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Dossier

Veränderungen der Arbeitswelt durch Künstliche Intelligenz

Anwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt werden breit diskutiert. Welche Folgen für Beschäftigung, Löhne und Qualifikationsanforderungen sind zu erwarten? Birgt die Nutzung automatisierter Entscheidungssysteme (z.B. für die Personalauswahl) ein Diskriminierungsrisiko? Wie wirkt sich der Einsatz von künstlicher Intelligenz auf die Arbeitsqualität aus?
Dieses Themendossier stellt Literatur zum Stand der Forschung zusammen.
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  • Literaturhinweis

    Ethical digitalisation at work: From theory to practice (2023)

    Riso, Sara; Adăscăliței, Dragoș; Rodriguez Contreras, Ricardo;

    Zitatform

    Riso, Sara, Dragoș Adăscăliței & Ricardo Rodriguez Contreras (2023): Ethical digitalisation at work: From theory to practice. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 68 S. DOI:10.2806/235924

    Abstract

    "Automation and digitisation technologies, including artificial intelligence, are rapidly evolving and becoming increasingly powerful and pervasive. The full range of their effects in the workplace is yet to be seen. It is, however, important not only to explore the ethical implications of digital technologies and the effects of such technologies on working conditions as they emerge, but also to anticipate any unintended effects that raise new ethical challenges. Using a variety of research methods and building on previous research on the digital workplace, this report examines the many ramifications of digital technologies in the workplace, looking at the fundamental rights and ethical principles most at stake and the areas of working conditions most likely to be affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Künstliche Intelligenz: Chance oder Gefahr?: Wie verändert der Einsatz von KI unsere Gesellschaft? (2023)

    Schaller, Daria; Heckmann, Dirk; Demary, Vera; Grunwald, Armin; Mertens, Armin; Fregin, Marie-Christine ; Walter, Johannes; Gillhuber, Andreas; Wohlrabe, Klaus ; Wolf, Anna; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Schaller, Daria, Klaus Wohlrabe, Anna Wolf, Vera Demary, Armin Mertens, Marie-Christine Fregin, Michael Stops, Andreas Gillhuber, Johannes Walter, Dirk Heckmann & Armin Grunwald (2023): Künstliche Intelligenz: Chance oder Gefahr? Wie verändert der Einsatz von KI unsere Gesellschaft? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 8, S. 3-28.

