einbezogenen Organisationen wandten Strategien für das Altersmanagement bei unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an - von denen einige große Möglichkeiten für ein Altersmanagement boten. Maßnahmen wurden vor allem in folgenden Bereichen getroffen: Arbeitsorganisation, Mobilitätsmanagement, Laufbahnentwicklung, Gestaltung der Aufgaben, Einstellungen, Arbeitszeitvereinbarungen und lebenslanges Lernen, Wissenstransfer, gesundheitsbezogene Maßnahmen und Vermittlung einer neuen Stelle. Nur wenige Unternehmen entwickelten bewusst ein Altersmanagementprogramm, während die meisten andere interessante Wege gingen, um ohne eigentliche Strategie das gleiche Ziel zu erreichen. Die Rolle der Sozialpartner beim Altersmanagement hängt davon ab, auf welcher Stufe sie eingreifen können, zum Beispiel auf Makroebene (Dreierverhandlungen, Beeinflussung der Politikgestaltung, Vertretung in den Vorständen von Institutionen des Sozialstaates usw.) oder durch Tarifverhandlungen auf Sektor-, Unternehmens- oder Arbeitsplatzebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeiten bis 65 oder gar bis 67?: die Voraussetzungen fehlen (2006)

    Ebert, Andreas; Fuchs, Tatjana; Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Ebert, Andreas, Tatjana Fuchs & Ernst Kistler (2006): Arbeiten bis 65 oder gar bis 67? Die Voraussetzungen fehlen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 9, S. 492-499.

    Abstract

    "Auf europäischer wie nationaler Ebene wird eine Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer und des faktischen Renteneintrittsalters angestrebt. In Deutschland ist die Rente mit 67 fast schon beschlossene Sache. Als Begründung dienen angebliche demografische Zwänge. Der Beitrag zeigt auf, dass derzeit die Voraussetzungen nicht gegeben sind, um das politisch gesetzte Ziel zu erreichen - weder mit Blick auf die Arbeitsmarktperspektiven noch von Seiten der Arbeitsbedingungen. Es droht zunehmende Altersarbeitslosigkeit und Altersarmut. Sinnvoll wären eine Modifizierung statt Abschaffung der Frühverrentungsinstrumente sowie ein präventiver Ansatz in Richtung alters- und alternsgerechten Arbeitens. Sinnvoll wäre auch eine Annäherung des faktischen an das gesetzliche Rentenalter und nicht eine Erhöhung der Altersgrenze auf 67 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The institutional determinants of early retirement in Europe (2006)

    Fischer, Justina A. V.; Sousa-Poza, Alfonso;

    Zitatform

    Fischer, Justina A. V. & Alfonso Sousa-Poza (2006): The institutional determinants of early retirement in Europe. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-08), Sankt Gallen, 29 S.

    Abstract

    "Low fertility rates combined with increases in early retirement pose a serious challenge to the sustainability of social security systems in most industrialized countries. Therefore, it is important for policy makers to understand the determinants of early retirement and especially the role that institutional factors play in the retirement decision. However, analyzing such factors ideally requires international microdata, which have in the past been largely unavailable. To fill this void, this paper investigates early retirement determinants across several European countries using the rich 2005 SHARE (Survey of Health, Aging and Retirement in Europe) microdataset, which produces more precise estimates of the effects of institutional and economic factors like pension systems, unemployment, and employment protection legislation. The analysis shows that pension systems offering generous early retirement options encourage early departure from the labor market. In addition, pension wealth accrual rate exerts a greater influence on early retirement decisions than does the average replacement rate, while stricter employment protection legislation has no significant impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Age-specific cyclical effects in job reallocation and labor mobility (2006)

    Gielen, Anne C.; Ours, Jan C. van;

    Zitatform

    Gielen, Anne C. & Jan C. van Ours (2006): Age-specific cyclical effects in job reallocation and labor mobility. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 493-504. DOI:10.1016/j.labeco.2006.02.006

    Abstract

    "We present an empirical analysis of job reallocation and labor mobility using matched worker-firm data for the Netherlands to investigate how firms adjust their workforce over the cycle. Our data cover the period 1993-2002. We find that cyclical adjustments of the workforce occur mainly through fluctuations in job creation for young and prime-age workers while for old workers they occur mainly through fluctuations in job destruction. Moreover, we find that business cycle fluctuations are used to rejuvenate the workforce. Workforce reductions are most harmful for old workers; for them the flow out of employment is a one-way street." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Work promotion of Finnish pension policy (2006)

    Gould, Raija; Laukkanen, Erkki;

    Zitatform

    Gould, Raija & Erkki Laukkanen (2006): Work promotion of Finnish pension policy. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 133-155.

    Abstract

    Die finnische Erwerbsbevölkerung altert rapide. Im Jahre 2030 wird nahezu einer von vier Finnen 65 Jahre und älter sein. Daher ist es ein wichtiges Ziel der finnischen Rentenreform von 2005, die Teilhabe am Arbeitsleben zu verlängern. Der Beitrag beschäftigt sich mit dieser Zielsetzung. Die Reform konzentriert sich z.B. auf Einschränkungen des Vorruhestands und auf wirtschaftliche Anreize zur Fortsetzung des Arbeitslebens. Darunter fallen Maßnahmen wie ein flexibles Eintrittsalter in den Ruhestand, das von 63 bis 68 Jahren reicht, und ein Bonuszuschlag in Höhe von 4,5 Prozent für diejenigen, die über das zweiundsechzigste Lebensjahr hinaus arbeiten. Jüngste Umfragen zu den Ruhestandserwartungen von älteren Arbeitnehmern lassen erkennen, dass finanzielle Anreize allein nicht ausreichend sind, das Ziel einer stetigen Verlängerung des Arbeitslebens zu erreichen. Zusätzlich besteht Handlungsbedarf auf der Ebene des Arbeitsplatzes selbst. Arbeitskräfte im flexiblen Ruhestandsalter verfügen zwar über potentielle Arbeitsfähigkeit, aber es muss sich noch herausstellen, ob materielle Anreize und andere arbeitsfördernde Maßnahmen ausreichend sind, um diejenigen in einem Beschäftigungsverhältnis zu halten, die arbeitsfähig sind. Als besonders große Herausforderung und ein Hindernis für die Verlängerung des Berufslebens wird sich die von psychischen Problemen ausgelöste Arbeitsunfähigkeit erweisen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The interaction between retirement and job search: a global approach to older workers employment (2006)

    Hairault, Jean-Olivier; Langot, Francois; Sopraseuth, Thepthida;

    Zitatform

    Hairault, Jean-Olivier, Francois Langot & Thepthida Sopraseuth (2006): The interaction between retirement and job search. A global approach to older workers employment. (IZA discussion paper 1984), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "This paper presents a theoretical foundation and empirical evidence in favor of the view that the tax on continued activity not only decreases the participation rate by inducing early retirement, but also badly affects the employment rate of older workers just before early retirement age. Countries with an early retirement age at 60 also have lower employment rates for old workers aged 55-59. Based on the French Labor Force Survey, we show that the likelihood of employment is significantly affected by the distance from retirement, in addition to age and other relevant variables. We then extend McCall's (1970) job search model by explicitly integrating life-cycle features and retirement decisions. Using simulations, we show that the effective tax on continued activity caused by French social security system in conjunction with the generosity of unemployment benefits for older workers helps explain the low rate of employment just before the early retirement age. Decreasing this tax, thus bringing it closer to the actuarially-fair scheme, not only extends the retirement age, but also encourages a more intensive job-search by older unemployed workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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