    Abstract

    "KI, Blockchain und Cloud Computing sind digitale Technologien, die den Unternehmen wesentliche Kosten, Zeit- und Prozessvorteile ermöglichen und damit als Treiber für eine Vielzahl von volkswirtschaftlich relevanten Ökosystemen dienen können. Daria Schaller, Klaus Wohlrabe und Anna Wolf, ifo Institut, untersuchen anhand empirischer Daten aus der ifo Konjunkturumfrage die Verbreitung dieser Technologien in der deutschen Wirtschaft. Gegenwärtig haben rund 42% der befragten Unternehmen mindestens eine der Technologien im Einsatz. Am häufigsten ist hierbei Cloud Computing, gefolgt von KI und Blockchain-Industrie. Ein verbindlicher europäischer Gesetzesrahmen für den Einsatz und die Verwendung der digitalen Technologien ist allerdings erst im Entstehen. Vera Demary und Armin Mertens, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, diskutieren Chancen und Herausforderungen, die sich durch den Einsatz von KI für Unternehmen ergeben. Einerseits biete die Anwendung von KI die Möglichkeit von größerer Effizienz und Dynamik. Andererseits bestehe die Sorge über zu große Komplexität und mangelnde Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Aktionen, die durch die KI ausgelöst werden. Dem müssten Unternehmen mit Information, Schulungen und einem angemessenen Risikobewusstsein begegnen, um die Potenziale von KI nutzen zu können. Auch sei ein geeigneter Regulierungsrahmen für den Umgang mit KI-Technologien unerlässlich. Marie-Christine Fregin, Universität Maastricht, und Michael Stops, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg, zeigen, dass die KI bisher insgesamt wenig quantitative Beschäftigungseffekte verursacht hat, da KI-Systeme in der deutschen Wirtschaft noch recht wenig verbreitet sind. Zudem müssten Beschäftigte bei der Einführung neuer Systeme oftmals neue Tätigkeiten ausführen und teilweise erlernen; andererseits sei erwartbar, dass bestimmte Tätigkeiten, die bisher den Beschäftigten vorbehalten waren, von der KI unterstützt und manchmal sogar übernommen werden könnten. Unternehmen sollten wissen, wie der Erfolg einer Technologieeinführung zu messen sei. Andreas Gillhuber, Alexander Thamm GmbH, schlägt den Aufbau europäischer Hochleistungsrechenzentren, speziell für die Anwendungsentwicklung und Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz, vor. Den Forschern und Entwicklern in Europa – im Gegensatz zu den Experten in den USA und China – fehle aktuell ausreichender Zugang zu den erforderlichen Rechenkapazitäten. Wenn Deutschland und die EU nicht den Anschluss verlieren wollen, müssten Unternehmen, Politik und Gesellschaft hier gemeinsam in die KI-Zukunft und die digitale Souveränität investieren. Johannes Walter, ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim, fragt, ob es Gründe dafür gibt anzunehmen, dass „von KI eine existenzielle Gefahr für die Menschheit ausgeht“. Unbestritten sei, dass KI – selbst auf dem aktuellen technischen Stand – Gefahren mit sich bringe und deshalb eine Regulierung nötig mache. Die global ambitionierteste Bemühung dazu sei der AI Act der Europäischen Union, dessen Vorgaben noch konkretisiert werden müssten. Wenn die KI-Regulierung global koordiniert werde und sich flexibel an die technische Entwicklung anpasse, könnte diese Technologie optimal genutzt werden. Dirk Heckmann, TU München, plädiert für eine „konstruktiv-abwägenden Haltung“ bei der Beurteilung der Chancen und vor allem der Risiken von KI. Man dürfe nicht nur fragen, ob Digitalisierung den Datenschutz gefährden könne, sondern auch, welche Grundrechte gefährdet seien, wenn digitale Innovationen untersagt würden. Sonst bestehe die Gefahr, dass vorgeschobene rechtliche Bedenken Innovationshemmnisse darstellen. Nötig sei ein Gleichklang von technischer und rechtlicher Entwicklung. Armin Grunwald, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), zeigt, dass eine allmähliche Disruption nur dann entstehen kann, wenn technische Möglichkeiten von KI-Systemen auf bestimmtes menschliches Verhalten treffen und nicht durch die Technik als solche. Deshalb seien die Wechselwirkungen von KI mit menschlichem Verhalten in den Blick zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Künstliche Intelligenz, Large Language Models, ChatGPT und die Arbeitswelt der Zukunft (2023)

    Seemann, Michael;

    Zitatform

    Seemann, Michael (2023): Künstliche Intelligenz, Large Language Models, ChatGPT und die Arbeitswelt der Zukunft. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 304), Düsseldorf, 100 S.

    Abstract

    "Die rasante Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz wie Chat-GPT, die inhaltlich und sprachlich überzeugende Texte generieren können, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen solche Systeme auf die Prozesse und Arbeitsweisen zum Beispiel in Wissens- und Kreativberufen haben werden. Diese Literaturstudie wertet den aktuellen Stand der Debatte aus. Sie führt in die technische Grundlage, die so genannten "Large Language Models", ein und untersucht abschließend, welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu erwarten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Automatisch benachteiligt: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und der Schutz vor Diskriminierung durch algorithmische Entscheidungssysteme: Rechtsgutachten im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (2023)

    Spiecker Döhmann, Indra; Towfigh, Emanuel V. ;

    Zitatform

    Spiecker Döhmann, Indra & Emanuel V. Towfigh (2023): Automatisch benachteiligt: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und der Schutz vor Diskriminierung durch algorithmische Entscheidungssysteme. Rechtsgutachten im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Berlin, 113 S.

    Abstract

    "Das Gutachten soll ausweislich der Leistungsbeschreibung untersuchen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) den Herausforderungen, die sich aus dem Einsatz diskriminierender algorithmischer Entscheidungssysteme (ADM-Systeme) ergeben, gewachsen ist. Es soll der Frage nachgehen, inwieweit das AGG ein wirksames Instrument zum Schutz auch vor solcher Diskriminierung ist, und mögliche Schutzlücken identifizieren. Zunächst gilt es dabei, den Stand der rechtswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Literatur zu Ansprüchen und Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zu dokumentieren, bevor die Schutzlücken und Herausforderungen des Einsatzes von ADM-Systemen insbesondere im Hinblick auf - den Anwendungsbereich des AGG, - die im AGG geschützten Merkmale, - Diskriminierungsformen, - Maßnahmen und Schutzpflichten von Arbeitgeber*innen, - die Problematik der Massengeschäfte, wenn algorithmische Entscheidungssysteme individualisiert werden und damit gegebenenfalls keine vergleichbaren Bedingungen begründet werden, und - die Problematik der Rechtfertigung, zum Beispiel durch Versicherungen aufgrund von automatisierter Kalkulation und Risikobewertung identifiziert und adressiert werden. Ferner soll das Gutachten prüfen, wie der Nachweis von Diskriminierung, die auf den Einsatz von ADM-Systemen zurückgeht, gelingen kann und welche Dokumentationspflichten und Einsichtsrechte dafür notwendig sind. Dabei sollen auch Fragen der Verantwortlichkeit für diskriminierende Ergebnisse von ADM-Systemen beleuchtet werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ChatGPT und die Beratung in Bildung und Beschäftigung (2023)

    Stanik, Tim ;

    Zitatform

    Stanik, Tim (2023): ChatGPT und die Beratung in Bildung und Beschäftigung. In: Dvb-Forum : Zeitschrift des Deutschen Verbandes für Bildungs- und Berufsberatung H. 2, S. 23-27. DOI:10.3278/DVB2302W005

    Abstract

    "Seit den coronabedingten Lockdowns hat die Digitalisierung insgesamt und damit auch die der von Beratungen bei (Weiter-)Bildungs- und Berufsfragen einen Aufschwung erlebt. Während zunächst vornehmlich technische und methodische Anforderungen von Online-Beratungen (z.B. Mail-, Chat-, Videoberatungen) oder der Einsatz von digitalen Tools in Face-to-Face-Beratung im Mittelpunkt standen, werfen die jüngsten Entwicklungen im Bereich von KI-basierten Chatbots grundlegende Fragen nach der potenziellen Subsidierbarkeit professioneller Beratung auf und dies unabhängig davon, ob die Beratungen Face-to-Face oder in einem Onlineformat vollzogen werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI basierter Sprachmodelle am Beispiel von ChatGPT für Beratungen in Bildung und Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Können Online-Stellenanzeigen helfen, zukünftig relevante Kompetenzen zu identifizieren?: Machbarkeitsstudie zu Vorhersagen von Kompetenzentwicklungen (2023)

    Stephany, Fabian ; Sobolewski, Eric;

    Zitatform

    Stephany, Fabian & Eric Sobolewski (2023): Können Online-Stellenanzeigen helfen, zukünftig relevante Kompetenzen zu identifizieren? Machbarkeitsstudie zu Vorhersagen von Kompetenzentwicklungen. Gütersloh, 40 S. DOI:10.11586/2023060

    Abstract

    "Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt radikal. Zeitgleich steht die Wirtschaft vor einer nachhaltigen Erneuerung im Zuge der klimafreundlichen Transformation, die sich auch auf dem Arbeitsmarkt widerspiegelt. Beide Phänomene, oftmals als Zwillingstransformation (“Twin Transition”) bezeichnet, werfen die Frage auf, welche Kompetenzen in der Arbeitswelt von Morgen gefragt sein werden. Diese Frage steht auch im Fokus der vorliegenden Studie und wird durch die Analyse von Online-Stellenanzeigen („Online Job Advertisements“, kurz OJA) beleuchtet. Insbesondere wird erläutert, inwiefern sich aus der zurückliegenden Bewertung von Kompetenzen mittels Zeitreihenanalysen Aussagen über die zukünftigen Entwicklungen treffen lassen. Dabei werden OJA-Daten für mehrere Berufsgruppen aus unterschiedlichen Branchen anhand der Aspekte von Popularität, Relevanz und Preis ausgewertet. Die Ergebnisse werden anhand von einzelnen “green” (klimabezogenen) und “coding” (IT-) Kompetenzen erläutert. Am Beispiel der Programmiersprache „Python“ lässt sich dies eindeutig illustrieren: Wir beobachten für alle drei Metriken unserer Analyse – Popularität, Relevanz und Preis – eine klare Aufwärtsbewegung. Dieser klar erkennbare Trend lässt sich entsprechend sicher in der Zukunft fortschreiben, wie unsere Zeitreihenanalyse und Cross-Validation bestätigen. Weitergehend wird der wirtschaftliche Wandel hin zu „grünen“ Kompetenzen in unserer Analyse durch Aspekte wie „Bausanierung“ und „Solarthermie“ beleuchtet. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass kurzfristige Vorhersagen (von bis zu sechs Monaten) über die zukünftige Entwicklung von Kompetenzen möglich sind. Der Zeitraum und die Qualität dieser Vorhersagen werden mitunter stark durch mangelnde Datenverfügbarkeit limitiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wegen KI wird uns nicht die Arbeit ausgehen: Gastkommentar (2023)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2023): Wegen KI wird uns nicht die Arbeit ausgehen. Gastkommentar. In: Handelsblatt H. 26.06.2023, 2023-06-26.

    Abstract

    "Viele Menschen sorgen sich, ihren Job an Künstliche Intelligenz zu verlieren. Michael Stops nennt drei Gründe, warum die Befürchtungen unbegründet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Handelsblatt)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Bounded Well-Being: Designing Technologies for Workers' Well-Being in Corporate Programmes (2023)

    Tirabeni, Lia ;

    Zitatform

    Tirabeni, Lia (2023): Bounded Well-Being: Designing Technologies for Workers' Well-Being in Corporate Programmes. In: Work, Employment and Society online erschienen am 19.10.2023. DOI:10.1177/09500170231203113

    Abstract

    "This article examines the relationship between workers’ well-being and digitalisation at work. It is based on the findings of a qualitative study carried out in a manufacturing company, and it focuses on the development of a wearable device for well-being. Using the analytical concepts of ‘translation’ and ‘inscription’ taken from Actor-Network Theory, it explores how digital technologies for well-being are designed in corporate programmes and shows how the final technology results from processes of inscription and translation performed by the actors involved in the design phase. The end device embodies a concept of well-being that has been called ‘bounded’ to emphasise how well-being at work is limited by organisational constraints. The article invites a rethinking of hedonic well-being at work as a precondition for eudaimonic well-being so that the human being is understood as a psychophysical unit that is part of a rich social context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Economic Growth under Transformative AI (2023)

    Trammell, Philip; Korinek, Anton;

    Zitatform

    Trammell, Philip & Anton Korinek (2023): Economic Growth under Transformative AI. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 31815), Cambridge, Mass, 70 S.

    Abstract

    "Industrialized countries have long seen relatively stable growth in output per capita and a stable labor share. AI may be transformative, in the sense that it may break one or both of these stylized facts. This review outlines the ways this may happen by placing several strands of the literature on AI and growth within a common framework. We first evaluate models in which AI increases output production, for example via increases in capital's substitutability for labor or task automation, capturing the notion that AI will let capital “self-replicate”. This typically speeds up growth and lowers the labor share. We then consider models in which AI increases knowledge production, capturing the notion that AI will let capital “self-improve”, speeding growth further. Taken as a whole, the literature suggests that sufficiently advanced AI is likely to deliver both effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Umfang und Reduktionsmöglichkeiten der Geschlechtsdiskriminierung in KI-gestützten Auswahlprozessen (2023)

    Trzensimiech, Annika Christina ;

    Zitatform

    Trzensimiech, Annika Christina (2023): Umfang und Reduktionsmöglichkeiten der Geschlechtsdiskriminierung in KI-gestützten Auswahlprozessen. In: Ausbilden, Publizieren, Informieren, Jg. 4, H. 2. DOI:10.15460/apimagazin.2023.4.2.153

    Abstract

    "Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen KI-gestützten Auswahlprozessen und der Geschlechterdiskriminierung. Die Personalbeschaffung deckt den Personalbedarf eines Unternehmens durch Sichtung von Bewerbungen und Identifizierung qualifizierter Bewerber*innen. Unternehmen nutzen KI-Systeme, um Gender Bias zu beseitigen, aber es besteht die Beobachtung, dass Frauen trotzdem aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden können. Es wird daher der Frage nachgegangen, inwieweit Frauen aufgrund eines Bias von KI-gestützten Auswahlverfahren in Bewerbungsprozessen diskriminiert werden. Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Forschungsstand und die Anwendungsbereiche von KI-gestützten Methoden in Bewerbungsprozessen von Unternehmen zu untersuchen und anschließend auf potenzielle Gender Bias zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die „unmenschliche“ Revolution – Künstliche Intelligenz als Schicksalstechnologie für Deutschland und Europa (2023)

    Vöpel, Henning;

    Zitatform

    Vöpel, Henning (2023): Die „unmenschliche“ Revolution – Künstliche Intelligenz als Schicksalstechnologie für Deutschland und Europa. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 8, S. 513-517. DOI:10.2478/wd-2023-0148

    Abstract

    "KI wird ein neues technologisches und kulturelles Zeitalter der Menschheitsgeschichte begründen, neue Geschäftsmodelle hervorbringen, ganze Industrien transformieren, einen enormen Produktivitätsschub auslösen und die Arbeitswelt revolutionieren. Schätzungen gehen von einem zusätzlichen globalen Wachstum von rund 7% und einem jährlichen Produktivitätswachstum von 1,5% in der nächsten Dekade aus (Goldman Sachs, 2023). Gerade für Deutschland und Europa bieten sich aufgrund der demografischen Entwicklung und der industriellen Transformation besondere Chancen. Doch daran sind regulatorische, qualifikatorische und vor allem auch kulturelle Bedingungen geknüpft, die nicht nur optimistisch stimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    (Generative) Künstliche Intelligenz: Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt? (2023)

    Warning, Anja;

    Zitatform

    Warning, Anja (2023): (Generative) Künstliche Intelligenz: Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt? In: Ländlicher Raum, Jg. 74, H. 4, S. 34-37., 2023-11-30.

    Abstract

    "Der Aufsatz diskutiert die möglichen Arbeitsmarkteffekte des verstärkten Einsatzes von Systemen, die auf Generativer Künstlicher Intelligenz beruhen. Dabei nimmt die Autorin auch die voraussichtlichen Veränderungen in einzelnen Berufen in den Fokus und diskutiert das Potential von Generativer KI zur Verringerung von Fachkräftemangellagen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Agrarsoziale Gesellschaft)

    Beteiligte aus dem IAB

    Warning, Anja;

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  • Literaturhinweis

    Implementation of artificial intelligence at the workplace, considering the work ability of employees (2023)

    Werens, Samantha; Von Garrel, Jörg ;

    Zitatform

    Werens, Samantha & Jörg Von Garrel (2023): Implementation of artificial intelligence at the workplace, considering the work ability of employees. In: Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Jg. 32, H. 2, S. 43-49. DOI:10.14512/tatup.32.2.43

    Abstract

    "The use of artificial intelligence (AI) as an innovation driver is increasingly gaining importance among small and medium-sized manufacturing enterprises. In order to enable a successful AI implementation, both the business requirements and the needs of human resources must be considered. One construct that brings these dimensions together is the concept of work ability. So far, there is little scientific evidence addressing work ability in the context of AI implementation. Therefore, this article aims to create a multidimensional framework using the results of a qualitative study on employee-friendly implementation of AI-based systems. The framework combines central aspects (implementation stage, AI-autonomy level, and work ability) and helps to identify suitable recommendations for companies to increase acceptance and trust in the implementation process. Based on the developed framework, a first version of a socio-technical AI support tool has been created." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mind the gender gap: Inequalities in the emergent professions of artificial intelligence (AI) and data science (2023)

    Young, Erin; Wajcman, Judy; Sprejer, Laila;

    Zitatform

    Young, Erin, Judy Wajcman & Laila Sprejer (2023): Mind the gender gap: Inequalities in the emergent professions of artificial intelligence (AI) and data science. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 38, H. 3, S. 391-414. DOI:10.1111/ntwe.12278

    Abstract

    "The emergence of new prestigious professions in data science and artificial intelligence (AI) provide a rare opportunity to explore the gendered dynamics of technical careers as they are being formed. In this paper, we contribute to the literature on gender inequality in digital work by curating and analysing a unique cross‐country data set. We use innovative data science methodology to investigate the nature of work and skills in these under‐researched fields. Our research finds persistent disparities in jobs, qualifications, seniority, industry, attrition and even self‐confidence in these fields. We identify structural inequality in data and AI, with career trajectories of professionals differentiated by gender, reflecting the broader history of computing. Our work is original in illuminating gendering processes within elite high‐tech jobs as they are being configured. Paying attention to these nascent fields is crucial if we are to ensure that women take their rightful place at forefront of technological innovation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Economics of ChatGPT: A Labor Market View on the Occupational Impact of Artificial Intelligence (2023)

    Zarifhonarvar, Ali;

    Zitatform

    Zarifhonarvar, Ali (2023): Economics of ChatGPT: A Labor Market View on the Occupational Impact of Artificial Intelligence. (EconStor Preprints), Kiel, 31 S.

    Abstract

    "This study examines how ChatGPT affects the labor market. I first thoroughly analyzed the prior research that has been done on the subject in order to start understanding how ChatGPT and other AI-related services are influencing the labor market. Using the supply and demand model, I then assess ChatGPT's impact. This paper examines this innovation's short- and long-term effects on the labor market, concentrating on its challenges and opportunities. Furthermore, I employ a text-mining approach to extract various tasks from the International Standard Occupation Classification to present a comprehensive list of occupations most sensitive to ChatGPT." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und die Rolle von Weiterbildung: Teilnahme und Erträge von Beschäftigten mit hohem Automatisierungsrisiko (2023)

    Zeyer-Gliozzo, Birgit;

    Zitatform

    Zeyer-Gliozzo, Birgit (2023): Digitalisierung und die Rolle von Weiterbildung. Teilnahme und Erträge von Beschäftigten mit hohem Automatisierungsrisiko. Wiesbaden: Springer VS, XVIII, 352 S.

    Abstract

    "Zahlreiche Studien zu den Folgen der Digitalisierung für Arbeitsmärkte weisen auf einen damit einhergehenden Tätigkeitswandel hin, der sich in einem Rückgang substituierbarer Routinetätigkeiten und einer Zunahme analytischer und interaktiver Nicht-Routinetätigkeiten äußert. Fortschritte u.a. in künstlicher Intelligenz erweitern die Automatisierungsmöglichkeiten. Um mit diesen Veränderungen Schritt halten zu können, wird Weiterbildung große Bedeutung beigemessen. Besonders wichtig erscheint dies für Beschäftigte mit vielen automatisierbaren Tätigkeiten. In diesem Buch wird untersucht, inwieweit diese Personen an Weiterbildung teilnehmen und ob die Bildungsmaßnahmen einen entsprechenden Nutzen bringen. Analysen auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen, dass Beschäftigte mit hohem Automatisierungsrisiko eine tendenziell geringere Weiterbildungswahrscheinlichkeit aufweisen, während Weiterbildungserträge durchaus existieren. Je nach Weiterbildungs- bzw. Ertragsform und unter Berücksichtigung der Heterogenität der Beschäftigten ergeben sich z.T. deutliche Unterschiede, die die Relevanz einer differenzierten Betrachtung, auch für die Ableitung politischer Implikationen, verdeutlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

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  • Literaturhinweis

    OECD Employment Outlook 2023: Artificial Intelligence and the Labour Market (2023)

    Zitatform

    OECD (2023): OECD Employment Outlook 2023. Artificial Intelligence and the Labour Market. (OECD employment outlook), Paris, 264 S. DOI:10.1787/08785bba-en

    Abstract

    "The 2023 edition of the OECD Employment Outlook examines the latest labour market developments in OECD countries. It focuses, in particular, on the evolution of labour demand and widespread shortages, as well as on wage developments in times of high inflation and related policies. It also takes stock of the current evidence on the impact of artificial intelligence (AI) on the labour market. Progress in AI has been such that, in many areas, its outputs have become almost indistinguishable from that of humans, and the landscape continues to change quickly, as recent developments in large language models have shown. This, combined with the falling costs of developing and adopting AI systems, suggests that OECD countries may be on the verge of a technological revolution that could fundamentally change the workplace. While there are many potential benefits from AI, there are also significant risks that need to be urgently addressed, despite the uncertainty about the short- to medium-term evolution of AI. This edition investigates how to get the balance right in addressing the possible negative effects of AI on labour market outcomes while not stifling its benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf den deutschen Arbeitsmarkt und Sozialstaat: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/6008) (2023)

    Zitatform

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2023): Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf den deutschen Arbeitsmarkt und Sozialstaat. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/6008). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/63736 (12.04.2023)), 13 S.

    Abstract

    Die Fragen und Antworten betreffen die Herausforderungen, Chancen und Risiken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) auf dem Arbeitsmarkt - Auswirkungen auf Lohnentwicklung, Produktivität und Erwerbsbeteiligung -, auf die soziale und wirtschaftliche Ungleichheit, auf den Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland und im Bildungsbereich. Weitere Fragen gelten den Maßnahmen der Bundesregierung, einem möglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch künstliche Intelligenz entgegenzuwirken, den Auswirkungen auf die Rolle der Betriebsratsarbeit und die betriebliche Mitbestimmung, die Chancen für behinderte Menschen auf soziale und ökonomische Teilhabe, Hilfe bei Erkrankungen und die Beteiligung der Betroffenen bei Entscheidungen über Fördermaßnahmen. Gefragt wird nach dem Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung, nach dem Projekt 'Observatorium Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft', der Bewertung der Bundesregierung des Gesetzgebungsverfahrens der EU zur KI-Verordnung, nach dem Datenschutz als möglichen Standortnachteil, nach dem Netzwerk 'Künstliche Intelligenz in der Arbeits- und Sozialverwaltung' und der Nutzung der KI im Bereich der Träger der sozialen Sicherungssysteme, bei der Bundesagentur für Arbeit, und einem möglichen Einsatz von KI zur Bekämpfung von Sozialleistungs- und Steuerbetrug. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Future of Jobs Report 2023: Insight Report (2023)

    Zitatform

    World Economic Forum (2023): Future of Jobs Report 2023. Insight Report. (The future of jobs report), Cologny/Geneva, 295 S.

    Abstract

    "The Future of Jobs Report 2023 explores how jobs and skills will evolve over the next five years. This fourth edition of the series continues the analysis of employer expectations to provide new insights on how socio-economic and technology trends will shape the workplace of the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jobs of Tomorrow: Large Language Models and Jobs (2023)

    Zitatform

    World Economic Forum (2023): Jobs of Tomorrow: Large Language Models and Jobs. (White paper / World Economic Forum), Cologny, Geneva, 33 S.

    Abstract

    "In the latest white paper of the Jobs of Tomorrow series, the World Economic Forum, in collaboration with Accenture, presents an examination of the potential impact of large language models (LLMs) on jobs. The integration of LLMs in various industries presents a paradigm shift in how we interact with information and, by extension, how we work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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